Sophie Passmann und der Feminismus weißer Frauen

Sophie Passmann hat ein Interview gegeben und die intersektionale Szene reagiert sehr kritisch. Insbesondere die folgenden Passagen scheinen auf Kritik zu stoßen:

Das Schlimmste am Internet sei, dass wir die Repräsentation einer Sache mehr schätzen als die Sache selbst, sagt Jia Tolentino.
Das ist eigentlich schon zu offensichtlich richtig. Es ist eine Binsenwahrheit wie: Sprache schafft Wirklichkeit. Natürlich. Im Internet geht es darum, dass man dabei gesehen wird, wie man als Person eine Sache repräsentiert. Was nur dazu führt, dass die bestehenden Strukturen weiter zementiert statt dekonstruiert werden. Plakatives Beispiel: Wenn Redaktionen im Namen des Antirassismus eine Schwarze Frau zum vermeintlichen Sprachrohr von rassistischen Erfahrungen in Deutschland machen, führt das dazu, dass wieder nur ein Standard reproduziert wird: Wer spricht am lautesten, am funkiesten in ein Interview-Mikrofon hinein? Ohne dabei irgendetwas gegen Rassismus getan zu haben. Ich habe mich deswegen vor zwei Jahren aus dem Politik-Scheiss komplett rausgezogen. Es bringt einfach nichts, ausser dass ich ordentlich Bücher verkaufe. Und das ist selbst mir zu unehrlich.

Hier im Blog würden wir da wohl nicht so viel kritisches sehen, eher zustimmen. Es ist eine Folge der Standpunkttheorien, nach denen eben nur eine betroffene Person etwas über Diskriminierung sagen kann. Und es passt auch gut zu dem Artikel neulich, in dem es darum ging, dass an Problemlösungen gar kein Interesse besteht, sondern man alles auf den großen Umsturz setzt.

In den intersektionalen Theorien ist es aber natürlich Ketzerei. Eine Schwarze reden lassen bringt nicht? Wer soll denn sonst den Rassismus darstellen?  Will sie etwa schwarzen Frauen keinen Raum geben? Und was meinst sie mit „Vermeintlichen Sprachrohr“? Natürlich ist eine schwarze Frau, die intersektionale Theorien vertritt und nach diesen handelt, das einzige legitime Sprachrohr dieser Gruppem!!!1
Und es werden keine Probleme gelöst? Irgendwer muss die Weißen ja über ihre Fehler belehren und das Thema in die Öffentlichkeit bringen.

Aber warum bringt das nichts? Einen abstrakten Missstand in einem Interview aufzuführen, der nur durch Gefühle und Erfahrungen belegt ist?

„Der nur durch Gefühle und Erfahrungen belegt ist“ ist natürlich auch Ketzerei. Man könnte fast meinen sie zweifelt da entsprechende Aussagen an!

Die einzelne Aussage mag nicht viel bewegen, aber vielleicht die daraus entstehende Debatte. Durch #MeToo beispielsweise hat sich einiges verändert…
… aber #MeToo ist doch auf einer ganz anderen Landkarte. Die Repräsentanz, auf die Jia Tolentino abzielt, meint, dass eine Einzelperson als Angehörige einer identitätspolitischen Gruppe etwas darstellt, für das sie ungefragt die ganze Identitätsgruppe in Mithaft nimmt, weil sie sagt: So sind wir. Das sind unsere Erfahrungen. Da ist meiner Meinung nach der Erkenntniswert gleich null. Der Erfolg von diesen Interview-Reihen und Büchern hat damit zu tun, dass Journalist:innen an irgendeinem Punkt entschieden haben, dass Erfahrungen gleichwertig sind mit Fakten. Der Hashtag #MeToo aber war eine aktivistische Aktion, die etwas angeprangert hat. Menschen, denen etwas passiert ist, sprachen darüber, was ihnen passiert ist. Die repräsentierten niemanden.

Der Anspruch auf Repräsentanz der Opfergruppen durch intersektionale Aktivisten aus dieser Opfergruppe ist natürlich eine heilige Kuh, an die keiner ran darf. Und Fakten wollen, das ist eh eine Unverschämtheit! Gefühle sind Fakten und mehr braucht es nicht!

