Warum es sexistisch ist, dass Männer weibliche Orgasmen mögen

Cosmopolitan bespricht eine Studie (zu etwas sehr ähnlichen vergleiche auch diesen Artikel zu einem Artikel in Everyday Feminism:

The study gathered 810 men to read a story where they had to imagine an „attractive woman“ either did or did not orgasm during sex with them. Each man was then asked to rate their sexual esteem and the extent to which they’d feel „masculine“ after experiencing the scenario. The results are what you’d expect: Men felt more masculine and felt high self esteem when they imagined a woman orgasmed during sex with them. „These results suggest that women’s orgasms do function — at least in part — as a masculinity achievement for men,“ researchers wrote.

Let’s be clear — there’s nothing wrong with feeling good about making your partner feel good (in this case, orgasming). It’s nice to bring pleasure to your partner! But the researchers point out a sexist flaw in the masculinity boost thing.

„Despite increasing focus on women’s orgasms, research indicated that the increased attention to women’s orgasms may also serve men’s sexuality, complicating conceptualizations of women’s orgasms as women-centric,“ researchers wrote.

In a separate statement from Chadwick and van Anders, they explained why it’s a bad thing for men to gain masculinity points for bringing female partners to orgasm. „One reason is that it might pressure some heterosexual men to feel like they have to ‚give‘ women orgasms, as if orgasm is something men pulled out of a hat and presented to women,“ they wrote. „This ties into cultural ideas of women as passive recipients of whatever men give them.“

Es ist schon faszinierend, dass man aus allem etwas negatives machen muss. Männer, die schon Sex mit einer gewissen Anzahl von Frauen hatten, dürfte recht schnell bekannt sein, dass einige Frauen sehr schwer zum Orgasmus zu bringen sind und andere sehr leicht und das es jeweils von der Situation abhängt. Ihre Fähigkeit sich auf den Sex einzulassen, sich zu entspannen und sich zB auch mit jemanden, den sie noch nicht so lange kennt, wohlzufühlen, trägt dazu bei, wie viel Arbeit der Mann hat und ob es überhaupt klappt. Aber natürlich spielen auch die Fähigkeiten des Mannes eines Rolle, weswegen beispielsweise viele Frauen die Idee, mit einem „Jungmann“ zu schlafen uninteressanter finden als viele Männer. „Gut im Bett sein“ ist eine Eigenschaft, die beide Geschlechter haben können, allerdings ist es eben zumindest einfacher einen Mann zum Orgasmus zu bringen als eine Frau (was es allerdings nicht weniger wertvoll macht, wenn eine Frau ihn zu einem großartigen Orgasmus bringen kann oder der Sex an sich großartig ist).

Im übrigen tritt dieser Effekt natürlich auch umgekehrt auf: Ein Mann, der aus irgendwelchen Gründen keinen hoch bekommt, wird einige Frauen auch verunsichern, es kann sie in eine Krise stürzen, bei der es darum geht, dass er sie nicht attraktiv findet. Und einen Mann nicht zum Orgasmus bringen zu können wird auch viele Frauen verunsichern, wenn es nicht einen Grund dafür gibt.

Allerdings ist weibliche Lust und ein einfacher und häufiger weiblicher Orgasmus in der Tat etwas, was den Sex sehr gut machen kann. Ich hatte dazu schon mal etwas geschrieben:

  • Die anstrengendste Variante Frau in Hinsicht Orgasmus ist die Frau, die nur auf eine ganz bestimmte recht komplizierte Art und Weise zum Orgasmus kommen kann und davon ausgeht, dass Männer, die das nicht hinbekommen können, keine Ahnung von Frauen haben und man sie herumkommandieren muss. Ich kann mir vorstellen, dass es für diese Frauen durchaus frustrierend ist, dass sie wissen, wie sie kommen und das natürlich auch erreichen wollen, aber wenn Sex erfordert, dass man detailierte Anweisungen im Befehlston umsetzen muss, dann macht er eben wenig Spaß. Nichts gegen helfende Anweisungen, jeder Mensch ist da anders und kennt sich selbst am besten, aber auch die sollten eben dem Anlass entsprechend sein (also nichts gegen ein „schneller, tiefer, nicht so tief“ aber eben kein „du musst in einer Violinschlüsselform lecken und das für X Minuten, aber nicht so, und dann in einem genauen X Takt stoßen, X takt habe ich gesagt, nun mach schon, nein genau der Takt, warum bekommen Männer das eigentlich nicht hin“). Wenn eine Frau sagt, dass Männer von Sex keine Ahnung haben, und alle schlecht ist, dann gehe ich inzwischen davon aus, dass es genau dieser Typ ist (und auch wenn es ein Shittest ist ist es eine gute Reaktion es umzudrehen „Ah, du bist eine von diesen komplizierten Frauen, die nur auf eine Weise kommen können und meinen alle Frauen sind so? Oh weh, wie anstrengend“)
  • Die am wenigsten anstrengende Variante ist aus meiner Sicht die hypersensitive, überaus leicht erregbare Frau. Bei ihr ist der Vorteil, dass sie eine dünnere Haut oder/und feinere Nerven oder was auch immer hat und sie durch normale Berührungen wesentlich schneller, leichter und stärker erregt wird als andere Frauen. Sie ist schlicht ein Genuss, weil sie aufgrund der leichten Erregbarkeit schnell zu Sex zu überreden ist und sie fast alles zum Orgasmus bringt. Stimmulieren der Brüste kann sie kurz davor bringen, bei vaginalen Sex kommt sie ohne Probleme mehrmals, Analsex ist ebenfalls sehr einfach etc. Es ist mit einer solchen Frau einfach, sich als Sexgott zu fühlen.

