Genderidentität: „Bist du they? – Nee, ich bin Kevin“ (mit he/they Pronomen durchs Datingleben)

Ein interessanter Text zu den neuen Genderidentitäten:

Ein Bart ist eben etwas erst einmal sehr männliches. Hat man ihn wird man allenfalls „Genderverwirrung“ produzieren können, in dem man ihn mit stark weiblichen Zeichen kombiniert.

Neulich war ich mit Freundys unterwegs. Wir wollten noch in eine Bar, die an Dienstagen nur Menschen offen steht, die sich unter dem Akronym FLINTA wiederfinden (Frauen, Lesben, inter, trans, agender). Schwieriger Begriff, aber die Politik dahinter wäre ein anderer Text. Wir standen jedenfalls vor der Bar, und ich bekam einen Spruch gedrückt: „Heute Abend keine Männer“. Ich wusste von der Türpolitik und hatte vorher angesprochen, dass ich niemandem den Raum wegnehmen will. Der Tenor war: Wenn du dich heute danach fühlst, kommst du mit. Also entgegnete ich der Tür-Person, die mich als Mann las, etwas, das ich so noch nie zu einer fremden Person gesagt hatte: „Ich bin kein Mann, ich bin non-binär.“
„Non-binär“ wäre ja das N in FLINTA, das er oben weggelassen hat. Aber es ist eben auch ein ziemlicher Sammelbegriff, weil man darunter alles verstehen kann und nichts. Es reicht ja im Prinzip jede Abweichung von dem Klischee von Mann und Frau, das man zudem so hart und extrem ausgestalten kann wie man möchte um eine Abweichung bei sich selbst zu sehen.

Gender, in meinen Augen, bildet kein fixes Konstrukt, sondern eine situative und persönliche Verhandlung von Beziehungen. Mit meinem Gender navigiere ich Welt, Sexualität, Räume und Freundschaften. Als queerer Mann (in diesem Text verwende ich verschiedene Labels, alle davon sind valide), stehe ich in Dissonanz zu den für mich gedachten patriarchalen Rollenbildern als männlich gelesene Person.

Auch relativ leere Phrasen. Wie navigiert man mit seinem Gender Welt, Sexualität, Räume und Freundschaften? Und die „patriarchalen Rollenbilder“ für Männer gehen etwas in die Richtung von dem, was ich oben sagte: Um so starrer man die scheinbaren Vorgaben für Männer im Patriarchat sieht, um so leichter kann man von ihnen abweichen. Zeige ich ab und zu mal Gefühle? Ich breche aus (obwohl das ja auch sonst Männer machen). Finde ich Fußball langweilig? ha, da habe ich es den Rollenbildern aber gezeigt!

Maskulin, aber kein Mann, weil man idealisierte Männlchkeit nicht leben will. Das verengt ja dann das Verhalten für Männer gar nicht. Schon etwas grotesk, dass er sich nicht als Mann sehen kann, weil er der idealisierten Männlichkeit nicht entspricht.

Er ist statt dessen ein „Queer-Mann“. Das erlaubt immerhin eine schöne neue Identität und das Gefühl gegen die patriarchale Welt zu rebellieren.

„Rassifizierung“? Ich nehme an das ist dann als Weißer oder Schwarzer „gelesen“ zu werden und beugt irgendwie dem Vorwurf vor, dass es ja eigentlich keine Rassen gibt? Klingt dennoch irgendwie wie ein Nazibegriff.

Gender als soziale Technologie

Aber ich will in einer Welt leben, in der Bart und Tattoos, Kleidung und Haare mich nicht als Mann markieren.

Die meisten Butch-Lesben in Männnerkleidung und mit kurzen Haaren sind dennoch als Frauen zu erkennen. Der Bart ist nun einmal ein Zeichen für eine gewisse Menge Testosteron, die üblicherweise nur bei Männern vorkommt.
Aber relevanter dürfte auch seine Gesichtsform, sein Kinn, sein Adamsapfel etc sein

Hier mal ein Bild von ihm aus dem Netz:

Kevin Junk

Ich denke auch, wenn er sich rasieren würde, würde man ihn als Mann sehen.

Zwar empfand ich es als Bestätigung meiner Genderidentität, mich an der Tür zu behaupten. Zugleich war es ein Akt der Gewalt, mich einfach als cis Mann einzuordnen. Alternativ hätte die Person, die ich selbst als männlichen Türsteher gelesen hatte, einfach freundlich mitteilen können, dass der Abend nicht für cis Männer offen war. Dazu hätte ich mich anders verhalten können.

„Ein Akt der Gewalt“, da geht er aber hoch ran. Er setzt eben keine typischen Zeichen für eine Nichtbinarität, vielleicht irgendwas Queeres wie bunte Haare oder geschminkte Augen und Lippenstift?

Aber klar, er hätte ihn auch freundlich fragen können, welchen Buchstaben der Flinta-Definition er nun darstellt.