Noch ein Satz etwas später:

Und wenn man erkennt, dass man bestimmte Dinge nur tut, weil sie im patriarchalen System von einem erwartet werden, soll man nicht versuchen, dieses Verhalten zu ändern?
Tut mir leid, aber jetzt sind wir knietief in Heidegger. Willkommen im Drittsemester Philosophie in Freiburg! Kein Mensch kann doch wissen, warum er gewisse Dinge möchte! Das können Männer doch auch nicht. Und wenn ich mir jetzt – wie zu Beginn meiner Karriere – weiterhin verbiete, eitel zu sein, und du das dann einen Systemdurchbruch nennst, ist das schlicht ein Kategoriefehler. Du setzt System und Systemumfeld gleich. Ich kann das System nicht durchbrechen, aber mein Umfeld, das kann ich verändern. Es ist doch albern, zu verleugnen, wer man ist. Dass man im Jetzt lebt, sowohl mit gewissen ästhetischen als auch popkulturellen Prägungen sowie einer Gender-Prägung. Ich bin der Mensch, der ich bin, mit den Erfahrungen, die ich gemacht habe, mit dem Alter und dem Elternhaus, das ich habe. Wenn ich vorlebe, dass ich bin, wie ich bin, und auf genau dieser Grundlage versuche, ein bisschen besser zu sein als die, die zeitlich vor mir waren, dann ist das die einzige Form von Empowerment, die wirklich funktionieren kann. Und genau das kann man sich bei mir abschauen und nachmachen.

Da leugnet sie ja quasi die Wirksamkeit des Patriarchats, scheint Männer zu entschuldigen und sieht so etwas wie …pfui… Eigenverantwortung des Einzelnen und ein Einstehen dafür, dass man ist, wer man ist, ohne die Verantwortung dafür an die Gesellschaft abzugeben.

Ich zitiere mal etwas von Twitter:

Also die zu erwartende Kritik.

58 Gedanken zu “Sophie Passmann und der Feminismus weißer Frauen

  1. Es gibt also auch den intellektuellen Krabbenkorbeffekt. Kaum äußert eine die vorsichtige Ahnung, dass die bisherigen Überzeugungen nicht funktionieren, versucht der Rest, sie wieder runter zu brüllen.

    Grotesk wird es lediglich durch die feste Überzeugung der Brüller, sie würden „schädliche Normen dekonstruieren“, während sie am Ende nur erprobte Normen gegen untaugliche getauscht haben.

    • Um noch etwas Substanz hinzuzufügen :
      Gerade der „Gefühle und Erfahrungen“ Ansatz ist etwas, das ich in den intersektionalen Theorien für völlig unhaltbar halte.
      Wissenschaft soll sich eben noch an subjektiven Interpretationen und Anekdoten orientieren.
      Sondern an objektiven, messbaren Sachlagen sowie empirisch belegbaren Daten.

      Und das ist nunmal das genaue Gegenteil von „Gefühlen und Erfahrungen“.

  2. Und nun warten alle bis zum Zerreißen gespannt: Wird Sie widerrufen, wird Sie einknicken und behaupten sie hätte das alles nicht so gemeint?

    Zum „weisen Mann“ gehört nämlich die Standhaftigkeit auch im Speichelregen der wutschreienden Weiber unbeeindruckt seiner Wege zu gehen.

    Wäre mir nicht sicher ob so eine Feminismus-Göre das draufhat, das wird nämlich nicht im Philosophieseminar gelehrt.

      • Die wird zurückrudern, zu Kreuze kriechen und wieder zurückkommen mit irgendeiner Aktion bei der sie poc eine Bühne gibt oder so.

        Was mich interessieren würde, was Leute wie sie oder Katja Diehl machen, wenn ihre jeweilige Agenda umgesetzt werden würde.
        Wovon sollen die denn dann leben?

        Von dem her können die doch unterschwellig gar nicht so sehr an einer Veränderung interessiert sein, oder?

        • „was Leute wie sie oder Katja Diehl machen, wenn ihre jeweilige Agenda umgesetzt werden würde“

          Das wird ja nie passieren. Es gibt immer „ungerechte Strukturen“. Irgendjemand ist immer besser dran. Oder man erfindet eine Benachteiligung.

  3. Wirkt auf mich alles sehr weiblich was sie da von sich gibt, dieser Narzissmus, dieses konzentrieren auf Äußerlichkeiten.

    Ansonsten finde ich sie nicht besonders interessant oder attraktiv. Kleine etwas pummlige Frau mit gefärbten Haaren, naja.

