Kommt die Transdebatte bei den Grünen an?

Das Magazin Schwulissimo berichtete über Streitigkeiten bei den Grünen:

Der Streit um die Forderung nach einer öffentlichen Debatte über das geplante neue Selbstbestimmungsgesetz bei der Bundesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90 / Die Grünen Mitte Oktober in Bonn eskaliert immer mehr. Die Mindestanzahl der Antragsteller innerhalb der Partei ist längst erreicht, sodass die Antragstellerin Eva-Marie Müller aus Nordrhein-Westfalen diese Forderung nun offiziell einreichen konnte. Im Zuge dessen erleben Müller und die Befürworter einer Debatte um das Selbstbestimmungsgesetz massive Angriffe – inklusive Vergleiche aus dem dritten Reich.

Erst einmal der Antrag, der unter dem obigen Link abrufbar ist:

Wir sind heute der Meinung:

  • Ja, es gibt Handlungsbedarf. Das bestehende TSG entspricht nicht mehr den gesellschaftlichen Werten und bedarf einer Anpassung, die transsexuellen Menschen Erleichterung einräumt und mehr Akzeptanz in der Gesellschaft verschafft
  • Die geplante Veränderung, Recht auf Selbstdeklaration des Geschlechtes in der im Eckpunktepapier beschriebenen Form, ist so fundamental, dass sie Auswirkungen auf andere, nicht transsexuelle Erwachsene und insbesondere auf Kinder und Jugendliche hat, und deshalb nicht ohne eine breite gesellschaftliche Zustimmung umgesetzt werden sollte.
  • Wir möchten daran erinnern, dass große Reformen (wie zum Beispiel die Abschaffung des Verbots von Homosexualität, die ‚Ehe für Alle‘, das Abtreibungsrecht, das Sterberecht usw.) in Deutschland in den meisten Fällen mit breiten überparteilichen Mehrheiten durchgesetzt worden sind. Diese Akzeptanz braucht auch das geplante Selbstbestimmungsgesetz. Weshalb wir für eine neue Regelung der Rechte von transsexuellen Menschen eine breite Mehrheit, bestenfalls unter Einbeziehung von Abgeordneten aller Parteien, anstreben.
  • Dies erfordert, dass Fragen gestellt und beantwortet werden, Argumente ausgetauscht werden können, Bedenken und Ängste aller Menschen ernst genommen und respektiert werden. Eine breite gesellschaftliche Debatte sollte deshalb zuvor ermöglicht werden. Es ist nicht hinnehmbar, dass Menschen, die Einwände gegen das geplante Selbstbestimmungsgesetzt vorbringen, öffentlich diffamiert, bedroht und mundtot gemacht werden. Weder parteiintern noch in der öffentlichen Debatte.
  • Gute Argumente müssen gehört werden, damit für wirklich alle Seiten das Beste entstehen kann. Folgen und Spätfolgen müssen bedacht werden, damit in der breiten Bevölkerung nicht nur die Akzeptanz für transsexuelle Menschen wächst sondern bestenfalls auch die Unterstützung derer.

Deshalb beantragen wir:

  •  eine innerparteiliche Debatte zu diesem Gesetz, die auch in aller Breite und Offenheit möglich gemacht werden muss.
  • Diffamierungen sind zu unterlassen.
  • Eine breit angelegte Rechtsfolgenabschätzung für die geplanten Regelungen , sowie belastbare quantitative Studien und aktuelle wissenschaftliche Leitlinien müssen das Bild abrunden und gehören zur Meinungsbildung dazu. Deshalb müssen diese im Gesetz Niederschlag finden.
  • Alternativen bzw. Änderungen zu dem geplanten Gesetz (die dieselbe Intention verfolgen, aber andere gesetzliche Bestimmungen vorschlagen) müssen ergebnisoffen diskutiert werden können.

Interessant auch: Bei Anträgen der Grünen wird immer der Frauenanteil angegeben. Hier ist er relativ niedrig: Frauenanteil: 36%

Wäre interessant, ob es eher eine Männeransicht ist oder Frauen sich da lieber nicht zu bekennen, weil sie wissen, dass das zu Angriffen führen wird.

Die Punkte des Antrags sind erst einmal sachlich, sie präsentieren ein Anliegen und wollen eine öffentliche Diskussion. Aber natürlich wäre, wenn man eine breite Mehrheit will, über alle Parteien, auch die Gefahr, dass man mehr Zugeständnisse machen muss, vorhanden und ohnehin dürfte es für die Radikaleren ein No-Go sein, dass man überhaupt darüber verhandelt oder auf Kritiker zugegeht, da ja jeder, der dagegen ist erst einmal der Feind, ein Terf ist.

Kurzer Rückblick: Müller, selbst Erzieherin, hatte den Antrag im August online gestellt, damit erstmals öffentlich und sachbezogen über das geplante neue Selbstbestimmungsgesetz debattiert werden kann. Bisher 69 Parteimitglieder aus ganz Deutschland haben sich diesem Antrag inzwischen angeschlossen. In der Begründung erklärt Müller, dass es bis heute viele offene Fragen zum geplanten Selbstbestimmungsgesetz gibt, die bisher nicht “zufriedenstellend“ beantwortet worden seien: „Wir befürchten, dass die Veröffentlichung des konkreten Gesetzentwurfs erst kurz vor der Verabschiedung geplant ist, so dass es dann für eine breite Debatte zu spät ist“, so die Grünen-Politikerin weiter.

Es ist eine gute Frage, was politisch und gleichzeitig Parteipolitisch richtig wäre. Es könnte glaube ich gut eine Debatte sein, bei der die Grünen merken, dass ihre Partei da Redebedarf hat und sie gleichzeitig merken, dass sie dort nicht reden können.
Die Grünen waren ja schon immer ein Sammelbecken verschiedenster Strömungen, von Fundis bis Realos, aber eben auch „Altfeministen“ und „Neufeministen“ die hier zusammen stoßen könnten. Es wäre interessant zu beobachten wie stark die intersektionale Seite der Grünen eigentlich ist .

Müller stellt sich dabei keineswegs gegen eine Änderung des bisherigen Transsexuellengesetzes, bittet nur um eine Debatte ob einiger strittiger Punkte bei der Ausarbeitung des neuen Gesetzes und erklärte weiter: „Die geplante Veränderung, Recht auf Selbstdeklaration des Geschlechtes in der im Eckpunktepapier beschriebenen Form, ist so fundamental, dass sie Auswirkungen auf andere, nicht transsexuelle Erwachsene und insbesondere auf Kinder und Jugendliche hat, und deshalb nicht ohne eine breite gesellschaftliche Zustimmung umgesetzt werden sollte (…) Es ist nicht hinnehmbar, dass Menschen, die Einwände gegen das geplante Selbstbestimmungsgesetz vorbringen, öffentlich diffamiert, bedroht und mundtot gemacht werden. Weder parteiintern noch in der öffentlichen Debatte. Gute Argumente müssen gehört werden, damit für wirklich alle Seiten das Beste entstehen kann. Folgen und Spätfolgen müssen bedacht werden, damit in der breiten Bevölkerung nicht nur die Akzeptanz für transsexuelle Menschen wächst, sondern bestenfalls auch die Unterstützung derer.

Ein radikaler Transaktivist hört hier nur „Wir wollen das Gesetz verzögern und verwässern und Zugeständnisse an TERFs machen“. In deren Vorstellung hat die Gesellschaft das Gesetz, um so radikaler um so besser, zu akzeptieren und eine Debatte dazu ist unnötig. Legitime Einwände sind ausgeschlossen.

Mehrfach betonte die Grünen-Politikerin dabei, sie erhoffe sich eine ergebnisoffene Debatte ohne Diffamierungen. Diese Hoffnung hat sich offensichtlich nicht erfüllt, bereits kurz nach Antragstellung warf ihr die erste Kollegin vor, dass sie in ihrem Antrag nicht gegendert habe. Die trans-Frau Renée-Maike Pfuderer aus dem Raum Stuttgart schreibt dann zu den Forderungen um eine sachliche Debatte: „Demokratinnen machen mit Nazis keine Gesetze! Das sollte bei uns als Mitglieder von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Konsens sein, ebenso die Ablehnung jeglicher Form der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, die hier ganz offensichtlich unterschwellig mitschwingt.“ Pfuderer fordert Müller anschließend direkt auf, ihren “diffamierenden“ Antrag zurückzuziehen und erklärt weiter, es sei ausreichend diskutiert worden und man dürfe nicht den “Konsens mit den Verfassungsfeinden vom rechten Rand führen“, wie sie die trans-Politikerin beispielsweise bei der Frauenschutzorganisation Terres des Femmes in Teilen ausgemacht haben will. Es ginge dieser und anderer Gruppen ganz oder teilweise mit ihrer “braunen Gesinnung und Menschenfeindlichkeit“ nur darum.

Pfuderer hat sich beispielsweise auch schon mit Boris Palmer angelegt.

Sie postete auch Beiträge wie diesen:

Da wurde eine Gewaltandrohung drin gesehen.
Auch sonst hält sie sich nicht zurück, etwa:

Man sieht, sie ist einer Diskussion nicht wirklich zugeneigt.

Kritik über diese Auslassungen der trans-Person kommt dabei auch von innerhalb der Partei, so beispielsweise von Rainer Lagemann von den Grünen in NRW: „Was sollen diese Abqualifizierungen. Ist nicht die TERF-Beschimpfung auch eine gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, die wir doch bitte in unserer Partei unterlassen sollten. Vor allem das Nazi-Framing scheint mir auch strafrechtlich von Bedeutung zu sein. Ich dachte sowas gäbe es in unserer Partei gar nicht.“

Könnte wirklich eine interessante Debatte werden, zumal die Aufforderung solche Beschimpfungen zu unterlassen wahrscheinlich zwecklos sind.

Und Joachim Behnke, Grünen-Delegierter aus der Bodensee-Region, schreibt, dass ein Antrag auf eine Debatte eigentlich trivial sei, weil über grundlegende Themen grundsätzlich eine solche offene Debatte stattfinden sollte: „Einige der Kommentare hier haben aber sehr deutlich zum Ausdruck gebracht, dass genau dies nicht gewünscht ist, begründet mit einem sehr abstrusen Verständnis von Meinungsfreiheit, nämlich mit einer Beschränkung der Meinungsfreiheit auf die ´richtigen´ Ansichten (…) Es verrät auch ein merkwürdiges Verständnis von Debattenkultur, Antragsteller aufzufordern, ihren Antrag auf eine Debatte zurückzuziehen, weil sich allein schon dadurch bestimmte Gruppen diffamiert fühlen könnten. Wer glaubt, die ´reine´ Lehre ließe sich nur aufrechterhalten, indem sie vor jeder ´Verunreinigung´ durch den Austausch von Argumenten geschützt wird, der oder die begibt sich in gefährliche Fahrwasser des Illiberalismus.“

Ein Appell an eine Debattenkultur, der durchaus etwas für sich hat. Aber da könnte man wahrscheinlich bei den Grünen eher noch eine Debatte über Atomstrom führen als über das Transthema.

