Selbermach Samstag

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Zwischen einem Kommentar, der nur einen Link oder einen Tweet ohne Besprechung des dort gesagten enthält, sollten mindestens 5 Kommentare anderer liegen, damit noch eine Diskussion erfolgen kann.

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

75 Gedanken zu “Selbermach Samstag

    • Goil. Was würde nur aus uns werden ohne solche Wissenschaft?

      Temperaturen, die über oder unter dem Wohlfühlbereich von 12-21 Grad Celsius liegen, sind mit einem deutlichen Anstieg aggressiven Online-Verhaltens verbunden, so das Ergebnis einer neuen PIK Studie.

      Wenn ich mich recht entsinne, fordern Frauen schon seit Jahren eine Umgebungstemperatur von 22 Grad mindestens, weil sie diese bräuchten.
      Die liegt doch voll im Hassbereich.

      Habeck sollte per Verfügung etwas runterkühlen lassen, dann wird vielleicht der Feminismus milder gestimmt.

  1. Ich hatte ja schon kurz das Verfassungs-Referendum in Chile erwähnt, dass mit 62% von der Bevölkerung abgelehnt wurde. Die Sache ist sehr interessant. 2019 gabe es Demontrationen und soziale Unruhen in Chile, gegen die große soziale Ungleichheit und gegen die Verfassung von 1980, die unter der Diktatur von General Pinochet erlassen wurde. Man setzte eine Kommission ein, die eine neue Verfassung erarbeiten sollte. Sie bestand zu 50% aus Frauen, sowie aus einer festen Anzahl von Vertretern der indigenen Gemeinschaften.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Verfassunggebende_Versammlung_Chiles

    Der von dieser Versammlung erarbeitete Entwurf wurde schließlich zur Abstimmung gestellt (nachdem die Wahlen 2021 dem Linken Kandidaten Rafael Boric zur Macht verholfen hatten) und deutlich abgelehnt von der Mehrheit der Chilenen. Das ist schon überraschend, in einem generell der Linken freundlichen politischen Klima.

    Die Gründe sind offenbar verschiedene.

    Zunächst wird Chile als „plurinationaler, interkultureller, regionaler und ökologischer Staat“ definiert ( plurinacional, intercultural, regional y ecológico.) Gemeint sind die insgesamt 11 indigenen Gemeinschaften, die jeweils eine Nation bilden. Ihnen gegenüber stehen die Chilenen nicht-indigener Herkunft, also die Nachkommen europäischer Einwanderer und die Mestizen.

    Diesen indigenen Gemeinschaften wurde ein Recht auf Selbstbestimmung garantiert, was auch eine an den eigenen Vorstellungen ausgerichtete Justiz beinhalten sollte. Es gäbe also unterschiedliche Rechte für indigene und nicht-indigene Chilenen, die Gleichheit vor dem Gesetz wäre nicht mehr gewährleistet. Dieser Punkt wurde sogar von einigen Führern der Indigenen selber abgelehnt.

    Es sollte eine Frauenquote von 50% vorgeschrieben werden, für „alle Organe des Staates … die höheren und und die Leitungsorgane der Verwaltung sowie die Verwaltungsräte der öffentlichen und halböffentlichen Einrichtungen und öffentlichen und halböffentlichen Unternehmen“. Eine umfassendere Frauenquote dürfte es wohl nirgendwo geben. Und dies steht in der Verfassung, nicht in einem Gesetz (dürfte also schwer zu ändern sein). Hinzu kommt ein nicht weiter spezifiziertes Recht auf Abtreibung für alle Frauen.

    Den Gewerkschaften wird ein Recht zur Mitbestimmung über Unternehmensentscheidungen gegeben (ohne Angaben, wie das genau funktionieren soll).

    Und all dies wurde nun von 62% der Wähler abgelehnt.

