71 Gedanken zu “Corona Selbermach-Montag

  1. Als langjähriger Stammleser der seit 3 Jahren nie hier war interessiert mich: wie ist das Stimmungsbild hier zu Corona in meiner alten Bubble?

    Ich würde ja vermuten überwiegend Maßnahmenkritisch?

    Habe leider bei Schoppe auf Twitter eine sehr illiberale, autoritäre Maßnahmen befürwortende Sichtweise gelesen, das tat mir in der Seele weh.

    • Habe leider bei Schoppe auf Twitter eine sehr illiberale, autoritäre Maßnahmen befürwortende Sichtweise gelesen, das tat mir in der Seele weh.

      Mich würden die tweets interessieren, aufgrund derer du zu deiner Bewertung kommst.

      • Puh das kann ich ehrlich gesagt nicht konkret, war vielleicht jetzt auch blöd das zu erwähnen und will hier niemanden persönlich angreifen. War nur von ein paar Tweets entgeistert, die ich jetzt nicht mehr im Kopf habe.
        Hatte mich einfach erstaunt weil ich glaubte hier Leute getroffen zu haben die mal ganz grundlegend ähnlich dachten wie ich.

        Scheint ja auch überwiegend zu stimmen…

      • Puh das kann ich ehrlich gesagt nicht konkret, war vielleicht jetzt auch blöd das zu erwähnen und will hier niemanden persönlich angreifen. War nur von ein paar Tweets entgeistert, die ich jetzt nicht mehr im Kopf habe.
        Hatte mich einfach erstaunt weil ich glaubte hier Leute getroffen zu haben die mal ganz grundlegend ähnlich dachten wie ich.

        Scheint ja auch überwiegend doch so zu sein…

    • „wie ist das Stimmungsbild hier zu Corona in meiner alten Bubble? Ich würde ja vermuten überwiegend Maßnahmenkritisch?“

      Definitiv. Es gibt ganz grob zwar zwei Lager, eins hält Corona für überbewertet, das andere für eine große Gefahr. Die Überbewertet-Leute äußern sich öfter. Aber beide Lager sind mit vielen Maßnahmen nicht einverstanden, wenn auch aus den verschiedensten Gründen.

      So jedenfalls meine Einschätzung.

    • „Habe leider bei Schoppe auf Twitter eine sehr illiberale, autoritäre Maßnahmen befürwortende Sichtweise gelesen, das tat mir in der Seele weh.“

      Retweeting is not an endorsement….-Problem hier ? Imho war da immer besonders vernünftige Kommentare auffällig, auch der Verweis auf die akuten Mängel der Beschäftigten.

    • Als langjähriger Stammleser der seit 3 Jahren nie hier war interessiert mich: wie ist das Stimmungsbild hier zu Corona in meiner alten Bubble?

      Ich würde ja vermuten überwiegend Maßnahmenkritisch?

      Also, ich finde die Maßnahmen total super. Hier gibt es aber viele Corona-Reichsbürger, die in ihrer eigenen Welt leben.

      Guck dir einfach Länder wie Brasilien oder die USA an. Der gesunde Menschenverstand zählt. Hier wird meines Erachtens eine Art Studienscholastik betrieben und zu wenig auf den gesunden Menschenverstand vertraut.

      Die Länder mit Corona-Deppen wie Trump, Bolso-Nero oder Johnson haben mega abgekackt. Auch Regionen in Deutschland mit hohem AfD-Wähler-Anteil.

      Ich sehe das Impfen allerdings kritisch. Man hätte viel stärker auf noch massivere Lockdowns setzen sollen. Flugverkehr einschränken etc. Also die sogenannte „Freiheit“ beschneiden sollen, die wir für unsere Vollidioten-Ökonomie so dringend brauchen, um „konkurrenzfähig“ zu sein.

      Der Ökonomismus ist das eigentliche Problem bei Corona. Wirklich erwachsene Gesellschaften hätten sich alle paar Monate in Hardcore-Lockdowns verabschiedet und das Virus so ausgerottet. Das geht aber nur mit nachhaltiger Ökonomie, wo Unternehmen verpflichtet werden, Rücklagen zu bilden, wo die Ökonomie bzw. Konkurrenz keinen Selbstzweck darstellt.

      Ich hoffe, das tut dir jetzt nicht in der Seele weh.

      Ich finde unseren Ökonomismus höchst illiberal. Weniger Konkurrenz und mehr Nachhaltigkeit würden auch mehr Freiheit bedeuten. Individuelle Freiheit, die zum Fetisch wird, zerstört echte Freiheiten.

      Im übrigen habe ich kein einziges meiner Grundrechte in den letzten zweieinhalb Jahren vermißt.

      • „ Also, ich finde die Maßnahmen total super. “

        Das würde ich nicht mal, wenn ich für einen Lockdown wäre. Dafür sind sie einfach komplett zu undurchdacht. Bsp.: Man durfte auf einer Parkbank nicht nebeneinander sitzen, obwohl die Ansteckungsgefahr im Freien recht gering ist (sofern man sich nicht direkt anniest oder so …

  2. Hat sich schon jemand den langerwarteten Bericht zu den Coronamaßnahmen durchgelesen?Z.B. hier:

    Klicke, um auf gutachten-sachverstaendigenrat-corona-101.pdf zuzugreifen

    Wenn ich beim Überfliegen nichts Wesentliches verpasst habe, liegt der Gehalt an empirischen Feststellungen bei nahe Null. Deutsche Daten sowieso, aber auch für andere Länder sind konkrete Informationen zu realen Beobachtungen Mangelware. Soweit überhaupt konkretere Aussagen getroffen werden, stützt sich das auf allgemeine Erwägungen sowie teils auf Laborstudien, aber praktisch nie auf reale Feststellungen.

