Zur Definition des Wortes „Frau“ und sozialer Konstruktion

Die evolutionäre Biologin Heather Heying hat einen interessanten Artikel zur Definition des Wortes „Frau“ geschrieben. Hintergrund ist, dass in den intersektionalen Theorien „Frau“ nicht mehr definiert werden kann, weil man sonst Transfrauen ausgrenzt oder Rollenzuschreibungen macht.

Women are adult human females.

Adults are individuals who have attained the average age of first reproduction for their species. They have reached the age of maturity. The term adult applies across many species, and is used to distinguish them from juveniles, who are not yet capable of reproduction.

Humans are members of the genus Homo. Our relatives in the genus Australopithecus, now extinct, are sometimes categorized as human as well. Every individual Homo sapiens is a human.

Females are individuals who do or did or will or would, but for developmental or genetic anomalies, produce eggs. Eggs are large, sessile gametes. Gametes are sex cells. In plants and animals, and most other sexually reproducing organisms, there are two sexes: female and male1. Like “adult,” the term female applies across many species. Female is used to distinguish such people from males, who produce small, mobile gametes (e.g. sperm, pollen)2.

It’s the definition of that last word—female—that will be difficult for some to accept.

Und einmal durch Deepl:

Frauen sind erwachsene weibliche Menschen.

Erwachsene sind Individuen, die das durchschnittliche Alter der ersten Fortpflanzung ihrer Art erreicht haben. Sie haben das Alter der Geschlechtsreife erreicht. Der Begriff „erwachsen“ gilt für viele Arten und wird verwendet, um sie von Jugendlichen zu unterscheiden, die noch nicht fortpflanzungsfähig sind.

Der Mensch gehört der Gattung Homo an. Unsere Verwandten in der Gattung Australopithecus, die heute ausgestorben sind, werden manchmal auch als Menschen eingestuft. Jeder einzelne Homo sapiens ist ein Mensch.

Weibliche Individuen sind Individuen, die ohne entwicklungsbedingte oder genetische Anomalien Eier produzieren oder produziert haben oder produzieren werden oder würden. Eier sind große, sessile Gameten. Gameten sind Geschlechtszellen. Bei Pflanzen und Tieren und den meisten anderen sich sexuell fortpflanzenden Organismen gibt es zwei Geschlechter: weiblich und männlich1. Wie der Begriff „erwachsen“ gilt auch der Begriff „weiblich“ für viele Arten. Der Begriff „weiblich“ wird verwendet, um diese Menschen von den männlichen zu unterscheiden, die kleine, bewegliche Geschlechtszellen (z. B. Spermien, Pollen) produzieren2.

 

Vor ein paar Jahren wäre das keine Diskussion wert gewesen. Man wäre wohl eher erstaunt gewesen, wenn jemand anführt, dass er das sexistisch und transfeindlich findet und es starken Protest hervorruft. Aber da sind wir nun einmal.

Some people imagine that, because words are a social construct, so too, inherently, are the concepts that they describe. Some words do describe social constructs: offended, justified and controversy, for instance. These things have no reality in the physical universe, or if they do, that reality can be negotiated by social means.

Many words, however, do describe an underlying reality. Words like bulldozer, grasshopper, and woman.

Arthur Dent would be proud.
Yellow

Bulldozers don’t exist without humans—they are a human construct—but they are not a social construct. The distinction is important. Humans make things that have reality in the physical world. These things are therefore anthropogenic, and physically real. They cannot be negotiated out of existence with further words. You can’t argue a bulldozer into oblivion. By contrast, you can—under some circumstances—convince someone that they’re not offended, or that an act that they initially found troublesome is justified, or that a controversy doesn’t exist because some people have changed their minds.

Grasshoppers

Grasshoppers do exist without humans. They are neither a human construct, nor a social construct. Humans have named them in as many ways as there are distinct languages where grasshoppers exist on this Earth. In fact, humans have provided grasshoppers orders of magnitude more names than that, because the scientists who find and describe and name and classify grasshoppers—the taxonomists and systematists of grasshoppers—have identified more than 10,000 species of grasshoppers and their close relatives around the world. Over ten thousand species of grasshopper have been named by scientists. Those names are constructs. And in some cases, probably, the borders between the species being too finely drawn, the species distinctions are constructs as well. But the grasshoppers themselves? They are neither human construct, nor social construct. We came in with our science and our words and discovered truth about them, but that truth existed without us, and would continue to exist if we were to disappear.

Das ist auch etwas, was eigentlich jedem klar sein sollte: Frauen und Männer haben biologisch eine Funktion und die unterscheidet sie und macht sie real. Es wird immer Frauen und Männer geben (Meinetwegen „Männchen und Weibchen“), auch wenn Menschen sie nicht mehr benennen können.

Woman

Finally, women don’t exist without humans, but that is only because the category itself is defined by being a type of human. But women would continue to exist without there being words about women, or opinions, or stereotypes. Women exist outside of our framework for naming them.

There are other types of humans of course. There are Oregonians, for instance—people who live in the state of Oregon—of which I am, at present, one. But there are also native Oregonians—people born in Oregon—which I am not now and can never be. I cannot change history, my own or anyone else’s.

Similarly, each of us went down a non-reversible path very early in our existence, which established further pathways and systems—anatomical, physiological, endocrinological, neurological, more—which do not reverse, and which come to characterize one sex or the other. There are sometimes errors and anomalies—intersex people do exist. And there are sometimes mismatches between chromosomes and anatomy and brain—trans people do exist, but are extremely rare3. And while trans people can attempt to bring their appearance into alignment with what their brains tell them they are—sometimes due to increasingly well understood genetic abnormalities—they cannot actually transition from one sex to the other. No mammal can do that.

The words transwoman and transman are thus neologisms, coined, we would hope, to offer respect to trans people. But the words are being weaponized, taken to mean their constituent parts. This is not how language works (but it is how sophistry works). Just as pineapples are not apples, transwomen are not women. Because transwomen are male.

Viele Streitigkeiten in dem Bereich könnten vermieden werden, wenn man von dem radikalen „Transfrauen sind Frauen“ oder „Transfrauen sind Männer“ wegkommt und akzeptiert, dass zumindest diese, deren Transsein eine biologische Grundlage hat, schlicht eine Form von Intersexualiät sind, eine Mischung aus Mann und Frau, bei der eben das Gehirn oder die Bodymap oder was auch immer anders ist als der phänotypische Körper.