Aber zurück zum Artikel:

They also mention another sexist orgasm trope: women feeling pressured to fake orgasms in order to appease a male partner, or in their words, „to protect men’s feelings.“ For women who have sex with male partners, the pressure to orgasm is a relatable feeling. Hence all the faking that we know is going down in hetero bedrooms all over the country.

Interessant, dass sie meint, dass es nur in heterosexuellen Schlafzimmern passiert. Ich vermute auch bei lesbischen Beziehungen wird schon mal was vorgetäuscht werden.

Aber in der Tat täuschen Frauen häufig vor, damit sie den Partner nicht enttäuschen:

Women sometimes engage in such behaviors to emphasize love and care. Because men are attentive and interested in a female partner’s orgasm, women may pretend orgasm to keep their partner happy. Darling and Davidson (1986) asked participants open-ended questions regarding pretending orgasm; the primary response by 51% of women who pretended orgasm was “feel guilty, but it is important to satisfy my partner”

Ich schrieb unter dem gleichen Link dazu:

Der Umstand, dass der Partner kommt, ist eben häufig für beide wichtig. Der Mann möchte, dass die Frau kommt und es macht ihn glücklich, wenn das der Fall ist (was biologisch sowohl für Befruchtung und aufgrund der ausgeschütteten Hormone auch für die Partnerbindung (und damit auch wiederum für die Fortpflanzung, da das wiederum mehr Sex und geringere Fremdgehwahrscheinlichkeit bedeutet) interessant ist). Die Frau möchte auch, dass der Mann kommt, einmal weil es ebenfalls Partnerbindungsaspekte hat, aber mitunter eben auch, weil sie weiß, dass er versuchen wird seinen Orgasmus zu verzögern bis sie kommt, aber auch weiß, dass sie nicht kommen kann und es im Sinne der Partnerschaft besser ist, einen Orgasmus vorzuspielen, damit er dann kommen kann.

Beim Mann dürfte es ähnlich sein. Er weiß, dass die Frau ihn zum Orgasmus bringen will, aber er nicht kommen kann (Alkohol, schon zuviel Sex, zuviel Stress, was auch immer). Sie wird sich schlecht fühlen, wenn sie ihn nicht zum Orgasmus bringen kann, er hat aber einfach keine Lust mehr, es weiter zu versuchen. Der Mann hat allerdings das Problem des Ergusses, der mit dem Orgasmus verbunden wird und schwerer vorzutäuschen ist.

Sicher haben Frauen das Problem einen Orgasmus vorzutäuschen häufiger, aber Männer haben häufig das Problem, dass sie, damit die Frau nicht zu kurz kommt, nicht zu früh kommen dürfen, weswegen sie mitunter an allerlei unerotisches Denken, während sie gleichzeitig versuchen, sich nichts davon anmerken zu lassen oder dann, wenn sie sich dem Orgasmus nährt, auch zu kommen, und das eben tatsächlich.

Und beide Verhaltensweisen können sich gegenseitig bedingen. Er hält sich zurück und genießt des Sex nicht, weil er nicht zu früh kommen will, damit sie auch was davon hat. Sie spielt ihm Lust vor, damit er wenigstens Spass hat und sich gut fühlt.

Der Blick auf dass sexuelle ist hier in Studie und Besprechung also eher einfach ausgestaltet.

The researchers draw a fairly frightening conclusion from the research findings. When women’s orgasms begin to serve as a masculinity achievement for male partners, the orgasms cease to be about women’s liberation or sexual pleasure. They just become another opportunity for men to flex, or „shore up their sense of masculinity.“

„These men, therefore, were more likely to view women’s orgasms as a notch on the bedpost of their manliness,“ Chadwick and van Anders wrote in the statement. They end their note with an encouragement for men to think of orgasms less as achievements to be unlocked, and truly view them for what they are: tiny little pleasure explosions that should be enjoyed — frequently — by female partners.