Dass meine Genderidentität als maskuline und non-binäre Person valide ist, wusste ich nicht, bis ich Sprache dafür fand, wirklich wörtlich fand. Ich stand in einem queer-feministischen Buchladen, an der Kasse lagen Buttons mit aufgedruckten Pronomen: he/his, she/her, they/them und zu meiner Überraschung: he/they. Das warme Gefühl, das in meinem Bauch aufflackerte, war wie das Gefühl, das ich hatte, als ich als junger Mensch zum ersten Mal zwei Männer beim Küssen sah. Das geht? Ich will das auch! Mittlerweile sehe ich viele Menschen, die mehrere Pronomen benutzen, alle aus ihren eigenen Gründen. Es gibt uns überall.
Ich kann mir vorstellen, dass he/they einigen in der Szene ideal erscheint. Man ist ein Mann, möchte aber auch irgendwie Queer sein, und das mit den passenden Pronomen betonen können, da kommt dann das They genau richtig. Wobei ich es immernoch merkwürdig finde, dass solche Pronomen auf englisch angeführt werden, aber er/sie Pronomen wären auch verwirrend, und er/sie (Plural) wahrscheinlich auch nicht so trendig.

Ist ja die in etwa die Übersetzung von „Ich bin ein Mann, aber keiner von den Bösen, sondern ein queerer guter!“

Wertvorstellungen beim Dating abgleichen

Jemand schrieb mir auf Instagram. Sein Move: Wir haben voll viel gemeinsam. Ich dachte, cute genug, lass uns mal irgendwann treffen. Wir konnten beim Abendessen über gemeinsame Themen wie Literatur, Lyrik und queeren Klassenkampf abnerden. Vielleicht bin ich altmodisch, aber ich schaue mir vor einem Date die Insta-Bio einer Person an und interessiere mich für deren Pronomen. Ich ging davon aus, dass die Person wusste, dass ich sowohl „er“ als auch „they“ verwende. Als wir im Gespräch auf Pronomen kamen und ich sagte, dass mir die Verwendung von „they“ auf Englisch ein wenig leichter fällt, ich aber literarisch gerade mit Neopronomen wie dey/dem arbeite, war mein Date geschockt. Er fragte mich: „Bist du they?“

Ich wäre auch geschockt, in einer vergleichbaren Situation mit einer Frau.

Aber bei “ Wir konnten beim Abendessen über gemeinsame Themen wie Literatur, Lyrik und queeren Klassenkampf abnerden.“ hätte sie auch schon sehr gut aussehen müssen bzw ich hätte wirklich, wirklich einen Artikel über das Date schreiben wollen.

Ich wollte sagen: „Nee, ich bin Kevin“, aber so schlagfertig war ich nicht. Stattdessen sagte ich sowas Holpriges wie: „Mein Gender ist komplexer als einfach nur Männlichkeit. Beide Pronomen haben in verschiedenen Situationen eine Verwendung für mich und ich fühle mich mit beiden wohl. Du hast die Wahl, wie du über mich sprechen willst.“ Im Nachhinein fühlt sich das wie eine Rechtfertigung an. Das zeigt mir, wie unsicher ich noch mit Gender umgehe, sobald ich von außen unter Druck gerate.

Statt die vulnerable Situation respektvoll zu halten, hielt das Date mir einen ungebetenen Vortrag darüber, wie nervig und anstrengend es sei, „they/them“ auf Englisch zu verwenden. Wir beide, die wir keine Englisch-Muttersprachler waren, nahmen darüber, so seine Meinung, an hegemonialer Sprache und ihren Regeln teil. Dabei war das hegemonialste an diesem Vortrag das ungefragte Erklären von dieser cis Nelke. Menschen daten, die mein Gender und seine Politik nicht verstehen, kommt für mich nicht mehr in Frage.

Ich finde ihn ganz sympathisch. Aber klar, mit so einer „Cis Nelke“ (eine Abwandlung von Pissnelke) kann es bei ihm nicht werden: Wollte der ihn etwa wie einen ganz normalen schwulen CIS-Mann behandeln? Ein Skandal.

Mein Körpergefühl hat sich verändert

Seit ich mit meiner Genderidentität kommunikativer umgehe, hat sich auch mein Körpergefühl verändert. Ich habe mit dem Boxen angefangen und war nach dem ersten Training schockverliebt in die Mischung aus Technik und Kraft. Befreit von dem Druck, ein richtiger Mann (lol) zu sein, kann ich Attribute wie Stärke besser verhandeln, weil sie nicht im binären Gegensatz zu meiner Sensibilität stehen, sondern im Dialog damit. Ich kann meinen Körper in seiner radikalen Verflochtenheit mit meiner Umwelt erleben, anstatt ihn mit Gewalt in binäre Förmchen zu pressen.

„Weil ich jetzt zusätzlich zu „he“ auch „they“ Pronomen benutze kann ich endlich Sachen machen, die andere Männer einfach so machen, aber ich lebe wirklich ganz befreit von irgendeinem Druck“

Schon irgendwie grotesk, wenn man das Mannsein irgendwie hassen muss und sich nur auf diesem Wege eine Erlaubnis dafür schaffen muss.

Ich gehe ja fast nicht mehr in Bars aber irgendwie würde ich ja gern mal ein echtes „Wie sind deine Pronomen“-Gespräch hören. Gibt es so etwas irgendwo? Wo Leute, die das ernst meinen mal im realen Leben mit echten Gesprächen zu hören sind?

Sorry, jetzt hab ich so viel über mich geredet. Was sind denn deine Pronomen?

Wer will darf sie hier gerne mitteilen.

78 Gedanken zu “Genderidentität: „Bist du they? – Nee, ich bin Kevin“ (mit he/they Pronomen durchs Datingleben)

  1. Ich bin so ehrlich wie es mir möglich ist: Ich verachte diese Menschen und ihre narzisstische, geistige Degeneration. Und ich verachte unsere Gesellschaft dafür, dass sie diesen geistigen Degenerierten und ihrem Schwachsinn beständig eine Stimme gibt. Diese Menschen verkörpern nichts anderes als den Verfall unserer Gesellschaft und ihre gesamte Existenz sorgt nur für Unfrieden und Hass.

