„Wohnung gegen Sex: Wie Vermieter versuchen, Frauen auf Wohnungssuche auszunutzen“

Gerade wieder über einen Artikel gestolpert, bei dem ich mich frage ob der geschrieben wurde, weil man weiß, dass Sex Klicks bedeutet und er zu einem wolligen Gruseln einlädt oder ob so etwas ernst gemeint sein kann:

Im August hatte Laura angefangen, erneut nach einem WG-Zimmer zu suchen. In ihrer damaligen WG kam sie nicht gut mit ihren Mitbewohnern zurecht – sie beschloss also, sich vor Beginn des zweiten Jahres ihres Masterstudiums nach einer Alternative umzusehen. Bei ihrer Suche stieß sie auf der Plattform wg-gesucht.de auf ein Angebot, das fast zu gut schien, um wahr zu sein: ein 15 Quadratmeter großes möbliertes Zimmer in einer frisch sanierten Drei-Zimmer-WG in der Nähe des Rosa-Luxemburg-Platzes. Die Miete: nur 390 Euro warm.

Der Grund wurde im Kleingedruckten deutlich. „Wir wollen in einer kinkfreundlichen, offenen Umgebung leben“, hieß es. Wer nicht damit einverstanden sei, solle sich nicht melden. Laura ließ sich davon zunächst nicht abschrecken; schließlich beschreibt sie ihr Sexualleben als „offen und aktiv“. Sie antwortete auf die Anzeige, die von einem Mann erstellt wurde, der sich einfach James nannte. Er fragte nach Lauras Handynummer, sie nahmen über WhatsApp Kontakt auf und telefonierten zu dem Angebot.

Erst dann wurde alles richtig eindeutig. „Er erzählte mir immer wieder, worauf er steht und was er von mir erwarten würde, wenn ich einziehen würde“, sagt Laura. James stand offenbar auf sexuelle Dominanz und wollte eine Mitbewohnerin, die seine Wünsche erfüllt, wann immer er möchte: Zum Beispiel, dass Laura mitmachen müsste, sollte er eine andere Frau in die Wohnung zum Sex einladen. Sie legt den Screenshot einer seiner SMS vor. Er schreibt: „Ich erwarte von Dir, dass Du mich jeden Tag mit Oralsex begrüßt, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme.“

Im Normalfall hätte die Miete für das Zimmer 500 Euro gekostet – aber es gab keine Möglichkeit, die volle Miete zu zahlen und den Sex zu vermeiden. Es gab nur die reduzierte Miete und die Vereinbarung, auf der James bestand – oder gar nichts.

Okay, relativ klar, dass das nur etwas für Extremfälle ist.

Aber der nächste Satz:

Laura sagt, langsam wurde ihr diese Vereinbarung „eklig“. Aber sie war immer noch nicht dagegen, die Wohnung zu besichtigen:

Ernsthaft?

Ab welchem Verlauf des Gesprächs wird die Frau hier von einer Frau, die ihn zurecht ekelig finden kann zu einer Frau, die sich nicht mehr wirklich beschweren kann, dass er so weitermacht.

Auf mehr als 60 Anfragen zu Wohnungsanzeigen hatte sie nur sechs Antworten bekommen – und eine davon war von James. Doch dann legte er seine Bedingungen für die Besichtigung vor. „Er meinte, wir sollten bei dem Termin ein paar Dinge im Schlafzimmer ausprobieren“, sagt Laura, „damit er feststellen könne, ob ich nur verzweifelt nach einer billigen Wohnung suche. Wie bei einem Casting.“ Kondome wären dabei auch nicht infrage gekommen, sagt Laura; das hatte James schon diktiert.

Klingt wie in einem billigen 50 Shades Roman, auch wenn dafür Hauseigentümer in Berlin vielleicht nicht ganz ausreicht um den Milliardär zu ersetzen.

Das ging ihr zu weit, sie sagte den Termin ab.

Das ging ihr also zu weit.

James versuchte immer noch, sie zu überreden, die Wohnung trotzdem zu besuchen – um zu sehen, was passiert. Letztendlich antwortete sie nicht mehr auf seine Nachrichten. „Das ist wirklich ein Ausnutzen von anderen Menschen – gerade jetzt, wo so viele eine Wohnung suchen“, sagt Laura. „Stell dir vor – ich gehe dorthin, wir versuchen es mit Sex, und dann heißt es einfach: Nein, du kriegst das Zimmer nicht. Aber du kannst dich dann kaum beschweren, denn du hast ja offensichtlich zugestimmt.“

Da hat sie recht, da kann man sich in der Tat dann nur noch bei sich selbst beschweren.