Ein sehr negativer Ausblick. Natürlich kann alles schlecht sein. Aber wenn beide Lust auf Sex haben, dann ist „ich will meinem Partner so viel Lust bereiten wie möglich“ ein hervorragender Ansatz. Auch dann wenn er die Nebenfunktion hat, dass der andere einen für unglaublich gut im Bett halten soll oder man das gute Gefühl, den anderen befriedigt zu haben, auch für sich selbst braucht.

„Weibliche Sexualität gilt als ständig verfügbar“

Bei <3, also „Kleiner Drei“, dem Blog von Wizorek, ist ein Beitrag zu Gina Lisa erschienen, aus dem ich einige Absätze ganz interessant fand:

Aber auch ein schärferes Sexualstrafrecht wird das viel tiefer verankerte Problem in unserer Gesellschaft nicht beheben: Vor allem als Frauen gelesenen Menschen wird zu oft in dieser Gesellschaft das Recht, über den eigenen Körper zu bestimmen, nicht zugestanden. Weibliche Sexualität gilt als ständig verfügbar. Es gilt im Mainstream als selbstverständlich, als Frauen gelesene Menschen für sexuelle Handlungen nicht nach Zustimmung zu fragen.

Das ist eine klassisch feministische Argumentation, die mich dennoch immer wieder überrascht. Die Aussage „Weibliche Sexualität gilt als ständig verfügbar“ ist auch meiner Sicht vollkommen falsch, nichts gilt als schwerer verfügbar als weibliche Sexualität, bei gleicher Begehrtheit. Männer wissen, dass weibliche Sexualität etwas ist, für das man oft hart arbeiten muss oder bei dem man das Glück haben muss, dass sie einen interessant findet. Weibliche Sexualität ist nicht etwas, was man automatisch als gegeben voraussetzt, es ist ein rares Gut.

Und natürlich gilt es im Mainstream als etwas, was man nur mit Zustimmung bekommt, weswegen viele Männer beim Flirten oder beim Sprechen mit Frauen nervös sind, bei dem sie Angst haben, durch die Zurückweisung verletzt zu werden, bei dem sie Interesse daran haben, zu erfahren, wie man diese Zustimmung bekommt.

Es folgt aus dem Umstand, dass viele keine Ahnung haben, wie sie an dieses rare Gut kommen, dass sie auf Masse setzen oder übergriffig werden, weil sie wissen, dass eine Verfügbarkeit ansonsten nicht besteht. Aber die, die das machen, dass sind immer noch wenige, die meisten Männer bekommen allenfalls in einer Flirtsituation den Übergang nicht hin und fassen zu früh ans das Bein des Objekts der Begierde oder versuchen beim Tanzen körperlicher zu werden, weil man ja irgendwie diesen verdammten Übergang hinbekommen muss, wenn man auch meint, dass sie einen mag.

Die Unterstellung, dass weibliche Sexualität als ständig verfügbar gilt ist insofern weit an der Realität vorbei.

Eher gilt männliche Sexualität als ständig verfügbar. Denn Frauen wissen, dass sie immer einen finden können, der mit ihnen schlafen würde, wenn sie es ihm anbieten. Würden Frauen Cold Approachs auf Sex machen, also Männer auf der Straße einfach auf Sex ansprechen und sich dabei zumindest nicht mehr als einen Punkt von ihrem eigenen Schönheitswert auf einer Skala von 1-10 bewegen, dann wäre ihnen der Erfolg gewiss, wenn sie ein paar Männer ansprechen. Einer Frau würde der Satz „von 5 Singlefreunden aus deinem Freundeskreis würde keiner mit dir schlafen wollen, wenn du ihn anrufst und fragst, ob sie etwas „Netflix mit dir schauen wollen““ wohl eher mit einem amüsierten Lachen quitieren. Und wenn eine Frau mit der klaren Ansage Sex zu wollen sich auf einer passenden Internetseite anmeldet wird das Postfach schnell voll sein. Das Ablehnen von Sex, eine Zurückweisung von Sex einfach so, werden Frauen eher als Beleidigung werten, zumindest wenn er Single ist und bei hinreichender Schönheit auch sonst.

Nur beschweren wir uns eben nicht darüber.

Ihr weiteres Fazit ist:

Diese patriarchale Gesellschaft und dieses patriarchale Recht haben diese Übergriffe ins Private und zu oft in die betroffene Person selbst verdrängt. Und so haben wir in einer Gesellschaft, in der weibliche Verfügbarkeit Normalität ist und das Gesetz eine_n nicht schützt, nie gelernt, darüber zu reden. Stattdessen plagen eine_n Selbstvorwürfe. Vielleicht war es dieses Mal ja auch gar nicht so schlimm? Vielleicht hätte ich ja auch (früher) was sagen müssen? Vielleicht hätte ich mich unauffälliger verhalten sollen? Vielleicht meinten sie das gar nicht so?