    Unübertroffen in der Kommunikation mal wieder das ZDF. Hier
    https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-sachverstaendigenrat-auswertung-beschraenkungen-100.html
    illustrieren sie beispielsweise die Aussagen zur Wirksamkeit von Masken durch eine Kachel mit der üblichen Fake News, dass ohne Maske eine Ansteckung zu fast 100% stattfindet, mit richtig getragener Maske dagegen fast nie und auch mit falsch getragener nur sehr selten. Im Bericht dagegen (S.99ff) wird die Wirksamkeit von Masken in der Realität als unklar dargestellt.

    Wenn man nach rechtsstaatlichen Prinzipien vorgehen würde, müsste man eigentlich seitens der Politik bis auf Weiteres alle Grundrechtseingriffe ausschließen, weil es nach zweieinhalb Jahren „Pandemie“ offenkundig für fast keine Maßnahmen hinreichende Erkenntnisse dazu gibt, dass sie in der Realität wirksam genug sind, um ggf. Grundrechtseingriffe zu rechtfertigen, von der engeren Verhältnismäßigkeitsprüfung mal ganz abgesehen. Aber Rechtsstaat mit Grundrechten war gestern, heute wird durchregiert…

    • Ja. Selten konnte man bislang so gut beobachten, wie das Framing im Haltungsjournalismus heute funktioniert. Von „nicht ganz effektiv“ bis „teilweise überzogen“ werden dort die Maßnahmen bezeichnet.
      Aber der Bericht kommt doch zu dem Schluss, dass wirklich KEINE Maßnahme geeignet war, die Pandemie in Schach zu halten oder gar zu beenden. Auch nicht die Maßnahmen in ihrer Gesamtheit. Ist ja eigentlich auch nichts Neues, wenn man sich den Verlauf der Pandemie anschaut.

      Die Experten winden sich, die Politiker winden sich, die Medien winden sich, um Lockdowns, Masken, Impfungen und Repression irgendeinen Nutzen zuordnen zu können. Klappt aber nicht überzeugend.

      Also muss das Thema Evaluierung ganz schnell wieder von der Agenda runter.

  3. Huch!

    Mit so einem, der einfach mal in <1 Minute den Corona-Irrsinn entlarvt, hatte die Redaktion von Anne Will sicher nicht gerechnet.
    Das ist eine gründlichere Evaluierung als 180 Seiten vom Expertendenrat.

  4. Die Kartoffeln der Bundesregierung (dumm wie Kartoffeln, alles durchideologisierte Sprechpuppen) können nur hoffen, dass die nächste Coronawelle heftig ausfällt, dass so von den Effekten der Verteuerung der Lebenshaltungskosten abgelenkt wird.

    • Kann ja auch sein, dass eine Winterwelle einfach ausfällt. Ist gar nicht unwahrscheinlich mehr, denn bei der Sommerwelle hatte man ja eine felsenfeste Überzeugung zuerst, die Wärme und UV würde dem Virus schaden.
      tja, dann sähe Lauterbach noch viel älter aus mit seinen Warnungen. Leider muss er jetzt ja geradezu hoffen, dass es ein echtes Corona-Problem gibt. Sehr ambivalent.

  5. Hach das freut mich, von euch zu hören. Djadmoros, Alex, Hugor, alles vertraute Namen!
    Kennt man mich hier überhaupt noch? War ja einige Jahre täglich hier, dann war ich das Thema irgendwann über. Woran das genau lag weiß ich nicht, aber ich glaube das ist auch gesellschaftlich ein wenig abgeebbt, bzw Feminismus und auch Gender hat sich ein bisschen überlebt und wurde durch anderen „Wokism“ ersetzt. Außerdem war mein Eindruck dass es sich hier ein wenig im Kreis gedreht hat und die Fronten zunehmend verhärteten.
    A propos, gibt es muttersheera/semikolon noch? 🙂

    Und es hätte mich gewundert, wenn hier der Rationalismus verschwunden wäre und die Pandemiepolitik der letzten 2 Jahre hier positiv gesehen würde.
    Ich habe mich von Beginn an damit sehr kritisch auseinandergesetzt, mich mit vielen Ärzten, Juristen und Wissenschaftlern vernetzt und mit unserem Aktivismus durchaus eine gewisse Schlagkraft erreicht.

    Ich nehme mir vor hier wieder öfter rein zu schauen, insbesondere wenn es hier regelmäßig Corona als Thema gibt.

    Ich lasse euch mal noch ein Meme nach eurem Geschmack da 😉

    • @David:

      Ja, ich erinnere mich noch daran, dass Du mal hier warst. Ich bin aber auch nur noch ausnahmesweise hier unterwegs, was freilich nicht so sehr an Alles Evolution liegt als daran, dass ich meinen Themenschwerpunkt umständehalber auf die aktuelle Politik verlagert habe (ich habe inzwischen auch einen eigenen, ursprünglich »corona-getriebenen« Blog) und ich obendrein im politischen Aktivismus gelandet bin (was ich eigentlich niemals wollte und was ein reiner Akt politischer Notwehr ist).