67 Gedanken zu “Zur Definition des Wortes „Frau“ und sozialer Konstruktion

  1. „und akzeptiert, dass zumindest diese, deren Transsein eine biologische Grundlage hat, schlicht eine Form von Intersexualiät sind, eine Mischung aus Mann und Frau, bei der eben das Gehirn oder die Bodymap oder was auch immer anders ist als der phänotypische Körper.“

    Gibt es dafür irgendwelche Belege?

  2. Das Thema ist einfach bescheuert. Nicht die Trans-Ideologen rechtfertigen sich, sondern die Wissenschaft. Die ganzen woken Spinner hauen einfach Behauptungen raus, sagen auch dass das neue wissenschaftliche Erkenntnisse sind, was aber wieder nur ein leere Behauptung ist, und die richtige Wissenschaft versucht aus der Position eine Bittstellers sie vom Gegenteil zu überzeugen, anstatt ihnen einfach zu sagen daß ihre Behauptungen Quatsch sind und sie erstmal ihr Nachweise zeigen soll.

    • Na ja. Wenn man den Bolschewokis sagt, daß sie mal Belege bringen sollen, dann lullen sie dich und die Öffentlichkeit mit ihren Phrasen ein, die sie für Belege halten. Das ist sozusagen die Merkel-Methode: Wer am längsten durchhält, am meisten unverständliches, pseudoakademisches Zeug schwafelt und noch dazu den Moralischen rauskehrt („Das ist nicht mehr mein Land“, „Das ist transphob“), der hat recht.

      Das eigentliche Problem ist der mangelnde intellektuelle Biß sowohl in den Medien als auch in der Wissenschaft. Also daß man sich traut, diese Leute gnadenlos auflaufen zu lassen, ihnen Fangfragen stellt, wo sie dann ungewollt ihre Doppelstandards entlarven. Dazu bedarf es einer gewissen Souveränität und einer Immunität gegenüber dem Guten.

      Man könnte diese Leute problemlos vorführen. Es will nur keiner.

      Insofern hat die „Keine Meinungsfreiheit“-Fraktion schon etwas recht. Der Gesinnungsdruck führt real zu einer Verkümmerung der Kultur der Meinungsfreiheit. Das ist aber immer noch um Längen besser als die Situation in einer echten Diktatur ohne rechtsstaatlich garantierte Meinungsfreiheit.

      Die Dummheit gehört nun mal zum Menschsein dazu. Eine christliche Haltung wäre vermutlich so etwas wie Barmherzigkeit gegenüber diesem Gender-Milieu. Daß man sie einfach als Irregeleitete betrachtet, die sich aus persönlicher Not heraus einem Lügensystem anschließen.

      Mir fällt das auch schwer, aber letztlich ist es wohl besser, wenn man diese Leute mit einer gewissen Gelassenheit kritisiert.

  3. „Females are individuals who do or did or will or would, but for developmental or genetic anomalies, produce eggs“

    Hm, nach dieser Definition sind ‚Transfrauen‘ durchaus Frauen. Sie würden ja große Gameten produzieren, sind aber leider ‚im falschen Körper geboren‘ was durchaus als genetische oder Entwicklungsanomalie angesehen werden kann…

  4. Schon Aristoteles hat festgestellt, dass Sprache zwar willkürlich ist (welches Wort welchen Gegenstand bezeichnet), dass aber dahinter kein Wille steht, sondern dass sie sich spontan bildet im Zusammenleben von Menschen. Man könnte auch sagen: Sprache ist sozial konstruiert, aber es gibt keinen Konstrukteur, der festlegt, welches Wort was bedeutet.

    Das gilt natürlich auch für den Begriff „Frau“, der in allen Sprachen existiert. Der Versuch, jetzt per Ordre de Mufti festzulegen, was Frau bedeutet bzw, nicht bedeutet, verkennt die Natur der Sprache vollkommen.

    • Jaein! Wenn man jetzt die Definition von „Frau“ z.B. auf andere Merkmale aufbaut, könnte man es zumindest irgendwie nachvollziehen.

      Aber die Zirkeldefinition, dass jeder eine Frau ist, der sich als Frau fühlt, macht das Wort „Frau“ völlig inhaltsleer und somit nutzlos.

      • „Aber die Zirkeldefinition, dass jeder eine Frau ist, der sich als Frau fühlt, macht das Wort „Frau“ völlig inhaltsleer und somit nutzlos.“

        Eine Zirkeldefinition ist es ja nicht. Eher eine Attributierung die von außen nicht so ohne weiteres erkannt werden kann. Sowas wie „müde“ oder „hungrig“.

        Aber guter Hinweis: Welchen Inhalt und welchen Nutzen hat eigentlich der Begriff „Frau“?

        • Aber guter Hinweis: Welchen Inhalt und welchen Nutzen hat eigentlich der Begriff „Frau“?

          In den Augen dieser Leute hat das Wort schlicht keinen biologischen Sinn und Zweck mehr, sondern ist eine Kurzform dafür, (überwiegend finanzielle) Ansprüche gegen die Gesellschaft und insbesondere deren Anteile, die der feindlichen bzw. dienenden Gruppe „Mann“ angehören, geltend machen zu dürfen bzw. sogar zu müssen, selbstverständlich ohne dass dafür irgendeine Form von Gegenleistung verlangt werden darf. Also grob so etwas wie Kinder oder Schwerbehinderte, nur besser.

          • „In den Augen dieser Leute hat das Wort schlicht keinen biologischen Sinn und Zweck mehr, sondern ist eine Kurzform dafür, (überwiegend finanzielle) Ansprüche gegen die Gesellschaft…geltend machen zu dürfen“

            Das Wort selber hatte noch nie einen biologischen Sinn und Zweck.

