22 Gedanken zu “Frauen-EM-Finale: England vs. Deutschland

  1. Ach, so’n Scheiß… naja. Nächstes Mal vielleicht.

    Mein Fazit zur EM: Unterhaltsame Spiele und eine äußerst dürftige Leistung der Schiedsrichterinnen.

    • Das ist gar nicht so witzig:
      Nach dem Spiel hat eine deutsche Teilnehmerin gesagt, dass es jetzt keinen Unterschied mehr zwischen Männer- und Frauenfußball gebe, so stark, wie sie gewesen seien.

      Das ist genau meine Ansicht. Wir sollten die Geschlechtergrenzen im Fußball (wie in allen Sportarten) sprengen und beerdigen. Wer am besten spielt, der wird aufgestellt. Egal, welche Hautfarbe, welches Geschlecht er hat oder welcher Religion er anhängt.

      Die Zeit ist vorbei für rein männliche türkische Teehäuser – so wie für rein weibliches Fußballgespiele.

  2. Schade, munteres, intensives, teils für Frauenfussball ganz schön verbissenes Spiel, Deutschland aus meiner Sicht insgesamt sogar besser, aber die Engländerinnen mit mehr Glück.

    Und auch ausreichend Schiedsrichterhilfe für England .- nachdem sie sich ja schon Halbfinale nur durch ein Tor, dem ein klares Foulspiel vorausgegangen war, in die Verlängerung gerettet hatten, wurde uns heute ein wohl eindeutiger Handelfmeter verweigert und eine (zumindest aus der einzigen Perspektive, die als Wiederholung angeboten wurde) klare rote Karte wegen Ellbogenschlags gegen eine Engländerin nicht gegeben. Wozu gibt es eigentlich Videoschiedsrichter?

    • Japp, die Schiedsrichterin war äußerst schwach. In der ersten Hälfte dachte ich erst, die Schiedsrichterin wäre zur Abwechslung mal okay, nach den ersten zwei gelben Karten gegen England hatte sie sich von der anschließenden englischen Schauspielerei zunächst nicht beeindrucken lassen. Aber dann gab es die beiden von Dir erwähnten schweren Fehlentscheidungen, die auch vom Videoreferee nicht korrigiert wurden, offensichtlich falsche Einwurfentscheide,… Die Regeln zum Zeitspiel muss die Schiedsrichterin auch nochmal nachlesen. Alles in allem eine sehr schwache Leistung.

  3. Wenn ich mich so an die Männer-Finals erinnere der letzten Zeit, dann haben die Mädels beim Public Viewing sehr oft erklärt, wer von den Spielern denn wie süß sei.
    Ich habe das heute auch mal versucht zu ermitteln. Ich fand aber höchstens zwei oder drei auf dem Platz wirklich süß. Die anderen waren mir zu herrisch in der Ausstrahlung.

    Ist das sexistisch?

    • Vermutlich.

      Genauso wie, die (nicht sehr spontan wirkende) Aktion der Engländerin, sich nach dem Tor das Shirt vom Leib zu reißen, nicht sonderlich attraktiv zu finden, weil sich trotz Sport-BH der Inhalt nicht sonderlich interessant präsentierte. ,-)

      • Das ist mir auch aufgefallen. Sie hätte ihr Shirt besser anbehalten. Vor allem in der Zeitlupe sah es befremdlich aus.

        Vermutlich eine Attacke des patriarchalen Kamerateams in Verschwörung mit der Regie.

      • „Vermutlich.“ 😀
        Humor, den ich mag. Andererseits deutet er auf unseren immer totalitärer werdenden staatsgesellschaftlichen Zustand mit deutlichen Newspeak-Tendenzen hin, was ich natürlich gar nicht mag.

  4. Ich fand ja die Farbgebung des Spielgerätes sehr gegendert. War bestimmt teurer als die Männer-Modelle. Aber Spaß beiseite: Als die Engländerinnen es in mehreren Anläufen nicht schafften das pinke Rund korrekt an Eckpunkt zu platzieren, hätte man sich auch noch etwas Gelb gewünscht

    • Ja, wie Renton oben schon erwähnte, das Zeitspiel der Engländerinnen nach dem 2:1 war schon ziemlich lächerlich, bzw. eher die Nichtreaktion der Schiedsrichterin hierauf. Beispielsweise auch, als die eine Engländerin bei der Auswechslung geradezu provozierend langsam zur Seitenlinie schlich.

      Aber nach der Körpersprache, die unsere Mädels nach dem Gegentor gezeigt hatten, hat das vermutlich keinen Unterschied mehr gemacht. Zumindest in den Gesichtern, die im Fernsehen gezeigt wurden, war keinerlei Kampfeswille mehr zu erkennen, nur ein „Mist, das war’s“. Hat mich etwas enttäuscht.

        • Ja, wobei mir aufgefallen war, dass die Engländerinnen sich auch schon vor dem 1:0 für viele Aktionen relativ viel Zeit gelassen haben. Vielleicht gab es da eine generelle Anweisung, öfter mal Pausen einzustreuen, um die Auswirkungen eines möglichen deutschen Konditionsvorteils zu verringern?

          • Mh, denkbar. Nach dem Ausgleich habe ich mich auch ein bisschen gewundert, dass die Engländerinnen fast verzweifelt zu versuchen schienen, die Verlängerung zu vermeiden. Vielleicht hatten sie aber auch nur Angst vor einem Elfmeterschießen, das liegt ja im Nationalcharakter 😉

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