113 Gedanken zu “Der Klimawandel ist ein absoluter Albtraum – das ist der Grund

          • Danke für die Blumen. Der Hauptfehler des Videos ist, dass es 90% Production Value und nur 10% Content enthält. Ich hab deshalb nur die ersten 10 Minuten angesehen und ab dem Punkt vorgespult.

            Wenn ich seine Argumentation richtig verstehe, geht er nach dem Ausschlussprinzip vor: Alle natürlichen Ursachen für „den Klimawandel“ ausschließen, so dass nur der Mensch übrigbleibt. Nach meiner Kenntnis der Materie (ich bin blutiger Laie und behaupte nichts anderes) ist dieses Verfahren aber nicht anwendbar, weil der Stand der Klimawissenschaft nicht alle natürlichen Einflüsse aufs Klima kennt, deshalb auch nicht alle ausschließen kann.

            Ab dann wird es noch unlogischer. Er geht von „Mensch ist Ursache“ (angenommen das stimme) sofort zu „Das müssen wir stoppen“. Das ist aber ein non sequitur. Aus der Tatsache dass sich das Klima ändert, selbst wenn der Mensch die einzige Ursache wäre, folgt nicht dass das was Schlimmes sei, und erst recht nicht dass es eine gute Idee wäre das aufzuhalten. Oder dass man das überhaupt könnte. Das setzt er einfach so gleich ohne es zu begründen.

            Danach kommt die übliche Litanei „Erneuerbare sind ja so wirtschaftlich“ und „fossile Brennstoffe verschlingen Unsummen Subventionen“, beides absurde Legenden, die er nicht belegt (und nicht belegen könnte wenn er es versuchen würde). Und der kleine Etikettenschwindel, unter „Erneuerbare“ die Wasserkraft mitzuzählen, die in Wirklichkeit eine wohlgelittene, wirtschaftliche, nicht subventionsgetriebene Methode der Stromerzeugung ist. Damit dass Wasserkraft ganz toll ist, kann man nicht begründen, dass das Windräder auch seien.

          • Das der Mensch einfluß hat ist wohl nicht zu leugnen schließlich gestalten wir ganze Landschaften um, verändern Flußläufe, Bremsen den Wind massiv aus. Aber der Klimawandel hat auch schon ohne Menschheit stattgefunden. Die Frage ist also wie groß ist der Menschliche Einfluß/Anteil am Klimawandel und die Frage ist immer noch nicht wissenschaftlich geklärt. Von daher wäre es sinnvoller mehr Geld in die Anpassung als in die Verhinderung zu investieren, denn wenn wirklich der MEnsch schuld ist und CO2 der alleinige Übeltäter, wird weder Deutschland noch Europa es schaffen den Klimawandel aufzuhalten, also ist anpassung die einzige Lösung.

            Und wenn die Aussagen stimmen das wir mehr Extremwetter u.ä. zu erwarten haben ist es vielleicht nicht sehr klug auf eine Energieerzeugunstechnik zu setzen die 100% von gutem Wetter abhängig ist.

      • Es ist doch wohl unbestreitbar, dass 8 Mrd. Menschen etwas mit dem Planeten machen, wenn sie im Winter heizen, Industrien für ihren Wohlstand aufbauen und im Sommer Klimaanlagen anschmeißen, damit es in Deutschland nicht so viele Hitzetote gibt.
        Ein guter Nebeneffekt ist die durch den CO2-Ausstoß angeregte Photosynthese, die den Planeten grüner macht und damit für die 8 Mrd. mehr Pflanzenwachstum gegen den Hunger ermöglicht.
        Was ist daran verwerflich, wenn der Mensch sich die Erde Untertan macht?

        Man könnte argumentieren, das sei für den Gemeinen Eisdrillich ein Problem, weil er jetzt weniger Niststellen hat. Kann man machen. Aber warum ist der Gemeine Eisdrillich wichtiger als erfrierende Menschen im Winter oder Hungernde in der Dritten Welt?

        Man kann auch sagen, die Überbevölkerung sei ein Problem. Dann kann man sie stoppen, z.B. indem man Frauen unfruchtbar macht oder das Gebären verbietet.
        Aber warum diese Härte? Warum gegen die eigene Art vorgehen?

        Ich verstehe den Ansatz nach wie vor nicht. All diese Härten, nur um die Erde wieder ein einen numerischen Durchschnitt zurückzuführen?

        Wenn man Atomkraft ausbaut und den Energiehunger so stillt, dann hat man weniger CO2. Vielleicht wird‘s dann schnell kälter. Kann man auch machen. Dann friere ich in Brandenburg wieder im Sommer und muss wie meine Eltern in den Süden, um aufzuwärmen und Vitamin D gegen Erkältungskrankheiten zu generieren.

        Ich find‘s aber viel besser, hier einen solchen wunderschönen Sommer zu genießen.

        • „Aber warum diese Härte? Warum gegen die eigene Art vorgehen?“
          Weil es einen Teil der Menschheit gibt, der sich als wertvoller als andere ansieht. Und das sind die Superreichen. Die wollen nämlich nicht in einer lebensunwerten Welt leben. Gleichzeitig kann man mit dem Thema Klima eine unendliche Menge Geld verdienen. Die EU hat eine Billiarde für die Bekämpfung des Klimawandels bereitgestellt und er Hauptprofiteur ist Bill Gates der als wichtigster Partner den Löwenanteil des Geldes bekommt. Er ist übrigens inzwischen der größte Landbesitzer der USA und deswegen ist klar, dass er gerne will, dass sein Besitz pfleglich behandelt wird.

    • Lupenreine Propaganda – cheery-picking mit Klimaphysik.

      By the way – meine Voraussage ist, daß die mittlere Erdtemperatur ca. ab 2030 wieder fallen wird. Weil … Physik … und so. Aber bis dahin sollen wohl einige Dinge geändert werden …. und zwar zu unserem Nachteil.

        • Ich habe aufgegeben, mit dir zu reden, weil du sowieso nur ad personam vorgehst. Das würde auf die übliche Zeirverschwendung hinauslaufen.

          Am besten ist es, du versuchst, den Kram selbst zu verstehen. Es gibt auch einige youtube-Kanäle, die sich bemühen, die Sache auch Nicht-Akademikern verständlich zu machen., ohne die MSM-Propaganda zu wiederholen.

          • Ach Elmar, mir geht es auch nicht darum mit dir zu reden. Das wir da nicht zusammen kommen ist ja längst klar.
            Aber ich mache es üblicherweise so, dass ich, wenn jemand etwas kritisiert und dabei keine Gründe nennt, nachfrage, damit nicht Positionen, sondern Argumente in den Kommentaren kommen. Das ist mehr eine Moderator/Diskussionsunterstützer Sache und nichts persönliches in Bezug auf dich.
            Ich gehe ja immer davon aus, dass es nicht darum geht, dass du MIR etwas erklärst oder mit MIR redest, sondern das man schauen muss, dass eine Diskussion mit und für die anderen Kommentierenden bzw die Leser entsteht.

          • Christian, da geht es um Physik, davon hast du keine Ahnung. Als Jurist kannst du labern und verdrehen und bist Mehrheitsmeinungen gewöhnt. Physik ist Fakt. Da wird weder abgestimmt, noch eine Mehrheit gehört.
            Einstein war auch Einzelkämpfer und selbst der hatte Probleme mit Quanten.
            Ich sehe das pragmatisch, wenn es wärmer wird, müssen wir uns darauf einstellen. Und wenn die Südländer verglühen, dann sollten wir uns auch schützen. Ein gesunder Egoismus könnte uns helfen. Im Winter frieren wird uns schaden. Müsste nicht so sein, wenn wir egoistisch handeln würden.

