Selbermach Samstag

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Zwischen einem Kommentar, der nur einen Link oder einen Tweet ohne Besprechung des dort gesagten enthält, sollten mindestens 5 Kommentare anderer liegen, damit noch eine Diskussion erfolgen kann.

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

358 Gedanken zu “Selbermach Samstag

  1. Eigentlich lohnt es sich ja nicht die Ergüsse von Nils Pickert zu lesen oder gar zu kommentieren.
    Aktuell hat er einen Text auf pinkstinks veröffentlicht, der einfach eine dreiste Lüge ist. Er führt an, die meisten Opfer sexuellen Missbrauchs innerhalb der kath. Kirche seien Jungen und die üblichen Verdächtigen (vulgo Maskulisten) würden sich nicht für diese Opfer interessieren.
    Nein Herr Pickert, Arne Hoffmann allen voran geht diese Thematik seit Jahren an!
    Beim Forum soziale Inklusion meines Wissens auch. Vielleicht sollte man denen mal ihr bewilligtes Geld auszahlen und sie mal öffentlich zu Wort kommen lassen…
    https://pinkstinks.de/verlorene-jungs/

    • Das Einzige, was das Nils in der Sache vorschlägt, ist alle Kirchen-Amtsträger zu entlassen. Und sogar das ist von einer Herrin übernommen. Nichts Konstruktives, nur feministische Aggression und Sühne. Vielleicht noch Kirchen abreißen und Bibeln verbrennen.

      Das erinnert stark an feministische Außenpolitik, die auch nur rumwütet, immer schwerere Waffen fordert und wirklich null verbessern oder befrieden will in ihren Rache- und Sühnegelüsten.

      Und es ist schlicht gelogen, dass männliche Kinder als Missbrauchsopfer nur in der Kirche dominieren. Der soll sich erstmal informieren, bevor er in den feministischen Choral einstimmt und dort fiepsig-unterwürfig beim Jammer-Stakkato erstickt.

  2. „Im Osten Deutschlands verdienen Frauen im Mittel monatlich 82 Euro mehr als Männer. Im Westen sei das Medianentgelt der Frauen allerdings im Mittel um 461 Euro niedriger als das der Männer, wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte. Medianentgelt bedeutet, dass das Gehalt der einen Hälfte der Beschäftigten unter dem Median liegt, die andere Hälfte liegt darüber.

    Die Unterschiede in der Bezahlung von Männern und Frauen zwischen Ost und West führen die Expert:innen der Bundesagentur auf unterschiedliche Strukturen der Branchen zurück. In den alten Bundesländern gebe es weitaus mehr große Unternehmen in von Männern dominierten Branchen wie etwa dem verarbeitenden Gewerbe. In Ostdeutschland sei der Anteil der Frauen etwa in der öffentlichen Verwaltung oder dem Gesundheitswesen relativ hoch.“

    https://www.facebook.com/tagesschau

    Ich dachte in großen Firmen verdient man mehr als im öffentlichen Dienst?

      • Das deutet bereits an, daß die Feminazi-Propaganda im Westen wirksamer ist, denn wahrscheinlich sieht es da genauso aus.
        Die Vernetzung der Feminazis im Westen besser, da können sie leichter Statistiken fälschen und weiter rumopfern, damit sie weiter Zucker in den Ar*** geblasen kriegen.

          • Es macht die Ostfrauen auch attraktiver. Erstens haben die in meinem Alter mit Feminazismus noch immer wenig am Hut, zweitens sind sie zu schlapp, um nach der Arbeit noch rumzunörgeln, drittens sind die sich für vieles noch nicht zu fein, und viertens sind sie im Durchschnitt besser zu vögeln.
            Das Hamsterrad schadet den Frauen überhaupt nicht. Nur die verwahrlost-dekadenten Wohlstandsgrüninnen drücken sich davor mit erheblicher Raf(f)inesse.

            Meines Erachtens sollten die sich in den Vorstandsetagen ruhig den Ar*** abarbeiten, während wir zuhause aufpassen, dass keiner die Straße klaut.

            Aber das Problem ist, daß die nur in die Vorstandsetagen wollen, um Männer rauszuekeln. Und sich selbst zu bereichern und aufzuführen, wie nur die schlimmsten Männer das taten. Eine Frau, die unter solchen Umständen rausfliegt wie die Schlesinger, muß weit mehr Dreck am nichtvorhandenen Stecken haben als ein Mann, der wesentlich leichtere Beute für Verleumdungen ist.

          • @Avus
            sollten die sich in den Vorstandsetagen ruhig den Ar*** abarbeiten, während wir zuhause aufpassen, dass keiner die Straße klaut.

            Unterschätze nicht die Mental Load, die solche Kehr-Arbeit für die Straße bereitet. 😉

    • Ich habe da auch schon mit verschiedenen Feministinnen diskutiert, die leugnen die Zahlen einfach und behaupten weiterhin, auch im Osten muss der GPG von 21 % überwunden werden.
      Dabei zeigen die Zahlen ja ziemlich eindeutig, das Frauen im Schnitt weniger verdienen, liegt nicht an irgendeiner Unterdrückung, sondern sobald die Männer genug verdienen, bleiben die Frauen dementsprechend zu Hause. Wenn sie arbeiten müssen, geht es auf einmal doch.

    • „Ich dachte in großen Firmen verdient man mehr als im öffentlichen Dienst?“

      Genau das steht doch auch dort: im Osten gibts weniger große Firmen, daher sind die Frauen im öffentlichen Dienst dort die Spitzenverdiener. Im Westen sind es hingegen die Männer in großen Firmen.

  3. Das ist in der Tat niederträchtig. Und vor allem menschen- und frauenverachtend. Der ÖRR erweist sich wieder als ein guter Freund der iranischen Klerikalnazis.

    • Und dann werden 2 AfD Futzis, die sich da noch mit reinhängen müssen, zitiert, damit man auch gleich ein Rechter ist, wenn man eben doch der Meinung ist, das Kopftuch ist rein religiös begründet.
      Was soll es denn sonst sein, ihr Idioten?

      • Streng genommen ist das Kopftuch nicht religiös, sondern kulturell begründet.
        Früher war Kopftuch auch hierzulande verbreitet (das war zu Zeiten, wo man noch nicht so häufig Haare wusch, und deshalb (auch Männer) eine Kopfbedeckung trug) 😉

          • …und somit Teil der Religion geworden sind.

            Jede Kopftuchträgerin, die auf ihr Kopftuch besteht, erklärt, dass das Kopftuch zu tragen eine religiöse Vorschrift sei. Können wir die Leute bitte ernst nehmen und ihnen einfach mal glauben, wenn sie sagen, dass sie das Kopftuch aus religiösen Gründen tragen?

  4. Was niemand bei den Grünen zu sagen wagt: Wie Deutschland nach der Energiewende aussieht

    https://www.focus.de/politik/deutschland/die-focus-kolumne-von-jan-fleischhauer-zurueck-in-die-planwirtschaft-wie-deutschland-nach-der-gruenen-energiewende-aussiehtpfen_id_156501265.html

    …. Das Buch von Ulrike Herrmann über das Ende des Kapitalismus hat es auf Platz eins der Bestsellerliste gebracht. Das Publikum, das der Rückkehr in die siebziger Jahre etwas abgewinnen kann, ist größer, als ich dachte.

    Immerhin, die Musik war damals eindeutig besser. Ich hole jetzt die alten Scheiben wieder raus. Wenn schon Rückabwicklung des Fortschritts, dann wenigstens zum Sound von Jimi Hendrix und Janis Joplin. Wie sang Janis Joplin: Freedom’s just another word for nothin’ left to lose.

    • Ulrike Herrmann vertritt ja in der Tat eine radikale Verzichtsideologie…

      Aber angeblich will sie nicht zurück in die Steinzeit. Was aber logischer wäre: Entweder man kommt ohne Verzicht aus, dann ist es nicht gerechtfertigt, ihn zu fordern, oder er ist nötig, dann aber hilft nur 100% Verzicht (zumindest, wenn man jedes Gramm CO2 und jedes Gramm Ressourcennutzung als Problem sieht), sonst zögert man die „Katastrophe“ nur hinaus.

      • Entweder man kommt ohne Verzicht aus, dann ist es nicht gerechtfertigt, ihn zu fordern, oder er ist nötig, dann aber hilft nur 100% Verzicht

        Falsche Dichotomie.

        Zwischen Blackout und Outdoor-Pool nicht beheizen besteht ein klitzekleiner Unterschied.

      • „Zwischen Blackout und Outdoor-Pool nicht beheizen besteht ein klitzekleiner Unterschied.“

        Das Dumme ist bloß: Wenn Verzicht tatsächlich nötig wäre, würde einfach nur den Pool nicht zu beheizen nicht reichen… Man müsste schon mind. 50% einsparen, wahrscheinlich eher mehr, je nachdem wie viel man den Erneuerbaren* noch zutraut. Nur 10% sind dagegen eher unwahrscheinlich, da die Erneuerbaren sicher auch noch 10% mehr liefern könnten.

        *Die Atomkraft wird hier natürlich nie berücksichtigt.

        • „Nicht reichen“ wofür? Das 1,5° oder 2° Grad-Ziel zu erreichen? Okay, das ist sowieso schon komplett unrealistisch. Aber es gilt: Je mehr CO2, desto wärmer. Auch 3 °C und 4 °C sind ein Unterschied.

          • Keine Sorge. Onkel Vladimir macht ein bisschen Atomkrieg und dann wird die Erdatmosphäre für viele Jahre in die Lage versetzt den erhöhten CO2-Gehalt zu kontern, so dass die Klimakatastrophe abgewendet sein wird. Als zusätzlicher Bonus werden wir alle in einer nachhaltigen Welt leben, ganz wie Frau Herrmann sich das erträumt: frei von naturzerstörender Technik.

          • „Aber es gilt: Je mehr CO2, desto wärmer. Auch 3 °C und 4 °C sind ein Unterschied.“

            Na ja, ich selbst gehe ja nicht davon aus, dass Verzicht nötig wäre, selbst wenn CO2 ein noch so großen Problem wäre. Weil es Alternativen zu fossilen Brennstoffen gibt.

            Aber, wenn es keine (ausreichenden) Alternativen zu fossilen Brennstoffen gäbe und wir auf sie unbedingt verzichten müssten (weil sonst eine Katastrophe drohen würde), dann reicht ein bisschen Verzicht (auf Wohlstand) nicht aus. Es würde den CO2-Anstieg ja nicht stoppen, sondern nur etwas verlangsamen.

          • „Das 1,5° oder 2° Grad-Ziel zu erreichen? Okay, das ist sowieso schon komplett unrealistisch.“

            Es war nie realistisch. Die Sugestion, man könne das Weltklima steuern, ist ein Propaganda-Device.

            Repeat: JEDES „KLimaziel“ ist ein absurdes Propagandakonstrukt zur Erreichung ganz anderer Ziele, wie das Fegefeuer zur Begründung des Ablasshandels.

          • @AD

            Okay, ja: Wenn man die ganz große Klimakatastrophe, den Kollaps der Menschheit befürchtet, reicht ein bisschen Verzicht nicht aus.

            Ich glaube aber, das tun weder Du, pingpong noch ich. Für mich kann ich sagen, dass ich keine Katastrophe fürchte, aber eine Anpassung an neue klimatische Verhältnisse, der ich eine Verhinderung bzw. Eingrenzung – Komplettverhinderung klappt ja nicht mehr – dieser Verhältnisse vorziehen würde. Ich schätze, pingpong sieht es ähnlich.

            Und in dieser Sichtweise ist prinzipiell jedes bisschen hilfreich; ob es den Aufwand (oder die Einschränkung) wert ist, ist damit noch nicht gesagt.

          • „Ich glaube aber, das tun weder Du, pingpong noch ich. “

            Aber bei Ulrike Herrmann könnte das durchaus der Fall sein, auf dies sich der obige Artikel und auch ich mich ursprünglich bezog. Sonst würde sie nicht so viel Verzicht von [100% > V > ein bisschen] fordern. Wobei es bei ihr immerhin noch einigermaßen logisch ist:

            Die Erneuerbaren würden für einen gewissen Lebensstandard > Steinzeit reichen, aber für nicht mehr. Weil diese wegen des Speicherproblems immer knapp und teuer blieben. Aber so teuer, dass sich der von ihr geforderte Verzicht lohnen würde oder finanziell erzwungen würde? Immerhin sollen sich ja alle alles teilen und so. Blöd wird’s, wenn die Energiebilanz wegen der Speicherverluste negativ wird, dann wird der Preis > unendlich.

  5. Auch hier sieht man wieder, wie geschickt die russischen Lügen Zwietracht sähen, so dass am Ende jemand fragen kann, warum die EU Italien abstrafen wolle …..

    • Nö. Das stimmt so nicht.
      Italien bezieht auch Erdgas über Algerien und verkauft das derzeit billiger – als das russische – weiter nach Österreich. In Österreich gelten neue Regularien („Marktmodellanpassungen“), die eine Vertragsanpassung erfordern, die von Gazprom zu unterschreiben sei.
      Inwieweit das stimmt, kann ich nicht beurteilen.
      Aber auf alle Fälle sind „alle beteiligten Parteien bemüht, die Problem zu lösen“ wie man der Presse entnehmen kann.
      Eher ein Sturm im Wasserglas.

      • Das hatten wir doch schon 1001mal. Die russische Salamitaktik unter peinlichstem Achten darauf, dass man jederzeit die Schuld dem anderen in die Schuhe schiebt. Die Russen haben das Gaslighting wahrlich perfektioniert, bis zur Groteske.

        Und am Ende wird auch diese pipeline aus dem Fenster fallen oder sowas.

        • Himmel hilf.
          Es gab und gibt mehrere Pipelines und nicht nur die von den USA/UK gesprengten und auch nicht nur solche für russisches Gas.
          Wie ich dir gerade mitgeteilt habe, hat Italien offensichtlich so viel Gas, dass es welches VERkaufen kann.

    • „..and women“

      Asteroid hits earth. Women most affected.

      Den sogenannten White Trash in seinen Trailerparks kann so ein Hurrican nichts anhaben. Die werden ja durch ihre Privilegien geschützt.

      Genau das was sie macht, ist institutionelle Rassismus, den es für Leute wie sie angeblich gar nicht gegen Weiße gibt.

      Und das People of Color umfasst natürlich keine Menschen mit weißer Hautfarbe, auch wenn die Intersektionalen immer wieder behaupten das People of Color „Menschen mit Diskriminierungserfahrungen“ bedeutet. Aber Weiße können ja nicht diskriminiert werden, weil sie die Mehrheit in der Bevölkerung darstellen. Das schützt irgendwie, auch vor Umweltkatastrophen.

      Ich bin schon gespannt was die Woken sich einfallen lassen wenn Weiße in den USA nicht mehr die Bevölkerungsmehrheit sind. Kommt dann die Behauptung das erstmal weiter ausschließlich die PoCs Hilfe verdient haben, wegen der angeblichen Unterdrückungen durch die Weißen in der Vergangenheit?

      • „Asteroid hits earth. Women most affected.“

        Die ist so unfassbar blöde und null selbstreflektiert, eine unfreiwillige Parodie.

        „was die Woken sich einfallen lassen wenn Weiße in den USA nicht mehr die Bevölkerungsmehrheit sind“

        Sie sind schon damit zurückgerudert, die Hispanics „Lintinx“ entschlechtlicht zu nennen! Das ist nämlich ein einziger Blacklash mit denen, wovon zB dieser Gov. von Florida Zeugnis ablegt. Die Latinos/HIspanics sind alles andere als Fans von Identitätspolitik, das ist nämlich eher klassischer weisse Leute Rassismus, derer, die sich nur einbilden die „people of color“ zu vertreten.

  6. Hatten wir das hier schon?

    Fridays For Future Köln wirft sich selbst Rassismus vor, weil sie einen jugendlichen „PoC“ nach mehrfachen versuchten Taschendiebstahls und Weigerung, die Demo zu verlassen, der Polizei übergeben haben.

    …zeigt der Vorfall und unser Verhalten einmal mehr, dass BIPoC (“ Black, Indiginous and People of Colour“) in den Strukturen von Fridays For Future nicht sicher sind. Es ist unsere Aufgabe und unsere Pflicht, dies zu ändern, wenn wir eine wirkliche Gerechtigkeitsbewegung sein wollen.“

    Der Beschuldigte sei zwar wieder freigelassen worden, aber: „Es hätte nicht passieren dürfen, dass wir – ungeachtet des vorgeworfenen Verhaltens der Person – eine BIPoC an die Polizei übergeben haben.“
    https://www.focus.de/panorama/welt/haette-nicht-passieren-duerfen-nach-vorfall-auf-klimademo-fridays-for-future-werfen-sich-selbst-rassismus-vor_id_154814266.html

    Völlig irre.

    • Okay, ist Diebstahl also nur ein Verbrechen wenn ein Nicht BiPoC es macht. Equality?

      Die sind genau das was sie angeblich bekämpfen … nur noch zusätzlich auf Koks.

    • FFF = Rassisten. Nicht weil sie den PoC der Polizei übergeben haben.
      Sondern weil sie gegen Gleichbehandlung von (Bi)PoCs sind, und Sonderrechte ermöglichen.

      Damit reproduzieren sie – positive oder negative – Diskriminierung von (Bi)PoCs.
      Sie BETONEN und verfestigen damit Unterschiede zwischen Weißen und (Bi)PoCs, und das Schlimmste daran ist: SIE weisen dem (Bi)PoC ein kriminelles Wesen zu, was durch Lernen oder Bestrafung nicht zu korrigieren sei.

      DESHALB sind die FFFler Rassisten, nicht, weil sie den Typ unschädlich machen wollten. Außerdem schaden sie der Allgemeinheit, weil sie trotz Kenntnis der Diebstähle diese verschweigen wollen. Somit machen sie sich vorsätzlich der Mittäterschaft schuldig, was m.E. nach sogar strafbar ist.

      FFF ist nicht als gemeinnütziger Verein eingetragen und das sollte nicht nur wegen dieser rassistischen Merkmale auch so bleiben.

      • „SIE weisen dem (Bi)PoC ein kriminelles Wesen zu, was durch Lernen oder Bestrafung nicht zu korrigieren sei.“

        Sie behandeln PoCs wie Kinder, die selbst nicht haftfähig sind, die also selbst nicht das gleiche, hohe Maß an Selbstbeherrschung und Moralempfinden besitzen wie die weißen Männer, die ja sogar dann in Haftung genommen werden wenn irgendwo auf der Welt ein weißer Mann mal etwas schlechtes macht.

      • Das ist die in die Praxis umgesetzte Critical Race Theory.

        “The only remedy to racist discrimination is antiracist discrimination. The only remedy to past discrimination is present discrimination. The only remedy to present discrimination is future discrimination.”

        So Ibram X. Kendi, How to Be an Antiracist, p. 19

        • Eindeutig eine Kurzzeitstrategie. Irgendwann kennen die bösen Weißen es von Kindesbeinen an nur noch so das sie es sind die diskriminiert werden und dann könnten sie selbst auf die Idee kommen, das sie jetzt mal dran sind bevorzugt zu werden. Die Nachfahren von Ibram X. Kendi dürfen es dann ausbaden.

    • Vor allem insofern irre, als dass sie offenbar weder wissen, wie man „Indigenous“ schreibt, noch wen das Wort im Kontext Deutschlands bezeichnet. Kleiner Tip: Keine Indianer „Amerikanischen Ureinwohner“

      • Es geht um FFF Köln.
        Schätze mal, ein „Indigener“ wäre da ein Kind im Indianer-Kostüm. Und die werden ja seit einigen Jahren diskriminiert (bzw. gecancelt). 😉

  7. Den NachDenkSeiten wurde exklusiv ein internes Dokument der Bundesregierung zugespielt. Wir konnten das Papier verifizieren und uns ist auch die Identität des Whistleblowers bekannt. Das Dokument gibt einen erhellenden Einblick in das Ausmaß der horizontalen und vertikalen Strukturen der, man kann es nicht anders sagen, bundesdeutschen Staatspropaganda, insbesondere was die behördliche Einbindung von Medien (z.B. Spiegel und Stern), westlichen Social-Media-Konzernen, Bildungseinrichtungen und den sogenannten „Faktencheckern“ angeht. Selbst Grundschulkinder werden ins Visier genommen. Aus all dem ergibt sich der konzertierte Versuch einer Informations-Gleichschaltung durch die Bundesregierung.
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=88618

    Ich bin der Meinung, dass die NachDenkSeiten einen ebenso großen Spin haben wie AchGut etc., nur in anderer Richtung. Aber das Dokument spricht für sich.
    Bemerkenswert vor allem, dass unsere Regierung anscheinend Desinformation allein aus Russland erwartet (dort allerdings jedwede offizielle russische Position pauschal als Desinformation ansieht). Und eben nicht nur als Propaganda gegenüber uns als Bevölkerung, sondern die glauben das anscheinend tatsächlich selbst, wenn es konkret in solchen internen Dokumenten so dargestellt wird.
    Zusammen mit den dargestellten Verflechtungen ist es wenig verwunderlich, dass politisch und medial bezüglich der Nordstream-Sabotage eine mögliche Verantwortlichkeit der USA praktisch völlig ausgeblendet wird.

  8. Scholz „Zeitenwende“: offenbar eine einzige Lüge:

    „Von den 100 Milliarden Euro Sondervermögen ist noch nichts ausgegeben und kaum etwas in Planung.“

    Tell me the reason none dare call it TREASON

    Aber ob sich nach dem Doppelwumms der Nord Stream Röhren jetzt was ändert?

    • Irgendwelche Berater werden sicherlich schon etwas bekommen haben.

      Vielleicht muss auch erst noch die neue Behörde mit neuen Beamten aufgebaut werden, um die 100 Mrd zu verwalten?

      • Das Ganze ist ohnehin immer nur versprochen worden und dann auf die ganz, ganz lange Bank ….., aber eine Behörde, die ist natürlich immer gut! lol

      • Diese Behörde könnte den Kampf gegen rechts vorantreiben und außerdem braucht man ja nun auch noch eine große Verwaltungseinheit, um die Geschlechteränderungen, die nun pro Jahr einmal möglich sind, bei den Erfordernissen von Behausungen und Latrinen zu berücksichtigen. Dafür können viele Frauen in Teilzeit eingestellt werden.

        Was spricht außerdem dagegen, daß bei allem, was Räder hat, die rechten Radlager ausgebaut und durch die auf der linken Seite ersetzt werden? Anschließend müssen natürlich die auf der linken Seite nachbestellt und eingebaut werden. Nach einer bestimmten Anzahl von Iterationen dieses Vorgangs muß man sich ohnehin an externe Berater wenden. Das schafft man nicht, ohne bei McKinsey mindestens 500 Millionen hinzublättern. Die müssen ja auch das dafür zu verwendende Werkzeug erstmal dahingehend testen, ob es gendergerecht hergestellt wurde.

        Also macht mal nicht so einen Druck, die Regierung ruled das schon. So wie alles andere auch.

    • Hoffen wir, es bleibt dabei, die 100 Mrd. waren ja eh nur dazu gedacht den US-MIK zu mästen, auf unsere Kosten.

      Und na klar ändert die Sprengung da was: Scholz dürfte kapiert haben, wer der eigentliche Feind ist, auch wenn er es nicht sagen darf.

  9. Dikkat!

    Die Gengend um Iskenderum, der Amanus, wurde schon vor 100 Jahren annektiert.
    Dort haben die Frauen überigens kein Kopftuch getragen und daran sah man, dass sie Syrer waren und keine Türken. Super abenteuerliche Pisten waren das dort, btw

  10. Wie sollen denn jetzt diese Kapazitäten ersetzt werden? Durch Kohle?

    Die Energiewende hat längst ihr Stalingradmoment hinter sich. Jetzt kommen die Perpetuum Mobiles und Wunderwaffen.

    • Jetzt kommt die Deindustriealisierung und ich hoffe bei Gott, dass du tatsächlich in Deutschland lebst und die Folgen am eigenen Leib erfährst, statt in Israel oder Kalifornien in deine Tastatur zu feixen (wie es wahrscheinlicher ist).

      • „und ich hoffe bei Gott, dass du tatsächlich in Deutschland lebst und die Folgen am eigenen Leib erfährst“

        Dann sei es eben so. Ich habe keine Angst. Ich schreibe innerlich schon an der Chronik von übermorgen.

  11. „In fact, they were desecrated still further, with pieces removed and discarded to make room for a reinforced concrete core to protect the column from seismic activity (a devastating earthquake had hit Ferrara in 1570, which Pope Pius V blamed on the Este family for their historic protection of the Jews).“

    https://aish.com/how-did-medieval-jewish-tombstones-end-up-in-an-italian-monument/

    „Now, nearly 600 years later, the Ferrarese Jewish community continues to uphold his memory – literally – with the stones of their ancestors supporting the monumental column of the Volto del Cavallo.“

  12. „Germany’s vulnerability to Russian coercion had only been increased by the destructive impact of its Energiewende (energy transition) on its energy resilience. Starting in 2010, this featured hugely expensive and poorly planned investment in renewables driven by climate fears, and a re-acceleration away from nuclear energy driven by almost superstitious dread. “

    https://www.nationalreview.com/magazine/2022/10/17/how-europe-invited-its-energy-crisis/

  13. Ach was! Der wahre Fortschritt ist erzielt, wenn nur konsequent gegendert wird und Tele-Tubbie-Länd vollständig mit Windrädern elektrifiziert ist!

  14. Auch Jemand, der auf natürlichem Wege Kinder bekommen kann, aka Frauen, kann kein *Recht* auf Kinder haben ….. genausowenig wie Männer.

  15. Genau das ist wahr:

    „Energy is life. A war on energy is a war on people.“

    Die Grünen sind Menschen- und Menschheitsfeinde. Pure Misanthropie.

    • „Menschen … erwarten von der Politik … die Lösung der strukturellen Probleme, die durch die neue Situation entstanden sind oder sichtbar werden. …… Die Bürgerinnen und Bürger müssen Vertrauen in die Handlungsfähigkeit und die Handlungswilligkeit des Staates haben. …. Wir brauchen jetzt mehr Entscheidungen und weniger Waschlappen in der Politik.“

      https://www.welt.de/regionales/hamburg/article241347219/Energiekrise-Wir-brauchen-mehr-Entscheidungen-und-weniger-Waschlappen-in-der-Politik.html

      Haha, zu lustig von den Leuten, die die Problem mit der Energiewende verursachten und das Problem jetzt durch noch mehr Energiewende lösen wollen.

      Wenn man in einem Loch sitzt, dann sollte man aufhören zu graben, liebe Regierung und Konsorten.
      Sie sind auf einer Mission und werden sich nicht aufhalten lassen. Immerhin kann man sich verdrücken und muss mit diesen Idioten nicht untergehen …..

      • Du bist ein verdammter Lügner! Die akteuellen Probleme verdanken wir nicht der Energiewende und nicht Putin, sondern bigotten Geostrategen und Russlandfeinden wie DIR!

        Und wenn du es noch tausendmal wiederholst, es bleibt eine dreckige Lüge, die zu deinem kranken Charakter passt!

          • Ich schrei ja gar nicht, man könnte genauso behaupten: wer spammt hat keine überzeugenden Argumente und das trifft auf Alex hundertprozentig zu.

