Strömungen in Bereich „Gender-Kritik“

Leszek schlug Folgendes vor:

Wie wäre es mal mit einem Artikel speziell zum Thema „Strömungen im Bereich Gender-Kritik“? (Also nicht Feminismuskritik, sondern ganz speziell Gender-Kritik).
Ein solcher Artikel sollte idealerweise einen Überblick geben, aber auch die rationalen und aus unserer Sicht sinnvollen und wichtigen Formen von Gender-Kritik (wie sie z.B. der linke und liberale Maskulismus praktiziert) von frag- und kritikwürdigen Formen von Gender-Kritik abgrenzen.
Dabei wäre übrigens der Vollständigkeit halber auch die Kritik anderer feministischer Strömungen am Gender-Feminismus zu berücksichtigen.

Das ist durchaus ein interessantes Thema, aber aufgrund der Vagheit der Begrifflichkeiten schwer abzugrenzen.

Man müsste dabei wohl erst einmal definieren, was dabei unter „Gender“ überhaupt zu verstehen ist, gerade in der Verwendung in der Geschlechterdebatte.

Dabei können auch die Definitionen vielfältig sein:

  • Das „geistige Geschlecht“, also eine Abgrenzung zum körperlichen Geschlecht. Eine Betrachtung des „geschlechtlichen Verhaltens“ unabhängig davon, ob es auf Biologie oder Sozialisation beruht
  • Das „soziale Geschlecht“, also das Geschlecht, welches alleine auf Sozialisation beruht
  • Das „sozial konstruierte Geschlecht“: Also die Vorstellung, dass das gesamte Sozialverhalten eine reine gesellschaftliche Konstruktion ist, die es nicht geben müsste und die Vorstellung, dass es einen „Neutralzustand“ gibt, in dem Mann und Frau keine wesentlichen Kategorien sind

Wenn es um „Gender-Kritik“ geht, dann wird es meist um das letztere gehen, also die Vorstellung, dass es diesen Neutralzustand geben könnte, der häufig damit verbunden wird, dass der gegenwärtige Zustand ein Ergebnis bestimmter Machtverhältnisse ist, die dann eben zum Nachteil bzw zum Vorteil bestimmter Gruppen das soziale Geschlecht konstruieren (oder wenn es nach Butler geht überhaupt erst bestimmte Körpermerkmale wie etwa Busen oder Genitalien mit bestimmten Verhaltensvorschriften kombinieren)

Kritik setzt dabei aus verschiedenen Richtungen an:

  • Der Grundgedanke ist bereits falsch, weil
  • Es mag eine Sozialisation nach Geschlechtern geben, aber die ist auch gut, weil
    • sie schon immer so war
    • Frauen eben Frauen sein wollen und Männer eben Männer sein wollen, beides hat seine Vor- und Nachteile und Frauen bringen nun einmal die Kinder auf die Welt
    • Männer eben einfach besser sind und das Sagen haben sollten, wenn sie die Regeln so gemacht haben, dann stimmt das schon so
    • sie MIR gefällt und MIR entgegen kommt (passt für Frauen oder Männer)
  • Es mag eine Soziale Konstruktion sein, aber sie übertreiben mit ihrer Idee, dass man deswegen neutral sein soll. Das ist genau so ein Zwang, nur in eine andere Richtung
  • Es mag ein soziale Konstruktion sein, aber die Gründe für die Konstruktion im Genderfeminismus sind falsch, es geht nicht um einseitige Macht für Männer, sondern beide Geschlechter arbeiten auf ihre Weise daran, die Geschlechterrollen zu erhalten und fühlen sich üblicherweise darin wohl. Sie wollen weder neutral noch das andere Geschlecht sein.
  • Die Mittel, die der Genderfeminismus einsetzt, sind falsch: Sie errichten ein einseitiges System der Schuldzuweisung und sind weniger darauf aus, dass man die Geschlechterrollen auflöst, sondern eher darauf, einen Sündenbock für ihnen nicht genehme gesellschaftliche Zustände zu haben.
  • Die im Bereich „Gender“ gewählten neuen Theorien der tausend Geschlechter sind falsch und schießen weit über das Ziel hinaus. Sie errichten unsinnige neue Geschlechter und richten damit weit aus mehr Schaden an als sie nutzen bringen

Das wäre so das erste Brainstorming zu verschiedenen Richtungen aus denen man Kritik an „Gender“ bringen könnte.