          • „Christian, da geht es um Physik, davon hast du keine Ahnung.“

            Man muss nicht von allem Ahnung haben, aber ich finde der Youtuber (studierter Chemiker) hat durchaus einige interessante Fakten zusammen gestellt. Über die kann man diskutieren.

          • Ein Typ, der wie ein MG labert und sich eine Mickey Mouse Maske aufsetzt, ist bei mir durch.

            Besorg dir ein Chemiebuch von 1875. Sehr erhellend.

            Und schau dir die Klimamodelle an. Die rechnen mit der Erde als Scheibe. Da lese ich dann nicht weiter. Und wenn unsere Politik etwas macht, dann ist das Gegenteil wahr. Sehen wir doch immer wieder.
            Es geht um Macht und Geld, bestimmt nicht um Klima.

            Es wird wärmer, das sehe ich an meinen Weinreben, sie wachsen wie blöd. Ein gutes Zeichen. Nur leider hat Elmar recht, es wird bald kälter werden.

          • Chris, frag Elmar sehr höflich danach. Ich kann das nicht gut genug erklären, weil nur Physik im Nebenfach. Aber hier sammeln sich gerade die Schwalben. Die Bauern sagen, es wird ein kalter Winter. Und die kennen die Natur.

          • Den Klimawahn als naturwissenschaftliche Diskussion aufzufassen geht mMn fehl. Es ist nicht Wissenschaft, sondern Poltiik und Weltanschauung. Deswegen beschäftige ich mich dabei im Wesentlichen nicht mit den „“wissenschaftlichen“ Behauptungen der Klimajünger.

            Ich wäre selbst dann gegen „Klimaschutz“-Politik, wenn sämtliche Doomsday-Szenarien der Klimaaposteln glasklar belegbar wären (wovon keine Rede sein kann, for the record). Grund: Der Schaden der „Klimaschutz“-Politik ist um Größenordnungen schlimmer als die „Katastrophen“, die sie damit angeblich aufhalten wollen. Und aufhalten könnten sie damit ohnehin keine Katastrophen, selbst wenn diese tatsächlich vor der Tür stünden, und selbst wenn eindeutig belegbar wäre dass der Mensch die alleinige Ursache sei (wovon keine Rede sein kann, for the record). „Klimaschutz“ wäre dann immer noch falsch, weil er selbst eine gigantische gesellschaftliche Katastrophe ohne jeden Nutzen ist.

            Man muss auch die sozialen Hintergründe der „Klimaaposteln“ ansehen. Es ist ja kein Zufall dass das fast alle Mittel- und Oberschicht-Angehörige sind, die nicht im Traum dran denken, ihren eigenen Lebensstil einzuschränken. Sie rufen aber den Armen zu „Ihr seid Schädlinge, es geht euch zu gut“. Die „Klimaschutz“-Politik schadet deshalb nicht zufällig überwiegend den Armen in der Gesellschaft, den Reichen schaufelt sie eher noch mehr Wohlstand zu. Zumindest vorübergehend, bis das Kartenhaus zusammenbricht, aber bisher glauben die Klimajünger davon nicht betroffen zu sein und machen deshalb weiter mit ihrem Unsinn.

            Es sei auch auf den religionsähnlichen Fanatismus nicht weniger Klimajünger verweisen. Die haben definitiv alle einen an der Waffel. Irgendwann ist auch der Punkt wo man einsehen muss dass man mit Idioten nicht diskutieren kann. Wir müssen nur gucken wie wir sie stoppen.

      • Ist schon geil. Stimmt nicht, weil Physik.

        Eine Argumentation auf einem Niveau, die ungefähr dem bei der Kinderbibelwoche entspricht. „Seid nett, weil Gott“.

          • Ich habe auch keine Lust mit bestimmten Leuten zu diskutieren. Nimm Pinpong, der Stellt falsche Bildchen ein und meint, er hätte einen Punkt gemacht.
            So geht es nicht. Eine Diskussion über Klima usw. erfordert eine länge Zeit und eine Moderation. Den ganzen unnötigen Mist ausblenden und eine Struktur schaffen ist wichtig. Das kann Chris hier nicht leisten, selbst wenn er wollte.

    • Weil der Klimawandel pure Ideologie ist. Logisch wäre es, wir würden uns vorbereiten. Aber uns zu erzählen, wir könnten das Klima ändern, ist Schwachsinn.

        • Mit Wasserdampf bekommen wir ein Treibhaus, wenn es sein muss. Aber bestimmt nicht mit CO2. Du kannst es ja mal als Fachmann näher erläutern, wenn du magst. Ich stecke da keine Energie mehr rein.
          Wer kein Mint Fach studiert hat, den überlese ich bei dem Thema.

          • Ungern – aber im Prinzip ist es so, daß CO2 logarithmisch zu einer Erhöhung der Atmosphärentemperatur beiträgt – was bedeutet, daß man damit ein paar 10tel Grad hinbekommt. Das Problem ist, daß die wärmere Atmosphäre vermutlich = physikalische Hypothese mehr Wasserdampf speichert und das der eigentlich dominante Treiber der Wetterphänomene ist. Diesen Wasserdampf muß man finden und fragen, wo er wann in welchen Mengen auftritt und was er macht. Ergo: Wolkenbildung und Regen sind das eigentlich relevante Thema beim Klimawandel und auf diese Weise kommen wir zur Wechselwirkung von Wolken z.B. mit Wäldern und zur Entstehung von Kondensationskeimen z.B. durch ionisierende Strahlung in der oberen Atmosphäre, die von den Sonnenzyklen abhängt. Bitte nicht falsch verstehen: Das ist maximal vereinfacht und vieles, was wir aus der Wetterbeobachtung über das Klima erschließen können, ist noch unerforscht. Es mangelt auch an hochaufgelösten Daten z.B. über Eddy-Ströme, die im Ozean bei Wassermischungen verschiedener Temperatur eine wichtige Rolle spielen. Auch gibt es mathematische Probleme, die Kopplung von Luftschichten verschiedener Temperatur in 3D zu modellieren. Die Lösung der Navier-Stokes-Gleichungen in 3D ist immer noch eines der ungelösten Milleniumsprobleme. Aber jede Geschichte über das Klima, die nicht ungefähr in dieser Art erzählt wird, versucht, dich zu verarschen. Es gibt einen yt-Kanal des EIKE-Instituts, die nicht versuchen, die IPCC-Zusammenfassung zu reproduzieren, sondern sich mit den IPCC Basisberichten auseinandersetzen, die eben meine Art von Geschichte erzählen. Das EIKE-Institut veranstaltet regelmäßig Konferenzen z.B. mit dem PIK Potsdam, wo Stefan Rahmstorf seine Forschungsgelder durch politische cotaus einwirbt – tja, die Unis sind auch schon lange nicht mehr, was sie mal wahren. Im obigen video wird nur die für Nicht-Naturwissenschaftler von Klimaktivisten geschriebene Zusammenfassung des IPCC-Berichtes wiederholt. Offensichtlicher kann Verarschung kaum sein. Meine persönliche Vermutung, daß der Mensch schon etwas am ohnhin permanent wechselnden Klima ändert, aber wir verstehen im Moment nicht genau wo, was und wann. Soweit ich das bisher verstehe, sind aber die in dem MSM propagiertern Klimaschutzmaßnahmen in etwa so wirksam wie die sog. COVID-Impfungen – also im Grunde gar nicht. Und das ist natürlich auch so gewollt. Würde man wirklich etwas ändern, dann müßte man aufhören, die Klimaveränderung politisch zu instrumentalisieren. Mein Tip: Aufforsten – das zieht den zusätzlichen Wasserdampf langsam wieder aus der Atmosphäre. Aber man kann eben kein Geld damit verdienen, dem Wald beim wachsen zuzusehen.