    In der spanischen Zeitung „El País“ ist von einem „Schlag gegen den Feminismus“ die Rede.

    https://elpais.com/chile/2022-09-06/el-rechazo-a-la-nueva-constitucion-chilena-golpea-al-feminismo.html

    „María Ramona Reyes Painequeo, Mitglied der Sozialistischen Partei Chiles und Vertreterin im Verfassungskonvent, war Teil des „Traums“, wie sie sagt, die Verfassung ihres Landes zu einer der feministischsten der Welt zu machen. „Ich bin immer noch sehr verletzt. Was für ein schreckliches Erwachen“, sagt sie einige Stunden nach dem niederschmetternden Ergebnis.“ … „Wir haben hart gearbeitet, mehr als 50 Frauen, vom ersten bis zum letzten Tag, um die Geschlechterperspektive einzunehmen, die letztendlich die Perspektive ist, ein gerechteres Land zu schaffen“.

    Ich finde es ist genau das herausgekommen, was zu erwarten war, wenn eine Versammlung , die zu 80% aus Linken und zu 50% aus feministischen Frauen besteht, eine Verfassung entwirft. Die durch ihre Identität bestimmten Gruppen werden bedient auf Kosten der Allgemeinheit (die das alles zu finanzieren hat). Und dies wollte eine Mehrheit der Chilenen nicht, was mich nicht wundert.

    • Danke für den Bericht! Als Nichtspanischsprecher ist es gar nicht so leicht, in der Angelegenheit Details zu erfahren.

      Zu dieser María Ramona Reyes Painequeo: Hat sie tatsächlich als erstes bzw. ausschließlich davon geredet, wie verletzt sie sei und wie schrecklich das Ergebnis? Gab es da gar kein „Der Souverän hat gesprochen, das müssen wir respektieren“?

      • Der Verfassungsprozess geht ja weiter, Präsident Boric hat sein Kabinett umgebildet und wird weiter an einem neuen Verfassungstext arbeiten, wobei man davon ausgeht, dass der neue Entwurf gemäßigter ausfallen wird.

        In El Pais wird Frau Reyes weiter zitiert: „Es gab Themen, die wir nicht allen Bürgern im Detail erklären konnten. Die Verfassung wurde in 12 Monaten ausgearbeitet, und wir hatten nur zwei Monate Zeit, sie vorzulegen. Bei den sexuellen und reproduktiven Rechten zum Beispiel konnten wir nicht genug erklären, und das haben diejenigen ausgenutzt, die falsche Nachrichten verbreitet haben“.

        Also der Präsident hat eingesehen, dass er an der Mehrheit der Chilenen vorbei agiert hat. Frau Reyes offenbar nicht.

        • Ein Politikverständnis wie aus dem Politbüro oder von Angela Merkel: Unsere Politik ist richtig. Wenn das Volk sie trotzdem nicht will, haben wir sie nur nicht gut genug erklärt.

    • Ich habe das aus den lokalen Nachrichten mitbekommen, die verpflichtende Frauenquote, das Abtreibungsrecht. Das mit der Selbstbestimmung der indigenen Gemeinschaften, der Ungleichheit von nicht-indigenen Chilenen und der Mitbestimmung der Gewerkschaften in Unternehmensentscheidungen wusste ich nicht.

      Angesichts dieser Ideen wundert mich eher, dass nur 62% es abgelehnt haben.

      • Die Mitbestimmung der Gewerkschaften muss nicht per se was Schlechtes sein, das hängt davon ab, wie die chilenischen Gewerkschaften drauf sind (Klüngelvereine oder basisdemokratisch). Mitbestimmung durch Betriebsräte haben wir in D ja auch, und das finde ich gut.

        Der Rest hingegen… naja, Recht auf Abtreibung in der Verfassung, meinetwegen. Aber keine Gleichheit vor dem Gesetz? Frauenquoten? Die Verfassung hätte ich wahrscheinlich auch abgelehnt, da müsste die aktuelle ja wirklich grauslich sein, um so eine Alternative zu bevorzugen.

        • Mitbestimmung durch Betriebsräte haben wir in D ja auch, und das finde ich gut.

          Wenn es in diesem Sinn gemeint ist hab ich nichts dagegen. Ist aber fraglich angesichts des restlichen Kontext.

