71 Gedanken zu “Wer trägt wie viel zu den globalen CO² Emissionen bei?

  1. Wäre mal interessant wie das aussehen würde, wenn es keinen globalen Handel geben würde.
    Ein Haufen unserer Produkte sind ja Made In China.

    Man kann als Vegetarier ja auch nicht Fleisch essen und dann dem Schlachter die Schuld für die getötete Tiere geben.

    • Wäre mal interessant wie das aussehen würde, wenn es keinen globalen Handel geben würde.
      Ein Haufen unserer Produkte sind ja Made In China.

      Bingo.

      Solche Statistiken sind komplett für die Katz, solange man diese externalisierten Emissionen nicht berücksichtigt.

      • Mich hat schon etwas gewundert, ob nur ich auf dem Schlauch stehe.
        Die zig LEDs, die ich schon aus Fernost geliefert bekam, haben dort den Schadstoffanteil anfallen lassen. Nicht hier. Die Firmen dort – so sie den CO2-Standards hierzulande genügen wollten – müssen die Zertifikate kaufen. Und können das auf den Preis aufschlagen, wenn sie sie exportieren.
        Trotzdem waren die Dinger extrem preiswert zu haben, wenn man sie direkt beim schnellen Ali bestellte. Während sie im Baumarkt ums Eck das 5- bis 10-fache kosteten.

        Nun habe ich also seit Jahren stromsparende LEDs überall verbaut, spare Geld, und das CO2 fiel als Kostenpunkt in China an. Ich bin also sozusagen vollvergrünter WokoHaram, ohne einen Finger krummgemacht zu haben.

        Und noch woker und grüner wird man, wenn man CO2 in das Trinkwasser sprudelt und damit zum Abbau dieser toxischen Substanz beiträgt. Den doofen Girlies kann man sowas zumindest erzählen und die glauben einem das auch.

    • „Ein Haufen unserer Produkte sind ja Made In China.“

      Andererseits sind (oder waren) wir „Exportweltmeister“. Also nicht EU-28, aber Deutschland.

      Weiterhin würde ich China und Indien nicht statisch betrachten, sondern auch schauen, wo sie hinwollen. Und da geht es mit dem CO2-Ausstoß erst so richtig los.

  2. Pingback: Wer trägt wie viel zu den globalen CO² Emissionen bei? - Aufklärung heute

      • Wahrscheinlich geht es um Flux.
        Die Umwelt nimmt CO2 auf und setzt es auch wieder frei.

        Das menschengemachte CO2 kommt jedoch jedes Jahr zusätzlich dazu.

        potholer54 (Peter Hadfield) hat da vor 6 Jahren mal ein Erklärbär-Video dazu gemacht.

        • Die Frage ist hier wie können die paar % zusätzlich so extreme auswirkungen haben…. vorallem wenn man bedenkt das die Kohle und das Öl ja nach gängiger Theorie mal Tiere und Pflanzen waren…. Oder wenn man bedenkt das es in vor hundertausenden und millionen Jahren auch mal bei höheren CO2 gehalt in der Luft kühler war als heute und bei niedrigeren CO2 gehalten wärmer war. Klimawandel ist ein Tatsache aber die Frage wie groß der Anteil des Menschen ist und ob es wirklich nur das CO2 ist… schließlich wird beim IPPC von CO2 äquivalent gesprochen. Oder das Methan der Kühe soll ganz böse sein dabei können die nicht mehr in die Luft pupsen als sie vorher per Pflanzenmasse zu sich genommen haben und die Pflanzen haben das C vorher aus der Luft geholt.
          Vielleicht wäre aufforsten und begrünen ne Idee um mehr CO2 aus der Luft zu bekommen.

          • Bis jetz haben wir mehr Kohlenstoff in die Atmosphäre gebracht als in der Zeit an Biomasse gewachsen ist in der die Menschheit nennen wir es mal Hochkulturen rausgebildet hat. 13.000 Jahre.
            https://www.wissenschaft.de/erde-umwelt/ein-liter-treibstoff-entstand-aus-23-tonnen-pflanzen/

            Das ist also nur ein Bruchteil von dem Kohlenstoff der in den 100e Millionen von Jahren mit solchen Prozessen auf der Erde schon in den Erdboden gebracht hat. Das bringt einen schon Perspektive. Schlimmer als Methan finde ich das Billiggas SF6 in den Windrädern

            1l Benzin enthält den Kohlenstoff aus 23t Biomasse (gerade mal 0,6kg). Und durch die Verbrennung entstehen 2,5kg CO2.
            Gleichzeitig braucht der Mensch bei Power to Gas, gut 50 kWh Energie 1kg Wasserstoff herzustellen. Das verdreifacht sich nochmal wenn man daraus Diesel herstellt.

            Ja Aufforsten wäre eine Idee, das ist aber Carbon-Capture-and-Storage und nach grüner Klimaretterlogik Ablaßhandel und böööööhse. Der IPCC sieht das ganz anders aber die sind auch pragmatisch statt dogmatisch. Man müsste das sogar noch weitertreiben. Aufforsten, fällen, verkohlen u. Einackern und dann wieder Aufforsten. Und das nicht hier sondern in Afrika oder Osteuropa wo es Platz gibt ohne Ende! Die Leute die gegen sowas sind sind also nicht nur dagegen was effektives fürs Klima zu tun weil es nicht in ihre Agenda passt sondern auch dagegen dass sich so Wohlstand in armen Regionen ausbreitet. Könnte ja passieren dass die Afrikaner so auch Klimazerstörer werden.