            Es war „früher“ eine Art kommunikativer Shortcut für die Benamung der Gruppe „Mensch mit angeborenen Eierstöcken, die aktiv sind oder waren, Uterus und vaginalem Zugang zu diesem “

            Naheliegend, dass diese Chiffrierung in der Kommunikation praktischer war. Was macht man aber wenn eine Chiffre kompromittiert ist? Man wechselt sie 😉

            Mal schauen was sich als neuer Shortcut für „Mensch mit angeborenen Eierstöcken, die aktiv sind oder waren, Uterus und vaginalem Zugang zu diesem“ etabliert…wie wärs mit Alnisa? 😀

    • Klicke, um auf Fehldarstellung-Biologie_mit-Inhaltsverzeichnis_Freigegeben-3.pdf zuzugreifen

      „Der Duden definiert dem allgemeinen Sprachgebrauch folgend Frauen als erwachsene Personen
      weiblichen Geschlechts. Desweitern ist demselben Duden zufolge das weibliche Geschlecht das
      „gebärende Geschlecht“ und das männliche das „zeugende, befruchtende Geschlecht“. Die Biologie
      fasst dies noch genauer und definiert Geschlecht als Entwicklungsrichtung eines Organismus hin auf
      die Produktion einer bestimmten Art von anisogametischen (ungleichartigen) Keimzellen. Die Rede
      von der „Richtung“ trägt dabei dem Umstand Rechnung, dass aus verschiedenen Gründen
      (Prepubertät, Menopause, Entwicklungs- oder Funktionsstörungen) nicht jedes Individuum eines
      Geschlechts auch tatsächlich die entsprechenden Keimzellen produzieren wird – die bloße
      Ausrichtung auf deren Produktion genügt. Es gibt genau zwei Keimzellenarten: große, nährstoffreiche
      (Eizellen) und kleine, bewegliche (Spermien). Mithin gibt es zwei Geschlechter, weiblich und
      männlich. Frauen sind folglich erwachsene Menschen, deren Körper Entwicklungsschritte zur
      Produktion von Eizellen aufweisen. Bei Männern sind es Spermien.“

  5. Viele Streitigkeiten in dem Bereich könnten vermieden werden, wenn man von dem radikalen „Transfrauen sind Frauen“ oder „Transfrauen sind Männer“ wegkommt und akzeptiert, dass zumindest diese, deren Transsein eine biologische Grundlage hat, schlicht eine Form von Intersexualiät sind, eine Mischung aus Mann und Frau, bei der eben das Gehirn oder die Bodymap oder was auch immer anders ist als der phänotypische Körper.

    Das ist Unsinn. „Transsexuelle“ sind Menschen, die ihre eigene Geshlechtlichkeit in der Kindheit als etwas Traumatisches erfahren haben, sei es durch sexuellen Mißbrauch oder durch Ablehnung als Mädchen oder Junge.

    Es ist auch eine Form der Verdummung, diese psychische Störung zu naturalisieren und zu biologisieren.

    Das, was ich hier schreibe, stößt gemeinhin auf Widerstand. Man kann aber ohne Probleme feststellen, daß sexueller Mißbrauch ziemlich häufig ist bei Transsexuellen. Ich schreibe diese Zeilen daher nur für die Leute, die sich von der Transideologie nicht verdummen lassen wollen und willens sind, gewisse Dinge zu hinterfragen.

    Leuten, die ihr Geschlecht wechseln wollen, kann man am besten damit helfen, wenn man mit ihnen den Fokus auf die Frage richtet, wie es zu diesem Wunsch überhaupt kam. Kann dieser Wunsch evtl. ein verschlüsselter Ausdruck ganz realer Kindheitserfahrungen sein? Man sollte also den symbolischen Charakter dieses Wunsches erkennen. Und verstehen, daß ein realer Geschlechtswechsel nichts bringt bzw. nur eine Art kurze Suchtbefriedigung.

    Pathologisierung ist in unserer „progressiven“ Gesellschaft nicht allzu angesagt. Ich kann aber versprechen, daß man fündig wird, wenn man sich traut, Homo- und Transsexualität zu pathologisieren. Man ist dann allerdings kein guter Mensch mehr. Ein Blick in die Geschichte zeigt aber, daß das Gute immer der größte Feind der Wahrheit war.

    Erwachsene sind Individuen, die das durchschnittliche Alter der ersten Fortpflanzung ihrer Art erreicht haben. Sie haben das Alter der Geschlechtsreife erreicht. Der Begriff „erwachsen“ gilt für viele Arten und wird verwendet, um sie von Jugendlichen zu unterscheiden, die noch nicht fortpflanzungsfähig sind.

    Also 14-Jährige und selbst 17-Jährige zählen doch als Jugendliche nach allgemeiner Auffassung, obwohl sie in den meisten Fällen fortpflanzungsfähig sind. Die Begriffe Erwachsene und Jugendliche machen in diesem Kontext wenig Sinn. Man sollte es bei fortpflanzungsfähig belassen.

    Eine Zwölfjährige, die schwanger wird, ist fortpflanzungsfähig, aber noch nicht erwachsen.

    Meine Definition Frau aus Männerperspektive: Das Geschlecht, das ich als mein Gegenteil erfahre und das mich erotisch und ästhetisch anzieht, ohne daß ich etwas dagegen tun könnte.

    Diese Definition ist wichtig, weil es dafür keine Wissenschaft braucht. Normale Menschen denken nicht über Mösen, Eizellen und dergleichen nach, sondern für sie ist das Mann- und Frausein eine unhinterfragbare und unumstößliche Erfahrung. Und anhand genau dieser Erfahrung haben sich die Begriffe Mann und Frau gebildet.

    Mit der Sprache allgemein ist es ähnlich. Sie ist per se repräsentativ und kann de facto gar keine Mängel in der Repräsentanz haben. Man muß Akademiker sein, um solche schwachsinnigen Debatten überhaupt führen zu können und sich im Falle der ideologischen Verblendung irgendwelche Alternativdefinitionen und -konzepte ausdenken zu können.

    Dieses Problem haben wir überall: Irgendwelche schwachsinnigen Akademiker setzen sich hin und denken sich im stillen Kämmerlein auf einer hochabstrakten Ebene irgendeine Scheiße aus, die in ihrer Sekte hundertmal multipliziert und damit zur „Wahrheit“ gemacht wird.

    Genauso funktionieren all die lächerlichen Konstruktionen von 50 Geschlechtern oder einer angeblich „geschlechtergerechten Sprache“.

    Darum muß man sich auch immer mit den tiefenpsychologischen Hintergründen befassen, warum Menschen überhaupt empfänglich werden für diverse Lügensysteme. Man muß sich fragen, warum nahezu alle Gender-Forscher homo- oder transsexuell sind. Was haben sie für sachfremde Motivationen?