    • Mich gibts noch. Aber ich habe praktisch nicht mehr das Bedürfnis in irgendwelche Diskussionen einzusteigen oder sowas. Liegt nur zum Teil daran, dass ich mit 4 Kindern (9 Monate, 4, 11 & 16 Jahre alt) schon eher gut beschäftigt bin.
      I’m simply the happiest I’ve ever been as a grown-up.

      Ich habe akzeptiert, dass der arg strange Austausch mit Dir (roughly 8 years ago) bei mir wohl eine (paranoide) schizophrene Episode ausgelöst hat, von der ich lange brauchte mich zu erholen. Den jungen Mann, für den ich Dich damals hielt, kontaktierte ich dann zu seinem 18. Geburtstag, in der Folge meldete sich seine Mutter bei mir, und das war sehr sehr wertvoll, aufschlussreich & heilsam. Usw.

      Ich bin Dir nicht mehr böse, David.
      Ich kann nicht mehr nachvollziehen, wie genau ich zu meinen „Schlussfolgerungen“ gelangte und ganz sicher verstehe ich auch immer noch nicht, was Dich (mit Deiner psychologischen Grundbildung) damals ritt, so zu kommunizieren wie Du es getan hast – aber das ist auch irrelevant.
      Ein Teil wird immer Rätsel bleiben.

      Wichtig ist: mein Leben hier und jetzt ist gut. Ich bin jeden Tag ohne Ende dankbar für meine Familie & unsere Gesundheit, für diverse neue oder reaktivierte Freundschaften, unseren Hund, das schöne Zuhause etc. pp.

      Und wie geht es Dir persönlich so?

      • Das war ja zu befürchten 🙈
        Da hatte ich mehr als 3 Jahre so ziemlich keine Sekunde mehr dran gedacht, und nu… denk ich seit gestern kaum mehr an was Anderes.
        Informiere mich über Psychosen. Erzähle mir selber die ganze, lange Hintergrundstory. Erinnere ohne es überhaupt zu wollen weitere Symptome. Hinterfrage, ob es nicht vielleicht schon früher in meinem Leben erste Anzeichen gab (hier wirds noch ein paar Leute geben, denen sofort eine Begebenheit einfällt, bei der sie schon dachten „die ist doch verrückt“ ^^) bzw. nehme eine Umdeutung vor…
        Nein, ich war/bin nicht in Behandlung.
        Ich bin überzeugt, dass mir das nicht nochmal passieren wird.
        Das waren spezielle Umstände.
        Der Zusammenbruch damals war so überaus heftig, gerade weil ich über Monate beide Versionen (er ist es/er ist es nicht) für wahr hielt.
        Natürlich war schon die Idee, er könne es sein, ein Wahn (gerade diese spezielle Person ist keine, die Versteckspielchen spielen würde – weiß ich jetzt). Strenggenommen wäre ich ohne einen kleinen Wahn (nämlich den, dass ich über diesen Blog den Kontakt zu seinem Vater evtl. widerherstellen könne) nichtmal hier gelandet.
        Well… ich tue wirklich besser daran, mich mit Kommentaren zurückzuhalten.

        • Oh, eins noch, was vielleicht aus fachlicher Sicht ein winziges bisschen interessant ist^^:
          die Nacht nachdem ich in den Dialog mit seiner Mutter trat, träumte ich von einem ganzen Schwarm von Kolibris.
          Damals wusste ich nicht, was das bedeuten könnte.
          Gerade fand ich: https://www.engelbibliothek.de/kolibri/
          The Healing Journey Never Ends

        • @Semikolon:

          »Well… ich tue wirklich besser daran, mich mit Kommentaren zurückzuhalten.«

          In der Tat! Magst du nicht vielleicht mit unserem Alice-Miller-Fan hier in ein therapeutisches Privatgespräch eintreten, anstatt diese Deine Episode hier in der Öffentlichkeit auszuwalzen?

          • Ich hab was über mich erzählt (in der Annahme, David wollte was wissen, weil: ich war namentlich erwähnt s.o.) – was erzählt Deine Reaktion darauf über Dich? Frag Dich das mal.
            Introspektion kann auch für große Welt- & Politik-Erklärer nicht ganz verkehrt sein, ab und an jedenfalls.

          • Ich glaube, in 10 Jahren wird uns Admoros dann endlich seine Rezension von „Am Anfang war Erziehung“ von Alice Miller liefern.

            Danach sollte er dann das Buch ihres Sohnes rezensieren, damit die ganzen Spielkinder hier mal etwas Ordentliches in die Birne bekommen und nicht so viel Stuß schreiben. Ihr Sohn vertritt nämlich dieselben Ansichten wie die Mutter.