          • Der Großteil des pflanzlichen Kohlenstoff bleibt aber trotzallem nicht in der Erde sondern geht beim Verwesungsprozess drauf. Man müsste also diese Menge reduzieren.
            Wenn ich das richtig verstanden habe sind deswegen Moore auch CO2 Senken.

          • „Vielleicht wäre aufforsten und begrünen ne Idee um mehr CO2 aus der Luft zu bekommen.“

            Vor allem und zuerst wäre das eine gute Idee, um Bodenfruchtbarkeit wiederherzustellen, das Mikroklima günstig zu beeinflussen und Verwüstungen aufzuhalten und/oder umzukehren.

      • Ich hab sie ergoogelt. Die Mitnahme-Botschaft für Ökogläubige ist: CO2 ist eine harmlose, natürliche, lebensnotwendige und in der Natur in gigantischen Mengen zirkulierende Substanz, und in all diesen Aspekten vergleichbar mit H2O.

  3. Das in Relation bevölkerungs- und industrielose Saudi-Arabien ist aber auch ganz ordentlich mit seinen 0.9%.
    Naja, wir werden das Problem nicht lösen, der Mensch ist an der Stelle klar überfordert. Das regelt sich von ganz alleine.

  4. Diese Daten sollen also den Zeitraum ab 1751 (!) abdecken – welche verlässlichen globalen (!) Aufzeichnungen hat man eigentlich überhaupt zur Verfügung?
    Da habe ich meine Zweifel…

    Die hinter der Visualisierung stehende Ideologie ist ganz offensichtlich, die Industrialisierung als „Erbsünde“ der „westlichen“ Staaten auszugeben und zu unterschlagen, dass diese ein erfolgreiches Exportmodell war.

      • „was war 1751?“

        Da etwa nimmt die Industrielle Revolution Fahrt auf.

        http://www.youtube.com/watch?v=mioyh9rHcvk

        Die erste Brücke komplett aus Cast Iron war ~1710

        Erste Steam Engine auch etwa 1710. Watts Engine war etwa 1760
        https://en.wikipedia.org/wiki/Steam_engine#Piston_steam_engines

        Die richtig heftige Kohleverbrennung fing erst im 19. Jh an mit heftigem Bevölkerungswachstum und der Generation von Dampfmaschinen, die auch Lokomotiven antreiben konnte, aber schon im 18. Jh wurde Kohle immer wichtiger.

        • Energetisch konnte man kein Holz aus Bäumen mehr abfackeln, weil: Entweder hat man eine Flotte auf der See und für die brauchte man Planken aus Holz oder eine Alternative.
          Bevor in England „Dampfmaschinen“ entwickelt worden sind war bereits entschieden, was sie nicht antreiben wird.

        • Und die Verwendung der Kohle als Brennstoff fürs Heizen usw. hat dafür gesorgt das es weniger Kahlschalg gab und nicht alle Wälder abgeholzt wurden.

          • Hier ist der Übergang von GB auf Kohle schön dargestellt, nebst ein fundierten Kritik an der Rückkehr zum Holz ….

  5. Damit dass mal in Relation gesetzt wird, langfristige Graphiken über den CO2 Verlauf:

    https://2ndsmartestguyintheworld.substack.com/p/psyop-climate-change-exposed-co2

    Die Leute sind sich gar nicht bewusst darüber wie knapp wir derzeit über der Auslöschung schrammen, die uns droht wenn das CO2 eine kritische Schwelle unterschreitet.

    Ganz langfristig ist es so, dass Gesteins-Planeten mit einer stark CO2-haltigen Atmosphäre „geboren“ werden die dann von Pflanzen nach und nach „weggefressen“ wird.
    Die dünne Atmosphäre der jetzigen Erde ist sozusagen der Rest, den die Pflanzen übriggelassen haben von der einstmals CO2-reichen Atmosphäre, so wie sie die Venus noch hat.

    Das Allerbeste was man machen kann um dieser unweigerlich tödlichen Entwicklung zu entgehen, ist das Freisetzen von dem gebundenen CO2.

  6. Die Halbwertszeit von CO2 in der Athmosphäre sind etwa 30 Jahre:
    „im neuen, 4. Welt-Klimareport aus diesem Jahr heißt es nun: „Ungefähr die Hälfte einer neu eingetragenen Menge CO2 wird in einem Zeitraum von 30 Jahren aus der Atmosphäre entfernt“
    spiegel.de/wissenschaft/natur/neue-klima-studien-treibhausgase-bleiben-jahrtausende-in-der-luft-a-512305.html
    Heißt, das was Deutschland vor sagen wir 120 Jahren freigesetzt hat ist fast komplett schon wieder gebunden (vier Halbwertszeiten: ~6% Rest).

    • Steht doch in dem verlinkten Artikel:

      „Ungefähr die Hälfte einer neu eingetragenen Menge CO2 wird in einem Zeitraum von 30 Jahren aus der Atmosphäre entfernt, weitere 30 Prozent im Verlauf mehrerer Jahrhunderte, und die restlichen 20 Prozent verbleiben typischerweise für viele tausend Jahre in der Atmosphäre.“

      Die simple Differentialgleichung
      dN(t)/dt = -lamda N(t)
      wie für den radioaktiven Zerfall scheint da nicht zu gelten.