 

63 Gedanken zu “„Wohnung gegen Sex: Wie Vermieter versuchen, Frauen auf Wohnungssuche auszunutzen“

  1. Und das unter dem Titel „Wohnung gegen Sex: Wie Vermieter versuchen, Frauen auf Wohnungssuche auszunutzen“? Als ob diese Story – sofern auch nur ein einziges Detail daran nicht lediglich dem Zwischenohrraum der Autorin entsprungen ist – auch nur im Entferntesten so etwas wie Signifikanz für den Wohnungsmarkt hätte.

    Und ja, es ist schon bemerkenswert, wie weit die Bereitschaft geht, Frauen in Unterverantwortlichkeit verharren zu lassen. Der Typ – sofern er überhaupt existiert – scheint in seiner Persönlichkeit ein absoluter Extremfall zu sein. Aber er ist von Anfang an offen und ehrlich, was die Absichten angeht. Er erwünscht sich scheinbar eine bestimmte Art von Mieterin und siebt mit seiner direkten Ader und den Anforderungen an eine Wohnungsbesichtigung schon mal aus. Wo nutzt er die Frau denn bitte schön aus? Wo versucht er sie hinterhältig in eine Falle zu locken?

    Da sagt ein Typ also, dass er von Mieterinnen sexuelle Gefälligkeiten erwartet, deutet sehr klar an, dass auch gern die Wohnungbesichtigung schon ein wenig Bunga-Bunga beinhalten dürfe und wenn sie dann trotzdem hingeht, am Ende gar noch einzieht und sich mit einem Vermieter konfrontiert sieht, der, wie von Anfang an kommuniziert, Sex von ihr erwartet, dann ist sie das arme, unschuldige Opfer in der ganzen Sache? Man muss schon Frau in unserer Gesellschaft sein, um so durchs Leben gehen zu können.

    Um Missverständnissen vorzubeugen: Der Typ, sollte es ihn wider erwarten wirklich geben, scheint ein ziemlich ekliger Schmierlappen zu sein. Aber er ist offensichtlich zumindest ein ehrlicher Schmierlappen. Und es gibt in der Story für die Frau unendlich viele Möglichkeiten, einfach „NEIN“ zu sagen oder – noch leichter – gar keinen weiteren Kontakt mehr mit dem Kerl zu halten. Wo wird SIE ausgenutzt? Was ist so verdammt schwer daran, zu Dingen, die man nicht will, einfach nein zu sagen?

    Hört doch endlich mal auf damit, erwachsene Frauen zu behandeln, wie dreijährige Kinder!!!

    • Ich stimme Dir größtenteils zu.

      Zudem: Jetzt kann man leicht ausrechnen, wie viel ihm die (tägliche?) Dienstleistung Wert ist: 110€/Monat. Wenn eine Frau diesen deal mitmacht, dann gibt sie also quasi zu, dass sie einen (geringen) Wert hat. Wenn sie auf kinky steht, dann würde sie auch die vollen 500€ bezahlen. Und nebenbei zeigt sicher wieder, dass immer der Mann für diese „Dienstleistungen“ zahlt, nie die Frau.

      Aber ich sage voraus: Irgendeine wird sich für das Angebot finden. Sie bleibt dann 2-3 Jahre, bevor sie eh weiterzieht. Und vllt kommt sie im Anschluss auf die Idee, ihn im Nachhinein zu verklagen, denn es ist ein hervorragender „Ichauch“-Fall. Denn wir wissen ja, dass Frauen jederzeit deals im Nachhinein brechen können, ohne auf ihren Teil zu verzichten zu müssen. Sie kann sich darauf berufen, in einer „Notlage“ ausgenutzt worden zu sein. Oder überredet zu sein. Oder sie hat jedes Mal still gelitten, hatte es 3 Jahre lang nur geduldet.
      Der Typ geht jedenfalls ein großes Risiko ein. Er muss mindestens gleichzeitig den „dienstleistungsfreien Standardtariff“ (500€) als Option anbieten. Und selbst dann wird er sicher noch „michaucht“.

      • „110€/Monat“

        das macht die Geschichte auch eher noch unrealistischer. Täglicher Blowjob wenn er von der Arbeit kommt, Dreier, Befriedigung nach Belieben.
        Da sind 110 € sehr wenig
        Gut, er hat halt im Prinzip eine Dom-Sub-Beziehung als Bedingung für das Einziehen in die Wohnung gemacht.

      • Ja, die Frau fordern dann am Besten noch Nachzahlungen, weil der Sex mit ihr ja viel mehr Wert war.

        Das hier ist schon alt, bestimmt über 10 Jahre:

        Nur die Frau kann betrunken keine Zustimmung geben. Der Mann hingegen muss auch betrunken Verantwortung für sein und auch für das Verhalten der Frau übernehmen.

        Und dann sieht man auf den Frauenprotesten sowas:

        Als ob es je anders war.

  2. Verstehe ich das richtig?

    Meine Optionen:
    a) Ich bekomme die Wohnung nicht.

    Ihre Optionen:
    a) Sie bekommt die Wohnung nicht.
    b) Sie hat Sex und bekommt die Wohnung.