            Semikolon empfehle ich diesen Artikel:

            https://www.alice-miller.com/de/feminismus-marxismus-und-kindheit/

          • @GbdAk:

            Die Rezension ist leider bis auf weiteres den Zeitläuften und dem davon erzwungenen Umbau meiner Prioritäten zum Opfer gefallen, da mir weiterhin niemand ein Leben als Privatgelehrter finanzieren mag. 🙂

          • Weißt Du, djadmoros: das Ganze ist ja schon (teil-)öffentlich sprich auf diesem Blog passiert…
            Ist ja auch nicht so, als würde ich jemandem „Platz wegnehmen“ hier (klar hat das Alles nix mit Corona zu tun – but well: die Bitte oben ist bloß in eine Richtung formuliert^^).

            Schizophrenie trifft Männer und Frauen ungefähr gleich häufig, wobei Männer im Schnitt ein paar Jahre früher erst-erkranken, eine stärkere Symptomatik zeigen, weniger gut über ihre Wahnvorstellungen reflektieren können (und auch noch schlechter auf Medikamente ansprechen als ihre weiblichen Mitpatienten).

            Chances are: ich bin nicht die Einzige jemals auf diesem Blog, die akut an einer Psychose litt.

        • Krass. Erst Atemwege, dann Gefäße, nun greift Corona auch nach der Psyche. Long Covid, Long David.
          Ob Lauterbach mit seinen phobischen Warnungen womöglich doch recht hat?

      • Meanwhile I went down the rabbit hole (for the first time) und weiß nun sicher, dass der schizophrene Schub schon Monate vor unserem Mailkontakt (auf den ich nicht mehr zugreifen kann) begann. Könnte ich also nochmal überlegen, was genau der (Erst-)Auslöser war – oder es war eine schleichende Entwicklung über die Jahre 🤔

        Yet I’m still amazed… Anscheinend willst Du hier ja nix mehr sagen, but: wenn ich eine Frage frei hätte, dann wüsst ich gern, warum Du dachtest ich hätte *gesehen*, dass Du kein Bartträger warst, vgl.
        https://allesevolution.wordpress.com/2014/08/09/selbermach-samstag-xcvii/#comment-135835

        Ein bisschen beschäftigt mich jetzt auch, was für Dich das Schlimme an der Situation war. Du fandest es schon sehr beleidigend, für einen Teenager gehalten zu werden, schätze ich.

        • Boah…

          Ziemlich genau einen Monat nach „der Verkündung“ hast Du (und das bestimmt auch noch nicht zum letzten Mal) meinen Wahn bewusst befeuert, in dem Du schrubst:

          „Vielleicht bin ich’s, vielleicht bin ich’s nicht.

          Darf ich daran erinnern, dass du mir ernsthaft Nacktfotos im Austausch für meinen Realnamen angeboten hast? (wahrscheinlich darf ich das nicht)

          Lass einfach meinen Vater aus dem Spiel…“

          https://allesevolution.wordpress.com/2014/09/09/wehrdienst/#comment-141193

          Muss ein RIESEN-Spaß für Dich gewesen sein 😕

          Srsly: warum?

          • Du bist in der Tat nicht der/die einzige auf diesem Blog der/die schonmal einen psychotischem Schub erlebt hat. Da Du das hier halböffentlich ausbreitest, gebe ich einfach mal meinen Senf dazu.

            Ich würde da – auch aus eigener Erfahrung – zwischen Ursache und Auslöser unterscheiden. Ursache ist imho zum einen Veranlagung, zum anderen innere unaufgelöste Beziehungsthemen (aus der Kindheit? hallo genderarzt), deswegen kann das ja auch durch soetwas eigentlich banales wie eine „Blogkommentatoren*beziehung*“ getriggert werden. Dass Dich gerade dieses Blog mit seien spezifischen Beziehungsthemen so beeinflussen kann, hat ja wahrscheinlich auch einen Hintergrund in Deiner Geschichte.

            Bleib in der Realität und in der Gegenwart und lass Dich nicht wieder in die psychotische Welt zurückziehen. Die Blogbeziehung triggert jetzt nur Erinnerung ans damalige getriggert-werden. Steiger Dich da in nix rein, überlege Dir allenfalls mit der nötigen Distanz warum Dich das triggert.

            Verliere nicht aus den Augen, dass dieser Blog größtenteils nur eine virtuelle Welt ist, in deren Charaktere man alle möglichen inneren Vorstellungen und Konflikte hineinprojezieren kann.

          • Hej @semi,

            auch ich empfehle Dir, die Vergangenheit ruhen zu lassen. Riskiere keinen Rückfall durch die Beschäftigung mit ollen Kamellen von vor-vor-gestern. Das ist es nicht wert, Dein jetziges Leben zu gefährden.

            LG (ausnahmsweise 😉 )

  6. Der „subjektive Student“, der offensichtlich noch etwas Sinnvolles macht, hat sich den RKI-Wochenbericht angeschaut und seinen Einsatz der Impfeffektivität gewidmet. Seine Interpretation sinngemäß: Wenn auch in manchen Studien eine Infektionsschutz in den ersten drei Monaten nach der Impfung als bis zu +57% angegeben wird, so sinkt er im Anschluss rapide auf -74%. Das heißt, die Wahrscheinlichkeit, sich mit Corona zu infizieren, steigt bei den Geimpften drei Monate nach der Impfung erheblich gegenüber Ungeimpften.

