„Toller Name“ zu geschlechtsangleichenden Operationen und den unterschiedlichen Qualitäten von Ärzten, die sie durchführen (Gastartikel)

Dies ist ein Gastbeitrag von toller Name

Für mich (Ü40 cis Mann) war recht früh klar, daß auch trans Frauen in Frage kommen, sofern sie den Weg operativ komplett gegangen sind oder vorhaben dies zu tun, andere Entscheidungen respektiere ich natürlich, aber die sind nichts für mich. Sprich wenn ich im Fernsehen eine sah, hatte ich nicht diese Ablehnung wie Freunde von mir sondern wußte daß das für mich auch ok ist.

Anfang 2000er ging es für mich in eine größere Stadt und über ein Hobby habe ich erstmals eine TS persönlich kennengelernt, es hat sich schnell eine Freundschaft entwickelt und eines Abends nach ein paar Cocktails sind wir in der Kiste gelandet, wie das eben so passieren kan. Von da an gab es bei mir eben ne Mischung was cis und trans Frauen angeht wobei ich nach und nach eine leichte Präferenz entwickelt habe was trans Frauen angeht. Auch habe ich begonnen mich mit dem trans-Thema stärker auseinanderzusetzen und es hat bisher bei mir mit trans Frauen immer irgendwie ein wenig besser zwischenmenschlich geklappt als mit cis Frauen.

Mir ist zu der Zeit auch was passiert, was ich als „Rumreichen“ bezeichnen würde, sprich wenn eine TS gemerkt hat, daß es für mich kein Problem ist „normal“ auszugehen und ich mich nicht scheue öffentlich mit einer gesehen zu werden wußten das sehr schnell ihre trans Bekannten und die Chance auf ein Date oder mehr mit einer von ihnen war dann etwas höher als mit cis Frauen. Das ist natürlich eine sehr subjektive Beobachtung und inzwischen dürfte das aufgrund der medialen Präsenz von TS anders sein, aber ich gebe zu daß ich das auch genutzt habe. (Beim Thema TS und Dating sind mir über die Jahre generell ein paar hilfreiche Muster aufgefallen, aber die gehören nicht hierher)

Jetzt aber zum Thema von neulich mit GaOps, ich bin kein Casanova daher beschränken sich meine Erfahrungen auf vier verschiedene deutsche Ärzte/Arztpraxen und davon dann bis auf einen je nur ein paar Ergebnisse:

Arzt I hat die Op wohl aus reiner Neugier gemacht und wollte irgendwas Neues testen, sich was beweisen oder wasweißich, das Ergebnis war unter aller Kanone und ich hoffe, daß der das nicht nochmal probiert hat. Um es kurz zu machen, da kommt kein Mann rein und Nachbessern kann man das auch nicht, der betroffenen Dame geht es ansonsten aber gut, sie bereut nichts und kommt damit klar, die Orgasmusfähigkeit an sich ist vorhanden, also kann sie andere Wege als penetrativen Sex nutzen.

Arzt II führt diese Op sehr oft durch und hat in der Szene den Ruf schnell operieren zu wollen. Die Patientinnen landen danach recht oft bei Arzt IV, der beim Nachbessern jenes Kollegen auch schon eine Routine entwickelt hat. Vor dieser erwähnten Nachbesserung war das sowohl für mich als auch die Frauen nichts, mit denen ich das Vergnügen hatte, entweder zu eng, nicht tief genug, oder es befindet sich noch Haut über empfindlichen Stellen, wodurch die Erregung schwieriger wird. Im Ergebnis würde ich sagen, daß bei dem nur 10% auf Anhieb so funktionieren wie man(n) es erwartet, für Frauen die nicht auf Männer stehen und nur die Dysphorie beheben wollen reicht das aber oft aus.

Arzt III ist in der gleichen Stadt wo Arzt IV früher war und wird oft als günstigere Alternative gewählt, macht die Op auch öfter und kann brauchbare Ergebnisse liefern, hier würde ich 50/50 ansetzen aus Sicht eines cis het Mannes. Was ich bei seinen Ergebnissen nicht ok fand waren sowas wie ständiger Ausfluss oder extrem unangenehmer Geruch. Die Sache mit der Tiefe kann hier auch leichter verbessert werden mit ausreichend Bougieren und nach dem was ich erlebt habe ist hier die Orgasmusfähigkeit auch weit öfter vorhanden als bei Arzt II trans Frauen welche hauptsächlich ihre Dysphorie beheben wollen und nicht zwingend auf penetrativen Sex mit Männern aus sind dürften hier die Erfolgsquote natürlich weit höher ansetzen.