        • „Die akteuellen Probleme verdanken wir nicht der Energiewende und nicht Putin, sondern bigotten Geostrategen und Russlandfeinden wie DIR!“

          Na ja, wir habt beide zur Hälfte recht: Ohne die Energiewende (und die Blockierung der Investitionen in die Förderung fossiler Brennstoffe im Westen durch die Klimabewegung (weil wir angeblich keine mehr benötigen würden)), hätten die Sanktionen kaum oder zumindest weniger Auswirkungen. Ohne Letztere hätten aber erstere Sachen auch keinen so großen Effekt. Sie hätten aber einen, hatten ihn ja schon vor dem Einmarsch Russlands in die Ukraine seit Herbst 2021.

  16. Danisch hat 3 Theorien zur Sprengung von Nordstream:

    https://www.danisch.de/blog/2022/09/29/zwei-kleine-theorien-eine-grosse-zur-nord-stream-sprengung/

    1. Putins Abtritts-„Geschenk“
    2. Die auf AE favorisierte Theorie: Die USA waren es
    3. Ich weiß nicht, ob ich sie jetzt richtig verstanden habe, aber danach scheint es Teil eines Krieges der Linksradikalen gegen den Westen zu sein, sofern diese nicht schon von den USA übernommen wurden, oder so.

    • Zu 3: NS wurde gesprengt, weil die Grünen es schaffen mit ihren Windrädern und Solarpanels demnächst die Energieautarkie Deutschlands zu realisieren. Da hat der Putin das allerleste aus seinen pipelines rausgeholt und die hochgejagt. So die Theorie hier.

      Merkwürdig, dass Danisch nicht die ganze Klimasache als Krieg gegen den Westen versteht und stattdessen die Grünen als USA-Interessenvertreter, die dagegenhalten, sieht…..

      Ich glaube an der Sache ist schon ein Quentchen Wahrheit. Die ganze Sache mit der Energieautonomie Deutschlands, die dann zur „Energiewende“ wurde, war ursprünglich mal ein Verteidigungsplan der Nato gegen die Sowjetunion. Und dieser Verteidigungsplan hat dann sein Eigenleben entfaltet und jetzt genau zum Gegenteil geführt, der Abhängigkeit von Russland (und China). Putin hat doch den schwarzen Gut im Judo. Zentral bei dieser Kampfkunst ist es, die Kräfte des Gegners zum Sieg über den zu nutzen……

      Die Grünen sind einfach in ihrer Demontage des Westens immer besonders rege gewesen und sind schon bei der nächsten Baustelle gewesen, bevor die alte so richtig in Betrieb war. Haben mit Schröder die Umstellung auf das russische Erdgas gemacht und kurz danach den Charakter des Erdgases als fossilen Brennstoff beklagt…. Weil ihr Ziel eben ist, den ganzen Westen, ja die ganze Modernem, niederzureissen, so wie der biblische Samson ….

      Und was die Beziehung der Grünen zu den USA betrifft, da gibt es diese grünen zivilisationslebenmüden Apokalyptiker genauso wie in Deutschland. Und mit *denen* haben sie sich verbündet und jetzt bestimmen sie die Politik der einflussreichen Demokraten und insbesondere der Administration des US Präsidenten Biden.

      • Die Grünen sind verrückte Kinder, aber ihnen die Schuld am aktuellen Desaster in die Schuhe zu schieben ist lächerlich. Niemand außer die Schei**-USA zwingt uns (kann zwingen) zu sinnlosen ruinösen Sanktionen, obwohl die genau wissen, wie abhängig wir sind. Und mit der Sprengung verbauen sie einer späten Einsicht der Regierung auch noch den Weg.

        DAS WIRD FOLGEN HABEN! Und zwar nicht nur für die Grünen, sondern ganz grundlegende für das Lügenimperium. Jeder hat jetzt gesehen, wer der Feind ist und dass er auch lächelnd über unsere Leiche geht, wenn es seinen Interessen auch nur am Rande nutzt…

        Sollten die Russen die Leitungen wieder aufbauen, wäre eine Bitte um Schutz durch selbige sehr naheliegend. Aber vielleicht gewinnen auch Säuberungen des transatlantischen ÖR-Stalls bald mehr Anhänger…

        • „Die Grünen sind verrückte Kinder“

          ich bin selbst so ein verrücktes Kind. Gewesen und rausgewachsen. -> „Die grössten Kritiker der Elche war mal selber welche.“ 😉
          Daher bin ich mit der Denke von Grünen und Ähnlichen sehr gut vertraut und bin mir sicher was meine Kritik hier an denen betrifft. Vor allem, dass sie die ganze Moderne sabotieren wollen, mit allen Mitteln.

          „Jeder hat jetzt gesehen, wer der Feind ist“

          Du täuschst Dich und zwar gewaltig. Entscheidend ist nur, wie es mit dem Wohlstand weitergeht. Die Leute sehen den zwar bedroht, aber es wird noch gemeint, dass der Kelch an uns vorbeigeht und alles wieder gut sein wird. Die grosse Vermögenvernichtung, die die falsche grüne Weichenstellung aller Voraussicht nach bewirken wird, hat gerade erst mal angefangen. Und wie ich so raushöre, aus ganz normalen Leutchen, haben die durchaus ein Bewusstsein dafür, wer und was uns in diese Lage jetzt gebracht hat.

    • Danischs Weltbild ist holzschnittartig primitiv. Alles was ihm nicht passt ist bei ihm „links“ oder „marxistisch“. Das führt dazu, dass er sehr unterschiedliche Phänomene in den gleichen Topf tut und daraus absurde Schlüsse zieht.

      „Die Grünen sind einfach in ihrer Demontage des Westens immer besonders rege gewesen und sind schon bei der nächsten Baustelle gewesen, bevor die alte so richtig in Betrieb war. Haben mit Schröder die Umstellung auf das russische Erdgas gemacht und kurz danach den Charakter des Erdgases als fossilen Brennstoff beklagt“

      Die Grünen sind vor allem strohdumm. Irgendeine in sich logische Haltung findest du bei denen nicht.

      • Doch, die Grünen sind und waren immer die Realität gewordene Anti-Moderne. Die sogenannten „Realos“ waren immer nur die Taktiker, diesen Antimodernismus einem grösseren Publikum schmackhaft und lifestyle-tauglich zu machen. Das haben die Grünen so gut geschafft, weil sie eine Programmpartei sind und ihre Figuren austauschbar.

      • „Die Grünen sind vor allem strohdumm. Irgendeine in sich logische Haltung findest du bei denen nicht.“

        Bei deren Führung wäre ich mir nicht so sicher. Wieso sonst puschen sie erst irgendeine „Lösung“ für irgendwelche „Probleme“, um dann, nachdem sie sich verbreitet hat, plötzlich „Probleme“ an dieser zu entdecken?

        Oder liegt es tatsächlich nur daran, dass als naturnah erscheinende und daher von den Grünen befürwortete Lösungen immer umweltschädlicher und ressourcenfressender sind?

        • Es ist dann konsistent, wenn du ihnen bösen Willen und Täuschungsabsichten unterstellst 🙂 Ich bin großzügig genug, ihnen (im Rahmen ihrer Ideologie) „gute“ Ziele zu unterstellen. Aber auch diese verfolgen sie nicht logisch konsistent. ZB sind sie einerseits für „nachwachsende“ Rohstoffe“ und gegen Nutzung mineralischer Stoffe. Andererseits sind sie gegen Walfang und Abholzung von Wäldern, obwohl das die logischen Konsequenzen ihrer Wünsche sind.

          • „Andererseits sind sie gegen Walfang und Abholzung von Wäldern, obwohl das die logischen Konsequenzen ihrer Wünsche sind.“

            Einer der Gründe, weshalb ich jetzt mit aller Vehemenz gegen die bin, btw

          • For the record, ich bin für die Nutzung mineralischer Rohstoffe wo immer möglich & sinnvoll, u.a. weil dadurch leidensfähige Lebewesen verschont und Flächen gespart werden. Das ist nicht der einzige und wichtigste Grund, aber es ist einer.

          • „ZB sind sie einerseits für „nachwachsende“ Rohstoffe“ und gegen Nutzung mineralischer Stoffe. Andererseits sind sie gegen Walfang und Abholzung von Wäldern, obwohl das die logischen Konsequenzen ihrer Wünsche sind.“

            Das kann prinzipiell 2 Gründe haben:

            1. Sie glauben/wissen, dass die Alternative zum „Weiter-wie-bisher“* nur Verzicht ist, den sie auch wollen, trauen sich aber (noch) nicht, das zu sagen, und vertrösten die Leute mit Scheinlösungen, um Anhänger zu gewinnen und später den Verzicht durch die Hintertür durchzuziehen.
            2. Es handelt sich einfach um gemäßigtere Anschauungen, die eine Mischung/Kombination aus radikalem Ökologismus und „Weiter-so“ ist.

            *Also z.B. bei fossilen Brennstoffen und/oder Atom bleiben.

    • Teilweise sehr merkwürdige Ansichten teilt Danisch da:

      1. Es ist eine total westzentrierte Sicht, dass Putin mit dem Rücken an der Wand steht. Er findet gerade neue Freunde jenseits des Westens, denn er hat viele wertvolle Rohstoffe im Angebot. Und die russische Bevölkerung leidet weniger unter dem Krieg und unseren Sanktionen und Boykotts als wir selbst.
      Der hat im Moment recht gute Karten, auch wenn uns natürlich unsere Propaganda das Gegenteil erzählt.

      2. Die Theorie finde ich am überzeugendsten, nicht nur weil die USA immer gegen Nord Stream 2 waren. Sondern weil Biden das Aus der Pipeline explizit angekündigt und seit der Sprengung nichts weiter dazu vermelden lassen hat.
      Solange zwei ehemalige Sowjetrepubliken sich bekriegen und dadurch schwächen, ist das für die USA geopolitisch natürlich ein Geschenk. Zumal Westeuropa sich wirtschaftlich und politisch von Russland abwendet und daher komplett in den Schoß der USA gleitet. Alle anderen sind böse: Russland, China, Indien, Iran… (to be continued by werteorientierte feministische Außenpolitik)
      Was aber nicht passieren darf: Deutschland darf sich aufgrund der Energienot nicht wieder mit Russland vertragen. Die Nord-Stream-2-öffnen-Proteste der Bevölkerung wurden natürlich auch in den USA gehört. Und wenn wir jetzt wirtschaftlich komplett abrauchen und die Menschen auch noch Strom und Wärme rationiert bekommen, ist ein nationaler Kompromiss mit Russland durchaus naheliegend. Das wollen die USA aber nicht. Also schaffen sie Fakten. No way back.

      3. Dieser Ansatz ist eine Mischung aus West- und Egozentriertheit mit einer ordentlichen Portion Verschwörungstheorie. Die Stasi hat also Deutschland übernommen und betreibt über das Vehikel der kinderschändenden Grünen die wirtschaftliche und gesellschaftliche Zerstörung. Und die Stasi und Putin sind natürlich eins, weil der früher KGB war.
      Und das merkt natürlich keiner in den letzten Jahrzehnten. Da kommt nicht mal ein Verdacht auf. Vielleicht war sogar Merkel ein Teil dieser Zerstörungsverschwörung. Und der Nukleus von all dem ist Karlsruhe. Weil Danisch da studiert hat und die RAF in der Stadt der Bundesanwaltschaft aktiv war.
      Man möchte ihn warnen: Dein neuer eBook-Reader gibt vielleicht gerade eine gefährliche, Phantasie stimulierende Strahlung ab.

      • Danisch denkt ins Blaue hinein und schreibt auch seine völlig unausgegorenen Gedanken hin.
        Das sind keine akademischen Abhandlungen, sondern „Wäre es nicht plausibel, dass…?“ Absätze. Insofern nehme ich es ihm nicht krumm, dass da ganz viel nicht-nachvollziehbares bei ist, jeder hier hat eine Perspektive und Scheuklappen. Im Gegensatz zu zum Beispiel Alex weiß Danisch aber, dass über 80% von dem, was er schreibt, auf Mutmaßungen beruht.

        Kann ich also alles nicht so schlimm finden.

        Wie djadmoros oben sagt: Hygienisches Schreiben ist nicht fruchtbar, aber Dung ist.

        Manchmal ist Scheiße auch einfach nur Scheiße. Das muss man hinnehmen.

          • Da ist jedenfalls mehr geistiges Band, als bei dir, der denkt wenigstens einigermaßen logisch und er weiß dank jahrelanger gründlicher Recherchen, wem er seine gescheiterte Promovierung verdankt… (Spoiler: den Russen nicht, nein El_Mocho, auch nicht dem teuflisch-mafiös-imperialistischen Putin persönlich, mit Biden bist du weit näher dran).

  17. Ganz offensichtlich ist hier die nächste Goldgrube für den Staat, um seine Finanzen in den Griff zu bekommen:

    „In Deutschland bleiben auffällig viele Immobilieninvestoren anonym. Bei jedem fünften Firmeneintrag in den Katastern lassen sich die Teilhaber nicht persönlich ermitteln. So führen die Grundbucheinträge häufig über Eigentümerketten zu Unternehmen mit Sitz im Ausland.“

    https://www.welt.de/wirtschaft/article241376215/So-attraktiv-ist-der-deutsche-Immobilienmarkt-fuer-Steuerhinterzieher.html

    Das sieht alles nach ganz, ganz gross angelegter Geldwäsche aus. Hier wird niemand was gegen massenhafte Enteignungen haben. Ich auch nicht.

  18. Die dreisten und platten grünen Lügen, um die gescheiterte Energiewende zu kaschieren….

    Der politische Druck und Boykott gegen die Erdölindustrie („ESG“) ist für die steigenden Energie-, Öl- und Gaspreise verantwortlich und garantiert mittelfristig nachhaltig steigende Preise. Das weiss jeder mit realistischem Einblick in diese Realitäten der Finanzmärkte und der Rohstoffsektors. Nur die linksextremen Antikapitalisten wollen nichts davon wissen und halten stur an der Energiewende fest. Weil sie damit einen autoritären und totalitären Staat herbeiführen wollen und der Griff nach der Kontrolle der Energie die absolute Macht verspricht. Zum Glück sind sie schon gescheitert und ihr Scheitern wird sich nur noch vertiefen, vor allem vor dem Hintergrund einer sich entfaltenden Wirtschafts-, Finanz- und Währungskrise. Die sie zum grossen Teil mitverursacht haben, ohne es zu wissen. Karma.

    • Die wollen halt vorher und nachher framen.
      Im Grunde ist es sehr schade, dass nicht genug Innovationen im Energie- und Umweltsektor zuwege gebracht werden konnten, mithilfe derer ein nachhaltiges und fortschrittlich-grünes Wirtschaften möglich wurde. Denn das wäre die Zukunftsaussicht gewesen, die auch den Hohlbirnen, die sich auf die Strasse kleben, ein auskömmliches Leben beschieden hätte.

      Ich kann nur jedem empfehlen, sich bei Firmen, die bereits bei Stellenausschreibungen offensiv gendern, das Weite zu suchen oder einen Weg zu finden, die zu verklagen.
      Im Grunde sitzt da ein HR-Quotenfrau, höchstwahrscheinlich in Teilzeit, lackiert sich die Fingernägel, fehlt 10 Tage/Monat wegen Menstruationsbeschwerden und fühlt sich unheimlich progressiv damit.

      Wer will mit sowas und einem Chef oder einer Chefin, der/die das begünstigt, ernsthaft seine Lebenszeit und Arbeitszeit verschwenden?

      Wie nicht anders zu vermuten, hat die Twittertante Geschwätzwissenschaften studiert, während massenhaft Geld für Frauenförderung in MINT oder STEM verpulvert wurde, ohne nennenswerten Effekt abgesehen von dem, daß es manchen Männern durch die Anwesenheit von Quotenbegünstigten vergällt wurde.

      Grüne halten an der Energiewende fest, ohne einen Finger dafür krummzumachen, ohne Ahnung von Tuten und Blasen. Weil sie mit Geschwätz Tugendhaftigkeit symbolisieren und dafür bezahlt werden, während andere richtig dafür arbeiten oder gar forschen müssen.

      • „Die wollen halt vorher und nachher framen.“

        Das hat schon was echt „1984“-haftes.

        „Im Grunde ist es sehr schade, dass nicht genug Innovationen im Energie- und Umweltsektor zuwege gebracht werden konnten, mithilfe derer ein nachhaltiges und fortschrittlich-grünes Wirtschaften möglich wurde.“

        Utopien sind nur in Literaturform geniessbar. Wenn sie zum Primat der Poltik erhoben werden, dann kommt das völlige Chaos bei raus. Selbst ich als abgebrühter Realist war fast schon schockiert über den absoluten Realitätsverlust der Möchtegernarchitekten der Energiewende. Die mich nie gross interessiert hat, weil ich immer stillschweigend dachte, dass da bestimmt Heerscharen von Ingeniören im Hintergrund rumtüfteln. Wir sind ja schliesslich in Deutschland und diese Ingeniöre schmeissen alles und das pikobello fortissimo! Nein, ganz im Gegenteil, politisches Wunschdenken ohne jede Substanz hat sich überall breitgemacht, ohne jegleiches tragfähige Konzept. Hier liegt eine einmalige Fehlentwicklung vor, die sicher keine Entsprechung in der Neuzeit hat. Das ist einfach nur grauenvoll und furchtbar.

      • „Im Grunde ist es sehr schade, dass nicht genug Innovationen im Energie- und Umweltsektor zuwege gebracht werden konnten, mithilfe derer ein nachhaltiges und fortschrittlich-grünes Wirtschaften möglich wurde.“

        Wobei allerdings wegen des Speicherproblems nur wenig Sinn macht:

        A. Redox-Flow-Batterien (organisch, Eisen-Zink- oder Nanopartikelversionen)
        B. Wärmepumpenspeicherung (gewissermaßen eine geschlossene Gasturbine, die auch umgekehrt arbeiten kann, Wärme und Kälte wird in Gestein gespeichert)
        C. Direkte Umwandlung von Sonnenenergie in chemische Energie, gerne auch mit direkter Nutzung von dem Wasser und CO2, das sich in der Luft befindet

        Ach ja:
        D. Sonnenkollektoren, auch für den Betrieb von Klimaanlagen nutzbar

        Und dann müssen die Erneuerbaren gleichzeitig noch von seltenen Erden unabhängig werden. Und dann ist da bei der Windenergie noch das Problem der Windausbremsung, die auch zu mehr Hitze und Dürren führt und dass sie Vogel- und Fledermausschredderer sind. Erdwärme wiederum liefert ’ne Menge radioaktiver Substanzen.

        Ansonsten macht Sonnenenergie nur im Weltraum und auf atmosphärenlosen Planeten Sinn, da die Solarzellen ihre Abwärme gleich mit abstrahlen können und somit keine großen Radiatoren dafür nötig sind, die eher noch mehr Material verschlingen als diese(Röhren für Kühlflüssigkeit und so enthalten mehr Material/m² als Solarzellen).

        • Es ist doch vollkommen offensichtlich was man für eine Energiewende braucht, warum redet da niemand mehr drüber?

          Statt hier Speicher zu bauen, brauchen wir Kollektoren in dauerbestrahlten Ländern, die Sahara als unbesiedelte riesige Fläche drängt sich geradezu auf (mit etwas mehr Aufwand kann man auch das Meer nutzen). Aber auch Spanien hat z.B. große nutzbare Gebiete. Ob man das über Leitungen oder in Form chemischer Energie nach Europa transportiert, ist dann eigentlich zweitrangig.

          Ein Bevölkerungskonzept, welches hier eine mittelfristige Bevölkerungsausdünnung anstrebt, wäre auch sinnvoll. Nichts davon wird gemacht! Nichtmal drüber nachgedacht!

          Auch alternative Energiekonzepte könnte man, zu vergleichsweise winzigen Kosten, erforschen:
          http://turturdok.bplaced.net
          Passiert aber nicht! Die Bretter vor dem Kopf und die angeborene Dummheit sind größer.

          Die Energiewende-Version der vollverblödeten Grünen vs. dem Energiekonzept der Fracker und Kernkraftwerkler ist eine falsche Dichotomie!

          Fakt ist, dass wir von den Fossilen weg müssen, nicht sofort, nicht bis 2030 und nicht unbedingt wegen des Klimas, aber es ist einfach kein tragfähiges Zukunftskonzept, denn was man verheizt hat, ist halt weg… bei Atomkraft kenne ich mich bei Nachteilen, Risiken und Brennstoffen zu wenig aus, das kann man gerne noch eine Weile betreiben, sofern es keine ernsthaften Probleme macht (?) Leider traue ich den Informationen dazu nicht, denn das ist auch eine Milliardenindustrie mit gekauften Experten…

          • „Leider traue ich den Informationen dazu nicht, denn das ist auch eine Milliardenindustrie mit gekauften Experten…“

            Also in Deutschland eher nicht. Immerhin war doch der Atomausstieg geplant. Selbst, wenn: Letzterer zeigt doch auf, dass deren Einfluss seeeehr begrenzt war/ist.

            Und zudem: Nur weil es eine Milliardenindustrie mit gekauften Experten gibt, heißt das nicht, dass deren Produkt gefährlich ist! Vielleicht übertreiben die gekauften Experten nur die Vorzüge. Und, wenn die Wahrheit auf ihrer Seite ist, müssen die auch gar nichts erfinden.

          • PS: „Statt hier Speicher zu bauen, brauchen wir Kollektoren in dauerbestrahlten Ländern, die Sahara als unbesiedelte riesige Fläche drängt sich geradezu auf (mit etwas mehr Aufwand kann man auch das Meer nutzen). “

            Das würde dann unter E. fallen und wird am besten mit C. kombiniert wegen höherer möglicher Effizienz.

          • Ob man das über Leitungen oder in Form chemischer Energie nach Europa transportiert, ist dann eigentlich zweitrangig.

            Schau dir nur mal das Trara um die Pipelines aktuell an. Und dann erklär mir nochmal, wie genau eine neue (semi)globale Abhängigkeit, bei der die Energie quer über die halbe Welt transportiert wird, wie so etwas das Energieproblem lösen soll. Du weißt schon, dieses Problem, das wir vor allem deshalb haben, weil unsere Energieversorgung davon abhängt, dass wir von weit her über die halbe Welt (oder über halb Europa) mit Energie versorgt werden. Mitsamt allen Unsicherheiten (Pipelines können kaputt gehen oder gesprengt werden) die das mit sich bringt.

            Wir brauchen WENIGER von solchen long-range Abhängigkeiten, nicht mehr. Wir sollten sehen dass unsere Energieversorgung LOKALER wird, nicht globaler.

          • @pingpong

            „Wir sollten sehen dass unsere Energieversorgung LOKALER wird, nicht globaler.“

            Exakt.
            Die Idee, in Wüstenstaaten riesige Solaranlagen zu bauen, die dann mit Pipelines „grünen“ Wasserstoff nach Europa transportiert finde ich bereits falsch, denn wo soll denn das Wasser für den Wasserstoff herkommen?

            Natürlich könnte man zunächst Meerwasser mit Entsalzungsanlagen aufbereiten – aber mit welchem Recht sollten dann die Wüstenstaaten nicht ihr Wasserproblem lösen, statt unser Energieproblem?
            Zudem hätte man wegen der Flüchtigkeit des Wasserstoffs große Transportverluste und Wasserstoff zu verflüssigen ist energetisch noch aufwändiger als LNG.

          • „aber mit welchem Recht sollten dann die Wüstenstaaten nicht ihr Wasserproblem lösen, statt unser Energieproblem?“

            Genau dafür ist Solar goldrichtig, man kann damit die Wüste in einen Garten Eden verwandeln.

          • „Wir sollten sehen dass unsere Energieversorgung LOKALER wird, nicht globaler.“

            Das läuft darauf hinaus, stärker Braunkohle, heimisches Uran, und Nordseeöl zu fördern.

          • Das läuft darauf hinaus, stärker Braunkohle, heimisches Uran, und Nordseeöl zu fördern.

            Du hast Lauf- und Speicherkraftwerke, Biomassekraftwerke, Windräder, Photovoltaik und vermutlich noch einiges andere vergessen.

          • „Du hast Lauf- und Speicherkraftwerke, Biomassekraftwerke, Windräder, Photovoltaik und vermutlich noch einiges andere vergessen.“

            Nein hab ich nicht, sondern absichtlich verworfen.

            Wasserkraftwerke sind in Deutschland aus geographischen Gründen nicht weiter ausbaubar, da alle geeigneten Täler bereits dafür genutzt werden.

            Windräder und Photovoltaik sind Ressourcenvergeudung.

            Biomasse-Verbrennung ist nicht nur Vergeudung, sondern verstärkt den Hunger in der Welt und deshalb unethisch.

            Speicherkraftwerke sind keine Energiequelle, sondern eben nur ein Speicher.

          • @pingpong
            „Danke für dieses anschauliche Beispiel wie ein ideologischer Tunnelblick aussehen kann.“

            Hat du denn ein Gegenargument?

          • http://turturdok.bplaced.net

            Danke für den Lacher, so etwas habe ich heute dringend gebraucht. Ich habe hier übrigens noch ein kaum benutztes Perpetuum Mobile und einen ganz famosen Kernfusionsreaktor von Andrea Rossi günstig abzugeben, kann ich dich für irgendwas davon interessieren?

            Das Leben so komplett ohne Schamgefühl muss schön sein….

          • @Antidogmatiker:
            „Und zudem: Nur weil es eine Milliardenindustrie mit gekauften Experten gibt, heißt das nicht, dass deren Produkt gefährlich ist! Vielleicht übertreiben die gekauften Experten nur die Vorzüge. Und, wenn die Wahrheit auf ihrer Seite ist, müssen die auch gar nichts erfinden.“

            Ja, sprich: kein verdammter Laie kann das einschätzen, das Land ist dicht besiedelt, es schwelt seit Jahrzehnten das Endlagerproblem und GAUs der einen oder anderen Art konnte man auch schon beobachten (zum Glück nicht bei uns). Angeblich gibts das Theater beim superfortschrittlichen xyz-Reaktor nicht… sagen „Experten“. Ich bin für Kernkraft, wenn die Alternative in einem aufgenötigtem Mittelalter besteht, aber wild darauf bin ich nicht.

            @pingpong
            „Wir brauchen WENIGER von solchen long-range Abhängigkeiten, nicht mehr. Wir sollten sehen dass unsere Energieversorgung LOKALER wird, nicht globaler.“

            Davon brauchst du mich nicht überzeugen, bei der derzeitigen Bevölkerungsdichte ist das aber vollkommen illusorisch, außer du willst Braunkohle verheizen. Deutschland wird IMMER abhängig von ausländischen Rohstoffen bleiben, zumindest so lange es Industrie hat. Energiemäßig unabh. kann es vielleicht unterhalb von 30(?) Mio Einwohnern werden, dafür bräuchte es eine Bevölkerungsplanung jenseits von „wir brauchen mehr Fachkräfte!1!!“ oder halt eine Wunderspeichertechnologie oder sowas.

            @crumar
            „grünen“ Wasserstoff nach Europa transportiert finde ich bereits falsch, denn wo soll denn das Wasser für den Wasserstoff herkommen?“

            Der ursprüngliche Desertec-Plan ging von:
            https://de.wikipedia.org/wiki/Hochspannungs-Gleichstrom-%C3%9Cbertragung
            aus.

            Natürlich könnte man zunächst Meerwasser mit Entsalzungsanlagen aufbereiten – aber mit welchem Recht sollten dann die Wüstenstaaten nicht ihr Wasserproblem lösen, statt unser Energieproblem?