    „Ich habe Philosophie und Politikwissenschaft studiert – im Gegensatz zu vielen anderen.“

    Hm. ich habe ja selber Philosophie studiert, aber ich bekomme allmähloch den Eindruck, dass sowas heute eher verwirrt als hilft, die Welt besser zu verstehen. Was lesen die da wohl in den Seminaren?

    Und: “ Es ist eine Binsenwahrheit wie: Sprache schafft Wirklichkeit.“

    Das ist keineswegs eine Binsenwahrheit sondern Unsinn, bzw. nur eine bestimmte Richtung idealistischer Philosophie die das vertritt. Keineswegs philosophische Gemeingut.

    Kenn jemand eine gute Begründung dafür?

    • „Ansonsten finde ich sie nicht besonders interessant oder attraktiv. Kleine etwas pummlige Frau mit gefärbten Haaren, naja.“

      Das ist aber seeehr wohlwollend formuliert. Ich würde sagen, sie ist eine von denen, bei denen innere und äußere Hässlichkeit Hand in Hand gehen – oder wie ein Kommentator hier schrieb:

      An die könnte man mich dranketten, ich würde mich losrosten.

      • Sowas finde ich jetzt auch übertrieben. Eine Schönheit ist sie nicht und sie ist wohl ein bißchen aufgegangen, aber gleich hässlich?

        • Geschmäcker sind eben verschieden – ich finde sie äußerst unattraktiv.
          Und ich bin sicher nicht der Typ, der auf irgendwelche Models steht.

    • Es ist eine vollkommen überdrehte Binse.

      Es ist klar, dass wir auf analytischer Ebene nur verarbeiten können was wir benennen können. Angst ist ein Gefühl und wir sind ihr machtlos ausgeliefert, aber wenn wir sagen können: Ich habe Angst, Ich habe Angst vor, Ich habe Angst um.

      Dann können wir beginnen diese Angst zu verstehen und mit ihr zu arbeiten. Was ist Angst, was ist Vorsicht, was ist einfach Unwissen, wie kann man damit umgehen und welche angst ist berechtigt und welche nicht.

      So gesehen: erst wenn wir Worte haben die etwas beschreiben haben wir es verstanden. Da unser Verstehen das Bild unserer Welt ist wird es dann für uns ein handhabbarer Teil unserer Welt.

      Das gewisse Leute daraus abgeleitet haben: wenn ich es nicht in Worte fasse, dann existiert es nicht, das ist einfach ihrer unendlichen geistigen Bescheidenheit zuzuorten.

      • Mitunter ist das Leben lustig. Ich hatte mich gefragt, ob ich hier antworte, mich dagegen entschieden und sehe 3 Minuten später in einem Twitter-Thread über Ästhetik die Antwort, die ich nicht in gegebener Zeit hätte formulieren können 🙂

        „When analytic thought, the knife, is applied to experience, something is always killed in the process“

        Wo er recht hat, hat er recht.

    • Sprache schafft Wirklichkeit? War die auf Hogwarts? Wie kann man so dumme Dinge raushauen?
      Brauchen die dann keine Handwerker sondern reden mit dem Rohrbruch?
      Sprache kann höchstens Handlungen begünstigen aber wer schon mal mit seinen Eltern gestritten hat weiß, dass Verhalten und Überzeugung nicht leicht zu ändern ist

      • Das ist nur die konsequente Weiterführung von „Sprache schafft Bewusstsein“ wenn gleichzeitig die Empfindung von Realität mit der Realität gleichgesetzt wird. Die Gefühlswelt wird reell auch wenn morgen die gleiche Situation ganz anders empfunden werden kann.

      • Das ist weibliches Denken aus der Innenwelt.

        „Brauchen die dann keine Handwerker sondern reden mit dem Rohrbruch?“

        Nein, sie reden mit dem Handwerker und dann ist der Rohrbruch weg. Wenn frau sich nicht für das dazwischen interessiert, erscheint es ihr eventuell magisch. Aber es fühlt es sich gut an und das ist frau wichtig 🙂

        • „Nein, sie reden mit dem Handwerker und dann ist der Rohrbruch weg“
          Ich fürchte inzwischen, dass diese Zusammenfassung sehr viel wahrer ist als der sarkastische Tonfall es vermuten lassen würde.
          Weibliche Realität ist „Die hat mich verraten“, „Deren Ruf muss ich ruinieren“ oder „Mit der muss ich mich gutstellen“ und nicht „Das ist kaputt“, „Das Gas ist alle“ oder „So geht das nicht“

