Der Krieg zwischen Intersektionalen/Transaktivisten und Radfems nimmt immer mehr Fahrt auf

Dass der Vortrag von Frau Vollbrecht, der von der Humbold Uni Berlin abgesagt wurde, den Krieg zwischen den Radfems und den Intersektionalen/Transaktivisten  entfacht hat, habe ich hier schon einmal dargestellt.

Frau Vollbrecht hat inzwischenca  18.000 € an Spenden gesammelt die gesammelt wurden, damit sie sich gegen Verleumdungen und Angriffe wehren kann.

Inzwischen hat Frau Vollbrecht, wenn ich es richtig verstanden habe, wohl auch einige ältere Tweets gelöscht oder angeführt, dass sie die nur „in Charakter“ für die Persona ihres Twitteraccounts geschrieben habe, quasi als Kunstfigur. Und die andere Seite hat natürlich eifrig gesucht um sie nach Möglichkeit anschwärzen zu können.

Es hat sich inzwischen auch auf der Gegenseite eine Person herausgearbeitet, die eine gewisse Vorreiter und Koordinierungsfunktion hat, eine Dana Mahr. (Twitter)
Es gehen Hashtags wie „Danaluegt“ und „Mariehatrecht“ und alle versuchen irgendwie belastendes über den Gegner zu finden, anonymen Accounts wird angedroht, dass man sie enttarnt etc.

Neuster Streitpunkt ist wohl gerade die Frage, wie Transsexuelle und nichtbinäre im Nationalsozialismus unterdrückt wurden, verbunden mit Antisemitismusvorwürfen etc.

Frau Mahr soll wohl zudem für eine Professur im Gespräch sein, was die andere Seite unter Hinweis auf diverse Tweets und Aussagen von ihr verhindern will.

Ich bin mal gespannt, was da raus kommt. Vielleicht wird einfach nur demnächst eine andere Sau durchs Dorf getrieben, vielleicht gibt es weitere Eskalationen und Gerichtsverhandelungen.

Wie ich in dem anderen Artikel schon sagte: Letztendlich sind beide Seiten Radikale. In gewisser Weise eine Neuauflage der „Sex Wars„.

31 Gedanken zu “Der Krieg zwischen Intersektionalen/Transaktivisten und Radfems nimmt immer mehr Fahrt auf

    • Richtig.

      Ich bin ja eher dafür die Intersektionalen zu unterstützen immer dann, wenn sie nicht gegen die Allgemeinbevölkerung Stunk machen sondern direkt gegen RadFem-Themen. Denn RadFem wird durch nicht ausmerzbare biologische Faktoren gestützt (Frauen finden Frauen besonders wichtig, Männer finden Frauen besonders wichtig), ist unter dem Deckmantel der Gleichberechtigung viel zu mächtig geworden und hat Prinzipien, eine Richtung, in die es geht. Das zurückzudrängen ist grundsätzlich wünschenswert.

      Die Intersektionalen kommen mir vor als hätten sie Moden (oder Wellen), was die morgen wollen, kann man heute noch nicht wissen, außer dass es *anders* sein wird, damit man wieder jeden ankacken kann, weil er alles falsch macht und *-istisch ist. Wenn man sie also bei einer Sache gegen RadFems unterstützt, werden sie dadurch nicht unbedingt langfristig gefährlicher, denn morgen ist ja schon wieder alles falsch und es wird woanders gekämpft.

    • Man müßte für die eine Seite spenden, daß sie sich verteidigen kann, und die andere Seite anfeuern, daß sie noch mehr beleidigt.
      So werden ihre gewaltigen Giftdrüsen immer mehr aufgepumpt, bis sie platzen. Danach torkeln sie wieder in der Gegend herum, schwafeln was von GPG, Unterdrückung durch’s Patriarchat und verhalten sich wieder halbwegs normal. Bis die geplatzten Giftdrüsen wieder verheilt sind und neues Gift angerührt wird.
      Wo die Giftdrüsen genau sitzen, ist noch nicht anatomisch abschließend geklärt. Es gibt aber immer genauso viele davon, wie es Geschlechter gibt, glaube ich.

  1. Aber die Sache mit der Kiwi ist lustig, hab mir glatt eine ausgeborgt.
    Georgine Kellermann wollte das Ganze umkrempeln, hat sich auch 2 Kiwis ins Profil gepackt…und sie nächsten Tag wieder rausgenommen.
    Ist wohl doch zu nah am Hakenkreuz. 😉

  2. Lasst die Spiele beginnen!

    Ich finde, das ganze Spektrum feministischer Gewalt sollte zugelassen werden. Von Kratzen, Beißen, Haareziehen über Ausgrenzung, Cancel Culture, relationale Gewalt – und ganz neu im Arsenal dabei: Schwere Waffen.

  3. Was ich mich so ein bisschen frage … was sie mit ihren mittlerweile fast 30.000 anfangen will. Ist da irgendwas justiziables passiert? Sowas wie Verleunmdung ist zwar nicht so hoch gehängt wie im amerikanischen Strafsystem, aber ich denke das wird schwierig.

    • Wenn ich mich an die Begründung richtig erinnere sind die 30 T€ mit der inzwischen riesigen Masse an Beleidigungen, Verleumdungen etc. begründet gegen die vorgegangen werden muss.

    • Vollbrecht hatte nach Belegen für Verfolgung von Transsexuellen im NS gefragt, das wurde kurzerhand zu Holocaustleugnung umgedichtet.
      Also ja, auch als juristischer Laie sag ich, da lohnt der Aufwand.

  4. „dass sie die nur „in Charakter“ für die Persona ihres Twitteraccounts geschrieben habe, quasi als Kunstfigur.“

    Female Hypoagency. „Man sollte alle Männer kastrieren/töten“ – „Das ist doch nur Satire!“ Worauf?
    Mann erzählt Witz, in dem behauptet wird das Frauen schneller weinen. „Ruiniert seine Karriere und sorgt dafür das er niemals mehr eine Anstellung in diesem Bereich findet!“

    „Und die andere Seite hat natürlich eifrig gesucht um sie nach Möglichkeit anschwärzen zu können.“

    Was für eine kranke Scheiße. Allein die Zeit, die da investiert wurde, um einem anderen Menschen, den man vorher wahrscheinlich gar nicht kannte oder auch nur von gehört hatte, zu schaden. Aber WIR SIND DIE GUTEN!

    Dana Mahr ist ein Kerl, oder? Also versucht das Patriarchat wieder einmal Frauen klein zu halten, wobei gleichzeitig behauptet wird, dass das Patriarchat Personen wie Dana Mahr unterdrückt.

    Aber die linksbesoffenen Medien und Politiker erkennen hier keinen Widerspruch.

    Wenn ich setzten müsste, würde ich auf die Radfems setzten. Die machen ihren hasserfüllten Scheiß schon länger und haben auch größere Chancen normale Frauen und Männer ohne Selbstwertgefühl, die Frauen allzu gerne auf Kosten von Männern bevorteilen würden, auf ihre Seite zu ziehen.

    • Die Transideologie ist für mich völlig realitätsfern. Man muss sich dabei m.M.n. selbst belügen, richtige Wissenschaft ignorieren und fest an dem festhalten was ihnen Ideologen im Bildungssektor eingetrichtert haben.

      • Nichts was die gestandene Feministin nicht schon lange beherrschen würde. Die Transideologie ist der Stolperstein der Selbstgerechtigkeit der Feministinnen. Das Futter ihrer Ideologie war wohlwollendes Desinteresse der Mehrheit und dies gilt nun mit genau den gleichen argumenten den Transaktivisten und jedes Gegenwerkzeug haben die Feminsitinnen schon geächtet und geschleift. Jetzt stehen sie ihresgleichen gegenüber und ihre Hände sind leer.

    • Ein Thread zur tatsächlichen Motivation von Transaktivisten (nein, nicht Transsexuellen) würde mich freuen.
      Bei RadFems versteh ichs ja, auch dank dieses Blogs.
      Transaktivisten… es dürfte inzwischen ein Geschäftsmodell, allerdings mit Gammel-Datum sein, man schwingt sich zum Anwalt einer der letzten Mini-Minderheiten auf (hat Butler sie nicht zum erstrebenswerten Menschen-Modell erklärt?), und kassiert noch mal ab?
      Der extreme Hass dieser Gruppe plus mediale Unterstützung hätte vielleicht sogar das Potential, viele Femis ins humanistische Lager zurueckzutreiben.
      Ein Blog- Kommentator hat ja auch schon gefragt, was danach noch kommen soll, breitere Türen für siamesische Zwillinge?

  5. Ich sage immer: nicht Radfems haben Recht, sondern die Biologie hat Recht. Ein Biologiebuch auf 5.Klasse Niveau zu verstehen und wiederzugeben, ist nun wirklich nichts Spektakuläres. Teamlogik und TeamWissenschaft glaubt auch daran Deutschland sei ein Partriachat und das Smartphone an der Männerhand angepasst.
    Ich warte auf den Tag an dem es als persönliche Errungenschaft gefeiert wird, dass man benennen kann, dass Wasser nass ist. Während man selbst zu Zeiten, in denen es einem noch nicht selbst an den Kragen ging, behauptet hat, dass Wasser nass sei, wäre eine partriachale Erfindung und benachteilige Frauen.
    Der Feind meines Feindes ist nicht mein Freund

  6. Reflexionen:

    Im Namen der Kinder und Jugendlichen sowie – bzgl. der Geschlechtlichkeitsfrage – im Namen der Wahrheit bin ich in dieser Sache erst mal das kleinere Übel wählend auf der Seite von Vollbrecht & Co. Denn vom Feminismus indoktrinierte, getäuschte oder gar Vater-entzogene Jungen können davon genesen, während auf der anderen Seite neben einer ähnlichen Indoktrinierung und Irreführung noch hinzukommt, dass freiwillige Selbstverstümmelung (Zeugungsunfähigkeit, Unfruchtbarkeit) und hormonelle Deformierung des Körpers (und evtl. auch der Psyche) irreversibel sind sowie hohe Depressions- und Suizidraten der Verstümmelten und hormonell Deformierten bestehen. Aber …

    Der ganze Streit und ein „Sieg“ der Transgenderisten z.B. in Form des Cancelns von Vollbrecht & Co. könnte zu einem Aufwachprozess vieler Menschen in diesem Land führen, die das ganze „Theater“ bisher nicht ernst genommen haben.

    Möglicherweise führt es sogar zur Schwächung oder zu (Zer-)Spaltungen der „linksliberalen“ und „linken“ Parteien, evtl. auch zu Politikverdrossenheit vieler Leute dort. Das fände ich gut. Noch besser wäre es, wenn sich viele/einflussreiche Leute dadurch für unsere lose/uneinheitliche antifeministische bis gemäßigt maskulistische Bewegung/Opposition aus (halb-)geredpillten sozialliberalen, ordoliberalen, liberalkonservativen bis nationalliberalen und -konservativen Gruppen/Personen oder für davon stark geprägte Milieus geistig öffnen, evtl. weil sie merken, dass wir gute Argumente und Informationsquellen für den Kampf gegen die Majuskel*sekte vorweisen können. Dann wiederum wäre man aber im Handeln auf der Vollbrecht-Seite in der Geschlechtlichkeitsfrage, auch wenn man innerlich Wohlgefallen daran hätte, dass die Majuskel*sekte den öffentlichkeitswirksamen Streit/Krieg noch so lang aufrecht erhalten kann, wie das Gros dieses Abström- und Wegtreibpotenzials „ausgeschöpft“ ist. —
    Wichtig ist, dass Leute überhaupt zum Denken und Sich-Bilden angeregt/-gestoßen werden.
    Dazu wäre es wohl vorteilhaft, wenn sich aus den o.g. dann zerspaltenen Parteien neue Parteien oder eine neue Partei bildet (oder bestehende passende Kleinparteien groß werden), die groß genug ist, um das Potenzial zu haben, die 5%-Hürde (mglw.) zu knacken, weil dann gibt’s auch nicht mehr so leicht Kompromisse, die zurzeit jeweils innerhalb der – und dadurch evtl. auch leichter zwischen den – „linksliberalen“ und „linken“ Parteien gebildet werden. Denn eine Partei muss zu einem Kompromiss kommen, um sich (zumindest bzgl. der betroffenen Themen) nicht völlig zu blockieren. Richtig innerlich gespaltene Parteien sind sehr stark blockiert bzgl. der betroffenen Themen, aber ihre spaltungsrelevanten Teile versuchen, entweder – bei Aussicht auf Erfolg – die absolute Mehrheit der Mitglieder auf ihrer Seite zu versammeln oder einen Kompromiss auszuhandeln; eine zerspaltene Partei hingegen – also wo sich ein großer Teil von der Partei abspaltet – , die zur zwischenparteilichen Konkurrenz zwischen ihr und der neuen Konkurrenzpartei führt, führt zu zwei kleinen Parteien, die nicht mehr darauf achten müssen, sich innerparteilich wegen der abspaltungsursächlichen Streitthemen zu blockieren, sodass sie stärker/radikaler ihre Position vertreten und daher weniger zu einem Kompromiss zwischen den Parteien (also für ein legislatives Vorhaben oder für eine strategische aufeinander abgestimmte mittel- bis langfristige gemeinsame (Propaganda-)Ausrichtung bzgl. einer Thematik) sind.

    Und wenn diese neue Partei des abgespaltenen Teils oder die ursprüngliche Partei die 5-%-Hürde nun nicht übersteigen kann, gibt’s zwar im Vergleich zum Fall der Übersteigung der 5-%-Hürde weniger Konkurrenz für die bedeutend stärkere(n) Partei(en) (auch weil die MSMedien i.d.R. viel mehr über sie „berichten“), sodass sie weniger unter Druck steht(/-en) und weniger Fehler aufgrund von dummen, dem eigenen gewollten inhaltlichen Kurs widersprechenden Handlungen/Entscheidungen zur Zustimmungswerteerhöhung macht(/-en); aber es sind dann entsprechend viele Wählerstimmen bei der anderen Partei versenkt, die möglicherweise auch zu einer Partei hätten abgegeben werden können, die ins Parlament gekommen ist/wäre, und sich dort in ihrer Fraktionsgröße niedergeschlagen hätten (denn es gibt ja keine freigelassenen Sitze für den Anteil der Wählerstimmen, die keiner der im Parlament vertretenen Parteien, sondern einer anderen zugedacht waren).
    Was natürlich noch besser wäre, wäre, wenn alle oder zumindest mehrere der zerspaltenen und abgespaltenen oder durch abgespaltene Teile verstärkten Parteien es nicht ins Parlament schaffen würden.

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