21 Gedanken zu “ZDF Magazin Royale: wer in Deutschland gegen trans Menschen hetzt

  1. Meiner Meinung nach ein hochgradig irreführender und hetzerischer Beitrag, um Gegner der Genderideologie zu diskreditieren. Letztere werden als Nazis beschimpft, die ein „Arschlochnetzwerk“ hätten und daran schuld seien, dass Transsexuellen etwas angetan wird.

    Dass Gewalt gegen Homo-, Trans- und Intersexuelle auch (oder gerade?) von religiösen Menschen ausgeht, insbesondere von nichteinheimischen und vielleicht auch von Leuten, die die aggressive Regenbodenpropaganda nicht mehr ertragen und dann gewaltätig werden (was natürlich auch völlig daneben ist), und dass ständig gepredigte Toleranz nicht unbedingt zur Toleranz führt, sondern zum Gegenteil davon, kommt natürlich nicht vor.

    Was kommt vor? Die Behauptung, die biologische Fachwelt gehe von mehr als zwei Geschlechtern aus. Das tut sie aber nicht.

    Die Definition von „Geschlecht“ aus der Biologie dient nicht dazu, um Homo-, Trans- und Intersexuelle Menschen abzuwerten. Sobald sie in abwertender Absichgt verwendet wird, ist sie keine Biologie mehr. Eine objektive Naturwissenschaft ist nie zum Abwerten da, sondern zum Beschreiben.

    Natürlich gibt es Menschen, die wirklich Homo-, Trans- und Intersexuelle abwerten und sich dabei auf die Biologie berufen, und z.B. behaupten, Schwule seien keine „richtigen Männer“. Solche Leute verhalten sich im Grunde übergriffig gegenüber dem Fach Biologie.

    Die Reaktion darauf von den „Gendersens“ aber ist auch ein Übergriff auf dieses Fach, weil sie darauf abzielt, die Deutungshoheit über den Begriff „Geschlecht“ zu bekommen.

    Aber wofür? Für den Biologen ist klar: Es gibt zwei Geschlechter, und Männchen unterscheiden sich vorneinander erheblich, Weibchen ebenfalls, genauso wie Säuren und Basen in der Chemie.

    Die Salzsäure und die Ascorbinsäure sind definitionsgemäß beides Säuren. Sie unterscheiden sich trotzdem sehr stark voneinander, sowohl in der Säurestärke als auch hinsichtlich der anderen chemischen Eigenschaften. Es gibt trotzdem keinen Grund, die Definition von „Säure“ und die von „Base“ zu ändern.

    Und das ist mit den beiden Geschlechtern auch so: Natürlich unterscheiden sich Männchen individualspezifisch und artspezifisch voneinander, auch in der Ausprägung der geschlechtsspezifischen Eigenschaften.

    Sie sind aber definitionsgemäß dennoch alles Männchen.

    Mehr zu allem hier in meinem „Hass“- und „Hetz“-Buch:

    http://www.verlag-natur-und-gesellschaft.de

    und hier

    http://www.evolutionsbiologen.de

    • „Letztere werden als Nazis beschimpft, die ein „Arschlochnetzwerk“ hätten und daran schuld seien, dass Transsexuellen etwas angetan wird. “

      Es ging und geht doch bei dem ganzen polit-medialen Trans*-Gedöns gar nicht um TRANSSEXUELLE; Letztere haben spätestens seit 1981 mit dem TSG eine für sie akzeptable rechtliche Lösung ihrer biologisch-basierten Gegebenheiten gefunden.
      Beim Trans*-Gedöns, hier das sog. „Selbstbestimmungsgesetz“, geht es letztlich um die Abschaffung der Geschlechter.

      Sowohl Politclows, als auch Menschen anderer Motivationslagen, die die Konfusion von höchst unterschiedlichen Begebenheiten unter Verwendung derselben Bgrifflichkeiten betreiben, unterstützen den Erfolg der Trans*-Agenda.

    • Es ist wie mit „rechts“=“Nazi“ oder „Gleichberechtigung“=“Gleichstellung“, wegen der Ähnlichkeit der Begriffe und der inhaltlichen Nähe, suggeriert man einfach Identität.