    • Eine Premiere – ich stimme dir zu 100% zu.
      Leider ist diese Art von Mensch, gerade in Berlin, keine Ausnahme. Es gibt so unglaublich viele dieser Dinger (ein Mann ist er ja angeblich nicht) in Prenzlauer Berg. Mitte und Friedrichshain, dass einem übel wird.
      Dieses ekelhaft verlogene „wir haben uns gaaaaaaanz doll lieb“ strömt da aus jeder Pore. Widerlich.
      Der Maschinist (https://maschinist.blog) arbeitet sich gelegentlich an dieser Klientel ab.

    • Feministen, Transmenschen, Letzte Generation, Klimaaktivisten, Coronisten, Anticoronisten, Gesundheitsapostel, Klimaleugner, Veganer, Maskulisten, Dunkelhäutige, Menschen von woanders, Behinderte, Genderhopper, Marxisten, Schwule, AfD-Mitglieder, ADAC-Mitglieder, Gerechtigkeitsfanatiker…

      Jeder Wurm hängt heutzutage seine Identität oder seine Meinung zum Fenster raus. Und immer kriechen ein paar andere zu ihm.

      Was soll das? Fehlt es ihnen an menschlichen Kontakten, haben die keinen Friseur, dem sie ihre Befindlichkeiten erzählen können?

      Da ist es plötzlich „Gewalt“, wenn man einen Bärtigen mit einem von ihm nicht gewünschten Pronomen anspricht. Wie krank ist das denn? Sogar Bud Spencer würde eher Mitleid empfinden, als seine Faust auszupacken, wenn ihm einer damit käme. Beim Tausendsten würde er sich allerdings wieder auf seine Faust besinnen.

      Denn der Mist ist inzwischen komplett Selbstzweck geworden und dominiert den Alltag.

      Jeder Mensch ist mittlerweile so eingebunden in ein umfassendes Einordnungssystem, dass es gar nicht mehr möglich ist, unbedarft einfach nur einen netten Menschen zu finden mit der Option auf Anfreundung.

      Das ist die Atomisierung der Gesellschaft, das Ende von menschlichem Zusammenhalt.
      Und die Stunde der Rattenfänger.

    • Ihc möchte Dir, Adrian, mal ganz herzlich danken dafür, dass Du implizierst, dass solche Kevins auch normale Schwule ankotzen. Wäre der Kevin hetero, wäre er nahezu sicher Incel, weil sich keine Frau mit mehr als für fünf Pfennig Selbstrespekt mit sowas abgeben würde – Schantalle, vielleicht, aber die hat auch keinen Selbstrespekt; die hat ja nun noch nichtmal einen ordentlichen Namen.

      Was dann zur wichtigeren Frage überleitet: Warum beschreibt @Evochris die bekloppten Utterationen des Spinners als „interessant“?

  2. > Als männlich gelesene Person habe ich mehr Privilegien als Menschen, die weiblich oder femme gelesen werden,

    Ich konnte bis heute nicht rausfinden, welche das sind. Weiß jemand aus der Runde das?

    So privilegiert, dass ich Pronomen hätte, bin ich z.B. nicht.
    Ich hab lediglich Amateurnomen.

    • Möglicherweise meint es z.B. das was auch viele Frauen berichten: Als Mann hast Du eher Deine Ruhe und kannst (musst aber auch) aktiv werden wenn Du mit anderen sozial interagieren oder auch nur wahrgenommen werden möchtest.

      Als „weiblich Gelesene“ (meint in Wirklichkeit die sexuelle Ebene) gibts jede Menge ungefragte Aufmerksamkeit, von lüsternen Blicken bis zu neidischen Blicken. Und frau wird gerne von anderen Frauen kollektivistisch vereinnahmt. Sozusagen in das Eierstock-Kollektiv assimiliert…Resistance is futile.

      Klingt banal, ist aber m.E. für die weiblich Gelesenen prägend

      • Ich denke, du hast recht, dass es in etwa das ist, was Frauen *meinen*, wenn sie von „männlichen Privilegien“ reden.
        Aber „Ein Mann muss sich extra anstrengen, wenn er bemerkt werden will, mit unsicheren Erfolgsaussichten. Der Default-Zustand für einen Mann ist, dass er allen egal ist.“ als Privileg zu bezeichnen, finde ich schwer verdaulich.

        Erinnerst du dich an die Hollaback-Videos vor 8 Jahren?
        Es gab eine Vielzahl von Reaktionsvideos, wovon das in meinen Augen interessanteste von einer jungen Frau war, die einmal in normaler (sexy) Junge-Frauen-Montur durch die Stadt lief und einmal im Hijab. Bei letzterem wurde sie komplett ignoriert.
        Wenn sonst nichts, macht es mindestens deutlich, dass alle genannten Nachteile des weiblich-Seins selbstgewählt sind.
        Frau hat lieber zu viel Aufmerksamkeit als zu wenig. Es ist nicht so, dass sie die Aufmerksamkeit gar nicht steuern kann, sie ist lediglich schwer zu eichen.
        Es gilt jedenfalls Oscar Wildes Aphorismus: „Das einzige, was schlimmer ist, als von allen bemerkt zu werden, ist, von niemandem bemerkt zu werden.“

        Mit der Vereinnahmung durch andere Frauen ist es genau so. Es ist nicht der Fall, dass frau sich dagegen nicht wehren könnte. Sie verlässt damit allerdings das wohlig warme Kollektiv, das einem Mann von vornherein keine Option ist.

