Selbermach Samstag

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Zwischen einem Kommentar, der nur einen Link oder einen Tweet ohne Besprechung des dort gesagten enthält, sollten mindestens 5 Kommentare anderer liegen, damit noch eine Diskussion erfolgen kann.

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

59 Gedanken zu “Selbermach Samstag

    • Wenn die Schwulen das machen würden, würde ich sie für bekloppt halten. Die Schwulen, die ich kenne, sind nicht bekloppt. Die das machen, sind ??? hab ich jetzt keine richtige Steigerung für.
      Mal umgedreht, würde mich jemand feiern und förmlich anbeten, weil ich hetero bin, ich wäre mehr als baff.

      • Ich war jahrelang nicht mehr auf dem CSD, weil es tatsächlich keinen Spaß mehr machte. Es erinnerte immer mehr an eine bemüht fröhliche Demonstration der SED.

        • Der Vergleich mit der SED hinkt natürlich gewaltig. Keine Sau interessiert sich dafür, ob man jetzt auf dem CSD war oder nicht. Die Teilnahme an 1. Mai Demonstrationen wurde meist betrieblich organisiert und kontrolliert. Da nicht aufzutauchen konnte je nach Betrieb durchaus Nachteile bringen. Ich hatte einen Kollegen, der ganz stolz erzählt hat, dass er am 1. Mai aufschreiben würde, wer keine DDR-Fahne zum Fenster raushängt. Worauf der andere Kollege meinte: Kannste mich gleich aufschreiben.

    • Ich hoffe, dass das Pendel nicht zu weit zurückschwingt, wenn der Backlash kommt.

      Wenn ich kein Problem mit Schwulen habe, aber mit solchen Aktionen, wie drücke ich das am besten aus?

      Diese Flagge steht für eine Ideologie, die sich wie andere altbekannte durch Ressentiment, Erlösungsfantasien, Gewalt und Totalitarismus auszeichnet.

    • Die Regenbogenflagge war mal ein Symbol eines liebenswerten Nischen-Anarchismus. Die Aneignung durch den Staat ist bestenfalls peinlichste Anbiederei an das Attribut „liebenswert“,

      Tatsächlich aber wird diese gesellschaftliche Nische gerade öffentlich vom Staat und seinen MSM-Mietmäulern totgedrückt. Im wahrsten Sinne des Wortes

      Ein erbärmliches Schauspiel.

      Dazu passt die CSD-Beschreibung von Danisch: Die zombifizierte Version eines einstmals von den Akteuren als Befreiung verstandenen Events. Sowas wie der 1. Mai-Aufmarsch der SED in den 80er-Jahren.

    • @ Adrian

      Was das auslöst? Kopfschütteln. Kein Homo-, Trans- oder Intersexueller profitiert davon. Der CSD ist so politisch geworden, die Homolobby so dogmatisch und ideologisch, und dabei ist so eine Pride-Parade von den Outfits her zu Anstoß-erregend. Alles kontraproduktiv.

      Hier bei uns haben sie auf dem CSD, den ich mit im Internet angucke, sogar für das „Selbstbestimmungsgesetz“ demonstriert.

      Und wenn selbst das Bundeskanzleramt die Regenbogenfahne hisst, stärkt das nur einen Eindruck, den viele schon haben: nämlich dass Homosexuelle zu den vom Staat bevorzugten Gruppen gehören, zu den Lieblingen des Staates. Das bringt keine Toleranz/Akzeptanz, sondern der Schuss geht nach hinten los.

      „Ich war jahrelang nicht mehr auf dem CSD, weil es tatsächlich keinen Spaß mehr machte. Es erinnerte immer mehr an eine bemüht fröhliche Demonstration der SED.“

      Volltreffer! Genau an sowas erinnert das mittlerweile wirklich!

    • So eine Flagge aufzuhängen ist eben sehr einfach und politisch ungefährlich, verglichen mit dem Versuch, tatsächliche Gewalt gegen LGBTusw zu verhindern, wie neulich wieder geschehen.

    • >Ich finde dieses Land einfach nur noch peinlich.
      Den enteierten Bundestag als Fahnenständer zu entlarven wäre eigentlich Job der ‚Titanic‘ gewesen. Jetzt darf jeder mal eine reinstecken.

      Politiker tun mit derlei symbolischen Aktionen immer das Gleiche: Von Problemen ablenken.

      Als normaler Schwuler oder Lesbe, die sonst keinerlei Sendungsbewußtsein umtreibt, würde ich mir neue Symbole suchen.