Das hat aus meiner Sicht wenig mit der patriarchalen Gesellschaft zu tun, sondern schlicht mit der Frage, ob es sich lohnt dagegen vorzugehen, wenn etwas bereits geschehen ist. Und auch damit, dass es eben häufig ein Dialog ist, in dem man gewisse Zeichen setzt, einlädt, dann vielleicht doch Zweifel hat, aber dennoch mitmacht und es später evtl bereut. Und natürlich ist es auch dem Umstand geschuldet, dass eben einige Männer auf eine Massentaktik setzen, die Belästigungen mit sich bringen kann und die damit durchaus eine hohe Zahl von Frauen erreichen. Das Frauen, die an sich gerne Signale senden oder unsicher sind, da eher Opfer werden kann ich mir durchaus vorstellen.

Tatsächlich finden es aber auch viele Frauen nach meiner Erfahrung gar nicht so schlimm, wenn ein Typ etwas versucht, eine gewisse Sympathie vorausgesetzt. Sie sehen privates nicht als politisch an, sondern genießen vielleicht das Gefühl begehrt zu sein, auch stürmisch begehrt zu sein oder sind in einem Zwiespalt von „Sex ist gut und macht Spass“ und „Ist es zu gefährlich oder bin ich dann eine Schlampe“. Es kann da viele Gründe geben. Natürlich kommen noch Enthemmer wie Alkohol etc auf beiden Seiten dazu.

Diese Selbstvorwürfe und diese Sprachlosigkeit machen krank. Es braucht endlich ein Recht, welches wirklich auf der Seite der Opfer, statt der Täter steht. Eine Reformation des Sexualstrafrechts ist deswegen längst überfällig.Ich hoffe, es wird dann auch möglich, das Schweigen zu brechen, all diese Fälle öffentlich zu machen und zu bestrafen. Ich hoffe, dann wird es möglich, endlich in einer Gesellschaft zu leben, in der wir allen Personen mit Respekt begegnen und ein konsensuales Miteinander Selbstverständlichkeit ist.

Das ist ein netter Traum, aber es werden nach wie vor die meisten Fälle nicht angezeigt werden schlicht weil der Aufwand dafür in keinem Verhältnis zu dem Nutzen für die Anzeigende steht.

Eine weibliche Perspektive auf den One Night Stand

Auf dem Blog „Männer und Gefühle“ stellt die Bloggerin ihre Sicht auf „One Night Stands“ dar, die denke ich durchaus so von vielen Frauen geteilt wird:

Für mich passieren One-Night-Stands eher ungewollt. Wenn ich jemanden mit nach Hause nehme, tue ich das, weil ich diese Person mag und mir mehr vorstellen könnte. Gelegentlich kennt man sich in dieser Situation noch nicht wirklich gut, aber der erste Eindruck passt und man könnte darauf aufbauen. Ich lasse Männer nur dann so nah an mich heran, wenn ich mir relativ sicher bin, dass sie mich zu schätzen wissen.

Frauen müssen eher als Männer eine gewisse Verbundenheit haben, ein gewisses Vertrauen, dass man im Pickup unter „Komfort“ oder „Rapport“ einordnet.

Nun sieht es die Gegenseite ein wenig anders. Meiner Wahrnehmung nach, ist Männern für ein ONS heutzutage nur noch wichtig, ob die Frau einigermaßen attraktiv und “willig” ist. Dann geht man mal mit, macht sich danach aus dem Staub und stellt sich tot (Thema Ghosting). Es macht den Eindruck, als würden menschliche Werte nicht zählen. Einzig und allein die Befriedigung ist ausschlaggebend. Es zählt nicht der Charakter, der Humor, die Lebensansichten. Der Gegenüber wird somit um alles reduziert, was ihn liebenswert macht.

Wenn man tatsächlich nur auf einen One Night Stand aus ist, dann spielt in der Tat hauptsächlich das optische eine Rolle. Und noch nicht einmal das muss eine sehr große Rolle spielen, wie man zB an Lewinsky und Clinton sieht. Häufig genug ist „Gelegenheit“ weitaus entscheidender. Natürlich spricht auch nichts dagegen, wenn sie Charakter, Humor, passende Lebensansichten hat, ganz im Gegenteil. Aber wenn man weiß, dass sich daraus nicht mehr entwickelt, dann ist das in der Tat auch nicht so wichtig.

Schönheit vergeht, das wissen wir alle. Nun geht es also nur um die Hülle des Menschen, die man sich nun leider nicht selbst aussuchen kann.

Man kann sie sich nicht aussuchen, aber man kann natürlich einiges an ihr verändern und sie mit Sport und passender Ernährung gestalten (oder verunstalten)

Wie man einen Menschen danach direkt vergessen kann, aus dem Leben streichen, ist mir ein Rätsel. Man hat, wenn auch nur körperlich, eine Verbindung aufgebaut. Man war sich so nah, wie man es einem Menschen nur sein kann.