Mit immer drastischeren Worten poltert Pfuderer zurück und erklärt so unter anderem: „Wir sollten gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und dieses von Hass und Hetze getragene Lügen dieser TERF nicht dulden. Wenn hier was zu unterlassen sein sollte, dann Verständnis für faschistoide Lebensformen. Aber was erwartet Mensch von einem Menschen der dem Rassisten Palmer nahesteht (..) Ihre Meinung ist bekannt und disqualifiziert Sie per se für eine solche Diskussion (…) Mit solchen Menschen rede ich nur noch, wenn ich als Zeugin von einem Schiedsgericht gehört werde, sonst sicher nicht mehr. Und jetzt missbrauchen Sie dieses Tool nicht weiter für die vorsätzlichen Lügen von Frau Schwarzer, von Storch und wer sich da noch alles in dieser Grube heimisch fühlt.“ Den rund 70 Unterstützern des Debattenantrages unterstellt Pfuderer, sie würden sich sozusagen der „faschistoid geprägten gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“ anschließen beziehungsweise „das Wort reden.“

Es ist ja ein altes Erfolgsrezept der intersektionalen Theorien einfach alle anderen hart anzugreifen, niederzuschreien, als Rassisten, Terfs oder was gerade auch immer passt zu beschimpfen und so aggressiv aufzutreten, dass Leute ihnen ausweichen wollen und lieber den Mund halten bzw man sich überlegen kann, ob man nicht lieber auf ihrer Seite ist, damit man andere anbrüllen kann, statt angebrüllt zu werden.

Aber es hat natürlich auch den Nachteil, dass man Leute vergrault oder Widerstand hervorruft. Gelingt es nicht die anderen zum Schweigen zu bringen und merken die Leute, dass eine Mehrheit die radikalen Thesen ablehnt, dann können sie schnell ihre Macht verlieren. Und anonyme Abstimmungen können da besonders gefährlich sein (oder sind die bei den Grünen nicht anonym)

Antragstellerin Müller steht offensichtlich fassungslos vor den Anfeindungen und erklärt dazu: „69 Menschen unterstützen einen Antrag, weil sie der Meinung sind, dass noch Gesprächsbedarf besteht. Um nichts anderes geht es hier! Bisher dachte ich, dies wäre der Sinn Anträge zu stellen. Man kann darüber beraten und mit ja oder nein abstimmen. Ein gutes demokratisches Verfahren! Unter den Augen der Öffentlichkeit und der Bundesgeschäftsstelle und Bundesvorstand wird es nun zugelassen, dass diese Gruppe von einem einzelnen Mitglied in übelster Art und Weise beleidigt und angegangen wird. Man mag es einfach nicht glauben!“

Das wäre ein Appell an die Vernunft und gesittete Regeln. Was wird dagegen wohl vorgebracht werden?

Die trans-Frau Pfuderer antwortet darauf: „Die Frage was hier los ist, ist berechtigt und stellt sich seit dieses Machwerk aus Lügen, Hass und Hetze von Ihnen eingestellt wurde. 69 Menschen, TERF oder am rechten Rand der Grünen unterstützen einen Antrag, der nicht notwendig, da das Gesetz in aller Breite diskutiert und partei-intern beschlossen wurde. Was an Argumenten für eine neue Debatte vorgebracht wird ist nicht als eine Sammlung von Lügen wie sie am eben genannten rechten Rand unserer Gesellschaft vorgebracht werden. Im weiteren FUCK OFF! Sie und ihr und ihre Spießgessellinen können lügen und trollen wie Sie wollen über 125.000 Grüne sind mehr als 69 xenophobe Rassisten mit Rechtsdrall und TERF und anderweitig belastete Menschen machen aus unserer Partei keinen braunen Zirkel.

Wer gegen uns ist ist ein Nazi. Erst der „rechte Flügel der Grünen“ (was ja eigentlich noch nicht rechts sein muss), dann „der braune Zirkel“. Auf Diskussion mit anderen Meinungen sind die intersektionalen Theorien nicht ausgelegt. Allenfalls auf Pseudodiskussionen, wie man noch intersektionaler sein kann.

Mehrere andere Grünen-Mitglieder zeigen sich fassungslos über die verbalen Angriffe innerhalb der Partei, die lediglich um eine Debatte über das Selbstbestimmungsgesetz bitten und diese im Rahmen einer Bundeskonferenz einfordern. Das Verhalten offenbare ein “unterirdisches Niveau“ und zeige auf “zutiefst menschenverachtende Weise“, wie Auseinandersetzungen geführt würden.

Wird dann eben interessant wie viele das sind. Es wäre ja eine Überraschung, wenn der Widerstand gegen das Gesetz letztendlich von den Grünen kommen würde.

Antragstellerin Müller hat indes den Antrag eingereicht. Grünen Politiker Behnke erklärte mit Blick auf trans-Frau Pfuderer: „Ich fände es auch durchaus angemessen, wenn die Parteiführung sich hier klar äußern würde zu ihrem Verständnis, wie Debatten und Diskussionen in dieser Partei geführt werden sollten. Meinungsverschiedenheiten sind etwas Normales und die Diskussion derselben unter Wahrung des gegenseitigen Respekts sollte selbstverständlich sein. Ich hoffe, das sieht die Parteiführung genauso.“ Mehrere andere Mitglieder fordern inzwischen ein Einschreiten der Partei, eine Antwort der Bundespartei steht indes noch aus. Der Streit um die trans-Politikerin Pfuderer eskalierte dabei immer weiter bis in die heutigen Morgenstunden hinein

Eine Transperson quasi den Mund verbieten? Eine sehr heikle Sache. Macht einen quasi auch zu einem Nazi.

Wer was zu den Weiterungen mitbekommt: Gerne hier mitteilen

 

111 Gedanken zu “Kommt die Transdebatte bei den Grünen an?

  1. Wäre es nicht großartig, wenn man derartige Fragen mit einer Volksabstimmung klären könnte, anstatt sie allein dem elitären Kartell der Parteien zu überlassen?

    • Volksabstimmungen haben keinen Platz in einer Kakistokratie („Herrschaft der Schlechtesten“).

      Unser heutige „demokratisches“ System basiert fundamental darauf, dass kein Politiker „Skin in the Game“ hat und für irgendwas zur Rechenschaft gezogen werden könnte.

      Wie sonst wäre es möglich, den Frauenanteil über 5% zu bekommen?

    • Bin dagegen. Gegen die Volksabstimmung. Wir lassen ja auch die Todesstrafe nicht abstimmen. Natürlich wird der feministische Komplex mit seiner Pudel-Armada das Ergebnis dominieren, das da lauten wird:

      Männer dürfen nicht zum Frausein switchen. Frauen aber zum Mannsein nach vorheriger Aufklärung über den damit verbundenen Privilegienverlust. Frausein ist elementar mit einem vorhandenen Gebärapparat verbunden und daher exklusiv. Der besondere Versorgungs- und Sicherheitsanspruch von Frauen ist Teil des Feminismus, der in seiner Gesamtheit das primäre Staatsziel darstellt.

      Danach sehen sich die TERFs im Besitz der Allmacht, weil sie die Mehrheit hinter sich meinen – und feministische Herrschsucht, Habgier und Missgunst werden keinerlei Grenzen mehr kennen.

      Die Transbewegung ist scheinbar die einzige, die feministischen Totalitarismus noch etwas bremsen kann.

      Wenn ich mir alleine die feministische Außenpolitik anschaue: „Putin, China, wir machen euch fertig. Komm Horst, fass! Und Horst, nicht so faul, jetzt schmiede mal richtig schwere Waffen und bringe sie da hin.“ So wird es auch im Inneren laufen. Man tituliert Unliebsame einfach als „rechts“ und lässt dann Bundespolizei oder gar Bundeswehr gegen sie auflaufen.

      Was insbesondere bei den Grünen, die mal als „Friedenspartei“ an den Start gingen, inzwischen los ist, geht auf die Haut keiner Bio-Kuh mehr. Die sind in ihren Seelen extrem auf Aggro, wie man es nicht nur hier lesen kann.

      Ich will deren Welt nicht. Ich will nicht, dass mir deren Ministerpräsidenten-Pudel Ansagen macht, ob ich einen Waschlappen zu benutzen habe oder wann ich rausgehen darf. Und dass ich Nazi bin und Delegitimierer der Staates, wenn ich sowas hier schreibe.

      • Und noch ein kleiner Hinweis: Kann sich einer daran erinnern, dass Feministen jemals als „Nazis“ tituliert wurden? Ich auch nicht. Dieses Etikett war bislang komplett den Männern vorbehalten.
        Nur die Transaktivisten können das machen, weil sie sich ja auf eine mindestens gleichwertige „Unterdrückung“ wie Frauen berufen können.
        Das ist heilsam, weil es endlich den immer weiter wuchernden Feminismus unter hypermoralischen Rechtfertigungsdruck setzt.

        • „Kann sich einer daran erinnern, dass Feministen jemals als „Nazis“ tituliert wurden? Ich auch nicht.“

          Doch es gibt das gute alte Schimpfwort „Feminazis“, mE seit den 90ern.

        • „Die Transbewegung ist scheinbar die einzige, die feministischen Totalitarismus noch etwas bremsen kann.“ Auch da vergallopierst du dich. An den Taliban, Muslimbrüdern, konservativen orthodoxen Christen/Juden, strenggläubigen Hindus etc. beißen sich Feministinnen nach wie vor die Zähne aus. Bzw. halten weiten Abstand, um letztere nicht ausgeschlagen zu bekommen. Von kriminellen Vereinigungen wie diversen ethnischen Clans oder nationalistischen Vereinigungen wie den Grauen Wölfen gar nicht erst zu reden.

          • Transmenschen können wie Feministen mit hypermoralisierter Benachteiligung aufgrund ihrer Geschlechtlichkeit aufwarten, Graue Wölfe oder Taliban eher nicht.

            Daher tun sich Feministen ja so schwer damit, die Transmenschen pauschal zu ächten, wie man sieht.

          • Die verweisen dann auf Islamophobie, Rassismus, Postkolonialismus etc. verweisen. Die Trumpkarte „Gruppenbezogene Diskriminierung“ kann vielfältig ausgespielt werden. Dazu sind die im Gegensatz zu den meist unsportlich-weichlichen Transaktivisten körperlich deutlich robuster und gewaltaffiner.

      • „Bin dagegen. Gegen die Volksabstimmung. Wir lassen ja auch die Todesstrafe nicht abstimmen.“

        Mit dem gleichen Argument könntest Du Abstimmungen im Bundestag verbieten.

        • „Bin dagegen“ heißt ja nicht „muss verboten werden“.
          Wenn ein Kind getötet wird und das Entsetzen gerade groß ist, dann bringt eine Volksabstimmung zu „Todesstrafe für Kindermörder“ ganz andere Ergebnisse, als wenn kein Kind ermordet wurde.

          Wenn der feministische Komplex einen Angriff auf seine über Jahrzehnte erkämpften Privilegien und seine Exklusivität sieht, dann schlagen die Wellen auch hoch, wie wir hier sehen.

          Wenn also abgestimmt wird, gewinnen entweder die TERFs oder die Transaktivisten. Da sich die TERFs aber über Jahrzehnte nicht zuletzt über den matriarchal-pädagogischen Komplex ihre große Gefolgschaft extrem effektiv heransgezüchtet haben, werden sie mit Pauken und Trompeten gewinnen.

          Natürlich werden sie dann großherzig manchen Transpersonen den Geschlechtswechsel nach feministischer Überprüfung genehmigen, aber nur dann.

          Das Ergebnis einer solchen Nagelprobe wäre: Seht her, der geschlechterreine, saubere Feminismus ist das primäre Staatsziel. Diese Mehrheit hat es bestätigt.
          Also zieht euch warm an, wenn ihr das nicht so seht.

          • Du gehst halt davon aus, dass sich Volksabstimmungen nicht an die Grundrechte halten müssen. Warum sollte das so sein?

  2. „nicht ohne eine breite gesellschaftliche Zustimmung umgesetzt werden sollte.“

    Breite gesellschaftliche Zustimmung haben die bei anderen Themen auch nie eingeholt. Ganz neue Töne. Wenn dank grüner Politik Strom und Heizung ausfallen, ist das aber alles Nebensache.

