Selbermach Samstag

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Zwischen einem Kommentar, der nur einen Link oder einen Tweet ohne Besprechung des dort gesagten enthält, sollten mindestens 5 Kommentare anderer liegen, damit noch eine Diskussion erfolgen kann.

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

67 Gedanken zu “Selbermach Samstag

  1. Eine Anlaufstelle für Low-Level-Denunziantentum soll in NRW entstehen. Dort können sicher bald auch Menschen gemeldet werden, die nicht korrekt gendern, diskriminierende Vokabeln aussprechen, „Layla“ hören, ihren Müll nicht richtig trennen oder länger als 10 Minuten duschen.

    So entsteht eine interessante Datenbank. Was kann man denn mit solchen personenbezogenen Daten unterhalb der Strafbarkeitsgrenze anfangen?

    https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/queerfeindlichkeit-gruene-ministerin-plant-meldestelle-unterhalb-der-strafbarkei-80709978.bild.html

    • 99.9% metoo-Falschbeschuldigerinnen gefällt diese Maßnahme.

      Das Meldestellenwesen erinnert mich an die kackfrechen Rotzmädel, die einen geärgert haben und dann plärrend zur Kindergärtnerin rannten, weil mann sie dafür an den Haaren gezogen hat. Oder sie petzen einfach so, weil mann nicht so will, wie sie wollen.
      Und wenn frau erwachsen ist und Macht bekommt,kann sie ihr Denunziantentum voll ausleben. Bravo.

  2. https://jungefreiheit.de/wissen/natur-und-technik/2022/vollbrecht-vortrag/

    „Die Humboldt-Universität in Berlin-Mitte: Vor dem großen Eingang in der Dorotheenstraße sitzen Polizisten im Mannschaftswagen. Menschen warten geduldig und lassen sich von Universitätsmitarbeitern im Gebäude die Taschen kontrollieren. Gefährliche Gegenstände, Flaschen und Rucksäcke größer als DIN A4 sind verboten. Erst nach bestandener Sicherheitsüberprüfung dürfen vorher via Internet angemeldete Besucher in den Hörsaal im dritten Stock. Der Grund für den Einsatz: Ein Biologievortrag über den Zackenbarsch und die Seeanemone.“

    Deutschland im Jahre 2022

  3. Was für eine widerwärtige Scheisse. Eine offemsichtliche und schamlose Instrumentalisierung des Holocaust. Der Rücktritt von Roth ist gerade deshalb nur noch dringender geboten als je zuvor!

  4. Was Neues von Deutschlands führemdem Anti-Intellektuellen-Blatt „Die Zeit“:

    „Als Hexe fühle ich mich als Teil einer magischen Gemeinschaft. Gerade über Instagram habe ich viele andere Hexen kennengelernt, die ihre Rituale zeigen und Lust haben, sich auszutauschen. Hier lernt jeder von jedem.“

    • Na wunderbar. Endlich hat ZEIT Online das Niveau, auf welchem ich es seit 10 Jahren einschätze.
      Nur noch selten schaue ich dort vorbei. Aber jedes mal überkommt mich ein Würgereiz und Schwindel. Die BILD ist vermutlich glaubwürdiger, PI News und RT Deutschland ehrlicher und die SZ aufrichtiger als dieses elende Fischblatt ZEIT. Wie konnte es nur so weit kommen…? Ach so, die sind ja feministisch, diese ZEIT Macherinnen.

  5. TÄTERINNEN

    https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/autofahrerin-verursacht-toedlichen-unfall-und-faehrt-weiter-18176653.html

    „Eine Autofahrerin hat mit ihrem Wagen mitten auf einer Straße in Düsseldorf gewendet, damit mutmaßlich einen tödlichen Motorradunfall verursacht – und ist danach von der Unfallstelle geflüchtet. Ein 60 Jahre alter Motorradfahrer sei bei dem Ausweichmanöver gestürzt und gegen den Metallschutzbügel eines Baums geprallt, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Er starb wenig später im Krankenhaus.
    […]
    Die Polizei teilte mit, Zeugen zufolge habe die Frau nach dem Unfall noch angehalten, sei zu dem Verletzten gegangen, dann aber davongefahren – mit Verweis auf ihre Arbeit. Sie soll weder die Notrufnummer gewählt, noch anderweitig nach Hilfe gerufen haben.

