Groomer

Anschließend an den Artikel gestern noch etwas zur „Grommer Debatte“, die im wesentlichen in den USA geführt wird.

Da geht es um den Vorwurf gerade aus konservativeren Kreisen, dass mit bestimmten linken – queeren Aktion eine Sexualisierung von Kindern betrieben wird und dahinter eigentlich pädophile Interessen stehen, die es einfacher machen sollen sich in sexueller Weise Kindern zu nähren.

Aus der Wikipedia:

Child grooming is befriending and establishing an emotional connection with a minor under the age of consent,[1][2] and sometimes the child’s family, to lower the child’s inhibitions with the objective of sexual abuse.[3][4] Child grooming is also used to lure minors into various illicit businesses such as child trafficking, child prostitution, cybersex trafficking,[5] or the production of child pornography.

(…)

To establish a good relationship with a child and the child’s family, child groomers might do several things: They might try to gain the child’s or parents‘ trust by befriending them, with the goal of easy access to the child.[10][11][12] A trusting relationship with the family means the child’s parents are less likely to believe potential accusations.[10] Child groomers might look for opportunities to have time alone with the child, which can be done by offering to babysit; the groomers may also invite the child for sleepovers, for opportunistic bed sharing.[13] They might give gifts or money to the child in exchange for sexual contact, or for no apparent reason.[13][14] Commonly, they show pornography to the child, or talk about sexual topics with the child, hoping to make it easy for the child to accept such acts, thus normalizing the behavior.[15][16][17] They may also engage in hugging, kissing, or other physical contact, even when the child does not want it.

Angeführt werden dort insbesondere die Drag Queen Shows, die wohl teilweise an Schulen angesetzt werden

Ein anderer Punkt sind sehr eindeutige Aufklärungsbücher, die gleich in unterschiedlichste Techniken gehen, Bücher in der Schulbibliothek mit sehr eindeutigen Inhalten  etc

 

Die einen werden sagen, dass Kinder im Internetalter eh schon alles gesehen haben und man daher um so mehr aufklären muss. Die anderen, dass es Kinder sind und das alles zu sexuell ist.

 

 

 

84 Gedanken zu “Groomer

  1. Ich kann nur mutmaßen, denke aber dass diese Drag Queens an Schulen ein (wenn auch absolut fehlgeleiteter) Versuch sind, die Kinder zu Toleranz zu erziehen. Kann mich natürlich irren, aber mein Bauchgefühl sagt mir dass es darum geht. Die Konservativen sind, was die Motivation angeht, keine sehr verlässlichen Zeugen. Allerdings war deren Reaktion vorhersehbar, und einer der Gründe warum man das alles fehlgeleitet nennen muss. Erinnert mich alles an dieses Buch aus den 70ern:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Zeig_mal!

  2. Das grundsätzliche Problem der Konservativen ist, dass sie keine solide Basis für Moral und Ethik haben. Alles läuft auf Bauchgefühl oder „Gott“ hinaus. Sie hatten uns Schwulen nichts anzubieten außer Gefängnis. Sie haben jeden Schritt zur Akzeptanz von Schwulen bekämpft. In Folge haben sie aus der Schwulenbewegung eine linke Bewegung gemacht. Und die Folgen sehen wir jetzt.

    • „Das grundsätzliche Problem der Konservativen ist, dass sie keine solide Basis für Moral und Ethik haben“

      Konservative Basis: „Diese Regeln haben die letzten Tausend Jahre unsere Gesellschaft (mehr oder weniger gut) zusammengehalten.“

      Progressive Basis: „Ich kann mir nicht vorstellen, warum meine Marotten und Phantastereien irgendwie schädlich sein sollten, also können die traditionellen Regeln alle weg.“

      Das nennst du dann solide…

      Die Basis sprach zum Überbau:
      „Du bist ja heut schon wieder blau“
      Da sagt der Überbau zur Basis:
      „Was is?“

      • „Diese Regeln haben die letzten Tausend Jahre unsere Gesellschaft (mehr oder weniger gut) zusammengehalten.“

        Eher weniger gut, würde ich sagen. Dass etwas funktioniert hat, heißt ja nicht, dass es gut funktioniert hat. Der Realsozialismus hat ja auch 70 Jahre funktioniert…

        Heißt natürlich nicht, dass einer es nicht noch schlimmer machen kann. V.a., wenn einer nur von destruktivem Hass getrieben ist.

        • „Dass etwas funktioniert hat, heißt ja nicht, dass es gut funktioniert hat“

          Zeig die Kultur, die besser funktioniert hat.
          Wenn du meinst „schlecht“, heißt das offensichtlich „schlecht im Vergleich zum Lalaland, das ich für möglich halte“

          „Der Realsozialismus hat ja auch 70 Jahre funktioniert…“
          70 vs 1000
          https://en.wikipedia.org/wiki/Lindy_effect

        • „Zeig die Kultur, die besser funktioniert hat.“

          Die heutige westliche Kultur, womit ich nicht den woken Müll meine, der nur die Eliten dominiert (oder meinetwegen zumindest die der 1950er Jahre). Wer so großen materiellen Wohlstand schafft, muss was richtig gemacht haben. Die Umweltprobleme sind ja auch inzwischen weitgehend gelöst in den reichen Ländern.

          „70 vs 1000“

          Etwas kann auch ziemlich lange ziemlich schlecht funktionieren. Es muss ja nicht immer kontinuierlich bergabgehen.

          • „Die heutige westliche Kultur, womit ich nicht den woken Müll meine“

            Ich finde es überhaupt nicht eindeutig, dass das eine ohne das andere denkbar ist.

          • „Ich finde es überhaupt nicht eindeutig, dass das eine ohne das andere denkbar ist.“

            Und ich finde, dass die Behauptung einer Verbindung bisher ohne Beleg ist. Eine Korrelation (eigentlich ist es eher eine Koinzidenz) beweist nicht unbedingt die Kausalität, die man gerne haben will. Z.B. ist es auch denkbar, dass die westliche Kultur, die ich meine, sich durch die woke Ideologie besser verbreiten konnte, weil diese die alten rechten Ideologien zurückgedrängt hat, sie selbst aber für die Bevölkerung nicht attraktiv ist (wer will sich schon selbst hassen, nur weil er weiß ist, oder dergleichen?). Nur, wo Rechte und Woke zufällig gleiche oder sehr ähnliche Meinungen vertraten*, hatte die woke Ideologie größeren Einfluss, aber auch keinen vollständigen.

            *Viktorianische Moral vs. Feminismus im gesamten Westen, sowie, in Deutschland, rechter und linker Ökologismus.

        • Bedeutungslose Basis, solange du nicht geklärt hast, was „Schaden“ bedeutet.

          Und damit bist sofort wieder im „Ich kann mir nicht vorstellen, dass das jemandem schadet“ Bereich.

          • Fast so brlliante Taktik, wie einen Strohmann abzufackeln.

            Aber testen wir doch mal deine Definition: Umfasst sie den Schaden, der durch Luxury Beliefs angerichtet wird?

          • „Aber testen wir doch mal deine Definition: Umfasst sie den Schaden, der durch Luxury Beliefs angerichtet wird?“

            Welcher Schaden welcher Beliefs?
            Nehmen wir als Beispiel die Legalisierung von Homosexualität. Ist das ein „Luxury Belief“ und entsteht dadurch ein Schaden?

          • „Aber testen wir doch mal deine Definition: Umfasst sie den Schaden, der durch Luxury Beliefs angerichtet wird?“

            Was sind „Luxury Beliefs“?

          • „Was sind „Luxury Beliefs“?“

            Er meint wohl Unsinn, den sich nur reiche Länder leisten können. Er scheint davon auszugehen, dass liberale Werte zwangsläufig zu solchen führen, was natürlich Unsinn ist.

      • „Diese Regeln haben die letzten Tausend Jahre unsere Gesellschaft (mehr oder weniger gut) zusammengehalten.“

        Da steckt doch schon die falsche Annahme drin, dass Regeln und Gesellschaft tausend Jahre gleich waren.

        • Nein, da steckt das Formulierungsproblem drin, dass „Regeln, die sich in vielen vielen Jahren langsamer kultureller Evolution entwickelt haben, ohne ihren Kerngedanken zu verlieren“ nicht so knapp und einfach auszudrücken ist.

          • Nein, dahinter steckt das konservative Grundproblem: Denkfaulheit. Konservative wollen beharren um des Beharrens willen.

            Die Formulierung knapp und einfach aufzustellen, war offensichtlich kein Problem – Du hast es gerade gemacht.

            Das eigentliche Problem ist: Die Formulierung ist direkt auch schon der Sargnagel für die konservative Position des Beharrens um jeden Preis. Sie enthält nämlich
            – dass es Veränderung schon immer gab
            – dass es eine Geschwindigkeit der Veränderung gibt.