    • Bei mir löst das gar nichts mehr aus. Solche Gesten sind völlig bedeutungslos. Ärgerlich ist das irgendwelche Leute, die von Steuergeldern finanziert werden, ihre Zeit und Mittel für solche bedeutungslosen Gesten verschwenden. Diejenigen die sowieso schon die Tendenz haben gewalttätig gegen die Nicht-Heteros zu sein, werden durch sowas eher noch mehr angestachelt. Heute kann man da nicht mal mehr sicher sein, dass nicht genau dass das Ziel ist. Siehe BLM-Aktivisten in den USA, die heimlich rassistische Nachrichten und Flugblätter gegen Schwarze verteilen, um sich dann selbst zur Sperrspitze der von ihnen angestachelten Protestbewegung zu erklären.

      Und Schwule sind in diese Regenbogen-Bewegung doch mittlerweile mundtot.

    • Wer die Regenbogenfahne hisst, schreibt sich auch den Antisemitismus auf die Fahne:

      … und ebenso die Anti-Wissenschaftlichkeit, was in der Dummkartoffelrepublik Deutschland natürlich allerbestestens ankommt!

    • Dies Pervers nennen.
      FKK und oben ohne werden mit einer Prüderie verboten, schlecht geredet, auf immer kleinere Areale beschränkt. Viktorianische Prüderie. „Fa“ Werbung von vor dreißig Jahren so als Beispiel.

      Jetzt wird hier eine sexualisierte Nacktheit in ein positives Licht gerückt über die man sich nicht mal mehr wundern kann, sondern nur noch Entsetzt ist.

    • Ich finde das gefährlich, nicht nur wegen der woken Ideologie hinter der Regenbogenfahne, sondern weil unsere Politiker offensichtlich kein Problem damit haben, staatliche Neutralität einer totalitären Minderheitensekte unterzuordnen. Sie erkennen noch nicht einmal, dass das ein Problem sein könnte und niemand traut sich mehr, sie darauf hinzuweisen.

      Aber gut, neu ist all das nicht und sicher auch noch nicht das Ende des Niederganges.

  1. Sie kamen morgens, ganz früh. Es war noch nicht mal hell draußen. Nur die ersten Vögel sangen schon leise. Er schlief noch. Tiefer Schlaf, schöne Träume. Das Bett war warm und weich, es roch fein nach Veilchen, weil er es jeden Abend mit Duftöl betropfte. Sie kannten keine Gnade. Hämmerten gegen die Tür, die Klingel ging Sturm. Sie schrien „Machen Sie auf!“. Er wurde wach, schreckte hoch. Wo sind die Schuhe, wo die Hose? Ängstlich und noch verschlafen ging er auf die Haustür zu. Zwei Schlößer, drei Riegel. Seit Jahren hatte er Angst. Angst davor aufzufallen. Er musst sie reinlassen. „Endlich, gehen Sie zur Seite!“ Hände griffen nach ihm, er wurde ins Wohnzimmer gebracht. Er wusste was sie von ihm wollten. Hatte stets gewusst, dass der Tag kommen wird. Als Mann wusste er immer, dass er als Gefahr betrachtet wurde. „Stabsstelle Antfeminismus“ kurz SA, so stellten sie sich vor. „Wir wissen, Sie agieren antifeministisch! Leugnen ist zwecklos, wir beobachten Sie schon lange! Unsere Datenbanken lügen nicht. Gestehen Sie!“ Was sollte ich gestehen? Ich wußte es nicht und sprach trotzdem alles aus. Alles was sie hören wollten. Es ist besser so. Hoffnung hatte er schon lange nicht mehr, lieber ein schnelles Ende.

    • Kann sein das die Männer heute ehrlicher sind. Und wenn nicht und Frauen heute noch genauso häufig Sex haben oder noch öfter , dann wird es immer mehr so wie man es über die US Unis sagt, wo 20% der Männer den ganzen Sex haben und der Rest leer ausgeht, also Hypergamy. Tinder und Co unterstützen das wahrscheinlich auch.

