21 Fragen an Feministinnen (im Stil der 36 Fragen an Männer)

Only Me hat sich mal 21 Fragen im Stil der 36 Fragen, die Feministinnen an Männer gerichtet haben (also mit unterstellenden Vorhaltungen) , ausgedacht. Feministinnen (oder auch Frauen allgemein) dürfen diese gerne aufgreifen und beantworten:

1) Warum hasst ihr Dokumentationen über Technologie, Kunst und Architektur? Oder habt ihr nur das Gefühl, ihr müsstet RomComs besser finden?

2) Jeder hätte Gewinn davon,Kant im Original zu lesen. Das ist ein Fakt.

3) Warum schaut ihr euch nur Filme an, in denen Frauen über Männer reden? Ihr könntet doch auch Filme schauen, in denen Männer über Sport reden?

4) Warum geht ihr automatisch davon aus, dass ein Mann in einem Film der Bösewicht ist, nur weil er nicht nett zu einer Frau ist?

5) Warum schaut ihr euch weibliche Comedians an, die Comedy wie vor 40 Jahren machen? Es gibt viele gute männliche Comedians mit neuen Ideen, die man statt dessen sehen könnte.

6) Warum glaubt ihr, Männer seien euch 20 Jahre Versorgung schuldig, nur weil ihr nicht mit Verhütungsmitteln umgehen könnt?

7) Wieso glaubt ihr, ein Mann sei schwul oder ein Schlappschwanz, nur weil er mit euch nichts zu tun haben will?

8) Wieso finden Frauen “Arschloch” sexier als “aufmerksam”?

9) In welcher Welt bedeutet “Lass uns was zusammen machen” automatisch “Aber du zahlst”?

10) Warum behauptet ihr, Frauen könnten alles, was Männer können, dazu noch rückwärts und in Stöckelschuhen, aber dann schafft ihr es noch nicht mal, euren eigenen Computer am laufen zu halten?

11) Warum glaubst du, dass ein Mann dir Aufmerksamkeit und Geld schuldet, nur weil du ihn anlächelst?

12) Wie kommst du auf die Idee, ich würde dich beschützen wollen, wenn du unmotiviert einen Streit mit Fremden vom Zaun brichst?

13) Warum glaubst du, alles Schlechte der Welt ginge von (allen) Männern aus, wenn du deinen Vater, deinen Mann liebst? Oder tust du nur so, als würdest du die Männer in deinem Leben lieben?

14) Wie fühlt es sich an, wenn deine männlichen Kollegen deinetwegen Überstunden schieben müssen, nur weil du von deinem Job überfordert bist?

15) Warum müsst ihr, auch in überfüllten U-Bahnen, immer eure Taschen auf den Sitz neben euch stellen? Und dann das Gestinke. Wieso glaubt ihr “genug Parfüm” ist gleichbedeutend mit “muss man auch 100 Meter weiter noch riechen können”?

16) Warum gelten Frauen als das “gute” Geschlecht, wenn 50% aller Abscheulichkeiten auf der Welt von Frauen begangen werden? Statistisch gesehen ist die gefährlichste Person für ein Kind die eigene Mutter.

17) Wieso kannst du keinen Mann ernst nehmen, der Schwäche zeigt? Außer in ganz eng umrissenen Grenzen, also z.B. wenn er weint, weil das Haus, das er dir eigenhändig gebaut hat, in Eingangsbereich nicht die richtige Farbe hat.

18) Warum musst du eigentlich ständig deine sekundären Sexualmerkmale präsentieren?

19) Warum müssen Frauen eigentich jede Diskussion ins Emotionale ziehen und stehen mit Logik auf Kriegsfuß? Ein guter Syllogismus ist eine schöne Sache.

20) Warum lügen so viele Frauen, wenn es um sexuelle Belästigung geht? Kennt ihr das Sprichwort “Wer zweimal lügt, dem glaubt man nicht” nicht?

21) Warum kriegen Frauen auch nach vielen Jahren, in denen sie hätten üben können, ihre Emotionen zu kontrollieren, die Auswirkungen der mit der Regel verbundenen Hormonschwankungen nicht auf die Reihe?