      • Vermutlich meinen die damit eher, dass mit der Propaganda und Sprache das Verhalten der Menschen soweit beeinflusst werden, dass sie dann das beabsichtigte Verhalten auch umsetzen.
        Bei der critical racetheory versuchen sie die Rassismusdefinition dahingehend zu ändern, dass z.B. Gewalt gegen Weiße aufgrund der Hautfarbe nicht mehr als Rassismus wahrgenommen werden soll und stattdessen ein „geringeres“ Vergehen darstellt, als dieselbe Tat gegenüber einem Farbigen, welche dann als „Rassismus“ deutlich schwerer wiegt.
        Genau dasselbe versuchen die Feministen mit Wörtern wie Femizid für die Tötung von Frauen, was denselben Effekt bewirken soll. Frauentötung besonders schlimm, für Männertötung soll es noch nicht mal ein Wort geben. Besonders Faszinierend ist es in Nordkorea. Dort gibt es angeblich (lt. Yeonmi Park – Voice of north korea) kein Wort für Liebe, was sich dort dann auch in entsprechend dystopischen zwischenmenschlichen Verhältnissen äußert.
        Es ist also durchaus möglich mit Sprache die Wirklichkeit zu ändern, wenn man es so interpretiert.

        • Mir geht es um die grundsätzliche Behauptung, dass Realität nur durch Sprache erkennbar ist. Ich denke nämlich dass das nicht stimmt. Erstmal erkennen natürlich auch Tiere, die nicht dprechen, die Realität korrekt, sonst könnten sie nicht überleben. Was Menschen betrifft, so ist die unterstellte Trennung zwischen dem erkennenden (bzw. sprechenden) Subjekt und der Realität eine künstliche, gewissermaßen eine Erfindung der idealistischen Philosophie. Menschen denken immer in der Welt, nicht in der Anstraktion der Studierstube des Philosophen. Denken ist immer Teil von Problemlösungsverhalten. Menschen beginnen zu denken, wenn sie ein Problem haben, dass es zu lösen gilt, an einem bestimmten Ort und zu einer bestimmten Zeit. Das „erkennende Subjekt“ ist eine Erfindung der idelaitischen Philosophie (von Descartes über Kant bis zu Habermas), dass in der Realität nicht existiert.

          Und deshalb werden noch so viele Versuche, die Menschen zu bewegen, von Forschenden statt von Forschern, von Politiker*innen usw. zu sprechen, die Realität und die Wahrnehmung der Realitätnicht nicht verändern..

          • Man muss da exakt sein, sonst haben die Kampfschwurbler zu leichtes Spiel. Natürlich ist die Liebe einer Tochter zu Ihrem Vater genau so „real“ wie eine Wassermelone. Aber während die Melone eine ziemlich materielle Sache ist, die man in die Hand nehmen und gegen die Wand werfen kann, was einem bei der Liebe deutlich schwerer fallen dürfte (auch wenn man in der Theorie die Emotion auf Neurotransmitter, feuernde Synapsen usw mappen könnte, also durchaus „materielle“ Sachen). Beliebter Taschenspielertrick religiös-fundamentaler Apologeten, Materialismus zu übersetzen in „da geht’s (nur) um Materie“, und alles andere wird dem metaphysischen, der Seele, dem göttlichen Funken usw. zugeordnet. Und diese „Realität“ lässt sich natürlich manipulieren, durch Worte formen usw. dort greift das Marxsche „Das Sein bestimmt das Bewusstsein“ nur noch sehr bedingt.
            Dass ein paar geistig Herausgeforderte daraus „Bewußstsein schafft Sein“ machen, verwundert nicht, passt es doch so wunderschön in das Foucault’sche „Es gibt nur Machtverhältnisse“ ..

        • „Es ist also durchaus möglich mit Sprache die Wirklichkeit zu ändern, wenn man es so interpretiert.“

          Nein, das ist es nicht. Man kann höchstens das Bewusstsein eines Menschen und die Art und Weise, wie er Dinge interpretiert oder versteht, ändern. Aber Liebe existiert auch, wenn es kein Wort dafür gibt. Und die Welt ist älter als menschliche Sprache.

        • Mir geht es um die grundsätzliche Behauptung, dass Realität nur durch Sprache erkennbar ist.

          Ist insofern irrelevant, da es um den Alltag von Erwachsenen geht. Eventuell noch von Kindern.