  3. Das ist doch egal was die Person ist, wer so ein Verhalten an den Tag legt hat seine Kinderstube vergessen oder nie gehabt.
    diese Person ist einfach nur ein unhöflicher, rüpelhafter, selbstsüchtiger, dunner und aroganter Mensch und sollte niemals in irgendeine Macht position kommen.

  4. Ich finde es interessant mir vorzustellen, wie es in der Person Pfuderer aussieht. Christians Deutung ist ja, dass die Person mit ihrer nach außen gewandten verbalen Agressivität einfach einem Erfolgsrezept folgt.

    Ich sehe das erstmal als eine Projektion des eigenen Hasses und der eigenen Radikalität nach außen, in diesem Falle auf die Antragssteller. Die Person glaubt wirklich, dass die eigenen Emotionen, die zu großen Teilen Selbsthass sind, von außen kommen. Wenn dem so wäre, könnte man sich natürlich auch fragen, wie weit dieser Selbsthass mit der Geschlechtsverwirrung korreliert.

    • „Christians Deutung ist ja, dass die Person mit ihrer nach außen gewandten verbalen Agressivität einfach einem Erfolgsrezept folgt.“

      Jein. Ich glaube es ist ein erfolgrezept der intersektionalen Theorien. Die einzelne Person muss da nicht umbedingt taktisch denken. Ich denke sogar, dass es viele Leute anzieht, die starke Minderwertigkeitskomplexe haben und mit einer vermeintlich moralisch hohen Position, bei der sie der Ideologie nach berechtigt sind, so aggressiv wie sie wollen, vorzugehen, diese kompensieren. Und natürlich zieht es auch Narzissten sehr stark an.

    • Wenn dem so wäre, könnte man sich natürlich auch fragen, wie weit dieser Selbsthass mit der Geschlechtsverwirrung korreliert.“

      Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und behaupte, dass derjenige, der mit seinem Geschlecht unzufrieden ist noch andere psychische Probleme hat.

      Die These des Blogmasters vom „Gehirnergeschlecht“ zweifel ich in vielen Fällen an.

        • Wobei man sich bei Transsexuellen wirklich fragen sollte ob zwingend der Körper dem Kopf angepasst werden muss oder ob man nicht zu erst versuchen sollte den Kopf dem Körper anzupassen.

          • Mir ist das relativ egal. Ich habe nur zwei Forderungen

            1. Nicht von meinem Geld

            2. Belästigt mich nicht mit dem Scheiß

            Die Schwulen, die ich kenne, sind halt schwul und machen ihr Ding. Und sie lassen mich in Ruhe mit ihrem Sexleben. Kein Problem

        • Das mit den psych. Problemen wurde und wird über Schwule auch behauptet.
          Als homosexueller mag das eigene Begehren nicht den gesellschaftlichen Erwartungen oder gegebenfalls auch nicht den eigenen Erwartungen entsprechen. Man braucht sich dann „nur“ unabhängig von diesen Erwartungen machen bzw die eigenen Erwartungen überdenken und sich selbst so akzeptieren, wie man ist.

          Der innere Konflikt von Transpersonen, nämlich biologisch oder körperlich jemand anderes sein zu wollen, ist ja anscheinend gerade nicht dadurch zu lösen, dass man einfach akzeptiert, wer man ist und das ist imho der psychologische Kern des Problems.

        • „Das mit den psych. Problemen wurde und wird über Schwule auch behauptet.“

          Und? Ist es deswegen falsch? Warum gilt Magersucht als Störung, aber der Glaube, man sei das andere Geschlecht, nicht?

          Homosexuelle leiden üblicherweise nicht unter ihrer Veranlagung. Wir wollen so sein wie wir sind. Transsexuelle nicht. Sie wollen eben nicht sein, was sie sind.

  5. Eine lesbische Transfrau. Also ein Mann, der auf Frauen steht, sich aber als Frau ausgibt?

    OK wenn ich da mal eine Google-Bildersuche mache und mir die Ergebnisse anschaue, dann drängt sich mir ein ganz komische Gefühl auf. So ein Verdacht…..
    Und immerhin sind heute Gefühle die neuen Fakten!

    • In meiner Wahrnehmung sind die Trans-Fanatiker alles geborene Männer. Ich sehe da gute Chancen dass die feministische Bewegung es schafft die irgendwann abzusondern und das wieder als eine Verschwörung des Patriarchats auszugeben. Dabei kommt die ganze gedankliche Vorarbeit aus der feministischen Ecke und wurde von ihr zu Mainstream erhoben. Also eindeutig ein selbstgemachtes Problem.

      Aber das die sich gegenseitig auffressen, wird wahrscheinlich nicht passieren.

      • In meiner Wahrnehmung sind die Trans-Fanatiker alles geborene Männer.
        Oder etwas sarkastischer ausgedrückt:

        – Der Zeitgeist gesteht dem „Gender Frau“ Fanatismus eher zu. Wer zum Gender Mann transformiert ist, erfährt, dass er seine Probleme selber lösen muss.

        – Als Trans-Fanatiker fühlt man sich im „Gender Frau“ wohler, was ein Grund ist, dorthin zu tranformieren.

        • Ja, wer sich als Mann so aufführt, wird sofort ausgegrenzt, in eine Schublade gesteckt und mit dem wird nicht mehr geredet, nur noch über ihn.

        • Das mit dem häufiger werdenden F2M wird hin und wieder schon thematisiert und es scheinen mir auch immer mehr Journalistinnen auch darauf hinzuweisen, dass das zum Problem werden könnte.
          Da Deutschland ziemlich gynozentrisch ist, ist es egal/wünschenswert, wenn sich Trends entwickeln, die zur Unfruchtbarkeit von „beta“Männern führen, die damit Platz für „bessere“ machen. Evtl. ist da sogar weibliche Sexualstrategie dabei. Der Beta hat kastriert zu sein und zu versorgen, der Alpha soll seine Genetik zu Verfügung stellen. Wenn die Maßnahmen nun aber dazu führen, dass sich Frauen sterilisieren lassen, dann ist das natürlich ein Problem. Ich vermute momentan noch geringe thematsierung hat was damit zu tun, dass Kinder, wie Männer bei Feministen nicht als gleichwertige Menschen, sondern als Instrumente, die einem Zweck zu dienen haben, gesehen werden. Erst wenn Mädchen volljährig werden, sind sie in der Ideologie gleichwertige Menschen, die eine eigene Willensbildung haben dürfen.

          • Nicht jede Transperson ist ideologisch verloren. Es gibt auch welche die durch ihr Umfeld dazu überredet werden. Das da irgendwie Platz für bessere entstehen soll, sehe ich nicht.

        • Kennst du vergleichbar radikale Transmänner? Von mir aus gibt es von denen sogar mehr, aber die sind selten solche Arschlöcher, scheint es mir zumindest.

          • die biologischen Frauen sind immer die harmlosere Variante Mensch, auch hier. 😉

            Es passt auch gar nicht ins feministische Narrativ, die Männer seien das gescheiterte und schlechtere Geschlecht und dann wollen so viele Frauen durch transgender Männer werden!

  6. Diese völlig kranke Streiterei ist doch nur Stühlerücken auf dem Deck der Titanic. Die grüne Politik mit der Energiewende hat das ganze Land in den Abgrund geführt und nun streiten die Verantwortlichen darum, ob es wohl toll ist, dass man sich sein Geschlecht ab sofort selbst magisch erschaffen kann …

    Wer diese grünen Alternativen wirklich kennt, der weiss, dass diese schon immer von furchtbar intoleranten Fanatikern dominiert und angeführt wurden. Um dieses fundamentalistische Produkt als Partei massenwirksam zu verkaufen, blendeten „Realpolitiker“ die radikalen Wurzeln der Partei einfach aus, man machte das Personal, welches die Partei vertrat, austauschbar und glatt (auch und vor allem per sexistischer Frauenquote!) und eroberte die öffentliche Meinung durch die Medien, die die Grünen zu ihren Propaganda-Anstalten machen konnten.

    Der Siegeszug der Grünen war ein beispielloser Erfolg, der jetzt ganz unvermittelt mit einem epochalen Scheitern der grünen Energiewende enden wird. Der völlige Bedeutungsverlust der Grünen steht bevor und so kommt es nochmal zu einer mächtigen, letzten Aufwallung grünen Fanatismusl

      • Die Geschichte der apokalyptischen Bewegungen in der Menschheitsgeschichte läuft eigentlich immer nach dem gleichen Muster ab, darauf beruht meine Prognose.

        Das Problem für die Grüne Bewegung ist: sie hat sich selbst das Wasser abgegraben mit ihrer Energiepolitik. Die Weichen auf eine lang anhaltende globale Versorgungskrise mit Energie und Nahungsmitteln sind längst gestellt und vermutlich irreversibel. Der Krieg seitens Russlands hat noch den Turbo gezündet, was vor allem das Mutterland der grünen Bewegung betrifft.

        Dass die Bewegung noch die Kurve aus dem Ganzen bekommt, kann ich nicht glauben. Vor allem hat die Energiewende zu einem extremen spekulativen Finanzboom geführt, der auch nur im Kollaps enden kann.

        In der angelsächsischen Welt kommt jetzt gerade starker Gegenwind auf, der die Energiewende mit stechenden Argumenten total auseinandernimmt und als gigantische Fehlentwicklung blossstellt.

        Die Tage der Grünen Bewegung sind gezählt.

          • „Der hatte, wenn man den Chroniken glauben darf, auch absolut nix übrig für falsche Propheten.“ 😉
            Wenn man sieht, wie lang der Islam es schon macht, könnte man daraus folgern, dass der Islam „wahr“ ist? 😉

            PS: „Islam is right about women“ 😉 den Spruch sollte man vielleicht wieder recyclen? 😉

          • Solange Dante nicht wegen antimuslimischen Rassismus gecancelt ist und weiterhin als einer der grössten Dichter Europas gilt, ist das eine gewagte These!

  7. Find ich gut. Mehr Transparenz. Das muss man richtig breit in die Öffentlichkeit bringen, wie wäre Anne Will? Die Woken haben im Handstreich die Piraten erledigt, im Moment zerlegen sich die Linken bis zur Unkenntlichkeit, ich bin hoffnungsvoll das jetzt die Grünen dran sind.

    Vor ’ner Weile hat der Maschinist einen Text geschrieben, das er jetzt nicht mehr links ist. War er immer, nach eigenem Bekunden. Jetzt nicht mehr. Ich glaub, so weit bin ich jetzt auch.

    • Die Woken haben unterdessen auch die anderen Parteien im Handstreich und weitgehend unbemerkt genommen, besonders auffällig die FDP. Die grün-woke Bewegung hat eine ungeheure Menge Wirtschaftskraft entfaltet, mit ihrer EE-Abzocke, im Rahmen der 0-Zins Politik des letzten Jahrzehnts. Resultat ist die grösste Spekulationsblase der Weltgeschichte und der vermutlich grösste Irrationalismus in der modernen Epoche (von dem dieses geplante Selbstbestimmungsgesetz Zeugnis ablegt).

      • Sehe ich nicht, vor allem bei der FDP nicht. Ihren liberalen Part haben die schon vor langer Zeit an der Biegung des Flusses begraben, die sind ne neoliberale Klientelpartei mit starkem Machtbedürfnis. So wie die letzten 30 Jahre auch schon.

        • Zusammen mit den Grünen hat die FDP die meisten Grossspenden bekommen, vor der letzten Wahl. Soviel zum „Neoliberalen“, was bei jetzt eher bei zentralistischer Planwirtschaft und Konsum per Gesetz (alles auf Elektro umstellen, Autos, Heizung, etc) angekommen ist.

