„Gewalt gegen Frauen soll strenger bestraft werden“ (oder: geschlechtsspezifische oder gegen die sexuelle Orientierung gerichtete Taten sollen strenger bestraft werden“)

Gestern war es auch schon Thema in den Kommentaren: Die Tagesschau titelt

„Gewalt gegen Frauen soll strenger bestraft werden“

In dem Artikel selbst liest sich das Gesetzesvorhaben etwas anders:

Das Ausmaß frauenfeindlicher Gewalt in Deutschland sei erschütternd – für konsequentere Strafen will Justizminister Buschmann das Strafgesetzbuch ändern. Gewalttaten dürften nicht als „private Tragödien“ bagatellisiert werden.

Bundesjustizminister Marco Buschmann will Gewalt gegen Frauen künftig strenger bestrafen. Den Zeitungen der Funke Mediengruppe sagte er:

Jeden Tag erfahren Frauen Gewalt durch Männer – einfach nur, weil sie frei und selbstbestimmt leben wollen. Jeden Tag werden Frauen verletzt, traumatisiert oder sogar getötet – weil sie sich männlichem Herrschaftswahn widersetzen. Auch in unserem Land ist das Ausmaß frauenfeindlicher Gewalt erschütternd.

Daher solle Paragraf 46 des Strafgesetzbuchs, der die Grundlage der Strafzumessung definiert, ergänzt werden. Handelt ein Täter etwa aus rassistischen oder antisemitischen Motiven, wirkt das schon jetzt strafverschärfend.

Schauen wir uns den Paragrafen mal an:

§ 46 Grundsätze der Strafzumessung

(1) Die Schuld des Täters ist Grundlage für die Zumessung der Strafe. Die Wirkungen, die von der Strafe für das künftige Leben des Täters in der Gesellschaft zu erwarten sind, sind zu berücksichtigen.
(2) Bei der Zumessung wägt das Gericht die Umstände, die für und gegen den Täter sprechen, gegeneinander ab. Dabei kommen namentlich in Betracht:
  • die Beweggründe und die Ziele des Täters, besonders auch rassistische, fremdenfeindliche, antisemitische oder sonstige menschenverachtende,
  • die Gesinnung, die aus der Tat spricht, und der bei der Tat aufgewendete Wille,
  • das Maß der Pflichtwidrigkeit,
  • die Art der Ausführung und die verschuldeten Auswirkungen der Tat,
  • das Vorleben des Täters, seine persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse sowie
  • sein Verhalten nach der Tat, besonders sein Bemühen, den Schaden wiedergutzumachen, sowie das Bemühen des Täters, einen Ausgleich mit dem Verletzten zu erreichen.
(3) Umstände, die schon Merkmale des gesetzlichen Tatbestandes sind, dürfen nicht berücksichtigt werden.

 

Es gibt also als Oberbegriff „Die Beweggründe und die Ziele des Täters“ und dann eine Aufzählung, die, wie sich aus dem insbesondere ergibt, nicht abschließend ist.

Laut Buschmanns Gesetzentwurf soll der Paragraf um „geschlechtsspezifische“ und „gegen die sexuelle Orientierung gerichtete“ Beweggründe ergänzt werden. Das hatten SPD, Grüne und FDP im vergangenen Jahr im Koalitionsvertrag vereinbart.

Dann würde sich der Paragraph also wie folgt lesen:

  • die Beweggründe und die Ziele des Täters, besonders auch rassistische, fremdenfeindliche, antisemitische, geschlechtsspezifische oder gegen die sexuelle Orientierung gerichtete oder sonstige menschenverachtende,

 

Es wäre die Frage, ob man da viel in Bezug auf häusliche Gewalt erreicht. Denn einen Partner wird man nicht schlagen, weil er ein bestimmtes Geschlecht hat, sondern, weil er der Partner ist. Das wird deutlich, wenn man sich etwa Gewalt in der Partnerschaft  bei lesbischen Frauen anschaut. Es kann also nicht darum gehen, dass generell Gewalt gegen Frauen höher bestraft wird, es muss etwas hinzukommen, was deutlich macht, dass die Tat sich gegen die jeweilige Person wegen ihres Geschlechts richtet, nicht weil sie die Partnerin ist.

Bei Gewalt gegen Homosexuelle, weil sie Homosexuell sind, dürfte eh schon eine Berücksichtigung der Beweggründe eingeflossen sein.

Keine Bagatellisierung mehr

Gewalttaten von Männern gegen Frauen dürften „nicht als ‚private Tragödien‘ oder ‚Eifersuchtsdramen‘ bagatellisiert werden“, argumentierte Buschmann. Geschlechtsspezifische Gewalt müsse als solche benannt und mit der gebotenen Strenge bestraft werden.

Dann müsste er aber aus meiner Sicht das Gesetz weitergehender ändern.

Mit einer entsprechenden Änderung des Strafgesetzbuches wolle er auch ein Signal in die Gesellschaft senden: Wer aus männlichem Besitzdenken Frauen angreife, handele unserer Werteordnung in besonders eklatanter Weise zuwider.

Wird interessant, was sich dafür für eine Rechtsprechung entwickeln wird. Klar, wenn jemand die Sharia zitiert und anführt, dass er danach die Frau züchtigen darf oder anderweitig anführt, dass es seine Frau ist und er sie so viel schlagen kann, wie er will, der fällt recht leicht unter die Klausel.

Aber ansonsten wäre es wohl schwierig dies entsprechend nachzuweisen.

73 Gedanken zu “„Gewalt gegen Frauen soll strenger bestraft werden“ (oder: geschlechtsspezifische oder gegen die sexuelle Orientierung gerichtete Taten sollen strenger bestraft werden“)

    • Entlarvend finde ich die Äußerung:
      Geschlechtsspezifische Gewalt müsse als solche benannt und mit der gebotenen Strenge bestraft werden.

      Das heißt ja, dass geschlechtsspezifische Gewalt von Dritten als solche interpretiert werden soll. Was wiederum nichts mit den Beweggründen der Angeklagten zu tun hat.

      Denn die Beweggründe müssen immer in der Person des Angeklagten liegen und können nicht durch gerichtliche Interpretation vorgenommen werden.

      Wenn Partnerschaftsgewalt vom Gericht als geschlechtsspezifische Tat gewertet, wenn der Mord an Frauen als Femizid eingeordnet wird und daraus eine höhere Strafe erwächst, dann bedeutet das schon eine Benachteiligung aufgrund des Geschlechts. Denn die gleiche Tat mit den gleichen Beweggründen würde bei Gleichgeschlechtlichen weniger hart geahndet.

      Also geht es beim feministischen Strafrecht schon darum, eine Zwei-Klassen-Justiz einzuführen. Sonst wäre die Begründung eine andere.