Leszek schrieb noch in einem weiteren Kommentar:

Man könnte u.a. folgende Kategorien einbeziehen:

  • Naturwissenschaftliche Gender-Kritik (z.B. Ulrich Kutschera, Axel Meyer): kritisiert schwerpunktmäig die Ausblendung biologischer Forschungsbefunde und Theorien im Gender-Feminismus.
  • Sozialwissenschaftliche Gender-Kritik (z.B. Gerhard Amendt, Walter Hollstein, Anthony Synnott, Christoph Kucklick): Überschneidet sich inhaltlich stark mit Kritik am radikalen Feminismus an sich, im Vordergrund steht bei der sozialwissenschaftlichen Gender-Kritik eher die Kritik an der Ausgrenzung der Forschungsbefunde zu Diskriminierungen, sozialen Problemlagen und Menschenrechtsverletzungen, von denen Jungen und Männer betroffen sind sowie die Kritik an wissenschaftlich widerlegten feministischen Behauptungen zu sozialwissenschaftlichen Themen.
  • Geisteswissenschaftliche Gender-Kritik (Alexander Ulfig wäre ein Beispiel): Hier steht die kritische Analyse von ideengeschichtlichen, theoretischen und speziell auch wissenschaftstheoretischen Grundlagen der Gender Studies bzw. des Gender-Feminismus im Vordergrund.

(Die genannten Kategorien bilden natürlich nur Idealtypen, die sich in der Praxis häufig überschneiden.)

Dann des Weiteren die politischen Kategorien: Liberale, konservative und linke Gender-Kritik.

Ich gehe ja davon aus, dass Liberale eine Wertepräferenz für den Wert Freiheit, Konservative eine Wertepräferenz für den Wert Sicherheit und Linke eine Wertepräferenz für den Wert Gerechtigkeit haben (wobei es auf Ebene von politischen Unterströmungen und erst Recht auf Ebene von Individuen zu zahlreichen Mischformen kommen kann).

Diesbezüglich gäbe es sicherlich einige Ähnlichkeiten zu dem, was ich in der Vergangenheit schonmal dazu geschrieben hatte, welche spezifischen Formen die Feminismuskritik im Maskulismus unter verschiedenen politischen Perspektiven annehmen kann:

Einordnung im Maskulismus in Bezug auf Feminismuskritik

  • Liberale Gender-Kritik: fokussiert demnach stärker auf die illiberalen Aspekte des Einflusses des Gender-Feminismus, z.B. Einschränkungen der Meinungsfreiheit, Propagierung neuer Rollenvorgaben, Quoten usw.
  • Linke Gender-Kritik: fokussiert stärker auf die Ungerechtigkeit, zu der der Gender-Feminismus durch seine Ignoranz gegenüber den Problemen von Jungen und Männern beiträgt, überschneidet sich also stark mit der spezifisch männerrechtlichen Sichtweise.
  • Konservative Gender-Kritik: tendiert eher dazu im Gender-Feminismus eine Gefahr für Familie und die Möglichkeit des Lebens nach traditionellen Geschlechterrollen zu sehen. Konservative Gender-Kritiker befürchten eine angebliche Frühsexualisierung (es ist übrigens ein auffallender Unterschied, dass linke und liberale Gender-Kritiker den Gender-Feminismus meist eher als sexuell-repressiv wahrnehmen und ihn deshalb kritisieren während konservative Gender-Kritiker eine Übersexualisierung durch den Gender-Feminismus befürchten). Z.T. nimmt konservative Gender-Kritik leider auch homophobe Züge an, verbindet sich mit irrationalen Veschwörungstheorien, in manchen Fällen beinhaltet sie leider auch antisemitische Elemente.