            Da wir deren Land nutzen würden, könnten die Nutzungszahlungen genau das erreichen.

            Zudem hätte man wegen der Flüchtigkeit des Wasserstoffs große Transportverluste und Wasserstoff zu verflüssigen ist energetisch noch aufwändiger als LNG.“

            1) Energie ist dort im Überfluß, der Wirkungsgrad sehr viel unwichtiger als hier

            2) Ob der Transport von Wasserstoff Sinn macht, weiß ich nicht. Das optimale Verfahren kann man ja diskutieren (Schiff, Methanisierung, Verlagerung von energieintensiver Vorproduktion, etc.), es ärgert mich, dass ihr das mit einer Handbewegung vom Tisch wischt. Es würde mehrere Probleme auf einmal lösen, nicht nur unsere, sondern auch die von Nordafrika.

            Aber gut, offenbar sind die Gräben um die optimale Lösung schon ausgehoben und die selben wie seit Jahrzehnten, wie langweilig… rührt euch! Weiter streiten!

          • @androsch:

            Davon brauchst du mich nicht überzeugen, bei der derzeitigen Bevölkerungsdichte ist das aber vollkommen illusorisch, außer du willst Braunkohle verheizen. Deutschland wird IMMER abhängig von ausländischen Rohstoffen bleiben

            Warum so absolut?
            Ich schrieb man soll die Abhängigkeiten verringern, nicht man soll sie komplett entfernen.

            Nicht alle Abhängigkeiten sind schlecht. Es ist wie bei den alten Griechen, „die dosis macht das gift“. Und wenn wir in den letzten Jahrzehnten eines gesehen haben, dann dass wir uns zu sehr auf globale Abhängigkeiten verlassen – mit allen bekannten negativen folgen: finanzkrise, Spekulation mit Lebensmitteln, energiekrise, Pandemie etc.

            Wir brauchen weniger dieser pathologischen globalen Abhängigkeiten.

            #lokalismus

          • @captain covid

            Das Konzept ist hergeleitet, Vakuumenergie ist auch kein esoterisches Konzept:
            https://de.wikipedia.org/wiki/Nullpunktsenergie

            Turtur ist übrigens praktischer Physiker.

            Du hast natürlich keinen Blick auf die Herleitung geworfen und kannst sagen, wo der Fehler liegt?

            Genau das meinte ich mit „Dummheit“, aber das Maul weit aufreißen und lästern…

          • Ich bin kein Physiker (jedoch anderweitig wissenschaftlich tätig), aber Freunde von mir sind (wie Herr Turtur experimentelle) Physiker an sehr renommierten Einrichtungen und Teil eines Teams gewesen, das an einem Nobelpreisgewinn beteiligt war. Und mit denen habe ich schon sehr oft über die ganzen Scharlatane, auf die du so gerne reinfällst, gesprochen.

            Selbst ohne studierter Physiker zu sein, verstehe ich aber im Gegensatz zu dir, dass die Energiedichte dieser „Nullpunktenergie“ bei nahezu null liegt, wie du auch wissen könntest, wenn du nicht conveniently alle Erkenntnisse seit den 50er Jahren ignoriertest (ich gehe davon aus, dass du den Wiki-Artikel und vor allem die dort verlinkten weiterführenden Artikel niemals gelesen hast). Der ganze Quatsch beruht auf einem längst überholten Messfehler.

            Niemand „in der Szene“ außer Herrn Turtur selber ist der Ansicht, dass diese Idee etwas taugt. Es widerspricht allen derzeit gängigen Erkenntnissen. Wie auch sein Joghurtbecher-Experiment als trauriger Witz aufgefasst wird. Absolut nichts von dem was er bislang behauptet hat, hat er selber, geschweige den jemand anderes, jemals im Experiment nachweisen können. Und das gilt nicht nur für seine Nullpunkt- und Raumenergie-Phantastereien sondern auch für den ganzen anderen absurden Unfug, mit dem er „freie Energie“ erzeugen will. Es ist ja nicht so, als sei das seine erste oder letzte „bahnbrechende Erfindung“ gewesen.

            Einer meiner Kumpels meint, es sei sinnvoller Geld und Zeit in das Katzen-Perpetuum-Mobile (Katze mit Marmeladenbrot auf dem Rücken erzeugt konstante Rotation, da die Katze immer auf die Füße, das Brot aber auch immer auf die Marmeladenseite fällt) zu investieren, die Erfolgschancen seien bedeutend größer und das Konzept sei insgesamt auch durchdachter.

            Beantworte mir doch einmal wahrheitsgemäß folgenden Fragen: Von wie vielen dieser „Genies“ hast du schon geglaubt oder für möglich gehalten, was sie vollmundig versprechen? Wie viele davon haben tatsächlich geliefert? Wie viele davon haben sich inzwischen als Betrüger herausgestellt, sind sogar wegen Betrugs verurteilt oder haben Titel entzogen bekommen?

            Gute Nacht.

          • @Captain Covid

            „schon sehr oft über die ganzen Scharlatane, auf die du so gerne reinfällst, gesprochen.“

            Mein Gott, bist du ein arroganter Drecksack!

            „Selbst ohne studierter Physiker zu sein, verstehe ich aber im Gegensatz zu dir, dass die Energiedichte dieser „Nullpunktenergie“ bei nahezu null liegt, wie du auch wissen könntest, wenn du nicht conveniently alle Erkenntnisse seit den 50er Jahren ignoriertest (ich gehe davon aus, dass du den Wiki-Artikel und vor allem die dort verlinkten weiterführenden Artikel niemals gelesen hast). Der ganze Quatsch beruht auf einem längst überholten Messfehler.“

            Ja, bestimmt. Du bist zwar kein Physiker und so genau weiß man es nicht, aber ein Fingerschnippen und das Problem ist verschwunden. Man braucht keinen zweiten Blick auf die Herleitungen werfen und weiß sofort, dass der Mann ein Scharlatan ist…

            „Niemand „in der Szene“ außer Herrn Turtur selber ist der Ansicht, dass diese Idee etwas taugt. „

            Ja, in der Physiker-„Szene“ glaubt man auch, dass Ufos nicht existieren (man kann sie ja nicht erklären, obwohl man so superklug ist und fast alles weiß), dafür hält man „dunkle Materie“, „Stringtheorie“ und ähnlichen Blödsinn für real und buttert zig-Milliarden da hinein, seit Jahrzehnten ohne nennenswert von der Stelle zu kommen. Man ist so klug in der Physik, sooo klug!

            „Es widerspricht allen derzeit gängigen Erkenntnissen.“

            *lol* nein, tut es nicht, er verwendet bei der Herleitung mehrere bekannte, bisher m.W. nicht erklärte physikalische Effekte. Bedauerlicherweise bin ich kein Physiker und die echten Physiker rühren nichts an, was sie nicht schon kennen, die Angst genauso verlacht zu werden, wie du das gerade getan hast, ist einfach zu groß.

            „Wie auch sein Joghurtbecher-Experiment als trauriger Witz aufgefasst wird. Absolut nichts von dem was er bislang behauptet hat, hat er selber, geschweige den jemand anderes, jemals im Experiment nachweisen können.“

            Ich hab das verfolgt und es wurde nie ernsthaft versucht. Er selbst hat einen Versuch mit Öllager im Vakuum gemacht:

            Klicke, um auf !Nachweis_elektrostatischer_Rotor_mit_Oelagerung_im_Vakuum.pdf zuzugreifen

            Im Labor, die Sache wird vollkommen ignoriert und wurde meines Wissens nie überprüft, stattdessen geilt man sich an seinen populär-Experimenten für Laien auf.

            Da der Mann Physiker an einer FH ist, hat er auch kein Forschungsbudget, aber das stört euch natürlich nicht, das muss schon alles fertig und sauber mit einer hundert-Millionen-Ausrüstung bewiesen sein, sonst rümpfen die Herren nur die Nase, das kennt man auch von zahlreichen anderen Forschungsgebieten. Selbst fasst man es nicht an, alle anderen nimmt man nicht ernst. Ein geschlossener Zirkel…

            „Und das gilt nicht nur für seine Nullpunkt- und Raumenergie-Phantastereien sondern auch für den ganzen anderen absurden Unfug, mit dem er „freie Energie“ erzeugen will. Es ist ja nicht so, als sei das seine erste oder letzte „bahnbrechende Erfindung“ gewesen.“

            Na du scheinst dich echt auszukennen, es ist die einzige von der ich weiß und die einzige die er in nennenswerter Form hergeleitet hat. Ich kann auch nicht erkennen, dass er jemals versucht hätte, da Geld rauszuziehen, alle seine Überlegungen standen kostenlos online. In seinen Vorträgen machte er noch diverse Experimente, um Laien für das Thema zu begeistern, m.W. war da nichts dabei, was irgendwie Gewicht gehabt hätte.

            „Einer meiner Kumpels meint, es sei sinnvoller Geld und Zeit in das Katzen-Perpetuum-Mobile (Katze mit Marmeladenbrot auf dem Rücken erzeugt konstante Rotation, da die Katze immer auf die Füße, das Brot aber auch immer auf die Marmeladenseite fällt) zu investieren, die Erfolgschancen seien bedeutend größer und das Konzept sei insgesamt auch durchdachter.“

            Hahahaha, du hast aber lustige Kumpels. Natürlich meint er das…

            „Beantworte mir doch einmal wahrheitsgemäß folgenden Fragen: Von wie vielen dieser „Genies“ hast du schon geglaubt oder für möglich gehalten, was sie vollmundig versprechen? „

            Von gar keinem. Wenn du schon länger hier mitlesen würdest, wüsstest du auch, dass ich GAR NICHTS glaube, aber ich bin Freigeist, ich verlange, dass man sich Sachen anschaut, wenn sie eine gewisse Substanz mitbringen und sie nicht arrogant mit einer Hand vom Tisch wischt. Und total allergisch reagiere ich darauf, wenn man mich so kackdreist beleidigt, wie du das oben getan hast! In Turturs Überlegungen steckt jedenfalls zehnmal mehr Substanz als in deinem oberflächlichen Geläster.

          • @androsch:

            Woher weißt de denn dass es „nicht untersucht“ wird? Hast du eine Ahnung, was im heutigen wissenschaftsbetrieb für ein publikationsdruck herrscht? Sieh dir doch den ganzen junk an der veröffentlicht wird. Da ist alles dabei, der absurdeste Unsinn. Manchmal gilt sogar „je unkonventionelle desto besser“. Du meinst also, da gibt es eine vielversprechende Idee, die trotz dieses permanenten und knallharten publish or perish absichtlich nicht angegangen wird, weil sich die Leute aus irgendeinem gruppenzwang heraus nicht trauen.

            Naja. Möglich, aber äußerst unwahrscheinlich.

          • @Androsch

            Ich nehme dir das sogar ab, dass du völlig ernsten Gesichts und voll rechtschaffener Entrüstung schreiben kannst, dass der Mann etwas „anhand bisher nicht erklärter Effekte hergeleitet“ habe. Personen, die etwas weniger „Freigeist“, dafür aber mehr Verstand und gelegentlich sogar über „Ancient Aliens“ hinausgehenden Kontakt mit Wissenschaft haben, bekämen spätestens an der Stelle einen (sehr) roten Kopf und würden mit dem peinlichen Schwurbeln aufhören.

          • @Captain Arroganz

            „Ich nehme dir das sogar ab, dass du völlig ernsten Gesichts und voll rechtschaffener Entrüstung schreiben kannst, dass der Mann etwas „anhand bisher nicht erklärter Effekte hergeleitet“ habe.“

            Klicke, um auf !5Artikel_Zusammenfassung.pdf zuzugreifen

            Titel: „Nutzung von Vakuumenergie: Theoretische Grundlagen und ein Beispiel für einen Raumenergie-Motor“

            162 Seiten in die du keinen Blick geworfen hast und von denen du vermutlich nichts verstehst

            Zu den Grundlagen hat er noch mehrere Artikel verfasst, es sei nur einer exemplarisch verlinkt:

            Klicke, um auf !2_Paradoxa_der_elektrischen_Ladung.pdf zuzugreifen

            die anderen findest du unter „Grundlagen“:
            http://turturdok.bplaced.net/

            Vielleicht ist das alles Unsinn, aber dann kann man das sicher ernsthaft und sachbezogen erklären.

            „Personen, die etwas weniger „Freigeist“, dafür aber mehr Verstand und gelegentlich sogar über „Ancient Aliens“ hinausgehenden Kontakt mit Wissenschaft haben“

            Damit meinst du vermutlich dich, und mit „Kontakt“ deine bornierten Kumpels aus der Physik (du selbst hast ja offenbar keine Ahnung, aber dafür umso mehr Selbstbewusstsein)?

            „Ancient Aliens“ ist übrigens das schlechteste Beispiel was du bringen konntest, denn über die Sendung ärgere ich mich regelmäßig. Typisch oberflächlich spekulativer ami-Schei**dreck, der mehr Schaden anrichtet, als aufklärt. Aber vielleicht willst du dich den Themen mal ernsthaft widmen, ich meine oberhalb des Geschwätzes eines Harald Lesch?

            „bekämen spätestens an der Stelle einen (sehr) roten Kopf und würden mit dem peinlichen Schwurbeln aufhören.“

            Im Ggs. zu dir, weiß ich sehr genau was ich weiß und was ich nicht weiß. Und schwurbeln tut hier nur einer: du.

          • @Captain Covid

            Du irrst. An der Stelle habe ich auch kurz die Stirn gerunzelt, aber es kann durchaus sein, dass man einen Effekt hat(=beobachtet), den man noch nicht erklären kann, aber den man als gegeben voraussetzt – man beobachtet ihn ja – und dann damit weiterarbeitet, auch theoretisch.

            Im Übrigen hat @pingpong Recht, dass es seeehr unwahrscheinlich ist, dass an dieses Herrn Turtur (wie der Scheinriese aus Jim Knopf?) Thesen etwas dran ist. Physiker sind neugierige Menschen und vergleichsweise viele von ihnen sind Querköpfe. Wenn die Thesen von Turtur schon seit Jahrzehnten herumliegen, haben mit Sicherheit schon andere Physiker sie sich vorgenommen – ich würde es am liebsten selbst machen, wenn ich Zeit hätte – und sie überprüft, theoretisch wie praktisch. Wenn dabei was herausgekommen wäre, wäre Herr Turtur längst kein Einzelkämpfer mehr. (Höchstwahrscheinlich.)

          • @Renton

            „Wenn dabei was herausgekommen wäre, wäre Herr Turtur längst kein Einzelkämpfer mehr. „

            Korrigier mich, wenn ich mich irre, aber wenn man einen Fehler findet oder eine Theorie falsifiziert, wird das normalerweise nicht veröffentlicht oder sowas? Dem mag im Wege stehen, dass Turtur es nicht geschafft hat, was durchs peer review zu bringen (seiner Aussage nach basierte die Ablehnung aber nicht auf fachlichen Kriterien, an dem Punkt kommt man dann wieder nicht weiter).

            Ich gehe eigentlich eher davon aus, dass gute 80% so denken wie „Captain Covid“ oder Angst haben was Falsches zu sagen (selbst Nobelpreisträger werden erledigt, wenn sie vom Mainstream allzu sehr abweichlern).

            Dem Rest geht es wie dir und Turtur: keine Zeit, kein Geld und (verständlicherweise) keinen Bock den Kopf rauszuhalten. Für mehr als ein „na ja, wer weiß, sieht ja schon interessant aus“ reicht es dann nicht. Ebenso wie bei Burkhard Heim usw.

            Wir verpulvern jährlich weltweit zig Milliarden in alle möglichen sinnlosen bis destruktiven Ziele, in der Wissenschaft, im Militär, in der Gesellschaft, für die Energiewende usw. Turtur sagte in einem Interview (er hat mehrere sehr ausführliche bei cropfm gegeben) dass ihm eine niedrige zweistellige Millionensumme ausreichen würde, um einen Prototypen zu bauen und dass er das gerne öffentlich an einer Universität tun würde. Selbst wenn dabei lediglich eine Falsifizierung herauskäme (falls man nicht vorher schon einen theoretischen Fehler findet), wäre das ein Gewinn und die Kosten lächerlich, wenn an der Sache was dran wäre, hätten wir hingegen ein Gamechanger. Also: Kosten: minimal, Potential: riesig, Risiko: gering.

            Wird aber nicht gemacht. Zwei Panzerhaubitzen weniger für die Ukraine und wir wüssten, ob was dran ist oder nicht, aber ich schätze in zwei Jahrzehnten diskutieren wir immer noch darüber… deprimierend ist das!

          • „Genau dafür ist Solar goldrichtig, man kann damit die Wüste in einen Garten Eden verwandeln.“
            Schon richtig, aber warum sollten es die Wüstenstaaten dann an die bekloppten Europäer liefern? Was kann Europa einem denn noch geben außer hohlen Phrasen, unnützen Dienstleistungen und moralsaurem Müll?
            Die Wüstenstaaten behalten ihre Energie dann doch lieber selbst und lassen sich von der SCO beschützen. Die Europäer sollten ihre Suppe, die sie sich eingebrockt haben, mal schön selbst auslöffeln. Bin eh dafür, dass Algerien, Ägypten und all die anderen starken afrikanischen Staaten mal atomar aufrüsten. Dann kann beim nächsten Demokratisierungsversuch Europa mal endlich ein bisschen demokratische Energie zurückbekommen. Garantiert Klimaneutral.

          • @Renton
            Macht man das in der Physik tatsächlich so, etwas eine „Herleitung“ zu nennen, obwohl man im Grunde genommen a) keinen Schimmer hat warum etwas passiert und b) auch kein nachvollziehbares Experiment um das wenigstens im Ansatz zu bestätigen?

            Kann ich mir nicht leisten, so etwas 😉

          • @androsch:

            Ich gehe eigentlich eher davon aus, dass gute 80% so denken wie „Captain Covid“ oder Angst haben was Falsches zu sagen (selbst Nobelpreisträger werden erledigt, wenn sie vom Mainstream allzu sehr abweichlern).

            Dem Rest geht es wie dir und Turtur: keine Zeit, kein Geld und (verständlicherweise) keinen Bock den Kopf rauszuhalten. Für mehr als ein „na ja, wer weiß, sieht ja schon interessant aus“ reicht es dann nicht. Ebenso wie bei Burkhard Heim usw.

            Du solltest die Möglichkeit wenigstens in Betracht ziehen, dass diese Dinge eingehend untersucht wurden und ganz einfach für falsch oder nicht zielführend befunden.

            Ich habe hier eine Frage zu den Theorien von Heim gestellt. Dabei beziehe ich mich auf ein Dokument welches du verlinkt hast. Dieses Dokument trägt den Titel „Grundriss der Heimschen Theorie“ und hat explizit das Ziel, die Arbeit Heims einem breiteren Publikum zugänglich zu machen:
            Durch die Veröffentlichung des vierbändigen Werkes Burkhard Heim: Ein Einheitliche Beschreibung der Welt (1996 – 1998) konnte die Heimsche Theorie, deren Fundamentaleigenschaft die Geometrisierung der physikalischen Letzteinheiten ist, allgemein zugänglich gemacht werden. Der Umfang und die äußerst anspruchvolle Darlegung ließen zunehmend den nach einem kurzgefassten Grundriss der gesamten Gedankengänge Heims laut werden. Dieser Aufgabe stellte sich in der vorliegenden Arbeit Dipl.-Ing. Horst Willigmann, nachdem er sich bereits seit Jahren mit der Heimschen Theorie befasst und sich in vielen Vorträgen dazu geäußert hatte. Heim selbst, der 2001 verstarb, hat die Rohfassung noch eingesehen und mir die Veröffentlichung empfohlen.

            Es handelt sich hier also um eine Arbeit nicht von Heim selbst, sondern von jemand anderem, mit dem erklärten Ziel die Ideen von Heim einem größeren Publikum zugänglich zu machen.

            In dieser Arbeit kann man folgendes lesen:
            Es ist dabei nicht uninteressant, dass der Schritt in transmaterielle Bereiche aus einem mathematisch-topologischen Gesetz hervorgeht, das im Rahmen der Frage, wie „höhere Räume“ konstruiert werden können, gewissermaßen von selbst auftaucht:
            Dimensionsgesetz

            Dieser Abschnitt ist im Kapitel III „Die Bedeutung der transmateriellen Seite der Welt“, Abschnitt 1 „Grundbetrachtungen“, es ist buchstäblich die erste Formel die auftaucht und auf der die weitere Argumentation aufbaut.

            Da würde man doch meinen, eine so wichtige Formel – noch dazu bezeichnet als „Gesetz“ welches sich „von selbst“ ergeben soll – würde ausreichend erklärt, bewiesen und in einen größeren Zusammenhang zum mathematischen Wissenskorpus gestellt werden. Das sind die Fragen, die ich in dem oben verlinkten Beitrag bezüglich dieses Dimensionsgesetzes gestellt und leider keine Antwort erhalten habe.

            Ich denke solange solche absoluten Grundlagen nicht zufriedenstellend geklärt sind, sollten die Vertreter der Heimschen Idee zunächst daran arbeiten die mathematisch-physikalischen Grundlagen in den Kontext des bekannten Wissens zu stellen.
            Insbesondere Dinge wie die Rolle der Koordinaten, welche für die „Geometrisierung“ lt. Heim ja eine wesentliche rolle spielen. Im dem Dokument aus dem ich oben zitiere kommen deshalb auch alle möglichen mathematischen Dinge aus der Differentialgeometrie vor (s. z.B. pdf-Seite 18, Kapitel 4, Fußnote 10), die leider an denmselben Problem leiden wie das „Dimensionsgesetz“: Es fehlt der größere Kontext und die Einordnung in das bekannte mathematische Wissen.

            Ich habe den Grundriss der Heimschen Theorie überflogen, und mein Eindruck ist dass sobald es konkret (d.h. mathematisch) wird, wird es wischiwaschi. Zur Geometrisierung und der Rolle der Koordinaten, die in der Heimschen Idee eine sehr große Rolle spielen, möchte ich dir folgende links empfehlen:
            https://en.wikipedia.org/wiki/Coordinate-free
            https://math.stackexchange.com/questions/984284/what-exactly-does-differential-forms-are-coordinate-free-mean

            In der modernen Riemannschen Geometrie ist der Standardansatz koordinatenfrei, d.h. die wesentlichen Zusammenhänge und Gesetze werden in einer Art und Weise formuliert, die unabhängig vom gewählten(!) Koordinatensystem ist. Das hat weitreichende theoretische Auswirkungen, auch auf die Eigenschaften und Anforderungen an physikalische Gesetze. Ein quote aus dem obigen stackexchange Link fasst es sehr schön zusammen: „Die Natur kennt keine eingebauten Koordinatenachsen.“
            Es müsste zunächst einmal geklärt werden, inwieweit ein Ansatz wie von Heim, der ganz fundamental auf Koordinaten beruht, überhaupt tragfähig ist.

            Dass wir heute ganz selbstverständlich in Koordinatensystemen denken (wer erinnert sich nicht an die Vektoren und Punkte in der zweidimensionalen euklidschen Ebene aus der Mittelstufe?), sollte nicht zum Fehlschluss verleiten dass Koordinaten „natürlich“ wären. Tatsächlich gibt es sie erst relativ kurz, nämlich seit ihrer Erfindung durch Descartes im 17. Jhdt. Buchstäblich Jahrtausende lang davor, bis zurück zu Euklid von Alexandria, wurde Geometrie und Wissenschaft i.A. ganz selbstverständlich koordinatenfrei betrieben. Das ging gar nicht anders.
            Ich halte es für einen Fehler, dass in der Schule in Mathematik und Physik heutzutage üblicherweise die Konzepte zuerst anhand von einfachen Koordinatensysteme gelehrt werden, und erst später (an der Uni) lernt man die koordinatenfreie Sichtweise kennen. Es sollte umgekehrt sein. Die wenigen Jahrhunderte seit Descartes haben uns den Kopf verdreht was die Rolle von Koordinaten angeht, sie werden überbewertet. Wir sollten wieder mit der koordinatenfreien Darstellung beginnen und erst später bzw. bei Bedarf Koordinatensysteme einführen.

        • @AK „Die Energiewende-Version der vollverblödeten Grünen vs. dem Energiekonzept der Fracker und Kernkraftwerkler ist eine falsche Dichotomie!“

          Die Formulierung klingt danach, dass du dir eine machbare Version der „Energiewende“ vorstellen kannst.

          Das ist ein verbreitetes Narrativ. Vergiss das.

          Ja es stimmt, dass die reale Energiewende von Stümpern und Absahnern durchgeführt wird. Aber das ist nicht ihr Hauptproblem, sondern nur eine Nebensächlichkeit.

          Auch eine von hochintelligenten, kompetenten und redlichen Leuten geplante „Energiewende“ müsste technisch/wirtschaftlich scheitern. Die „Energiewende“ ist nicht eine tolle Idee, die nur leider falsch gemanaget wird, sondern eine im Ansatz bescheuerte Idee, für die es keine „richtige“ Form der Umsetzung geben kann. Es gibt kein richtiges Leben im Falschen.

  19. Putin hat keine Verwendung mehr für die pipelines als Druckmittel gehabt, seine Strategie der Entzweiung war im Wesentlichen gescheitert und daher war nur noch was aus den pipelines herauszuholen, indem man sie gesprengt hat. So wird hier argumentiert:

    Das tönt alles letztlich hohl, weil ja ganz offensichtlich ist, dass die Bundesregierung bis jetzt alles dafür tat, dass das Gas wieder fliesst und sich dabei völlig verbogen hat (zB mit der erwähnten NS1-Turbine) ….

    Dass Nord Stream 2 weiterhin für ein Erpressungsmanöver taugt, ging für Schwalm anscheinend unter. Eine der beiden NS2 Röhren soll ja noch intakt sein ….

    Fazit: auch bei der Opposition ist nicht angekommen, in welche Vollkatastrophe uns Rot-Grün und Merkel hineinmanövriert haben.

  20. Den Russen und den Chinesen scheint die Meloni gar nicht zu gefallen ….. und das ist gut so!

  21. Wir erleben gerade die Wiederkehr von Christus. Aber nicht ein persönlicher Christus kehrt wieder, sondern das Christus-Prinzip.
    Meloni hat in Italien gesiegt. Der verdammte Gaspreis ist in nur 1 Tag um 19 % gefallen. Die Russen haben Donezk verloren.
    Bitte googeln: Manifest Natura Christiana

  22. Hey! Es geht aufwärts *räusper* natürlich nicht mit der Wirtschaft, sondern mit der Bevölkerungszahl in Deutschland. Deutschland hat PLATZ (oder platzt bald, je nachdem):
    https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/in-deutschland-leben-erstmals-mehr-als-84-millionen-menschen,TIcnz0n

    84 Mio sind wir heuer, nachdem wir in 2019(?) 83 Mio erreicht hatten und 82 Mio (offenbar abh. von zählweise) irgendwann zwischen 2012 und 2015.

    Wachstumsraten wie so ein Drittweltland, beachtlich, wenn man bedenkt, dass die autochthone Bevölkerung nach wie vor kräftig schrumpft, dabei unsere Währung massiv entwertet und unsere Rohstofflieferanten irgendwie wegerodieren.

    Ich trau mich kaum noch, da irgendwas zu extrapolieren, es wird einem schlecht dabei.