          • Viel Schlagworte, viel Geblubber, nebulöse Andeutungen… hast du ein Modell, was konkrete Zahlen liefert und welches die klimatische Entwicklung der letzten Jahrzehnte besser abbildet als der Stand der Klimaforschung?

          • Dass Wasserdampf ein wesentliches Treibhausgas ist ja nun wirklich ein alter Hut. Er wird i.d.R. nicht als Initial-Antrieb geshen, sondern als Rückkopplungsfaktor. Kann man leicht googeln, z.B. hier: https://www.deutsches-klima-konsortium.de/de/klimafaq-8-1.html
            Soweit nichts Neues, interessant wäre es erst, wenn jemand eine gute wissenschaftliche Arbeit zitiert, die diese gängige Sichtweise in Frage stellt.

          • „hast du ein Modell, was konkrete Zahlen liefert und welches die klimatische Entwicklung der letzten Jahrzehnte besser abbildet als der Stand der Klimaforschung?“

            Klar. Weil er keinen Supercomputer hat (ich gehe mal davon aus), darf er sich zur Klimawissenschaft nicht äußern oder muss deren Behauptungen blind schlucken….

            Es kann ja auch gar nicht sein, dass die unrecht haben, oder, noch schlimmer, von ideologischen Motiven getrieben sind…

        • Schau ich mir nicht mehr an. Selbst wenn es wahr wäre, ändern wir das Klima nicht. China, Indien, USA blasen alles raus, was wir einsparen. Also ist unser Handeln dumm. Wir sollten uns absichern.
          Ansonsten frag Elmar, du als Jurist hast von dem Kram keine Ahnung

  1. Warum finden es so viele wichtig, die Bilanzen einer Währung auszugleichen, die wir selbst schaffen können?
    Warum finden es so wenige wichtig, eine gesunde Ökosphäre zu schützen, von der wir alle abhängen und die wir nicht wiederherstellen können, wenn sie versagt?

    • „Warum finden es so viele wichtig, die Bilanzen einer Währung auszugleichen, die wir selbst schaffen können?“

      §1: Es geht in der Wirtschaft nicht um Geld.

        • Nein. Es geht in der Wirtschaft um Produktion und Verteilung von Gütern, und die stockt weil:

          1. In den Corona-„Lockdowns“ Produktion vielfältiger Güter und Dienstleistungen künstlich verboten wurde
          2. Weil durch die „Energiewende“ die für die Produktion nötigen Energien mit übertrieben hohem Ressourcenaufwand produziert und inzwischen verknappt werden.
          3. Inzwischen die Regierung den Import von wichtigen Energieressourcen quasi verbieten will.

          Das alles führt dazu, dass das Angebot an Konsumgütern knapper wird, und das führt dazu dass Menschen ärmer werden. Weniger Ware = mehr Armut. Die steigenden Preise sind nur der Verteilungsmechanismus, durch den die Verknappung in die Bevölkerung getragen wird. In einer hypothetischen Tauschwirtschaft würde es sich dadurch äußern, dass immer weniger Leute was zum Tauschen anbieten.

          1. 2. und 3. sind durch Politik verursacht, überwiegend (aber nicht ausschließlich) die Politik der deutschen Regierung. Und motiviert ist diese Regierung – vor der Wahl genauso wie danach – durch ökologistische Religion, darunter Klimawahn als eines ihrer Dogmen. Man muss diesen Leuten einfach einen Tritt geben, Ökos weg vom Fenster ist die Ansage.

          • Das wirtschaftliche Argument ist immer anfechtbar. Da wir im Grunde nichts über Wirtschaft wissen, kann jeder behaupten, dass jede Politik gut oder schlecht für „die Wirtschaft“ ist (was auch immer das bedeutet). Das gilt insbesondere für die in den letzten Jahren vorherrschenden „behavioral economics“.
            Auf der Grundlage anderer Fachgebiete zu argumentieren ist schwieriger, weil die Fakten klarer sind.
            Z.b. sagt dir Physik einiges über Energie. Ein Wirtschaftsmodell, welches auf der Prämisse basiert Energie sei eine unbegrenzt vorhandene Ressource ohne relevanten Preis, ist von vornherein zum Scheitern verurteilt.

            Man kann durchaus sagen, dass die wirtschaftlichen Folgen der meisten politischen Entscheidungen unklar sind.
            Eine natürliche Schlussfolgerung ist, dass man den imaginären wirtschaftlichen Folgen politischer Entscheidungen weniger Bedeutung beimisst und dafür z. B. ethischen Fragen, Umweltfragen oder Spaß mehr Bedeutung beimisst.

          • „Da wir im Grunde nichts über Wirtschaft wissen, kann jeder behaupten, dass jede Politik gut oder schlecht für „die Wirtschaft“ ist (was auch immer das bedeutet). “

            Du schließt von dir auf andere. Einige Sachen wissen wir sehr wohl über Wirtschaft, zB dass alles was wir zum Leben brauchen produziert werden muss. => Je weniger produziert wird, umso schlechter geht es uns.

          • „Da wir im Grunde nichts über Wirtschaft wissen“

            Na, Gottseidank wissen wir im Gegensatz ganz viel über das ökologische System, das ja auch wesentlich weniger komplex ist.

            🙄

          • Das ist der Unterschied auf den ich hinaus wollte. Ökologie, Klima usw sind biologische und physikalische Fragestellungen. Das ist etwas anderes als die luftnummer Ökonomie.

            Plakativ: der Wert eines Euro, Dollar (oder jeder anderen Währung) ist rein imaginär. Wir haben das erfunden.
            Der Wert einer kWh ist eine ganz andere Geschichte.

            Was wir im Moment sehen könnte die Demonstration des Umstandes sein, dass das eine (Energie) fundamentaler ist als das andere (Geld)

            Wenn das ökonomische und das Finanzsystem nicht mehr funktioniert und zusammenbricht, dann machen wir ein neues. Ein funktionierendes ökologische System ist aber die Voraussetzung dafür, und letzteres können wir nicht neu machen wenn es nicht mehr funktioniert.

          • „Wenn das ökonomische und das Finanzsystem nicht mehr funktioniert und zusammenbricht, dann machen wir ein neues. Ein funktionierendes ökologische System ist aber die Voraussetzung dafür, und letzteres können wir nicht neu machen wenn es nicht mehr funktioniert.“

            Vollkommen richtig, aber leider greifen hier verschiedene Faktoren ein, die glaube ich zu wenig wahrgenommen werden, wenn man darüber redet, wie man „das Klima rettet“.

            Das eine ist, dass es ein weltweites Problem ist und damit ein ganz verschärftes Umsetzungsproblem eintritt. So sehr wir in Deutschland auch sparen, es wird nichts bringen, wenn andere Länder einfach aufgrund des Umstandes, dass deren Bevölkerung ein anderes Level an Wohlstand erreicht, mehr Energie verbrauchen, die CO2 relevant ist.
            Daraus folgt auch, dass wir so viel sparen können wie wir wollen, wenn wir weiterhin Produkte einführen aus Ländern in denen nicht gespart wird. Wir verlagern dann nur den Entstehungsort der CO2 Emission und das ändert bei dem Problem nichts.

            Das weitere ist, dass Leute zum einen ihr Leben nicht einfach umstellen können: Sie haben ein Haus abzuzahlen, sie haben einen gewissen Lebensstandard, der auch Status bedeutet, und das alles ist schwer aufzugeben, insbesondere wenn es die anderen nicht zuerst machen. Und das lässt uns alle möglichen Umgehungen und Ausblendungen vornehmen. Die Superreichen jetten um die Welt, leben in riesigen Häusern, machen Urlaub auf Yachten (alles enorm CO2 produzierend) und verkünden dann, dass sie sich für Umweltschutz einsetzen.

            Ich befürchte daher, dass die absolut einzige Möglichkeit ist, da was zu ändern, neue Technologie ist. Bei allem anderen werden alle Appelle nichts bringen. Wir brauchen zuverlässige Energieerzeugung, die nicht von Faktoren wie Wetter abhängig ist und eine Grundlast zuverlässig liefert. ich sehe da gegenwärtig nur Atomkraft und in zukunft Fusion. Alles andere ist nett, aber wird es letztendlich nicht bringen.

          • @pingpong

            „Das wirtschaftliche Argument ist immer anfechtbar. Da wir im Grunde nichts über Wirtschaft wissen, kann jeder behaupten, dass jede Politik gut oder schlecht für „die Wirtschaft“ ist“

            Da stimme ich dir sogar teilweise zu, dieser Themenbereich ist vor allem lobbyverseucht und die Politiker wissen tatsächlich fast nichts darüber und lassen sich von gekauften VWL-Nulpen beraten.

            „Eine natürliche Schlussfolgerung ist, dass man den imaginären wirtschaftlichen Folgen politischer Entscheidungen weniger Bedeutung beimisst und dafür z. B. ethischen Fragen, Umweltfragen oder Spaß mehr Bedeutung beimisst.“

            Jein. Wie du richtig schreibst, ist es im konkreten Fall schwer abschätzbar, welche Folgen sich ergeben. Das globale Rattenrennen ist aber gnadenlos.

            Man sollte sich schon Ziele setzen, aber in der Umsetzung sehr behutsam vorgehen und unter Beteiligung aller Betroffenen (neudeutsch „Stakeholder“). Vor allem sollte man versuchen die Abhängigkeit vom Ausland sukzessive zu verringern. Mit anderen Worten: mehr Lieferanten aufbauen (z.B. „Strom aus der Wüste“ etc.) wenn eine Substitution nicht möglich ist, wie bei Energie und Rohstoffen. Eine bewusste nationale (den Euro müssen wir unbedingt loswerden) monetäre Politik, um nicht von den mysteriösen „internationalen Investoren“ abhängig zu sein.

          • @anorak:

            Einige Sachen wissen wir sehr wohl über Wirtschaft, zB dass alles was wir zum Leben brauchen produziert werden muss. => Je weniger produziert wird, umso schlechter geht es uns.

            Zwischen den beiden Dingen links und rechts von deinem => klafft eine so riesige Lücke, das ist nicht mehr lustig. Dein „umso weniger, umso schlechter“ ergibt sich aus dem vorherigen nicht. Zum Leben wirklich brauchen tun wir nur recht wenig. Und einiges davon wächst auch noch ganz von selbst.

            Aber was rede ich. Bei diesem Thema ist es bei dir sinnlos.

          • @pingpong „Dein „umso weniger, umso schlechter“ ergibt sich aus dem vorherigen nicht.“

            Einer von uns beiden versteht was nicht. Wenn zB weniger Nahrung produziert wird, dann heißt das entweder dass alle Menschen weniger essen können als sie zum Leben benötigen, oder dass einige weiter leben wie bisher und andere dafür verhungern.

            Oder auf der anderen Seite des Bedarfsspektrums: Wenn weniger Swimming Pools produziert werden, dann heißt das dass einige, die gern einen Swimming Pool hätten, keinen kriegen können. Das ist sicher weniger schlimm als das Verhungern, aber es ist auch „unschön“.

            „Zum Leben wirklich brauchen tun wir nur recht wenig.“

            Sicher, aber mehr als nur das Nötigste haben ist auch ganz nett (TM). Gerade „Klimaschützer“ sollten das doch verstehen, denn einen unnötigeren Konsum als ideologische Selbstbefriedigung gibt es gar nicht.

            „Und einiges davon wächst auch noch ganz von selbst.“

            Aber nichts wandern von selbst auf deinen Teller. Es müssen immer Menschen arbeiten, damit du überlebst, und auch damit du dir einen Internet-Anschluss und irgendein elektronisches Device leisten kannst, wie es offensichtlich der Fall ist.

          • Und dieses große Spannungsfeld zwischen „zum Leben (notwendig) brauchen“ und „nice to have“ ist genau die argumentative leerstelle, von der ich sprach.

          • „Ökologie, Klima usw sind biologische und physikalische Fragestellungen. Das ist etwas anderes als die luftnummer Ökonomie.“

            Wirtschaft ist was ganz Handfestes: Wo du wohnst, wie du wohnst, was du dir zu essen leisten kannst (oder ob überhaupt). Wir alle hängen auf Gedeih und Verderb davon ab, dass die Wirtschaft funktioniert.

            Dass mit irgendeinem „Klimaschutz“ schönes Wetter herbeigezaubert werden könne, ist dagegen Symptom schwerer geistiger Verwirrung.

            „Plakativ: der Wert eines Euro, Dollar (oder jeder anderen Währung) ist rein imaginär.“

            Ich habe überhaupt nicht von Geld gesprochen.

            „Wenn das ökonomische und das Finanzsystem nicht mehr funktioniert und zusammenbricht“

            Du Pappnase glaubst, Wirtschaft sei das was in Börsen vorgeht. So sind Ökos eben. Nein, Wirtschaft ist das was dein lokaler Bäcker, dein Supermarkt jeden Tag macht, was die Leute gemacht die dein Haus bauten in dem du jetzt wohnst, die Leute die deinen Internet-Anschluss betreiben und warten. Alles das und viel mehr ist Wirtschaft. Wenn ich sage „KLimaschutz schadet der Wirtschaft“, dann meine ich dass alle diese Prozesse gestört werden, und dazu führen dass du weniger oder schlechteres Essen bekommst, dass dein Internet zusammenbricht, dass du in eine schlechtere Wohnung umziehen musst, oder sogar dass du gar kein Dach mehr über dem Kopf hast.

            Oder wenn deine Oma (oder du) mit Herzinfarkt ins Krankenhaus geliefert und dort hoffentlich therapiert wird, dann ist das ein wirtschaftlicher Vorgang, der unheimlich viele gesellschaftliche Voraussetzungen hat damit er stattfinden kann. Genau diese Voraussetzungen zerstört der „Klimaschutz“. Oder für Langsamdenker: „KLimaschutz“ macht u.a.,dass deine Oma früher stirbt. Vielleicht – großes Vielleicht – stirbt sie dann bei schönem Wetter, bzw. dem was ihr Ökos dafür haltet.

          • Jaja.
            Es hat schon einen Grund, warum Nobel keinen Preis für die wirtschaftswissenschaften/Ökonomie ausgelobt hat.

            „Die Wirtschaft“ ist auf eine funktionierende ökologische Umgebung angewiesen.