          Und wo wird so etwas üblicherweise geregelt? Gehört das in die Verfassung?

          • In der Weimarer Verfassung war’s drin, Artikel 165. Im Grundgesetz ist es nicht mehr drin, so weit ich weiß. Steht heute alles im Betriebsverfassungsgesetz.

            Für Österreich bist Du der Experte 😉

          • In Österreich steht nicht in der Verfassung, sondern im Arbeitsrecht. Dort gehört es auch hin wurde ich meinen.
            Aus welchem Grund wollte man solche wirtschafts/sozialpolitischen Details in der Verfassung haben?

          • „Aus welchem Grund wollte man solche wirtschafts/sozialpolitischen Details in der Verfassung haben?“

            Weil natürlich alles, was man für wünschenswert hält, in die Verfassung gehört. Klimaschutz, Tierschutz, Coronapolitik, Frauenquote, positive Diskriminierung, such‘ dir alles aus. Wär‘ doch noch schöner, wenn das Volk daran einfach was ändern könnte… 😉

        • Frauenquote bedeutet wieder einmal 51% Männer gehen nicht. 100% Frauen ist kein Problem.

          Es wäre eine in die Verfassung grundlos reingeschriebene Männerdiskriminierung.

          Aber wir leben ja in einem Patriarchat. Da läuft das eben so.
          Die Männer sollen sich dann trotzdem als privilegiert ansehen und sich dafür schämen.
          Mehr kann man mit diesen nicht existierenden Männerprivilegien auch nicht anfangen.
          Und Jungen wird in der Schule dann beigebracht, das Mädchen diskriminiert werden und Jungen lernen müssen Frauen zu respektieren, sie zu fördern und zu beschützen, zusätzlich zu den Schutz und der Bevorzugung die sie schon durch den Staat halten. Als Gegenleistung dürfen Jungen dann später Steuern zahlen und Militärdienst ableisten.

          • „Die Männer sollen sich dann trotzdem als privilegiert ansehen und sich dafür schämen.“

            adding insult to injury. Und andere werden so abgehalten einzusvhreiten. Die können ja nicht Opfer sein.

      • Nein es ist tatsächlich nur von Frauen die Rede (Art. 6/2).

        „Todos los órganos colegiados del Estado, los autónomos constitucionales, los
        superiores y directivos de la Administración, así como los directorios de las
        empresas públicas y semipúblicas, deberán tener una composición paritaria
        que asegure que, al menos, el cincuenta por ciento de sus integrantes sean mujeres.“

        Zuvor heißt es allerdings (6/1):

        „El Estado promueve una sociedad donde mujeres, hombres, diversidades y
        disidencias sexuales y de género participen en condiciones de igualdad
        sustantiva.“

        Zu deutsch: „Der Staat fördert eine Gesellschaft, an der Frauen, Männer, diverse und abweichende sexuelle Formen unter Bedingungen substantieller Gleichheit teilnehmen.“

    • Danke.

      Ich hatte im Mainstream davon gehört (eher unter „ferner liefen“ berichtet) da wurden nur die positiven Seiten der neuen Verfassung erwähnt, so dass vollkommen unklar blieb, weshalb die gescheitert ist. Da dachte ich mir schon, dass die Linken in Chile vielleicht mittlerweile auch woke sind und nicht widerstehen konnten, ihre Ziele da reinzuschreiben.

      Immerhin muss man sagen: Chile ist demokratischer als Deutschland, denn wir haben keine vom Volk bestätigte Verfassung…

      • Ja genau das ist passiert, die Woken glauben halt, im Grunde würden alle ihre Ziele teilen und sind nun völlig überrascht.

        Ich denke auch in Deutschland würde es eine Überraschung geben wenn man die Frauenquote usw. zur Abstimmung stellen würde.

        • Da bin ich nicht sicher. Bei den letzten Hessenwahlen stand in einer Volksabstimmung der idiotische Passus aus dem GG „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern“ zur Abstimmung, und das Wahlvolk hat ihn durchgewinkt. „Gleichstellung“ und „Frauenquote“ wäre sicher auch gegangen. Der Trick der Regierung war, die Abstimmung mit ein paar harmlosen Fragen in ein Paket zu packen. Man konnte dann entweder über das ganze Paket stimmen oder über jede Frage einzeln, was den meisten Wählern aber lästig war.

