Stripperin auf Junggesellenabschied – problematisch oder nicht?

Ein Tweet auf Twitter zu der Frage „Stripperin auf Junggesellenabschied“:

Freundin von mir hat gerade einen halben Nervenzusammenbruch weil auf dem Junggesellinnenabschied von ihrem Freund eine Stripperin sein wird Findet ihr das schlimm? Also das da sowas geplant wird?

ich schrieb dazu:

Eine nackte Frau zu sehen (oder umgekehrt einen Mann auf ihrem Abschied) ist kein Weltuntergang. Er wird zb auch weiterhin pornos schauen. Ich würde sogar sagen, dass es ein schlechtes Zeichen ist, wenn sie sich so aufregt. Vermutung: sie ist allgemein sehr kontrollierend.

Ich war schon auf Junggesellenabschieden, in denen man noch in einen Stripclub gegangen ist, allerdings noch nie auf einem, in dem eine privat gebuchte Stripperin vor Ort war.

Ich war auch schon auf Junggesellenabschieden ohne Stripperin.  Ob eine Stripperin dabei ist ist mir ehrlich gesagt relativ egal. Hauptsache die Leute sind gut drauf und haben Spaß.

Aber ungeachtet dessen würde ich es als ein schlechtes Zeichen sehen, wenn sie sich darüber, dass man eine Stripperin sehen wird, so aufregt. Genauso natürlich umgekehrt. Es klingt für mich nach einen geringen Selbstvertrauen bei ihr und eine relativ negative Einstellung gegenüber Sex und auch ein geringes Vertrauen in ihn. Und da sind wir eben schnell bei einem kontrollierenden Partner.

Eine andere Sache wäre es dem Trauzeugen, der den Abschied vorbereitet, ebenfalls zu kritisieren: Wenn die Braut da unentspannt ist, dann ist es eine schlechte Idee und evtl wäre es gut so etwas vorher mit dem Bräutigam abzusprechen. Wobei er das vielleicht auch gemacht hat, denn die Braut muss ja irgendwann mal etwas davon erfahren haben.

 

 

63 Gedanken zu “Stripperin auf Junggesellenabschied – problematisch oder nicht?

  1. Meine Güte, wie prüde kann man sein. Strippen, was für ein harmloses, fast schon langweiliges Vergnügen. Vor zwanzig Jahren hatten wir sogar ein Stripperpärchen auf unsere Vorabiparty bestellt.

        • Vielleicht, weil das Auftreten eines nackten Mannes nach §183 StGB verboten ist? Vielleicht auch, weil nackte Männer sehr oft den Vorwurf der „sexuellen Belästigung“ erhalten, selbst wenn sie nur nackt sind und nichts tun?
          Weil sie also weder straffällig werden, noch durch ihre Existenz andere belästigen wollen?

          Mein Nachbar, der Waldschrat (vollzeit), der hackt im Sommer immer seinen Jahresvorrat an Brennholz. Wenn es heiß ist, macht er das splitterfasernackt. Gegen die UV-Strahlung reibt er sich vorher mit Lehm ein. Er ist 75 und bietet so einen hochinteressanten indigenen brandenburgischen Anblick.

          Nun kam die Zenzi von der Post mit ihrem E-Mobil des Weges, um ihm einen Brief auszuliefern. Als sie den nackten Mann mit der Axt sah, hat sie das offenbar traumatisiert. Sie hat sich fortan geweigert, dort Post zuzustellen. Ob sie krankgeschrieben wurde oder unter LongTrauma leidet, weiß ich nicht.

          Nachdem der Waldschrat davon gehört hatte, malte er sich fortan vor dem Hacken mit bunter Kreide ein Höschen auf den nackten Unterleib. Er hat wirklich eine künstlerische Ader.

          Mein Waldschrat ist Feminist und diente sein Leben lang den Frauen, bis seine vor wenigen Jahren starb. Jetzt hat er eine in die Tage gekommene Hündin. Also kam er auch zum Frauenfußballfinale rüber. Nackt, aber mit schwarz-rot-goldenem Pimmel.

          Wenn ich ihm ab und zu erzähle, was da draußen so geschlechts- und sexualitätsmäßig gerade abläuft, dann wundert er sich immer wieder von Neuem, warum die Menschen so einen Bohei machen um Geschlecht und Sex.

      • Ich gehe davon aus, dass es ein Mehrheitsentscheid innerhalb des Partykomitees war, ich selbst war daran nicht beteiligt.

        Ich habe aber nie auch nur eine einzige Missbilligung dieses Entscheids aus unserer Stufe (und auch sonst von niemandem) vernommen. Im Gegenteil, allgemein war man bestrebt, ein möglichst gutes Plätzchen zum Zusehen zu ergattern 🙂

      • Also ich glaub, ich hätte sowas damals echt scheiße gefunden, jedenfalls nicht dafür gestimmt.
        Ich hab auch bislang noch nie nem professionellen Strip live zugesehen – glaube aber, dass ich das heutzutage (abhängig vom Umfeld) deutlich besser aushalten könnte.
        Als Teenager wär das womöglich vergleichbar peinlich gewesen mit in Gemeinschaft Pornos anzuschauen…

        • „Ich hab auch bislang noch nie nem professionellen Strip live zugesehen – glaube aber, dass ich das heutzutage (abhängig vom Umfeld) deutlich besser aushalten könnte.“
          Hat dir das der Therapeut gesagt? Immerhin reagieren Feministen auf den Körper von Frauen, die den Feminismus nicht brauchen, da sie gut aussehen und sich alle Vorteile, die sie von Männern erhalten können, sichern, im Allgemeinen sehr hysterisch. Deswegen ist die typische Feministin auch extrem unattraktiv und der typisch männliche Feminist ist so ekelig, dass selbst eine Gummipuppe sich weigern würde sich von ihm berühren zu lassen.

          • „Deswegen ist die typische Feministin auch extrem unattraktiv und der typisch männliche Feminist ist so ekelig, dass selbst eine Gummipuppe sich weigern würde sich von ihm berühren zu lassen.“

            so eine starke übertreibung bringt dann aber auch nichts.

          • Klar, es hängt sicherlich davon ab, was man als „typische Feministin“ ansieht. Aber gerade der Schnitt ist wahrscheinlich nicht „extrem unattraktiv“ oder „ekelig“, sondern vielleicht etwas unter dem Schnitt /interessant innerhalb einer anderen Subgruppe. Es gibt ja Frauen, die auf den linken Typ stehen und gerade Status ist etwas sehr Gruppenspezifisches

    • Die wirkt aber etwas verkrampft. Als hätte sie Angst, sich bei dem Gegenwind durch den Ventilator einen Zug zu holen. Oder sie schämt sich noch immer, obwohl vor dem Dreh bestimmt alle Penis-Holder den Raum verlassen mussten.
      Und ich verstehe auch den Plot nicht. Da steht sie nun nackig im Wind, wenn ihr Song ausgeblendet wird und muss vom Boden ihre Klamotten zusammenklauben.

      „Na, wie war ich?“
      Keiner traut sich, ihr die Wahrheit zu sagen.

  2. Wenn der Zukünftige noch etwas richten will, soll er morgen seine Sachen packen. Egal wie teuer und prestigevernichtend das sein mag, alles was jetzt folgen wird, wird noch viel teurer, stressiger und trauriger sein. Das sind grundsätzlich die ganz falschen Frauen, außer der Bräutigam ist einer von den Supernetten. Dann merkt er eh schon nix mehr.

    • Ja. Aber selbst bei supernetten zur Hörigkeit Erzogenen entsteht irgendwann Schmerz. Spätestens wenn nach Besuch des Standesamtes dann die Daumenschrauben immer enger gedreht werden.

      Hier bricht die Herrschsucht ja schon durch, bevor es überhaupt richtig losgegangen ist.

  3. „Es klingt für mich nach einen geringen Selbstvertrauen bei ihr“

    Könnt ja sein, bezogen darauf.
    (Ich glaube eher, seine erwartete/künstlich-forcierte Gier auf eine fremde Frau „beschmutzt“ ihr die Hochzeits-Idee und nimmt ihr somit einen Teil der Vor-Freude)

    Ich hab nicht den leisesten Schimmer, wieviele Frauen schonmal respektive noch nie gestrippt haben (für irgendeinen Partner)

    Was würdet ihr hier denn sagen?
    Hat die berühmt-berüchtigte weiblich-exhibitionistische Ader schonmal entsprechend auf Eure Intimpartnerin(nen) durchgeschlagen? Dass sie ernstlich – zumindest einen Song lang – durchgehalten hätte(n) mit ihrem Balztanz?
    Ich könnt mir vorstellen, dass diese Situation sogar auch aus Zuschauerperspektive leicht als unangenehm empfunden werden kann, oder täusch ich mich?

    „und eine relativ negative Einstellung gegenüber Sex“

    Würdest Du nicht sagen, wenns zum Junggesellenabschied in den Puff ging, right?

    Definier doch mal bitte, welche Punkte a.D.S. eine „relativ positive Einstellung gegenüber Sex“ markieren.

    „und auch ein geringes Vertrauen in ihn.“

    Inwiefern?

    Was hälstn Du davon:
    Entweder (er weiß es ja anscheinend auch vorher) hält er das für ne gute Gelegenheit (und würde das vielleicht sogar gern öfter machen, wenn das für sie ok ginge) – oder er ist zu feige den Spaß rechtzeitig noch abzusagen (weil er fürchtet, die Jungs könnten ihn deshalb aufziehen).

    Beide Gedankengänge machen ihn nun wirklich nicht attraktiver; sie ihres nahenden Ja-Worts nicht sicherer…

    • In Wirklichkeit ist sie vermutlich völlig angstzerfressen und panisch weil sie denkt, er wird mit der Stripperin durchbrennen weil er rechtzeitig merkt, dass sie außer Gemaule und Gekeife nix zu bieten hat…

    • „(Ich glaube eher, seine erwartete/künstlich-forcierte Gier auf eine fremde Frau „beschmutzt“ ihr die Hochzeits-Idee und nimmt ihr somit einen Teil der Vor-Freude)“

      Ach, eine nackte Frau zu sehen erzeugt ja keine Gier. Es ist einfach ein netter Anblick. Und bei diesem Beschmutzungsgedanken ist dann eben die frage wie weit es geht. Eine hübsche frau geht vorbei –> hat er sie angeschaut? Beschmutzt die Beziehung etc. Eine hübsche Frau tritt im Fernsehen auf „Beschmutzt die Beziehung“. Natürlich muss das nicht so sein. Aber sagen wir mal ich hätte befürchtungen.

      „Ich hab nicht den leisesten Schimmer, wieviele Frauen schonmal respektive noch nie gestrippt haben (für irgendeinen Partner)“

      Wahrscheinlich die geringere Zahl, wenn man einen richtigen Strip meint

      „Würdest Du nicht sagen, wenns zum Junggesellenabschied in den Puff ging, right?“

      Das wäre sicherlich etwas vollkommen anderes und da würde ich es sogar eher merkwürdig finden, wenn sie damit keine Probleme hat (aber hey, wer offene Beziehungen mag, da mag das okay sein, aber sicherlich nicht der Standard und etwas anderes als etwas nacktheit)

      „Definier doch mal bitte, welche Punkte a.D.S. eine „relativ positive Einstellung gegenüber Sex“ markieren.“

      Ist sicherlich schwierig umfassend zu definieren, aber schöne menschen attraktiv finden zu dürfen sollte dazugehören.

      „Inwiefern?“

      Sie traut ihm anscheinend irgendwie nicht zu, dass er eine andere Frau strippen sieht ohne das es sich auf ihre beziehung auswirkt.

      „Entweder (er weiß es ja anscheinend auch vorher) hält er das für ne gute Gelegenheit (und würde das vielleicht sogar gern öfter machen, wenn das für sie ok ginge) – oder er ist zu feige den Spaß rechtzeitig noch abzusagen (weil er fürchtet, die Jungs könnten ihn deshalb aufziehen).
      Beide Gedankengänge machen ihn nun wirklich nicht attraktiver; sie ihres nahenden Ja-Worts nicht sicherer…“

      Vielleicht ist es auch einfach Teil des Rituals und dafür findet er es okay und keine große Sache ohne deswegen gleich stammkunde in einem Stripclub zu sein. Vielleicht erinnert er sich an Ehefrauen anderer Freunde, die da cooler mit umgegangen sind und da kein Problem hatten und beneidet diese freunde etwas, selbst wem ihm der Stripclub nicht wichtig ist. Aber natürlich gibt es auch Frauen, die gerne kontrollieren und jemanden brauchen, den sie kontrollieren können. Selbst wenn sie vielleicht dennoch selbstbewußte Männer attraktiv(er) finden. Das schließt sich gegenseitig nicht aus, führt aber auch nicht zu guten Beziehungen.

      • „schöne menschen attraktiv finden zu dürfen“

        Haben Deine Partnerinnen Dich wissen lassen, wenn in ihrem Nahfeld ein für sie schöner, attraktiver Mann auftauchte? Oft?

        „Vielleicht ist es auch einfach Teil des Rituals“

        Da ich persönlich so gut wie gar Nichts, was Teil des Rituals „Eheschließung“ ist, mitgemacht habe (kein Abschied, kein Poltern, keine Kirche, keine Flitterwochen, nichtmal anständige Hochzeitsbilder & mein Kleid war rot – und wartet gerad darauf, dass ich genug abgespeckt habe ums wieder weiter zu tragen…. nächstes Jahr dann), habe ich natürlich kein Verständnis, warum man sich daran gebunden fühlen sollte.

        Da wär mir sicher wichtiger, dass mein Verlobter bis zur Hochzeit wenigstens noch glücklich ist^^

        • „Haben Deine Partnerinnen Dich wissen lassen, wenn in ihrem Nahfeld ein für sie schöner, attraktiver Mann auftauchte? Oft?“

          — Klar. Und sogar ganz ohne die Intention, Eifersuchtsdramen heraufzubeschwören. Quasi das Anti-meme. Meist kann sich ein Mensch wie die eifersüchtige Dame jedoch gar nicht mal vorstellen, dass man sich über so etwas unterhalten kann, ohne, dass es unangenehm oder schmerzhaft oder angsteinflößend ist.

        • „Haben Deine Partnerinnen Dich wissen lassen, wenn in ihrem Nahfeld ein für sie schöner, attraktiver Mann auftauchte? Oft?“

          Die weibliche Sexualität ist sicherlich eine andere als die männliche, aber ja, es wird schon mal darüber gesprochen, ob ein bestimmter Mann schön ist. Wobei Frauen tatsächlich auch oft darauf hinweisen, wenn eine Frau schön ist.

          „Vielleicht ist es auch einfach Teil des Rituals“
          „Da ich persönlich so gut wie gar Nichts, was Teil des Rituals „Eheschließung“ ist, mitgemacht habe (kein Abschied, kein Poltern, keine Kirche, keine Flitterwochen, nichtmal anständige Hochzeitsbilder & mein Kleid war rot – und wartet gerad darauf, dass ich genug abgespeckt habe ums wieder weiter zu tragen…. nächstes Jahr dann), habe ich natürlich kein Verständnis, warum man sich daran gebunden fühlen sollte.“

          Wolltest du nicht oder hat es sich nicht ergeben?

          „Da wär mir sicher wichtiger, dass mein Verlobter bis zur Hochzeit wenigstens noch glücklich ist^^“

          Eben, man muss auch gönnen können

          • „Die weibliche Sexualität ist sicherlich eine andere als die männliche,“

            Was in dem Zusammenhang meinen soll?

            „aber ja, es wird schon mal darüber gesprochen, ob ein bestimmter Mann schön ist.“

            Du bist seit roundabout 4 Jahren verheiratet… ists in der Zeit schonmal vorgekommen?
            Bzw. wie oft während Eurer gesamten Beziehung?
            (und wir meinen nicht Männer in der Flimmerkiste!)

            „Wobei Frauen tatsächlich auch oft darauf hinweisen, wenn eine Frau schön ist.“

            Wofür es viele Gründe geben kann.

            „Wolltest du nicht oder hat es sich nicht ergeben?“

            I’ve had a history of throwing up at weddings… (obwohl vorher Nichts darauf hindeutete!)

            Oder wie ich seinerzeit schrub:

            „Das muss schnell gehen, bevor ich wieder zur Vernunft komme

            Am Liebsten würd ich ja gar nicht feiern, einfach hingehen, den Wisch unterschreiben und es niemandem sagen. Aber da macht er nicht mit (und er will auch meinen Namen annehmen, allein deshalb schon ließe es sich nicht verheimlichen). Ich bin da eingestandermaßen … sonderbar. Auf praktisch jeder der wirklich-wirklich vielen (i.d.R. total aufwändigen, liebevoll-arrangierten) Hochzeiten, bei denen wir zu Gast waren, kämpfte ich im Laufe der Party mit psychosomatischen Beschwerden. Schon die Glückwunschkarten anzufertigen und insbesondere das ganze nötige „ich freu mich für Euch“-Geheuchel bereitete mir bereits als Nicht-Involvierte geradewegs körperliche Schmerzen. Der Plan ist also, mein Unterbewusstsein auszutricksen, indem wir erst und dann halt groß Silvester feiern. Drück mir die Daumen, dass ich nicht ausrasten werde, wenn ich zum x-ten Mal sowas hören werde wie „das wurde aber auch Zeit“, „ich wusste, Du würdest irgendwann einlenken“ und natürlich „ich freu mich für Euch“…

            Mich ärgerts wirklich sehr, mich doch noch der Tradition zu beugen. Ehefeindlichkeit ist ein tief-verwurzelter Identitätsbestandteil, nicht so alt wie die Identifikation mit meinem (Nach)namen, aber fast.“

            https://allesevolution.wordpress.com/2013/11/25/die-reaktion-von-frauen-zu-sexuellen-reizen-hangen-vom-marktfaktor-ab/#comments

            „„Da wär mir sicher wichtiger, dass mein Verlobter bis zur Hochzeit wenigstens noch glücklich ist^^“

            Eben, man muss auch gönnen können“

            Ich weiß: das sollte Humor sein.
            Aber stell Dir mal vor, der skizzierte Konflikt zwischen den Brautleuten wär real und deutlich. Einer muss nachgeben/in den sauren Apfel beißen.
            Wenn er es nicht tut, geht die Erzählung später einmal, im Streit, damit los, dass er ja damals unbedingt vor der Hochzeit noch ne Stripperin sehen musste…

          • Ganz ehrlich? Du hast da schon einen ziemlich großen Schatten. Direkt versessen auf heiraten bin ich auch nicht aber so?

          • Vielleicht muss man dazu wissen, was ich (noch als Grundschülerin) für einen Plan gefasst hatte: ich wollte 5 Kinder von 5 verschiedenen Männern haben, aber sie sollten bei ihren Vätern leben, verteilt über mehrere Länder. Und mich selbst sah ich – schreibend – mit dem Motorrad zwischen ihnen hin und her pendeln.
            Als dieses Lied rauskam

            hatte ich meine Hymne gefunden. Obwohl ich da schon realistisch genug war um zu wissen, dass mein phantasierter Lebensentwurf mal sicher nicht funktionieren wird^^

            Ich glaub heutzutage, meine Ablehnung hatte sehr viel auch mit der Namensfrage zu tun. Immerhin hatte mir mein Großvater, als ich ihn erstmals kennenlernte, das Versprechen abgenommen, dass ich unseren Namen behalten und weitervererben würde… was mit Sicherheit nur ohne Eheschließung zu haben war (bei unseren zwei ehelich geborenen Kindern musste er nochmal schriftlich bestätigen, dass er damit einverstanden war, dass sie genauso heißen wie die älteren beiden 😤… weil letzten Endes hat er seinen Namen halt doch behalten; ich mutmaße sogar, die Behauptung insgesamt war evtl. nur ein Trick… )

            Jedenfalls finde ich verheiratet sein nun auch gar nicht so schlimm, habe mich also mit der Thematik versöhnt.
            Selbiges gilt für „Hausfrau“…

          • „ich wollte 5 Kinder von 5 verschiedenen Männern haben, aber sie sollten bei ihren Vätern leben, verteilt über mehrere Länder.“

            Ja, Du hast einen ziemlich großen Schatten.

          • Es gab und gibt Männer, die machen das einfach in der Art.
            Elon Musk hat ja bekanntlich bereits neun (lebende) Kinder (so viele wohl nur, weil nicht auf natürlichem Wege gezeugt), die wahrscheinlich überwiegend bei ihren drei Müttern leben – und sagt, er sei noch nicht fertig.
            Da hat er „einen ziemlich großen Schatten“?

    • > Würdest Du nicht sagen, wenns zum Junggesellenabschied in den Puff ging, right?

      Den Junggesellinenabend, den meine Frau geplant hat, ging aber sowas von in den Puff. Die bieten da nämlich für solche Events „Seminare“. Die Mädels hatten einen sehr besoffenen Riesenspaß, und wir – also deren Männer – sind seitdem am Überlegen, wie wir die da nochmal hinbekommen.

  4. Wie sich die Zeiten ändern. Die werden immer prüder.

    In meiner Jugend war ein Strip auf ner Party vollkommen normal. Es war einfach nur lustig.
    Ich hab sogar mal den ersten Platz gemacht. Gab ein Bier oder so als Preis. Und viele blanke Titten 🙂

    • Ich glaub das hat sich auch durch Handy und Internet geändert.
      Da jetzt immer die Gefahr besteht das jemand Bilder/Videos macht und die im I-Net/Social Media verbreitet.
      Klar früher konnte man auch Bilder/Videos machen aber das war mit Kamera und Camcorder auffälliger als mit Handy und verbreiten konnte man das Material nur im Bekanntenkreis und nicht Weltweit.

      • Zum Glück gab es den Kram damals noch nicht. Mei wäre das heute peinlich.

        Meine junge Nachbarin sonnt sich gerade. Sie winkt mir, wenn ich im Freien bin. Nix an 🙂 Noch vollkommen unverdorben. Ich glaube, der ganze Blödsinn entsteht immer in Berlin. Kann das sein?

  5. Kapier das Problem nicht, zu wenig Vertrauen in den Ehemann?
    Zu wenig Selbstbewustsein?
    War schon auf Jungesellenabschieden bei denen wir in einen Stripclub gegangen sind und bei denen die Stripperin gebucht war, ich sehe da das Problem nicht.

    Anekdotische Evidenz die Ehen in meinem Bekanntenkreis bei denen beim Jungesellenabschied Striperinen angeschaut wurden haben bis heute gehalten.
    Und so weit man das von aussen sagen kann scheinen die Paare auch nach über 10 Jahren Ehe noch zufrieden zu sein.

  6. Hallo liebe Leser und Semikolon

    Zum Thema mal ein Schwank aus der Jetztzeit:
    Jungesellenabschiede und Jungesellinenabschiede sind zwei unterschiedlich zu handhabende Ereignisse.mein Freund Jan ist Pächter bzw. Besitzer einiger Lokalitäten und Ballsäle.
    Altes Familiengeschäft seit den 50er Jahren in Berlin.
    es ist üblich das zur Feier fürs Catering,die Türkontrolle,Auf – und Abbau etc Personal benötigt wird.
    Der Unterschied zwischen dem Junggesellenabschied und ner Weiberparty ist heute bemerkenswert.
    Die Jungs feiern und bestellen fast immer eine Stripperin.Die treten heutzutage jedoch sehr selten solo auf,fast immer sind das Paare,also ein männlicher Stripper/Partner ist immer dabei.Bei der Begrüßung
    wird auch immer betont,das selbst beim Lapdance die Dame nicht angefasst wird.Abhängig vom Grad der Alkoholisierung wird das auch von den Jungesellen immer bedacht und respektiert.Die jungen Blassbacken feiern heutzutage mehr Kindergeburtstag als den Exzess.
    Bei den Junggesellinnenabschied bzw. der Weiberparty sieht das jedoch inzwischen anders aus.
    Trotz der gleichen Ansage,die Stripper nicht zu betatschen beim Lapdance,hält sich,ebenfalls dem Grad der Alkoholisierung entsprechend,keine Frau dran.Während bei dem Jungmännern wie gesagt der anwesende Stripperpartner ausreicht,muss für die wohlerzogenen Damen zusätzlich Personenschutz
    bereitgestellt werden.Das die Erziehung der Frauen daran Anteil hat ist nachvollziehbar und wohl der Grund warum die Damen heftiger vorglühen als die alkoholresistenteren Männer.
    Jedenfalls sind die Damen heutzutage heftiger am feiern und auch die alte Frauenweisheit:
    Frauen sind sauberer,gepflegter,hinterlassen weniger Dreck und Chaos und benehmen sich immer sozial kompatibler, wird heutzutage von der Realität Lügen gestraft.Frag mal die Putzkolonne nach dem unterschiedlichen Zustand der Toiletten.
    Auch wenn es in einem Lied heißt: „Männer sind Schweine !“ so sind die Frauen dann wohl die grössten Pottsäue.
    Gruß Sense

    • Das berichten Männer die Kilt tragen ja auch immer wieder. Viele Frauen denken sich das sie einem Mann einfach unter den Rock greifen dürfen oder eben betatschen dürfen. Er soll sich da nicht so anstellen und am Besten noch geschmeichelt fühlen. Macht ein Mann das bei einer Frau, ist das natürlich ein Zeichen für die Rape Culture.

    • Kann ich bestätigen. Bin als Student aushilfsweise Taxi gefahren und die Übergriffe durch betrunkene Frauen waren teilweise echt heftig..

      • Zwei Gründe: 1. Toiletten. Weil Frauen glauben glauben, dass man sich von einer Toilettenbrille die Pestilenz holen kann, pinkeln sie alle „schwebend“. Mit der Konsequenz, dass alles vollgepisst wird. Dazu noch Versuche potentielle Kontaktstellen mit Klopapier abzudecken und es sieht aus wie Dresden 45. 2. Antatschen. Wer nie um Partner werben musste und immer nur hört, dass die anderen böse sind, fällt zwangsläufig völlig aus der Rolle, wenn Alkohol die Schranken lockert.

  7. „(…)weil auf dem Junggesellinnenabschied von ihrem Freund(…)“ Seit wann ist ihr Freund denn schon eine Junggesellin?
    Und was @Sense über (enthemmte)Frauen sagt: einfach mal Reinigungspersonal (insbesondere ältere Toilettenfrauen) fragen – die können Geschichten erzählen, da fällst du vom Glauben ab.

  8. Ich stimme Christian zu, spricht für wenig Selbstvertrauen und Lockerheit bei der Frau. Gibt natürlich auch ideologische oder religiöse Gründe, sowas abzulehnen, aber ein guter Auftakt ist das nicht.

    Das sage ich aber als jemand, der selbst keinen Jungesellenabschied gefeiert hat. Ist m.E. auch eher sowas amerikanisches. Meine Eltern haben damals Polterabend gefeiert, mir hat die Hochzeit gereicht 🙂

  9. Was in Vegas geschieht, bleibt in Vegas.

    War schon in Stripclubs und hab auch private Tänzerinnen gesehen. Gehört dazu. Wenn es der Junggeselle will. Die Braut hat da nichts zu sagen. Und am Besten weiss sie davon einfach nichts.

  10. „Es klingt für mich nach einen geringen Selbstvertrauen bei ihr und eine relativ negative Einstellung gegenüber Sex und auch ein geringes Vertrauen in ihn. Und da sind wir eben schnell bei einem kontrollierenden Partner.“

    Ja, weil du eben von dir ausgehst. Ich bspw. finde Stripper einfach nur unangenehm. Ich würde niemals so etwas bestellen/beiwohnen. Ebenso wie ich niemals in einen Puff gehen würde. Einfach der Gedanke daran ist schon ekelhaft. Aber vielleicht liegt es daran, dass ich generell alles, wo so viel Lüge und Intimitätsmissbrauch/-verkauf stattfindet, so richtig unangenehm finde (mal eher in Richtung Ekel/Abscheu, mal eher in Richtung Wut und mal eher in Richtung Verachtung reagierend). Als ich noch in der Schule war, hat mir mal eine Mitschülerin auf ihrem Smartphone ein Video gezeigt, ohne mir vorher zu sagen, was darin zu sehen ist. Ich dachte, es sei irgendwas Witziges. Es war ein riesiger Leuchtturm, der aus Bodenperspektive von oben nach unten mit abnehmendem Zoom herunter gefilmt wurde und am Boden dann war da auf einmal jemand, der sich einen Baseballschläger mit der Schlagseite in den Anus trieb. Ich hab das Smartphone im Affekt genommen und mit voller Wucht gegen die Wand geschleudert, dass es zerberstete. Das Mädel hat Glück gehabt, dass ich ihr nicht eine Schelle gegeben hat. Sie wollte dann Schadensersatz. Ich hab gesagt, dass sie mich halt verklagen soll. Da sie aus einem muslimischen (iranischen? ostkurdischen?) Elternhaus kommt, kam das für sie gar nicht in Frage, denn wenn die Eltern/Verwantschaft das mitgekriegt hätten, was sie so an Haram-Zeug auf ihrem Smartphone hat und damit macht, hätte sie sicherlich noch ganz andere Probleme bekommen (auch wenn sie evtl. schon volljährig war) … Tja, da wollte sie mal meine Reaktion sehen, und dann war’s ihr doch wieder nicht recht. 😀 Die dumme Tusse wird sich danach wohl überlegt haben, ob sie sich nochmal so als besonders „edgy“ präsentiert und jemanden in so eine unangenehme Lage bringt oder so keinen Respekt gegenüber dem Intimitäts-/Sexualempfinden von jemand anderem an den Tag legt …
    Tja, so bin ich – und ich habe kein gestörtes Verhältnis zu Sexualität (ganz im Gegenteil^^). Vielmehr wird in Sexualität heutzutage vieles kanalisiert, was es an Störungen/Missverhältnissen in der Bevölkerung gibt, denn vieles, was von kranker (inkl. von biologischer Reproduktion abhaltender) Sexualität – und m.E. von kranker Seele – zeugt, wird heute als einbahnfrei gesund oder zumindest als unproblematisch betrachtet. Und was mir bei dem Themenkomplex noch aufgefallen ist, ist, dass bei bei den meisten – zumindest online verfügbaren – Pornos, die BDSM (Bondage&Discipline, Dominance&Submission, Sadism&Masochism) enthalten, sie gar nicht mehr entsprechend ausgewählte tags haben. Oder auch die Bezeichnung „hardcore (sex/porn)“ bedeutet mittlerweile was völlig anderes als noch vor ca. 2 Jahrzehnten (hab ich mal gelesen, bin ja selbst noch relativ jung, aber selbst zu meinen frühsten Begegnungen mit dem Begriff klingt das noch passend): Während es damals einfach nur der Gegensatz zu „soft porn“ (wo man nicht den „harten (sexuellen) Kern“ des Geschlechtsverkehrs sieht) darstellte, wird es heute meist dazu verwendet, härteren „rough sex“ oder BDSM zu bezeichnen (ich hab nichts dagegen, dass es das gibt, teils steh ich selbst unter bestimmten Voraussetzungen darauf, aber ich hasse die Lügen und Irreführungen). So werden ganze Generationen beim Masturbieren (und v.a. kurz vor und beim Abspritzen/Orgasmus) mit online (frei) verfügbaren Pornos auf bestimmte Normalitätsvorstellungen konditioniert, ohne dass sie wissen, wie ihnen geschieht. Da diese Solosexualität nicht erfüllend ist, wird nach immer stärkeren Reizen Ausschau gehalten (das nennt sich sexuelle oder sexualneurologische Abstumpfung) – und dabei sind sie nach ihrer Vorstellung lange noch im „normalen“ Bereich, wobei dort schon gravierende beziehungsstrukturelle Unterschiede zwischen den in den anfänglich und in den später konsumierten Pornos begafften Sexualpartnern/Pornodarstellern vorliegen, sodass der Weg zu immer extremeren Pornos schon eingeschlagen ist (durch die Akzeptanz, Selbstkonditionierung und teilw. Nichterkennung dieser qualitativen Beziehungsstrukturänderung) und schwerer gestoppt werden kann. Das Dopaminsystem im Gehirn wird dabei allmählich pervertiert und geschrottet. Was in jedem Fall stattfindet – und zwar je jünger/unreifer die Person ist, desto mehr – , ist dies: Sex und somit auch das/die Objekt/-e der sexuellen Begierde werden als (frei verfügbare, dem eigenen aktuellen Willen entsprechende) Konsumgüter wahrgenommen und abgespeichert und ändern so die eigene Wahrnehmung, das eigene „automatische“ Denken und Fühlen sowie das eigene äußere Verhalten/Tun.
    Ich erinnere mich, dass wir hier auf dem Blog vor mind. über zweieinhalb Jahren schon mal darüber gesprochen haben. Damals hab ich, glaub ich, auch die Links zu den wissenschaftlichen Studien und Erkenntnissen angegeben gehabt. Vielleicht weißt du, Christian, ja noch, bei welchem Blogartikel das war und kannst ihn hier verlinken. Ich glaub, Semikolon war auch dabei.

    Also, normalerweise wird im Redpiller-/MGTOW-/Maskulisten-Milieu sich doch ständig darüber lustig gemacht, wenn Typen Frauen auf Only-Fans oder ähnlichen Plattformen Geld geben. Aber bei Strippern soll das dann was anderes sein? 😀 Bei beidem gibt’s keine echte Beziehung zwischen Nackedei/Solopornoanbieter bzw. Stripper auf der einen Seite und Bezahler auf der anderen Seite. Ich find’s beides daher einfach nur dumm und bemitleidenswert (zumindest wenn die Typen nominell erwachsen sind), denn es zeugt m.E. davon, dass da was mit der emotionalen/seelischen Reife nicht stimmt.

    Also ich kann Lebenspartner von Lebenspartnern, die sowas machen, sehr verstehen, dass sie sowas verletzt oder stört, denn schließlich ist das entweder die nicht geringfügige Investition in ein anderes Weibchen/Männchen – und nein, Gefühle sind nicht (nur) vom Verstand abhängig. Oder aber wenn man nichts bezahlt und nur gafft, bekundet man zumindest potenziell bedeutend mehr Interesse für ein anderes Weibchen/Männchen, als es für jemanden in einer lebenspartnerschaftlichen Zweierbeziehung angemessen ist, und wenn man sich beschoßtanzen lässt, ist das schon eine leichte Version (oder Vorstufe) von Fremdgehen. Und da habe ich dann auch nur Mitleid mit dem Lebenspartner von so jemandem – und evtl. etwas Verachtung für den Schoßtanz-Konsumenten – übrig.

    Wenn meine langjährige – sehr leidenschaftliche, aber herzensgute – Ex-Freundin heftig angefangen hat, nach männlichen Sahneschnitten zu schielen, während wir nebeneinanderher gegangen sind (und ich krieg sowas mit), hab ich ihr immer ein Bein gestellt, damit sie hinfällt oder zumindest heftig stolpert, und ihr gesagt, sie soll doch besser aufpassen, wohin sie guc… äh geht. Das war dann lustig für uns beide, weil wir ja beide wussten, was Sache ist (und dass sie krankenversichert ist, sogar beamtenprivat ;-)) und dass es ja ein bisschen entgegen der allgemein üblichen Sichtweise bzgl. der beiden Geschlechter steht, dass ich als junger Mann so gut wie nie in ihrer Anwesenheit mal deutlich nach einer anderen geschielt habe.* ^^ Und es hat Wirkung gezeigt, denn sie hat es sich immer öfter verkneifen können und musste dann einfach nur so breit grinsend das Lachen zurückhalten (oder manchmal auch lachen), weil der innerliche Konditionsdruck schon einsetzte. 😀 Und gleichzeitig war die gute Erinnerung an unsere lustigen gemeinsamen Erlebnisse dieser Art in ihr präsent, sodass sie gleich wusste, wen sie jetzt mal wieder ganz doll umarmen will (und sei es nur aus Schuldgefühl/Reue …). 🙂
    Man darf sich sowas nicht einfach so bieten lassen, sonst macht es nicht nur einen selbst mglw., sondern auch oder v.a. die Beziehung auf Dauer kaputt. ^^ Es würde ja nicht bei sowas bleiben … Stichwort: slippery slope.

    * = Deshalb wusste sie noch nicht mal, ob es bei mir (nur) einen „Typ Mädel/Frau“ gibt, auf den ich besonders stehe (also naheliegenderweise etwa solche wie sie), oder ob ich – oh Schreck – viele ganz verschieden geartete Mädels/Frauen ästhetisch/erotisch/sexuell attraktiv finde und daher gar nicht so auf ein Äußeres wie das ihrige eingeschossen bin sowie wahrscheinlichkeitsmäßig unsicherer für sie bzgl. Treue/Liebeserhalt bin. Denn verraten hab ich es ihr nämlich auch nicht; ich hab immer nur gesagt, dass sie die Einzige für mich ist (was im Prinzip auch stimmte, weil ich mit ihr – als meiner ersten ernsthaften Langzeitpartnerschaftsbeziehung – gemerkt hatte, dass ich mich beim Sex erst so richtig entspannen & und ihn genießen kann, wenn starkes Vertrauen und starke Nähe besteht; aber einen MFF-Dreier – auch öfter – mit einer unserer damaligen Freundinnen hätte ich u.U. dennoch nicht abgelehnt). 🙂

    • „Sex und somit auch das/die Objekt/-e der sexuellen Begierde werden als (frei verfügbare, dem eigenen aktuellen Willen entsprechende) Konsumgüter wahrgenommen und abgespeichert und ändern so die eigene Wahrnehmung, das eigene „automatische“ Denken und Fühlen sowie das eigene äußere Verhalten/Tun.“

      Das liest man ja immer wieder, aber welche schlimmen Folgen das haben soll, dazu habe ich noch keine überzeugende Studie gelesen. Das schlimmste was passiert ist, dass Männer (um die geht es ja hauptsächlich) weniger Interesse an echten Sexualpartnern und echtem Sex haben. Die Verfügbarkeit von Pornos korreliert außerdem mit einer abnehmenden Zahl von sexueller Gewalt.

    • wird nach immer stärkeren Reizen Ausschau gehalten (das nennt sich sexuelle oder sexualneurologische Abstumpfung)

      In einer Doku habe ich mal gesehen, dass es nach flächendeckender Einführung des Fernsehens Demos gegen gewalttätige Inhalte auf der Mattscheibe gab. Immer wenn ein Kind oder eine Frau Opfer von realer Gewalt wurden, war reflexartig das TV dafür verantwortlich. Auf einem Demo-Transparent stand „Schluss mit den Westernfilmen“. Die glaubten, durch Western würden die Zuschauer brutal und aggressiv.

      Wenn man sich ein paar Jahrzehnte später anschaut, wie stark diese Fiktionen auf die Realität abgefärbt haben, dann ist da nicht sonderlich viel, obwohl die Brutalitäten von Splatter über Saw 1-5 etc. immer weiter gesteigert wurden.

      Es ist wie der feministisch-matriarchale Trugschluss, dass man Bürger immer nur Bürgerinnen nennen müsste – und schon sähen die Menschen die ehemals unsichtbaren Frauen unter den Bürgern vor sich.

      Man stelle sich vor, in Pornos geht es gar nicht primär um die jeweiligen Sexualpraktiken, sondern um die beteiligten Menschen und ihre Ausstrahlung. Vielleicht bestimmen die viel stärker über die Empfindungen eines Rezipienten.

      Beispiel Spanking: Es gibt einige Frauen, die erregt es, wenn sie beim GV auf den Hintern gehauen werden. Manche wollen es härter, manche schwächer. Manche wollten es früher sanft, inzwischen aber heftig.
      Genießt nun eine Frau in einem Porno diesen Vorgang, rollt die Augen, stöhnt lüstern, bittet um mehr und nochmal, dann überträgt sich ihr Lustgefühl auf den Zuschauer. Wenn sie hingegen leidet, weint, verzweifelt und schmerzverzerrt wirkt, überträgt sich auch das. Obwohl die Praktik und die Schläge jeweils weitgehend identisch sind.

      Wichtiger als die eigentlichen Praktiken sind also die Emotionen der Darsteller. Leid oder Lust sind maßgeblich, nicht was faktisch aufgeführt wird.
      Eine Vergewaltigung wird vom Zuschauer komplett anders empfunden als ein weitgehend identischer Vorgang, der augenscheinlich konsensuell und mit beiderseitigem Vergnügen erfolgt: Er überwältigt sie, hält sie fest, sie wehrt sich, er reißt ihr die Kleider runter und dringt in sie ein.

      Entweder der Vorgang wird als 50 Shades of Grey zum weiblichen Erfolgsklassiker, oder er führt den Mann in den Knast und dort auf die zweitunterste Hierarchiestufe.

      • Wenn ich in einem Porno was sehe, was mich nicht anmacht, klicke ich weg. Pornos beeinflussen meine sexuellen Vorlieben nicht. Ich suche sie gemäß meiner Vorlieben aus.

          • Ich versuch mich zu erinnern, was Du meintest, warum…

            Gesagt hattest du glaub ich sowas wie: weil da die Männer für Dich eher so rüberkämen, als ob sie Spaß hätten (was ich null nachvollziehen kann)

            Dass sie häufig bzw. im Regelfall kopflos dargestellt werden, dass die Kameras eindeutig mehr auf die Dich (angeblich) sexuell nicht-triggernden Darstellerinnen gerichtet sind usw., stört Dich weniger als das „uninspirierte“ Gebaren (körperlich meist ansehnlicherer) schwuler Männer?

          • häufig bzw. im Regelfall kopflos dargestellt werden

            Interessant. Das habe ich auch festgestellt. Und ich habe auch festgestellt, dass sich das in den letzten Jahrzehnten massiv verändert hat.
            Die ersten Pornos, die ich als Jugendlicher sehen konnte, fokussierten oft auf das Gesicht des Mannes, vor allem, wenn er kam.
            Das ist inzwischen nicht mehr so.

            Seit einiger Zeit werden Männer in Pornos komplett unsichtbar gemacht. Sie werden auf ihr Genital reduziert. Eigentlich doch ganz schön schlimm aus feministischer Perspektive, oder?

            Aber ehrlich gesagt vermisse ich die stöhnenden männlichen Fratzen gar nicht, denn beim Pornoschauen geht es mir ja um meine Triebabfuhr und nicht um die von einem anderen Typen.

            Auffällig ist es aber schon.

          • Du musst es ja auch nicht nachvollziehen können. Die Frauen sind für mich Beiwerk. Wenn überhaupt versetz ich mich in ihre Rolle. Und von Männern sieht man in Pornos mehr, als man vermutet.

      • „[…] Wenn man sich ein paar Jahrzehnte später anschaut, wie stark diese Fiktionen auf die Realität abgefärbt haben, dann ist da nicht sonderlich viel, obwohl die Brutalitäten von Splatter über Saw 1-5 etc. immer weiter gesteigert wurden.“
        — Und du willst jetzt sagen, dass das vergleichbar mit dem oben von mir beschriebenen Pornokonsum wäre? – Nope. Bei Western-/Action-/Splatterfilmen bist du i.d.R. weder mit dem Gewalttäter identifiziert, noch wird dabei dein Belohnungssystem im Hirn so aktiviert, dass es dich in der oben beschriebenen Weise konditioniert. Eher würde man vielleicht vorsichtiger in der Gegenwart von Menschen oder Objekten oder an Orten oder bei Geräuschen werden, die leicht mit denen im Film assoziierbar sind. Und dafür hab ich schon zig Belege gefunden, etwa wenn Menschen auf einmal Angst vor Menschen haben, die sich wie typische Clowns angezogen haben und in der Öffentlichkeit waren, nur weil es Filme gibt, wo diese Psycho-/Soziopathen darstellten. Ich habe einen Freund, der u.a. freiberuflicher Clown ist und der schon ernsthaft überlegt, ob er sich anders nennen und auch anders schminken/kostümieren soll, weil er gemerkt hat, dass sehr viele, v.a. jüngere Menschen, mit „Clown“ nur noch „Horrorclown“ verbinden und Angst davor haben. (Btw: Was glaubst du eigentlich, warum es Altersbeschränkungen für den Kauf von Filmen/Videospielen gibt? Aus Kinderdiskriminierung/-feindlichkeit? Und was glaubst du, warum diese Altersbeschränkungen/-empfehlungen, die unter freiwilliger Selbstkontrolle der Film-/Videospielindustrie zustandekommen (sollen), immer mehr ihren Abdeckungsbereich hin zu weniger Schutz vor extreme(re)n Reizen/Inhalten verschieben? Übrigens, wo du von 50 SoG sprichst, ist mir mal der Gedanke gekommen, FSK-Angabe bei dem zugehörigen Film zu checken: Lies dir mal die folgende „16-Jährige“-verallgemeinernde Scheiße der FSK dazu, warum dort FSK 16 angegeben wurde, durch (aus der NOZ zitiert): „„Jugendliche ab 16 Jahren sind aufgrund ihrer medialen Alltagspraxis in der Lage, die Darstellungen von SM-Spielarten als mediale Inszenierungen wahrzunehmen und eine entsprechende Distanz aufzubauen“, argumentiert die FSK. Ihre „lebensweltlichen Kenntnisse“ und ihr „psychosozialer Entwicklungsstand“ befähigten demnach schon 16-Jährige, „die dramaturgischen Mittel des Films zu durchschauen und angemessen zu verarbeiten“.“ https://www.noz.de/deutschland-welt/promi-show/artikel/warum-nicht-fsk-18-50-shades-of-grey-fsk-16-wieso-das-22567170 Es ist völlig egal, ob man g l a u b t (d.h. durch Ratio, Intellekt), man könne eine ausreichende Distanz zu etwas aufbauen, wenn es aber tatsächlich nicht der Fall ist (wegen Psyche, neuronalem System). Und mit „ihren lebensweltlichen Kenntnissen ist wahrscheinlich der freie, illegal gewährte Zugang zu Online-Pornografie aller Art gemeint. Mir ist grade aufgefallen, dass sich wohl hunderte, tausende Menschen in Deutschland strafbar gemacht haben, dies jeder Statsanwalt wissen muss und offenbar nichts dagegen unternommen wird – denn zumindest das Buch 50 SoG hat, gemessen an den Aussagen von 50-SoG-Rezipienten darüber, pornografischen Inhalt und wurde an Jugendliche verkauft etc. § 184 StGB:
        „(1) Wer einen pornographischen Inhalt (§ 11 Absatz 3)
        1. einer Person unter achtzehn Jahren anbietet, überläßt oder zugänglich macht,
        2. an einem Ort, der Personen unter achtzehn Jahren zugänglich ist oder von ihnen eingesehen werden kann, zugänglich macht,
        3. im Einzelhandel außerhalb von Geschäftsräumen, in Kiosken oder anderen Verkaufsstellen, die der Kunde nicht zu betreten pflegt, im Versandhandel oder in gewerblichen Leihbüchereien oder Lesezirkeln einem anderen anbietet oder überläßt,
        3a. im Wege gewerblicher Vermietung oder vergleichbarer gewerblicher Gewährung des Gebrauchs, ausgenommen in Ladengeschäften, die Personen unter achtzehn Jahren nicht zugänglich sind und von ihnen nicht eingesehen werden können, einem anderen anbietet oder überläßt,
        4. im Wege des Versandhandels einzuführen unternimmt,
        5. öffentlich an einem Ort, der Personen unter achtzehn Jahren zugänglich ist oder von ihnen eingesehen werden kann, oder durch Verbreiten von Schriften außerhalb des Geschäftsverkehrs mit dem einschlägigen Handel anbietet oder bewirbt,
        6. an einen anderen gelangen läßt, ohne von diesem hierzu aufgefordert zu sein,
        7. in einer öffentlichen Filmvorführung gegen ein Entgelt zeigt, das ganz oder überwiegend für diese Vorführung verlangt wird,
        8. herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält oder einzuführen unternimmt, um diesen im Sinne der Nummern 1 bis 7 zu verwenden oder einer anderen Person eine solche Verwendung zu ermöglichen, oder
        9. auszuführen unternimmt, um diesen im Ausland unter Verstoß gegen die dort geltenden Strafvorschriften zu verbreiten oder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen oder eine solche Verwendung zu ermöglichen,
        wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.“) Stark zunehmende Verhaltensauffälligkeiten und steigende Psychopathologieraten in der Bevölkerung, natürlich besonders bei Kindern und Jugendlichen, sowie zunehmender Narzissmus und zunehmende (sogar immer häufiger selbst eingestandene/festgestellte) Beziehungsunfähigkeit bei jungen Menschen geben dir nicht zu denken?
        Wenn man sich mit dem in Spielfilmen Dargebotenen nicht irgendwie identifizieren und entsprechende Emotionen bekommen würde, würden sie langweilig sein und man würde sich keine Spielfilme angucken (es sei denn man will jemandem gefallen, z.B. „mitreden können“ ;-)). (Sonst würde man ja auch nicht versuchen, es immer realer wirken zu lassen – bis hin zu 3D, virtual reality …) Willst du das leugnen?

        „Es ist wie der feministisch-matriarchale Trugschluss, dass man Bürger immer nur Bürgerinnen nennen müsste – und schon sähen die Menschen die ehemals unsichtbaren Frauen unter den Bürgern vor sich.“
        — Willst du mir das hier ernsthaft als Argument anbieten? 😀 Ich hätte dein intellektuelles Niveau anders eingeschätzt, Verzeihung bitte. Auf so einen Blödsinn gehe ich nicht ein.

        „Man stelle sich vor, in Pornos geht es gar nicht primär um die jeweiligen Sexualpraktiken, sondern um die beteiligten Menschen und ihre Ausstrahlung. Vielleicht bestimmen die viel stärker über die Empfindungen eines Rezipienten.“
        — Man kann sich alles mögliche vorstellen. Und was soll das bringen? Mir ging es auch nicht bloß um „Sexualpraktiken“, sondern um alles, was hör- und sehbar ist – sowohl im Porno, als auch drum herum (Titel, Cover, tags, Beschreibung, …). Denn all das fließt (potenziell) in die neuropsychologische Konditionierung ein.

        „[…] Genießt nun eine Frau in einem Porno diesen Vorgang, rollt die Augen, stöhnt lüstern, bittet um mehr und nochmal, dann überträgt sich ihr Lustgefühl auf den Zuschauer. Wenn sie hingegen leidet, weint, verzweifelt und schmerzverzerrt wirkt, überträgt sich auch das. Obwohl die Praktik und die Schläge jeweils weitgehend identisch sind.“
        — Woher weißt du, dass sich das „auf den Zuschauer überträgt“? Und inwiefern soll das von Belang sein in Bezug auf das, was ich sagte?

        „Wichtiger als die eigentlichen Praktiken sind also die Emotionen der Darsteller. Leid oder Lust sind maßgeblich, nicht was faktisch aufgeführt wird.
        Eine Vergewaltigung wird vom Zuschauer komplett anders empfunden als ein weitgehend identischer Vorgang, der augenscheinlich konsensuell und mit beiderseitigem Vergnügen erfolgt: Er überwältigt sie, hält sie fest, sie wehrt sich, er reißt ihr die Kleider runter und dringt in sie ein.“
        — Uff … wo fang ich an … Zunächst mal: siehe meine Argumente und Fragen oben (du kaprizierst dich hier ja immernoch auf „Sexualpraktiken“).
        — Nicht Emotionen, sondern Gezeigtes ist wichtig, also ganz gleich ob die Emotionen – oder was auch immer – wirklich da sind oder nicht (also nur geschauspielert sind).
        — Was dir wichtiger ist, muss nicht anderen wichtiger sein. Du sprichst von „dem Zuschauer“, aber „den Zuschauer“ gibt’s nicht, da es bei den Zuschauern selbstverständlich Unterschiede gibt, schon was die Motivation, einen solchen Film anzuschauen, anbelangt … Übrigens: selbst wenn kein Vergnügen des Darstellers des Vergewaltigungsopfers gezeigt wird, sind es dennoch Pornos (sogar echte Vergewaltigungsvideos, die zum Zwecke der sexuellen Luststeigerung/Befriedigung aufgenommen wurden, sind per definitionem Pornos – und es gibt echte Sadisten und Psychopathen, die genau sowas wollen). Ich spreche daher explizit von „Pornokonsumenten“.
        — Etwas wie von dir behauptet „Identisches“ gibt es übrigens nicht – und ist hier bzgl. dem, was ich sagte, auch nicht von Belang. Ob das hier in diesem Beispiel angeführte „Vergnügen“ vorhanden ist, ist schon der Unterschied in der Beziehungsqualität zu dem Fall, wo kein Vergnügen da ist. (Es gibt sowieso nichts Identisches, da jedes Etwas an einem Ort ist, an dem ein anderes Etwas nicht sein kann – und Ortsaufenthalt und Bewegungsrichtung sind Teil des Etwas, da es davon beeinflusst wird und dies Eigenschaft von ihm ist in dem Moment. ^^ Und das ist nur die materialistische Sicht, von anderem spreche ich hier noch nicht mal …)
        — Es hat m.E. keinerlei argumentative Aussagekraft bzgl. dem, was ich sagte.

        „Entweder der Vorgang wird als 50 Shades of Grey zum weiblichen Erfolgsklassiker,“
        — Dass auf einmal so ein Buch mit so einem extrem abnormen, für die Protagonistin gefährlichen Sexualverhalten (wo es übrigens ja sogar tatsächlich auch um Vergewaltigung geht – wie ich mir von BDSM-kundigen Lesern des wohl ziemlich schlechten Buches hab sagen lassen – , aber in der Öffentlichkeit i.d.R. bloß als BDSM bezeichnet wird) zum Erfolgsklassiker beim weiblichen Geschlecht wird, bestätigt m.E., was ich sagte: „Vielmehr wird in Sexualität heutzutage vieles kanalisiert, was es an Störungen/Missverhältnissen in der Bevölkerung gibt, denn vieles, was von kranker (inkl. von biologischer Reproduktion abhaltender) Sexualität – und m.E. von kranker Seele – zeugt, wird heute als einbahnfrei gesund oder zumindest als unproblematisch betrachtet. […] So werden ganze Generationen beim Masturbieren (und v.a. kurz vor und beim Abspritzen/Orgasmus) mit online (frei) verfügbaren Pornos auf bestimmte Normalitätsvorstellungen konditioniert, ohne dass sie wissen, wie ihnen geschieht. Da diese Solosexualität nicht erfüllend ist, wird nach immer stärkeren Reizen Ausschau gehalten (das nennt sich sexuelle oder sexualneurologische Abstumpfung) – und dabei sind sie nach ihrer Vorstellung lange noch im „normalen“ Bereich, wobei dort schon gravierende beziehungsstrukturelle Unterschiede zwischen den in den anfänglich und in den später konsumierten Pornos begafften Sexualpartnern/Pornodarstellern vorliegen, sodass der Weg zu immer extremeren Pornos schon eingeschlagen ist (durch die Akzeptanz, Selbstkonditionierung und teilw. Nichterkennung dieser qualitativen Beziehungsstrukturänderung) und schwerer gestoppt werden kann.“ – Sexualität, das Reich der Freiheit, wo alles einfach nur gesunder Ausdruck der Persönlichkeit ist … ja nee, is klar … Es gibt meiner Erfahrung nach mittlerweile sehr viele Menschen, die bei dem Wort „Sexualität“ oder „sexuell“ in erster Linie oder quasi einzig und alleine an Lustgewinn und Triebabfuhr denken, nicht an Liebe, Lebenspartnerschaft, Beziehungspflege, Familiengründung, Lebensweitergabe und Arterhaltung; Pille, Porno und Postmoderne machen’s möglich.

        > „Keine Unterwerfung ist so vollkommen wie die, die den Anschein der Freiheit wahrt. Damit lässt sich selbst der Wille gefangen nehmen.“ — Jean-Jacques Rousseau, „Emile“
        > „Zu sagen: »Hier herrscht Freiheit«, ist immer ein Irrtum oder auch eine Lüge, denn Freiheit herrscht nicht.“ — Erich Fried, „Gedichte“
        > „Ein Volk gibt niemals seine Freiheit auf, außer in irgendeiner Verblendung.“ — Edmund Burke, „Reden“, 1784
        > „Je mehr sich politische und wirtschaftliche Freiheit verringern, desto mehr pflegt die sexuelle Freiheit sich kompensatorisch auszuweiten.“ — Aldous Huxley, „Schöne neue Welt“, Vorwort, 1946
        > „Wie wird verlorene Freiheit wiedergewonnen? Durch einen aus der Tiefe des Volkes kommenden Stoß und Sturm der sittlichen Kräfte.“ — Conrad Ferdinand Meyer, „Die Versuchung des Pescara“, Kap. 5
        > „Zum Glücke brauchst du Freiheit, zur Freiheit brauchst du Mut.“ — Perikles
        > „Wenn du nicht bereit bist, dafür zu sterben, dann streiche das Wort »Freiheit« aus deinem Vokabular.“ — Malcolm X, Chicago Defender, 28. November 1962

  11. Pingback: Die Erfahrungen von männlichen Strippern in Bezug auf sexuelle Belästigungen durch Kunden | Alles Evolution

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