Das geht vielen Männern ja nicht anders. Die meisten Männer sind froh, wenn sie eine passende Frau gefunden haben, die ihnen gefällt und mit der sie auch charakterlich zurechtkommen und mit der sie dauerhaft Sex haben können. Allerdings kommt hier eben der obige Unterschied zu tragen: Die Kriterien für eine Beziehung sind gänzlich andere als für Sex. Weswegen Frauen eben wesentlich schneller als Männer in der „Sexzone“ landen (Männer hingegen häufiger in der Friendzone, auch wenn sich in beiden auch das andere Geschlecht findet, zB Frauen in der Friendzone)

Auch wenn man sich danach keine Beziehung vorstellen kann, besteht trotzdem eine besondere Verbindung zwischen diesen beiden Menschen. Heutzutage fühlt man sich wie weggeworfen, aussortiert, liegen gelassen. Man kann den tollsten Charakter dieser Welt haben. Das zählt alles nicht, man wurde benutzt und ist nur in den seltensten Fällen “wiederverwendbar”. Das klingt hart, aber so erlebe ich es immer wieder. Dass sich aus einem ONS mehr ergibt, ist mir noch nicht untergekommen.

Dann spricht vieles dafür, dass sie entschieden zu hoch rangeht und Männer aussucht, denen sie nichts bedeutet, weil sie meinen auf einer wesentlich höheren Stufe zu stehen bzw. die gut genug mit Frauen sind („Game haben“) als das sie sich um „Nachschub“ keine Sorgen machen müssen.

Oft hört man Sätze wie: “Man kann ja erstmal schauen wie es ist, und dann verliebt man sich vielleicht.”

Nein! Jeder Frau, die so etwas gesagt bekommt, kann ich versichern: Das wird nicht passieren! Das ist Taktik.

Die Chance würde ich bei einer solchen Äußerung auch eher für gering halten.

Heutzutage kann man froh sein, wenn man vom ONS nach einigen Wochen noch gegrüßt wird, sobald man sich zufällig auf der Straße trifft. Das was am Ende bleibt, ist ein Name auf einer “Vögelliste”. Man ist einfach nur ein Name, kein Mensch, keine Persönlichkeit.

Das spricht dafür, dass sie ENTSCHIEDEN zu hoch rangeht. Oder die Männer aus anderen Gründen lieber keinen Kontakt wollen, etwa weil sie fremd gegangen sind.

Wie schafft ihr Männer das? Wie könnt ihr alles ausblenden, nur damit ihr euren Spaß habt? Was bleibt da in euren Köpfen, wenn ihr den Walk of Shame (mit den selben Klamotten heim gehen, mit denen man am Abend in den Club gegangen ist) hinter euch bringt? Hinterlassen ONS irgendwas in euren Köpfen oder sind es nur Nummern?

Klar hinterlassen sie Spuren. Aber eben nur, wenn die Betreffende für uns interessant ist und wir uns mehr erhofft haben oder zumindest interessiert sind. Üblicherweise werden die meisten Männer sich vermute ich auch durchaus höflich verhalten, wenn sie Sex hatten. Zumindest habe ich es so (meistens) gehalten. Bei einigen war es sicherlich eher Geilheit und Alkohol und insofern für mich danach relativ uninteressant. Andere Frauen haben ganz erhebliche Spuren in meinen Kopf hinterlassen. Andere waren schon vorher gute Freundinnen und sind es auch geblieben. Andere wurden mehr.

Ashley Madison Datenklau

Ashley Madison ist ein „Fremdgehportal“, also ein Portal, bei dem Seitensprünge organisiert werden konnten.

Hacker haben die Benutzerdaten abgegriffen und versucht haben das Portal zu erpressen. Diese zahlten wohl nicht und die Daten wurde veröffentlicht.

1. Analyse der Daten

Damit ergab sich natürlich auch eine interessante Möglichkeit die Daten zu analysieren. Die Ergebnisse bestätigen eindrucksvoll die Unterschiede zwischen Männer und Frauen was das Interesse an „Casual Sex“ angeht:

What I discovered was that the world of Ashley Madison was a far more dystopian place than anyone had realized. This isn’t a debauched wonderland of men cheating on their wives. It isn’t even a sadscape of 31 million men competing to attract those 5.5 million women in the database. Instead, it’s like a science fictional future where every woman on Earth is dead, and some Dilbert-like engineer has replaced them with badly-designed robots.

Those millions of Ashley Madison men were paying to hook up with women who appeared to have created profiles and then simply disappeared. Were they cobbled together by bots and bored admins, or just user debris? Whatever the answer, the more I examined those 5.5 million female profiles, the more obvious it became that none of them had ever talked to men on the site, or even used the site at all after creating a profile. Actually, scratch that. As I’ll explain below, there’s a good chance that about 12,000 of the profiles out of millions belonged to actual, real women who were active users of Ashley Madison.