          • Weiß nicht ob die deutschen Woken schlauer sind als die chilenischen. Die haben sich ihres Sieges offenbar so sicher gefühlt, dass sie vor der Abstimmung so richtig die Sau rausließen.

            Eine Gruppe von Transvestiten „Los Indetectables“ agierte auf einer Versammlung im Vorfeld folgendermaßen:

            An einer Stelle ihres Auftritts tat ein Mitglied von Las Indetectables so, als würde sie eine chilenische Flagge aus ihrem Anus ziehen, und rief „Chile abtreiben, den inneren Macho abtreiben, die Polizei abtreiben“. „Ist dieses Loch genehmigt?“, fragte ein anderes Mitglied der Gruppe und zeigte auf den Hintern, den ihr Partner dem Publikum zeigte. Sie beendeten die Vorstellung, indem sie vorgaben, Exkremente von der Bühne zu werfen. Die Szene verbreitete sich schnell in den sozialen Medien und löste eine Welle der Empörung aus. Sowohl die Regierung als auch die Organisatoren der Veranstaltung versuchten eilig, das Feuer zu löschen.“

            https://elpais.com/chile/2022-08-29/un-ultraje-a-la-bandera-de-chile-se-interpone-en-la-campana-por-el-apruebo-a-la-nueva-constitucion.html

            Sowas schadet natürlich.

      • „Ja genau das ist passiert, die Woken glauben halt, im Grunde würden alle ihre Ziele teilen…“

        Gleichzeitig heißt es aber auch, die Deutschen, Weißen etc. seien total rassistisch. Da sollte man doch eine Ablehnung erwarten. Aber mit Widerspruchsfreiheit haben die es halt nicht so…

        Andererseits geht es hier ja um ein Latino-Land und Latinos gelten bei den Woken nicht als weiß. Vielleicht lag die Überraschung daher daran. Die Woken glauben nämlich definitiv, die Nichtweißen würden ihre Ziele teilen. Die glauben noch an den Edlen Wilden. Aber wehe, der Edle Wilde kommt bei Karl May vor…

  2. Für alle, die es interessiert und Zeit haben (58 min):

    Ich habe allerdings den Eindruck, dass derzeit eher Schönredereien des Mittelalters oder Dämonisierungen der Moderne (die gerne auch mit der frühen Neuzeit oder so gleichgesetzt wird) auf dem Vormarsch sind (auch wenn es die übertriebenen Dämonisierungen auch noch gibt). Andrej meint ja auch, wir sollten das Mittelalter nicht verurteilen wegen Kolonialismus, Sklaverei, Genoziden und so, als ob es das (im Westen!) heute noch gäbe. Dabei hätten wir die Schattenseiten des Mittelalters nie überwunden, wenn wir nie angefangen hätten, sie zu verurteilen!

  3. Kolonialismus, die neueste Variante:

    „The document stressed “the need to avoid approaches that encourage abrupt disinvestments from fossil fuels, as this will… threaten Africa’s development”.

    The role of gas in the transition to cleaner energy is set to be a key point of contention at COP27. Climate activists say it needs to be quickly phased out and replaced with renewables.“

  4. Pingback: Das gescheiterte Referendum in Chile | uepsilonniks

  5. Der Faden macht das Ausmass der Polit-Katastrophe hervorragend klar:

    • Vermutlich ähnlich wie beim Verfassungsschutz und seiner NPD-Unterwanderung. Es geht immer um die Mitte der Gesellschaft, der muss das Gehirn gewaschen werden. Deshalb zitiert man bei der AfD ja auch gerne radikale Außenseiter, während man bei anderen Parteien wiederrum sogar radikale Mainstreampositionen verschweigt.