Arzt IV ist seit Jahren kurz vor der Rente, hat einen guten Ruf in der Szene und kann es sich erlauben ein paar Euro extra zu verlangen. Sowohl ihn als auch zwei weitere Ärzte seines Teams habe ich persönlich getroffen. Hier sind die Ergebnisse durch die Bank weg gut, nicht nur was ich selbst erlebt habe, bzw. daheim erlebe, sondern auch was Andere berichten. Bei den Ärzten II&III kam durch Nach-Ops und/oder ordentliche Nachsorge oft was raus, was zumindest für mich Sex „normal“ gemacht hat, bei IV allerdings ist es auch für die Frauen besser. Beim Eindringen merke ich bei seiner Methode anfangs einen Unterschied, da ist bei jeder eine Art Hubbel wo man drunter durch muß. Dann klappt’s aber ganz normal. Die Orgasmusfähigkeit ist bei dem Arzt, bzw. dem Team so gut wie immer erhalten, wobei es hier wie auch bei den anderen Ärzten nicht unbedingt durch Penetration klappen muß. Generell brauche ich bei TS sozusagen „andere Handgriffe“ als bei cis Frauen. Natürlich ist jede Frau ein wenig anders, aber paar Gemeinsamkeiten gibt es dann aber doch jeweils bei cis und trans Frauen. Was Tiefe und Breite angeht ist das Ergebnis hier normalerweise auch so gut wie es mit dem Ausgangsmaterial eben werden kann, durch Bougieren kann das aber noch verbessert werden.

So und nun aus cis-het Männersicht, mit den Patientinnen von Arzt IV konnte und kann ich eigentlich immer Spaß haben im Bett (Unterschied ist eben der erwähnte Hubbel) und bei II und III kommt es stark auf den Einzelfall an, wobei III besser ist als II. Bei I ging allerdings gar nichts.

Wenn ich nicht glücklich vergeben währe hätte ich inzwischen wohl versucht

Kurze generelle Anmerkung, für viele hetero TS ist es bereits oft ein Erfolg, wenn „normaler Sex“ mit Männern klappt, da für sie mental die Dysphorie damit nochmal mehr verschwindet. Der Orgasmus tritt für sie ein wenig in den Hintergrund. Daher würde ich weiterhin von 90% Zufriedenheit ausgehen, bei echten TS und Ärzten die halbwegs was drauf haben.

 

39 Gedanken zu “„Toller Name“ zu geschlechtsangleichenden Operationen und den unterschiedlichen Qualitäten von Ärzten, die sie durchführen (Gastartikel)

    • Die feminine Wirkung ist unterschiedlich, wobei ich da Wert drauf lege und ich dementsprechend immer selektiert habe (mal ausgenommen von den Anfängen).
      Viele legen da auch selbst Wert drauf, wodurch es bei manchen sogar etwas übertrieben feminin rüberkommen kann.

  1. Hat sich in deinen Trans-Beziehungen mal irgendetwas herausgeschält, was die Motivation der Herren anbelangt?

    Ich mache dieses Transtheater bekanntlich nicht mit. Für mich sind das Männer. Gibt es da irgendwelche lebensgeschichtlichen Gründe für den Wunsch, eine Frau zu werden? Ist dir da irgendetwas aufgefallen?

    Ein Beispiel wäre der Sohn von Megan Fox, der hier schon mal in einem Artikel besprochen wurde. Es ging um die auffällige Häufigkeit von Transkindern bei Hollywoodstars.

    Der Sohn wird von Fox offenbar als Kuscheltier mißbraucht und sie lehrt ihn, daß alles Männliche schmutzig sei und so. So habe ich das in Erinnerung.

    Für mich ist es da kein Wunder, wenn so ein Kind Transitionswünsche entwickelt.

    Ich finde es befremdlich, wie wenig man offenbar versucht, einen emotionalen Sinn hinter diesen Wünschen zu erkennen. Stattdessen geht man pauschal von einem biologischen Fehler aus, der korrigiert werden müsse. Für mich ist die Psychopathologie der „Transsexualität“ offensichtlich.

    Auch angesichts der Tatsache, daß sehr viele andere psychologische Phänomene wie z.B. Autismus, Sadomasochismus, Pädophilie etc. naturalisiert bzw. biologisiert werden, nur um die traumatischen Hintergründe nicht sehen zu müssen.

    • Soweit mir das erzählt wurde wissen bzw. fühlen echte TS das schon immer irgendwie. Bei denen ist das tatsächlich ein biologischer Fehler, welcher durch Hormone und OPs behoben wird.

      Was du beschreibst habe ich ein paar Mal mitbekommen und waren dann immer noch ein paar Klischees dabei, wie starker Hang zum Masochismus oder es war klar, dass es hier noch Traumata oder psychische Probleme vorliegen welche behandelt werden sollten.

    • @ TollerName

      Du kannst ja mal in Zukunft genauer ein Auge drauf werfen auf diese Dimension. Wie gesagt, wenn es traumatisch ist, dann ist es irgendwie logisch, daß die eigene Geschlechtlichkeit als schmerzhaft erlebt wurde, daß man als Junge abgelehnt oder sexuell mißbraucht wurde. Von der Semantik ist das ja logisch.

      Ich verweise nur mal auf Michael Jackson, der sein Leben lang offenbar Komplexe wegen seiner Hautfarbe hatte und vermutlich als Kind entsprechende rassistische Erfahrungen machen mußte. Der ist ja noch in den Sechzigern aufgewachsen. Von den „normalen“ Mißhandlungen will ich gar nicht reden. Er hat das mal angedeutet. Also vermutlich herrischer Vater, sexueller Mißbrauch und dergleichen.

      Sein ganzes Leben hat er der rassischen Transition gewidmet und ist dabei traurigerweise immer häßlicher geworden. Er ist sozusagen ein Transbleichgesicht. 🙂

      Ich will den psychologisch Interessierteren hier, die die menschliche Psyche nicht als Playmobil, physikalische Formel oder Klospülung betrachten wie einige hier, nur mal veranschaulichen, was psychische Komplexe und Semantiken sind.

      Die kann jeder übrigens in seinem Leben finden, wenn er sich auf die Suche macht und nicht nur funktionieren will.

      Ich befürchte, daß man da auch bei den vermeintlichen Biotransen etwas finden könnte. Man sollte jedenfalls skeptisch bleiben.

      Davon abgesehen ist für mich auch der entscheidende Abturner, daß ich weiß, daß die Transfrau mal ein Mann war. Da kann die noch so gut daherkommen und aussehen. Da bin ich sehr sensibel.

      Und wie ist das mit der Hüfte? Den Schultern? Dem Kinn? Da helfen doch auch die besten Hormone nichts. Eine gewisse Virilität wird sich doch nicht vermeiden lassen, oder?

      Da dieser Artikel vielleicht auch zukünftig von Lesern über Suchmaschinen angesteuert wird, verlinke ich hier mal zu Alice Miller. Für all jene, die sich wirklich für das Verstehen von psychischen Zusammenhängen interessieren. Es ist ja nicht ganz weit hergeholt, daß all das unnötige und vermeidbare Leid in der Welt die Widerspiegelung eines viel tieferen verdrängten Leids aus der Kindheit ist – das man aber nicht wahrhaben will.

      http://alice-miller.com/de

      • Bei Hüfte und Schultern kommt’s drauf an, bei den Asiatinnen merkt man das weniger, bei Europäerinnen schon eher, wobei es da auch bei Cis Frauen viele Unterschiede gibt.
        Mit Kleidung kann da viel kaschiert werden, Hände und Füße sind da schon öfter auffällig.
        Was das Kinn angeht, da gab’s einen guten Doc in Belgien, also generell für’s Gesicht, der is allerdings dieses Jahr verstorben. Die Ergebnisse von dem waren aber recht gut.

        Mit den psychischen Problemen möchte ich mich ehrlich gesagt nicht groß befassen müssen, das sollen die Profis tun, für jene wäre auch die Dimension interessant.
        Jene, die die Transition später bereuen dürften aber zum Großteil hierunter fallen. Das soll jetzt nicht abwertend klingen, aber solche TS sortiert man normerweise vorher schon aus, wie bei Cis Frauen, deren Ballast sozusagen zu groß ist.

          • Ich habe mich mal gründlich rasiert und mir dann eine Damenperücke aufgesetzt. Ich fand mich dann ganz bezaubernd.

            Das betraf allerdings nur den Kopf, der Rest des Körpers ist in dieser Hinsicht hoffnungslos.

  2. Irgendwie finde ich die Vorstellung eine geschlechtsändernden OP gruselig. Ausgerechnet den empfindlichsten und einen der kompliziertesten Bereiche am menschlichen Körper. Na wenns die betreffende Person glücklich macht, warum nicht. Bei den Ärzten hätte ich irgendwie erwartet, dass es da sowas wie einen Informationsaustausch gibt, nicht, dass das teilweise noch so im experimentellen Bereich ist.

    • „Na wenns die betreffende Person glücklich macht, warum nicht.“

      Die meisten macht es nicht glücklich, weil es ein Herumdoktern an Symptomen ist.

      • Vermutlich ja, ich schätze die bräuchten eher eine Psychoanalyse oder sowas. Aber wie da die Mehrheiten sind, weiß ich nicht.

    • Vermutlich ist genau das der Grund, warum das bei den woken so im Trend liegt. Es geht um die am meisten tabuisierte und empfindlichste Stelle des menschlichen Körpers, die man permanent zerstört. Am besten noch bei Kindern. Bei Masochisten und Sadisten könnte das sogar zum Fetisch werden.
      Wirkt alles irgendwie, wie Frankensteins Laboratorium, wo er am Körper hier und da rumschneidet und mal was wegnimmt, mal was dazu macht, wobei ich bei einigen Bildern, insb. Mastektomien manchmal schon ins grübeln komme, ob das nun Arzt oder Metzger war. Könnte auch gut sein, dass manche Ärzte sich da extra wenig Mühe geben, weil sie selber der Auffassung sind, dass das nicht normal ist.

  3. Allein schon das wissen darüber, dass diese Person genetisch ein Mann ist und somit dieses Loch,
    – ich weigere mich hier von Vulva und Vagina zu sprechen – mal Hodensack und Penis waren sorgt dafür keinerlei Sexuelles interesse zu entwickeln.

    • Geht mir genauso. Absolut kein Interesse.
      Was im übrigen interessant ist, da es ja nicht die Optik ist die den Eindruck verändert, sondern die Erkenntnis, dass das ein Mann war. Es ist also ein Effekt der mich als Hete da abschreckt die nichts mit der Optik zu tun hat.

  4. Vielen Dank für die Einblicke.

    Bin da ja sehr unbedarft. Daher musste ich mir das erstmal praktisch vorstellen können. Hier ist es ganz gut erklärt, wie das Designer-Geschlecht (w) hergestellt wird.

    https://www.lubos-kliniken.de/fachbereiche/transgenderzentrum/mann-zu-frau/einzelschritte-der-op/

    Interessant finde ich auch den Claim der Klinik „Schritt für Schritt zum wahren Ich“. Das impliziert, dass das wahre Ich maßgeblich über die Beschaffenheit der Sexualorgane definiert ist, was wiederum meiner Ansicht nach eine weitere Ausgeburt unserer komplett sexualisierten Gesellschaft ist.

    Eigentlich ist doch Sexualität ein banaler und elementarer Vorgang wie essen, atmen oder trinken. Er wird aber gesellschaftlich unglaublich hochgehängt, so dass sogar Geschlechterkriege entstehen. Die Wissenschaft darf keine Vorträge mehr über binäre Geschlechtlichkeit halten – und über die Mann-Frau-Unterschiede füllt sich nicht nur dieses Blog. Feminismus entspringt der Fokussierung auf Sexus.

    Wenn etwas dermaßen hochgejazzt wird, wie z.B. auch neuerdings CO2, dann beginnt sich das Individuum dazu zu verhalten und das eigene Leben und sogar seinen Körper entsprechend anzupassen.
    So wie jeder Husten inzwischen das Grundgefühl einer Corona-Infektion in sich trägt, jeder Sommerregen nach CO2-Folgewirkung riecht, so werden andere Unzufriedenheiten eben auf das Geschlecht projiziert. Und bei allem gibt es „Lösungen“. Spritze, Verzicht oder Skalpell.

    Dabei kann es doch durchaus auch ein Weg sein, das Gefühl von Unzufriedenheit, Unzulänglichkeit oder Angst als das eigentliche Problem zu erkennen und anzugehen.
    Man stelle sich vor, jemand mit geschlechtlichter Dysphorie würde es schaffen, ohne Umwandlung und Skalpell eine Zufriedenheit mit seinem Geburtsgeschlecht zu entwickeln.
    Denn vielleicht sind ja gar nicht seine Geschlechtsorgane falsch, sondern nur sein Verhältnis dazu.

    • Hm interessant ist ja das auf der Seite vorallem die plastische- bzw. „schönheits“ Chirurgie erklärt wird wie Labien, Mons usw. gebildet wird.
      Aber die Umgestaltung der Harnröhre wird nicht erwähnt, aber gerade das wäre ja auch ein, vorallem mit Hinblick auf Hygiene und Gesundheit, wichtiger Punkt das das nach der OP genauso gut funktionert und man sich nicht ständig einnässt.

      • Der gute Arzt, bzw. dessen Nachfolger geben sich Mühe was das Thema angeht.

        Bei den anderen ist dies allerdings oft ein Problem.

    • „Dabei kann es doch durchaus auch ein Weg sein, das Gefühl von Unzufriedenheit, Unzulänglichkeit oder Angst als das eigentliche Problem zu erkennen und anzugehen.
      Man stelle sich vor, jemand mit geschlechtlichter Dysphorie würde es schaffen, ohne Umwandlung und Skalpell eine Zufriedenheit mit seinem Geburtsgeschlecht zu entwickeln.
      Denn vielleicht sind ja gar nicht seine Geschlechtsorgane falsch, sondern nur sein Verhältnis dazu.“

      „Können“ kann Vieles, und jeder „Fall“ ist i.d.R. anders als der „Standard“!
      Für z.B. schwule feminine MÄNNER ist Dein Ratschlag zwar angebracht, denn die vermissden ihr „bestes Stück“ postoperativ bitterlich, wie u.a. die Videos von „Shape Shifter“ belegen:“Detransitioner: „My Penis Is Gone Forever & I Regret it“ | Emotional Interview“: https://www.youtube.com/watch?v=mRh80xSI8QQ .
      Für originär transsexuelle Menschen (NGS) hingegen ist die körper-genitale Stimmigkeit in Einklang mit dem klaren Wissen über ihr Geschlechtswesen hingegen die „ultima ratio“!
      Im übrigen leben diese Menschen meistens ein völlig unauffälliges Leben in einer häufig stabilen Partnerschaft, und können ihre Sexualität postoperativ überhaupt erstmals in ihrem Leben erfahren, ausleben und GENIEßEN!

      • Wie hoch schätzt du denn den Anteil der NGS in der Bevölkerung? Und ist der immer etwa gleich hoch oder wächst der?
        Die queere Szene insgesamt mit all ihren Ausformungen expandiert ja gerade merklich. Da finde ich die Frage interessant, warum das so ist.

        • Der Anteil originär transsexueller Menschen (NGS) dürfte seit jeher im Promille-Bereich liegen; die biologich-medizinische Problematik dieser Menschen hat absolut gar nichts zu tun mit dem heute prosperierenden Trans*-Trallala-Hype, außer daß diesen Menschen dadurch noch zuätzlich geschadet wird.

        • Wahrscheinlich, weil dadurch viele einzigartige Schneeflöckchen einen weiteren Weg gefunden haben, ihr vollkommen banales Leben den Anschein von etwas Besonderem zu geben, mit dem sie alle Anderen nerven können.

          • Ja, scheint ein Hype zu sein. Vorhin habe ich diese Geschichte im Apple-iOS-Store gesehen:

            Für Pride legt die Playlist „Celebrating Pride“ der Meditations-App Insight Timer – Meditation den Fokus auf Achtsamkeits-Content von und für die LGBTQ+ Community. Die Meditationen lassen uns unsere eigene Schönheit sehen und helfen uns dabei, uns so zu akzeptieren, wie wir sind.

            Das gefällt uns besonders: Die schiere Vielfalt der Inhalte. Geführte Meditationen und Vorträge von 29 queeren Lehrer:innen schaffen einen sicheren, unterstützenden Rahmen, während sie dich durch Visualisierungen, Affirmationen und Atemübungen führen. Zu den Themen gehören Mitgefühl gegenüber dir selbst, Akzeptanz, Traumaverarbeitung und der Umgang mit Ängsten und Unbehagen.

            https://apps.apple.com/de/story/id1626205312
            (Fettungen von mir)

            Das scheint in puncto Egozentrik sogar noch die Feministinnen zu toppen.
            „Mitgefühl gegenüber dir selbst“ – das ist das Ende jeder Gemeinschaft und die totale Atomisierung der Gesellschaft. Sehr beunruhigend.

          • Ein Mitgefühl gegenüber sich selbst finde ich gesund. Das ist ja eher ein klassisch männliches Problem, seine Gefühle nicht zu kennen oder ausdrücken zu können.

          • Lol krass. Menschen, die sich von sowas angesprochen fühlen, sind offensichtlich hochgradig emotional gestört und eigentlich nicht lebensfähig. Und deren Gestörtheit als Normalität zu verkaufen und das auch noch zu unterstützen ist irgendwie pervers.

            Lehrer:innen schaffen einen sicheren, unterstützenden Rahmen

            Klingt nach safe space. Mich würde mal interessieren, wie hoch die Schnittmenge von Intersektionalen und queeren Personen ist. Wahrscheinlich hoch. Ist halt alles die gleiche Mischpoke.

  5. Es freut mich für dich Toller Name, dass es dir gefällt und Spaß macht.
    Es freut mich für die TS, dass es Spaß macht und gefällt. Jeder darf sein Leben leben wie es ihm gefällt und andere damit nicht massiv stört.

    Aber ist mir aber auch von ganzem Herzen ziemlich egal. Weil es mich nicht betrifft und ich mich davon auch nicht betroffen fühlen möchte. Ich setze mich generell für einen liberale und offen Umgang miteinander ein. Das umschließt auch Transanliegen.

    Es ist mir aber auch von ganzen Herzen ziemlich egal…
    … ob Leute sich vaginal, anal oder oral befriedigen.
    … ob Damenrasierer rosa oder gelb oder kackfarben sind.
    … ob du dir abends vor Bildchen mit Kindern einen runternudelst (wenn es dich davor abhält übergriffig zu werden).
    … ob sich jemand gerne anpissen lässt oder lieber Kacke frisst.
    … ob du einmal in der Woche, im Monat oder im Jahr ins Freudenhaus pilgerst.
    … ob es dir gut oder schlecht geht, kommt selber mit dir klar.

    Es mir aber nicht egal, wenn Andere meinen sie müssten ihre Vorlieben/Abneigungen zum Politikum machen und Gesetze dafür oder gegen etwas durchsetzen. Es mir nicht egal, wenn eine Außenministerin meint eine „feministische Außenpolitik“ vertreten zu müssen. Es ist mir nicht egal, wenn ein Sexualstrafrecht zur Umerziehung missbraucht wird und nicht mehr zwischen Besitz von Bildern und Taten unterscheidet. Es ist mir auch nicht egal, wenn trotz dieses Strafrechts mittlerweile Kindern beigebracht wird, dass sie ihr Geschlecht einfach wechseln können und dazu Elternrecht ausgehebelt werden sollen ( https://twitter.com/Watch_Greens/status/1542838107812274177?cxt=HHwWgoCxobbFoekqAAAA ). Es ist gerade eine schreckliche Entwicklung im Gange. SPD und Grüne und die nahestehenden NGOs und Aktivistinnen müssen gestoppt werden, aber eine FDP und CDU versagen in breiter Linie. Die CDU als Opposition (weil sie es sich mit den Grünen als künftigen Regierungspartner nicht versauen will) und die FDP weil sie an der Regierung ist.
    Jeder Tag dieser unheilvollen Entwicklung durch diese Politik und Aktivistinnen ist ein dunkler, verlorener Tag.

  6. „Für mich (Ü40 cis Mann) war recht früh klar, daß auch trans Frauen in Frage kommen“

    Was meint er mit „recht früh“? Ich musste 55 Jahre alt werden, um eine Person kennenzulernen, die ihrerseits schon einmal eine echte Transperson gesehen hatte. Mein Eindruck ist daher, dass es sich um ein seltenes Phänomen handelt, außer, man sucht gezielt danach.

    Ich kann mich auch nur an ein einziges Mal, dass ich in der U-Bahn einer Person gegenübersaß, bei der ich nicht wusste, ob ich es mit einem Mann oder einer Frau zu tun hatte (was mir in dem Moment ein echtes Rätsel aufgab).

    Mir sind die Gründe für das ganze Gewese total schleierhaft. Nur mal zum Vergleich: wie würde es sich anfühlen, wenn Ihr von > 50 % der Journalisten aufgefordert würdet, die Türen Eurer Wohnung breiter zu machen, um die unerträgliche Diskriminierung der siamesischen Zwillinge zu beenden? Wenn Ihr am Telefon permanent gefragt würdet, ob Ihr Einzel- oder Doppelmenschen seid? Bitte nicht falsch verstehen, es ist ein schweres Schicksal, siamesischer Zwilling zu sein, und diese Menschen haben unser Mitgefühl verdient. Aber ich war immer der Ansicht, dass es für selten auftretende Probleme das Beste ist, individuelle Lösungen zu finden, auch im Interesse der Betroffenen.

    • Naja, in der Pubertät hab ich gemerkt daß ich generell auf Frauen stehe und seinerzeit hatten wir noch Talkshows und sowas, wenn da TS vorkamen fand ich das eben damals schon ok.
      Hab ja geschrieben, das ich da eben keine Ablehnung hatte wie Freunde von mir, da waren auch welche zu sehen die ich optisch ansprechend fand.

      Was Begegnungen angeht hab ich ja angedeutet, daß man schnell mehrere kennenlent, wenn man eine kennt.
      Abgesehen davon gibt’s aber in Großstädten genug Zufallstreffer, wenn man rausgeht, sowohl im ÖPNV, als auch beim Einkaufen, im Club oder einfach auf der Straße. Wenn man nicht drauf achtet fällt es einem nur nicht unbedingt auf.

        • Nicht jede dieser Frauen sieht „etwas kantiger“ aus, im Gegenteil zu manchen „cis-Frauen“, und wenn man will, kann man in fast allen Frauen vermeintliche „Transen“ erkennen (siehe „Transvestigation Transen Check“, etc…)

        • Die Stimme ist oft der erste Indikator (zB bei dieser einen Kassiererin im Supermarkt bei mir um die Ecke), wenn mir was auffällt schaue ich, ob es noch weitere Merkmale gibt.
          Es kann auch gut sein, daß mir einige auf der Straße gar nicht auffallen.

          Wir reden hier aber von Großstädten (inkl. vieler Touristen), auf dem Land dürfte die Häufigkeit auch in Relation zu den Einwohnern viel geringer sein.

          • Als erfahrener Chorsänger sind mir schon etliche Tenorfrauen über den Weg gelaufen. Die hatten aber sonst keine Auffälligkeiten.

      • Du hast einfach nur einen Fetisch. Transfrauen zu daten – danach muss man schon gezielt suchen, so häufig gibt’s die nämlich nicht, auch wenn einem Politik und Medien was anderes suggerieren. Und dann deren Operationszustände zu analysieren und die Ärzte zu kennen und zu vergleichen, die geschlechtsangleichende Operationen vornehmen…

        • Den hat er definitiv. Ist ja auch ok. Nützt ja beiden Seiten.
          Ich kenne genau eine Person, die Trans ist und auch nur beruflich vorher.
          Sexuell finde ich es völlig unattraktiv. Aber ich finde Silikonbrüste schon sehr unattraktiv. Mehr brauche ich wirklich nicht auch noch.

        • Also ich bin ja eher vom Land, hier sind immer zwei Transen in der City und man sieht es direkt. War mit 13-15 immer der Aufreger, wenn die wo waren.

    • Wenn ich Sabrina hier richtig verstanden habe, dürftest du es bei den ganz echten TS überhaupt nicht merken, dass dir da gerade eine TS gegenüber ist. Ausser natürlich bei den armen Menschen, die das zu spät gemerkt hatten (ich kenne eine TS persönlich, von der ich annehme, dass sie eine echte TS ist, wo ich aber den Operationszustand nicht kenne, die man leider in diesem Leben nicht mehr auf „weiblichen Eindruck“ bringen können wird).
      Und ich glaube hier Sabrina, dass diese Menschen eher ein unauffälliges Leben führen wollen und ganz fürchterlich an dem ganzen aktuellen Queerzirkus leiden.

      PS: von mir selber glaube ich eher nicht, dass ich auf eine TS stehen könnte, andererseits bevorzuge ich selbstbewusste, selbständige (nicht beruflich gemeint) Frauen, die die „männliche Denkweise“ können und verstehen. Von daher würde ich vermuten, dass auch eine TS, sofern die Optik genügend weiblich ist, in mein Beuteschema fallen könnte.

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