Neben anderen Belegen ist insbesondere dieser hier aussagekräftig:

Then, three data fields changed everything. The first field, called mail_last_time, contained a timestamp indicating the last time a member checked the messages in their Ashley Madison inbox. If a person never checked their inbox, the field was blank. But even if they’d checked their messages only once, the field contained a date and time. About two-thirds of the men, or 20.2 million of them, had checked the messages in their accounts at least once. But only 1,492 women had ever checked their messages. It was a serious anomaly.

Und etwas später heißt es:

Overall, the picture is grim indeed. Out of 5.5 million female accounts, roughly zero percent had ever shown any kind of activity at all, after the day they were created.

The men’s accounts tell a story of lively engagement with the site, with over 20 million men hopefully looking at their inboxes, and over 10 million of them initiating chats. The women’s accounts show so little activity that they might as well not be there.

Sure, some of these inactive accounts were probably created by real, live women (or men pretending to be women) who were curious to see what the site was about. Some probably wanted to find their cheating husbands. Others were no doubt curious journalists like me. But they were still overwhelmingly inactive. They were not created by women wanting to hook up with married men. They were static profiles full of dead data, whose sole purpose was to make men think that millions of women were active on Ashley Madison.

Es haben sich hier also ein paar Millionen Männer um ein paar Tausend Frauen bemüht, Frauen waren im wesentlichen nicht interessiert, diese Möglichkeit zu nutzen, obwohl sie im Gegensatz zu den Männern nichts dafür zahlen mussten. Eigentlich ein guter Grund die Seite wegen Betrugs zu verklagen, denn es wurde anscheinend im großen Stil vorgetäuscht, dass Frauen auf dem Portal vorhanden sind. Allerdings ist eine Klage gegen eine Seite, auf der man Ehebruch begehen wollte, wahrscheinlich für die meisten der Männer uninteressant.

Natürlich kann es sein, dass Frauen eher andere Möglichkeiten nutzen, aber der Unterschied wird anhand des Zahlenverhältnis deutlich und bestätigt andere Experimente. Der ausgeprägtere Sextrieb der Männer macht sich bemerkbar.

Es macht auch deutlich, wie einfach es ist für eine Frau an Sex zu kommen: 20 Millionen Männer warteten nur darauf, dass sich dort mal eine tatsächliche Frau findet. Bei einer vergleichbaren Quote im umgekehrten Fall würde der entsprechende Mann wahrscheinlich sehr sehr beschäftigt sein.

Ein anderer Artikel drückt es wie folgt aus:

Plenty of married men lament that they are no longer able to go after anything with nice legs. But women are much more prone to saying, “I’m so glad I’m not on the dating scene anymore.”

It’s not that women don’t commit adultery as often because they are happier in their marriages than men are. In fact, women are more likely to be the ones initiating divorce nowadays. But women know that casual (or anonymous) sex is not going to make them any happier. Research shows that women who have multiple partners are more likely to be depressed. And cheating on their husbands with a guy they met online is certainly not going to fill the hole of whatever was missing from their marriages.

The men on Ashley Madison may have been living in a fantasyland, but if they read the media’s messages on women and sex, they might have had good reason to do so. Since the “expert” view is now that gender is a social construct, men might wonder why women don’t act more like them. They are told it’s because of society’s backward patriarchal views that women don’t want to be seen as slutty.

So voilá! We have a website that will allow women to cheat without all those judgmental eyes on them. And behind those closed doors . . . women aren’t interested.

Sorry, guys. The Internet can do a lot of things, but it’s not going to change human nature.

Durchaus passend. Es ist eben nicht die soziale Konstruktion der Geschlechter, die Frauen zurückhält, sie haben schlicht weniger Interesse an anonymen Sex mit unbekannten Männern, die sie nur über ein paar Fotos und ein Internetprofil kennen.

2. Moralisches 

Was soll man moralisch sowohl zu einer Fremdgehseite und einem Hack einer Fremdgehseite sagen?

Natürlich ist es sowohl verwerflich, seine Partner zu hintergehen (sofern man nicht als Single oder jemand in einer offenen Beziehung auf der Seite war) als auch solche Daten aus Profitgier ins Netz zu stellen. Man kann hier natürlich vertreten, dass Leute, die ihre Partner betrügen es eben verdient haben und so auch die Partner die Wahrheit erfahren. Aber andererseits geht es eben auch niemanden etwas an, wie Leute ihre Ehe leben und ob Partner vielleicht bewußt weggeschaut haben, weil sie wussten, dass der andere mehr Sex braucht als sie (das wird der geringere Teil sein, aber dennoch) oder aber Ehekrisen auszulösen, die ansonsten vielleicht nicht entstanden wären.

Kommentator David meinte noch das Folgende:

Was haltet ihr eigentlich von dem Ashley Madison – Leak?

Natürlich hochkriminell, aber ein gewisses Maß an Schadenfreude gegenüber Plattform und Nutzern kann ich nicht ganz verhehlen.