          De facto ist Erkenntnis immer mit Sprache verbunden.

          Ich denke mal nicht, daß Habermas so doof ist, eine reine Erkenntnis zu postulieren. Er wird sicherlich deren Eingebettetheit zugestehen.

          Aber vielleicht magst du Habermas einfach nicht, weil du ein Konservativer bist.

          Auch Kant hat doch schon die „reine Vernunft“ kritisiert.

          Diese Philosophie-Debatten finde ich immer wieder lustig. Weil sie nämlich vor allem eines sind: stark überbewertet, weltfremd, akademisch, reduktionistisch, idealisierend etc. Eben Geisteswissenschaften. Es sind letztlich sehr theoretische Probleme mit nahezu null Relevanz für den Alltag.

          Über die Sprachthesen der Bolschewoken müssen wir nicht reden. Die sind aber vor allem aus anderen Gründen lächerlich. Weil sie rein formalistisch argumentieren – und irgendwelche innerlichen Effekte postulieren, die eben nichts weiter sind als (zufällig ideologiekonforme) Postulate. Keiner von diesen Spinnern hat je bewiesen, daß die Welt besser oder gerechter werde durch die „richtige Sprache“. Mal ganz abgesehen davon, daß man regelrecht geisteskrank sein muß, um solch einen Unsinn zu vertreten. 🙂

          Und da sind wir wieder beim Grundproblem der Geisteswissenschaften: alles sehr wackelige Gerüste, die nicht nur irrelevant sind für den Alltag, sondern von diesem auch noch erbarmungslos zertrampelt werden.

          Der Akademia mangelt es vor allem an dieser hier skizzierten praktischen Intelligenz. Ihr vom Alltag gelöster Theoretizismus schafft ganz neue Formen der Dummheit. Ironischerweise fehlt den Leuten hier so etwas wie Weiblichkeit oder Yin. Also Erdung und all diese Dinge. Die Bolschewoken sind es, denen dringend mal eine Portion gesunder Weiblichkeit guttäte.

          Ist ja auch kein Zufall, daß dieser Sprachscheiß von irgendwelchen lesbischen Mannweibern ersonnen wurde. 🙂

          Deshalb seien hier auch noch mal die proletarisierten Ossis gelobet. Dieser ganze Gender-Scheiß ist letztlich nur in einem narzißtischen, überintellektuellen westdeutschen Milieu möglich, das sich für etwas Besseres hält.

          • Womit genau habe ich denn keine Ahnung?

            Es fällt auf, daß hier wieder das Mittel der pauschalen, völlig argumentfreien Kritik gewählt wird. Ähnlich wie das einige Leute hier machen.

            Ich habe zunehmend den Eindruck, daß es sich bei der „Männerbewegung“ um einen großen Kindergarten handelt.

            Ganz offensichtlich haben meine Argumente zu viel Gewicht oder du bist überfordert. Eine soueräne Antwort ist das jedenfalls nicht.

            Das größte Rätsel bleibt, wie solche Leute sich selbst überhaupt ernst nehmen und sich noch im Spiegel anschauen können.

          • @Genderhonk

            Das ist Bullshit. Ich hatte in Thüringen etliche Jahre mit feministischen Funktionärinnen und ihren männlichen Steigbügelhaltern zu tun. Die nehmen sich genau nichts im Vergleich zu ihren „westdeutschen“ Kollegen.

          • >narzißtischen, überintellektuellen westdeutschen Milieu
            Aber die Rebellion eines blockwartenden Ostdeutschen darf dennoch kein Grund sein, Narzissmus immer falsch zu schreiben. Auch die neue Rechtschreibung kann man nicht dafür verantwortlich machen.
            Straße. Füße. Strauß. Beißen -> laaaanger Vokal oder Diphthong vor dem ß.
            Risse, Presse, Küsse, NARZISSE -> kurzer Vokal vor dem ss
            Zur Strafe schreibst Du das jetzt hundert mal!