Ergänzungen sind auch gerne gesehen. Ist ja noch Platz bis 36…

Was würdet ihr einem Sohn/ einer Tochter in Bezug auf das andere Geschlecht raten?

Die Frage aus dem Titel würde mich mal interessieren:

Was würdet ihr einem (heterosexuellen) Sohn/ einer Tochter in Bezug auf das andere Geschlecht raten?

Nehmen wir an, das Kind wäre gerade in der Pubertät und würde so langsam sexuelles Interesse entwickeln. Er/sie findet das andere Geschlecht unverständlich, was würdet ihr ihm raten, was erklären? Vor was würdet ihr ihn/sie warnen? Was sollte er machen, damit das andere Geschlecht sich für ihn interessiert? Was sollte er gerade nicht machen?

 

 

Die Freundin sagt nicht, was sie stört

Beim Entspannungsbrowsen auf 9gag kam ich auf diesen Beitrag:

Dem Freund sagen, was einen stört

Dem Freund sagen, was einen stört

Das für dieses Bild verwendete Meme wird verwendet, wenn man ein merkwürdiges und untypisches Verhalten zugeben will

Die Bildüberschrift lautete:

Apparently, this is weird.. I guess some girls bottle it up and play mind games trying to get him to realize? Not me.

In der Tat ist das ja ein Klassiker im weiblichen Verhalten: Sie ist sauer und er hat keine Ahnung, was er eigentlich gemacht haben soll. Sie schweigt und gibt auch nicht an, was es war, während er rätselt.

Es ist aus meiner Sicht das Ergebnis davon, dass Männer eher lösungsorientiert denken und davon ausgehen, dass man ein störendes Verhalten mitteilen muss, während Frauen eher in Beziehungen denken und daher erwarten, dass er von selbst darauf kommt, wenn sie ihm etwas bedeutet. Zudem ist das Schweigen und die damit verbundene Ausgrenzung eben auch eine typisch weibliche Form der Bestrafung, die dann in dem Moment vielleicht wichtiger erscheint als eine Problemlösung.

Interessant dazu finde ich diesen nun schon wiederholt zitierten Absatz von Doris Bischof-Köhler:

Mädchen gehen eher indirekt vor. Sie suchen bei anderen Mädchen Anerkennung, die sie entweder erhalten oder die ihnen verweigert wird. Aggression äußert sich kaum brachial, sondern vor allem als sogenannte Beziehungsaggression, die im Wesentlichen auf soziale Ausgrenzung abzielt. Zwei reden beispielsweise abfällig über eine dritte oder ein Mädchen droht einem anderen Mädchen an, es nicht mehr mitspielen zu lassen oder es nicht zum Geburtstag einzuladen, um so seinen Willen durchzusetzen.

Da ist auch die soziale Ausgrenzung genannt, die eben ein Teil der weiblichen Statusbildung ist. Und das spielt dann auch in die Beziehung mit rein, wo sie dann aufgrund des Verstoßes subjektiv einen höheren Status einnehmen, den sie dann entsprechend ausspielen.

Wobei ich vermute, dass es weniger eine Strategie als ein unterbewußtes Vorgehen ist.

Vielleicht können ja weibliche Leserinnen Aufklärung bringen?

 

„Frauen sind schlechtere Unterhaltszahler als die Männer“

Bei RTL findet sich ein Beitrag zu Frauen, die Unterhalt für ihre Kinder zahlen sollen. Dazu heißt es:

Fast jede dritte Frau, die ihre Familie verlässt, entzieht sich ihren Unterhaltsverpflichtungen. Laut Statistik des Ministeriums für Familie zahlen 24 Prozent der Männer nicht, bei Frauen sind es 31 Prozent. „Es ist weitaus schwieriger von einer Mutter Unterhalt zu kriegen, als von einem Vater“, weiß Astrid Leonhardt. Die ehemalige Rechtspflegerin hat jahrelang beim Jugendamt gearbeitet und schult inzwischen andere Jugendamts-Mitarbeiter in Sorgerechts- und Unterhaltsfragen.

