Selbermach Mittwoch

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30 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch

    • Chefin von was? Chefin im Alltag, bei der Reproduktion, bei der Kinderaufzucht, im Haushalt, bei der sexuellen Auswahl, beim Ausgeben der männlichen Wertschöpfung, beim Entgegennehmen staatlicher Zuwendungen, bei der Besetzung von Parkplätzen im Parkhaus, beim Besteigen von Rettungsbooten ist sie ja schon. Bei den Grünen ist sie über Mindestquotierung auch komplett Chefin, hat fast schon den Göttinnen-Status. Dort darf kein Mann den Mund aufmachen, wenn keine Frau zu dem Topic etwas zu sagen hat.

      Gibt es Lebensbereiche, in denen die Frau nicht die Chefin ist, aber gerne Chefin wäre? Ich denke nicht. Es gibt nur Bereiche, die Frauen zu anstrengend oder unangenehm sind, um dort diese Position einzunehmen.
      Das sind die sehr wenigen Bereiche, auf die sich das neverending Stakkato-Gejammer bezieht.
      Denn auch beim Jammern sind sie unangefochten Chefin. Sie bestimmen, wer über was jammern darf.

  1. 1.)
    Der Fake-Vorwurf bei Geschlecht und Ethnie ist politisch motiviert
    https://www.nzz.ch/meinung/der-fake-vorwurf-bei-geschlecht-und-ethnie-ist-politisch-motiviert-ld.1708102?reduced=true

    2.)
    «Bei Männern gilt die Kompetenzvermutung, egal, wie sie aussehen. Bei Frauen gilt die Inkompetenzvermutung, egal, was sie können»
    https://www.nzz.ch/international/sexismus-streitgespraech-zwischen-kubicki-und-koch-mehrin-ld.1707967?reduced=true

    3.)
    „Das ist kein Feminismus.“ sagt Karl Lauterbach auf Twitter.

    4.)
    „Der Mutterbegriff wird total verherrlicht“
    In ihrem neuen Roman ergründet die Poetry-Slammerin und Rapperin Mieze Medusa patriarchale Strukturen. Ein Gespräch über Sexismus im Hip-Hop, Konkurrenz unter Frauen und Präsidentschaftskandidaten, die Unsinn reden.

    Bücher, die keiner braucht.

    5.)
    Wir sind alle Täterinnen.

    Fünf Millionen Euro für Aufklärungskampagne gegen Kindesmissbrauch

    […] Denise Loop, die Berichterstatterin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen für Kinderschutz sagte: „Mit der Finanzierung von fünf Millionen Euro sollen Menschen aufgeklärt werden, wie sie sich im Fall der Fälle verhalten können und wie sexualisierte Gewalt erkannt werden kann.“ Neben der Aufklärung sei auch das Gespräch ein Teil der Kampagne. Diese solle keine Schockmomente schaffen, sondern Zweifel an der bisherigen Annahme sä­en, dass sexuelle Gewalt nur woanders stattfinden könne.

    Verbunden ist die Kampagne mit dem Aufbau lokaler Netzwerke aus Partnern und Multiplikatoren. Den Auftakt sollen konkrete Aktionen bilden. Bürger sollten ermutigt werden, sich zu engagieren oder auch nur dem „Bauchgefühl“ nachzugehen, statt es zu verdrängen. […]

    Dem Bauchgefühl nachgehen… also erst mal die Anschuldigung aussprechen, wird schon was dran sein. Eine solche Anschuldigung kann für die Betroffenen weitreichende Folgen haben. Die soziale Vernichtung ist unausweichlich.
    Fraglich ist auch, welche zwielichtigen Netzwerke aus Partner und Multiplikatoren sich hier mit viel Geld ihre Existenz sichern. Selbsternannte Moralwächterinnen und Kinderschützerinnen sind keine Menschenfreunde, sie dienen nur der eigenen Sache. Da stehen sie denn Feministinnen in nichts nach oder sind sogar selbst welche.

    6.)
    Prozess um nackte Brüste auf einem Wasserspielplatz

    https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.vorfall-in-berlin-oben-ohne-auf-dem-wasserspielplatz-gericht-prueft-klage.ccc91f81-bd7a-4bbb-8ef6-6718dab8cc7a.html
    „Nachdem sie wegen ihrer entblößten Brüste einen Wasserspielplatz verlassen musste, klagt eine Frau gegen das Land Berlin. Wenigstens 10 000 Euro verlangt die 38-Jährige als Entschädigung. Gabrielle Lebreton sieht sich diskriminiert – durch das Handeln von Sicherheitsleuten und der Polizei sowie durch das Agieren der Behörden, die anschließend mit dem Fall befasst waren. Männer mit nacktem Oberkörper würden toleriert, Frauen nicht. Das sei eine unzulässige Ungleichbehandlung, argumentiert sie. „Die Sexualisierung der weiblichen Brust ist eine Diskriminierung“, sagte ihre Anwältin Leonie Thum am Mittwoch vor dem Landgericht Berlin.“

    Sind Berlinernde hier? Wie ist das in Berlin, könnte frau da einfach so oben ohne sitzen, wenn nebenan die Vollverschleierung Pflicht ist?

    • «Bei Männern gilt die Kompetenzvermutung, egal, wie sie aussehen. Bei Frauen gilt die Inkompetenzvermutung, egal, was sie können»

      Mal wieder eine Behauptung, auf deren grundlage sich wunderbar femninistisch argumentieren und fordern lässt. Nur leider – wie so oft – ohne jeglichen Beweis. Auch Frau Koch-Mehrin bringt das lediglich wie eine offenkundige Tatsache, jede Begründung oder Erläuterung anscheinend entbehrlich. Gefühlte Wahrheit, listen and believe…

      Was natürlich stimmt, ist, dass Frau Koch-Mehrin ihre politische Karriere in erster Linie auf der Grundlage ihres Aussehens gemacht hat. Dieses hat aber wohl ihre Kompetenz nicht überdeckt, sondern ersetzt. Und jetzt, im fortgeschrittenen Alter, springt sie halt voll auf den feministischen Zug auf.

  2. Spirituelle, aber nicht religiöse Amerikaner finden neue Wege der Sinnsuche:

    https://phys.org/news/2022-11-spiritual-religious-americans-ways-pursuing.html

    Es geht um jene, die nicht an Übernatürliches glauben, aber trotzdem eine Kirche und deren soziale Funktionen haben wollen, aber halt keine religiöse Kirche.

    Im Internet tendieren viele Atheisten ja eher zu einem Hyperindividualismus, der so etwas pauschal ablehnt. Es gibt aber nun mal Leute, die sowas haben wollen/brauchen. Im übrigen haben strengreligiöse v.a. deswegen mehr Kinder, weil sie bei der Kinderaufzucht die Unterstützung ihrer Gemeinde, d.h. der anderen Gemeindemitglieder haben. Insofern wäre sowas durchaus sinnvoll, außer für Malthusianer. Dann würde auch die Selektion zugunsten der Religion beseitigt/stark abgeschwächt werden.

    Gen Z ist die pessimistischste Generation, was die Welt angeht, und daher stärker nostalgisch:

    https://phys.org/news/2022-11-gen-positive-future.html

    Das Problem ist offenbar, dass der Pessimismus, der aus dem 2. Weltkrieg stammt, immer neue Behauptungen hervorbringt, die die Welt schlechter darstellen als sie ist, so dass der Pessimismus sich selbst verstärkt. Das muss durchbrochen werden. Das einzige, worüber man sich ernsthaft Sorgen machen muss, ist ein Atomkrieg, aber ich glaube nicht, dass eine bessere Welt unmöglich ist oder gar der Untergang unausweichlich ist! Der Untergang ist lediglich leider auch nicht ausgeschlossen. Und derzeit sieht’s jetzt nicht ganz so gut aus.

    • Das ist doch ein Troll-Account. UN women ist es wichtig der Welt ihre Empathielosigkeit ggü. Männer mitzuteilen. Das soll Frauen wohl irgendwie helfen.

    • Man bekommt echt den Eindruck, dass das entweder Satire sein musst oder die Leute dort in ihrer ideologischen Verblendung tatsächlich überhaupt nichts mehr mit kriegen.

      Am internationalen Tag gegen Straflosigkeit von Verbrechen gegen (alle) Journalisten bringen sie ernsthaft einen Slogan, der dazu aufruft, (nur) diejenige Gruppe in Ruhe zu lassen, die derzeit gerade mal 11% der Opfer stellt?

      Das sind so die Sachen, die der Verfassungsschutz als „staatsfeindliche Delegitimierung“ o.ä. verfolgt, wenn man einfach nur zitiert…

  3. Odenwald-Schule reloaded:

    https://www.alexander-wallasch.de/gesellschaft/kita-gate-bei-volkswagen-sexuelle-gewalt-an-kindern-aufgedeckt

    Quotes:

    „Wir haben unter unsere Aufsicht den Kindern erlaubt, sich nackig zu machen, gegenseitig zu untersuchen, sich schönen Gefühlen zueinander hinzugeben und es war so liebevoll, so wunderschön.“

    “ … und präventive Aufklärung der Eltern zum Thema Sexualpädagogik (z.B. durch die Definition der Unterscheidung von kindlicher Sexualität und Erwachsenensexualität) …“

  4. Ein Mitglied der Linken voll auf feministischer Linie zum Weltmännertag. Ich schäme mich dafür, dass ich diese Partei bis vor einiger Zeit mehrfach gewählt habe.

    • Weitere ihrer Tweets:

      „Oh, schau an, aber der Tweet ist denn wohl doch ein Honeypot geworden für die verletzte Seele des Patriarchats“

      „Oh, noch so ein armes, gekränktes Seelchen“

      „Rechte Trolle haben auch immer nur den gleichen Sprech drauf, gleichgeschaltet, oder was“

      Dem geht es nur ums virtue signaling. Der hat keine Ahnung wovon er redet.

  5. Die „letzte Generation“ macht ihrem Namen alle Ehre. Jetzt geht sogar ein Femizid auf ihre Kappe.
    Eine Frau auf dem Fahrrad wurde in Berlin-Wilmersdorf von einem Betonmischer erfasst, der Fahrer wurde unmittelbar nach dem Aussteigen von einem Unbekannten abgestochen, lebt aber wohl noch.
    Der Spezialwagen, mit dem die Frau unter dem Betonmischer befreit werden sollte, stand auf der Autobahn lange im Stau, weil die „letzte Generation“ mal wieder angeklebt war. Jetzt ist die Frau im Krankenhaus gestorben.

    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2022/10/unfall-berlin-wilmersdorf-radfahrer-lkw-lebensgefahr-feuerwehr.html

  6. Gedanken zur Abendruhe:
    Grüne sollten mit gutem Beispiel vorangehen und ihre Vibratoren und Vibratorinnen stilllegen. Zwecks Klimaschutz und zum Stromsparen.

    • N=34.000
      Die Notiz hab ich mir auch gespeichert. Sehr naheliegend, nicht überraschend, aber gut, einen Beleg zu haben.

      Von Letzte Generation bis BLM…

      • Und die Feministinnen, die Heuchler erster Garde: Frauen lügen nicht, Frauen führen keine Krieg, Frauen vergewaltigen nicht, Frauen sind nicht gewalttätig, Frauen belästigen Männer nicht sexuell und würden ihnen nie einfach an die Geschlechtsteile greifen… und wenn mal doch, dann sind Männer schuld.

    • Der Artikel ist wirklich hochinteressant, vielen Dank.

      @Christian: Verdient einen eigenen Beitrag.

      „CONCLUSION: How moral character guides moral judgements and behaviours depends on reputation management motives. When people are motivated to attain a good reputation, their self-reported moral character may predict more hypocrisy by displaying stronger moral harshness towards others than towards themselves. Thus, claiming oneself as a moral person does not always translate into doing good deeds, but can manifest as showcasing one’s morality to others. Desires for a positive reputation might help illuminate why self-reported moral character often fails to capture real-life moral decisions, and why (some) people who appear to be moral are susceptible to accusations of hypocrisy—for applying higher moral standards to others than to themselves.“

  7. Frauen als Täterin sehen… das geht ja gar nicht! Unmöglich das eine Offizierin sich an jungen Rekruten ranmacht. Zu mindestens wenn es nach Madame geht.
    Das geht wirklich vielen gegen den Strich wenn mal nicht ausschließlich Frauen als Opfer mit Männer als Täter dargestellt werden.
    Oder es wird „argumentiert“ das die meisten Opfer Frauen sind. Aber wenn dann sowas wie oben von UN Women oder ein Hinweise das 1 von 4 Obdachlosen eine Frau ist, dann stört sie i.d.R. nicht das man hier einen Fokus auf die Gruppe legt, die um ein Vielfaches seltener betroffen ist.

  8. Karma is a bitch

    Nachdem weiße Feministinnen weiße Männer zu aller Menschen Feindbild aufgebaut haben und alle Nicht-Weißen gegen Weiße zu vereinen zu versuchen, sind sie jetzt wenig überraschend selbst auf der Shitliste.
    Und aufgrund ihrer eigenen Ideologie und Rhetorik des Intersektionalismus können sie nichts dagegen ohne sofort als Rassisten abgestempelt zu werden,

  9. Zum Umgang mit Diktaturen:

    Was haltet ihr davon?

    1. Stimmt ihr zu?
    2. Haltet ihr das für übertrieben?
    3. Oder findet ihr Diktaturen genauso gut wie/besser als Demokratien?

    • 1. nein
      2. nein, einen Kategoriefehler
      3. Handel findet normalerweise zwischen Privatunternehmen statt, nicht zwischen Staaten. Wenn Unternehmen A in Staat X dem Unternehmen B in Staat Y etwas abkauft, ist das keine Bejahung der Regierung von X oder der Regierung von Y. Handelsverträge sind kein politisches Statement.
      3.a. Ethisch fragwürdige wirtschaftliche Aktivitäten gibt es manchmal, aber das korreliert nicht mit der Staatsform.

    • Ein Abbruch von Handelsbeziehungen bringt niemandem etwas und schadet vielen. Die Behauptung, Handel mit Diktaturen sei langfristig Selbstmord, ist belegbar falsch. (Aber der Behaupter steht zu allererst mal in der Pflicht des Belegens.) Dagegen halte ich „Wandel durch Annäherung“ für ein erprobtes, erfolgreiches Konzept.

      • „Ein Abbruch von Handelsbeziehungen bringt niemandem etwas und schadet vielen. “

        Jepp, so sehe ich das auch. Man könnte die Handelsbeziehungen auch nur langsam kappen, indem man langsam steigende Zölle erhebt auf Produkte aus besagten Diktaturen (man müsste nur das Problem des Umgehens lösen, vielleicht durch eine Zollunion der Demokratien). Allerdings sollte man sich auch nicht zu abhängig von Diktaturen machen. Etwa, indem man nur noch auf russisches Gas setzt (Energiewende) oder alles in China herstellen lässt, selbst Medikamente und so, ohne auch nur Teile der jeweiligen Industrien zu behalten.

        „Dagegen halte ich „Wandel durch Annäherung“ für ein erprobtes, erfolgreiches Konzept.“

        Das halte ich wiederum für genauso unsinnig, zumindest, wenn eine Zwangsläufigkeit behauptet wird. Konfrontation stärkt zwar eher Diktaturen, aber das bedeutet nicht, dass Abwesenheit von Konfrontation zwangsläufig das Gegenteil bewirkt. Es ist dann lediglich wahrscheinlicher.

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