            Konservatismus enthält folgende Annahmen:
            1. Es war schon immer so.
            2. So, wie es war, war es gut.
            3. Es ist immer noch gut.
            4. Es wird auch weiterhin gut sein.

            Jede diese Annahmen ist mindestens fragwürdig, von vorne nach hinten wird ihre Fragwürdigkeit immer bedeutender. Denn die Umwelt verändert sich und macht Veränderungen der Kultur (die selbst ein Teil der Umwelt ist) nötig. Die Veränderung der Umwelt hat sich im Laufe der letzten paar Jahrhunderte stetig beschleunigt. (Stichworte: Veränderung – Geschwindigkeit der Veränderung)

            Konservative wollen die Frage „Ist eine Veränderung sinnvoll?“ stets mit „Nein“ beantworten – ohne sich über die Sinnhaftigkeit Gedanken zu machen. Deshalb stellen sie falsche Behauptungen auf und erfinden Formulierungsprobleme oder „Kerngedanken“, die nichts anderes sind als der leicht durchschaubare Versuch, immer noch tausend Jahre Konstanz vorzugaukeln, die es nicht gegeben hat.

          • „Nein, dahinter steckt das konservative Grundproblem: Denkfaulheit. Konservative wollen beharren um des Beharrens willen.

            Die Formulierung knapp und einfach aufzustellen, war offensichtlich kein Problem – Du hast es gerade gemacht.

            Das eigentliche Problem ist: Die Formulierung ist direkt auch schon der Sargnagel für die konservative Position des Beharrens um jeden Preis. Sie enthält nämlich
            – dass es Veränderung schon immer gab
            – dass es eine Geschwindigkeit der Veränderung gibt.“

            Ich weiß nicht wie Du zu diesen Gedanken kommst. Ich sehe das differenzierter. In meinem Verständnis ist Konservatismus mitnichten eine Haltung, die jede Änderung verweigert. Es ist eher eine Skepsis Änderungen gegenüber.
            Denn nicht jede Änderung muss automatisch gut sein und eine echte Verbesserung bringen. Wenn ich da so an die jüngere Vergangenheit zurückdenke, sind alle gesellschaftlichen Veränderungen nicht so pralle gewesen. Da wäre das Beharren auf dem Althergebrachten wohl besser gewesen. Somit sehe ich den Konservatismus als eine gesunde Skepsis Änderungen gegenüber und nicht so sehr eine Ablehnung.

          • „Ich weiß nicht wie Du zu diesen Gedanken kommst.“

            Ich schließe das aus Formulierungen wie der genannten: „Diese Regeln haben die letzten Tausend Jahre unsere Gesellschaft (mehr oder weniger gut) zusammengehalten“, die für mich ein klares Indiz eben keiner differenzierenden, abgewogenen Haltung sind, sondern einer deutlich eher dogmatischen.

            Aber gut – man kann sicherlich darüber streiten, ob das, was Du beschreibst, nicht konservativ ist oder eine moderate Form von Konservatismus. Moderat, aber veränderungsoffen würde Konservatismus mir schon deutlich weniger missfallen.

          • @Renton: Irgendwie ist deine Definition des Konservatismus sehr radikal. Weiter unten gibt es eine sehr gute Definition „Werterhaltend“. Das gefällt mir eigentlich sehr gut.
            Problematisch finde ich die automatische Gleichsetzung von Progressiv = Gut und eben Konservativ = Nazi.

      • „Konservative Basis: „Diese Regeln haben die letzten Tausend Jahre unsere Gesellschaft (mehr oder weniger gut) zusammengehalten.“

        Welche Regeln genau?

        „Progressive Basis“

        Und genau hier haben wir das Problem: Warum gibt es bei Dir nichts dazwischen?

    • Konservativ sein, heißt werterhaltend denken.

      Konservative von heute, sind aber nicht die selben wie vor 50 Jahren (die dürften größtenteils unter der Erde liegen) und auch Konservative müssen einfache Fragen von Sinn und Moral beantworten können, das Prinzip: „wo kein Schaden, da keine Strafe“, muss auch bei ihren Forderungen gelten (bei einer homosexuellen Beziehung kann ich nichtmal einen abstrakten gesellschaftlichen Schaden erkennen).

      Problematisch wird es an der Schnittstelle zur Religion, weil selbige ja bewusst der Rationalität nicht zugänglich ist. Allerdings sind es da aktuell die progressiven Parteien, die neue Probleme auftürmen, nach dem die christlich-konservativen Festen seit Jahrzehnten gefallen sind…

      „In Folge haben sie aus der Schwulenbewegung eine linke Bewegung gemacht.“

      Das ist der unfaire Versuch, die aktuelle Entwicklung den Konservativen in die Schuhe zu schieben. Das ist nicht meine Wahrnehmung, bereits in den 90igern waren Schwule in Medien und Kunst Kultfiguren, von Dirk Bach bis Freddy Mercury, trotzdem war von einer breiten linken Schwulenbewegung nichts wahrzunehmen.

      Dass die „Queeren“, LGBT und Co. (alles Begriffe die sich m.W. erst in den letzten beiden Jahrzehnten gebildet haben) sich an Linke und Grüne heranwanzten, ist allein darin begründet, dass diese, in ihrem hypermoralischen Gerechtigkeitswahn, Privilegien für diese Gruppen anbieten. Im Übrigen verdrängen diese Schwule auch gern, insbesondere weiße Männer, z.B.
      https://www.nd-aktuell.de/artikel/1140611.schwules-museum-von-schwul-zu-queer.html

        • Das kann ich nicht beurteilen, ist aber plausibel, links gibt sich halt progressiv, wenn man mit irgendwas nicht zufrieden ist, geht man logischerweise dahin (davon abgesehen, dass die Linken jede Form von Randgruppen und Opfern lieben, weil sie ihre naive Gutmenschlichkeit daran abarbeiten können).

          Über das Thema gibts sogar ein Buch (habs aber nicht gelesen):
          „Warum Konservative immer verlieren“

          Aber nochmal: als nennenswerte Bewegung ist mir die linke Schwulerei nicht erinnerlich, zumindest drang davon wenig bis nichts an die Öffentlichkeit. Meines Erachtens war (spätestens!) in den Neunzigern, ähnlich wie im Feminismus, der Kampf längst gewonnen, lediglich so „nice to have“-Sachen, wie die Ehe, waren noch nicht zugänglich. An der Stelle hätten schwule Aktivisten also aufhören können, mit der Linken im Bett zu liegen und hätten wieder Vernunft annehmen können. Aber sowas passiert natürlich nie, irgendwas zu fordern gibts ja immer…

          Daher ist es unfair, die jetzigen Übertreibungen den Konservativen zum Vorwurf zu machen, die können am Wenigsten dafür (mittlerweile trauen sie sich ja überwiegend gar nicht mehr, auch nur den Mund aufzumachen). Es lenkt nur davon ab, auf welchem Misthaufen solcher Blödsinn am besten wuchert… schaut man mit der Lupe, scheint es sogar so, dass viele altgediente Schwulenaktivisten selbst konservativ geworden sind (und vom woken Progressivismus genauso an den Rand gedrängt werden, die Revolution frisst ihre Kinder, alles wie gehabt).

          • Ich habe in meinem ganzen schwulen Leben von konservativer Seite mehrheitlich negatives oder ignorantes über Schwule gehört. Gelegt hat sich das erst ab den 2010ern.

            Da Du die 90er ansprichst. Ich kann mich an den Aufschrei über den schwulen Kuss in der „Lindenstraße“ erinnern. Oder die Nachwirkungen der Aids-Krise, in deren Hochzeiten Konservative Schwule in Lager sperren wollten. Oder die unsäglichen Diskussion über Schwule in der Armee.
            Auch die Debatte über die Eheöffnung war von konservativer Seite nicht gerade von humanistischer Empathie geprägt. Linke haben hier einfach das bessere Marketing.

          • „als nennenswerte Bewegung ist mir die linke Schwulerei nicht erinnerlich, zumindest drang davon wenig bis nichts an die Öffentlichkeit“

            Es gab sie aber, auch wenn du das nicht mitbekommen hast.

            “ Meines Erachtens war (spätestens!) in den Neunzigern, ähnlich wie im Feminismus, der Kampf längst gewonnen“

            Sicher, aber das war (auch, nicht nur) Erfolg dieser Bewegung. Wie in der Talkshow von 1973 (s. Link nebenan) zu sehen, waren daran aber auch liberale Politiker(innen) beteiligt.

            „An der Stelle hätten schwule Aktivisten also aufhören können, mit der Linken im Bett zu liegen“

            Haben sie ja auch, jedenfalls zu großen Teilen. Die heutigen LGBTXYZ-Aktivisten sind ja nicht einfach die Fortsetzung der alten Schwulenbewegung. Das sind sind andere Leute mit anderen Zielen; manche lehnen männliche Homosexuelle sogar offen ab.

            „Daher ist es unfair, die jetzigen Übertreibungen den Konservativen zum Vorwurf zu machen“

            Das tut doch keiner. Trotzdem sind die Stockkonservativen auch doof und genauso mit der Kneifzange anzufassen wie die Woken. Beide sind illiberal und deshalb indiskutabel. Sie sind auf andere Weise und aus anderen Motiven illiberal, aber das sind Nuancen.

            Es gibt auch „liberale Konservative“, das ist schön und kann so bleiben. Es gibt aber auch die intoleranten Knochen, und da muss man nach wie vor Abstand von halten. Eines von vielen Problemen der Woken ist ja, dass sie denen (unabsichtlich, oder vielleicht auch absichtlich) als Gegenreaktion Auftrieb verleihen.

          • @Adrian

            „Ich habe in meinem ganzen schwulen Leben von konservativer Seite mehrheitlich negatives oder ignorantes über Schwule gehört. Gelegt hat sich das erst ab den 2010ern.“

            Öffentlich? In den Medien? Dass es privat immer Vorbehalte geben wird, steht außer Frage, ihr seid halt eine Minderheit.

            „Da Du die 90er ansprichst. Ich kann mich an den Aufschrei über den schwulen Kuss in der „Lindenstraße“ erinnern.“

            Die Mehrheit der Menschen wird von homosexuellen Aktivitäten abgestoßen und die Lindenstraße war zudem typisches Nachmittagsunterhaltungsprogramm für fast alle Altersklassen, natürlich erzeugt das Ärger. Ich schalte auch heute noch um, wenn in der Werbung Schwule kuscheln und knutschen, weil es mich ekelt und die Absichten dieser Umerziehungspropaganda mich zusätzlich aufregen.

            Das hat auch nichts mehr mit „gleichen Rechten“ zu tun, sondern drängt sich an der Stelle bereits erzieherisch in die Medien, egal ob es den Leuten gefällt oder nicht, ob es gesellschaftliche Konventionen verletzt oder nicht. Hat man das erstmal zugelassen, kommen all die anderen Minderheiten auch und fordern „Teilhabe“, wollen allen mit ihren Vorlieben auf den Sack gehen und alles möglichst öffentlich ausleben. Es sind aber eben Minderheiten und Perversitäten kennen keine natürliche Grenze… (ich will auch nicht, dass Hetero-SMler Paraden veranstalten).

            „Oder die Nachwirkungen der Aids-Krise, in deren Hochzeiten Konservative Schwule in Lager sperren wollten.“

            Wer auch immer, die Angst vor Krankheiten führte nicht nur damals zu einer gewissen Irrationalität (das konnten wir gerade 2 Jahre lang beobachten und das politische Lager spielte dabei kaum eine Rolle)…

            Davon abgesehen, ist die Forderung unlogisch und nicht durchsetzbar, erstens weil man Schwule i.d.R. nicht äußerlich erkennt, zweitens weil man keine Ansteckung befürchten muss, wenn man das für eine schwule Krankheit hält und selbst nicht schwul ist.

            Ob das überhaupt ernst gemeint war oder ein typische linker Sturm im Wasserglas (kennt man ja heutzutage als „Shitstorm“ von Twitter), weiß ich nicht.

            „Oder die unsäglichen Diskussion über Schwule in der Armee.“

            Das ist nicht unsäglich, sondern sinnvoll. An eine Truppe werden besondere Anforderungen gestellt, weil die Männer sich im Ernstfall aufeinander verlassen müssen. Je mehr schräge Vögel und Minderheiten du da reinholst, desto mehr gefährdest du den Zusammenhalt.

            Es gab mit absoluter Sicherheit immer Schwule in der Armee, vielleicht sogar besonders dort, aber das hielt man gefälligst geheim und hing es nicht an die große Glocke, um nicht Vorbehalte zu wecken. Die Armee ist ohnehin ein Ort mit stark eingeschränkten Grundrechten und das ist sie eben nicht umsonst. Ein Regenbogenheer mit Transen und schwangeren Frauen, ist eben keines mehr.

            „Auch die Debatte über die Eheöffnung war von konservativer Seite nicht gerade von humanistischer Empathie geprägt. Linke haben hier einfach das bessere Marketing.“

            Es gab ja eheähnliche Gemeinschaften oder eingetragene Partnerschaften und sowas, aber offenbar ist man von Seite schwuler Aktivisten nur dann zufrieden, wenn man jeden gesellschaftlichen Widerstand und jede Hetero-Konvention geschliffen hat. Dass Linke da mit großer Begeisterung mit dekonstruieren, versteht sich von selbst und wir können beobachten, zu welchem Irrsinn das führt, wenn die sich durchsetzen.

            Man könnte mit einiger Berechtigung sogar sagen: es waren die schwulen Vorkämpfer, die dem woken Irrsinn den Weg freigekämpft haben. Wenn Schwule öffentlich alles machen dürfen, was die heterosexuelle Mehrheitsgesellschaft auch tut, mit welchem Recht verweigert man es SMlern, Transen oder sonstwas für Minderheiten? Und jede dieser Minderheiten will „repräsentiert sein“, in den Medien vorkommen und sich überall ausleben, nicht nur im Schlafzimmer., ganz egal, ob es die Mehrheitsgesellschaft verstört oder nicht, die muss halt einfach umerzogen werden! Auf diesem Stand sind wir aktuell…

          • „Das tut doch keiner. Trotzdem sind die Stockkonservativen auch doof und genauso mit der Kneifzange anzufassen wie die Woken.“

            Doof sind vor allem konservative Politiker, die gesellschaftlich Konservativen erlebe ich vielmehr als überdurchschnittlich intelligent, etwa einen Klonovsky.

            Woran liegt das? Meines Erachtens daran, dass Konservative normalerweise keine großen Umgestaltungsambitionen und -ideologien haben, daher trifft sich in konservativen Parteien (im Westen) oft der netzwerkende und zur Korruption neigende Bodensatz des Bürgertums. Allerdings ändert sich das gerade, angesichts linksliberaler Vorherrschaft, die AfD ist m.E. wesentlich besser aufgestellt, ein Klonovsky etwa, sieht seine politischen Aktivitäten eher als Notwehr und sich selbst von den Umständen dazu genötigt.

            „Beide sind illiberal und deshalb indiskutabel.“

            Liberalität ist ein bisschen wie Sozialismus, in letzter Konsequenz passt diese Ideologie nicht zur Natur der Menschen. Ein Land, mit sich voll auslebendem Liberalismus, würden wir nicht mehr als zivilisiert wahrnehmen, denn gesellschaftliche Konventionen sind immer illiberal, aber trotzdem notwendig (auch wenn man sie hin- und wieder verhandeln muss und sie sich mit der Zeit auch ändern).

          • @Regenschein
            „Woran liegt das [dass Konservative überdurchschnittlich intelligent sind]? “

            Wahrscheinlich eher daran, dass sich unter Linken heute viel mehr Dumme tummeln als früher. Studien geben allerdings meines Wissens folgende Intelligenzrelation an:

            Libertäre > Linke > Konservative

          • @Regenschein „“konservativer Seite mehrheitlich negatives oder ignorantes über Schwule gehört“
            „Öffentlich? In den Medien?“

            Sicher

            „Die Mehrheit der Menschen wird von homosexuellen Aktivitäten abgestoßen“

            Unsinn

            „erzieherisch in die Medien“

            Es ist erstrebenswert, Vorurteile abzubauen und jungen Homosexuellen möglichst früh im Leben mitzuteilen, dass sie sich nicht zu schämen brauchen. Das kann Aufgabe der Medien und der Schule sein. Überheblichkeit, Oberlehrertum, ideologische Verirrungen mit teils völlig anderer Zielrichtung, die wir alle beklagen, entwerten nicht dieses lobenswerte Ziel.

            „die Angst vor Krankheiten führte nicht nur damals zu einer gewissen Irrationalität“

            Und liefert Vorwände für dumpfen Hass, den manche sowieso schon immer pflegten.

            https://www.sueddeutsche.de/bayern/massnahmenkatalog-gegen-hiv-als-die-csu-in-den-krieg-gegen-aids-zog-1.1292107

            Aber das ist eben nicht so schön und die Konservativen stehen da einfach mal auf der falschen Seite.

            „ist die Forderung unlogisch und nicht durchsetzbar“

            Weder Logik noch Durchsetzbarkeit kann eine solche Meute aufhalten, wenn sie erstmal losgelaufen ist. Dem sollten wir alle vorbeugen. Die Konservativen stehen auch dabei auf der falschen Seite.

            „Oder die unsäglichen Diskussion über Schwule in der Armee.“
            „Das ist nicht unsäglich, sondern sinnvoll“

            Es verletzt Grundrechte, zB die Berufsfreiheit. Damit ist es ein No-Go, weitere Argumente sind nicht beachtenswert.

            „Es gab ja eheähnliche Gemeinschaften oder eingetragene Partnerschaften und sowas“

            Es gab in D nur die eingetragene Partnerschaft, die sozusagen als Vorstufe zur Ehe eingeführt worden war. Das dann „Ehe“ zu nennen war nur eine Umbenennung. Die Konservativen (also die richtigen, nicht die Liberal-Konservativen) standen auch da auf der falschen Seite.

            „es waren die schwulen Vorkämpfer, die dem woken Irrsinn den Weg freigekämpft haben“

            Wo siehst du da den Zusammenhang?

            „Wenn Schwule öffentlich alles machen dürfen, was die heterosexuelle Mehrheitsgesellschaft auch tut, mit welchem Recht verweigert man es SMlern, Transen oder sonstwas für Minderheiten?“

            Wir wollen es ihnen nicht verweigern. Darin besteht aber nicht der woke Irrsinn, dessen Kritikpunkte (aus liberaler Sicht) sind ganz andere. Aber damit dem haben schwule Vorkämpfer so wenig zu tun wie Oma Puvogel aus Buxtehude.

            „gesellschaftlich Konservativen erlebe ich vielmehr als überdurchschnittlich intelligent“

            Mit „doof“ war keine Einschätzung ihrer Intelligenz gemeint, sondern ihre Politik. Eine soziale oder psychologische Analyse dieser Kreise interessiert mich nicht.

            „Liberalität ist ein bisschen wie Sozialismus“

            Etwas unsinniger Vergleich

            „würden wir nicht mehr als zivilisiert wahrnehmen, denn gesellschaftliche Konventionen sind immer illiberal“

            Slippery Slope.

          • @Antidogmatiker

            „Studien geben allerdings meines Wissens folgende Intelligenzrelation an:“

            Ja, linke Studien 😉
            Aus den linken Geschwätzwissenschaften. Was dabei rauskommt, hängt ja stark davon ab, wie man „konservativ“, „liberal“ und „links“ definiert, wen man befragt und auf welcher Basis man die Ergebnisse bewertet. Da gibt es einen riesigen Spielraum.

            Rechte Studien dazu sehen ungefähr so aus:
            https://biopolitics.substack.com/p/the-leftist-personality-left-wing
            Danisch behandelt das lustvoll:
            https://www.danisch.de/blog/2022/12/29/der-zusammenhang-zwischen-linker-ideologie-biologie-und-amygdala/

            Ich verlinke das nur, um darauf hinzuweisen, dass es sowas auch gibt (denn natürlich bringen es unsere aktuellen linksliberalen Massenmedien nicht). Die Ernsthaftigkeit und die Datenbasis kann und will ich nicht einschätzen, auch weil ich solche Studien verabscheue, da sie erkennbar nur dem Zweck dienen, den Gegner zu diffamieren und eine Nicht-Beschäftigung mit dessen Argumenten zu rechtfertigen…

          • „unsere aktuellen linksliberalen Massenmedien “

            Unsere aktuellen Massenmedien sind rechtsautoritär, wie auch fast die gesamte deutsche Parteipolitik.

          • PS „Danisch behandelt das lustvoll“ Danischs Koordinatensystem ist unsinnig. Der nennt alles „links“ was ihm nicht passt, ohne den Begriff je zu definieren.

          • @anorak2

            „Unsere aktuellen Massenmedien sind rechtsautoritär, wie auch fast die gesamte deutsche Parteipolitik.“

            Nicht beim Thema Minderheitenrechte, Klimagedöns, Feminismus, soziale Umverteilung, Zuwanderung.

            Was Krieg und Corona-Bevormundung angeht, allerdings schon.

            Solche Grafiken sind sinnlos, wenn man nicht dazu schreibt, was genau sie bewertet haben.

          • @anorak2

            „PS „Danisch behandelt das lustvoll“ Danischs Koordinatensystem ist unsinnig. Der nennt alles „links“ was ihm nicht passt, ohne den Begriff je zu definieren.“

            Ja, da macht er es wie typische Linke mit „rechts“, welches bei denen Platzhalter für alles Böse und Ungerechte ist 😉

            Es liegt mir aber fern, Danisch da zu rechtfertigen, der Danisch-Leser weiß ja normalerweise, wer gerade Prügel bekommt.

          • @Regenschein „Nicht beim Thema Minderheitenrechte“

            Dort geht man nur so weit wie es ohnehin gerade Mainstream ist, ist aber nicht irgendwie Vorkämpfer.

            „Klimagedöns“

            Sehr autoritär, und sozial eine Umverteilung von arm nach reich.

            „Feminismus“

            Ist in der Form ja keine Gleichberechtigung, sondern eine neue Form des Sexismus. Sozial steht er ein Werkzeug für Oberschichtfrauen, sich eine aufwandlose Karriere zu sichern, und spielt „teile und herrsche“ und damit oftmals Arbeitgeberinteressen in die Hände. Die scheinlinke Verpackung lenkt davon ab und lässt viele auf den Leim gehen, wirkungsvolles Propagandawerkzeug.

            „soziale Umverteilung“

            Spätestens seit 2000 sind die Mainstream-Medien da offen neolibera. HartzIV, Rentenkürzungen, Leiharbeit, Lohnbremsen haben die alle unisono bejubelt. Jegliche Kritik war (und ist zT noch) jahrelang abgeschaltet worden.

            „Zuwanderung“

            Ist in der Form arbeitnehmerfeindlich, da sie die Konkurrenz um Sozialleistungen erhöht und lohndrückend wirkt.

            „Solche Grafiken sind sinnlos“

            Sollte kein Beleg sein, nur ein Denkanstoß. Die Information ist „Guck mal so kann man das auch sehen, sogar Ausländern fällt das auf“. Warum man in der Tat die deutsche Parteienlandschaft so einordnen kann wäre natürlich zu begründen, einige Stichpunkte s. dieses Posting.

          • „„Unsere aktuellen Massenmedien sind rechtsautoritär, wie auch fast die gesamte deutsche Parteipolitik.“

            Nicht beim Thema Minderheitenrechte, Klimagedöns, Feminismus, soziale Umverteilung, Zuwanderung.“

            Nicht traditionell rechts. Aber rechts schon, denn sie sind ja nur egalitär, wenn ihre Lieblingsgruppen dabei besser wegkommen als mit dem Status Quo. Anderenfalls ist für die alles in Ordnung, egal wie groß die Ungleichheit ist und egal ob sie auf gleichen Chancen beruht oder nicht. D.h. sie sind eigentlich gar nicht egalitär (=links).

          • @anorak2

            Vermutlich mein letzter Beitrag für heute, es wird unübersichtlich und mir läuft außerdem die Zeit davon.

            „Öffentlich? In den Medien?“
            Sicher

            Ich habe in den 90igern schon Zeitung gelesen und erinnere mich an sowas nicht, im Fernsehen usw. schon gar nicht. Was es manchmal noch gegeben hat, waren Kommentare von nicht vollkommen angepassten Menschen, selten, aber nicht so vollkommen ausgeschlossen, wie in der linksliberalen woken Autokratie heutzutage.

            „Die Mehrheit der Menschen wird von homosexuellen Aktivitäten abgestoßen“
            Unsinn

            Nein kein Unsinn, es ekelt mich, wenn ich knutschende Männer sehe. Alles intimere als Händchen halten, stößt mich ab. Wenn das bei dir nicht so ist, sei froh darüber.

            „erzieherisch in die Medien“
            Es ist erstrebenswert, Vorurteile abzubauen und jungen Homosexuellen möglichst früh im Leben mitzuteilen, dass sie sich nicht zu schämen brauchen.

            Heute sind sie offenbar eher schamlos, das ist ganz sicher auch keine Optimallösung. Als Außenseiter ist man außerdem immer einem gewissen Druck ausgesetzt, die meisten möchten als „normal“ wahrgenommen werden, auch und gerade, wenn sie es nicht sind.

            „Das kann Aufgabe der Medien und der Schule sein.“

            Da kann man drüber streiten, der Knackpunkt ist m.E. wie und was man genau kommuniziert. Gegen ein „Schwule gibt es und das ist nicht schlimm“ wird kaum jemand etwas einwenden, ein „Schwule sind voll normal, probier es doch mal selbst“, ist dann schon wieder grenzwertig.