    Mehr dazu hier:

    http://alice-miller.com/de

    Ist schon absurd, wie man diesen ganzen Gender-Scheiß als Wissenschaft ansehen kann und wie sich diese Esoterik an den Universitäten etablieren konnte. Da sieht man schön, daß in den Geistes-„Wissenschaften“ das Gutmenschentum regiert. Wären das dort harte Wissenschaftler mit Biß und „Zivilcourage“, hätten sie diesen Gender-Scheiß schon längst hinauskomplimentiert.

    • Dann doch lieber eine Wissenschaft, die rausfindet, dass Calcium nur deswegen heftig mit Wasser reagiert, weil es als Babycalcium von seinen Eltern im Regen allein gelassen wurde

        • Kriegst du eigentlich ab und zu noch bewusst mit, was du selber schreibst? Vielleicht solltest du nicht nur Logfiles mit den ach so bösen, bösen Antworten auf deinen hirnschreddernden Quatsch sondern auch vom deinem Quatsch anlegen, damit du dir nicht jedes zweite Mal selbst widersprichst.

          Das ist Unsinn. „Transsexuelle“ sind Menschen, die ihre eigene Geshlechtlichkeit in der Kindheit als etwas Traumatisches erfahren haben, sei es durch sexuellen Mißbrauch oder durch Ablehnung als Mädchen oder Junge.

          gefolgt von

          Du schließt traumatische Erfahrungen also per se aus?

          Das wäre unwissenschaftlich.

          Du schließt jede andere Möglichkeit als deine, aufgrund von als Kind erfahrener Misshandlung entwickelte, fixe/wahnhafte Idee vom allgegenwärtigen Kindheitstrauma per se aus, das ist natürlich extrem „wissenschaftlich“?

          Und nun steck dir deine Alice-Miller-Gesamtausgabe dahin wo die Sonne nicht scheint bzw. wo sonst deine Frau die Elektroden rein schiebt und zieh Leine.

  6. Das hat die Biologin gut beschrieben, das naturwissenschaftliche Weltbild:

    1. Es gibt eine vom Menschen unabhängige äußere Realität, der es egal ist, ob es den Menschen gibt oder nicht und die es schon lange vor dem Auftreten des Menschen gab. (Z.B. die Naturgesetze: Dass sich ein Magnetfeld aufbaut, wenn man Strom durch einen Draht schickt, ist nicht in einer Physikerkonferenz durch einen Diskurs demokratisch abgestimmt und in die Lehrbücher geschrieben worden. Das ist unverhandelbare Realität, die „entdeckt“ und nicht „definiert“ wurde. Was die Physiker jedoch diskursiv abgestimmt haben ist z.B. die Definition, was eine Sekunde ist, das ist im Prinzip frei definierbar, hat aber keine Auswirkungen auf die Realität selbst)

    2. Schon lange vor dem Menschen hat sich die Zweigeschlechtlichkeit
    durchgesetzt. Diese ergibt sich beim Menschen durch die Zugehörigkeit zu den höheren Wirbeltieren (Eukarioten „mit Zellkern“->“Tiere“-> „Mehrzeller mit Gewebsdifferenzierung“->“Wirbeltiere“->“Säugetiere“->“Affenartige“->“Menschenaffen“->“Menschenvorläufer“->“Mensch“ (ACHTUNG: Diese Kette ist KEINE zielgerichtete Entwicklung der Natur vom Einzeller zum Menschen, das wäre Kreatonismus. Bitte nur als zufällige Entwicklungsrichtung sehen!!)

    3. Zweigeschlechtliche Lebewesen sind nur reproduktiv in Kombination von einem eizellen- (=“weiblich“) und einem spermienzellenproduzierendem Derivat (=Männlich“).
    Das sind die beiden Geschlechter.
    Das ist eine vom Menschen unabhängige Realität, die es schon lang vor dem Menschen gab, ähnlich der Naturgesetze. Da genetische Anomalien (Zwitter) nicht reproduktiv sind, zählen die nicht zu den Geschlechtern.

    4. Ein Spermienproduzent kann nie zum Eizellenproduzenten „umgebaut“ werden und umgekehrt, durch keine medizinische Intervention.

      • @El_Mocho

        Noch einmal mit meiner Betonung: „Es gibt eine vom Menschen unabhängige äußere Realität, der es egal ist, ob es den Menschen gibt oder nicht und die es schon lange vor dem Auftreten des Menschen gab.“

        Das „magische Weltbild“ der „sozialen Konstruktion“ von „Welt“ scheitert bereits daran.
        Wenn es keine Menschen gegeben hat, die etwas „sozial konstruiert“ haben können, dann kann es diese Welt prinzipiell nicht gegeben haben.
        Die subjektive Anerkennung einer „äußeren Realität“ als „Konstruktion“ ist verwiesen auf existierende Subjekte.

        Die Idee, mit der Erscheinung des Menschen beginne „Welt“ unterscheidet sich nur in Nuancen von der biblischen Geschichte der Entstehung von „Welt“.
        Ob wir die Entstehung der Welt „biblisch korrekt“ mit 6000 Jahren vuZ ansiedeln oder 300.000 Jahre – who the fuck cares Angesichts von 4.600.000.000 Jahren Erdentwicklung?!
        Die Idiotie, man würde als etwas „gelesen werden“, verweist auf eine Schriftsprache, die eine Erfindung der Neuzeit ist – es gab keine Schriftsprache vor 10.000 Jahren.

        Ganz einfach: Es handelt sich um religiöse Spinner und Fanatiker, die den Einfluss der materiellen, unabhängigen äußeren Realität leugnen.

        Der nächste Punkt der politisch „futuristischen“,Pseudo-radikalen Ideologie ist Ohnmacht.
        Erst wenn man die Idee aufgegeben hat, es ließen sich Geschlechterrollen ändern kommt man auf die Idee, es sei wesentlich besser, „Geschlecht“ an sich abzuschaffen.
        An der biologischen Realität von „Sperma“ und „Eizelle“ ändert das gar nichts.
        Aber das „magische Weltbild“ wird „gerettet“.
        Die lustige Idee ist, mit der Abschaffung der „Geschlechter“ würden auch die „Geschlechterstereotypen“ verschwinden – siehe Leugnung der unabhängigen äußeren Realität.

        Von der Epistemologie bis zur politischen Praxis und umgekehrt ist es nur ein kleiner Schritt.

    • Ad 3: Man muß hier differenzieren. Echte Zwitter (die es beim Menschen aber nicht gibt), sind sowohl Männlein als auch Weiblein. Was Sie vermutlich meinen, ist das, was man als intersexuell versteht – und die sind aber i.d.R. ganz klar Männer oder Frauen. (Zum Beispiel: Von Klinefelter Betroffene sind Männer.)

  7. @Chris: „„und akzeptiert, dass zumindest diese, deren Transsein eine biologische Grundlage hat, schlicht eine Form von Intersexualiät sind, eine Mischung aus Mann und Frau, bei der eben das Gehirn oder die Bodymap oder was auch immer anders ist als der phänotypische Körper.“

    @Adrian fragt: „Gibt es dafür irgendwelche Belege?“

    Originäre Transsexualität (NGS) ist u.a. lokalisierbar im Bereich des Hypothalamus. Im Bereich der Stria Terminalis gibt es den BSTc, der das geschlechtliche SEIN bestimmt (ich BIN ein Mann / ich BIN eine Frau – personale Kerngeschlechtsidentität) in Verbindung mit der „Body-Map“ auf der Großhirnrinde, welche dann u.a. auch zu „Phantomgefühlen“ der technisch nicht vorhandenen Genitalien führen kann (Ramachandran et al.).
    Prof. Dick Swaab et al. haben bereits im letzten Jahrhundert belegen können, daß originär transsexuelle Frauen einen kleinen weiblichen „bed nucleus“ haben, und vive versa originär transsexuelle Männer einen großen männlichen b.n., schwule Männer übrigens auch!

    J N Zhou 1 , M A Hofman, L J Gooren, D F Swaab: A sex difference in the human brain and its relation to transsexuality: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7477289/

    F P Kruijver 1 , J N Zhou, C W Pool, M A Hofman, L J Gooren, D F Swaab:
    Male-to-female transsexuals have female neuron numbers in a limbic nucleus: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10843193/

    Alicia Garcia-Falgueras, Dick F Swaab: A sex difference in the hypothalamic uncinate nucleus: relationship to gender identity: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18980961/

    Florian Kurth, Christian Gaser, Francisco J Sánchez, Eileen Luders: Brain Sex in Transgender Women Is Shifted towards Gender Identity: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35329908/

    Und zum von @Chris angesprochenen „phänotypischen Körper“ jenseits der von originär transsexuellen Menschen (NGS) als unstimmig whrgenommenen Geburtsgenitalien wäre einiges zu sagen:
    Nicht wenige transsexuelle Menschen sind phänotypisch ausgesprochen attraktive Vertreter ihres als wahr empfundenen Geschlechts, was auch durch die ein-eindeutige Fremdwahrnehmung ihrer sozialen Umgebung bestätigt wird.

    • Danke, das ist ja schon mal recht interessant. Um so wichtiger ist es, vor möglichen geschlechtsverändernden Maßnahmen entsprechende Untersuchungen durchzuführen und es nicht dem Belieben zu überlassen und andere zu zwingen, das anzuerkennen, wie es die Trans-Aktivisten wollen.

      Übrigens finde ich „Transfrauen“, also Männer die versuchen als Frau zu erscheinen i.d.R. wenig attraktiv.

      • „Übrigens finde ich „Transfrauen“, also Männer die versuchen als Frau zu erscheinen i.d.R. wenig attraktiv.“

        Ich auch. Allerdings finde ich auch viele „Bio-„Frauen (also die mit angeborenen Eierstöcken) wenig attraktiv. Das ist also kein Alleinstellungsmerkmal 😉

      • „Übrigens finde ich „Transfrauen“, also Männer die versuchen als Frau zu erscheinen i.d.R. wenig attraktiv.“

        Das mag für MÄNNER, „die versuchen als Frau zu erscheinen“, ja durchaus gelten.

        Ansonsten gilt für originär transsexuelle Frauen (NGS), daß Deine skizzierte Projektion der Attraktivitäts-Wahrnehmung vor allem daran liegen dürfte, daß Du „nur solche“ als „Solche“ erkennst!

          • z.e. siehe dazu meinen Kommentar auf @YX weitergehende Frage;
            z.a. kann ich Deine Frage nur als „rhetorisch“ verstehen, die ich nicht weiter beantworten werde, aber was meinst Du wohl, wie es zu erklären ist, daß ich inzwischen seit fast 45 Jahren immer noch mit demselben ein-eindeutig heterosexuellen Mann glücklich zusammenlebe?!

          • „aber was meinst Du wohl, wie es zu erklären ist, daß ich inzwischen seit fast 45 Jahren immer noch mit demselben ein-eindeutig heterosexuellen Mann glücklich zusammenlebe?!“

            Es gibt sicher Paare, die seit Ewigkeiten glücklich zusammenleben und die man nicht unbedingt als attraktiv einschätzen würde.

  8. Kennt ihr PersiaX? Also der kaufe ich ab, dass sie eine Frau ist, und dass es für sie überlebenswichtig ist, eine Frau zu sein, so gelesen zu werden. Das spricht dann doch dafür, dass das Geschlecht mehr ist als reine Biologie. Was könnte das sein?

    • Ja, PersiaX tritt durch ihre Videos öffentlich in Erscheinung; viele vergleichbar attraktive Frauen möchten aber pstoperativ lieber ungestört und unhinterfragt ihr ganz normales Leben endlich vollumfänglich als Frau leben können, und können dies auch!
      Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist ein vorliegender weiblicher Phänotypus; eine weitere wichtige, wenn nicht sogar DIE Wichtigste Komponente unseres geschlechtlichen Seins ist unser WESEN; dazu mehr hier:

      Auf das WESENtliche kommt es an!

    • Naja, gerade mal in ein Video von PersiaX geschaut. Ihr Gesicht jedenfalls ist nicht schön weiblich, sondern transig. Aber wahrscheinlich meinst Du das gar nicht? Als Beispiel für eine Transfrau, der man das Frausein abnehmen kann, könnte man auch Sabrina Seerose nehmen (schönen Gruß! 🙂 ). „Überlebenswichtig“ so gelesen zu werden ist es wohl für keinen* von beiden, aber enorm wichtig für das persönliche Wohlbefinden. Und deshalb sei ihnen diese Lesart auch herzlich gegönnt.

      Ich würde dennoch nicht so weit gehen, zu sagen, dass Geschlecht mehr ist als reine Biologie, wenn es um das persönliche Empfinden geht. Für >99% aller Menschen ist ihr Geschlecht nämlich überhaupt keine Frage, womit der Normalfall eindeutig abgesteckt ist. Und bei den die Regel bestätigenden Ausnahmefällen wäre immer noch zu klären, ob nicht doch eine biologische Ursache dahintersteckt; Sabrina hat oben ja schon einiges aufgeführt, wobei ich vermute, dass die Forschung in diesem Bereich noch lange nicht abgeschlossen ist. Im Endeffekt ist es aber müßig: Ausnahmen bleiben Ausnahmen, und den Betroffenen nützt Ursachenforschung wenig, sie müssen mit ihrer Veranlagung klarkommen, im Idealfall glücklich werden. Ich sage das als jemand, der sich seines Geschlechtes zwar sicher ist, aber eine abnorme Sexualität bzw. sexuelle Neigungen hat. Ursachenforschung nützte mir nichts, ich will mich, ich nenne es mal, „verwirklichen“ können.

      *Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich verwende hier die generische Form aus rein sprachlichen Gründen.

      • „Ich sage das als jemand, der sich seines Geschlechtes zwar sicher ist, aber eine abnorme Sexualität bzw. sexuelle Neigungen hat.“

        Darf man fragen?

          • Nicht, dass ich in dieser Opferpyramide überhaupt vertreten sein wöllte, aber:
            Laut dem selbsternannten Psychologen der Männerrechtsbewegung (der auch sonst in allen Belangen nur selbst propagiert ist) bin ich als SMler nachweislich das Opfer von Kindesmissbrauch durch meine Eltern. Warum mich dieser Missbrauch zum SMler und nicht zum Beispiel schwul oder zum Diktator gemacht hat, kann er zwar nicht erklären, aber die Antwort auf diese Frage findet sich bestimmt irgendwo hier:
            https://www.alice-miller.com/

            🙂

          • ^^ Das kann man schon erklären. Nur hat es bei Leuten wie dir keinen Zweck.

            Die menschliche Psyche funktioniert nicht wie eine Klospülung oder ein Dosenöffner. Das ist kein simple Mechanik. Es ist gar keine Mechanik.

            Und Mißhandlungen können unzählige verschiedene Ausprägungen und subjektive Aspekte haben.

            „Emotionaler Analphabetismus“ ist ein Begriff, den Thomas Gruner auf der Seite von Alice Miller für Leute wie dich und einige andere hier verwendet. Und da macht man es mir zum Vorwurf, wenn ich von „unterentwickelten Männern“ spreche. Im Gegensatz zu anderen hier begründe ich meine „Abwertungen“ hieb- und stichfest.

            Es ist wahrlich sehr schwer, bei manchen Leuten hier nicht auf Begriffe wie „strunzdumm“ zurückzugreifen.

            Immerhin läßt die Zensurmaschinerie des Blogautors so interessante Wortmeldungen wie diese hier durch bzw. löscht sie nicht:

            Seb
            6. Juni 2022 um 4:20 pm

            Kriegst du eigentlich ab und zu noch bewusst mit, was du selber schreibst? Vielleicht solltest du nicht nur Logfiles mit den ach so bösen, bösen Antworten auf deinen hirnschreddernden Quatsch sondern auch vom deinem Quatsch anlegen, damit du dir nicht jedes zweite Mal selbst widersprichst.

            Du schließt jede andere Möglichkeit als deine, aufgrund von als Kind erfahrener Misshandlung entwickelte, fixe/wahnhafte Idee vom allgegenwärtigen Kindheitstrauma per se aus, das ist natürlich extrem „wissenschaftlich“?

            Und nun steck dir deine Alice-Miller-Gesamtausgabe dahin wo die Sonne nicht scheint bzw. wo sonst deine Frau die Elektroden rein schiebt und zieh Leine.

            Auch Seb ist ein gutes Beispiel dafür, wie ein unbändiger Menschenhaß die Verstandesfunktionen lahmlegt. Selbst wenn ich andere Ursachen für Transsexualität per se ausschlösse, was ich nicht tue, muß die Frage erlaubt sein, ob jemand anderes die Trauma-Ursache per se ausschließt.

            Mir scheint die Traumaursache derartig offensichtlich, daß ich mich auch entsprechend ausdrücke. Das heißt aber nicht, daß ich anderes per se ausschließe.

            Ich finde es schon sehr befremdlich, was für unglaubliche Haßcontainer hier kommentieren und nicht die geringsten Sanktionen erfahren, während ich für mäßig polemische Beiträge getadelt werde.

            Ich appeliere hiermit noch mal an den Blogautor, diese offensichtlichen Doppelstandards zu realisieren. Es sind ja nicht nur Doppelstandards, sondern Leute wie Seb sondern hier weit Schlimmeres ab, als ich das je tun würde.

          • „Das kann man schon erklären. Nur hat es bei Leuten wie dir keinen Zweck.“

            „„Emotionaler Analphabetismus“ ist ein Begriff, den Thomas Gruner auf der Seite von Alice Miller für Leute wie dich und einige andere hier verwendet.“

            „Es ist wahrlich sehr schwer, bei manchen Leuten hier nicht auf Begriffe wie „strunzdumm“ zurückzugreifen.“

            Was genau verstehst du an Mt 5, 43-47 nicht? Dort heißt es: „Ihr habt gehört, dass gesagt ist: »Du sollst deinen Nächsten lieben« (3.Mose 19,18) und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen…
            Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben? Tun nicht dasselbe auch die Zöllner? Und wenn ihr nur zu euren Brüdern freundlich seid, was tut ihr Besonderes? Tun nicht dasselbe auch die Heiden?“

            Und wieso beschwerst du dich über die Angriffe gegen dich? So steht es in Mt 5, 38-41: „Ihr habt gehört, dass gesagt ist (2.Mose 21,24): »Auge um Auge, Zahn um Zahn.« Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Bösen, sondern: Wenn dich jemand auf deine rechte Wange schlägt, dem biete die andere auch dar. Und wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dem lass auch den Mantel. Und wenn dich jemand eine Meile nötigt, so geh mit ihm zwei.“

            Und direkt danach, Mt 5 42, für dich in fett:
            „Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht ab von dem, der etwas von dir borgen will.

            Wie verträgt sich das mit deinem immer wieder zur Schau gestellten Unwillen, Belege und Erklärungen zu liefern? Nochmal zur Erinnerung: Diese Passage bezieht sich auf die Bitten vonFeinden, sonst wäre es nichts besonderes, denn nett zu seinen Freunden ist auch der Heide.

            Wenn du also bitte die Größe hättest, entweder konkret zu erklären, woher mein Sadomasochismus stammt, oder einfach mal so etwas zu sagen wie: Sorry, Renton, ich weiß einen Scheiß über dich, und maße mir nicht an, irgendein Kausalurteil in einer Sache zu fällen, die ich nicht beurteilen kann, würde dir vielleicht die ein oder andere Frage mit der gebotenen Zurückhaltung stellen und die Antworten nicht automatisch zur Bestätigung, sondern gegebenenfalls zur Erweiterung meines Weltbildes nutzen; dabei darauf verzichten, mich oder irgendjemand sonst als strunzdumm, emotional unterentwickelt oder sonstwie abwertend zu bezeichnen; auch kein Gejammer über die ach so ungerechtfertigten Attacken auf dich abzusondern; dann, ja dann, könnte man dir vielleicht abkaufen, dass du das Neue Testament wirklich inspirierend findest und nicht nur wie der übliche Ostern-und-Weihnachten-in-die-Messe-gehende Christ light als philosophisches Lifestyle-Accessoir betrachtest; würde dich nicht für den größenwahnsinnigen, egomanischen Narzisten halten, als der dich immer gibst, sondern würde dir sogar etwas von dem entgegenbringen, wonach du zwischen den Zeilen in jedem deiner ellenlangen immer wieder irgendwie ich-bezogenen Beiträge förmlich lechzt:

            Respekt.

          • Ich kann dich nicht daran hindern, dich fortwährend dummzustellen.

            Mein Kommentar enthält genug Denkanstöße. Die du aber offenbar nicht verstanden hast.

            Es gibt genug Texte auf der Seite von Alice Miller, die auch das Problem des Sadomasochismus streifen.

            Du hast aber ganz offenkundig kein Interesse, dich selbst zu verstehen.

            Laut dem selbsternannten Psychologen der Männerrechtsbewegung (der auch sonst in allen Belangen nur selbst propagiert ist) bin ich als SMler nachweislich das Opfer von Kindesmissbrauch durch meine Eltern. Warum mich dieser Missbrauch zum SMler und nicht zum Beispiel schwul oder zum Diktator gemacht hat, kann er zwar nicht erklären, aber die Antwort auf diese Frage findet sich bestimmt irgendwo hier:
            https://www.alice-miller.com/

            Du erwartest doch nicht ernsthaft, daß ich nach so einem Kommentar und vielen anderen zuvor noch ernsthaft mit dir rede.

            Es ist wirklich beklemmend, wie **** sich Leute auf psychologischer Ebene stellen können.

            Da haben ja selbst Kanalarbeiter ein höheres Verständnis vom Wesen des Psychischen. Die Männerszene hat ein ernsthaftes Problem, wenn sich da derartig viele Männer tummeln, die in den Fünfzigerjahren stecken geblieben sind und auf ihrer weiblichen Seite so eklatant unterentwickelt sind.

          • @ Gendern bis der Arzt kommt.
            1. Ich teile deine Meinung, dass frühe Kindheitserlebnisse für den weiteren Lebensweg prägend sind. Ich sehe das aber nicht defizitorientiert. Bist du Psychoklempner?
            2. Warum Homosexualität pathologisch sein soll, verstehe ich genau so wenig wie die woke Pathologisierung der Heterosexualität. Ich sehe nur verwirrte Geschwister im Geist.
            3. Versteige dich besser nicht zu Äusserungen über den Kanalarbeiter. Ohne ihn würdest du in kürzester Zeit an deiner eigenen Scheisse ersticken. Du kannst es nicht ohne ihn, aber ihm ginge es ohne die unnützen Laferi bedeutend besser. Für ihn bist du bloss en fräche Siech, ein arroganter Sack. Das müsste selbst einer wie du ansatzweise nachvollziehen können.

          • @Gendern

            Wenn du nicht ernsthaft mit mir reden willst, sprich mich bitte nicht mehr an. Ich verzichte auch seit geraumer Zeit darauf, dich anzusprechen.

            Du vereinst ein Bündel negativer Eigenschaften in dir. Du sagst zu mir: „Du hast aber ganz offenkundig kein Interesse, dich selbst zu verstehen.“ Du kannst überhaupt nicht wissen, ob ich mich verstehe oder danach strebe; du kennst mich nicht. Das ist pure Anmaßung. Du behauptest, vom Neuen Testament inspiriert zu sein, handelst aber ganz und gar nicht nach den Maßstäben der Bergpredigt. Das macht dich zum Heuchler. Du behauptest, für „stille Mitleser“ zu schreiben; gleichzeitig beschimpfst du die Angehörigen der Maskulistensphäre und damit eben diese stillen Mitleser als strunzdumm und emotionale Analphabeten. In Streitereien führst du gerne die Gruppenzugehörigkeit deines Gegenübers an, „typisch Wessi“, z.B.; das ist ein Verhalten, zu dem sich hier sonst niemand herablässt, ohne das es dir zu denken gäbe. Das ist pure Pöbelei. Auch Persönliches nutzt du gerne für Unterstellungen, selbst gibst du aber auch auf Nachfrage nie Persönliches preis. Dafür bist du zu feige. Du wirst nie inhaltlich konkret; du warst gerade eben auf Nachfrage pingpongs nicht in der Lage, ein Ereignis des heutigen Tages so zu schildern, dass ein Unbeteiligter sich ein eigenes Urteil dazu bilden kann. Deine „Belege“ sind stets nur Anekdoten, die Behauptung irgendwelcher Studien, Verweise auf Google oder auf die Alice-Miller-Webseite. Argumentativ ist das eine Lachnummer. Du verwickelst dich regelmäßig in Widersprüche: Du „gehst getrost davon aus“, dass 99% aller Menschen als Kind misshandelt wurden, und führst dann als Begründung, warum es belegt sei, dass Homo-, Trans-, BDSM-, oder welche Sexualität auch immer du als defizitär ansiehst, durch Kindesmisshandlung verursacht würde, an, dass sehr viele dieser Menschen von sich selbst angäben, als Kind misshandelt worden zu sein. Was aber, nach deiner eigenen getrosten Annahme, sowieso zu erwarten wäre. Intellektuell ist das ein Offenbarungseid.

            Anmaßend, heuchlerisch, pöbelhaft, feige, argumentativ haltlos und intellektuell überfordert: Eigentlich kein Wunder, dass du nicht ernsthaft diskutieren möchtest. Aber dann fang das Diskutieren mit mir bitte auch erst gar nicht an.

      • Transvestiten sind eben keine Frauen, und exzessive, kunstvoll drapierte „Schminke“ und lackierte Fingernägel aus dem Nagelstudio machen noch lange keine „Frau“; ja, Beine, Stimme, Gesichtszüge, Körperbau und Gang sind wesentliche phänotypische Merkmale, die Frauen von Männern unterscheiden!

        • Das entscheidende Kriterium sind Chromosomen und die Produktion spezifischer Gameten. Auch durch eine geschlechtsangleichende Operation wird man nicht das andere Geschlecht.

          • Was „Das entscheidende Kriterium“ ist, entscheidet Adrian; es fragt sich nur: entscheidend für WAS?
            Geht es um die Frage der Fertilität, ist die der GENOTYPUS, und alle damit zusammenhängenden Aspekte „entscheidend“.
            Geht es um die Frage der geschlechtlichen Selbst- und Fremdwahrnehmung, ist der PHÄNOTYPUS „entscheidend“; über diesen vermittelt Mensch auch seine mehr oder weniger vorhandene Attraktivität als Geschlechtspartner für Heteros, ebenso wie für Schwule!

          • „Was „Das entscheidende Kriterium“ ist, entscheidet Adrian;“

            Nein, das entscheiden biologische Tatsachen. Transsexuelle Frauen können keine Eizellen produzieren, weil sie dafür nicht das Equipment mitbringen. Ihr Körper ist auf die Produktion männlicher Hormone geeicht.

      • Menschenhirne sind durch Millionen Jahre leben in der Wildnis drauf trainiert, Muster zu erkennen. Das macht das Gehirn an vielen verschiedenen Merkmalen simultan fest.
        Das macht es dann auch so schwer zu sagen, woran man denn genau festmache dass jemand ein Mann oder eine Frau ist.
        Jedes einzelne Beispielsmerkmal kann widerlegt werden. In Summe ist es dann aber doch klar.

  9. Das Wort „Frau“ bedeutet meines Wissens eigentlich „adeliger weiblicher Mensch“ (die männliche Variante wäre „Herr“).

    Versuche mal, normale Frauen mit ihrer „richtigen“ Bezeichnung anzusprechen, da werden dann die Weiber zu Hyänen.

    • Sollte ich je gezwungen werden zu gendern, würde ich das „Weib“ vermutlich im Rahmen der Geschlechtergerechtigkeit wieder hartnäckig einführen. Den Person*erich natürlich auch.

      • Konsequenter im Sinne der aktuellen Argumentation ist allerdings das Superfeminimum, das Frauen und Diverse signalisiert, ein genereller Anschluss von _in/ _innen
        also
        Mitglieder_innen
        Person_innen
        Koryphä_innen
        Wirtschaftsweis_innen
        Krankenschwester_innen
        usw

    • Wichtiger Hinweis. Habe ich gleich mal bei Frl. Wiki nachgeschlagen. Da steht das wirklich so. Du hast aber unterschlagen, dass danach noch ein Semikolon kommt und der alternative Begriff „Herrin“.
      Da aber alle immer von Mann und Frau sprechen, musst man auch gucken unter „Mann“. Das bedeutet aber nicht „Herr“, sondern bezeichnet schlicht einen männlichen erwachsenen Menschen.

      Mann und Frau sind demnach ein erwachsener männlicher Mensch und eine Herrin.
      So erlebe ich das auch in der realen Welt.

      Jetzt müsste man mal den Begriff „Frauenförderung“ entsprechend auflösen. Vielleicht kommt dann jemand auf die Frage, warum man Herrinnen fördern muss.

    • Sie übersehen dabei nur leider, daß im Laufe der Zeit viele Wörter einen Bedeutungswandel durchgemacht haben. So auch das Wort „Frau“.

      • Sie übersehen dabei, dass man nicht gezwungen ist, dem fortschreitenden Bedeutungswandel (derzeit arbeiten die gleichen Narzisstinnen, die den Wandel von „Weib“ zu „Frau“ vorangetrieben haben, am Wandel zu „Lady“ u.dergl.) tatenlos zusehen muss.
        „Weib“ ist nicht lang genug her, als dass man es nicht wieder etablieren könnte, insbesondere mit dem Argument der „Geschlechtergerechtigkeit“.

      • Nun, dieser Bedeutungswandel ist bekannt:
        Es gibt die Gegensatzpaare
        männlich /weiblich (und für diejenigen, die gerne die letzten Promille ausquetschen: sowie das dazwischen)
        Herren/Frauen
        Könige/Damen (Siehe hierzu z.B. das Schachspiel und die englische Übersetzung „Queen“ für die „Dame“ oder „Königin“).
        Tatsächlich werden weibliche Personen im Deutschen IMMER eine Stufe höher angesetzt als männliche, sei es bei „Männer und Frauen“ oder „Meine Damen und Herren“ (und nein, zumindest „Frau“ wird meines Wissens nicht abwertend benutzt). Es ist im Deutschen Usus, für weibliche Personen aus Höflichkeit ranghöhere Bezeichnungen als für die gleichzeitig angesprochenen Männer zu wählen. Das mag einen Bedeutungswandel hervorrufen, aber letztendlich beruht es auf einer Anerkennung einer (fiktiven) Überlegenheit der als höhergestellt angesprochenen Personen.

  10. „Vor ein paar Jahren wäre das keine Diskussion wert gewesen. Man wäre wohl eher erstaunt gewesen, wenn jemand anführt, dass er das sexistisch und transfeindlich findet und es starken Protest hervorruft. Aber da sind wir nun einmal.“
    Und noch interessanter ist die Tatsache, dass diese Veränderung ausschließlich von einer kleinen Minderheit ausgeht, die sich nur auf Grund guter Vernetzung durchsetzt. Die Mehrheit der Frauen und Männer denkt zum Thema Geschlecht noch weitesgehend dasselbe wie zur Jahrtausendwende.

  11. Pingback: Liebe Gemeinde – apokolokynthose

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