40 Millionen Nutzer sind schon ne Hausnummer, das betrifft also eine erhebliche Menge an Paaren, bei denen gerade die Scherben fliegen dürften.
Ich könnte mir zwar vorstellen, dass die Seite mehr männliche Nutzer hat (Frauen müssen zum Fremdgehen ja eher passiv bloß auf eine Gelegenheit warten, oder sich ein wenig offenherziger geben) – aber dafür werden es auch wesentlich mehr Männer sein, die findig genug sind um sich den Leak zu ziehen. Es müssen also vermutlich vor allem untreue Frauen um ihr Geheimnis bangen.

Vielleicht aber auch die Chance für den einen oder anderen gefriendzoneten Nerd, seiner heimlichen Liebe die Wahrheit über ihren Stecher zuzuspielen?

Ich kann mir ohne Probleme vorstellen, da einige Ehen daran gescheitert sind. Bei der entsprechenden Anzahl von Nutzern werden sicherlich auch einige Leute gefunden worden sein und ihre Partner werden sicherlich nicht erfreut gewesen sein. Wobei es heutzutage ja auch einfach ist, eine Emailadresse zu haben, die nicht ohne weiteres zu dem realen Namen zurückzuverfolgen ist. Angeblich sollen ja aber viele auch ihre Arbeitsemail verwendet haben, wohl weil sie eben davon ausgingen, dass ihre Partner diese eben nicht am heimischen PC abrufen können und die Chance eines Auffliegens so geringer ist. Was ein erstaunliches Vertrauen in den Arbeitgeber offen legt.

Ich persönlich würde es erbärmlich finden, solche Informationen aus einem Hack weiterzuleiten, jedenfalls wenn man meint, dass die Beziehung ansonsten in Ordnung ist und man nichts weiter über seine Aktivitäten dort weiß. Ich jedenfalls würde nicht nach mir bekannten Personen in der Datenbank suchen.

„Status macht attraktiv“ vs „Anerkennung durch Sex“

Bei den Störenfriedas ist ein interessanter Artikel erschienen:

Ich habe jahrelange eigene, internationale Berufserfahrung, in einem Bereich in dem Frauen sehr selten verantwortliche Positionen einnehmen und dessen Attitude man leicht mit dem altbekannten “Sex, Drugs & Rock n Roll” zusammenfassen könnte. (…)

In diesem Bereich sind Männer qua Status interessant für Frauen, egal ob sie attraktiv sind oder sich pflegen. Ich habe erlebt, dass Frauen diese Männer als uninteressant bewerteten und erst nachdem sie des Status gewahr wurden ihre Meinung änderten. Viele werden jetzt bestimmt denken: “Ich habs doch schon immer gesagt, Frauen sind alle käuflich”. Ich will an der Stelle betonen, dass Geld hier tatsächlich überhaupt keine Rolle spielt: Nicht mit jedem Status ist Reichtum verbunden.

Das klingt nach einem Absatz, dem ich vollkommen zustimmen kann. Gerade wenn es um den Musikbereich geht, ist Status auch abseits des Geldes sehr interessant, es geht inbesondere darum, dass man denjenigen kennt und das er bewundert wird.

Ich muss zur Ehrenrettung der Männer sagen, dass nicht alle ihre Möglichkeiten schamlos ausnutzen. Sehr viele sind nicht interessiert die auch häufig vorkommende Abwesenheit von zu Hause für beispielsweise Seitensprünge oder den “schnellen und unkomplizierten Sex” zu nutzen. Aber bei denjenigen die es tun ist eines mir immer wieder aufgefallen: Die zu 90% vorhandene Respektlosigkeit den Frauen gegenüber mit denen sie in die Kiste gehüpft sind. Wie heißt es immer so schön “Der Gentleman schweigt und genießt”? Forget it! Diese Gentlemänner muss man suchen wie die Nadel im Heuhaufen. Gegenüber den Frauen geben sie sich respektvoll und supernett. Es kommt nicht selten vor, dass auf einer sehr liebevollen Ebene Kontakte weitergepflegt werden bis zu einem Wiedersehen, an dem Mann die Bettgeschichte wiederholen kann. “Warm halten” heißt das wohl. Hinter dem Rücken der Frauen wird jedoch abfällig über sie geredet und sie wird niemals die Chance haben wieder auf eine Augenhöhe mit diesem Mann zu kommen, von ihm respektiert oder als gleichwertiger Mensch anerkannt zu werden. Sie bekommt einen Stempel “kann gut blasen” oder “für alles offen” und darauf wird sie reduziert. Interesse an der Persönlichkeit besteht nicht.

Warum sollte auch Interesse an der Persönlichkeit bestehen, wenn man mit ihr nur Sex haben möchte? Da ist sie wieder, diese Form des „weiblichen Entitlements„: Ich schlafe mit ihm, also muss er ein Interesse über Sex hinaus an mir haben. Immerhin haben die Frauen ja insoweit auch das sexuelle Interesse an den Männern und diese nehmen nur mit.

