Maskulismus in der Emma

Die Emma hat Maskulismus als Thema. Überraschenderweise kommt der Maskulismus nicht gut dabei weg, wenn man die Vorankündigung liest, in der Maskulismus mit dem radikalen Maskulismus und mit Frauenhass gleichgesetzt wird.

Durchgeknallte Sprüche durchgeknallter Frauenhasser im Internet? Mitnichten. Diese Zitate stammen von Journalisten und Wissenschaftlern und werden in geachteten Blättern verbreitet. Sie sind – in dieser Reihenfolge – von dem Ressortleiter Politik der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS), Volker Zastrow; dem Ex-Ressortleiter Kultur der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), Patrick Bahners; dem Ressortleiter des Focus, Michael Klonovsky; dem emeritierten Soziologie-Professor aus Bremen, Gerhard Amendt; dem Ex-Spiegel-Ressortleiter Matthias Matussek und dem Militärhistoriker Martin van Creveld. (…)

Es scheint widersprüchlich, doch ist nur logisch, dass einerseits die Männer, die die Frauen verstehen und an Beziehungen auf Augenhöhe interessiert sind, immer mehr werden – und andererseits die angezählten Helden, die ihre Machtfantasien aus der Unterwerfung der Frauen beziehen, immer lauter. Denn in der Tat, ihre Macht ist in Gefahr. Um sie zu halten, scheinen sie zu allem entschlossen.

Rosenbrock wird als „Der Experte“ zitiert, ansonsten konnte ich aber nicht viel lesen, weil in der Vorschau die Schrift zu undeutlich wurde (die Emma leidet ja eh an sinkenden Verkaufszahlen, da will man wohl nicht zuviel vorwegnehmen.)

Die Emma scheint mir, da es ja nur um Macht geht, alles unter Backlash einzuordnen. Eine inhaltliche Auseinandersetzung ist natürlich nicht gewünscht.

Was haltet ihr von dem Artikel?