    Und DAS ist ein Beweis dafür, dass Frauen in unserer Gesellschaft unterdrückt sind?

    Ich möchte auch mal so unterdrückt sein.

    • Ich hatte mal eine Diskussion mit Feministinnen über Prostitution, die haben auch nicht verstanden, dass die im Vergleich zu Männern zusätzlich vorhandene Möglichkeit, als Prostituierte vergleichsweise einfach und unqualifiziert Geld zu verdienen, ein Mehr an Freiheit bedeutet und nicht Unterdrückung. Logisch zu denken ist schwierig, und für Feministinnen nochmal mehr…

      • Für sex-negative Feministinnen ist jede Art von Prostitution gleich Zwangsprostitution. Das ist eine Glaubensgrundsatz, wo allein die Vorstellung das es nicht so ist, komplett abwegig ist.

      • Von Simon Baron Cohen gibt es, wenn ich es richtig verstanden habe, die Theorie, dass es sozusagen das Gegenteil von Autismus gibt.

        High-Functioning-Autists und Aspergers sind signifikant besser als Normies, Systeme zu erkennen und verstehen und signifikant schlechter, Emotionen anderer zu lesen.
        https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1693117/

        Menschen, mit gegenteiliger Veranlagung wären also sehr gut darin, emotional zu denken, aber sehr schlecht darin, Zusammenhänge zu verstehen.

        Interessant ist ein Zitat, warum letztere nicht besser erforscht sind: Sie stellen kein Problem dar und haben keine (schwer lösbaren) Probleme.

        Scientists have never got up close to these individuals. It is a bit like positing the existence of a new animal on theoretical grounds, and then setting out to discover if it is really found in nature.

        [W]hat would such people look like? Their empathizing ability would be average or significantly better than that of other people in the general population, but their systemizing would be impaired. So these would be people who have difficulty understanding math or physics or machines or chemistry, as systems. But they could be extremely accurate at tuning in to others‘ feelings and thoughts.

        Would such a profile carry any necessary disability? Hyperempathizing could be a great asset, and poor systemizing may not be too crippling.

        Fortunately, in our society there is considerable tolerance for such individuals. For example, if you were a child who was systemblind, your teachers might simply allow you to drop mathematics and science at the earliest possible stage, and encourage you to pursue your stronger subjects.

        If you were a systemblind adult and your car didn’t work, you could just call the mechanic. If your computer needs putting together, and you can’t work out which lead goes into which socket, there are phone numbers that you can ring for technical support. And in evolutionary terms, there were likely equivalent people that a systemblind person could turn to for help when that person’s home was destroyed in strong winds, or when their spear broke.

        https://www.lesswrong.com/posts/4zuFpLi7bYbwmEhoX/the-opposite-of-autism

        Bis zum Beweis des Gegenteils gehe ich davon aus, dass die von dir erwähnten Feministinnen zu Logik ein Verhältnis haben wie ein Autist zu Gefühlen.

        • „Von Simon Baron Cohen gibt es, wenn ich es richtig verstanden habe, die Theorie, dass es sozusagen das Gegenteil von Autismus gibt.“

          Aber hallo, na klar gibt es das! Mit einer Schlagseite bei den Weibchen. Das ist auch so ein typisches Esoterikthema, denn je emotionaler, als desto „medialer“ gilt die entsprechende Person, das ist so eine Art Gesetzmäßigkeit, die m.E. auch nicht komplett 🙂 auf Fehlwahrnehmung beruht, denn für wirklich eindrucksvolle Aktionen muss eine Person normalerweise in Trance sein. Einem typischen Denker mit Fokus auf Rationalität, fällt das viel schwerer, weil er sich nicht so gehen lassen und der Intuition öffnen kann, sondern alles sofort interpretiert und einordnet. Einen Autisten z.B. zu hypnotisieren dürfte ziemlich schwierig sein.

          Aber interessant, dass es da noch keine Studien dazu gibt.

        • Gibt es. So jemanden kenne ich gut. Eine Freundin von mir hat das. Aber das wird weder von ihr noch von der Gesellschaft als Problem oder gar Krankheit gesehen, sondern als beneidenswert begabt.

          • Eigendlich voll krass leistungsfeindlich: Autisten werden überall als Problem wargenommen, obwohl sie durch ihre Denkweise die harten Probleme lösen, während die Emotionalisten für jedes Problem Hilfe brauchen, aber absolut niemand stört sich daran.

            Aber das erklärt auch, warum hierzulande der Spruch „Mathe muss niemand können“ so gut ankommt.