    • Die 30 Jahre sind aber nicht die Halbwertszeit von CO2 in der Atmosphäre.
      Ein Teil des CO2 verschwindet schneller, ein anderer Teil langsamer.
      Nach deinem Zitat „verschwinden“ ca. 50% schneller (30 Jahre), die anderen 50% halt langsamer.
      Im Durchschnitt ist die Halbwertszeit glaube ich bei ca. 120 Jahre.

      Und bitte auch vollständig zitieren.
      „Ungefähr die Hälfte einer neu eingetragenen Menge CO2 wird in einem Zeitraum von 30 Jahren aus der Atmosphäre entfernt, weitere 30 Prozent im Verlauf mehrerer Jahrhunderte, und die restlichen 20 Prozent verbleiben typischerweise für viele tausend Jahre in der Atmosphäre.“

      • „Die 30 Jahre sind aber nicht die Halbwertszeit von CO2 in der Atmosphäre.“

        Jaaa, grob näherungsweise. Wenn ein neu in die Atmosphäre gelangter Teil zur Hälte in 30 Jahren aus der At. wieder verschwindet, dann muss auch die Hälfte des sich schon dort befindlichen CO2 ebenso verschwinden. Oder werden newcomer Moleküle CO2 irgendwie diskriminiert und bevorzugt aus dem Verkehr gezogen? — sicher nicht.

        Und wenn das tatsächlich so ist (!), dann ist das Verschwinden des CO2s mit der Differentialgleichung, die der Lord angab, in erster Näherung zu beschreiben (1. Ordnung, wie für den rad. Zerfall auch anzuwenden). Natürlich verkompliziert durch das neu hinzukommende und dadurch, dass es keine echte Reaktion 1.Ordnung ist, sondern von den Aufnahmemechanismen (Pflanzen, in den Boden) abhängig ist (Reaktion 2. Ordnung, da von einem 2. Partner abhängig und nicht nur von den inhärenten Eigenschaften eines Stoffs, wie bei der Radioaktivität, -> Massenwirkungsgesetz).

        • „Oder werden newcomer Moleküle CO2 irgendwie diskriminiert und bevorzugt aus dem Verkehr gezogen? — sicher nicht.“

          Der Text gibt leider nicht her, auf welche Weise die neuen CO2-Moleküle wieder absorbiert werden.
          Vielleicht bleibt ein Teil der Moleküle erdnah (wo sie eben wieder von Pflanzen aufgenommen werden können, oder von den Meeren etc.) während der andere Teil in höhere Teile der Atmosphäre entfleucht, wo sie eben deutlich länger bleiben.

          Das CO2 eines Inselstaates wird dann zB. zu einem größeren Teil von den Meeren wieder aufgenommen, als das CO2 eines Binnenlandes. etc.

          • CO2 sollte frei diffundieren können und sollte daher in kurzer Zeit „überall“ sein können, wo überhaupt Materie im Gaszustand hingelangen kann. Die grossen Senken für CO2 sind Pflanzen und Ozeane, also die Wasseroberfläche des Planeten. Also, wenn das CO2-Molekül an der Oberfläche der Erde sich aufhält, dann kann es „geschluckt“ werden.

            „Das CO2 eines Inselstaates wird dann zB. zu einem größeren Teil von den Meeren wieder aufgenommen, als das CO2 eines Binnenlandes. etc.“

            Ich schätze mal, dass es gar nicht darauf ankommt, ob das CO2 (also die konkreten Moleküle) freigesetzt wird, mitten im Pazifik oder in Tuva (Mitte des eurasischen Kontinentalmasse). Weil die Aufnahme viel langsamer abläuft als die Reise dieses Moleküls durch die Atmosphäre.

      • Den ergänzen Teil habe ich aus meinem Entwurf rausgelöscht weil mir das arg seltsam klingt. Ich habe mal ähnliche Prozesse modelliert und gemessen. Da ist eine simple logarithmische Kinetik mit konstanten Halbwertszeiten eine gute Beschreibung gewesen.
        Man kann natürlich korrekterweise sagen, dass es sehr lange dauert bis die restlichen 20% wieder ganz auf Null sind. Aber das ist Lügen mit Zahlen, denn die restlichen 1,6% für die man wirklich sehr viele Halbwertszeiten bräuchte sind nicht mehr klimarelevant.
        Ehe jetzt ein falscher Eindruck entsteht, m.E. gibt es den anthropogenen Klimawandel durchaus und er kann uns in den Hintern beißen.
        Aber Panikmodus ist ein schlechter Ratgeber und magisch-religiöse Vorstellungen von Natur auch.

      • Wieviele Erden bräuchten wir wenn wir so leben würden wie die Drecksäue die nach Cannes zum Klimagipfel jetten. Also Leo Di Caprio oder die Ex von Besoz? oder ein paar Nummern kleiner Langstrecken-Luisa.

  7. Christians Überschrift* ist falsch. Die Grafik bezieht sich auf die Vergangenheit. Richtig muss es lauten:
    Wer hat wie viel zu den globalen CO² Emissionen beigetragen?

    * „Wer trägt wie viel zu den globalen CO² Emissionen bei?“

      • „Und ja, so viel Klugschiss muss sein.“

        Durchaus! Meine Grafik zeigt den gegenwärtigen Zustand, und da hat China gewaltig aufgeholt. Brasilien kommt noch, Indien fängt erst an.

