Statussymbole und Attraktivität

Eric schreibt auf Twitter:

Statussymbole funktionieren nicht für sich selbst. Erst der Mann kann dem Statussymbol einen Wert verleihen. Da gibt es keine Abkürzungen. >

Die Rolex ist wertlos, wenn du für sie 5 Jahre Nudeln mit Ketschup fressen musstest. Ebenso der Porsche, den du dir nur „leisten konntest“, weil du mit 50 noch bei deinen Eltern wohnst. >

Frauen lügen nicht, wenn sie sagen, dass für sie der Charakter zählt. Und Studien lügen nicht, wenn sie feststellen, dass für Frauen mehrheitlich der Status das Interesse weckt. >

Dein Charakter entscheidet wo du im Leben landest und welchen Statussymbolen du in der Lage bist einen Wert zu verleihen. Da ist auch der Unterschied zum Proleten. Der versucht sich selbst durch Statussymbole aufzuwerten und alle erkenne den Fake.>

Deshalb ist die Frage danach welcher „Gegenstand“ Frauen anzieht die falsche. Denn der Gegenstand an sich ist irrelevant. Hoffe ich konnte irgendwie verständlich machen was ich meine.

Ich schrieb darunter:

Luxusgegenstände funktionieren nach der Signalling Theory:

https://en.wikipedia.org/wiki/Signalling_theory

Solange man passende Signale sendet, die den tatsächlichen Stand wiedergeben oder dieser nicht überprüft werden kann und glaubhaft im Gesamtbild ist könnte es eine Wirkung haben

Ich glaube aber auch, dass vieles in dem Bereich überschätzt wird oder nicht verstanden wird, dass es nicht der Gegenstand ist, sondern schon ein passendes Bild sein muss.

Frauen träumen nicht von Bill Gates oder Marc Zuckerberg oder Elon Musk, selbst wenn diese sich alle Statussymbole dieser Welt kaufen können.

Aber natürlich schneiden diese für das, was sie sind, dennoch besser bei Frauen ab als entsprechende Männer ohne Vermögen.

Und natürlich können Statussymbole solange man das Bild nicht überprüfen kann durchaus einen passenden und auch unterbewusst wirksamen Eindruck machen, wenn der Rest stimmt.

Eine Einschränkung muss man natürlich noch machen: Jemand, der diverse Statussymbole vorzeigt, ansonsten aber zB nicht selbstbewußt etc wirkt, ist durchaus interessant für „Gold digger“, er versucht nämlich über Ressourcen andere Schwächen zu überwinden und das bietet eine gute Gelegenheit ihn auszunehmen.

Aber ansonsten würde ich auf ein stimmiges Bild achten: Sich mit zB einem teureren Wagen finanziell zu überlasten wird einen dauerhaft nicht glücklich machen und ist die Frauen, die man evtl damit anzieht auch IMHO nicht wert.  Aber IMHO muss etwas „cooles“ auch nicht unbedingt super teuer sein. In meinem „Nachruf an meine Lederjacke“ schrieb ich mal:

In einem der Pickupratgeber hieß es mal „wenn man keine Komplimente von Frauen dazu bekommt, dass man gut angezogen ist, dann besteht noch Verbesserungsbedarf“

In der Hinsicht waren es bei mir die dort erwähnte Lederjacke, Anzüge, die ich eh im Büro trage und Armbanduhren.

Für was habt ihr Komplimente bekommen und was meint ihr sind Sachen auf die Frauen achten?

42 Gedanken zu “Statussymbole und Attraktivität

    • Exakt. Es ist die Summe von unmerklichen, dem Sender (mehr oder weniger) unbewussten Signalen, die den Standort in der hierarchischen Gesellschaft aufzeigen.
      Viele der schichtspezifischen Signale finden sich im Verhalten und in der Körpersprache wieder, die man unbewusst liest und zu lesen gelernt hat. Die Art, wie man sitzt, steht oder sich präsentiert, das Benehmen (ein Thema für sich: „Etikette“ und „Stil“), die verwendete Sprache oder eben die Gegenstände, die einem für die Präsentation von Status einfallen.
      Man zeigt seinen individuellen „Geschmack“, welcher ebenso schichtspezifisch ausgeformt ist.
      Rolex und Porsche (in dieser Kombination) zeigen außer der Tatsache, dass man Geld hat auch die Herkunftsschicht, die adressiert worden ist, um das für ein Statussymbol zu halten.
      Hier handelt es sich um ein aufstiegsbewusstes Kleinbürgertum.

      Was ich ein bisschen irritierend finde ist, es werden Statussymbole gewählt, die genau genommen Männer beeindrucken sollen und nicht Frauen.
      Ich habe noch nie erlebt, dass Frauen anders als „Das ist aber eine schöne Uhr!“ (Rolex = hässlich) reagieren und Frauen, die einen 73er 911 von einem 98er (996 = hässlich) unterscheiden können sind rar.