        • „Interessant ist ein Zitat, warum letztere nicht besser erforscht sind: Sie stellen kein Problem dar“
          Echt jetzt ? Kein Problem ?
          Ich kenne da eine Frau die macht große Probleme und wird künftig noch größere machen.
          Hier eine Aussage über sie:
          „Wer wie ein Kleinkind rausplärrt, Russland müsse „ruiniert“ werden, hat die Sphäre, in der sich Erwachsene verständigen können und sollten, definitiv verlassen.“ Solche Menschen sind ein Riesenproblem, wenn sie an Stellen gelangen wo Ratio gefragt ist.

          • „Solche Menschen sind ein Riesenproblem…“

            In der neusten Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF-„Politbarometer“ ist Annalena Baerbock zur beliebtesten Politikerin aufgestiegen.

            …allerdings nicht in der Wahrnehmung normaler Menschen.

            Das ist das eigentliche Problem.

            Toxische Männlichkeit ist, bei Anwesenheit von Frauen alle Ratio über Bord zu werfen, um Frauen nicht auf den Pott setzen zu müssen.

            Das ist der Kern des eigentlichen Problems.

  3. Ein derartiges Angebot darf er machen. Ob sie es annimmt oder ablehnt, ist ihre freie Entscheidung. Erwachsene Menschen können so Arrangement treffen, wenn beide es so wollen.

    Sie hat immerhin die Möglichkeit, auf diese Weise eine preisgünstige Unterkunft zu bekommen. Männer haben diese Option nicht. Ihnen bleibt oft nur die Obdachlosigkeit.

    • Nachtrag:
      AFAIK wäre ein Vertrag mit einer entsprechenden schriftlichen Vereinbarung sittenwidrig, und die sexuellen Dienste könnten nicht eingeklagt werden.
      Das heißt, die Mieterin säße am längeren Hebel und könnte den Vermieter sogar z.B. wegen Belästigung verklagen.
      Aber auch sonst hätte der Vermieter (als Vermieter ist man hierzulande eh immer der Depp) keine rechtlich legitime Chance mehr, sie aus seiner Wohnung wieder rauszubringen. Wenn sie sich also – zum Schein – auf das Angebot einlässt, kriegt sie eine dauerhaft günstige Wohnung.

      • In der Tat könnte sie sich die Wohnung angucken und dann mit dem Kerl dort wohnen und müsste rechtlich keinen Sex mit ihm haben. Deswegen wird er unter anderem ja auch auf den Probe Sex bestehen wollen.
        Er ist zweifellos ein „ehrlicher widerling“, wie es ein anderer Kommentator ausdrückte, ihr Verhalten macht aber auch nur Sinn wenn sie ihn reinlegen will. Ansonsten hätte sie schon wesentlich früher abbrechen müssen. Dann ist sie aber eben erst recht nicht das Opfer

      • Da es sich in der Geschichte augenscheinlich um Untermiete handelt ist es mit dem dauerhaft nicht ganz so einfach. Insbesondere, wenn das Zimmer auch noch möbliert oder teilmöbliert ist. Geschickt ausformuliert beträgt die Kündigungsfrist, ohne Angabe eines berechtigten Interesses, lediglich wenige Wochen. Nämlich vom 15. bis zum Ende des Monats.

        https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__549.html
        https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__573c.html

        Die Gefahr einer Klage bezüglich sexueller Belästigung bleibt davon natürlich unberührt. Allerdings ist dieses Schwert im Privaten bei weitem nicht so scharf wie im Arbeitsrecht.

          • In so einem Fall sollte die Betreffende also tunlichst erst die Polizei (wegen Beleidigung und so) und außerdem den Eigentümer der Wohnung darüber informieren, was der Mieter so plant/abzieht/versucht abzuziehen.

          • „Beleidigung“

            Haha, der war gut! Man muss schon Feministin sein, um den Wunsch nach Sex mit einem als Beleidigung aufzufassen.

          • „Denkst Du, er wusste (initial) wie sie aussieht?“

            Dazu habe ich keine Meinung.

            „Sieht jedenfalls auch der Gesetzgeber so…“

            Das bezweifle ich. In dem von Dir unten verlinkten Video wird ein signifikant anderer Fall geschildert, dort meldet sich der Vermieter bei der Frau mit einem Angebot Sex gegen Wohnung. Hier (oben) hat sie sich bei ihm gemeldet, um auf sein Angebot zu sprechen zu kommen.

          • Wohlweislich hat er in der Anzeige nicht beschrieben, wie der „Deal“ genau aussehen soll (das wäre nämlich gleich kassiert worden, darf man hoffen), sondern bloß vage formuliert: „Wir wollen in einer kinkfreundlichen, offenen Umgebung leben“.
            Was ja auch Alles mögliche Andere (sehr viel harmlosere) hätte bedeuten können.

          • „Dazu habe ich keine Meinung“

            Könntest du es denn ernstlich als Kompliment empfinden, wenn jemand, der dich noch nichtmal gesehen hätte, dich zu seinem everyday-Sexsklaven machen wollte (in deinen „eigenen“ 4 Wänden)?

          • Warum machst Du eine Dichotomie Kompliment-Beleidigung auf? Es gibt doch auch was dazwischen. Es ist weder ein Kompliment, noch eine Beleidigung, wenn jemand auf der Suche nach einer BDSM-Beziehung oder auch Sex generell mich dafür zunächst mal in Betracht zieht. Dann guckt man halt, ob’s bei näherem Besehen auch noch passt, und dann macht man es oder lässt es.

          • „Warum machst Du eine Dichotomie Kompliment-Beleidigung auf? Es gibt doch auch was dazwischen.“

            Wenns das gibt, dann hats nen Namen. Und der wäre?

          • Meinung, Aussage, Feststellung…
            Oder auf den konkreten Fall: Angebot, Vorschlag, Vorstellung.

            Alles wunderbar wertneutrale Begriffe, ohne jemanden als Schurken oder Opfer zu deklarieren. Ja, ich weiß, somit feministisch uninteressant… 😦

          • Wenn jemand bekundet, Sex mit Dir zu wollen, löst das keine „wertneutrale“ Reaktion aus. Entweder bist Du angeregt von der Vorstellung, mitunter vielleicht gar begeistert, oder Du fühlst Dich zumindest geschmeichelt (= Kompliment), weißt aber unmittelbar, dass Du nicht drauf einsteigen wirst… oder Du bist angewidert.
            Ganz allgemein schon.

            Wenn der Kontakt überhaupt nur zustande kam, weil Du eigentlich dringend ein neues Zuhause suchst, sind negative Gefühle hier absolut folgerichtig – da offenbar ist, dass jemand bemüht ist, Deine subjektiv empfundene Notlage auszunutzen.

          • Du weisst natürlich immer genau welche Reaktionen das bei anderen Menschen auslöst. Dass jemand erst nur aufgeschlossen, vielleicht neugierig ist, geht in Deinen Feministinnenschädel nicht rein.

          • Offenbar ist lediglich, dass da ein Mann eine Win-Win Situation herstellen will.

            Dafür, dass eine Frau negative Gefühle hat bei der Erkenntnis, dass sie keine passende Partnerin für die Win-Win Situation ist, würden auch nur Feministinnen den Mann verantwortlich machen.

            Alle anderen schütteln den Kopf darüber, dass Feministinnen so strikt dagegen sind, dass Männer und Frauen Win-Win-Situationen herstellen.

            Du bist wie aus dem Bilderbuch.
            Und zwar aus der Bilderbuchausgabe von S.C.U.M.
            🙄

          • Ich bin es nicht, die der Protagonistin mit Unverständnis begegnet, dass sie den Kontakt nicht sofort abgebrochen hat. Dass sie nach Offenbarung der grundsätzlichen Sex-Forderung immernoch bereit (=verzweifelt genug) schien, sich das Zimmer trotzdem erstmal angucken zu wollen. Dass die Aufgeschlossenheit und Neugier spätestens damit ein Ende nahm, dass er die Besichtigung als Sex-Casting anzulegen versuchte und dabei sogar (typisch Porno) auch auf Gummis verzichten wollte, fänd ich auch nicht unlogisch oder seltsam. Ich finde durchaus, dass das die Sache nochmal deutlich ekliger (und beleidigender) macht. Gefährlicher ohnehin…

          • Semi, wir wissen alle, dass du einen seeehr ausgeprägten Frauen-Gut-Männer-Böse-Bias hast – das ist wesenstypisch für Anhänger der feministischen Ideologie. Versuche deshalb mal wirklich und ehrlich bei der Geschichte die Geschlechtervorzeichen gedanklich umzukehren. Würdest du eine Vermieterin, die männliche Mieter sucht und denen gegenüber von Anfang an offen kommuniziert, dass sie gerne regelmäßig von denen durchgebügelt werden möchte, auch als beleidigend und widerlich empfinden und die männlichen Interessenten als arme, beleidigte, potentiell in ihrer „Notlage“ ausgenutzte Opfer sehen würdest. Oder wäre für dich so ein Fall nur ein Problem, weil diese Prämisse eine Diskriminierung von Frauen darstellen würde, weil ja nur ausdrücklich Männer gesucht sind?

            Wer immer mit einer massiven pauschalen Parteinahme durchs Leben geht, sieht natürlich immer in denen die Voreingenommenen, die einen Sachverhalt nüchtern und möglichst objektiv betrachten.

          • Und wie stets wird ignoriert, dass ein Mann, wie verzweifelt er auch immer gewesen wäre, von vorneherein keine Chance auf das WG-Zimmer gehabt hätte. Du kannst es drehen und wenden, wie Du willst: Am Ende steht die Frau nicht schlechter da als jeder Mann, unter Umständen aber besser.

            Wenn Du mit den verzweifelten Männern aber kein Mitleid hast, sie noch nicht einmal ignorierst, wie die Österreicher so schön sagen, warum sollte sich dann jemand für das Schicksal der Frau interessieren? Sie könnte sich nur selbst in die Sch*ße reiten. Das wäre dann aber ihre eigene Schuld.

          • „Würdest du eine Vermieterin, die männliche Mieter sucht und denen gegenüber von Anfang an offen kommuniziert, dass sie gerne regelmäßig von denen durchgebügelt werden möchte, auch als beleidigend und widerlich empfinden und die männlichen Interessenten als arme, beleidigte, potentiell in ihrer „Notlage“ ausgenutzte Opfer sehen würdest.“

            Du nicht?

            —–

            „Und wie stets wird ignoriert, dass ein Mann, wie verzweifelt er auch immer gewesen wäre, von vorneherein keine Chance auf das WG-Zimmer gehabt hätte.“

            Davon gehst Du aus – weil Du nicht damit rechnest, dass er bi ist, bzw. allgemein sadistisch veranlagt, bspw. Vielleicht aber hätte sein Kink auch nicht ausgeschlossen, dass er einem Mann ebenso vorschlüge: diverse sm-/sexuelle Praktiken als Gegenleistung zur Option auf die Unterkunft.
            Wärst Du drauf eingestiegen?

          • „Du nicht?“

            In einer Fallgestaltung wie hier? Nein! Warum auch? Es werden, lange bevor auch nur ansatzweise über ein Vertragszustandekommen geredet werden kann, alle Karten auf den Tisch gelegt und es ist seine Enstscheidung, ob er mitspielen will.

            „Wärst Du drauf eingestiegen?“

            Also ich nicht. Renton weiß ich nicht. Aber ich bin mir sehr sicher, dass keiner von uns sich dann hinterher als übel beleidigtes, belästigtes, ausgenutztes Opfer dargestellt hätte. Aus eigener Überzeugung und weil es für uns auch nicht so schön gesellschaftlich gezogen hätte. Es ist kein Zufall, dass so eine (frei erfundene?) Story schon genau DIESE Geschlechterverteilung braucht, um als ganz dolle schlimm präsentabel zu sein. Denn mit vertauschten Geschlechtervorzeichen würde sich ein sehr großer Teil der Leser nur denken „Der Typ kann sich aber auch anstellen“. Bei Frauen hingegen wird einfach weit sensibler reagiert in unserem frauenunterdrückenden Patriarchat…

          • Denkst Du, es könnte für irgendwen einen guten Deal darstellen, für die Miet-Ersparnis (und aber auch Vorraussetzung, überhaupt einziehen zu dürfen) von 110 € seine sexuelle Selbstbestimmung auf Dauer angelegt zu verkaufen?

          • Ich würde nicht drauf einsteigen. Relevanz? Null.

            „Denkst Du, es könnte für irgendwen einen guten Deal darstellen…?“

            Definitiv ja. Es gibt welche, die stehen darauf.

          • Geht’s nicht im Bereich rhetorischer Aufrüstung doch mal ein Bissel kleiner? Vielleicht gibt es Leute, die das Angebot ganz geil finden und nicht den Eindruck haben, da ihre sexuelle Selbstbestimmung zu verkaufen, weil sie das dann einfach nicht tun – und ich bin gar überzeugt, dass es einige solcher Menschen gibt, die so ticken. Und genau diese hofft der Typ wohl auch zu finden, denn auch ihm wird wohl klar sein, dass er sexuelle Gefügigkeit nicht erzwingen kann, egal auf was man sich mal geeinigt hat. Der will Leute haben, die so drauf sind wie er und siebt entsprechend aus. Muss man nicht toll finden, aber ich finde es zumindest nicht rundweg verwerflich. Ich hab oben schon geschrieben, dass mir der Typ auch eher widerlich vorkommt, aber ich verfüge auch über die Fähigkeit zur Einsicht, dass ich nicht der Maßstab für die ganze Menschheit bin.

          • Mal sehen, was die Sklavenzentrale gerade im Kleinanzeigenbereich hat:

            Wohnangebote

            „WG Gründung plz 45
            Mitbewohner gesucht
            Wir wohnen zu zweit (TV und Frau) in einer 125 qm großen Wohnung, führen eine offene Beziehung und suchen den polyamoren passenden Menschen (40-55) hierzu. Zimmer ist ca. 20 qm. Nichtraucher bevorzugt“

            „Dein Platz in meinem Reich.
            stilvoll-inspirierend möbl. Zimmer(27qm) in meinem eleganten und herrschaftl. 140 qm Altbau in Toplage von Essen. Langzeit, ein gelegentl. geschützten Bereich für deine Neigung, tagew. für Messe- oder Events. Vieles ist möglich.“

            Wohnungssuchen

            „[…] wird Neu-Ostfriese
            Zusammengefasst wird Servus zu Moin und Fränkisch zu Platt.
            Suche eine Unterkunft(WG-Zimmer/1ZimmerWHG)ab dem 01.Januar 2023 oder auch früher.
            Aurich und Umkreis bis 25km.
            Ich freue mich von Euch zu hören
            Best Grööt in n Noorden“

            „Suche Wohnraum gegen (Sklaven)-Dienstleistung
            Suche ganz konkret und bewußt im Raum Bayern kleine Wohnung. Statt Mietzahlung biete ich diverse Dienstleistungen an: von „normalen“ Hausmeistertätigkeiten über Reperaturen, Putzdienste usw. Sollte das Ganze einen Touch von Dom/Sub bekommen – umso besser!“

            3 von 4 definitiv keine normalen Wohnungsgesuche/-angebote. Die meinen das ernst.

          • „Ich würde nicht drauf einsteigen.“

            Schon klar. Die Begründung wär von Interesse.

            —–

            „Vielleicht gibt es Leute, die das Angebot ganz geil finden und nicht den Eindruck haben, da ihre sexuelle Selbstbestimmung zu verkaufen, weil sie das dann einfach nicht tun“

            Die sich also vornehmen, ihren Mitbewohner nach Bedarf abzuweisen? Also nur dann mitmachen würden, wenn sie auch Bock drauf hätten, und ihn sozusagen nicht wirklich ernstnehmen?

            „denn auch ihm wird wohl klar sein, dass er sexuelle Gefügigkeit nicht erzwingen kann, egal auf was man sich mal geeinigt hat“

            Darf man nicht unbedingt annehmen bei so jemandem. Eigentlich wär es sogar höchst naiv, seine „ehrliche Forderung“ als bloßes Geschwätz abzutun.

            —–

            „3 von 4 definitiv keine normalen Wohnungsgesuche/-angebote“

            Nur in einem Fall macht der Auszug klar, dass mietfreies Wohnen (gegen nicht-sexuelle Dienstleistungen) angestrebt wird. Wie war das bei den beiden anderen „unnormalen“ Anzeigen?
            Keiner geht doch auch nur annähernd soweit, wie der Typ, der außerhalb der Sklavenzentrale (s)eine WG-Sklavin sucht, right?

          • „Ich würde nicht drauf einsteigen.“ – „Schon klar. Die Begründung wär von Interesse.“

            Ich stehe auf Frauen. Ich werde auch nicht vom Unbekannten gereizt, sondern brauche eine gewisse Vertrautheit als Grundlage. Gut, man könnte sich kennenlernen… wenn’s eine Frau wäre.

            „Keiner geht doch auch nur annähernd soweit, wie der Typ, der außerhalb der Sklavenzentrale (s)eine WG-Sklavin sucht, right?“

            Doch, das erste Angebot. Vergleiche:
            „Wir wollen in einer kinkfreundlichen, offenen Umgebung leben“
            vs.
            „…führen eine offene Beziehung und suchen den polyamoren passenden Menschen (40-55) hierzu“

            Schreib sie halt mal an, um herauszufinden, ob die auch einen Sklaven suchen.

          • „Wärst du darauf eingestiegen?“

            Ich würde weit eher so einen Mietvertrag eingehen als eine Ehe mit Semikolon.

            Und jetzt?

            Folgt daraus, dass Feministinnen verboten werden soll zu heiraten? Nein?

            Es zeigt lediglich, dass Feministinnen nicht wissen, was ein Argument ist.

        • „Gut, man könnte sich kennenlernen… wenn’s eine Frau wäre.“

          Also einer Frau, die zu vergleichbaren Bedingungen einen Untermieter suchte, würdest Du (Wohnungs-Not vorausgesetzt) blindlings zusagen zum (ungeschützten) Casting-Sex (mit Dir in der präferierten sub-Rolle)?

          „Schreib sie halt mal an, um herauszufinden, ob die auch einen Sklaven suchen.“

          Willst Du andeuten, dass man auf dieser an sich ja höchst einschlägigen Seite entsprechende Absichten ebenso verschämt verklausuliert? Wundern täts mich tatsächlich weniger. Ich bezweifel nämlich nicht, dass das Beispiel, über das wir hier die ganze Zeit diskutieren, selbst in Communitykreisen überwiegend ganz klar als nicht-ssc(-fähig) erkannt würde.

          • „würdest Du (Wohnungs-Not vorausgesetzt) blindlings zusagen“?

            Nope. Hatte ich erwähnt, dass ich Vertrauen brauche? Achja, hatte ich…

            „Willst Du andeuten, dass man auf dieser an sich ja höchst einschlägigen Seite entsprechende Absichten ebenso verschämt verklausuliert?“

            Nein. Ich will andeuten, dass der Text einer Anzeige nicht immer kongruent mit dem tatsächlich Angebotenen/Gewünschten ist. Der Hauptgrund dafür ist nach meiner Erfahrung bei der Sklavenzentrale (SZ) nicht Scham, sondern Ignoranz bzw. Mangel an Phantasie, was sich in Sätzen wie „Das kann man sich doch denken, wie ich das gemeint (aber nicht geschrieben) hatte“ ausdrückt.

            Nebenbei: Wir sind uns also einig, dass diese Anzeige in der SZ wie die Anzeige in Christians Artikel ist. Selten genug, dass wir uns einig sind. Schön 🙂

            „ganz klar [als] nicht-ssc(-fähig)“

            Google mal Metakonsens.

          • Ach richtig, eine Sache will ich noch klarstellen:
            Als „Community-Erfahrener“ schätze ich die Chancen dieses Typen, mittels seiner Wohnungsanzeige eine Sub-Mitbewohnerin zu finden, die mitmacht, was er sich wünscht, als äußerst gering ein. Selbst im Szenebereich sind die meisten Leute zu vernünftig, um auf ein solches Ansinnen mit einem Unbekannten einzugehen. Diejenigen, die darauf eingehen, dürften sich schnell als, *räusper*, psychisch und sozial sehr herausfordernd erweisen.

            Dennoch gibt es Leute, die so leben bzw. so leben möchten. Allerdings gibt es erfolgverprechendere Wege, Kontakt mit denen anzubahnen. Ich schätze, meist entwickelt sich eine solche Beziehung über die Jahre aus einer vorher „harmloseren“ SM-Beziehung.

  4. Irgendwie habe ich ein Deja-Vu. Ein fast wortgleicher Artikel zwar mit anderen Namen geisterte vor einiger Zeit durch irgendeine Onlinepublikation. Und schon damals war das sofern ich mich korrekt erinnere, eine erdachte Geschichte.

  5. Es gilt: Frauen etwas anzubieten, was sie unbedingt haben wollen, und im Gegenzug auch etwas zu verlangen ist Missbrauch, weil die Entscheidung ich will den Idioten nicht Ficken und verzichte daher auf die Rolle der Julia / die billige Wohnung / die Drogen einfach zu hart ist.

    Umgekehrt gilt da nicht, das Angebot der attraktiven Studentin, Sex gegen Gegenleistung hat der männliche Part abzulehen. (Wegen 1, es ist auch Missbrauch wenn die Frau das vorschlägt)

    Natürlich ist die Story Unsinn, wenn würde die Wohnung gratis angeboten, dieser alberne Discount in Verbindung mit der Maximalforderung passt vorne und hinten nicht.

  6. Ich glaube dass die Story für alle einen gewissen Reiz hat:
    Für frustrierte Männer als sexuelle Allmachtphantasie für praktisch umme und für Frauen als gruselige Verarmungs Phantasie (ala billig 50 shades).

    Also: prima urban legend und gute Klicks

    • Video muss man gar nicht gesehen haben. Natürlich kann das niemand verlangen. Du kannst nicht mal als Freier von einer Prostituierten die Erbringung sexueller Leistungen verlangen. Du kannst bei Nichterbringung lediglich versuchen, dein Geld zurückzuklagen, falls schon gezahlt wurde.

      Aber darum geht es doch hier auch gar nicht. Wo wird denn irgendwas verlangt? Der Typ schreibt doch sogar, dass Leute, die nicht „kinky“ sind, sich gar nicht melden brauchen. Und er ist auch in den Gesprächen komplett offen. Er verlangt gar nichts, sondern setzt auf eine Übereinkunft. Wer das nicht will, muss auch nicht einziehen. Wenngleich er für die Unterbreitung dieses Angebotes unter Umständen auch schon belangt werden könnte. Zwang oder Verlangen ist aber jedenfalls nicht im Spiel.

      • Die Frau denkt hier sie hat ein Recht darauf, diese Wohnung die sie da entdeckt hat für das Geld zu bekommen. Das der Mann dann Bedingungen daran knüpft, ist für die Frau so als ob er ihr das Recht entzieht.

  7. „Klingt wie in einem billigen 50 Shades Roman, auch wenn dafür Hauseigentümer in Berlin vielleicht nicht ganz ausreicht um den Milliardär zu ersetzen.“

    Doch in deutschen Remakes reicht es.
    Da wird Gordon Gecko auch durch den Leiter eines Kaufhauses ersetzt.

    • Tatsächlich erinnert mich das eher an Weinstein’s Besetzungs-Couch.

      Im Bericht einer deutschen Schauspielerin (irgendwann im Print-Spiegel) lief das genauso ab: er hat von vorneherein gesagt, was er will (Sex gegen Rolle) und sie konnte jederzeit gehen (offene Tür, niemand im Weg).

  8. „James versuchte immer noch, sie zu überreden, die Wohnung trotzdem zu besuchen – um zu sehen, was passiert. Letztendlich antwortete sie nicht mehr auf seine Nachrichten.“

    Der Kontakt lief doch über WhatsApp? Zu blöd für die Ignore-Funktion?

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