          Was die Umarmung des Woken betrifft, so erklärt sich das ganz simpel: das ist die Herrschaftsideologie dieser ganzen New Economy um die „Digitalisierung“ und dann Energiewende, wie sie an den Eliteunis in USA und GB (Yale, Harvard, London School of Economics, etc) zur Blüte gekommen ist. Deshalb stehen sie auch hinter dem „Selbstbestimmungsgesetz“ wie eine Eins und treiben das vorbehaltlos mit an. Ohne jegliches Bedenken des alten Linksliberalismus, der urplötzlich bei ihnen ausgestorben zu sein scheint.

  8. Das ist ein gutes Beispiel, wie die Öffentlichkeit einen Kotau vor dem menschenfeindlichen Fanatismus der grünen Bewegung macht. unverzeihlich nach dem, was gerade in Sri Lanka geschah …..

    So in der Art kann dann auch nur die „Diskussion“ um das Transgendertum und die „Energiewende“ ausgehen, mit einem „mea culpa“ derjenigen, die das ablehnen.

    • Und dieses Ausblenden hier war natürlich nur ein Versehen, wie die Grünen beteuert haben.

      Nein, die haben absolut keine Lust, ihre heiligen Kühe infrage zu stellen. Statt dessen errichten sie lieber ein ganzes potemkinsches Dorf für die Öffentlichkeit, welches eine illusorische Parallelwelt für das Stimmvieh schafft. Darin sind die Grünen Weltmeister.

      Das Resultat sind „deutsche Sonderwege“ noch und nöcher. Und dazu stellen sich die Grünen noch als total internationalistisch dar …. Die Bigotterie ist bei denen kein bug, sondern feature.

    • Das unablässige Gaslighten in der Frage zum Atomausstieg zeigt ja auch, dass die Grünen jede Diskussion unterlaufen wollen. Das Allerneueste ist diese fake news:

      Weiterbetrieb der AKW möglich
      Bereitet Habeck die Atomwende vor?

      https://www.n-tv.de/wirtschaft/Bereitet-Habeck-die-Atomwende-vor-article23556997.html

      Und dann liest man, dass es genauso wie beim letzten Mal lief, das Ministerium bestreitet einfach alle angeblichen Gerüchte:

      „Auf Anfrage des „Spiegel“ bestritt eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums eine Entscheidung in der AKW-Frage und wollte eine Veränderung des Stresstests-Designs nicht bestätigen.“

      Was bleibt ist die Schlagzeile, die jeder konsumiert! Ein Lehrbuchbeispiel der Praxiis medialer Desinformation.

    • Seit über 50 Jahren sagen sie das:

      „Kehrtwende“ zur Rettung des Planeten nötig

      https://www.tagesschau.de/wirtschaft/club-of-rome-studie-103.html

      „Eine neue Club-of-Rome-Studie fordert drastische Schritte für eine lebenswerte Zukunft. Derzeit werde die Saat für den Zusammenbruch ganzer Weltregionen gelegt – ohne eine Umverteilung des Reichtums lasse sich die Klimakrise nicht lösen.“

      Das ist quasi die giobale Zentrale der grünen Bewegung, hier weht der Wind her.

      „Dem Bericht zufolge sind drastische Schritte auf Kosten der Reichen nötig, um den Planeten vor einer Klimakatastrophe zu retten.“

      „Die Reichen“, damit ist natürlich der Normalo der westlichen Welt gemeint. Und keinesfalls die Reichen und Mächtigen. Die stehen nämlich voll hinter dieser grünen Bewegung und wollen die Nutzniesser davon sein.

      „Wir werden die Welt nicht retten, wenn nicht die reichsten zehn Prozent die Rechnung bezahlen“

      So ein Chefideologe dieser Weltuntergangspropheten. Hört sich nach einem totalitären Despoten der kommunistischen Provenienz an, der hier agitiert, nicht wahr?
      Man beachte auch die doppelte Verneinung hier! Warum sagt er wohl nicht einfach „wir werden die Welt retten, wenn wir die reichsten zehn Prozent die Rechnung bezahlen lassen.“?

      Und dann wird einfach mal gefordert:

      „. …. dass den reichsten zehn Prozent nicht mehr als 40 Prozent des jeweiligen Nationaleinkommens zusteht.“

      Dieses vollkommen antidemokratische Manifest dieser opaken Organisation wird im deutschen Regierungsfernsehen tatsächlich ungefiltert weitergereicht — und nicht etwa kritisch darüber berichtet.

      Wer da noch glaubt, diese Leute wollen irgendwie „diskutieren“, der muss völlig die Kontrolle über sein Leben verloren haben…..

    • Die Grünen erfinden es, andere plappern nach und werden kritisiert, die Grünen aber nie ….

      Weil die Grünen die herausragend beste „orwellsche“ Schule ist, heute dies und morgen jenes und es war nie anders. Haben immer als erste vor sich selbst gewarnt!

  9. Drei der vier Antragspunkte („Deshalb beantragen wir“) für die Bundesdelegiertenkonferenz haben keinen Sachinhalt, sondern sind ein Appell, eine demokratischen Grundsätzen angemessene Diskussion zu führen. Der vierte Antragspunkt traut sich auch nicht, inder Sache inhaltlich konkret zu werden.

    Da kann man schon ins Grübeln kommen, wie es um die innerparteiliche demokratische Kultur der Grünen bestellt ist.

  10. Der Rainer ist ja niedlich, keine gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit bei den Grünen, wo war der die letzten 50 Jahre? Schon mal was vom Frauenstatut gehört?

    Dieser internalisierte Selbsthass der grünen Männer, eigentlich müsste man Mitleid haben.
    Fällt wohl erst auf wenn die eine „Ohne Männer“-Fraktion auf die andere klopft.

  11. Das hier ist auch ein weiterer Sargnagel für die Grünen und ihre antiwissenschaftliche Weltanschuung iA:

    Der Volker Beck hatte noch Berufsverbot für Vollbrecht gefordert, ist in dieser Frage aber untergetaucht. Man will ja keine Ausweitung der öffentlichen Diskussion bei den Grünen. Die wissen, dass sie da einfach nur verlieren können.

    • Der allergrösste Abgrund der grünen Bigotterie ist aber der Antisemitismus:

      Die graue Eminenz des „israelbezogenen Antisemitismus“ in der US amerikanischen Hochschulwelt ist zufälligerweise jene Judith Butler, die die ganze Gender und Trans-Philosophie erfunden hat……

      Und kaum unter grüner Schirmherrschaft der Claudia Roth entwickelt sich die Kunstausstellung „Dokumenta“ zu einem Fest der Kunst dieses israelbezogenen AS. Und alle tun scheinheilig, als hätte man davon nichts wissen können. Die grüne Ahnungslosigkeit ist immer bodenlos, wenn sie mit ihrer Bigotterie konfrontiert wird.

      • Kreuzberger Nächte sind lang. Sie fangen ganz langsam an. Aber dann. Aber dann.

        Robin Alexander ist ein Naivling. Die Woken wissen, dass sie behutsam vorgehen müssen. In der angelsächsischen Welt ist das schon ganz offen und schamlos am Brodeln. Aber irgendwie will man es einfach nicht zur Kenntnis nehmen.

    • Apropos Volker Beck. der hat gerade erneut Lehrverbot für Vollbrecht wegen ihrer „wissenschaftliche Scharlatanerie“ gefordert:

      Sicherlich wird die FAZ jetzt nicht wagen oder nur daran denken zu wagen, Becks Haltung zusammenzufassen zu: „Beck sieht die Biologie als wissenschaftliche Scharlatanerie an.“ lol

  12. Wir befürchten, dass die Veröffentlichung des konkreten Gesetzentwurfs erst kurz vor der Verabschiedung geplant ist, so dass es dann für eine breite Debatte zu spät ist“, so die Grünen-Politikerin weiter.

    Tja, die Geister, die ihr rieft. So läuft das in einem paternalistischen und pseudopluralistischen Staat heutzutage: Ein Gesetz, das massiv Einfluss nimmt auf das Individuum, den Alltag und die zwischenmenschlichen Beziehungen, wird als Entwurf öffentlich gemacht, zwei Tage später durch Bundestag und dann noch zwei Tage später durch den Bundesrat gejagt. Am Ende der Kalenderwoche wird es im Bundesanzeiger veröffentlicht.
    Das geht so holterdipolter wie eine milliardenschwere Gasumlage oder die Aussetzung von Grundrechten wegen Corona.

    Dabei gibt es doch gar keinen wirklichen Druck. Das kann doch gerne ein Jahr lang öffentlich diskutiert und vielleicht vor Verabschiedung noch nachgebessert werden. Warum die Eile?

  13. „(…)Bedenken und Ängste aller Menschen ernst genommen und respektiert werden.“ Die Botschaft hör‘ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube…
    Kritische, konservative oder auch nur teilweise nicht mit der Parteilinie übereinstimmende Meinungen hierzu würden wie üblich verspottet, diskreditiert und mundtot gemacht werden.

  14. Tanzen auf der Titanic, Dorade auf der Andrea Doria
    Es droht der wirtschaftliche Kollaps und die diskutieren wieviele Klotüren es braucht.

  15. Aus dem Aufsatz der Böll-Stiftung:

    „TERFs beziehen sich gern und oft auf „objektive“ biologische Naturwissenschaft. Gerade die Biologie ist jedoch nie objektiv. Sie ist abhängig von kulturellen und gesellschaftlichen Einflüssen und wird selbst häufig genug zum Werkzeug verschiedener sexistischer und rassistischer Diskriminierungen.“

    https://www.gwi-boell.de/de/2021/03/31/terfs-falsche-freundinnen-feminismus-fuer-privilegierte-frauen

    Antiwissenschaftlicher Fundamentalismus reinsten Wasses. Wie es *immer* der Weltanschauung der Grünen entsprach. Mit solchen Leuten soll man diskutieren können?

    • Prinzipiell glaube ich, dass viele TERFs einfach nicht glauben können oder wollen, dass das Leben als Frau Vorteile hat, die auch Cismänner haben wollen, und sind deshalb so aggressiv.
      Andererseits liefern die Transaktivisten ein Level an Hatespeech ab, das dieses Etikett mal verdient hat.
      Eigentlich tun sich beide Lager mittelfristig keinen Gefallen.

      • „können oder wollen, dass das Leben als Frau Vorteile hat, die auch Cismänner haben wollen, und sind deshalb so aggressiv.“

        Dann müssten sie mitleidig sein mit diesen Männern, die Frau werden wollen. Sie sollten dementsprechend gegen Frauen aggressiv sein, die Männer werden wollen. Sowas habe ich noch nie wahrgenommen. Vermutlich hat sich die einfache Feld-Wald-und-Wiesen-Feministin darüber nie Gedanken gemacht, weil sie eben gar keine Radfem sind und „von oben“ dieses Etikett ebenso umgehängt bekommen haben wie jetzt ihnen das Etikett „intersektional“ künstlich umgehängt werden soll. Das machen sie aber nicht mit, weil sich ihre neuen Schwestern so gar nicht kollegial verhalten wollen, sondern klar machen, wer der neue Chef in der Femiszene ist.

          • Das ist auch schon schlimm genug. Und wird sicher auch passieren, die Opfer können ja schliesslich dem Angreifer kein Geschlecht unterstellen….
            Da haben die Feministinnen mal einen echten Punkt, gegen die Identitäts-Selbstbestimmung vorzugehen, das ist ein direkter Angriff auf Frauen. Ein sozialdarwinistisches Prinzip wird hier durchgedrückt!! Deshalb nein dazu. Hier geht es um Menschenrecht.