            „https://www.sueddeutsche.de/bayern/massnahmenkatalog-gegen-hiv-als-die-csu-in-den-krieg-gegen-aids-zog-1.1292107“

            Das bestätigt mich eher, dort steht:
            „Zwangstests für Prostituierte, Drogenabhängige und angehende Beamte. Ein gewisser Horst Seehofer wollte Aidskranke sogar in „speziellen Heimen“ sammeln“
            Der linke Spiegel macht dann daraus „Schwulenhatz“. Linker Sturm im Wasserglas, schrieb ich doch.

            Da die Krankheit nur sexuell und per Blut übertragen werden kann, hätte das die Ausbreitung vielleicht tatsächlich eingedämmt. In 2020/21/22 haben wir Zwangstests, aufgenötigte Experimentalimpfungen und Ausgangssperren bekommen, gegen eine Grippeerkrankung… ich denke das relativiert einiges, welches sich ohnehin Ende der 80iger Jahre schon nicht mehr durchsetzen konnte.

            „Es verletzt Grundrechte, zB die Berufsfreiheit. Damit ist es ein No-Go, weitere Argumente sind nicht beachtenswert.“

            1) Argumente sind immer beachtenswert

            2) sind Grundrechte nur Abwehrrechte gegen den Staat, d.h. der Bürger darf nicht zu einem bestimmten Beruf gezwungen werden, der Staat ist aber nicht verpflichtet, jeden Vogel zu beschäftigen, schon weil das u.U. massiv dessen Aufgabenerfüllung gefährden könnte (nicht vergessen: ein Schwuler, der das nicht an die große Glocke hängt, ist gar nicht erkennbar und damit auch kein Problem)

            „würden wir nicht mehr als zivilisiert wahrnehmen, denn gesellschaftliche Konventionen sind immer illiberal“
            Slippery Slope.

            Nein, wenn du den Grundsatz „es gibt keine (direkten) Geschädigten“ eng auslegst, also die gesellschaftlichen Normen nicht als Argument akzeptierst, dann hast du früher oder später öffentlich kopulierende Pärchen allerlei Geschlechts, offene Hurerei in bürgerlichen Vierteln, offenen Drogenverkauf, vollkommene Vertragsfreiheit (inkl. Ausnutzungsverträge), keinerlei sozialen Ausgleich mehr, keine Zuwanderungsbeschränkungen etc. pp. selbst so Kleinigkeiten wie die Helmpflicht oder „ich darf nicht hinkacken, wo ich will“, wären obsolet

            Wir nähern uns dem längst und jeder einigermaßen gebildete Mensch flieht diese Zustände.

            Dein Problem ist, dass dir nicht bewusst ist, wie sehr wir durch gesellschaftliche Konventionen und Gesetze eingeschränkt, aber auch geschützt werden und dass dir die Phantasie fehlt… mir nicht.

          • @Antidogmatiker

            „Anderenfalls ist für die alles in Ordnung, egal wie groß die Ungleichheit ist und egal ob sie auf gleichen Chancen beruht oder nicht. D.h. sie sind eigentlich gar nicht egalitär (=links).“

            egalitär=“auf politische, soziale Gleichheit gerichtet“
            https://de.wiktionary.org/wiki/egalit%C3%A4r

            Genau das geben Linke als Argument bei jeder ihrer woken Maßnahmen an, dass man das mit diesen Maßnahmen i.d.R. nicht erreichen kann (dass man es generell nicht erreichen kann), dass dabei auch Korruption usw. eine Rolle spielt, steht auf einem ganz anderen Blatt.

            Sie halten sich für Linke, sie argumentieren wie Linke (klügere Linke trauen sich nur noch selten zu widersprechen), also sind es Linke, realpolitisch gesehen. Die Theorie ist mir egal, der Theorie und aktueller Bewertung nach, waren auch die realsozialistischen Experimente zutiefst rechts, schon deshalb weil sie Grenzen hatten, „Bürger“ kannten und Zwang ausübten…

          • @Regenschein „Ich habe in den 90igern schon Zeitung gelesen und erinnere mich an sowas nicht“

            Ich rede ja auch von den 80ern und davor.

            „Die Mehrheit der Menschen wird von homosexuellen Aktivitäten abgestoßen“
            „Unsinn“
            „Nein kein Unsinn, es ekelt mich“

            Kennst du den Begriff „non sequitur“? 🙂 Du kannst nich von deinen privaten Befindlichkeiten auf die Mehrheit schließen.

            „Wenn das bei dir nicht so ist, sei froh darüber“

            Viele Heterosexuellen die ich kenne, fühlen sich davon nicht abgestoßen. Ich bestreite nicht dass es diesen Ekel gibt, aber er ist Merkmal der letztlich kulturell vermittelten (dh anerzogenen) Homophobie. In Kulturen ohne tradierte Homophobie gibt es diesen Ekel nicht, s. antikes Rom, Griechenland usw.

            „Es ist erstrebenswert, Vorurteile abzubauen und jungen Homosexuellen möglichst früh im Leben mitzuteilen, dass sie sich nicht zu schämen brauchen“
            „Heute sind sie offenbar eher schamlos“

            Du bist ausgewichen, da lasse ich dich nicht vom Haken. Also nochmal:

            Es ist erstrebenswert, Homosexualität als harmlos und nicht schämenswürdig darzustellen. Medien und Schulen sind naheliegende Kanäle für diese Botschaft. Ich bin dafür, dass sie dies vermitteln. Ich halte es umgekehrt für vorsintflutlich, sich darüber aufzuregen.

            Stimmst du dem zu? Bitte keine Wischiwaschi-Formulierungen wie „Hat keiner was gegen“, so formulieren Leute die schulterzuckend den Mund halten wenn es wieder abgeschafft wird. Sondern bitte entweder ein klares Bekenntnis für diese Offenheit, oder klare Ablehnung. Es könnte helfen dass du klarmachst, ob du verstanden hast warum diese Aufklärung gefordert wird: Um Vorurteile abzubauen, und die daraus folgenden Schäden zu vermeiden.

            Eine Analogie: Linkshändigkeit. Linkshänder sind etwa so häufig wie Homosexuelle, und genauso „schädlich“, nämlich gar nicht. Man hat aber über Jahrhunderte Linkshänder verdammt, und versucht sie zu Rechtshändern umzuerziehen, mit teils großen Schäden für die Betroffenen und ohne jeden Sinn oder Nutzen. Das macht man heute nicht mehr, weil es eine Aufklärung darüber gab dass nichts Schlimmes an Linkshändern ist. Heute ist es kein Problem mehr, aber Linkshänder gibt es immer noch wie eh und je. So sollte das mit Homosexuellen auch laufen. Wir sind nah dran, aber Konservative deines Schlages sind durchaus ein noch bestehendes Hindernis.

            „Gegen ein „Schwule gibt es und das ist nicht schlimm“ wird kaum jemand etwas einwenden“

            Doch, dagegen haben immer noch Leute was, und das ist immer noch ein Problem. Manche von denen übertreiben maßlos die angeblich so fürchterlichen Exzesse, um einen Vorwand zu suchen dass das alles komplett zurückgedrückt wird.

            „Der linke Spiegel macht dann daraus „Schwulenhatz““

            Die Formulierung „Randbereich der Entartung“ von dem CDU-Knilch hast du aber gelesen ja?

            „In 2020/21/22 haben wir Zwangstests“

            Und rate mal welche Erinnerung mir ua hochkam.

            „Es verletzt Grundrechte, zB die Berufsfreiheit. Damit ist es ein No-Go, weitere Argumente sind nicht beachtenswert.“
            „1) Argumente sind immer beachtenswert“

            Wenn ein Grundrecht verletzt wird, ist für mich die Diskussion zu Ende. Grundrechte sind absolut, sie können keine Verhandlungsmasse sein die man vermeintlich „höheren“ Zielen opfert. Genau das ist der Punkt, und ist auch das Kernargument gegen die Corona-„Maßnahmen“. Es gilt auch hier.

            „der Staat ist aber nicht verpflichtet, jeden Vogel zu beschäftigen“

            In gewissem Sinne doch. Jedem Arbeitgeber, staatlichen wie privaten, ist es _verboten_ Menschen wegen Homosexualität (und einer Reihe anderer Mermale) nicht einzustellen. Das ist eine noch nicht so alte Regelung, die ich aber unterstütze, und die mMn direkt aus Grundrechten folgt.

            Deine Formulierung „jeden Vogel“ ist übrigens auch son bisschen naja. So als ob Homos irgendwie so abartige Gestalten sind, „Vögel“ eben, während daneben die „Mir san mir“-Normalos sind die sich davon so bayernmäßig abgrenzen. Das ist alles son bisschen dumpf.

            „schon weil das u.U. massiv dessen Aufgabenerfüllung gefährden könnte“

            https://en.wikipedia.org/wiki/Homosexuality_in_the_militaries_of_ancient_Greece

            Dein Argument ist außerdem ein Zirkelschluss. Homosexualität ist nur unter der Prämisse bestehender Homophobie ein Hindernis, weil dann der schwule Soldat „Entdeckung“ fürchtet und durch gegnerische Spionage erpressbar gemacht werden kann. Entferne Homophobie aus dem Bild, und das Problem verschwindet von selbst.

            „wenn du den Grundsatz „es gibt keine (direkten) Geschädigten“ eng auslegst, also die gesellschaftlichen Normen nicht als Argument akzeptierst“

            Slippery Slope. „Gesellschaftliche Normen“ sind nicht synonym zu Strafgesetzen. Die meisten Normen werden durch Erziehung tradiert und dann freiwillig weitergetragen, nicht durch staatliche Strafandrohung eingehalten.

            „dann hast du früher oder später öffentlich kopulierende Pärchen allerlei Geschlechts, offene Hurerei in bürgerlichen Vierteln, offenen Drogenverkauf“

            Slippery Slope. Akzeptanz für Schwule ist Sodom und Gomorrah, Kriminalität und Sittenverfall. Der dünkelnde Bürger wie er leibt und lebt.

          • Mal so zur zeitlichen Einordnung, wie lange es breitflächig Ressentiments gegen Schwule gab: Als Klaus Wowereit sich Anfang der 2000er outete, war das Gemurre noch groß.

            Und wer öffentliches Knutschen von Homosexuellen ablehnt, von Heteros aber nicht, hat offenbar immer noch Ressentiments. Man mag es eklig finden, aber gleiches Recht für alle, bitte.

          • @Regenschein

            anorak2 hat bereits alle relevanten Argumente aufgeführt. Von mir daher nur soviel: Wenn Deine Standpunkte repräsentativ für Konservative sind, bestätigt das meine These. Ein Schwuler kann dann nur links werden. Denn Linke bieten uns mehr als „Solange niemand mitbekommt, dass Du schwul bist, darfst Du unter uns leben.“ Warum sollte man sich darauf einlassen?

      • „bereits in den 90igern waren Schwule in Medien und Kunst Kultfiguren, von Dirk Bach bis Freddy Mercury“

        Eigentlich schon frühe 80er Jahre, s Boy George, Bronski Beat uam

        „trotzdem war von einer breiten linken Schwulenbewegung nichts wahrzunehmen“

        Die gibt es seit den 70er Jahren. Zufällig gerade ergoogelt, vielleicht interessant:

      • „(bei einer homosexuellen Beziehung kann ich nichtmal einen abstrakten gesellschaftlichen Schaden erkennen).“

        Der gesellschaftliche Schaden scheint mir dagegen doch offensichtlich und immens:
        Die männliche Homosexualität (und nur um die geht es, Frauen haben in solchen Dingen in den meisten Kulturen weitgehend Narrenfreiheit) stellt die Grundlage der ganzen menschlichen Gesellschaft infrage:
        Frauen als das zentrale Geschlecht – Belohnung für den Mann, für die der Mann zu allem bereit ist. Im Weiteren auch der Mann als fühlendes Wesen mit eigenen Lebensanspruch, der sich nicht auf die Bereitstellung angenehmer Lebensbedingungen und Wunscherfüllung für die Frau beschränkt, mehr ist als Verschleißmaterial und Kanonenfutter. Der einen der der Frau qua Geschlecht zugestandenen Anspruch auf Achtung seines Lebens ebenso angeboren besitzt und nicht erst durch Erkämpfung einer alpha-Position erarbeiten muss. Damit ist die männliche Homosexualität ein unangenehmer Spiegel der heterosexuellen Männern die Dürftigkeit ihrer Position hinter der Fassade des „starken Mannes“ vor Augen führt. Daher vermutlich auch der Hass auf Homosexuelle eher bei den Looser Männern als den Alphas. Und ebenso auch eher in „patriarchalischen “ Gesellschaften die die Opferrolle des Mannes als Kämpfer und Ernährer besonders stark einfordern und daher deren Schönreden als „Herrschaft“ besonders nötig haben. In dem Sinne schwächt also die Homosexualität die Lebens- und Kampfkraft einer Gesellschaft.
        Jetzt mal so aus der kalten gedacht, aber das scheint mir so grob die Richtung des Problems zu sein, das die Gesellschaft mit männlicher Homosexualität hat. (und auch mit MGTOW hat, was ja ähnliche gesellschaftliche Auswirkungen hat)
        Sonst wüsste ich auch nicht woher die rational eigentlich nicht erklärbare Abneigung kommt. Als rational denkender Mann bin ich doch froh über jeden Schwulen mehr. Je mehr um so weniger sexuelle Konkurrenz. Gut, sexuelle Avancen sind mir unangenehm, aber ich bin da durchaus in der Lage mich derer höflich aber bestimmt zu wehren.

        • „Frauen als das zentrale Geschlecht – Belohnung für den Mann, für die der Mann zu allem bereit ist.“

          Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand offiziell so argumentiert 🙂

          Auf heterosexuelle Paare hat es ja sowieso keinen Einfluß, auch wenn das vielleicht mal geglaubt wurde (Ansteckung oder Verführung durch Schwule etc.).

          „Daher vermutlich auch der Hass auf Homosexuelle eher bei den Looser Männern als den Alphas.“

          Je weniger Intelligenz und Bildung, desto mehr Armut, desto mehr Traumatisierung und schlechte Laune, desto mehr Drogenkonsum, desto mehr zwischenmenschlicher Streit und Gewalt, kurz: desto gröber die Sitten (im Durchschnitt natürlich). Ich glaube das kann man so verallgemeinern.

          Das betrifft nicht nur Homosexualität, sondern auch etwa den Umgang mit AusIändern. Ein Bildungsbürger verkehrt normalerweise nur mit gesitteten Exemplaren seines Niveaus und flieht (was er sich leisten kann), wenn es ihm zu grob wird.

          Er kennt deshalb fast nur hochgebildete Zuwanderer und nur freundlich zurückhaltende Schwule, die Vorstellung, von dem einem gemessert oder verprügelt zu werden, ist ihm genauso fremd, wie die, gegen seinen Willen penetriert zu werden oder im Umgang zu versagen. Daher wirft er auch allen, die Vorbehalte haben, an den Kopf, diese basierten nur auf unzutreffenden Vorurteilen und sie selbst seien nur „deplorables“ (Zitat H.Clinton).

          „Damit ist die männliche Homosexualität ein unangenehmer Spiegel der heterosexuellen Männern die Dürftigkeit ihrer Position hinter der Fassade des „starken Mannes“ vor Augen führt.“

          Ich denke nicht, dass in diesen Sphären derart abstrakte Gedanken gewälzt werden. Ich halte es eher für eine Mischung aus Ekel und Überforderung mit der Komplexität der Welt umzugehen (wie sich beides anfühlt, kann ich von Jahr zu Jahr besser nachvollziehen).

  3. Der allgemeine Trend zur Frühsexualisierung in der Pädagogik ist nicht zu übersehen, es erscheint mir aber fraglich, in wieweit dahinter Versuche von Pädophilen stehen, sich leichter Zugang zu Kindern zu verschaffen (ob wohl das natürlich auch denkbar ist).

    Scheint mir vielmehr ein Erbe der freudschen Überschätzung von Sexualität zu sein, kombiniert mit der Tendenz, den Menschen für von Natur aus gut zu halten und alle Probleme auf störenden gesellschaftlichen Einfluss zurück zu führen.

    • Sie korrekte Frage scheint mir nicht zu sein: „Wurde das von gefährlichen Leuten (Pädophile, Narzissten, Soziopathen) verursacht.“, sondern: „Ist das ein Vehikel, das gefährliche Menschen leicht ausnutzen können, um an unschuldige, wehrlose Opfer zu kommen?“

      • Dieser oben verlinkte Clip:

        zeigt keinen Pädophilen, sondern einen Typ der hinter der Kamera „Pädophiler“ schreit.

        Warum er das schreit, ob es einen sachlichen Grund für die Anschuldigung gibt, wird nicht klar. Da sitzt ne verhärmte Drag Queen vor ein paar Leuten – darunter Kindern -, aber daraus kann man nicht schließen dass die Drag Queen pädophil sei. Die US-Konservativen spinnen ein bisschen.

        Der Clip hat keinerlei Informationswert, aber viel Propagandawirkung.

        Dass es fehlgeleitet sein kann, Drag Queens in Schulen oder Kindergärten auftreten zu lassen, hatte ich schon woanders geschrieen. Aber nicht _deswegen_.

      • „korrekte Frage scheint mir nicht zu sein: „Wurde das von gefährlichen Leuten (Pädophile, Narzissten, Soziopathen) verursacht.“, sondern: „Ist das ein Vehikel, das gefährliche Menschen leicht ausnutzen können, um an unschuldige, wehrlose Opfer zu kommen?““

        Mir fallen sehr viele Ding ein, die als Vehikel verwendet werden können, um an unschuldige, wehrlose Opfer zu kommen. Liebe, zum Beispiel. Oder Freundschaft, Loyalität, Ehre, Kinder… Die Liste ist endlos.

    • Erbe der freudschen Überschätzung von Sexualität

      Du meinst doch nicht, dass die Ideen von einem alten weißen Mann vor einem Jahrhundert verantwortlich sind für diesen omnipräsenten aufgeheizten menschlichen Sexual-Irrsinn?
      Der extrem befangene Umgang des Menschen mit Sexualität, wenn man ihn mal mit anderen Triebregungen wie Essen, Trinken und Atmen vergleicht, ist doch viel älter. Ich sehe auch starke kulturelle Einflüsse, weil ja irgendwelche Indigenen am Amazonas oder sonstwo Sexualität recht alltäglich leben. Da ist kein Bohei, wenn ein Männchen mal ein Weibchen am Po berührt. Kann halt vorkommen. Bei uns sind hingegen sogar manchmal schon männliche Blicke in der Öffentlichkeit ein riesiges sexuelles Problem und Thema.
      Wenn faktische Sexualität ausbleibt oder geächtet ist, sucht sie sich vielleicht andere Wege, weil sie schließlich eine wirklich starke Triebkraft ist. Dann wird halt nur noch darüber geredet und alles andere sexualisiert. Die ganzen geschlechtlichen Themen basieren im Kern auf Sexualität bis hin zum Frauenparkplatz. Die sind so mächtig, dass in unserer Kultur nicht mehr entsprechend Nachwuchs entsteht wie bei anderen Säugetieren. Das ist schon gravierend, weil es wirklich die Population beeinflusst, also Elementares.

      • Die Auffassung, dass jede „Unterdrückung“ von Sexualität schädlich ist, geht auf Freud zurück. Das ganze dann noch mit Marxismus verwurstet hat mit Sicherheit zur heutigen Situation beigetragen.

        • Die Auffassung, dass jede „Unterdrückung“ von Sexualität schädlich ist, geht auf Freud zurück

          Aus welcher feministischen Hippie-Literatur stammt denn diese Ansicht?
          Freud hat vielmehr eine Weltsicht entwickelt, nach der alle kulturellen, kreativen und zivilisatorischen Errungenschaften, die uns von anderen Säugetieren unterscheiden, aus der Unterdrückung des Sexualtriebes entsprungen sind. Durch Sublimierung werden diese enormen Kräfte entsprechend umgeleitet.
          Funktioniert das nicht, kommt es zu Neurosen, Hysterie und anderen Auffälligkeiten, die dann behandlungsbedürftig werden können, wenn sie für das Individuum und seine Umwelt zu verheerend sind.
          Vermutlich hätte Freud eine DragQueen gerne erforscht und psychoanalytisch behandelt.

          Seine Studien zu Hysterie sind nicht nur im Kontext mit unserer Hysterischen Epoche interessant, sondern insbesondere in Bezug auf Feminismus und die damit verbundenen Absonderlichkeiten. Denn die führen nicht nur zum Aussterben der Art, sondern eliminieren auch die zwischenmenschliche Kommunikation über Gendern und individuell willkürliche Sprachregelwerke, was nachhaltig die Kultur beeinflusst. Feminismus stellt zudem die Sexualität extrem in den Fokus. Ob in der „Rape Culture“, „MeToo“ oder weiblicher „Reproduktionsgerechtigkeit“.
          Das ist schwer neurotisch und zerstörerisch.
          Aber wer sollte das behandeln, wenn die Männer in das neurotische Gebilde eingebettet sind?
          Ziemlich aussichtslos. Aber interessant.

  4. linken – queeren Aktion eine Sexualisierung von Kindern betrieben wird und dahinter eigentlich pädophile Interessen stehen

    Sehe ich grundsätzlich nicht so. Ich glaube, da steht eher ein Nachaußentragen der eigenen Sexualität dahinter mit dem Anspruch, nachfolgenden Generationen das entsprechende Geschlechterwirrwarr schmackhaft zu machen. Eher ideologische Werbung als Akquise von Frischfleisch. Aber natürlich wird genau Letzteres von den Gegnern behauptet.

    Ich bin kein Gegner von entsprechenden Darstellungen. Die können in ihren Clubs und Einrichtungen gerne Tage der Offenen Tür für Kinder veranstalten. Wenn die Kinder und Jugendlichen Bock haben, können sie da hingehen. Und wenn die Eltern, soweit vorhanden, ihre Kids dahin nötigen, ist das zwar ätzend und fies, jedoch auch kein Grund für Verbote.

    Aber egal welche Sex-Ausformung die jeweiligen Queeren oder Sonstigen oder Diversen mögen, sie dürfen auf keinen Fall proaktiv damit auf die Kinder zugehen, womöglich noch in die Kindergärten und Schulen, wo sich Kinder und Jugendliche einer entsprechenden Sexualisierung nicht entziehen können.
    Queere Fickvorlieben als Teil der Schulpflicht geht gar nicht.

    Aber in solchen Fragen scheint die Gesellschaft ja inzwischen komplett enthemmt zu sein, denn überall instrumentalisieren sie Kinder für ihre Launen, Gelüste oder Ängste. Und projizieren auf sie ihren hypermoralischen Gerechtigkeitswahn.

    Wenn ich mir vorstelle, ich hätte in der Schule „Queersex“ im Unterricht, wo mir eine Dragqueen das vorstellt, muss ich fast kotzen. Und wenn ich dem dann gesagt hätte, er solle mich in Ruhe lassen, werde ich erstmal von der Klassenlehrerin gemaßregelt, wie intolerant und wenig bunt und vielfältig ich sei, was natürlich auch indirekt Einfluss auf meine Schulnote hat.

    • Es geht ja nicht um gleiche Rechte o.ä., es geht darum, die eigenen Vorstellung dominant in der ganzen Gesellschaft zu machen. Gleiche Rechte für Männer und Frauen haben wir ja längst, aber es gibt immer noch Bereiche der Gesellschaft, in denen Frauen nicht dominieren. Also muss Gleichberechtigung durch Gleichstellung ersetzt werden, auch mit Zwangsmitteln. Es reicht nicht, wenn jeder sein Sexleben so gestalten kann wie er möchte, solange er niemand anderen verletzt oder zwingt, alle sollen genauso sein wie man selber.

    • Erwachsenen Frauen unerwünscht sexuelle Inhalte anzutragen, würde man als Belästigung verurteilen. (z.B. Zusenden von Dickpics)
      Kann bei Kindern also auch nicht ok sein.

      • Absolut. Selbst ich würde mir verbitten, dass irgendeine schlimme Zofe vor mir blankzieht oder mir die Titten ins Gesicht drückt.
        Eigentlich dachte ich, es sei zivilisatorischer Konsens, dass man anderen nicht auf die Pelle rückt mit seiner Sexualität, wenn das nicht erwünscht ist.
        Das scheint aber in einer woken Welt nicht mehr einhelliger Standard zu sein, sonst würde man sexuelle Vielfalt nicht in die Schulen tragen wollen.

        Von daher sind Sorgen schon mehr als berechtigt, wenn auch meiner Meinung nach nicht unbedingt wegen Pädophilie. Denn man kann Kinder auch durch anderen Scheiß extrem traumatisieren. Und irgendwelche SM-Praktiken gehören sicher dazu.

    • Schaut man sich Bidens Verhalten, seine Kollegen in Hollywood , seinen Sohn, die kat. Kirchen im Westen und noch vieles mehr an, muss man meiner Ansicht nach zwangsläufig zum Schluss kommen, dass fast alles darauf ausgerichtet so früh wie möglich zu sexualisieren. Die kleinen sollen sich Gedanken machen. Zu ihrem Geschlecht, dem des Nachbarn, was man damit machen kann wie genau machen kann, wie man es am besten zur Schau stellt und natürlich wie toll das alles ist. Ob die LGBTQ Community nun das Werkzeug „Elitärer“ dafür ist oder ob sie es selbst will, ist für das Resultat egal. Wahrscheinlich stützt man sich gegenseitig. Wo eine Dragqueen im Kindergarten die Funktion des Pos erklärt, ist der moderne Sozialismus in der Regel nicht weit entfernt.
      Ich vermute daher, dass der Sumpf tiefer und breiter im Mainstream ist, als viele annehmen. War ja auch in der Antike verbreitet, wo viele ihre Jünglinge hatten. Nach häutigem Verständnis dürfte sich Pädophilie durch die ganze menschliche Geschichte gezogen haben. Neuerdings ist es verboten. Vermutlich ist es so ein Ding der „Elite“, was sie wieder haben wollen. Der Tabubruch am Kind scheint besonders zu reizen.
      Bei Erzieherinnen hat es natürlich auch Vorteile, wenns legal ist. Kommen schließlich immer mehr Artikel zu „Lehrerinnen“ raus und das dürfte vielen Sorgen bereiten.
      Früher ging das ja bei den Jungs noch klar, schließlich wars ein „Privileg“ von der Lehrerin vernascht zu werden. Ein Dududu vom Richter und weiter gings mit dem nächsten Jahrgang;D. Heutzutage gehen dafür immer mehr in den Knast, weil die Eltern des Jungen was dagegen haben.

      • Als Ex-Odenwaldschüler mit entsprechender Aufarbeitung und Schädigung bin ich im Thema Sexualität und Schule ungewollt zum Experten geworden. Und meine Meinung ist definitiv: Erwachsene dürfen Sexualität nicht in die Schule tragen! Weder als Aufklärungsunterricht, noch als woke Vielfaltskurse, noch sonstwie.
        Denn in der Schule herrscht ein klares Machtverhältnis, das es den Schutzbefohlenen nicht ermöglicht, sich zu entziehen.

        Mein Kind soll jetzt in der 4. Klasse Aufklärungsunterricht von einem woken NGO erhalten, das die Schule dafür gebucht hat. Überwiegend weibliche Feministen, aber sicher auch mit diversem Touch.
        Wie kann man sich dagegen wehren, sein Kind davor schützen, wenn die Schule so etwas macht?
        Die sollen gefälligst ihre hypersexualisierten Griffel bei sich behalten. Aufklärung erfolgt entweder durch die Eltern – oder wenn es keine vernünftigen gibt, dann muss sich das Kind das selbst aneignen. Aus eigenem Antrieb.
        Aber im Unterricht hat das nichts zu suchen.

        So werde ich das demnächst auch der Klassenlehrerin beim Elterngespräch vortragen.
        Dann wird sie bestimmt sagen: Aber wir meinen es doch nur gut.

        Gut gemeint ist allerdings oft die kleine Schwester von richtig scheiße.

        • „Mein Kind soll jetzt in der 4. Klasse Aufklärungsunterricht von einem woken NGO erhalten, das die Schule dafür gebucht hat. Überwiegend weibliche Feministen, aber sicher auch mit diversem Touch.“

          Was bedeutet „Aufklärungsunterricht“?

          • Was bedeutet „Aufklärungsunterricht“?

            Habe es nur auf deren Website gesehen. Das geht wohl von biologischen Themen über Gerechtigkeit, Consent, sexuelle Vielfalt etc.

            Alle scheinen sich einig, dass man die Kinder da erziehen müsse als Schule. Nun ist das aber offensichtlich auch manchen Lehrern too much, also wird es an „kompetente“ Stelle delegiert. Und an diesen Stellen sitzen natürlich hypersexualisierte feministische und vielleicht auch queere Menschen, die sich hauptberuflich damit befassen, Kindern „den rechten Weg“ zu zeigen.

            Das finde ich unerträglich. Die sollen in der Schule in Bio gefälligst die menschliche Fortpflanzung durchnehmen, was da passiert und wie die Menschen ausgestattet sind. Da werden die Kids schon genug staunen und zu giggeln haben bei Penis, Scheide etc.

            Aber sexuelle Verhaltensweisen und Ausrichtung zu lehren und zu bestimmen, geht einfach zu weit. Das ist wirklich übergriffig und kann schnell konkret werden. Entweder durch Schilderungen oder womöglich sogar physisch.

          • Natürlich, Aufklärung gehört in den Bio-Unterricht und nirgendwo anders hin. Und dabei geht es um Sex, nicht um „Gender“. Und vor allem lernen die Kinder, dass es ohne Zweigeschlechtlichkeit keinen Sex gäbe, dass das ganze also nichts mit Lifestyle oder Selbstverwirklichung zu tun hat.

          • „Aber sexuelle Verhaltensweisen und Ausrichtung zu lehren und zu bestimmen, geht einfach zu weit.“

            Finde ich nicht, das gehört zum Thema. Hatten wir damals auch, und das war völlig OK, waren nur 5 Sätze im Lehrbuch und gut. Allerdings fehlte die Erwähnung dass es nicht nur zwischen Männlein und Weiblein stattfindet. Mit Übergriffigkeit hat das nichts zu tun. Es darf halt nicht feministisch geframet sein, das ist übergriffig.

        • Na, wenn das nicht eine Gelegenheit ist die Arbeitsblätter und Lehrmaterialien mal genauer zu betrachten und die Kiddies das „undercover“ abfotografieren zu lassen:D.
          Würde mich nämlich nicht wundern, wenn die NGO – Feministin die Lehrmaterialien „zur Korrektur“ wieder einzieht und behält.
          Unten scheint wer ein paar aktuelle Beispiele der jungen Freiheit aus Köln gefunden zu haben, wie das mit dem „schmackhaft“ machen aussehen könnte.

          • „…„zur Korrektur“ wieder einzieht und behält.“

            So eine Geheimniskrämerei gibt es auch bei den Gender- usw. -studiesdepartments. Fast so, als wüssten sie, dass sie scheiße sind, was sie aber nicht davon abhält, es trotzdem zu machen.

  5. Also es gibt das eine oder andere gute Argument, wieso kleine Kinder sehr, sehr früh Sexualkundeunterricht bekommen sollten. Damit meint man dann aber so grundlegende Dinge wie: „Der Onkel will für das Geburtstagsgeschenk eine Umarmung von dir, aber wenn du nicht willst musst du überhaupt nichts mit ihm zu tun haben, auch wenn du nicht sagen kannst, wieso“. Damit wären die Leute in Beziehungsleben wesentlich weniger narzistisch. (Ich nenne das, weil ich mich lange sehr gewundert habe, was Vierjährige für Sexualkundeunterricht bekommen sollten)

    Es macht bestimmt auch Sinn, wenn früh die Dichotomie von Mann und Frau aufgebrochen wird und dass man leben kann wie man es selber für sinnvoll hält. Aber eine Stripshow ist dafür nicht nötig

    • „Es macht bestimmt auch Sinn, wenn früh die Dichotomie von Mann und Frau aufgebrochen wird und dass man leben kann wie man es selber für sinnvoll hält. Aber eine Stripshow ist dafür nicht nötig.“

      In der Tat.

    • „Der Onkel will für das Geburtstagsgeschenk eine Umarmung von dir, aber wenn du nicht willst musst du überhaupt nichts mit ihm zu tun haben, auch wenn du nicht sagen kannst, wieso“

      Eine Umarmung hat mit Sexualität nichts zu tun. Auch mal einen ungeliebteren Verwandten als Dankeschön zu umarmen, ist vollkommen in Ordnung, es nicht zu tun, wird sich ein kleines Kind nicht trauen und wenn doch, macht es sich damit keine Freunde in der Familie und die Eltern schämen sich für es.

      Grenzüberschreitungen zu verhindern, ist sowieso Aufgabe der Eltern, Kinder werden immer Probleme haben, das zu erkennen und sich effektiv zu wehren.

      „Es macht bestimmt auch Sinn, wenn früh die Dichotomie von Mann und Frau aufgebrochen wird und dass man leben kann wie man es selber für sinnvoll hält.“

      Das kann man schon seit Jahrzehnten, dafür muss nichts „aufgebrochen“ werden. Wer allen mit seiner bunten Besonderheit auf den Sack gehen will, muss auch immer mit abfälligen Bemerkungen und scheelen Blicken rechnen, außer vielleicht in der Hochburg der Durchgeknallten, dem Reichshauptslum (O-Ton Don Alfonso) Berlin.

    • Es macht bestimmt auch Sinn, wenn früh die Dichotomie von Mann und Frau aufgebrochen wird

      Es gibt doch aber bloß nur Mann und Frau. Ein drittes Geschlecht gibt es nicht.

      und dass man leben kann wie man es selber für sinnvoll hält.

      Ich habe einen Penis und stehe auf Muschis, und das nicht, weil es sinnvoll ist, sondern einfach weil es so ist. Und ich habe keinerlei Problem damit.

  6. Weil es so schön passt:
    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2023/cdu-geschlechtsumwandlung/

    Woke Gehirnwäsche (mit Fotos der Blätter) in der Schule, für Elfjährige. Zur Zeit, Gott sei Dank, nur in NRW.

    Das kommt dabei raus, wenn Minderheiten und ihre Spinnereien als normal wahrgenommen werden möchten, damit „sich niemand schämt“ (ein Junge der eigentlich eine Frau sein will, wird sich immer schämen vor seinen Mitmenschen und Rechtfertigungsdruck verspüren, einfach weil er anders ist).

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