  6. „we have arrived in a dystopian medical future in which girls and young people are encouraged to transform their bodies, rather than tear down the sexist stereotypes they so desperately want to escape.“

    https://www.newsweek.com/how-can-we-explain-rising-gender-dysphoria-among-girls-opinion-1738260

    Faden beachten!

    Hier finden systematische Menschenrechtsverletzungen statt, auch durch die deutsche Bundesregierung.

  7. Merkels Schosshund freut sich darüber, dass Deutschland von Russland mit dem Gas ausgetrickst wurde und dass ganz Europa mächtig darunter leiden wird:

  8. Der Mensch ist biologisch gesehen ein soziales Wesen und wird primär durch den Blick auf andere angetrieben. Der Neid erscheint als Übertreibung eine Art von Konformationstrieb, wenn das Bedürfnis es anderen gleichzutun gewissermassen durchbrennt ….. Neid ist also Gier und so werfen Neider den Beneideten regelmässig eben das vor: Gier.

    • Der Umkehrschluß gilt hingegen nicht, man kann Gier auch unabhängig davon feststellen, ob man eine Person bendeidet oder nicht. Tatsächlich ist für normale Menschen recht gut erkennbar, dass einige Personen offenbar den Sinn im Leben verfehlt haben und ihn ausschließlich in der end- und sinnlosen Anhäufung materieller Werte sehen…

  9. Es ist einfach antiintellektuelles Gaslighting mit dem Ziel der Erzeugung von „Zwiedenk“ („1984“) in den Eliten und von kognitivnen Dissonanzen bei den Untertanen. Es ist die Zerstörung jedes vernünftigen, rationalen Dialogs und Arguments, um einem politischen Despotismus Vorschub zu leisten.

  10. Noch wichtiger ist es, auf die Ungeheuerlichkeit der Islamophilie hinzuweisen, die sich im Gefolge von 9/11 breit gemacht hat und ein zentraler Mobilisierungsfaktor für die woke antidemokratische Bewegung wurde.

    From Useful Idiot to Useful Infidel: Meditations on the Folly of 21st Century “Intellectuals”

    Indeed, one might argue that this masochistic self criticism, what Pascal Bruckner calls the “tyranny of guilt,” has become the dominant Zeitgeist, a kind of default approach to culture clashes. We embrace a whole series of rhetorical tropes as if they were real, especially moral relativity – Gitmo is like the Gulag – or even moral inversion – the US is the worst terrorist state in the world, Blair is worse than Ahmadinejad, Bush worse than Bin Laden.

    http://www.theaugeanstables.com/2010/06/08/from-useful-idiot-to-useful-infidel-meditations-on-the-folly-of-21st-century-intellectuals/

    Who would have thought that a civilization could commit suicide from an addiction to moral Schadenfreude?

    Genau deshalb zB drehen jetzt die Grünen, diese „nützlichen Idioten“ per excellence Deutschland den Saft ab, mit der Sabotage mit den „erneuerbaren Energien“.

    In the final expression of the moral inversion involved in “their side right or wrong,” a self-castrated, atheist left that embraces the meme – War is not the answer and despises its own culture’s religious fundamentalism – ends up siding with the most alien of others, men and women for whom war is the best answer, for whom the most ferociously destructive death cults are willed by God.

    Can a civilization destruct from stupidity? Stay tuned and find out. Or start fighting back. If not now, when?

    Um wieviel wahrer ist dies nach nunmehr 12 Jahren geworden.

    • Ja, sollte man immer wieder dran erinnern: der tiefe Staat der USA tötet seine eigenen Bürger in einer infamen false flag, um einen Grund zu haben, Kriege zu führen und die Bürgerrechte einzuschränken.

      Und die „dancing israelis“ feiern es.

      Die ganze Schweinerei ist auch 21 Jahre danach noch nicht sauber aufgearbeitet.

  11. Es gibt zwar keine Entschuldigung für die deutsche Politik mehr, aber die Haltung von deren feministischer Aussenpolitik ist trotzdem einfach spitze!

    Worte und Phantasien sind ja soviel wichtiger als Taten und Fakten!

