„USA Women hat 6,5 Mio. Dollar kassiert, nachdem die Herrenmannschaft im Rahmen ihrer Vereinbarung über gleiche Bezahlung das WM-Achtelfinale erreicht hatte“

Noch etwas WM 2022, auch wenn Deutschland raus ist:

USA Women banked $6.5m after the men’s team reached the World Cup last-16 as part of their equal pay agreement… which earned them more prize money than winning the last TWO women’s tournaments combined

USA booked their place in the last-16 of the World Cup after beating Iran 1-0 Their progression to the knockout stages has earned the country $13m (£11m) But that will be split with the women’s team as part of their equal pay agreement  USA became the first country to seal the landmark agreement earlier this year USWNT will therefore receive $6.5m (£5.4m) through the men’s team’s success They already earned $4.5m (£3.7m) after USMNT qualified for the group stage

USA Women are set to receive $6.5million (£5.4million) for the men’s side reaching the last 16 of the World Cup as part of the equal pay agreement that was forged earlier this year.

The USMNT extended their stay in Qatar on Tuesday night after picking up a crucial 1-0 win over Iran, which saw them advance to the knockout stages of this year’s World Cup.

Progression to the last 16 has guaranteed U.S. Soccer an estimated $13million (£11million) in prize money, half of which will go to their women’s team through the equal pay agreement.

After sealing the landmark agreement earlier this year, USA became the first federation in history to split their World Cup prize money down the middle between their two main national teams, which they described as a ‚truly historic moment‘.

That means USA Women will bank at least $6.5million after the men’s team’s success on Tuesday, having already earned $4.5million (£3.7million) for their participation in the group stage.

USA Women (L) banked $6.5m (£5.4m) for the men’s team (R) reaching the World Cup last-16

As per the country’s equal pay agreement, the USWNT will take home half of the prize money

How much more could USA Women earn through their Men’s World Cup team?

  • Quarter-final: $8.5million (£7million)
  • Fourth place: $12.5million (£10million)
  • Third place: $13.5million (£11million)
  • Runners-up: $15million (£13million)
  • Winners: $21million (£18million)

 

Overall prize money if USMNT win the World Cup: $86million (£72million)

And there will be even more to come if Gregg Berhalter’s side get past Holland in their last-16 tie on Saturday.

Should they reach the quarter-final, USA will earn their country another $17million (£14million) which would be split to $8.5million (£7million) for each team.

The nations who finish in third and fourth place will receive $27million (£22million) and $25million (£21million) respectively, while the runner-up is due to collect $30million (£25million).

This year’s World Cup winner is in line to earn a staggering $42million (£35million).

Regardless of how USA fare for the rest of the tournament, the women’s outfit has already earned more from their progression to the last 16 than they did for winning their own tournaments outright in 2015 and 2019 combined.

The USWNT took home $2million and $4million (£3million) for those triumphs, giving them an overall prize of $6million (£5million).

The total prize money for the 2019 Women’s World Cup stood at $30million (£25million), with the men’s edition handing out over 14 times as much at $440million (£367million).

Verstehe ich das richtig, dass die Frauen und Männer Teams jeweils die Hälfte der Gewinne der jeweiligen Mannschaften bekommen?

36 Gedanken zu “„USA Women hat 6,5 Mio. Dollar kassiert, nachdem die Herrenmannschaft im Rahmen ihrer Vereinbarung über gleiche Bezahlung das WM-Achtelfinale erreicht hatte“

    • Das ist nicht der eigentliche Punkt.
      Die Höhe der Preisgelder für die Männer in den USA lag deshalb viel höher als die der Frauen, weil das Konkurrenzumfeld ganz anders ist. Bei der globalen Konkurrenz und in Anbetracht einer Geschichte, der man sich ca. 50% der WMs noch nicht einmal qualifiziert hatte, ist die Erreichung auch nur der Runde der letzten 8 ein Erfolg für die Männer.

      Die Wahrscheinlichkeit, dass die Männer Weltmeister (oder auch nur 2. oder 3.) werden ist äußerst gering, demzufolge ist das ausgelobte Preisgeld dafür hoch.
      Man hätte für die Erringung des WM-Titels auch eine Milliarde USD ansetzen können, es wäre trotzdem utopisch gewesen, den Titel zu gewinnen.
      Zugleich ist die WM der Männer ein riesiges Geschäft, die der Frauen wird subventioniert – faktisch durch die Männer.

      Anders herum ist jedoch die Frauenmannschaft der USA bereits vier Mal Weltmeister (die letzten beiden Weltmeisterschaften inklusive) geworden.
      Da die Frauen Lust hatten auf die Höhe der Preisgelder der Männer, wurden die Preisgelder der Männer aus diesem konkreten Kontext gerissen. Dass die Preisgelder für Männer und Frauen nicht gleich hoch sind, wurde erfolgreich als Diskriminierung der Frauen verkauft.

      Der Erfolg dieser feministischen Argumentation besteht darin, eine abstrakte Form von Ergebnisgleichheit einzufordern und durchzusetzen, die aus der Geschichte, der unterschiedlichen Konkurrenzfähigkeit und der Ökonomie des Fußballs – oder kurz: der Realität – aussteigt.
      Dass die Männer nun ihr Preisgeld teilen müssen, ist nur das Sahnehäubchen auf diesem Scheißhaufen.

      • Ja, und wenn man auf Punkte für den richtigen Kontext hinweist, dann verhallt das.

        Und wäre die Umverteilung genau umgekehrt, dann hiesse es die Männer würden sich auf Kosten der Frauen auf die faule Haut legen, Frauen unterdrückt usw.

        • Genau.
          Es verhält sich im radikalen Subjektivismus so, wie bereits die Lassie Singers sangen: „Jeder ist in seiner eigenen Welt, aber meine ist die richtige.“
          Man muss nur die Machtmittel haben, die faktische Flucht aus der Realität als richtige Realität zu verkaufen.

          Die deshalb gefühlt richtig ist, da diejenigen die so empfinden, sie auch als gerecht empfinden – weil sie davon profitieren.
          Dass man allerdings die gefühlte Diskriminierung und die Manipulation mit diesen Gefühlen direkt mit der Gewinnabsicht verbindet, sogar erstere aus letzterer erklärt, das ist ganz bestimmt frauenfeindlich.

          • Der Fehler ist aber nicht bei den Krakeelern, sondern bei der übrigen Menschheit, den subjektiven Müll ernst zu nehmen. Bei Kleinkindern nimmt man den Irrationalismus auch nicht ernst. Nur bei Frauen hört man auf die substanzlosen Verschwörungstheorien. Nur bei Ihnen tut man so, als wüsste man die rationale Antwort nicht, die erklärt, warum Frauen weniger weniger „erhalten“ also Männer. Siehe dazu den unten verlinkten Bill Blurr- Beitrag.

      • Der Erfolg dieser feministischen Argumentation besteht darin, eine abstrakte Form von Ergebnisgleichheit einzufordern und durchzusetzen, die aus […] der Ökonomie des Fußballs – oder kurz: der Realität – aussteigt.“

        Das ist ja nun nichts Neues, dass Linke aus der ökonomischen Realität (vulgo: Marktwirtschaf/Kapitalismus) aufsteigen wollen um eine bessere Welt zu schaffen, in der die Ausbeutung des Menschen (der Frau) durch den Menschen (des Mannes) beseitigt ist.

        • Du oller Troll.
          Die (klein-) bürgerliche Ehe ist keine Erfindung der Linken und die Idee, dass Frauen – sozusagen strukturell – einen hälftigen Anteil an der (Erwerbs-) Arbeit des Mannes beanspruchen können wird erkennbar auf ALLES ausgeweitet, hier auch auf den Fußball.

          Diese Idee, dass Frauen vor Ausbeutung, Konkurrenz, Entfremdung und anderen hässlichen Erscheinungen des Kapitalismus im trauten Heim beschützt werden sollen, aber dennoch hälftig von dem Ertrag desjenigen profitiert, der sich dem stellen will oder muss ist die Grundlage dieser Geisteshaltung. D.h. Frauen behilflich zu sein, aus der ökonomischen Realität auszusteigen war die Absicht, die (klein-) bürgerliche Ehe hatte diese Aufgabe und das wiederum ist die Herkunft des festen Glaubens, Ergebnisgleichheit stünde ihnen zu. Hat nichts mit „Linken“ zu tun.

          Am vorliegenden Beispiel: Heißt das also, der Kapitalismus wird abgeschafft und wir leben alle in der kommunistischen Utopie? Wenn du dir anschaust, wie der Fluss des Geldes läuft, wer es erarbeitet und wohin es geht, dann muss dir doch aufgehen, um „wir leben alle“ handelt es sich gerade nicht. Die Leistungs- und Konkurrenzgesetze sollen für Männer weiterhin gelten, aber für Frauen nicht.

          Die Forderung nach „Gleichheit“ setzt bei der Verteilung der Preisgelder ein, nicht bei der Gewinnung. Wo ist der Unterschied zur Ehe? In Bezug auf den Erwerb lautet diese spezielle Form der „Verteilungsgerechtigkeit“: Es gibt es genau ein leistungsloses Einkommen für ein Geschlecht. Ergo: Kapitalismus für ihn, Kommunismus für sie, Realitätsprinzip für ihn, Lustprinzip für sie.

          Das Problem der meisten Linken ist, dass sie die Herkunft ihrer Vorstellung von „Geschlechtergerechtigkeit“, die tatsächlich eine halbierte Vorstellung ist, nicht hinterfragen.

          • Weil ich dir schon seit Jahren klarzumachen versuche, dass die Vorgeschichte dieser Ideologie und Mentalität, ihre ökonomischen und juristischen Voraussetzungen hinter der Entstehung der klassischen Linken zurück reicht.
            Mir ist erst durch die Zeit in der Männerbewegung klar geworden, dass diese Ideologie vielfach selbst von den „Klassikern“ einfach nur reproduziert worden ist.

            Du – als Schwuler – kannst nicht wirklich nachvollziehen, wieviel Druck selbst auf einem 14-jährigen heterosexuellen Jungen lastet, der gefragt wird, ob er später mal eine Familie haben will. Zu den damit verbundenen gesellschaftlichen Erwartungen muss man sich verhalten, egal, ob man diese ablehnt oder nicht. Zu der Planung gehört immer, man ist selber in der Lage für sich sorgen – das ist die Grundvoraussetzung als heterosexueller Mann. Die Versorgung der „Familie“ kommt als Paket und Verantwortung oben drauf.
            Es ist immer 100% PLUS.

            Damit wird dir hoffentlich auch klar, dass ein grenzenloser Individualismus nicht das Ziel einer (staatlichen) Erziehung zu einem heterosexuellen Mann gewesen sein kann.
            Wie sollte das klappen? Man kann nicht gleichzeitig Männer zu diesem Zweck (demographische Entwicklung z.B.) ausbeuten und für deren individuelle Entfaltung sorgen.

            Am besten verbreitet man daher eine Ideologie, wonach gar nicht sie ausgebeutet werden, sondern ganz andere Gruppen und besonders dufte ist es, wenn man diese Gruppen kauft, um eben diese Ideologie zu verbreiten.
            Das ist, was gerade läuft und sich als „links“ verkauft (bzw. sich hat kaufen lassen).

      • Die Leistung ist nicht gleich; sie wäre gleich, wenn die Frauen gegen die gleiche Mannschaft antreten würden, die die US-Männer besiegen. Die Leistung werden sie aber nicht erbringen können und sowieso nicht jenes Interesse beim Publikum aufbringen, das die gigantischen Geldsummen durch TV-Senderechte etc. zusammenkommen lassen. Weil es halt Männer sind, die spielen.
        Was ja heißt (ich weiß), dass die Männer auf Grund ihres Geschlechts besser bezahlt werden sollen. Warum auch nicht? Sollen wir jetzt verlangen, dass in allen Berufen, wo Frauen besser bezahlt werden, sie die Männertöpfe auffüllen sollen, nur weil die Arbeit der Frauen besser geschätzt wird ? Und davon gibt es genug – auch gut bezahlte Jobs.

        • Sarkasmus ist heutzutage schwer zu erkennen, aber bei so viel Absurdität kann ich oft nicht anders.

          “ Sollen wir jetzt verlangen, dass in allen Berufen, wo Frauen besser bezahlt werden, sie die Männertöpfe auffüllen sollen, nur weil die Arbeit der Frauen besser geschätzt wird ?“

          Das wäre zu mindestens konsequent. Aber das fordert ja keiner. Gleichberechtigung nur da wo sie Frauen nützt! Selbst wenn sie Männern nützt und Frauen nicht schadet, ist das für Feministinnen i.d.R. schon zu viel des Guten.

          • „Selbst wenn sie Männern nützt und Frauen nicht schadet, ist das für Feministinnen i.d.R. schon zu viel des Guten.“

            Das liegt an dem dämlichen Nullsummendenken: Wenn es jemandem besser geht, muss es dafür auf jeden Fall jemand anderem schlechter gehen. Also darf es Männern nicht besser gehen, weil es sonst jemand anderem wegen Männern schlechter gehen dürfte.

            Ist nicht nur ideologisch falsch, sondern auch deswegen ein Fehlschluss, weil die Welt eben KEIN Nullsummenspiel ist.

          • Von ein paar Jobs, wie der Modellei abgesehen, fällt mir da nicht wirklich was ein wo nach Geschlechtern getrennt unterschiedlich gut bezahlt wird, jedenfalls nichts was meiner Mutter gegenüber erwähnen würde! Ah doch, Heiratsschwindler_innen.

    • Der Frauenverband, nicht die Frauen, nehme ich an. (Welches Geschlecht die dortigen Funktionäre haben, wäre nicht uninteressant)

      Aber die zugrundeliegende Logik ist natürlich „Sein Geld ist ihr Geld“

    • „Spiel, das sie gar nicht gespielt haben?“

      Haben die Männer auf der Reservebank ja auch nicht!!11

      Und außerdem haben die Frauen den Männern ganz feste die Daumen gedrückt, was meinst Du, was das für Schmerzen auslöst!! Mieses Patriarchat, nie werden die Leistungen von Frauen anerkannt!!!

    • Dafür bekommen die Männer wenn die Frauen die WM holen auch die Hälfte deren Preisgelder, falls da kein Aufschrei passiert. Also wahrscheinlich auch dann nicht.

      • Die Männer werden dann völlig schamlos medial beschämt das Geld die Frauen oder Frauenorganisationen zu spenden. Die Fußballerinnen haben doch so hart dafür gekämpft!

    • Jetzt spiel nicht die Leistung der Frauen herunter. Wir wissen ja seit einem flammenden Plädoyer, dass Frauen nicht weniger leisten. Sondern nur anders.

  1. Das die Männer da mitmachen ist einfach unbegreiflich. Entweder sind die gehirngekocht oder wurden reingeschämt. Der Weg hinaus ist natürlich einfach: Immer verlieren. Sobald der Geldstrom nur noch von Frauen zu Männern geht, werden die Frauen wieder womensplaining, dass das frauenungerecht ist und dann wird die Regelung wieder abgeschafft.

  2. Wenn ich mich recht erinnere, kam das, weil die Frauen die vorherige Vereinbarung für unfair hielten, obwohl sie die selber ausgehandelt haben, da ihnen der Vorschlag, das exakt so wie bei den Männern zu regeln (also gleiche Vergütung pro Spiel und Turnier), ebenfalls unfair vorkam. Denn die Männer hatten z.B. keine Krankenversicherung durchs Nationalteam (stattdessen die Krankenversicherungen durch ihre Vereine) und keine garantierten Länderspiele. Also handelten die Frauen aus, dass sie weniger kriegen, aber dafür eben Krankenversicherung, einen Anspruch auf Länderspiele (ggf. wurden sie bezahlt, auch wenn sie nicht so oft gespielt haben) und allerlei solcher Kram. Und kaum hatten sie das durchgesetzt, heulten sie wieder.

    • „Wenn ich mich recht erinnere, kam das, weil die Frauen die vorherige Vereinbarung für unfair hielten, obwohl sie die selber ausgehandelt haben, da ihnen der Vorschlag, das exakt so wie bei den Männern zu regeln (also gleiche Vergütung pro Spiel und Turnier), ebenfalls unfair vorkam. “

      Exakt!!! Darum scheiterten sie auch krachend vor Gericht. Und die Medien waren dann natürlich ganz doll empört, dass ein Richter doch tatsächlich entscheidet, dass man nicht einen von einem selbst so geforderten und ausgehandelten Vertrag mal eben plötzlich als ungerecht gegen einen selbst bezeichnen und wild wutschnaubend Satisfaktion verlangen kann.

      Der Vertrag der Frauen ist sowieso völlig skurril, weil es das Ehrenamt Nationalspieler, zu welchem man nur von Spiel zu Spiel, von Turnier zu Turnier berufen wird, zu einer Art Berufsbeziehung verewiglicht. Du bist nicht US-Nationalspielerin, solange dich die Zuständigen für Länderspiele berufen, du bist es von dem Moment deiner ersten Berufung an bis zu dem Moment, wo du selbst keine Lust mehr darauf hast. Für Länderspiele Geld zu kassieren, egal ob man gespielt hat oder nicht, ist komplett absurd.

      „ggf. wurden sie bezahlt, auch wenn sie nicht so oft gespielt haben“

      Während der Coronamaßnahmen wurden auch Länderspiele massiv runtergefahren. Nur noch das absolut nötigste wie etwa Quali-Spiele. Das hieß, die Männer bekamen vom Verband lange Zeitspannen nix, die Frauen bekamen regelmäßig ein stattliches Salär auf ihr Konto. Und das finden sie jetzt eben ungerecht… also… den Frauen gegenüber.

      Es gibt zwei Dinge, die unendlich sind: das Universum und die Schamlosigkeit feministischer Frauen. Jedoch bin ich mir beim Universum noch nicht ganz sicher. – frei nach Einstein.

  3. Die Männer gehen raus, bringen Höchstleistungen, legen sich voll ins Zeug, kämpfen, schaffen es ins Achtelfinale und bekommen dafür eine Belohnung.
    Dann gehen sie nach Hause und bringen das Geld den Frauen.
    Was ist an dem Vorgang ungewöhnlich?

    Gut, das läuft heutzutage nicht mehr ganz so oft auf der interpersonalen oder familiären Ebene, sondern auf der gesellschaftlichen. Ist aber der einzige Unterschied.

      • Ganz genau. Kein Sex, kein eigener Nachwuchs, nicht mal ein gebügeltes Trikot. Nur der Hinweis von der Moderatoren-Zofe: „Das geht noch besser“. Und wieder geht‘s raus auf den Platz in die katarische Hitze.

  4. Da einige hier den Begriff „Leistung“ benutzt haben:

    Man sollte sich nicht der Illusion hingeben, im Profisport würde nach Leistung bezahlt. Innerhalb _eines_ Profisports bildet Leistung die Grundlage der Rangfolge in der Bezahlung, aber eine Profisportart kann immer nur soviel Geld an die Sportler ausschütten, wie sie an Einnahmen generiert. DAS ist das Kriterium, das über die Höhe der Entlohnung entscheidet, sonst nichts. Plakativ: Man kann im Elefantenpolo 18 Stunden pro Tag trainieren und auf einer Fußballskala gemessen auf Ibrahimovic- oder Ronaldo-Niveau kommen, aber wenn die Zuschauer fehlen (Hinweis: sie fehlen) , zahlt man für sein dickhäutiges Spielgerät Reittier und dessen enormen Futterbedarf noch drauf.

    Da Männer und Frauen i.d.R. und im Fußball im Besonderen getrennt Sport treiben, erwirtschaften sie auch ihre Einnahmen getrennt. Wollen die Mädels mehr Geld haben, sollen sie sich besser vermarkten. Ein Franz Beckenbauer hat sich noch einen Krampf in der Hand geholt, um für eine Autogrammstunde 1.000 Mark zu erhalten. Und kein Mensch kommt auf die Idee, Fußballer sollten ihre Einnahmen mit den Elefantenpolospielern teilen.

    Das Gerede, die Vorstellung, Profisport würde nach Leistung bezahlen, ist ein grober Irrtum (der dem bereits erwähnten Prinzip, dass im Kleinen Bezahlung nach Leistung gestaffelt wird, entspringt). Wer dieser Vorstellung anhängt, ist den Feministen bereits zur Hälfte auf den Leim gegangen, weil er indirekt eine Idee von gerechter Bezahlung übernimmt, die im Profisport schlicht nicht existiert, nie existiert hat und (jenseits sozialistischer Utopien, aber darum geht es den Feminazis nicht) auch nicht existieren kann.

      • Selten so einen Stuss gelesen, @Adrian.

        1. Du hattest den Begriff „Leistung“ unter diesem Artikel überhaupt nicht in den Mund genommen.
        2. Andere benutzten den Begriff definitiv nicht in dem von Dir behaupteten Sinn.
        3. Nachfrage ist keine Leistung, beim Angebot steckt die Leistung nur hinter seiner Bereitstellung, und „Angebot + Nachfrage“ als Leistung zu bezeichnen, entkleidet den Begriff „Leistung“ jeglichen Sinnes.

  5. Pingback: Crumar: Kapitalismus für ihn, Kommunismus für sie | uepsilonniks

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