    Wie Focus Online mit Verweis auf einen Bericht der Tageszeitung Rheinische Post berichtete, habe die Fahrerin zudem ein Foto des Unfallsorts gemacht, bevor sie weitergefahren ist.“

    Die moderne Frau weiß heute eindeutig Prioritäten zu setzen, wenn es darum alte weiße Männer aus der Gesellschaft zu schaffen.
    Arbeit geht vor. Nur ein toter alter weißer Mann ist ein guter Mann.

  6. Frauenmistmythen

    https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/management-mehr-frauen-rentieren-sich-18173527.html

    Unternehmen mit Frauen an der Spitze bilanzieren ertragreicher als Unternehmen ohne. Diesen Schluss legt eine Untersuchung des Complexity Science Hub Vienna (CSH) nahe, in der ein Zusammenhang zwischen Frauen im Vorstand und der Ertragskraft anhand japanischer Firmen untersucht wurde.

    Die Studie – im Fachmedium International Review of Financial Analysis veröffentlicht – stützt sich auf Daten von rund 4000 börsennotierten japanischen Unternehmen, die zwischen 2004 und 2013 erhoben wurden. Nach Aussagen des Hauptautors Matthias Raddant handelt es sich dabei um eine der größten jemals für entwickelte Volkswirtschaften analysierten Stichproben.

    Firmen mit mindestens einem weiblichen Vorstandsmitglied schnitten hinsichtlich ihrer Ertragskraft besser ab als solche ohne Frauen im Vorstand, zeigt die Analyse. Dabei wurde nicht nur der Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Leistung und Frauenanteil in der Führung gemessen, sondern auch die Entwicklung einer Gruppe weiblicher Vorstandsmitglieder und ihrer beruflichen Netzwerke über die Jahre ­hinweg. [..]

    Hat die (Sozial-)Wissenschaft eigentlich schon festgestellt, dass Zitronenfalter Zitronen falten?

    • „Jeder der irgendwie kann verschwindet aus Cuba. Das sagt ja wohl alles.“

      Das außerdem. Allerdings hab ich gelesen, dass es den Kubanern trotz Embargo immer noch besser geht als den Menschen in den anderen lateinamerikanischen Ländern (trotz deren höheren Pro-Kopf-Einkommens), deren extremer sozialer Ungleichheit sei dank. Offenbar ist der realexistierende Sozialismus zwar schlimm, aber nicht das schlimmste an denkbaren Systemen (sofern kein stalinistischer oder maoistischer Terror vorherrscht).

      Nein, ich bin kein Befürworter des Kuba-Sozialismus! Da gibt es weeeeessseeennttliiiccchhh bessere Systeme.

    • Meines Wissens waren die Voraussetzungen nicht gegeben, die Landwirte hätten etwa viel mehr Tiermist benötigt, als produziert wurde usw. Klingt wie klassisch altkluge Politik, die vollkommen realitätsfremde Vorgaben macht. Normale Biolandwirte machen das meist aus Leidenschaft, müssen dabei eine ziemliche Lernkurve bewältigen um die konventionellen Sachen zu ersetzen und haben auch einiges an Mehrarbeit. Ein konventioneller Landwirt, den man zwingt, wird fast zwangsweise auf die Nase fallen.

      Ob eine Umstellung auf reine Bioproduktion möglich ist, würde ich aus diesem Beispiel nicht ableiten wollen, was man aber auf jeden Fall schlußfolgern muss: übers Knie brechen sollte man sowas nicht.

  7. Die deutsche Regierung hat jetzt Siemens Energy bescheinigt, daß keine Sanktionsverletzungen vorliegen, wenn die benötigte NS1-Turbine von Kanada nach Deutschland und von dort nach Russland transportiert wird.

    https://www.welt.de/wirtschaft/article239941777/Siemens-Energy-Nord-Stream-Gasturbine-braucht-keine-Genehmigung-fuer-die-Lieferung-nach-Russland.html

    Für diese Bescheinigung hat sie sich mehrere Wochen Zeit gelassen.
    Gazprom hatte geplant, NS1 in fünf Tagen, am 21.7., wieder in Betrieb zu nehmen. Das wird wahrscheinlich nichts.

  8. Ist auch sehr bequem, wenn man dieses Denkmodell als fix und unveränderbar ansieht. Dann kann die angeblich unterdrückten Frauen die angeblich unterdrückenden Männer verbieten irgendwas zu tun oder sie in ihrer Freiheit einschränken, und sie selbst dann immer noch als die Unterdrückten ansehen.

