Selbermach Samstag

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Zwischen einem Kommentar, der nur einen Link oder einen Tweet ohne Besprechung des dort gesagten enthält, sollten mindestens 5 Kommentare anderer liegen, damit noch eine Diskussion erfolgen kann.

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

82 Gedanken zu “Selbermach Samstag

    • Nicht nur gegen Männer nicht.

      Straflos hetzen darf man gegen: Impfskeptiker, EU-Kritiker, AfDler und jeden der nicht mainstreamkonform (neudeutsch also rechts) ist, „Klimaleugner“, „Putin-Versteher“ usw.

  1. Tja… – ein unbedachter oder missverständlicher Satz, und schon stempeln sie einen zum NS-Verharmloser. Machen sie i.d.R. nur dann, wenn man nicht mainstreamkonforme bzw. regierungskritische Meinungen vertritt oder die Wissenschaft gegen eine herrschende Ideologie verteidigt:

    https://journalistenwatch.com/2022/11/12/woke-richterschaft-tweet-von-biologin-vollbrecht-zaehlt-als-ns-verharmlosung/

    Was sie genau denkt, ist ja egal, Hauptsache drauf auf die böse Ketzerin!

    • Ich halte das Urteil für korrekt, schließlich ging es nur darum, ob ein Tweet von ihr zu einem bestimmten Zeitpunkt als Leugnung von NS-Verbrechen interpretiert werden konnte. Selbst die Gegenseite, die den Rechtsstreit gewonnen hat, rät davon ab, diesen Vorwurf jetzt noch zu erheben.

        • Nope, aber sie hat es nunmal so gesagt. Später hat sie ihren Fehler berichtigt, aber das konnte man ja nicht vorhersehen.

          Fair wäre es natürlich, nach ihrer Berichtigung zu erklären, dass man selbst nun die Anschuldigung, sie leuge NS-Verbrechen, auch zurücknimmt, und dass sie auf einem Missverständnis beruhte (an dem Vollbrecht schuld war). K.A., ob die Gegenseite so fair war/ist…

          • Man muss sich darüber im Klaren sein, dass linksgrüne Kreise bzw. Genderisten u.ä. sowieso immer nur eines wollen: Den Ruf einer Person ruinieren und die Person psychisch unter Stress setzen – so dass sie es bitter bereut, ihre Meinung gesagt zu haben, und andere davor abgeschreckt werden, ähnliche Meinungen zu äußern.

            Motto: Entweder Du widersprichst uns nicht, oder wir stempeln Dich öffentlich zum NS-Relativierer/Nazi u.ä.

            Zersetzungstaktiken wie bei der Stasi.

          • Die Gesetze sind Blödsinn, ein Einfallstor für Zensur (dafür sind sie ja auch gedacht und werden dafür instrumentalisiert). Während es gleichzeitig völlig legal ist, Stalin und Mao zu verherrlichen (zumindest habe ich das schon erlebt).

            Den ganzen „Hass- und Hetze“-Kram und dem undemokratischen, ja skandalösen „Kampf gegen rechts“ verdanken wir der Logik, die diese Gummiparagraphen hier etabliert haben.

      • Ich habe den Tweet nicht gelesen, aber ist er verharmlosender als Schwarzers Vergleich, die Situation der Frauen heute sei quasi die gleiche wie die der Juden damals?

        Wenn nein, was soll an dem Urteil korrekt sein?

        • 1. Lies ihn, der Artikel inklusive Tweet ist verlinkt.
          2. Eine Äußerung wie die Schwarzers ist natürlich Blödsinn. Ich halte sie aber nicht für eine Verharmlosung der Vergangenheit, sondern im Gegenteil versucht Schwarzer die heutige Situation (dramatisch) zu übertreiben.

          • Ich für hte, du musst es mir doch erklären.

            „Ich hasse dieses Narrativ. Es verspottet die wahren Opfer der NS-Verbrechen“

            Das ist Kritik an Schwarzer und Konsorten, die sich als größte Opfer aller Zeiten inszenieren und damit das Gegenteil von Verharmlosung.

            Oder?

          • Ich habe es so verstanden:
            Es gab einen Artikel „Transidentität/Transsexualität im Nationalsozialismus“.
            In Bezugnahme darauf twitterte Vollbrecht „Ich hasse dieses Narrativ. Es verspottet die wahren Opfer der NS-Verbrechen“.
            Das Gericht urteilte, der Tweet sei „dahin gehend zu verstehen [gewesen, vor Vollbrechts Selbstberichtigung; das ist wichtig], dass es sich bei transsexuellen Menschen nicht um Opfer von NS-Verbrechen handelt“.
            Diese Beurteilung kann ich nachvollziehen, da ich davon ausgehe, dass auch Transidentitäre/Transsexuelle unter den Opfern der Nationalsozialisten waren, und das aufgrund ihrer Transidentität/Transsexualität.

          • Ich interpretiere den Tweet völlig anders. Das ganze erinnert stark an die Kontroverse um das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen. Bei dem ging es eigentlich um die unfaßbaren Grausamkeiten, die Schwule in den KZs erleiden mußten. Das rief prompt Feministinnen auf den Plan, die ihren Spitzenplatz in der Opferstatushierarchie gefährdet sahen. Deswegen wurde erbittert darum gekämpft, daß Lesben gleichgroße Opfer waren wie Schwule, was eine krasse Geschichtsklitterei ist. Weibliche Homosexualität war gar nicht strafbar, und die seriöse Forschung kommt zu dem Ergebnis, dass sich eine Verfolgung weiblicher Homosexualität im Nationalsozialismus historiografisch nicht nachweisen läßt.

            Bei dem Streit von Vollbrecht mit Transaktivisten geht es im Kern um das gleiche Problem: die Transaktivisten wollen Transsexuelle als in gleichen Maße verfolgt wie Schwule oder sogar Juden darstellen.

            F2m-Transsexuelle dürften aber, weil biologisch Frauen, genau soviel oder wenig wie Lesben verfolgt worden sein.

            M2f-Transsexuelle sind kaum unterscheidbar von bestimmten Schwulen oder Transvestiten, und die Nazis haben bestimmt keine Gutachten angefordert, ehe sie jemand umbrachten, der ihnen auch nur entfernt als Schwuler erschien.

            Vollbrecht hat sich m.E. mit „Narrativ“ auf die These bezogen, daß Transsexuelle von den Nazis als Transsexuelle (und nicht als Schwule bzw. Lesben) verfolgt worden sind. Die These ist durchaus plausibel.

            Vollbrechts Aussage „Ich hasse dieses Narrativ.“ ist daher auch plausibel, sie ist radikale Feministin und haßt alles, was den maximalen Opferstatus von Frauen unterminiert.

            „Es verspottet die wahren Opfer der NS-Verbrechen“ dürfte zumindest bezogen auf die F2m-Transsexuellen korrekt sein,

          • „und das aufgrund ihrer Transidentität/Transsexualität“

            Voraussetzung dafür, dass dieser Satz unwidersprochen bleibt, ist allerdings, dass die NS Trans als Zielgruppe benannt hatten.
            Andernfalls ist es so, dass die eigentlichen Opfer Schwule waren und manche Trans wurde (bedauerlicherweise) für schwul gehalten.
            Das ist nicht das gleiche wie „…aufgrund ihrer Transsexualität“

            Es ist wichtig, dass dieser letzte Satz legal bleibt. Ist er jetzt nicht mehr.

  2. Über die Klimafanatiker:

    Es geht u.a. darum, dass alte Reiche diese Bewegung unterstützen und antikapitalistisch sind, weil der Kapitalismus den einfachen Leuten Energie, Autos und Co. zugänglich macht, die vorher den Reichen vorbehalten waren, so dass der Status der Reichen im Vergleich dazu sinkt. Macht Sinn, denn bei dem, was die einfachen Leute schon alles haben, gibt es kaum noch etwas, was die Reichen noch zusätzlich haben können, das sie nicht schon zusätzlich haben. Stattdessen besteht deren Konsum v.a. aus Verschwendungskonsum, der nur dem Anzeigen des Status dient. Daher macht es für sie keinen Sinn mehr, noch mehr zu wollen. Besser für ihren Status ist, wenn die anderen weniger haben, was auch einfacher zu erzielen ist: Einfach den Kapitalismus totregulieren.

    Mögliche Maßnahmen gegen den Lehrermangel:

    https://www.gew.de/15-punkte-gegen-lehrermangel

    Die Frage ist, ob das ausreicht oder das Bildungssystem nicht schon zu viel ungeeignete Leute produziert hat.

    • Über die Klimafanatiker

      Wir sollten uns schämen, dass unsere jungen Menschen so empfinden.

      Ein Versagen von Familie, Schule, der Gemeinschaft, des gesellschaftlichen Stolzes, des Zugehörigkeitsgefühls, sinnvoller Berufe usw.

      Die Reaktionen auf dieses Video scheint es nur in zwei Formen zu geben: 1. Der Chor stimmt zu.
      2. Jeder der auch nur ein wenig anderer Meinung ist, findet es grotesk, extrem unsympathisch und lehnt es komplett ab.

      Diese Polarisierung ist ein Prolbem. Wir sollten uns auf nachbarschaftliche Lösungen konzentrieren. Dieses Mädchen braucht Hilfe und Anleitung.

