6 Gedanken zu “Corona Selbermach-Montag

  1. Eine Studie

    Klicke, um auf KWP_2221.pdf zuzugreifen

    die es immerhin in die Tagesschau geschafft hat
    https://www.tagesschau.de/inland/studie-was-half-im-kampf-gegen-corona-101.html
    will ermittelt haben, wie sich einzelne Anti-Corona-Maßnahmen auf den R-Wert ausgewirkt hatten.
    Danach sollen insbesondere Informationskampagnen und Schulschließungen den R-Wert erheblich verringert haben, u.a. Masken, die Schließung des Nahverkehrs und nationale Reisebeschränkungen dagegen kaum.

    So richtig ist mir nach einem ersten Überfliegen der Studie allerdings noch nicht klar, wie und auf welcher Datengrundlage die Autoren die Auswirkungen einzelner Maßnahmen beurteilt haben.

  2. Biontech-Chef Ugur Sahin hat die für den Herbst geplante Impfkampagne kritisiert. Er forderte eine „international abgestimmte Strategie“ für die Impfstoff-Anpassung. „Wir müssen früh genug wissen, an welche Variante – also zum Beispiel BA.2 oder BA.4/5 – wir die Corona-Impfstoffe anpassen und für die bevorstehende Infektionssaison produzieren sollen“, sagte Sahin.

    https://www.morgenpost.de/vermischtes/article235523113/corona-news-dienstag-rki-zahlen-fallzahlen-omikron-deutschland-aktuell.html

    Das ist mal richtig schrill. Der Biontech-Chef fordert offenbar von der Politik die Definition einer Virus-Variante, die es noch gar nicht gibt, damit er entsprechend seine Vakzine anpassen kann.
    Was soll das?
    Bekanntermaßen wird ja noch immer gegen den Urtyp gespritzt – warum sollte also zukünftig die jeweilige Mutante etwas mit der Impfkampagne zu tun haben? Außerdem hat Lauterbach eh noch den Keller voll mit altem, bereits bezahltem Stoff, der erstmal aufgebraucht werden muss.

    Bei der für den Herbst geplanten Impfkampagne geht es immer eindeutiger darum, DASS gespritzt wird und nicht, WAS gespritzt wird. Sonst wäre von einer solchen Kampagne gar keine Rede.

  3. Irgendwo in den verbotenen Meinungswelten habe ich aufgeschnappt, dass angeblich Biontech für seine zu erbringenden Zulassungsuntersuchungen inzwischen die ungeimpften Probanden ausgehen, also gar keine adäquate Kontrollgruppe mehr aufgetrieben werden kann.
    Weiß da jemand mehr drüber?

    Da soll also ein Stoff amtlich zugelassen und entsprechend erforscht werden. Weil aber fast alle den Stoff schon intus haben, scheitert der amtliche Zulassungsweg daran, dass die Gefährlichkeit und/oder Wirksamkeit mangels Unbehandelter gar nicht geprüft werden kann.
    Das wäre schon ziemlich irre.

  4. Der SPIEGEL hat hinter der Paywall einen Bericht, in dem Folgeschäden vom „kleinen Pieks“ thematisiert werden. Die versprochene Ungefährlichkeit lässt sich immer schwerer halten:

    Selbst wenn die Mediziner einen Verdacht haben, dass es sich um Impfnebenwirkungen handeln könnte, melden sie ihn offenbar nicht immer. Eine Hausärztin, die sich an den SPIEGEL wandte, sagt, es sei ein Tabuthema in ihrer Zunft, negative Auswirkungen der Impfung zu thematisieren. Außerdem habe gerade während der Coronakrise oft die Zeit gefehlt, mögliche Nebenwirkungen zu melden, zumal der Zusammenhang mit der Impfung nicht eindeutig nachgewiesen werden könne.

    »Es ist ein riesengroßes Tabuthema in der Ärzteschaft, obwohl viele die Nebenwirkungen beobachten«, glaubt Bernhard Schieffer (Klinikdirektor der Kardiologie in Marburg mit einer Spezialsprechstunde »Post-Vax«) »Gestandene Kollegen wollen mit dem Thema nichts zu tun haben, es ist ihnen zu heiß.« Kaum ein Arzt wolle den Impfgegnern in die Hände spielen. Es sei extrem heikel: »Alles, was mit der Impfung zu tun hat, ist emotional aufgeheizt. Negative Berichte über die Coronaimpfung sind ja auch juristisch nicht ganz unproblematisch.«
    (…)
    Fragt man das Bundesgesundheitsministerium, warum das Thema Langzeitnebenwirkungen nach Covid-Impfungen politisch nicht transparenter und größer diskutiert wird oder ob es Erwägungen gibt, die Long-Covid-Ambulanzen auch für Post-Vac-Betroffene zu öffnen, verweist ein Sprecher auf das PEI als nachgeordnete Behörde. Auch zur Frage, inwiefern Post-Vac-Betroffene entschädigt werden sollen, sollte man tatsächlich einen Zusammenhang ihrer Beschwerden mit der Impfung herausfinden, will das BMG keine Stellung beziehen.

    https://www.spiegel.de/gesundheit/post-vac-syndrom-unerklaerliche-symptome-nach-der-corona-impfung-und-alle-ducken-sich-weg-a-6b3ea94e-138f-4ed0-b459-d86377daf08b

    Dieser Ausspruch des Klinikdirektors macht mir ganz schön Angst: „Negative Berichte über die Coronaimpfung sind ja auch juristisch nicht ganz unproblematisch.“

    Wo sind wir denn angekommen?

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