Bei der Gruppe derjenigen, die ihren Status nicht ausnutzen, kann man nochmal unterscheiden zwischen jenen, die sich nur über die “dummen Küken” offen lustig machen und jenen die sowohl von ihren Kollegen als auch den Frauen mit denen sie verkehren belustigt sind. Letztere sind meines Erfahrung diejenigen die keinen Unterschied in der Bewertung der jeweils Beteiligten machen und die am ehesten Frauen generell mehr Respekt entgegen bringen. Sie schreiben eine Frau auch nicht grundsätzlich ab, sondern können unter Umständen ein Interesse auf einer anderen Ebene entwickeln.

Das sind dann anscheinend die besseren Menschen.

Was ich sagen will: Aus meiner Erfahrung meinen viele der Frauen, von denen ich einige auch auf einer sehr freundschaftlichen Ebene näher kennen gelernt habe und ihnen schon seit vielen Jahren immer wieder begegne, aus ihrer offenen Sexualität Anerkennung zu ziehen. Das tun sie jedoch nicht. Sie werden von den Männern ausschließlich (!) auf ihre Verfügbarkeit als Sexpartnerin reduziert.

Schlimm, wenn man in der Fuckzone landet. Aber die Folge davon, wenn man meint, dass man bei einem Überangebot an Anbietern bei dem „Käufer“ den Preis diktieren kann. Das ist sicherlich in der Hinsicht ungewohnt für Frauen. Aber eben eine Frage, mit welchen Männern sie sich einlassen.

Die Schlußfolgerung der Autorinnen:

Für mich steht aufgrund meiner langjährigen Erfahrungen jedenfalls fest: Der Versuch als Frau durch Sex Anerkennung von einem Mann zu erlangen ist zum Scheitern verurteilt. Mir ist wichtig zu betonen, dass es mir nicht darum geht irgendwen zu verurteilen, sondern nur aufzuzeigen welche gesellschaftlichen Mechanismen ich wahrnehme. Mein Umgang damit muss auch keinesfalls für jede der Richtige sein. Er ist nur einer von vielen Versuchen im Patriarchat möglichst schadlos zu überleben…

 

Anerkennung erhält man sicherlich nicht durch Sex. Warum auch? Man kann es sicherlich in einem günstigeren Markt oder bei geschickteren Einsatz durchaus für Vorteile verwerten, aber eben nicht, wenn man nur eine von vielen und eine Nummer ist. Daraus Rückschlüsse auf die allgemeine Möglichkeit, Sex in Vorteile zu verwandeln zu ziehen, ist aber sicherlich nicht ohne weiteres möglich. Männer sind durchaus bereit einiges für Sex aber vielleicht noch mehr für die Liebe, Zuneigung und die Anerkennung einer für sie sexuelle attraktiven Frau zu machen, müssen dabei aber eben diese Frau auch als etwas besonderes ansehen. Viele Frauen können Sex durchaus für Machtspiele einsetzen. Aber eben nicht so plump, dass sie einfach mit jemanden Sex haben, der eh genug andere Frauen hat.

„Fifty Shades of Grey“ und Interesse an entsprechender Pornographie

Am 14.02.2015 ist die Verfilmung von „Fifty Shades of Grey“ in die Kinos gekommen. Pornhub, die wohl größte Seite mit pornografischen Filmen, hat in einem Blogbeitrag mitgeteilt, wie sich dies auf die Statistiken ausgewirkt hat:

Zunächst der generelle Anstieg in Suchbegriffen mit Bezug zu BDSM:

Fifty Shades of Grey Pornhub

Fifty Shades of Grey Pornhub

Man sieht einen deutlichen Anstieg, und dieser ist noch ausgeprägter bei den Frauen.

Die folgenden Suchbegriffe sind dabei besonders gestiegen:

Fifty Shades of Grey Pornhub

Fifty Shades of Grey Pornhub

Insgesamt scheint das Thema also deutlich populärer geworden zu sein. Die Leute scheinen durch den Film also auf gewisse Gedanken gekommen zu sein. Hier dann noch die Statistik nach Geschlechtern aufgeteilt:

Fifty Shades of Grey Pornhub

Fifty Shades of Grey Pornhub

Frauen suchen also nach diesem Film deutlich mehr nach Filmen, die sich mit Dominanz, Unterwerfung, BDSM, leichten Schlägen und Fesselspielen beschäftigen. Natürlich ergibt sich aus den Suchbegriffen nicht, ob Frauen Filme suchen, in denen andere Frauen sich unterwerfen bzw von Männern dominiert werden oder ob dies andersherum der Fall ist. Da aber gerade der Film hier für die Vorlage war, spricht vieles dafür, dass sie auch den Rollen des Filmes folgen.

vlg auch: