„Was denken Sie über Domestic abuse Statistiken? Wie viel häusliche Gewalt geht von Frauen aus? Wie viel davon ist Selbstverteidigung? Außerdem wollte ich über Vergewaltigungs Statistiken nachfragen“

Ich finde es immer schön, wenn sich neue Leute in den Kommentaren zeigen und möchte daher eine Diskussion aus dem Selbermach Mittwoch rausziehen

Ein Leser stellte eine Frage:

Ich wollte einige Fragen stellen. Was denken Sie über Domestic abuse Statistiken? Wie viel häusliche Gewalt geht von Frauen aus? Wie viel davon ist Selbstverteidigung? Sind Murray A. Straus und Richard J. Gelles wiederlegt?
Angeblich gibt es neue Studien, die zeigen, dass die meiste wirklich schlimme Gewalt von Männern ausgeht.

Außerdem wollte ich über Vergewaltigungs Statistiken nachfragen. Angeblich sind zwischen 6% und 16% der männlichen US Uni Studenten Vergewaltiger…..davon sind 2/3 Mehrfachvergewaltiger. Wenn 20% der Frauen Vergewaltigt worden waren machen nur 6-8% einen Sinn, da 11% Mehrfachvergewaltigern unter den Männern wohl mindestens 40% der Frauen vergewaltigt haben müssen….
Wie viele % der Männer sind Vergewaltiger eurer Meinung nach?

Da ist noch die Frage von PTSD…..10% der Frauen haben (irgendwann in ihrem Leben?) PTSD https://www.ptsd.va.gov/understand/common/common_women.asp#:~:text=Women%20are%20more%20than%20twice,PTSD%20than%20many%20other%20events.

Angeblich haben zwischen 90 und 30% der Vergewaltigungsopfer PTSD

Sagen wir 50%……dann ist aller PTSD den Frauen haben wegen Vergewaltigung…..
Entweder werden weniger als 20% der Frauen vergewaltigt oder die „drunk and drugged“ Vergewaltigungen, welche ja 70% aller Fälle ausmachen sind nicht so traumatish.

Ich meine zwischen 15 und 40% der gebärenden Frauen haben PTSD von der Geburt…..

Danke im Voraus

Ypsiloniks hatte folgende Antwort:

Es gibt eine Vielzahl von Studien, die belegen, dass Häusliche Gewalt gleichverteilt ist oder Frauen öfter zuschlagen:

https://uepsilonniks.wordpress.com/2018/11/24/haeusliche-gewalt/

Ausmaß von Vergewaltigung:

https://uepsilonniks.wordpress.com/2019/04/06/rape-culture-unzaehlige-faelle/

Also: Nur verschwindend wenige Männer sind Vergewaltiger.

Und es werden mehr Männer als Frauen vergewaltigt, Arne Hoffmann arbeitet zu der Thematik an einem Buch, lies hier mit, damit Du die Veröffentlichung nicht verpasst, bis dahin:

https://uepsilonniks.wordpress.com/2017/10/20/mentoo-sexuelle-gewalt-von-frauen-an-maennern/

Dimitry antwortete darauf:

Vielen Dank für die Information.

http://freenortherner.com/2013/08/09/schroedingers-rapist/ Hier sind Studien, welche zeigen, dass 6% der Männer auf die eine oder andere Art vergewaltigt haben (70% haben die Frau betrunken gemacht oder Drogen verwendet).

Was die Domestic violence angeht, kann man sich die Diskussion hier ansehen: https://www.feministcritics.org/blog/2016/01/03/a-great-rebuttal-of-female-privilege-part-ii/

„When violence against men consist more of getting shit thrown at them or hit with an object while 85 percent of them endorsed no fear in respond to such violence, then obviously they are not going to report the incident. It is merely a couple altercation gone bad not the typical “control” behavior that male domestic abusers express. Hence there is no under-reporting of male domestic violence, it just that severe violence for both genders are reported and majority of the victims are women.“

„The Gender symmetry theory by MRA researchers Strauss and his male colleagues have totally destroyed any potential for awaring the public for the amount of female victims that suffer from domestic violence every year particularly those that die as a result of such violence usually carried out with homicide committed by the partner. 50 years of flawed research not contextualizing the crime have done this.

Finally a Hong Kong researcher who used context to to analyze IPV found more support for Gender assymetry, and was his study that I quoted in one of the paragraphs. Here is another line from his meta-analysis:

However, when taking into account the severity, motives, and impacts of the IPV
incidence, findings may be more favorable for a gender asymmetry that men often initiate and perpetrate more severe IPV which lead to more severe consequences or injuries.

http://hub.hku.hk/bitstream/10722/134467/1/Content.pdf?accept=1 “

„Exploring gender differences in the patterns of intimate partner violence in Canada: a latent class approach.

Women and men were equally likely to experience less severe acts of physical aggression that were not embedded in a pattern of control. However, only women experienced a severe and chronic pattern of violence and control involving high levels of fear and injury.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19833606 “

„I suggest you look at both gender symmetry and gender asymmetry arguments. You would see that most international researchers side with gender asymmetry while only a handful of conservative western males (strauss and gelles) side with gender symmetry.

https://en.wikipedia.org/wiki/Intimate_partner_violence „

Ypsiloniks wieder dazu:

Vielen Dank für die Information.

du hast die Informationen gar nicht zur Kenntnis genommen, sondern drückst jetzt mit aller Gewalt deinen feministischen Dreck hier rein.

du kommst mit 6% Vergewaltiger, obwohl ich dich auf einen Text hingewiesen habe, dem zu entnehmen ist, mit welchen schmutzigen Tricks Feministen Vergewaltigungsepidemien herbeifälschen. Und „Schröders Vergewaltiger“? Stell dir vor, unsere Gesellschaft wäre tatsächlich frauenfeindlich und man würde den Umstand, dass die meisten Kindsmorde auf das Konto von Frauen gehen, zum Anlass nehmen, von „Schrödingers Kindsmörderin“ zu sprechen und Frauen einem derartigen Generalverdacht auszusetzen. Wäre das vielleicht… nun ja? Frauenfeindlich? Was denkst du, kannst du überhaupt denken?

du kommst mit feministischen Studien zu häusliche Gewalt, obwohl ich dich auf hunderte Studien hingewiesen habe, und zitierst, fast alle würden zu feministisch korrekten Ergebnissen kommen. Wobei politisch, feministisch unkorrekte Ergebnisse gecancelt werden, auch mit Gewalt, da werden Kinder von Gewaltforschern mit dem Tode bedroht, schon vor Jahrzehnten, auch davon könntest du wissen, wenn du meinen Quellen gefolgt wärst, Stichwort Erin Pizzey und weiterführende Quellen. Dass Feministen oft von vornherein allein Frauen befragen, lässt dich auch nicht aufmerken, oder? Es steckt immens viel Geld – Steuergeld – dahinter, feministische Ideologie durch pseudowissenschaftliche Forschung zu stützen, die aber nicht im geringsten seriös ist: Häusliche Gewalt allein gegen Frauen wegen des „Patriarchats“, Basta! Um überhaupt Gelder für solche Forschung bewilligt zu bekommen, muss man von vornherein beweisen, dass man auf der „richtigen“ „progressiv-diversen“ Seite steht; es wird massiv politisch manipuliert, unerwünschte Ergebnisse werden gecancelt, damals schon, ich zitiere ein Beispiel:

Ich hatte vor einigen Jahren (so um 2000 herum) beruflich mit einer Studie zu tun, die häusliche Gewalterfahrungen in Partnerschaften erforschte durch Befragungsmethoden. Durchgeführt durch eine deutsche Universität und finanziert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ministerin damals Christine Bergmann.

Mein Job dabei war, einige Datenaufbereitungen und statistische Analysen mit diesen Daten durchzuführen. Das Ergebnis war – was mich damals schon überrascht hat, ich war noch auf Stufe 1. – dass Gewalterfahrung in der Stichprobe ziemlich gleichverteilt war zwischen den Geschlechtern – und zwar auf allen Stufen der Gewaltintensitätsskalierung. Der Anteil der männlichen Befragten lag bei 30% in dem Sample.

Und dann rief mich ganz aufgeregt und verzweifelt eine Doktorandin aus dem Projekt an und sagte: „Wir müssen die Männer da raus nehmen, die gehören da nicht hinein“.

Ich war etwas überrascht und meinte, technisch sei das über Filter kein Problem, aber es würde mich etwas wundern, warum die männlichen Befragten nun nicht gezählt werden sollten.

Darauf kam sie ins Stottern und stammelte – es war wirklich so, das waren keine zusammenhängenden Sätze mehr – etwas davon, dass es ja eigentlich nur um Gewalterfahrung von Frauen ginge und die Männer da nur versehentlich hinein geraten seien.

Was mich sehr verwunderte. Weil ich den Fragebogen ja kannte, und da stand oben drüber „Gewalterfahrung in Partnerschaften“. Nicht „Gewalterfahrungen von Frauen“. Und vor allem, weil: Wenn von Anfang an nur auf Frauen eingegrenzt werden sollte, dann machte ja die Erfragung des Geschlechts der Befragten im Fragebogen keinen Sinn. Das hatte mich doch stark irritiert.

Und da fing sie dann an zu weinen und meinte zwischen den Schluchzern: Ihre Professorin habe ihr gesagt „die Ministerin will das so“ und „wir müssen die Männer rausnehmen“.

Ich war einigermaßen perplex. Es ist für mich bis heute ein Lehrstück, wie speziell in Deutschland bei diesem Thema „geforscht“ wird. Wenn die Ergebnisse nicht passen, dann werden einfach die Daten angepasst. Ich denke, über die wissenschaftliche Ethik eines solchen Vorgehens brauchen wir nicht weiter zu reden.

So läuft das im Patriarchat!

du bist an keiner Diskussion mit Austausch von Argumenten interessiert, du unterstützt stattdessen eine Bewegung, die Hass zwischen den Geschlechtern sät und mit einer massiv einseitigen Politik für immenses Leid unter Kindern wie Männern verantwortlich ist, häng dich auf.

Weis auch nicht führte an:

„Angeblich gibt es neue Studien, die zeigen, dass die meiste wirklich schlimme Gewalt von Männern ausgeht.“
Ein Mann, der richtig zuschlägt, richtet mehr Schaden an als eine Frau (die keine Waffe in der Hand hat). Das ist offensichtlich und soll hier den feministischen Basisgedanken „Männer sind schlimm“ belegen.

Ein paar Gedanken dazu:
Eine feministische Standardklage ist: „Alle 3 Tage wird eine Frau von einem „(Ex) Partner getötet (<= SO SCHLIMM sind Männer!!)“
In der gleichen Zeit sterben 60 (!) Männer durch Selbstmord. Es gibt, da wir in einem Patriarchat leben, meines Wissens keine Studien dazu, wieviele dieser Verzweiflungstaten von einer Frau verursacht werden. Sollten es mehr als 5% sein, hätte ich Diskussionsbedarf über den Begriff „wirklich schlimme Gewalt“. Ist Psychoterror nicht schlimmt genug für die Definition?
Sind es mehr als 5%?
Alle 3 Stunden verliert ein Vater gegen seinen Willen das Sorgerecht für seine Kinder.
Es gibt Studien dazu, dass das Suizidrisiko nach einer Scheidung immens ansteigt.
Es ist also sehr plausibel, dass es mehr als 5% sind, aber Forschung zu dem Thema „Welche sozialen Katastrophen werden durch weibliches Verhalten ausgelöst“ ist leider selten. Weil wir in einem Patriarchat leben, weißt du?

Können wir auch mal bitte über die Prioritäten reden, wenn 100 tote Frauen im Jahr VIEL größeren Handlungsbedarf bedeuten als 6000 tote Männer?

Auch:
Es gibt Studien, die Menschen über einige Zeit begleiten, die in Beziehungen mit Gewalt leben. Bei Frauen gibt es eine signifikante Korrelation: Eine, die einmal in einer gewaltsamen Beziehung lebte, hat eine hohe Wahrscheinlichkeit immer wieder in einer Beziehung mit Gewalt zu landen. Bei Männern gibt es diese Korrelation nicht.
Salopp gesagt: Man könnte die Gewalt gegen Frauen um rund 80% reduzieren, indem man Frauen beibringt, ihrerseits den Mann nicht zu schlagen und Streits nicht endlos zu eskalieren.
Wer den Ansatz nicht verfolgt, hat überhaupt kein Interesse daran, Gewalt gegen Frauen zu reduzieren.

Beim Feminismus geht es so gut wie niemals um das, was die vorgebrachten Wörter eigentlich bedeuten. Es geht immer nur darum, Emotionen auszulösen, die Feministinnen zum Machtgewinn ausnutzen können.

Es ist ein Fehler, auf der Ebene der Wörterbedeutungen dagegen zu argumentieren.

und ysiloniks ergänzte:

Noch eine extrem gute Quelle zu allen möglichen Themen (Häusliche Gewalt, Vergewaltigung…)

https://feministischeirrtuemer.de/uebersicht-dieses-online-lexikons/

Zum Beispiel: Opfer von Vergewaltigung sind überwiegend Frauen, Täter Männer

Billy Coen führte an:

Oh man, danke auf jeden Fall für die Erinnerung daran, mit was für einem geistigen Niveau wir es auf „der Gegenseite“ zu tun haben. Die verlinkten Quellen sind wahrhaft aufschlussreich

„When violence against men consist more of getting shit thrown at them or hit with an object while 85 percent of them endorsed no fear in respond to such violence, then obviously they are not going to report the incident. It is merely a couple altercation gone bad not the typical “control” behavior that male domestic abusers express. Hence there is no under-reporting of male domestic violence, it just that severe violence for both genders are reported and majority of the victims are women.“

Ah ja, die Gewalt besteht nur daraus, mal so harmlose Gegenstände an die Birne geschmissen zu kriegen wir Geschirr oder Bügeleisen. Na da bin ich ja beruhigt. Nie vergessen: die Arschlöcher, die diesen Rotz in die Welt pumpen, sind dieselben, die schon das Beenden eines Streites durch wortloses Verlassen des Zimmers als Gewaltakt gegen Frauen verstanden sehen wollen und so statistisch bewerten.

Und natürlich findet nie und nimmer eine Untererfassung männlicher Gewaltbetroffenheit statt, in einer Gesellschaft, in der Mitleid nur für Frauen reserviert ist und männliche Gewaltopfer erschreckend regelmäßig erleben, dass Ihnen Ermittlungsbehörden beim Versuch, Hilfe zu erhalten, gar nicht ers glauben oder sie sich gar selbst auf einmal mit Fragen konfrontiert sehen, die man eigentlich nur Tätern stellt während sich die prügelnde Frau im Nebenzimmer in den Armen einer verständnisvollen Polizistin eine Krokodilsträne nach der anderen rausquetschen kann. Nein, solche Fakten spielen gaaar keine Rolle, wenn eindeutig hardcorefeministische Quellen etwas anderes sagen. Und bitte hier nie vergessen: die Arschlöcher, die das verzapfen, sind dieselben, die meinen, die ganze Welt immer nur im eigenen Sinne durch die niemals auch nur annähernd erläuterte Hohlphrase „strukturell“ erklären zu können. Dabei sind sie selbst zu dämlich, Strukturen zu erkennen, wenn sie von ihnen in ihre faulen, fetten Ärsche gebissen werden.

Und natürlich, um die Dreifaltigkeit feministischer Blödheit perfekt zu machen, können sie natürlich immer in die Köpfe aller Täter und Opfer gucken und wissen darum, dass von Männern ausgehende Gewalt stets mit Macht und Anspruch und Kontrolle zu tun hat, während die von Frauen irgendwie… naja was eigentlich… irgendwie süß ist…? Wenn zwei das gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe. Das alte Mantra aller charakterlich, moralisch sowie intellektuell verkommenen Heuchler.

Ehrlich, dieses Relativieren, diese offene Herablassung gegenüber Gewaltopfern, die massiv unter ihren Erlebnissen leiden, einzig und allein weil sie aus Sicht der Autoren nicht das richtige Geschlecht haben, um für sie so etwas wie Mitgefühl oder zumindest ein Mindestmaß an Verständnis aufzubringen, ist schon in hohem Maße brechreizerregend und für mich ein weiteres unter unzähligen Beispielen, warum eigentlich jeder Mensch mit nur einer Unze an Anstand diese faschistoide Ideologie nur fundamental ablehnen sollte.

29 Gedanken zu “„Was denken Sie über Domestic abuse Statistiken? Wie viel häusliche Gewalt geht von Frauen aus? Wie viel davon ist Selbstverteidigung? Außerdem wollte ich über Vergewaltigungs Statistiken nachfragen“

  1. „70% haben die Frau betrunken gemacht oder Drogen verwendet“

    Ich liebe diese Aussage, die in feministischen „Studien“ zu „Vergewaltigungen“ immer wieder verwendet wird. Die armen Frauen werden einfach so von Männern betrunken gemacht. Ist ja schließlich unmöglich für eine Frau, ihren Alkoholkonsum selbstbestimmt zu kontrollieren. Nein, ein Flittchen, das sich mit einem Mann betrinkt, anschließend Sex mit ihm hat und am nächsten Morgen im Gespräch mit Ihnen Freundinnen feststellt, dass er von minderwertiger Qualität gewesen ist, wurde natürlich vergewaltigt. Mich erstaunt immer wieder, dass sich die Ersteller dieser „Studien“ nicht lächerlich vorkommen; dass sie sich noch im Spiegel anschauen können.

    • Voll ack.
      Und das ist ja das extra perfide an der Alkohol/Drogen-Geschichte.
      Zu jedem candlelight dinner gehört auch ein Glas Wein. Ein Glas Wein macht aber noch längst nicht Zustimmungsunfähig. Wo ist die Grenze?
      Sie könnte auch komplett nüchtern sein, kurz vor dem Akt schnell heimlich an einer Bierdose nippen, und voilà: nicht Zustimmungsfähig, Freifahrtschein für Anklage.

    • Dem stimme ich zu.
      Was ist das auch für ein altertümliches Frauenbild, das es Frauen nicht zutraut, selbst zu entscheiden, wieviel Alkohol sie trinken und in wessen Gesellschaft.
      Dadurch werden Frauen als unmündige Kinder dargestellt, die nur irgendjemand „abfüllen“ muss, um sie willenlos zu machen.
      Erwachsense Menschen begeben sich erst gar nicht in solche potentiell unerwünschten Situationen. Sie können es selbst einschätzen, wieviel Alkohol sie vertragen, und sie tragen selbst die Verantwortung, halt nicht mehr zu trinken, wenn sie ihrer selbstgewählten Gesellschaft nicht vertrauen.

      Aber wehe! ein Mann trinkt ein bisschen zu viel, so dass er etwas die Hemmungen verliert und sich vielleicht ein wenig daneben benimmt.

  2. Wieder so ein Glaubenskonflikt, der dann numerisch ausgetragen wird.
    Wenn es eine übereinstimmende Definition von Vergewaltigung gäbe, dann wäre das nachvollziehbar.

    Alice Schwarzer hat ja in ihrer vormenopausalen Wirkungsphase jeglichen Hetero-GV als Vergewaltigung definiert. Andere Ansichten gehen davon aus, dass Vergewaltigung GV unter Anwendung von physischem Zwang oder/und körperlicher Gewalt ist.
    Natürlich kann es so nie eine einheitliche Auslegung geben, wie viele Frauen Vergewaltigungsopfer sind. MeToo hat ja gezeigt, dass sich manche schon vergewaltigt fühlen, wenn ihnen Männer beichten, sie hätten von gemeinsamem GV geträumt.

    Auffällig ist aber, wie stark das Thema Vergewaltigungen bei beiden Geschlechtern emotionalisiert ist. Manchmal glaubt man, Vergewaltigung würde schlimmer bewertet als Mord. Und zwar gleichermaßen bei Männern.

    Wenn Vergewaltigung mit dieser hohen Emotionalisierung dann bei jeder Gelegenheit als Karte gespielt wird, dann entsteht so etwas wie eine „Rape Culture“.
    Und jeder, der Vergewaltigung als GV unter Zwang und Gewalt versteht, wundert sich, wo denn die ganzen Vergewaltiger sind.

    Die Damen, die am Vorabend besoffen und lüstern „Fick mich“ gerufen haben und dann alkoholisch-einvernehmlich gefickt haben, das aber am nächsten Morgen nicht mehr wahr haben wollen – die leben natürlich in einer „Rape-Culture“.
    Haben sie ja am eigenen Leib erfahren.

    • Alice Schwarzer hat ja in ihrer vormenopausalen Wirkungsphase jeglichen Hetero-GV als Vergewaltigung definiert.

      War das nicht Andrea Dworkin? Und selbst bei der wird das bestritten, meines Wissens.

      Mir ist eine Theorie bekannt, wonach jeglicher Sex Vergewaltigung ist: Und zwar leben wir in einer Gewaltherrschaft namens „Ptriarchat“, in der jede Frau ständiger Gewaltandrohung ausgesetzt ist, sie somit gar nicht ganz frei „Nein“ sagen kann, also ist jeder Sex ohne Konsens und von daher eine Vergewaltigung.

      Von wem das aber stammt, weiß ich nicht.

          • Woher soll ich wissen, was diese unglaublich hässliche Dworkin dachte? Den Satz hat sie so geschrieben, das ist erst mal neutral. Es gibt genug andere Dinge, die man ihr vorwerfen kann. Diese AS kann man auch genügend kritisieren, dazu braucht es diesen Satz ebenfalls nicht. Aber sie erntet ja gerade, was sie früher gesät hat…..

          • Das hat Dworkin aber nicht geschrieben. Sie hat schon Gleichheit betont.
            AS war es, die SM Praktiken als kollaborieren mit dem Feind bezeichnet hat. Sie hatte sich da wohl ob ihrer eigenen Fantasien erschrocken……

      • Stimmt. Ich konnte auch kein entsprechendes Zitat von Schwarzer finden. Lediglich im Kontext mit Kachelmann, dass für sie Sadomaso-Sex Vergewaltigung sei, was auch unverständlich ist, wenn der konsensuell stattfindet.
        Bin bei der Suche bin ich auf folgende Zitatliste gestoßen, habe sie aber auch nicht verifiziert:

        · Catharine MacKinnon: »Politisch nenne ich es Vergewaltigung, wenn immer eine Frau Sex hatte und sich vergewaltigt fühlt.«

        · Robin Morgan: »Ich bestehe darauf, dass es sich um eine Vergewaltigung handelt, wenn die Initiative zum Geschlechtsverkehr nicht von der Frau ausgeht, aus echter Zuneigung und aufgrund von echtem Begehren.«

        · Hodee Edwards: »Sex ist das Kreuz, auf dem Frauen gekreuzigt werden. Sex kann angemessen allein als universelle Vergewaltigung beschrieben werden.«

        · Coletta Reid: »Wenn die Ehe legalisierte Prostitution ist, dann ist Heterosexualität gesellschaftlich befürwortete Vergewaltigung.«

        · Andrea Dworkin: »Physisch ist die Frau beim Geschlechtsverkehr besetztes Gebiet, im wahrsten Sinne des Wortes ein Territorium, das im wahrsten Sinne des Wortes eingenommen wird: eingenommen auch dann, wenn es keinen Widerstand gegeben hat, keine Gewalt; ja sogar wenn die eingenommene Frau sagte ja bitte, ja schnell, ja mehr.«

        · Susan Griffin: »Die Grundelemente von Vergewaltigung sind in allen heterosexuellen Beziehungen zu finden.«

        · Ti-Grace Atkinson: »Die häufigste weibliche Form von Flucht ist der psychopathologische Zustand der Liebe. Es ist ein euphorisches Phantasma, bei dem das Opfer seinen Unterdrücker in seinen Erlöser umwandelt. >Liebe< ist die natürliche Reaktion des Opfers auf seinen Vergewaltiger.«

        · Alison Jaggar: »Von einer radikalfeministischen Perspektive aus betrachtet lassen sich die meisten heterosexuellen Beziehungen nicht von Vergewaltigungen unterscheiden. Das Faktum der Nötigung wird aber, oft sogar von den Beteiligten selbst, aufgrund der patriarchalen Mystifikation der romantischen Liebe verschleiert.« (Alison Jaggar ist eine Professorin in den USA, die in ihrem Buch behauptet, dass eine von drei Frauen Opfer sexueller Gewalt wird – ohne Belege für diese Behauptung zu bringen.)

        · Susan Brownmiller: »Jeder Mann ist ein potentieller Vergewaltiger.« Sowie Vergewaltigung »ist nicht mehr und nicht weniger als ein bewusster Einschüchterungsvorgang, durch den alle Männer alle Frauen in einem Zustand der Angst halten.«

        · Marilyn French: »Alle Männer sind Vergewaltiger und sonst gar nichts.«

        https://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?t=4720&start=50

        Es scheint zumindest so, dass feministische Strömungen gerne Heterosexualität in den Kontext mit Vergewaltigung setzen. Und da Vergewaltigung nunmal in vielen Köpfen als das schlimmste Verbrechen überhaupt gilt, wird so eine „Rape-Culture“ modelliert.

        • Ich wäre mit den Zitaten vorsichtig. Viele sind aus dem Zusammenhang gerissen, oder sogar gefälscht. Man muss sehr tief im Thema sein, um da was beizutragen.

          • Aber irgendwo muss doch diese Behauptung herkommen, wir lebten in einer „Rape Culture“. Oder stammt das, wie manche Feministen behaupten, aus der antifeministischen Ecke, um den Feminismus zu verunglimpfen?
            Welche Zitate sind denn gefälscht?

          • Du, das war vor 20 Jahren, als ich da mal gewühlt habe. Ich habe den Mist nicht archiviert. Lass das stecken. Wenn du bohrt, kommst du irgendwann an eine bekloppte Feministin, die es dir erklären will. Dann…….lass es einfach

          • @Mika

            Wenn du bohrt, kommst du irgendwann an eine bekloppte Feministin, die es dir erklären will. Dann…….lass es einfach

            Das liest sich ein bisschen, als säßest du mit Kette am Bein in einem Sammeltransporter auf dem Weg ins Umerziehungslager – und setzt noch schnell eine Warnung ab.

            Wenn ja, dann vielen Dank dafür.
            Wenn nein, warum sollte ich nicht weiter nach Zeugnissen feministischer Einschätzung von Heterosexualität und von Vergewaltigung suchen?

  3. Nachdem Adrian gerade eben den zentralen Fehler an solchen Mülleimer – „Studien“ schon nochmal betont und den anderen Punkt Billy Cohen (sei ja keine Gewalt, mit einem heißen Bügeleisen beworfen zu werden) bereits hinreichend thematisiert hat und das zudem mehr xy’s Thema ist als meins, so dass der das mit belastbaren (!) Quellen als den Schwachsinn identifiziert hat, der es ist, möchte hier noch meine drei Spritzer Senf dazugeben, warum ich @Dimitrys „Frage“ nicht für eine Lautere solche halte, sondern schlicht für blödes Getrolle.

    (1) sieht man die Ernsthaftigkeit, mit der „Dimitry“ an das Thema rangeht, an der ersten von ohm verlinkten „Quelle“, bei der dann die rein spontan absurde Aussage steht, 1/3 aller Männer hätten Vergewaltigungsfantasien. Der Autor des verlinkten, wüsten Bullshit-Blogs verweist hierfür auf eine „Studie“, die das natürlich überhaupt nicht rausgefunden zu haben behauptet. Immerhin aber verweist dieser Bullshit dann auf eine andere „Studie“, und zwar doi:10.1007/BF01542159.

    Die Studie verdet Ihr ohne Uni-Zugang nur für zu viel Geld bekommen, aber ja, von 94 Männern *in psychiatrischer Behandlung (1980)* gaben das 33.0% an, also genau 31 Männer. Ich sag jetzt nichts zu so kleinen Sample-Sizes, weil die „Studie“ nämlich noch viel besser wird: So haben 46% der Psychos die Fantasie, von einer Frau vergewaltigt zu werden. Am besten noch, wenn ihnen dabei zusieht (54%), aber viel wichtiger ist, dass die Frau so richtig schän perfers ist (78%). Das isses dann auch nicht so wichtig, ob sie was sexies anhat (50:50) oder Tiere dabei sind (5%).

    (2) So, was kann man darauf denn nun geben? Mal so eine reine Plausibilitätsfrage: wenn 20% aller Studentinnen vergewaltigt werden, wie doof können Frauen denn sein, um die 3 Jahre ans College zu gehen? Sind alle Frauen so doof wie Feministen? Nein? Eben. Dann isses Müll.

    (3) Möchte ich aber noch meine Meinung zu drei der idiotischen Suggestivfragen des Trolls vortragen; ich trolle hier ja auch nur… (a): Wie viel häusliche Gewalt geht von Frauen aus?- (re: a): Mit absoluter Sicherheir die überweigender Mehrheit. (b): Wie viel davon ist Selbstverteidigung? – (re: b): Nahezu Null, das wäre eine Scheitern verurteilte Idee, und (c) Wie viele % der Männer sind Vergewaltiger – (re: c): Bei ein-zweitausend Veruteilungen im Jahr laut PKS auf 40 Mio. Männer sind das 2.000/40.000.000 = 0,005%. Es ist Welten wahrscheinlicher, einen Autounfall mit Totalschaden zu haben.

          • Immer. Aber jetzt hab ich ein Nachmittagsschläfchen gemacht, und 2k/40m sind immer noch 0,005%.

            Oder meinst Du, dass man das so nicht rechnen kann? Nun – nehmen wir mal an, die bekommen dafür 4 Jahre Knast, das müsste hinkommen. Derweil sterben 1/80 (Lenenserwartung) der Männer, also 500k. davon dir 0,005% Vergewaltiger, sind halt nur 25.

            Das geht nicht auf.

            Erstbeste Quelle gibt ~50% Rückfallquote an; ergo ist (grob) auf eine Lebenszeit gerechnet immer ein Grundstock von 1.000 Vergewaltigern vorhanden, die das halt immer wieder machen. Bleiben 1.000 Einmal-Vergewaltiger im Jahr, die auch 80 Jahre leben, ergo gäbe es zu jedem Zeitpunkt ~81.000 Vergewaltiger (die wachsen nach). 81k/40m wären 0,2%.