Hier muss man sich erst einmal bewusst machen, dass „zahlen keinen Unterhalt“ bedeutet: Es kann einmal daran liegen, dass diejenige nicht zahlt, weil sie nicht kann oder weil sie sich schlicht weigert, obwohl sie leistungsfähig wäre. Das gilt bei Männern ebenso.

Leistungsfähig ist, wer genug Geld verdient, um ein Nettoeinkommen (abzüglich berufsbedingter Aufwendungen etc) in Höhe des Kindesunterhalt zuzüglich seines Selbstbehalts zu haben.

Laut Düsseldorfer Tabelle liegt der Selbstbehalt beim Kindesunterhalt (für minderjährige Kinder) in der folgenden Höhe:

Existenzminimum des unterhaltsberechtigten Ehegatten einschließlich des trennungsbedingten
Mehrbedarfs in der Regel:
1. falls erwerbstätig: 1.080 EUR
2. falls nicht erwerbstätig: 880 EUR

Der gleichen Tabelle läßt sich auch der Kindesunterhalt entnehmen, für ein 7jähriges Kind wäre demnach eine Mindesunterhalt von 272 € (nach Abszug des hälftigen Kindergeldes) zu zahlen. Demnach müsste die unterhaltspflichtige Person ein Mindesteinkommen von 1080 € + 272 € = 1352 € haben.Das erfordert bei Steuerklasse I ein Einkommen von ca. 1970 € brutto. Was für eine ungelernte Kraft oder eine Kraft, die wenig Berufserfahrung hat oder in einem schlecht bezahlten Beruf arbeitet, schon eine ziemliche Hürde ist.

Kommt noch ein zweites Kind hinzu, dann wird dies noch schwieriger. Dann würde man bei einem weiteren Kind in der Altersstufe bereits 1080 € + 272 € + 272 € = 1624 € netto, also ca. 2500 €.

Vor diesem Hintergrund verwundert es aus meiner Sicht wenig, dass viele Väter und noch mehr Mütter keinen Unterhalt zahlen können. Eine Frau, die beispielsweise eine Putzstelle hat, wird dies kaum erwirtschaften können, eine Arzthelferin wird auch ihre Probleme haben. Eine bisherige Hausfrau, die aus bestimmten Gründen die Kinder nicht zugesprochen bekommt, wird diese Beträge erst recht nicht aufbringen können. Das gilt bei Männern ebenso: Der ungelernte Hilfsarbeiter kann diese Beträge nicht verdienen, wer sich in Leiharbeit irgendwie durchschlägt auch nicht.

Natürlich ist die Rechtsprechung in diesem Bereich sehr hart: Man muss gegebenenfalls einen Nebenjob annehmen, man muss auch ansonsten alles mögliche tun, um sicherzustellen, dass man den Mindestunterhalt verdient.

Macht man dies nicht, dann kann einem ein fiktives Einkommen in der Höhe unterstellt werden, dass man erzielen könnte, wenn man sich hinreichend bemüht hätte. Dann wird einem eine fiktive Leistungsfähigkeit unterstellt, aber auch hier kann man einem nackten Mann oder einer nackten Frau nicht in die Tasche greifen. Es sammeln sich dann lediglich Schulden an, die aber bei vielen das Gefühl, dass es sich dann eh nicht mehr lohnt, sich um eine Arbeit zu bemühen, eher verstärken.

Den Mindestunterhalt gerichtlich festgesetzt zu bekommen ist relativ einfach, wenn ein gewisses Einkommen vorhanden ist. Die Gerichte gehen grundsätzlich davon aus, dass man für den Mindestunterhalt leistungsfähig sein muss und alle anderen Zahlungen dahinter zurückstehen. Entziehungsmöglichkeiten abseits einer Flucht aus dem Land sind dann quasi nicht vorhanden.

Ein Ausweg ist dann meist lediglich, die Leistungsfähigkeit zu bestreiten und ggfs gesundheitsbedingte Gründe vorzubringen, aus denen heraus man gegenwärtig nicht arbeiten kann.