    • „Gerade die Biologie ist jedoch nie objektiv. Sie ist abhängig von kulturellen und gesellschaftlichen Einflüssen und wird selbst häufig genug zum Werkzeug verschiedener sexistischer und rassistischer Diskriminierungen.“

      Biologen, seriöse, warten seit Jahren darauf, dass Genderisten mit wissenschaftlichen Methodik ihre abwegigen Behauptungen von den vielen Geschlechtern belegen. Aber die sitzen an der Macht und grenzen von daher lieber aus, als sich einer Diskussion zu stellen.

  16. Solange keiner bereit ist, sich als transphob zu bezeichnen, solange wird sich auch nichts ändern. Die Woken wissen, dass die Leute zu feige sind, für ihre eigenen Meinungen einzustehen, deswegen kommen sie immer damit durch. Stattdessen sagen Leute, die den Trans-Müll ablehnen „ich bin ja gar nicht transphob ich denke nur…“. Bullshit, wer Transsexualität ablehnt, muss dazu stehen, sonst macht er sich wieder angreifbar und schweigt. Ich selbst bezeichne mich nicht nur Gegner der Transsexualität, als transphob, sondern auch als Super-Straight.
    Manchmal muss man einfach auch die Resilienz haben, die Hater einfach zu ignorieren und den Hass zu ertragen. Glaubt hier wirklich jemand, dass jemals eine Veränderung erreicht wurde und alle nur geklatscht haben? Als die 40-Stunden-Woche, der arbeitsfreie Samstag oder das Verbot der Kinderarbeit erkämpft wurde, da hat die Presse genau wie heute Gift und Galle gespien. Trotzdem hat man es durchgezogen und heute genießen wir diese Errungenschaften.
    Wer nicht bereit ist den Gegenwind zu ertragen, der hat diese Woke Welt wirklich verdient.

    • „Nicht, dass ich mich als transphob bezeichnen würde, aber:
      +1 für Deine klare Haltung.“

      Wobei es aber schon einen Unterschied gibt zwischen „Transsexualität ablehnen“ und „ideologischen Müll, der im Namen der Transsexualität gepusht wird, ablehnen“. Was die Transaktivisten aber nicht begreifen wollen…

      Im übrigen kommt es auch darauf an, wie man Transsexualität definiert.

      Ist es 1. Menschen, die das entgegengesetzte Geschlecht sein wollen? Dagegen ist an sich nichts einzuwenden. V.a., wenn es sich um Männer handelt. Wer will schon benachteiligt sein?

      Oder 2. Menschen, die sich für das entgegengesetzte Geschlecht halten? Hier kommt es darauf an, ob die Geschlechtsumwandlung schon vollzogen ist. Je nachdem, ist man entweder rational oder eben überhaupt nicht. Zumindest, wenn man meine phänotypsorientierte Geschlechtsdefinition anwendet.

      • @Antidogmatiker
        „Bist du noch immer am Reden,am Differenzieren
        Man dürfe seine Werte jetzt nicht verlieren
        Dieser Wert im Klartext heißt:
        Das Weiterleben vom großdeutschen Geist!“
        (Slime)

        Ich hab das so deutlich geschrieben, gerade weil klar ist, dass es bei diesem differenzieren vor allem darum geht, nicht klar Stellung zu beziehen. Irgendwann muss man sich halt dem Gefecht stellen, da nützt alles manövrieren nichts, da muss man Farbe bekennen. Und ob es jetzt irgendwelche Leute, die WIRKLICH transsexuell sind (weil sie z.B. ein X-Chromosom zu viel haben) mit erwischt ist mir inzwischen egal. Diese Leute haben sich schließlich auch nie gegen die Vereinnahmung durch die LGBT-Spinner gewehrt, warum sollte man auf sie Rücksicht nehmen. Das ist genauso unsinnig wie die Rücksichtnahme auf den konservativen Deutschen in einer der Dresdener Bombennächte. Sorry, wer mit Schmuddelkindern spielt, der wird halt dreckig und deswegen sehe ich jeden Widerstand gegen diese Leute als legitim an.

        • “ Diese Leute haben sich schließlich auch nie gegen die Vereinnahmung durch die LGBT-Spinner gewehrt, warum sollte man auf sie Rücksicht nehmen. “

          Was Du alles so weißt! Woher weißt Du das, und worauf basiert Dein Wissen?

        • *Und ob es jetzt irgendwelche Leute, die WIRKLICH transsexuell sind (weil sie z.B. ein X-Chromosom zu viel haben) mit erwischt ist mir inzwischen egal.“

          Jeder Mensch ist wichtig. Jeder verdient Gerechtigkeit. Immer und überall.

          “ Diese Leute haben sich schließlich auch nie gegen die Vereinnahmung durch die LGBT-Spinner gewehrt“

          Doch. Spielt auch keine Rolle. Das Problem sind NICHT Transsexuelle, sondern eine bestimmte Politik. Einer von vielen Schäden, die diese Politik verursacht, ist dass sie faschistoiden Kräften eine Vorlage bietet, ihrem Hass mal freien Lauf zu lassen. Das läuft nicht.

        • „Irgendwann muss man sich halt dem Gefecht stellen, da nützt alles manövrieren nichts, da muss man Farbe bekennen. “

          Das ist natürlich richtig. Daher auch z.B. (wird dir natürlich nicht gefallen): „islamophobic and proud of it“.

          • @Antidogmatiker
            „Das ist natürlich richtig. Daher auch z.B. (wird dir natürlich nicht gefallen): „islamophobic and proud of it“.
            Ist ok für mich, ist ja nicht so, dass die Mehrheitsgesellschaft das groß anders sieht.

            @anorak2
            „Doch. Spielt auch keine Rolle. Das Problem sind NICHT Transsexuelle, sondern eine bestimmte Politik. Einer von vielen Schäden, die diese Politik verursacht, ist dass sie faschistoiden Kräften eine Vorlage bietet, ihrem Hass mal freien Lauf zu lassen. Das läuft nicht.“
            Nein, denn die Transsexuellen sind die Träger dieser Idee. Sie sind diejenigen die sie propagieren und den Nutzen daraus ziehen. Warum sollte man diese als arme Opfer sehen?
            Am Ende ist es eh egal, denn sind wir realistisch, Personen wie ich werden eine Ausnahme bleiben. Solange es die deutsche Gesellschaft nicht schafft, dieses bunte Analogon einer Hakenkreuzfahne, als das zu benennen, was es ist, nämlich faschistoid UND sich dagegenzustellen (die Leute hierzulande mögen ja eigentlich Ideologien dieser Art sehr gerne), ist das ganze akademisch.

          • @P & S:
            „Nein, denn die Transsexuellen sind die Träger dieser Idee. Sie sind diejenigen die sie propagieren und den Nutzen daraus ziehen. Warum sollte man diese als arme Opfer sehen?“

            Natürlich: DIE Transsexuellen!
            Wenn man von etwas keine Ahnung hat, einmach mal…

          • „Nein, denn die Transsexuellen sind die Träger dieser Idee.“

            Nein, außerdem ist das egal. Du propagierst Sippenhaft,

            „Warum sollte man diese als arme Opfer sehen?“

            Jeder ist Opfer, wenn du ihn ausgrenzt.

            „Personen wie ich werden eine Ausnahme bleiben“

            Personen wie du können aber Macht erhalten oder Wortführer einer Demagogie werden. Das sollten wir so früh wie möglich durch rechtzeitigen Widerspruch stoppen.

            „dieses bunte Analogon einer Hakenkreuzfahne“

            Quatschkopp

            „als das zu benennen, was es ist, nämlich faschistoid“

            WAS ist faschistoid? Alle Transen? Nein. Alle Schwulen? Nein.

            Es gibt Ideologien die man so bezeichnen könnte, sowas wie „intersektionaler Feminismus“ geht teilweise in die Richtung, der Transismus ist davon dann noch eine Unterverästelung.

            Ask yourself:

            – Ist der identisch mit allen Transen oder Schwulen? Nein.

            – Ist er ihr Sprachrohr? Nein.

            -Sind alle intersektionalen Trans-Feministen überhaupt trans, schwul, queer oder sonstwas? Nee, ein Großteil von denen ist stino hetero.

            – Sind alle Schwulen, Transen, Lesben oder Bis intersektionale Quere-Feministen? Kein Gedanke.

            – Sind sie dafür verantwortlich, was intersektionale Feministen in ihrem Namen behaupten? Blödsinn.

            – Können die Schwulen, Transen, Lesben oder Bis verhindern was die Intersektionalen angeblich in ihrem Namen treiben? Nein

            Alles das in einen Topf zu werfen ist e deshalb twa so klug wie „Alle Deutschen sind Nazis“ oder „Alle Männer sind Vergewaltiger“ . Es ist denkfaul, dumm und bösartig.

            Sollten eines Tages intersektionale Queer-Feministen im Namen ihrer Ideologie Verbrechen begehen, dann wird man die Täter vor Gericht stellen müssen. Aber nur die Täter, nicht Leute die niemandem was getan haben.

            Bisher ist noch nicht einmal das passiert, die Intersektionalen labern nur dummes Zeug. Transen in ihrer Eigenschaft als trans tun das nicht öfter als stino cis Heteros.

          • „Nein, außerdem ist das egal. Du propagierst Sippenhaft,“
            Jeder kann sich selbst entscheiden, diese Ideologie anzunehmen oder nicht. Mehr als Ideologie ist es nicht, es handelt sich um eine geistige Erkrankung, die Überhand nimmt. Von einer Sippenhaft sehe ich nichts, wir reden hier ja nicht von einer Ethnie, wo man sich seine Eltern nicht aussuchen kann.

            „Jeder ist Opfer, wenn du ihn ausgrenzt.“
            Nein, jeder ist Opfer, wenn Opfersein einem Geld, Wohlstand und Anerkennung einbringt.

            „Personen wie du können aber Macht erhalten oder Wortführer einer Demagogie werden. Das sollten wir so früh wie möglich durch rechtzeitigen Widerspruch stoppen.“
            Mach dir keine Sorgen, ich finde die Ideologie so lange gut, solange sie auf den Westen beschränkt bleibt. Am Ende ist die Ideologie der Höhepunkt der Widersprüche in diesen Gesellschaften. Der ultimative Narzissmus einer Gesellschaft, die sich parasitär von der ganzen Welt ernährt hat.

            „AS ist faschistoid? Alle Transen? Nein. Alle Schwulen? Nein.“
            Die Ideologie dahinter. Dieses „Wir haben uns alle lieb und wenn du eine andere Meinung hast, dann bist du der Feind und gehörst nicht zu uns.

            „Es gibt Ideologien die man so bezeichnen könnte, sowas wie „intersektionaler Feminismus“ geht teilweise in die Richtung, der Transismus ist davon dann noch eine Unterverästelung.“
            Das ist alles die gleich bunte Sauce. Dieser Versuch einer Differenzierung erinnert mich immer an die Differenzierungsversuche bei den Linken, wo sich die verschiedenen K-Gruppen nicht grün waren. Für jemanden, der das ablehnt, ist das alles dasselbe. Mir egal ob die Transen dem Röhm-Flügel oder dem Strasser-Flügel angehören, das spielt nur bei denen innerhalb der Gruppen eine Rolle. Für alle anderen sind sie genauso schädlich.

            „Können die Schwulen, Transen, Lesben oder Bis verhindern was die Intersektionalen angeblich in ihrem Namen treiben? Nein“
            Doch, das können sie problemlos. Hab noch keine Schwulen Demo gegen die Vereinnahmung gesehen oder davon gehört. Die anderen Gruppen machen das auch nicht.
            Schau, bei allen deinen Fragen ist es das gleiche, du willst Menschen keine Verantwortung zugestehen. Aber das haben sie, jeder von uns hat eine Verantwortung denn am Ende werden wir alle gleichermaßen zur Rechenschaft gezogen. Glaubst du der Bürger der 1933 gesagt hat, „ich bin gegen die NSDAP“, wurde vom Bombenhagel verschont? Nein, du wirst, genau wie jeder andere den Preis dafür zahlen, den wir für diese Dummheit heute schon zahlen. In manchen Staaten, z.B. GB ist die Diskussion über das Thema Transsexualität bereits strafbedingt und in anderen kannst du dafür bereits ins Gefängnis kommen.