            Im Verkehr passieren ~40k Totalschäden im Jahr, bei 66m Autos. das sind 0,06%. Macht 0,06% sehr schlechte Autofahrer, so grob. Es sterben aber (das ist sicher) Welten mehr Leute im Straßenverkehr, als sehr schlechte Menschen für Vergewaltigung verruteilt werden. 0,2% sollte daher daher eher zu hoch sein.

            Das wäre auch noch Faktor 40 mehr als tatsächliche Verurteilungen. Das grenzt an die unrealistische Größenordnung feministischen Schwachsinns von 1:100. Ergo ziehen wir von den 81k halt wieder die ab, die dieses Jahr niemanden vergewaltigen werden – und wupps sind wir wieder bei 0,005%. Aber ich geb Dir Faktor 10. Straßenverkehr ist dann trotzdem noch gefährlicher.

          • Wir können das gerne mal klären – wenn du nüchtern bist. Ich habe auch gerade einen Rioja im Glas und keinen Bock mehr. Wir rechnen dann mal Greise und Kinder raus, schätzen die Dunkelziffer ab und kommen dann immer noch auf eine sehr kleine Zahl. Aber mit dem Mist blamierst du dich nur.

          • Jaaaaaah…, also, „wenn ich nüchtern bin“- das wird absehbar nicht passieren. Ich bin aber durchaus in der Lage, Dir zu erklären, dass „Abschätzen“ von „Dunkelziffern“ so für den druchschnittlichen Maurer sprachlich und für gebildete Menschen epistemologisch absolut synony zum „Rumraten“ sind. Und Du kannst nicht die Fragestellung verändern, nur weil Dir meine Antwort nicht passt.

  4. Das Argument, dass schlimme häusliche Gewalt überwiegend von Männern ausgeht, finde ich auch Klasse. Was soll das aussagen? Das Frauen, selbst wenn sie könnten, nicht härter zuschlagen würden, wie sie es jetzt tun?
    Muss man Männern dann nur das richtig Maß an Gewalt beibringen und schon wäre alles nur noch halb so wild.

    Feministen verbreiten nur Schund und Lügen. Wie schon erwähnt ist die beste Chance für Frauen nicht Opfer von häuslicher Gewalt durch einen Mann zu werden, nicht selbst anzufangen den Mann zu schlagen. Aber sowas passt ja nicht ins feministische Weltbild, wo Frauen immer nur Opfer, aber niemals Täter sind. Und selbst wenn, dann hat der Mann das sicherlich verdient, z.B. weil er den Rasen nicht gemäht hat.

  5. Die Fragen welche 6% der Männer mit „Ja“ beantworteten waren:

    „1) Have you ever attempted unsuccessfully to have intercourse with an adult by force or threat of force?
    2) Have you ever had sexual intercourse with someone who did not want you to because they were too intoxicated to resist?
    3) Have you ever had intercourse with someone by force or threat of force?
    4) Have you ever had oral intercourse with someone by force or threat of force?“

    Da in den USA nicht weiße Gruppen wohl mehr zur Vergewaltigung neigen, wird der % in Deutschland geringer sein, trotzdem passen all diese Fragen in die legale Definition von „Vergewaltigung“ (obwohl bei Punkt 2 Missverständnisse aufkommen können.)

    Zu Alkohol wurde hier ja bereits einiges gesagt, bleibt die Gewaltanwendung.

    Hierzu lässt sich festhalten, dass im Feminismus ein entgrenzter Gewaltbegriff vorherrscht, Zitat:

    Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek, die sagte: „Sex ist Gewalt.“

    oder Susan Griffi:
    »Die Grundelemente von Vergewaltigung sind in allen heterosexuellen Beziehungen zu finden.«

    Mit anderen Worten, für Feministen ist Sex an sich Gewalt und da stellt sich die Frage, was die Befrager und die Befragten unter „Gewalt“ verstehen. Vielleicht waren die armen Männer (Frauen wurden natürlich nicht befragt) Opfer internalisierter Misandrie und werteten so auch Fälle wie „schlechter Sex“ als Gewalt, wie es feministische „Forscher“ ja auch tun (siehe Unzählige Fälle). Das kann man schon allein dadurch erreichen, wenn man die Befragten vorher instruiert, „aufklärt“, was „Gewalt“ ist oder entsprechende Gruppen (z.B. Studenten) befragt. Ich erinnere hierzu nochmal an die Feministin, die ausschließlich feministische Männer befragte und so zu dem Ergebnis kam, fast alle Männer wären Vergewaltiger.

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