Das Frauen häufiger nicht zahlen können muss insofern nicht damit zusammenhängen, dass sie sich der Unterhaltspflicht hinterhältig entziehen. Das gilt ebenso für Männer. Der Vorwurf wird häufig auf beiden Seiten unfair sein. Es handelt sich häufig schlicht um Leute ohne besondere Ausbildung, kranke Menschen, Leute, die auf dem Arbeitsmarkt nicht vermittelbar sind oder jedenfalls nicht zu den entsprechenden Löhnen. Bei Frauen kommt evtl noch der Umstand dazu, dass Frauen üblicherweise eher die Kinder bekommen und damit die Wahrscheinlichkeit, dass bei einer Frau, die die Kinder nicht bekommt, besondere Umstände vorliegen, die sie sowohl hindern, die Kinder zu bekommen als auch Geld zu verdienen, höher ist. Das kann zB eine starke Depression sein oder andere Umstände.

Ein gewisser Teil kann auch darauf zurückgehen, dass Frauen weniger bereit sind entsprechenden Unterhalt zu zahlen, weil sie meinen das als Frau nicht zu müssen. Das greift aber auch nur dann, wenn sie deswegen keinen Job haben, da ansonsten ihr Einkommen schlicht gepfändet werden kann.

„Frauen sind böse, weil sie sich nicht gegen den Feminismus wehren und dessen Vorteile mitnehmen“

Ein Argument, dass man immer wieder im Bereich des Maskulismus antrifft, geht ungefähr so:

Frauen wollen die Vorteile des Feminismus. Sonst würden sie etwas dagegen tun. Also unterstützen sie den Feminismus und müssen sich diesen als von ihnen gewollt vorhalten lassen. Daran sieht man, dass sie eigentlich nichts für Männer übrig haben, sonst würden sie nicht einfach die Vorteile mitnehmen, sondern etwas dagegen machen. Damit sind Frauen auch der Feind.

Eine sehr einfache Entkräftung dieses Arguments kam gerade in einem Kommentar von Nick:

Wo ist denn der männliche Aufschrei gegen Feminismus – jenseits der Filterbubble der Manosphere?

 Nach der gleichen Logik müßte man in der Tat anführen, dass die meisten Männer viele für sie ungünstige Regeln hinnehmen und keine Proteste dagegen lostreten, sich nicht bei ihren Politikern dagegen beschweren, tatenlos bleiben.

Wenn schon die Betroffenen nichts dagegen machen, warum soll dann das Nichthandeln der Frauen eine Unterstützung oder eine Schädigungsabsicht gegenüber Männern belegen?

Aus fehlenden Widerstand gegen Regelungen deren Unterstützung herzuleiten ist in sofern eine einfache Form von „Cui bono„. Dazu schrieb ich unter dem gerade gesetzten Link:

Bei der falschen Verwendung als Argument handelt es sich um den klassischen Fehlschluss “Cum hoc ergo propter hoc“. Hierbei werden gemeinsam auftretende Ereignisse ohne genauere Prüfung zu Ursache und Wirkung erklärt. Die Zuordnung erfolgt entsprechend willkürlich und ohne fundierte Begründung. Die lateinische Wendung cum hoc ergo propter hoc lässt sich übersetzen als „mit diesem, folglich wegen diesem“ oder „mit diesem, folglich nahe diesem“ oder auch „mit diesem, folglich daneben dieses“.

Etwas länger ausgeführt “Weil der Nutzen mit dem Ereignis zusammenfällt, muss das Ereignis wegen des daraus folgenden Nutzens eingetreten sein, also von dem Nutznießer verursacht worden sein”.

Tatsächlich kann es viele Gründe geben, warum Leute dann, wenn sie Betroffen sind, bestimmte Regelungen, die für sie günstig sind, mitnehmen und ansonsten diese kaum wahrnehmen.