        Interessant finde ich, dass es innerhalb der EU fast keinen Unterschied macht, wieviel aufgrund der klimatischen Bedingungen geheizt werden muss – Italien, Spanien und Portugal liegen fast gleichauf mit uns. Ich hätte gedacht, dass unser Heizverhalten uns in die Miesen rutschen lässt.

        Weiterhin interessant ist, dass der enorme Anteil von Strom aus KKWs Frankreich nicht rettet.

        • Der Anteil Raumwärme am Energiebedarf betrug in Deutschland 2021 2,4PJ von 13,6 PJ, also rund 18%. Wenn das in Schweden 6 Prozentpunkte mehr und in Italien 6 weniger sind, sollte man da in der Tat nicht viel von merken. (Quelle)

          Und am Endenergieverbrauch (2021 9,0 PJ) betrug der Stromanteil 2019 21,9%, wenn ich es richtig verstehe (Quelle). Bezogen auf 13,6 PJ wären das noch 14,3%. Wenn Frankreich davon 100% CO2-neutral gewinnt, Deutschland 50%, sind wir wieder in der gleichen Größenordnung wir beim Heizen, nämlich in dem Fall 7 statt 6 Prozentpunkte Unterschied.

          Das würde 2,9 auf gerade mal 2,7 Erden senken.

          Wir brauchen halt gar nicht soooo viel Energie zum Heizen und für Strom, sondern auch noch viel mehr für Verkehr und Industrieprozesse.

          • Ökos unter sich. Euch ist klar dass „die Anzahl Erden“ ein aus irgendeiner Körperöffnung gezogenes Propagandakonstrukt menschenfeindlicher Ideologen ist, auf das ihr da reinfallt?

          • Wenn es uns klar ist, wie können wir drauf reinfallen?
            Unterstell nicht immer so dämliche Dinge, sobald Dein Hass auf Ökos getriggert wird.

          • Du wirst damit leben müssen, dass es Widerspruch gibt wenn Ökodummschwatt so diskutiert wird als hätte er irgendeine Bedeutung.

          • „Wir brauchen halt gar nicht soooo viel Energie zum Heizen und für Strom, sondern auch noch viel mehr für Verkehr und Industrieprozesse.“

            Klingt plausibel, was den Verkehr angeht. Franzosen sind ja, trotz TGV, recht autoaffin. Immerhin gibt es wenig Inlandsflugverkehr, aber das schlägt vielleicht nicht so zu Buche.
            Bedeutender ist sicher der Güterverkehr: da Güter vorwiegend mit dem LKW transportiert werden, verbraucht Frankreich für den Gütertransport ebenso viel fossile Energie wie wir.

            Aber Industrieprozesse? Ein Aluminiumwerk (um nur ein extremes Beispiel zu nennen) hat den Energieverbrauch einer mittleren Stadt, und das wäre in Frankreich dann Strom aus KKWs.

          • „Du wirst damit leben müssen, dass es Widerspruch gibt wenn Ökodummschwatt so diskutiert wird als hätte er irgendeine Bedeutung.“

            Etwas inhaltliche Kritik wäre aber schon ganz nett.

            Von meiner Seite dazu:

            Der größte Anteil der „Erden“ kommt dadurch zustande, dass man davon ausgeht, dass man X km² Wälder braucht, um das ganze CO2 wieder aus der Atmosphäre zu entfernen. Dabei wäre es mit Atomkraft viel einfacher das ganze CO2 zu vermeiden*. Ohne X Erden. Dann kommt man auf weniger als 1 Erde.

            *Dass der Klimawandel schädlich ist, setze ich hier mal als gegeben voraus. Wenn man das nicht tut, wird die Zahl der Erden ebenfalls kleiner.

          • „Etwas inhaltliche Kritik wäre aber schon ganz nett. “
            Die „Anzahl Erden“ ist malthusianistischer Unsinn. Die Berechnung geht bereits von der Prämisse aus, dass soundsoviele Menschen soundsoviel Land benötigten um zu leben, setzt dann Zahlen aus der Weltanschauung des Ökologismus in die Gleichung ein, um dann traraaaa zu dem Ergebnis zu kommen dass wir „mehr als eine Erde“ bräuchten. Das ist ein dummer Zirkelschluss den nur sehr einfältige Menschen für voll nehmen.

            Die Widerlegung ist die Realität: Offensichtlich leben wir alle auf der einen Erde und die reicht vollkommen, und nicht nur das die Menschheit sprießt und gedeiht und vermehrt sich darauf. Wenn die Malthusianer Recht hätten, wäre die Hälfte der Menschheit tot und der Rest würde Mangel leiden, was offensichtlich nicht der Fall ist.

          • „Die Widerlegung ist die Realität: Offensichtlich leben wir alle auf der einen Erde und die reicht vollkommen, und nicht nur das die Menschheit sprießt und gedeiht und vermehrt sich darauf.“

            Die Malthusianer werden darauf allerdings behaupten, dass wir nur auf Kosten der zukünftigen Generationen leben würden…

            Stimmt natürlich auch nicht, weil z.B. Boden sich (bei intensiver Nutzung) nicht natürlicherweise abnützt, Ressourcen, die keine Energieressourcen sind, nicht verschwinden und zudem überreichlich im Boden stecken sind (was die Malthusianer nicht wissen). Auch Energieressourcen gibt es genug etc. pp.