      „Cool“ ist demzufolge auch nicht „Armani“, weil Armani das „Da weiß man, was man hat!“ des Anzugs ist. Wenn alle wissen, dass es sich um die Demonstration von Status handelt, dann beweist es gerade nicht individuellen Geschmack.
      Insofern liegt Christian mit seiner Lederjacke in dieser Kombination völlig richtig.

      • „Was ich ein bisschen irritierend finde ist, es werden Statussymbole gewählt, die genau genommen Männer beeindrucken sollen und nicht Frauen.“

        Weil es in dem Sinne keine Statussymbole sind, für diejenigen, die sich das problemlos leisten können. Für die ist das ganz normales Konsumverhalten und die Frage ob Ferrari oder Porsche, ist bei denen nicht die, welche Frauen man damit beeindrucken kann, sondern die, welches Auto sich geiler fährt, eine Frage des persönlichen Geschmackes (und wenn man sich nicht entscheiden kann, kauft man halt beide).

        Statussymbole sind es nur für denjenigen, der von unten auf die Sache schaut und sie nachahmen möchte, Mimikry, die dann meist auch nur bei Frauen wirkt, die nicht so besonders helle sind oder die sich schon deshalb darüber freuen, weil jemand sie derart zu beeindrucken versucht und dafür erhebliche Kosten in Kauf nimmt. Das signalisiert ja auch was…

        • @Regensschein
          „Weil es in dem Sinne keine Statussymbole sind, für diejenigen, die sich das problemlos leisten können.“

          Das ist ein Missverständnis.
          Du musst erst lernen, dass es sich um Statussymbole handelt und mit welchen Gegenständen man besser Status ausstellt und ausstellen kann und mit welchen schlechter oder nicht.
          Damit zur männlichen „Dingwelt“, der Faszination für Mechanik und dem Missverständnis, Frauen würden sich für PDK und Grande Complication interessieren.
          Tun sie einen Scheißdreck.
          Damit beeindruckt man Männer, nicht Frauen.

          „Statussymbole sind es nur für denjenigen, der von unten auf die Sache schaut und sie nachahmen möchte, Mimikry, die dann meist auch nur bei Frauen wirkt, die nicht so besonders helle sind“

          „Nicht besonders helle“ möchte ich gerne ersetzen durch eine kulturelle Bildung, die eben solche Gegenstände als „Statussymbole“ gelernt hat. Die „Brigitte“ wendet sich an eine andere soziale Schicht von Frauen als die „Cosmopolitan“, demzufolge werden auch andere Symbole als „Status“ vermittelt.

          • Man lernt doch die Statussymbole dadurch, dass man den Reichen und Schönen (idR. über die Massenmedien) zuschaut und mitbekommt, dass da auch alte Knacker noch 20jährige Schönheiten abschleppen. Und dann versucht man als Mann halt, sie nachzuäffen und das große Geld vorzugaukeln.

            Oder wie meintest du das mit dem „lernen“?

            Frauen interessieren sich oft tatsächlich nicht dafür ob das ein Porsche oder Ferrari ist und welches Modell und sie müssen das Ding nicht mögen, aber sie wissen trotzdem, dass es viel Geld gekostet hat und dass der Mann in der Männerhierarchie damit punkten kann. Und das reicht einigen dann vermutlich.

          • @Regenschein

            „Man lernt doch die Statussymbole dadurch, dass man den Reichen und Schönen (idR. über die Massenmedien) zuschaut und mitbekommt, dass da auch alte Knacker noch 20jährige Schönheiten abschleppen. Und dann versucht man als Mann halt, sie nachzuäffen und das große Geld vorzugaukeln.“

            Der erste Lerneffekt ist, dass „reich und schön“ zusammen gehören.
            Der zweite Lerneffekt, „reich“ ist männlich und „schön“ ist weiblich.
            Der dritte Lerneffekt, Männer müssen „reich“ nachäffen und Frauen „schön“.

            Frauen lernen weiterhin – um um mit Hakim zu sprechen – sie besitzen und entwickeln ein „erotisches Kapital“, welches in „andere Kapitalsorten umtauschbar“ ist.
            Was auf Deutsch heißt, auf einer schönen Frau pappt ein Preisschild, denn nur ca. 5% aller Frauen werden als „schön“ eingeschätzt. Erotisches Kapital, dazu gehört auch kultivierter Auftritt, Benehmen, Stil usw. hat Hakim zufolge einen Wert, weil es sich um eine seltene Eigenschaft handelt.

            D.h., du als Mann hast gelernt, „schön etc.“ übersetzt sich in „teuer“.
            Bevor du als Mann gelernt hast, du musst „das große Geld vorgaukeln“ haben sie dich also mit einem Motiv und Ziel versehen und sie haben dir vermittelt, wie deine Mittel zu sein haben.

      • Was ich ein bisschen irritierend finde ist, es werden Statussymbole gewählt, die genau genommen Männer beeindrucken sollen und nicht Frauen

        Meiner Meinung nach sind das Statussymbole, die vor allem dem Träger selbst imponieren sollen. Denn sie geben ihm Selbstbewusstsein, aus dem er Souveränität ableitet und nach außen trägt.
        Und das macht ihn sexy – nicht der goldene Griff des Klappmessers an sich.

        Und wenn Frauen nach Gold diggen, dann ist nicht jedes Gold gleich. Wenn ein Mulitmillionär seiner Partnerin mal eben einen Volvo-E-SUV vor die Tür stellt, dann ist das für sie eher eine Selbstverständlichkeit.
        Wenn aber Horst, der Elektroinstallateur einen Kredit aufnimmt und seine Konsole zum Pfandhaus bringt, dann ist das für seine Angebetete viel wertiger.
        Denn es ist der Beleg, dass sie ihn wirklich an den Eiern hat und beliebig melken kann.

        Die interessieren sich oft nicht für Dinge – die machen was mit Menschen.

    • Entgegen der linken Theorie von Gerechtigkeit ist der Charakter ein ganz wesentlicher Faktor, der Gleichheit im Ergebnis unmöglich macht, es sei denn in einem totalitären Rahmen, wo Charakter keine Rolle mehr spielt.

      🙄

      • Ich bin kein Gleichheitsfanatiker. Und vernünftige Linke auch nicht. Das bedeutet aber nicht, dass man Ungerechtigkeiten im System nicht sieht. Was sagst Du zur systematischen Diskriminierung zu Jungen in der Schule? Was wird aus denen?

    • Es ist ja auch kein Zufall, dass Twitter-Eric bei seiner Berufung auf »Charakter« gleich das Gegenbild mit aufruft: nämlich den »Prolet«, denn der »versucht sich selbst durch Statussymbole aufzuwerten und alle erkenne den Fake«.

      Nun kann man nur faken, wovon es ein Original gibt, und das ist hier nichts weiter als der Anspruch, ein Original zu verkörpern. Es ist das »nicht-proletige«, also bürgerliche Lebensmodell, das sich hier als Norm setzt, und das nur im Ensemble aller Statusmarker funktioniert (darunter ganz wesentlich: Bildungsattribute als der Kern des Überlegenheitsgefühls, das sich als »Charakter« camoufliert), weshalb es nicht ausreicht, wenn der »Prolet« sich eines davon rauspickt.

      »Charakter« vs. »Prolet« ist also ein gesellschaftliches Verhältnis von kulturell transformierten Klassenstandpunkten. Und das heißt: es ist ein Hase-und-Igel-Rennen, bei dem der Bourgeois dem Proleten stets sagen kann: »Ik bin all hier!«

      Der spezielle Witz dabei ist heutzutage, dass diejenigen, die sich heute als Linke fühlen, sich längst vom Neoliberalismus haben kooptieren lassen. Dem narzisstischen Potential, das auch in der 68er-Bewegung schon vorhanden war, wurde durch den Mauerfall die Möglichkeit der Identifikation mit einem »Befreier jenseits der Grenzen« (dem »Berufsrevolutionär« vom Che-Guevara-Typ) genommen. Das kritisch-analytische Potential der Gegenkultur hat sich auf ein Feld von Scheinproblemen abdrängen lassen, wo alles kritisiert werden kann und kritisiert wird außer den Fundamenten der westlichen Gesellschaftsordnung (Pro-Tipp: »Demokratie und Menschenrechte« sind es nicht). Die alte Kritik der politischen Ökonomie hat nur noch in Nischen überlebt: nämlich nur dort, wo sie auch zu 68er-Zeiten schon mehr gewesen ist als ein adaptierter Jargon.

      Der Jargon als Bildungsmarker ist das essentielle Statusmerkmal der beherrschten Fraktion der herrschenden Klasse. Wichtigstes Statusmerkmal dieser »Linken« ist daher heute der Jargon der poststrukturalistischen Theorien (die ideengeschichtlich paradoxerweise als auf »links« gekrempelter Nietzsche und Heidegger begonnen haben). Den heutigen »Prolet« zeichnet aus, dass er den nicht sprechen kann. Begehrt er dagegen auf und sagt, dass er ihn nicht sprechen will, weil es sich dabei um Mumpitz handelt, dann wird er im Gegenzug als »rechts« bezeichnet.

      Speziell in Deutschland haben Ossis für diese Lebenslüge ein feineres Sensorium als Wessis, die »Kriegsgewinnler« von 1990, die sich damals und seither breitärschig im Narzissmus des »Wir-sind-die-Guten!« niedergelassen haben.

      • Wollt ich immer schon mal fragen:
        Ist die Überzeugung eines Linken, dass die konkret vorliegende Schichtung der Gesellschaft schlecht/verbesserbar ist? Oder glaubt er, dass Schichtbildung an sich optional ist und daher idealerweise vermieden werden sollte?

        Anders ausgedrückt: Ist das Linke Ziel eine Welt ohne Schichten oder eine Welt mit „besseren“ Schichten?

        Wenn letzteres, gibt es eine Skizze, wie die aussehen würden?
        Wenn ersteres, wie begründet man den Glauben, das sei möglich?

        • @weiss_auch_nicht:

          »Ist die Überzeugung eines Linken, dass die konkret vorliegende Schichtung der Gesellschaft schlecht/verbesserbar ist? Oder glaubt er, dass Schichtbildung an sich optional ist und daher idealerweise vermieden werden sollte?«

          Zunächst mal sind »Links« und »Rechts« Relationsbegriffe in einem Kontinuum politischer Standpunkte, das heißt: »Links« ist alles, was nicht »Rechts« ist und umgekehrt. Das bedeutet zum einen, dass es sinnlos ist, wie heute üblich, »rechte« Standpunkte per se als irgendwie »böse« zu framen, und zum anderen, das »links« ein breites Spektrum von Standpunkten vom klassischen Sozialdemokraten bis zum doktrinären Kommunisten umfasst. Meistens wird das Bild von letzterem bemührt, um ersteren anzugreifen.

          Jetzt kommt es darauf an, welchen »Linken« Du fragst. Du hast mich gefragt, also antworte ich als linksliberaler »Bildungs-Kleinbürger«, der sich auf den Citoyen als bürgerliches Idealbild bezieht, um den Bourgeois damit zu kritisieren.

          Es gab mal ein konservatives Modell, die »nivellierte Mittelstandsgesellschaft«, mit der vermutlich die meisten der heutigen Linken glücklich wären (Sarah Wagenknecht zum Beispiel). In dieser gibt es Unterschiede zwischen Arm und Reich, aber auch Massenwohlstand und soziale Sicherheit.

          Die Reichen sind aber nicht wie unsere heutigen West- und Ost-Oligarchen obszön reich, und die Armut der Armen ist zumindest nicht existentiell, wie sie das heute als »working poor« im Niedriglohnsektor oder als verarmte Rentner sind. Und die Ängste des hamsterradelnden Bürgers sind dort ebenfalls nicht existenziell, weil ein Absturz keinen Absturz ins Bodenlose bedeutet.

          Nach vierzig Jahren neolioberalem und globalisiertem Kapitalismus klafft die Schere des Wohlstands so weit auf, dass die Reichen sich den Rest der Gesellschaft einfach kaufen können, und zwar inklusive aller Institutionen, die eigentlich die Autonomie und Souveränität des Staatsbürgers schützen sollen, nämlich Politik, Öffentlichkeit und Wissenschaft.

          Deine Existenzängste kannst Du heute nur noch auffangen, indem Du bereit bist, die Ideologie eines Oligarchen und schlucken und wiederzukäuen. Als Politiker, Medienschaffender und Wissenschaftler. Weil das Modell des abhängigen und zur Loyalität verpflichteten Gehaltsempfängers schleichend und durch Hintertüren auf alle Bereiche der Gesellschaft ausgedehnt wird.

          Die alte sozialistische Utopie einer »Überwindung des Kapitalismus« ist dagegen in keiner Weise planbar, weil Geschichte nicht planbar ist. Ich denke aber, dass wir in fünfzig bis hundert Jahren im Rückblick auf viele kleine und inkrementelle Veränderungen sagen werden, das wir nicht mehr in einer kapitalistischen Gesellschaft leben. Im schlechtesten Fall darum, weil sie neofeudal geworden ist.

          • @djadmoros
            danke für die Antwort

            Es gab mal ein konservatives Modell, die »nivellierte Mittelstandsgesellschaft«, mit der vermutlich die meisten der heutigen Linken glücklich wären (Sarah Wagenknecht zum Beispiel). In dieser gibt es Unterschiede zwischen Arm und Reich, aber auch Massenwohlstand und soziale Sicherheit.

            Das fasse ich für mich mit „Unterschiede sind OK und unvermeidlich, aber auf das Ausmaß kommt’s an“ zusammen.

            D’accord.

            Schade, dass keine aller Seiten irgendeine Idee hat, wie man so einen Zustand stabil herstellen kann.

        • Meiner Erfahrung nach, gibt es überhaupt nur wenige Linke, die konkrete Vorstellungen haben. Wenn man sie direkt fragt (als das noch möglich war und man nicht unmittelbar wegen Häresie gesperrt wurde), kamen die meisten ins Schwimmen.

          Gelegentlich kommen sie dann mit naiven Utopien, die gar nicht funktionieren können und auch nicht zur menschlichen Psyche passen, fast immer kommen nur Phrasen („Herrschaftsfreiheit“, „Anarchie“, „Gerechtigkeit“, „Sozialismus“) unter denen aber keine zwei Linken dasselbe verstehen und die sie meist auch nicht konkreter auszuschmücken vermögen.

          „Links“ heißt, die Welt als ungerecht zu empfinden, es impliziert nicht automatisch eine Vorstellung davon, wie sie denn alternativ aussehen müsste. Deshalb werden die Menschen mit dem Alter ja auch konservativer, gesättigter, bodenständiger und desillusionierter.

          Trotzdem können positive Impulse vom Drang der Linken ausgehen, aber nur, wenn man ihnen auch widersprechen kann und darf. Wenn Linke vollkommen freie Fahrt haben, kommt es eigentlich immer zur Katastrophe, einfach weil die Dummendichte dort sehr hoch ist (nicht umsonst wächst die Wokeness auf linkem Dung am besten). Benachteiligt fühlt man sich halt schneller, als im Leben angekommen.

          • „Wenn Linke vollkommen freie Fahrt haben, kommt es eigentlich immer zur Katastrophe“

            Wenn Rechte vollkommen freie Fahrt haben, ändert sich nichts in der Gesellschaft und sobald die Rahmenbedingungen (z.B. durch Änderungen in anderen Ländern) wechseln, kommt es unweigerlich zur Katastrophe.

            Wenn Libertäre vollkommen freie Fahrt haben, gibt es keine Regelungen, die Monopole verhindern, so dass unweigerlich katastrophal totalitäre Systeme entstehen.

            Keine Ideologie sollte vollkommen freie Fahrt haben; jede führt in die Katastrophe.

      • „Der Jargon als Bildungsmarker“ und (narzisstisches) Unterscheidungsmerkmal. Einverstanden.
        Nicht umsonst sind Pi mal Daumen 30 Minuten, nachdem das Gendersternchen als – echt jetzt! – endgültiges Zeichen der einer „geschlechtergerechten Sprache“ die Hüter des Jargons zum Doppelpunkt übergegangen.
        Wie du schreibst: »Ik bin all hier!« ist das Signal.

        Bernd Stegemann beschreibt den („linken“) Moralismus als Produkt von (postmoderner) Orientierungslosigkeit, der nur das Gefühl vermittle, einen Ausweg aus der Komplexität der Welt zu bieten, indem die Welt in ein manichäisches „Gut-Böse-Schema“ eingeteilt werde.
        Der Moralist wähnt sich in einem Akt der „kommunikativen Selbstverzauberung“ (Stegemann) auf der Seite der Guten und das bedarf keiner weiteren Beweisführung mehr, denn: „Wahr ist, was sich gut anfühlt.“
        Und, wie Karsten Fischer schreibt: „Realität“ ist nur noch etwas, das behauptet wird, Analysen braucht es nicht. Weiter: „Man steht einfach auf der Seite der auserwählten Guten. Die andere Seite wird dämonisiert und ist das personifizierte Böse.“

        Diese Glaubensgewissheit und die eigene moralische Überlegenheit machen es zwingend notwendig, das eigene moralische System und die eigenen moralischen Regeln durchzusetzen.
        Damit ist man erstens bei der „Herrschaftskommunikation“, nämlich die Fähigkeit, beliebig „Narrative“ zu erfinden und durchzusetzen, die mit der empirischen Realität nichts zu tun haben. Zweitens wird hier deutlich, wie ausgesprochen herrschaftsdienlich die „woke Elite“ für die reale Elite ist, denn aus dem Gefühl der moralischen Überlegenheit entsteht ein erzieherischer Führungsanspruch, der alternativlos ist.

        Die Bevölkerung ist in diesem elitären Konzept bestenfalls eine anzuleitende „Masse“ und andernfalls eben ein „basket of deplorables“. Dass dies reaktionär und demokratiefeindlich ist, versteht sich von selbst sein und niemand sollte sich von der „progressiven Mimikry“ täuschen lassen.

        • @crumar:

          »Diese Glaubensgewissheit und die eigene moralische Überlegenheit machen es zwingend notwendig, das eigene moralische System und die eigenen moralischen Regeln durchzusetzen.«

          Was mich in den letzten knapp drei Jahren tatsächlich kalt erwischt hat ist, wie galoppierend sich eine ganze Gesellschaft, die »eigentlich« auf Rationalismus und Aufklärung pocht, in eine solche politische Religion hineinsteigert hat. Alle »modernen« Werte der letzten siebzig Jahre sind im Handumdrehen nur noch eine Fassade, hinter der sich Glaubensstärke ausagiert.

          Wobei die feste gesellschaftliche Verankerung eines Feminismus als politische Religion eine Warnung hätte sein können. Der hier eingeübte intellektuelle Habitus wurde von der Groko politisch beschützt und hat in der Ampel nun die Macht ergriffen.

          Wir sind wieder in einer Situation von »1914«, in der wir alle Bedenken über Bord schmeißen, in der uns die Kriege gegen Virus und Russen (morgen vielleicht Virussen) bekommen wie eine Badekur, und in der wir jubelnd den Totalitarismus von morgen vorbereiten.

          Die moderne Gesellschaft ist anscheinend systematisch anfällig für sowas. Ich rätsele noch, was der Grund dafür ist.

          • @djad

            „Wobei die feste gesellschaftliche Verankerung eines Feminismus als politische Religion eine Warnung hätte sein können. Der hier eingeübte intellektuelle Habitus wurde von der Groko politisch beschützt und hat in der Ampel nun die Macht ergriffen.“

            Ja, wir waren und sind die „Kanarienvögel in der Kohlemine“.
            Gerade geht es den „Nachdenkseiten“ an den Kragen. Die sind übrigens sehr, sehr rechts, weil den Staat in Frage stellend – womit der neoliberale Grundkonsens dieses Staates gemeint ist. 😉
            Bitte nächstes Jahr spenden!

            Nancy Fraser hat die „unheilige Allianz“ von von Feminismus und Neoliberalismus bereits im Jahr 2009 beklagt (ungenügend und zu spät, aber immerhin).
            Ungenügend, weil die Zunahme von a. Arbeitsstunden auf Seite der b. akademisch gebildeten Frauen im c. Sektor der Reproduktion stattgefunden hat, der d. staatlich organisiert wird.
            Was dann wiederum zu einer der Einkunftsquellen des „Staatsfeminismus“ geworden ist.

            Ich habe das Konzept vom „weiblichen Solipsismus“ und der Warnung davor, der (akademisch gebildete) kleinbürgerliche Feminismus würde diesen Reproduktionssektor als das Bessere und Andere begreifen – nämlich ohne die Verschränkung mit der Produktion – nicht ernst genug genommen.
            Man kann „Produktion“ auch einfach als gesellschaftliches „Haben“ und „Reproduktion“ als „Soll“ beschreiben.

            Wenn man sich von den Zwängen der Realität löst, sind es letztendlich nur Verteilungsfragen.
            Die „Gleichstellung“ setzt immer den Betrag X voraus, der nur in der Summe Y gleich verteilt werden muss.
            Dass die Bezieherin Z von Summe Y aus den Beträgen der Krankenversicherung zum Betrag X genau 0 beigetragen hat, spielt in diesem Denken keine Rolle.
            „Haben“ ist immer da…es muss nur gleich verteilt werden.

            Die materiellen Voraussetzungen ihres Denkens sind ihnen nicht bewusst. D.h. „Staatsfeminismus“ agiert immer aus dem Blick des ökonomischen „Soll“ auf ein gesellschaftliches „soll“.
            Anders formuliert: Das „Lustprinzip“ ist die Verteilung des Kuchens.

            Wir sind im Neofeudalismus des Jahres 1914 und das ist das „Realitätsprinzip“: es gibt nicht einmal genügend Brot.
            Die unerfreuliche Botschaft: 1915 gibt es kein Brot mehr.

            Wer im Diesseits keine Glücksversprechen machen möchte, sollte wenigstens auf das Jenseits der „rules based liberal international order“ verweisen dürfen.

  1. Ganz schwer zu sagen. Ich als Norddeutscher neige ja zum Understatement.
    Aber da generell was zu sagen ist schwer.
    Sicher ist Anzug, Hemd usw nie verkehrt, aber das ist nicht ausschlaggebend glaube ich. Es ist das gesamte Paket. Nicht geizig sein ohne zu verschwenden. Perspektive haben den Status halten zu können usw.
    Dafür braucht es auch keinen tiefergelegten AMG.
    Ich glaube diese Debatte wird durch die USA verschoben. Da scheint es einigermaßen normal zu sein nach dem Einkommen beim Dating zu fragen und generell sind dort Statussymbole verbreiteter. In der alten Welt ist Status subtiler. Manieren, Sprache, Auftreten.
    Ich glaube auch wenn man ihn sich leisten kann funktioniert der Porsche nur bei einer Klientel für die sich das Investment nicht lohnt. Eher so die Welt der Geissens

  2. Mit der Betonung auf „nötig“.
    Klar, mit einem gutsitzenden Anzug kann ein Mann schon sexy aussehen, aber für so etwas wie Schuhe, Autos oder Uhren* habe ich so überhaupt keinen Blick. Das fällt mir gar nicht auf.

    (* Es sei denn, er trägt eine Binäruhr. Die sind schon geil.)

  3. Ich habe mal gelesen dass Frauen insbesondere auf Schuhe achten, denn wenn Männer sich auftakeln sind die Schuhe oft der letzte Artikel wofür Männer überdurchschnittlich viel ausgeben.
    D.h. die Schuhe verraten den wirklichen Status eines Mannes, und entlarven den Fake.

  4. Wie heisst es so schön von unserer Frauenschaft? Der erste Eindruck zählt.
    Wenn der Mann also nicht supertoolreicherfolgreichnachstatus aussieht, dann wird er vorab aussortiert.
    Besteht er jedoch den Test, dann darf er eine Beziehung mit ihr anfangen.
    Aber noch schlimmer ist es, wenn hinterher herauskommt, dass seine Statussymbole nur erschlichen sind (Rolex vom Freund ausgeliehen, der Porsche geleast, sein Konto überzogen, er doch kein Arzt ist).
    Denn dann handelt es sich in Augen von Frauen um eine Vergewaltigung.
    Frauen konnten Männer schon erfolgreich darauf verklagen. So etwas wie Erschleichung von Intimität unter falschen Angaben oder so ähnlich.
    Also das Analoge zum sneaky f*cker. Die Dreistigkeit des Versuchs eines Betas, seine Gene trotz Nichteignung doch noch weiter geben zu wollen.

    • Zusatz: Wenn Frauen sagen, dass der Mann authentisch sein soll, dann meinen sie, dass er „echt“ sein soll. Sein Status und Vermögen dürfen nicht vorgespielt sein.

  5. Selbstbewusstsein ohne Arroganz, Charme, Humor.
    Zuverlässigkeit. Vertrauen haben und schaffen.
    Kleine Aufmerksamkeiten in Wort und Tat.
    Selbstreflexion ohne Selbstzweifel.
    Ehrlichkeit, Geradlinigkeit.
    Dominanz im Bett, ansonsten Augenhöhe.

    Materielle Statussymbole werden überbewertet bzw. man zieht die falschen Frauen damit an.
    (Sich halbwegs gut anzuziehen schadet dennoch nicht)

  6. Bei gewissen in ihren jeweiligen Kreisen als solche definierten „Statussymbolen“ schaltet bei manchen Menschen das ohnehin spärlich benutzte Gehirn aus.
    Richtig widerlich wird es, wenn Tiere als Statussymbole missbraucht und nicht tiergerecht gehalten werden. Dazu noch Qualzuchtmerkmale, und ich spei im Strahl. Pfui deifi…

  7. Statussymbole sind vollkommen unwichtig, um bei Frauen Erfolg zu haben. Ich hatte nie welche und werde nie welche haben, kenne auch keinen, bei Frauen erfolgreichen Mann der solche hat. Stattdessen sollte der Körper und der eigene Charakter (die Art wie man spricht, wie man geht, welchen Umgang man pflegt, ob man dominant ist usw.) der eigentliche Punkt sein, an dem man arbeitet. All das Lametta ist nur für die entsprechende Industrie von Vorteil. Man merkt es sehr gut, wenn man sich die Werbung für Herrendüfte ansieht, da sieht man normalerweise auch nur einen Chad der sich das Parfüm einsprüht und nie einen Fettsack mit fettigen Haaren der dann überraschend Erfolg bei Frauen hat. Das bedeutet, die Industrie gibt sogar zu, dass ihr Produkt Bullshit ist, und trotzdem fallen so viele Vollidioten darauf rein.

    • Habe es mal bei twitter eingestellt. Kommentar dort:

      • Ein Bekannter von mir ist ein eher schüchterner Typ, der in China lebt. Kommt dort super an und kann sich vor Pussy kaum retten. Liegt aber vermutlich an seiner „exotischen“ Ausstrahlung. Der hat keine Wohnung und denkt nicht mal daran sich eine zu kaufen. Tatsächlich ist aber ein durchtrainierter Körper in allen Teilen der Welt von Vorteil, wenn man nur an Sex interessiert ist. Damit bekomme ich weit mehr Pussy als mit einer Rolex (die eh kaum eine Frau erkennt) oder einem Armani Anzug (den auch keine normale Frau erkennt) und einer fetten Plauze mit Pickeln im Gesicht. Ich denke, das wichtigste Statussymbol ist die Körperhaltung, die bei 95 % aller Männer echt scheiße ist, selbst bei Sportlern. Ein Mann der eine gute Körperhaltung hat, der fällt unter 100 anderen Männern sofort auf.

          • Gerader Rücken und keinen Geierhals stattdessen bildet die Rückseite des Schädels mit dem Nacken eine Linie. Die Schultern sind nicht nach vorne gezogen, sondern gerade. Dann sollte kein fetter Bauch vorhanden sein. Der Gang sollte stolz, und kontrolliert sein, das Gewicht lagert vorzugsweise auf den Fußballen, statt auf den Fersen. Generell ist der Körper leicht angespannt ohne verkrampft zu wirken. Das Gesicht sollte ebenfalls leicht angespannt sein um den Merkel Mund zu verhindern.
            Wenn all das erfüllt ist, dann ist deine Ausstrahlung auf Frauen enorm gesteigert.
            Man sieht das bei Turnern, die haben zumeist eine hervorragende Körperhaltung.

  8. Als ich meine Frau kennen lernte, war sie ganz begeistert davon, daß ich selbständig einen doppelten Windsor binden konnte.

    Überhaupt sind Anzüge was tolles. Was ein Mann lernen sollte, ist mMn Klamotten zu kaufen, die passen. Und zwischen Qualität und Mist unterscheiden zu können. Es gibt viele Möglichkeiten, in outlets Anzüge für 400.- € zu kaufen, die in der Fußgängerzone 700-1000.-€ kosten. Und der Unterschied ist sofort erkennbar. Und spürbar. Und wenn man weiss, dass man geil aussieht, fühlt man sich einfach besser.

    • Der teuerste Anzug nützt dir nichts wenn du nicht die Körperhaltung und den Körper hast ihn vernünftig zu tragen.
      Und wenn du diese hast, dann brauchst du den Anzug auch nicht mehr.

      • @PfefferundSalz:

        Du gehst von Dir selbst als männlichem Alpha-Modell aus. Das sei Dir gegönnt, aber es ist in einer Welt von Betas nicht verallgemeinerbar. Das ist auch Dein Glück, sonst stündest Du ohne Dein Distinktionsmerkmal da. 🙂

        • Ich denke in der Tat, dass die allermeisten das Potenzial dazu haben, das zu erreichen, was ich mit Frauen erreiche. Nur denke ich, den meisten fehlt der Wille das zu machen. Und für viele ist es viel einfacherer sich einen teuren Anzug oder eine Uhr zu kaufen als Jahre in die Ausbildung des Körpers und der charakterlichen Fähigkeiten zu investieren.
          Mir ist schon vor Jahren aufgefallen, dass es relativ wenige Dinge sind, die dich in die 10 % Kategorie der attraktivsten Männer katapultieren können. Nur ist der Weg dahin halt anstrengend, unbequem und langwierig, weswegen es keiner macht. In einer Welt, in der die sofortige Befriedigung aller Bedürfnisse ganz oben steht, wirkt meine Methode etwas altmodisch. Trotzdem ist sie nicht nur effektiv, sondern auch nachhaltig, denn wenn dein Anzug aus der Mode kommt, dann musst du dir einen neuen kaufen, aber ein athletischer Körper wird, je älter er ist, sogar noch effektiver, wenn es um Frauen geht.
          Ob du ein Alpha oder Beta bist ist in großen Teilen eine unbewusste Wahl, die jeder einzelne für sich selbst entscheidet.

          • @PfefferundSalz:

            »Und für viele ist es viel einfacherer sich einen teuren Anzug oder eine Uhr zu kaufen als Jahre in die Ausbildung des Körpers und der charakterlichen Fähigkeiten zu investieren.«

            Dass man in die Ausbildung des Körpers investieren kann, ist offensichtlich. Aber wie kann man in die »charakterlichen Fähigkeiten« investieren? Man kann sich natürlich charakterlich entwickeln wollen, aber das ist doch eine generelle Einstellung zum Leben, die sich nebenbei auch auf mein Sozialverhalten auswirkt. Das mache ich doch nicht, um bei Frauen etwas zu erreichen. Oder?

          • Ich muss bekennen dass ich früher immer die Muskelmänner beneidet habe, auf die die Mädchen standen. War immer ziemlich dünn, hatte nie viel Muskeln. Ich bin das aber immer noch, während die Muskelmänner inzwischen einen Bauch haben oder schon tot sind, und aktuell habe ich das Gefühl , mehr Aufmerksamkeit von Frauen zu bekommen als früher. Ist mir aber inzwischen nicht mehr so wichtig, ich bin sein 15 Jahren glücklich verheiratet.

          • „. Aber wie kann man in die »charakterlichen Fähigkeiten« investieren? Man kann sich natürlich charakterlich entwickeln wollen, aber das ist doch eine generelle Einstellung zum Leben, die sich nebenbei auch auf mein Sozialverhalten auswirkt. “
            Stimmt, es ist eine generelle Einstellung, die aber auch trainiert werden muss. Der Wunsch etwas zu verändern macht aus dir einen von diesen Klimaklebern, die viel wünschen, aber nichts ändern. Erst, wenn man in die Hände spuckt, kann etwas verändern. Und da gibt es viele Möglichkeiten: Ob du nun bei Toastmasters deine Fähigkeiten Reden zu halten verbesserst, beim Gesangsunterricht deine Stimme lernst zu modellieren, ob du durch Fasten und Kältebaden dir Resilienz und Willenskraft antrainierst oder ob du beim MMA lernst, mit Schmerzen umzugehen und auch welche zu verteilen ist dir überlassen. Nur ist ein Mann, der diese Dinge ausbildet, immer anderen Männern überlegen, die nur „zufällig“ besser werden. Jede Sache, die man lernt und sei sie noch so profan, steigert deinen Marktwert bei Frauen und der Gesellschaft als ganzes. Man sollte nur darüber nicht zum Nerd werden, der sich dahinter versteckt.

            „Das mache ich doch nicht, um bei Frauen etwas zu erreichen. Oder?“
            Natürlich sollte man das nicht für Frauen machen. Frauen sollten generell nicht die Hauptsache machen, warum ein Mann sich verbessern sollte.

          • „Ich muss bekennen dass ich früher immer die Muskelmänner beneidet habe, auf die die Mädchen standen. War immer ziemlich dünn, hatte nie viel Muskeln. Ich bin das aber immer noch, während die Muskelmänner inzwischen einen Bauch haben oder schon tot sind, und aktuell habe ich das Gefühl , mehr Aufmerksamkeit von Frauen zu bekommen als früher. Ist mir aber inzwischen nicht mehr so wichtig, ich bin sein 15 Jahren glücklich verheiratet.“
            Stimmt, viele der Muskelmänner machen das nur, weil sie damit Frauen rumkriegen wollen und nicht, weil sie es als „heilige“ Aufgabe sehen, sich verbessern zu wollen. Das funktioniert natürlich nicht langfristig. Ich selbst sehe es als meine Pflicht und mein Privileg als Mann an, mich immer weiter zu verbessern. Manche halten mich für „getrieben“ und sie haben recht damit, ich bin davon getrieben neue Dinge zu lernen und immer besser zu werden, nicht um Frauen damit abzuschleppen, sondern weil es das ist, was mir einen Sinn im Leben gibt.
            Frauen kommen im übrigen ganz von selbst wenn man so was macht, sie werden davon angezogen wie Motten vom Licht.

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