  12. Ich dachte schon genau daran, in einer satirischen Anwandlung. Jetzt hat es unser oberster Volkserziehungssender tatsächlich so dargestellt:

    Lichtverschmutzung
    Dunkelheit als Chance

    https://www.tagesschau.de/inland/lichtverschmutzung-103.html

    “ … Umweltschützer erkennen in der Krise auch eine Chance für Nachhaltigkeit und Artenschutz.“

    „Lichtverschmutzung ist wahrscheinlich eine Hauptursache des Artensterbens.“

    Ja, klar! Mal munter drauflosbehauptet.

    „Das Problem immer hellerer Städte habe in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen, so Michalski. Der Grund sei die energiearme LED-Lampe. „Der Verbrauch ist sehr gering. Daher wurden mehr Lampen mit LED verwendet, was die Lichtmenge deutlich gesteigert hat. Immer mehr wird angestrahlt und ausgeleuchtet“, klagt der NABU-Experte.“

    Dass die LEDs keinen UV-Anteil haben und dass dieser die Insekten anlockt, das scheint dieser „Experte“ nicht zu wissen (später meint er es wäre der „Blauanteil“).

    Was für ein zynischer und unsachlich-falscher Beitrag, einfach widerwärtig der ÖRR.

    • Das ist die Erwartungshaltung. Sag als Mann das man ihr Leben nehmen soll und du wirst regelrecht angefeindet und dir wird das Mannsein abgesprochen, von Männern und Frauen.

    • Männer geben ihr Leben für ihre Liebsten. Oder sterben für ihre Sippe im Kampf.
      Oder noch krasser die Bilder vom Shanghai-Lockdown. Während ganze Blocks vom Jammern von Frauen an offenen Fenstern beschallt waren, hatten sich viele Männer an Straßenbäumen aufgeknüpft oder aus den Fenstern ihrer Wohnsilos gestürzt.

      Letztens habe ich auf Twitter einen Spruch aufgeschnappt, dass es nur einen Lebensbereich gibt, in dem Männer das gleiche Lebensalter wie Frauen erreichen:
      Im Kloster, wo Männer nur unter ihresgleichen, unter Brüdern sind.

      Mich würde wirklich interessieren, ob es Untersuchungen gibt, die das belegen.
      Denn damit würde sehr viel über geschlechtliche „Toxizität“ ausgesagt, wie sie ja der Feminismus gerne Männern zuordnet.

      Wenn die Anwesenheit von Frauen im Leben von Männern dafür sorgt, dass Männer im Schnitt erheblich kürzer leben, dann wäre die wahre toxische Quelle ausgemacht.

      • Such nach „Klosterstudie“.
        Gabs wirklich, hat für Mönche eine nur 1.5 Jahre kürzere Lebenserwartung festgestellt. Leidete unter konzeptionellen Problemen (kleine Stichprobengröße, Vorselektion: Wer wird Mönch?)

        • Danke!

          https://de.wikipedia.org/wiki/Klosterstudie

          Ist ja hochinteressant. Da steht ja ein gigantischer Elefant in Frl. Wikis Raum:

          „Möglich wäre daneben auch die Existenz eines (bislang unbenannten) dritten Faktors, der sowohl den Familienstand als auch die Gesundheit beeinflusst.“

          Mit keinem Wort wird erwähnt, ob nicht vielleicht auch die Gegenwart von Frauen die durchschnittliche Lebenserwartung von Männern senken könnte.
          Da wird der Default-Kram aufgewärmt, dass mehr Männer rauchen, an der Front sterben, an Herz-Kreislauf, nach dem Tod ihrer Partnerin, weniger Gefahren im Kloster ausgesetzt sind.
          Aber der zentrale Unterschied, nämlich die Abwesenheit von Frauen im Männerkloster, wird gar nicht weiter untersucht.

          Dabei ist das offenbar der entscheidende Faktor. Denn Männer sterben für Frauen. Langsam und qualvoll unter den vielen Hausdrachen, sowie schnell und gewaltsam bei der Verteidigung oder dem Schutz ihrer Liebsten.
          Wenn ihre Liebsten sterben, folgen ihnen die Männer zügig, Frauen scheint das nicht so zu tangieren.

          Das eindeutige Ergebnis ist anscheinend, dass Frauen für Männer ungesund und lebensverkürzend sind, umgekehrt aber nicht.

          Was sagt das über die Toxizität der Geschlechter aus?
          Genau!

          • Man hat natürlich schon „Studien“ erstellt, die das Ergebnis der Kosterstudie entkräften, damit man Männer wie allein selbst die Schuld geben kann und nichts an den unterschiedlichen Lebenserwartungen ändern muss.

            Gem. dem Gender Equality Index wird dieser ja sogar schlechter, wenn der Abstand kleiner wird und Männer ein vergleichbar hohens Lebensalter erreichen.

            Fast alles im Feminismus ist darauf ausgelegt keine Gleichstellung und keine Gleichberechtigung zu erreichen, sondern immer nur die Situation von Frauen, gerne auf Kosten von Männern, zu verbessern.

          • @Matze

            Welche Studien haben das denn entkräftet?
            Denn nach der Klosterstudie wäre ja die folgende Arbeitshypothese angebracht:

            Die gesellschaftliche Koexistenz von Männern und Frauen ist für Männer lebenszeitverkürzend. Zusätzlich lebenszeitverkürzend ist für Männer der Verlust eines weiblichen Partners durch dessen Tod.

            Mal abgesehen von dem Reflex, eine solche Hypothese sei misogyn und daher nicht weiter zu untersuchen – wie könnte man die Behauptung entkräften?

    • Der woke Rassismus macht nicht mal vor der Queen halt!

      Beethoven und Shakespeare und Konsorten hat man auch schon so umdichten wollen, es ist nur grotesk.

  13. Abstract:

    Obwohl sowohl Männer als auch Frauen Gewalt gegeneinander ausüben können und dies auch tun, ist die Gewalt von Männern gegen Frauen weitaus häufiger, weniger gerechtfertigt und zerstörerischer als die Gewalt von Frauen gegen Männer. (citation needed) Einer der Gründe für diese Asymmetrie ist, dass Männer keine Vergeltungsmaßnahmen für Gewalt gegen Frauen fürchten, während Frauen Vergeltungsmaßnahmen für ihre Gewaltanwendung gegen Männer fürchten.(feministische Wahrheit = das genaue Gegenteil entspricht der Realität) Die Verteilung von Gewalt zwischen den Geschlechtern ist also suboptimal (suboptimal!). Die Gesellschaft wäre insgesamt besser dran, wenn mehr Frauen bereit wären, gerechtfertigte Gewalt gegen Männer auszuüben, und weniger Männer bereit wären, ungerechtfertigte Gewalt gegen Frauen auszuüben. Zu diesem Zweck sollte die gerechtfertigte Gewalt von Frauen gegen Männer gefördert, geschützt und bekannt gemacht werden. Dies erfordert eine Umkehrung des derzeitigen Trends in der rechtlichen und gesellschaftlichen Praxis, der darin besteht, ungerechtfertigte Gewalt von Männern gegen Frauen zu tolerieren und zu fördern, während die Gewalt von Frauen gegen Männer entmutigt und gesetzlich eingeschränkt wird. Auch wenn die Ermutigung zu mehr gerechtfertigter Gewalt von Frauen gegen Männer in einzelnen Situationen manchmal zu ungerechtfertigter oder unverhältnismäßiger Gewalt führen kann, wird die Umverteilung der Gewalt insgesamt besser sein als die derzeitige Asymmetrie. (klar als Frau sieht sie da kein Problem. Hoffentlich hat und kriegt die niemals einen Sohn)

    https://repository.law.miami.edu/fac_articles/200/

    Nicht vergessen: Feminismus ist auch gut für Männer!

    • Die Gesellschaft wäre insgesamt besser dran, wenn mehr Frauen bereit wären, gerechtfertigte Gewalt gegen Männer auszuüben

      Bin echt erstaunt über diese unverhohlene Gewalt-Geilheit, die aus vielen feministischen Ritzen kriecht. Nicht nur aus unserer Außenpolitik.