          • „Du wirst damit leben müssen, dass es Widerspruch gibt wenn Ökodummschwatt so diskutiert wird als hätte er irgendeine Bedeutung.“

            Mir geht es nicht um Widerspruch, sondern um Deine Unterstellungen. Dass das in diesem Fall auch noch selten dämlich ist, ist fast Nebensache.

          • @Renton „Mir geht es nicht um Widerspruch, sondern um Deine Unterstellungen.“

            Was habe ich dir unterstellt? Ich habe auf @Andys und deine Diskussion über „Wir brauchen soundsoviel Erden“ reagiert. Wenn ich nicht irgendwas sehr missverstanden habe, bist du darauf affirmativ eingegangen und hast das so diskutiert als habe das irgendeine sinnvolle Bedeutung. Du hast nirgendwo auch nur angedeutet, dass diese Rechnerei komplett irrationaler Bullshit ist, was die einzig mögliche Reaktion rational denkender Menschen auf diesen Unsinn sein sollte.

          • „Was habe ich dir unterstellt?“

            Z.B.:

            „Ich habe auf @Andys und deine Diskussion über „Wir brauchen soundsoviel Erden“ reagiert.“

            Darüber habe ich nicht mit ihm diskutiert. Ich habe mit ihm diskutiert, welchen Einfluss bestimmte Dinge auf die Zahlen haben, die in dem Diagramm stehen. Nirgendwo sagte ich, dass „wir soundsoviel Erden brauchen“.

            „Wenn ich nicht irgendwas sehr missverstanden habe…“

            Oh ja.

            „…bist du darauf affirmativ eingegangen…“

            Nope. Nicht mal Andy hat „affirmativ“ über die Graphik geschrieben. Er bezeichnete sie als „interessant“, was vieles bedeuten kann.

            „…und hast das so diskutiert als habe das irgendeine sinnvolle Bedeutung.“

            Ich habe hier neulich auch die Genese von Lebewesen in Mittelerde diskutiert. Nach Deiner Logik würde ich deshalb schon an die Existenz von Mittelerde glauben.

            Ich denke, an dieser Stelle ist eine Wiederholung angebracht: Unterstell nicht immer so dämliche Dinge, sobald Dein Hass auf Ökos getriggert wird.

          • @Renton „Nicht mal Andy hat „affirmativ“ über die Graphik geschrieben“

            Doch, @Andy hat unter anderem den folgenden Satz geschrieben:

            „Meine Grafik zeigt den gegenwärtigen Zustand“

            Das lässt sich nur so interpretieren, dass er die „Soundsoviele-Erden-Grafik“ für eine zutreffende Beschreibung der Realität hält.

            Und du hast geschrieben:

            „Das würde 2,9 auf gerade mal 2,7 Erden senken“

            Die Formulierung ist nur so interpretierbar, dass du diese Gedankenspiele ebenfalls für sinnvoll hältst, sondern nur an Details der Prämissen und Schlüsse Kritik übst. Genau darauf habe ich nämlich eingangs reagiert.

            „Ich habe hier neulich auch die Genese von Lebewesen in Mittelerde diskutiert. Nach Deiner Logik würde ich deshalb schon an die Existenz von Mittelerde glauben.“

            Es gibt einen kleinen Unterschied zwischen der Interpretation einer fiktiven Erzählung, und einer Darstellung die deren Autoren als Beschreibung der Realität verkaufen wollen. Dazu gehört u.a. auch, dass die Diskussion darüber andere Implikationen hat, wie zB die dass die Diskutanten zum Wahrheitsanspruch der Darstellung Stellung nehmen sollten. Euer beider Reaktionen sind allem Anschein nach affirmativ, Begründung s.o.

            Du kannst natürlich den Pudding spielen den man nicht an die Wand nageln kann, bittesehr. Aber gifte bitte nicht rum wenn man dich beim Wort nimmt. Dass ich zu ökologistischen Dogmen schweige wird nicht passieren.

          • Du hast mich eben nicht beim Wort genommen sondern „interpretierst“, wie Du selbst zugibst. Nur Deine Phantasielosigkeit lässt Dir Deine Interpretation als die einzig mögliche erscheinen. Nicht ich bin der Pudding, Du bist einfältig.

            Und was das Giften betrifft, war Dein Eingangsstatement selbst giftig genug, als dass Du Dich darüber beschweren solltest.

          • Es wurde gefragt, was ich eigentlich voraussetze. Dazu ein paar Überlegungen:

            Erstens. Da ich kein Physiker bin, besteht die ganze Klimadiskussion für mich nur aus Ad-hominem-Argumenten. Es wird immer so getan, als ob die Klimaalarmisten die Wissenschaft auf ihrer Seite hätten und die Skeptiker verstockte Menschenfeinde seien. Es ist aber komplizierter. Jeder Nachrichtenkonsument muss entscheiden, welcher Informationsquelle er vertraut. Jeder Journalist muss entscheiden, welcher Wissenschaftsquelle er vertraut. Jeder Wissenschaftler muss entscheiden, welchen anderen Wissenschaftlern er vertraut. Das sind schon drei Kommunikationsschritte, bei denen etwas schiefgehen kann. Da die ganze Diskussion vergiftet ist, gibt es insgesamt wenig Vertrauen, aber viel Gruppensolidarität. Das führt zu einem Teufelskreis. Situationen wie diese neigen dazu, sich zu verschärfen. Sie erzeugen Neurotiker und Opportunisten.