      • Mich wundert, dass es an US Unis den Damen so wenig auffällt, dass sie alle die gleichen Typen ranlassen. Die 80/20 Regel war vor 20 Jahren aktuell. Angeblich soll es mittlerweile eher in die Richtung 90/10 gehen. Wenn man weiß, dass weniger als 40% der Studenten männlich sind, bei schätzungsweise zwischen 5000 (kleine Uni, evergreen state college) bis 20000 (große Uni, Harvard) Studenten… machen wir 10000, dürften also rein theoretisch knapp 4000 Männer anwesend sein, von denen gerade mal 400 (bei 90/10) regelmäßig Sex haben. An diese 400 Männer dürften fast alle Frauen der Uni interessiert sein, also 9600 Frauen. Pro attraktiv wahrgenommenen Mann also 24 Damen. Pro Jahr. Selbst Chad und Tryronne dürften angesichts der Zahlen und der daraus resultierenden #metoos die Alarmglocken Leuten:D.

      • Jupp, es steigert ihre Attraktivität ggü. Frauen. Diese Männer werden viele der Frauen aber schnell wieder verlassen, wenn es überhaupt zu mehr wie Sex kommt oder sie finden eine passende Frau und sind dann tatsächlich Weg vom Markt.

        Und da diese Männer die Frauen so schnell wieder verlassen, sind dann für Frauen alle Männer solche Schweine, auch die 80%, die für die Frauen sexuell unsichtbar sind.

    • keine Lust das ganz anzusehen, geht die eigentlich darauf ein, wie viele davon selbstbestimmt abstinent sind also schlicht keinen Bock mehr auf das Weibervolk haben ?
      Die Kurve für Frauen würde ich statistisch fast noch als konstant ansehen.
      Bedeutet praktisch für Frauen von den Oberstechern seriell abgefertigt zu werden oder im Harem zu landen. Etwas widersprüchlich dazu die Alltagsbeobachtung, das es umgekehrt viele jungen Frauen gibt, die von X Männern Kinder haben. Kann natürlich sein, daß die einfach nicht nur von einem, sondern möglichst von allen Alphas was in die Röhre geschoben haben wollen. Das ändert dann für restlichen 80% Männer erst mal gar nichts, die gucken weiter in die Röhre.

  2. Ethnologische Untersuchungen unter den ǃKung haben ergeben, dass weniger als 50% der Frauen innerhalb von 10 Jahren zwei oder mehr Kinder erfolgreich zur Welt brachten, während über 40% der gebärfähigen Frauen keine Kinder bekamen. Für diese ein gewaltiger evolutionärer Nachteil. Man schreibt diese Kluft der sozialen Manipulation durch sozial dominante Frauen zu. Konkurrierende Unterdrückung der Reproduktion („competitive reproductive suppression“) kann man auch bei vielen anderen Säugetieren, ink. Primaten, beobachten.

    Von Männern, die sich gegenseitig die Köpfe um Frauen einschlagen, ließt man in Berichten über indigene Völker ständig. Der Ressourcen-Kampf der Frauen untereinander wird selten beleuchtet. Kennt jemand weitere Studien vom unterschiedlichen Gebärerfolg von Frauen indigener Völker, die der sozialen Manipulation anderer Frauen zuzuschreiben sind?

    Ich habe davon auch nur zufällig gelesen, als ich ein wenig die Literatur zur Anorexie durchblätterte. Linda Mealey sieht die Ursache von Anorexie nämlich genau darin: Alternde, aber dominante Frauen, befeuern den Trend, um den Konkurrenzdruck durch junge Frauen zu minimieren: https://link.springer.com/article/10.1007/s12110-000-1005-3

    „I propose that anorexia is one end-product of female intrasexual competition: that „self-imposed“ starvation is a subordinate behavior performed in deference to, or more accurately, in response to manipulation by, a more socially dominant woman or women. I propose that anorexia is adaptive but not for those who exhibit it; rather, it is adaptive for dominant women whose „extended phenotype“ (Dawkins 1982) includes manipulation of the phenotype of subordinate, would-be competitors. […]
    Like the childless !Kung women, modern western anorexics may be victims of a subtle, evolved competition within their own sex. If so, the recent „epidemic“ increase in anorexia is – as others have posited for quite different reasons – causally coincident with our exponentially increasing ability to manipulate others through the widespread dissemination of visual media. In this regard, culture (media) has become a tool for intrasexual competition (see also Mealey 1997a).
    Who is doing the manipulating? In this view, the manipulators are socially successful and dominant women who, as consumers (purchasers), drive media trends. Who is being manipulated? In this view, the „losers“ are young women, recently introduced into the „mating market“ (Pawlowski and Dunbar 1999), who are potential competitors for good mates and other physical and social resources. Does it work? To the extent that anorexics are less likely to partner and to reproduce than are normal weight women, yes.“

    Man könnte die Logik weiter ausweiten. Unter dem Gesichtspunkt der Manipulation ergibt plötzlich vieles Sinn, was zuvor nur lächerlich aussah – etwa das gegenteilige Extrem: „body positivity“ bzw. „fatness studies“. Natürlich ist es praktisch für Frauen, wenn die Konkurrenz sich so sehr vollfrisst, dass sie keine Gefahr mehr darstellen. Genauso der Transgenderwahn, deren eifrigsten Verfechter mittlerweile mittelalte Frauen in dominanter Stellung sind – die Hauptopfer sind Teenagerinnen und junge Frauen, die sich Testo spritzen oder sich die Brüste abnehmen lassen, weil sie „non-binary“ sind. Auch die sind keine Gefahr mehr auf dem Partnermarkt. Das gleiche Muster wie bei Anorexie. Ausweitung der Kampfzone an allen Fronten.

    Wenig überraschend kommt so Unsinn immer aus Universitäten, und dort aus Fakultäten, in den Frauen die Mehrheit der Studenten, Dozenten und Verwalter stellen. Der intrasexuelle Konkurrenzdruck ist dort gewaltig: Nur sehr wenige attraktive Männer, aber lauter junge Studentinnen in der Blüte ihrer Fruchtbarkeit, beaufsichtigt von alternden Dozentinnen, die spüren, wie ihr Einfluss auf Männer immer mehr nachlässt. Man glaubt gerne jeden Blödsinn, wenn ein Vorteil für einen rausspringt.

    • Body positivity würde ich nicht generell als ein Extrem bezeichnen, auch wenn es teils absurde Ausprägungen gibt und auch einige Aussagen/Dogmen, die zu generalisiert sind. Es gibt gesunde dicke Menschen, gesunde dünne Menschen, kranke dicke Menschen und kranke dünne Menschen. Und Fett ist auch nicht gleich Fett: es gibt braunes Fett und weißes Fett, die beide ihre Vor- und Nachteile haben (wobei das auch von den absoluten und relationalen Ausmaßen abhängt) – wobei zurzeit immer neue Erkenntnisse diesbezüglich gewonnen werden.
      Es gibt übrigens auch Populationen, wo teils bei Frauen, teils (auch) bei Männern, bestimmte sehr voluminöse Körperformen als attraktiv wahrgenommen werden und die teils auch zu entsprechenden stabilen genetischen Veränderungen dieser Populationen geführt haben (etwa bei den Ureinwohnern von Hawaii, von großen Teilen Afrikas, …) – und die sind deshalb nicht weniger gesund als Populationen dünnerer Menschen.

  3. Verstümmelung von Jungs.

    Gestern geschah etwas unglaubliches auf arte. Als ich las
    „Jungenbeschneidung – Mehr als nur ein kleiner Schnitt“ war ich nur neugierig, wie sie da wieder die Kurve zum Lügen kriegen. Aber es war bis zum Schluss nur objektiv und daher sehenswert.

    Mehrmals musste ich mich zwicken, ob ich nicht träume und mich vergewissern ob das wirklich arte ist. Die Doku dauert 55 Minuten und ist noch bis 22.10.2022 in der Mediathek (aktueller Stand).

    https://www.arte.tv/de/videos/089058-000-A/jungenbeschneidung/

    • Ich hab‘ jetzt die ersten 20 Sek. gesehen, da lässt Arte eine Reihe von Männern nackt vor die Kamera treten, dann wird die Schrittdraufsicht — ja auf Schritthöhe fährt die Kamera vor den Männern entlang, gezeigt. Kurz werden dann 3 Jungen gezeigt — anscheinend auch nackt, allerdings hatten sie hier genug „Anstand“ und zeigten nur Kopf u Schultern.

      Was für ein Aufstand würde stattfinden, wenn so über weibliche Genitalverstümmlung berichtet würde?

      Erstmal die Frauen nackt antreten lassen und dann der Reihe nach ihren Schritt abfilmen, Großdarstellung.

      „Mehrmals musste ich mich zwicken, ob ich nicht träume und mich vergewissern ob das wirklich arte ist. “

      Ja, es ist ÖRR / Arte.