            Wenn du sagst „wir alle hängen auf gedeih und verderben davon ab, dass die Wirtschaft funktioniert“, dann hängen wir ebenso davon ab dass das ökologische System funktioniert. Das ist nämlich die Basis dafür, dass Wirtschaft überhaupt möglich ist.

            Ich schreibe das hauptsächlich für die Mitlesern.

          • Wie du selbst zitierst: ich schrieb „funktionierende ökologische Umgebung“. Von meinen wettervorstellungen schrieb ich nichts.

          • „Wenn du sagst „wir alle hängen auf gedeih und verderben davon ab, dass die Wirtschaft funktioniert“, dann hängen wir ebenso davon ab dass das ökologische System funktioniert.“

            Niemand sagt etwas anderes, nur seit ihr Ökos nicht dessen Gralshüter. Die natürlichen Grundlagen unserer Existenz sind zB nicht idyllisches Wetter nach den kindlich-naiven Vorstellungen der Klimadeppen. Und man könnte sowas auch nicht herstellen selbst wenn man wollte, weder mit euren „Klimaschutz“-Methoden noch auf irgendeine andere Art. Euer „Klimaschutz“ zerstört dagegen unsere Gesellschaft, er tötet direkt Menschen, und zerstört übrigens auch Natur. Es ist ideologischer, wahnsinniger Fanatismus, der nichts Gutes an sich hat.

    • so wenige wichtig, eine gesunde Ökosphäre zu schützen

      Verstehe ich nicht. Was meinst du mit gesunder Ökosphäre? Das Ozonloch, die schmelzenden Polkappen, das Waldsterben, den Smog, radioaktive Verseuchung, Feinstaub, tote Flüsse, UV-Strahlung, CO2 durch Verbrennung etc.
      Seit ich denken kann, werden diese apokalyptischen Themen durchs Dorf getrieben. Und natürlich können bei den entsprechenden Horror-Modellierungen so manche Pubertäre ganz wuschig werden und sich vor Angst auf die Straße kleben.

      Aber jeder, der schon ein paar Jahrzehntchen auf dieser Welt lebt, muss doch zugeben: Super Atemluft heutzutage (ok, nicht in Delhi), im Rhein schwimmen Fische, es gibt noch immer Wald, das Meer steht nicht kurz vor Berlin, Tschernobyl wird zur natur-touristischen Region.

      Der Mensch sollte etwas seinen neuartigen Wahn ablegen, auf Basis von Numerik zu stark monothematisch in seine Lebensumfelder einzugreifen. Er kapiert einfach viele Zusammenhänge nicht und macht damit vielleicht mehr kaputt, als er retten kann.

      Schönes Beispiel dafür ist unsere selbstgebastelte Energiekrise:
      Wir boykottieren russisches Gas und stellen fest, dass wir uns selbst damit wehtun. Nun leben die Menschen in Angst vor winterlicher Kälte und kaufen ohne Ende Heizlüfter. Wenn wir das Gas weiter boykottieren, werden die diese Heizlüfter im Winter einschalten. Dann werden unsere Stromnetze kollabieren. Wie Dominosteine kippt plötzlich alles um.
      Alles nur, weil wir glauben, wir könnten schalten und walten wie wir wollen – und dabei die ganzen Nebeneffekte ignorieren, die uns den Boden unter den Füßen wegziehen können.

      An der Stelle bin ich dann auch apokalyptisch. Ich glaube, auf die Hysterische Epoche folgt das Ende – menschengemacht.

      • Manche Leute sagen eine Reduktion (neudeutsch: de-growth) wäre sehr wichtig. Andere sagen eine solche Reduktion wäre grauenvoll und wir brauchen Wachstum.

        Man kann es so sehen, dass die reduktions-Leute meinen wir sollten weniger schädliche Dinge tun, und die Wachstums-Leute meinen wir sollten mehr hilfreiche Dinge tun.

        Kein Widerspruch.

  2. Hihi, Klimastreitereien, fast so schön wie Corona und Ukraine. Ich schlage einen Diskussionstag dafür vor 🙂

    Ich bin der festen Überzeugung, dass alles erreichbare Öl und Gas usw. verfeuert werden wird. Menschen sind halt nur halb vernunftbegabt. Vorausgesetzt das CO2 ist überhaupt schuld (wovon ich nicht vollkommen überzeugt bin), werden die Leute erst aufhören, wenn es längst zu spät ist oder eine andere billige Energiequelle das überflüssig macht.

    Ich hätte nichts dagegen, sozusagen als Vorbild, hier eine Energiewende zu machen, einfach um zu zeigen, dass es geht (falls es geht, technisch wären wir am ehesten in der Lage… oder waren wir zumindest). Allerdings so wie unsere Regierung derzeit vorgeht, wird das alles, aber kein positives Beispiel. Niemand will aufgezwungenen Verzicht und den Zusammenbruch der Industrie. Leider sind die Grünen auch viel zu dumm, ein Wirtschafts- und Geldsystem (!) aufzusetzen, welches ohne Wachstum auskommt bzw. wenigstens nicht mehr darauf fixiert ist. Im jetzigen wird schon ein längeres Nullwachstum zu Massenarbeitslosigkeit und massiven Verwerfungen führen.

    Na, wenigstens können wir als Negativbeispiel dienen. Oder die globale Bevölkerungsreduktion einleiten 🙂

    Wenn wir aber schon dabei sind ständig Milliardenbeiträge zu versenken, vielleicht sollten wir dann auch mal alternative Ansätze erforschen. Die kosten vergleichsweise wenig, zweistellige Millionenbeiträge, haben aber das Potential uns aus der Misere zu katapultieren. Etwa:
    http://turturdok.bplaced.net
    Der würde das gerne an der Universität erforschen und rechnet bis zu einem Prototypen rund 20 Mio Euro. Herleitungen sowie ein Versuchsmodell existieren wohl auch. Veröffentlicht bekommt er seine Sachen natürlich nicht, das peer review sorgt zuverlässig dafür, dass zu unkonventionelle Konzepte nicht den eingefahrenen Betrieb gefährden. Aber ich wette, es gibt tausend Gründe das auf keinen Fall zu auszuprobieren, schicken wir lieber noch ein paar Raketenwerfer in die Ukraine…

    • „Im jetzigen wird schon ein längeres Nullwachstum zu Massenarbeitslosigkeit und massiven Verwerfungen führen.“

      Na ja, wenn die Arbeitsproduktivität wächst, aber die Wirtschaft nicht und auch keine Arbeitszeitverkürzung stattfindet, dann muss die (offene oder versteckte) Arbeitslosigkeit steigen.

      • Genauso ist der Zusammenhang.

        Ich halte es ohnehin für falsch, sich auf das Wachstum zu fixieren. Ich sehe das ein bisschen ähnlich wie pingpong, man muss sich andere Ziele setzen und diese dann mit maximaler Manpower und Geldeinsatz anstreben, so dass immer ein gewünschtes Level an fair bezahlten freien Stellen verfügbar ist.

        Man könnte auch die Zielsetzung demokratisieren etc. ich sehe da viele Möglichkeiten und habe viele Ideen.

      • Was ich noch vergessen hatte: Der Zusammenhang gilt unabhängig vom Wirtschaftssystem, außer insofern, als die Kapitalisten natürlich möglichst viel Arbeitszeit wollen.

        „Die Lösung der Ökos ist, die Produktivität künstlich zu senken.“

        Wenn man es wohlwollend interpretiert (die Absichten der Ökos), dann könnte man meinen, dass sie einfach den Produktivitätsanstieg in ein Weniger an Arbeitszeit investieren bzw. Wohlstand gegen weniger Arbeit tauschen wollen.

        Leider gilt: 1. Schließen sich Ökologismus und (einigermaßen) sinnvolle Politik gegenseitig aus und 2. würde das auch nicht so funktionieren, wie gedacht, da bei unserem Wohlstandsniveau Wohlstandszuwachs in erster Linie für Dienstleistungen ausgegeben wird (deswegen wächst der Dienstleistungssektor in reichen Ländern auch an), eine Wohlstandssenkung also vorwiegend auf Kosten des Dienstleistungssektors ginge und nicht auf Kosten des Ressourcenverbrauchs, es sei denn man macht Ressourcen gezielt teurer und lenkt so den Konsum um.

        • Vielleicht ist der wichtigere Punkt, dass Wachstum nicht sehr nützlich ist, um diese Probleme zu lösen. Es ist völlig in Ordnung, das Wachstum ein wenig zu drosseln, wenn das von Vorteil ist. Um das zu erkennen, muss man „Wachstum“ und „nützlich“ gedanklich auseinanderhalten. Es gibt gutes Wachstum und schlechtes Wachstum.
          Das Wachstum welches beispielsweise dazu führt, dass in entwickelten westlichen Ländern jeden Tag soundso viele Tonnen Lebensmittel weggeworfen werden (nachdem sie vorher vom anderen Ende der Welt herbeigekarrt wurden) kann man auf ein gesundes Maß reduzieren, ohne dass wir deshalb um unseren Wohlstand fürchten müssen.

  3. Der Klimawandel ist ein Albtraum, weil wir ihn nicht kontrollieren koennen, weil er schon immer stattfand und immer stattfinden wird. Die Sonnenaktivitaet, der Kippwinkel der Erde zur Sonne, die leicht ovale Bahn der Erde um die Sonne, diese sich ueberlappenden Zyklen, die tlw. in so langen Zeitspannen stattfinden, dass wir sie nur ungenau schaetzen koennen, all das fuehrt sog. Wissenschaftler, die sich inzwischen fuer Gott oder die Herrscher der Welt halten in den Wahnsinn.

    Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

    • So ist es. Wenn wir schon meinen, es gäbe einen Klimawandel und wir ihn allein offensichtlich auch nicht aufhalten können, selbst wenn wir gemeinschaftlichen Seppuku begehen, dann sollten wir vielleicht wenigstens damit beginnen, uns an ihn anzupassen. Davon hört man nur wenig.

      Wenn künftig mit mehr Trockenheit zu rechnen ist, weil sich Hochdruckgebiete bei uns verstetigen (aufgrund welchen Strömungseffekte auch immer, denn Wasser ist ja genug da), dann würde ich große Wasserrückhaltevorrichtungen vorschlagen, neue Wasserpipelines, Förderung privater Wasserspeicher, evtl. sogar Meerwasserentsalzungsanlagen (überhaupt entsalzen, Bodenseewasser ist ein harter Schei**dreck der alles verkalkt und ruiniert, kann man die Qualität nicht standardisieren oder gibts dafür mal wieder kein „Sondervermögen“ wie für Waffenkäufe bei den Amis?) Außerdem einen Analyse der Überschwemmungsgefahren bei Starkregenereignissen etc.

      Und last but not least: sofortigen radikalen numero clausus für Schwafelfächer und ein Programm, um Handwerkerjobs attraktiver zu machen. Pflichtsprachkurse für alle Ausländer, die in unserer Sozialhilfe hocken und sprachbedingt keinen Job bekommen etc. Ohne die „Schafferle“ werden wir nämlich gar nichts stemmen…

    • Sorry, aber das ist nur Spielen der Greatest Hits der Öllobby.
      Wir reden hier von einem Effekt, der der Energie von mehreren Atombomben pro Sekunde entspricht. Und du willst erzählen, dass das schon immer da war? War es nicht. Die Beweiskette ist schlüssig, und alles, was andere anbieten, ist nur Geraune und gestreute Zweifel. Die noch dazu auch seit 20 Jahren die gleichen sind und sich nie ändern.

      Sowohl die wissenschaftliche Basis der globalen Erwärmung als auch die Beobachtungen seit 40 Jahren sind extrem solide, vielfach gegenreferenziert, auseinandergenommen worden, geprüft, in Frage gestellt.

      Das einzige, was sich nicht geändert hat, ist das Geraune der Öl- und Kohlelobby, die nicht nur ihre 360 Milliarden Förderung pro Jahr behalten möchte, sondern die in ihren Büchern stehenden Reserven auch möglichst vollständig fördern und verbrennen wollen. Und wenn’s unser Leben kostet.

      • „Sorry, aber das ist nur Spielen der Greatest Hits der Öllobby.“

        Klar, wer eine andere Meinung hat, der muss von der X-Lobby bezahlt oder gehirngewaschen sein. Das ist auch gar nicht marxistisch und selbstständige Andersmeinungen kann es nicht geben …

      • Siehst du _Flin_, wegen solcher Betonschaedelmeinungen, die sich nie auf selbst erkannte Fakten, sondern immer nur auf die Meinung Anderer beziehen, macht es kaum Sinn das Thema in einem Blog zu diskutieren. Wie der Kollege Elmar schon sagte, kann man das unter Physikern besprechen, ansonsten spricht ein Physiker, und du hoerst nur zu, und stellst ggf. Fragen.

  4. Christian, frag dich doch mal, warum Elmar dir nicht qualifiziert antwortet.
    Du springst ständig auf ein anderes Thema an und bleibst nicht dran. Jeden Tag treibst du zwei neue Säue durch dein Blog. Kannst du ja machen, ist ja dein Blog. Aber Erkenntnisse wirst du dadurch nicht gewinnen. Es ist eine einzige Laberei, mehr nicht. Und auf solche Clown Videos habe ich auch keine Lust, das ist einfach nur Quark.
    Du hättest die Chance von Elmar zu lernen, warum nutzt du das nicht? Weil es Mühe machen würde?
    Ich für meinen Teil habe den Eindruck, du willst nur labern. Kannst du ja machen, aber was bringt dir das?
    Ich habe auch keine Lust, hier tiefer einzusteigen. Kaum ist man an einem Thema dran, ziehst du die nächste Karte. Siehe das Thema Ukraine. Da kam nur hohles Geschwätz von dir. Ich würde es fast schon Rabulistik nennen.
    Bei den Grünen wärst du gut aufgehoben. Sorry, muss mal raus.

    • „Du hättest die Chance von Elmar zu lernen, warum nutzt du das nicht?“

      Hä?
      Ich habe doch nachgefragt. Elmar will nicht mit mir reden. Von mir aus kann er hier natürlich wissen darlegen, das er hat bzw seine Ansichten zur Diskussion stellen. Niemand hindert ihn.

      • Du hinderst ihn. Du zeigst kein echtes Interesse. Er ist sauer auf dich und das kann ich auch verstehen. Es gibt da so eine Hürde zwischen Wissenschaftlern und Laberern, Es ist an dir, die Laberecke zu verlassen.

        • Nun, dann ist das so. Er hat ja kein Geheimwissen in den Bereich. Ich stelle nächsten Dienstag Mal ein Video dazu ein. Und es ist ja auch nicht so, dass ich nicht bereits oft genug mit ihm diskutiert habe. Unsere Ansichten darüber, wozu eine Diskussion überhaupt gut ist sind auch letztendlich zu verschieden

    • Christian diskutiert hier seit über einer Woche mit mir. Man kann ihm vieles vorwerfen, aber dass er an einem Thema nicht dranbleibt gehört nicht dazu.

      Was du kritisierst, ist eine inhärente Funktionsweise von social media. Wenn Christian nicht seit vielen Jahren jeden Tag einen neuen Blogbeitrag gemacht hätte, wäre allesevolution überhaupt nie so groß geworden. Und du könntest für deine Kommentare hier nicht mit so einem großen Publikum rechnen – was vermutlich auch besser wäre.

  5. Solange es auf der Welt deutlich mehr Kälte-Tote als Hitze-Tote gibt (derzeit ca. 10 mal mehr) kann von einer Hitze-Katastrophe nicht die Rede sein.

    • Wenn der Winter kalt wird, werden wir sehr viele Tote haben. Und es gibt Anzeichen für einen kalten Winter. Dann noch ein Blackout und es wird lustig. Zum Glück lebe ich auf dem Dorf.

  6. Habe mir den hektischen Engländer bis zum Ende angeschaut, wo er stolz verkündete, das Fegefeuer um sich herum im Video mit Adobe Premiere modelliert zu haben.

    Aber ich verstehe den Albtraum nicht? Wo ist der denn? Er kommt zu der Erkenntnis, dass viele Jahrtausende lang der CO2-Ausstoß der sonnenbedingten Erwärmung gefolgt ist, jetzt aber die Erwärmung dem CO2-Ausstoß folgt. Warum ist das ein Albtraum?
    Ist doch in gewisser Weise auch logisch, wenn wir so viel verbrennen und feministische schwere Waffen in der Ukraine abfeuern. Wenn wir so energiehungrig sind, es im Winter warm, im Sommer kühl und immer geladene Smartphones haben wollen.

    Was ist denn nun konkret der Albtraum (oder habe ich es übersehen)?

    • So weit ich mich erinnern kann, liegt der durch Menschen verursachte Co2 Ausstoß irgendwo bei 4% des gesamten weltweiten Co2 Ausstoß. Ich will ja nicht sagen, dass das nichts ist, da im Bereich von Klima und Wetter schon kleine Änderungen erhebliche Auswirkungen haben können.
      Dennoch fällt mir es schwer einzusehen, dass wir das Klima (und da reden wir von Perioden von 1000 Jahren und länger) signifikant beeinflussen können. Wahrscheinlicher scheint mir, dass alle anderen das Klima verändernden Faktoren einen erheblich größeren Einfluss haben als unser Verhalten. Zum einen hat sich unsere Atmosphäre seit der Entstehung der Erde mehrfach radikal verändert, zum anderen gab es auch in der näheren Vergangenheit starke Schwankungen im Klima wie. z.B. die mittelalterliche Wärmephase, bei beiden kann der Mensch mit ziemlicher Sicherheit als Ursache ausgeschlossen werden kann.
      Ich denke, dass hier ähnlich wie bei Corona und den darauf folgenden idiotischen Maßnahmen der Ökonomische Faktor eine maßgeblich treibende Kraft ist. Es ist so was wie ein moderner Versuch uns Schlangenöl zu verkaufen. mehr nicht. Und leider fallen immer noch viele Menschen darauf rein.

      • „So weit ich mich erinnern kann, liegt der durch Menschen verursachte Co2 Ausstoß irgendwo bei 4% des gesamten weltweiten Co2 Ausstoß“

        Was sagst du denn da zu Gegenstellungnahmen wie dieser:
        https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-die-co2-emissionen-des-menschen-sind-winzig

        In der Summe werden jedes Jahr von den Ozeanen und der Landoberfläche rund 750 Gigatonnen (109 Tonnen) Kohlendioxid freigesetzt und etwa die gleiche Menge auch wieder aufgenommen. Die vom Menschen verursachten Emissionen erscheinen tatsächlich klein im Vergleich zu diesen riesigen Mengen, die im Laufe eines Jahres im natürlichen Kohlenstoffkreislauf umgesetzt werden. Das Problem unserer Emissionen ist allerdings nicht die Menge an sich, sondern dass diese Emissionen auf ein System mit einem fragilen Gleichgewicht treffen und das System nachhaltig stören.

        Ein Beispiel macht deutlich, worum es geht: Man nehme eine Badewanne, aus deren Wasserhahn gleichviel Wasser in die Wanne strömt wie durch den offenen Auslauf abfließen kann. Die Wassermenge ändert sich in diesem Fall nicht. Wird der Wasserhahn allerdings nur ganz wenig aufgedreht, erhöht sich die Einlaufmenge im Vergleich zum gesamten Einlauf nur minimal, doch beginnt der Wasserspiegel in der Badewanne sofort zu steigen. Nach einiger Zeit wird die Badewanne überlaufen. Übertragen auf den Kohlenstoffkreislauf bedeutet dies: Die vom Menschen verursachten Kohlendioxidemissionen entsprechen einem kleinen Aufdrehen des Wasserhahns bei begrenztem Abfluss.

        • Vergiss die Badewanne, da gibt es nur 2 Einflüsse und die sind bekannt. Abgesehen davon, mit der Füllhöhe steigt der Druck und die Abflussmenge ebenfalls.
          Beim Klima haben wir einige Faktoren mehr und die sind längst nicht alle erforscht. Es ist einfach nur Wahnsinn, in einem System rum zu pfuschen, das man nicht versteht. Am Ende geht es aus wie bei den Dinos in der letzten Folge.
          Wir sollten uns als kleines Land anpassen und nicht unsere begrenzten Mittel für unklare Experimente ausgeben. Also Atomkraft weiter entwickeln und die Kernfusion im Auge behalten.
          Mit Windrädern, die definitiv das Klima verändern, kommen wir nicht sehr weit.

          • Es ist einfach nur Wahnsinn, in einem System rum zu pfuschen, das man nicht versteht.
            Ja, ganz genau.

          • Die Grafik ist eine Lüge. Du zeigst nur den Ausschnitt, der dir in den Kram passt. Und die Werte sind auch noch falsch. Schau mal in alte Chemie Bücher

          • Welches Alter schwebt dir denn vor für die chemiebücher? 100.000 Jahre? Oder eher eine Million? 😉

            Die Quelle ist in der Grafik angegeben. Die Leser hier sind in der Lage auf die Webseite zu surfen und einen anderen Zeitausschnitt einzustellen. Ändert halt nicht viel.

          • @pinpong
            „Es ist einfach nur Wahnsinn, in einem System rum zu pfuschen, das man nicht versteht.
            Ja, ganz genau.“

            Und, was machst du, wenn wir auf das „rumpfuschen“ angewiesen sind, um zu überleben oder zumindest nicht in großer Armut leben zu müssen? Diese Frage bezieht sich nicht speziell auf das Klimathema.

  7. Sehr gutes Video, und absolut zutreffend. Was man neben der CO2 Isotope Analyse noch hätte erwähnen können, ist die Spektralanalyse, die zeigt dass Energie, die von der Erde abgestrahlt wird, im Spektrum von CO2 zunehmend absorbiert wird.

    Und dass eine Verdoppelung der CO2 Konzentration im Labor zu 1.3 Grad Erwärmung führt. Mit Rückkoppelungseffekten (siehe wämer => mehr CO2) sind wir dann irgendwo bei 2.5 bis 4 Grad, wahrscheinlich bei um die 3 Grad.

    Warum so vehement gegen diese Themen prooagandiert wird, hat 360 Milliarden Gründe. Und das sind nur die öffentlichen Subventionen.

    • die Spektralanalyse, die zeigt dass Energie, die von der Erde abgestrahlt wird, im Spektrum von CO2 zunehmend absorbiert wird.

      Kannst du das verlinken? Das ist einer der offenen Punkte auf meiner Zweifelliste.

        • Mist, gleich die erste Grafik verstehe ich nicht:

          Was ist eine „wavenumber“? Gemessen in „pro cm“? Der Kehrwert der Wellenlänge? Wieso ist das so komisch angegeben? Wieso kommt CO2 zweimal vor, ich vermute, dass es bei mehreren Wellenlängen absorbiert, aber wieso ist einmal keine Änderung feststellbar und einmal eine ziemlich sichtbare?

          • @Mika

            mag sein, aber ich habe ein Verständnisproblem, wenn da noch mehr drin wäre, wäre das nicht unbedingt besser

          • Es zeigt wohl die Temperatur Änderung in K für das Infrarotspektrum. Da müssen aber alle Gase angegeben werden, sonst kann man nicht richtig vergleichen.

          • @Mika

            Bitte lies doch meinen Kommentar, statt sofort aus der Hüfte zu schießen.

            Ich verstehe nicht wieso das in „pro cm“ angegeben ist, statt in der üblichen Wellenlänge in nm, ich verstehe auch nicht, wieso zweimal CO2 darin vorkommt, einmal mit Effekt und einmal ohne.

            Wenn wir das haben, können wir über den nächsten Punkt reden. Klar müsste man andere Gase auch betrachten, aber mir würde ein Effekt bei CO2 fürs erste auch schon ausreichen. Es stand nämlich schonmal die Behauptung im Raum, dass das CO2-Spektrum ohnehin so gut wie gesättigt sei und eine weitere Erhöhung kaum noch Auswirkungen hätte. Das ist die Frage, die mich gerade interessiert.

          • Der Poster sollte das bitte genauer klären, ich kann das auch nicht aus dem Ärmel schütteln. So tief bin ich nicht im Thema. Ich bemerke halt überall die Widersprüche und Lücken. Und eine Öffentlichkeit, die nicht mehr hinterfragt
            Und genau dann ist was faul

    • Du kannst das nicht im Labor messen, da fehlen nämlich 1 Million andere Faktoren. Trotzdem würde mich der Versuchsaufbau mal interessieren.

  8. Ich habe ja mal versucht, die Beweiskette für die Aufheizung der Atmosphäre durch CO2-Moleküle nachzuvollziehen, aber je genauer man sich die Diskussionen zu dem Thema anschaut, umso mehr bröselt da alles auseinander.
    Die Experten beider Seiten verlieren sich in hypothetischen Spekulationen darüber, was wirklich in der Hoch-Atmosphäre passiert, die ja immer noch ein kaum erforschter Bereich ist.

    Sorgen macht mir vielmehr, dass wir mit ca. 400 ppm sehr nah an der unteren Grenze von etwa 150 ppm sind, unterhalb dessen Pflanzen absterben.
    Da Erdgeschichtlich auch schon Werte von zwei- bis viertausend vorgekommen sind, was zu Riesenwuchs bei Pflanzen geführt hat, wäre ein deutlich höherer Wert um die 1000 ppm besser geeignet, unser langfristiges Überleben zu sichern.

    Quote von Google:
    „The amount of CO2 in the atmosphere was reduced by about 90% during the last 150 million years. If this trend continues CO2 will inevitably fall to levels that threaten the survival of plants, which require a minimum of 150 ppm to survive.“

    • Was ist daran so schwer? CO2 lenkt Infrarot-Strahlung (= Wärme) ab, die deswegen auf die Erde zurückgeworfen wird. Dadurch steigt die Energiemenge, die von der Erde bei gleichbleibender Sonneneinstrahlung aufgenommen wird.

      • Genau da fangen diese sich in der Hoch-Atmosphäre verlierenden Diskussionen an. Als nächstes kommt dann von der Gegenseite das Infrarot-Sättigungs-Argument, welches mit angeblich besonderen Bedingungen in der Hoch-Atmosphäre gekontert wird.

  9. Die Vokabel „Gleichgewicht“ ist problematisch. Es gibt kein „natürliches Gleichgewicht“, weder beim Klima noch sonst.

    Die Vokabel „stören“ haut in die gleiche Kerbe. Da wird eine „natürliche Harmonie“ suggeriert, die der Mensch dann verderbe. Das ist wertend, allein durch diese Wortwahl wird dem Satz ein ganzer Sack moralischer Urteile und die dazugehörige Weltanschauung mitgegeben. Warum nicht wertfrei formulieren „durch den Menschen beeinflusst“, sofern möglich mit einer Quantifizierung.

    Aber das ist offensichtlich nicht gewollt. Die Wortwahl entlarvt den Autor als Ökologisten, und damit den Text als ideologisch.

    • Sehr schön dargelegt. Meine Katze stört hier auch seit 2 Jahren das natürliche Gleichgewicht der Mäuse. Und? Juckt es wen? Höchstens die Mäuse.
      Die Dinos sind ausgestorben, also ziemlich. Und? Macht das Probleme?
      Natur ist chaotisch und funktioniert ganz gut, damit können wir wunderbar leben, wenn wir uns anpassen.

  10. Ich stimme Anorak2, St.Elmo, PfefferundSalz, Frogorek, Alter Freund, ElmarDiederichs und Luisman bzgl. des Blogartikelthemas zu.

    Und m.E. geht es um was ganz anderes bei der massiven „Erforschungs“förderung und Propaganda der CO2-basierten Klimakatastrophe: Es geht darum, mit dem CO2-Emissionshandel eine globale Art von Währung zu haben, als weiterem Schritt zu „global governance“ (wie Schäuble Weltregierung beschönigend nannte), und gleichzeitig auch noch den Verbrauch endlicher fossiler/kohlenstoffreicher Energieträger (insbes. Öl) durch Verteuerung abzubremsen, um sie lange genug/ so lange wie möglich(?) zur Verfügung zu haben (besonders das Öl, das man ja auch für die Herstellung vieler anderer Dinge benötigt).

  11. anorak2 schrieb weiter oben:

    „Man muss auch die sozialen Hintergründe der „Klimaaposteln“ ansehen. Es ist ja kein Zufall dass das fast alle Mittel- und Oberschicht-Angehörige sind, die nicht im Traum dran denken, ihren eigenen Lebensstil einzuschränken. Sie rufen aber den Armen zu „Ihr seid Schädlinge, es geht euch zu gut“. Die „Klimaschutz“-Politik schadet deshalb nicht zufällig überwiegend den Armen in der Gesellschaft, den Reichen schaufelt sie eher noch mehr Wohlstand zu.“

    ===

    Andererseits habe ich mir bei den Freitagsdemos „für das Klima“ damals immer gedacht, dass die Proteste reichlich bigott sind solange gefühlt mindestens 90 % der Kinder und Jugendlichen ein Smartphone besitzen und vorher schon mindestens eines geschrottet haben dürften.

    Hätten die Ordner bei den Demos alle erst auf Smartphones gefilzt und jeden weggeschickt, der eines hat, hätte das dafür gesorgt, dass die übrigen Demonstranten für eine Skatrunde ausreichen.

    Aber ich spüre doch bei vielen „Klimaschützern“ eine gewisse Feindseligkeit (oder ist fehlende Empathie der passende Begriff?) gegenüber armen Menschen und Landbevölkerung.

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