            Wenn aber meine Informanten Neurotiker und Opportunisten sind, dann heißt das andererseits noch lange nicht, dass hier nur gelogen wird. Niemand belügt sich und andere den ganzen Tag lang ausschließlich, sonst würde er die Überquerung der nächsten Straße nicht überleben. Ich muss also selbst schauen, was plausibel ist und was nicht. Dabei müssen aber die Grundsätze der kaufmännischen Vorsicht beachtet werden: eine Rechnung, die man erhält, hat für die Bilanz eine andere Bedeutung als eine Rechnung, die man ausstellt. Das ist natürlich ein Argument der Alarmisten. Dennoch: ich muss die Möglichkeit des menschengemachten Klimawandels in meine Überlegungen einbeziehen.

            Weiterhin wird bei der ganzen Klimadiskussion eines vergessen: dass, Erwärmung hin oder her, die natürlichen Ressourcen begrenzt sind und die Situation eintreten könnte, dass der menschliche Erfindergeist mit der Abnahme der Bodenschätze nicht Schritt halten kann. Selbst wenn die Menschheit das Klima nicht beeinflussen kann – es ist kein Grund, mit den Ressourcen zu aasen.

            Zweitens. Die Menschengemachtheit des Klimawandels (und diesen setze ich jetzt einmal als Faktum voraus, um die Diskussion nicht noch komplizierter zu machen) wird in der öffentlichen Diskussion entweder bestätigt oder bestritten. Aber ich vermisse eine dritte Position: es wäre doch möglich, dass es eine Überlagerung von natürlich ablaufenden und menschengemachten Prozessen gibt. Wir könnten dann von einem zu 10 %, 50 % oder 90 % menschengemachten Klimawandel sprechen. Diese Position ist deshalb schwierig, weil sie aus Sicht der Skeptiker das Narrativ der Alarmisten grundsätzlich bestätigt und aus Sicht der Alarmisten Wasser auf die Mühlen der Skeptiker ist. Man sitzt mit dieser Ansicht also zwischen allen Stühlen. Zum Glück fühle ich mich da nicht unwohl, aber ich bekomme natürlich Feuer von allen Seiten.

            Drittens. Wenn man die Frage nach der Redlichkeit der Diskutanten stellt, dann bleibt es nicht aus, sich mit den Details der dargebotenen Information zu befassen. Reden wir also von Portugal. Ich hatte weiter oben bemängelt, dass bei der Aufstellung, welchen „Erden-Verbrauch“ ausgewählte Länder haben, Südeuropa und Deutschland angeblich nahe beieinanderliegen.

            Da ich mich in Portugal auskenne, weiß ich, dass es dort

            – weniger Individualverkehr gibt (Fernbusse spielen eine größere Rolle)
            – weniger Autos pro Haushalt zur Verfügung stehen (einkommensbedingt)
            – weniger durch die Gegend geflogen wird
            – weniger geheizt wird (klimabedingt)
            – anders als in den USA private Klimaanlagen unüblich sind
            – die Wasserkraft bei der Stromerzeugung eine bedeutende Rolle spielt
            – weniger Industriegüter konsumiert werden (einkommensbedingt)
            – die Leute mehr als wir in ererbten Häusern wohnen
            – die Wohnfläche pro Person geringer ist als hier
            – der Anteil der Betongebäude geringer ist zugunsten des Anteils der Ziegelhäuser

            Ich habe mich daher gefragt, warum in der oben stehenden Grafik Portugal ganze 2,8 Erden benötigt (verglichen mit deutschen 2,9 Erden). Die Antworten, die ich hier in diesem Diskussionsforum erhalten habe, überzeugen mich nicht restlos. Ich muss dem weiter nachgehen. Eine vorläufige Antwort könnte sein: Portugal ist ein Touristenziel, und die Touristen verbrauchen vielleicht noch einmal so viel Energie wie die Bewohner. Damit stellt sich die Frage nach der Zurechenbarkeit des Energieverbrauchs.

            Aber wenn die Zahlen fahrlässig ermittelt wurden, wirft dies natürlich ein schlechtes Licht auf die Methoden der Alarmisten. Deswegen dürfen solche scheinbaren Details nicht vernachlässigt werden.

            Nicht zu vergessen: der Ländervergleich ist eine Nebelkerze, wenn andere Kriterien wie Einkommensklasse unberücksichtigt bleiben.

            Viertens. Ein Teil der Klimawandeldiskussion besteht ja in der Diskussion über die Abwendung des Klimawandels. Und hier wird es vollends grotesk. Von Ulrike Herrmann wissen wir seit kurzem, dass ein ernsthaftes Maßnahmenbündel gegen die „Klimakatastrophe“ nur in einer weitgehenden Deindustrialisierung Deutschlands bestehen kann. Frau Herrmann will bei dieser Gelegenheit auch noch den Kapitalismus abschaffen. Allerdings wurde bereits im Vorfeld der russischen Revolution intensiv diskutiert, ob der „Sozialismus in einem Lande“ durchführbar ist oder ob es der Weltrevolution bedarf.

            Wenn wir das auf die Klimadiskussion übertragen, lautet die Frage: wieviel Nutzen liegt darin, dass Deutschland sich schnell deindustrialisiert, wenn umliegende Länder den Ausbau von KKWs betreiben und dadurch den Deindustrialisierungsprozess abmildern können? Werden die Deutschen dann nicht einfach umziehen? Und was hilft es, die Industrie zu vergraulen, wenn diese in Länder abwandert, in denen die Kohle- und Gaskraftwerke wie Pilze aus dem Boden schießen? Wie gesagt: es gibt Länder, die mit der CO2-Produktion gerade erst richtig anfangen.