        Das männliche Privileg dampft damit zusammen auf „Ein Mann muss eine Option wählen, die einer Frau prinzipiell auch zur Verfügung steht, allerdings zu einem Preis, den die Frau i.d.R. nicht zu zahlen bereit ist“

        Die Unterdrückung der Frau besteht darin, dass sie nicht gleichzeitig den Kuchen haben sowie essen kann. Das Privileg des Mannes ist, erst gar keinen Kuchen zu haben.

        Es gibt allerdings eine Option, die den meisten Frauen nicht zur Verfügung steht: etwas sachlich statt persönlich zu nehmen und damit produktiver und stressfreier zu sein.

        • „Die Unterdrückung der Frau besteht darin, dass sie nicht gleichzeitig den Kuchen haben sowie essen kann. Das Privileg des Mannes ist, erst gar keinen Kuchen zu haben.“

          Wunderbar ❤

        • „Es gibt allerdings eine Option, die den meisten Frauen nicht zur Verfügung steht: etwas sachlich statt persönlich zu nehmen und damit produktiver und stressfreier zu sein.“

          Das stimmt. Oder übergeordneter formuliert: Das eigentliche männliche Privileg ist, autonomer zu sein und die körperliche Möglichkeit zu haben, mit sich selbst im reinen zu sein.

          Da sind die meisten Frauen Geiseln ihrer Eierstöcke selbst wenn ihr Kopf gerne möchte. Und der neidvolle Blick auf den Mann artikuliert sich auch gerne emotional negativ abwertend.

          Ich empfehle gegenüber Frauen immer eine ordentliche Prise Machismo auszustrahlen: Ich Mann, Du nix. Die kaputten Frauen ziehen sich angepisst zurück, mit den Restlichen kann mann Spaß haben 🙂

      • „Als „weiblich Gelesene“ (meint in Wirklichkeit die sexuelle Ebene) gibts jede Menge ungefragte Aufmerksamkeit, von lüsternen Blicken bis zu neidischen Blicken.“

        Aber nur bis zu einem bestimmten Alter.

        • Eben. Und selbst unter den jungen Frauen gibt es so einige, die man lieber nicht sehen möchte. Dass Frauen beständig angeflirtet werden, ist wohl eher eine weibliche (Wunsch)Phantasie.

          • Das war ja auch bei MeToo so: Welche Frau wird denn zugeben, noch nie einfach so angemacht worden zu sein? Dann lieber behaupten, „Männer verlieren den Verstand, wenn sie mich sehen und ich habe das sooooo satt!“

          • Grade bei den Beleibteren werden Leggins auch gern getragen, zusammen mit kurzen Röcken (die aus Zaunplanen oder Fallschirmen zu stammen scheinen). Und in den deutlich sichtbaren Speckfalten werden zahllose Milben und Mikroben erbarmungslos zerquetscht, weil sie nicht fliehen können.

            Männliche Eidechsen können bei so einem Anblick spontan den Schwanz abwerfen, wir leider nicht. Es wird Zeit, daß der Sommer vorbei geht.

          • Es hilft vor allem nichts, Frauen „anzuflirten“. Und das lernt man so spätestens mit 17. Gibt’s sogar Studien dazu; Frauen brauchen keine Sekunde, um zu beschließen, ob sie einen Bumsen wollen oder nicht, und so schnell denken die nicht. Freilich kann man das verbocken, dafür gibt es ja die ganze PUA-Geschichte – oder einen Hasthag wie #metoo. Man kann aber auch einfach warten. Frauen reden gerne. Viel.

        • Die lüsternen Blicke werden irgendwann seltener, den Neid untereinander kultivieren Frauen bis ins hohe Alter.

          Wobei die Asymmetrie des sexuellen Begehrens dafür sorgt, dass auch 70-jährige Männer noch Ü60-Frauen nachsteigen…Ich denke, hier und heute ist die Gesellschaft so übersexualisiert, dass frau schon mit 80+ gebückt am Rollator klebend dastehen muss, um davon verschont zu bleiben…

    • Gerade in einer Bar sieht man ja die Privilegien ganz deutlich, die Hälfte der Männer weint heimlich in ihr Bier, weil das Leben so kacke ist und die andere Hälfte spendiert den ach so unterdrückten Frauen Getränke in der Hoffnung auf etwas Körperkontakt.

  3. Ich bin immer noch gespalten ob mir diese Narzissten leid tut oder ob man denen einfach mal einen Satz warme Ohren verpassen sollte, damit das dazwischen wieder ins Lot kommt.
    Wenn ich das richtig verstanden habe ist er einfach nur schwul und eher nicht so der brachial männliche Typ. Wenn ihn das schon non binär macht…
    Ich kann besser kochen als fast jede Frau die ich kenne. Und kann eine Nähmaschine (eigene) bedienen. Bin ich am Ende auch non binär und lebe da meine feminine Seite (Klischee pur) aus?

    Also Kevin ist nicht they, der ist ein Lappen, der sich den Brägen weich gekifft hat.

    • Gut auf den Punkt, und: ich bin für einen Satz heiße Ohren 🙂

      Da er ja eh ein Lappen ist, muss man nicht mit nennenswerter Gegenwehr rechnen. Zumindest wird er sich danach nicht mehr darüber beschweren, wenn ich ihn nicht mit spinnerten englischen Pronomen anrede, ansonsten wird nochmal nachgelegt, damit er seine Privilegien checkt *g*

    • Nehmen wir einmal an, er ist nicht der brachial männliche Typ. Sagen wir mal, er spielt nicht Fußball, dafür aber Klavier. Was sollte man ihm empfehlen? „Üben, üben, üben!“ – machen Frauen ja auch. Wenn es aber an dieser Stelle hakt, dann muss er eben herumlabern.

  4. Also meine Pronomen sind „ich“ und „mein“.
    Von sich selbst in der dritten Person reden, dass war doch so ein Ding von Julius Caesar, oder?

  5. Für mich sind solche Texte nur schwer zu ertragen. Das ist so ein Kreisen um sich selbst.

    Meine Pronomen sind übrigens „Eure königliche Hoheit“ und „Seine königliche Hoheit“. Ich definiere mich als nicht-bürgerlich und aristokratisch.

    • Da ich mich als Gott definiere (getreu dem Motto: früher war ich Atheist, aber jetzt weiss ich, dass ich Gott bin…), sind meine Ansprachen und Pronomen natürlich Herr und/oder Gott.
      Off-topic PS: Selbstmordattentäter landen natürlich in der Hölle…

  6. Mit Argumenten ist solchen Menschen eh nicht mehr zu helfen. Die lassen nur noch die hohlen Phrasen zu, die ihre Ideologie unterstützen. Kriegen sie Kontra, ist die Person die Kontra gibt „nervig“ und damit sind dann auch alle Argumente der Gegenposition abgehackt.

    Sicherlich alles ein Zeichen gesellschaftlicher Dekadenz.

    Was machen solchen Menschen bloß, wenn irgendwann der Strom weg oder nicht mehr bezahlbar ist, und sie ihre Pronomen nicht mehr ganz altmodisch in ihre Insta-Bio schreiben können?

  7. Mir hat bislang noch niemand erklärt (oder erklären können), was es mit diesen „Pronomen“ auf sich hat.
    Spricht man mit(!) jemandem, dann verwendet man üblicherweise du, Sie oder den Namen.
    Spricht man über(!) jemand, bekommt dieser/diese/dieses jemand doch gar nicht mit, wie man redet.
    Also: wann und wie sollen die Pronomen verwendet werden?

    • Feministinnen setzen sich unermüdlich dafür ein, dass du auch dann keinen Sinn für Humor hast, wenn keine Feministin in der Nähe ist. *)

      Inwiefern wäre es da unsinnig, dass sie auch deine Gedanken auch in Abwesenheit der selbsternannten (Ha!) Aufsichtsperson kontrollieren wollen?

      *) Zum Beispiel UN-Women:

    • Sternzeichen, INTJ, Verwendung von mehreren Ausrufezeichen, Pronomen — alles das gleiche Signal…
      PS: „he/they“ klingt immer wie „Hete“, nur mit pseudo-fronsösischäm Oksänd ausgesprochen.

  8. Wie abwertend der ganze Inhalt rüberkommt! Du scheiß-normaler Mensch, ich Kevin (ein Zustand, kein Name), du nix. Als Normaltyp scheinst du in Berlin und anderen großen Städten wohl keine Chancen mehr zu haben, zumindest wenn du „irgendwas mit Medien“ machst oder bei einer NGO unterschlüpfst.
    Seine Arroganz, mit der er sich von Anderen per Definition abzuheben versucht, schwingt in jeder Zeile mit. Und die trifft mich auch eher hart. Für mich sind dies durch die Bank (mit vielleicht wenigen Ausnahmen) psychisch gestörte Personen, Bordeliner, extreme Narzissten,…
    Und die gehen mir ganz schön auf’s Loch!

    • Selbstverständlich können wir uns alle, die diese Ideologie kritisieren oder ablehnen, auf staatliche Repressionen verlassen. Die Gesetzeslage wird immer mehr und weitere Möglichkeiten bieten die eigene Ideologie durchzusetzen und Kritiker auszuschalten.

      Heute:
      Baden-württembergische Ermittler haben den Gründer der sogenannten Querdenken-Bewegung, Michael Ballweg, festgenommen. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Stuttgart mitteilten, ohne Ballwegs Namen zu nennen, wurden am Mittwoch das Wohnhaus und Geschäftsräume des 47-Jährigen in der Landeshauptstadt durchsucht. Der ehemalige Unternehmer steht demnach im Verdacht, seit Mai 2020 durch öffentliche Aufrufe finanzielle Zuwendungen eingeworben und hierbei die Geldgeber über die beabsichtigte Verwendung getäuscht zu haben.

      Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll Ballweg auf diese Weise einen höheren sechsstelligen Betrag eingeworben und zweckwidrig für sich selbst verwendet haben. Bei der Durchsuchung wurden auch Vermögenswerte beschlagnahmt. Ballweg sollte noch am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Ermittlungen dauerten an.

      Der Antisemitismusbeauftragte des Landes Baden-Württemberg, Michael Blume, begrüßte auf Twitter das „rechtsstaatliche Vorgehen gegen Ballweg“ als „gute Nachricht für die wehrhafte Demokratie“.
      https://www.badische-zeitung.de/querdenken-initiator-michael-ballweg-in-stuttgart-festgenommen

      • Es geht anscheinend los.

          • „Personen, die den alten Namen einer Trans-Person verwenden, sollen mit einem Bußgeld bestraft werden“

            Oh Gott. Die schaffen es, die Loretta-Szene in „Das Leben des Brian“ an Beklopptheit zu übertreffen.

      • „Selbstverständlich können wir uns alle, die diese Ideologie kritisieren oder ablehnen, auf staatliche Repressionen verlassen.“

        Nicht kritisieren, zitieren reicht meistens. Solange das erlaubt ist, wenn es die Falschen tun.

  9. Zur Abwechslung mal jemand mit XY-Chromosomen der sich als Non-Binär definiert, ok.

    Ja wir verstehen dass ihr die Erwartungen der Gesellschaft an Männer und Frauen nicht erfüllen wollt sondern euer eigenes Ding durchzieht… das haben vor euch aber auch schon andere und das Label Mann oder Frau einfach ignoriert.
    Denn am Schluss wenn der Herzinfarkt erkannt werden muss ist auch jeder m->f transistierte froh wenn doch noch erkannt wird dass er biologisch männlich ist.

    • Wobei bei solche Geschichten von solchen Leuten bei mir ja immer unter Lügenvorbehalt stehen.
      Wäre wirklich nicht das erste Mal, dass da zum Zwecke der Agenda rumrelotiert wird, dass sich die Balken biegen.

  10. Der hat doch nur Schiss, dass er als Mann zur untersten Kaste seiner Ideologenfreunde gehört. Einzig dafür führt er die Pronomen.

    Denn ohne wäre er Abschaum, unterste Ebene, Dreck und seinen Job als Autor wäre er auch gleich los.

  11. Wie sagt man so schön? „Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose!“
    Aber bei diesem Kevin läuft noch eines mehr schief, als man bei einen gewöhnlichen Kevin erwarten könnte.

  12. Dieser ganze Pronomina- und FLINTA-Quatsch ist doch nur etwas für langweilige Leute ohne ausgeprägte Interessen, die sonst nichts zu bieten und keinen anderen Lebensinhalt haben, so dass sie sich auf diese Weise wichtig machen und als etwas besonderes darstellen wollen.

    queeren Klassenkampf abnerden

    Wenn das nicht Cultural Appropriation ist, dann weiß ich auch nicht. Der Typ hat absolut nichts nerdiges an sich, reklamiert aber die Nerdkultur für sich, was ihm absolut nicht zusteht (und them erst recht nicht).
    (Allgemeinverständliches) Abnerden über Nicht-(klassische)-Binarität sieht beispielsweise so aus:
    https://breakpt.wordpress.com/2022/06/22/beyond-binarity-2744/

    Ist „Kevin Junk“ sein/their echter Name?

    • Schön, Dich hier zu treffen. Ich wollte Dir den Verleser des Tages melden, und er passt hier zufällig zum Thema: „Gesucht: Unisex-Experte“ (statt „Unix-Experte“).

      Ich scheine diesen ganzen Unsinn, wenn auch wider Willen, schon stark verinnerlicht zu haben.

  13. Mit dem Abstand von ein paar Jahrzehnten werden sich Kevin & Co. von Begriffen wie „Freundy“ usw. ebenso peinlich berührt distanzieren wie ihre Vorgänger von Schlaghosen, „Puppe“-Sprüchen und Arschgeweihen. Bleiben wird ihr Narzissmus und ihre geistige innere Leere, die sie mit neuen ideologischen Phrasen und hilfloser Überheblichkeit zu füllen versuchen werden.

  14. Erinnert sich noch jemand daran, dass vor ein paar Jahren (ich glaube, das war so um das BVerfG-Urteil zu „divers“ Personalausweis) immer die Behauptung durch die Medien geisterte, „Experten“ hätten herausgefunden, dass es „bis zu 4000 Geschlechter“ gebe?
    Eine Quelle dazu wurde nie genannt, also hatte ich meine eigene Theorie, wie man auf sowas kommt:
    Man definiert einfach einen Satz von stereotypen Merkmalen (z. B. „trägt Bart“, „isst Fleisch“, oder „mag Fußball“), und jede Kombination aus erfüllt/nicht erfüllt wird als eigenes Geschlecht definiert. Somit ist man bereits „genderqueer“, wenn man nur zu 99,98% „ein richtiger Mann“ ist.
    Was ironischerweise bedeutet, dass gerade die, die angeblich die Geschlechterklischees bekämpfen wollen, sie am meisten verinnerlicht haben.

    • „Man definiert einfach einen Satz von stereotypen Merkmalen (z. B. „trägt Bart“, „isst Fleisch“, oder „mag Fußball“), und jede Kombination aus erfüllt/nicht erfüllt wird als eigenes Geschlecht definiert. Somit ist man bereits „genderqueer“, wenn man nur zu 99,98% „ein richtiger Mann“ ist.“

      Sagen wir 4096 Geschlechter (lässt sich besser rechnen), dann könnten wir damit 12 Eigenschaften kodieren (2 hoch 12). Könnte ganz gut passen 🙂 Oder fallen jemandem mehr als 12 typisch männliche Eigenschaften ein?

      • Das mit den 4000 Geschlechtern war nur ein Zwischgenstand. Tatsächlich gibt es kontinuumsviele Geschlechter,
        https://www.degruyter.com/document/isbn/9783839439470/html?lang=de
        und das dürfte endgültig sein. Jedenfalls reicht es dazu aus, daß für den gesamten Rest der Weltgeschichte jedem Erdmolch im geeignet topologisierten Raum der Geschlechter seine persönliche dichte Teilmenge zur Verfügung steht, aus der er!!x12s das i**/fhm Genehme nicht nur einmalig aussuchen, sondern so0gar beliebig häufig wechseln kann. Die Darstellung der damit verbundenen Erlebnisse und Erfahrungen werden eine ganz neue und das bisherige Geschreibsel überstrahlende Literaturgattung darstellen.