      Dass der Feminismus da einen latenten Hang zu hat, war mir ja schon länger klar, sonst wären seine Forderungen nicht so aggressiv – aber so pauschal…

      • Das Dinge dabei ist ja, das Frauen die besten Chancen haben keine Opfer von Gewalt zu werden, wenn sie selbst gar nicht erst anfangen gegen ihre Partner gewalttätig zu werden. Klar gibt es auch Männer die mit der Gewalt anfangen, aber das ist eben nur ein Teil der männlichen Täter.
        Ca. bei der Hälfte der häuslichen Gewalt sind Mann und Frau gleichermaßen gewalttätig und wie eine Harvard-Studie zeigt geht die Gewalt dabei in 70% der Fälle initial von Frauen aus. Sie fangen an und die Männer schlagen zurück. Übrigens wieder komplett entgegen der feministischen Behauptungen, wonach sich gewalttätige Frauen ja nur wehren.
        Das sind natürlich Fakten die Feministen nicht verarbeiten können.

        Die ganze Grundannahme dieser „Studie“, das Gewalt von Männer gegen Frauen gefördert und gutgeheißen wird und die von Frauen gegen Männer verurteilt wird, ist schon grundlegend falsch und wie für feministische Thesen üblich, ist das genaue Gegenteil die Realität.

        Dazu kann man sie beliebige Sozialexperimente anschauen. Sei es eine Frau die ihren Partner in der Öffentlichkeit verprügelt, eine Frau die fremden Männer ganz offen in den Hintern kneift oder die ihnen die Brieftasche klaut… man schreitet nicht ein und lacht eher, anstatt das man dem Mann hilft. Ist es hingegen anders herum, wird sofort auf den Mann losgegangen und man muss oft bei den Sozialexperimenten einschreiten, damit der männliche Schauspieler in seiner Rolle als Täter nicht von Passanten verletzt wird.

        Feminismus stellt regelmäßig die falsche Diagnose, empfiehlt eine schädliche Behandlung und am Ende geht es dem Patienten schlecht wie zuvor.

  14. https://www.gmx.net/magazine/panorama/transfrau-beleidigt-pflasterstein-attackiert-37284116
    Transfrau beleidigt und mit Pflasterstein attackiert
    Aktualisiert am 12.09.2022, 12:22 Uhr
    Wieder soll ein 16-Jähriger eine Transfrau in Berlin transphob beleidigt haben.

    Ganz zufällig wird kein Wort über den Wohnort (genauer gesagt welches Stadtviertel von Berlin) und die Nationalität / Ethnizität des Täters verloren. Ich hätte da so einen Anfangsverdacht.

    Die Transdame tut mir im übrigen leid, der Täter scheint sie regelrecht zu verfolgen, wenn der Bericht stimmt.

    • „Ganz zufällig wird kein Wort über den Wohnort (genauer gesagt welches Stadtviertel von Berlin) und die Nationalität / Ethnizität des Täters verloren. Ich hätte da so einen Anfangsverdacht.“

      Nach einem „Kommentar“ beim verlogenen staatlichen Propagandasender DLF (?) heute morgen im Radio, ist in unserer Gesellschaft „irgendetwas“ aus dem Ruder gelaufen. Es sei auch eigentlich ganz klar was, nämlich dass unreflektiert „Hass und Hetze“ übers Internet verbreitet werden kann.

      Von daher: der Täter muss ein Deutscher gewesen sein, aufgestachelt von fiesen Antitranskommentaren bei Twitter, Facebook, Telegram!1!! Jedenfalls brauchen wir viel mehr Kontrolle und Zensur, damit sowas nie wieder passiert, ist ja ganz klar 😉

      Ich bin allerdings nicht ganz sicher, ob es um die Transensache ging (hab zu spät zugeschalten und es auch nicht lange, ertragen), Anlässe um die Leute zu verarschen, mehr Zensur und eine wohlwollende Diktatur zu forden, gibt es ja mittlerweile mehrere täglich.

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