            Ich hatte weiter oben mit dem Argument der kaufmännischen Vorsicht die Position der Alarmisten gestärkt. Wenn ich aber sehe, dass die Kur schlimmer als die Krankheit wird und dass die Kur noch nicht einmal hilft, dann … ja was dann?

            Es bleibt also spannend.

          • @Andy

            „dann heißt das andererseits noch lange nicht, dass hier nur gelogen wird.“

            Es gibt sicher einige Klimawahn-Absahner die bewusst lügen, aber für viele naive Mitläufer ist der Klimawahn ein religionsähnliches Glaubenssystem, an das sie durchaus inbrünstig glauben, und deshalb aus ihrer subjektiven Sicht die reine Wahrheit sprechen. Sie lügen nicht, sondern sind plemplem.

            Eine Wissensfrage ist das Ganze im Kern nicht. Niemand bestreitet dass sich das Wetter permanent ändert, und niemand bestreitet, dass die Menschheit seit Anbeginn der Zeit einen Einfluss darauf ausübt. Beides ist völlig unstrittig. Wer diese Frage zum Konfliktthema erhebt verfehlt das Thema. Die meiste Klimapropaganda tut genau das, möglicherweise bewusst, um von den eigentlich strittigen Fragen abzulenken und einen Scheinsieg zu erringen.

            Der erste Dissens besteht darin, ob diese Binsensweisheiten Anlass sind, eine bevorstehende Katastrophe zu befürchten, oder ob sie der umkippende Sack Reis in China sind.
            „Skeptiker“ sagen ganz klar: Sack Reis China, kümmert euch um wichtige Dinge aber nicht um sonen Quatsch.

            Ein zweiter Dissens ist, ob der „Klimawandel“ aufgehalten werden könne.
            „Skeptiker“ sagen ganz klar: Nein, wie kann man so blöd sein das auch nur in Erwägung zu ziehen.

            Ein dritter Dissens ist, ob die von ihren Befürwortern fälschlich „Klimaschutz“ getaufte Politik irgendetwas Positives bewirken könne.
            „Skeptiker“ sagen ganz klar: Ihr habt se wohl nicht alle, das ist ein gigantisches Zerstörungswerk ohne jeden Nutzen.

            „die natürlichen Ressourcen begrenzt sind und die Situation eintreten könnte, dass der menschliche Erfindergeist mit der Abnahme der Bodenschätze nicht Schritt halten kann.“

            Hier grüßt wieder Malthus. Die natürlichen Ressourcen sind zwar begrenzt, aber sehr sehr sehr groß, und deshalb kein tatsächlich begrenzender Faktor. Wären sie es, müsste man allerdings auch das Gleiche für die Windräder und Solarzellen sagen, sie wären also keine „Lösung“ für das vermeintliche Problem.

            „Wir könnten dann von einem zu 10 %, 50 % oder 90 % menschengemachten Klimawandel sprechen.“

            Oder 0,01 oder 99,9. Kein denkender Mensch wird etwas anderes sagen, auch das ist nicht kontrovers. Es geht überhaupt nicht darum.

            „wieviel Nutzen liegt darin, dass Deutschland sich schnell deindustrialisiert“

            Ist der Satz ironisch gemeint? Es würde Tod und Elend bringen, wie kann man das Wort „Nutzen“ in dem Zusammenhang auch nur erwähnen?

          • @anorak2, 26. SEPTEMBER 2022 UM 4:08 AM

            „Niemand bestreitet …“ / „Kein denkender Mensch wird etwas anderes sagen“

            Im privaten Gespräch kann man viele Differenzierungen vornehmen, aber in der öffentlichen Diskussion überwiegt das Freund-Feind-Schema. Wenn Du sagst, das sind keine denkenden Menschen, dann können wir uns einigen.

            „Hier grüßt wieder Malthus“

            Daran hatte ich auch gedacht. Deshalb habe ich bewusst nicht gesagt, die Ressourcen könnten versiegen, sondern ich hatte den menschlichen Erfindergeist erwähnt. Wir brauchen eine Kontinuität des Ingenieurgeistes.

            „Ist der Satz ironisch gemeint?“

            Ja.

          • @Andy “ Wenn Du sagst, das sind keine denkenden Menschen, dann können wir uns einigen.“

            Das ist nicht was ich sage, sondern: Die Unterstellung der Klimaspinner, dass irgendjemand Klimawandel bestreite, ist falsch.

    • „Richtig muss es lauten:
      Wer hat wie viel zu den globalen CO² Emissionen beigetragen?“

      Und: Die 2 ist unten hin zu schreiben, nicht oben hin 🙂
      EIne Kleinigkeit, aber konnt ich mir jetzt nicht verkeifen

      • Die sind verdammt hoch, besonders bei Menschen nachts im Schlaf sollen es bis zu 1 Milliarde(!) Mikrogramm sein.

        Über die Luft landet das Zeug dann irgendwann im Trinkwasser…

      • Und der Treibhauseffekt, den das verursacht, macht alles noch viel schlimmer.
        Aber kaum jemand redet über diese hochtoxische Substanz. Das Patriarchat verhindert, daß es publik wird.

    • Woher kommt eigentlich der hohe Wert für die Mongolei?

      Die Mongolei ist der Staat mit der niedrigsten Bevölkerungsdichte. Die haben dann halt 50 Hektar pro Nase zur Verfügung. Auch wenn sie nur einen Bruchteil davon für ihre Viehzucht nutzen, kommt das schon hin.

    • Noch eine Visualisierung von Schwachsinn.
      Mongolei = Kohle, um deine Frage zu beantworten und das gleiche gilt auch für Australien.

      Die Unterstellung ist bspw., die gesamte Bevölkerung der USA hätte gleichermaßen eine „CO2-Abdruck“ und in Indien dito.
      Als wäre also das Konsumverhalten eines Armen in den USA erheblich höher als der einer Millionärsfamilie aus Indien.
      Glaubt das irgendwer?
      Dass in Indien der „ökologische Fußabdruck“ im Schnitt niedriger ist beruht lediglich auf der Tatsache, dass mehr Menschen in absoluter und nicht in relativer Armut leben.

      Der nächste Punkt an dieser absurden „Budgetierung“ ist, der Export von Gas und Erdöl wird nicht Norwegen als CO2 zugeschlagen, sondern denjenigen, die Norwegen beliefert.
      Wenn Siemens aus Deutschland Turbinen für Wasserkraftwerke in Norwegen liefert und für den Stahl usw. Gas und Erdöl aus Norwegen verwendet, dann belastet dies das „Budget“ von Deutschland.
      Kauft sich Norwegen von den Erlösen aus Erdgas und Öl Autos mit Elektroantrieb aus Deutschland, dann belastet das – Tusch! – das „Budget“ von Deutschland.
      Damit kann man beliebig Zusammenhänge von „Export und Import“ im globalen Kontext manipulieren und Externalisierung von Kosten irgendwo auflaufen lassen. Norwegen hat eine Staatsfond von über einer Billion Euro und der Reichtum läuft irgendwo als CO2-Kosten auf.

      Bei der ganzen „Schuldzuweisungsorgie“ geht verloren, dass man einer Kapitallogik der „globalen Arbeitsteilung“ folgt, die (aus einer ökologischen Perspektive) in sich absurd ist.
      Aus einer Kapitallogik macht es SINN, das profitable Filterpapier für FFP2-Masken in Deutschland herstellen zu lassen.
      Dann wird das Papier natürlich (!) nach China verschifft, um dann dort Masken herzustellen, die man dann wieder nach Deutschland exportiert. Weil Transport und Arbeit spuckebillig sind.

      Wem man auch immer (Flaggen?) den Transport und die Produktion ankreidet und „budgetiert“, man stellt doch die Logik selbst nicht in Frage. Das ist – in meinen Augen – auch der „Sinn“ solcher Grafiken.

    • Wenn Ökos sich über Flächenverbrauch aufregen, ist das etwas widersinnig. Ein wesentliches Merkmal eurer Wind- und Solarstromorgien ist ja die gigantische Flächenverschwendung.

  8. Was man beim Bundestag so findet:

    Klicke, um auf WD-8-014-20-pdf-data.pdf zuzugreifen

    Zitat: „Das bedeutet, dass zusätzlich in die Atmosphäre gelangendes Kohlendioxid auf die Absorption in diesem Teilbereich der Bande keinen Einfluss hat, weil das in der Atmosphäre befindliche Kohlendioxid die Wellenlängen in dem Teilbereich bereits vollständig absorbiert.“ Der gelbe Bereich zeigt die Sättigung
    bei einer Vervierfachung der CO2-Konzentration. Die Flankenbereiche sind danach noch lange
    nicht gesättigt. Zusätzliches CO2 kann in diesen Bereichen infrarote Strahlung absorbieren.

    Eigentlich entlarvt der erste Satz den ganzen CO2-Überhitzungs-Hokus-Pokus sofort, und das Geschwätz über die Flanken, die ja angeblich noch absorbieren können, kann auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass das alles nur apokalyptischer Unsinn ist.

  9. Ich mache gerade ein praktisches Experiment mit dem Spurengas CO2. Am Hauseingang, 10 Meter von der Strasse entfernt, und auf dem Balkon an der Rueckseite/Poolseite des Hauses habe ich jeweils einen Blumenkuebel, ca. 40x40cm stehen. In beiden zum gleichen Zeitpunkt Petunien und Lavendel ausgesaet. Die an der Strasse sind derzeit doppel so hoch, wie die auf dem Balkon. Beide bekommen die selbe Menge an Wasser und Sonne.

    Eine Frage an die Pseudowissenschaftsglaeubigen: Was habt ihr vor mit den Carnivoren zu machen, die durch ihre Ernaehrung weder adipoes sind, noch diabetisch und deren Immunsystem einwandfrei funktioniert, die weder Medikamente, noch alle 3 Monate eine Spritze brauchen zum Ueberleben? Lager?

      • Die Theorie ist, dass wenn 80% der Menschen die an den schnell wachsenden Pflanzen vorbei laufen, sofort einen Aluhut mit Regenbogenflagge aufziehen, sich die Pflanzen auf dem rueckwaertigen Balkon so schaemen, dass sie eingehen.

        Wenn ich die Methoden der sog. Klimaforscher darauf anwende, muss man dem CO2 eindeutig pflanzenpsychologische Wirkung zuschreiben, und kein Argument aus der Physik, Chemie oder Biologie kann mich davon abbringen.

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