        • Der Weg von diskreten Zuständen ins Kontinuum wurde auch beim Welle-Teilchen-Dualismus gegangen. Für das Kontinuum wird eine Wellenfunktion gebastelt, die dann wiederum in Quantenzustände zerlegt werden kann. Notfalls beliebig viele.
          Ob und wie man die dann in Hauptquantenzahl, Nebenquantenzahl, Elektronenspin, Kernspin oder anders unterteilt und benennt, ist egal. Die Quanten könnten auch durch „Differenzen, Ähnlichkeiten, Polypolaritäten und kategorialen Durchlässigkeiten, Pluralitäten von Migration, Raum und Kultur“ parametrisiert werden.

          Von wegen da scheint was „in einem neuen Licht und mit neuen Facetten auf, wenn sie mit der innovativen Figur des Kontinuums ausgeleuchtet werden“: Das ist alles von der ollen Physik abgekupfert. Von nichtsnutzigen Genderflegeln.

        • Hach, schade. Ich hatte mir vorgestellt, jedem Merkmal ein Kürzel zu geben, so wie bei VOKUHILAOLIBA. Das würde die Partnersuche erheblich erleichtern, wenn man alle sexuellen Vorlieben und Besonderheiten an einer Zeichenkette ablesen könnte 🙂

          Aber mit einem Kontinuum wird das natürlich hinfällig. So wie der Begriff Geschlecht allgemein.

    • „Was ironischerweise bedeutet, dass gerade die, die angeblich die Geschlechterklischees bekämpfen wollen, sie am meisten verinnerlicht haben.“

      Das ist nur wahr!

  15. Was für ein Spast! Such Dir ein Hobby.

    Er ist eben nicht die schärfste Braut des Universums. Den meisten Leuten geht er und sein Gefühlsleben völlig am Arsch vorbei. Wenn er und sein mickriges Ego damit nicht umgehen kann, ist das sein Ding. Er soll aber nicht rumheulen und anderen Leuten mit seiner Rumzickerei auf die Nerven gehen.

    Kein Mensch hindert ihn, sich einfach so zu verhalten, wie er denkt, sich verhalten zu müssen/wollen oder wie es seinem Gefühlsleben entspricht. Ob er damit irgendwelche Klischees oder Rollenbilder erfüllt, die von Außen an ihn herangetragen werden, ist völlig wumpe. Er sollte nur nicht beleidigt sein, wenn andere Menschen ihn wegen seines Auftretens oder Charakters möglicherweise für etwas spinnert oder merkwürdig halten. Na und?

  16. Mich wundert am meisten, daß die Gesellschaft nicht die psychischen Störungen hinter diesen Leuten sehen will. Man könnte sich ja fragen, was das alles für einen Sinn ergeben soll. Was wird mit diesem neurotischen und unglaublich selbstsüchtigen Verhalten genau zum Ausdruck gebracht?

    Wer das mal an konkreten Fällen studiert, wie haargenau sich traumatische Kindheitserfahrungen symbolisch reinszenieren, der wird diese Muster sehr viel häufiger in der Gesellschaft erkennen. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß ein Kind, das wirklich geliebt und respektiert wird, später solche Symptome entwickelt wie der Bartmensch. Ich könnte mir einen sensiblen Jungen vorstellen, dem ständig signalisiert wird, er solle hart sein und nicht weinen etc.

    Da eignet sich die Gender-Ideologie hervorragend, um irgendwelche schlimmen allgemeinen Unterdrückungsmechanismen zu postulieren – nur nicht die eigenen Eltern!

    Bei dem Gender-Scheiß im Text habe ich spontan an die Punk-Bewegung und Anarchisten seit den Siebzigern gedacht. Deren alberne Inszenierungen liefen ähnlich ab – mehr in bezug auf soziale Rollen. Alles Bürgerliche ablehnen.

    Diese Gender-Zecken machen genau das auf der geschlechtlichen Ebene. Und dieser ganze Gender-Theorie-Scheiß von den Universitäten kommt ja genauso bekloppt daher: Also dieses Pseudorebellische, das wahnhafte Phantasieren über irgendwelche „Geschlechterordnungen“.

    Am beklemmendsten ist, daß diese Leute nicht merken, daß ihr moralischer Narzißmus, ihr Gutseinwollen der eigentliche Antrieb ihres Geschwafels und ihrer Phantasmagorien ist.

    Na ja. Hinter solch lächerlichen Quatsch-Weltbildern versteckt sich zu ungefähr 100% starkes, verdrängtes Leid aus der Kindheit, das sich nur solche verquere Bahnen sucht.

    Kann man alles an konkreten Fällen studieren – wenn man denn will. Leider stellt sich unsere Gesellschaft immer noch diesbezüglich sehr dumm. Man kann also an konkreten Fallstudien nachvollziehen, wie Kindheitskomplexe zu „irrationalem“ Verhalten führen, das aber auf symbolischer/indirekter Ebene durchaus eine Logik hat.

    Dazu muß man sich aber auf die konkrete Existenz einlassen.

    Das wollen leider viele Menschen nicht.