Des Weiteren gäbe es dann noch Kritik am Gender-Feminismus seitens konkurrierender feministischer Strömungen:

  • klassisch-radikalfeministische Gender-Kritik: Es gibt ja einen Streit um die kulturelle Hegemonie zwischen klassischem Radikalfeminismus und postmodernem Gender-Feminismus. Unterschiedliche Auffassungen gibt es u.a. zu den Themen Intersektionalität, Multikulturalismus, Sexarbeit, Pornographie, BDSM und Transsexualität.
  • liberal-feministische Gender-Kritik: Also die Kritik von liberalen Feministinnen wie Christina Hoff Sommers, Cathy Young, Daphne Patai und Wendy McElroy am Gender-Feminismus.
  • marxistisch-feministische Gender-Kritik (z.B. Nancy Fraser & Tove Soiland): kritisiert den Gender-Feminismus als neoliberalismus-kompatibel und kapitalismus-konform.
  • evolutionär-feministische Gender-Kritik (z.B. Griet Vandermassen): überschneidet sich mit naturwissenschaftlicher Gender-Kritik, kritisiert aber auch die Schaffung neuer Rollenvorgaben und fordert eine Orientierung am Individuum.

Und dann natürlich die maskulistische/männerrechtliche Gender-Kritik, die sich aber auch nochmal in links, liberal und konservativ differenzieren ließe und dementspreched Überschneidungen zu dem bereits Gesagten beinhaltet, aber bei alldem wesentlich auf die Probleme von Jungen und Männern fokussiert.

Alles Genannte wären wie gesagt Idealtypen, die einer besseren wissenschaftlichen Kategorisierung dienen sollen. In der Realität finden sich natürlich zahlreiche Vermischungen der genannten Aspekte.

Das wären so meine ersten Assoziationen, aber vielleicht hast du ja ergänzende – oder auch ganz andere – Ideen dazu.

Wäre interessant, ob man das überein bringen kann mit meinen Gedanken oben. Einiges lässt sich sicherlich wiederfinden.

Leszek hatte noch weitere Ideen:

Ich habe oben also versucht drei Hauptkategorien zu benennen, die für die Perspektiven, aus denen heraus Gender-Kritik formuliert wird, m.E. wichtig sind:

1. Übergreifende Wissenschaftsbereiche: Naturwissenschaften, Sozialwissenschaften und Geisteswissenschaften.

Natürlich wären hier potentiell weitere Präzisierungen nach konkreten wissenschaftlichen Disziplinen im Kontext dieser übergreifenden Wissenschaftsbereiche möglich, z.B. biologische Gender-Kritik, soziologische Gender-Kritik, philosophische Gender-Kritik etc.

2. Politische Weltsichten: liberal, konservativ, links

Auch hier wären natürlich weitere Präzisierungen in politische Unterströmungen und Mischformen potentiell möglich.

3. Strömungen/Theorien im Geschlechterdiskurs

Dies lässt sich unterteilen in:

a) konkurrierende feministische Strömungen/Theorien

b) maskulistische/männerrechtliche Strömungen/Theorien

Als Unterpunkt c könnte hier vielleicht noch die – zwar sehr seltene, aber zumindest im Einzelfall vorhandene – Gender Studies-interne Gender-Kritik genannt werden. In Deutschland wäre als jemand, der die Gender Studies von innen her in einem positiven Sinne zu reformieren versucht Stefan Hirschauer zu nennen

Er scheint mit seinen Forderungen innerhalb des Feldes der Gender Studies allerdings bislang ziemlich allein dazustehen.

Und noch als Ergänzung:

Bei dieser Gelegenheit wäre es sicherlich nicht schlecht einmal zu definieren, was mit dem dem Begriff „Gender-Kritik“ eigentlich gemeint sein soll.

Ich würde sagen „Gender“ als Bezugspunkt von Kritik kann sich auf drei miteinander zusammenhängende, aber nicht völlig miteinander identische Aspekte beziehen:

– die Gender Studies als akademisches Feld
– der postmoderne Gender-Feminismus in Theorie und Praxis als soziale und politische Bewegung
– das Gender Mainstreaming als politisches Programm

Gender-Kritik wäre demnach die Kritik – und zwar Kritik im Sinne einer wesentlichen kritischen Infragestellung, eine Kritik, die also auf wesentliche Teilaspekte oder das Ganze der kritisierten Sache abzielt – der Gender Studies als akademischem Feld und/oder des Gender-Feminismus als sozialer und politischer Bewegung und/oder des Gender Mainstreamings als politischem Programm.

„Gender-Kritik“ in diesem allgemeinen Sinne definiert sagt noch nichts darüber aus aus welcher Perspektive, mit welcher Absicht und welchen Argumenten und auf Grundlage welcher Maßstäbe diese Kritik erfolgt, ob es sich um fundierte oder unfundierte, gut oder schlecht begründete Kritik handelt usw.. Diese Definition ist daher umfassend genug um alles einzubeziehen, was ich oben erwähnte.

Dazu vielleicht noch das Folgende:

  • die Gender Studies als akademisches Feld: Hier wäre mein Hauptproblem die Unwissenschaftlichkeit und das Ausblenden anderweitiger Forschung. Die Gender Studies ignorieren im wesentlichen alles, was nicht ihrer Theorie entspricht und überdecken gravierende Löcher in ihren Theorien. Das sie an einer Universität gelehrt werden und sich dort als Wissenschaft verkaufen dürfen ist ein äußert trauriger Zustand.
  • der postmoderne Gender-Feminismus in Theorie und Praxis als soziale und politische Bewegung: Hier wäre mein Hauptkritikpunkt, dass sie vorgeben eine Bewegung zu sein, die soziale Gerechtigkeit will, tatsächlich aber einfaches Gruppendenken praktizieren, mit binären Einteilungen in Gut und Böse. Zudem auch, dass sie das „Normale“ zum Feind erklärt haben statt sich für die Akzeptanz von weniger häufigen einzusetzen.
  • das Gender Mainstreaming als politisches Programm: Hier stört mich die unkritische Übernahme dieser oben kritisierten ideologischen Richtungen und ebenso die Ignoranz gegenüber anderweitigen Ansätzen. Es wird versucht von oben herab eine ideologische Umschulung vorzunehmen, die mehr Probleme verursacht als sie gegenwärtig löst, weil die Ansätze zu radikal und zu sehr geprägt von bestimmten Feindbildern ist um wirklich das Gesetze Ziel des Abbaus von Diskriminierungen erreichen zu können

Wie würdet ihr einteilen? Was findet ihr falsch an dem oben dargestellten? Was ist eure Gender-Kritik und welchen Oberbegriff würdet ihr dafür verwenden?

Genderismus, Gender und Biologismus

Auf Sciencefiles versucht man sich an einer Definition des Begriffes Genderist:

“Genderist” soll dementsprechend einfach eine Bezeichnung für Personen sein, für die gilt, dass sie

  1. die soziale Konstruktion von Geschlecht bzw. Geschlechtszugehörigkeit zum Ausgangspunkt aller sozialwissenschaftlich oder gesellschaftlich relevanten Beschreibungen und Erklärungen machen wollen und die Arbeit von Personen, die dies nicht tun wollen und andere Eigenschaften von Menschen (seien sie als sozial konstruiert aufgefasst oder nicht) als ebenso wichtig oder wichtiger für die Erklärung und das Verständnis sozialer Realität einschätzen, von vornherein als defizitär beurteilen, oder die
  2. Konstruktionen von Weiblichkeit und Männlichkeit in eine Hierarchie bringen, wobei alles, was weiblich konnotiert ist, präferiert wird, und darüber hinaus bestimmte Konstruktionen von Weiblichkeit (z.B. Hausfrau, “Karriere”frau ohne Kinder) und Männlichkeit (z.B. “Macho”-Mann) sowie bestimmte Lebensentwürfe (z.B. “Doppelverdiener”) weniger akzeptabel gefunden werden als die so genannte “Vereinbarkeitsweiblichkeit und -männlichkeit” (oder gar nicht akzeptabel).

Also entweder das als absolut Setzen der sozialen Konstruktion (bzw. des Standard Social Sciences Model) bei gleichzeitiger Abwertung aller anderen Erklärungen oder eine Überbewertung des genehmen Weiblichen und die Abwertung des nicht gewünschten Männlichen.

Da es zumindest einem Leser Schwierigkeiten bereitet hier in Abgrenzung noch einmal die Defintion von „Gender„:

Der Begriff Gender [ˈdʒɛndɐ] bezeichnet als Konzept die soziale oder psychologische Seite des Geschlechts einer Person im Unterschied zu ihrem biologischen Geschlecht (engl. sex). Der Begriff wurde aus dem Englischen übernommen, um auch im Deutschen eine Unterscheidung zwischen sozialem („gender“) und biologischem („sex“) Geschlecht treffen zu können (…) Der Begriff Gender bezeichnet zum einen die soziale Geschlechterrolle (engl. gender role) beziehungsweise die sozialen Geschlechtsmerkmale. Er bezeichnet also alles, was in einer Kultur als typisch für ein bestimmtes Geschlecht angesehen wird (zum Beispiel Kleidung, Beruf und so weiter); er verweist nicht unmittelbar auf die körperlichen Geschlechtsmerkmale (sex).

Demnach wird „Gender“ sicherlich häufig zu weit gebraucht, es gibt aber gleichzeitig natürlich eine soziale Ausformung der biologischen Grundlagen, die man als Gender bezeichnen kann.

Dagegen stelle ich einmal die Definition des Biologismus:

Der Biologismus (gr. βíος bíos „Leben“ und logos/ismus) ist eine philosophische und weltanschauliche Position, die menschliche Verhaltensweisen und gesellschaftliche Zusammenhänge vordringlich durch biologische Gesetzmäßigkeiten zu erklären versucht.(…) Als Erscheinungsformen des Biologismus lassen sich unter anderem anführen: (…) die moderne Soziobiologie und Evolutionäre Psychologie, soweit sie psychologische und gesellschaftliche Phänomene ausschließlich oder ganz überwiegend auf der Grundlage genetischer Faktoren erklärt.(…) Biologismus findet sich häufig auch in sozialen Erklärungsmodellen, so etwa: auf dem Gebiet der Geschlechterpolitik vorrangig durch Verweise auf biologische Verschiedenheiten zwischen den Geschlechtern, aus denen unreflektiert vermeintlich unabdingbare gesellschaftlich-kulturelle Konsequenzen gezogen werden, wodurch sexistische Auslegungen entstehen können

Das viele gesellschaftliche Zusammenhänge auf biologischen Gesetzmäßigkeiten beruhen vertrete ich hier auch. Allerdings nicht nur auf biologischen Gesetzmäßigkeiten, diese werden eben durch soziale Umstände ausgestaltet. Und natürlich haben nicht nur genetische, sondern auch hormonelle Faktoren bzw. die daraus sich ergebende Ausrichtung des Gehirn eine große Rolle. Der zweite Teile, der Bezug auf die Geschlechterpolitik nimmt, ist extrem wertend gehalten und schon eher genderistisch. Sie mag für einen Sozialdarwinismus, aber nicht für einen unessentialistischen Ansatz, der davon aufgeht, dass die meisten Unterschiede nicht absolut vorliegen, sondern es sich um Normalverteilungen mit überlappenden Trägern aber verschobenen Mittelwerten handelt.