      • Ich würde es eher als willkürliche Justiz bezeichnen, da die Justiz defacto nicht nur zwischen Mann/Frau sondern auch Nahostmigrant/ Osteuropäischer Migrant/Deutscher oder Promi/Politiker/Normalo als Faktoren einbeziehen und je nachdem Urtei schwächt oder verschärft. Eventuell ist daher diese Mehrklassenjustiz nicht auf den Feminismus sondern auf einen Designfehler in der Demokratie zurückzuführen. Der Feminismus schneidet sich nur sein Stück zum Vorteil von Frauen ab. Es wäre tatsächlich mal interessant zu wissen, ob gleich viele Männer wie Frauen im Gefängnis sitzen würde, wenn man gleiches Strafmaß anlegen würde und nicht eine Teilschuld weiblicher Straftaten den nächstbesten Mann (Vater, Ex, Aktueller, Chef, irgendeiner der falsch schaut, der schlechte Tamponhersteller usw.) projizieren würde

        • Es gab ja eine Zeit, da waren die Knäste fast pari pari belegt. Da war zum Beispiel Prostiution verboten – und nicht der Freier wurde bestraft. So wie auch der Dealer bestraft wird und nicht der Junkie. In vielen Lebensbereichen sind inzwischen vorwiegend weibliche Taten legal geworden, männliche werden aber zunehmend sanktioniert. Taten, bei denen sich Frauen auf Angst berufen, werden üblicherweise nicht vergleichbar bestraft. Wer sich als Mann auf Angst beruft, kann nur selten mit entsprechender Akzeptanz rechnen. Relationale Gewalt und Cancel Culture sind bis heute nicht strafbewehrt.

          Ich denke, dass unser Wertesystem maßgeblich von der Hand an der Wiege geprägt wird. Und diese Hand vermittelt das eigene Handeln als nicht so verwerflich wie das der anderen. Das schlägt sich in der Justiz wieder und trägt irgendwann solche Blüten wie die aktuellen.

          Ist auch in anderen Lebensbereichen so. Es gibt nirgends berufliche Quoten für Männer. Es wird einfach eine strukturelle Benachteiligung von Frauen behauptet und darauf eine individuelle Benachteiligung von Männern durchgesetzt. Nach diesem Vorbild soll nun auch die Justiz arbeiten.

          • Wage ich zu bezweifeln. Laut Richter a.D. U. Vultejus gibt es in der Justiz seit jeher einen Frauenrabatt, weil Frauen es ja ohnehin schon so viel schwerer im Leben haben als Männer.

      • Denn die Beweggründe müssen immer in der Person des Angeklagten liegen und können nicht durch gerichtliche Interpretation vorgenommen werden.

        Das sagt sich so leicht. Letztendlich ist es immer eine Frage der richterlichen Interpretation und Beweiswürdigung, die zu einer Verurteilung führt.
        Streitet ein Mann eine Tat ab, weil er falschbeschuldigt wurde, wird man trotzdem zu seinen Ungunsten eine Tatbegehung aus sexueller Motivation heraus annehmen und ihn verurteilen.

        Es soll schon Mordkonstruktionen gegeben haben, indem man Autorasern Mordmerkmale durch „bedingten Vorsatz“ unterstellte und sie zu lebenslänglich verurteilte.
        Die tatsächlichen Beweggründe und die gehörige Portion Idiotie hat dabei eine untergeordnete Rolle gespielt, zumal der Richter „ein Zeichen setzen“ wollte.

        Ja, wer mit fast 200 Sachen durch eine Ortschaft (hier Berlin) rast, muss damit rechnen, dass es zu einem Unfall kommt. Bedingter Vorsatz scheidet imho trotzdem aus, weil keine Tötungsabsicht besteht und Menschen in der Regel davon ausgehen, dass „schon nichts passieren wird“.

        Letztendlich ist es also immer eine Interpretationssache des Gerichts.
        Meiner Ansicht nach ist ein Strafverfahren ohnehin nicht fair, denn die Richter voreingenommen.
        Im Regelfall entscheidet nämlich der selbe Richter über die Eröffnung eines Strafverfahrens, der hinterher ein Urteil sprechen soll. Dazu muss (sollte) er davon überzeugt sein, dass es zu einer Verurteilung kommen wird. Für mich ist das ein klassischer Fall von Befangenheit.

      • Klar doch, Christian. Unser Justizminister tönt zwar auf Twitter, dass es um Frauen geht und wir alle wissen, dass es um Frauen geht – weil es immer nur um Frauen geht – aber Du kannst natürlich gerne behaupten, es sei anders.

        • Warum so komplizier? Der typische feminist dürfte davon ausgehen, das Gewalt von Frauen gegen Männer einen verschwindend geringen Anteil hat und das ist in Bezug auf die Strafverfahren zu einem gewissen Grad sogar richtig, denn Männer zeigen eben wesentlich weniger an. Insoweit kann man durchaus der Auffassung sein, dass man insbesondere die Gewalt gegen Frauen bekämpft, wenn man dies angleicht, aber eben auch die vereinzelten Frauen, die Männer schlagen und vor Gericht landen ebenso härter bestraft. Das ist ja kein Widerspruch in dieser denkweise.

          Natürlich ist der grundgedanke hinter der Änderung, die Grünen in den koalitionsvertrag gesetzt wurde, wie ich die Sache einschätze, mehr frauenschutz zu bewirken. Aber bei solchen Planungen werden natürlich Juristen gefragt, und die verweisen dann auf Artikel 3 grundgesetz. Und der macht es eben schwierig einfach nur Frauen da rein zu schreiben, deswegen ist ein Schutz für beide vorzusehen, was aus Sicht derjenigen kümmert die die Statistik sehr einseitig bei den Taten gegen Frauen sehen, letztendlich das gleiche ist.

          Sehr interessant, wie man genau dieses besondere Unrecht letztendlich feststellen möchte. Bei einer normalen beziehungstat hat es eben nichts mit dem Geschlecht zu tun.

          • Ich finde Deinen Optimismus beeindruckend, dass „Gewalt von Männern gegen Frauen“ *nicht* wortwörtlich im Gesetzestext landen würde, Christian. Bin nur nicht so sicher, dass dieser Optimismus gerechtfertigt ist…

          • Laut Entwurf dient die Aufnahme der Klarstellung der bereits jetzt geltenden Rechtslage, wonach Hass gegen Frauen und LSBTI-Personen als Tatmotiv unter die Formulierung der „sonst menschenverachtenden“ Beweggründe fällt und schon jetzt strafschärfend zu berücksichtigen sei.

            Der Begriff „geschlechtsspezifisch“ solle auch Fälle einbeziehen, in denen die Tat handlungsleitend von Vorstellungen geschlechtsbezogener Ungleichwertigkeit geprägt ist. Dies sei etwa dann der Fall, wenn der Täter gegenüber seiner Partnerin oder Ex-Partnerin mit Gewalt seinen vermeintlichen patriarchalischen Herrschafts- und Besitzanspruch durchsetzen wollte, so das Beispiel aus dem Entwurf. Die ausdrückliche Erwähnung in § 46 StGB solle auch dazu führen, dass die Staatsanwaltschaft bei ihren Ermittlungen frühzeitig solche Motive aufklärt und berücksichtigt.

            https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/bmj-entwurf-strafrecht-ersatzfreiheitsstrafe-halbiert-strafe-verschaerft-geschlechtsspezifische-taten/
            (Fettungen von mir)

            Das sieht nicht danach aus, als würde dort wirklich eine geschlechtsneutrale Formulierung und Auslegung angestrebt.
            Hass gegen Jungen und Männer kommt gar nicht vor, obwohl wir ihn inzwischen bis zur Genüge kennen.

          • @beweis
            „Dies sei etwa dann der Fall, wenn der Täter gegenüber seiner Partnerin oder Ex-Partnerin mit Gewalt seinen vermeintlichen patriarchalischen Herrschafts- und Besitzanspruch durchsetzen wollte, so das Beispiel aus dem Entwurf. Die ausdrückliche Erwähnung in § 46 StGB solle auch dazu führen, dass die Staatsanwaltschaft bei ihren Ermittlungen frühzeitig solche Motive aufklärt und berücksichtigt.“

            Schießt sich der feministische Aktivismus damit nicht am Ende womöglich selbst ins Bein? Es bedeutet ja schließlich, dass Beamte mit kriminalistischen Methoden untersuchen müssen ob patriarchale Herrschafts- und Besitzansprüche vorlagen. Damit wird dem Feminismus doch ein Vorteil genommen. Da ja Untersuchungen in diese Richtung bisher nicht stattfanden, konnten bislang pauschal alle Gewalterfahrungen von Frauen in den entsprechenden öffentlichen Debatten als frauenfeindlich eingestuft werden. Hierdurch würde das aber nicht mehr gehen, weil dann ja regelmäßig in den Akten vermerkt ist, dass solche Ursachen nicht gefunden wurden.

          • Sehr ich ähnlich, ich bin auch sehr auf die Kommentare (also Fachliteratur) dazu gespannt.

            Auf Twitter wird Buschmann momentan von paar Leuten aus der Feminismusbubble dafür gelobt, daß er mal was gegen die Gewalt gegen Frauen tut und die freuen sich zum Teil achon, daß Femizid ein eigener Stratatbestand wird. (Hat Buschmann zwar ao nicht behauptet, aber is denen egal.)

  1. @Christian

    Frage an Dich als Juristen:
    Ich habe mal gehört, dass bei Gesetzesauslegungen für Richter nicht nur der Gesetzestext, sondern auch der begleitende Kommentar die amtliche Begründung maßgeblich sein soll.

    Wenn Buschmann das Gesetz zwar so formuliert, wie von Dir vorgeschlagen, aber in die amtliche Begründung explizit reinschreiben lässt, dass damit häusliche Gewalt von Männern gegen Frauen schwerer bestraft werden soll („wer aus männlichem Besitzdenken Frauen angreift“), würde bzw. könnte das die Rechtslage im Sinne einer Ungleichbehandlung der Geschlechter beeinflussen, ohne dass es aus dem Gesetzestext direkt erkenntlich ist?

    • Die „historische Auslegung“ ist im juristischen durchaus üblich. Im Strafrecht fährt sie aber eine besondere Hürde:

      „Nulla poena, sine lege“
      Keine Strafe ohne Gesetz. Und da gilt auch ein Analogieverbot und ein Bestimmtheitsgebot („nulla poena sine lege stricta).
      Daran wäre eine so einschränkende Auslegung nicht zu vereinbaren.

      Zudem handelt es sich hier ja nicht um eine abschließende Auflistung sondern um einen unbestimmten rechtsbegriff der durch Beispiele näher erläutert wird natürlich könnte selbst dann, wenn der Auffassung wäre, dass unter das aufgezählte Beispiel nur Frauen fallen, mein unproblematisch sich auf den generalbegriff zurückziehen und danach die strafbemessung auch bei einer Tat wegen des Geschlechts kann man dann also gegen Männer, anders bestrafen. Wie gesagt, aus meiner Sicht ändert die Ergänzung nicht viel und ist eher eine politische Sache.

      Auch bisher war eine Tat, bei der man jemanden wegen seiner sexuellen Orientierung oder aber lediglich aufgrund seines Geschlechts angreift, darunter subsumierbar und dies wurde sicherlich auch gemacht, denn natürlich ist es hier etwas anderes, wenn man handelt, weil man beispielsweise Frauen generell für minderwertig hält im Vergleich dazu weil man sich mit ihm gestritten hat und es eskalierte

      • Dir Frage ist dann wie das in der Realität ausgespielt wird. Eine feministische Richterin wird bei Gewalt von Männern gegen Frauen ggf. automatisch einen frauenverachtenden Hintergrund feststellen, da ja jeder Mann automatisch ein Avatar des Patriarchats ist. Jedes gegen Frauen gerichtete Handeln ist dann natürlich im Hass auf Frauen begründet. Die Frau wurde Opfer, weil sie eine Frau ist.

        Bei männlichen Opfern ist das natürlich anders. Der Twitterfeminismus lehrt uns, dass Männer niemals aufgrund des Geschlechts diskriminiert werden, es sind immer andere Eigenschaften. Ein Mann wird also nicht deshalb Opfer, weil er ein Mann ist. Frauen und Männer werden nie aufgrund ihres Männerhasses zum Täter – denn niemand hasst Männer – oder wenn doch, tun sie das aus gutem Grund und damit ist es ok.
        Hoffen wir nur, dass Genderforscher nicht als Sachverständige gerufen werden um hier zu unterstützen.

        Kurz anbei: Die Sicht, dass jede häusliche Gewalt von Frauen gegen Männer geschlechtsspezifisch sei, gibt es durchaus. (Das der Gegenüber verdroschen wird, weil es der Partner ist, unabhängig vom Geschlecht, wird ausgeblendet)
        Nach der gleichen Logik müssten Männer, die anderen Männern aus Eifersucht eine reinhauen zwar ebenfalls harter bestraft werden, aber gleiche Maßstäbe sind nicht die Stärke des Feminismus.

  2. Hier wäre tatsächlich eine geschlechtsneutral Umschreibung angebracht:

    die Beweggründe und die Ziele der Täterin oder des Täters, besonders auch rassistische, fremdenfeindliche, antisemitische, geschlechtsspezifische oder gegen die sexuelle Orientierung gerichtete oder sonstige menschenverachtende,

    Das hätte sogar einen Sinn, denn dadurch wird den Menschen ins Bewusstsein gerufen das die feministische Propaganda falsch ist und auch Frauen Täterin werden können.

    Denn einen Partner wird man nicht schlagen, weil er ein bestimmtes Geschlecht hat, sondern, weil er der Partner ist.

    Da werden dir heutige Feministinnen widersprechen, zu mindestens wenn die Schläge von einem Mann kommen. Sie versuchen ja schon jeden Mord an einer Frau als Femizid hinzustellen und zwar auf ihrer bewährten Methode: Ohne Beweise, sondern durch ständiges Wiederholen das es eine Femizid ist.

    Das wird deutlich, wenn man sich etwa Gewalt in der Partnerschaft bei lesbischen Frauen anschaut

    Das ist internalisierte Frauenhass durch das Patriarchat und damit Schuld der Männer. Im Grund ist jede Gewalt zwischen Lesben ein weiterer Fall von häuslicher Gewalt von Männern gegen Frauen. Die Lesben handeln männlich, stand es nicht so mal in der Emma?

    Es kann also nicht darum gehen, dass generell Gewalt gegen Frauen höher bestraft wird, es muss etwas hinzukommen, was deutlich macht, dass die Tat sich gegen die jeweilige Person wegen ihres Geschlechts richtet, nicht weil sie die Partnerin ist.

    Wie z.B. immer wieder zu behaupten das es sich bei der Tat um einen Femizid handelt oder was auch immer die abgemilderte Form davon ist.

    Gewalttaten von Männern gegen Frauen dürften „nicht als ‚private Tragödien‘ oder ‚Eifersuchtsdramen‘ bagatellisiert werden“, argumentierte Buschmann. Geschlechtsspezifische Gewalt müsse als solche benannt und mit der gebotenen Strenge bestraft werden.

    Anders herum natürlich nicht. Die Leute wollen was zum Lachen haben.

    Wer aus männlichem Besitzdenken Frauen angreife, handele unserer Werteordnung in besonders eklatanter Weise zuwider.

    Es wird wie mit der (Anti-)Diskriminierungsstelle des Bundes laufen: Es wird einfach definiert das Frauen kein Besitzdenken haben und das Gewalt von Frauen gegen Männer nur eine Verteidigung ist. Wie bemüht sich einige Richter und Anwälte aufführen um klare geschlechtsabhängige Täter/Opfer Zuweisungen durchzusetzen sieht man doch heute schon.

    Und wenn Gewalt gegen Männer, weil sie Männer sind, auch höher bestraft wird, werden Feministinnen sich wieder beschweren. Das hatten wir schon mal:

    • „Hier wäre tatsächlich eine geschlechtsneutral Umschreibung angebracht…“

      @Matze, der Gesezestext IST geschlechtsneutral formuliert. Was Du vorschlägst, ist eine geschlechtsbetonende Formulierung.

      Ich meine: Gendern? Wirklich? Et tu, Matze?

          • Yep! Wird auch gerne als Soft Gendern bezeichnet. Es bewegt sich zwar innerhalb der Grenzen deutscher Grammatik, was es vom Sonderzeichengegendere abhebt, ist aber inhaltlich redundant und langfrisitig nicht weniger nervig. Mir zumindest geht es unglaublich auf den Sack, wie inzwischen in Fernesehen und Radio beinahe alle ständig diese Doppelnennungen verwenden. Fällt denen selber nicht auf, wie unfassbar umständlich und vollkommen unnötig das ist. Die vom Krieg geschundenen Ukrainerinnen und Ukrainer, die Soldatinnen und Soldaten, die Polizistinnen und Polizisten… Besonders ärgerlich wird es bei Wörtern, die von Hause aus schon lang sind, zum Beispiel die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten… Da wir teils jeder Satz ohne jeden Zugewinn an Information um gut 50 % in die Länge gestreckt. Da krieg ich im Auto regelmäßig das Kotzen und den Impuls, das Radio auszuschalten.

          • „ist aber inhaltlich redundant und langfrisitig nicht weniger nervig.“

            Es gibt keine rein männliche Form wie es sie z.B. mit Täterin für Frauen gibt. Das eine rein männliche Gruppe gemeint ist, kann man nur aus dem Kontext erkennen. Soweit sind wir einer Meinung, richtig.
            Und dieser ist für mich bei Täter und Täterinnen gegeben. Täterin ist eine Abgrenzung und damit sind mit Täter dann die rein männlichen (gen.) Täter gemeint. Das ist halt ein gewisser Spielraum.
            Nervig ist es.

            Glaubt ihr dass das Rad zurückgedreht wird und die Leute sich wieder mit einem alleinstehenden „Bürger“ zufrieden geben werden? Den jetzt glauben viele das mit Ärzte nur Männer gemeint sind. Man hat es ihnen ja auch schon lange genug eingetrichtert.

            Das selektive Gendern von Feministinnen dient dazu weibliche Täter unsichtbar zu machen und den Eindruck zu erwecken, dass an allem allein Männer die Schuld haben. Wenn hier Täterinnen extra sichtbar gemacht werden, wird das Feministinnen ärgern. Und wenn diese Sexistinnen sich ärgern ist das im Zweifelsfall immer gut.

          • @Matze – Deutsche Gesetzestexte sind nach den Regeln der deutschen Sprache verfasst. Da gibt es kein „Gendern“. Jeder weiß, was bei der Verwendung des generischen Maskulinums bzgl. Personenbezeichnungen gemeint ist – außer vielleicht ein paar ideologisch irregeführte Feministen mit mindestens leichter geistiger oder seelischer Behinderung. Solche Menschen sollten professionelle Hilfe erhalten und dadurch bei Bedarf über die Bedeutung des jeweiligen Gesetzestextes aufgeklärt werden.
            Wenn es im Gesetzestext tatsächlich mal geschlechtsbezogen zugeht, wird das sprachlich entsprechend zum Ausdruck gebracht (etwa beim m.E. verfassungswidrigen Exhibitionismus-Paragraphen: „Mann“).

            „Gendern“ ist Ausdruck einer politischen Überzeugung (die nicht vom Grundgesetz gefordert wird oder die man zu dessen Unterstützung bräuchte). Was das bedeutet in bezug auf (staatsfinanzierte und quasi staatslizenzierte) Universitäten, die ihre Studenten zum „Gendern“ oder zum die Unterlassung dessen mit aus sprachwissenschaftlicher Sicht überflüssigen bis falschen, unhaltbaren Erklärungen verpflichten, und in bezug auf öffentlich-rechtliche Medienanstalten, die m.W. abseits der Verteidigung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung des GG der BRD zur politischen Neutralität/“Ausgewogenheit“ verpflichtet sind, kann sich ja jeder selber mal überlegen …

  3. Ein weiterer Meilenstein des feministischen Machtzirkels zur Unkenntlichmachung männlicher Gewaltberroffenheit. Klar, bei 75% männlichen Gewaltopfern (inkl. öffentlichem Raum) muss man dringend Gewalt gegen ausschließlich Frauen härter bestrafen.

      • Mit Verlaub, aber das ist Käse. Ich habe einige Jahre mit Betroffenen gearbeitet. Wenn eine Frau mit Messern, Treppenwürfen, Kratzen, Faustschlägen etc fertig ist, geht’s Dir nicht besser als wäre das umgekehrt verlaufen.

          • „…Tritte gegen Kniescheibe oder in die Weichteile…“
            was ja in jeden guten Kinoblockbuster gehört und dort regelmäßig für gute Lacher sorgt. Gewalt gegen Männer ist strukturell unproblematisch. Das haben die doch in ihren Patriarchat verdient.

          • Weiter oben hat Slain einen längeren Kommentar, der erkennen lässt, dass er feministischer Hirnsedierung unverdächtig sein dürfte. 😉 Ich brauchte hier aber auch ein zweites Mal Lesen, bis ich in meinem Kopf die wohl intendierte Betonung des Satzes hinbekam, die die Formulierung eher als ironische Darstellung erkenntlich gemacht hätte.

            Tipp an Slain: da man bei geschriebenen Texten schlecht mit Betonungen und Stimmlagen arbeiten kann, empfiehlt sich zur Vermeidung hier zu sehender Irritation bisweilen ein andersgearteter Ironiemarker – im Zweifel der zwar plumpe aber wirksame Smiley… 🙂

  4. Gibt es eigentlich schon Kritik von Göring Eckardt? Die hat sich doch so gefreut, dass unser Land sich ändert.

    Oder verstehen wir das falsch und „Schlagen mit Sharia“ ist gar keine Gewalt, aber „Beäugen von Ausschnitten“ auf dem Oktoberfest… da muss dringend etwas getan werden?

    • Gewalt von Moslem/Migranten wird natürlich geringer bestraft, weil wir kultursensibel sind und Migranten ja eh nur gewalttätig werden, weil Deutschland so rassistisch ist.

      • §46 ist tatsächlich in beide Richtungen anwendbar, daher kann es unter Würdigung der kulturellen Eigenheiten und Traditionen tatsächlich auch vor Gericht einen Muselrabatt geben.

        Auch ist wenn der Täter die Bereitschaft zeigt, der durch die Tat geschädigten Sippe Blutgeld zu zahlen, die Maßgabe „Bemühen des Täters, einen Ausgleich…zu erreichen.“ gegeben.

    • Also ich persönlich glaube, daß die Deutschen plötzlich gewalttätig geworden sind und das in Ausmaß, das solche Maßnahmen notwendig sind. Wer kennt sie nicht? Mit blutunterlaufenen Augen stromern männliche, weiße, alte Männer überall herum und schlagen und verprügeln alles, was bei 3 nicht auf den Bäumen ist.
      Das hat auch schon Strohdoofski schon Silvester 2015 erkannt und wer fragt, wieso das auf einmal so schlimmer geworden ist, der ist sowieso ein Nazi.

  5. Vielleicht hören alle Beteiligten, was sie hören wollen.

    Aus den Formulierungen von Buschmann lese ich, dass „Ehren“morde schwerer bestraft werden sollen.

    So wie Chris den § 46 umformuliert könnten auch radikale Männerhasserinnen schwerer bestraft werden. Rentons Einwand steht natürlich gegen die Möglichkeit.

    • Ehrenmorde machen da ja auch durchaus Sinn. Sie umfassen, dass man meint, dass das ein Geschlecht sich auf eine bestimmte Weise verhalten muss, weil es sonst Schande über die Familie bringt. Hat irgendjemand hier ein Problem damit, dass als etwas zu sehen, was man strafverschärfend ziehen kann?
      Ich denke es wäre auch sonst schon über die Beweggründe strafverschärfung berücksichtigt worden. Es kommt ja jetzt nur eine Aufzählung, welche Beweggründe eben als besonders berücksichtigt werden.

      • Nö, Hass auf eine bestimmte Menschengruppe oder Varianten der Selbstjustiz (Ehrenmord) finde ich durchaus sinnvoll als strafberschärfend

      • Hat irgendjemand hier ein Problem damit, dass als etwas zu sehen, was man strafverschärfend ziehen kann?

        Ich finde die anderen üblichen Mordmerkmale genauso übel und wüsste nicht, warum der „Ehrenmord“ eine Steigerung sein soll.

        Z.B. Habgier, Rache, Eifersucht, Heimtücke, Grausamkeit.

  6. „Das wird deutlich, wenn man sich etwa Gewalt in der Partnerschaft bei lesbischen Frauen anschaut. Es kann also nicht darum gehen, dass generell Gewalt gegen Frauen höher bestraft wird, es muss etwas hinzukommen, was deutlich macht, dass die Tat sich gegen die jeweilige Person wegen ihres Geschlechts richtet, nicht weil sie die Partnerin ist.“

    Ach, Christian, als ob wir nicht alle wüssten, dass partnerschaftliche Gewalt zwischen Lesben gezielt ausgeblendet bleibt und es im Diskurs seit Jahren erkennbar darum geht, jede Gewalt von einem Mann gegen eine Frau politisch und medial als geschlechtsbezogene Gewalt zu framen. Es wird doch erkennbar daran gearbeitet, Begriffe wie „Beziehungstat“ als ganz schlimmes „Du-Du-Wort“ einzukategorisieren, weil es ja immer verdecken würde, dass natüüürlich der wahre Beweggrund stets Frauenhass und männliches Besitzdenken ist.

    Diese mit den geplanten Gesetzesänderungen verbundene Direktive wird sicher nicht sofort brav von allen Richtern umgesetzt, aber gib unseren ganzen Hobby-Goebbels in Politik und Medien noch ein paar Jahre. Richter sind letztlich auch nur Menschen, die von dem beeinflusst werden, was um sie herum passiert. Man siehe nur mal die in immer dichterer Ballung auftauchenden Urteile z. B. von Verfassungsgerichten mit teils regelrecht skurrilen Begründungen.

  7. Vielleicht lohnt es sich hier, einmal genauer hinzuschauen, wie §46 StGB aktuell umgesetzt wird:

    1. Der A kann seinen türkischen Nachbarn B nicht leiden, weil dieser oft laute türkische Musik abends spielt und er sich deshalb gestört fühlt. Eines Abends klingelt A deswegen bei B, und als B die Tür öffnet, schlägt ihm A mit der Faust ins Gesicht.

    2. Der A kann keine Türken leiden, weil er sie für minderwertig hält. Eines Abends geht er an einem Auto vorbei, aus dem laute türkische Musik ertönt. Er klopft an der Scheibe, und als ihm der Fahrzeughalter B die Tür öffnet, schlägt A ihm mit der Faust ins Gesicht.

    Nur im Beispiel 2 spielt aktuell die Nationalität des B eine Rolle bei der Strafzumessung – bzw. die Nationalität, die der A bei B vermutet. B muss gar kein Türke sein, es reicht, wenn der B das dachte und ihm deswegen die Körperverletzung zufügte.

    Wenn §46.2 um die Kategorie „Frauenfeindlichkeit“, „Frauenhass“ oder Ähnliches erweitert wird, dürften Gerichte eigentlich in Fällen, bei denen der Täter nur eine BESTIMMTE Frau hasste (und ihr deswegen Gewalt antat), den Paragraphen nicht anwenden. Allerdings könnte man hier eine Handhabe gegen die ach so gefährlichen Incels aufbauen. Oder tatsächlich auch gegen Scharia-Anhänger, die glauben, Frauen müssten dem Mann untertan sein, wie oben schon geschrieben.

    Um ALLE Fälle von Gewalt gegen Frauen härter zu bestrafen (also auch den Straßenraub, wo die Strafe härter ausfallen würde, wenn man einer Frau die Handtasche wegreißt statt einem Mann das Handy), bräuchten wir einen neuen Paragraphen-

  8. Man muß sich immer klarmachen, daß der Begriff des Rechtsstaats bzw. der Rechtsstaatlichkeit ein nie erfüllbares Postulat, eher eine Nebelkerze ist und daß Rechtsnormen in extremer Weise kulturell bedingt sind. Daher sollte man auf diesen Unsinn und diese Dimension nicht allzu viel geben. Der tatsächliche Fortschritt findet mental, emotional statt – also hier: Daß Männer ernster genommen werden. Daß Doppelstandards langsam verschwinden.

    Man muß sich immer klarmachen, daß der eigentliche Motor des Fortschritts die emotionale Gesundung der Menschen ist. Und die geht immer weiter und wirkt sich auf allerlei gesellschaftliche Normen aus.

    Es ist z.B. völlig absurd, daß ausgerechnet die schwächsten und emotional völlig von ihren Eltern abhängigen Wesen in Deutschland erst seit dem Jahr 2000 vor elterlicher Gewalt (rechtlich) geschützt sind (Die schlümmen bösen Linken haben das zu verantworten! Die christlichen Unionsparteien stimmten dagegen.). Es hat seine Gründe, warum es so lange dauerte, bis diese Selbstverständlichkeit verwirklicht wurde.

    Im Gewohnheitsrecht oder was es auch immer gab im Mittelalter oder der Frühen Neuzeit waren Erwachsene vermutlich bereits vor Gewalt geschützt. Jedenfalls fiel der rechtliche Schutz der Erwachsenen immer deutlich besser aus.

    Der Rechtsstaat ist letztlich nur eine Krücke. Für echten Fortschritt braucht es mehr.

    Und in der faktischen Rechtssprechung kann ich mehr sehr gut vorstellen, daß ein Richter auf dumm tut, wenn ein Mann „geschlechtsspezifische“ Gewalt durch seine Frau geltend macht. Es kommt eben auf das spezifische Bewußtsein der Gesellschaft und der Juristen an.

  9. Die Zeit in der wir leben kennt keine Probleme, die es nahelegen, darüber nachzudenken, ob diese Art der ‚Weiterentwicklung“ von Gesetzen von den Bürgern, die momentan noch das Staatssäckel überreichlich füllen (Preissteigerungen füllen das zur Zeit enorm, denn allein jeder 5 EUR ist Mehrwertsteuer egal ob teuer oder billig), also nicht festgeklebt auf Straßen hocken und all den woken Anderen wirklich gewünscht oder gar gebraucht wird. Das ist Ablenkungsgesetzgebung und dient ausschließlich dem grünen Erziehungsstaat. Das Ergebnis heißt dann meist „das Gute-xyz-Gesetz“ und die blockwartartige, damit einhergehende Überwachung erfolgt durch steuerfinanzierte woke NGOs.

  10. Der betreffende Punkt des § 46 Abs. 2 StGB lautete übrigens jahrzehntelang schlicht:


    die Beweggründe und die Ziele des Täters,

    Das hat völlig gereicht, um alle denkbaren Beweggründe um Ziele zu erfassen.
    2015 wurde dort dann trotzdem besonders auch rassistische, fremdenfeindliche oder sonstige menschenverachtende, angefügt, 2021 dann noch , antisemitische ergänzt. Jetzt soll also noch das Geschlecht hinzukommen, dannw erdne sich noch alle anderen einschlägigen Lobbygruppen melden, und am Ende sind wir vermutlich bei „alle außer gegen Männer gerichtete Beweggründe“.

    Das ist die heute typische Symbolpolitik – es wird etwas geändert, was gar keiner Änderung bedarf, nur damit bestimmte Einflussgruppen happy sind.

    • Wobei Gesinnungsstrafrecht in liberaleren Zeiten tabu war. Wir marschieren tief ins 19te Jahrhundert zurück, wenn nicht weiter.

  11. Feministinnen wollen einfach, dass Frauen immer mehr Opfer sind. Mehr Opfer zuhause, mehr Opfer der Justiz, mehr Opfer im Beruf. Was spielt die Realität da schon für eine Rolle.

    Und selbstverständlich werden die kommenden feministischen Juristinnen (vgl. „kritische“ Jurist*innen an der Humbolt) die Auslegung solcher Gesetze entsprechend nutzen. Der Anteil an fleißigen Bienchen in der Juristerei ist beständig hoch und entsprechend sozialisiert (https://www.zeit.de/gesellschaft/2017-02/joerg-kachelmann-alice-schwarzer-vortrag-crash-sexuelle-gewalt?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2FFast 1.000 Besucher sind am Donnerstagabend in die Aula 2 der Uni Köln gekommen, um etwas zu lernen über „(Sexual)Gewalt gegen Frauen und Recht“*. Die Veranstaltung bildet das letzte Glied einer von der Kölner Strafrechtsprofessorin Elisa Hoven ins Leben gerufenen Vortragsreihe, zu deren früheren Rednern unter anderem die Rechtswissenschaftler Gereon Wolters und Tatjana Hörnle, der Vorsitzende Richter am BGH, Thomas Fischer, und die stellvertretende Chefredakteurin der ZEIT, Sabine Rückert, zählen. Ergänzt und beschlossen wird diese Runde nun durch Alice Schwarzer, Expertin für Sexualstrafrecht schon qua historischer Gewöhnung. Sie schrieb zu dem Thema schließlich bereits vor 40 Jahren in der Erstausgabe der feministischen Zeitschrift Emma. Der Titel damals: „Männerjustiz“.
    […]
    Auf Unvoreingenommene muss er bestürzend wirken: „Vergewaltigung ist heute in Deutschland ein quasi straffreies Verbrechen“, klagt Schwarzer an, und lässt Zahlen folgen: Nur jede zwölfte Vergewaltigung werde auch angezeigt, nur jeder zehnte Beschuldigte werde verurteilt. „So komme ich letztendlich, das können Sie nachrechnen, darauf, dass nur jeder 100. Vergewaltiger verurteilt wird.“ Dass die Quellen, die sie zitiert, schon die Ausgangszahlen nicht tragen, kann das Publikum kaum wissen. Der Zirkelschluss ihrer Argumentation, die jeden Beschuldigten automatisch zum Schuldigen und jede Verfahrenseinstellung beziehungsweise jeden Freispruch zur Fehlentscheidung erklärt, sollte einem größtenteils von Jurastudenten bevölkerten Saal indes eigentlich nicht verborgen bleiben.
    Das gilt auch für Schwarzers rechtspolitische Anklagen wie jene, dass das angeblich strukturell zum Nachteil der Frauen wirkende Mordmerkmal Heimtücke bis heute nicht abgeschafft sei, obwohl „unsereins das schon vor 40 Jahren kritisiert hat – unglaublich!“ Dass sich zwar nicht die Gesetzeslage, sehr wohl aber die Rechtsprechung geändert hat, und Fälle, in denen dieses Merkmal bisweilen zu ungerechten Ergebnissen führte, seit vielen Jahren in einer für Frauen günstigen Weise aufgelöst werden, verschweigt die Rednerin diskret.
    Überhaupt wiegt das, was nicht gesagt wird, oft schwerer als das Gesagte. So stellt Schwarzer die Presse mit handverlesenen Zitaten zwar als lächerlich beichtväterliche Bande von Täterverstehern dar. Dass auf jedes wegen seiner Einfühlsamkeit verspottete Angeklagtenporträt Hunderte entmenschlichende Boulevardschlagzeilen über den „Axtmörder von Stuttgart“, die „Bestie von Bern“ und dergleichen kommen, bleibt hingegen unerwähnt. […]

    So bekommt die feministische Ideologie ihr juristische Basis.

  12. Geschlechtsspezifische Gewalt müsse als solche benannt und mit der gebotenen Strenge bestraft werden, argumentierte Justizminister Marco Buschmann (FDP). Das überrascht, da dies ein Minister sagt, der 2012 als Abgeordneter für die Legalisierung von Körperverletzung an Jungen durch Beschneidung stimmte. Körperverletzung an Jungen durch Beschneidung ist seitdem ausdrücklich gesetzlich erlaubt, darunter auch die „Küchentischbeschneidung“ in Nürnberg, als ein Junge durch eine Beschneidung auf dem Küchentisch beinahe – völlig legal – verblutete. Beschneidung an Mädchen ist dagegen komplett verboten. Es ist ein Paradebeispiel für eine geschlechtsspezifische Gewaltform.

    Eine weitere geschlechterspezifische Gewaltform ist die Männerwehrpflicht, wie sie auch in unserem Grundgesetz noch verankert ist. Danach können Männer – und zwar ausschließlich Männer – gegen ihren Willen der Freiheit beraubt und zwangsverpflichtet werden für Kriegsdienste.

    Gehen wir aber mal davon aus, dass, wie üblich bei der politischen Debatte, das Geschlecht mit den meisten Gewaltopfern wieder einmal unter den Teppich gekehrt wird – nämlich Jungen und Männer.

    Im Paragraph ist jedenfalls der Begriff „Täter“ nicht gegendert, d.h. es wird ausschließlich gegen männliche Täter angewendet werden.

    • „Im Paragraph ist jedenfalls der Begriff „Täter“ nicht gegendert, d.h. es wird ausschließlich gegen männliche Täter angewendet werden.“

      Das sticht aber nicht. Bislang sind unsere Gesetzestexte konsequent in korrektem Deutsch abgefasst. Täter ist in diesem Kontext als Generikum zu verstehen und enthält keinen sich aus dem Gesetz ableitbaren „Gender Bias“.

      • Die Aussage der ersten beiden deiner drei Sätze stimmen. Im letzten Satz scheinst du was durcheinander gebracht zu haben. „Generikum“ bezeichnet ein jedes Arzneimittel, das einem auf dem Markt befindlichen und als Markenzeichen eingetragenen Präparat in der Zusammensetzung (die nicht mehr unter Patentschutz steht) gleicht, in der Regel aber billiger angeboten wird als dieses. ^^ Das Wort „generisch“ hingegen (was du dabei wohl im Kopf hattest) leitet sich von „Genera“ ab, was der Plural von „Genus“ ist (ja, der Duden gibt eine falsche/einseitige Bedeutung des Wortes „generisch“ an – das ist aber auch kein Wunder, wenn man weiß, welche Inkompetenz oder Falschheit dort mittlerweile versammelt ist und welche Fehler man dort mittlerweile macht). In der deutschen Sprache gibt es drei Genera: Maskulinum (mit Artikel „der“), Femininum (mit Artikel „die“) und Neutrum (mit Artikel „das“). Da das grammatische und das biologische Geschlecht (Genus bzw. Sexus) nichts miteinander zu tun haben, wird das (generische/grammatische) Maskulinum unabhängig vom Geschlecht der Person verwendet, sodass „Täter“ sowohl einen männlichen als auch einen weiblichen als auch einen intersexuellen Menschen bezeichnen kann. Exklusiv für die Bezeichnung Menschen weiblichen Geschlechts gibt es zu einem jeden solchen Wort – es sei denn es handelt sich um eine Substantivierung eines Adjektivs (etwa „Prostituierter“, dann nicht: „Prostituierterin“, sondern: „Prostituierte“) – noch ein weiteres Wort,* an welches das Suffix „-in“ angehängt wird. Diese Wörter existieren für den Fall, dass man auf die Geschlechtszugehörigkeit eines solchen Menschen hinweisen will resp. diese betonen will (Menschen weiblichen Geschlechts sind in ebendieser Eigenschaft also besonders einfach in der deutschen Sprache hervorhebbar). Diese Wörter haben alle das generische/grammatische Femininum.
        Interessanterweise hat sich ausgerechnet in der Justizfachsprache schon vor zig Jahrzehnten der Fehler eingeschlichen und zur Norm etabliert, grammatisch weibliche Verhandlungsparteien („die Behörde“, „die Organisation“, „die Verhandlungspartei XYZ“), mit solchen Wörtern mit dem Suffix „-in“ zu bezeichnen (etwa: „die Klägerin“), nachdem substantivierend abkürzende Personenbezeichnungen („die Angeklagte“ anstatt „die angeklagte Person/Verhandlungspartei“) dort als – besonders zum damaligen Zeipunkt – sprachlich falsche Bezeichnungen (also nunmehr ohne Bezugnahme auf eine unabgekürzte Bezeichnung wie etwa „die angeklagte Person“) Einzug gehalten hatten.

        * = Es ist nicht bloß eine Form des Wortes, das es als Stamm hat – in unserm Beispiel: „Täter“ – , sondern jeweils ein eigenes Wort – bei unserm Beispiel: „Täterin“. Das ist auch der Grund, warum all diese Wörter mit dem Suffix „-in“ seit jeher hätten im Duden stehen müssen. Falsch ist jedoch, dass der Duden nun jeweils die Bedeutung des Wortes, von dem das jeweilige Wort mit dem Suffix „-in“ abstammt, mit rein auf Personen männlichen Geschlechts bezogenem Inhalt angibt, also etwa bei „Täter“: „männliche Person, die eine Tat (1b) begeht, begangen hat“. Damit folgt der Duden der/-m feministischen Lüge/Irrtum, die/der in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunders aufkam und sich heute in weiten Teilen der Bevölkerung durchgesetzt hat: dass Menschen weiblichen Geschlechts – irgendwie im Gegensatz zu Menschen männlichen Geschlechts – bei Personenbezeichnungen, die im generischen/grammatischen Maskulinum stehen, „nur mitgemeint“ seien. Das basiert auf dem Umstand, dass es die oben erwähnte Sonderkategorie von Wörtern mit dem Suffix „-in“ gibt, die obendrein noch das generische/grammatische Femininum haben (und somit die Illusion nähren, dass das grammatische und das biologische Geschlecht miteinander zusammenhingen), während es keine solche Sonderkategorie von Wörtern für Menschen männlichen Geschlechts gibt. Zur Ursachengemengelage hinzu kommt wohl noch die Neigung, die Existenz von mehreren Bedeutungen nicht wahrzunehmen, besonders wenn man das Bedürfnis nach Eindeutigkeit resp. Geschlechterabgrenzung/-betonung hat. Denn andernfalls hätte man bei halbwegs seriöser sprachwissenschaftlicher Behandlung dieser Thematik zumindest davon ausgehen müssen, dass Personenbezeichnungen, die das generische/grammatische Maskulinum haben, sowohl exklusiv Menschen des männlichen Geschlechts als auch Menschen beiderlei/ egal welcher Geschlechtszugehörigkeit bezeichnen kann, je nach Kontext und Wortbetonung (als etwa „Tätehhr“ – wobei das eigentlich auch schon wieder ein eigenes Wort wäre – so wie „Täterin“ – , da das Wort „Täter“ nunmal anders klingt/ist), wenn man schon nicht erkennen will, dass es dabei eigentlich (besonders damals, als die Verbreitung der o.g. Lüge/ des o.g. Irrtums anfing) nur jeweils die Bedeutung eines solchen Wortes gibt, die Menschen beiderlei/ egal welcher Geschlechtszugehörigkeit einschließt.
        Der Duden, da er von der breiten Bevölkerung als Autorität für die deutsche Sprache angesehen wird, verfestigt also nun den Irrtum/ die Lüge, wobei er mal wieder unwissenschaftlicherweise normativ statt deskriptiv vorgeht (denn NOCH ist die Sprachsituation in weiten Teilen der Bevölkerung eine andere, sodass jeweils zumindest zwei Bedeutungen angegeben werden müssten, s.o.).
        Übrigens: Würde der Duden die Bedeutung des Wortes „generisch“ richtig/vollständig angeben, würde diese eindeutig im Widerspruch stehen zur eben beschriebenen Praxis des Dudens bzgl. der Angabe der Bedeutung von Personenbezeichnungen, die das generische/grammatische Maskulinum haben; momentan hingegen ist dieser Widerspruch nur bei richtiger (d.h. der Tatsachenlage entsprechender) Auslegung der vom Duden angegebenen Bedeutungen des Wortes „generisch“ vorhanden.

  13. Meiner meinung hat das schon rassismus und antisemitismus nichts drin zu suchen.
    Denn im Grunde verstößt das gegen den Gleichheitsgrundsatz.
    Da hier moralische Kategorien eingefügt werden.
    Gesinnungsstrafrecht.
    Ist doch auch ein blöder Witz, ein Muslim sticht einem Juden das Auge aus und weil man bei ihm irgendwelche antisemitsichen Karikaturen findet wird er dann härter bestraft als der andere Muslim der dem Juden das andere Auge ausgestochen hat, weil der seinen Antisemitismus verbergen kann oder man ihm den Antisemitismus nicht nachweisen kann.

    In Zukunft wird dann der 70kg hetero Ehemann der seine 70kg Ehefrau grün und blau schlägt härter bestraft als der 120kg homo Profiboxer Ehemann der seinen 50kg Ehemann grün und blau schlägt.

  14. „Mit einer entsprechenden Änderung des Strafgesetzbuches wolle er auch ein Signal in die Gesellschaft senden: Wer aus männlichem Besitzdenken Frauen angreife, handele unserer Werteordnung in besonders eklatanter Weise zuwider.“

    Überaus seltsam.
    Wie konnte eine Gesellschaft, die ein solches Signal nötig hat, überhaupt jemals diese erwähnte „Werteordnung“ entwickeln..?

    • Nu werd hier mal nicht logisch.

      Das Patriarchat ist halt mal so, und dann mal so. Aber in jedem Fall hat es die Frauen immer unterdrückt und tut es auch heute noch.
      Wenn man durch Deutschlands Straßen läuft und diese Millionen von unterdrückten, traurigen und verheulten Frauenaugen sieht, die allesamt Opfer des Patriarchats wurden, sollte man nicht mit logischen Fragen kommen, Du herzloser Mensch.
      🙂

  15. Geschlechtsspezifische Gewalt gegen Männer ist häufiger, als gegen Frauen. Ich versuche das hier mal zu belegen.

    1. Männer und Frauen stellen einen etwa gleichen Anteil an der Bevölkerung, jeweils etwa die Hälfte.

    2. Männer sind häufiger als Frauen Gewalttäter und Mörder.

    3. Männer werden häufiger als Frauen Opfer von Gewalt und Mord.

    4. Aus dieser geschlechtsspezifischen Diskrepanz folgt, dass Männer Männern häufiger Gewalt antun, weil diese Männer sind. Würde es ihnen nämlich nur um die Gewalt und den Mord gehen, wären Frauen gleich häufig Opfer.

    Ein Beispiel: Eine Frau, die einem fremden Mann an den Hintern fasst, wird mit ziemlicher Sicherheit weniger Gewalt als Reaktion erfahren, als ein Mann, der dasselbe bei einem Mann tut: Geschlechtsspezifische Gewalt.

    Die Beißhemmung gegenüber Frauen ist bei Männern im Allgemeinen höher, als gegenüber Männern: Geschlechtsspezifische Gewalt .

    • 4. Aus dieser geschlechtsspezifischen Diskrepanz folgt, dass Männer Männern häufiger Gewalt antun, weil diese Männer sind. Würde es ihnen nämlich nur um die Gewalt und den Mord gehen, wären Frauen gleich häufig Opfer.

      Hört sich ein bißchen nach Krabbelgruppe 2b in der KITA Hauptstadtzwerge an.

      Der Grund für die Häufung wird wohl eher darin liegen, daß Drogenkartelle eher ohne Frauenquoten arbeiten und Männer sich da nun mal eher an die Wolle gehen.

      Ist in kriegerischen Konflikten ähnlich, weil Männer es eher normal finden, im Militär zu dienen. Da schießen dann Männer auf Männer.

      Und der gemeine Abstechmusel fühlt sich schnell mal in seiner Ehre verletzt – meist wohl eher von anderen Muselmännern.

      Aber wir sollten von Adrian nicht allzu viele geistige Kompetenzen erwarten. Er ist ja auch gegen Fleischverzicht und Tempolimit. Einfach aus Prinzip. Es geht schließlich gegen linksgrüne Gutmenschen.

      Obiges Zitat ist ein klassisches Beispiel dafür, daß „Maskulismus“ und Feminismus sich ähnlicher sind, als einem lieb sein kann. Opfernarzißmus. Bei dem Zitat kann einem leicht eine Feministin einfallen, wie sie sich die Welt erklärt.

    • Ja, sehe ich im Grunde auch so. Wobei ich eben nicht die folgende Auffassung teile:
      Aus dieser geschlechtsspezifischen Diskrepanz folgt, dass Männer Männern häufiger Gewalt antun, weil diese Männer sind.
      Sie tun ihnen Gewalt an, weil sie meinen einen Grund für diese Gewalt zu haben (primär) UND tun das dann auch, weil sie eben bei Männern keine Beißhemmung haben (sekundär).

      Die Mär, die derzeit in die Köpfe gehämmert wird, ist ja, dass viele Männer Frauen Gewalt antun, einfach nur weil diese Frauen sind (primär). Das ist totaler Quatsch.

      Da wird gezielt eine agitative Unschärfe verbreitet, um „geschlechtsspezifische Gewalt“ zum Hype zu machen auf Wunsch der feministischen Lobby.

      Wenn deine Partnerin dich über Jahrzehnte in den Wahnsinn treibt und du ihr irgendwann trotz bester feministischer Dressur eine auf die Klappe gibst, damit die endlich Ruhe gibt, dann siehst du die gar nicht als Frau. Vor allem nicht primär.
      Daher ist dieses neuartige Femizid-Gelaber einfach nur ein Trick, um feministische Strafgesetzgebung zu etablieren.

  16. Pingback: Bruno: Geschlechtsspezifische Gewalt | uepsilonniks

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