      Die „Hetze“ lehnt man an der „Volksverhetzung“ an, die in §130 definiert ist. Selbst die war schon ein Gummiparagraph, der juristisch mißbraucht wurde, um Leute, die der offiziellen Erzählung vom Holocaust nicht folgten, hinter Gitter zu bringen und das Hinterfragen unmöglich zu machen. Dazu kann man stehen, wie man will, aber Volksverhetzung im engeren Sinne war das nie.

      Dieser ungeahndete Rechtsmißbrauch schreit natürlich nach Trittbrettfahrerei und langsam merken immer mehr Leute, dass es immer schwieriger wird, Richter zu finden, die bereit sind, sich mit woken/linksextremen komplett durchideologisierten und bigotten Politikern und Medien anzulegen. Der Zeitgeist spricht längst wieder Recht, er dehnt es, verkehrt es, interpretiert es um, nicht anders als damals bei Nazis und Kommunisten…

      • Volksverhetzung ist zumindest ein echter Tatbestand des gültigen Rechtes, wobei es sicher stimmt, dass der Paragraph auch relativ unklar ist. Aber Hass und Hetze oder Hass-Rede sind meines Wissens nirgendwo definiert.

        Volksverhetzung wird ja auch sehr viel seltener vorgeworfen, weil man sich da eben auf juristisches Gebiet begibt.

        • Das ist richtig, die Begriffe sind m.W. tatsächlich nicht juristisch definiert. Fragt sich nur, ob das für die Richter noch eine Rolle spielt oder ob die selbst das längst gleichsetzen, zumindest in der Begründung ihrer „gefühlt richtigen“ Entscheidung. Dass Juristen oft nur noch Begründungsfindung machen und dabei auch mal ordentlich schwurbeln, ist nichts neues und längst beim Verfassungsgericht angekommen (siehe Klimaurteil). Eine Art „broken window“-Effekt, so lange die Medien applaudieren oder zumindest wegschauen, gibt es ja so gut wie keine Gegenwehrmöglichkeit, also sind die Richter auf der sicheren Seite, solange sie dem Zeitgeist huldigen.

          Dass die meisten Richter kuschen, wenn der Druck nur groß genug ist, hat man bei Corona gesehen. Oder daran, dass die „Neqer“ jetzt als Schimpfwort betrachten, obwohl es das in Deutschland nie war und sie damit woke Sprachverbote per Gericht durchsetzen. Allein die damit verbundene Unsicherheit bei Laien, ist eine gesellschaftspolitische Katastrophe und führt zur Schere im Kopf…

  2. Böhmermann wird jede politisch-korrekte Lüge verteidigen, die von den woken Spinnern verbreitet wird.

    Die gehen einfach davon aus das niemand die Quellen checkt und daher stört es sie auch nicht genau das Gegenteil von dem zu behaupten, was die Studien oder Experten aussagen.

    Das schlimmste an der ganze Sache ist, das wir alle diesen Propaganda-Minister bezahlen müssen, ob wir wollen oder nicht und das er niemals für die Lügen bezahlen muss, die er verbreitet.

    • Nein, das schlimmste werden die Kiddies sein, die an sich rumschnipseln und/oder sich die Hormon-Dröhnung verpassen lassen, weil das ja alles so toll und total nebenwirkungsfrei und reversibel ist. Und ich fürchte, das wird drastisch zunehmen, bei den Amies ist die Welle ja schon total am laufen. Ein paar wird’s helfen, aber für die meisten wirds ein böses erwachen geben. Ich hoffe wirklich, ich irre mich, und es wird hier besser als in den Staaten.

      Ich hab den Böhmermann mal gern geschaut. ist verdammt lang her.

  3. Finde ich nett vom Böhmi, dass er das Wort „framing“ verwendet. Das ist genau das, was er ständig macht.
    Und es sind die altbekannten „talking points“: alle anderen, die was dagegen haben, sind a) dumm b) sowas von 2016/1980 c) Alles Nadsis d) Terfs/Turds
    Gegen Femis wagt er nicht zu argumentieren. Daher stuft er Terfs,, die auch Femis sind, als Randerscheinung ein. Siehe auch „unter dem Deckmantel des Feminismus“. Für ihn ist Feminsimus also an sich gut.
    „Terfs sind sehr unangenehme, laute Leute“. Wenn ich jetzt Böhmi als laut und unangenehm empfinde, was dann? Soll das ein Argument sein?
    Also ich habe jetzt einen ‚rhetorischen‘ Tinitus und es liegt nicht daran, das ich keine 2 Vornamen habe.