    • Ich wiederhole mich, aber sowas ist für mich das Ergebnis einer schon Jahrzehnte andauernden Entmenschlichung zuerst weißer Männer durch Feministinnen und dann aller Weißen durch die Intersektionalisten. Den Schwarzen wird die Wut doch wahrscheinlich schon in der Schule eingetrichtert und jede ihr unangemessenen Verhaltensweise hingegen mit ihrer angeblichen Unterdrückung entschuldigt.

  9. lol

    Wenn wir die heiße Luft aus der Politik irgendwie speichern könnten, könnte uns Putins Gas egal sein.

    https://tarnkappe.info/artikel/rechtssachen/internet-archive-vs-buchverlage-summarisches-urteil-angestrebt-244328.html

  10. Das sprichwörtliche Mittelalter, es existiert tatsächlich

    Ein Gailileo-Moment der Gegenwart, die sich für so aufgeklärt hält.

  11. Die Regierung sollte allein wegen der unerbrachten Solidarität verfolgt werden…..

    SIe lügten dreist und sind sich ihrer Sache dabei so sicher, es ist erstaunlich.

  12. https://www.wiwo.de/politik/deutschland/tauchsieder-fuerchtet-euch-nicht/28512728-all.html

    Bemerkenswert! EIne ellenlange Diagnose zur legendären deutschen „Angst“ und keine Erwähnung der allergrössten aller deutschen Ängste, die Furcht von dem „menschengemachten Klimawandel“…… Und das, obwohl die der zentrale Grund für die Ergebenheit gegenüber dem „billigen Russengas“ war? Vollkommenes Vergessen dieser höchsten aller deutschen Ängste, auch hier:

    Und warum lässt sich die Bundesregierung von Furchtsamkeit (vor dem Atomtod, vor einer Eskalation des Krieges, vor sozialen Unruhen in Deutschland) regieren?

    Soviel Aufklärung soll dann doch nicht sein. Und wie hätte das mit dem Klimawandel nicht perfekt gepasst, hierhin:

    Noch nie war German Angst wörtlicher zu nehmen: Als Synonym für Weltflucht und außenpolitische Verantwortungsdiffusion – für eine nach innen gekehrte Ängstlichkeit, die politisch unbestimmbar sein will wie die Corona-Angst, weil sie sich vor dem Außen, vor der eigentlichen Angstquelle, vor Putin fürchtet.

  13. Scheinbar geht es aktuell Sophie Passmann („Alte weiße Männer“) von intersektionaler Seite an den Kragen:

    Anscheinend hat sie in einem Interview etwas falsches gesagt, was den narzisstischen PoC nicht so ganz passt. Naja so lange sie sich selbst zerfleischen… 😉

  14. lovely

    Das Land oder der Kontinent nur für solche Frauen halte ich immer noch für eine gute Idee.

  15. Achtung, Achtung!

    Der Justizminister kündigt offiziell das neue feministische Strafrecht an. Zunächst werden nicht die Gesetze im Einzelnen abgewandelt oder ergänzt, sondern nur §46 StGB geschlechtsspezifisch angepasst, in dem die Strafzumessung geregelt wird.

    Demnach wird künftig eine Frau, die eine Frau aus den gleichen Motiven und unter den gleichen Umständen verletzt oder umbringt, eine geringere Strafe erhalten als ein Mann.
    Für das Umbringen eines Mannes können sich weiterhin beide Geschlechter eine entsprechend geringere Strafe erhoffen.

    https://www.tagesschau.de/inland/buschmann-gewalt-gegen-frauen-strenger-bestrafen-101.html

    Ein wichtiger Etappensieg des Feminismus, die Höherwertigkeit der Frau im Staatsfeminismus formal zu zementieren.

    • Verstößt das nicht gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz? Müsste man das nicht damit kippen können? Angenommen wir hätten noch ein funktionierendes Verfassungsgericht?

      Unser Justizminister Buschmann ist übrigens FDPler, mit der AfD würde es sowas ziemlich sicher nicht geben.

      • mit der AfD würde es sowas ziemlich sicher nicht geben
        Bin ich gar nicht so sicher. Die besondere Schutzwürdigkeit der Frau ist auch in der AfD-DNA verankert. Wenn auch in einer klassischen Ausformung.

        • Ja, ganz sicher kann man nie sein, aber es ist zumindest die einzige antiwoke Partei, die mir auf Anhieb einfällt und die meisten Mitglieder waren schonmal berufstätig und können einigermaßen logisch denken (im Parlament keine Selbstverständlichkeit).

      • Verstößt das nicht gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz? Müsste man das nicht damit kippen können? Angenommen wir hätten noch ein funktionierendes Verfassungsgericht?

        Ja, das dürfte ziemlich eindeutig gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz verstoßen, wenn man nur Frauenfeindlichkeit, nicht aber Männerfälligkeit als strafverschärfend ansieht. Eine sachliche Begründung für diese Differenzierung ist für mich jedenfalls nicht erkennbar, auch unter „Gleichstellungsgesichtspunkten“ nicht. Nur haben wir leider kein funktionierendes Verfassungsgericht mehr…

        Unser Justizminister Buschmann ist übrigens FDPler

        Ich glaube nicht dass die Idee von Buschmann stammt. Hat er meines Wissens auch ausdrücklich gesagt, dass diese Änderung im Koalitionsvertrag vereinbart wurde. War offenbar eine Kröte, die die FDP bereit war zu schlucken, und Buschmann als Justizminister muss jetzt halt den Wunsch der Rot-Grünen umsetzen.
        Aber vielleicht schreibt Buschmann, obwohl als Aufhänger klar die Frauenfeindlichkeit dienen soll, die Änderung geschlechtsneutral ins Gesetz. Das wäre dann wohl zulässig. Wenn auch eigentlich unnötig, denn die Gesetzesfassung lässt auch jetzt schon eine angemessene Bewertung gezielter geschlechtsbasierter Gewalt zu, dafür braucht man eigentlich keinen speziellen Tatbestand.

        • vielleicht schreibt Buschmann, obwohl als Aufhänger klar die Frauenfeindlichkeit dienen soll, die Änderung geschlechtsneutral ins Gesetz

          Wie sollte das denn aussehen können? Immer wenn ein Repräsentant des einen Geschlechtes jemanden vom anderen verletzt oder tötet, ist die Strafe höher anzusetzen? Da würde ja die Argumentation des Frauenschutzes ins Leere laufen, denn dann ginge es ja um den besonderen Schutz des einen binären Geschlechts vor dem anderen. Buschmann hat ja explizit den Paragraphen benannt, in dem es um Strafzumessung geht.

          Außerdem wäre auch eine geschlechtsneutrale Auslegung in jedem Einzelfall ein Verstoß gegen §3 GG.

          Ich denke, Buschmann ahnt noch gar nicht, was für ein faules Ei ihm da von der feministischen Lobby ins Nest gelegt wurde.

          Wenn man seine Frau umbringen will, meldet man sich vorher beim Standesamt zur Frau um. Dann bekommt man nicht nur eine mildere Strafe, sondern auch ein eigenes Knast-Harem.
          Irgendwie wirkt das alles wie aus einem schlechten Film.

          • Wie sollte das denn aussehen können?

            Im Tagesschau-Artiklel steht u.a.:

            Laut Buschmanns Gesetzentwurf soll der Paragraf um „geschlechtsspezifische“ und „gegen die sexuelle Orientierung gerichtete“ Beweggründe ergänzt werden.

            § 46 Abs. 2 StGB könnte deshalb z.b. so gefasst werden:

            (2) Bei der Zumessung wägt das Gericht die Umstände, die für und gegen den Täter sprechen, gegeneinander ab. Dabei kommen namentlich in Betracht:

            die Beweggründe und die Ziele des Täters, besonders auch rassistische, fremdenfeindliche, antisemitische, geschlechtsspezifische und gegen die sexuelle Orientierung gerichtete oder sonstige menschenverachtende,

          • Verstehe. Dann wird bei Ali einfach vom entscheidenden Richtenden ein geschlechtsspezifischer Beweggrund angenommen – und bei Olga eben nicht.

            Aber eigentlich läuft es doch schon heute so. Es sind nur wenige Frauen inhaftiert und viel mehr Männer. Wenn eine Frau einen Mann tötet, dann ist das oft „Notwehr“, wenn ein Mann eine Frau umbringt in der Regel eine grausame Tat, ein Femizid.

            Was wiederum die Frage aufwirft, warum dann eine solche Änderung angestoßen wird. Ich glaube ja nach wie vor, dass das der Grundstein für die geschlechtsbezogene Ungleichbehandlung per Gesetz sein soll. Wenn so die Ungleichbehandlung festgeschrieben wird, ist es bei allen anderen Normen dann nur noch eine Formalität.

            Wieder mal wäre es schön, wenn ich irre.

    • Zitat: Jeden Tag erfahren Frauen Gewalt durch Männer – einfach nur, weil sie frei und selbstbestimmt leben wollen. Jeden Tag werden Frauen verletzt, traumatisiert oder sogar getötet – weil sie sich männlichem Herrschaftswahn widersetzen.

      Ob man fragen darf, in welchen Bevölkerungsgruppen es tatsächlich vorkommt, dass Frauen Gewalt erfahren, „nur weil sie frei und selbstbestimmt leben wollen“?
      Und falls die Antwort erwartbar ausfällt – welche Konsequenzen müsste man daraus ziehen?

      • Selbst wenn die Antwort erwartbar ausfällt, ändert das ja nichts an den Taten und dem jeweiligen Straftatbestand. Warum sollte die Misshandlung einer Frau härter geahndet werden als die eines Mannes im Rollstuhl, der von seiner Frau verprügelt wird, wenn er nicht spuren will oder sie schlechte Laune hat?
        Der will vielleicht auch nur frei sein und unabhängig durch die Gegend rollen dürfen.

        Egal, wie man es dreht, die unterschiedliche Bewertung von Straftaten lässt sich am Ende immer nur durch die unterschiedliche Wertigkeit der erklären, die den Menschen beigemessen wird.
        Womit die Parallele zum Rassismus, wenn nicht gar zum Faschismus unübersehbar wird.

        • Das ist richtig, mir ging es in diesem Kommentar allerdings speziell um den Umstand, dass für dieses Gesetz mit einem Sachverhalt argumentiert wird, der in nennenswertem Umfang wohl nur in bestimmten Randgruppen der Gesellschaft vorkommt, aber so getan wird, als sei das ein allgemeines Problem der deutschen Gesellschaft.

      • Die Kreise die solche Gewalt in erster Linie praktizieren, werden vermutlich kultursensibel behandelt oder landen nie vor Gericht, weil alle schweigen oder weil sie zum muslimischen „Friedensrichter“ gehen.

        Während man Klaus, den seine Frau mit Falschbeschuldigungen aus der Wohnung hat werfen lassen, demnächst in den Bau wandert und seinen Job verliert…

    • Das fühlen Frauen einfach. Wenn Männer einen Schutzbedarf von z.B. 8 haben, dann ist der von Frauen 10. Wenn sich der von Männer auf 11 erhöht, dann steigt auch der von Frauen auf mindestens 12. Naturgesetz und so. Gilt auch noch wenn Frauen Vollkasko-Schutz mit persönlichen Kugelfänger bekommen und Männer gar nichts.

      Ich denke es geht den Befürwortern tatsächlich um die Ungleichbehandlung. Wenn das Strafmaß geschlechtsunabhängig erhöht wird, reicht das nicht. Frauen wollen Gleichbehandlung und Specialbehandlung. Die Höherwertigkeit der Frauen muss ins Grundgesetz geschrieben werden. Es nicht zu tun wäre frauenfeindlich. Männer sind das Problem beim Sexismus. Das kann dir jede Feministin erzählen.

      • Exakt. Es geht nur um die Höherwertigkeit.

        Und es wird einfach vollkommen falsch dargestellt. Selbst wenn Frauen im Schnitt körperlich schwächer sind, hat das nichts mit den Taten und deren Ahndung zu tun.
        Wenn die Kugelstoßerin Olga dem kleinen Horst mit der Fettleber eine Bratpfanne über die Rübe zieht, darf das nicht anders abgeurteilt werden, als wenn Muskelmann Ali der Muskelfrau Sabrina eine Pfanne auf den Schädel haut.

        Vielleicht gibt es ja wirklich gewisse Kreise, in denen Männer mehr Gewalt ausüben. Dann sollen sie auch mehr abgeurteilt werden, aber doch nicht anders, nur weil sie als Männer auf die Welt gekommen sind.

        Denn im Grundgesetz heißt es in Artikel 3: „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, (…) benachteiligt oder bevorzugt werden.“

        Feministische Strafgesetzgebung in der geplanten Form verstößt dagegen unzweifelhaft. Erschreckend, wie irrelevant unsere Verfassung inzwischen geworden ist.
        Ich habe immer noch das papiererne Grundgesetz, das ich in meiner Schulzeit bekommen habe. Jetzt muss es bald ins Altpapier.

        • Das sind solche Spinner. Die würden auch behaupten das Männer im Sport nicht stärker und i.d.R. besser sind wie Frauen, aber sobald es dann um Gewalt geht und wer Schutz verdient hat, dann ist für sie eindeutig das Männer stärker sind und nur Frauen Schutz verdient haben. Da sind dann alle Männer stärker und benötigen keinen Schutz.

          Das die Realität so aussehen kann:

          wird bewusst ignoriert.

  16. Auch das noch:

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=85697#h03

    Im Teil b wird beschrieben, dass Europa den süd- und südostasiatischen Ländern das Flüssiggas wegkaufen. Ich bin ja eh gegen die Sanktionen, da sie wirkungslos sind. Damit wäre dann das Problem eh gelöst. Aber das Problem gibt es auch nur, weil Biden die Produktion von Öl und Gas im eigenen Land bekämpft (und dann Saudi-Arabien anfleht mehr Öl zu produzieren…)*!

    * https://twitter.com/ShellenbergerMD/status/1546163216933302273

    • Eine ikonische Äußerung. Vor allem in dem Bariton, in dem Paus sie darbietet.
      Der Feminismus wird sie früher oder später dafür mit seinem Keuschheits-Signaling zermalmen.

      Vielleicht melde ich mich auch mal für ein Jährchen zur Frau um. Wer macht mit?
      Bei mir wird der Standesbeamtende sofort das Frauen-Siegel stempeln, da ich nachweislich eigentlich ein Mädchen werden sollte. Hat aber zum Leidwesen meiner Eltern nicht geklappt.

  17. Männer sind öfter gegenüber anderen Männer gewalttätig, wie gegenüber Frauen.
    Frauen sind öfter gegenüber Männer gewalttätig, wie gegenüber anderen Frauen.

    Aber irgendwie erleben Frauen mehr Gewalt.

    Propaganda funktioniert.

    • Und die Logik dahinter:

      „Drum, um die Gewalt etwas auszugleichen, soll Frauen eher geholfen werden.“

      Die Männer die Gewalt erfahren sind aber nicht automatisch auch die Männer die Gewalt ausüben. Bestraft werden sollen aber alle Männer, während die gewalttätigen Frauen keine Bestrafung auf Frauenseite erfordern.

  18. „Die Quote verschleiere nur das Problem, dass die Partei zu wenige Frauen in Leitungspositionen hätte, sagt Jurastudentin Mert. „Die Junge Union sollte deutlich machen, dass eine Quote nicht mit den Werten der CDU vereinbar ist, und aufzeigen, dass es andere Wege der Frauenförderung gibt.“

    https://genderama.blogspot.com/2022/07/wenn-die-frau-und-nicht-der-feminist.html

    Egal ob sie für oder gegen eine Quote sind, sie wollen eine Sonderbehandlung für Frauen und denken das ein hoher Frauenanteil ein wichtiges Ziel ist… und da Frauen oft Frauenpolitik machen, mag das auch ein Ziel für Frauen sein.

    • Uterusaurier.

      Interessant ist an dem Statement, dass eine Uterusaurierin nichts mit ihrem Nachwuchs teilen möchte. Der Nachwuchs soll komplett „on top“ sein.
      Keine Lebenszeit will sie ihm widmen, weil das ja ihre Optionen einschränkt.

      Die feministische Gier und die Selbstverständlichkeit der eigenen Reproduktionswunscherfüllung, ohne dafür irgendwelche Zugeständnisse machen zu wollen, wirkt schon absurd.

      Wer, außer sie selbst, braucht und will deren Nachwuchs?

  19. Feministische Außenpolitik beseitigt Hürden, Aufnahmeprüfungen für deutsche Diplomaten werden stark vereinfacht, die psychologischen Tests gestrichen, besonders Frauen seien an ihnen gescheitert. https://de.rt.com/inland/143866-parteibuch-und-quote-statt-qualifikation/

    „So sei der psychologische Test gestrichen worden, weil da besonders viele weibliche Kandidaten durchgefallen seien. Der ehemalige Diplomat in Washington, Knut Abraham, meint, dass es künftig auf Parteibuch statt Qualifikation ankommen könnte:

    „Begabung, Fakten und Fachkenntnisse müssen die harten Kriterien bleiben. […] Wir müssen ganz genau aufpassen, dass hier nicht die Axt angelegt wird an die hohe Qualität der Diplomaten-Auswahl.

    Bild: (Bezahlschranke) https://archive.ph/20220720130305/https://www.bild.de/bild-plus/politik/inland/politik-inland/diplomatentest-vereinfacht-baerbocks-gruene-posten-trickserei-80741050.bild.html

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