    Aber nicht vergessen: Wohnungsnot und hohe Mieten haben nichts mit Zuwanderung zu tun! Das behaupten nur böse Rechte!1!! Probleme mit Wohnungen gibts nur wegen kapitalistischen Wohnungskonzernen und so…

    Meine Tochter geht jetzt aufs Gymnasium, die haben da in der Klasse Ukrainer! Sie hat mir das erzählt, weil sie meinte, ein russischsprachiger Junge müsse immer für die übersetzen. Ich habe gefragt, wie die denn in Deutsch Aufsätze schreiben sollen und kompliziertere Aufgaben verstehen, wenn sie die Sprache nicht beherrschen, Antwort: „keine Ahnung, jedenfalls sind sie da“… am Gymnasium, als Fremdsprachler…
    da greife ich mir echt an den Kopf. Ich dachte die Ukrainer hätten so ein tolles Fernlernsystem und wären super organisiert, geisterte mal durch die Medien. Wieso hocken die jetzt an unseren Schulen?

  23. Hui, das ist mal echt übel und ausgerechnet die SPD glänzt da mit Konsequenz. Fast ein Wunder!!

    • Der White Power Typ hat seine Andresse auf den Brief geschrieben, obwohl er das gar nicht musste. Die Grenze zwischen mutig und dumm ist fließend, oder?

      • Der hat geschrieben: „Wir killen euch alle.“ Er hat einfach nur das „r“ vergessen, weil er wohl „killern“ meinte. Dumm gelaufen.

        Aber im Ernst: Das ist also heutzutage eine Morddrohung? Solche Drohungen werden doch dutzendfach auf dem Schulhof ausgeteilt, wenn die bewachende Lehrer-Zofe gerade auf ihrem Handy daddelt und nicht zuhört.
        „Ich mach euch fertig.“
        „Wenn du Sabrina auch nur zu nahe kommst, dann kill ich dich.“
        „Ey, isch mach dich Friedhof!“

        Dann hat der Verfasser von diesem Müll das offenbar auch noch an eine Organisation adressiert, nicht mal an konkrete Personen. Und damit der Brief nicht schon beim grünen Sekretärenden in den Mülleimer wandert, fügt er noch eine Sammlung von Nazi-Zeug hinzu.
        Hat ja gewirkt.

        Vermutlich geht das jetzt zum Staatsschutz, DNA, Spurensicherung, Speicheltest bei allen Göttinger Männern. Und dann formieren sich die Fazer-Brigaden, flankiert von der neuen Bundeswehrtruppe für die innere Sicherheit.

        Die stürmen morgens die Bude und zerren einen restalkoholisierten gefühlten Reichsbürger aus dem dreckigen Laken, der auch noch so blöd ist und versucht, sich zu wehren. Der wandert dann ein. Wegen Widerstand, Morddrohung etc.
        Ob aus dem wohl künftig ein artiger Bürger wird nach diesen Maßnahmen?
        Egal.

        Hauptsache Grüne Sühne.

    • Dass Frauen heute so drauf sind, ist weit weniger erschütternd, als dass es Männer gibt, die die fingierten Rechnungen tatsächlich bezahlen.

      Wir können wirklich nicht stolz sein auf unser Geschlecht.

      • Wer Fische fangen will, fragt nicht die Fische wie das geht, sondern den Fischer. Schon vor über 20 Jahren wurde von der vaterlosen Gesellschaft gesprochen und dem natürlich keine Priorität zugesprochen. Ich habe einen Freund der Grundschullehrer ist und der am Anfang morgens mit „Guten Morgen Frau B…“ begrüßt wurde, weil die Kinder sonst nur Lehrerinnen hatten. So wie es auch in der Kita und dem Kindergarten der Fall sein wird.
        So gut wie niemand bringt Jungen heute bei auf sich selbst und ihre Bedürfnisse zu achten, ihnen die gleiche Priorität einzuräumen, die der Freundin und auch nicht schlechte Frauen zu erkennen und Abstand zu ihnen zu halten. Ja, viele lernen es von alleine, aber viele auch nicht.

  24. Es wird immer verrückter. Das Verwaltungsgericht Trier hat entschieden:

    Wegen eines in der traditionellen „Old English“-Schriftart gestochenen „Loyalty, Honor, Respect, Family“-Tattoos, welches sich über den gesamten Rücken erstreckt, durfte das Land Rheinland-Pfalz einen Polizeibewerber ablehnen. Das hat das Verwaltungsgericht (VG) Trier entschieden (Beschl. v. 27.09.2022, Az. 7 L 2837/22.TR).

    Der tätowierte Mann hatte sich für den gehobenen Polizeidienst in Rheinland-Pfalz beworben. Die Einstellung wurde indes abgelehnt, weil das Tattoo in der entsprechenden Schriftart aus Sicht des Landes den Gesamteindruck eines „Ehrenkodex“ vermittele. Dieser „Ehrenkodex“ reiche dabei über den Bedeutungsgehalt der einzelnen Begriffe hinaus und sei mit den Werten einer „modernen Bürgerpolizei“ nicht vereinbar, so das Land.

    […]

    Aus Sicht der Kammer wurde die Einstellung zu Recht abgelehnt, denn das Land habe entsprechende Zweifel an der charakterlichen Eignung des Mannes plausibel, willkürfrei und ohne sachwidrige Erwägungen dargelegt. Ferner habe der Mann auch keine plausible Erklärung zu den Hintergründen des Tattoos dargebracht. Vielmehr lege die Tätowierung einem unbefangenen Betrachter nahe, dass diese Werte für den Mann eine besonderen Bedeutung hätten und der Mann ein „archaisches und überkommenes Wertesystem vertrete, in welchem der Loyalität zu einer bestimmten Person oder Personengruppe und der Aufrechterhaltung einer wie auch immer gearteten ‚Ehre‘ eine übersteigerte Bedeutung zukomme“, so das Gericht..
    https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/7l283722tr-vg-trier-polizei-tattoo-dienstrecht-ehrenkodex/

    Ich bin absolut dafür, jemanden, der sich großflächige Tattoos in Old English-Schriftart stechen lässt, hinreichend zu durchleuchten, ehe man ihn zum Beamten macht. Aber „Loyalität, Ehre, Respekt, Familie“ soll ausreichen, um jemandem ein „archaisches Wertesystem“ zu unterstellen, das mit einer „modernen Bürgerpolizei“ nicht vereinbar sei? Wohl nicht woke genug?

    • Paul Elam sagte mal: „Ich würde niemals so weit gehen, Frauen ‚Hunde‘ zu nennen. Und das nicht nur, weil Hunde loyal sind und zu bedingungsloser Liebe fähig“

      In Zeiten von Feminismus ist alles, was mit „Pflicht“ zu tun hat, wie Weihwasser für den Teufel.

    • „mit einer „modernen Bürgerpolizei“ nicht vereinbar sei?“

      Die Phrase „moderne Bürgerpolizei“ lässt aufhorchen, weil es nahe legt, dass man die Polizei als Instrument für die Unterdrückung von Meinungs- und Redefreiheit einzusetzen gedenkt. Da kann man natürlich Polizisten nicht brauchen, die Werte vertreten, die man demnächst aufs Korn nehmen will.

  25. Nur damit ihr mal seht, wie Kriegspropaganda im Westen entsteht, einige Zitate aus:
    https://www.japcc.org/proceedings/conference-proceedings-2015/
    (Air Power and Strategic Communications – NATO Challenges for the Future)

    übersetzt und gefunden von
    https://www.heise.de/tp/features/Was-die-Unterlagen-von-Nato-Konferenzen-verraten-7278441.html?seite=3

    Zitat aus dem TP-Artikel:

    „Als weiteren Hinweis kamen die Strategen zur Erkenntnis (S. 24):
    Die Medien wollen Geschichten erzählen, und das Militär will den Krieg gewinnen.
    .
    Um die Menschen mit dem eigenen Narrativ möglichst erfolgreich zu erreichen, betonen „Schlüsselprinzipien der Strategischen Kommunikation (…) die Menschenrechte“ (S. 44).
    .
    Der Bericht über Ergebnisse der Konferenz führt dazu weiter aus (S. 11):
    Die Idee des Geschichtenerzählens wurde wiederholt eingebracht. Das Narrativ der Nato sollte vertrauenserweckend und stark sein, es sollte klar zwischen Gut und Böse und Richtig und Falsch unterscheiden. Damit dieses Narrativ effektiv, verlockend und überzeugend wirken kann, nützt die Humanisierung der Geschichte, die von souveränen und vertrauenswürdigen Sprechern verbreitet wird. Bilder sind kraftvoll und erzählen wortlos oft mehr als die erwünschte (reqirede) Geschichte.
    .
    Erfolge des „Geschichtenerzählens sind leichter zu erzielen, wenn sie von gut trainierten und motivierten jungen Menschen handeln.“ (S. 12)
    .
    Und unter „Nutze Friedenszeiten gut!“ befinden sich gute Ratschläge wie (S. 13/14):
    Eine menschliche Dimension einer Geschichte erhärtet oft ihre Überzeugungskraft in der Öffentlichkeit. … Entsprechend dem Konzept des Informationskrieges.
    .
    Betone die Kraft der sozialen Medien und bringe unserem jungen Personal Vertrauen entgegen, wenn diese Personen ihre Seite der Geschichte erzählen.“

    Im Prinzip nichts Neues, bewusste Einseitigkeit und Emotionalisierung durch die Medien: „die Feinde sind Bestien, wir sind die Guten“.

    Wobei das natürlich beide Seiten praktizieren, aber bei unserer ist es besonders enttäuschend, wenn auch nicht im Geringsten überraschend. Man sollte sich aber bei jeder Meldung unserer Lügenmedien dieser Tatsache bewusst sein…

    • Also so offen zeigt der Feminismus nur selten seine hässliche Fratze.
      Ok, wir haben ja seit vielen Jahren die geringere Wertigkeit der Männer auf allen Wegen und über alle Sinne eingetrichtert bekommen im Matriarchat.

      Und daher gibt es wie schon immer viele, die ernsthaft glauben, Frauen seien das fürsorglichere Geschlecht und würden eher an andere denken als Männer.

      Dann stellt sich aber die Frage, warum die UN Women männliche Kinder, männliche Säuglinge, greise, kranke, verletzte und hilflose Männer offenbar ignorieren und in einer blankem Rassismus ähnelnden Weise nur ihresgleichen Geschlecht beklagen.

      Nicht nur in der Außenpolitik, auch in den anderen Lebensbereichen zeigt der Feminismus, dass er ausgrenzend, aggressiv, egoistisch, rachedurstig und übergriffig ist.
      Die angeblichen und ewig hochgepriesenen weiblichen Eigenschaften wie Fürsorge, Rücksicht, Kompromissbereitschaft und Friedfertigkeit sind nicht mal im Ansatz sichtbar.

      Wie brutal und rücksichtslos der Feminismus wütet, wenn er am Ruder ist, wird von der breiten Mehrheit nicht mal erkannt.

      Oder übersehe ich das in meiner antifeministischen Überzeugung? Langsam färbt das sogar auf mein Frauenbild ab. Denn wo sind denn die Vernüftigen, die als Frauen diesem zerstörerischen Feminismus Einhalt gebieten? Wo? Und wer könnte es sonst?

      • „Also so offen zeigt der Feminismus nur selten seine hässliche Fratze.“

        WoÔt? Ehrliche Frage, wo bekommt man beim Feminismus diese Fratze denn nicht zu sehen?

        Bei solchen Tweets frage ich micht ob es darum geht auf Frauen aufmerksam zu machen oder darum zu zeigen das ihnen die Probleme von Männern am Arsch vorbei gehen und alle es wissen sollen?

        • Ehrliche Frage, wo bekommt man beim Feminismus diese Fratze denn nicht zu sehen?

          Die Fratze sieht man oft, aber es heißt ja immer, das sei nur die kleine laut brüllende radikale Minderheit.
          Hier ist es aber anders:
          Erstens ist die UNO nicht Stokowski sondern eine globale Vereinigung.
          Und zweitens ist das Schaubild so eindeutig, dass sogar die kleinbürgerliche Default-Feministin Probleme bekommt, das irgendwie anders einzuordnen als männerverachtend.

          Es hat schon eine andere Dimension.

          • „Und zweitens ist das Schaubild so eindeutig, dass sogar die kleinbürgerliche Default-Feministin Probleme bekommt, das irgendwie anders einzuordnen als männerverachtend“

            Wie gesagt: Die Überzeugung der normalen Feministin ist „Hier geht es *ausnahmsweise* mal nicht um Männer, und deswegen hat das auch gar nichts mit ‚Männerverachtung‘ zu tun“

            Einfach. Keine kognitive Dissonanz, die nicht im Schlaf gehandhabt werden könnte.

        • a) Ich halte das für eine Fall von „50% der Klasse mögen dich nicht“ — „So viele sind wir doch gar nicht!“
          Am Twitterpult von UN-Women sitzen nicht notwendigerweise die hellsten Kerzen.

          b) Ich denke nicht, dass UN-Women überhaupt an Männer denkt. Sie denken nicht „Männer gehen mir am Arsch vorbei“, sie denken „…“.
          „Wir wollen Gleich[irgendwas]“ hat schon lange nichts mehr mit Männern zu tun. Man sollte meinen, dass „gleich“ nicht den geringsten Sinn ergibt, wenn man nicht zwei Seiten vergleicht, aber Sinn entsteht im Feministinnenhirn anders.
          Respektive: Es findet durchaus ein Vergleich statt, aber nicht mit der naheliegenden Vergleichsgruppe der Männer, sondern mit der hypothetischen Vergleichsgruppe der „Frauen, denen es so geht, wie Frauen es verdient haben“.
          Und in d e m Vergleich werden reale Frauen immer schlechter abschneiden.

          Es gibt noch SO viel zu tun.

          • sie denken „…“

            Offenbar denken Frauen wirklich grundsätzlich anders als Männer.
            Letztens hat hier @weiss_auch_nicht das Folgende gepostet:

            Lego wollte wissen, wie sie mehr Lego an Mädchen verkaufen können (früher war ein massiver Teil der „Kunden“ Jungs, die damit gebaut haben). Also haben sie viele Kinder ins Labor geholt und sie dabei beobachtet wie sie mit Spielzeug spielen.

            Die Beobachtung:
            Wenn Max mit einer Batman Figur spielt, wird Max zu Batman.
            Wenn Susi mit einer Barbie-Figur spielt, wird Barbie zu Susi.

            Daraus leitet sich meiner Meinung nach eine Menge ab. Und offenbar gibt es diese unterschiedlichen Denkarten sogar schon vor der Pubertät.

            Während Max sich an der Außenwelt orientiert, aus sich selbst geht und die Rolle von Batman übernimmt, holt Susi ihre Barbie zu sich rein, stülpt der Puppe ihre eigene Identität über. Susi ist also das Zentrum. Und was sich jenseits von Susis Wahrnehmung befindet, existiert weitgehend nicht oder ist irrelevant.

            Seit ich das Beispiel gelesen habe, versuche ich alle feministischen Maßgaben damit abzugleichen. Und es ist erstaunlich immer wieder das Gleiche: Max geht nach außen, denkt ans Große und Ganze, an die Menschheit, die Politik – und Susi definiert derweil ihre eigenen subjektiven roten Linien, die keiner von außen überschreiten darf.
            Sie merkt nicht mal, dass es eigentlich Quatsch ist, weil ja keiner ihre roten Linien sehen oder kennen kann.

            Mich beschleicht wirklich der Verdacht, dass diese unterschiedlichen Denkarten maßgeblich sind für die Probleme zwischen den Geschlechtern. Denn sie sind grundsätzlich anders. Und deswegen können und sollten sich die Geschlechter auch nicht angleichen und künstlich gleichmachen, sondern sie müssten sich ergänzen.

            Sie sind viel unterschiedlicher, als wir glauben. Vielleicht so, wie es oben das Bild hier im Blog zeigt.

      • „Denn wo sind die Vernünftigen?“

        Ich glaube, die gibt es nicht bzw die sind so selten, dass sie keine Rolle spielen.

        Ich hab den Tweet meiner Freundin gezeigt mit der Frage, was ihrer Meinung nach die Message sei.
        Sie verstand anfangs die Frage nicht.
        Als ich erklärte: „Na, sind 49% in den Augen von UN-Women zu viel, zu wenig oder genau richtig?“ antwortete sie „Ach, da gibt es im Internet Ecken, wo Männer-Schwurbler so was sammeln?“.
        Sie mochte sich nicht festlegen, dass UN-Women es gut fände, wenn viel weniger Frauen als Männer in Not sind.
        Sie mochte nicht zustimmen, dass Frauenorganisationen überhaupt nicht an Gleichheit interessiert, sondern schlicht Lobby-Organisationen sind.
        Sie mochte auch nicht zustimmen, dass Frauenorganisationen als Lobby etwas schlechtes sind. Sie meinte ALLE Lobby-Organisationen sind schlecht, aber das Streben nach Gleichstellung sei sooo wichtig.
        Auf die Frage, ob Gleichstellung oder Gleichberechtigung, erntete ich nur ein völlig genervtes „das weiß ICH doch nicht“

        Das ist eine normale, durchaus intelligente und gebildete Frau.

        Ihre Überzeugung scheint zu sein: „Wenn Frauen sich nicht wehren, passiert ganz schlimmes. Privilegien haben wir gar nicht, sowas wie ‚Frauen zuerst‘ sind Relikte. UN-Women ist ‚Politik‘ (das bedeutet, glaube ich, ‚hat nichts mit mir zu tun‘). Ich will bitteschön NICHT mit dem Gedanken belästigt werden, wie es Männern geht, schon gar nicht in Relation dazu, wie es Frauen geht“

        Ich vermute, Frauen denken wirklich anders als Männer, zumindest anders als die Männer in dieser Blase, die mit der Idee aufgewachsen sind, das „Alle Menschen sind gleich“ der Aufklärung sei ernst gemeint und heute noch relevant.

        • Ja, die Mechanismen aus deinem Experiment erlebe ich auch immer wieder. Die eigentlichen Inhalte werden weggewischt. Es gehe doch um eine gute Sache, Frauen seien doch schon immer benachteiligt und unterdrückt – und auch so schwach.
          Sonst müsse es doch keine Frauenhäuser geben, keine Frauenparkplätze. Und dann erst der Gender Pay Gap. Beschneidung von Mädchen, die armen Frauen, die ihre Männer im Krieg verlieren… Höre ich gleichermaßen von Männern wie Frauen.

          Ich glaube, das zentrale Problem und die Ursache für diese Geschlechtsegozentrik liegt gar nicht primär in der offensichtlich anderen weiblichen Denkart. Sondern vor allem in der permanenten Herausstellung das Attributes Geschlecht – und in der entsprechenden Penetration von angeblichen Unterschieden und negativen männlichen sowie positiven weiblichen Grundeigenschaften. Die einen sind überlegen und friedfertig, die anderen toxisch und gewalttätig.
          Das sind ebenso dumpfe wie emotionale Einteilungen, die jenseits aller Rationalität immer stärker das Selbstverständnis prägen. Erinnert mich ehrlich daran, wie sich vor 80 Jahren die sog. Arier gegeben und vermutlich auch gefühlt haben.

          Und darin sehe ich das Unheil, das der Feminismus anrichtet. Neben der Spaltung nach Geschlecht befeuert er permanent die jeweiligen geschlechtsbezogenen Wertigkeiten. Männern und Frauen werden eben nicht nur von der UNO unterschiedliche Wertigkeiten zugeordnet, der Feminismus pflanzt diese Vorstellungen als „Querschnittsaufgabe“ faktisch jedem Individuum ein.

          Die Geschlechter entfernen sich immer weiter voneinander. Und die Gemeinschaft wird entsprechend geschwächt.
          Die kann nur wieder zusammenfinden, wenn Geschlecht nicht mehr das alles entscheidende Kriterium im Zusammenleben ist. Was wiederum nicht möglich ist, solange es Feminismus gibt.

        • Interessant wie sie mit dem Tweet und deiner Frage „Na, sind 49% in den Augen von UN-Women zu viel, zu wenig oder genau richtig?“ sofort auf „Männer-Schwurbler“ kommt. Hat sie da lange überlegt? In dem Tweet und deiner Frage kommen Männer gar nicht vor. Aber wahrscheinlich wurde nur schnell das Weltbild gerettet. Wenn es ein Problem gibt, dann wegen der Männer.

          „aber das Streben nach Gleichstellung sei sooo wichtig.“

          Ich glaube Männer und Frauen unterscheiden sich erheblich darin was für sie „gleich“ bedeutet.

          „Ich will bitteschön NICHT mit dem Gedanken belästigt werden, wie es Männern geht, schon gar nicht in Relation dazu, wie es Frauen geht“

          Dazu Männer und ihre Erfahrungen damit sich zu öffnen und ihre Probleme mit ihren Freundinnen zu besprechen:

          „She told me I should open up more, and to share more with her. She promptly decided to drop all her problems on me, while also telling me to [sod] off when I had my own problems because ‚you should go deal with your problems yourself, I’m not your therapist‘. She then used my issues to try and gaslight me into thinking I was insane.“

          „My ex even got mad at me after I opened up. Not in the moment. It was about three weeks later. She said, ‚I feel like I can’t even open up to you anymore.‘
          „When I asked why, she said, ‚When I think about what you’ve been through, I feel like I can’t complain about my situation.‘ She was upset at me for this and wanted me to apologize.“

          https://www.thisiswhyimsingle.com/life/shareworthy-stories/men-share-the-moment-they-were-finally-vulnerable-and-were-made-to-regret-it-instantly/?chrome=1

          Ihre Probleme sind seine Problem. Seine Problem sind seine Probleme.

          „aber das Streben nach Gleichstellung sei sooo wichtig.“

          • „Ihre Probleme sind seine Problem. Seine Problem sind seine Probleme.“

            Ist doch fair, denn sein Geld ist ihr Geld, aber ihr Geld ist ihr Geld. Das gleicht sich aus.

            Kann ich dir meinen mental load, der durch diese Erklärung entstanden ist, in Rechnung stellen?

        • Ich hab den Tweet meiner Freundin gezeigt mit der Frage, was ihrer Meinung nach die Message sei.
          Sie verstand anfangs die Frage nicht.

          Das erinnert mich wieder daran, warum ich Single bin. Ich würde das nicht aushalten 🙂

      • Gestatte mir die Nachfrage: Wenn du sagst „sichtbar machen“, gehst du dann davon aus, dass Frauen bisher gar nicht sichtbar sind oder ist das elliptisch für „noch sichtbarer machen“?

        • In unserer männerdominierten Welt muss man eigens auf Frauen und Mädchen hinweisen, damit sie auch nur annähernd ähnliche Sichtbarkeit wie Männer erlangen.

          • Ich bin mir nicht sicher, ob ich deine Aussage verstehe.
            Sagst du:
            a) „Weil 2 von 3 Regierungspositionen in der EU von Männern besetzt sind, gibt es keinen Bereich in der Gesellschaft, in dem Frauen die selbe Aufmerksamkeit bekommen wie Männer“?
            b) „Weil 2 von 3 Aufsichtsratsposten von Männern besetzt sind, gibt es keinen Bereich in der Gesellschaft, in dem Frauen die selbe Aufmerksamkeit bekommen wie Männer“?
            c) „Weil 2 von 3 Regierungspositionen in der EU von Männern besetzt sind, bekommen notleidende Frauen weniger Hilfe als notleidende Männer“
            d) „Weil 2 von 3 Aufsichtsratsposten von Männern besetzt sind, bekommen notleidende Frauen weniger Hilfe als notleidende Männer“

            Oder was ist für dich das Kriterium einer „männerdominierten Welt“ und auf welche Art von Frauensichtbarkeit (z.B. in welchen Bereichen) hat das eine Auswirkung?

          • „In unserer männerdominierten Welt muss man eigens auf Frauen und Mädchen hinweisen, damit sie auch nur annähernd ähnliche Sichtbarkeit wie Männer erlangen.“

            Mit Verlaub, das ist Blödsinn. Betrachten wir Afghanistan:
            Immer wieder wird in unseren Nachrichten auf das schreckliche Schicksal von Frauen in Afghanistan verwiesen, denen unter den Taliban die höhere Bildung verwehrt wird. Demonstrieren Frauen, werden sie mit Warnschüssen auseinandergetrieben. Woher weiß ich das? Aus den Mainstream-Medien. Weil Frauen sichtbar gemacht werden.
            Doch wie steht es um die Männer? Welche Einschränkungen erfahren die von den Taliban? Wie wird mit Protesten von Männern umgegangen?
            Antwort:…

            Glaubst Du allen Ernstes, Männer erführen vom Religionsregime der Taliban keine Einschränkungen? Und dass sie nicht dagegen protestieren? Doch, das tun sie. Und im Gegensatz zu Frauen schießen die Taliban richtig auf protestierende Männer, nicht nur in die Luft wie bei Frauen. Aber darüber wird nur in Spartenkanälen berichtet, dafür musste ich sogar auf Englisch googlen.

            Wer die Augen aufmacht und bemerkt, was er nicht sieht, erfährt mehr über die Wirklichkeit als der, der nur bemerkt, was er sieht.

          • @Renton
            Ist im Bezug auf den Iran ja genau so. Bei der derzeitigen Berichterstattung könnte man meinen, für Männer gilt die islamische Diktatur nicht. Dabei bin ich mir zu 100 Prozent sicher, dass die meisten politischen Dissidenten in iranischen Gefängnissen,die meisten Folter- und Todesopfer des Regimes, männlich sind.

          • @Renton,

            ich hatte ja die Hoffnung (wenn auch keine große), dass sie auf eine höfliche, offene Frage antworten würde.
            Das wird sie jetzt wohl nicht mehr tun, wenn hier Leute auf Fakten und anderen patriarchalen Rotz beharren.
            Schade.

          • Sorry, aber hast du diese Ansicht mal mit der Realität abgeglichen. Wenn es darum geht Menschen in Not zu helfen, liegt der Fokus wenn auch ein Geschlecht, dann so gut wie immer auf Frauen. Und dabei ist es ganz egal ob die Mehrzahl der Opfer Frauen oder Männer sind. Entweder gibt es Hilfe für alle Menschen oder Hilfe nur für Frauen.

            Schaue dir mal die Nachrichten an. Wenn es bei einem Unglück viele Tote oder Verletzte gibt und es ausschließlich Männer waren, dann wird oft von Personen oder Menschen gesprochen. Sind es Frauen oder sind ein Teil der Opfer Frauen, werden die extra benannt, selbst wenn es nur ein kleine Anteil an der Gesamtzahl sind.

            „Männerdominierten Welt“ ist eh nur ein leeres Buzzwort. Männer im Rampenlicht tun so gut wie nie etwas speziell für Männer. Wenn du wirklich glaubst, dass das der Fall ist, dann hast du sicherlich Beispiele.

  26. und dann sagen die den besseren Planeten wollen, dass sie (deshalb) keine Kinder wollen und das ablehnen.

    und gleichzeitig finden alle gut, dass man das alles für irgendwelche „künftigen Generationen“ macht ….

    Verwirrung perfekt.

  27. Aber nein, lol. Der denkt gar nicht an „tremendous strategic opportunity for US to earn more money with LNG and pushing more european companies toward them“, sondern an den Ausbau „erneuerbarer Energien“, die uns alle jetzt vor Putin und Seinesgleichen retten werden. Das ist genau die Linie, die die Grünen vertreten! Und ebenso doof, wenn nicht noch dümmer!
    Das strategische Disaster der gesprengten pipelines münzt der einfach in einen Glücksfall für seine Klimaverbesserungsagenda um. Die Putin-Dackel werden das natürlich dahingehend interpretieren, dass die USA hier offenbaren, welches grosse Interesse sie an der Sprengung von Nord Stream gehabt hätten.

    • Die Putin-Dackel werden das natürlich dahingehend interpretieren, dass die USA hier offenbaren, welches grosse Interesse sie an der Sprengung von Nord Stream gehabt hätten.

      Wieso „interpretieren“? Das ist doch exakt das, was er sagt, nämlich dass die Zerstörung der Pipelines für die USA strategisch sehr vorteilhaft ist.

  28. Man müsse den Menschen klarmachen, was auf dem Spiel stehe: «Es geht nicht nur um irgendwelche Gebiete im Osten der Ukraine. Es geht gerade um die internationale Friedensordnung, die wir seit dem Zweiten Weltkrieg hergestellt haben.»

    Für diese gescheiterte Fiktion einer „internationalen Friedensordnung“ soll man sich erwärmen oder gar begeistern können? Und dass Russland *uns*, also Europa, ganz konkret in unser physischen Existenz bedroht, das ist aber vollkommen egal und keine Rede wert??

    Wie also kann der Krieg dann beendet werden?

    Laut Berlin erst dann, wenn Moskau den vollständigen Rückzug der russischen Truppen vom ukrainischen Staatsgebiet anordnet – inklusive des Donbass und der Krim.

    Auch kein Totalrückzug kann diesen Krieg beenden und schon gar keinen Frieden bringen. Und eine Wiederherstellung einer „internationalen Friedensordnung“ erst recht nicht! Das alles ist längst nicht zuende gedacht!

      • Jessica Berlin ist eine hohle Fritte. Ich habe das Video nicht gesehen, aber den Begleittext mit ihren mutmaßlichen Hauptaussagen gelesen.

        „Die Ukraine steht nach einem halben Jahr Krieg deutlich besser da, als das selbst Optimisten erwartet haben… das sei in erster Linie den Ukrainern selber zu verdanken. «Natürlich werden sie mit westlichen Geheimdienstinformationen und Waffen unterstützt. Aber die wenigsten hätten gedacht, dass sie so unheimlich kompetent und entschlossen diesen Krieg führen würden», sagt die deutsch-amerikanische Politikanalystin. Die Ukrainer hätten «Militärgeschichte geschrieben».“

        Abgesehen davon, dass die Ukrainer ohne westliche Hilfe wahrscheinlich schon so gut wie besiegt wäre, finde ich es reichlich übertrieben, bei einem Zahlenverhältnis an Soldaten von 3:1 für die Ukraine davon zu sprechen, es sei Militärgeschichte geschrieben worden, weil der Krieg noch nicht zuende ist.

        „Kriegsmüdigkeit dürfe auch im Westen nicht aufkommen.“

        Wir sind gar nicht im Krieg, jedenfalls nicht in der Ukraine. Die Frau hat anscheinend Wahnvorstellungen und wäre eigentlich ein Fall fürs Irrenhaus, aber leider wird man dort nicht aufgenommen, wenn genug andere Leute den eigenen Wahn teilen.

        „«Wenn Putin diesen Krieg gewinnt, wenn wir ihm das erlauben, dann ist ganz Europa bedroht», fürchtet Berlin.“

        Spatzenhirn, das sie ist, vergisst sie mal eben, dass die Nato zehnmal mehr für Rüstung ausgibt als Russland – und über Nuklearwaffen verfügt. Wahrscheinlich fürchtet sie sich auch vor 5jährigen, wenn jemand anders ihr das vorplappert.

        „Die 36-Jährige warnt vor einer «Rückkehr zu den Zeiten, in denen Gewalt Grenzen definierte».“

        Ach, die Zeiten sind vorbei? Mir war, als hätten die Türken unlängst einen Teil Syriens besetzt, als hätte sich der Kosovo unter den Bajonetten der Nato für unabhängig erklärt, oder als würde Israel darauf pfeifen, die Golanhöhen jemals wieder herzugeben. Auf welchem Planeten lebt die hohle Frucht?

        „Deshalb appelliert Berlin an die Menschen vor allem in Westeuropa, am Schicksal der Ukraine Anteil zu nehmen und ihren eigenen Beitrag zur Abwehr der Bedrohung durch Moskau zu leisten. «Wir müssen auch etwas opfern für die Freiheit…»“

        Sie meint natürlich unsere Freiheit, und daran erkennt man, dass auch ihr Resthirn bereits in Insolvenz gegangen ist. Mit viel gutem Willen geht es für die Ukraine um ihre Freiheit, aber ganz sicher nicht um unsere. Mit nüchternem Realismus betrachtet geht es für die Ukrainer um die Wahl, ob ihre Oligarchen sie zum Wohle westlicher oder russischer Geschäftsleute ausbeuten werden.

        „Es geht nicht nur um irgendwelche Gebiete im Osten der Ukraine. Es geht gerade um die internationale Friedensordnung, die wir seit dem Zweiten Weltkrieg hergestellt haben.“

        Diese Friedensordnung haben wir in den letzten 23 Jahren über Bord geworfen. Wahrscheinlich begreift sie das nicht, weil ihrer Meinung nach tatsächlich nur „wir“ eine Friedensordnung hergestellt haben, die Sowjets/Russen waren gar nicht daran beteiligt. In dieser Sichtweise tritt ein Problem natürlich erst dann ein, wenn es nicht mehr nach unseren Vorstellungen geht. Bis dahin sind Kosovokrieg, Nato-Osterweiterung und Raketenabwehrschirme alles Teile einer funktionierenden Friedensordnung.

        Wenn sie sich dann noch in Putins Schlafzimmer träumt („Und ich glaube, diese Tatsache hält Wladimir Putin nachts wach:…“), ist das schon keinen Kommentar mehr wert, ihren Realitätsverlust hat sie vorher bereits ausreichend demonstriert. Nur zu „Dass Putin dabei plötzlich Rücksicht auf das Leid der Bevölkerung nehmen… würde“ merke ich noch an, dass die Amerikaner 2003 im Irak in deutlich kürzerer Zeit deutlich mehr Zivilisten umgebracht haben, und dass Russland erst vor kurzem, also nach acht Monaten Krieg, mehr oder weniger symbolisch für ein paar Stunden die Stromversorgung der Ukraine unterbrochen hat. So grausam der Krieg ist, scheint es mir nicht so, als würden die Russen gar keine Rücksicht auf die Zivilbevölkerung nehmen*. Aber um das so zu sehen, muss man seinen Kopf halt mal zum Denken benutzen und nicht nur zum steten Wiederkäuen von Propaganda.

        *Oder kann mir jemand erklären, wieso sie die Stromversorgung nicht schon die ganze Zeit lahmgelegt haben? Die Nato war 1999 nicht so zimperlich in Serbien.

        • Einige von Euch scheinen ein bisschen verzweifelt zu sein, dass sich Euer geliebter Putin im Kampf gegen den woken und schwulen Westen schwerer tut als gedacht 🙂

          • @Adrian:

            Das Problem ist eher, dass sich die Westmedien in Wunschdenken ergehen und den Krieg in der Ukraine kommentieren wie eine römische Sportschau die Gladiatorenkämpfe (insbesondere BILD und WELT sind mir da zuletzt aufgefallen), inklusive psychologischer Ferndiagnosen (»Putin unter Schock«), die das Sensationsbedürfnis des Arenapublikums bedienen, aber sonst keinen Informationswert haben.

            Was in diesen Sportreportagen nicht erwähnt wird, sind die ukrainischen Verluste, und die scheinen, wie bei einer offensive à l’outrance nicht anders zu erwarten, sehr erheblich zu sein. Das heißt, die ukrainische Armee verbrennt ihre Reserven für geringfügige Geländegewinne, während Russland über die größeren Materialreserven aus dem Kalten Krieg verfügt und mit der Teilmobilisierung jetzt die kämpfende Truppe aufstockt.

            Die neuen Rekruten kommen dabei nicht unbedingt direkt an die Front, sondern ersetzen zunächst rückwärtig stationierte Berufs- und Zeitsoldaten. Sobald dieser Aufmarsch abgeschlossen ist, dürfte es für die Ukraine wieder »schwierig« werden.

            Und dann bin ich auf die Schlagzeilen der Westmedien gespannt.

          • Russland wird und kann diesen Krieg nicht gewinnen. Für diejenigen, die das Land kennen, ist das schon lange klar.

          • Das Problem ist eher, dass sich die Westmedien in Wunschdenken ergehen und den Krieg in der Ukraine kommentieren wie eine römische Sportschau die Gladiatorenkämpfe (insbesondere BILD und WELT sind mir da zuletzt aufgefallen), inklusive psychologischer Ferndiagnosen (»Putin unter Schock«), die das Sensationsbedürfnis des Arenapublikums bedienen, aber sonst keinen Informationswert haben.

            Ja, richtig.
            Das nimmt bedenkliche inhumane Ausmaße an. Aber angesichts dessen, was man heutzutage an abartigen „Serienhits“ (Squid Game, Stranger Things etc) präsentiert bekommt – völlig perverse Gewalt mitunter getarnt als Familienunterhaltung – wundert einen das nicht.

            Das Leben ist keine Fernsehserie, wo der Held alle Widrigkeiten übersteht und am Schluss unbeschadet herauskommt.

          • @Adrian

            Im Gegensatz zu Dir bedaure ich in erster Linie die unter dem Krieg leidenden Menschen, in zweiter Linie mich und mein Land, dass von übergeschnappten Politikern im Interesse eines auswärtigen Hegemons ruiniert wird.

            Wer hingegen den Krieg in der Ukraine gewinnt, ist mir völlig schnuppe.

          • @pingpong

            „Das Leben ist keine Fernsehserie, wo der Held alle Widrigkeiten übersteht und am Schluss unbeschadet herauskommt.“

            Sehr richtig. Deshalb wünsche ich mir fast eine Ausweitung, damit diese arrogante westliche Dekadenz endlich auf den Boden zurückfindet. Diese dümmliche, sensationsgeile, verlogene Medienshow, dieses „wir können und dürfen alles, die anderen nichts“-Getue. Diese Bewertungen aus dem Fernsehsessel, auf Basis von herbeipropagiertem Halbwissen und Überheblichkeit.

            Wie weinerlich und bigott man im Westen ist, hat man ja bei 09/11 gesehen, wegen 3000 Opfern gibt es immer noch jährliche Tränendrüsenshows… dazu gabs zwei Kriege in anderen Ländern, die man damit begründete, obwohl die erstens nichts mit dem Anschlag zu tun hatten und zweitens durch die Angriffe eine Vielzahl an Todesopfern beklagen mussten. Aber all das spielte medial weder eine nennenswerte Rolle, noch wurde es aufgearbeitet, genauso wenig, wie all die Widersprüche und Seltsamkeiten, bei diesem warmen Abriss.

            Mich widert das seit Jahren alles so dermassen an, dass ich es kaum sagen kann.

          • @Adrian

            „Russland wird und kann diesen Krieg nicht gewinnen. Für diejenigen, die das Land kennen, ist das schon lange klar. „

            Putin kennt Russland nicht?

          • @Adrian:

            »Russland wird und kann diesen Krieg nicht gewinnen.«

            Da wären zuallererst mal die Kriterien für »Gewinnen« und »Verlieren« festzulegen. Wenn das Kriterium für »Verlieren« lautet: Rückzug Russlands aus der Ukraine inklusive Donbass und womöglich auch von der Krim, dann ist das allenfalls um den Preis des Dritten Weltkriegs zu haben, denn dann muss die NATO mit ihrem gesamten Potential offen in den Krieg eingreifen, gegen das Russland seinerseits sein gesamtes Potential mobilisieren wird.

            Ein »Gewinn« ist für Russland dagegen jede Verhandlungslösung, die die Kontrolle über das Donbass und die Landbrücke zur Krim beinhaltet. Eine solche Lösung wird fällig, sobald die Ukraine militärisch am Ende ist. Aus eigener Kraft hätte sie bereits den Sommer nicht überstanden. Ohne weitere westliche Hilfe wird sie den Winter nicht überstehen.

            Es hängt also alles von der Eskalationsbereitschaft der NATO ab (so wie sich bereits nach 2014 die Eskalationsbereitschaft der Ukraine deterministisch vom westlichen Zuspruch ableiten ließ). Da es im »Wertewesten« immer mehr Menschen gibt, denen der Krieg »bekommt wie eine Badekur«, ist freilich nicht auszuschließen, dass bei uns die Imperialisten und Kriegshetzer die Oberhand behalten.

          • „dass bei uns die Imperialisten und Kriegshetzer die Oberhand behalten.“

            Immer wieder erstaunlich: Russland greift einen Nachbarn an und annektiert dessen Territorium, aber diejenigen, die dem Nachbarn helfen wollen, sich dagegen zu wehren, sind „Kriegshetzer“ und „Imperialisten“.

          • @Adrian:

            Du bist halt einer von denen, die es komfortabel finden, die gesamte Vorgeschichte des Konflikts seit dem Maidan 2014 zu ignorieren und dann »erstaunt« sind (unsere Westmedien sind ja inzwischen eher »verstört«), dass andere Leute zu anderen Urteilen gelangen. Ich habe die russische Politik schon aus familiären Gründen näher verfolgt und war von daher entsprechend aufmerksam.

            Mein Bruch mit den Westmedien resultiert insofern nicht erst aus dem Corona-Irrenhaus, sondern von tatsächlich von 2014, denn sie haben bereits damals in Bezug auf die Ukraine begonnen, systematisch Propaganda zu betreiben. Damals gab es auch einen empirisch messbaren Knick im Medienvertrauen der Deutschen.

            Mein Augenöffner war damals ein völlig einseitiger Meinungsartikel einer weiblichen NATO-Hofschranze im Cicero. Es gab noch zwei Sendungen des »Monitor«, 2014 und 2017, in denen Georg Restle (ganz zu Recht) von NATO-Kriegstreiberei in der Ukraine gesprochen hat. Seit Amtsantritt von Biden hat die westliche Aggression aber auch hinsichtlich der Propaganda den Nachbrenner eingeschaltet.

          • @djadmoros
            „Du bist halt einer von denen, die es komfortabel finden, die gesamte Vorgeschichte des Konflikts seit dem Maidan 2014 zu ignorieren“

            Lass mich raten. Die bösen, kapitalistischen USA haben einfach so die demokratische Bewegung in der Ukraine unterstützt. Das ist für einen Linken wie Dich natürlich unerträglich, denn wie wir alle wissen, ist Demokratie nur die Vertröstung der Massen auf ein besseres Leben im Kapitalismus – ein bürgerliches Konstrukt, Konsumterror“, um das Proletariat von seinen wahren Bedürfnissen und der kommunistischen Revolution abzulenken.

            Warum sollten die Ukrainer auch ein Recht darauf haben, in auch von Russland garantiertenn Grenzen ihren eigenen Weg zu gehen? Das dürfen nur die Palästinenser, denn die sind schließlich vorbildlich korrekt antiwestlich.

            Und wieso ist das Thema auf einmal die „Westmedien“? Bist Du wirklich so dumm, dass Du glaubst, weil die Westmedien in vielerlei Hinsicht Schwachsinn verbreiten, ist der russische Angriffskrieg gegen ein Nachbarland gerechtfertigt?

            NATO-Kriegstreiberei“ in der Ukraine? Russland hat die Ukraine angegriffen, nicht die NATO Russland! Ich weiß, dass Ihr Linken zu allem masturbiert, wenn es gegen die USA geht, aber derartig primitive Verdrehungen der Realität, sind echt unglaublich.

          • „aber diejenigen, die dem Nachbarn helfen wollen, sich dagegen zu wehren, sind „Kriegshetzer“ und „Imperialisten“. “

            Die Domino-Kaskade gegenseitiger Kriegserklärungen der europäischen Staaten am Beginn des 1. Weltkriegs waren nur edelmütige Hilfeleistungen für die jeweiligen Verbündeten. Geholfen hat es am Ende niemandem. Nationale Überheblichkeit, die Begleichung „alter Rechnungen“ und allgemeine Ressentiments waren außerdem bei allen mit im Spiel, ob eingestanden oder nicht.

          • Ich habe nur auf deine Rhetorik reagiert, dass die deutsche Regierung keine Kriegshetzer sein können weil sie ja so edle Ziele hätten. Sie können, und sie sind es offensichtlich.

            Was soll ist eine andere Frage, auf die ich keine Antwort habe. Das was die deutsche Regierung macht aber bitte nicht.

          • „Einige von Euch scheinen ein bisschen verzweifelt zu sein, dass sich Euer geliebter Putin im Kampf gegen den woken und schwulen Westen schwerer tut als gedacht “
            Nun ja, wenigstens zeigt es nun, dass Dein hohles Gequetsche gegen die Woken die ganze Zeit nur Müll war. Am Ende bist du halt ein Woker und wirst es auch immer sein.

          • „Am Ende bist du halt ein Woker und wirst es auch immer sein.“

            Yep. Wer russische Angriffskriege ablehnt, ist woke.

          • @dj „Mein Bruch mit den Westmedien resultiert insofern nicht erst aus dem Corona-Irrenhaus, sondern von tatsächlich von 2014“

            Meiner aus der neoliberalen Propagandakampagne kurz nach 2000. Femi- Öko- Corona- und Russlandpropaganda sind nur Neuauflagen des gleichen Themas.

          • „Liberal und woke sind nicht das gleiche.“

            Ja, aber der Adrian ist ein Homo, deshalb ist er im Prinzp ja schon mit einem Bein im woken Lager. Unter Putin könnte er sich das nicht erlauben.

          • Die bösen, kapitalistischen USA haben einfach so die demokratische Bewegung in der Ukraine unterstützt.
            Der Regime Change 2014 in der Ukraine war ja gerade alles andere als demokratisch, sonst wäre er nämlich durch Wahlen zustande gekommen. Insofern hat die USA eben genau das unterstützt: Einen Regime Change und keine demokratische Bewegung.

            Unsere querdenkenden Spaziergänger kann man in dem Framing auch als demokratische Bewegung sehen. Ich hätte sehen wollen, was passiert wäre, wenn Lawrow da mal – zur „Unterstützung“ – mitspaziert wäre.

          • „Der Regime Change 2014 in der Ukraine war ja gerade alles andere als demokratisch, sonst wäre er nämlich durch Wahlen zustande gekommen.“

            Informier Dich.

          • @Adrian:

            »Informier Dich.«

            Hier ist so ziemlich jeder besser informiert als Du, weil Du an geistiger Bequemlichkeit nur schwer zu überbieten bist.

            Bei Dir hat jedenfalls das mediale Gehirnvollwaschprogramm seit 2014 vollen Erfolg gehabt.

          • @ djadmoros
            „Bei Dir hat jedenfalls das mediale Gehirnvollwaschprogramm seit 2014 vollen Erfolg gehabt.“

            Um gegen einen Angriffskrieg zu sein, muss man nicht gehirngewaschen sein.

          • „Informier dich“

            Hat eigentlich jeder hier (außer Adrian) diesen Artikel dazu gelesen, wie man die USA ohne westliche Propagandaberieselung auch, nachvollziehbar, sehen könnte?

            https://www.nachdenkseiten.de/?p=88767

            Zwei Absätze, die ich interessant fand:

            In den 1970er Jahren traf ich eine von Hitlers Chef-Propagandisten, Leni Riefenstahl, deren monumentale Filme die Nazis glorifizierten. Wir wohnten zufällig in derselben Unterkunft in Kenia, wo sie als Fotografin arbeitete, nachdem sie dem Schicksal anderer Freunde des Führers entronnen war.
            Sie berichtete mir, dass die „patriotischen Botschaften“ ihrer Filme nicht auf „Befehlen von oben“ beruhten, sondern auf der „unterwürfigen Leere“ der deutschen Öffentlichkeit, wie sie es nannte.
            Bezog sich das auch auf das liberale Bildungsbürgertum?, wollte ich wissen. „Ja, vor allem darauf“, sagte sie.
            Daran muss ich denken, wenn ich mir die Propaganda ansehe, die die westlichen Gesellschaften heute aufzehrt.

            (…)

            Seit ich auf der Welt bin, haben die Vereinigten Staaten mehr als 50 Regierungen, vor allem Demokratien, gestürzt oder zu stürzen versucht. Sie haben sich in demokratische Wahlen in 30 Ländern eingemischt. Sie haben Bomben auf die Menschen in 30 Ländern abgeworfen, in der Mehrzahl arme und wehrlose Länder. Sie haben versucht, die Staatschefs von 50 Ländern zu ermorden. Sie haben in 20 Ländern für die Unterdrückung von Befreiungsbewegungen gekämpft.

            Wie so häufig bei linken Autoren muss ich bei den Wertevorstellungen und den Ideen, was zu tun wäre, den Kopf schütteln, finde aber die Analyse- und Beobachtungsfähigkeit beachtenswert.

          • @Adrian:

            »Um gegen einen Angriffskrieg zu sein, muss man nicht gehirngewaschen sein.«

            Dann fang‘ mal an mit dem Angriffskrieg ukrainischer Nazis gegen die russische »Minderheit« im eigenen Land 2014.

          • „Dann fang‘ mal an mit dem Angriffskrieg ukrainischer Nazis gegen die russische »Minderheit« im eigenen Land 2014.“

            Hahahaha 🤣

          • Ihr Linken seid echt zu lustig. Angeblich super-intelligente Antifaschisten, aber dann auf das Standard-Playbook der Hitlerischen Enzyklopädie hereinfallen: „Ich muss mein Volk heim ins Reich holen, weil es unterdrückt wird.“

          • „Yep. Wer russische Angriffskriege ablehnt, ist woke.“
            Nein, wer woke Staaten geil findet, der ist woke.

          • „Und weil die USA so böse sind, ist es okay, wenn Russland die Ukraine überfällt.“

            Nein, weil die Amis so böse sind, steht es einem Ami-Fanboy wie dir nicht zu, auf einem Hohen Ross zu sitzen. Wenn du’s trotzdem versuchst, wirst du halt ausgelacht.

            Du hast weder eine weiße Weste, noch sitzt du außerhalb des Glashauses, meinst aber, du könntest mit wildrudernden Armen Steine um dich werfen.

            Dass du in diesen Threads diskutierst wie eine Feministin („Educate yourself“, „HAHAHA“, fehlt nur noch „I drink russian tears“) macht deinen Standpunkt nicht glaubwürdiger.

          • „Nein, weil die Amis so böse sind, steht es einem Ami-Fanboy wie dir nicht zu, auf einem Hohen Ross zu sitzen“

            Versuch doch mich runterzuholen.

            „Du hast weder eine weiße Weste, noch sitzt du außerhalb des Glashauses, meinst aber, du könntest mit wildrudernden Armen Steine um dich werfen.“

            Keine Sorge. Ich sitze ganz gelassen in meinem Bürostuhl und amusiere mich über Eurer „Aber die Amis“-Sermon, während ich nebenbei eine große Tasse russischer Tränen trinke.

          • @Adrian

            dir ist wirklich nichts zu flach.

            Hast du jemals was in diesem Forum geschrieben, was kein Getrolle war?

          • „Hast du jemals was in diesem Forum geschrieben, was kein Getrolle war?“

            Das ist wohl eine Frage des Standpunkts.

  29. Die D.Telekom scheint sich ja neuerdings als Therapieanstalt für Transsexuelle zu verstehen, ihre Mitarbeiter sind – was ihnen gerade in einem „Transgender-Handbuch“ https://www.telekom.com/de/konzern/details/zeig-wer-du-bist-1017380 klar gemacht wird – ab sofort freiwillige Arzthelfer bei der Therapie.

    Das Handbuch enthält den notwendigen Crashkurs in der Denkwelt und den sich zu anzueignenden Begriffen der Transaktivisten, wie z.B. „zugewiesenes Geschlecht“.

    Die innere Unlogik (und die angestrebte Verdummung der Therapiegehilfen) wird sehr schön von den folgenden Tweets aufgedeckt:

    https://nitter.namazso.eu/Miroandrej/status/1576624239842856960

    https://nitter.namazso.eu/Miroandrej/status/1576615822121783296

    https://nitter.namazso.eu/Miroandrej/status/1576615824172888064

    https://nitter.namazso.eu/Miroandrej/status/1576624239842856960

    • Ich frage mich, ob die oder das Verfasser*in (In diesem konkreten Fall ist es wohl korrekt das Schwachmaten-Sternchen zu benutzen) des „Nim/Nimse“-Beispiels es tatsächlich hinbekommen hat, ohne dass nimse dabei vor Scham oder Lachen oder beidem gestorben ist. Oder ob nimse dabei stockbesoffen oder unter andere Drogen war.

      Bezaubernd auch, dass nimse (selbstverständlich keinen deutschen Namen hat sondern) „Raheem“ heißt. Da konnte man gleich auf einen Rutsch noch Moslems unterbringen und so tun, als gäbe es unter denen auch nur einen einzigen, der „woke“ ist.

  30. Die konservative/rechte Zensurwut in den USA – die ja auch von einigen selbsterklärten Liberalen bejubelt wurde – gebiert erwartbare Früchte:

    In den USA boomen Lesezirkel für «verbotene» Bücher

    In Amerika formieren sich Klubs, in denen Jugendliche Werke lesen, von denen man sie in Schulen und Bibliotheken zunehmend fernhalten will. Nichts fördert die Neugier auf Literatur offenbar so sehr wie die konservative Kontrollwut.

    https://www.nzz.ch/international/cancel-culture-in-den-usa-lesezirkel-fuer-verbotene-buecher-boomen-ld.1701022?mktcid=smch&mktcval=fbpost_2022-10-02&fbclid=IwAR3VzEuk55q9-3FBEPgf1bMFvxsuQdgq9-rKLaFTqw5kCKDadmhjP9S0tqk

    Ein paar Passagen aus dem Artikel, der in Gänze lesenswert ist:

    „Kaum je wurden in den USA so viele Bücher verboten, zensuriert, aus Schulbibliotheken entfernt oder aus dem Unterricht verbannt wie heute. Die Vereinigung der amerikanischen Bibliotheken (ALA) hat im letzten Jahr 729 Bücher identifiziert, die beanstandet wurden – ein Höchststand, seit die ALA im Jahr 2000 mit dieser Zählung begann. Viele Werke werden aber auch inoffiziell aus Schulbüchereien entfernt, aus vorauseilendem Gehorsam insbesondere von Schulleitern, die damit Kontroversen zuvorkommen wollen.

    Meist kommt die Säuberungswut aus der konservativen Ecke und richtet sich gegen Bücher, die Rassismus oder LGBT-Themen behandeln. Der Vorwurf lautet dann, die Schüler würden mit Inhalten der «Critical Race Theory» indoktriniert, das heisst, den weissen Kindern werde ein schlechtes Gewissen vermittelt oder die sexuellen Inhalte der Bücher seien nicht altersgerecht. Gegnern der Verbote wird dann entweder vorgeworfen, sie würden zum Rassenhass gegen Weisse anstacheln oder sie wollten die Kinder sexualisieren und dann missbrauchen (die «Grooming»-Unterstellung).

    Auffällig oft landen Bücher von afroamerikanischen, hispanischen oder homosexuellen Autoren auf dem Index, die sich im weitesten Sinne mit Minderheiten beschäftigen. Gelegentlich kommen die Zensurbestrebungen aber auch von links; sie richten sich meist gegen ältere Bücher, denen eine stereotype Darstellung von Schwarzen vorgeworfen wird. Die Hatz ist Teil der amerikanischen Polarisierung und des Kulturkampfes, in dem alles politisch instrumentalisiert und ausgeschlachtet wird.

    Nun entsteht jedoch eine Gegenbewegung in Form von «Banned Book Clubs», in denen Junge genau diese verfemten Bücher lesen. Der Kontrollwahn ist damit kontraproduktiv: Erst die schwarzen Listen machen die Schüler auf «interessante» Bücher aufmerksam. Auf einmal hat Literatur den Reiz des Verbotenen, zumal es bei der Debatte auch noch oft um Sexualität geht. Sich zum Lesen in den Klubs zu treffen, wird zu etwas Subversivem. Eine bessere Werbung für Bücher hätten die konservativen Schildbürger nicht lancieren können.

    (…)

    Auch Buchhandlungen und Bibliotheken leisten Widerstand

    Aber auch in anderen Formen regt sich zunehmender Widerstand. In York, Pennsylvania, demonstrierten Schüler täglich vor der Central York High School gegen eine Liste von 300 Büchern, Filmen und Artikeln, die in der Schule nicht mehr verwendet werden durften. Es handelte sich bei den Verbannten vor allem um afroamerikanische Autoren, unter ihnen Klassiker wie James Baldwin. Sie hatten Erfolg, die schwarze Liste wurde zurückgezogen.

    Im Februar erstatteten zwei Studenten in Wentzville, Missouri, Anzeige gegen die Schulbehörde, die acht Bücher (unter anderem «Sehr blaue Augen» der Nobelpreisträgerin Toni Morrison) aus den Schulbibliotheken hatte entfernen lassen. Sie beriefen sich dabei auf den berühmten ersten Zusatzartikel der amerikanischen Verfassung, der die Rede- und Pressefreiheit garantiert. In der Tat ist es seltsam, dass ausgerechnet im «Land der Freien» eine Jagd auf missliebige Bücher grassiert, wie man sie sonst aus totalitären Staaten kennt.

    Die New York Public Library lancierte die «Books for All»-Kampagne. Durch eine Partnerschaft mit Verlagen werden gebrandmarkte Bücher für alle über 13 Jahre als E-Books frei zugänglich gemacht. Viele Buchhandlungen unterhalten inzwischen spezielle Abteilungen mit verbannten Büchern. Sie erfreuen sich grosser Nachfrage. Die Jugend lässt sich die Neugier nicht verbieten.“

    • Es ist lustig, wenn Linke von „rechter Zensurwut“ reden und damit Fälle meinen, wo Bücher aus dem Curriculum aber nicht aus der Bibliothek entfernt werden.

      Grotesk, aber lustig.

      • @ weiss_auch_nicht

        „und damit Fälle meinen, wo Bücher aus dem Curriculum aber nicht aus der Bibliothek entfernt werden.“

        Das ist falsch.
        Ich würde vorschlagen, den Artikel zuerst einmal zu lesen.

        • „Ich würde vorschlagen, den Artikel zuerst einmal zu lesen.“

          Es ist zu unwahrscheinlich, dass sich das lohnt.

          Aber den Kulturkampf um die Schulen werde ich trotzdem weiter interessiert verfolgen. Es bleibt spannend, ob den Konservativen gelingt, sich gegen linke Indoktrinierung an den Schulen zu wehren.

    • Ich bin ziemlich sicher, dass in deutschen Schulbibliotheken (gibt’s die überhaupt?) auch nicht alle Bücher erlaubt sind. Bücher mit positivem Bezug zur AfD oder Zweigeschlechtlichkeit oder Kritik an der LGBT-Lobby zum Beispiel. Oder überhaupt alle Bücher, die nicht Teil des Schulcurriculums sind.

      • @ Adrian

        „Ich bin ziemlich sicher, dass in deutschen Schulbibliotheken (gibt’s die überhaupt?)“

        Ja.

        „auch nicht alle Bücher erlaubt sind. Bücher mit positivem Bezug zur AfD oder Zweigeschlechtlichkeit oder Kritik an der LGBT-Lobby zum Beispiel. Oder überhaupt alle Bücher, die nicht Teil des Schulcurriculums sind.“

        Scheinargument.
        Es geht hier nicht darum, ob alle existierenden Bücher in einer Schulbibliothek erlaubt sind, sondern erstens darum, ob eine Verbannung eines bestimmten bereits vorhandenen Buches sachlich gerechtfertigt ist oder nicht und zweitens darum, dass eine Buch-Verbannung einen pädagogischen Gegenteileffekt auslösen kann.

        „oder Zweigeschlechtlichkeit“

        Na ja, Adrian, Biologiebücher, in denen u.a. Zweigeschlechtlichkeit thematisiert wird, gibt es nun allerdings in jeder Schulbibliothek.

        „Immerhin gibt es so etwas wie Jugendschutzgesetze und Schulverordnungen und Bildungsziele auch in den USA.“

        Das scheint mir aber kein ausreichendes Argument für den Ausschluss schwarzer, hispanischer oder homosexueller Autoren bis hin zu schwarzen Klassikern der US-amerikanischen Literatur zu sein.
        Wenn solche Autoren literarische, geisteswissenschaftliche oder sozialwissenschaftliche Leistungen erbracht haben, warum sollten ihre Bücher dann nicht in einer Schulbibliothek stehen dürfen?

        „Dass demzufolge die Frage, welches Buch in welche Bibliothek aufgenommen wird, immer für Konflikte sorgt, ist nicht überraschend.“

        Hier geht es aber nicht um Konflikte bzgl. der Aufnahme von Büchern in Bibliotheken, sondern um Konflikte bzgl. des Ausschlusses von Büchern aus Bibliotheken – und zwar nicht nach selbstgesetzten begründeten Kriterien, sondern auf politischen und kulturellen Druck seitens konservativer/rechter Kreise hin.

        „Im Übrigen habe ich mich in der Schule auch nicht über Zensur beklagt, weil Eichendorff statt Isherwood auf dem Lehrplan stand.“

        Und würdest du es im Nachhinein kritikwürdig finden, wenn Eichendorff UND Isherwood in der Schulbibliothek vorhanden gewesen wären?

        Und wenn Eichendorff UND Isherwood in einer Schulbibliothek vorhanden wären und Isherwood würde dann aufgrund von Druck durch konservative/rechte Kreise aussortiert, würdest du dich dann über Zensur beklagen?

        • „Scheinargument“

          Eigentlich nicht.

          „Das scheint mir aber kein ausreichendes Argument für den Ausschluss schwarzer, hispanischer oder homosexueller Autoren bis hin zu schwarzen Klassikern der US-amerikanischen Literatur zu sein.“

          Möglicherweise, aber dass diese Bücher aussortiert werden, weil die Autoren schwarz, hispanisch oder homosexuell sind, scheint mir eine typische Relotius-Story zu sein.

          „Und wenn Eichendorff UND Isherwood in einer Schulbibliothek vorhanden wären und Isherwood würde dann aufgrund von Druck durch konservative/rechte Kreise aussortiert, würdest du dich dann über Zensur beklagen.“

          Eher nicht. Dessen Bücher kann ich ja immer noch in anderen Bibliotheken ausleihen, oder über Amazon bestellen.

    • Immerhin gibt es so etwas wie Jugendschutzgesetze und Schulverordnungen und Bildungsziele auch in den USA. Dass demzufolge die Frage, welches Buch in welche Bibliothek aufgenommen wird, immer für Konflikte sorgt, ist nicht überraschend.
      Im Übrigen habe ich mich in der Schule auch nicht über Zensur beklagt, weil Eichendorff statt Isherwood auf dem Lehrplan stand.

      • Der Bestand von Bibliotheken ist auch in D. i.d.R. ideologisch ausgerichtet. In meiner lokalen Stadtbibliothek ist im Bereich der mittelalterlichen Philosophie drei mal so viele Bücher von bzw. über Hildegard von Bingen vorhanden wie über Thomas von Aquin oder William von Ockham.

    • „Der Vorwurf lautet dann, die Schüler würden mit Inhalten der «Critical Race Theory» indoktriniert, das heisst, den weissen Kindern werde ein schlechtes Gewissen vermittelt oder die sexuellen Inhalte der Bücher seien nicht altersgerecht. Gegnern der Verbote wird dann entweder vorgeworfen, sie würden zum Rassenhass gegen Weisse anstacheln oder sie wollten die Kinder sexualisieren und dann missbrauchen (die «Grooming»-Unterstellung).“

      Wurde die Vorwürfe den widerlegt?

      Leszek, wenn ein Buch weißen Kindern ein schlechtes Gewissen vermitteln will, sollte es dann ein Schulbuch sein und dort völlig unkritisch verwendet werden?

      • @ Matze

        „Wurde die Vorwürfe den widerlegt?“

        Das scheint mir angesichts der extremen Zensurmaßnahmen die falsche Frage zu sein.

        Wurden die Vorwürfe denn BELEGT? – lautet hier m.E. die angemessene Frage.

        Und wenn selbst Bücher von bedeutenden schwarzen Klassikern der US-amerikanischen Literatur wie James Baldwin und Toni Morrisson aus Bibliotheken und Unterricht verbannt werden, dann erscheint es m.E. schon sehr unwahrscheinlich, dass hier fundiert geprüft, begründet und belegt wurde.

        Ich weise außerdem mal daraufhin, dass ja selbst bedeutende Klassiker der westlichen Philosophie wie Kant und Hegel (auf die sich politisch korrekte postmoderne Linke in der Regel überhaupt nicht beziehen – im Gegenteil), – ja selbst bedeutende Klassiker der US-amerikanischen Philosophie wie Emerson und Thoreau von einflussreichen Propagandisten aus diesem konservativen/rechten Milieu zu Ahnherren der politischen Korrektheit erklärt wurden.

        Soll man da ernsthaft fundierte Recherche, Kenntnisse, Begründungen und Belege bei ihren Bücherverbannungen erwarten? Da habe ich aber meine Zweifel.

        • Also man findet da schon einiges:

          https://www.google.com/search?q=examples+how+school+books+teach+white+children+to+feel+guilt&client=opera&hs=be9&ei=cCs7Y5PBGY6wkwWw7LCoDg&start=10&sa=N&ved=2ahUKEwiTudDc2cT6AhUO2KQKHTA2DOUQ8NMDegQIARBT&biw=1880&bih=939&dpr=1

          Und wenn man sich die Kommentare unter den Artikel anschaut, bestätigen die Kommentatoren das bei CRT gelehrt wird, das Weiße Schwarze unterdrücken, das Weiße ein System der Unterdrückung am Leben halten usw. usf. Und es werden nie die Verbrechen der Nicht-Weißen thematisiert, immer nur all das was Weiße anderen angetan oder angeblich angetan haben.
          Das ist fast schon schwarze Pädagogik.

          • @ Matze

            Du hast also die Worte

            „examples how school books teach white children to feel guilt“

            in eine Google-Suchmaschine eingegeben und da erscheinen dann irgendwelche Seiten.

            Na Bravo, natürlich erscheinen da irgendwelche Seiten – so wie bei jeder anderen Wortkombination auch.

            Nur, dass sich auch nur bei einer dieser Seiten irgendwelche Belege für die gemachte Behauptung finden, wird dadurch nicht aufgezeigt. Es erscheinen eben Seiten, bei denen sich in irgendeinem Zusammenhang alle oder einige der in die Suchmaschine eingegebenen Worte im Text finden.

            Wo ist denn nun ein konkreter Text, bei dem sich eine fundierte und tierfschürfende Analyse konkreter verbannter Bücher findet – mit Begründungen und Belegquellen, also bei Einhaltung wissenschaftlicher Standards?

            „Und wenn man sich die Kommentare unter den Artikel anschaut, bestätigen die Kommentatoren das bei CRT gelehrt wird (…),“

            Die Kommentatoren bestätigen dies also. Tatsächlich?
            So richtig mit Textbezug, präzisen Argumenten und Belegquellen?
            Dann verlink uns doch mal ein paar solcher Kommentare, dann schauen wir mal, ob sie wissenschaftlichen Standards einhalten oder ob es sich nur um bloße Behauptungen handelt.

            „das bei CRT gelehrt wird, das Weiße Schwarze unterdrücken,“

            Ich besitze über 20 CRT-Bücher.

            Erstens geht es bei CRT nicht nur um Schwarze, sondern um alle größeren ethnischen, kulturellen und religiösen Minderheitengruppen in den USA, zweitens geht es dabei in der Regel nicht um personale Diskriminierung sondern um strukturelle Diskriminierung und drittens sind CRT-Bücher meistens in einem sachlich-argumentierenden Stil verfasst und nicht in einem dogmatisch-indoktrinierenden Stil.
            Man kann sie lesen, sich eine differenzierte Meinung bilden und problemlos anderer Meinung sein als die CRT-Autoren, wenn Argumente nicht überzeugen.

            Hier unterscheiden sich CRT-Autoren im Schnitt m.E. von Autoren aus dem Spektrum der Critical Whiteness Studies wie Robin DiAngelo, die in einem weitgehend argumentfreien, dogmatisch-indoktrinierenden Stil schreibt.

            „Das ist fast schon schwarze Pädagogik.“

            Und wolltest du uns ein solches konkretes Werk schwarzer Pädagogik denn mal verlinken.
            Dann könnte ich es mir kaufen, es lesen und nachprüfen, ob deine Behauptung auch stimmt.

          • @Leszek

            Ich bin gespannt, ob wir hier noch mal den Tag erleben werden, an dem dir wie durch ein Wunder klar wird, dass völlig unerheblich ist, was in deinen vermutlich eine bestenfalls zweistellige Zahl an Lesern habenden, meist von im Elfenbeinturm Steuergelder saugenden Parasiten verfassten Büchern geschrieben steht, wenn sich in der Realität niemand außer einer Handvoll Leute drum kümmert.
            Das ist ungefähr so, als würdest du die ganzen evangelikalen Fanatiker in den USA nicht als solche bezeichnen, weil sie sich in ihrer ganz speziellen Ausprägung ihres Wahns nicht exakt an Luthers oder deine Interpretation der Bibel halten. Oder so, wie wenn die „Volksfront von Judäa“ und die „Judäische Volksfront“ sich gegenseitig des Verrats an der Sache bezichtigen und danach gemeinsam über die „populäre Front“ schimpfen.

            Wenn erhebliche Mengen an Personen öffentlich und in Schulen unter dem selbstgewählten(!) Label CRT auftreten (sicher auch oft ohne auch nur ein einziges dieser Bücher gelesen zu haben oder auch nur zu kennen: twitter und tiktok reichen diesen Menschen in der echten Welt) und sich dabei selber wie 1a Rassisten aufführen, dann ist genau das entscheidend, und nicht ob du oder irgendein ebenfalls nicht mit der Realität in Kontakt kommender Autor das richtig findet oder nicht.

          • @ Captain Covid

            „Wenn erhebliche Mengen an Personen öffentlich und in Schulen unter dem selbstgewählten(!) Label CRT auftreten (sicher auch oft ohne auch nur ein einziges dieser Bücher gelesen zu haben oder auch nur zu kennen: twitter und tiktok reichen diesen Menschen in der echten Welt) und sich dabei selber wie 1a Rassisten aufführen, dann ist genau das entscheidend,“

            Aha,
            na dann wirst du doch sicherlich keine Probleme damit haben, uns ein paar Belege für die
            „erhebliche Menge an Personen, die öffentlich und in Schulen unter dem selbstgewählten(!) Label CRT auftreten und sich dabei selber wie 1a Rassisten aufführen“ zu liefern.

            Ich bin gespannt auf deine Belege hierzu und verspreche sie mir alle anzuschauen.

          • Ja klar, alles was in deinen tollen Bücher steht, wir auch genau so gelehrt. Die Kinder hier z.B. denen erzählt wird das sie White Privilege haben, die lügen alle und verfolgen eine rechte Agenda.

          • „Nur, dass sich auch nur bei einer dieser Seiten irgendwelche Belege für die gemachte Behauptung finden,“

            Gibt es denn Belege für die These des ursprünglichen Artikels, dass böse Rechte in den USA den armen Schülern fundamental wichtige Lektüre vorenthalten, weil sie halt so böse sind?

          • @ElMocho

            Das traurige daran ist das es so dargestellt werden wird, das hier das Buch eines Schwarzes gecancelt wird und nicht das Buch eines Rassisten, was es ist.

    • „Die Vereinigung der amerikanischen Bibliotheken (ALA) hat im letzten Jahr 729 Bücher identifiziert, die beanstandet wurden – ein Höchststand, seit die ALA im Jahr 2000 mit dieser Zählung begann.“

      Der Vorwurf bezieht sich hier allein auf die Zahl der beanstandeten Bücher, nicht auf die Zahl der Bibliotheken, in denen diese beanstandet wurden. Er wäre auch dann wahr, wenn lediglich eine einzige Bibliothek 729 Bücher beanstandet hätte. Den Woken passt es aber gut ins Konzept.

      Kann sein, dass ich übertreibe, aber ich hätte gern genauere Zahlen.

    • Natürlich ist das so. Die „Corona-Lockdowns“ waren nur die Blaupause, das ist auch der Grund warum die in Ökokreisen so besonders scharf darauf waren, und warum Deutschland da am totalitärsten war und ist.

  31. Angesichts von akuter energieknappheit sollte jede Form der Energiebereitstellung genutzt werden. Mit dem Winter vor der Tür auf bestimmte Formen zur energieversorgung absichtlich(!) zu verzichten ergibt überhaupt keinen Sinn.

    Wieso muss man solche Selbstverständlichkeiten überhaupt als Argument ausformulieren?

    • anorak2 ist auf seine Art ein (mindestens) genau so unbelehrbarer Fanatiker wie die, die er kritisiert bzw. überwiegend einfach nur noch beschimpft. Mit dem kleinen Unterschied, dass er dieses Thema betreffend noch dazu vollständig fremdgesteuert ist, da er zwanghaft alles ablehnen musss, das von einem Ökofaschisten, Klimanazi etc. pp. vorgeschlagen oder auch nur angedacht wird.

      Dass er sich dessen noch nicht einmal bewusst scheint, wäre eigentlich sehr bedauernswert, wenn er mir aufgrund seines „Diskussionsstil“ nicht inzwischen völlig egal wäre.

      Ich stehe dem ganzen Ökozirkus durchaus kritisch gegenüber und habe keinerlei Illusionen, dass da auch haufenweise Naivlinge und Abzocker am Werk sind, aber anorak2 hat das seltene Kunststück fertig gebracht, auf mich noch unredlicher und destruktiver zu wirken als ein durchschnittlicher Grüner.

    • Sowohl Energieknappheit wie -verteuerung wurden durch 25 Jahre „Energiewende“ verursacht. Wenn man ständig Kraftwerke abschaltet, reicht es halt irgendwann nicht mehr. Die Lehre aus dem Kladderadatsch sollte doch sein, der „Energiewende“ adé zu sagen, und allem was unter ihrem Namen verkauft wird.

      • Kraftwerke abzuschalten, ohne zuverlässige Alternativen zu haben, ist nicht „Energiewende“, sondern grüner Hirnkrebs.

        Natürlich sollte man diese Dilettanten aus den Ämtern treiben. Darüber, ob eine Energiewende prinzipiell sinnvoll und machbar ist oder nicht, sagt das aber nichts aus. Wenn es einen Clown nicht gelingt zum Mond zu fliegen, bedeutet das schließlich auch noch nicht, dass das unmöglich wäre…

        • “ ist nicht „Energiewende“, sondern grüner Hirnkrebs.“

          Das sind Synonyme.

          „Darüber, ob eine Energiewende prinzipiell sinnvoll und machbar ist oder nicht, sagt das aber nichts aus. “

          Das ist richtig, ich hab dazu weiter unten (oder oben, hab den Überblick über die Seite verloren 🙂 ) gerade geschrieben dass auch eine hochintelligent geplante „Energiewende“ nicht funktionieren könnte. Der Fehler ist nicht eine stümperhafte Durchführung, sondern dass das ganze Ding im Ansatz ein absurder Schildbürgerstreich ist.

          Jede theoretisch denkbare „Energiewende“ mit den Zielen wie sie definiert sind (Weg von Atomkraft und allen fossilen Brennstoffen aus $GRUENDEN, ohne dass die Industriegesellschaft kollabiert und massenhaft Todesopfer in Kauf zu nehmen) ist undurchführbar.

          • „Jede theoretisch denkbare „Energiewende“ mit den Zielen wie sie definiert sind (Weg von Atomkraft und allen fossilen Brennstoffen aus $GRUENDEN, ohne dass die Industriegesellschaft kollabiert und massenhaft Todesopfer in Kauf zu nehmen) ist undurchführbar.“

            Nein, nicht mit Strom aus Afrika und nicht, wenn man sich Zeit dafür lässt.

            Ich wehre mich dagegen, wenn man Begriffe diffamiert, die vollkommen neutral sind und lediglich sinnvoll gefüllt werden müssten.

          • „Nein, nicht mit Strom aus Afrika und nicht, wenn man sich Zeit dafür lässt.“

            Nun ja, Strom aus der Wüste hat fast die gleiche Energiebilanz und Kosten wie Sonnenenergie aus der Erdumlaufbahn (wenn letztere direkt im Weltall genutzt wird). Aber für Afrika generell kann man das nicht unbedingt sagen.

          • „Nein, nicht mit Strom aus Afrika und nicht, wenn man sich Zeit dafür lässt.“

            Undurchführbar meint bei mir technisch-wirtschaftlich undurchführbar. Ich bestreite nicht, dass eine Version der „Energiewende“ rein technisch funktionieren würde, wenn unendlich viel Geld bzw. Ressourcen zur Verfügung stünden. Aber es scheitert an wirtschaftlichen Grenzen; mir ist noch kein Konzept zu Ohren gekommen, für welches das nicht gilt, auch der Solarstrom aus Afrika wäre sehr teuer.

        • Die Energiebilanz der Solarenergie ist tatsächlich miserabel. Zumindest, wenn man Speicher berücksichtigt. In der Schweiz ist es sogar noch schlimmer als bei uns.

          https://www.schlumpf-argumente.ch/die-energiebilanz-von-solarstrom-ist-miserabel/

          Im Weltraum ist es aber ein bisschen anders, da dort ständig oder zu 50% der Zeit die Sonne scheint und Kernreaktoren und Solarthermische Kraftwerke (große) Radiatoren benötigen würden, um ihre Abwärme loszuwerden. Die Solarzellen würden dagegen ihre Abwärme gleich mit abstrahlen.

          • Wie du selbst schreibst, kommt es drauf an, wo und welche Technik usw. man einsetzt. Es gibt verschiedene Formen der Sonnenenergienutzung, von PV über Konzentratoren bis hin zu einfacher Biomasse (letztlich auch eine Form von Sonnenenergie).

            Man könnte also auch die Wüste begrünen, Nahrungsmangel beseitigen und mit dem Abfall Europa beheizen. Es hängt immer vom Szenario ab, vom Zeithorizont und davon, was man will.

            Aber es ist wie mit der Demokratie: wenn alles gut läuft, schert sich niemand um sinnvolle Reparationen, wenn die Scheiße dampft, ist es zu spät und man verfällt in Aktionismus…

      • „was unter ihrem Namen verkauft wird.“

        Wie auch der ganze Finanzbetrug um diese Branche. Wildwestkapitalismus vom Allerfeinsten. Den gibt es nur in Deutschland, dem Land von Karl May absolut würdig, lol

  32. Wenn es nach ihr geht, haben Weiße erst eine Kultur, wenn sie mal unterdrückt wurden.

    Ich nehme dann „Was sind Irländer? für 300, Jim.

    Wie kommt man auch so einen Unsinn?

    • Auf den Unsinn kommt man, wenn man a) eine Frau ist deren gefühlte Wahrheit bereits das Maß aller Dinge ist und b) selber einer „Kultur“ entstammt, deren größte Leistungen bis zum Kontakt mit kulturlosen helleren Barbaren in selbst für die Steinzeit primitiver „Technologie“ und „Kunst“ bestanden und in der niemals das Rad, geschweige denn Metallurgie, Schrift oder auch nur rudimentäre historische Aufzeichnungen erfunden wurden. Dafür aber Magie.

  33. Nuklearkrieg ist machbar, Herr Nachbar

    apeshit crazy werden diese ganzen Atomparanoiker werden …. Ob das eine Vorstellung für die ist? Militärisch macht dieser Atomwaffeneinsatz anscheinend keinen Sinn.

    • ausser natürlich, er will den Angriff der USA provozieren

      • Wenn Russland Atomwaffen einsetzt, dann zerstört die USA gar nichts mehr, die sind dann nämlich tot. Welcher Vollidiot glaubt eigentlich, dass Russland bei einem Atomkrieg nur ein paar taktische Waffen einsetzt, nur um dann den vollen Gegenschlag als erstes ertragen zu müssen. Nein, sie werden, wie es ihre Doktrin vorsehen, in den bei ihnen genannten Fällen zuschlagen, und zwar nicht in der Ukraine, sondern, so wie es Putin auch schon mehrfach sagte, bei den Urhebern, den USA.
        Der kleine General darf sich nun ganz groß fühlen, weil er weiß, dass der Fall, von dem er spricht, nie eintreten wird. Ist wie eine Wette, bei der man weiß, dass wenn man verliert, nicht bezahlen muss, weil man tot ist.
        Übrigens sind heute Morgen, laut Agenturmeldungen, mehrere strategische Atomwaffenträger aus den Häfen Russlands ausgelaufen. An Bord sind die, als Weltuntergangswaffen bezeichneten Poseidon Drohnen.

        • Russland wird allerhöchstens kleinere taktische Atomwaffen einsetzen und dabei darauf achten, der Nato nicht ins Gehege zu kommen. Wie Petraeus ja sagt, wird man dann die Russen in der Ukraine angreifen, und zwar mit konventionellen Waffen, bei denen die Russen weit unterlegen sind.

          • Im übrigen haben China und Indien bereits angedeutet, dass sie in diesem Fall ihre Position zu Russland überdenken würden. Dann stünde Putin nur noch mit Iran und Nordkorea da, er wird das nicht ohne weiteres riskieren.

          • Warum sollten sie dies tun? Vor allem, wenn sie wissen, dass es dann eh zu einem großen Krieg und zur Vernichtung führt?
            Wenn es sowieso zu einem großen Schlagabtausch kommt, warum dann noch lange warten? Dann ist es besser den ersten Schlag zu führen, dann gewinnt man nicht zwingend, aber man hat den ersten Schlag.
            Indien ist neutral und die Chinesen werden einen Teufel tun, sich nicht Russland anzuschließen, denn es ist allen klar, dass sie die nächsten sein werden. Das haben die Amis offen, klar und unmissverständlich wieder und wieder gesagt.

          • „Indian Foreign Minister S Jaishankar said “there can be no justification for violation of human rights or of international law,” pointing to reports of mass killings in Ukrainian territories that were previously under Russian control. In an apparent criticism of Putin’s veiled threats, Jaishankar said the “nuclear issue is a particular anxiety” and flagged the issue of global food and fuel shortages triggered by the invasion.

            https://www.forbes.com/sites/siladityaray/2022/09/23/india-and-china-finally-voicing-concerns-over-russias-actions-in-ukraine/?sh=21f4d8a13c7a

          • „die Chinesen werden einen Teufel tun, sich nicht Russland anzuschließen, denn es ist allen klar, dass sie die nächsten sein werden.“

            Sie werden die nächsten sein, wenn sie sich Russland anschließen.
            Die Chinesen sind nicht Putin. Die sind nicht so blöd, sich jetzt auf einen großen Konflikt einzulassen. Die wollen noch ein paar Jahre in Ruhe ihre Macht ausbauen. Die USA kann man später immer noch herausfordern. Wenn man dazu bereit ist.

      • „Wenn Russland Atomwaffen einsetzt, dann zerstört die USA gar nichts mehr, die sind dann nämlich tot. “

        Wie kommst du auf die Idee? Russland stirbt doch dann nur als Zweites. Aber es stirbt. ODer glaubst du, die USA würden abwarten, bis die Raketen bei ihnen einschlagen?

  34. Da wurde wieder einer auf Spur gebracht.

    Jetzt kann er gegen das Patriarchat kämpfen, das ihm nicht erlaubt über seine Gefühle zu sprechen.

  35. Wenn der gewinnt, hören wir lang nichts mehr von brennendem Amazonas

    DIe Kampagne gibt es schon seit vielen Jahrzehnten. Damit haben die Linken und Horst Stern dafür McDonalds angegriffen, als das in den 70ern nach Deutschland kam. Mein erster Besuch dort war ausgerechnet auf Sylt 🙂

    • Lula ist einer der besten Politiker Südamerikas, er hat hervorragendes für Brasilien geleistet, es wäre wünschenswert, dass er Präsident wird. Er stammt aus einfachsten Verhältnissen und hat nicht studiert. Wahrscheinlich hat er nie Marx oder Foucault gelesen, was seinen realistischen Blick auf die Welt erklärt.

  36. Früher gab. es den Greenspan Put, jetzt kommt der Grynspan Put. Oder vielmehr der lächerliche Versuch davon! Ungluablich, die UN Ist eine reine Clownshow…..

    U.N. Calls On Fed, Other Central Banks to Halt Interest-Rate Increases
    A U.N. agency warns that further policy tightening risks a global economic downturn

    https://www.wsj.com/articles/u-n-calls-on-fed-other-central-banks-to-halt-interest-rate-increases-11664809202

    “There’s still time to step back from the edge of recession,” UNCTAD Secretary-General Rebeca Grynspan said.

  37. Beauvoir ist mit ihrem Spruch klar widerlegt. Denn es hat sich jüngst gezeigt:

    -> Niemand ist den Frauen gegenüber arroganter, aggressiver oder verächtlicher als ein in seiner WEIBLICHKEIT verunsicherter Mann. (nicht Männlichkeit)

    Also, wenn es speziell um Männer gehen soll. Frauen sind hier natürlich nicht besser als Männer!

    • Interessant das Feministinnen dann alles daran legen Männlichkeit schlecht zu machen und zu „dekonstruieren“.
      Das scheint dann ja für die Sicherheit von Frauen eher kontraproduktiv.

  38. Ich kann wirklich nur jedem empfehlen sich den Text der Rede, die Putin anlässlich des russischen Landraubes im Osten der Ukraine am 30. September gehalten hat, hier auf Englische direkt von der Webseite des Kremls:

    http://en.kremlin.ru/events/president/transcripts/69465
    Ich habe ihn ja schon länger für einen Gangster gehalten, aber er hat darüber hinaus offensichtlich auch noch eine schwer gestörte Realitätswahrnehmung.

    Er sagt da z.B.:

    „In 1991 in Belovezhskaya Pushcha, representatives of the party elite of that time made a decision to terminate the Soviet Union, without asking ordinary citizens what they wanted, and people suddenly found themselves cut off from their homeland.“

    Das war die Konferenz, auf der die Auflösung der Sowjetunion verkündet wurde, offenbar nur auf Wunsch der bösartigen Partei-Elite, nicht etwa weil die Sowjetuniuon ökonomisch nicht mehr existenzfähig war (davon ist bei ihm nie die Rede). Und der Anführer dieser Elite war Boris Jelzin, Putins politischer Ziehvater, dem er im Gegenzug Straffreiheit für die massive Korruption seiner Familie zusicherte. Der Putin verhasste Gorbatschow war dagegen und wollte die Sowjetunion erhalten.

    „Meanwhile, the West continued and continues looking for another chance to strike a blow at us, to weaken and break up Russia, which they have always dreamed about, to divide our state and set our peoples against each other, and to condemn them to poverty and extinction.“

    Da ist er wieder, der alte russischen Minderwertigkeitskomplex gegenüber dem Westen. Kein Gedanke daran, dass das Sowjet-System nie lebensfähig war und zwangsläufig zusammengebrochen ist. Es kann nur der böse Westen schuld daran sein.

    „The West is ready to cross every line to preserve the neo-colonial system which allows it to live off the world, to plunder it thanks to the domination of the dollar and technology … I want to underscore again that their insatiability and determination to preserve their unfettered dominance are the real causes of the hybrid war that the collective West is waging against Russia. They do not want us to be free; they want us to be a colony.”

    Das muss man sich mal vorstellen, von einem Land, dass alle seine Nachbarstaaten überfallen und gewaltsam angegliedert hat. Nun ja, waren ja keine Kolonien, sondern Mitgliedsstaaten der glorreichen Sowjetunion.

    „It is worth reminding the West that it began its colonial policy back in the Middle Ages, followed by the worldwide slave trade, the genocide of Indian tribes in America, the plunder of India and Africa“

    Völliger Unsinn, als wäre die Sklaverei, die es seit der Vorgschichte gab, eine Erfindung des Westens. Und von einem Land, das seöber eines der letzten war, dass die Sklaverei (Leibeigenschaft) abschaffte.

    „We are proud that in the 20th century our country led the anti-colonial movement, which opened up opportunities for many peoples around the world to make progress, reduce poverty and inequality, and defeat hunger and disease.“

    Als wenn es den Russen in der III. Welt im Kalten Krieg jemals um etwas anderes gegangen wäre, als ihre strategischen Interessen gegenüber den USA. Wie man zu Genüge an Cuba sieht, wo jeder der physisch dazu in der Lage ist, sein Leben riskiert, um dem Sozialismus zu entkommen.

    „A few days ago, people in Donetsk and Lugansk, Kherson and Zaporozhye declared their support for restoring our historical unity. Thank you!“

    Keine Kunst, wenn ein Soldat mit einer Maschinenpistole hinter einem steht und über die Schulter sieht, während man abstimmt. Welch eine Farce.

    „The United States left a deep scar in the memory of the people of Korea and Vietnam with their carpet bombings and use of napalm and chemical weapons.“

    Auch dies eine sehr interessante Bemerkung, wenn man sich vor Augen hält, dass Südkorea die Sanktionen gegen Russland voll mit trägt und Vietnam ein gutes Verhältnis zu den USA hat, weil man Schutz gegen China suchgt (den man bei Russland sicher nicht findet).

    „But the Anglo-Saxons believe sanctions are no longer enough and now they have turned to subversion.“

    Also es geht wahlweise gegen den sogenannten Westen, den kollektiven Westen, oder gegen die Angelsachsen. Angelsachsen gegen Slawen, hier sind wir wieder bei den Völkerseelen des 19.Jahrhunderts angelangt, und dann anderen Rassismus vorwerfen, lachhaft!

    „The dictates of the US are backed up by crude force, on the law of the fist.“

    Ein Verhalten, dass Russland völlig fremd ist. Es müssen sich nur alle freiwillig unterwerfen, dann kommt keine Gewalt zum Einsatz.

    „They do not give a damn about the natural right of billions of people, the majority of humanity, to freedom and justice, the right to determine their own future.“

    Der Überfall auf die Ukraine ist natürlich nur der mangelnden Einsicht der Ukrainer zuzuschreiben, nicht dass diese etwa ein Naturrecht hätten, selber zu entscheiden wie und mit wem sie leben wollen.

    „This complete renunciation of what it means to be human, the overthrow of faith and traditional values, and the suppression of freedom are coming to resemble a “religion in reverse” – pure Satanism. Exposing false messiahs, Jesus Christ said in the Sermon on the Mount: “By their fruits ye shall know them.”

    Welche Heuchelei, von einem Menschen, der mit einer Kerze in die Ostermesse geht, aber sich weigert, um Vergebung seiner Sünden zu bitten, well er ja schließlich Präsident ist („On one occasion, when Putin and Pugachev attended a service together on Forgiveness Sunday, the last Sunday before Orthodox Lent, Pugachev told Putin he should prostrate himself in front of the priest, as was the custom, and ask for forgiveness. ‘He looked at me in astonishment. “Why should I?” he said. “I am the president of the Russian Federation. Why should I ask for forgiveness?” Catherine Belton P.248)

    Alles in allem ein Haufen von bodenlosen Anschuldigungen, die einfach so behauptet und in den Raum gestellt werden, ohne jede Distanz zu sich selbst. Und dies zu einem Zeitpunkt, an dem seine Truppen grade aus den Gebieten, die jetzt auf immer zu Russland gehören sollen, hinausgeworfen werden.

    • Hier noch eine schöne Interpretation zu dieser Rede. Der junge Mann bringt auch aufnahmen vom Publikum, bei dem die starren, ausdruckslosen Gesichter auffallen.

      Leszek Kolakowski hat ja mal gesagt, bei Aufnahmen von Veranstaltungen der kommunistischen Parteien und den Reden ihrer Vorsitzenden müsse man sich ständig vor Augen halten, dass alle Anwesenden wissen, dass jedes Wort gelogen ist. So dürfte e4s auch hier sein.

    • Natürlich ist die Rede lachhaft, aber sie ist auch taktisch klug. Putin bedient die Vorurteile der Rechten und Linken und spielt auf der Klaviatur des westlichen Selbsthasses. Und wie man hier in diesem Forum sieht, gibt es genügend Clowns, die dazu applaudieren.

    • Ich sehe in dieser Rede viel Pathos, Klischees und heiße Luft, aber keine »gestörte Realitätswahrnehmung«.

      »Das war die Konferenz, auf der die Auflösung der Sowjetunion verkündet wurde, offenbar nur auf Wunsch der bösartigen Partei-Elite, nicht etwa weil die Sowjetuniuon ökonomisch nicht mehr existenzfähig war (davon ist bei ihm nie die Rede).«

      »Ökonomisch nicht mehr existenzfähig« ist ein dehnbarer Begriff – auch in China war das staatssozialistische System an seine Grenzen geraten, aber die wirtschaftlichen Reformen wurden dort durch die und mit der Partei in Gang gesetzt, während Gorbatschow die Parteiherrschaft aufgegeben hat und es dann keine Kräfte mehr gab, die einen überstürzten Systemwechsel hätten bremsen können. Der ökonomische Schock der Privatisierung war keine notwendige Folge der maroden Sowjetökonomie als solcher, sondern eine Folge ihrer überhasteten Einführung. Die Oligarchen konnten ihr Vermögen nur dadurch zusammenraffen, dass sie aufgrund ihrer Position in der Nomenklatura die Möglichkeit hatten, Staatseigentum zu plündern, während der einfache Bürger von der Privatisierung nichts hatte außer Massenverarmung. Keine Autorität war mehr da, um sie daran zu hindern. Die spätere breite Zustimmung der Bevölkerung zu Putins Politik stammt aus der Erinnerung daran. Man hätte also auch die Sowjetunion nach diesem Modell ökonomisch reformieren können, ohne darum den Staat aufzulösen. Man kann diese Auflösung als Auflösung der imperialen Sowjetunion in souveräne Nationen gutheißen, aber das hat dann nichts mit der Ökonomie zu tun.

      »Da ist er wieder, der alte russischen Minderwertigkeitskomplex gegenüber dem Westen. Kein Gedanke daran, dass das Sowjet-System nie lebensfähig war und zwangsläufig zusammengebrochen ist.«

      Derselbe Denkfehler. Anstelle des Zusammenbruchs, wie er tatsächlich stattgefunden hat, hätte es eine verzögerte und gebremste Entwicklung geben können. Er war nicht »zwangsläufig«, sondern eine Folge politischer Fehlentscheidungen. Obwohl also die sowjetische Ökonomie tatsäschlich nicht mehr innovationsfähig war, war der Grund für die katastrophalen Umstände des Systemwechsels ein falsch angewandter Kapitalismus. Das war eine sehr reale, negative Erfahrung der russischen Bevölkerung mit dem kapitalistischen Wohlstandsversprechen.

      »Das muss man sich mal vorstellen, von einem Land, dass alle seine Nachbarstaaten überfallen und gewaltsam angegliedert hat.«

      Das ist halt schon ein Weilchen her, die Erinnerungen an die desaströsen Regime-Change-Operationen der USA sind nun mal jünger.

      »Keine Kunst, wenn ein Soldat mit einer Maschinenpistole hinter einem steht und über die Schulter sieht, während man abstimmt. Welch eine Farce.«

      Du solltest nicht alles glauben, was Baerbock Dir vorplappert. Die ukrainische Politik hat sich seit 2014 alle Mühe gegeben, sich die russischsprachige Bvölkerung zu entfremden. Angst vor der Kalaschnikow muss nämlich der russischsprachige Ukrainer haben, der sich nicht rückhaltlos zu einer Kiewer Regierung bekennt, die ihm die eigene Sprache verbieten will. Und immer wieder war es statt der Kalaschnikow auch schwere Artillerie, zuletzt der Beschuss aus französischen 155mm-Geschützen.

      »Ein Verhalten, dass Russland völlig fremd ist. Es müssen sich nur alle freiwillig unterwerfen, dann kommt keine Gewalt zum Einsatz.«

      Die betreffende Bilanz der letzten dreißig Jahre fällt halt sehr zu Ungunsten der USA aus.

      »Der Überfall auf die Ukraine ist natürlich nur der mangelnden Einsicht der Ukrainer zuzuschreiben, nicht dass diese etwa ein Naturrecht hätten, selber zu entscheiden wie und mit wem sie leben wollen.«

      Die Ursache für die Maidan-Bewegung war, dass die Ukrainer vor allem ohne ihre Oligarchen leben wollten, nicht ein dringender Beitrittwunsch zu EU und NATO – um so weniger, da die Hälfte der Ukrainer Russen sind, die ebenso an guten Beziehungen zu Russland interessiert waren. Erst nach dem Putsch gegen Janukowitsch haben die ukrainischen Nationalisten mit ihrer rechtsradikalen Ideologie unter Missbrauch der Staatsgewalt einen rassistischen und russophoben Nationalismus durchgesetzt, der jede Chance auf friedlichen Ausgleich mit der russischsprachigen Bevölkerung zerstört hat. Und Deutschland, das so stolz auf seinen »antifaschistischen Konsens« ist und in dem die Antifa im dunklen Hinterhof AfD-Mitglieder vermöbelt, hat diese Bandera-Nazis dabei gewähren lassen.

      In den geopolitischen Bezügen hat Putin also nicht Unrecht, und wenn er auch sprachlich übertreibt, so kann von »gestörter Realitätswahrnehmung« keine Rede sein.

      Die verzichtbare heiße Luft steckt vor allem in den Ausführungen zu Religion und Kultur. Die Polemik ist billig, und hier ist Putin ideologischer Opportunist. Die Kehrseite: derselbe Putin hätte seinem Land aus demselben Pragmatismus auch eine westorientierte Ideologie verordnet, wenn dieser Westen, und das heißt: in erster Linie Europa, ein ernsthaftes Interesse gezeigt hätte, Russland in eine gemeinsame Sicherheitsarchitektur zu integrieren. Aber eben dies ist von den USA konsequent hintertrieben worden, bis hin zu Bidens offener Aufkündigung jeglicher Gesprächsbereitschaft, die der eigentliche Auslöser für den russischen Einmarsch in die Ukraine gewesen ist.

          • „Da gibt es nichts“ habe ich nie behauptet. Natürlich gibt es in der Ukraine, wie in jedem Land, Animosiäten, Reibereien und Diskriminierung. Aber dass die russische Bevölkerung in der Ukraine systematisch diskriminiert wird, ist schlicht Unsinn. Propaganda des Kreml.

            Worauf djadmoros und die anderen Kreml-Fans offenbar anspielen ist die Sprachpolitik der Ukraine, die dem Ukrainischen im Öffentlichen Priorität gegenüber anderen Sprachen einräumt.

            Relativ kritisch sieht es zum Beispiel dieser Artikel:
            https://www.osw.waw.pl/en/publikacje/osw-commentary/2019-06-11/ukrainians-and-their-language-act-state-language-ukraine

            Nun kann man die Sprachpolitik der Ukraine sicherlich in Details kritisieren, aber letzlich ist es nichts anderes, als was Deutschland mit der deutschen Sprache auch tut.

        • @mispel:

          Je nachdem, ob man »Russian as native language« (20 %), »Russian and Ukrainian as native language« (noch mal 20 %), »Russian used at home« (ca. 45%) oder »Support of Russian as state language« (langfristig gesunken von 54% auf 46 %) als Kriterium nimmt. Auch das Kriterium »native language« wäre freilich Grund genug für eine offizielle Zweisprachigkeit wenigstens im Südosten.

          • „Auch das Kriterium »native language« wäre freilich Grund genug für eine offizielle Zweisprachigkeit wenigstens im Südosten.“

            Das wäre ebensowenig Grund genug wie ein offizielle Zweisprachigkeit Deutsch und Türkisch in Berlin-Kreuzberg.

          • Aber wie kannst du den Schluss ziehen, dass das automatisch Russen sind, bloß weil sie auch Russisch sprechen?

          • @mispel:

            Es geht um eine Abschätzung des Konfliktpotentials. Der entscheidende Punkt ist, dass der neue ukrainische Nationalismus Trennlinien ziehen will, wo es früher keine gab und russische Identität in der Ukraine aktiv bekämpft.

            Die dreißig Prozent Differenz zwischen 20 und 50 Prozent können sich mutmaßlich damit arrangieren, weil etwaiger Widerstand den Preis der Repression (ukrainische Kalaschnikow) nicht lohnt, während das bei den 20 Prozent im Südosten nicht zu erwarten ist.

            Weswegen es dort auch keiner russischen Kalaschnikow für eine prorussische Stimme im Referendum bedarf. Diese Überzeugungsarbeit haben französische CESAR in ukrainischer Verwendung viel gründlicher erledigt.

          • Wenn jemand russisch spricht, ist er Russe? Soweit ich weiß, hat jeder Bürger, der in der Ukraine gemeldet ist, einen ukrainischen Pass, egal ob er Ukrainisch oder Russisch spricht. Also, wer ist in der Ukraine als Russe zu sehen?

            Und zum Sprachenstreit? 2012 wurde ein Sprachengesetz erlassen, wonach in Gebieten mit einem Anteil von wenigstens 10 % Muttersprachlern eine Sprache zur regionalen Amtssprache hätte erhoben werden können. Das hätte für Russisch, aber auch Rumänisch, Bulgarisch und Ungarisch gegolten.

            Der Witz ist ja, erst ab 2014, mit dem Auftreten russischer Jagdurlauber im Osten der Ukraine, die zufälligerweise ihre grünen Armeeuniformen und Waffen dabei hatten, wurde das Russische als Amtssprache zurückgedrängt. Das hatte den Effekt, dass selbst hochrangige Regierungsmitglieder, Behördenleiter und hochrangige Verwaltungsmitarbeiter erst mal richtig Ukrainisch lernen mussten (selber erlebt, die Behördenleiter und hochrangigen Verwaltungsmitarbeiter, die Ukrainisch konnten, waren nicht so weit verbreitet). Nichtsdestotrotz wurde in Kiew und einem großen Teil der übrigen Ukraine in den Amtsstuben (und natürlich auf der Straße) weitgehend Russisch als Verkehrssprache genutzt (und auch noch heute bzw. eine Mischung aus Russisch und Ukrainisch). Im Westen der Ukraine, Richtung Lemberg/Lwiw sieht es anders aus, da wird tatsächlich überwiegend Ukrainisch gesprochen.

            Die Politik Russlands hat dann für den gegenteiligen Effekt gesorgt, quasi eine Trotzreaktion. Ergebnis ist die offizielle Sprachpolitik ab 2019.

            Ansonsten stimme ich dem Foristen @Adrian zu:
            Nun kann man die Sprachpolitik der Ukraine sicherlich in Details kritisieren, aber letzlich ist es nichts anderes, als was Deutschland mit der deutschen Sprache auch tut.

          • @Tagedieb:

            »Nun kann man die Sprachpolitik der Ukraine sicherlich in Details kritisieren, aber letzlich ist es nichts anderes, als was Deutschland mit der deutschen Sprache auch tut.«

            Das ist Unfug.

            In der Bretagne hieß es auf den Rathäusern früher: »Es ist verboten, auf den Boden zu spucken und bretonisch zu sprechen.« In diese Richtung geht es in der Ukraine, und noch darüber hinaus.

            Es geht nicht um Förderung des Ukrainischen, sondern um Bekämpfung des Russischen. Deutschland bekämpft nicht das Türkische, das würde bei uns nämlich sofort als rechtsradikal angeprangert und wegen Volksverhetzung oder mindestens wegen Hate Speech vor Gericht gezerrt. Passiert dasselbe in der Ukraine, interessiert es unseren Wertewesten einen feuchten Dreck.

          • In der Bretagne hieß es auf den Rathäusern früher: »Es ist verboten, auf den Boden zu spucken und bretonisch zu sprechen.« In diese Richtung geht es in der Ukraine, und noch darüber hinaus.

            Es geht nicht um Förderung des Ukrainischen, sondern um Bekämpfung des Russischen.

            Ist das so?

            Wo ist im ukrainischen sprachgesetz russisch verboten?

            Dürfen Zeitungen auf russisch erscheinen?
            Antwort: Ja (es muss eine gleich große Auflage auf ukrainische geben)

            Dürfen staatsbeamte parteienverkehr auf russisch haben?
            Antwort: Ja (nachdem sie zuerst auf ukrainische angeboten haben und dann darum gebeten wurden russisch zu sprechen)

            Dürfen Vorträge, Konzerte, moderationen usw auf russisch gehalten werden?
            Antwort: ja (eine ukrainische Übersetzung muss erfolgen)

            Dürfen russische Bücher verkauft werden?
            Antwort: Ja (Buchhandlung muss 50% ukrainische Bücher haben)

            Ich bin nicht mit jedem dieser Punkte einverstanden, manche sind aus meiner Sicht hart an der Grenze zur Gängelei.
            Ein Verbot russisch zu sprechen kann ich nicht erkennen.

          • Also, wer ist in der Ukraine als Russe zu sehen?

            Selbstverständlich nur der, der Russisch spricht und sich selbst als Russe sieht. djadmoros wollte das scheinbar nur an der Sprache festmachen, was ich für nicht aureichend halte.

          • @ djad

            „Deutschland bekämpft nicht das Türkische, das würde bei uns nämlich sofort als rechtsradikal angeprangert und wegen Volksverhetzung oder mindestens wegen Hate Speech vor Gericht gezerrt.“

            Das habe ich mir tatsächlich auch schon vor einiger Zeit vorgestellt, was hier los wäre, würde man z. B. verlangen, dass jede ethnische Minderheit in Deutschland nur in ihrer Muttersprache publizieren darf, wenn sie gleichzeitig in mindestens gleich hoher Auflage auch eine ins Deutsche übersetzte Ausgabe rausbringt… Allein der Aufwand dafür macht somit in den meisten Fällen eine muttersprachliche Publikation von Anfang an unmöglich; zudem auch noch wirtschaftlich, weil man in den meisten Fällen davon ausgehen kann, dass die amtssprachliche Ausgabe nur für die Mülltonne aufgelegt wird, weil es für diese gar keinen Markt gibt.

            Aber solche Dinge werden natürlich vom Wertewesten ignoriert, weil die Ukraine muss selbstredend das reine Opfer sein und Selenskyi ein schillernder Held – was lustig ist, weil damals, als er nur zur Wahl stand, wurde er in den westlichen Medien als Clown verspottet, wohl weil man einen seiner Konkurrenten mehr mochte und lieber als Präsident installiert gesehen hätte. Nun wiederum meint man ihn derart zu einer Lichtgestalt aufbauen zu müssen, dass auf einmal Indizien, die darauf hindeuten, dass es sich bei ihm um einen Steuerhinterzieher und eventuell auch korrupten bis kriminellen Schmierlappen handelt, einfach komplett vom Tisch wischt.

            Das ist für mich das sehr Ernüchternde an dem Zustand unserer Gesellschaft. Es fühlt sich auf allen politischen Ebenen einfach nur noch wie Kindergarten an. Alles muss einfach und klar und deutlich sein. Es gibt entweder Gut oder Böse. Und wenn man den Bösen Putin hat, muss natürlich Selenskyi gut sein – und zwar absolut und uneingeschränkt gut.

          • „Passiert dasselbe in der Ukraine, interessiert es unseren Wertewesten einen feuchten Dreck.“

            Es geht um Sprache, um mehr nicht. Was hätte der Westen denn tun sollen? Die Ukraine militärisch angreifen?

          • @Adrian:

            »Was hätte der Westen denn tun sollen? Die Ukraine militärisch angreifen?«

            Wieso angreifen? Wir haben doch viel Übung mit Sanktionen!

            Zuallererst hätten wir der Putschistenregierung von 2014 die Anerkennung verweigern können. Das Abkommen mit Janukowitsch hatte Steinmeier ja schon in trockenen Tüchern, und allermutmaßlichst genau deswegen haben die Scharfschützen aus dem Hotel Ukraina auf beiden Seiten des Maidan in die Menge geschossen: um aufgrund des unerwünschten Resultats die Situation zu eskalieren.

            Deutschlands diplomatische Bemühungen in Scherben – Deutschland hält die Fresse! Danach dann Regierungsbeteiligung der Nazis: politischer Flügel des Pravy Sektor etc. pp. Hätten wir sagen können: »Wir erkennen euch nicht an und reden nur mit dem gewählten Staatsobehaupt Janukowitsch, denn bei uns in Antifa-Country frittieren wir die politische Rechte aus weit geringerem Anlass!«

            Aber wenn für die USA Victoria »Fuck the EU!« Nuland die Strippen zieht, dann hält man in Deutschland die Fresse, damit nicht die Adriane dieser Welt von »Antiamerikanismus« fabulieren.

          • „Alles muss einfach und klar und deutlich sein. Es gibt entweder Gut oder Böse. Und wenn man den Bösen Putin hat, muss natürlich Selenskyi gut sein – und zwar absolut und uneingeschränkt gut.“

            Selensky ist Präsident eines Landes, das gerade von Russland völkerrechtswidrig und vertragsbrüchig angegriffen wird. Natürlich hat er die Sympathien der überwiegenden Mehrzahl anständiger Menschen. Zumal er sich gut verkauft, keine Frage.

          • Ja, aber es gibt eben einen Unterschied zwischen spezifischer Sympathie und einer infantilen Schwarz-Weiß-Weltsicht. Wenn Stammtischrunden die Welt so beschreiben ist das unbedenklich, wenn dies zum Modus Operandi von Politik und Medien wird, ist definitiv die Kacke am Dampfen. Und ich wage mal zu behaupten, dass die besonders kritische Einstellung zu diesen Entwicklungen in den östlichen Bundesländern scheinbar ausgeprägter ist, ist kein Zufall. Gerade die Älteren fühlen da ganz üble gesellschaftliche Vibes, die ihnen echt beschissene Erinnerungen wieder hochbringen.

          • Ich bin bestimmt kein Experte, aber dass russischsprachig nicht mit Russe gleichzusetzen ist, ist schon ein Fakt. Das ist so wie wenn wir alle Österreicher als Deutsche eingemeinden würden wegen der gemeinsamen Sprache.

      • DJadmoros@“

        „Die Oligarchen konnten ihr Vermögen nur dadurch zusammenraffen, dass sie aufgrund ihrer Position in der Nomenklatura die Möglichkeit hatten, Staatseigentum zu plündern, während der einfache Bürger von der Privatisierung nichts hatte außer Massenverarmung.“

        Sehr richtig, das war das Werk von Jelzin und seinem Schützling Putin.

        „Obwohl also die sowjetische Ökonomie tatsächlich nicht mehr innovationsfähig war, war der Grund für die katastrophalen Umstände des Systemwechsels ein falsch angewandter Kapitalismus.“

        Dto. Jelzin

        „Die Ursache für die Maidan-Bewegung war, dass die Ukrainer vor allem ohne ihre Oligarchen leben wollten, nicht ein dringender Beitrittwunsch zu EU und NATO um so weniger, da die Hälfte der Ukrainer Russen sind, die ebenso an guten Beziehungen zu Russland interessiert waren.“

        Hm, und du meinst, dass das als Teil Russlands leichter zu bewertkstelligen ist, wie als Mitgliedsland der EU? IN jedem Fall sehe ich keine Grund, warum sich die russisch-sprachigen Ostukrainer anders verhalten sollten, als die Russen in den baltischen Ländern. In Estland z.B. waren 1989 30% der Bewohner Russen, 2021 sind es 23%. Also nur etwas mehr als 20% der estnischen Russen haben es vorgezogen, nach Russland zu gehen statt in Estland zu bleiben.

        https://de.wikipedia.org/wiki/Estland#Ethnien

        „Die betreffende Bilanz der letzten dreißig Jahre fällt halt sehr zu Ungunsten der USA aus.“

        Sehe ich nicht so. Irak unter Saddam Hussein, Afghanistan unter den Taliban, Libyen unter Gaddafi, alles faschistische Diktaturen die zu beseitigen völlig legitim ist. Georgien und Moldawien waren (und sind) sicher auch keine Musterdemokratien, aber ihnen einfach Teile ihres Staatsgebietes wegzunehmen ist in keiner Weise legitim (ganz zu schweigen von der russischen Unterstützung Assads in Syrien, der die große Flüchtlingswelle in erster Linie zu verdanken ist).

        • @El_Mocho:

          »… das Werk von Jelzin und seinem Schützling Putin«

          Sagt das Belton, dass da auch Putin mitverantwortlich war? Das schaue ich mir mal lieber noch genauer an. (Das Buch von Belton war heute in der Post, ich hab das englische Original bestellt).

          »Hm, und du meinst, dass das als Teil Russlands leichter zu bewertkstelligen ist, wie als Mitgliedsland der EU?«

          Ich denke nicht, dass die Ukrainer gleich welcher Sprache aus Prinzip gegen einen EU-Beitritt gewesen wären. Aber um den ging es zu dem Zeitpunkt gar nicht, jedenfalls nicht als Ursache für die Maidan-Bewegung. Tatsächlich hat die nationalistische Regierung anschließend prompt die funktionierenden ökonomischen Beziehungen zu Russland gekappt, woraufhin das BIP erst mal tief in den Keller ging. Das hat die Maidan-Bewegung keinesfalls gewollt.

          »Irak unter Saddam Hussein, Afghanistan unter den Taliban, Libyen unter Gaddafi, alles faschistische Diktaturen die zu beseitigen völlig legitim ist.«

          Die Meinung der kritischen Weltöffentlichkeit würde hier sicherlich positiver für die USA ausfallen, wenn diese das intendierte nation building nach dem Schurkensturz nicht regelmäßig verbocken und failed states hinterlassen würden. Dass das im Irak schief gehen würde, war mir noch während des Einmarsches in Bagdad 2003 klar, als die Army sich unfähig gezeigt hat, das Bagdader Antikenmuseum zu schützen, das dann von Marodeuren hemmungslos geplündert wurde.

          Libyen war nicht besser, und in Syrien hat man ignoriert, dass die (staatstragende) alawitische Minderheit zum Diktator halten würde, weil sie von den fanatischen Moslems als »Mondanbeter« (also als Häretiker) betrachtet werden, die mit einem Massaker rechnen müssen, sollten die Sunniten das Land übernehmen. Ohne diesen Faktor hätte auch die russische Unterstützung nicht viel ausgerichtet. Ganz abgesehen davon, dass die USA auch nichts dabei fanden, unter den Assad-Gegnern Kopfabschneider-Islamisten zu unterstützen.

          Ansonsten scheint Washington ernsthaft davon auszugehen, dass es schon nation building ist, wenn man anschließend amerikanischen Firmen Aufträge für den Wiederaufbau zuschanzt.

          Und wenn man das nicht kann, dann ist es ein zwingendes ethisches Gebot, eine Güterabwägung zwischen der militärischen Zerstörung einer diktatorischen Ordnung und einem Interventionsverzicht vorzunehmen (völkerrechtliche Fragen ganz außen vor gelassen). Wer nur nach Gesinnungsethik und exzeptionalistischer Ideologie handelt, den trifft der »Antiamerikanismus« zu Recht.

    • Es lohnt sich übrigens sehr, auch die bei den Nachdenkseiten dokumentierte Pressekonferenz des russischen Außenministers Lawrow nach seiner UNO-Rede vom 24. September zu lesen.

      Im Vergleich zu Putins Pathos ist Lawrow nämlich stocknüchtern und realistisch, und weitaus näher an der Realität als die Propaganda der Westmedien. Tatsächlich sind es unsere transatlantischen Eliten, die sich in einen galoppierenden Realitätsverlust hineingesteigert haben, aus dem sie wie aus einem psychotischen Schub nicht mehr herausfinden.

      • Lawrow ist der Außenminister eines Landes, welches einen souveränen, international anerkannten Staat, völkerrechtswidrig und entgegen russische Garantien vertragsbrüchig angegriffen und Teile dieses Landes völkerrechtswidrig und vertragsbrüchig annektiert hat.
        Keine Eurer antiwestlichen und antiamerikanischen Rechtfertigungen können diese simplen Fakten verschleiern.

          • „Ja und?“

            Genau. – Es bleibt nun nur zu hoffen, dass Amis und Nato über kurz oder lang ihre Scheu überwinden und militärisch in den Krieg um die Ukraine eintreten.

          • „Heul dann halt nicht rum, wenn ein russischer Hyperschall-Marschflugkörper in Deinen Bürostuhl einschlägt.“

            Dann müsste ich mir zumindest keine Sorgen mehr um meine Rente machen.

          • @Adrian

            Was hast du eigentlich an „Proxy-Krieg“ nicht verstanden?
            Soll ich es für dich eindeutschen? Stellvertreterkrieg.
            Dessen Sinn ist, dass stellvertretend ins Gras gebissen wird.

            Zwei Fragen an dich:
            1. Warum erfolgte auf die Teil-Mobilmachung von Russland und die „Annexion“ die (Teil-) Mobilmachung von keinem einzigen Nato-Mitglied?
            2. Warum glaubst du, wurde auf den Eilantrag der Ukraine in Sachen Nato-Aufnahme ablehnend reagiert?

            Bleib bei deiner dir vorgesehenen Rolle, Adrian: Zwischen zwei Zwitschern Gratismut an der Online-Südflanke des Feinds kann man sich immerhin in der Nase bohren oder die Fingernägel lackieren.

          • „Zwei Fragen an dich:
            1. Warum erfolgte auf die Teil-Mobilmachung von Russland und die „Annexion“ die (Teil-) Mobilmachung von keinem einzigen Nato-Mitglied?
            2. Warum glaubst du, wurde auf den Eilantrag der Ukraine in Sachen Nato-Aufnahme ablehnend reagiert?“

            Weil, im Gegensatz zu dem, was von den Kreml-Fans behauptet wird, der Westen eben kein Interesse an einem Konflikt mit Russland hat.

          • „Weil, im Gegensatz zu dem, was von den Kreml-Fans behauptet wird, der Westen eben kein Interesse an einem Konflikt mit Russland hat.“

            Guter Witz. Wahrscheinlich haben sie sich ebenso verkalkuliert, wie die Russen und nicht mit dem vollen Einsatz Russlands gerechnet (der gerade anläuft, weil sie mit ihrer Sonderoperation keine Chance gegen die vom Westen ausgestattete Ukraine haben), sondern nur mit einem Russland schwächenden Scharmützel… oder wie hatte stratfor-Friedman das ausgedrückt „wir wollen ihnen nur ein bisschen wehtun“. Derselbe stratfor-Friedman der auch gesagt hat, dass es seit über einen Jahrhundert das Ziel ist, Russland und Deutschland getrennt zu halten (Mackinder-Strategie).

            Du glaubst immer noch den salbungsvollen Worten unserer Lügenmedien, siehst den Westen als Refugium von Demokratie und Rechtsstaat, ich kann das verstehen, bin schließlich auch ein Ossi. Aber die Zeit, als uncle Sam Interesse am Wohlergehen Deutschlands heuchelte ist lange Geschichte, wir verzehren gerade den Nachlass und danach kommt der nur noch der Kater… oder wie der Kriegsverbrecher und Friedensnobelpreisträger Kissinger gesagt haben soll:
            „To be an enemy of America can be dangerous, but to be a friend is fatal.”

          • „Du glaubst immer noch den salbungsvollen Worten unserer Lügenmedien, siehst den Westen als Refugium von Demokratie und Rechtsstaat“

            Er hat die besten Grundlagen dafür. Die westliche Kultur hat diese Dinge erfunden. Und ja, die westlichen Staaten sind politisch und gesellschaftlich besser als Russland, ganz gleich wie Euch die links-grüne Mischpoke auf den Geist geht. Ich mache im Gegensatz zu Euch nicht den Fehler, das Kind mit dem Bade auszuschütten.

            „Wahrscheinlich haben sie sich ebenso verkalkuliert, wie die Russen und nicht mit dem vollen Einsatz Russlands gerechnet (der gerade anläuft, weil sie mit ihrer Sonderoperation keine Chance gegen die vom Westen ausgestattete Ukraine haben)“

            Und Russland hätte keine Chance gegen die NATO. Die Amis würden mit der russischen Lumpenarmee den Boden aufwischen.

          • „Die westliche Kultur hat diese Dinge erfunden. Und ja, die westlichen Staaten sind politisch und gesellschaftlich besser als Russland, ganz gleich wie Euch die links-grüne Mischpoke auf den Geist geht. Ich mache im Gegensatz zu Euch nicht den Fehler, das Kind mit dem Bade auszuschütten.“

            Man schüttet nicht das Kind mit dem Bade aus, wenn man Regelverletzungen der eigenen Seite kritisiert (wenn man den Westen als „eigene Seite“ sieht, statt Deutschland).

            Davon ab, willst du glauben, dass die USA für „das Gute“ eintreten, auch beim aktuellen Konflikt (dabei haben sie es nie getan, es ging immer nur um Interessen). Alle Anzeichen sprechen allerdings dagegen, inklusive der Aussagen amerikanischer Geostrategen (die das Geschwätz von Demokratie und Menschenrechten regelmäßig Lügen strafen). Sie opfern uns und vergeuden keine Träne dafür, genauso wie sie früher Länder geopfert und destabilisiert haben, wenn es ihnen nutzte.

            Es lebt sich zuweilen gut im Imperium, aber halt nur, solange man im Windschatten mitfahren kann und den Hegemon nicht stört.

            „Und Russland hätte keine Chance gegen die NATO. Die Amis würden mit der russischen Lumpenarmee den Boden aufwischen.“

            Unempathisches martialisches Geschwätz. Der Gröfaz dachte auch, er hat leichtes Spiel, hat sogar größtenteils auf die Feindaufklärung verzichtet… ehrlich gesagt würde ich das lieber nicht nochmal probieren.

            Die Ukraine ist ein Shithole, auf dem selben oder niedrigerem Niveau wie Russland und mit diesem traditionell verbunden. Es gibt keinen Grund, deswegen einen Krieg anzufangen, zig Milliarden reinzubuttern, unsere Industrie und Rohstoffproduktion zu opfern und einen dritten WK zu riskieren. Nicht den Geringsten. Selbst wenn all die Lügen über ein plötzlich expansionistisches Russland zuträfen (ich bin sicher sie tun es nicht), wäre ein Krieg die schlechteste Option.

          • @Androsch
            „Man schüttet nicht das Kind mit dem Bade aus, wenn man Regelverletzungen der eigenen Seite kritisiert (wenn man den Westen als „eigene Seite“ sieht, statt Deutschland).“

            Welche Regelverletzung soll ich denn konkret kritisieren?

            „Davon ab, willst du glauben, dass die USA für „das Gute“ eintreten, auch beim aktuellen Konflikt (dabei haben sie es nie getan, es ging immer nur um Interessen). Alle Anzeichen sprechen allerdings dagegen, inklusive der Aussagen amerikanischer Geostrategen (die das Geschwätz von Demokratie und Menschenrechten regelmäßig Lügen strafen). Sie opfern uns und vergeuden keine Träne dafür, genauso wie sie früher Länder geopfert und destabilisiert haben, wenn es ihnen nutzte.“

            Möglicherweise aber letzlich kann ich mit einem amerikanischen Hegemon sehr gut leben. Es funktioniert für das, was ich will, ziemlich gut. Ich sehe daher keinen Grund, die amerikanische Hegemonie zu hinterfragen, zumal angesichts der gebotenen Alternativen.

            „Die Ukraine ist ein Shithole, auf dem selben oder niedrigerem Niveau wie Russland und mit diesem traditionell verbunden. Es gibt keinen Grund, deswegen einen Krieg anzufangen, zig Milliarden reinzubuttern, unsere Industrie und Rohstoffproduktion zu opfern und einen dritten WK zu riskieren. “

            Ich persönlich hätte kein Problem damit, wenn die Amis einen Krieg (in welcher Art und Weise auch immer). Das steht auf meiner Wunschliste seitdem Putin an der Macht ist.

          • »Krieg … steht auf meiner Wunschliste seitdem Putin an der Macht ist.«

            Nimmt die ukrainische Fremdenlegion eigentlich schwule Söldner auch für richtigen Krieg oder bloß zum Minenräumen?

          • @Androsch

            „Welche Regelverletzung soll ich denn konkret kritisieren?“

            Die ständige Kriegführer- und Plünderei durch die USA? Die Komplettüberwachung? Foltergefängnisse? Flächenbombardements? Mordanschläge? Such dir was aus, steht ein ganzes Jahrhundert solcher Regelverletzungen zur Verfügung und in die aktuellste lassen wir uns gerade hineinziehen…

            „Möglicherweise aber letzlich kann ich mit einem amerikanischen Hegemon sehr gut leben. Es funktioniert für das, was ich will, ziemlich gut. Ich sehe daher keinen Grund, die amerikanische Hegemonie zu hinterfragen, zumal angesichts der gebotenen Alternativen.“

            Es hat funktioniert für dich (unter Ausblendung der Interessen anderer Vöker und der Moral)… bis jetzt. Du scheinst optimistisch, dass der Konflikt auf die Ukraine beschränkt bleibt und sich all die anderen Problemchen schnell einrenken, die Russen einen Palaststurm machen und sich den USA unterwerfen oder sowas und dann die langsame westliche Erosion von Rechtsstaat, Souveränität und Demokratie ihren gemächlichen Gang Richtung NWO weitergehen kann.

            Blöderweise ist Optimismus gar nicht meine Stärke. Ich halte es für nahezu ausgeschlossen, dass wir noch ungeschoren da herauskommen. Den Konflikt anzuheizen, nur um US-Waffen in der Ukraine stationieren zu können, war ein riesiger Fehler der jetzt schon wieder tausende Menschenleben gekostet hat, auf beiden Seiten und der Spaß geht gerade erst los.

            „Ich persönlich hätte kein Problem damit, wenn die Amis einen Krieg (in welcher Art und Weise auch immer). Das steht auf meiner Wunschliste seitdem Putin an der Macht ist.“

            Was habt ihr nur immer mit Putin, ist das ein Fetisch oder sowas? Er hat die (in Russland als Katastophe empfundene) Post-Perestroika-Phase aufgefangen und Russland wieder stabilisiert in einer der schwierigsten Zeiten dieses Landes. Glaubt ihr, ein demokratischer Taugenichts vom Schlage Habecks hätte das gekonnt? Ohne seinen Geheimdiensthintergrund und einen gewissen Pragmatismus hätte der die erste Woche nicht überlebt. Und letztlich: was geht uns das an? Bei uns laufen genug Verbrecher herum.

  39. NS2 könnte angeblich von Deutschland aus repariert werden:
    https://unser-mitteleuropa.com/nord-stream-kann-zeitnah-repariert-werden-pipeline-roehren-lager-auf-ruegen/

    „Die „Geschichte“ hinter dem, nun geheim gehaltenen Lager ist eine ganz besondere.
    .
    Dänemark hatte Nord Stream 2 seinerzeit den Bau in seinen Gewässern monatelang verweigert. Die Nord Stream 2 AG sorgte vor und plante eine dementsprechende örtliche Umgehung. Dazu bestellte das Unternehmen damals tausende Röhren zusätzlich.
    .
    Im Januar 2021 gab die Energiebehörde in Kopenhagen schließlich doch noch die Baugenehmigung, aber da waren die zusätzlichen Röhren bereits geliefert, mit Beton ummantelt und auf Rügen gelagert.“

    https://i0.wp.com/unser-mitteleuropa.com/wp-content/uploads/2022/10/nordstream-rohre-ruegen.jpg?w=784&ssl=1

    Keine Ahnung ob es stimmt, aber das wäre doch mal was. Wie schnell das trotz vorrätiger Röhren möglich ist, ist allerdings eine andere Frage. Die nötigen Schiffe, Technik und Arbeiter müssen auch noch da sein und die Arbeiten dauern natürlich auch.

    Bin gespannt, ob wir nochmal davon hören…

  40. Darüber regen sie sich auf. White Lives Matter wurde ja mittlerweile als rassistische Hatespeech eingestuft. Völlig schamlos. Das Narrativ darf eben nicht gestört werden.
    Aber das die BLM-Anführer sich mit dem gesammelten Geld eine millionenschwere Villa gegönnt haben, das wird lieber nicht thematisiert.

  41. Wer nicht mehr vorhat sich die Serie anzusehen:

    Die Serie scheint wirklich grottig zu sein. Der Böse ist der einzige Mann, den man etwas Charm abgewinnen kann. Jeder Mann ist unterdurchschnittlich und immer wenn etwas erledigt werden muss, ist es eine Frau die das Zepter in die Hand nimmt. Notfalls wird auch eine Floristin zu Expertin in Dorfverteidigung gegen Orks. Als jemand einen Rant veranstaltet und sagt das man die Vergangenheit mal ruhen lassen soll, war es natürlich ein weißer Mann, der einen Schwarzen anrantet. Als jemand gegen Ausländer hetzt, war es natürlich ein weißer Mann und als jemand die Worte einer Frau nicht ernst nimmt, war es natürlich ebenfalls ein weißer Mann. Ansonsten ist alles „divers“ und es spielt keinerlei Rollen ob man gerade im kalten Norden mit wenig Sonne ist, oder im warmen Süden mit viel Sonne und trockenem Klima. Hautfarbe und andere äußerliche Häufungen sind völlig unabhängig davon… was natürlich schwachsinn ist.

    Es wäre echt gut wenn die Macher der Serie sich diese Kritik mal zu herzen nehmen würden. Aber sie werden sich schon gegen Kritik immunisiert haben, um nicht darauf eingehen zu müssen. Jeder der es fundiert kritisiert ist ein Rassist, ein Sexist und ein Konservativer Narr und fertig. Was er sagt, ist egal.
    Daher gibt es hier auch keine Lehrkurve. Erst wenn sie pleite sind und nicht weiter bezahlt werden, gibt es Hoffnung auf etwas besseres.

  42. Ein kleines Rätsel:

    “Die Engländer und die Amerikaner sind Diebe, Wegelagerer und Piraten, und wir sind stolz darauf, zu dieser Kombination zu gehören.” Es war sein Kommentar auf eine Festrede im “Ends of The Earth Club” in New York, bei der führende Geschäftsleute und Intelektuelle den Redner “zwei Minuten lang” beklatschten, nachdem er bekundet hatte: “Wir sind von angelsächsischer Rasse, und wenn der Angelsachse etwas will, nimmt er es sich einfach.” xxx setzte hinzu: “Von allen anwesenden Engländern und Amerikanern hatte nicht einer den Anstand, aufzustehen und zu sagen, er schäme sich, ein Angelsachse zu sein, und er schäme sich auch, ein Mitglied der menschlichen Rasse zu sein, da diese unter der Präsenz des angelsächsischen Makels leiden müsse.”

    Wer hat das gesagt?

  43. Industriemanager verzweifeln an Unkenntnis im Wirtschaftsministerium

    https://blackout-news.de/aktuelles/industriemanager-verzweifeln-an-unkenntnis-im-wirtschaftsministerium/

    „Nachdem die Wirtschaft von dem hemdsärmeligen und problemorientierten Minister anfangs begeistert war, sind Wirtschaftsvertreter mittlerweile mehr und mehr verzweifelt.“

    „Laut Teilnehmer an solchen Gesprächen tritt Habecks grünes Führungspersonal rein ideologisch auf. „Uns schlägt massives Misstrauen entgegen“, sagt ein Wirtschaftsvertreter.“

    Die Grünen sind bis in die Wolle antikapitalistisch gefärbt. Aber weniger weil sie rot sind, sondern weil sie die Fundamentalopposition zur ganzen Moderne, Technik und Wissenschaft ablehnen. Das ahnen die arglosen Wirtschaftsvertreter nicht mal und laufen dann im grünen Anti-Wirtschaftsministerium voll und auf groteskeste Weise auf, wie der Protagonist in Kafkas Prozess ……

    • Habeck ist ein absoluter Wirtschaftslegasteniker und noch dazu ein mieser antikapitalistischer Dreckspopulist. Dass die FDP in dieser Regierung verharrt markiert das endgültige Scheitern des Liberalismus in Deutschland.

  44. Saudi-Arabien ist quasi auf der Seite Russlands, da die Biden Administration und die EU den Iran favorisieren. Das mit dem Iran hat ja nicht geklappt, weil die Iraner dreist noch viel mehr wollten und dem selbstverleugnerischen Angebot der Europäer/Bidens eine peinliche Absage erteilt haben. Jetzt haben die „Transatlaniker“ beide Seiten verloren, diese Idioten!

    Das sind verheerende strategische Niederlagen und man muss sich dann nicht wundern, wenn China seine Chance gekommen sieht, wenn der Westen den Nahen/Mittleren Osten vollständig vergrätzt hat.

    • Autsch. Sich mit den Arabern anzulegen und die überflüssigerweise sich zu Feinden zu machen ist eine der allergrössten Dummheiten. Alles im Namen des Klimawahns.

  45. Moment police ‚with no search warrant‘ swooped on house of gender-critical Catholic mother and arrested her in front of her four children over ’series of anonymous posts on internet chat board‘

    Mother-of-five Caroline Farrow has been arrested in her home over online posts she put on Twitter this week
    The journalist and mother was arrested on Monday by Surrey Police over the web content in Guildford home
    She said two police officers ‚forced‘ their way in to accuse her of ‚malicious‘ content and ‚harassing‘ others
    But the mother-of-five and journalist has strenuously denied the allegations and says police were wrong

    By Alastair Lockhart and Jacob Thorburn and Jamie Phillips For Mailonline

    Published: 08:16 BST, 5 October 2022 | Updated: 10:33 BST, 5 October 2022

    https://archive.ph/https://www.dailymail.co.uk/news/article-11282263/Moment-police-swoop-house-devout-catholic-mother-malicious-online-posts.html

    „The row stems from a series of anonymous posts shared on forums on website Kiwi Farms in June. Mrs Farrow is accused of posting ‚malicious‘ content and ‚harassing‘ other users on the online platform.“

    Kiwifarms ist ähnlich wie 4chan, letztens „gesperrt“, cloudflare (DER Anbieter für Massentraffic u. DDOS-Schutz) kündigte die Zusammenarbeit https://en.wikipedia.org/wiki/Kiwi_Farms#Terminations_of_service, weil dort „Hass u. Hetze“ die „lebensbedrohend wurde“ verbreitet würde. Es ging wohl um eine junge Transfrau, welche von dort gestalkt u. bedroht wurde. https://en.wikipedia.org/wiki/Kiwi_Farms https://kiwifarms.net/

    Für mich wirft das eine Menge Fragen auf, ohne Durchsuchungsbefehl, ohne eine Nachgewiesene Straftat, wurde diese Mutter verhaftet. Und wenn sie tatsächlich dort „Hassbotschaften“ gepostet haben sollte, wie ist die Polizei an diese Daten gekommen?

    • „Und wenn sie tatsächlich dort „Hassbotschaften“ gepostet haben sollte, wie ist die Polizei an diese Daten gekommen?“

      NSA? Die überwacht doch alles…

      • https://www.ssllabs.com/ssltest/analyze.html?d=kiwifarms.net&latest

        Man kann die Verschlüsselung mittels obiger Seite prüfen, und die ist NSA/5eyes -sicher, sie müssten die Zertifizierungs-Anbieter übernehmen und kompromittierte Zertifikate raus geben was aber einigen auffallen würde.

        HM, naja es ist Australien, wenn die Server dort stehen, könnten sie auch kompromittiert sein. Aber das müsste ja bei einem möglichen Gerichtsverfahren auch dargelegt werden: „Wo kamen die Beweise her?“ … „Wir haben die Geheimdienste von 5 Ländern bemühte dieser Mutter auszuspionieren“ äh ja X)

  46. So ist es. Wenn Frauen Probleme haben, muss sich die Gesellschaft ändern. Wenn Männer Probleme haben, müssen sie sich selbst ohne Hilfe von der Gesellschaft helfen. Weil ja alle Hilfe auf Frauen ausgerichtet werden muss.

    Und in diesem Fall ist das Problem nicht von Frauen trennbar. Die Bildung wurde auf Mädchen ausgerichtet. Wenn man es wieder mehr auf Jungen ausrichtet bzw. ausgelichener macht, werden Frauen wie Elizabeth das verhindern wollen und denjenigen, die helfen wollen, Frauenhass vorwerfen. So wie sie es hier in dem Tweet mit Lisa tut, obwohl Lisa Frauen nicht erwähnt und auch den verlinkten Artikel nicht geschrieben hat.

  47. „mark to market“ wurde mit der Finanzkrise abgeschafft, so rettete man das Bankensystem. Und es ist natürlich eine Ursache für die neue Krise, eine der seltenen durchgreifenden Währungskrisen. Erst geriet das Britische Pfund in Schieflage und dann dann das hier down under …

  48. „As Roger Diwan, a veteran OPEC watcher noted, it was “eerie” to observe the cartel jumping into major action on Yom Kippur, almost 49 years to the day of the start of the 1973 Arab oil embargo.“

    https://www.bloomberg.com/opinion/articles/2022-10-05/the-saudi-russian-oil-axis-snubs-biden-with-oil-production-cuts

    „The in-person meeting allowed Alexander Novak, the Russian deputy prime minister under US sanctions, to travel to Vienna. He took the occasion to warn that Russia will stop supplying any country that accepts the G7 oil price cap. The OPEC+ cuts make the threat easier to implement, and therefore more worrying.“

    Ausserdem hat er gesagt, dass Europa ja noch Gas über die eine Röhre Nord Stream 2 beziehen kann. Wenn sie denn wollen.

    Ist schon unglaublich, die Russen sind die absoluten Meister im Gaslighten. Kein Wunder, sie machen ja genauso: Gas aufdrehen, zudrehen, aufdrehen …..

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