      • Bin gerade über Untenstehendes gestolpert. Wenn die Erfolg haben wird in Zukunft behauptet werden können, dass in mittelalterlichen Armeen 50% Frauen kämpften denn es wird keine Fachartikel mehr geben die etwas anderes sagen. Und dann kann man sagen, dass Frauen genauso stark wie Männer sind denn ansonsten hätten sie ja nicht mitgekämpft. Und alle Frauen die Heute schwächer sind sind das nur sind weil sie unterdrückt werden.
        https://www.thecollegefix.com/gender-activists-push-to-bar-anthropologists-from-identifying-human-remains-as-male-or-female/

  4. Und dann kommt sie auch noch mit Heidegger, dem alten Nazi, das geht ja mal überhaupt gar nicht! Kann sich nur noch um Minuten handeln bis Alex hier aufschlägt und darauf hinweist (in dem Fall sogar zurecht) dass der Mann außerdem die eine oder andere antisemitische Tendenz hatte 😉

  5. Ich finde es vor allem wichtig darauf hinzuweisen, daß Paßmanns Äußerungen voll von dem üblichen redundanten, völlig arbiträren Bullshit sind, den man heute so denkt, wenn man nicht denken kann.

    Also diese ganzen pauschalen Postulate von wegen „Gender-Prägung“, „Sprachmacht“ etc. Auch Paßmann lebt vom Kerngeschäft von Ideologien: Einfach irgendein abstraktes System der Ungerechtigkeit und Entfremdung postulieren.

    Diese Figur ist ein Fetisch – die Begründungszusammenhänge variieren, sind völlig beliebig, widersprüchlich etc. Hauptsache die Figur steht.

    So funktionieren alle Ideologien. Sieht man ja auch schön an Leuten wie Adrian hier, die wie geistig Behinderte an ihrer Auffassung festhalten, nationale Klimapolitik sei per se sinnlos und basiere auf Illusionen. Sie halten an solchen Bildern fest, weil sie dumm sein wollen, weil sie Angst vor der Wahrheit haben.

    Angesichts der Twitter-Reaktionen auf Paßmann sieht man auch noch mal schön, daß diese Leute eigentlich eine Therapie bitter nötig haben und in Wirklichkeit Kindheitskomplexe reinszenieren.

    Paßmann ist eine strunzdumme Tussi und sollte nicht überbewertet werden. Hate Speech hat sie auch schon von sich gegeben:

    https://hassundhetze.home.blog/2021/04/10/sophie-passmann-vielleicht-bist-du-einfach-sehr-sehr-dumm/

    • „Ich finde es vor allem wichtig darauf hinzuweisen, daß Paßmanns Äußerungen voll von dem üblichen redundanten, völlig arbiträren Bullshit sind, den man heute so denkt, wenn man nicht denken kann.“

      Nun, das hat sie ja mit Dir gemeinsam.

      „Sieht man ja auch schön an Leuten wie Adrian hier, die wie geistig Behinderte an ihrer Auffassung festhalten, nationale Klimapolitik sei per se sinnlos und basiere auf Illusionen. Sie halten an solchen Bildern fest, weil sie dumm sein wollen, weil sie Angst vor der Wahrheit haben.“

      Du hast noch immer nicht die Frage beantwortet, wie das Weltklima in 100 Jahren aussieht, wenn alle Deutschen ab morgen auf Fleisch verzichten und ein Tempolimit eingeführt wird.

      • Nun, das hat sie ja mit Dir gemeinsam.

        Ich finde es auffällig, daß solche Ein-Satz-Kritiken nie begründet oder dargelegt werden. Ein gewisser Shitstan Rosenkranz agiert sehr ähnlich.

        Ich finde das ziemlich infantil. Und es liegt sicherlich daran, daß die Leute sich nicht eingestehen können, daß sie argumentativ unterlegen sind.

        Du hast noch immer nicht die Frage beantwortet, wie das Weltklima in 100 Jahren aussieht, wenn alle Deutschen ab morgen auf Fleisch verzichten und ein Tempolimit eingeführt wird.

        Ich danke dir für solche Sätze. Sie illustrieren noch mal die extreme Dummheit, die möglich ist und die manche Leute auch bei sich selbst durchgehen lassen.

        Du hast mir diese Frage nie gestellt.

        Und ihre Beantwortung ist irrelevant, da Fleischverzicht und Tempolimit unabhängig davon, wie das Klima in 100 Jahren aussieht, sinnvolle Dinge sind.

        Es behauptet auch niemand, die Effekte bestimmter, kleiner Co2-Reduktionen genau vorhersagen zu können.

        Deine Verzweiflung muß immens sein, wenn du dich zu solchen Formen der Dummheit hinreißen läßt.

        Erinnert mich an das Geschwafel eines Sudelede im DDR-Fernsehen. Du solltest dich mit deinen traumatischen Kindheitserfahrungen auseinandersetzen. Das führt automatisch zu mehr Reife.

        PS: Hättest du ein absolutes Minimum an Intelligenz, würdest du dir selbst die Frage stellen, wieviel genau du in 10 Jahren wiegst, wenn du dich gesünder ernährst. Kannst du das genau vorhersagen?

        Das Schöne ist, daß die Zeit über Leute wie dich einfach hinwegfegt. Sie können ihr ganzes Leben nur dummes Zeug erzählen. Es interessiert immer weniger Leute. Du mußt große Probleme haben angesichts all des Schwachsinns, den du so erzählst und immer wieder neu auflegst – ohne den geringsten Lerneffekt.

        Die Geiseshaltung ist exakt dieselbe wie bei den Bolschewokis.

        Möge uns das Schicksal bewahren vor den konservativen Kritikern der politischen Korrektheit.

        • „da Fleischverzicht und Tempolimit unabhängig davon, wie das Klima in 100 Jahren aussieht, sinnvolle Dinge sind.“

          Das siehst Du so. Ich nicht.

          „Die Geiseshaltung ist exakt dieselbe wie bei den Bolschewokis.“

          Nein. Die Bolschewokis wollen die Welt verändern und Menschen zu einem bestimmten Lebensstil erziehen. Ich nicht. Ich möchte einfach nur in Ruhe mein Leben leben.

          • Beim „Tempolimit“ schwingt immer arg viel Neid mit, zumindest kommt mir das so vor, oder es wird von Leuten gefordert, welche die Autobahn nur von der einen Fahrt für den Führerschein, oder vom Hörensagen kennen.
            Die Wirkung auf’s Klima wäre minimal (v.a. da eh ein Ende der Verbrennungsmotoren kommen soll) und was die Toten angeht, hat zB Österreich mit Limit glaub 30% mehr Verkehrstote pro gefahrene km.
            Unsere Autobahnen sind sicher und die gesparte Zeit bekommt man einfach nicht wieder.
            Mag sein, dass Andere gerne gemütlich ihre Spritztouren unternehmen aber ich möchte meine Fahrtzeiten so gering wie möglich halten. Bei meinem alten AG hatte ich aber auch 1.500-2.000km pro Woche zu fahren, davon viel Autobahn und nein das wurde nicht als Arbeitszeit gewertet, sondern per Pauschale erledigt. Danach sieht man die Sache womöglich anders als jemand der per ÖPNV oder Fahrrad zum Arbeitsplatz kommen kann.

          • Ich kenne die Autobahn aus Deutschland und aus anderen Ländern. Deswegen bin ich für ein Tempolimit.

        • „Und ihre Beantwortung ist irrelevant, da Fleischverzicht und Tempolimit unabhängig davon, wie das Klima in 100 Jahren aussieht, sinnvolle Dinge sind.“

          Klar. Wenn man mit der Klimakatastrophe nicht weiterkommt, wird einfach behauptet, dass es auch so sinnvoll sei… Der übliche frei erfundene Bullshit!

          • @Genderhonk

            Du weißt von der Männerbewegung doch genau so wenig wie von all den anderen Dingen, die Du hier ausdünstest. Oder hattest Du etwa schon mit Aktiven in Ost und West zu tun? Wenn ja, mit wem, mit welchen Initiativen und Projekt(verantwortlich)en?

          • Du weißt von der Männerbewegung doch genau so wenig wie von all den anderen Dingen, die Du hier ausdünstest

            Dann weiß ich ja erstaunlich wenig. Jetzt müßtest du das nur noch belegen können, um nicht als Narzißt mit Minderwertigkeitskomplexen zu gelten.

            Mit „Männerbewegung“ meine ich logischerweise nicht jeden Winkel, sondern eben die Leute, mit denen man so zu tun hat.

            Und du bist einer der Leute aus diesem Milieu, deren Schwachsinnsniveau wohl kaum zu toppen ist.

            Sind diese Leute da so wie du, dann kann man diese ganze Bewegung komplett vergessen: Heulende Muttisöhnchen, die gegen das Matriarchat ihrer Kindheit kämpfen und schluchzen, wenn man mal etwas Positives über Frauen sagt oder typische männliche Marotten erwähnt.

            Ich habe aber den Eindruck, daß die Leute bei MANNdat z.B. vernünftiger sind.

            Tristan Rosenkranz
            17. April 2022 um 5:57 pm

            Kannst Du Dich selber eigentlich ernst nehmen? Wenn’s sonst keiner macht…

            Tristan Rosenkranz
            4. Mai 2022 um 3:41 pm

            @Genderhonk

            Haderst Du mal wieder mit Deinem IQ? Och, das ist aber schade…

            Tristan Rosenkranz
            4. Mai 2022 um 3:48 pm

            Das ist n Mann. N kleiner Mann. Weil wegen Kleine-Mann-Syndrom und so…

            Tristan Rosenkranz
            7. Mai 2022 um 5:44 am

            Einfach labern lassen, er hört sich halt gerne reden. Weiß der Geier, warum, zu sagen hat er ja nicht wirklich was.

            Tristan Rosenkranz
            23. April 2022 um 2:26 pm

            Der einzige Effekt Deines Getrolls ist das redundante Aufzeigen Deiner inhaltlich vollumfänglichen Verzichtbarkeit.

            Tristan Rosenkranz
            26. Mai 2022 um 5:58 am

            @Genderhonk

            Du bist so ein Winzling, dass es fast schon an Comedy grenzt, wie Du Dich hier windest.

            Wo liege ich denn falsch bei dem, was ich sonst so sage? Hast du da ein Beispiel?

            Ich fürchte nämlich, du hast keines und willst einfach nur mal dumm herumprollen.

            Wegen Leuten wie dir äußere ich mich in letzter Zeit durchaus kritisch bzgl. der Männerbewegung. Na ja. Versuch’s mal mit Argumenten. Damit scheinst du grundsätzliche Probleme zu haben.

          • Ach, und meine Frage hast Du nicht beantwortet: Mit welchen Männerrechtlern hattest Du bislang aktiv zu tun?

  6. Cooles Popcorn-Thema. Sehr unterhaltsam wenn Frauen sich öffentlich gegenseitig dissen. Und man lernt neue Begriffe. „gaslight gatekeep girlboss Feminismus“ 😀

  7. Nice, dieser feministische Hass unter den Aggressorinnen einer mit humanen Bedürfnissen nicht vereinbaren Ideologie namens Feminismus.

    Gibt es eigentlich ein Bestreben diese Menschenfeindinnen vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen? Sollte mittlereweile nicht klar sein, dass solche Akteurinnen eine gesellschaftszersetzende Funktion übernehmen? Mutige wie Passmann braucht es einfach mehr.

    • Die ist nicht mutig, Jolanda. Die ist einfach nur nicht ganz so doof wie meinetwegen Hengameh, Deniz und wie sie alle heißen.

      Das, was sie labert, ist letztlich auch völlig beliebig, auch wenn sie es in die „richtige“ Richtung benutzt. Das Schlimme an den zitierten Äußerungen ist doch, daß es letztlich auch nur Behauptungen sind, auch wenn sie damit nun gegen die Bolschewoken austeilt.

      Es handelt sich um pauschale delegitimierende oder affirmierende Konstruktionen. Dabei kann man durchaus die Meinung vertreten, daß es etwas bringt, wenn eine Neqerin etwas über realen Rassismus berichtet. Es ist letztlich zum großen Teil Spekulation, was die Wirkung solcher Artikulationen ist.

      Es ist letztlich nichts als ein lächerlicher Prinzessinnenstreit, wo eine pauschale Deutung gegen die andere steht.

      So funktionieren „Geisteswissenschaften“ häufig. Man jongliert mit „Realitäten“, die erst mal nur reine Setzungen sind, keineswegs gesichert.

      Letztlich alles ein riesiger Kindergarten.

      Wenn die Frau wirklich Ahnung von Philosophie hätte, würde sie so etwas wie ich hier schreiben. 🙂

      Das größte Problem ist die mangelnde Skepsis gegenüber geistigen Konstrukten. Bzw. das lächerliche Verständnis von „Dekonstruktion“. Diese Leute sind so verpeilt, daß sie nicht merken, daß sie sehr selektiv „dekonstruieren“. Eben so, wie man es braucht.

      Deshalb teile ich auch immer gerne beherzt gegen die Konservativen hier aus. Denn die sind häufig genau so verpeilt wie die Bolschewoken.

  8. Hier kann man mal wieder sehen, wie Frauen von Hassrede im Internet besonders betroffen(TM) sind.
    Schlimm, schlimm. Ich hätte ja Mitleid, aber als Mann sind mir Gefühle natürlich fremd.

  9. Pingback: Ist Sophie Passmann wirklich kein alter, weißer Mann – apokolokynthose

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