Realitätsflucht oder „Dies führt weder zu einer Abschottung, noch zu elitärem Gedünkel, sondern ermöglicht in erster Linie konstruktives und produktives feministisches arbeiten“

Nadine Lantzsch zur Lage bei der Mädchenmannschaft: was gerade passiert, ist in meinen augen eine verschiebung: weg vom alphamädchen-feminismus, der in erster linie gut situierten heteras zugute kommt und strukturfragen nicht mehr stellt, zu mehr machtkritik, zu mehr aufnahme von feministischen diskursen und konfliktlinien, die es bereits vor 20, 30, 40, 100 jahren gab. ein … Realitätsflucht oder „Dies führt weder zu einer Abschottung, noch zu elitärem Gedünkel, sondern ermöglicht in erster Linie konstruktives und produktives feministisches arbeiten“ weiterlesen

Feministisch korrekte Sprache: sexuelle Positionierung und männlich und weiblich gelesene Personen

Elitemedium berichtet „Neues aus dem Neusprechland„. Es geht um folgende Begriffe: Sexuelle Positionierung: ist eigentlich das gleiche wie sexuelle Orientierung. Aber – um Lantzschi zu zitieren –  eigentlich geht’s im Zusammenhang mit Privilegiertheiten in dem Feld ja nicht um Identitäten, sondern um Positioniertheiten in einem Gefüge, dass sich die Individuen nicht selbst wählen können. (ergo auch … Feministisch korrekte Sprache: sexuelle Positionierung und männlich und weiblich gelesene Personen weiterlesen

Kritische Heterosexualität: „Küssen kann man auch zu Hause“

Nachdem Nadine Lantzsch schon vorgelegt hatte mit ihrer Forderung seine Privilegien als Heterosexuelle aus Solidarität mit Homosexuellen nicht zu inszenieren, also aufzupassen, dass man sich und seine Kinder nicht als zu glückliche Einheit darstellt, legen zwei weitere Feministinnen, yetzt und sanczny nach und nehmen dazu Stellung, ob man sich als Heterosexueller in der Öffentlichkeit küssen … Kritische Heterosexualität: „Küssen kann man auch zu Hause“ weiterlesen

Weitere Kritik an Privilegientheorie und Deutungshoheit

Die Privilegientheorie bleibt nach wie vor ein wesentlicher Pfeiler im modernen (radikalen?) Feminismus. Ich hatte hier schon einiges an Kritik daran: Männliche Privilegien und weibliche Privilegien: Argumentationsstrukturen Tipps für Diskussionen auf feministischen Blogs Männliche Privilegien, weibliche Privilegien und wohlwollender Sexismus Ein männlicher Feminist und sein Kampf mit dem männlichen Privileg Kritik: “Männer sind privilegiert” Anlässlich … Weitere Kritik an Privilegientheorie und Deutungshoheit weiterlesen

„Mich nervt es, wenn Menschen mit Kindern sich als HeteroKleinfamilie inszenieren müssen vor anderen“

Lantzschi fühlt sich mal wieder diskriminiert (via Leftist Elite). Diesmal dadurch, dass andere Teilnehmer des Gendercamps dort doch tatsächlich die Frechheit hatten als Paar mit Kindern zu kommen und das auch noch zu zeigen: Ähnlich, wie Melanie schreibt, sollte es für alle(!) nachvollziehbar sein, wenn Menschen sich mit Kindern unwohl fühlen, und zwar, weil ihnen der … „Mich nervt es, wenn Menschen mit Kindern sich als HeteroKleinfamilie inszenieren müssen vor anderen“ weiterlesen

„Feminismus ist die Idee, dass wir beide Geschlechter gleich machen können, indem wir uns nur auf die Angelegenheiten eines Geschlechts fokussieren“

Auf dem bereits erwähnten Blog von Lucien gibt es ein interessantes Zitat von TJ Kincaid, welches ich ganz interessant finde: Feminism is the idea that we can make both sexes equal by focusing solely on the issues of one of them. Das ist in der Tat eine Position, die häufig in großen Teilen des Feminismus durchkommt. … „Feminismus ist die Idee, dass wir beide Geschlechter gleich machen können, indem wir uns nur auf die Angelegenheiten eines Geschlechts fokussieren“ weiterlesen

Kristina Schröder: „Danke, emanzipiert sind wir selber!“

Antje Schrupp ist das neue Buch von Kristina Schröder „Danke, emanzipiert sind wir selber“ zu antifeministisch. Aus der Amazon Kurzbeschreibung: Kristina Schröder hat Karriere gemacht und gerade ein Kind bekommen. Steht sie deshalb für ein Leitbild, an dem junge Frauen sich orientieren sollen? Nein, sagt sie, die Frauen von heute brauchen keine Leitbilder! Feministinnen machen … Kristina Schröder: „Danke, emanzipiert sind wir selber!“ weiterlesen

Jungs, bitte nicht den Feminismus mit euren Gefühlen stören

Nick hat mich in einem Kommentar auf einen Artikel bei Anarchie und Lihbe mit dem Titel „Muskelkater vom Maulen – die Sache mit den Schmerzensboys“ aufmerksam gemacht. Inhaltlich geht es darum, dass es ja schön ist, dass die neuen „Schmerzensmänner“ ihre Gefühle entdecken, sie sollen aber doch bitte mit den diesbezüglichen Problemen den Feminismus in … Jungs, bitte nicht den Feminismus mit euren Gefühlen stören weiterlesen

„Feministinnen sind…“

Auf dem Blog „High on Clichees“  findet sich eine Aufstellung von Clichees über Feministinnen die interessant ist: 1. … Männerhasser Hier wird angeführt, dass Feministinnen nicht Männer hassen, sondern sich eben nur kritisch mit dem männlichen Rollenbild auseinandersetzen. Auch daraus, dass Männer für privilegiert gehalten werden, ergäbe sich nicht, dass Feministinnen Männer hassen würden. Meiner … „Feministinnen sind…“ weiterlesen