  4. Es ist doch ganz einfach:

    Wieviele biologische Geschlechter es gibt, hängt einzig von der Definition des Begriffs „Geschlecht“ ab.
    Alte weiße Männer haben sich eine Definition ausgedacht, die bei Mensch undSäugetierauf nur zwei Geschlechter hinausläuft entsprechend der Schlichtheit ihres Denkens. Sie weigern sich bisher beharrlich, diese Definition in ihren verstaubten Gremien zu ändern, obwohl deswegen täglich Menschen sterben

    Moderne, diverse Biolog*innen of Color definieren Geschlecht neu und anders. People of Conscience übernehmen diese Definitionen und daher ist Geschlecht beim Menschen für jeden Menschen mit Herz und Haltung auch biologisch wissenschaftlich ein Spektrum.

    • Alte weiße Männer haben sich eine Definition ausgedacht, die bei Mensch undSäugetierauf nur zwei Geschlechter hinausläuft

      Sehr ulkig.
      Sie haben ihrer Ansicht den Namen „Geschlecht“ gegeben.
      Jetzt kommen irgendwelche anderen daher und wollen den Begriff kapern und umwidmen.
      Nennt die sexuelle Vielfalt doch einfach zum Beispiel „sexuelle Vielfalt“. Wieso sollte der Begriff „Geschlecht“ dafür geopfert werden, dass manche mit Orchideen oder sonst was kopulieren und dafür ein eigenes „Geschlecht“ haben wollen?

      Denn wie du sagst: Der Begriff „Geschlecht“ ist schon vergeben, weil ihn sich alte weiße Männer und Frauen (die hattest du vergessen) ausgedacht haben.
      Was hältst du eigentlich davon, wenn ihr euch für eure Vorstellungen einfach mal etwas Eigenes ausdenkt?

      • Es ist eine Definition (Geschlechtszellen, Gameten). Da sie sehr simpel ist, ist sie auch sinnvoll. Zumindest unserer abendländisch patriarchalen Logik nach. Im Ernst: Es wird ja schon seit Jahrzehnten auf feministischer Seite darüber diskutiert ob binäre Logik (ja/nein) nicht zu männlich sei und Frauen als komplexer denkende Wesen benachteilige.

        Geschlecht könnte man natürlich auch an Chromosomen, Hormonen, Gehirnstruktur festmachen, dass wäre auch eine „biologische“ Definition, wie früher an äußeren Merkmalen. Ist aber alles weniger eindeutig.

        • Der Begriff vom Geschlecht ist elementar verbunden mit dem Thema Fortpflanzung. Ansonsten macht er keinen Sinn. Das haben die alten weißen Frauen und Männer so definiert.
          Man kann das natürlich doof finden, ändert aber nichts an dem Umstand.

          Da weder eine neue Orchidee noch ein neuer Mensch oder sonstwas entsteht, wenn es ein Mensch mit einer Orchidee treibt, kann diese Verbindung kein neues Geschlecht hervorbringen.

          Natürlich findet das der Blumengeile sehr ungerecht und fies, dass er durch seine Besonderheit nicht in den Genuss herausragender gesellschaftlicher Unterstützung kommt und einen hohen Platz in der Opferhierarchie einnimmt. Aber da muss er einfach tapfer sein.
          Denn die besondere geschlechtliche Wertigkeit reklamieren die Feministen ausschließlich für Frauen. Da ist kein Platz für diverses Anderes. Deswegen reagieren ja viele Feministen wie Schwarzer sehr angejuckt auf den umdefinierten vielfältigen Geschlechterreigen.

          Man könnte und sollte die Blumengeilen also nicht als Geschlecht, sondern vielleicht mit den anderen als „People of sexual color“ definieren. Man könnte das auch positiv konnotieren: Die „Sexuell Farbenprächtigen“ zum Beispiel oder die „Bunten Diversen“. Da ist alles möglich, der Identitätskreativität sind da keine Grenzen gesetzt.

          Aber mit „Geschlecht“ hat das nichts zu tun, nur mit sexuellen Vorlieben und Ausrichtungen.

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