Da ist einmal der Punkt, dass die meisten Leute die gesetzlichen Regelungen zum Umgang, Unterhalt etc gar nicht kennen. Dann der Umstand, dass sie davon ausgehen, dass sie davon nicht betroffen sind und es eben die Betroffenen ändern sollen. Dann der Umstand, dass man keine Handlungsmöglichkeit für sich sieht, weil die Gesetze eben „die dort oben machen“ und man eh nur ein kleiner Tropfen auf den heißen Stein ist. Dann der Umstand, dass man diese Regelungen ja selbst nicht ausbeuterisch, sondern aus Notwendigkeit und für seinen Fall passend in Anspruch nimmt: Er hat sich ja während der Ehe schon kaum um das Kind gekümmert/er kann es nicht/er hat sie ja mit dem Kind alleine gelassen und die Familie kaputt gemacht, es schadet dem Kind, wenn …. Und sie muss ja auch an das Kind denken, dass braucht ja nun einmal Betreuung und was zum leben und außerdem hat sie nur das haben wollen, was ihr eben zusteht, sie hat die Gesetze nicht gemacht etc.

Ich hatte in einer ähnlichen Debatte  schon mal eine Bewertung aus der Sicht der Einzelperson versucht

Ich halte so eine Betrachtung schon an sich für schwierig: Interessanter finde ich eine spieltheoretische Betrachtung:

Bei einer für Frauen günstigen Gesetzeslage, die ihnen bei einer Scheidung abstrakte +5 Punkte gibt und Männern bei einer Scheidung abstrakte -5 Punkte sind viele Frauen gar nicht in der Situation, sich entscheiden zu müssen. Sie leben zB mit einem Mann und unterstützen ihn nach Kräften, haben eine Arbeitsteilung vorgenommen, die beide gut finden. Die Männer, die sich nicht scheiden lassen, haben auch nur den Anlass, die Männer in Scheidung zu unterstützen, wenn sie meinen, dass sie sich scheiden lassen werden. Ansonsten ist es viel Aufwand für nichts. Sie profitieren vielleicht eher davon, auch sehr konservative Politiker, die die Unterhaltsregeln hoch halten, zu wählen, wenn diese ihnen sonst Vorteile bringen.

Die Frauen, die sich selbst scheiden lassen, müssten eine “+5 Empathie” aufbringen, um die Rechte nicht wahrzunehmen. Das auch häufig noch unter dem Gesichtspunkt, dass sie gleichzeitig Interessenwahrerinnen der bei ihnen lebenden Kinder sind oder sich das vorhalten können, denen es mit weniger Unterhalt und mehr Fremdbetreuung evt. auch schlechter geht.

Die Männer, die sich scheiden lassen, müssen nur eine -5 Empathie zu ihrer eigenen Gruppe aufbringen, handeln ist evtl aber erschwert dadurch, dass sie ja auch wollen, dass es ihren Kindern gut geht, dass sie sich sagen können, dass sie erst einmal an sich selbst denken müssen, weil sie in einer schwierigen Lage sind, dass sie sich sagen können, dass es für den einzelnen zu groß ist etc.

Politiker müssen inbesondere schauen, dass sie nicht als frauenfeindliche Machos die große Gruppe der weiblichen Wähler (und auch genug der konservativen oder feministischen männlichen Wähler) verschrecken, wobei sie wissen, dass so etwas schnell in ein falsches Licht gerückt wird und als “Zerstörung der Ehe” oder “Ausbeutung der Frau” zu einem shitstorm führen kann.

etc.

So bekommt man denke ich ein besseres Bild der Interessenlage als einfach darauf abzustellen, dass Frauen weniger Empathie haben.

Für ein Nichthandeln braucht man eigentlich nie wirklich viele Gründe. Keinen einen selbst betreffenden Grund oder sonst genug zu tun zu haben oder sich nicht verantwortlich zu fühlen oder eben keine effektive Handlungsmöglichkeit zu sehen, reicht schon aus.

Um so wichtiger ist es, wenn Ausdrucksformen für Protest bereit gestellt werden und deutlich gemacht wird, dass andere auch dagegen sind. Dazu muss man aber nicht per se einer Gruppe schlechte Motive unterstellen.