  4. Unsere Regierung ist auf dem besten Weg, den Energiekrieg gegen Russland zu verlieren. Wie sonst soll man Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) verstehen, der uns auf einen schweren Winter und sinkenden Wohlstand einschwört, statt alles dafür zu tun, genau dieses Szenario zu verhindern?

    https://www.handelsblatt.com/meinung/homo-oeconomicus/gastkommentar-homo-oeconomicus-handelt-endlich-die-bundesregierung-riskiert-mit-ihrer-energiepolitik-den-wohlstand/28538302.html

    Die dummen deutschen Kartoffeln glauben weiterhin an die Apokalypse des menschengemachten Klimawandels, als hätte nicht genau dieser Glaube sie in den Abgrund geführt….

  5. Ich lese u.a. gerade die Autobiographie von Jürgen Elsässer „Ich bin Deutscher“. Was viele vielleicht nicht wissen, der hat als Bürgerkind angefangen, war dann Kommunist und Antideutscher und wurde später zum Patrioten (jetzt betreibt er „compact“).

    Er gibt interessante und skurrile Einblicke in seine Zeit als Kommunist in den 70igern, eine Zeit in Westdeutschland, über die ich nur wenig weiß. Interessant in dem Zusammenhang: er beschreibt, wie der KB (kommunistische Bund) sich anderen „sozialen Bewegungen“ öffnete, zuerst den Grünen (die dann letztendlich das KB-Personal aufgesogen haben), aber auch den Feministinnen.

    Die alten Kommunisten wurden von deren penetranter Aufdringlichkeit vollkommen plattgewalzt, damals waren das noch die Alice Schwartzer-Weiber. Entgeistert beschreibt er, wie die plötzlich über Klitoral- und Vaginalorgasmen reden wollten und den Männern Vorwürfe machten, statt über Weltrevolution usw. zu diskutieren 🙂

    Das Genialste war eine fast-Beurlaubung vom KB, weil er sich von seiner (mehrere Jahre älteren) Freundin getrennt hatte und das als chauvinistisches Verhalten gewertet wurde (während andere gleichzeitig in der Kommune herumvögelten und man unter Linksextremen nicht heiraten wollte, weil zu bürgerlich).

    Warum schreibe ich das? Weil ich gerade mal wieder von TP gesperrt wurde, weil ich darauf hingewiesen habe, dass Frauen und Männer unterschiedlich sind. Der Irrsinn kommt nach wie vor von links außen, wird, im Gegensatz zu früher, aber nicht mehr von der Vernunft der Mitte (oder auch nur moderaten Linken) abgebremst.

  6. Der „Romance Gap“ bei Männern und Frauen – was beim Dating und in Beziehungen erwartet wird:
    – 52%: Männer sollen die Initiative bspw. zu einem Date ergreifen (nur 8% erwarten das von Frauen)
    – 43%: Männer sollen mehr als Partnerin verdienen und Finanzen verantworten (nur 5% erwarten das von Frauen)
    – 27%: Männer sollen so wirken, als sei ihnen alles nicht so wichtig, und nicht zu viele Gefühle zeigen
    – 22%: Männer sollen die Initiative beim Sex ergreifen und sexuell direkt sein
    – 22%: Männer sollen nicht aufhören, sich um ihr Gegenüber zu bemühen

    Link: https://www.instagram.com/p/CgZKu89KFgE/?hl=de

      • Das zdf ist gerade damit beschäftigt, zu erfin… äh, herauszufinden, wie Männer genau an den Erwartungshaltungen an sie selbst schuld sind, und was sie zu tun haben, um das Problem zu lösen. Zweifellos wird am Ende die Erkenntnis stehen, dass das Patriarchat auch Männern schadet (TM).

    • Zu den letzten drei: Wie sind die entsprechenden Werte für Frauen?

      Und überhaupt: Wo ist die Originalquelle? Das ZDF schreibt: Quelle: Bumble. Ich habe drei Minuten Lebenszeit investiert, um mit Google die entsprechenden Umfrageergebnisse zu finden, erfolglos. Ist das so verfickt schwierig für den ÖR, einen verdammten Link zu setzen?!? Haben die immer noch nicht verstanden, wie so ein Internet funktioniert?!?!?!eins!!elf!!!

      • Viele Medien verlinken die Quellen nicht, weil dann kein Framing mehr funktioniert. Oder man die Qualität ihrer Arbeit bewerten könnte. Oder merken würde, dass man sie eigentlich gar nicht braucht.

  7. https://www.tagesschau.de/investigativ/erbschleicher-justiz-101.html 25.07.2022

    „Keine Strafen für Erbschleicherei

    …Erst Monate danach erkennt der Vater, dass er ausgebeutet wurde – nahm wieder Kontakt mit seiner Tochter auf, erzählte ihr von vielen Schikanen: körperlichen Angriffen, Beschimpfungen und Drohungen. „Er hatte am Schluss richtig Todesangst“, sagt sie.

    …Und ihre Ermittlungen zeigen: Jesse ist nicht das einzige Opfer von Nerma. „Wir konnten rekonstruieren, dass sie das in vielen Fällen schon getan hat. Sie ist eine absolute klassische Wiederholungstäterin,“ sagt die Kommissarin.

    …In der Hand hat sie einen stockähnlichen Gegenstand. Damit schlägt sie dem alten Mann mehrfach auf den Kopf und boxt ihm massiv mit der Faust auf die Brust. Er bricht zusammen und bleibt in einer Blutlache im Flur liegen.

    …“In den USA ist es so geregelt, wenn das Vertrauen erschlichen wurde, mit Gefühlen gespielt wurde oder Zwang dahintersteht, dass ich das Geschäft rückabwickeln kann, beziehungsweise die Vollmacht zurücknehmen kann.“ „Undue Influence“ – unangemessene Beeinflussung – heißt das Rechtsinstitut dort. In Deutschland ist dies nicht möglich.

    …Justizminister sieht keinen Handlungsbedarf

    Doch als Justizminister erteilt Buschmann dem Schutz älterer Menschen eine klare Absage. Auf Anfrage von Report Mainz erklärt sein Ministerium: „Die Prüfung hat ergeben, dass es keiner strafgesetzgeberischen Änderungen bedarf. Das Strafgesetzbuch enthält bereits hinreichende Möglichkeiten zur angemessenen Ahndung von Eigentums- und Vermögensdelikten zum Nachteil älterer Menschen.“

    Diese klare Absage kritisiert der bayerische Justizminister: „Ich kann die Absage nicht nachvollziehen, weder das Ergebnis noch die Begründung überzeugt mich.“

    Auch LKA-Kommissarin Mau hat für diese Entscheidung kein Verständnis: „Wir kriegen aus dem gesamten Bundesrepublik Anrufe von verzweifelten Angehörigen und von Betroffenen selbst. Und allen muss ich im Grunde sagen: Ich kann ihnen nicht helfen.“

  8. Hab grade einen sehr interessanten Blogbeitrag von Michael Klonovsky (von vor ziemlich genau einem Monat) gelesen:
    https://www.klonovsky.de/2022/06/25-juni-2022/

    Er beginnt – nach ein paar interessante Zitaten von John Stuart Mill über Europas selbstvertilgenden Weg chinesischen Vorbilds und über die Menschheit als Typus sowie den Folgen dieser Kreation – wie folgt:

    „[…]

    Was uns derzeit in einem unheimlichen Crescendo als wokeness und schöne neue Welt der Diversity aufgedrängt wird, ist tatsächlich eine totalitäre Ideologie, die – zumindest was den ihr innewohnenden gedanklichen Totalitarismus betrifft – weder einen Vergleich mit den Bolschewiki in Russland noch mit den Roten Garden der chinesischen Kulturrevolution noch den Roten Khmer scheuen muss. Es handelt sich um eine einstweilen weitgehend unblutige Revolution, deren Protagonisten sich Zeit lassen, um alle Institutionen zu unterwandern und mit ihren Kriterien, Feindbildern, Denkschablonen zu infiltrieren. Im Unterschied zu anderen Revolutionen kommt die woke deshalb ohne das symbolische große Ereignis, ohne festen Umsturztermin aus, sie vollzieht sich allmählich, aber kontinuierlich.

    Woran erkennt man aber, da nicht geschossen und (noch) niemand in Lager gesperrt wird, dass eine Revolution stattfindet? Indem man sich anschaut, was Schritt für Schritt durchgesetzt wird. Umschreibung und Auslöschung der Vergangenheit, Abschaffung von kulturellen und religiösen Traditionen, Verhängung von Sprachdiktaten, Ächtung von Worten und Änderung zentraler Begriffe, Sturz aller „falschen” Denkmäler, Säuberung der Bibliotheken, Theater, Museen und Galerien, Etablierung der einen, streng überwachten korrekten Meinung, von den Medien bis zu den Universitäten, aber auch in Unternehmen, Überflutung der Öffentlichkeit mit Propaganda und Verfolgung aller Falschmeiner, das sind durchweg Kennzeichen totalitärer Gesellschaften. George Orwell hat es beschrieben:
    [Zitat von Orwell in „1984“, als Grafik]

    Wenn man die Bolschewoken gewähren lässt, werden sie ihre Vorgänger an Radikalität sogar noch übertreffen, egal ob sie nun direkte Opfer produzieren oder „nur” hekatombenweise gecancelte, diskreditierte, denunzierte, beruflich ruinierte und sozial isolierte Outlaws. Die genannten kommunistischen Diktaturen haben zwar sämtliche Menschen in ihrem Einflussbereich unter das Joch ihrer Ideologie gezwungen, aber immerhin noch die Geschlechter und die Naturgesetze als existentielle Grundtatsachen gelten lassen, auch ein Teil des kulturellen Kanons blieb erhalten. Die Bolschewoken werden, wenn man sie lässt, alles ausmerzen. Ihr Verhältnis zur westlichen Kultur ist die Damnatio memoriae. Wer heute weiß und westlich ist, soll jedes Identitätsmerkmal – und zwar auf Jahrhunderte rückwirkend – am Vergnügungslagertor der Brave New World abgeben, wobei nicht klar ist, ob das bereits genügt oder die Abtragung der Erbschuld seiner konstruierten Rasse nicht noch ganz andere Konzessionen erforderlich macht.

    ***

    Über dem besagten Tor steht geschrieben: Ihr werdet alle mit dem Zentralcomputer verbunden sein! Ihr werdet alle gesund leben! Ihr werdet alle geimpft sein! Ihr werdet immer Masken tragen! Ihr werdet alle Energie sparen! Ihr werdet alle Heuschrecken essen! Ihr werdet alle wenig besitzen! Ihr werdet alle divers sein, also weder einem Geschlecht noch einer Nation angehören! Ihr werdet alle eine Familie sein und deshalb keine eigene mehr brauchen! Ihr werdet alle rund um die Uhr unter sorgender Beobachtung stehen! Ihr werdet keine bösen Gedanken mehr denken! Ihr werdet Unfriedensstifter und Spalter melden! Ihr werdet alle glücklich sein!

    (Mancher wird das für maßlos übertrieben halten. Ich kann das verstehen. Ich hielt „1984”, als ich das Buch ungefähr um jenes Jahr in der DDR las, auch für maßlos übertrieben.)

    […]“

    Ebenfalls daraus:

    „[…]

    Im aktuellen Verfassungsschutzbericht ist der von Faeser und Haldenwang aus dem Gesslerhut gezauberte neue Deliktbereich „Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates“ wie folgt definiert:

    „Die Akteure dieses Phänomenbereichs zielen dabei darauf ab, wesentliche Verfassungsgrundsätze außer Geltung zu setzen oder die Funktionsfähigkeit des Staates oder seiner Einrichtungen erheblich zu beeinträchtigen. Sie machen demokratische Entscheidungsprozesse und Institutionen von Legislative, Exekutive und Judikative verächtlich, sprechen ihnen öffentlich die Legitimität ab und rufen zum Ignorieren behördlicher oder gerichtlicher Anordnungen und Entscheidungen auf. Diese Form der Delegitimierung erfolgt meist nicht durch eine unmittelbare Infragestellung der Demokratie als solche, sondern über eine ständige Agitation gegen und Verächtlichmachung von demokratisch legitimierten Repräsentantinnen und Repräsentanten sowie Institutionen des Staates und ihrer Entscheidungen. Hierdurch kann das Vertrauen in das staatliche System insgesamt erschüttert und dessen Funktionsfähigkeit beeinträchtigt werden. Eine derartige Agitation steht im Widerspruch zu elementaren Verfassungsgrundsätzen wie dem Demokratieprinzip oder dem Rechtsstaatsprinzip.”

    Sie wollen DDR spielen und gleichzeitig diejenigen bestrafen, die ihnen das vorwerfen.

    Da capo: „Diese Form der Delegitimierung erfolgt meist nicht durch eine unmittelbare Infragestellung der Demokratie als solche, sondern über eine ständige Agitation gegen und Verächtlichmachung von demokratisch legitimierten Repräsentantinnen und Repräsentanten sowie Institutionen des Staates und ihrer Entscheidungen.”

    Was sie Delegitimierung nennen, heißt in zivilisierten Ländern Meinungsfreiheit bzw. parlamentarische und außerparlamentarische Opposition. Wer so etwas schreibt, ist ein Verfassungsfeind.

    Das Bundesverfassungsgericht hat im November 2011 erklärt (und man sollte dieses Urteil, wie es heißt, an alle Wände schreiben):

    „Vom Schutzbereich der Meinungsfreiheit umfasst sind zum einen Meinungen, das heißt durch das Element der Stellungnahme und des Dafürhaltens geprägte Äußerungen. Sie fallen stets in den Schutzbereich von Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG, ohne dass es dabei darauf ankäme, ob sie sich als wahr oder unwahr erweisen, ob sie begründet oder grundlos, emotional oder rational sind, oder ob sie als wertvoll oder wertlos, gefährlich oder harmlos eingeschätzt werden. Sie verlieren diesen Schutz auch dann nicht, wenn sie scharf und überzogen geäußert werden. Der Meinungsäußernde ist insbesondere auch nicht gehalten, die der Verfassung zugrunde liegenden Wertsetzungen zu teilen, da das Grundgesetz zwar auf die Werteloyalität baut, diese aber nicht erzwingt. Neben Meinungen sind vom Schutz des Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG aber auch Tatsachenmitteilungen umfasst, soweit sie Voraussetzung für die Bildung von Meinungen sind beziehungsweise sein können. Nicht mehr in den Schutzbereich des Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG fallen hingegen bewusst oder erwiesen unwahre Tatsachenbehauptungen, da sie zu der verfassungsrechtlich gewährleisteten Meinungsbildung nichts beitragen können. Allerdings dürfen die Anforderungen an die Wahrheitspflicht nicht so bemessen werden, dass darunter die Funktion der Meinungsfreiheit leidet. Im Einzelfall ist eine Trennung der tatsächlichen und der wertenden Bestandteile nur zulässig, wenn dadurch der Sinn der Äußerung nicht verfälscht wird. Wo dies nicht möglich ist, muss die Äußerung im Interesse eines wirksamen Grundrechtsschutzes insgesamt als Meinungsäußerung angesehen werden, weil andernfalls eine wesentliche Verkürzung des Grundrechtsschutzes drohte.”

    Im Übrigen muss man Faeser und Haldenwang nur zitieren, um sie verächtlich zu machen.

    PS. Leser *** ergänzt „§ 220 aus dem StGB der DDR”:

    „Öffentliche Herabwürdigung.
    (1) Wer in der Öffentlichkeit die staatliche Ordnung oder staatliche Organe, Einrichtungen oder gesellschaftliche Organisationen oder deren Tätigkeit oder Maßnahmen herabwürdigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Verurteilung auf Bewährung, Haftstrafe, Geldstrafe oder mit öffentlichem Tadel bestraft.
    (2) Ebenso wird bestraft, wer Schriften, Gegenstände oder Symbole, die geeignet sind, die staatliche oder öffentliche Ordnung zu beeinträchtigen, das sozialistische Zusammenleben zu stören oder die staatliche oder gesellschaftliche Ordnung verächtlich zu machen, verbreitet oder in sonstiger Weise anderen zugänglich macht.”

    Und kommentiert lakonisch: „Delegitimierung gab’s noch nicht.”

    […]“

  9. Es gab viel Kritik zu diesem Interview und ich möchte mal einen Weg finden, hier darauf einzugehen. Bitte erspart uns allen das Anmerken, dass ich „lange geschwiegen“ hätte, es waren 48 Stunden. Das ist in meiner Welt eine völlig angebrachte Menge an Zeit, um über etwas nachzudenken. Ich habe übrigens auch niemanden blockiert und niemanden bewusst stummgestellt. Ich hatte, parallel zu diesem Shitstorm, ein digitales Aufeinandertreffen mit Männerrechtlern die manchmal mein Konto überlaufen, ich habe lediglich deswegen mein Konto eingeschränkt, mir ist wichtig, das zu erklären.

    https://genderama.blogspot.com/2022/07/gerichtsurteil-auch-trans-manner-durfen.html

    Hui, alle 12 die auf Twitter unterwegs sind? Passmann ist doch völlig unwichtig und warum sollte man mit der z.Z. reden? Über ihr Interview? Haben die angeblichen Männerrechtler ihr zugestimmt und das hat sie verunsichert XD

    Riecht nach Bullshit. Um nach ihren Kriterien ein Männerrechtler zu sein, muss man bestimmt nur die Frauenquote ablehnen.

  10. Pingback: Sophie Passman hat anscheinend keine Ahnung von intersektionalen Theorien und den dortigen Feindbildern | Alles Evolution

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