    Das lässt wiederum nur den Schluss zu, dass die Geimpften „an der Nadel gebracht“ hängen und alle drei Monate wieder nachspritzen lassen müssen. Wie lange das so ein Organismus aushält, werden wir in den nächsten Jahren sehen. Jetzt steht ja ein neuer Spritzen-Winter bevor.

    https://t.me/dersubjektivestudent/134

    Gestern war meine Mutter bei der Physio. Als sie beim Kneten der Therapeutin erzählte, dass sie nachts seit den Impfungen immer so starke Schmerzen in den Beinen hätte, brach bei jener der Damm:

    Sie habe nach der zweiten Impfung lange Zeit dauerhaft menstruiert und würde den Mist nicht mehr mitmachen. Sie würde beten, dass die Impfbefehle für Ihresgleichen in medizinischen Berufen aufhören würden. Denn sonst müsste auch sie ihren Job aufgeben.

  7. Das Narrativ des Mainstreams behauptet, dass die Explosion an schweren Herzerkrankungen eine Folge einer früheren Covid-Erkrankung wäre. In Israel wurden nun fast 200.000 Menschen, die nie geimpft wurden, auf ebendiese Krankheiten untersucht. Das Ergebnis ist eindeutig: Wer nicht geimpft ist, hat kein erhöhtes Risiko an Herzinfarkt oder Herzmuskelentzündung zu erkranken oder zu sterben. Der Grund muss also gänzlich woanders liegen.
    https://report24.news/riesen-studie-in-israel-ergibt-weder-perikarditis-noch-myokarditis-nach-cov-infektion/?feed_id=186

      • Vielen Dank!
        Dort steht tatsächlich genau das – bei ungeimpften Covid-Patienten wurde kein erhöhtes Risiko für Myokarditis und Perikarditis festgestellt.
        In the current large population study of subjects, who were not vaccinated against SARS-CoV-2, we observed no increase in the incidence of myocarditis or pericarditis from day 10 after positive SARS-CoV-2.

          • Dazu muss man klarstellen, dass die neue Studie die Risiken betrachtet, nach einer Corona-Erkrankung Herzprobleme zu bekommen, wären die von dir zuletzt verlinkte Herzerkrankungen während der akuten Phase thematisiert. Dass diese Herzerkrankungen Teil eines schweren Verlaufs von Covid sein können, ist meines Wissens unstreitig, aber die häufig gehörte Behauptung auch entsprechender Long-Covid-Beeinträchtigungen hat sich anscheinend nicht bestätigt.

          • aber die häufig gehörte Behauptung auch entsprechender Long-Covid-Beeinträchtigungen hat sich anscheinend nicht bestätigt.

            Das geht aus der Studie nicht hervor. Zu kurze follow-up Zeit.

          • Die follow-up Zeit war bis zu sechs Monate. Was lässt dich glauben, dass ein erhöhtes Risiko sich erst nach einem solchen Zeitraum manifestieren könnte?

          • Schon wieder Flucht in Unterstellungen und Behauptungen die nie getätigt wurde? Ging ja schnell. Aber ist man mittlerweile von dir gewohnt.

            Studie gelesen?

            Die Autoren selbst sprechen von „the limitation of a relatively short follow-up period due to the initiation of the massive vaccination program.“

            Dass es keine Long Covid Beeinträchtigungen durch Herzerkrankungen gäbe hast du dir ausgedacht, die Studie sagt das nicht. Eher im Gegenteil:
            „Further longer-term studies will be needed to estimate the incidence of pericarditis and myocarditis in patients diagnosed with COVID-19.“

          • Pingpong, Fragen beantwortest du grundsätzlich nicht mehr, oder? Kann ich verstehen, gehst ja dabei immer baden…

            Das Ergebnis der Studie ist übrigens eindeutig. Our data suggest that there is no increase in the incidence of myocarditis and pericarditis in COVID-19 recovered patients compared to uninfected matched controls.
            Vernünftigerweise führen die Forscher an, dass dieses Ergebnis durch weiter eUntersuchungen abgesichert werden sollte. Die Datenlage ist bisher aber deutlich klarer als bei so ziemlich allen Studien, die du hier bisher als „Beweise“ gepostet hattest. Aber für dich gelten Studien ja sowieso nur, wenn sie ein dir genehmes Ergebnis haben (dann aber sind sie für dich grundsätzlich richtig und keiner Hinterfragung zugänglich).

          • Fragen beantworte ich, kleingeistige Spitzfindigkeiten nicht.

            Das Ergebnis der Studie ist übrigens eindeutig.

            So eindeutig, dass sie das Wort „suggest“ verwenden. Eine Aussage über Long Covid kommt im Ergebnis der Studie – entgegen deiner Behauptung – gar nicht vor.

            Die haltlose Behauptung, ich würde hier Studien als „Beweise“ posten, ist vielsagend. Es deutet auf ein sonderbar mechanistisches Verständnis von Wissenschaft hin. Soll aber bei Corona-Reichsbürgern öfter vorkommen…

          • Na, Pingpong, hast du wieder eine neue Lieblingsphrase, die deine Diskussionspartner delegitimieren soll, weil es mit Sachargumenten bei dir wie immer recht mau aussieht?