      • „Wir sollten uns schämen, dass unsere jungen Menschen so empfinden.“

        Wir sollten uns zumindest fragen, wie es sein kann, dass „junge“ Menschen im Alter von 25 noch so unreif sind. Ich hoffe, sie ist eine Ausnahme.

        • wie es sein kann, dass „junge“ Menschen im Alter von 25 noch so unreif sind

          Du weißt zu wenig über ihren Hintergrund (familiär, gesundheitlich, sozial) für solche Bewertungen. Kann sein dass sie eine psychosoziale Störung hat, ja.

          Die Politik heutzutage funktioniert am besten mit dieser Art von Theater. Es gibt einen Anreiz, sowohl die emotionale Reaktion als auch die „Feind“-Rhetorik zu verstärken. Dein Beitrag ist nicht hilfreich, das Versagen von Gemeinschaft, Zugehörigkeitsgefühl usw. abzumildern. Er verstärkt in die andere Richtung, in richtung Polarisation.

          • Mh. Ich finde, meine Beiträge stellen einen Anspruch auf, der absolut gerechtfertigt ist, weil alles andere als überzogen und gerade hilfreich für die Gesellschaft. Davon ab schreibe ich ja gerade, dass wir uns fragen sollten, warum sie (und andere) so ist (sind), wie sie ist (sind). Wenn Dir das schon zuviel Polarisierung ist – ich sehe es nicht so.

          • „Wie kann man mit 25 noch so unreif sein?“

            „Sie hat die mentale Verfassung einer 15jährigen“

            „In ihrem Alter kann man sich solche hysterischen Anfälle nicht mehr erlauben“

            Ja, das ist konstruktive Reflektion und hilft dabei, herauszufinden warum sie (und andere) so sind. [/ironie]

          • Du sagst selbst, wir können nicht wissen, was bei ihr los ist, stellst aber an mich den Anspruch, darüber zu reflektieren?

            Interessant. Wenn ich es machte, würdest Du mir dann haltloses Spekulieren vorwerfen? Nichts anderes wäre das nämlich.

            Hier bleibt nur, ihren Zustand zu konstatieren und zu bewerten. Ihr konkretes Beispiel werden wir nicht entschlüsseln, allgemeine Überlegungen können wir anstellen.

          • Was meinst du wenn du sagst:
            „Davon ab schreibe ich ja gerade, dass wir uns fragen sollten, warum sie (und andere) so ist (sind), wie sie ist (sind).“?

            Hier bleibt nur, ihren Zustand zu konstatieren und zu bewerten.

            Nein, das ist nicht alles was bleibt. Das Mädchen braucht Hilfe und Anleitung. Ihren „Zustand zu konstatieren und zu bewerten“ ist nicht hilfreich und lediglich eine Ausformung des oben Erwähnten: Versagen von Familie, Gemeinschaft, Zugehörigkeit, Mitgefühl…

          • @pingpong, Du wirst Deinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht. Du sprichst Dich gegen Polarisierung aus, aber eröffnetest Deinen Kommentar mit „Wir sollten uns schämen, dass unsere jungen Menschen so empfinden.“ Eine solche Beschämung polarisiert. Du verlangst konstruktive Beiträge, aber „Wir sollten uns auf nachbarschaftliche Lösungen konzentrieren. Dieses Mädchen braucht Hilfe und Anleitung“ sind bloß Worte, falls Du nicht versucht hast, mit ihr in Kontakt zu treten und ihr Deine Hilfe anzubieten. Und wenn Du beklagst, dass ich das „Mädchen“ als unreif bezeichne, nimmst Du doch implizit dasselbe an, indem Du eine 25jährige nicht als junge Frau, sondern als Mädchen bezeichnest.

            Meine Aussage „Wir sollten uns zumindest fragen, wie es sein kann, dass „junge“ Menschen im Alter von 25 noch so unreif sind“ war als Aufforderung zur Debatte gemeint. Das ist dann jetzt auch die Antwort auf Deine Frage. Und in die gleiche Kerbe schlug:
            „Hier bleibt nur, ihren Zustand zu konstatieren und zu bewerten. Ihr konkretes Beispiel werden wir nicht entschlüsseln, allgemeine Überlegungen können wir anstellen.“ Diese Sätze stehen in Zusammenhang (von daher ist es unglücklich, dass Du Dich allein mit dem ersten Satz beschäftigt hast). Wenn Du nicht, wie schon geschrieben, die Frau auf Twitter (oder sonstwo) kontaktiert hast, bleibt nur, allgemein zu überlegen, warum junge Menschen heute unreifer sind als früher – darüber gibt es übrigens Studien.

            So. Und weil ich konstruktiv sein und nicht nur zanken möchte, hier meine 2 Cents, was für Probleme es geben könnte.

            Ganz generell fehlt es jungen Menschen heutzutage an Herausforderungen, an denen sie wachsen können. Der allgemeine Wohlstand und das Bedürfnis der Eltern, ihre Kinder zu behüten, haben zu einer Überbehütung geführt. Mit Verantwortung wächst man; wer keine Verantwortung für sich (oder andere) trägt, bleibt länger unreif. Teilweise ist das bedingt durch die moderne Zeit: Wo früher eine Pfadfindergruppe in Südengland einfach mal eine Woche in der Wildnis* regelrecht verschollen war, und die Kinder sich anpassen, Probleme lösen und und sich entwickeln mussten, ist die ständige Erreichbarkeit per Handy heutzutage ein Problem, denn sie verhindert, dass die Kinder sich geistig von ihren Eltern abnabeln: Wer seine Eltern fragen kann, löst seine Probleme eher nicht selbst. Eltern trauen ihren Kinder heute auch weniger zu: Ein Bekannter hatte allen Ernstes Sorgen, seine Tochter über eine Bundesstraße zur Schule gehen zu lassen, die sie an einer Kreuzung mit Ampelanlage überqueren musste: Sie könnte (trotz Ampel!) überfahren werden. Dem entgegen setze ich eine Anekdote (ob sie wahr ist, weiß ich nicht) aus dem Mittelalter: Weil die Kinder eines Dorfes unbedingt eine Wallfahrt machen wollten und sich partout nicht von der Idee abbringen ließen, kauften/mieteten ihre Eltern ihnen schließlich einen Esel und einen Führer, auf dass die 8-12jährigen sicher reisen konnten. Man kann sich denken, dass die Kinder von damals bedeutend eher reiften als die Tochter meines Bekannten heute.

            Ein weiteres Problem, was jetzt speziell das Mädchen aus dem Video betrifft, sehe ich in der Verfügbarkeit globaler Information in Kombination mit mangelhafter Demokratie. Ich schwurble, also, was ich meine: In unseren westlichen Gesellschaften versuchen wir, die Individuen zu politisch denkenden & handelnden Wesen heranzuziehen. Die Gestaltung der Gesellschaft sollte Aufgabe und Anliegen von uns allen sein. Da Information heute so leicht verfügbar ist, erstreckt sich dieser Anspruch auf Verantwortung für die heutigen Zustände auf die ganze Welt, Stichworte sind z.B. Fairtrade, Solidarität mit den Protesten im Iran, der Ukraine, den Wanderarbeitern in Katar… an diesem Anspruch kann ein Individuum aber nur scheitern. Man sieht es ja auch hier im Forum ab und an; denk an Androsch Kubi, der seinen Frust über die Zustände, an denen er nichts ändern kann, gerne in Alkohol ertränkt. Verschärft wird das Ganze dadurch, dass unsere Demokratien nur mangelhaft funktionieren. Die Fälle, in denen Politiker Forderungen erheben oder Wahlversprechen machen, die sie nie vorhaben einzuhalten, sind Legion. Für den einzelnen bedeutet das, sich als noch machtloser zu erleben, als er angesichts des Berges an globalen Problemen ohnehin schon ist. Sich als machtlos zu erleben ist aber gerade das, was einer Charakterreifung entgegensteht.

            Wenn wir unseren jungen Menschen nun helfen wollen, müssen wir ihnen Verantwortung übertragen und für sie Situationen schaffen, in denen sie sich als selbstwirksam erleben. Dafür müssen wir ihnen generell mehr zutrauen und sie auch fordern. In diesem Sinne ist meine Formulierung, wir müssen einen Anspruch an die Jugendlichen haben, reif zu sein/werden, zu verstehen! Dazu kann gehören, sie schneller als bisher in Ausbildung/Beruf zu bringen. (Ich kannte Schüler, für die es definitiv besser gewesen wäre, bereits mit 14 eine Ausbildung zu beginnen.) Da ich besonders die Lebensläufe Schule – Hochschulreife – Studium als problematisch ansehe, bin ich persönlich ein Anhänger eines einjährigen Bürgerdienstes (in Kombination mit Wehrdienst). Das gefällt hier den wenigsten, und man kann fragen, inwiefern sich Menschen bei einem Zwangsdienst als selbstwirksam erleben; Tatsache ist aber, dass zu meiner Zeit an der Uni ein deutlicher (Reife-)Unterschied zwischen denen bestand, die Wehr-/Zivildienst geleistet hatten, und denen, die nicht „gedient“ hatten.

            Weitere Vorschläge/Erörterungen sind willkommen. Ich kann das Thema sicherlich nicht abschließend behandeln.

            Eine (nur bzw. wenigstens halbwegs ernst gemeinte) Ergänzung noch: Es könnte natürlich sein, dass das Mädel aus dem Video oben auch ganz schlicht – ihre Tage hat… wobei ich ihr dann raten würde, eine Aktion mit solchen Selfievideos zwecks seriöserer Außenwirkung auf die Zeit zwischen ihren Perioden zu verlegen 😉

            *für englische Verhältnisse

          • @Renton

            Zur Prägung des Nachwuchses hätte ich noch zwei Ergänzungen:

            Wenn Kinder zunehmend nur unter Frauen aufwachsen, ist die entscheidende Frage, _wer_ sie denn zu Eigenverantwortung und auch gesellschaftlichem Verantwortungsbewusstsein leiten könnte. Das könnte ja nur jemand sein, der nicht selbst das Behütet- und Beschütztsein verinnerlicht hat und weiß, was Eigenverantwortung überhaupt ist.

            Seit der Pille und feministischem „Empowerment“ bekommen Frauen nicht mehr alle zwei Jahre ein Kind, sondern würgen sich Last Minute mit 35 eines raus. Wie Christian hier beschrieb, erfolgt das dermaßen zwanghaft und verkrampft, dass man als Mann oft nicht mal richtig standhaft seinen Beitrag leisten kann.
            Als Folge haben diese Frauen dann ein kleines „Heiligtum“ und nicht eine Kinderschar, die entsprechend früh auf sich selbst aufpassen muss. Ich kenne eine Solo-Mutter, die hat ihre Tochter bis zum Abitur auf dem Schulweg begleitet aus Angst vor schlimmen Männern. Ihre Tochter war einen Kopf größer und entsprechend kräftiger. Ein grotesker Anblick.

            Mit dem Pflichtjahr für junge Menschen könnte ich mich schon anfreunden, wenn es zwingend zu den für die jeweilige Tätigkeit üblichen Löhnen erfolgt.
            Denn wenn der einzige Anreiz ein moralischer ist, kann ich gut verstehen, dass da niemand Bock drauf hat, der schon bis Oberkante-Unterlippe wie gut von dir beschrieben medial durchmoralisiert ist. Und eigenes Einkommen ist auch ein guter Anreiz für Eigenverantwortung.

      • „Wir sollten uns schämen, dass unsere jungen Menschen so empfinden.“

        Ja, Medien und Schulen sollten sich schämen dass sie ständig dieses apokalyptische Klimatrara rauströten. Natürlich gibt es dann Leute die das ernst nehmen und Angst bekommen, weil sie nicht klug genug sind die Propagandamasche zu durchschauen. Und natürlich werden dem vor allem junge Leute zum Opfer fallen, weil die sich naturgemäß nicht erinnern können dass die Medien auch mal normal waren.

        • „… dass die Medien auch mal normal waren.“

          Das ist aber schon länger her. Schließlich werden Ökoapokalypsen und Ressourcenknappheit schon seit den 70ern durchs Dorf getragen.

      • Idioten gibt und gab es immer, hirnorganischer Schaden, schlechtes Elternhaus etc. der Unterschied ist, dass die heutzutage von „NGO“s gefördert werden und von Staat und Gerichten mit Samthandschuhen angefasst. Man instrumentalisiert Leute mit psychischen Schäden.

        Auch das ist nicht neu, sei es die frz. Fremdenlegion oder Ceaușescus Securitate, welche sich gerne aus Kinderheimen bedient haben soll. Im Westen missbraucht man sie halt für politmediale Gehirnwäsche.

    • „young people like me… I’m 25“
      Ihre mentale Verfassung ist vielleicht noch einer 15jährigen angemessen, aber nicht einer 25jährigen. So jung ist man mit 25 nicht mehr, dass man sich solch hysterische Anfälle erlauben kann.

      _____

      Die Forderungen der GEW habe ich auch gelesen. Einige sind paradox, wie Senkung der Arbeitszeit, kleinere Klassen, mehr Ausgleichsstunden, Unterstützungssysteme für Lehrkräfte wie Team-Coaching, da sie bei Erfüllung zumindest kurzfristig des eigentliche Problem des Lehrermangels, nämlich den Unterrichtsausfall, verschärfen würden. Konsequenterweise müsste die GEW Vorschläge machen, welche Teile des Curriculums zumindest für eine Übergangszeit entfallen sollten.

      • Mal eben IT Fachkräfte an jeder Schule anstellen 😀
        Lehrer sind richtige Heulsusen. Wer nicht an einer Brennpunktschule Arbeit verdient viel für wenig Erwartungshaltung.
        Der Anfang ist wohl mild anstrengend aber Personen die ich für belastbar halte fanden es nicht schlimm.
        Meine Schwester schaffte den Studiengang mit 3 Kindern

        • „Mal eben IT Fachkräfte an jeder Schule anstellen“

          Das würde helfen, damit Lehrer sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können.

          „Lehrer sind richtige Heulsusen… [und]verdienen viel für wenig Erwartungshaltung“

          Du hast keine Ahnung, dabei müsstest Du nur die richtige Schlussfolgerung aus Deiner Forderung nach IT-Fachkräften ziehen.

          Deutsche Lehrer sind im europäischen Vergleich gut bezahlt, auch aufs Lebenshaltungsniveau bezogen (ohne Berücksichtigung dessen ist nämlich so ziemlich jeder Beruf in D im europäischen Vergleich gut bezahlt), aber ihr Aufgabenspektrum ist ebenfalls groß im europäischen Vergleich. Es gibt an deutschen Schulen fast keine IT-Fachkräfte und nur sehr wenige Sozialarbeiter, was für die Lehrer Mehrarbeit bedeutet: Die durchschnittliche Arbeitszeit eines Vollzeitlehrers beträgt in Deutschland 48 Stunden.

          Hinzu kommt, dass das Stressniveau dieses Berufes überdurchschnittlich hoch ist. Dass Lehrer mit die höchsten Burnout- und Berufsunfähigkeitsquoten haben, liegt nicht daran, dass sie Mimosen sind, sondern weil der Beruf es mit sich bringt und durch unsinnige ministeriale Vorgaben zusätzlicher Stress erzeugt wird. Wenn Du es nicht glaubst, unterrichte mal einen Vormittag sechs Schulstunden lang Kinder, am besten Achtklässler; nur zu, ich bin gespannt auf Deinen Erfahrungsbericht. Und vergiss nicht, dass Du dann erst den halben Arbeitstag rumhast. Die ministeriellen Vorgaben tun ihr übriges. Schon jetzt ist es so, dass ein Dienst streng nach Vorschrift faktisch nicht mehr möglich ist; die Erfüllung sämtlicher Dokumentationspflichten würde den Rahmen sprengen. Projekte wie die politisch erwünschte Inklusion von lernschwachen Schülern, die gerade in Mode ist, bedeuten in der Praxis i.e. häufig sozialen Sprengstoff in den Klassen, Mehrarbeit für die Lehrer (faktisch hat man dann zwei Lerneinheiten anstelle von einer vorzubereiten), für die die meisten im übrigen gar nicht ausgebildet sind, und frustrierte Schüler, die keine adäquate Betreuung erhalten. (Wie soll ein funktionaler Analphabet – ich habe einen als Inklusionsschüler in einer Klasse – am regulären Unterricht teilnehmen können? Das kann nicht funktionieren und wird Lehrern trotzdem zugemutet. Das ist ungefähr so, als würde ein Maurer als jeden 25 . Stein einen Felsklumpen erhalten, den er aber in jedem Fall in der Mauer mit einfügen muss.)

          Von fehlenden und/oder ergonomisch mangelhaft ausgestatteten Arbeitsplätzen habe ich jetzt noch nicht gesprochen. An meiner Schule gibt es viele Tafeln, die ich bei meiner Körpergröße im unteren Bereich nicht ohne Verrenkungen beschreiben kann, weil man sie nicht hoch genug schieben kann.

          „Personen die ich für belastbar halte fanden es nicht schlimm“

          Ich kenne sogar Lehrer, die ihren Beruf sehr mögen. Das ändert nichts daran, dass die Belastung im Schnitt hoch ist.
          Es gibt da übrigens deutliche Unterschiede. Wer kein Hauptfach unterrichtet, ist deutlich geringer belastet, weil er in der Regel keine oder kaum Klausurkorrekturen hat. Die stärkste Belastung haben diejenigen, die sich zwei Sprachen als Fächer ausgesucht haben. Das würde ich niemandem empfehlen, bzw. nur echten Workaholics.

          „Meine Schwester schaffte den Studiengang mit 3 Kindern“

          Das Studium ist auch nicht das Problem.

      • Übrigens:

        https://www.novo-argumente.com/artikel/die_andere_energiewende

        „Eine Umfrage im letzten Jahr hat große Zustimmung ergeben. Insgesamt 65 Prozent der Wähler unterstützen demnach den Ersatz fossiler Kraftwerke durch emissionsfreie Kernreaktoren der nächsten Generation. Unter den Wählern der Demokraten sind es sogar 74 Prozent (13 Prozent dagegen), bei den Republikanern 54 Prozent (33 Prozent dagegen).“

        Kann es sein, dass den Grünen gerade deren Klimapanikpropaganda zum Boomerang wird? Anders ist kaum zu erklären, warum bei den Demokraten die Zustimmung zur Kernenergie größer ist. Zeigt aber auch, dass die Wähler der Demokraten nicht alle grüne Idioten/Ideologen sind.

  3. Wenn Männer 50% der Carearbeit machen und trotzdem noch weit über 50% der gemeinsamen Ausgaben bezahlen sollen, da glauben wohl selbst Feministinnen nicht mehr daran das man dann nicht das „Frauen-sind-solche-armen-Opfer“ Lamento weiter verkaufen kann.

      • Das interessanteste Detail an diesem Photo:
        Es gibt mindestens eine Feministin, die sich DinA2 große Aufkleber hat drucken lassen, auf denen „Fick dich“ steht.
        Wenn man 50 Stück in Indoor Ausführung bestellt, bekommt man die ab etwa 100 Euro.

        Das Gespräch dazu muss man sich vorstellen: „Wir brauchen mehr ‚Fick Dich‘ Aufkleber“ – „Noch mal 50 oder gleich 100?“ – „Die letzten 50 waren in einer Woche weg, das Patriarchat ist ja ÜBERall. Mach lieber 200“ – „Wir haben ja noch das Fördergeld vom Frauenministerium/der Heinrich-Böll-Stiftung/der Gleichstellungsstelle, das ist locker drin“

  4. 1.) «Beim Pornoschauen sind die Jungs ganz bei sich»

    Was denken Männer zwischen 18 und 25 über Pornografie – und über ihren eigenen Pornokonsum? Was macht das mit ihnen, mit ihren Vorstellungen von Sexualität und Männlichkeit? Reinhard Winter wollte es genauer wissen. Der Pädagoge und sein Team vom Sozialwissenschaftlichen Institut Tübingen haben Interviews mit jungen Pornokonsumenten in ganz Deutschland geführt. Und auch mit einigen Frauen. Sein Fazit: «Jungs, auch solche, die reichlich Pornos nutzen, sind oder werden keine Monster.»
    Winter gehört zu den profiliertesten Stimmen auf dem Gebiet der Jugendforschung. Sein neues Buch «Porno, Sex und Männlichkeit» zeichnet sich aus durch eine wohltuende Nüchternheit. Pornofilme werden weder verteufelt noch verharmlost, sondern als das betrachtet, was sie sind: ein kleiner Teil im Leben von sehr vielen jungen Männern – über den noch immer kaum gesprochen wird. Die Studie konzentriert sich auf Pornokonsum «im grünen Bereich»: Darstellungen sexualisierter Gewalt oder extreme Formen wie Pornosucht stehen nicht im Zentrum. Winters Gesprächspartner stammen aus der Mittelschicht, zwei Drittel der befragten Männer sind Studenten.

    https://www.nzz.ch/gesellschaft/pornos-was-macht-das-mit-den-maennern-und-dem-sex-ld.1708903
    Ein Beitrag ganz entgegen dem Sendungsbewusstsein der feministischen-links-grün-gendernden Meinungsmacherinnen…

    Jugendorganisationen sehen das nicht so locker. Ihre Botschaft: Man müsse den Jungen unbedingt sagen, dass Pornos Fiktion seien und keine Realität. Pro Juventute warnt davor, dass Teenager das, was sie in Pornos sähen, sonst ungefiltert übernehmen könnten. Ist diese Sorge berechtigt?
    Man kann den Jugendlichen schon immer wieder sagen, dass Pornos gespielt sind. Aber beim «Tatort» käme auch niemand auf die Idee, solche Hinweise einblenden zu lassen. Diese Warnungen sagen eher etwas über die Einstellung einer behütenden Gesellschaft zu Sexualität aus, als dass Jugendliche tatsächlich aufgeklärt werden müssten. Jeder junge Erwachsene, der einigermassen bei Bewusstsein ist, weiss, dass Pornofilme nicht echt sind.

    Haben Jugendorganisationen ein Wahrnehmungsproblem?
    Nein, aber sie haben vor allem mit Problemfällen zu tun – was dazu führen kann, dass diese problematischen Beispiele als Pars pro Toto für alle Jugendlichen verwendet werden. Junge Männer sollen davor gewarnt werden, dass Pornofilme falsche Vorstellungen von Männern und Frauen beim Sex zeigen? Diese Debatte zielt am Kern der Sache vorbei. Die Männer sollten sich selber entdecken können, ohne diesen Teil ihrer Sexualität von sich wegschieben zu müssen, weil er von der Gesellschaft stigmatisiert wird. Ein anderer Aspekt ist der Leistungsdruck im Bett, den viele verspüren: Den gibt es beim Pornoschauen nicht.

    Aber die sehr leistungsfähigen Männer in diesen Filmen können ihre Zuschauer schon unter Druck setzen.
    Pornos verstärken einen Druck, der vorher schon da war. Potent zu sein, die Frau zum Orgasmus zu bringen, ist Teil der männlichen Identität. Auch hier kann man sich fragen: Muss das zwingend so sein? Woher dieser Sexstress? Sind es Pornos, oder sind es Männlichkeitsbilder, die von der Gesellschaft auch sonst kultiviert werden? Wie wäre es mit einer anderen Arbeitsteilung im Bett? Macht man Sex nicht zu zweit? Diese Fragen halte ich für viel wichtiger, als Sexfilme zu dämonisieren und Teenagern zu unterstellen, sie seien nicht in der Lage, zwischen Pornos und ihrem eigenen Sexleben zu differenzieren.

    Ganz so einfach ist es offenbar nicht. Einige der jungen Frauen in Ihrem Buch halten genau das für ein Problem, «weil die Jungs einfach ein komplett falsches Bild von Sexualität vermittelt bekommen», wie es eine der Interviewten ausdrückt.
    Ich erlebe die Frauen in den Gesprächen eher als ambivalent. Zum einen befürchten sie, dass junge Männer den Bezug zur Realität verlieren könnten. Zum anderen finden sie’s nicht schlecht, wenn die Jungs Pornos schauen, weil die ja noch etwas lernen können dabei. So zumindest die Idee. Ich interpretiere das so, dass viele junge Frauen ihr Sexleben als monoton empfinden und vielleicht hoffen, dass ihre Partner auf neue Ideen kommen. Vor allem, wenn die Männer noch wenig erfahren sind.

    Das ganze Interview mit R. Winter ist sehr lesenswert. Ich bezweifle, dass es ein solches in den deutschen Medien zu finden gibt. Mal schauen, ob in den nächsten Wochen etwas auf ZEIT oder Spiegel durchsickert.

    BUCHTIPP:
    Reinhard Winter: Porno, Sex und Männlichkeit. Wie junge Männer ihre Sexualität schaffen. Beltz-Juventa-Verlag. Weinheim, Basel 2022. 276 S. Fr. 39.90.
    @Christian: wäre sicher auch mal eine eigenen Blockeintrag wert.

    2.)
    Thüringer Landtag stimmt gegen gendergerechte Sprache

    Landtag und Landesregierung in Thüringen sollen nach dem Willen einer knappen Parlamentsmehrheit in ihrer öffentlichen Kommunikation nicht gendern. Das wird in einem heftig umstrittenen Antrag der oppositionellen CDU-Fraktion verlangt, der am späten Mittwochabend bei einer namentlichen Abstimmung im Landtag 38 von 74 abgegebenen Stimmen erhielt. 36 Abgeordnete votierten dagegen. Die rot-rot-grüne Minderheitskoalition hatte mit einem Gegenantrag noch vergeblich versucht, einen Kompromiss mit einer „Selbstverpflichtung zu einer respektvollen Kommunikation“ zu finden.

    https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/thueringen-landtag-stimmt-gegen-gendergerechte-sprache-18453316.html

    Selbstverständlich ist der Skandal nicht der politische Wille „Gendern“ durchzusetzen, sondern dass die CDU gemeinsam mit der AfD dagegen stimmt.

    3.)
    https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/frankreich-und-fuenf-jahre-metoo-18443494.html
    Frankreich sieht sich nach fünf Jahren MeToo-Bewegung in einem ganzen Strudel der Skandale. Von den anfangs noch lautstarken Verteidigungen der amourösen Tradition des Landes ist nichts mehr zu hören.

    4.)
    Klage gegen Warren Beatty wegen Missbrauchs von Minderjähriger
    Jetzt hat #MeToo auch Warren Beatty eingeholt. Eine Amerikanerin aus dem Bundesstaat Louisiana reichte am Montag eine Schadenersatzklage gegen den Hollywood-Star ein, weil er sie 1973 als Minderjährige sexuell missbraucht haben soll. Wie Kristina Charlotte Hirsch bei Gericht in Los Angeles vortrug, hatte Beatty sich ihr Vertrauen erschlichen, als er die damals Vierzehnjährigen bei Dreharbeiten kennenlernte. […]

    https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/klage-gegen-schauspieler-warren-beatty-wegen-missbrauchs-minderjaehriger-eingereicht-18450028.html

    5.)
    Die Verurteilung des ehemaligen Hollywoodstars galt als Erfolg der #Metoo-Bewegung. Doch plötzlich könnte es auch ganz anders kommen.
    https://www.nzz.ch/panorama/harvey-weinstein-schoepft-neue-hoffnung-waehrend-ein-film-seinen-untergang-zeigt-ld.1711534?reduced=true

    […] Der Sex sei einvernehmlich gewesen, konterte hingegen der Anwalt Weinsteins, Mark Werksman, bei seinem Eröffnungsplädoyer Ende Oktober. Die Frauen hätten sich davon einen Karrieresprung in Hollywood erhofft. «Sehen Sie sich ihn an», sagte der Anwalt mit Blick auf Weinstein. «Er ist nicht Brad Pitt oder George Clooney. Wer glaubt denn, diese schönen Frauen hatten Sex mit ihm, weil er so attraktiv ist? Nein, sie taten es, weil er mächtig war.»

    Die Aussagen veranschaulichen die Wirkungsmacht der #Metoo-Bewegung. Inzwischen würde kaum mehr jemand eine Branche, in der die «Casting-Couch» und «Tausch-Sex» zum ganz normalen Berufsalltag gehören, schulterzuckend hinnehmen. Weinsteins Anwälte versuchen aber genau daraus Kapital zu schlagen. In ihrer Darstellung wird Harvey Weinstein erst als monströs wahrgenommen, seit #Metoo das gesellschaftliche Bewusstsein für die Grenzen zwischen Sexismus und Übergriffen geschärft hat. Oder anders formuliert: Man messe seine alten Taten an neuen Normen. Weil bei Sexualverbrechen meist Beweise fehlen und die Glaubwürdigkeit der Betroffenen umso wichtiger ist, versuchen seine Verteidiger zudem, die Integrität der Zeugen in Zweifel zu ziehen.
    Könnte Weinstein frei kommen?
    In New York kam der bekannte Filmproduzent mit dieser Argumentation nicht durch. Seine Verurteilung vor zwei Jahren hatte Symbolkraft: Auch die Einflussreichen und vermeintlich Unantastbaren müssen für ihre Verfehlungen büssen, so deuteten viele das Zeichen. Die Vereinten Nationen sprachen gar von einem «Wendepunkt» im Umgang mit Opfern sexueller Gewalt.

    Wird Weinstein nun auch in Los Angeles erneut verurteilt, droht ihm lebenslange Haft. Doch es könnte auch ganz anders kommen.
    Das Oberste Gericht in New York hat ihm Ende August erlaubt, gegen das erste Urteil Berufung einzulegen. Weinstein erhält also eine zweite Chance, die Geschworenen in New York von seiner Unschuld zu überzeugen. Man geht davon aus, dass das dortige Berufungsgericht den Fall 2023 aufnimmt.

    Für viele kam der Entscheid überraschend. «Es ist beunruhigend und schockierend, dass Harvey Weinstein erlaubt wurde, seine Berufung in New York fortzusetzen, und deshalb verfolgen wir – Überlebende und Unterstützer – den Prozess in Los Angeles mit grosser Aufmerksamkeit», sagte Caitlin Dulany der «New York Times». Die Schauspielerin beschuldigt Weinstein, sie Mitte der 1990er Jahre sexuell belästigt und angegriffen zu haben.

    Denn mit der Erlaubnis des New Yorker Berufungsgerichts, die Verurteilung anzufechten, gewinnt der Fall in Kalifornien plötzlich deutlich grössere Bedeutung. Es ist womöglich nicht mehr nur eine Zusatzschlaufe, in der Weinstein ein paar Jahre zusätzliche Haft auferlegt bekommt, sondern ausschlaggebend über seine Zukunft. Kommt Weinstein an der Ostküste tatsächlich frei, entscheiden die neun Männer und drei Frauen in der Jury an der Westküste, ob er in Haft bleibt oder trotz allem aus dem Gefängnis entlassen wird.

    #Metoo-Aktivistinnen befürchten, ein Freispruch könnte Signalwirkung haben: Wenn nicht einmal Weinstein, dem 90 Frauen sexuelles Fehlverhalten vorwerfen, für sein Handeln zur Verantwortung gezogen wird, wer dann?

    6.)
    Während in den USA mit dem 2. Weinstein Prozess eine Wandlung bei #metoo eintritt, bleiben in Deutschland die Unbeirrbaren und Reinen bei ihren Kämpfen gegen toxische Männer.

    https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunstmarkt/zeit-bericht-ueber-metoo-verdacht-gegen-galerist-johann-koenig-18437864.html

    Trotz einstweiliger Verfügung: „Zeit“ bleibt bei MeToo-Vorwürfen gegen den Galeristen Johann König

    […] Nun aber, sagt Königs Anwalt, sei es der „Zeit“ verboten, in Bezug auf König „den Verdacht zu erwecken, dieser habe im Oktober 2019 mindestens fünf Frauen sexuell bedrängt, mit anzüglichen Bemerkungen belästigt und ihnen gegenüber seine Macht ausgespielt“. Untersagt sei „auch die Erweckung des Verdachts, Herr König habe im Oktober 2017 auf verschiedenen Partys anlässlich der französischen Kunstmesse FIAC in Paris mehrere Frauen unangemessen berührt“.

    Über Vorwürfe der Belästigung dürfe „in ihrer überwiegenden Substanz weiterhin als Verdacht berichtet werden“, entgegnet eine Sprecherin des „Zeit“-Verlags, „explizit über den Vorwurf eines überrumpelnden Kusses, des Begrapschens mehrerer Frauen, des Ableckens eines Ohrs sowie den angeblichen Versuch Johann Königs, eine Frau gewaltsam in eine Toilettenkabine zu drängen“. Ebenso erlaubt sei die Passage des angegriffenen Artikels, „die sich auf die Verdachtsberichterstattung über den Vorwurf der Grenzüberschreitung gegenüber einer Geschäftspartnerin bezieht (sexualisiertes Verhalten, körperliche Distanzlosigkeit, verbale Übergriffigkeiten)“.

    Soweit das Landgericht Hamburg eine „Beweisführung durch Zeuginnen ,vom Hörensagen‘“ teilweise gebilligt habe, werde man Rechtsmittel einlegen und die Untersagung weiterer Teile des Artikels beantragen, sagt Königs Anwalt. Zudem mache man Schadenersatz- und Schmerzensgeldansprüche geltend. Soweit das Gericht Teile der Berichterstattung untersagt habe, prüfe man Rechtsmittel, heißt es auf der Gegenseite. Die „Debatte um MeToo in der Kunstszene“, die „in vollem Gang“ sei, könne „auch künftig auf Basis der Recherche geführt werden“, gibt die „Zeit“ an. Die Künstlerin Monica Bonvicini teilte dem Magazin „Monopol“ derweil mit, sie lasse sich von der König Galerie vorläufig nicht mehr vertreten. Sie warte ab, „bis die Vorwürfe, die gegen Johann König erhoben wurden, geklärt sind“.

    Notiz an mich selbst: Die ZEIT ist kein seriöses Medium.

    7.)
    Emma haut mal wieder (absolut zu Recht) schwer auf die Kacke.

    #Iranerinnen kämpfen gegen #Islamismus, in #Deutschland darf er wüten. #AnnalenaBaerbock sieht keinen Zusammenhang zur Religion, @NancyFaeser löst ein #Expertengremium zur Islamismusbekämpfung auf. @susannschroeter fragt: Ist das naiv oder zynisch?

    Notiz an mich selbst: EMMA ist mittlerweile ein seriöses Medium (seriöser als die ZEIT).

    • „Notiz an mich selbst: EMMA ist mittlerweile ein seriöses Medium (seriöser als die ZEIT).“

      Da gilt wohl dasselbe, wie bei der BILD, die ja geradezu zum Leuchtturm des deutschen Investigativjournalismus‘ geworden ist, ohne dafür jemals auch nur nuanciert ihr eigenes Niveau gesteigert zu haben… 😉

  5. Ist das Problem bei Pornos nicht, dass sie Frauen als Männer begehrend darstellen? Auch als dominante Männer begehrend? Was natürlich sein kann denn Frauen wollen ja in erster Linie in Ruhe gelassen werden von Männern.

    Es wird immer nur über Pornos und Männer gesprochen. Warum eigentlich?

    • „Ist das Problem bei Pornos nicht, dass sie Frauen als Männer begehrend darstellen? Auch als dominante Männer begehrend? Was natürlich sein kann denn Frauen wollen ja in erster Linie in Ruhe gelassen werden von Männern.“

      Das ist eine interessante These und m.E. durchaus schlüssig. (Heten-)Pornos sind in der Tat Fiktion. Frauen, die wollüstig auf Männer stehen; sowas gibt es im realen Leben nicht. Pornos unterminieren daher die weiblichen Interessen, die darauf angelegt sind, ihre Sexualität so teuer wie möglich zu verkaufen. Pornos kultivieren nicht das Bild der Frau als kostbare, göttliche Wesen, denen der Mann zu dienen hat, sondern stellen den Mann als Faktor dar, dem eine Frau verfällt. In unserer feministischen Gesellschaft ist das in der Tat eine schwer erträgliche Konstellation.

  6. Weil Hetze gegen Männer sozial gerecht ist, macht der SKM Bundesverband e.V. (katholischer Fachverband der sozialen Arbeit und Mitglied im Deutschen Caritasverband) munter mit, und zwar mit einer Tagung

    https://echte-männer-reden.de/maennerkongress22-extern/
    Fachtag im Rahmes des 5. Jungen- und Männerkongress des SKM Bundesverbandes am 23. November 22 in Berlin
    Was Männer kosten

    Wie man bereits beim Titel der Veranstaltung ahnt, darf auch Oberhetzer Boris von Heesen auftreten (11:15 Uhr – Vortrag II) und Werbung für sein Buch und seine Propaganda machen.

    Obligatorisch sind natürlich auch regelmäßige Gendersterne, sozusagen als Ausweis rechter gesinnung und als Erhaltungsdosis an Indoktrination.

    • Die Evangelischen sind da sogar noch feministischer. Und komischerweise werden immer dort wo Feminismus sich breit macht, auf einmal Männer herabsetzten Thesen verbreitet.

      Aber Feminismus hat überhaupt nichts mit Männerhass zu tun.

      Das diese Seite hier von Alles-außer-Männer-Ministerium unterstützt wird, ist wirklich kein bißchen überraschend.

  7. Weil es Grünen Spaß macht, öffentlichkeitswirksam Steuergelder rauszuhauen, um Macht zu demonstrieren

    In dem Kurzvideo wird auch die Initiatorin gezeigt.

    Wir warten aber noch dringend auf die Milchpumpen und Wickeltische in der Herrentoilette. Wieso dauert das so lange??

    • Ein Wickeltisch ist keine schlechte Idee und macht tausendmal mehr Sinn, als ein Tamponspender. Ich war schon gezwungen, die Kinder an den unmöglichsten Stellen zu wickeln. Sinnvoll wäre sowas außerhalb des geschlechtsspezifischen Bereiches.

      • Dann wär ich eher noch derjenige der einen neutralen Wickelraum für Eltern oder z.b. stillende Mütter (jaja und Väter) vorschlagen würde, gerade wenn es wie in Arbeitsämtern mal länger dauern kann.

  8. Wenn etwas einer Russia-Gate-Verschwörung am nächsten kommt dann das hier:

    https://www.rationaloptimist.com/blog/putins-fake-fracking-news/

    Ist wesentlich plausibler als die Unterstützung Trumps, denn

    Bekämpfung von Fracking nützt Russland sicher, Unterstützung Trumps (aus 2016-Sicht) nur vielleicht.

    Man sollte aber nicht glauben, dass die russische Unterstützung für (notwendigerweise) Fracking-Gegner den Ausschlag für deren Erfolg gab. Sie hat ihn lediglich etwas wahrscheinlicher gemacht. Und ohne fruchtbaren Nährboden hätte sie 0 gebracht. Ein Argument gegen Meinungsfreiheit ist sie schonmal gleich dreimal nicht, was auch Matt Ridley sicher nicht aussagen wollte (er ist ein Libertärer und für Meinungsfreiheit).

    • Lächerlich. Typische US-Propaganda, eine Mischung aus Suggestionen, unbelegten Behauptungen und Unterstellungen, als ob jeder täglich RT Today einsaugt. Ich lese da hin- und wieder (und bin damit sicher eine Ausnahme), die allermeisten Artikel haben mehr Substanz als die in unseren Mainstreammedien. Viele werden sogar von Westlern geschrieben, die man hier nicht mehr zu Wort kommen lässt.

      Dass die Amerikaner Fracking verteidigen und Russland bashen, ist naheliegend, schließlich entspricht es IHREN Geschäftsinteressen. Sie können ihr überteuertes Frackinggas an uns loswerden und wir sind von ihnen abhängig. Ich würde es vorziehen, billiges russisches Gas zu kaufen, denn dass Fracking ohne jegliche Umweltrisiken möglich ist, glaube ich keine Sekunde lang, wenn schon simple Geothermie für Probleme sorgt. Fracking ist für mich eine Verzweiflungstat, das letzte Aufbäumen einer perversen und kranken Industriegesellschaft, die den Absprung (Richtung Kernenergie oder Desertec) nicht schafft, weil sie von abgrundtief dämlichen Idioten regiert wird.

    • „ Dass die Amerikaner Fracking verteidigen und Russland bashen, ist naheliegend, schließlich entspricht es IHREN Geschäftsinteressen. Sie können ihr überteuertes Frackinggas an uns loswerden und wir sind von ihnen abhängig. “

      Matt Ridley will aber, dass wir selber fracken, also zumindest GB. Abgesehen davon ist Fracking-Gas billig. Nur die Verflüssigung macht das Amerikanische teuer.

      „… denn dass Fracking ohne jegliche Umweltrisiken möglich ist, glaube ich keine Sekunde lang, wenn schon simple Geothermie für Probleme sorgt…“

      Problematisch starke Erdbeben gibt es weder bei Fracking noch bei Geothermie zwangsläufig, nur an manchen Orten. Und dann kann man immer noch damit aufhören, bevor es zu wirklichen Schäden kommt.

      • Wie auch immer. Uns fragt man ohnehin nicht und die Wahrheit bekommen wir auch nicht gesagt. Ich bin entschieden dagegen, irgendwelche Chemikalien in den Boden zu pumpen, die man da niemals wieder rausbekommt, m.E. hat man sowas nie vollkommen unter Kontrolle und Deutschland ist nicht Amerika, hier ist alles eng und dicht besiedelt. Fühlt sich für mich einfach falsch an, zumal es auch nur wieder eine vorübergehende Lösung wäre, wenn man schon massiv Geld investiert, dann lieber in so Wüstenstromprojekte, in neue sicherere Kernkraftwerke oder meinetwegen auch in Geothermie oder sowas.

      • Fracking ist eine Sauerei und auch potentielle Gefahr für’s Grundwasser.
        Das Problem ist in D, dass hier nur noch Gendertrottel gezüchtet werden, während in US neben diesem auch noch gute Forschung gemacht wird.
        Geothermie wurde in D schon begonnen, aber nicht im erforderlichen Maße vorangetrieben. Löblich war, möglichst tief zu bohren. Aber halt nicht tief genug, weil die grundlegende Technik dafür nicht weiterentwickelt wurde.
        Maser ersetzen und oder ergänzen mechanische Bohrer, das Gestein schmilzt auf und beschichtet das gebohrte „Rohr“ mit einer Glasschicht, die vor Gaseinbrüchen und Verschmutzung durch außenliegende Gesteinsschichten schützt. Auf die Weise kann man bis zu 20km tief bohren, entsprechend hoch sind die Temperaturen (500 Grad C) und der Wirkungsgrad.
        https://winfuture.de/news,128518.html
        Und das Beste daran: Die Wärme kann man entnehmen, ohne dass sich die Prozesse im Erdinnern auf absehbare Zeit verändern. Die Energie wird nicht fossil oder durch Verbrennung erzeugt, und sie stammt von der Erde selbst.
        Investieren, machen und froh sein. Aber bevor wir weitermachen, haben US-Firmen wahrscheinlich schon teuerste Patente aufgelegt. Während wir Klimakleber von der Strasse tragen lassen, die zu blöd sind, sich für eine bessere Zukunft überhaupt mal Gedanken abseits von Genderschwachsinn, Trans-Cis-Dödeldidum-Hype und Frauenquoten zu machen.

        Hätte Bruce Willis damals nicht das Loch auf dem Asteroiden gebohrt :-), wäre die Erde auch ganz ohne fossile Brennstoffe ausgestorben. So einen Unternehmergeist brauchen wir auch hier jetzt, und nicht irgendwelchen postfeministischen Schwachmatismus.

  9. Wie reagieren auf militärische Aggression:

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=90257

    Der Artikel enthält auch, worauf ich auch schon gekommen bin: Dass es einen Unterschied macht, ob der Gegner in der Offensive ist oder in der Defensive, egal wie böse er sein mag.

    Zu Venezuela:

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=90265

    Was haltet ihr von dem Thema. Ist der Sozialismus schuld an der vergangenen Krise oder der Kapitalismus oder einfach nur eine falsche Wirtschaftspolitik? Hat man sich in den 2000ern vielleicht zu sehr auf die Öleinnahmen verlassen, in der Annahme, dass die Ölpreise nicht mehr sinken könnten, weil das Öl langsam zuneige gehe?

    • Nachdenkseiten ist der letzte Dreck. Der Autor dieses Textes ist ein ehemaliger Minister des Diktators Maduro. Jetzt kritisiert er seinen Chef als Neoliberalen, aber er selber gehört zu den Profiteuren der Diktatur, ich könnte kotzen.

      Ich war 1994 in Venezuela und war überrascht, wie modern das Land war, Die Hauptstadt Caracas war voller Wolkenkratzer, es gab vierspurige Autobahnen, du konntest alles kaufen was das Herz begehrt. Natürlich alles dem Ölreichtum zu verdanken, Slums und Dreck gab es trotzdem genug. Die Venezolaner beschwerten sich gelegentlich über Migranten aus Kolumbien, die auf der Suche nach Arbeit über die Grenze kamen. Kolumbien war ärmer, hatte kein Öl, nur den besten Kaffee der Welt, aber der brachte nicht so viel ein. Die Oberschicht flog übers Wochenende nach Miami zum Einkaufen, aber es gab trotzdem genug Korruption und Armut. Im Grunde ein südamerikanisches Saudi-Arabien, nur ohne Islam.

      1998 wurde dann Hugo Chavez zum Präsidenten gewählt, und begann das Land umzukrempeln nach sozialistischer Art. Der gesamte öffentliche Dienst wurde ausgetauscht, die erfahrenen Angestellten der nationalen Ölgesellschaft PDVSA wurden entlassen und durch Kader von Chavez sozialistischer Partei ersetzt, die Keine Ahnung hatten aber Linientreu waren. Bis 2008 dauerte der Höchststand der Ölpreise, der eine Menge Geld in die Staatskassen spülte und Chavez `Sozialprogramme finanzierte. Nach 2008 ging es bergab, und da die Linken darauf vertrauten dass das Öl Geld weiter fließen würde, investierten sie nicht in den Ölsektor und ließen alles verkommen. Seitdem geht es ökonomisch bergab. die Ölförderung geht immer weiter zurück (obwohl Venezuela größere Ölreserven hat als Saudi-Arabien), die Menschen werden immer ärmer, für Sozialprogramme ist kein Geld mehr da. Dafür steckt die Regierung bis zur Nase im Drogenhandel, und mit ihr Polizei und Militär. Was auch erklärt, warum es keinen Umsturz gibt, obwohl alle unzufrieden sind. Jede Rebellion wird umgehend niedergeschlagen.

      In den letzte Jahren sind vier Millionen Menschen ausgewandert, fast die Hälfte in das Nachbarland Kolumbien, wo sie gut aufgenommen wurden, da die beiden Länder sehr ähnlich sind und es viele Bindungen zwischen den Menschen gibt.

      Meine kolumbianische Frau hatte eine Halbschwester in Venezuela, der Familie haben wir gelegentlich etwas Geld (100€) geschickt, wovon sie dann wieder einen Monat essen konnten. Später kam der Neffe über die Grenze zu den Schwiegereltern in Medellín, wo er eine Zeit lang lebte, bis er eine Job in der Hauptstad bekam. Die Schwester meiner Frau ist kürzlich verstorben an Anämie, weil man kein Geld für die teuren Medikamente hatte. Wir haben dann noch mal 200 € geschickt für die Beerdigung. Das war es dann.

      Jeder, der irgend etwas positives über die aktuelle venezolanische Regierung des gelernten Busfahrers Nicolas Maduro schreibt, ist entweder ein verblendeter Linksradikaler oder ein Profiteur des Systems. IN jedem Fall ein Arschloch, wie die Leute von den deutschen Linken, die Maduro zur Wiederwahl gratulieren usw.

  10. Zun Abzug russischer Truppen vom Westufer/Kherson:

    https://threadreaderapp.com/thread/1591710075563167744.html

    Weitere Diskussion hier:
    https://twitter.com/patriot_singles/with_replies

    Ebenso Torsten Heinrich ab 17m 55s

    Mir erscheint es sehr plausibel, dass die Ukrainer den Russen quasi freies Geleit gegeben haben und die Russen im Gegenzug auf anderes Verzichten. Wenn die USA die Hände im Spiel haben, ist die zukünftige Entwicklung völlig offen. Vielleicht ist ja der Krieg noch in diesem Jahr vorbei.

  11. Der voranschreitende Trend zum Gesinnungsstaat wird immer besorgniserregender, weil auch immer mehr die Justiz betreffend. Neue Beispiele (leider ohne veröffentlichte Entscheidungsbegründungen, deshalb alles unter gewissem Vorbehalt):

    Das Amtsgericht Flensburg sprach einen wegen Hausfriedensbruchs angeklagten „Aktivisten“ frei, der an der Besetzung eines Privatwaldes beteiligt war.
    https://taz.de/Urteil-zu-Baumbesetzung/!5890379/
    Das Gericht sah zwar den Tatbestand des Hausfriedensbruchs erfüllt, nahm aber eine strafbarkeitsausschließende Notsituation an, und zwar, nicht zuletzt unter Berufung auf das Klimaurteil des BVerfG, wegen des Klimaschutzes. Das grenzt schon an Rechtsbeugung, denn es ist in der Rechtswissenschaft eigentlich völlig einhellige Ansicht, dass Fernziele keine Straftaten rechtfertigen können. Und das natürlich völlig zu Recht, denn anderenfalls wären ersichtlich der willkürlichen Begehung von Straftaten Tür und Tor geöffnet, solange man sich dafür nur auf ein ehrenwertes Motiv berufen kann. Ich bezweifle, dass die Amtsrichterin genauso entschieden hätte, wenn der „Aktivist“ beispielsweise ihr Auto angezündet hätte, um dessen Beitrag am Klimawandel zu verhindern…

    Und das Amtsgericht Tiergarten lehnte einen seitens der Staatsanwaltschaft beantragten Strafbefehl gegen einen „Klima-Kleber“ ab, offenbar mit sehr „interessanter“ Begründung. Die detaillierteste Darstellung, die ich diesbezüglich gefunden habe:
    Seine Entscheidung begründet das Gericht damit, daß die Extremisten zwar nicht Ort und Zeit der Blockade angekündigt haben. Wohl aber sei ihre generelle Absicht bekannt, derartige Aktionen im Stadtgebiet durchzuführen. Autofahrer könnten deswegen vorsorglich auf den ÖPNV umsteigen. Und dann würden sie auch nicht im Stau stehen.
    Der Richter schreibt in seinem Beschluß, daß es sich bei der blockierten Kreuzung um einen „allgemein bekannten, stark frequentierten Verkehrsbereich“ handele, an dem „auch ohne politische Aktionen regelmäßig mit Staus zu rechnen ist“.
    Darüber hinaus greift der Richter die Autofahrer an. Diese seien „maßgeblich an dem Verbrauch von Öl beteiligt und damit Teil der Klimaproblematik“. Da Fahrzeugführer auch vom Klimawandel betroffen seien, würden die Blockierer für diese „mit demonstrieren“. Und weiter: „Die legitime Ausübung“ des Rechts auf Versammlungsfreiheit überwiege „bei Weitem“ die „nur verhältnismäßig geringfügig eingeschränkten Grundrechtsbelange“ der Verkehrsteilnehmer.

    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2022/gericht-paktiert-mit-klima-klebern/
    Diese Bewertung ist ebenfalls juristisch völlig unhaltbar (und wird übrigens auch von den allermeisten Berliner Amtsrichtern nicht geteilt, die derartige Strafbefehle zumeist antragsgemäß erlassen).

    Hier fängt unser Rechtssystem tatsächlich an, für die „Guten“ die Gesetze außer Kraft setzen zu wollen. Man kann nur hoffen, dass unsere Justiz noch solide genug ist, dem energisch entgegenzutreten. Gegen beide Entscheidungen ist natürlich Rechtsmittel eingelegt worden.

    • Im folgenden Video kommentieren „Clownswelt“ und Shlomo (ehemals die „vulgäre Analyse“) einen Beitrag von „mdr Investigativ“. Bei dem ganzen Beitrag muss man sich immer wieder vor Augen führen, wie Politiker, Teile des Rechtssystems und vor allem ein und dieselben „Journalisten“ mit Leuten umgegangen sind, die völlig legale Demos gegen die Coronamaßnahmen durchgeführt haben. Und wie nun mit faktisch kriminellen Intensivtätern umgegangen wird. Zumindest öffentlichrechtlich medial haben wir den langen Weg in DDR-Verhältnisse wohl endlich vollständig zurückgelegt.

  12. Juhu, Lebenszeichen von Arne:
    https://genderama.blogspot.com/2022/11/kindschaftsrechtsreform-als.html

    Sind aber auch echt knallharte Themen, die er zusammengetragen hat. Schwer zu ertragen, ohne gesteigerte Wutempfindungen.

    Z. B. erinnert ihr euch noch an das (einzige?) Kernargument von Frauenlobbyisten gegen Doppelresidenz? Also dass die bösen Väter doch alle nur daran interessiert sind, sich den Unterhalt zu sparen, was in unserer Bubble gerne als Musterbeispiel für Projektion bezeichnet wurde. Evidenz gefällig?

    >>“Wir verwehren uns nicht gegen eine Reform, die aus familienrechtlicher Sicht mehr als notwendig ist, wir verwehren uns gegen die Vorhaben dieser Reform, wo feministische Ansätze mehr als dürftig sind“, sagte Frieben. Größter Kritikpunkt war eine mögliche Automatisierung von Doppelresidenz und geteilter Obsorge bei getrennt lebenden Eltern. Dadurch würden sich Unterhaltszahlungen „massiv“ verringern, was „aufgrund der aktuellen Einkommen von Frauen auch hier den Weg in die Frauen- und Kinderarmut bedeutet“<>Aus dem Justizministerium heißt es dazu, dass der Entwurf derzeit erarbeitet werde. Wie bisher werde es auch in Zukunft Gespräche mit Stakeholdern und Frauenorganisationen geben. Ziel sei eine „feministische Reform“ mit Fokus auf Frauen- und Kinderrechte sowie Gewaltschutz.<<

    Man kann halt bei so ziemlich allem, wo Feminismus draufsteht, gar nicht so viel fressen wie man kotzen möchte…

    • Huch, meine Zeichen zum Einleiten und Beenden von Zitaten haben da wohl irgendwelche Formatierungen getriggert, wodurch der Absatz zwischen den Aussagen der Frauenlobbyistin und der Beschwichtigung des Justizministeriums verschluckt wurde. Ich schrieb zu dem ersten Zitat:

      … Kann man seine schamlose Geldgier eigentlich noch deutlicher und ungenierter kundtun? Und stößt ein derart deutlicher Nachweis moralischer Verkommenheit auf entsprechende Abwehr? Aber nein, wir leben schließlich immer noch im Patriarchat (wörtlich: Herrschaft der Väter). Darum natürlich sofort die pflichtschuldige Erklärung des Justizministeriums: …

  13. Falls sich jemand dafür interessiert…

    Es ist ja nichts dagegen einzuwenden, sich zum Zwecke eines gewissen Unterhaltungswertes einige künstlerische Freiheiten zu erlauben, aber das ist wohl schon ne ganz schöne Shitshow…

  14. Arnes Presseschau ist mal wieder würzig. Punkt 2 etwa.
    https://genderama.blogspot.com/2022/11/neue-studie-vorstandsfrauen-verdienen.html

    Die Schweizer Sozen wollen zur Bundesratswahl nur Frauen als Kandidaten zulassen. Aber wehe ein Mann fühlt sich davon diskriminiert und erwägt, parteilos zu kandidieren.

    Presse dazu:
    „Quoten helfen Frauen, sich das zu holen, was ihnen zusteht, ihnen bisher aber durch die Geschichte verweigert wurde. Ein reines Frauen-Ticket für den Bundesratssitz der SP ist darum nicht diskriminierend, sondern konsequent. Daniel Jositschs Quengelei nach Qualität vor Quote entlarvt, worum es ihm wirklich geht: Um sich selbst. Es hätte ihm stattdessen gut gestanden, selbst Qualität zu zeigen. Indem er souverän verzichtet.“

    Natürlich geht es den Frauen, die (leider erfolgreich) nach einem reinen Frauenticket plärren auf keinen Fall um sich selbst.

    männer.ch dazu:
    „Gegen Ihre – angeblich verfassungswidrige – „Diskriminierung“ wollen Sie ankämpfen und eine Debatte über „sinnvolle Gleichstellung“ provozieren. Mit Verlaub: Das ist Polemik. Klar, die Bundesverfassung schreibt: „Niemand darf diskriminiert werden“ (Art. 8 Abs. 2). Man muss aber kein Rechtsprofessor sein, um zu sehen: Dieser Anspruch kann nicht absolut gelten. (…) Genau deshalb präzisiert das Bundesgesetz über die Gleichstellung unter dem Titel „Diskriminierungsverbot“: „Angemessene Massnahmen zur Verwirklichung der tatsächlichen Gleichstellung stellen keine Diskriminierung dar“ (Art. 3 Abs. 3).

    Kennen Sie das Gleichstellungsgesetz nicht? Oder gefallen Sie sich einfach zu sehr in der Pose des „diskriminierten“ Mannes? Ganz ehrlich: Mich berührt das peinlich. Denn ich sehe statt eines „diskriminierten“ Mannes bloss einen privilegierten Mann, der mit Begrenzungen nicht umgehen kann. Dass es schwierig und schmerzhaft ist, eigene Ambitionen im Dienst der Gleichstellung zurückzustellen, kann ich bestens verstehen. Doch genau das ist die Aufgabe unserer Generation. Indem wir lernen, auf Privilegien zu verzichten und mit den damit verbundenen Verlusten und Kränkungen einen guten Umgang zu finden, leisten wir die Gleichstellungsarbeit, die es jetzt braucht.“

    Also mal wieder die übliche Nummer, einen Mann, der seine objektiv offensichtliche Diskriminierung beklagt, als jämmerlicher Waschlappen darzustellen. Ja, der moderne Man soll auch mal weinen, aber bitte doch nur feminismuskonform, sonst ist er eine Witzfigur.

    Und da gibt es ein Bundesgesetz, welches wachsweich und somit der totalen Willkür Tür und Tor öffnet, welches mal eben recht weitreichend einen Verfassungsartikel ausdrücklich außer Kraft setzt und das wird nicht als willkürlicher Verfassungsbruch kritisiert, sondern einem klar Diskriminierten vorgehalten mit der zynischen „stell dich mal nich so an“-Attitüde. Wer solche „Interessenvertreter“ hat, der braucht echt keine Feinde mehr.

    Generell erinnert der ganze Talk, der dem Herrn Jositsch da entgegenschlägt, hart an die triumphalistische Herablassung der Kollaborateure und Profiteure der Nazis oder Stalinisten denjenigen gegenüber, welche von eben diesen politischen Gruppen in permanent zunehmender Weise diskriminiert, unterdrückt und letztlich völlig entmenschlicht worden sind.

    Aber all ihr „Guten“, ihr werdet bestimmt eines Tages in der geschichtlichen Rückschau als jene gesehen werden, die auf der „richtigen Seite“ gestanden haben. So wie wir ja auch heute noch größte Bewunderung haben für die Ansammlung menschlicher Jämmerlichkeit, die sich als Angeklagte auf den Nürnberger Prozessen zusammenrottete.

    • PS: #WirHabenMitgemacht sollte definitiv nicht nur auf Coronamaßnahmen beschränkt bleiben, sondern allgemein minutiös die Vergehen dieser ganzen zeitgeistigen identitätspolitischen Bagage dokumentieren.

      Keine Amnestie für dieses Verbrecherpack!

    • ich sag eigentlich schon lange dass wenn die Politiker das wirklich ernst meint die Männer in der Politik sich komplett zurücknehmen müssen.

      Ich wäre sogar dafür dass Parteien keine Männer mehr aufnehmen bis in der Basis Parität erfüllt ist. Heißt natürlich auch dass die Basisarbeit dann paritätisch verteilt wird.

      • Die Frauenorganisationen wollen jeden Sexismus der Vergangenheit wiederholen und das zeitgleich während sie genau dieses Sexismus ankreiden.
        Es gilt wie so oft: Es ist nur falsch wenn die anderen es machen.

        Das moralische Podest auf dem sie sich stellen ist tatsächlich ein Loch. Sie sollten wissen das es falsch ist und sie machen es trotzdem. Diese Erkenntnis hatten die Männer der Vergangenheit nicht.

  15. Iran goes full Stalin:

    Tja, was soll man dazu noch sagen…

    • Klingt irgendwie nach FakeNews, oder wieso hört man hierzulande nichts davon? Das wäre doch eine gefundenes Fressen für unsere Propaganda.

      Kann das Parlament das überhaupt einfach so beschließen? Die Gesetze dort mögen uns nicht gefallen, aber es gibt immerhin welche und auch Wahlen und so verlogenen Kram haben die.

      • Hier der Artikel, der im Tweet verlinkt ist: https://www.newsweek.com/iran-votes-execute-protesters-says-rebels-need-hard-lesson-1757931

        Hier ein Artikel der deutschen Legal Tribune eine knappe Woche später: https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/iran-todesurteil-todesstrafe-demonstrant-proteste-revolutionsgerichte/

        Also dass die da 15000 Menschen hinrichten werden, das halte ich auch für weitgehend ausgeschlossen. Damit würden sie die Zahl der im vergangenen Jahr hingerichteten allein durch diesen Fall mal eben knapp verachtundvierzigfachen. Halte ich schon aus einem reinen Blickwinkel auf die Umsetzbarkeit für ziemlich abwegig. 15000 Menschen umbringen und 15000 Leichen entsorgen, das wäre schon eine ziemliche Herausforderung.

        Es kann sicher durchaus sein, dass das Parlament so entschieden hat, wobei in dem Artikel auch steht „in favour of“. Das heißt, das Parlament hat keine Urteile beschlossen, aber wohl harte Strafen, vorzugsweise Todesstrafen, als angestrebt abgestimmt. Was natürlich immer noch eine krasse Einflussnahme des Parlaments auf die Rechtsprechung wäre, was mich im Iran jedoch wenig überraschen würde. Derzeit wurden aber wohl überwiegend lange Haftstrafen verhängt und „erst“ ein Todesurteil gesprochen. Und natürlich ist alles, auch die „nur“ langen Haftstrafen, rein politisch motiviert. Da will man ein Exempel statuieren, um andere Menschen davon abzuschrecken, gegen einen oppressiven Gottesstaat und seine menschenfeindlichen „Moral“-Vorstellungen und -Durchsetzungen zu demonstrieren.

        „Das wäre doch eine gefundenes Fressen für unsere Propaganda.“

        Seh ich nicht so. Die meisten Festgenommenen dürften Männer sein, sind somit identitätspolitisch nicht propagandistisch instrumentalisierbar. Und ansonsten würde man sich hier doch ums Verrecken nicht trauen, Propaganda gegen einen Staat zu betreiben, mit der man jeden Menschen mit Verstand mit der Nase drauf stoßen würde, was das Hauptproblem in diesem Staat ist und wie hierzulande mit genau diesem Problem umgegangen wird.

      • „Und ansonsten würde man sich hier doch ums Verrecken nicht trauen, Propaganda gegen einen Staat zu betreiben, mit der man jeden Menschen mit Verstand mit der Nase drauf stoßen würde, was das Hauptproblem in diesem Staat ist und wie hierzulande mit genau diesem Problem umgegangen wird.“

        Lass mich raten: Das Problem fängt mit einem „I“ an.

        Ja, das wollen die Medien wirklich nicht sagen. Ich frage mich bloß, wann wir den Iran bei der Strafbarkeit von I-Kritik überholen…

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