73 Gedanken zu “Corona Selbermach-Montag

  1. Die (seit kurzem ehemalige) leitende wissenschaftlerin der WHO:

    „Q: Was that your biggest mistake as chief scientist—not calling SARS-CoV-2 airborne?

    A: We should have done it much earlier, based on the available evidence […]
    we were not forcefully saying: “This is an airborne virus.” I regret that we didn’t do this much, much earlier.“
    https://www.science.org/content/article/who-s-departing-chief-scientist-regrets-errors-debate-over-whether-sars-cov-2-spreads

    ——————————-

    Neue Evidenz dass eine Covid Infektion substantielle Schäden am Immunsystem bewirken kann:
    https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fimmu.2022.1034159/full

    „Importantly, we discovered that a subset of the naive T-cells from the healthy individuals were absent from the recovered individuals, suggesting a post-infection inflammatory stage.“

    Native T-Zellen sind jener Teil des Immunsystems, der es uns im Normalfall ermöglicht, mit neuen Herausforderungen fertig zu werden. Wie beispielsweise eine neue Variante der Influenza oder das RSV Virus (Zufälle gibts…).
    Die Ergebnisse sind nicht auf hospitalisierte oder sonstige schwere Verläufe beschränkt.

    ———————————

    Eine interessante Frage:

    Warum haben Kino- und TV-Produktionen* exzellente Covid Maßnahmen? Besser als manche Krankenhäuser?

    Und warum hört man davon so gut wie nichts?

    *bezogen auf USA

      • Und warum lebt Corona dann weiter in den „Geimpften“?

      • Corona ist vorbei. Corona war eine politische Pandemie.

        In Bereichen wo es tatsächlich auf die Menschen ankommt und man sich entsprechend um das Wohlergehen der Menschen kümmert ist man anderer Meinung – s. die Frage am Schluss meines Beitrags.

      • – Die Pandemie war nicht, sondern ist.

        – Die Pandemie ist nicht politisch, sondern echt und dauert noch immer an.

        – Es ist kein Hobby, sondern eine Infektionskrankheit.

        – Bitte nicht auf Fake News hereinfallen.

          • Du würdest sie auch ohne Presse und Politik mitbekommen, wenn du nicht zu stur und faul wärst, um die Augen aufzumachen.

          • @blueflower
            Woran würdest du die lebensbedrohliche Pandemie erkennen, würden Presse und Politik nicht darüber reden? Wenn man nach deiner Einschätzung nur die Augen zu öffnen braucht, um die Auswirkungen im Zshg. mit der Pandemie zu „sehen“ – was sähe man?

          • @blueflower: Ja klar, man hat die Leichenstapel vor den Bestattungshäusern gesehen.
            Lol.

            Mittlerweile weiß man, dass wir 2020 eine solide Untersterblichkeit hatten und seit Beginn der „Impfung“ eine massive Sterblichkeit. Korrelation klar, aber nur weil man die Kausalität nicht kennen möchte.

          • Wenn man nach deiner Einschätzung nur die Augen zu öffnen braucht, um die Auswirkungen im Zshg. mit der Pandemie zu „sehen“ – was sähe man?

          • Wieder daneben.

            Bitte versuch die Statistik erst einmal sinnerfassend zu verstehen. Der Titel lautet: „Annual deaths in the United States: 1920-2021

          • Du kannst ja mal nachsehen, ob das statistikamt der USA die sterbefallzahlen für 2022 bereits veröffentlicht hat.
            Gib bescheid was du herausfindet, das könnte von allgemeinem Interesse sein!

          • Zur Statistik der USA ist zweierlei zu sagen:

            1. Soweit mir bekannt, sieht man in keinem anderen Land der ersten Welt einen solch deutlichen Anstieg der Sterbezahlen.
            2. Ob der Anstieg durch die Pandemie verursacht wurde oder durch die Maßnahmen gegen die Pandemie, bleibt die Frage. Als wir die Statistik vor einem Jahr oder so schon mal hatten, betrug die offizielle Zahl der Covid-Toten jedenfalls nur etwa die Hälfte des Anstiegs der Sterbezahlen. Da fehlt also schonmal die andere Hälfte, und viele Corona-Tote wären auch so gestorben. Auf der anderen Sorte wurden vielleicht nicht alle Covid-Tode erfasst.

            Sicher ist nur die Unsicherheit…

          • als wir die statistik vor einem Jahr schon mal hatten
            […]
            Soweit mir bekannt, sieht man in keinem anderen Land der ersten Welt einen solch deutlichen Anstieg der sterbezahlen

            Schade dass du dich nicht an Rest der Diskussion damals erinnerst. Ich habe dir mindestens ein weiteres Land genannt.

            Was soll es denn für eine Bedeutung haben ob es ein Land der ersten Welt ist oder nicht?

            Und uberhaupt: was soll es für eine Bedeutung haben wenn dir kein weiteres Land bekannt ist? Die demografischen Statistiken der meisten Länder der Welt sind online verfügbar. Wenn es dich interessiert könntest etwas gegen die Wissenslücke tun.

            sicher ist nur die Unsicherheit.
            […]
            … Und viele corona tote wären auch so gestorben

            2 Sätze zwischen diesen beiden Aussagen. Respekt 😉

            Wenn der Anstieg wesentlich durch die Maßnahmen verursacht wäre, warum geht die Kurve dann nicht wieder zurück auf das normale Niveau? Haben die USA noch immer so strenge Maßnahmen? Sind das alles long-maßnahmen Opfer?
            Fragen über Fragen…

          • Tu nicht so als wären die USA nicht das extremste Beispiel der ersten Welt, @pingpong. Es gibt massig Länder, bei denen man nix bis kaum etwas bei den aboluten Zahlen sieht.

            Was die Beschränkung auf die erste Welt soll? Wir leben in der ersten Welt. Aber wir können uns auch gerne auf D & Ö. beschränken. In der dritten Welt jedenfalls gab es teils katastrophal schlimme Maßnahmen mit erheblichen Kollateralschäden, die die Statistik noch mehr versauen als bei uns.

            „sicher ist nur die Unsicherheit.
            […]
            … Und viele corona tote wären auch so gestorben“

            „2 Sätze zwischen diesen beiden Aussagen. Respekt“

            Ach? Bist Du anderer Ansicht und willst tatsächlich behaupten, bei einem Altersmedian der Verstorbenen von >70(?) wären NICHT viele auch so bald gestorben? Arroganz kann einen schnell lächerlich wirken lassen, @pingpong.

            „Wenn der Anstieg wesentlich durch die Maßnahmen verursacht wäre, warum geht die Kurve dann nicht wieder zurück auf das normale Niveau?“

            Die Kurve? Hm… Du kannst ja mal nachsehen, ob das Statistikamt der USA die sterbefallzahlen für 2022 bereits veröffentlicht hat. Gib Bescheid was Du herausfindest, das könnte von allgemeinem Interesse sein!

            Nee, warte… es interessiert mich eher weniger, warum ein Land mit dysfunktionalem Sozial- und Gesundheitssystem seine Probleme nicht auf die Kette kriegt… reden wir lieber von Klein(D)- oder Groß-(D+Ö)Deutschland! 🙂

    • Je mehr Ungeimpfte wegsterben, desto mehr Geimpfte sind unter den Infizierten. Um diesen Zusammenhang zu verstehen braucht man keinen akademischen Grad.

      • Das Verhältnis geimpfte zu ungeimpfte unter den Corona-Erkrankten entspricht dem der Gesamtbevölkerung. Der Impfstatus scheint pimaldaumen keinen Einfluss darauf zu haben ob man erkrankt.

        • Der Impfstatus scheint pimaldaumen keinen Einfluss darauf zu haben ob man erkrankt.

          Lies den Beitrag von torti noch einmal. Das relevante Verhältnis ist nicht geimpft zu ungeimpft unter den Erkrankten, sondern geimpft zu ungeimpft unter den Erkrankt & daran Verstorbenen.

          • „Je mehr Ungeimpfte wegsterben,
            desto mehr Geimpfte sind unter den Infizierten.“

            Ich schließe daraus, @torti meint, die Ungeimpften stürben an Covid in einem größeren Maß, verglichen mit dem Maß, mit dem die Geimpften, nachdem sie an Covid erkrankten, an den Covid-Toten beitrügen

            Nach meinem Wissenstand ist die Messung der Covid-Sterberate unter Berücksichtigung des Imfpstatus fehlerhaft und strukturell zuungunsten der Ungeimpften vorgenommen worden, womit der Satz von @torti fehlerhaft und die @pingpongsche Bemerkung hierzu irrelevant wird.

          • Was du schließt und was da steht sind wie so oft zwei verschiedene Paar Schuhe.

            Die zweite Hälfte des satzes
            „… Sind unter den Infizierten“
            Lässt leicht erkennen, auf welche grundgesamtheit torti sich bezieht.

          • Denkt es euch als einen Bruch, dessen Nenner sich verändert. 50 von 93 ist ein höherer Prozentsatz als 50 von 100.

          • @herbert:

            Umgekehrt, der Zähler – bestehend aus der Summe von „Geimpft“ und „Ungeimpft“ – verändert sich, weil die Gruppe „Ungeimpft“ immer kleiner wird.

            Anderes Beispiel: Je mehr Leute ihre Erstinfektion hinter sich haben, desto mehr Reinfektionen sind unter den Infizierten. Die Gruppe derer, die sich noch nie infiziert haben, wird immer kleiner.

      • @tortis unschuldiger Satz lässt Interpretationsspielraum zu und weil der Satz so unklar ist, erkennt sich @pingpong darin natürlich wieder.
        Mehr Geimpfte unter den Infizierten erklärt sich @torti aus dem Wegsterben der Ungeimpften. Die Gesamtheit, auf die sich @torti bezieht, muss die Menge der Infizierten sein, welche sich wiederum in die 2 Mengen der Geimpften und der Ungeimpften teilt.
        Ist die Zahl der infizierten Ungeimpften x und die Zahl der infizierten Geimpften y, so ist der Anteil der infizierten Ungeimpften an der Gesamtheit der Infizierten = x/(x+y) und der Anteil der infizierten Geimpften an dieser Gesamtheit = y/(x+y)
        Nimmt der Anteil der Geimpften an den Infizierten zu, kann das auf mehreren Wegen verursacht worden sein. Zum Beispiel
        a. die Anzahl der Infizierten nimmt zu und zwar wesentlich aufgrund der überproportionalen Zunahme durch geimpft Infizierte (y wächst mehr als x)
        b. die Anzahl der Infizierten bleibt gleich, aber x ist rückläufig (Ungeimpfte infizieren sich kaum noch) und geimpft Infizierte gleichen das aus, indem sie sich im Verhältnis mehr anstecken.
        @torti hält a. oder b. für ausgeschlossen, denn sein Schluss (aufgrund gründlicher Überlegung) ist ja, dass x (ungeimpft) relativ weniger wird und nicht, dass y (geimpft) relativ mehr wird. Auch soll es nicht sein, dass x weniger wird, weil immer weniger Ungeimpfte sich infizieren, sondern, da, so seine von mir vermutete Annahme, die Infektionsrate bei den Ungeimpften mindestens so hoch sei, wie bei den Geimpften, der Anteil von x zur Gesamtheit nur dann weniger werden kann, wenn die infiziert Ungeimpften relativ weniger werden, was geschehen kann, indem sich immer mehr Ungeimpfte impfen lassen oder immer mehr Ungeimpfte sterben, weil dann die Menge der Ungeimpften, die sich infizieren können, relativ abnimmt. @torti entscheidet sich für das Sterben.
        Daraus folgt, dass der Satz von @torit drei Annahmen macht
        a. Die Infektionsrate bei Ungeimpften und Geimpften ist ähnlich
        b. Die Covid-Sterblichkeit bei Ungeimpften ggü. Geimpften ist größer.
        c. Die Übersterblichkeit der Ungeimpften muss dem höheren Anteil der infizierten Geimpften an der Gesamtmenge der Infizierten entsprechen, d.h., ein Blick in die Daten des Statistischen Bundesamtes muss eine Übersterblichkeit von Ungeimpften in dem Maße zeigen, wie es der Zuwachs der Geimpften bei den Infizierten zeigt.
        Es wäre also zu untersuchen, ob diese Übersterblichkeit von Ungeimpften in diesem Maße nachweisbar ist. Die bekannte Übersterblichkeit von 20% seit der Impfung kann hierfür nicht genommen werden, weil diese Übersterblichkeit n.a.A. nicht mit der Covid-Infektion im Zshg. steht.
        Die einzig mögliche Antwort auf die unwahrscheinliche Theorie, die hinter @tortis Sätzchen steht, ist, die Annahme b. anzufechten, also zu zeigen, dass die erhöhte Sterblichkeit der Geimpften falsch berechnet wurde.
        Die Antwort von @pingpong:
        „Das relevante Verhältnis ist nicht geimpft zu ungeimpft unter den Erkrankten, sondern geimpft zu ungeimpft unter den Erkrankt & daran Verstorbenen.
        bekräftigt die Gültigkeit der Annahme b.
        Einen Kommentar weiter ist für @pingpong nicht mehr die Gesamtheit der „Erkrankt & daran Gestorbenen“ der springende Punkt, sondern die Infizierten, was richtig ist.
        Noch einen Kommentar weiter ist für @pingpong nicht mehr die Gesamtheit der Infizierten im Nenner der Hauptgesichtspunkt (Ungeimpfte und Geimpfte), sondern die Teilmengen aus denen sie sich speist, nämlich Geimpfte und Ungeimpfte, was an sich ein richtiger Gedanke wäre, würde er sie nicht im Zähler als Summe verorten, also die Gleichung
        (x+y)/Infizierte -> (x+y)/(x+y) -> 1
        aufstellen, welche eher einen geringen Informationsgehalt hat.
        In der Summe lässt sich also sagen, dass Sätzchen, die nur andeuten und Implikationen nicht herausarbeiten, eine Unart sind und nur denen Freude bereiten, deren Gedankengänge ähnlich unausgegoren daherkommen.

        • Was verstehst du an dem Beispiel nicht?
          „Je mehr Leute ihre Erstinfektion hinter sich haben, desto mehr Reinfektionen sind unter den Infizierten. Die Gruppe derer, die sich noch nie infiziert haben, wird immer kleiner.“

          So kompliziert ist das doch wirklich nicht.

          Hier in deinen Begriffen, vielleicht hilfts ja etwas.

          Es gibt die Mengen Geimpft (G) und Ungeimpft (U), mit den jeweiligen Untermengen I_G (infiziert geimpft) und I_U (infiziert ungeimpft).
          Wenn sich die Menge U verkleinert, dann gibts (unter der Voraussetzung dass die Infektionsraten keine komischen Sache machen) auch weniger I_U. Wenn es weniger I_U gibt, dann steigt der Anteil der I_G an den Infizierten.

          Die informelle Voraussetzung kannst du präzisieren zu: wenn das Verhältnis der Infektionsraten zwischen Geimpften und Ungeimpften annähernd konstant bleibt. Die tatsächliche Infektionsrate ist irrelevant.

          Der Übergang von Ungeimpft zu Geimpft ist irreversibel. In Begriffen der Wahrscheinlichkeitstheorie: Der Zustand „geimpft“ ist ein absorbierender Zustand. Die Menge U kann nur kleiner werden (Geburten ausgenommen). Es gibt keine Möglichkeit wie aus einem Geimpften wieder ein Ungeimpfter wird.

  2. Ein guter Kommentar, wenn die Einsicht auch etwas spät kommt:

    https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/panorama/corona-impfung-wirkung-kritik-ungeimpfte-100~amp.html

    Das deckt sich mehr oder weniger mit meinen Eindrücken: es war ok, anfangs die Hoffnung zu haben, die Impfung könnte eine Herdenimmunität herstellen. Es war gut, eine großflächige impfkampagne zu starten. Aber zu dem Zeitpunkt, als die deutsche Politik Sonderregeln für Geimpfte und Ungeimpfte eingeführt und impfpflichten diskutiert hat, war schon längst klar, dass die Wirkung der Impfung auf die Ansteckungswahrscheinlichkeit gering bis nicht vorhanden ist. Und da haben Politik, Medien und auch einige Wissenschaftler einfach weiter gemacht, statt einzusehen, dass die ursprünglichen Hoffnungen sich nicht erfüllt haben.

  3. Ganz langsam und zäh wird vieles sichtbar:
    Zwei Hinterbliebene sorgen auf eigene Kosten dafür, dass der kurz nach der Impfung verstorbene Vater und Mann doch obduziert wird, obwohl das Krankenhaus ihn schon zum Bestatter entsorgt hatte und eine Obduktion vermied.
    Das Ergebnis der Obduktion ist eindeutig, der Pathologe darf dazu aber nicht vom mdr interviewt werden, seine Klinikleitung versucht es zu verhindern. Also geht er selbst zum mdr und und publizierte seine Erkenntnisse auch noch in einem Fachmagazin.

    (mdr-Beitrag, ca 10 Minuten)

    Da die Pathologen auch zum medizinisch-industriellen Komplex zählen, gibt es unter ihnen nur wenige, die wirklich ergebnisoffen und angemessen häufig überprüfen (wollen), was derzeit so viele Menschen tötet. Auch steht natürlich der Elefant im Raum, dass die Spritzen mehr Menschen töten als Corona. Was nicht sein darf, will man auch nicht erforschen.

    In England und in den USA haben sich die Bestatter als erste zu Wort gemeldet, um auf Auffälligkeiten hinzuweisen. Da in den USA die Tradition des Einbalsamierens gelebt wird, kamen schnell auch die Einbalsamierer mit ihren Erkenntnissen an die Öffentlichkeit. Denn sie stolpern natürlich auch über die Auffälligkeiten bei den Leichen.
    https://uepsilonniks.wordpress.com/2022/12/01/died-suddenly-ploetzlich-verstorben-dokumentation-deutsch/

    Ich bin gespannt, wie lange noch an der vorderen Seite der Krankenhäuser die Menschen eintreten, um sich die Spritzen setzen zu lassen – und hinten so manche deswegen mit den Füßen zuerst zum Bestatter verbracht werden.

    Mein Vertrauen in die Medizin ist schon seit Corona beeinträchtigt, kollabiert jetzt aber vollends.

  4. Laut US-Versicherungsgesellschaft jetzt 40 % Übersterblichkeit in den USA:

    https://www.thecentersquare.com/indiana/indiana-life-insurance-ceo-says-deaths-are-up-40-among-people-ages-18-64/article_71473b12-6b1e-11ec-8641-5b2c06725e2c.html
    (Zugriff nur mit US-Proxy-Server möglich, EU-Bürger dürfen das nicht sehen)

    Quote: „The head of Indianapolis-based insurance company OneAmerica said the death rate is up a stunning 40% from pre-pandemic levels among working-age people.

    “We are seeing, right now, the highest death rates we have seen in the history of this business – not just at OneAmerica,” the company’s CEO Scott Davison said during an online news conference this week. “The data is consistent across every player in that business.”“

    • Alter Freund – Alte Meldungen.

      Diese Meldung hatten wir schon im sommer (und dann noch einmal im Herbst wenn ich mich recht erinnere).

      Die Aktuare haben die Daten und sie lassen sich nicht für dumm verkaufen. Es gibt keine erhöhten Prämien oder erschwerte (Lebens)Versicherungsabschlüsse für Geimpfte. Wohl aber für Infizierte/Genesene.

        • Man hört dieses und jenes, aber ein echter Skeptiker glaubt nur was er selbst erfahren und herausgefunden hat. Du bist ein versierter Internetnutzer und hast keine Probleme obskureaufwühlende Materialien aus den Tiefen des Netzes zu Fischen, vorbei an shadowbanning, contentblocking und sonstigen cancel-versuchen. Du brauchst keine Hilfe um entsprechende Meldungen zu finden und zu sichten.

          • Hier sieht man @pingpong wissenschaftlich arbeiten. In D. hat Rollinger als Chef einer Krankenkasse eine Differenzierung der Prämien nach Impfstatus vorgeschlagen. Das war 2021. Mit diesem Vorschlag ist er elendig verreckt. Erzähl uns doch bitte, welche Versicherungen nach Impfstatus kassieren.

          • Leider sieht man quellwerk so selten beim wissenschaftlichenskeptischen arbeiten. Ein echter Skeptiker glaubt nur nur, was er selbst erfahren und herausgefunden hat. Da quellwerk ein echter Skeptiker ist folgt daraus, dass seine Aufforderung ich solle ihm etwas nachweisen, keinen Unterschied macht. Was immer ich ihm nachweise wird er skeptisch anzweifeln.

            Zum Glück ist er als IT Entwickler versiert im Umgang mit den globalen kommunikationsmedien, und hat keine Probleme entsprechende Meldungen selbst zu finden und zu sichten.

          • @Quellwerk – Hier sieht man @pingpong wissenschaftlich arbeiten.

            Nun, es ist ja mittlerweile hinlänglich bekannt, dass Pingpong gern steile Thesen aufstellt, die seine Diskussionspartner dann für ihn belegen sollen. Man ist ja schon froh, wenn, wie hier, zumindest klar ist, was er überhaupt konkret behauptet, denn oft genug soll ja selbst das der Diskussionspartner selbst herausfinden. 😉

  5. Eine israelisch-australische Studie belegt, welch zutiefst hinterhältigen und oft absichtlich existenzbedrohenden Schikanen Kritiker der offiziellen Corona-Politik ausgesetzt waren.

    Das müsste sie sein:
    https://link.springer.com/article/10.1007/s11024-022-09479-4
    „Censorship and Suppression of Covid-19 Heterodoxy: Tactics and Counter-Tactics“
    aus
    http://blauerbote.com/2022/11/04/israelisch-australische-studie-in-der-soziologischen-zeitschrift-minerva/
    Die PAZ schreibt auch darüber:
    https://paz.de/artikel/wie-abweichlern-das-leben-zur-hoelle-gemacht-wurde-a7938.html

    Nur ein Punkt von vielen:
    „Das hatte ganz konkrete Auswirkungen. So weigerten sich manche Fachblätter plötzlich, allen wissenschaftlichen Standards entsprechende Artikel anzunehmen, oder zogen bereits publizierte Texte aus der weltgrößten medizinischen Bibliothek United States National Library of Medicine zurück. Dazu kam die Verdrängung aus den Herausgebergremien von Zeitschriften oder aus Gesundheitsausschüssen wie beispielsweise denen der NIH in den USA – ohne jedwedes reguläre Verfahren beziehungsweise ohne vorherige Anhörung der Betroffenen.“

    Wundert niemanden, der selbst zu den Kritikern gehörte oder sich in Alternativmedien informierte.

    Aber sprechen wir die harte Wahrheit aus: das Wissenschaftssystem ist nicht unabhängig und neutral, sondern interessegeleitet, korrupt und opportunistisch und wird von den Massenmedien und der Politik darin bestärkt.

    Kann sich jetzt jeder selbst ausmalen, wie das z.B. beim Klimawandelnarrativ aussehen mag…

    • „Eine israelisch-australische Studie belegt“

      Das ist wohl etwas zu hoch gegriffen:

      „The study is a qualitative one (Aspers 2004), which aims to identify internal perceptions from the point of view of those who have experienced the phenomenon under question.
      The study is based on in-depth interviews using a semi-structured interview guide.“

      Das ist ungefähr so, wie wenn man Interviews mit überzeugten Feministinnen zur Frage ob es ein Patriarchat gibt führt, und dann behauptet die Ergebnisse belegen die Existenz eines Patriarchats.

      Hatten es „abweichende Meinungen“ schwer?
      Antwort: Ja (ist bei abweichenden Meinungen meistens so).

      Trifft es zu, dass es eine „central role played by media organizations, and especially by information technology companies“ gab?
      Antwort: Ja (Polarisierung ist deren Geschäftsmodell).

      Ist das alles eine Überraschung? Nein.

      Dasselbe kennt man seit vielen Jahren, wenn es um den Themenkomplex Männerrechte geht. „Deplatforming“ und „shadow banning“ von Meinungen, die den großen Tech-Unternehmen nicht genehm sind, ist doch nun wirklich nichts neues.

      „Nur ein Punkt von vielen:
      „Das hatte ganz konkrete Auswirkungen. So weigerten sich manche Fachblätter plötzlich, allen wissenschaftlichen Standards entsprechende Artikel anzunehmen, oder zogen bereits publizierte Texte aus der weltgrößten medizinischen Bibliothek United States National Library of Medicine zurück.“

      Wie kommt es dann, dass die gegenständliche Arbeit gezählte 15+ peer-reviewte paper von illustren Namen wie J. Ioannidis, M. Levitt und vielen anderen zitiert? Autoren, die explizit als jene „heterodoxen“ Stimmen aufgezählt werden, deren wissenschaftliche Ergebnisse angeblich breitflächig unterdrückt werden?
      Diese Arbeiten wurden offenbar nicht unterdrückt, im Gegenteil kann man beispielsweise die Diskussion zwischen Ioannidis und Taleb hier nachlesen. Das ist Wissenschaft auf hohem Niveau, so wie es sein sollte.

      Was eventuell bei den „die machen mich wissenschaftlich mundtot!“-Verfechtern nicht angekommen ist: Nicht jedes mit der heißen und erkennbar politischen Nadel gestrickte paper ist Wissenschaft, und nicht jede Entfernung solcher Machwerke ist Unterdrückung von „heterodoxen“ Stimmen. Wissenschaftliche Arbeiten haben sehr wohl einem gewissen handwerklichen Mindeststandard zu genügen – und wenn sie das tun steht einer Veröffentlichung i.d.R. wenig im Weg.

      Der Artikel erwähnt hier als eines von wenigen konkreten Beispielen für die Unterdrückung von Wissenschaft folgendes: „For example, the research-networking site ResearchGate removed physicist Denis Rancourt’s article about masks (Rancourt 2020)“.
      (Der Großteil der anderen Beispiele für wissenschaftliches mundtot-machen sind leider aus den anonymisierten Interviews und es ist nicht nachvollziehbar um welche Arbeiten es sich handelt).
      Und die Entfernung war in diesem Fall auch richtig, denn es handelt sich bei der Arbeit schlicht um grottenschlechte Wissenschaft. Wenn man etwas dagegen hat dass solche Arbeiten entfernt werden, dann darf man sich auf der anderen Seite auch nicht über die „wissenschaftlichen“ Ergüsse der gender studies aufregen. Bekanntes Fallbeispiel: „Glaciers, gender, and science: A feminist glaciology framework for global environmental change research“, regulär publiziert im Journal Progress in Human Geography. Über solche „Wissenschaft“ wird zurecht gelacht, und es wäre besser, wenn wir eher früher als später zu einem Publikationssystem zurückkehren, wo solcher Unsinn gar nicht erst publiziert wird.

        • Die heterodoxen Denker werden in der australisch-israelischen Studie folgendermaßen charakterisiert:

          „As in the examples above, these are mainstream scientists, many of them leading experts working in prestigious universities and/or hospitals, some of whom have authored books and published dozens or even hundreds of papers and whose studies have been widely cited. Some of them are editors of scientific/medical journals and some are heads of medical wards or clinics.“

          Bestimmt ein bedauerlicher Fehler der Autoren. Am besten informierst du sie gleich und teilst ihnen dein richtiges Urteil mit, damit sie ihren Fehler ausbessern können.

      • „Ja (ist bei abweichenden Meinungen meistens so)“

        Abweichend von der massiven verlogenen Dummheit des Mainstreames, der nur eine Sichtweise gelten lässt. Nein, das war früher nicht so, nicht in der Intensität, wenn sich da ein Wissenschaftler äußerte, hörte man ihm erstmal zu und diffamierte ihn nicht, weil er etwas anderes rausgefunden hatte, als man hören wollte.

        Das ist in der Massivität neu und brandgefährlich und dass du das für normal hältst, stimmt nachdenklich. Die Aufgabe der Medien, insbesondere der GEZ-Medien, wäre, die Gegner zusammen in eine Sendung zu setzen und das diskutieren zu lassen. Das passierte nicht oder viel, viel zu selten. Die wirklich bösartige und vollkommen irrationale Hetze gegen Ungeimpfte, werde ich auch nicht vergessen, ebensowenig den plötzlichen 180° Schwung zu Beginn der „Pandemie“.

        In der Wissenschaft sollte Cancel-Verhalten sowieso ein absolutes No Go sein, sonst kann man nämlich nicht mehr von einem offenen Wissensfindungsprozess sprechen… wenn die Platzhirsche jeden Konkurrenten ausschalten, dann kann die Forschung nahezu beliebig in die Irre gehen.

        Und es liegt in der Natur der Sache, dass sich in einem repressiven System die Unterdrückten nicht offen verteidigen können und die Unterdrücker sie deshalb diffamieren, verleumden, verspotten und auf die ein- oder andere Alibiarbeit verweisen (wenn es tatsächlich um Qualität ginge, hätte man sicher gut die Hälfte der Coronapaniker-Studien einstampfen müssen, finanziert von den Konzernen, durchgeführt in Qatar oder sonstwo, dann unhinterfragt über die Sender gejagt).

        Allein die Tatsache, dass die Umfrage-Teilnehmer nicht bereit waren, aus der Anonymität zu treten, spricht Bände. Ich habe das über die Corona-Jahre mitverfolgt und manchen mutigen Leuten hat man wirklich übel und unfair mitgespielt, es gab nur wenige, die den Mut hatten, danach noch öffentlich aufzutreten. Selbst die Gerichte ließen Corona-Prozesse liegen, weil sie Angst bekamen, Recht zu sprechen (ich erinnere an Hausdurchsuchungen bei Richtern). Das größtenteils vollkommen übertriebene autoritäre Covid-Theater war eine gesellschaftliche Katastrophe, nicht weniger!

        Der Westen hat alle seine angeblichen Werte verraten und so ziemlich jede rote Linie überschritten, die unsere Demokratie absichern sollte. Wenn gleichgeschaltete Medien und politiknahe Experten ausreichen, um sämtliche Grundrechte auszuhebeln, dann sollte das alle Alarmglocken schrillen lassen.

        Dass du, als offensichtlicher Corona-Paniker das anders siehst, verwundert jetzt nicht wirklich, der Mainstream entschuldigt sich nie für seine Lügen, korrigiert nie seine Fehleinschätzungen und seinen Selection Bias und schon gar nicht reflektiert er darüber, dass er sich bei irgendwas geirrt oder übertrieben hat. Massenmedien können nur bestehen, wenn sie jemandem die Schuld in die Schuhe schieben oder ablenken und das tun sie, immer und konsequent.

        • Ganz meine Meinung. Dank Corona ist die vielgelobte westliche „Demokratie“ einem Totalitarismus gewichen, wie ich es nicht für möglich gehalten hätte. Dabei ist es erstaunlich, wie wenige es dazu bedürfte.

  6. Letzte Woche hatte ich die Frage in den Raum gestellt, wie es zu diesen calamari-artigen extermen Gefäßverschlüssen kommen mag, die plötzlich sehr gehäuft von Pathologen und in den USA von Einbalsamierern vorgefunden werden. Die sind in der Doku „Died Suddenly“ entsprechend dargestellt.
    Eine kurze Recherche ergab, dass es eine bisher seltene und unheilbare Krankheit namens „Amyloidose“ gibt, die solche kompletten Gefäßverstopfungen mit Proteinmaterial nach sich zieht. Die ist wohl genetisch bedingt.

    Nun hat der (offenbar noch immer geachtete) Pathologe und Wissenschaftler Robert Clancy einen Text veröffentlicht, der auf achgut übersetzt angeboten wird. Dort heißt es:

    Diese kurzfristigen unerwünschten Ereignisse nach Verabreichung genetischer Impfstoffe haben zu Berechnungen geführt, die annehmen lassen, dass nach genetischen Impfstoffen deutlich mehr Todesfälle zu verzeichnen sind als durch die Impfung vor COVID gerettete Leben. Diese Quoten sind bei Kindern, die selten schwer erkranken, höher. Zu den längerfristigen, möglichen Krankheitsfolgen, die weiter untersucht werden müssen, gehören die Integration der genetischen Kodierung des Spike-Proteins in die DNA und Prionensequenzen im Spike-Protein, die Amyloidablagerungen im Nervengewebe verursachen können.

    https://www.achgut.com/artikel/bericht_zur_coronalage_die_pandemie_der_geimpften_mit_ansage

    „Amyloidablagerungen“. Also außer Rand und Band geratene Spike-Protein-Generatoren.

    Bin gespannt, wann mit der Spritzerei wenigstens mal innegehalten wird, um sowas abzuklären. Aber da macht weder die Politik noch die Medizin irgendwelche Anstalten.

    Man könnte doch ganz einfach eine Alibi-Ausrede erfinden. Z.B. Impfstoffmangel wegen Putin oder so. Aber nein – sie drücken weiter in die Menschen rein, was geht…

    • Covid-Minimierer: Wegen der Maßnahmen haben wir jetzt Immunschuld und die armen Menschen erkranken in Scharen!

      Auch Covid-Minimierer: Die Maßnahmen wirken sowieso nicht (weg mit den Masken!).

      Ja wie jetzt? Entscheidet euch mal. Wenn das meiste nicht so offensichtlich unlogisch und inkonsistent wäre, dann könnte man eventuell anfangen konstruktiv zu diskutieren…

      • Verstehe ich nicht. Natürlich wirken Staubschutzmasken nicht. Das zeigen ja alle lustigen Inzidenzkurven.
        Aber die soziale Isolation wirkt natürlich. Kein Kontakt, keine Berührung, 1,5 Meter Abstand, Fisting statt Händeschütteln. Das ist verinnerlicht.

        Wir tauschen uns nicht mehr aus. Auch immunologisch. Das kriegen die Kleinen zu spüren, die regelmäßig ihr virales Update brauchen, denen wir es aber verwehren.
        Deswegen sind die Kinderstationen voll mit Kranken.

        Wir haben die Welt auf den Kopf gestellt für die 80+-Covid-Gefährdeten.
        Deswegen liegen jetzt die Kleinsten im Krankenhaus und atmen schwer.

        Sieht es so aus, als würden wir dafür auch die Welt auf den Kopf stellen?

        Was haben diese Corona-Maßnahmen nur aus uns gemacht? Und warum?

        • Damit Maßnahmen zu einer „Immunschuld“ führen können, müssen sie Infektionen verhindern. Denn nur ohne das „regelmäßige virale Update“, welches durch die Maßnahmen verhindert wird, kann eine „Immunschuld“ entstehen.

          Die Maßnahmen wirken und sind geeignet Infektionen zu reduzieren.

          Der Standpunkt „die Maßnahmen wirken nicht und sind sowieso nicht geeignet Infektionen zu reduzieren“ ergibt keinen Sinn, wenn man sich gleichzeitig auf das Konzept der „Immunschuld“ (und damit auf die Wirksamkeit von Maßnahmen) beruft.

          • Du wiederholtst Dich. @beweis hat bereits zwischen verschiedenen Maßnahmen differenziert und den von Dir beklagten Widerspruch damit aufgelöst.

          • Dann habe ich ihn eventuell falsch verstanden.

            Ich freue mich also darauf, in Zukunft keine langwierigen Diskussionen mehr um die Frage, ob die Maßnahmen wirken, führen zu müssen. Es besteht Einigkeit darüber, dass sie wirken.

            Das ist sehr schön. Damit können wir uns endlich konstruktivem Handeln zuwenden!

          • Du solltest nicht alle in einen Topf werfen. Für die Kleinen wurden Spielplätze, Kindergärten und Schulen geschlossen.
            Die wurden direkt geschlossen oder waren von Quarantäne Regeln geschlossen.
            Dann sind wir noch gar nicht bei Helikoptermüttern die alle Kontakte aus neurotischen Angst vermieden haben und alles desinfizieren.
            Sowas kann Immunschuld verursachen ohne dass andere Maßnahmen wirken.

          • @nutella:

            „Immunschuld“ ist ein Pseudo-Begriff. Es gibt keine wissenschaftlich fundierte Basis dafür.

            Das Immunsystem ist kein Muskel der verkümmert, wenn man ihn nicht benutzt. Es gibt keine „Immunkonto“, bei dem am Ende des Jahres abgerechnet wird, ob man die schwarze Null erreicht.

            Ansonsten wäre ein lebenslanger Schutz (wie z.b. nach Masernerkrankung bzw. Masernimpfung) überhaupt nicht möglich.

          • „Das Immunsystem ist kein Muskel der verkümmert, wenn man ihn nicht benutzt. “

            Na ja, Gedächtniszellen sterben in manchen Fällen durchaus allmählich ab, so dass die Immunität flöten geht (hängt wohl vom Erreger ab, ob und wie schnell das passiert, warum auch immer). Und dann können Erreger auch mutieren (dieses Risiko sinkt allerdings, wenn sie sich weniger verbreiten).

          • @pingpong

            Ich zweifle nicht daran, dass viele Maßnahmen wirken. Im Gegensatz zu @beweis halte ich es auch für belegt, dass Masken etwas bringen.

            Ich sehe das Problem vieler Maßnahmen nicht in ihrer beabsichtigten Wirkung, sondern in ihren unbeabsichtigten Nebenwirkungen, bzw. Kollateralschäden.

          • „Ändert nichts an dem was ich schrieb.“

            Wieso? Bei einer erneuten Infektion vermehren sich die noch nicht abgestorbenen Gedächtniszellen ja wieder oder, fall das Virus mutiert ist oder keine mehr übrig sind, es bilden sich neue.

          • Weil das immunsystem nunmal nicht so funktioniert. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass man periodisch Krankheiten durchmachen muss damit das immunsystem „trainiert“ bleibt.

            Es ist ein kompliziertes Zusammenspiel vieler Faktoren, und wir wissen nicht alles darüber. Aber es ist klar, dass die reduktionistische „verkümmert bei nichtbenutzung“ Metapher in dieser Form nicht zutrifft. Wenn du ein immunsystem entwickelt hast, dann hast du es i. d. R. dein Leben lang. Es verkümmert nicht. Du kannst es stärken durch Vitamin D, gesundes Leben, sport, frische Luft usw. Aber es verschwindet nicht bei nichtbeanspruchung.

            Das wenn ist allerdings wichtig, denn wenn man Kinder tatsächlich steril aufwachsen lässt, dann entwickeln sie auch tatsächlich kein immunsystem. Das ist aber ein grundsätzlich anderes Phänomen. Es hat nichts mit der „immunschuld“ These zu tun (und steht damit auch nicht im Widerspruch).

          • Ps:

            Würdest du sagen, eine Person die ständig irgendwelche Krankheiten aufschnappt hat ein gutes immunsystem? Nein. So jemand hat ein schlechtes immunsystem. Nach der „immunschuld“ these müsste so jemand allerdings ein super-duper immunsystem haben, schließlich „trainiert er es ja ständig“

            Zutreffend ist genau das Gegenteil von dem, was die „immunschuld“ these behauptet: Jemand der sehr selten krank wird, hat ein gutes immunsystem.

          • Ob das Immunsystem „vergisst“ spielt keine Rolle.
            Die Maßnahmen sorgten für erheblichen Evolutionsdruck in eine ansteckendere Richtung zu mutieren. Folglich muss es viele neue Varianten von allem geben, was wir so weggeabstandet und wegdesinfiziert haben. Das ist natürlich besonders schlecht für junge Menschen, dessen Immunsystem weniger kämpfe auszufechten hatte als das von Erwachsenen.
            Mal ganz davon ab brächten Impfungen nichts, wenn sich das Immunsystem nicht trainieren ließe oder präziser ausgedruckt antifragil auf Stress reagieren würde.
            Folglich ist es unerheblich ob „die Wissenschaft“ den Begriff Immunschuld, welcher den oben beschriebenen Zusammenhang gut andeutet, verwendet oder nicht.
            Die Maßnahmen haben Folgen. Jede Sicherheitsmaßnahme, egal welcher Art, kommt mit Folgen.
            Desinfizieren erhöht Evolutionsdruck und beschleunigt die Entwicklung von multiresistenten Keimen, Panzertüren in Flugzeugen ermöglichen Kopiloten den Suizid und bei Panzertüren kriegt Dich die Feuerwehr nicht aus dem brennendem Fahrzeug.
            Willst Du wirklich beuauptet die Maßnahmen hätten nur positive Effekte?

          • Vielleicht wäre es hilfreich, wenn du einmal konkret beschreibst was genau du unter dem Begriif „Immunschuld“ verstehst. Welche Mechanismen sind hier am Werk, und wie konkret funktioniert das? Dann können wir eventuell weiterdiskutieren.

            Meinen Standpunkt steht einige Beiträge weiter oben:
            „Das Immunsystem ist kein Muskel der verkümmert, wenn man ihn nicht benutzt. Es gibt kein „Immunkonto“, bei dem am Ende des Jahres abgerechnet wird, ob man die schwarze Null erreicht.“

            Man muss nicht krank werden, um gesund zu sein.

            Willst Du wirklich beuauptet die Maßnahmen hätten nur positive Effekte?

            Nein. Wie kommst du darauf?

          • Es geht nicht ums krank Werden, sondern den schlichten Kontakt mit Keimen. Das hat mit schwachem oder starkem Immunsystem erst einmal auch gar nichts zu tun. Auch ohne zu erkranken, wird das Immunystem natürlich durch Kontakt mit Keimen geschult. Wer das Gegenteil behauptet, steht damit schon Mitten drin in der Phalanx der Ablehner von Impfungen aller Art.

            Bevor es für Leute, die überbordende Hygieneregeln beschlossen oder zumindest medial dafür getrommelt haben, wichtig wurde, das möglichst unter den Teppich zu kriegen, galt das sogar als recht weit verbreitete Theorie:
            https://www.wiesbadener-kurier.de/panorama/leben-und-wissen/matsch-mit-sosse-der-schluessel-zu-einem-gesunden-immunsystem-liegt-in-fruehester-kindheit-1283905

            Und natürlich kann auch ein Immunsystem „vergessen“, warum sollte man sonst die meisten Impfungen alle Jubeljahre auffrischen müssen? Weil es so lustig ist, sich pieksen zu lassen???

          • @billy:

            Du schreibst:
            Und natürlich kann auch ein Immunsystem “vergessen”“

            nutella schreibt weiter oben:
            „Ob das Immunsystem „vergisst“ spielt keine Rolle.“

            Mir scheint, es gibt da einige Unklarheiten. Daher auch an dich die Bitte: Es wäre hilfreich, wenn du einmal konkret beschreiben könntest, was genau du unter „Immunschuld“ verstehst.

            Sonst interpretiert jeder in den Begriff das hinein, was er gerade möchte.

            Was du schreibst ist
            a) alles vernünftig
            b) ändert nichts an dem was ich schrieb, weil
            c) es ist nicht klar was das alles mit „Immunschuld“ zu tun hat.

            Mein Standpunkt steht weiter oben. Der Kontext sind Aussagen wie „die Menschen haben durch die Maßnahmen weniger Krankheiten durchgemacht und müssen das jetzt eben nachholen.“

            Wie du siehst geht es explizit ums krank werden.

          • Lustig. pingpong hat den Begriff „Immunschuld“ als erster an diesem Corona-Montag in die Diskussion eingebracht, viermal, und jetzt sollen andere erklären, was sie darunter verstehen, während er ihnen vorwirft, einen unwissenschaftlichen Begriff zu verwenden.

            Chuzpe und Humor 🙂

          • Ja, so macht man das wenn man vermeiden möchte aneinander vorbeizureden. Man fragt, was der andere darunter versteht und stellt den eigenen Standpunkt klar.

            Hast du was sachliches beizutragen oder möchtest du dich zusammen mit frogo bei den Trollen (lies: persönliche Sticheleien und sonst nix) einreihen?

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