            Das Ergebnis der Studie ist übrigens sehr wohl eindeutig – die gefundenen Zahlen lassen nur ein Ergebnis zu, nämlich dass sich (zumindest innerhalb eines Zeitraums von bis zu sechs Monaten) nach der akuten Phase von Covid keine Häufung von Myokarditis and Perikarditis feststellen lässt. Was aber natürlich nicht heißt, dass dieses Ergebnis eine abschließende Wahrheit darstellt – weil eben keine Sicherheit existiert, dass diese Zahlen den Lebenssachverhalt vollständig und fehlerfrei beschreiben. Und genau deshalb sind weitere Untersuchungen erforderlich, um das Ergebnis zu bestätigen oder ggf. zu falsifizieren. Nennt sich Wissenschaft…

            Und selbstverständlich befasst sich die Studie mit Long Covid, genau das ist doch ihr Gegenstand – „…whether or not myocarditis and pericarditis after the recovery period are a part of the long COVID-19 syndrome….

          • Jedes Mal, wenn ich einen Blick in solche „normalen Ansichten“ werfe, bin ich zunehmend schockiert, wie unnormal das ist.

            „Normal“ scheint sich zunehmend durch Ehrerbietung gegenüber der Expertenklasse (solange deren Ergebnisse den eigenen Ansichten und Präferenzen entsprechend interpretiert werden können) und die Abwälzung jeglicher persönlicher Verantwortung für Entscheidungen und Konsequenzen zu definieren.

            Wie bei jeder wissenschaftlichen Untersuchung ist der Kontext wichtig. Die massiven Limitationen der Studie werden in der Diskussion klar benannt, auch ein Vergleich der Ergebnisse mit anderen Studien aus dem Forschungskomplex „Long Covid“ kann helfen diese Studie einzuordnen.

            Ich sage nicht dass die Arbeit schlecht oder falsch ist. Es sind gute Informationen für kritische Pflegesituationen. Die von dir behauptete Schlußfolgerung („die häufig gehörte Behauptung auch entsprechender Long-Covid-Beeinträchtigungen hat sich anscheinend nicht bestätigt“) ergibt sich aber nicht, weshalb die Autoren auch Abstand davon nehmen so etwas zu sagen. Da hilft auch dein quote-picking nicht.

            „Kontext ist wichtig“ gilt nicht nur für die Forschung selbst, sondern mitunter auch für die Zielgruppe, für die die Forschung intendiert ist.

    • Falls sich jemand für unerhebliche Einschätzungen bzgl. Long-Covid interessiert:

      „Die wahren Kosten zeigen sich sowohl in der akuten Krankheit als auch in postakuten Auswirkungen, einschließlich kardiovaskulärer Ereignisse, Long-Covid Symptomen und den damit verbundenen Organschäden und Behinderungen. Auch das sagen dir die unzähligen Untersuchungen. Brain fog und andere Long Covid Symptome werden uns teuer zu stehen kommen.
      pingpong
      11. MAI 2022 UM 9:11 PM“

      • Oder, mit den Worten aus der Studie die du selber verlinkt hast:

        Coronavirus disease 2019 (COVID-19), caused by severe acute respiratory syndrome coronavirus 2 (SARS-CoV-2), is a leading cause of morbidity and mortality worldwide [1]. In addition to the clinical manifestations during the acute phase of the COVID-19 disease, there is an accumulating data regarding the subacute and long-term effects of COVID-19, also known as “post-acute COVID-19 syndrome” or “Long COVID”, defined by persistent symptoms several weeks after onset of COVID-19 infection [2].
        […]
        COVID-19 infection is responsible for considerable morbidity and mortality at an unprecedented scale globally.

        • Diese Hinweise, die im Wesentlichen auf Betrug gründen (-> z.B. falsche Zählung von Coronatoten), müssen am Anfang jeder Studie zu Covid 19 gegeben werden, damit die Studie nicht als verschwörungstheoretisch eingestuft wird. Die Hinweise beziehen sich u.a. auf eine Studie aus 2020, an die der Pharmalobbyist A. Fauci mitgewirkt hat. In Deutschland gab es 2020 keine Übersterblichkeit, wenn man die Überalterung der Gesellschaft berücksichtigt, obwohl die Studie dies behauptet („leading cause“). Die Vermischung der Effekte von Lockdowns, Falschzählung der Coronatoten, Impfnebenwirkungen im Verein mit einem dubiosen wirtschaftlichen und politischen Interesse bestimmter gesellschaftlicher Gruppierungen, denen ein ausreichendes Maß an Einfluss zur Verfügung steht, ermöglicht es, eine allgemeine Gefährlichkeit der Covid-Erkrankung zu behaupten und im Bewusstsein Menschen mit durchschnittlichem Selbstbewusstsein und Mut festzusetzen.

          • Manche Leute mit oder ohne Titel, Experten, oder einfach nur Leute die gerne etwas behaupten, sind Schlangenölverkäufer.
            Covid entwickelt sich zu einer Grippe, so wie sich Wale zu Delfinen und Elefanten zu Mäusen entwickeln.

            Covid hat Herdenimmunität, so wie die Grippe evolviert, um Herdenimmunität zu haben (hat sie nicht).
            Covid wird zur Grippe, so wie die Grippe zur Erkältung wird (was nicht der Fall ist).

            Konvergente Evolution kommt manchmal vor, z.B. schwimmen Delphine und Haie und fliegen Fledermäuse und Vögel, aber die Evolution hat viele verschiedene Ergebnisse. Diese unsinnigen Vorhersagen auf Basis von evolutionären Argumenten sollten aufhören. Wo haben diese Leute Evolution studiert? In der Schule der ad-hoc Geschichten, die nie Kontakt mit der Realität hatten?

            Jeder halbwegs erfahrene Experte würde wissen, dass das keinen Sinn ergibt: „Covid wird wie die Grippe werden und entwickelt eine Herdenimmunität.“
            Die Grippe hat keine Herdenimmunität. Und egal wie lange man wartet (zweieinhalb Jahre haben wir schon hinter uns): Covid hat sich weder zur Grippe noch zur Herdenimmunität entwickelt.

            Wann wird die Welt die Titel, Zeugnisse, Qualifikationen, egal ob echt oder gefälscht oder nicht vorhanden, in die Schublade stecken und aufhören, auf offensichtlichen Unsinn zu hören? Der Schaden, der dadurch entstanden ist, dass Amateure über die Vorgehensweise in Bezug auf komplexe Systeme entscheiden, ist unabsehbar. Die Politik ist seit langem schlecht informiert.
            Und dennoch sieht man Hausierer von Verschwörungstheorien, die behaupten, all das liefe nach einem großen Plan vom WEF, Bill Gates oder wem auch immer.
            Dabei können diese Leute nicht einmal ihr Mittagessen planen.

          • @Quellwerk

            Ich fasse mal zusammen: Alles ein schlümmes Komplott des Welt-Covidtums und der Pharma-Armada.

            Hier treiben sich schon ulkige Typen rum.

            Wir haben jetzt nicht nur Klima-Reichsbürger, Ami-Amigos und Kreml-Gremlins, sondern auch noch Covid-Reichsbürger.

            Ich beglückwünsche dich zu deiner Auserwähltheit und deinem einzigartigen Wissen, das du allen anderen voraushast.

            Ich denke, wir müssen uns zunehmend fragen, wer hier alles herumhängt. Es geht ja nicht um die Grundpositionen, sondern die totale Unfähigkeit bestimmter Leute, halbwegs konsistent und seriös zu argumentieren, andere Standpunkte korrekt wiederzugeben etc. Also gewissermaßen bestimmte Diskursstandards einzuhalten.

            Wir haben hier eine Menge psychisch auffälliger Leute, die mal zum Arzt gehen und das Wort „Paranoia“ sagen sollten.

          • @GbdAk

            „Es geht ja nicht um die Grundpositionen, sondern die totale Unfähigkeit bestimmter Leute, halbwegs konsistent und seriös zu argumentieren, andere Standpunkte korrekt wiederzugeben“

            Ich nehme an, du meinst, es geht nicht um meine Grundposition, Covid19 sei nicht gefährlicher, als eine Gruppe, d.h., du lässt diese Position gelten, gibst aber zu bedenken, dass, wer diese Position bezöge, Gefahr liefe, inkonsistent und unseriös zu argumentieren? Du beobachtest mancherlei Arten von Grundpositionen, wie diejenigen von Skeptikern der Klimakrise, Skeptikern der Covid-Ideologie, Skeptikern des Ukraine-Hypes, (was sind Ami-Amigos?) und Skeptikern der Verfassung Deutschlands, die n.d.E. allesamt nicht seriös argumentierten, denn sie seien Reichsbürger, Paranoiker Gremlins, etc.

            Könnte aus deinem absoluten Schluss, eine bestimmte Art der Grundposition führe zur Unseriösität, nicht gefolgert werden, dass du möglicherweise den Standpunkt dieser Grundpositionen nicht korrekt wiedergibst, denn sie könnten durchaus an der einen oder anderen Stelle konsistent sein, was wiederum zur Folge hätte, dass deine Einleitung „Es geht ja nicht um die Grundpositionen“ widerlegt würde, wodurch du dir den Vorwurf gefallen lassen musst, unseriös zu argumentieren, was gemäß deinen Einlassungen dazu führt, dich bei einem Arzt einzufinden und das Wort „Paranoia“ auszusprechen?

  8. Der „Journalismus“ der ÖRR nimmt immer absurdere Züge an.

    Corona-Pandemie
    Intensivstationen in der Bredouille
    Keine Entspannung in der Corona-Pandemie: Die Sieben-Tage-Inzidenz hat laut RKI die 700er-Schwelle durchbrochen. Dies stellt viele Intensivstationen vor Probleme. Es gibt viele Patienten und gleichzeitig viel erkranktes Personal.

    Dazu mal die Fakten laut DIVI:
    https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/zeitreihen
    Ja, die Zahl der „Corona-Patienten“ auf Intensivstationen ist etwa doppelt so hoch wie vor genau einem Jahr. Aber nicht mal halb so hoch wie beispielsweise letzten Oktober oder diesen Februar, wo vergleichbare Belastungssituationen der Intensivstationen gemeldet wurden, und nur ein Bruchteil der Höhepunkte der Wellen.
    Zudem dürfte wegen der Harmlosigkeit von Omikron der Anteil der reinen „mit-Corona“-Patienten höher sein als zu früheren Zeiten. Ein Anstieg der Gesamtbelegung der Intensivstationen ist nicht zu verzeichnen.

    Wenn dann trotzdem schon Krisenzeichen bei den Intensivstationen auftreten, muss das also andere Gründe haben. Die wesentliche Aussage im Text – in den Überschriften in keiner Weise erwähnt – dürfte diese sein:
    „Gleichzeitig haben wir gegenüber dem vergangenen Jahr fast 2000 Intensivbetten weniger zur Verfügung, was vor allem dem Personalmangel geschuldet ist.“
    Das hat allerdings wenig mit Corona, sondern viel mit verfehlter Politik zu tun. Der Job von Journalisten wäre eigentlich, genau dort nachzubohren. Aber nein, lieber wir die Corona-Panik geschürt, um den Boden für erneute Einschränkungen zu bereiten…

    • Wie, das medizinische Personal hat nach über 2 Jahren Krisenmodus und Überlastung keine Kraft und Lust mehr und fällt reihenweise aus bzw. sucht sich einen anderen Job? Da ist sicher die Politik dran schuld! Auf keinen Fall solche Leute wie du, die seit Beginn der Pandemie alle Versuche, die eine Verbesserung bewirken könnten, sabotiert haben, die sich einen Dreck um die Arbeitsbedingungen im Gesundheitsbereich scheren und die auch sonst durch erstaunliche Realitätsverzerrung auffallen.

      Die Bezeichnung Corona-Reichsbürger ist da schon ganz zutreffend.

      • „nach über 2 Jahren Krisenmodus und Überlastung“

        Wo kommt denn dieser ständige Krisenmodus her? Ohne die politischen Vorgaben hätten die Krankenhäuser wie bei einer Grippeepidemie reagieren können.
        Und was wurde von politischer Seite getan, um die Situation der Beschäftigten zu verbessern? Nichts, im Gegenteil, durch die Impfpflicht wurden noch Beschäftigte verscheucht.
        Die Krise im Gesundheitssystem ist größtenteils hausgemacht

        • Bitte erspare uns dieses Reichsbürger Gerede.

          Ohne die politischen Vorgaben hätten die Krankenhäuser wie bei einer Grippeepidemie reagieren können.

          Realitätsfernes Wunschdenken.

          Die Krise im Gesundheitssystem ist größtenteils hausgemacht

          Ja, von Leuten wie dir, und ihr tragt auch weiterhin nach Kräften dazu bei dass es nicht besser wird.

          • Haben wir die Krankenhäuser privatisiert und auf Profitmaximierung ausgerichtet? Kann ich mich gar nicht erinnern, muss wohl ein Versehen gewesen sein.

          • Die Beiträge hier sind gute Beispiele für das strukturellen, systemische Problem: Viele vernünftige Mainstream-Ablehner lehnen auch formale Theorien, mathematische Modelle, formal-systematische Analysen usw. ab, und das hält sie davon ab, zu erkennen, dass das, was ihnen präsentiert wurde, formal ungültig war. Daher werden die Fehler nie erkannt oder entkräftet.

            Haben wir die Krankenhäuser privatisiert und auf Profitmaximierung ausgerichtet?

            Billige Verantwortungs-Abschiebung. Wir alle sind der Staat.

            Es wäre nicht so tragisch, wenn ihr wenigstens jetzt – wo die Fehler und Versäumnisse offensichtlich sind – daran interessiert wärt dazu beizutragen aus der Misere rauszukommen.

            Ein „weiter wie bisher“ ist hingegen sicher nicht hilfreich.

          • @Pingpong – …jetzt – wo die Fehler und Versäumnisse offensichtlich sind…

            Was genau ist das aus deiner Sicht?

          • Die Ansicht von nicht satisfaktionsfähigen Leuten wie mir interessiert dich bestimmt nicht…

          • >>Ohne die politischen Vorgaben hätten die Krankenhäuser wie bei einer Grippeepidemie reagieren können.

            >Realitätsfernes Wunschdenken.

            Ja, ich bin so realitätsfern, dass der Chef des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein zu Ursache des Personalmangels und Umgangsvorschlag genau das Gleiche sagt:

            An den beiden Standorten des Uniklinikums in Kiel und Lübeck sind mittlerweile mehr als 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Corona-Quarantäne. Deshalb wurden bereits Stationen geschlossen und nicht akute Operationen verschoben. UKSH-Chef Jens Scholz sieht seine Klinik am personellen Limit angekommen. Die momentane Situation gefährde die Versorgung zum Beispiel der Herzinfarkt- und Krebspatienten. Er fordert nun, dass die Quarantäneregeln gelockert werden. Viele UKSH-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, die derzeit in Quarantäne sind, seien zwar positiv getestet worden, fühlten sich aber gut und könnten eigentlich arbeiten, sagte Scholz.
            In einem Interview mit der Tageszeitung „Welt“ appelliert Scholz an die Politik, mit Corona künftig so umzugehen wie mit der Grippe. Weg mit Tests und Quarantänevorschriften – stattdessen müsse gelten: Nur wer krank ist, soll zuhause bleiben. „Wir testen uns in Deutschland zu Tode“, sagte er.

            https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Corona-in-SH-Mehr-als-600-Mitarbeitende-beim-UKSH-in-Quarantaene,krankenhaus804.html

    • Noch mehr gute Nachrichten!

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