            „Sollten eines Tages intersektionale Queer-Feministen im Namen ihrer Ideologie Verbrechen begehen, dann wird man die Täter vor Gericht stellen müssen. Aber nur die Täter, nicht Leute die niemandem was getan haben.“
            Die Nazis haben in keinem einzigen Fall ein Verbrechen begangen, sie haben die Gesetze entsprechend geändert und dann ihre Taten begangen – in kompletter Übereinstimmung mit dem Gesetz. Was ein Verbrechen ist und was nicht, entscheidet nicht die Moral, sondern der Gesetzgeber. Und wenn es erlaubt ist, Minderjährige mit Pubertätsblockern zu behandeln, dann ist das zwar ein moralisches Verbrechen, aber ansonsten vollkommen legal und wird sogar durch manche Staaten gefördert.

            Das Problem ist, dass du dich nicht schmutzig machen willst, wie die Mehrzahl der Menschen willst du deine Ruhe haben. Und genau deshalb gewinnen bösartige Ideologien immer und immer wieder.

          • @PuS

            Ich habe oben zwar Deine klare Haltung gelobt, aber @anorak2 hat Recht, dass man nicht einfach jeden Transsexuellen verantwortlich machen darf für etwas, an dem er weder beteiligt ist und das er auch nicht unterstützt.

            Der Bombenhagel, der Nazis genauso wie ihre Gegner getroffen hat, war nämlich auch ein Verbrechen. Dass er juristisch nie aufgearbeitet wurde, macht ihn nicht legitim. Deine pauschale Verurteilung aller Transsexuellen ist es auch nicht.

          • „Hab noch keine Schwulen Demo gegen die Vereinnahmung gesehen oder davon gehört.“

            Doch hast du. Du kannst an 1001 Stellen im Internet Statements lesen, dass die „LGBT Funktionäre“ nicht „für uns“ sprechen. Du kannst das von Schwulen, Lesben und Transmenschen lesen, einiges davon wurde hier direkt geäußert, anderes verlinkt. Was erwartest du noch, Killerkommandos?

            Übrigens, wann warst du auf einer Demo um zu erklären, dass Baerbock nicht in deinem Namen handelt? Wenn nicht, erfüllst du deine eigene Forderung nicht.

            „du willst Menschen keine Verantwortung“

            Quatsch. Du willst Sippenhaft und Sone rechtstotalitäre Deppenideologie. Dagegen wird man wohl noch was haben dürfen.

            “ jeder von uns hat eine Verantwortung“

            Aber nur für das was er selbst tut oder lässt, nicht für das was andere tun. Auch nicht wenn die anderen lügen, dass sie dich angeblich vertreten.

            Wenn Schwullesbtransen sich gegen solche Vereinnahmung verwehren, tun sie schon mehr als sie müssten um als unschuldig zu gelten. Und das tun sie trotzdem, auch wenn du vorgibst davon nieeee gehört zu haben.

            „Glaubst du der Bürger der 1933 gesagt hat, „ich bin gegen die NSDAP“, wurde vom Bombenhagel verschont?“

            Ein Fehler rechtfertigt nicht einen anderen.

            „Die Nazis haben“

            Können wir Faschothemen hier bitte weglassen?

          • @Pfeffer und Salz
            „Die Nazis haben in keinem einzigen Fall ein Verbrechen begangen, sie haben die Gesetze entsprechend geändert und dann ihre Taten begangen – in kompletter Übereinstimmung mit dem Gesetz.“

            Mach dir doch mal die Mühe, den langen und schwierigen Artikel im aktuellen SMM durchzulesen, in dem es um das Rechtsprinzip des „substantial due process“ geht, dann wird Dir klar, dass Recht etwas ganz anderes ist als nur willkürliche Gesetze schreiben. Die Gesetze der Nazis waren fundamental widerrechtlich und damit ist diese Handlungsgrundlage damit als null und nichtig. Man spricht in so einem Fall von einem „Unrechtsstaat“. Wie die DDR ja auch einer war.

            Analog wäre nachzuweisen, @Renton, dass die aliierten mutmasslichen Kriegsverbrechen ebenso aus dem gesetzlichen Rahmen fallen und derartige widerrechtliche Gesetze dann zu diesen mutmasslichen Verbrechen führten. Das ist nicht anzunehmen und es macht keinen Sinn von Kriegsverbrechen zu reden, auch wenn es sich um furchtbare und auch sinnlose Gewalt handeln sollte.

          • @Alex

            Wenn Du gezielte Angriffe auf zivile Ziele in der Absicht, möglichst viele Zivilisten zu töten, zu verwunden und obdachlos zu machen, planvoll ausgeführt mit Details wie „Feuersturm verursachen, der die ganze Stadt zerstört“, „Bomben mit Zeitzünder versehen, um Rettungsmannschaften und Feuerwehrleute zu töten“, begangen im 20. Jahrhundert, nicht in der Antike oder im Mittelalter, wenn Du das nicht offensichtlich für ein Verbrechen hältst – dann kann ich Dir auch nicht helfen. Außer vielleicht, indem ich Dir die rhetorische Frage stelle, wieso die Verurteilung von Wehrmachtssoldaten für ihre Beteiligung an vergleichsweise „läppischen“ Massakern wie dem in Oradour gelungen ist, wenn der verbrecherische Charakter solcher Handlungen in Frage stünde.

          • @Renton – ich fürchte, du übersiehst hier, dass die Deutschen Faschisten waren, die Briten aber Antifaschisten! Demzufolge verbietet sich selbstverständlich jeder Vergleich.

          • „Ich habe oben zwar Deine klare Haltung gelobt, aber @anorak2 hat Recht, dass man nicht einfach jeden Transsexuellen verantwortlich machen darf für etwas, an dem er weder beteiligt ist und das er auch nicht unterstützt.“

            Da muss ich auch zustimmen.

            Mein Vergleich mit „islamophobic and proud of it“ war eher so gemeint, dass das „islamophobic/transphobic“ in „islamophobic/transphobic and proud of it“ eben so gemeint ist, wie die Woken es meinen, also islamkritisch bzw. transideologiekritisch, und nicht so, wie in der Alltagssprache. Es soll nur provozieren.

          • @anorak2
            „Doch hast du. Du kannst an 1001 Stellen im Internet Statements lesen, dass die „LGBT Funktionäre“ nicht „für uns“ sprechen. Du kannst das von Schwulen, Lesben und Transmenschen lesen, einiges davon wurde hier direkt geäußert, anderes verlinkt. Was erwartest du noch, Killerkommandos?“
            Ach ja stimmt, ich konnte es auf der Seite XYZ nachlesen, da hat ein User sich geäußert. Von den großen Schwulenverbänden kam aber leider nichts. Was ich will, ist eine öffentliche Ablehnung durch die Verbände, nicht das Statement eines kleinen Users.

            „Übrigens, wann warst du auf einer Demo um zu erklären, dass Baerbock nicht in deinem Namen handelt? Wenn nicht, erfüllst du deine eigene Forderung nicht.“
            Wer sagt denn eigentlich, dass sie nicht so handelt wie ich es mag? Das ist das gute, wenn man zwar Staatsbürger ist, aber sich geistig nicht dem Land zugehörig führt, man gewinnt immer. Entweder materiell oder spirituell.

            „Quatsch. Du willst Sippenhaft und Sone rechtstotalitäre Deppenideologie. Dagegen wird man wohl noch was haben dürfen.“
            Wusste noch gar nicht, dass die Transen alle miteinander verwandt sind. Gibts da einen Stammbaum oder haben sie ein bestimmtes Siedlungsgebiet?
            Deine „Sippenhaft“ ist genau dasselbe wie dieses „transphob“ Geheule von der LGBT Truppe.

            „Aber nur für das was er selbst tut oder lässt, nicht für das was andere tun. Auch nicht wenn die anderen lügen, dass sie dich angeblich vertreten.“
            Auch für das, was er nicht tut. Und ist einer Demokratie gleich doppelt. Wir leben doch in einer, oder?

            „Wenn Schwullesbtransen sich gegen solche Vereinnahmung verwehren, tun sie schon mehr als sie müssten um als unschuldig zu gelten. Und das tun sie trotzdem, auch wenn du vorgibst davon nieeee gehört zu haben.“
            Siehe Antwort oben.

            „Ein Fehler rechtfertigt nicht einen anderen.“
            Du hast mich nicht verstanden. Jeder, der nichts oder zu wenig macht, wird genauso unter den Folgen leiden wie diejenigen, die diesen Quatsch unterstützen.

            „Können wir Faschothemen hier bitte weglassen?“
            Das ist nur, damit das klar wird, was ich meine.

          • @Alex
            „Mach dir doch mal die Mühe, den langen und schwierigen Artikel im aktuellen SMM durchzulesen, in dem es um das Rechtsprinzip des „substantial due process“ geht, dann wird Dir klar, dass Recht etwas ganz anderes ist als nur willkürliche Gesetze schreiben. Die Gesetze der Nazis waren fundamental widerrechtlich und damit ist diese Handlungsgrundlage damit als null und nichtig. Man spricht in so einem Fall von einem „Unrechtsstaat“. Wie die DDR ja auch einer war.“
            Das war genau das, was ich aussagen wollte. Trotzdem waren die Gesetze nach dem damaligen Rechtsverständnis gültig. Und wenn sie es nicht waren, dann war der Zweifler offenbar jemand, der die Gesetze nicht verstanden hat.

            @Antidogmatiker
            „Mein Vergleich mit „islamophobic and proud of it“ war eher so gemeint, dass das „islamophobic/transphobic“ in „islamophobic/transphobic and proud of it“ eben so gemeint ist, wie die Woken es meinen, also islamkritisch bzw. transideologiekritisch, und nicht so, wie in der Alltagssprache. Es soll nur provozieren.“
            Sorry, kann nicht ganz folgen, was du aussagen möchtest.

          • „Was ich will, ist eine öffentliche Ablehnung durch die Verbände, nicht das Statement eines kleinen Users.“

            Und ich will ein Eis. Die Verbände sprechen nur für ihre Mitglieder, aber nicht für alle schwulen Transen im Land.

            „Wusste noch gar nicht, dass die Transen alle miteinander verwandt sind.“

            Stellst du dich dumm oder ist es mangelnde Bildung? „Sippenhaft“ bedeutet jede Form von Kollektivbestrafung für Verfehlungen Einzelner.

            „Deine „Sippenhaft“ ist genau dasselbe wie dieses „transphob“ Geheule von der LGBT Truppe.“

            Wo ist denn da die Parallele? Vielleicht weißt du wieder nicht was eines der Wörter bedeutet. Guck am besten „transphob“ im Lexikon nach, und bei der Gelegenheit auch „Parallele“.

            „Jeder, der nichts oder zu wenig macht, wird genauso unter den Folgen leiden wie diejenigen, die diesen Quatsch unterstützen.“

            Informiere dich außerdem über den Unterschied zwischen Beschreibung und Rechtfertigung.

      • @Antidogmatiker:
        “ Zumindest, wenn man meine phänotypsorientierte Geschlechtsdefinition anwendet.“

        Deine Aussage klingt interessant, leider hast Du dann aber bisher nichts weiter dazu geschrieben.
        Ich selbst gehe auch davon aus, daß unser phänotypischer Geschlechtsausdruck sehr viel über unser Geschlecht aussagt. Schließlich verlieben sich Menschen nicht von ungefähr aufgrund der phänotypischen Gegebenheiten eines als begehrenswert wahrgenommenen Menschen…

        • „Deine Aussage klingt interessant, leider hast Du dann aber bisher nichts weiter dazu geschrieben.“

          Nun ja: Wer einen Penis hat, ist ein Mann und, wer eine Vagina hat, eine Frau. Dies auch wenn er/sie z.B. XY oder XX mit Testosteron-/Östrogenresistenz ist. Oder sein Geschlechtsorgan in das entgegengesetzte umwandeln ließ.

          • Schade; da hatte ich differenziertere Aussagen erwartet!
            Schließlich sind die Geschlechts-Chromosomen dem Genotypus zuzuordnen.
            Der Phänotyp hingegen bezieht sich auf das (geschlechtliche) Gesamt-Erscheinungsbild eines Menschen, wobei die Genitalien nur ein Aspekt davon sind, die zudem in der Begegnung von Menschen im Alltag zivilisierter Länder für die Geschlechts-Wahrnehmung und Beurteilung der Attraktivität eines Menschen i.d.R. keine Rolle spielen:

            „Unter dem Phänotyp versteht man das äußere Erscheinungsbild eines Organismus…Das Erscheinungsbild – also der Phänotyp – hängt nicht nur von den genetischen Eigenschaften des Organismus ab, sondern auch von Umweltfaktoren und auch psychologischen Einflüssen. Man spricht in der Fachliteratur gerne davon, dass der Phänotyp die Summe aller morphologischen, physiologischen, psychologischen und molekularen Merkmale eines Individuums ist.“
            https://www.frustfrei-lernen.de/biologie/genotyp-phaenotyp-unterschied.html

    • Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch so leben darf wie er will, solange er nicht Rechte Dritter verletzt, und da niemand reinzureden hat. Auch denke ich, dass jeder Mensch mit persönlichen Problemen einen Anspruch auf Unterstützung von der Gesellschaft hat. Beides gilt ausdrücklich auch für Transen. Ich bin NICHT gegen Transsexuelle.

      Zu kritisieren ist nur eine bestimmte politische Ideologie und ihr Machtanspruch, die diese Gruppe missbraucht, und die auch gar nicht für alle Transsexuellen spricht.

      Transsexuelle als solche sind cool.

      • „Zu kritisieren ist nur eine bestimmte politische Ideologie und ihr Machtanspruch, die diese Gruppe missbraucht, und die auch gar nicht für alle Transsexuellen spricht.“

        Volle Zustimmung!

        „Transsexuelle als solche sind cool.“

        Die allermeisten originär transsexuelle Menschen (NGS) leben post-op. völlig unauffällig und zufrieden in und mit ihrem sozialen Umfeld, ohne lautstark-penetrante Beanspruchung eines ominösen „Opferstatus“ und dergleichen.
        Als „solche“ sind Transsexuelle in der Tat „cool“!

      • Transsexuelle als solche sind auch nicht cooler als andere Menschen. Ansonsten teile ich deine Sicht.
        Das Stöckchen, über das wir hier springen, heißt doch: Zwietracht aufgrund der Hervorherbung geschlechtlicher Identitäten.
        Und wer hat dieses Stöckchen in den Mittelpunkt geschoben? Der Feminismus.
        Jetzt stolpert er selber drüber und ist stinksauer. Und weil’s so weh tut, schimpft er auf die Männer. Feministen behaupten sogleich, Männer stünden in Wirklichkeit hinter dem Transaktivismus. Er sei im Grunde ein patriarchaler Anschlag auf die hart erkämpften feministischen Privilegien, den es abzuwehren gelte.

        Deswegen bin ich weder wie PfefferundSalz gegen Transsexualität, noch finde ich sie cool. Aber der dazu präsentierte Aktivismus ist genauso gesellschaftsspaltend wie der Feminismus. Und da er aus der gleichen Grundhaltung entsteht, nämlich geschlechtliche Identität und diesbezügliche Benachteiligungsgefühle stünden über allem, ist er der einzige adäquate Gegner des Feminismus.

        Das macht ihn in der Tat euin bisschen cool. Aber nur den Aktivismus, nicht hingegen die eigentliche Geschlechts- oder Sexualitätsform.
        Denn meiner Meinung nach muss das Ziel sein, sich auf die Gemeinsamkeiten zu besinnen, darauf dass wir alle Menschen sind und uns ergänzen und friedlich kooperieren sollten.
        Und da wirken sowohl nach außen gekehrter Feminismus wie auch Transaktivismus schädlich und spaltend. Sein Geschlechtsleben kann jeder im Privaten halten, wie er will. Aber im gesellschaftlichen Zusammenleben haben meiner Meinung nach weder Transaktivismus noch Feminismus etwas zu suchen.

          • Transsexualität ist nicht in Ordnung. Es ist eine gravierende psychologische Störung mit weitreichenden Implikationen und Risiken für das Leben der einzelnen Menschen. Man sollte diesen Menschen helfen aber ihre Störung nicht normalisieren.

  17. Das Grundproblem ist doch, dass Feministen unbedingt darauf bestehen, alle Männer sind privilegierte Unterdrücker und aller Frauen werden von diesen unterdrückt. Selbst wenn man einen superbezahlten Job an einer Universität hat, unerdrückt einen jeder Kanalarbeiter.
    Da es diese gesellschaftliche Unterdrückung nicht oder kaum noch gibt, unterlaufen Transmenschen dieses Narrativ. Die haben es in der Gesellschaft nun wirklich nicht gerade leicht. Um nun aber auf dem Siegerpodest der Unterdrückten oben bleiben zu können, muss man sich als Feministin schon ziemlich verbiegen.
    Mittlerweile steigt man ja auch bei dem Jargon kaum noch durch, scheinbar kommen täglich neue Begrifflichkeiten und Schubladen dazu. In meinem real life merke ich davon eigentlich überhaupt nichts, ich kenne zwar auch ein paar Schwule und Lesben, aber die definieren sich jetzt aber nicht nur über ihre Sexualität.

    • „Um nun aber auf dem Siegerpodest der Unterdrückten oben bleiben zu können, muss man sich als Feministin schon ziemlich verbiegen.“

      Es ist doch ganz einfach. Die Feministin muss die Transfrau über sich heben und als Überwindung der toxischen Männlichkeit feiern….

      Das Problem nun scheint „nur“ zu sein, dass diese Transfrauen den Feministinnen nur wie die machtergreifenden Männer erscheinen, die sie immer bekämpft haben und weswegen sie jetzt meinen, diese Transfrauen seien die Gesandten des männlichen Patriarchats.

      Die Feministinnen werden ja ganz klar Männern untergeordnet, nämlich jenen Männern, die sich entschieden haben Frau zu sein.

      Das stand seit gefühlten Ewigkeiten im Raum. Aber erst wenn es konkret wird, durch dieses Gesetz jetzt, dann macht es klick. Wenn es eigentlich schon zu spät ist.

  18. Gab es denn eine Diskussion bei der (hier in diesen Reihen sehr viel mehr geschätzten) FDP?

    „Dazu aus dem Wahlprogramm 2021:

    Wir Freie Demokraten wollen das Transsexuellengesetz abschaffen und durch ein Selbstbestimmungsgesetz ersetzen. Änderungen des Geschlechtseintrags im Personenstand müssen ohne diskriminierende Hürden grundsätzlich per Selbstauskunft möglich sein. Ein erweitertes Offenbarungsverbot soll vor Diskriminierung schützen. Aufklärungs- und Beratungsangebote wollen wir stärken. Die Kosten geschlechtsangleichender Behandlungen müssen vollständig von den Krankenkassen übernommen werden. Medizinisch nicht notwendige genitalverändernde Operationen an intergeschlechtlichen Kindern sind wirksam zu verbieten, um deren Selbstbestimmung zu stärken.“

    https://www.fdp.de/forderung/transsexuellengesetz-durch-selbstbestimmungsgesetz-ersetzen

    „Es ist normal, dass es Menschen gibt, bei denen das der Fall ist. Und deshalb haben sie einen respektvollen Umgang verdient, wenn ihnen der Staat gegenübertritt. Das wollen wir jetzt verwirklichen, weil diese Pathologisierung, diese Behandlung wie eine Krankheit, durch nichts zu rechtfertigen ist. Das ist eine Debatte, die in der Medizin und unter Psychotherapeuten längst entschieden ist.“

    Buschmann erklärte, dass die Änderung des Personenstands und Geschlechtsangleichungen zwei getrennte Themen seien: „Es wird in der Debatte immer wieder in einen Topf geworfen, aber die Dinge sind getrennt zu behandeln.“ Die Änderung des Personenstands sei eine Formalie. Für geschlechtsangleichende Eingriffe gebe es eigene medizinische Fachempfehlungen. …

    Michael Kauch, Vorsitzender des Verbandes der Liberalen Schwulen und Lesben, begrüßte, dass Erwachsene zukünftig durch Eigenerklärung gegenüber dem Standesamt den Personenstand ändern könnten: „Unabhängig von Gutachten, Gerichtsverfahren und körperlicher Geschlechtsanpassung“. Dies sei eine zentrale Verbesserung, denn niemand kenne sein Geschlecht und sein Geschlechtsempfinden so gut wie der betreffende Mensch.“

    https://www.fdp.de/selbstbestimmungsgesetz-ist-ueberfaellig

    Nochmal ausführlicher aus dem Gesetzesvorschlag des Justizministers… der den Änderungsbedarf ja auch durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts begründet sieht (gabs dazu schonmal nen Thread?):

    “ • Für Minderjährige bis 14 Jahre oder bei Geschäftsunfähigkeit
    des Minderjährigen geben die Sorgeberechtigten die Ände-
    rungserklärung gegenüber dem Standesamt ab.
    • Ab 14 Jahren geben die Minderjährigen die Erklärung selbst
    mit Zustimmung der Sorgeberechtigten ab. Um die Persönlich-
    keitsrechte der jungen Menschen zu wahren, kann das Famili-
    engericht in den Fällen, in denen die Sorgeberechtigten nicht
    zustimmen, orientiert am Kindeswohl – wie auch in anderen
    Konstellationen im Familienrecht – die Entscheidung der El-
    tern auf Antrag des Minderjährigen ersetzen. …

    Bereits 2011 hat das Bundesverfassungsgericht geur-
    teilt, dass eine Änderung des Geschlechtseintrags nicht von
    geschlechtsangleichenden medizinischen Maßnahmen abhän-
    gig gemacht werden darf. … Das Bundes-
    verfassungsgericht hatte die Möglichkeit einer Änderung des
    Geschlechtseintrags im Personenstandsregister eingefordert. …
    Laut Bundesverfassungsgericht kann die Geschlechtszugehö-
    rigkeit nicht allein nach den physischen Geschlechtsmerkma-
    len bestimmt werden. Sie hängt wesentlich auch von der psy-
    chischen Konstitution eines Menschen und seiner nachhaltig
    selbst empfundenen Geschlechtlichkeit ab, d.h. seiner Ge-
    schlechtsidentität.
    • In den medizinischen und psychosozialen Wissenschaften be-
    steht zudem weitgehend Einigkeit darüber, dass sich das Ge-
    schlecht nicht allein nach genetisch-anatomisch-chromosoma-
    len Merkmalen bestimmen oder gar herstellen lässt, sondern
    von sozialen und psychischen Faktoren mitbestimmt wird.
    Diese Sicht teilt etwa auch die Bundesärztekammer.

    Das Gesetz wird ein erweitertes und bußgeldbewehrtes Offen-
    barungsverbot enthalten. Es soll verhindern, dass transge-
    schlechtliche Menschen gegen ihren Willen zwangsgeoutet
    werden.“

    • Auch aus meiner Sicht gibt’s da einige Kritikpunkte.

      Schwierig finde ich bspw., dass die Kosten medizinischer Behandlungen weiterhin (jedenfalls in großen Teilen) von der Allgemeinheit getragen werden sollen – wohlgemerkt bei einem „nicht (mehr) als krankhaft“ eingeordneten Zustand.

      Es fallen jedem sicher etliche, eigentlich behandlungsbedürftige Umstände ein, wo die Krankenkassen bei Weitem nicht so großzügig sind… nehm ich mal als Beispiel den Wunsch nach Brustreduktion: da reicht es nicht, dass frau derbe Rückenprobleme hat, und die psychische Belastung durch übergroße Brüste sollte man sogar tunlichst vermeiden herauszustellen … da müssen genaue Vorgaben eingehalten werden (sprich: min. 500 g zu entfernendes Brustgewebe pro Seite), und dann ist die Übernahme immernoch ein langwieriger Kampf.

      Aber eine komplette Mastektomie rein aufgrund emotionaler Befindlichkeiten ist wiederum kein Problem?
      Passt nicht zusammen, find ich.

      • Da gebe ich dir grundsätzlich Recht. Das Problem ist, dass wahrscheinlich alle, die sich entschieden haben, das Thema aus dem Katalog der Krankheitsbilder zu entfernen, eigentlich wissen, dass die ganze Chose klar Züge einer Krankheit oder besser einer Anomalie trägt. Der weit überdurchschnittliche Anteil an Menschen mit schweren seelischen Problemen mit suizidaler Tendenz deutet da meines Erachtens schon ziemlich in eine Richtung. Und es ist einfach billig, das alles immer nur mit der bösen Gesellschaft zu erklären, die diese Menschen so unterdrückt (Wo und wie denn bitte schön??? Kleiner Hinweis: es ist keine Unterdrückung, nicht immer und überall „repräsentiert“ und für das, was man ist gefeiert zu werden).

        Das Problem ist, dass sich zumindest in den aktivistichen Kreisen ein Symptom dieser Anomalie manifestiert hat, das bewirkt, dass man diese Anomalie keinesfalls als Anomalie betrachtet sehen möchte, sondern als eine eigene Form geschlechtlicher Identität. Das ist so ähnlich, als würden Menschen, die ohne oder mit dysfunktional deformierten Beinen geboren wurden, verlangen, dass man ihre körperlichen Anomalien nicht als Anomalien, sondern als neue Form der Mobilität betrachtet. Das ist offenkundig das Einknicken sachlicher und nüchterner Wissenschaftlichkeit vor hypersensibler Gefühligkeit und narzisstischem Aktivismus.

        Selbst wenn man das aber weiterhin als Krankheit – oder wohl wirklich passender als Anomalie – betrachten würde, wäre die nächste Frage, wie effektiv eine Behandlung in Form operativer Geschlechtsangleichungen ist. Ich weiß, dass es Fälle gibt, bei denen die Menschen tatsächlich hinterher weit zufriedener und mehr im Reinen mit sich selbst waren. Aber es gibt wohl auch den Effekt, dass die Zahl der Suizide und Postoperativen höher ist als unter Präoperativen. Ich weiß nicht, ob es hier war, aber ich habe vor einigen Jahren etwas gelesen über einen Wissenschaftler in Kanada, der wohl dem nachgehen und mögliche Gründe dafür erforschen wollte. Fand dann nicht statt, weil ihm mehr oder weniger direkt gesagt wurde, dass die Finanzierung einer solchen Forschung für ihn und die Universität politischer und professioneller Selbstmord wäre (das war schon zu Zeiten Trudeaus Kanada). Das hat mich so krass angeekelt. Da scheint es Statistiken zu geben, die so etwas andeuten und dann darf das nicht erforscht werden, weil es irgendwelche Arschlöcher nicht hören wollen und sich eine diese Arschlöcher anbetende postfaktische Politik zu sehr darin gefällt, mit Tugend zu wedeln und völlig blind und unhinterfragt alles unter dem Banner „Diversity“ zu feiern. Diesem Abschaum ist vollends egal, was da wirlich alles hintersteckt, denen ist scheißegal, wie es Betroffenen ergeht, die nicht dazu geeignet sind, sie öffentlichkeitswirksam als „stunning and brave“ zu feiern, die scheren sich nicht die Bohne um Menschen, die sich in Folge ihrer Politik reihenweise selber umbringen. Denen geht es NUR darum, SICH SELBST als die Guten zu fühlen und zu inszenieren. Man kann gar nicht so viel fressen, wie man kotzen möchte.

        • Zugegeben: kein wirklicher Zusammenhang zu Deinem Post, aber… (damit Du Dich nicht ignoriert fühlst^^)

          Ich hab gestern einen podcast gehört (der voll auf Linie war, natürlich), wo die Transfrau doch ernstlich meinte, ihr erster wichtiger „Transitionsschritt“ sei das Stechen von Ohrlöchern gewesen…
          Und ich dachte spontan: wie rückständig kann man sein?

          • „…(damit Du Dich nicht ignoriert fühlst^^) …“

            Keine Sorge, so aufmerksamkeitsgeil und empfindlich bin ich nicht… 😉

      • „Aber eine komplette Mastektomie rein aufgrund emotionaler Befindlichkeiten ist wiederum kein Problem?
        Passt nicht zusammen, find ich.“

        ist vielleicht aber auch deutlich billiger und fällt in deutlich weniger fällen an als eine verkleinerung, bei der man ja die Brust dann auch wieder schön gestalten muss

        • Es ist _etwas_ günstiger (google meinte: 3500 – 5000 € vs. ab 5500 €).
          Wenn man aber noch nur allein die Kosten für Hormone dazunimmt (die ja lebenslang genommen werden „müssen“), wird die Behandlung von Transpersonen sehr schnell sehr viel teurer für die Beitragszahler (pro Jahr schätzungsweise 1200 €).
          (Auf der anderen Seite müsste man eben auch das Einsparpotential sehen, dass sich durch die Verringerung – objektiv – körperlichen Leidens ergäbe)

          • „Wenn man aber noch nur allein die Kosten für Hormone dazunimmt (die ja lebenslang genommen werden „müssen“), wird die Behandlung von Transpersonen sehr schnell sehr viel teurer für die Beitragszahler“

            ja, aber davon gibt es eben sehr viel weniger.

          • Christian, irgendwie verstehe ich deine Argumentation aus sozial- und gesundheitspolitischer Sicht nicht wirklich. Sollte es ein Aspekt zur Bewertung, ob eine Leistung pauschal getragen wird oder nicht, für die Kassen sein, wie oft diese potentiell auftritt? Und vor allem, sollten sie dann ausgerechnet die Leistung pauschal übernehmen, die um wahrscheinlich einige Potenzen seltener auftritt, in der also Leiden behandelt werden, von denen weit WENIGER Menschen betroffen sind? Ich schätze, du hast hier deine Überlegungen zur Kostenkalkulation von Krankenkassen gefährlich unterkomplex und missverständlich wiedergegeben, aber deine in diesem Strang aufgetane Logik zu Ende gedacht, müsste eigentlich dazu führen, dass künftig sämtlich Krebsbehandlungen aus dem Leistungskatalog gestrichen werden. Krebstherapien dürften häufiger sein als Brustverkleinerungen und entsprechend um ein vielfaches seltener als Geschlechtumwandlungen und ihre Kosten können dabei schnell mal in die Millionen gehen.

            Also ich finde den Ansatz, Leistungen eher zu übernehmen, weil sie seltener anfallen und dadurchch insgesamt weit weniger Kosten verursachen dürften, irgendwie zynisch und hoffe, dass dies kein Kriterium bei der Leistungsvergabe von Krankenkassen darstellt.

          • also im Hinblick auf die Aktivisten ist es eigentlich ganz einfach: die haben ja (so weit mir bekannt ist) durchgedrückt, dass „Störungen der Geschlechtsidentität“ von der ICD-10 Liste geflogen sind, das ist also offiziell keine Krankheit mehr, kann nicht mehr diagnostiziert werden, und noch viel wichtiger: nicht behandelt. Und logischerweise kann auch keine KRANKENversicherung da irgendwelche entstehenden Kosten übernehmen.

            Das ist mit Sicherheit nicht im Sinne der Betroffenen, aber ich geh davon aus dass es da irgendwann man eine Klage und dazu den passenden Shitstorm geben wird.

          • „Christian, irgendwie verstehe ich deine Argumentation aus sozial- und gesundheitspolitischer Sicht nicht wirklich. Sollte es ein Aspekt zur Bewertung, ob eine Leistung pauschal getragen wird oder nicht, für die Kassen sein, wie oft diese potentiell auftritt?“

            Ich würde differenzieren: Um so eher etwas eine tatsächliche Krankheit ist um so weniger sollte es eine Rolle spielen. Um so eher etwas AUCH einen kosmetischen Effekt hat und evtl ein gewisser Mitnahmeeffekt statt einer tatsächlichen Behandlung vorliegt, um so eher müssen die Kosten eine Rolle spielen. Und da kommt dann natürlich auch das Volumen mit rein: Wenn eine verschwindend geringe Anzahl von Leuten eine Behandlung macht kann man eher großzügig sein als wenn die Behandlung, wenn sie bewilligt wird, auch von einem großen Teil der Leute genutzt werden würde.

            „Ich leide seelisch unter nicht schönen Brüsten“ könnte zur Folge haben, dass jede Frau, die nach ihren Kindern etwas hängende Brüste hat, diese korrigiert haben will, weil sie besonders darunter leidet. „Ich lasse mir die Brüste komplett abnehmen“ dürfte für die meisten Frauen uninteressant sein.

            „Also ich finde den Ansatz, Leistungen eher zu übernehmen, weil sie seltener anfallen und dadurchch insgesamt weit weniger Kosten verursachen dürften, irgendwie zynisch und hoffe, dass dies kein Kriterium bei der Leistungsvergabe von Krankenkassen darstellt.“

            Offiziell sicherlich nicht. Inoffiziell müssen Krankenkassen natürlich haushalten. Werden zuviele Leistungen gewährt und kommen sie nicht mit den Geldern aus gehen sie pleite bzw müssen ihre Beiträge erhöhen.

        • Ach, und: wenn ein (Bio-)Mann nachweislich psychisch durch die Form seiner Brust beeinträchtigt ist, übernehmen einige gesetzliche und private Krankenkassen die Kosten für den Eingriff oder bewilligen einen Zuschuss (dabei ist das nochmal ne Ecke günstiger als eine Mastektomie).

          Du darfst halt nur als (Bio-)Frau keine (u.a.) psychischen Probleme hinsichtlich Deiner Brustgröße beklagen – dann fällts unter „pure Kosmetik“ (wobei das – in die andere Richtung jedenfalls – auch mal anders war. Zu Beginn des Jahrtausends wurden Brustvergrößerungen bei attestierter, seelischer „Belastung“ auch übernommen).

          • „Zu Beginn des Jahrtausends wurden Brustvergrößerungen bei attestierter, seelischer „Belastung“ auch übernommen“

            Vielleicht haben Frauen das zu stark missbraucht um eine schöne Brust zu haben und damit war es einfach zu teuer.

          • Naja, also Du musstest schon flach sein wie ein Brett/(normalgewichtiger, untrainierter) Mann^^… Missbrauch kanns da in dem Sinne nicht wirklich gegeben haben.

            Trotzdem find ich natürlich, dass eine Brust im Umfang eines z. B. 75J-Körbchens nochmal ganz andere, (dringlichere) gesundheitliche Implikationen hat und also in jedem Fall einem solchen Wunsch entsprochen werden sollte. Is aber nich.

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