    PS: Schon obskur, wie man dieses neurotische Quatschverhalten dieses Typen NICHT als verschlüsselten Ausdruck von verdrängtem Leid lesen kann.

      • Was genau ist Unsinn?

        Es ist übrigens ein sicheres Zeichen ausgesprochener Doofheit, wenn man so apodiktisch und ohne irgendwelche Darlegungen formuliert, wie du das tust.

        Habe selten jemanden gesehen, der derartig verlogen ist und null intellektuellen und moralischen Anspruch an sich selbst hat.

        Paßt aber alles zusammen: Neoliberale Geisteshaltung, psychologische Begriffsstutzigkeit und Mobbing-Attitüde.

        Ein Gefühl dafür, wie die menschliche Psyche funktioniert, bekommst du auf dieser Seite:

        http://alice-miller.com/de

        Aber ich vermute, du hast noch nie einen Text dort gelesen. Zumindest verstanden hast du offenbar keinen.

  17. Ist eigentlich schon jemandem aufgefallen, dass bei den Pronomen immer nur genau 2 Stück genannt werden? Nämlich immer das Personalpronomen im Nominativ („they“) und dann meistens die Dativ-Akkusativ-Form („them“). Aber im Deutschen hat man keine Garantie dafür, dass die Dativ- und die Akkusativ-Form identisch sind, man müsste also 3 Formen nennen. Ich vermute, das Rudelverhalten und die USA-Fixierung dieser merkwürdigen Menschen verhindern diesen Denkschritt.

    • Gilt auch im Englischen nur bedingt (he/his/him, she/her/her, it/its/it)… aber da Besitz (possession) eh kolonialkapitalistisch ist, wird dieser gleich durch die deopronomen mitabgeschafft. Außerdem wäre korrektes oder klanghaftes Sprechen oder Schreiben ableistisch.

    • Mehr als 2 können die sich nicht merken.

      Da ich selbst was gaanz Besonderes bin, gelten Pronomen für mich nicht, sondern nur Contranomen. Wer mich deswegen ausgrenzt, ist gegen Vielfalt und rechts.

  18. Ich habe keine eigenen Pronomen, das kann ich mir finanziell nicht leisten. Ich bin nur gesetzlich pronomisiert und nutze damit nur die Pronomen, die ich mit meinen Sprachbeiträgen ohnehin finanziere – wie 99,9 % der anderen Deutschen auch.

    Würde ich mir eigene Pronomen leisten können, wären das xyblfztrr / krchchchaaatz, und man müsste sie nur dann mir gegenüber verwenden, wenn man auch eigene Pronomen hätte.

  19. Erinnert sich noch wer an metrosexuelle Männer? War das große Ding vor ca. 15 Jahren. Davon redet heute keiner mehr, und ich hoffe inständig, dass wir von so einem Blödsinn wie they-Kevins narzisstischer Nabelschau in spätestens anderthalb Jahrzehnten ebenso verschont werden.

    • Das habe ich mir auch gedacht, als ich angefangen habe zu lesen. Ich bin nicht bis zum Ende gekommen, aber der Grundgedanke ist doch: „Ich will kein Mann sein, weil die so ein schlechtes Image haben. Was könnte ich sein, dass ich nicht diesen Makel tragen muss und vielleicht noch zusätzliche Distinktionsgewinne verspricht?“

      Das tragische ist, dass die babylonische Begriffsverwirrung vermutlich nicht zu mehr Offenheit führt sondern zu einem Jeder gegen Jeden – Verzeihung – natürlich zu Jede*r gegen Jedey. Anstatt zu akzeptieren, dass die biologischen Kateogrien Mann und Frau sehr gut geeignet sind, um die notwendige Kommunikation im Allgemeinen abzubilden und den einzelnen Männern und Frauen mehr Handlungsspielraum in ihrem Lebensstil zuzugestehen, werden neue, enge Schubkästen gebastelt, die Leute da reingezwängt und das wird als Liberalisierung verkauft. Es fällt mir schwer, darin einen Fortschritt zu erkennen und ich glaube, wir waren schon mal weiter.

  20. Erstmal den Goa-Tee verschüttet ….

  21. Was sagt das eigentlich über die Rechtssicherheit in diesem Land Deutschlands aus?

    Die Regierung verabschiedet Gesetze, die pure Willkür zum Ausdruck bringen. Also kann man sich auf dieses Land nicht mehr verlassen ….

  22. Ja, das ist der interessante Gedanke hier, der aus dem sogenannten Selbstbestimmungsgesetz folgt: Die Gleichstellung müsste obsolet sein.

    In ihrem bigotten, fanatischen Zwiedenk werden die Progressiven aber zwischen Selbstbestimmungsgesetz und Gleichstellungsprimat gar keinen Widerspruch sehen und trotzdem weiter „Frauenquoten“ vorantreiben. Das höchste Gericht wird schon eine passende Erklärung dafür finden, das könnte noch amüsant werden.

  23. Wenn ich es richtig verstehe geht man formal gesehen als Mann zum Standesamt und kommt als Frau wieder heraus. Ein Missbrauch ist so gesehen gar nicht möglich weil man durch eine magische Zeremonie zur Frau transitioniert ist.
    Ok Spässle g’macht. (Trans)frau war man/frau ja schon vor den Gang zum Standesamt, sonst wäre mau ja nicht gegangen. D.h. der ganze Standesamt-Zinnober mit Erklärung sollte doch auch unnötig und transphob sein

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..

%d Bloggern gefällt das: