Selbermach Mittwoch

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182 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch

  1. Energie wird knapp und teuer. Macht ihr euch Gedanken zum kommenden Winter?
    Ich habe einen vollen Öltank 🙂 aber ohne Strom wird das auch kritisch.

    • Am ehesten mache ich mir Sorgen um einen hysterischen Blackout. Da wir ja alle Energieformen inzwischen böse finden, boykottieren oder abschalten, werden die unzähligen Schneeflöckchen im Winter ihre Heizlüfter anschalten, um mit „sauberem“ Strom zu heizen. Vati zahlt’s ja.

      Das machen dann unsere Netze nicht mit. Die sind ja schon am Taumeln, wenn mal viel Windenergie eingespeist wird.
      Wenn die Stromnetze kollabieren, könnte unsere Zivilisation wie Dominosteine umfallen. Dann stehen wir zwischen „Klapperschlange“ und „The Walking Dead“. Die können wir dann aber auch nicht mehr sehen, um uns Tipps zu holen.

      Für deine Ölheizung würde ich einen solarbetriebenen Notstromakku kaufen, um die überhaupt starten zu können, wenn kein Strom fließt.

        • Na ja. Ich habe einen guten Freund, der ist in zentraler Postion bei einem großen Stromanbieter. Dem geht schon seit einiger Zeit der Hintern auf Grundeis, was die Netze betrifft. Seit die „Erneuerbaren“ eingespeist werden, wackelt es an allen Ecken.

          Und unterschätze nicht die Angst. Wenn kein Wasser mehr kommt, wenn das Telefon, das Licht nicht mehr geht, dann wird es erstmal sehr chaotisch. Dann macht auch der Aldi nicht mehr auf, weil ja die Kassen nicht mehr laufen.

          Unheilvolle Gruppendynamik bricht dann durch. Plünderungen überall. Man sieht es als Notwehr, weil ja die Läden nicht mehr öffnen.

          WarlordInnen werden erst an die Macht kommen, wenn sich der erste Wahnsinn gelegt hat und alles weitgehend abgegriffen ist.

          Es ist schon in gewisser Weise ein Spiel mit dem Feuer, das Grün-Rot da jetzt startet.

          Rien ne va plus

          • Man könnte euch ernster nehmen, wenn ihr nicht so schnell dabei wärt, anderen im Angesicht einer Krise, die wirklich zehntausende Todesfälle gefordert hat, Panikmache vorzuwerfen.

            Viel Erfolg weiterhin beim preppen. Schön zu sehen, dass die alte Weisheit „Vorsicht ist besser als Nachsicht“ nicht ganz vergessen ist.
            Und bitte aufpassen dass euch der wohlige Schauer der nahenden Apokalypse nicht allzu angenehm wird…

          • Pingpong, ein Blackout ist eine echte Bedrohung, darauf muss man sich vorbereiten.
            Corona war keine Krise. Es sind alte Leute gestorben, die sonst die Grippe erwischt hätte.
            Wäre ich Kanzler gewesen, hätte ich sofort einen Krisenstab eingerichtet und Krankenhäuser besser vorbereitet, statt geschlossen. Ich hätte auch keine Betten abgebaut. Und statt 200 Mrd zu verpulvern, hätte ich 10 Mrd oder so in das Gesundheitswesen gesteckt. Und ich hätte den Geheimdienst angewiesen, den Lauterbach stumm zu schalten. Und dir hätte ich das Internet abgeklemmt.

          • @pingpong
            „im Angesicht einer Krise, die wirklich zehntausende Todesfälle gefordert hat“

            Die Energiekrise, die die Feindschaft ggü den „fossilen Energien“ gezeitigt hat, könnte leicht 100te von Mio bis Milliarden Menschenleben fordern…. Da ist Corona doch eher ein Waisenknabe dagegen.

            Und sorry ja, dieses Szenario ist eher weniger zum prickelnden Konsum geeignet und wohl deshalb weniger beliebt ….

        • Für was reicht die? Um das Handy zu laden? Wir haben einen 6kWh-Speicher, der wird i.d.R. über Nacht leer, Heizungspumpen, Kühlschränke, Licht, Radiowecker, am schlimmsten: Herd und Co, alles was warm werden soll.

          • Da haste so etwa 250-350W Grundlast .. das is schon ganz ordentlich, ich bin unter 100W, kleiner haushalt.
            Aber ne Autobatterie .. was hat die, 80Ah? also knappes kWh, wenn man alle Augen zudrückt … das wird eng

          • Heizung zieht im Mittel 100 Watt. Für 12 Stunden reicht die Autobatterie. Dann muss man laden. Frauentemperatur kriegst du damit nicht, aber zum überleben reicht es.

          • Naja zum überleben reicht ein guter Schlafsack, evtl noch ein zwei ordentliche Wolldecken dazu. Wir sind hier nicht in Sibirien. Was zum Wasser aufbereiten, Chlortabletten oder Filter, ein kleiner Sawyer oder Katadyn, paar haltbare Lebensmittel, Bohnen, Nudeln, Reis, kleiner Gaskocher. damit kommt man schon ziemlich weit

          • 33 Kilo Gas für den Kocher und Wasser ist hier kein Problem. Aber Reis Pasta und Bohnen sind sehr eintönig

          • @Mika

            „Heizung zieht im Mittel 100 Watt“

            Die Heizungspumpe vielleicht, wenn du die Autobatterie irgendwie in dein Hausnetz bekommst oder direkt anschließen kannst (was nicht trivial ist, weil du noch einen Wechselrichter etc. brauchst und wissen musst, was du tust).

            Schon bei einem simplen Heizlüfter kannst du eine Null ranhängen, nichts verbraucht soviel Strom wie Wärmequellen. Ich habe von früher noch einen Warmwasserboiler, der zieht 3500 Watt, wenn ich den anschalte, die Ölradiatoren fangen bei 2000 oder so an, da kann ich zumindest nur einen anmachen und wenn der Staubsauger dazukommt, fliegt die Sicherung raus. Eine Platte des Elektroofens, auf voller Stärke, zieht ebenfalls rund 2500 Watt.

            Seit ich die PV-Anlage habe, weiß ich das relativ genau, weil man minutengenau nachschauen kann, was gerade reinkommt und was verbraucht wird.

          • Die Batterie ist nur für die Heizung und nicht im Hausnetz. Das würde nicht klappen. Ich habe einen Elektriker nebenan, der hat eine Notschaltung gebaut. Hier auf dem Dorf geht das übern Zaun. Wenn es richtig hart wird, kommt der Trecker zum Einsatz, damit können 10-12 Haushalte versorgt werden. Kabel haben wir genug und Diesel ist auch genug da. Zumindest für Heizung und Licht reicht es. Gekocht wird dann mit Gasflaschen. Hier hat auch jeder noch einen alten Holzofen im Schuppen. Probleme gibt es erst, wenn die Städter kommen.

          • @Andreas

            Da haste so etwa 250-350W Grundlast“

            Ja, 250-300W Grundlast, ist halt ein weitgehend ungedämmtes Haus mit 4 Personen. Ich habe den Stromverbrauch schon optimiert, aber sehr viel niedriger komme ich nicht ohne Lebensqualitätseinbußen. Den Hauptverbrauch legen wir mittlerweile auf die Sonneneinstrahlungszeit, den ganzen Tag über verbrauchen wir so 5-10kWh die wir (bei moderater Sonne) auch ganz gut gedeckt bekommen.

            „Bohnen, Nudeln, Reis“

            Fett ist noch wichtig, hohe Energiedichte und macht satt. Am besten Öle, die halten lange. Mehl und Zucker habe ich ein Durchgangslager von je ca. 10 Tüten, sehr kompakt, sehr hohe Energiedichte und leicht zubereitbar. Ich überlege, ob ich noch Eiweißkonzentrat kaufe, Proteine sind eigentlich am Wichtigsten, aber mir fehlt noch ein bisschen die Idee, was da geeignet ist. Es soll ja lange halten und auch im Normalbetrieb verbrauchbar sein.

          • Ja, 250-300W Grundlast, ist halt ein weitgehend ungedämmtes Haus mit 4 Personen. Ich habe den Stromverbrauch schon optimiert, aber sehr viel niedriger komme ich nicht ohne Lebensqualitätseinbußen.

            Jo, klingt so als ob da nicht viel Einspaarpotential drin ist.

            „Bohnen, Nudeln, Reis“
            Ja, ich hatte in erster Linie die Haltbarkeit im Sinn. Das kannste halt ewig und drei Tage lagern. Und ich war von kurzfristigen Problemen, also im Wochen- bis unteren Monatsbereich, ausgegangen. Wenn hier tatsächlich die Gesellschaft zusammenbrechen sollte, dauerhaft, haben wir eh andere Probleme.
            Fett … ja, hat natürlich hohe Energiedichte, und macht auch satt, stimmt .. aber mit den ganzen Pflanzenölen (Sonnenblumen-, Raps- und Co) ziehst du dir halt auch diese ganze Omega3/Omega6 Problematik rein, viel zu viel Omega6, viel zu wenig Omega3, und zusätzlich schlechte Konvertierung von pflanzlichen Omega3 in welche, die wir verarbeiten können (EPA/DHA) .. ist aber mehr ne mittel- und langfristige geschichte, bevor das zum Problem wird.

            Aber mit Reis und Hülsenfrüchten kommst du recht weit, viel Energie, paar Ballaststoffe für die Sättigung, und recht ordentlich Protein, in der Kombi Reis+Bohnen oder Reis+Linsen sogar vollständig (alle essentiellen enthalten). Ab und zu noch einen Fisch oder einen Hund (je nach Verfügbarkeit und persönlichen Vorlieben) und du bist bei ner asiatischen Diät.

          • @Mika

            „Die Batterie ist nur für die Heizung und nicht im Hausnetz. Das würde nicht klappen. Ich habe einen Elektriker nebenan, der hat eine Notschaltung gebaut.“

            Also schon die Heizungspumpen, gut, wenn es ein Elektriker gemacht hat, wird es schon passen, auch wenn ich keine Ahnung habe, was der da gebastelt hat 🙂

            „Hier auf dem Dorf geht das übern Zaun.“

            Na ja, bei uns leider nicht, man kennt zwar seine Handwerker, aber als Reigschmeckte leider noch nicht gut genug, damit die sofort springen und unkonventionelle Lösungen basteln 🙂

            „Wenn es richtig hart wird, kommt der Trecker zum Einsatz, damit können 10-12 Haushalte versorgt werden. Kabel haben wir genug und Diesel ist auch genug da. Zumindest für Heizung und Licht reicht es. Gekocht wird dann mit Gasflaschen. Hier hat auch jeder noch einen alten Holzofen im Schuppen. Probleme gibt es erst, wenn die Städter kommen.“

            Ja. Strom sieht bei mir am problematischsten aus, wenn der weg ist, wirds schwierig. Ansonsten hab ich noch altes Heizöl (falls das noch gut ist) und Öl-Einzelöfen, den alten Schornstein habe ich extra so gelassen. Alte Ölradiatoren und Heizlüfter. Einen Werkstattofen und noch so einen kleinen, mit dem man auch kochen kann, für Holz. Nur das Holz fehlt noch, das soll im September kommen, bestellt hatte ich im Juni 😦 hoffentlich bekomme ich noch den Preis von damals, der hat sich mittlerweile verdreifacht. Als Lückenfüller habe ich noch so einen Spirituskocher, Spiritus kann man lange aufheben und ist einfach in der Handhabung und auch für andere Sachen verwendbar (Desinfektion usw.)

          • @Androsch
            „Nur das Holz fehlt noch, das soll im September kommen, bestellt hatte ich im Juni“

            Finde immer, dass es besser ist, das möglichst früh zu bekommen, im Mai etwa. Dann ist es noch nicht so heiss und den Tag Schichten, den ich üblicherweise brauche, bringe ich dann besser rum.

            Ob es diese vielbeschworene Versorgungskrise tatsächlich auch im ländlichen Raum gibt, weiss ich nicht, mein Lieferant jedenfalls war wie immer verlässlich.

            https://www.agrarheute.com/markt/marktfruechte/brennholz-oft-ausverkauft-ausnahmezustand-brennholz-markt-595662

            Grösster Preistreiber beim Holz sind die monopolistisch handelnden Gemeinden, die ihre Holzlose zu Mindestgeboten feilbieten, die sich an den Energiepreisen für Öl zB orientieren. Soviel zur freien Marktwirtschaft in diesem Bereich.

          • @Androsch

            Ich überlege, ob ich noch Eiweißkonzentrat kaufe, Proteine sind eigentlich am Wichtigsten, aber mir fehlt noch ein bisschen die Idee, was da geeignet ist. Es soll ja lange halten

            Früher und in den USA hatten oder haben Menschen dafür eine Riffle. Die schießen sich ein Wildschwein und laden dann die Gemeinschaft zum Schmaus ein. Die Reste kann man mit Salz oder Trocknung konservieren.
            Die radikalen Veganer gehen während des Festmahls Wildkräuter pflücken.

          • @Alex

            Ja, ich weiß gar nicht genau ob es Juni war oder zeitiger, der hatte letztes Jahr bei der Lieferung gesagt, wir sollen zeitiger bestellen. Das ist ein relativ lokales Sägewerk, welches aus den Spänen Holzbriketts macht. Da die selbst ausliefern (keine Spedition), halt nur in bestimmten Umkreis und natürlich optimieren die dann die Strecke, um mehrere Kunden abzudecken. Mitte September soll es kommen. Zwei Tonnen hab ich noch rumliegen, die reichen aber nicht über einen kalten Winter, mal sehen.

            @beweis

            Hab mir vorhin so Fitness-Eiweißkonzentrat gekauft, welches man anrühren kann. Das Zeug hält m.W. ewig, zumindest hatte ich sowas schonmal. Ein- bis zwei Wochen überlebt man auch so, aber falls es einen Hungerwinter gibt (was ich eigentlich nicht vermute, aber heutzutage ist nichts mehr sicher), will ich wenigstens die Kinder (im Wachstum) ordentlich versorgen können.

        • Hey Leute, alles gute Ideen, aber ich habe eine andere:

          Wir schalten Nord Stream 2 an, kaufen noch ein paar Gasfelder bei Putin gegen die besondere feministische Kälte hinzu, bauen ehrliche Lausitzer Braunkohle ab, besorgen uns ein paar Brennstäbe für die Atomkraftwerke und beenden den Ölboykott gegenüber Russland.

          Schon haben wir Energie in Hülle und Fülle, die komplett grundlastfähig ist.
          Keiner friert, keiner hungert, durstet oder sitzt im Dunklen. Dann können wir uns wieder auf die Ängste vor Erd-Klimakterium oder einer Erkältung in hohem Alter konzentrieren.

          Einwände dagegen?

          • Wir schalten Nord Stream 2 an, wirkaufen noch ein paar Gasfelder bei Putin gegen die besondere feministische Kälte hinzu, wirbauen ehrliche Lausitzer Braunkohle ab…

            Einwände dagegen?

            Keine Einwände. Fang nur an damit, immer frisch ans Werk!

            Oder meinst du mit „wir“ am Ende gar nicht dich, sondern „die anderen“?

          • Ja. Widerspricht allen grünen Ideologien.
            Das Problem ist halt, dass wir aktuell grad Ideologen an der Macht haben.

          • @robert:

            Das Problem sind die Ansprüche an den Rundum-Versorgerstaat und die Vorstellung er müsse alle Unwägbarkeiten abwenden. Dieses problem ist nicht spezifisch für Grüne.

            Der Staat der sich um alles kümmert, erzeugt verkümmerte Bürger.

    • Ich recherchier gerade, wie das mit „Balkonkraftwerken“ aussieht, also paar Solarpanel, Wechselrichter, Laderegler, LiFePo4 Akuupack mit 2 oder 4kWh Kapazität. könnte für den Kühlschrank und Kleinkram reichen. Liefersituation ist allerdings beschissen, den Gedanken haben wohl viele .. bleibt nur Aliexpress/Alibaba, aus der Himmelsrichtung kommt die Technik eh.

      Naja, erst mal schauen was der Hausbesitzer zu der Idee meint

    • Bin nicht kälteempfindlich und habe mir warme Wollsachen gekauft. Lebensmittel für 3 Monate und genug Gaskartuschen um die aufzuwärmen. Wenn es schlimmer wird ist es eh egal.

    • Voller Öltank ist gut, ein Diesel-Aggregat (ein kleines reicht schon – geht nur um den Strombedarf des Brenners und eventuell Kühlschrank), Handpumpe und Schlauch passt da perfekt dazu…

  2. Auf ZON kann man von einer Studie lesen, warum Frauen weniger verdienen als Männer.

    Man hat herausgefunden:
    Frauen nehmen keine langen Pendelwege in Kauf.
    Frauen nehmen seltener unangenehme Arbeit an.
    Frauen machen weniger (Über-)Stunden.
    Frauen bewerben sich nicht auf Führungspositionen.

    ABER: Frauen sind nicht Schuld daran, dass sie weniger verdienen.
    Es sind natürlich die Männer…

    https://www.zeit.de/2022/33/gender-pay-gap-maenner-frauen-familie-gehalt

    • Der Scheiß ist schon genau so seit über 10 Jahren bekannt, aber die feministische Zeit hat es jetzt auch bemerkt und da feministisch, kommt zu den falschen Schlüssen.

    • Der letzte Satz war ja wieder klar, Männer gehen lieber auf Arbeit, als sich um ihre Familie zu kümmern. Das mag es natürlich auch geben, aber wer fährt denn freiwillig jeden Tag mehr Kilometer und arbeitet länger, weil das ja voll der Spaß ist. Ich weiß noch, als ich meiner Ex vorgeschlagen habe, wir reduzieren beide unsere Stunden. Die hat geguckt, als hätte ich einen Dreier mit unserem 80jährigen Nachbarn vorgeschlagen. Sie geht kürzer und ich weiter voll. Obwohl ich nicht nach Feierabend nur Candy Crush gespielt habe.

    • Jetzt… und hier!

      Ich fange an, indem ich das Thema des Threads gleich infrage stelle: Trump ist bloß ein Symptom. Er ist die Gasumlage des us-amerikanischen politischen Systems: Sich (nur) mit ihm zu beschäftigen bedeutet, die ungleich höheren Steigerungen des regulären Gaspreises aus den Augen zu verlieren. Das amerikanische System ist grundlegend kaputt, Trump ist nur ein weiterer Sargnagel im Traum von der amerikanischen Demokratie (der vielleicht immer schon nur einer war).

      Ohne Geld und reiche Sponsoren läuft in der Politik gar nichts. Konsequenterweise ist die Mehrheit der Kongressabgeordneten Millionär. Wahlmanipulation und Wahlbetrug sind an der Tagesordnung: Gerrygemanderte Wahlkreise, Behinderungen bei der Wählerregistrierung, der Einsatz von Wahlcomputern. Die meisten Gefängnisinsassen pro Einwohner aller statistisch erfassten Länder weltweit und damit einhergehend Wahlrechtsentzug für Millionen Bürger. Ein antiquiertes Präsidentschaftswahlsystem. Ein faktisches Klassenjustizsystem: Wer arm ist, hat keine Chance auf ein faires Verfahren. Zehntausende machen lieber falsche Geständnisse, um eine unausweichbare Haftstrafe zu verkürzen. Die MSM ideologisch aufgeladen und moralisch bankrott. Zwei politische Lager, die das Bekämpfen des politischen Gegners* über nationale Interessen stellen. Eine außen- und militärpolitisch voll auf Linie getrimmte Unterhaltungsindustrie. Ein Bildungssystem, dass nur an der Spitze glänzt, aber in der Breite marode ist…

      Das alles gab es schon vor Trump und gibt es ohne ihn auch weiterhin. Trump ist nicht das Problem, Trump ist nur ein weiterer Problemtropfen in einem Ozean von Problemen. Dieser Ozean wird wegen Trump aber nicht überlaufen.

      Von daher kann man sich mit gewisser Berechtigung auch der Meinung eines manchmal überraschend klugen damaligen Neuntklässlers anschließen, der während des US-Wahlkampfs 2016 seine Anhängerschaft zu Trump und Gegnerschaft zu Clinton wie folgt begründete:
      Trump ist genau so scheiße wie Clinton. Aber Trump hat den höheren Unterhaltungswert!

      *der sich auch mal im eigenen Lager befinden kann

      • „Ein Bildungssystem, dass nur an der Spitze glänzt, aber in der Breite marode ist…“

        Uh, die Anstalten der höheren Bildung waren es, die den Wokismus ausgebrütet haben und das ist vermutlich das allerübelste, was man über die gegenwärtige USA sagen könnte 😦

          • Bei den Nobelpreisen frage ich mich manchmal, ob die nicht früher glanzvoller waren. Aber wie auch immer: die Spitzenleistungen dieser Hochschulen werden doch arg durch die Hingabe von den im Rampenlicht stehenden Elitehochschulen an den Wokismus geschmälert und deren antiwissenschaftlicher Einfluss auf wissenschaftliche Zeitungen wie Nature oder Lancet ist alles andere als ein Ruhmesblatt und dürfte auch dauerhaft die Qualität der Nobelpreisträger senken.

          • „Trump ist genau so scheiße wie Clinton. Aber Trump hat den höheren Unterhaltungswert!“

            Der war gut. Ich würde eher sagen: Weder Trump noch Clinton vertreten meine Interessen, aber ersterer widerspricht den Meinen nicht so sehr (keine oder weniger Geschlechter- und Rassendiskriminierung aka Feminismus/“Anti“-Rassismus).

  3. Ich hab hier nochmal was zum allseits beliebten Thema Klimaerwärmung .. der Vortragende Professor ist Physiker, also nur bedingt vom Fach, hat meines Erachtens eine unverkrampfte Sicht auf die Dinge. Leute mit festgefügter Meinung brauchen sich das allerdings nicht zu geben.

    • Interessanter Vortrag.
      Ich verstehe den so: Wenn mehr Menschen auf dem Planeten industrialisiert leben, dann erwärmt sich die Atmosphäre, was zu mehr Vegetation und Wohlstand führt. Umso mehr Wohlstand erreicht ist, umso stärker sinkt allerdings die Geburtenrate. Und umso geringer die Geburtenrate, umso geringer die CO2-Emissionen, was eine Abkühlung nach sich zieht. Vielleicht wird ein Absinken der Populationsdichte auch etwas beschleunigt durch virale Gain-of-function-Maßnahmen oder Kriege.
      Alles soweit schlüssig.

      Aber warum dann so ein Bohei um das Thema? Warum bringt man plötzlich aktionistisch die Infrastruktur ins Wanken aufgrund von Modellierungen, die wie immer von linearen Fortschreibungen ausgehen und dann in 10.000 Jahren ein Absaufen des Kölner Domes prognostizieren? Der ist doch schon viel früher durch die Taubenkacke zerfressen.

      Ich halte den Aktionismus für fatal. Der Mensch sieht sich nicht mehr als Teil dieser Welt, sondern als der Bestimmer über diese Welt. Damit sorgt er sehr kurzfristig für massive und elementare Veränderungen, deren Seiteneffekte und Folgewirkungen er nicht annähernd umreißen kann.

      • Auf Publico gabs neulich einen feinen Beitrag zur (politischen) Streitkultur, über das immer häufigere Auftreten des „Sich-gezielt-dumm-Stellens“: https://www.publicomag.com/2022/08/hafermilch-und-zahlenbrei-wie-moralpolitik-medien-und-twitter-die-faehigkeit-zu-rationalem-streit-ruinieren/
        den solltest du dir mal reinziehen … evtl kommt dir das Pattern bekannt vor.

        Und nein, wir reden nicht von einem Zeithorizont von 10.000 Jahren, da kannst gut und gerne 2 Nullen wegstreichen. Aber ich werde da keine Diskussion anfangen, das scheint mir so erfolgversprechend wie mit einem Junge-Erde-Kreationisten die Evolutionstheorie zu diskutieren.

        • Und nein, wir reden nicht von einem Zeithorizont von 10.000 Jahren, da kannst gut und gerne 2 Nullen wegstreichen.

          Ich will das auch gar nicht diskutieren, sondern nur obigen Professor zitieren. Minute 17:10 :

          …haben wir eine Meeresspiegelerhöhung von 80 Metern. Und das kommt hin, das haben die richtig ausgerechnet. Nur, es dauert einige tausend Jahre, selbst wenn es jetzt sofort so warm werden würde, bis dieses Eis abgetaut ist.
          Aber in der Tat: Das ist das Problem, der Meeresspiegel-Anstieg.

          Also jetzt die „letzte Generation“ auszurufen, ist doch schon etwas alarmistisch, oder?

        • „…das scheint mir so erfolgversprechend wie mit einem Junge-Erde-Kreationisten die Evolutionstheorie zu diskutieren.“

          Stellt sich nur die Frage, wer der Junge-Erde-Kreationist ist…

          Ich meine:

          Jung-Erde-Kreationist:
          Leugnet alles, was vor mehr als 6000-10000 Jahren existierte.

          Klimaalarmisten*:
          Ignorieren oder leugnen gar den (natürlichen) Klimawandel vor der Industrialisierung, weil man sonst nicht einfach die Erwärmung des 20. Jhs. zu 100% dem Menschen anlasten könnte.

          *Damit sei hier nicht jeder gemeint, der den Klimawandel für ein Problem hält, sondern die Apokalyptiker und jene, die arg in diese Richtung gehen.

          • @AD, mal aus Neugierde: Wen zählst Du denn _hier_ zu den Klimaalarmisten? Mir fällt hier, in diesem Forum, auf Anhieb nicht ein „Apokalyptiker“ oder jemand, „der arg in diese Richtung geht“, ein.

          • @Renton
            Also, hier hab ich eigentlich nur Gendern im Verdacht. Ansonsten fallen mir nur Leute von außerhalb, wie Luisa Neubauer und Greta Thunberg ein und zumindest Letztere glaubt definitiv an die nahende Klimakatastrophe.

          • Gendern, hm, bei dem wüsste ich es nicht zu sagen. Aber ich möchte es auch gar nicht herausfinden, würde das doch bedeuten, dass der Vollhonk hier wieder seinen verbalen Giftmüll ablädt. Es ist so gemütlich hier ohne ihn.

            Thunberg nimmt es bestimmt ernst. Ich finde es aber gar nicht schlimm, wenn es einige Menschen gibt, die übertreiben. Polarisierung kann eine Debatte auch bereichern, wenn sie zu einer Schärfung der Argumente zwingt. Unser Blognachbar @uepsi ist eigentlich auch ein bisschen extrem, aber damit erreicht er vielleicht auch mal den einen oder anderen, der es was heftiger vor Augen geführt zu bekommen braucht… Nur dürfen die Übertreiber nicht zu viele werden, sonst drohen Backlash, Blackout, und was der Anglizismen mehr sind.

          • „Ich finde es aber gar nicht schlimm, wenn es einige Menschen gibt, die übertreiben. “

            Müsste dann aber (einschließlich der Vorteile) auch für die entgegengesetzte Richtung gelten. Ich denke hier v.a. an die Treibhauseffektleugner (eigentlich müsste es -abstreiter heißen) und an diejenigen, die den menschlichen Einfluss auf den CO2-Gehalt der Atmosphäre abstreiten, und was es noch so alles in der Richtung gibt.

            Selbstverständlich kann dies aber nur dann gelten, wenn man die (beiden) Extreme auch kritisieren darf. Sonst vermehren sich ihre Mitglieder wie Karnickel.

          • Ja, das ist ein Problem.

            Das Wort „Abstreiter“ gefällt mir sehr viel besser als das ideologisch aufgeladene „Leugner“, dass das bewusste Vortragen einer Unwahrheit unterstellt.

          • „Ich finde es aber gar nicht schlimm, wenn es einige Menschen gibt, die übertreiben.“

            Übertreibung ist katastrophal. Ob ein Problem komplett gelogen ist, oder ein kleines Problem durch Übertreibung zu einem riesengroßen aufgeblasen wird, macht keinen großen Unterschied. Beides hat die gleichen fatalen Folgen:

            Die Gesellschaft verwendet große Mengen an Ressourcen zur Lösung dieses vermeintlichen „Problems“, das diesen Aufwand gar nicht wert ist. Diese Ressourcen fehlen dann zur Lösung tatsächlicher Probleme.

            Deswegen sind solche Übertreibungen genauso kriminell wie Lügen. Sie _sind_ Lügen.

      • Und seine Schlüsse auch, z.B., 13:09 -> da fehlt das valide Mittelglied. Die Tatsache, dass CO2 Strahlung von der Erde absorbiert wird, bildet dieses Mittelglied nicht, denn seine nicht bewiesene Unterstellung ist, dass eine Erhöhung der CO2 Konzentration um x % zu einer wesentlichen Erwärmung führt, er aber nur die Tatsache der Absorption in der Tasche hat, nicht aber die wesentliche Größe des Effekts. Der Effekt einer Verdopplung des CO2 – Gehaltes auf die Erderwärmung wäre kaum messbar, womit der Schluss des Physikers zum Zeitpunkt 13:09 unzulässig ist und sein ganzer Vortrag hinfällig wird.

          • @Renton

            Dann kann man festhalten, dass die Überschlagsrechnung von Alfred Schack korrekt ist.
            Wenn das so ist, müsste die CO2-Ideologie das Argument so führen: Obwohl eine isolierte Untersuchung der Absorptionswirkung durch CO2 infolge einer Erhöhung der CO2 Konzentration in der Atmosphäre zur Erkenntnis führt, dass die Wirkung, also eine Erhöhung der Erdtemperatur, vernachlässigbar ist, führt das nicht zur Falsifikation der Voraussagen bzgl. hoher Temperaturanstiege durch Vermehrung von CO2, da es wesentlich stärkere indirekte Wirkungen, als die direkte Absorptionswirkung durch CO2 gibt. Die indirekten starken werden durch die schwache direkte Wirkung getriggert. Daher ist es notwendig, die Erhöhung der Menge an CO2 zu verhindern, was nicht notwendig wäre, gäbe es die indirekten Wirkungen nicht.

          • Im Prinzip ja. Ich würde nur einiges etwas anders formulieren:

            „CO2-Ideologie“ -> Klimaforschung
            „eine isolierte Untersuchung“ -> eine grobe Überschlagsrechnung, oder eine stark vereinfachte theoretische Betrachtung
            „Erkenntnis“ -> Ergebnis

            Soweit ich weiß, ist es auch Stand der Forschung, dass CO2 tatsächlich in der Hauptsache indirekt wirkt, u.a. durch diesen Effekt: Durch den leichten Temperaturanstieg infolge erhöhter CO2-Konzentration erhöht sich auch der Wassergehalt der Atmosphäre, was den ursprünglich nur leichten Temperaturanstieg deutlich verstärkt.
            (Ganz sicher bin ich mir aber gerade nicht.)

          • @renton
            Dazu einfach mal zwei Plausibilitätsargumente:

            1. Die Temperaturerhöhung durch den Treibhauseffekt auf der Erde beträgt derzeit ~32°C, davon kommen ~10% (~ 3°C) durch CO2 zustande. Bei einer Verdoppelung der CO2 Konzentration ist also eine Zunahme des Treibhauseffekt in der Größenordnung von weiteren ~3°C zu erwarten.

            2. Die Atmosphäre der Venus besteht zu 96.5% aus CO2 bei einem Atmosphärendruck von ~93 Bar. Dort gibt es einen Treibhauseffekt von ~500°C. Das widerspricht der Annahme, dass der durch CO2 verursachte Anteil des Treibhauseffekts hier auf der Erde sich durch höheren CO2 Partialdruck nicht steigern wird.

          • @Renton
            „Soweit ich weiß, ist es auch Stand der Forschung, dass CO2 tatsächlich in der Hauptsache indirekt wirkt, u.a. durch diesen Effekt: Durch den leichten Temperaturanstieg infolge erhöhter CO2-Konzentration erhöht sich auch der Wassergehalt der Atmosphäre, was den ursprünglich nur leichten Temperaturanstieg deutlich verstärkt.“

            Genau deshalb ist ein experimentelles Nachvollziehen der Wirkung des CO2 absolut unverzichtbar! Und ich werde nicht müde, die Arbeit an experimentelle Atmosphären zu fordern, auch um hier mögliche Wechselwirkung von verschiedenen Gaskomponenten zu untersuchen. Riesige Teilchenbeschleuniger sind ja heute kein Problem, aber an experimentelle Treibhäuser zur Untersuchung des Treibhauseffekts denkt kein Mensch?! Was für ein Unding!

          • @LoD

            Ad 1.: Diese Plausibilitätsbetrachtung wurde in quellwerks verlinktem Artikel ja gerade in Abrede gestellt, weil die Abhängigkeit der Temperatur von der CO2-Konzentration letztlich nicht linear, sondern über eine Exponentialfunktion erfolgen soll. (Aber, wie gesagt, dass ist auch eine viel zu einfache Überschlagsrechnung.)

            Ad 2.: Wieso hat die Venus denn eine niedrigere Gleichgewichtstemperatur ohne Treibhauseffekt als die Erde? Sie ist doch näher an der Sonne. Geht man dabei davon aus, dass sie ohne Atmosphäre kein Wasser hätte, oder wie kommt das zustande?

          • @renton

            Ad1: Klar, die Venus hat einen ~250000-fach höheren CO2 Partialdruck als die Erde und der CO2 bedingte Treibhauseffekt ist temperaturmässig „nur“ ~130-fach größer. Dennoch sollte man für eine größenordnungsmässige Abschätzung bei der geringen CO2 Konzentration in der Erdatmosphäre eine lineare Annäherung machen können.

            Ad2: Je schneller ein Planet rotiert, desto wärmer seine Durchschnittstemperatur:
            https://www.drroyspencer.com/2016/09/the-faster-a-planet-rotates-the-warmer-its-average-temperature/
            Die Venus hat praktisch keine Eigenrotation.

          • @LoD

            Ad 1: Mh :-/ Es hat schon seinen Grund, dass die heutigen Klimamodelle auf Supercomputern laufen. Diese einfachen Annäherungen sind halt viel zu unterkomplex. Ich finde, es hat wenig Sinn, zu streiten, welches falsche Modell richtig ist – das Ergebnis steht bereits fest.

            Ad 2: Ah, die weitaus stärkere Abstrahlung auf der dauerbeschienenen Seite eines Planeten wegen der T^4-Abhängigkeit des Stefan-Boltzmann-Gesetzes sorgt für die niedrigere Durchschnittstemperatur. (Die T^4-Abhängigkeit dürfte auch ein Teil der Erklärung für den „nur“ 130-fach so starken Treibhauseffekt auf der Venus sein.) Merci!

          • @Lord
            „die Venus hat einen ~250000-fach höheren CO2 Partialdruck als die Erde und der CO2 bedingte Treibhauseffekt ist temperaturmässig „nur“ ~130-fach größer.“

            Die Eigenschaften des CO2 als Treibhausgas zu fungieren sind abhängig von Konzentration (oder Partialdruck), Temperatur und Wechselwirkungspartnern, wie andere solche Treibhausgase. Dabei sind die Spektren der Anregung und der Abstrahlung veränderlich, über diese Einflussgrössen, jeweils für sich ….

            Daher ist zu erwarten, dass die Bedingungen auf Erde und Venus sehr verschieden sind und keine einfache Linearität der Treibhauseffektivität des CO2 zu erwarten ist.

          • @Renton
            „T^4-Abhängigkeit des Stefan-Boltzmann-Gesetzes“

            Ah, die gute alte Zeit der Thermodynamik. Und gleichzeitig so persönlich besonders traurig, aber das ging sovielen der besten Wissenschaftler so.

            Es gibt natürlich viele Einflussgrössen bei der Wärmebilanz dieses Planeten Venus, die Erde ist einfach in jeder Hinsicht ausgeglichener.

          • @Renton

            Es hat schon seinen Grund, dass die heutigen Klimamodelle auf Supercomputern laufen. Diese einfachen Annäherungen sind halt viel zu unterkomplex. Ich finde, es hat wenig Sinn, zu streiten, welches falsche Modell richtig ist – das Ergebnis steht bereits fest.

            Letztlich geht es ja darum, ob ich als Individuum eine gegenwärtig stattfindende zivilisationinduzierte Klimaerwärmung als real anerkenne. Also irgendwie ein individuelles erkenntnistheoretisches Problem. Zum einen kann ich dabei entscheiden, ob ich eher kauzigen YouTube Gurus glaube oder mehr Vertrauen in die internationale Wissenschaftsgemeinde habe.

            Zum anderen kann ich schauen, ob ich die Ergebnisse der internationalen Wissenschaftsgemeinde im Rahmen meines eigenen Wissens für plausibel halten kann. Und da widerspricht erstmal nichts der Annahme, dass sich der CO2 bedingte Treibhauseffekt linear zum Partialdruck verhält; wohlgemerkt bei einem sehr geringen CO2 Partialdruck (0.4 Promille des Atmosphärendrucks) und bei einem geringen Anteil am Gesamttreibhauseffekt (10%).

            Und diese (unterkomplexe) lineare Annäherung ergibt halt ersmal nix substanziell anderes als die hochkomplexen Supercomputermodelle, nämlich ~3° Temperaturerhöhung bei Verdoppelung des CO2 Partialdrucks.

        • Also, so wie ich es verstanden habe, ist es so: Da CO2 Infrarotstrahlung absorbiert, emittiert sie auch welche (der Faktor ist immer der gleiche, bei gleicher Frequenz). Daher wird ein Teil der Strahlung der Oberfläche absorbiert und reemittiert. Letzteres geschieht in größerer Höhe, wo es kälter ist, so dass insgesamt weniger emittiert wird als es sonst würde, da die Strahlung mit der Temperatur steigt -> die Temperatur der Oberfläche muss steigen, damit wieder Gleichgewicht herrscht.

          Anmerkung: Wenn die Frequenzen mit maximaler Absorption gesättigt sind, kann die Absorption nur noch an den Flanken der Absorptionsbereiche steigen, so dass die Absorption und damit auch der Anstieg derselben geringer ist. Ansonsten hat nur noch die Tatsache, das bei steigender Konzentration auch die gesättigten Frequenzen von noch größerer Höhe aus emittiert werden, einen Effekt. Daher steigt die mittlere Emissionshöhe mit steigender Konzentration nach einer Weile langsamer, so dass der Erwärmungseffekt am Anfang linear mit der Konzentration steigt, dann mit der Quadratwurzel derselben und dann mit dem Logarithmus derselben (= jede Verdopplung hat den gleichen Effekt).

          • So wie ich ihn verstanden habe, kritisiert quellwerk nicht, dass nicht belegt sei, dass es den (Treibhaus-)Effekt gibt. Den gibt es, und im Video wird auch erklärt, dass die Atmosphäre die Temperatur der Erde mittels Treibhauseffekt um 33 °C erhöht. CO2 trägt dazu aber nur einen Teil bei. Laut quellwerk fehlt der Beleg (und zwar nicht nur im Vortrag, sondern ganz allgemein), dass eine Verdoppelung des CO2-Gehaltes jetzt, in dieser Atmosphäre, die Temperatur noch nennenswert erhöhen würde.

            @quellwerk, warum meinst du das? „Der Effekt… wäre kaum messbar“ kann mindestens zweierlei bedeuten: Das eine Nachweisbarkeit prinzipiell unmöglich wäre, oder, simpler, dass belegt sei, dass eine Verdoppelung der CO2-Konzentration nicht zu einem nennenswerten Temperaturanstieg führte.

          • @antidogomatiker

            Im folgenden Text gibt es eine Berechnung des Effektes von CO2

            https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/phbl.19720280106

            Hier wird der Schluss gezogen, dass eine Verdopplung der Konzentration keinen nennenswerten Effekt hat. Erstaunlicher Weise wird dort zugegeben, dass CO2 für 14% der Absorption zuständig sei:

            „Von besonderem Interesse ist natürlich, welcher Prozentsatz der gesamten
            Ausstrahlung der Erdoberflache von dem CO2-Gehalt der Atmosphare absorbiert
            wird. Die Formeln ergeben, daB etwa 140/ 0, also rund ein Siebtel dieser Ausstrahlung absorbiert wird.“

            Woraus man im ersten Moment schließen könnte, dass eine Erhöhung der Konzentration einen erheblichen Effekt haben muss, weil der Anteil an der Gesamtheit der Absorption der Strahlung durch CO2 erheblich ist.

          • @quellwerk

            Der Artikel ist von 1972, ein halbes Jahrhundert alt. Bereits zwei Jahre später kam in derselben Zeitschrift jemand unter Bezugnahme auf den von Dir angeführten Artikel zum Schluss: „Überschlagsrechnungen, die viele wohlbekannte Eigenschaften der Atmosphäre und der Ozeane außer Acht lassen [19,20], erscheinen jedoch für kategorische Aussagen über mögliche anthropogene Klimaänderungen als nicht ausreichend.“

            Es wird übrigens u.a. auf ein Atmosphärenmodell verwiesen, gemäß dem 20% mehr CO2 zu 0,5 Grad höherer Temperatur führen – aber auch das ist heute sicherlich längst überholt.
            https://onlinelibrary.wiley.com/doi/epdf/10.1002/phbl.19740300202

      • Immerhin, ein Querdenker

        „Zum Beispiel künstlich mehr Wolken zu erzeugen. Also wir brauchen nur ein Prozent mehr Wolken. Dann würden wir die von Menschen gemachte Klimaerwärmung durch die Rückstrahlung durch die weißen Wolken, also die Sonnenstrahlung wird reflektiert, kompensieren.“
        Mit solchen strittigen Thesen gibt der Konstanzer Physiker nicht nur den Querdenker. Er eckt auch mächtig an.
        „Oh, ich werde beschimpft …“
        Das hält ihn aber nicht davon ab, an seinen Thesen festzuhalten.
        „Ich bin ein Querdenker! Und da solle es noch viel mehr geben. Und die sollten auch viel mehr Gehör finden. Denn das ist Demokratie. Wenn alle dasselbe denken, dann stimmt etwas nicht.“

        https://www.deutschlandfunkkultur.de/physiker-gerd-gantefoer-querdenker-in-sachen-klimawandel-100.html

      • Ja, ich hab’s auch gerne bis zum Ende gesehen. Dann war ich aber etwas unbefriedigt, weil er für meinen Geschmack nicht das angebliche „Problem“ ausreichend definiert hat, das durch die in der Tat menschengemachten Veränderungen unserer Welt entstanden und entsprechend schlimm und akut ist.

        Während Meteorologen gerne jedes Wetterphänomen, das sich stärker vom Durchschnitt abhebt, als Beleg für die Klimaveränderungen nehmen, beschränkt er sich auf den steigenden Meeresspiegel. Müsste nicht aber durch Erwärmung auch mehr Wasser in der Atmosphäre kursieren, müsste nicht auch mehr Wasser durch die zusätzliche Vegetation gebunden sein. 80 Meter über NN erscheint mir schon ziemlich dicke.

        Aber gehen wir mal davon aus, die prognostizierten 80 Meter Meeresspiegel-Erhöhung sind in konservativ geschätzten 3.000 Jahren möglich. Was wäre jetzt wohl ein sinnvolles Vorgehen?

        Menschen im Winter 22/23 frieren lassen? Milliarden Autos einstampfen und durch Batterie-Mobile ersetzen? Atomkraft verbannen? Fossil-Patriarchen steinigen? Superkleber zwischen Autobahnen und Hände drücken? Heimlich für viele Pinatubo-Ausbrüche beten, die durch ihr für Menschen echt ätzendes Schwefeldioxid eine merkliche Erdabkühlung bewirken?
        Oder, noch geiler, Geo-Engenieering forcieren? Irgendwas massenweise in die Atmospäre spritzen?
        https://www.mpg.de/16569676/geoengineering

        Ich halte das für Hybris in einer hysterischen Epoche. Die Bedachtheit ist uns abhanden gekommen, das „Ruhe bewahren“, wie es zu recht in jeder U-Bahn steht.

        Schauen wir doch erstmal auf die nächsten paar Jahre und versuchen da, unser lebenswertes Glück zu bewahren.

        • @beweis:

          Aber gehen wir mal davon aus, die prognostizierten 80 Meter Meeresspiegel-Erhöhung sind in konservativ geschätzten 3.000 Jahren möglich. Was wäre jetzt wohl ein sinnvolles Vorgehen?

          Das Problem sind aber nicht die Durchschnittstemperatur und die sich daraus ergebenden Effekte. Du schreibst es selbst:
          Modellierungen, die wie immer von linearen Fortschreibungen ausgehen

          Der Professor macht hier das, was du so oft kritisierst. Er geht in diesem Fall von Durchschnittswerten aus, und daraus errechneten durchschnittlichen Meereshöhen-Anstieg. Das ist aber nicht das Problem. sondern die Dynamik (also die Geschwindigkeit des Anstiegs) und die Extremereignisse.

          Dass die Pflanzen länger wachsen können weil der Frühling früher und der Herbst später kommt ist ja schön und gut, aber wenn durch anhaltende Dürre oder Starkregen oder was weiß ich für ein Extremereignis die ganze Ernte kaputt wird bringt das nichts.

          Never cross a river that is on average 4 feet deep.

          Und die Auswirkungen dieser Extremereignisse spüren wir nicht erst in ein paar tausend Jahren.

          • @pingpong

            Ja, aber genau die Dynamik ist ja systemimmanent. Mal regnet es mehr, mal weniger, mal ein paar Jahre kaum, dann wieder sehr heftig. Ähnlich die Temperaturentwicklung. Jetzt steigt der Meeresspiegel gerade wohl um die 3,5mm/Jahr. Wer weiß, wie es weitergeht? Keiner. Das ganze eigentliche Problem basiert doch auf Modellierungen.

            Ich frage mich, warum die Menschen neuerdings solche Probleme mit Dynamiken haben und sie weitgehend eliminieren wollen. Alles soll auf den Durchschnitt gedrückt werden. Ein Sommer ist nur dann kein „Problem“, wenn er nicht zu heiß, nicht zu kühl, nicht zu nass, nicht zu sonnig ist.

            Dass Menschen sich mit Klima- und Wetterphänomenen arrangieren müssen, ist so alt wie die Menschheit.

            Bloß neuerdings konzentrieren sie sich stärker auf die Beeinflussung von Klima und Wetter als auf den Umgang damit.

            Da ist schon wieder dieser Größenwahn, dieses Gott-spielen-Wollen. Ähnlich wie bei der globalen Virenvernichtung.

            Und dummerweiser fällt ein kluger, bedachter und konkreter Umgang mit den Dynamiken komplett hinter neuartigen übergeordneten Modellierungen zurück, mit denen das ganz große Rad gedreht werden soll.

            Durch diese großkopferten Pläne werden erst wirklich konkrete Probleme geschaffen. Z.B. Frieren im Winter durch Energieverzicht oder Zusammenbruch von Lieferketten durch Lockdowns.

            Der Aktionismus im Hinblick auf das, was da kommen _könnte_, macht unser Leben schwieriger und hat womöglich keinerlei Effekt auf das selbstgesetzte Ziel der Menschheits- und Weltrettung.

            Wobei nicht mal wirklich klar wird, wovor die Menschen und die Welt gerettet werden sollen.

            Vielleicht vor der systemimmanenten Dynamik des Lebens?

          • Ja, aber genau die Dynamik ist ja systemimmanent.

            Diese Dynamik die wir hier haben ist nicht systemimmanent.

            Mit der Metapher aus dem Vortrag: Es macht einen Unterschied, ob du eine Flasche Schnaps verteilt über 2 Wochen austrinkst, oder ob du sie an einem Abend innerhalb von 45min leerst. Die Menge an Alkohol ist dieselbe, aber die Auswirkungen sind ganz anders.

            Es ist ein Fehler, im Falle des Klimawandels von solchen Mittelwert-Betrachtungen auszugehen. Natürlich können wir damit umgehen, wenn der Meeresspiegel um ein paar mm pro Jahr steigt. Wenn das alles wäre, dann ist das langsam genug sodass wir darauf reagieren können.
            Das ist aber nicht das Problem. Das Problem sind die kurzfristigen Extremereignisse, die innerhalb von wenigen Stunden einen Schaden anrichten, der Wochen und Monate dauert um ihn zu beheben. Mit allen Folgewirkungen die das mit sich bringt.

            Gestern gab es schwere Unwetter in Österreich. Hat vielleicht 20min gedauert, dann schien wieder die Sonne.
            Ergebnis: 5 Todesfälle, 80.000 Haushalte ohne Strom (40.000 heute noch), Bahn- und Straßenverkehr auf wichtigen Transitrouten für viele Tage eingeschränkt.

            Solche Dinge sind m.E. die Gefahr des Klimawandels, nicht die langsame Änderung des Meeresspiegels. Und ja, diese Extremereignisse sind eine Folge des Klimawandels.

          • @pingpong
            Wir haben unterschiedliche Auffassungen von Dynamik.
            Dynamik muss eben nicht immer nur in einer Range ablaufen, die wir als „natürlich“ vorgeben. Sie ist auch systemimmanent, wenn sie extreme Ausschläge hat.

            Und natürlich spielt der Mensch und sein Verhalten eine maßgebliche Rolle bei der Dynamik. Denn er ist ja mit seinen acht Milliarden Exemplaren ein beträchtlicher Teil des Ganzen.

            Jetzt kann er sagen: Schlimm, dass es mich als Mensch gibt. Mein Leben, meine Wärme im Winter, mein Wohlstand durch Industrialisierung beeinflusst ja den Rest auch. Und indirekt bin ich schuld, wenn der süße puschelige Eisbär auf einer Eisscholle festhängt.

            Als Teil des Ganzen kann ich auch eine Mitverantwortung dafür empfinden, wenn bei österreichischen Unwettern Leute ums Leben kommen.

            An der Stelle entkoppeln sich aber meine individuellen Handlungsmöglichkeiten vom Geschehen. Da verschwimmt Kausalität hin zu Religiosität. Denn egal, was ich mache, der kleine süße Eisbär wird niemals mehr das Land erreichen, er ist im Zweifel schon lange tot, wenn ich die mahnende Doku sehe.

            Klar kann ich auf Öko-Strom umschalten oder vegan aus der Plastikverpackung essen oder ach so sauber mein Auto an der Steckdose befüllen.
            Ich kann auch in den Keller gehen und mich auspeitschen. Das wird alles nichts merklich ändern. Das ist wie Homöopathie. Dazu muss man schon sehr erleuchtet, sehr woke sein.

            Wie bekomme ich das zusammen, mich über menschlichen Nachwuchs zu freuen und uralte Menschen möglichst ewig am Leben zu halten, auf der anderen Seite aber einer Religion anzuhängen, die menschliches Handeln und Wohlstand ächtet?

            Mein vollveganer Wald-Nachbar ist ja ernsthaft der Auffassung, alle Menschen sollten von Wildkräutern leben und sich bei Kälte entsprechend abhärten. Da würden Greta und Luisa sicher feuchte Augen bekommen. Aber wo laden sie dann ihre Smartphones auf?

            Ich habe meinen Frieden damit gefunden, dass sich der Mensch die Erde Untertan gemacht hat. Und wenn er es schafft, seine Umwelt durch Optimierungen weiter zu verbessern, dann ist das der richtige Weg.

            Aber nicht der neoreligiöse Zwang zur Selbstkasteiung.

            Aber hilft das irgendwem? Und wem hilft es, wenn ich mein fittes Auto verschrotte und mir einen Tesla kaufe. Oder wenn ich das Duschen vermeide, oder wenn ich im Winter wenig heize.

            Der Zusammenhang zwischen meinem individuellen Handeln und dem Gesamtgeschehen

            Aber warum ist das schlimm? Doch nur

          • Keine Ahnung wie du darauf kommst du solltest dich kasteien, im Keller einsperren, vegan essen oder auf Wohlstand verzichten.

            Was dir ein E-Auto bringt ist recht klar: Es ist viel effizienter als ein Verbrennerauto. Deshalb musst du allerdings nicht sofort eines kaufen – keine Ahnung wie du darauf kommst.

            Der Rest deines Beitrags ist ein altbekanntes Paradoxon. Hier sind ein paar andere Instanzen desselben:
            Deine individuelle Stimme bei Wahlen macht keinen Unterschied. Solltest du deshalb nicht mehr wählen gehen?
            Deine individuellen Steuern machen keinen Unterschied. Wäre es deshalb ok wenn du keine mehr zahlst?

            Dein individuelles Verhalten macht in vielen Fällen „keinen Unterschied“. Das Paradoxon besteht darin, dass dein Verhalten auf unterschiedlichen Größenordnungen – von deinem direkten Umfeld bis zum ganzen Staat – ganz unterschiedlich zu bewerten ist. Du kannst nicht die Kriterien, die für die Beurteilung deines Verhaltens in deinem direkten Umfeld sinnvoll und gültig sind, einfach so auf viel größere Maßstäbe anwenden.

            Solche unterschiedlichen Größenordnungen sind nicht nur „irgendwie ein bisschen anders“, sondern erfordern eine systematisch andere Herangehensweise. Wir leben heute nicht mehr in weitgehend isolierten Gruppen von Jägern und Sammlern. Die vernetze Welt bringt es mit sich, dass u.U. die „intuitive“ Betrachtungsweise, welche im direkten Umfeld Sinn ergibt, auf größeren Maßstäben fehl am Platz ist. Damit wirst du irgendwie klarkommen müssen.

          • Was dir ein E-Auto bringt ist recht klar: Es ist viel effizienter als ein Verbrennerauto.

            In welcher Hinsicht?

          • Was „Effizienz“ im Kontext Verbrennungsmotor vs Elektromotor gemeint ist, ist offensichtlich.

            google hilft dir weiter falls du ansteht.

          • Was „Effizienz“ im Kontext Verbrennungsmotor vs Elektromotor gemeint ist, ist offensichtlich.

            Pingpong, du schriebst: „Was dir ein E-Auto bringt ist recht klar“. Das kann sich also nicht ausschließlich auf den Wirkungsgrad des Motors beziehen.
            Deshalb nochmal die Frage: In welcher konkreten Hinsicht ist deiner Meinung nach ein E-Auto effizienter (für den Halter, für die Umwelt oder für wen?) als ein Verbrenner?

          • „Was dir ein E-Auto bringt ist recht klar“

            5000 Euro vom Staat, also ca. so viel wie ein halbes Jahr auf Hartz IV? 😉

          • „Was dir ein E-Auto bringt ist recht klar: Es ist viel effizienter als ein Verbrennerauto.“

            Für den User ist nicht energetische Effizienz isoliert betrachtet ausschlaggebend, sondern Gesamtkosten. Auf dem Gebiet ist das Batterie-Auto teurer als der Benziner, weil der Akku Anschaffungs- und Betriebskosten im Vergleich zu einem sonst identischen Benziner erhöht. Deswegen kauft der Normalverbraucher kein Akku-Auto, sondern einen Benziner, obwohl in grüne Medien und Politiker mit Engelszungen davon zu überzeugen versuchen. Und das obwohl ein Teil des Verlustschmerzes bereits durch Subventionen sozialisiert wird, aber das reicht nicht um den Nachteil für den Einzelnen zu kompensieren.

            Das Akku-Auto ist also eine Lösung auf der Suche nach einem Problem. Die technische Aufgabe „von A nach B auf Straßen fahren“ ist bereits mit anderer Technologie zufriedenstellend gelöst. Das Akku-Auto bietet demgegenüber keinen höheren Nutzwert, und ist obendrein unwirtschaftlicher.

            Es besteht übrigens Einigkeit, dass der Elektromotor dem Verbrennungsmotor in jeder technischen, ökologischen und wirtschaftlichen Hinsicht haushoch überlegen ist. Beim Energiespeicher ist es aber leider umgekehrt: Das Bauteil „Benzintank“ ist dem Bauteil „Akku“ in jeder technischen, ökologischen und wirtschaftlichen Hinsicht haushoch unterlegen, und das gibt den Ausschlag sowohl gesellschaftlich wie für den einzelnen.

            Der Elektromotor kann seine Überlegenheit – auch und gerade im Verkehrswesen – deshalb vor allem da ausspielen, wo er keinen Energiespeicher braucht, weil er seinen Strom per über oder neben dem Fahrweg verlegter Verlängerungsschnur direkt vom Kraftwerk beziehen kann: Intercitys, U-Bahnen, S-Bahnen, Straßenbahnen machen das jeden Tag vor.

          • PS „Das Bauteil „Benzintank“ ist dem Bauteil „Akku“ in jeder technischen, ökologischen und wirtschaftlichen Hinsicht haushoch unterlegen“

            umgekehrt

          • @pingpong
            „ Keine Ahnung wie du darauf kommst du solltest dich kasteien, im Keller einsperren, vegan essen oder auf Wohlstand verzichten.“

            Echt nicht? Hast du etwa die bisherige „Öko“-Diskussion nicht mitbekommen? Die von Radikalen dominiert wird, die genau sowas fordern!

          • @AD:

            Die Beschäftigung mit der lunatic fringe ist meistens sinnlos.
            Ich gehe ja auch nicht auf die Beiträge von anorak und adrian hier ein 😉

          • „Was dir ein E-Auto bringt ist recht klar: Es ist viel effizienter als ein Verbrennerauto.“

            Inwiefern? Es ist deutlich teurer und ich komme damit schlechter von A nach B weil ich es nirgendwo aufladen kann.

          • „Gestern gab es schwere Unwetter in Österreich. Hat vielleicht 20min gedauert, dann schien wieder die Sonne.
            Ergebnis:“

            Auch an Dich die Frage, pingpong: Wieviel Personenkilometer Laufleistung mit Elektroautos sind notwendig, damit es zu so einem „Extremwetter“ nicht mehr kommt. Um wieviel Tonnen muss der Fleischkonsum reduziert werden? Wieviel Tonnen Co2 müssen eingespart werden, damit immer perfektes Wetter ist?

          • „ Die Beschäftigung mit der lunatic fringe ist meistens sinnlos.“

            Man kann sie aber kaum ignorieren, solange sie so dominant sind, wie derzeit.

          • Welche Dominanz meinst du denn?

            Kommen die etwa bei dir vorbei um nachzuprüfen ob du dich auch brav im Keller kasteist? Und schauen in den Kühlschrank und wenn sie Fleisch drin finden gibts ein paar Schläge obendrauf?

            Das ist doch Unsinn. Du kannst ziemlich uneingeschränkt so leben wie es dir beliebt, und wenn es Einschränkungen gibt dann kommen die nicht von der ökologischen lunatic fringe.

            Daher: Natürlich kann (und sollte) man die lunatic fringe ignorieren.

            Tu ich mit anorak und adrian ja auch. Die haben den Schuss halt noch nicht gehört. Der Zug ist abgefahren. Für die individuelle Mobilität (nicht vergessen: der weit überwiegende Großteil der Fahrtstrecken ist kürzer als 100km) ist Elektro unschlagbar effizient – und für jeden Anwendungsfall ist was dabei: E-Auto, E-Roller, E-Bike.
            Du brauchst dir nur die Neuzulassungen der letzten Jahre anschauen. Verbrenner minus ~20%. Elektro plus ~20%. Der Absatz von E-Bikes kennt ebenfalls nur eine Richtung. Und auf absehbare Zeit wird das so weitergehen.

          • „ Kommen die etwa bei dir vorbei um nachzuprüfen ob du dich auch brav im Keller kasteist? “

            Ich meinte, sie dominieren den Kurs (und das tun sie definitiv) und streben eine moralische Ächtung dessen an, was sie missbilligen*. Erstmal. Und letzteres ist auch Repression, nicht erst, wenn körperliche Gewalt angewandt wird (siehe relationale Gewalt). Wenn sie ihr Ziel erreicht haben, werden die Fanatiker aber sicher weitergehen.

            *Und das geht auch, wenn die Mehrheit dagegen ist. Es müssen nur alle glauben, dass die Mehrheit dafür ist. Und natürlich wird dann auch die Nichtunterstützung der Ideologie und die Nichtächtung der Abweichler geächtet sein, was das Verhalten der Leute dahingehend beeinflusst, dass es tatsächlich so aussieht, als ob die Mehrheit dafür wäre (sowas ähnliches wie die Schweigespirale, nur in die Gegenrichtung).

          • PS: Die moralische Ächtung, die ich meine, wird nicht nur darin bestehen, etwas als verwerflich zu bezeichnen, sondern auch im Ausschluss aus der Gesellschaft, zumindest tendenziell. Und auch auf Familie und Freunde angewendet werden usw. Ersteres kann man ignorieren, letzteres nicht.

          • @Pingpong – Für die individuelle Mobilität … ist Elektro unschlagbar effizient

            Da du diese Behauptung erneut (und erneut ohne jede Begründung) wiederholst – magst du nicht bitte doch mal erläutern, für wen, in welcher Hinsicht und im Vergleich womit du E-Fahrzeuge als besonders effizient ansiehst?

      • Schrott jetzt nicht unbedingt, aber sehr unvollständig. Überhaupt ist der ganze Klima Mist sehr lückenhaft. Richtig verstehen wird das niemand, darauf wette ich.
        Es ist auch sinnlos, dagegen etwas tun zu wollen. Wir verausgaben uns am Ende nur und können irgendwann nicht mehr reagieren, weil wir zu arm sind. Ich würde Anpassung vorziehen. 3 Grad mehr bringen uns nicht um und auch gegen Starkregen kann man was tun. Und selbst wenn es mal einige Leute wegspült, daran geht das Land nicht zugrunde. Wenn wir aber nächsten Winter richtig frieren, kommt die große Sterbewelle, denn Kälte tötet, nicht Wärme.

    • Guter Vortrag.

      Visionen statt Dystopien ist meines Erachtens der wichtigste Punkt. Der Mann hat Recht, dass eine Erderwärmung um 3-4 Grad nicht mehr zu vermeiden ist. Wenn man das schon als Weltuntergang verkauft, kann man sich auch gleich einsargen lassen gehen.

      Zwar sind diese 3-4 Grad nicht unproblematisch, rein praktisch, und auch wegen der Gefahr, Klimakipppunkte zu überschreiten. Aber er spricht die Möglichkeit eines gegensteuernden Geoengeneering an, dass sollte man nicht vergessen, sondern auch daran arbeiten.

      Desweiteren ist die Kritik, dass D alleine die Erderwärmung nicht stoppen kann, ja grundsätzlich berechtigt. Wir können nur eine Art Vorreiter- oder meinetwegen Vorbildrolle einnehmen. Das werden die Menschen in ihrer Mehrheit aber nicht mitmachen, wenn man es ihnen als Opfergang anpreist. Es muss auch gar keiner sein, sondern die Umstellung der Energieversorgung bzw. des Wirtschaftens auf CO2-Neutralität bietet die Chance auf grünes Wachstum und mehr Wohlstand, nicht weniger – wenn man es richtig anfasst. Solche richtigen Ansätze gilt es zu identifizieren und zu verfolgen, anstatt mit Schreckensszenarien hausieren zu gehen.

      • „…sondern die Umstellung der Energieversorgung bzw. des Wirtschaftens auf CO2-Neutralität bietet die Chance auf grünes Wachstum und mehr Wohlstand, nicht weniger – wenn man es richtig anfasst. “

        Da ist was dran. Nur leider wollen die Grünen von der Lösung, die das bewirken würde, nichts hören. Zugegeben: Solarenergie über den Wolken (auf Ballons) könnte dasselbe bewirken, doch an diese Art der Solarenergienutzung denkt (fast?) kein Grüner, da man das Schwankungsproblem der Erneuerbaren stark unterschätzt.

        • „Da ist was dran.“

          Nein. Was Renton gemacht hat ist, diesen altbekannten Cartoon zu verbalisieren:

          Der Cartoon ist aber eine Lüge. „Klimaschutz“ schafft keine bessere Welt, keinen Wohlstand, keine tollen Jobs, keine schöne Umwelt, sondern große gesellschaftliche Verwüstungen und Umweltzerstörungen.

        • Das war eigentlich eher eine Anspielung auf die Atomkraft. Deswegen schrieb ich ja auch:

          „Nur leider wollen die Grünen von der Lösung, die das bewirken würde, nichts hören.“

          Renton schrieb ja auch nur von grünem Wachstum und Wohlstand und das würde Kernkraft durchaus bewirken. Der Cartoon ist aber in der Tat Schwachsinn. Der Ökologismus will und wird tatsächlich keine bessere Welt bewirken. Deswegen ist er auch gegen Atomkraft. Renton ist dies übrigens nicht.

      • Leider sind die „Lösungsvorschläge“ die er in dem Vortrag anspricht illusorisch: Deutschland alleine kann nichts ausrichten, es braucht weltumspannende Maßnahmen. Eine globale Aktion. Es muss global sein, sonst funktioniert es nicht.

        Das ist dasselbe pathologisch-globalistische Denken wie beispielsweise beim WEF und einigen anderen beliebten Feindbildern hier. Und aus denselben Gründen, aus denen die Ideen die aus dem WEF hervorgehen, hier kritisiert werden (oftmals zu Recht!), sollte man die Lösungsvorschläge aus diesem Vortrag kritisieren. Es ist dasselbe „global governance“ Denken mit denselben Problemen.

      • @Renton
        „Wir können nur eine Art Vorreiter- oder meinetwegen Vorbildrolle einnehmen.“

        Das möchte ich nicht. Weder möchte ich mein Leben als Vorbild für eine bekloppte Ideologie verbringen, noch die allergeringsten Nachteile wegen dieser Ideologie haben. Ich möchte davon in keinste Weise belästigt werden, das ist die einzige Option. Alles andere wird radikal abgelehnt.

        „die Umstellung der Energieversorgung bzw. des Wirtschaftens auf CO2-Neutralität bietet die Chance auf grünes Wachstum und mehr Wohlstand, nicht weniger“

        Im Milchmädchen-Märchenbuch

          • Ich will nicht mit dir zusammenfinden, sondern ich will dass du verstehst, dass ihr nicht berechtigt seid, anderen Menschen eure Ideen aufzuzwingen. Ihr könnt das ruhig alles glauben, es ist mir im Prinzip wurscht. Was ihr nicht machen könnt ist, andere Menschen zu nötigen, ihr Leben für eure merkwürdigen Ängste zu leben. Ihr seid nicht einmal berechtigt, anderen Menschen nur die allergeringsten Belastungen aufzubürden, egal wie sehr ihr glaubt das sei doch nötig. Euer Glaube gibt euch kein Recht dazu.

          • „dass ihr nicht berechtigt seid, anderen Menschen eure Ideen aufzuzwingen“

            Doch, mit Mehrheit schon. Das ist dieses Dings, dieses, na,… Demokratie.

          • Wenn Scientology eine Mehrheit hätte, dann könnten sie uns zwingen, täglich E-Meter Sessions zu machen um uns zu clearen? Das wäre Demokratie, ja?

          • Nicht mal die Hohepriesterin Neubauer will Dich zwingen, fünfmal amTag gen heilige Greta zu beten. In unserer mehr oder weniger säkularen Demokratie sind Gebete und Sessions Privatsache. Die Ordnung und Organisation von Wirtschaft und Gesellschaft sind es nicht, die gelten als res publica.

            Das weisst Du aber selbst.

          • „Nicht mal die Hohepriesterin Neubauer will Dich zwingen, fünfmal amTag gen heilige Greta zu beten.“

            Sie möchte uns aber daran hindern, ihren Lebensstil zu leben.

            „In unserer mehr oder weniger säkularen Demokratie sind Gebete und Sessions Privatsache“

            Die Gemeinsamkeit ist der tiefe Eingriff ins Privatleben und in Grundrechte. Die Rituale der Klimareligion sind anderer Art als die von Scientology, sonst ist es das gleiche.

            „Die Ordnung und Organisation von Wirtschaft und Gesellschaft sind es nicht, die gelten als res publica.“

            Sie wollen ins Private hineinregieren.
            https://www.morgenpost.de/berlin/article236183857/Berlin-ruft-zum-Wassersparen-auf-Wasserwerke-geplant.html

          • Ein Aufruf zum Wassersparen soll ein Eingriff in die Privatsphäre sein?!? Miss mal bitte, ob Du Fieber hast.

            Und der eigene Lebensstil ist dann keine reine Privtsphäre mehr, wenn z.B. das FCKW in Deinem Kühlschrank das Ozon kaputtmacht, das auch alle anderen Menschen vor UV-Strahlung schützt. Dinge und Handlungen, die Auswirkungen auf andere haben, sind res publica. Punkt.

          • „Und der eigene Lebensstil ist dann keine reine Privtsphäre meh“

            Doch, und das ist nicht verhandelbar.

  4. Die news von morgen?!

    Die Immo-Gläubigkeit der Chinesen geht noch viel weiter als hier anklingt. Jede Kredit- und Geldschöpfung muss in China an die Erschliessung und Entwicklung von Land gebunden sein. Die Chinesen meinten, damit den grossen Fehler des Kapitalismus, betrügerische Kapitalschöpfung aus dem Nichts umgehen zu können. Statt dessen gab es die berüchtigten Millionengeisterstädte und eben diese ponzihaften Zustände, die hier in dem Faden vorgestellt werden.
    Sollte es eine globale Wirtschaftskrise geben, dann dürfte China imho eines der am ärgsten betroffenen Länder überhaupt werden, so in der Art wie die USA zu Zeiten der Great Depression.

    • Ich denke, in China wird es so sein, wie in der Sowjetunion Ende der 1920er Jahre: Die Bürokratie fühlt sich vom wachsenden Einfluss der Kapitalisten bedroht (schon jetzt der Fall) und führt daher wieder den bürokratischen Sozialismus ein, wenn sie den Machtkampf gewinnt. Eine Wirtschaftskrise könnte ihr eine Steilvorlage* liefern, nach dem Motto „Der Kapitalismus ist gescheitert“, so wie es auch in der Sowjetunion geschehen wäre, wenn die Neue Ökonomische Politik** nicht schon vor der Großen Depression beendet worden wäre.

      *Sofern die Krise nicht mit ihr in Verbindung gebracht wird. Sonst gibt’s eine Revolution!
      **Der Reformpolitik Deng Xiaoping in den 1980ern nicht unähnlich.

  5. Ganz unpopuläre Idee: Trump wurde vor allem wegen seiner proisraelischen Politik so überaus fanatisch gehasst. Trump hatte schon sehr früh den Unmut der neuengländischen WASP-Elite erregt, da er Juden (und Schwarze) nicht sozial schnitt, sondern als ganz normale Menschen behandelte und sich mit denen in der Öffentlichkeit zeigte. Da wussten die WASPs, dass Trump ein plebejischer und primitiver Mensch ist, mit dem man nichts zu tun haben will ….

  6. Ja, diese bisherige Form des Wirschaftens, überflüssige Zoos von Bonzenschweinen zu unterhalten, die können wir uns tatsächlich nicht mehr leisten. Darum kann man das „Arbeitsamt“ von damals auch gleich ganz abschaffen.

    Es gibt so viele Möglichkeiten einzusparen in Deutschland, es ist einfach nur traumhaft! Agentur für Arbeit, diverse Ministerien und den ÖRR…..

    • Die Finanzierung des allergrössten und ekelhafttesten Bonzenschweins, das auf dieser Welt rumläuft, kann Deutschland auch ganz sicher restlos einstellen: das des Terrorfürsten Abbas. Es ist bezeichnend für die moralische Verkommenheit dieses Landes, dass es der oberste Zahlmeister dieses mörderischen hellholes ist! Deshalb hätte ich auch absolut kein Problem damit, dass dieser Zahlmeister wirtschaftlich und finanziell demnächst mal total auf die Fresse fällt!

      • Das völlig konfuse Geplapper von dem Klein gestern in den Nachrichten war wirklich unterirdisch und absolut zum Fremdschämen geeignet.

    • Was machst du eigentlich wenn demnächst deine geliebte US-Weltordnung den Bach runtergeht? Ich meine die USA kriegen ja inzwischen weltpolitisch nichts mehr hin und offenbar ist ein Bürgerkrieg oder zumindest schwere Unruhen innerhalb der USA nicht mehr fern. Ist schon bezeichnend, wenn Pelosi wie ein Dieb des Nachts in Taiwan landen musste, ohne roten Teppich, Empfang usw. weil die Amis Angst vor China hatten.
      Ich denke, wenn die USA fallen, dann sind auch Israels beste Tage gezählt, der Staat wird dann nicht untergehen aber er wird weit weniger Unterstützung als bisher bekommen und die innenpolitischen Differenzen und Widersprüche werden dann ziemlich interessant werden.

      • Die Weltordnung, die die USA geschaffen haben ruht auf zwei Säulen.

        Einmal die verfassungsgemässe Ordnung, die neulich wieder in aller alten Frische auftrumpfen konnte und jahrzehntelanges Regieren am Rechtsstaat vorbei abwatschen. Diese Säule hat damit ihre Tragfähigkeit und Zukunftsfähigkeit bewiesen.

        Die andere Säule sind die Offenheit und Transparenz der Kapitalmärkte, die die Ursache für die wirtschaftliche Vormachtstellung der USA sind. Der epidemische Schwindell der in den Kapitalmärkten herrscht, könnte einen schon pessimistisch machen, aber paradoxerweise hat sich gezeigt, dass je tiefer eine Krise ausfiel, desdo besser das Ausschlagen eines neuen Booms klappte. Und das lag immer darin, dass am Ende doch die regulatorische Vernunft der Kapitalmärkte siegte. Trotz eines suboptimalen Justizsystems btw!

        Falls trotzdem alles scheitern sollte, dann wird die Menschheit in das Dunkel aus dem sie kommt zurückgeführt, in Tribalismus, der Herrschaft des Stärkeren, in den Zustand, in dem sie sich viele Jahrtausende befunden hat. Mit anderen Worten in das, was zB die Grünen als vormodernen, paradiesischen Zustand wiederherstellen wollen. Ich habe den Fatalismus, mit dem Julien Bendas „Verrat der Intellektuellen“ endet, immer gehasst, aber irgendwann wird man dann doch altersmilde.

        http://www.youtube.com/watch?v=Mu3_X1Mr-rQ

  7. „…. Gut, dass wir den Staatsschutz haben.“ lol, das war genial. Wenn es was gibt, wo der grüne Hass in der DNA liegt, dann dürfte es weniger der gegen die Atomkraft sein, als der gegen den „Staatsschutz“. Sehr schön gespielt vom CDU Generalsekretär.

  8. Strafverteidiger Udo Vetter: «Der Staat eröffnet mit diesem Gesetz auch Exhibitionisten die Möglichkeit, sich ganz legal Zutritt zu Schutzräumen für Frauen zu verschaffen»

    https://www.nzz.ch/feuilleton/selbstbestimmungsgesetz-anwalt-udo-vetter-kritisiert-buschmann-ld.1698036

    „Hier wird ein derartiges Missbrauchspotenzial präsentiert, da kann man sich nur an den Kopf fassen.“

    Rational kann man über das „Selbstbestimmungsgesetz“ nur denken, dass es die Gesellschaft spalten und gegeneinander aufhetzten soll. Und dann ist die noch die tiefe Wissenschaftsfeindlichkeit damit einhergehend, die auch extrem brutalisierend und geradezu anti-zililisatorisch wirken dürfe ….

    Dieses Gesetz ist ideal zum Komplettieren des grünen antizivilisatorischen Progamms gegen die Landwirtschaft und gegen die Energieversorgung. Alles hochgradig geeignet die Dystopie „Mad Max“ Realität werden zu lassen, natürlich auch in feministischer Variante („Fury Road“) 😉

  9. Das muss dieser „Orientalismus“ sein. Zum Edward Said hat btw „Zarathrustras Serpent“ eine (sehr, sehr wohlwollende) Kritik gemacht, die unbedingt sehens- bzw hörenswert ist:

    Edward Said in the Judgment of History

  10. Und eine „Antifaschistin“, die das irrationale Geschwurbel eines Nazi als wegweisend empfindet, nur weil der in Deutschland als Säulenheiliger und Vordenker von „Gender“ gilt ….

    Was für eine Art von „Seele“ spricht da aus all dem Ganzen?!

  11. https://archive.ph/https://www.bbc.com/news/uk-62582156

    „A senior female RAF recruitment officer has resigned amid claims of pressure to meet diversity targets.“ 17.08.2022

    „…the RAF has gone the furthest, setting ambitious targets to more than double its recruitment of women to hit 40% by 2030, as well as to ensure ethnic minorities make up 20% of new recruits.

    First reported by Sky News(https://news.sky.com/story/raf-pauses-job-offers-for-white-men-to-meet-impossible-diversity-targets-12674409 ), pressure to meet those targets was felt by a head of recruitment – who has now resigned and moved to another role.
    Defence sources suggested she was being leant on to turn away white male candidates.“

    ….Earlier this year a leaked internal email appealed for a pilot to attend the premier of the movie Top Gun: Maverick as the face of the RAF – it was looking for someone who was „preferably not white and male“.
    The reality is the vast majority are.“

    Wie bei Wikipedia, wo die allermeiste Arbeit von Männer erledigt wurde, und es nicht hieß „Frauen sind zu faul, wollen sich nicht vertiefen in Faktenlage u. Diskussionen drumherum“, sonder „WP ist zu frauenfeindlich“.

    Diese Entscheider „face of RAF to represent“ = „not white and male“, die haben eine mächtig gestörten Zugang zur Realität.

  12. Wenn ich die Antworten auf den Thread hier so lese, dann frage ich mich ob die Genderfreunde nicht doch einen Punkt haben

    Guckt sich keiner den „Radfahrer“ mal genauer an?

    • Das typische „Feminismus ist doch kein Männerhass“ von einer männerhassenden Feministin. Wie kann man nur so lügen? Oder sich selbst nicht kennen?

  13. Toller Faden zu Edward Said, diesem Godfather of Wokism:

  14. Man kann gar nicht so viel essen, wie man kotzen möchte!

    Genozoidaler Antisemitismus ist also das, was die „wertegeleitete Aussenpolitik“ der Grünen ist. Sieht man in Bezug auf den Iran ja noch klarer.

  15. https://dailysceptic.org/2022/08/18/1200-scientists-and-professionals-declare-there-is-no-climate-emergency/

    Particular ire in the WCD is reserved for climate models. To believe in the outcome of a climate model is to believe what the model makers have put in. Climate models are now central to today’s climate discussion and the scientists see this as a problem. “We should free ourselves from the naïve belief in immature climate models,” says the WCD. “In future, climate research must give significantly more emphasis to empirical science.”

    Genau daran mangelt es ganz erheblich: an *experimenteller* Wissenschaftlichkeit.

    Das müsste jeder, der mal ernsthaft experimentell und naturwissenschaftlich gearbeitet hat, aus eigener Erfahrung verinnerlicht haben!

    The Declaration is an event of enormous important, although it will be ignored by the mainstream media.

    Natürlich, die sind nur der verlängerte Arm der Industrie, die uns nutzlose und teure Technik andrehen will — und dann noch per Gesetz (!) reingedrückt. Der skrupellose Lobbyverein dieses staatlich betriebenen Konsumterrors: die Partei der Ökologen und Alternativen! (Das waren die, die damals immer von einem angeblichen Konsumterror gewarnt haben. Kaum an der Macht, verordnen sie genau das von *staatlicher Seite*!)

    Man darf auch nicht vergessen, dass die Klimawandel-„Wissenschaft“ überhaupt die Grundlage und Ursache für die hochverräterische Preisgabe der Energieversorgung in russische Hände war! Allein das sollte diese „Klimawissenschaft“ endgültig diskreditieren!

    Aber was die Deutschen betrifft, wird das so sein wie mit dem Antisemitismus. Auch wenn er einem ins Gesicht schlägt, man hält trotzdem weiter daran fest, in fester Nibelungentreue, bis in den eigenen Untergang.

    Of course, green extremists in academia, politics and journalism will continue to argue for the command-and-control they crave through a Net Zero policy. In the end, their warped view of the scientific process will fade, leaving a trail of ludicrous Armageddon forecasts, and yet more failed experiments in hard-left economic and societal control.

    Aus dem Grund ist die Klima-„Wissenschaft“ auch so anschlussfähig an den progressiven Wokismus gewesen, sie gehört einfach dazu und liefert das tragfähigste Argument für eine totale politische Kontrolle — und das noch im globalen Massstab!

  16. https://unherd.com/2022/08/the-progressive-puritans-will-fail/

    „Everything frivolous must be taken seriously, injected with deep urgent meaning; everything fun must be seen first and foremost as a vehicle for danger, if not literal death then life-altering trauma.“

    „And when this movement collapses under the weight of its own joylessness, as it almost certainly must, it’ll be the proverbial tree falling alone in a forest, unnoticed and unmourned. Because while the progressive puritans among us are, to paraphrase the H.L. Mencken quote, tormented by the notion that someone somewhere might be having a good time, the fun-havers are having too much fun to think about them at all.“

    • Der Puritanismus und die Lsutfeindlichkeit in Aktion sehen dann so aus:

    • Absolut goldrichtig und spot on, was Milton Friedman hier sagt. So ging es aus der Krise der 70er raus und genau so kommen wir aus der Krise der 20er. Fragt sich nur wann das realisiert werden wird.

      1) Staatsausgaben radikal reduzieren
      2) restriktive Geldpolitik -> Leitzins hoch
      3) Deregulierung der Wirtschaft, insbesondere des Energiesektors -> „Energiewende“ ade

      Die Grünen und SPD sind natürlich 100% dagegen. Die Welt ginge ja angeblich unter!

  17. Super Einführung in Ernergiedichte, Machtpolitik und Kernkraft:

    https://doomberg.substack.com/p/small-biggies

    „…… you either wield real power or become ruled by others willing to do so – and energy density is a decisive metric.

    That our civilian leaders seem to have forgotten this, choosing instead to sway in their politically expedient hammocks of denial, is one of the great mysteries of our time.“

    So mysteriös ist das aber nicht, die sind alle anti-Macht eingestellt, die auch die Kernkraft ablehnen.

  18. „The Union of Palestinian Women’s Committees, Bisan and Adameer are “branches of the Popular Front for the Liberation of Palestine,” says Israel’s Defense Ministry.“

    https://www.jns.org/israel-ratifies-decision-to-designate-three-palestinian-ngos-as-terror-organizations/

    Ob denen wohl die spezielle Zuneigung der feministischen Aussenpolitik galt?

    “This issue is not going to disappear,” added NGO Monitor president and founder Gerald M. Steinberg. “The question is how Israel will respond if the European governments try to restore funding for the PFLP’s NGO network.”

    • Na logisch, dass die grünen Antisemiten auch „tief besorgt“ darüber sind, dass Israel jetzt durchgreifen will:

      Was für eine widerwärtige und zutiefst verachtenswerte Figur diese Baerbock doch ist!

    • Es gibt ein paar Namen, wer sich für das Judenmorden der PLO polizisch einsetzt, wenig überraschend, Prominente von SPD und Grünen:

      „Der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Nils Schmid, warnte dagegen in der «Welt», die Äußerungen von Abbas schadeten den palästinensischen Anliegen. «Gleichwohl dürfen diese nicht dazu führen, dass sich die humanitäre Situation der Palästinenserinnen und Palästinenser verschlimmert.» Schmids Amtskollege von den Grünen, Jürgen Trittin, äußerte sich ähnlich.“

      https://www.faz.net/agenturmeldungen/dpa/deutsche-hilfen-fuer-palaestinenser-debatte-reisst-nicht-ab-18256888.html

      Ah, Trittin, einer der Architekten der Energiewende, so ein Zufall aber auch ….

  19. Ob die Kartoffelbeauftragte der Bumsregierung eine Meinung dazu hätte? Oder wenigstens der Transbeauftragte? Der aber jetzt wegen Weisssein schweigt?

  20. so läuft das mit dem Konsum-Hamsterrad der Energiewende, seit Anfang an: heute hui, morgen pfui, jetzt hat ex die Windräder erwischt. „Die dümmste Energiepolitik der Welt“.

    • Die „Klima“-Politik ist eine Umverteilung nach „oben“, hin zu einer sozialistischen Bonzenelite. Und all die pseudolinken Waschlappen und Brigaden von con artists wie der Jörg machen dabei mit.

      Freudscher Versprecher der Göring-Eckhard.

      Ach ja, um nochmal ihr bekanntes Zitat aufzugreifen: Deutschland wird sich demnächst verändern, wenn die Leute merken und dagegen aufbegehren, wie ihnen die grüne Politik das Geld wegnimmt und sie in die Sklaverei führt. Und ich freu mich drauf!

  21. Das wird die Lieblingsprogressive vom ÖRR und dem „Antisemitismus-Beauftragten“ des Waschlappen-länds noch beliebter bei denen machen!

    Hat alles Scholzens Einladung von Abbas angestossen, die damit ein Riesen-PR-Erfolg für die Normalisierung und Verbreitung des Antisemitismus im Land der alternativen Kartoffeln & Waschlappen! Endlich kann er wieder aus seinem Loch kriechen ….

  22. Da diese „Bedürftigen“ vor allem den linken Extremismus wählen, der uns diese Energiekrise überhaupt erst beschert hat, wäre ich strikt dagegen, dass diese Leute überhaupt finanziell unterstützt werden! Sollen sie doch Heizlüfter aufstellen … und an Ende die Zeche prellen!

  23. Der antidemokratische politische Extremismis, den der ÖRR verbreitet, den findet Lorenzo natürlich kein Problem, ist ja seine „Zeit“ auch immer ganz vorne mit dabei gewesen, wenn es um wokenn Rassismus, Antisemitismus und Neidkultur geht!

    Zum Glück bin ich aber nicht gezwungen, für das Kloakenblatt „Zeit“ eine Zwangsgebühr zu entrichten, für den Drecks-ÖRR aber sehr wohl! Das ist Zwang und GEWALT! Und nicht irgendwelche Meinungen und Ansichten, ihr progressiven Faschos!

  24. Wenn dieser Fratzscher geradeaus und ehrlich wäre, könnte er auch einfach vorschlagen, dass die Frauen für die Arbeitsfront zwangsverpflichtet werden müssen, damit dem Staat seine Steuer. und Sozialkasseneinnahmen garantiert sind. Und so muss er diese angeblöiche Frauendiskriminierung ins Felde führen, an die er bestimmt nicht mal selbst glaubt. Keine Frau mit ein bisschen Lebenserfahrung wird diesen Stuss von Radio Eriwan glauben.

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