Selbermach Samstag

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Zwischen einem Kommentar, der nur einen Link oder einen Tweet ohne Besprechung des dort gesagten enthält, sollten mindestens 5 Kommentare anderer liegen, damit noch eine Diskussion erfolgen kann.

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

87 Gedanken zu “Selbermach Samstag

  1. Rußland und das Wirken seines Geheimdienstes sind Inhalt eines Beitrags bei der NZZ. Dazu wird ausgeführt:
    Die Stärke Russlands liegt in der hybriden Kriegsführung – wie eine 42-minütige Brandrede des russischen Aussenministers Lawrow im italienischen Fernsehen zeigt. Die Grundmuster dieser «aktiven Massnahmen» reichen weit in die Sowjetzeit zurück.
    […]
    Das Grundmuster dieses Vorgehens stammt aus sowjetischer Zeit. Mit sogenannt «aktiven Massnahmen» («aktiwnije meroprijatija») wollte der KGB, der übermächtige Geheimdienst, den Gang der Zeitgeschichte beeinflussen. Der Kreml liess die westeuropäische Friedensbewegung unterwandern, zettelte Revolutionen an und verunsicherte ganze Generationen mit der Urform der «alternativen Fakten».
    […]
    «Aktive Massnahmen»
    • Desinformation: Auf allen möglichen Kanälen werden Falschnachrichten – oder trendiger: Fake News – verbreitet. Der Kreml hat in den vergangenen Jahren zudem mit RT oder Sputnik eine eigene Medienindustrie aufgebaut, um die Meinung im Ausland zu beeinflussen. Eine Spezialität der russischen Desinformation ist die Umdeutung realer Ereignisse.
    • Sabotage: Dies geschieht heute vor allem in Form von Cyberattacken. Das Ziel ist die Verunsicherung des Gegners und die Destabilisierung. Staatliche Akteure arbeiten eng mit der organisierten Kriminalität zusammen. Dies ist überhaupt ein Merkmal der uneindeutigen Kriegsführung.
    • Subversion: Das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche System des Gegners soll unterwandert werden. Dies kann mit Geld geschehen, in Form von Erpressungen über kompromittierendes Material bis zum Einschleusen von Agenten. Betroffen sind politische Bewegungen genauso wie Firmen.
    • Anschläge auf Gegner: Bekannt ist unter anderem die Vergiftung des russischen Ex-Agenten Sergei Skripal in Grossbritannien. Das Labor Spiez, das in die Untersuchung involviert war, wurde zum Opfer russischer Hackerangriffe.
    • Kleinkrieg: Unterstützung von Rebellen und Widerstandsbewegungen aller Art. Dies kann friedlich beginnen und am Ende in bewaffneten Auseinandersetzungen mit den staatlichen Behörden enden. Die Sowjetunion setzte oft auf revolutionäre Gruppierungen. Heute ist auch die Unterstützung von versprengten Jihadisten in der Sahelzone denkbar.

    https://www.nzz.ch/international/ukraine-krieg-russlands-hybrider-angriff-auf-italien-ld.1683432hat

    Vergleiche mit dem Vorgehen von Feministinnen liegen nahe. Und eine weitere Frage beschäftigt mich: hat der KGB beim Aufbau feministischer Mythen und Strukturen geholfen?
    War #metoo mit Unterstützung Moskaus so erfolgreich? Werden feministische Splittergruppen durch Moskau finanziert? Werden gezielt Maßnahmen in Krisengebieten gegen Frauen gesteuert um dies medial im Westen zu verarbeiten? Wie weit sind sozialistische Ideologie und Feminismus sich mittlerweile ähnlich?

    _________________________

    https://www.nzz.ch/zuerich/comedian-luke-mockridge-im-hallenstadion-aktivistinnen-und-die-juso-zuerich-wollen-seinen-auftritt-verhindern-ld.1685848?reduced=true
    Der deutsche Komiker Luke Mockridge tritt am Sonntagabend im Rahmen seiner «A Way Back To Luckyland»-Tour im Zürcher Hallenstadion auf – doch das passt nicht allen.
    Das feministische Streikkollektiv Zürich und die Juso Zürich wollen den Auftritt verhindern. Hintergrund sind Vorwürfe eines Vergewaltigungsversuchs und sexueller Belästigung von Frauen durch Mockridge. Die Ermittlungen gegen ihn wurden von der Staatsanwaltschaft allerdings vergangenes Jahr eingestellt.
    Unter der Ansage «Keine Show für Täter» fordern die Zürcher Aktivistinnen eine Absage von Mockridges Tour. Des Weiteren erwarten sie eine Stellungnahme der Veranstalter, wie sie auf Instagram schreiben. Sie haben für Sonntag 18 Uhr zu einer Kundgebung vor dem Hallenstadion aufgerufen.
    In den vergangenen Jahren wurden mehrere Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen Mockridge publik. Die erste, die sich öffentlich äusserte, war seine ehemalige Freundin, die deutsche Podcasterin und Komikerin Ines Anioli. In ihrem Podcast sprach sie 2019 über toxische Beziehungen. Ohne Mockridges Namen konkret zu nennen, schilderte sie eine Situation, in der es beinahe zu einer Vergewaltigung gekommen war. Zwei Jahre später nahmen die Vorwürfe auf Social Media ein Eigenleben an. Durch Erzählungen in der Entertainment-Szene konnte man herleiten, um wen es sich in ihrer Geschichte handeln musste. Frauen teilten negative Erfahrungen, die sie mit Mockridge gemacht hätten.
    In einem Instagram-Video nahm der Beschuldigte schliesslich Stellung zu den Vorwürfen und bestritt sie, zudem sagte er seine Shows ab. Komiker-Kollegen wie Oliver Pocher solidarisierten sich mit ihm.
    Im Herbst 2021 veröffentlichte der «Spiegel» einen Bericht über Mockridge. Die Reporterinnen hatten mit über zehn Frauen gesprochen, die ihm vorwarfen, übergriffig gewesen zu sein, und kein Nein zu akzeptieren. Ohne die Namen der Frauen oder Belege für die Berichte zu nennen, schilderten die «Spiegel»-Reporterinnen zum Beispiel übergriffiges Verhalten in Klubs. «Ob und inwieweit die Vorwürfe zutreffen, lässt sich nicht klären», steht im Bericht.
    Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des «Spiegel»-Artikels zählte Luke Mockridge zu den erfolgreichsten deutschen Comedians. 2019 wurde er beim deutschen Comedy-Preis als bester Komiker geehrt. Dieses Jahr ging er wieder auf Tour.
    Die Juso Zürich hat eine Petition gestartet, die von über 600 Personen unterzeichnet wurde. «Anstatt seine Energie in die Aufarbeitung seines übergriffigen Verhaltens zu investieren, bemüht sich Mockridge darum, die Betroffenen und Journalist*innen mundtot zu machen und geht gerichtlich gegen sie vor», steht auf der Website. Es sei zudem bewiesen, dass er die berufliche Karriere seiner ehemaligen Freundin nach den geäusserten Vorwürfen massgeblich sabotiert habe. Des Weiteren ärgert sich die Juso daran, dass Mockridge nun in seiner neuen Show über das Thema witzle.
    Der bevorstehende Auftritt ist auch in den Sozialen Netzwerken erneut thematisiert worden. Mockridge erhielt hierzulande prominente Unterstützung, etwa durch Jolanda Spiess-Hegglin, die auf Twitter darauf hinwies, dass für ihn die Unschuldsvermutung gelte.
    Philipp Musshafen, der Direktor des Hallenstadions, verteidigt den Auftritt in Zürich: «Luke Mockridge ist ein freier deutscher Bürger, gegen welchen unseres Wissens keine Anklagen vorliegen.» Die Veranstalter und das Hallenstadion würden die Rechtsfindung den Gerichten überlassen. «Wir sind nicht befugt und haben auch nicht das Wissen juristische Urteile zu fällen.» Und Musshafen betont: «Wir sind gegen jede Art der Gewalt.»
    Wegen des angekündigten Protests hat das Hallenstadion die Patrouillen etwas erweitert und die Polizei informiert. Musshafen sagt aber: «Wir leben in einem Rechtsstaat und dort darf zum Glück jeder seine Meinung kundtun.»
    Nach dem Ende der Beziehung hatte Anioli Mockridge wegen des Versuchs sexueller Nötigung angezeigt. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen ihn wurden allerdings eingestellt. Es wäre Aussage gegen Aussage gestanden. Strafrechtlich ist die Sache also abgeschlossen.
    Die Aktivistinnen und Aktivisten, die vor dem Hallenstadion protestieren wollen, betonen jedoch die Position, dass Überlebenden von sexueller Gewalt bedingungslos geglaubt werden soll. In ihrer Petition kritisiert die Juso Zürich, dass Betroffene nicht ernst genommen würden und die Täter grösstenteils unbeschadet davonkämen.
    Der Fall Mockridge führte auch zu einer Mediendebatte rund um die Berichterstattung über sexuelle Gewalt. Im Zusammenhang mit dem «Spiegel»-Artikel gegen Mockridge läuft ein Rechtsstreit vor deutschen Gerichten, dabei musste der «Spiegel» bereits mehrere Niederlagen einstecken. Im Artikel mussten auf Gerichtsentscheide hin mehrere Passagen gestrichen werden. So gab etwa das Oberlandesgericht in Hamburg Mockridge in vielen Punkten recht. «Unzulässige Verdachtsberichterstattung» heisst es im Urteil. Der Rechtsstreit ist noch nicht abgeschlossen.“

    Ich fordere dazu auf, dass die beteiligten Aktivistinnen mit Namen und Foto veröffentlicht werden. Täterinnen darf kein Raum gegeben werden.

    NEU

    https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.prozess-in-den-usa-autorin-von-wie-man-seinen-ehemann-toetet-wegen-mordes-verurteilt.383dc6b5-dd47-4338-bddd-5dae425e90d0.html

    „In den USA ist eine Schriftstellerin, die einen Essay mit dem Titel „Wie man seinen Ehemann tötet“ geschrieben hat, von einer Jury des Mordes an ihrem Ehemann schuldig befunden worden. Das Strafmaß wird im Juni verkündet.
    […]
    Crampton Brophy ist bekannt für eine ganze Serie von Romanen mit so vielsagenden Titeln wie „Der falsche Ehemann“ oder „Der falsche Liebhaber“. In dem Essay „Wie man seinen Ehemann tötet“ geht es um die Art und Weise, wie eine Frau ihren Ehepartner loswerden kann, ohne von der Justiz behelligt zu werden. Darin heißt es unter anderem, dass Schusswaffen „laut sind, Unordnung stiften und einiges Geschick erfordern“. […]“

    • Gibt es die Rede im Original? Ich würde mir gern die 43min reinziehen. Am liebsten mit Untertitel. Dann brauch der Russe meines Vertrauens nur Korrektur lesen. Der Beitrag macht mir keinen seriösen Eindruck und wirkt eher wie ein Artikel auf Bild Niveau mit NYT Anstrich.

  2. https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.pornografie-nach-xhamster-schlappe-medienaufseher-hoffen-auf-zypern.b4eb05a0-9e48-416b-8e35-24736e60d995.html

    “[…] Drei Jahre lang war die Medienaufsichtsbehörde gegen Pornoportale wie xHamster mit Sitz auf Zypern vorgegangen, die ihre Inhalte im Netz entgegen Vorgaben des Jugendschutzes für Kinder und Jugendliche frei zugänglich halten. Doch die Netzsperren, die die Netzbetreiber schließlich auf Betreiben der Medienanstalten Anfang März gegen xHamster erlassen hatten, waren von den Betreibern des Pornoportals mit einem einfachen Trick sofort umgangen worden: Sie hatten die Domain-Adresse mit dem Kürzel „de“ für Deutschland kurzerhand in „deu“ geändert.
    „Der Fall zeigt deutlich, wo die Gesetzgeberin gefordert ist“, sagt Tobias Schmid, Direktor der Landesanstalt für Medien NRW. „Natürlich müsste es so sein, dass ein Inhalt, der gesperrt werden muss, auch gesperrt bleibt. Alles andere ist doch lächerlich und versteht auch kein Mensch.“ Schmid forderte: „Wenn wir also Kinder im Netz schützen sollen, wäre es ganz hilfreich, wenn man uns funktionierende gesetzliche Grundlagen geben würde. Es ist eben mühsam, mit einem Messer in die Schießerei zu gehen. Aber wir sind zäh und bleiben natürlich dran.“[…]
    Die Medienaufseher wollen die Pornoanbieter dazu verpflichten, ihren Angeboten eine wirksame Altersverifikation vorzuschalten. Gegen mehrere weitere Pornoanbieter ist dazu noch ein Verfahren vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster anhängig.
    Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hatte der Landesanstalt für Medien NRW am 1. Dezember 2021 in erster Instanz Recht gegeben. Die Verbreitung frei zugänglicher pornografischer Inhalte sei zu Recht untersagt worden. Pornografie stellt nach Ansicht des Gesetzgebers eine erhebliche Gefahr für die seelische und sexuelle Entwicklung von Kindern dar.“

    Ein Grund den Gendergaga oder Feminismus zu verbieten könnte doch sein, dass dies „eine erhebliche Gefahr für die seelische und sexuelle Entwicklung“ von Menschen darstellt! Warum bin ich da nicht schon früher draufgekommen?

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    https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/spanien-verschaerft-sexualstrafrecht-zu-einwilligung-der-frau-18063345.html

    Die spanische Linksregierung sieht sich an der Spitze der feministischen Avantgarde. Spanien habe „ein weiteres Mal Geschichte“ geschrieben, sagte Gleichstellungsministerin Irene Montero nach der Abstimmung im Parlament: „Nur ein Ja ist ein Ja“, lautet der Kernsatz des neuen Gesetzes über die sexuelle Selbstbestimmung, das mit einer Strafrechtsänderung verbunden ist. Spanien geht damit so weit wie wenige andere westliche Staaten. Nur die ausdrückliche Zustimmung der Frau ist ausschlaggebend. Ohne sie ist der sexuelle Kontakt eine Vergewaltigung.
    „Eine Einwilligung liegt nur dann vor, wenn sie aus freien Stücken durch Handlungen erteilt wurde, die unter Berücksichtigung der Umstände des Falles eindeutig den Willen der Person zum Ausdruck bringen“, legt das Gesetz fest, das zugleich den milder bestraften Tatbestand des sexuellen Missbrauchs abschafft. Einschüchterung und Gewalt müssen als Tatmerkmale für eine Vergewaltigung nicht mehr vorliegen, auf die Freiheitsstrafen von bis zu 15 Jahren stehen können. Als ein erschwerendes Tatmerkmal kommt jetzt der Einsatz von Substanzen hinzu, die den Willen des Opfers außer Kraft setzen, was bisher als Missbrauch galt. Nicht nur Übergriffe werden künftig geahndet, sondern auch sexuelle Belästigung auf der Straße. Werbung für Prostitution und Pornographie sind künftig verboten.
    Das neue Gesetz ist auch eine Reaktion auf eine Gruppenvergewaltigung im Juli 2016 während der Fiesta in Pamplona: Fünf Männer, die sich „La Manada“ (Das Rudel) nannten, waren zunächst nur wegen Missbrauchs einer Achtzehnjährigen verurteilt worden, weil ihr Opfer nach Auffassung der Richter keinen Widerstand geleistet hatte. Das rief in Spanien große Empörung hervor. Tausende demons­trierten. Der Oberste Gerichtshof griff am Ende ein, und die Freiheitsstrafen wurden erhöht.
    Der Entwurf der linken Minderheitsregierung stieß mit 201 Ja-Stimmen auf große Zustimmung im Parlament. Nur die konservative Volkspartei (PP) und die rechtspopulistische Vox-Partei lehnten ihn ab. Die PP kritisiert, dass es die Beweislast umkehre und die durch die Verfassung garantierte Unschuldsvermutung außer Kraft setzte. Die konservative Zeitung „ABC“ warf am Freitag der Gleichstellungsministerin vor, sie mache Männer „per Gesetz zu mutmaßlichen Straftätern“: Feministinnen hätten ein „ideologisches Kommissariat“ durchgesetzt, das an die Inquisition erinnere. Aufseiten der Regierung betont man, dass nicht die Verteidigung, sondern die Anklage vor Gericht nachweisen muss, dass der sexuelle Kontakt nicht einvernehmlich gewesen sei.
    Ursprünglich sollte am Donnerstagabend nach dem Willen der sozialistischen Partei (PSOE) von Ministerpräsident Pedro Sánchez auch noch die Prostitution abgeschafft werden. Doch darüber ist es zum Streit mit dem Juniorpartner Podemos gekommen. Um das neue Gesetz über die sexuelle Selbstbestimmung nicht zu gefährden, wollen die Sozialisten die Prostitution jetzt mit einem eigenen Gesetzentwurf abschaffen. Eineinhalb Jahre vor dem Ende der Legislaturperiode erhöht die Linkskoalition das Tempo, um weitere Gesetze zu verabschieden. Das Abtreibungsrecht soll liberalisiert werden und das „Trans“-Gesetz in Kraft treten. Für eine Geschlechtsänderung werden dann nur noch zwei Erklärungen im Abstand von wenigen Monaten vor dem Standesamt ausreichen.

    Zwei Meldungen. Was fällt auf? Immer mehr erheben Regierungen oder verwaltende Institutionen den Anspruch über die Sexualität des Einzelnen bestimmen zu wollen und mit Hilfe des Strafrechts eine bestimmte Moralvorstellung zu etablieren. Merken wir eigentlich, wie unfrei dieser ganze Gendergagascheiß und Feminismuskack uns alle macht?

  3. Es gibt Wissenschaftler, die meinen, dass das Universum ein neuronales Netz sei:

    https://futurism.com/physicist-entire-universe-neural-network

    Stellt sich die Frage, ob dieses Netz ein Bewusstsein hat. Dann könnte man es tatsächlich als Gott bezeichnen, womit, falls es existiert, nicht nur der Atheismus falsch wäre, sondern wir auch eine wissenschaftliche Erklärung von Gott hätten. Religiöse bestreiten ja normalerweise, dass sowas möglich sei. Die Welt wäre dann ein Traum Gottes.

    Es stellt sich auch die Frage, ob sich alles auf die Physik zurückführen lässt, die dann vom NN simuliert wird, oder ob das Netz auch Naturgesetze höherer Ordnung (teils) direkt simuliert. In letzterem Fall wäre der Reduktionismus falsch und auch ein Leben nach dem Tod denkbar (das mit den bekannten Naturgesetzen nicht vereinbar ist).

    Natürlich würde aus dem Ganzen nicht folgen, dass tatsächlich irgendeine irdische Religion wahr wäre. Sie könnten immer noch alle falsch sein. Es wäre nur nicht mehr zwingend so.

    Ich bin mir sicher das wird Androsch gefallen.

    • 🙂

      Interessante Theorie, aber ich verstehe sie nicht so richtig. Was ist mit was vernetzt? Was übernimmt die Funktion der Neuronen, wo werden die Informationen gespeichert?

      Ich denke oft darauf herum, aus was alles besteht und wie es entstanden sein mag. Es gibt auch jede Menge medial übermittelte Aussagen dazu, zZ. lese ich „Das Seth Material“ von Jane Roberts. Da sind schon konkrete Aussagen dabei (eine Konstante bei all diesen Übermittlungen ist die Behauptung, dass Zeit nicht existiert und nur eine Illusion ist, tja, ich scheitere daran, mir das vorzustellen), aber letztendlich nichts, auf dem man eine handfeste physikalische Theorie aufbauen könnte. Aber mir fehlt wohl ohnehin das Wissen dazu 😦

      Da du mir eine Steilvorlage lieferst, will ich noch etwas anderes Spannendes verlinken, das im letzten Erstkontaktvideo erwähnt wurde. Salvatore Pais hat bei youtube ein Interview mit einem anderen Physiker geführt und die reden da… über Physik 🙂

      Weißt du wer Salvatore Pais ist? Das ist der, der die verrückten Patente eingereicht hat (ich hatte das mal hier im Forum kommentiert, ist aber schon eine Weile her und damals kannte ich den Namen noch nicht), tragbarer Fusionsreaktor, Ufo-Antrieb usw. kein Idiot er arbeitet zZ. für die United States Space Force (früher für die Naval Air Station Patuxent River). Bei der Patenteinreichung bestätigte wohl der Arbeitgeber, dass Prototypen vorgeführt wurden oder sowas.

      Das hat viele Leute verunsichert, die einen halten das für die große Offenlegung, die anderen für einen Schwindel, um z.B. den Patentschutz auslaufen zu lassen, bevor sowas wirklich erfunden wird oder die Chinesen mit sowas ankommen. Ich habe das bisher nur beobachtet und es kam lange Zeit nichts, um die Sache besser einschätzen zu können. Jetzt endlich (2h und wohl ziemlich gehobenes physikalisches Niveau):

      Teil 2 habe ich bei youtube nicht gefunden, hier gibts noch mehr Infos:
      https://www.thedrive.com/the-war-zone/31798/the-secretive-inventor-of-the-navys-bizarre-ufo-patents-finally-talks
      und hier:
      https://www.forbes.com/sites/arielcohen/2021/02/08/what-is-behind-the-us-navys-ufo-fusion-energy-patent/

      Vielleicht mag sich das jemand reinziehen, der mehr Ahnung von Physik (und Englisch) hat, als ich. Wenn da wa dran ist, könnte das ein echter Gamechanger werden. Ich bin vorsichtig pessimistisch, bisher sind alle vielversprechenden Sachen versandet oder ziehen sich. Aber eine spannende Entwicklung ist es trotzdem.

    • @Androsch
      „Was ist mit was vernetzt? Was übernimmt die Funktion der Neuronen, wo werden die Informationen gespeichert?“

      Die Informationen werden sicher, wie bei jedem neuronalen Netz, in der Stärke der Verbindungen gespeichert. Ansonsten: Da die Verschränkung über beliebige Entfernungen offenbar dadurch möglich wird, dass alle Neuronen mit allen Verbunden sind, kann es sein, dass jedes Neuron für ein Raumquant steht (= (10^-33)³ cm³). Und die Verbindungen für die Wechselwirkungen zwischen diesen und der Zustand des einzelnen Neurons für einzelne Teilchen oder so. Leider steht das nicht genau drin. In dem Fall wäre allerdings der Reduktionismus weiterhin gültig und das Leben nach dem Tod inexistent. Und das Netz hätte kein Bewusstsein bzw., wie Hegel sagte: „Gott wird sich erst durch uns und unsere Geschichte bewusst“. Woraus die Neuronen selbst bestehen ist wahrscheinlich weniger wichtig.

      @Adrian
      „Was für ein Schwachsinn.“

      Zumindest gibt es noch keine Belege für diese etwa außergewöhnliche Behauptung. Und ich frage mich, ob sie sich wirklich hinreichend belegen lässt.

      • Ja, klingt für mich noch ein bisschen unausgereift und geht davon aus, dass ein neuronales Netz notwendig ist, um z.B. Informationen zu speichern (aber ist zumindest ein interessanter Denkansatz, wer weiß, zu was er mal nutzt).

        Ich hatte ja erwähnt, dass allerlei mediale Aussagen darauf hinauslaufen, dass es keine Zeit gibt. Wenn dem so wäre, müsste man auch keine Informationen speichern, denn alles wäre immer vorhanden. Man müsste einfach nur nachschauen (ich bin mir der Schwammigkeit dieses Gedankens schmerzhaft bewusst 🙂 ). Immerhin wird das durch remote viewing recht gut bestätigt (mit einer gewissen Unschärfe die Zukunft betreffend, weil wir den Erlebnisweg offenbar wählen können). So etwas wäre m.E. wiederrum nur denkbar, wenn wir mehr als 4 (bzw. 3 Raum-) Dimensionen hätten (von denen wir die zusätzlichen mangels Sensoren normalerweise nicht wahrnehmen), etwa welche, in der die verschiedenen Wahrscheinlichkeiten auch abgebildet sind, in allen Abstufungen. Also so eine Art Hologramm, egal wie du draufschaust, es sieht immer anders aus.

        Klingt verrückt und ist aktuell nicht zu beweisen, aber die Diskussion geht trotzdem auch in diese Richtung und sie ergibt sich wohl aus Messungen und Berechnungen, ist also nicht nur Spekulation:
        https://www.spektrum.de/magazin/das-holografische-universum/830304

          • Okay. Ganz offen: ich halte diesen Typen für einen Betrüger und Abzocker, dem es darum geht, wertlose Seminare für teuer Geld zu verkaufen. Drei Gründe für meine Ansicht:

            1. Seine Erklärung „Alles ist schon passiert und darum können wir es voraussagen“ widerspricht vollkommen allem, was wir wissenschaftlich über die Welt wissen. Insbesondere widerspricht es den Grundsätzen der Quantenmechanik über die Rolle des schieren in so ziemlich allen Dingen.
            2. Er sagt selbst, dass er manchmal nur voraussagen kann, dass seine Voraussagen falsch sind. Geile Erklärung, warum seine Methode bei Überprüfung versagt. Und dass er keine Katastrophen vorhersagt, weil „manche Dinge will ich gar nicht wissen oder sollte ich nicht wissen“ ist auch extrem esoterisch-religiös.
            3. Würde das, was er macht, wirklich funktionieren, müsste er keine Seminare verkaufen, sondern wäre schon lange Börsenbillionär. Einmal beim Lotto richtig voraussagen und dann das Geld nur in steigende Werte investieren.

          • @BEAN

            Danke für deine Antwort, ich finde das Thema sehr spannend und wundere mich, dass es die meisten anderen offenbar nicht anspricht.

            „1. Seine Erklärung „Alles ist schon passiert und darum können wir es voraussagen“ widerspricht vollkommen allem, was wir wissenschaftlich über die Welt wissen.“

            Genau genommen so gut wie nichts. Was weißt du über remote viewing? Tatsache ist nämlich, dass es funktioniert (das hat nicht der Typ erfunden, sondern stammt von der US-Army, das Stargate Project).

            „2. Er sagt selbst, dass er manchmal nur voraussagen kann, dass seine Voraussagen falsch sind. Geile Erklärung, warum seine Methode bei Überprüfung versagt.“

            Wo sagt er das? Er sagt, dass man Sachen nicht voraussagen kann, die man dann boykottieren würde. Ich kann nicht viewen, welches T-Shirt ich morgen anziehe, wenn ich dann absichtlich ein anderes anziehen würde. Die Kausalitätsschleife (die Frau die sich selbst am Berg viewt) sieht mir wie eine stehende Welle oder sowas aus, Zukunft und Vergangenheit synchronisieren sich, versucht man diesen Prozess zu boykottieren, kommt keine stehende Welle an diesem Zeitpunkt zustande und du kannst entsprechend nichts sehen, die Entscheidung welches T-Shirt du anziehen wirst, verlagert sich auf einen weniger kritischen Zeitpunkt.

            „Und dass er keine Katastrophen vorhersagt, weil „manche Dinge will ich gar nicht wissen oder sollte ich nicht wissen“ ist auch extrem esoterisch-religiös.“

            Nein, verständlich. Extreme Sachen vorherzusagen oder Mysterien zu lüften, ist der Hauptantrieb vieler Remoteviewer und viele die es tun, warnen davor. Dafür gibt es verschiedene Gründe, einige behaupten, sich dadurch „Sachen eingefangen“ zu haben (subjektive Wahrnehmung des Viewers, lässt sich nicht prüfen). Der Hauptgrund, etwa Entführungen nicht zu viewen, ist der, dass ein Viewer der gut „on target“ ist, die ganzen extremen Emotionen mitbekommt und sehr schwer wieder davon loskommt, er wird sozusagen zum Zeugen oder schlüpft sogar in die Rolle des Opfers oder Täters. Schon nach normalen Sessions muss so eine Art Targetbereinigung durchgeführt werden, aber negative Stimmungen bekommt man trotzdem nicht so einfach weg. Last but not least, kannst du mysteriöse Sachen nicht prüfen, hast du eine schlechte Targetbeschreibung, kannst du das nicht korrigieren. Du könntest z.B. viewen, wie der nächste Kataklysmus, der die Erde heimsucht, aussieht, wenn aber gar keiner stattfindet, bekommst du nur Müll.

            Der Mann im Video ist Unternehmer. Mich würden seine Targets langweilen, aber wenn man gut ist (angeblich mind. 75% Trefferquote) kann man damit vermutlich gutes Geld verdienen. Die spekulieren mit dem Wissen ziemlich sicher auch selbst.

            Es gibt aber trotzdem viele (relativ gesehen, in Deutschland gibt es vielleicht einige hundert insgesamt) Viewer, die sich mit Leidenschaft solcher Sachen annehmen. Manfred Jelinsky, eines der deutschen Urgesteine ist gerade nach Dänemark (?) gezogen deswegen, weil sich aus zahlreichen Sessions ergeben hat, dass es in naher Zukunft hier zu einer größeren Katastrophe kommt. Leider hängen die das nicht an die große Glocke, man erfährt wenig mehr als Andeutungen und laut Jelinsky gelingt es ihnen nicht, die Ursache und den genauen Vorgang herauszufinden (was darauf hindeutet, dass wir das dann verhindern würden).

            „Würde das, was er macht, wirklich funktionieren, müsste er keine Seminare verkaufen, sondern wäre schon lange Börsenbillionär. Einmal beim Lotto richtig voraussagen und dann das Geld nur in steigende Werte investieren.“

            Die werden auch selbst spekulieren, aber erstmal brauchst du Kapital dazu 😉
            Abgesehen davon, dass es ein faszinierendes Hobby sein kann.
            Die Lottozahlen lassen sich nicht ohne weiteres viewen, warum, darüber sind schon ganze Bücher geschrieben worden, einige Gründe findest du summarisch hier:
            https://academy-of-mind.de/2017/07/25/remote-viewing-lottozahlen/

            Und es zwingt dich ja auch niemand, so einen Kurs zu machen, man kann sich das selbst beibringen, wenn man jemanden findet, der mitmacht. Anleitungen und Bücher gibts mittlerweile viele, auch kostenlos oder zu kleinen Preisen.

            Ich verstehe, dass dir das wie Scharlatanerie erscheint, aber es gibt sehr eindrucksvolle Belege dafür. Leider führt der Weg halt durch den menschlichen Geist, was den ganzen Prozess schwammig und fehlernfälliger macht, davon abgesehen, dass die Remoteviewer dessen Gesetzmäßigkeiten empirisch herausfinden müssen, weil es (noch) keine allgemein akzeptierte Theorie gibt.

    • Das Ende von MeToo? Offenbar wird MeToo schon als gesellschaftliche Institution angesehen. Dabei ist es doch nur der infantile Ausruf „Ich auch!“, den viele Frauen äußern,
      wenn irgendwo eine Frau vergewaltigt und ihnen selbst mal in grauer Vergangenheit an den Po gefasst wurde,
      wenn die Nachbarin einen größeren Pool und viel mehr Pferde hat,
      oder wenn der Mann ein geiles Steak isst, sie sich selber aber nur einen veganen Rohkostteller bestellen, weil sie das patriarchalen Schönheitsideal erbarmungslos dazu zwingt.

      MeToo ist in erster Linie Missgunst, die dritte Säule der aktuellen Feminismus-Welle.

  4. Scheint so als hätte sich die Polizei bei diesem Amoklauf ähm suboptimal verhalten. Ist etwa eher gegen die Eltern vorgegangen als gegen den Amokläufer oder hat erst die Kinder angewiesen sich bemerkbar zu machen durch Hilfeschreie, um dann eines davon nach einem solchen Hilfeschrei zu erschießen. Zumindest, wenn man folgendem Artikel glauben darf:

    https://www.wsws.org/en/articles/2022/05/27/kemp-m27.html

    V.a. allem letzteres lässt sich schwer rechtfertigen. Zwar sind in den USA Verbrechen viel häufiger bewaffnet und nutzen sie auch häufiger, wenn sie welche besitzen, so dass die Polizisten doch lieber erst schießen und dann fragen. Aber ich bezweifle, ob man das hier anwenden kann…

  5. Meine Damen, jetzt mal Butter bei die Fische: Ihr beklagt Euch, dass ich über Frauen polemisiere. Aber könnt Ihr Euch wirklich diesen Unsinn anschauen und dann behaupten, ich sei das Problem? Ich würde Frauen veralbern? Pardon, aber ich konstatiere, das tut Ihr Euch selbst an!

    • Ich fordere ergänzend einen internationalen Tag des Samenergusses!!11!
      Transfrauen dürfen nicht länger von TERFs wie Svenja Schulze diskriminiert werden

        • Ich meine: Die Klage über ein Tabu der Weiblichkeit als Folge des „Patriarchats“ würde doch nur Sinn machen, wenn es auf männlicher Seite keine Tabus gebe. Aber (ungewollte) Ejakulation ist ebenfalls ein Tabu und schambesetzt.

        • Welches Tabu denn? Wann wurde und wird denn nicht über die Menstruation gesprochen? Werbespots von einer ziemlich dicken Frau, die vorgibt gerne Schlittschuh zu laufen, gefühlt fast rund um die Uhr.
          Man zeigt mittlerweile sogar blutfarbene Flüssigkeit in der Werbung, um auf den Sonderstatus „menstruierende Frau“ hinzuweisen.
          Ein Tabu kann ich da praktisch nirgends entdecken. Dazu alle naselang Bilder von irgendwelchen *otzen, die einem praktisch tagtäglich vorgesetzt werden.

          Ich hätte es gerne wieder etwas privater.
          Denn genau das ist es. Privatsache, über die man gerne mal reden kann, die aber nicht um jeden Preis in alle Welt hinausgetragen werden muss. Ich erzähle ja auch nicht allen die, es wissen – und vor allen Dingen nicht wissen wollen, dass ich an Tag X Sprühschiss hatte, weil ich mir den Magen verdorben hatte.
          Genau so wenig brauche ich übrigens als Kanone abgebildete Schlappschwänze im Kinderprogramm, die auf männliche Probleme mit dern Standfestigkeit hinweisen.
          Solche Werbung kann man gerne sparsam machen, dann aber auch gerne erst am späten Abend.
          Und vor allem natürlich ohne die ständige Belehrung über politisch korrektes Verhalten in einer unbedingt als normal zu empfindenden multikulturellen Vielfalt.

          • Das Wort „Tabu“ bedeutet für Frauen etwas anderes als für Männer. Dass die Menstruation tabu sei bedeutet aus weiblicher Sicht, dass Frauen daraus kein gesellschaftlicher, finanzieller oder politischer Mehrwert erwächst.

          • Also wäre es dann enttabuisiert, wenn die Menstruierenden endlich ihren lange geforderten bezahlten 3-Tage-pro-Monat-Menstruationsurlaub bekommen?

            Da ergibt es tatsächlich einen Sinn, wenn die Nicht-mehr-Menstruierenden ihren Umstand auch gleich Enttabuisieren möchten. Wollen ja schließlich auch drei Tage im Monat frei haben.

            Anschließend müssen aber logischerweise dann auch alle solidarisch-gefühlt-Mitmenstruierenden diesen Urlaub bekommen. Und die „würden-gerne-Menstruierenden natürlich auch. Sonst wäre das ja auch ein Tabu und pöhse transfeindlich gleich dazu 🙂

      • Laßt uns endlich das Ejakulieren auf öffentlichen Plätzen enttabuisieren. Freiheit den Spermien!
        Männer,laßt euch nicht mehr vom stigmatisierenden Feminat unterdrücken!!

  6. Einen Artikel voller Stilblüten, Kalauer und zum Stirnrunzeln präsentiert Edition F

    Es fängt schon beim Titel gut an. „Hoch die Menstruationstassen!“ fordert die Gastautorin Lilly E. Ein mäßig lustiger Kalauer angesichts des freudlosen Daseins der gewöhnlichen Feminista.

    Und konstatiert im weiteren:

    „Viele Menstruierende fühlen sich durch das Ausbleiben ihrer Periode weniger weiblich und sind frustriert.“

    Ein Schenkelklopfer. Ich werde nie verstehen, warum die Woken es nicht schaffen, wenigstens ihren eigenen Sprachunsinn korrekt zu gendern. Selbst wenn man unbedingt „Menstruierende“ sagen muss, wäre es hier „vorher Menstruierende“.

    Nunja, das Stirnrunzeln kommt dann im darauffolgenden Text. Die Autorin erklärt die Menopause flugs zu einem Tabuthema, welches sie mutig auszusprechen wagt. Ja, ne, is klar… Unwillkürlich fragt man sich, wie es die Mädels eigentlich schaffen soviel zu plappern und dabei doch soviele „Tabuthemen“ zu haben…

    Und da die Autorin die Menopause – wo sie selbst davon betroffen war – ganz schlimm findet, entsetzlich, furchtbar, ihr Ende als ewiges Girlie, macht sie…genau, eine Hormonersatztherapie.

    Und schon fließt das Blut wieder die Schenkel herunter und sie freut sich total über Unterleibskrämpfe und legt „voller Stolz an der Drogeriekasse Menstruationsartikel auf das Band“

    https://editionf.com/hoch-die-menstruationstassen/?mc_cid=61140e7f68&mc_eid=f47d2c68e8

    • Es ist unglaublich, wie sehr viele Frauen um ihren eigenen Bauchnabel kreisen, und es wird zuverlässig absurd, wenn sie daraus allgemeingültige Schlüsse ziehen wollen. Gefühlt mindestens zwei Drittel der von Frauen geschriebenen Kolumnen drehen sich nur um ihre eigenen Gefühle und stellen Behauptungen und Forderungen auf, die sich ständig gegenseitig widersprechen.

      Menstruation ist also eigentlich etwas ganz Furchtbares, Männer haben dafür Verständnis aufzubringen und den Frauen Privilegien zu gewähren. Keine Menstruation ist aber auch etwas Furchtbares, da muss Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt werden, um die furchtbare Menstruation wieder zu erzeugen.
      Von Feministen wird häufig jeder praktische Unterschied zwischen Frauen und Männern geleugnet, aber wie sich das damit verträgt, dass die Mädels sowohl durch ihre Periode als auch deren Ausbleiben anscheinend regelmäßig aus der Bahn geworfen werden, wird nicht erläutert…

      Naja, wenigstens kämpft – siehe Adrians Post weiter oben – die Ü50-Fraktion deutscher Politiker*Innen hart gegen die Stigmatisierung der Menstruation. Wenn gezielte Aufmerksamkeit bis in höchste Politikerkreise hinein nicht belegt, dass es sich hier um ein absolutes Tabuthema handelt, dann weiß ich auch nicht…

      • Es ist eine Kakophonie der Stimmen, ein in den Echokammern der Twitter-Müllhalde grotesk verstärktes Konzert der Klageweiber.

        Wird erst wieder verstummen wenn es keinen Strom mehr gibt…

  7. Da hat sich mal jefrud hingesetzt und sich angehört, wie sich die gegenwärtigen subversiven Moden der geschlechtertrennenden Schreibung mit eine Computer-Sprachausgabe anhören, und zwar mit erwartungsgemäß gemischtem Ergebnis.

    Was sich aber aus den Ergebnissen auch erkennen lässt ist, dass es keine Form gibt, die nicht von mindestens einem Tool bereits unterstützt wird. Es ist also anscheinend keine technische Unmöglichkeit die beliebigen Formen umzusetzen

    Der Kommentar zu dieser lustigen Forderung »Macht doch mal und unterstützt jetzt alle subkulturellen Moden der geschlechtertrennden Schreibweisen« ist lang und ausführlich, allerdings auch in einer kreativen Rechtschreibung. 😉

  8. Diana Kinnert, die junge Vorzeigefrau der CDU, war offenbar sehr kreativ beim Umgang mit Quellen bei ihrer kreativen Schriftstellerei:

    https://plagiatsgutachten.com/blog/plagiate-diana-kinnert-teil-1/
    Die unfassbaren Plagiate der Diana Kinnert, Teil 1: Das Buch bei Rowohlt

    https://plagiatsgutachten.com/blog/plagiate-diana-kinnert-teil-2/
    Die unfassbaren Plagiate der Diana Kinnert, Teil 2: Das Buch bei Hoffmann und Campe

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article239041083/Diana-Kinnert-CDU-Politikerin-schrieb-offenbar-in-zwei-Buechern-ab.html

    https://www.n-tv.de/politik/Plagiatsvorwuerfe-Diana-Kinnert-raeumt-Fehler-ein-article23362430.html

    • Da schämt man sich fremd. Furchtbar. Wie die darauf kommen, dass „Menstruierende“ irgendwie „stigmatisiert“ werden oder benachteiligt sind, bleibt auch ein Rätsel, vermutlich haben die den feministischen Heulbojen zu lange zugehört.

      Man muss wohl versuchen, dem Kasperletheater was Positives abzugewinnen: man erkennt auf den ersten Blick diejenigen, die den Boden unter den Füßen verloren haben und keinesfalls ein wichtiges Amt bekleiden sollten.

    • Hat dieser männliche TERF etwa insinuiert, daß alle Frauen menstruieren?!!? Diese F(ucking) D(umme)Partei sollte sich mal ihre Transfeindlichkeit klarmachen !!!!

      • Hat dieser männliche TERF etwa insinuiert, daß alle Frauen menstruieren?!!?

        Nein, hat er nicht, sondern genau das Gegenteil. Wer schreibt „… Frauen, Mädchen und alle, die menstruieren“ (und eben nicht „alle anderen, die auch menstruieren“ o.ä.), benennt drei sich nicht überschneidende Gruppen: a) Frauen, b) Mädchen und c) alle, die menstruieren. Nach dieser Formulierung menstruieren Frauen und Mädchen also nicht. Angesichts dessen erscheint es tatsächlich ungerecht, wenn Frauen und Mädchen wegen einer Periode stigmatisiert werden, die sie anscheinend gar nicht haben.

    • Wenn Feministinnen nicht immer wieder behaupten wurden das Frauen wegen ihrer Menstruation benachteiligt und stigmatisiert werden würde niemand darauf kommen das es so ist.

  9. Ist Intermarium unausweichlich?

    Das wäre ja der ideale Kompromiss zwischen den Sicherheitsinteressen/Ängsten Russlands und Osteuropas: Die Ukraine und (als Bonus) die anderen osteuropäischen Länder bleiben/werden neutral und bilden dafür ein gemeinsames Verteidigungsbündnis gegen etwaige Aggressionen Russlands! Wirtschaftshilfen durch den Westen sind natürlich weiterhin möglich, nur keine Militärhilfen mehr. Ursprünglich war das „Zwischenmeerische“ Bündnis als Verteidigung gegen die Sowjetunion UND Deutschland nach dem 1. Weltkrieg gedacht. Scheiterte aber daran, dass die anderen osteuropäischen Länder nicht von Polen dominiert werden wollten.

    • Das wäre zumindest dann eine Lösung, wenn ausgeschlossen wäre, dass es sich offensiv gegen Russland wendet oder letztendlich doch wieder bei den Amis landet. Bei den Polen wissen wir z.B., dass die Russland nie lieben werden.

      Da die Amerikaner gern einfach Fakten schaffen und das Recht anderer gewohnheitsmäßig ignorieren, reichen Verträge auch nicht aus, es müsste weitreichende Kontrollmöglichkeiten für beide Seiten geben, was ein effektives Verteidigungsbündnis aber ad absurdum führen würde, es wäre eher eine demilitarisierte Zone (was m.E. auch reichen würde, am besten Deutschland macht auch mit, dann sparen wir eine Menge Geld).

      Wirtschaftshilfen sind ein Mittel, um jemanden abhängig zu machen und in Gunst zu halten. Wenn dann sollte das Intermarium wirtschaftlich nach beiden Seiten offen sein und von beiden Seiten kein Hilfe oder in derselben Höhe bekommen (falls es die überhaupt braucht). Solange die EU gegen Russland gerichtet ist, könnten die auch nicht volle Mitglieder derselben sein.

    • Sehr gutes Interview zum Thema hier: https://www.n-tv.de/politik/Interview-ueber-Putin-Iwan-den-Schrecklichen-und-Stalin-Staatsterror-als-nationale-Tradition-in-Russland-article23361387.html

      „Erstens glaube ich nicht, dass Putins Denkprozess kompliziert genug ist, dass wir uns die Mühe machen sollten, ihn zu analysieren. Ich glaube, dass das, was er sagt, vor allem dem entspricht, was ihm seine KGB-Denkfabrik produziert. Man darf nicht vergessen: Putin ist weder ein Napoleon noch ein Alexander der Große. Das ist nur ein gewöhnlicher KGB-Gauner, der durch Zufall oder Glück an die Spitze dieser riesigen Nation gelangt ist. Ich bestreite nicht, dass er in der Lage ist, Macht zu ergreifen und zu behalten, aber wir sollten nicht davon ausgehen, dass er komplexe Ideen hat. Als er zusammen mit seiner Bande an die Macht kam, ging es ihnen nicht um Ideologie. Es ging ihnen darum, das Land auszurauben.“

      Nichts hinzu zu fügen.

      • Man kommt nicht durch Zufall oder Glück an die Spitze einer Nation, das ist lächerlich.

        Auch das andere, was diese in die USA wegmigrierte „Kulturwissenschaftlerin“ (in Russland keinen gutdotierten Job bekommen?) von sich gibt, deckt sich weitgehend nicht mit zahlreichen früheren und neutraleren Dokus zu dem Thema und dient vor allem dem Zweck der Dämonisierung Putins (die Frau weiß, was von ihr erwartet wird). Das Geschwafel davon, dass es eine Restalinisierung gäbe und die extremen Rechten (ja, die Rechten sind immer für das Böse zuständig, außer in der Ukraine 🙂 ) massiven Einfluß hätten etc.

        Ihr Gejammer darüber, dass Putin die ausländische Finanzierung von NGOs untersagt hat (ich kann mich noch an das Geschrei hierzulande erinnern), zeigt doch, dass die Frau die subversive Funktion dieser Organisationen nie erkannt hat (oder wie viele US-„Liberals“ zu denen sie zweifelsohne mittlerweile gehört, gut heißt). Das erste was ich tun würde, wenn ich die Macht hätte, wäre exakt dasselbe: den Soros-Sumpf austrocknen. Der Streß mit anmaßenden BLM-Jüngern, Regenbogentransen, Feministinnen, schwarzem Block und Radikalökos würde sich über Nacht halbieren… ich hab noch gut die Instrumentalisierung von pussy-riot im Ohr, der gigantische Skandal, als man die nach einem Oben-Ohne-Konzert in einer Kirche festgenommen hat. Wochenlang ging das durch unsere Medien und natürlich Null Verständnis dafür, dass Frauen nicht überall alles machen dürfen, obwohl sie doch gegen den bösen Putin sind usw.

        Wahrscheinlich hat Putin seine Reden auch nur aus seiner KGB-Denkfabrik und liest die nur vom Teleprompter ab, obwohl alle die ihn mal kennengelernt haben, ihn für sehr gebildet halten. Tut mir leid, aber ich kann das Interview nicht wirklich ernst nehmen, zumal ihre Karriere davon abhängen dürfte, dass sie die „richtige“ Meinung äußert.

        • Entscheidend dürfte wohl sein, dass sich die russische Kultur immer im Gegensatz zur westlichen Kultur versteht, eigentlich schon seit der Kirchenspaltung im 11. Jahrhundert, das sagt sie ja sehr klar
          . In dieser Tradition steht auch der aktuelle Konflikt. Gäbe es die westliche Kultur nicht, wüsste man eigentlich nicht wie die russische Kuktur aussehen würde. Wenn Putin heute sterben würde (durch einen Herzschlag o.ä.), würde das ganze Syste sofort zusammenbrechen.

          Hast du dich mal mit Putins Lieblings-Ideologen Alexander Dugin beschäftigt? Solltest du tun. Hier ist ein Interview mit ihm: https://deutsche-stimme.de/alexander-dugin-nach-dem-tod-gottes-folgtlogischerweise-der-tod-des-menschen/

          Da wird klar worum es geht, nicht um russische Sicherheitsinteressen oder um die Wiederherstellung der Sowjetunion, man will zurück ins Mittelalter, vor die Moderne, vor Galilei und Newton (die er beide hasst, wie er sagt). Völlig irrational, eigentlich wie die Nazis.

          Ist mir eigentlich unverständlich wie ein hlabwegs normaler Mensch sowas gutheißen kann.

          • „Entscheidend dürfte wohl sein, dass sich die russische Kultur immer im Gegensatz zur westlichen Kultur versteht, eigentlich schon seit der Kirchenspaltung im 11. Jahrhundert, das sagt sie ja sehr klar“

            Und ich bezweifle es. Ich hatte das schonmal erwähnt, dass ich mich gerade durch die Anastasia-Reihe höre. Ich habe keine Ahnung durch was die inspiriert wurde oder ob sie gar wahr ist (m.E. ist sie zu verrückt dazu), aber es sind Bücher FÜR Russland, sie verkörpern die Essenz von dem, was man „russische Seele“ nennen könnte. Ich bin beim dritten Band oder so und bisher kommt der Westen faktisch gar nicht drin vor. Was vorkommt, ist der verwestlichte Lebensstil nach Perestroika und die Kritik daran ist ganz ähnlich gelagert, wie in allen alternativen Szenen auf der Welt (auch in Deutschland).

            Alle Länder schauen (bzw. schauten) in den Westen, einfach weil das Lebensniveau da am höchsten ist (zumindest bisher war) und jedes Land, welches sich unterhalb dieses Niveaus bewegt, sieht sich natürlich dazu genötigt, sich zu rechtfertigen, beginnt seinen eigenen Weg zu hinterfragen. Die meisten scheinen dabei zu dem Schluß zu kommen: unser Weg ist besser, aber wir müssen uns hier und da korrigieren (Perestroika war so eine Korrektur, sie lief aber schief und wurde wiederrum korrigiert). Daraus zu schlußfolgern, dass das entsprechende Land sich immer als Gegensatz definiert, halte ich schlicht und einfach für falsch und auch ahistorisch, denn Putin ist mehrmals auf den Westen zugegangen (und wurde abgelehnt).

            „In dieser Tradition steht auch der aktuelle Konflikt. Gäbe es die westliche Kultur nicht, wüsste man eigentlich nicht wie die russische Kuktur aussehen würde. Wenn Putin heute sterben würde (durch einen Herzschlag o.ä.), würde das ganze Syste sofort zusammenbrechen.“

            Das ist reine Spekulation. Schon Hitler rechnete in „Mein Kampf“ damit, dass das Sowjetreich demnächst kollabieren würde und er nur noch die Trümmer einsammeln müsste, bevor die Briten es tun. Nun, so kam es bekanntlich nicht. Du und ich wissen nicht, wer Putin irgendwann ablösen wird und wie derjenige drauf ist, genaugenommen kennen wir auch die versteckte Machtstruktur (die jedes Land hat) nicht. Im Übrigen widerspricht deine Vermutung auch dem Artikel der Kulturwissenschaftlerin, die ja Putin als Marionette des FSB sieht und ihm keine Eigenständigkeit zubilligt.

            „Hast du dich mal mit Putins Lieblings-Ideologen Alexander Dugin beschäftigt? Solltest du tun. Hier ist ein Interview mit ihm: https://deutsche-stimme.de/alexander-dugin-nach-dem-tod-gottes-folgtlogischerweise-der-tod-des-menschen/

            Der Link ist tot.

            Es ist außerdem ein beliebter PR-Trick, einen Radikalen als Einflüsterer zu suggerieren. Es ist ja auch anrüchig, z.B. mein Kampf oder das kommunistische Manifest gelesen zu haben, so als ob man automatisch dann diese Meinung hätte. Nun, bei manchen Menschen ist das so, mein Eindruck von Putin ist aber, dass der eine sehr starke eigene Meinung hat und auch kein Geheimnis daraus macht, seine Reden sind ja immer sehr umfangreich. Ich halte es daher nicht für notwendig, die Meinung irgendwelcher Radikalen in ihn hineinzuinterpretieren. Meines Erachtens folgt das nur der Absicht ihn zu dämonisieren, Angst vor seinen evtl. Ambitionen zu machen und damit den Konflikt am köcheln zu halten.

            Putin selbst hat z.B. Unternehmertum explizit gut geheißen, auch zu Stalin hat er sich mehrmals geäußert. Man kann das alles in seinen Reden nachlesen und es hat bei mir Eindruck hinterlassen. Er glorifiziert die Sowjetzeit nicht und ins Mittelalter will er auch nicht zurück, denn das könnte er sehr viel einfacher haben, dafür muss man keine Hyperschallwaffen entwickeln…

          • Der Link dürfte funktionieren: https://deutsche-stimme.de/alexander-dugin-nach-dem-tod-gottes-folgt-logischerweise-der-tod-des-menschen/

            Was ist die Anastasia-Reihe?

            Das Das Verhältnis zum Westen Russlands Selbstverständnis fundamental bestimmt ist evident. Peter der große, der nach Europa reiste, um Ideen für die Modernissierung seines Landes zu gewinnen, Nikolaus der erste, der Metternich half, die Revolution von 1848 niederzuschlagen, Die Auseinandersetzung zwischen Slawophilen und Westlern im 19. Jahrhundert, das Scheitern von Alexander Kerenski 1918 usw. Mir ist keine vergleicbare Beschäftigung mit Russland irgendwo im Westen bekannt.

            „Alle Länder schauen (bzw. schauten) in den Westen, einfach weil das Lebensniveau da am höchsten ist “

            Natürlich, eine hohes materielles Lebensniveau braucht bestimmte Voraussetzungen, die nur die westliche Kultur entwickelt hat. Wohlstand gibt es nur in Ländern, die diese Kultur weitgehend übernommen haben wie etwa Japan oder Südkorea. Sprich: parlamentarische Demokratie, halbwegs funktionierender Rechtsstaat, halbwegs freier Markt, usw. Oder natürlich in Ländern die viele Bodenschätze besitzen, die sie an den Westen verkaufen können.

            Die Unfähigkeit, einen Nachfolger für den Diktator zu finden ist ein Problem aller Diktaturen (es sei denn man nimmt den Sohn des Diktators, wie in Nordkorea. Putins Töchter dürften allerdings kaum in Frage kommen). Wenn Putin heute sterben würde, würde es ein Hauen und Stechen unter den Oligarchen geben und damit ein enstprechendes Chaos. Vor allem dürften die Soldaten umgehend die Front verlassen, wie es dem Zaren 1917 passierte.

            Zur Bedeutung Alexander Dugins für Putin gibt es ettliche Quellen, z.B. https://www.news.de/politik/856211997/wladimir-putin-zu-ukraine-krieg-inspiriert-von-aleksander-dugin-neofaschistischer-politologe-als-angebliches-vorbild-fuer-kreml-chef/1/

            Oder einfach mal Putin*Dugin googeln, es kommen viele Meldungen.

          • @El_Mocho

            „Was ist die Anastasia-Reihe?“

            Das kann ich nicht so richtig beantworten, es fällt in kein eigenständiges Genre und ist sehr seltsam. Der Autor behauptet m.W. das alles tatsächlich erlebt zu haben.

            Es geht um einen Unternehmer, der in Sibirien eine seltsame junge Frau kennenlernt, Zeit bei ihr (im Wald!) verbringt, einen Sohn zeugt und sich an ihrer Weltsicht reibt. Es gibt m.W. mittlerweile sieben Bände in denen es um den Kontakt und die Weltsicht geht (die exakt auf die russische Situation zugeschnitten scheint) ich habe nie zuvor so etwas gelesen. Es ist teilweise sehr berührend, obwohl es einem absurd vorkommt. Man könnte es als Propagandamachwerk sehen und doch fehlt das oberflächliche, kriegerische und eigennützige fast komplett, man kann sich nicht vorstellen, dass so ein Buch in Auftrag gegeben wurde oder dass es sich ein Unternehmer oder Esoteriker einfach ausgedacht hat, dass es so stattgefunden hat, scheint noch unwahrscheinlicher.

            Falls es dich interessiert, man findet die deutsche Übersetzung mittlerweile kostenlos im Internet, zumindest bis Band 5 oder so, der erste Teil ist:

            Klicke, um auf ANASTASIA-Band1-TochterDerTaiga.pdf zuzugreifen

            „Das Das Verhältnis zum Westen Russlands Selbstverständnis fundamental bestimmt ist evident. Peter der große, der nach Europa reiste, um Ideen für die Modernissierung seines Landes zu gewinnen, Nikolaus der erste, der Metternich half, die Revolution von 1848 niederzuschlagen, Die Auseinandersetzung zwischen Slawophilen und Westlern im 19. Jahrhundert, das Scheitern von Alexander Kerenski 1918 usw.“

            Das Selbstverständnis der Schwachen wird immer maßgeblich von den Starken beeinflusst. Das merkt man schon, wenn man sich in den kleinen Anrainerstaaten um Deutschland herum aufhält. Die wissen sehr viel besser was in Deutschland passiert, als umgedreht. Daraus aber zu schlußfolgern, dass die keine eigene Identität hätten, ist infam. Selbige ist natürlich genauso schwammig und wenig greifbar, wie die deutsche (von der ja auch viele Deutsche behaupten, sie existiere gar nicht), sichtbar ist sowas eigentlich immer nur für den Fremdling, der das entsprechende Land besucht.

            „Natürlich, eine hohes materielles Lebensniveau braucht bestimmte Voraussetzungen, die nur die westliche Kultur entwickelt hat. Wohlstand gibt es nur in Ländern, die diese Kultur weitgehend übernommen haben wie etwa Japan oder Südkorea.“

            Die Kultur haben beide nicht übernommen, nur spezifische Elemente des Erfolges. Sie haben noch nichtmal das amerikanische Wirtschaftssystem 1 zu 1 übernommen, die Japaner sind z.B. sehr kollektivistisch und traditionalistisch. Die Chinesen ticken nochmal ganz anders und schicken sich m.E. an, die USA in allen Punkten (außer der Simulation demokratischer Mitbestimmung) abzuhängen.

            „Sprich: parlamentarische Demokratie, halbwegs funktionierender Rechtsstaat, halbwegs freier Markt, usw.“

            Das hat Russland auch, Putin wurde gewählt. Und es ging dabei ähnlich seriös zu, wie sagen wir in den USA bei der letzten Wahl und ähnlich unzensiert und ungelenkt, wie sagen wir in Deutschland…

            „Wenn Putin heute sterben würde, würde es ein Hauen und Stechen unter den Oligarchen geben“

            Es gab m.W. kein Hauen und Stechen, als er an die Macht kam (zumindest kein sehr sichtbares). Er hat die Oligarchen gut unter Kontrolle und das bewerkstelligt er sicher nicht allein, sondern nutzt dazu seine FSB-Kontakte. Wir können gar nicht wissen, ob und wer als Nachfolger vorgesehen ist und welche Unterstützung derjenige im Apparat hätte.

            Unter Putin wurde der große Einfluß amerikanischer Konzerne und NGOs weitgehend zurückgedrängt, einige Oligarchen wurden sogar entmachtet (Chordokowski war der reichste Russe und Westens Liebling). Sowas schafft man nicht ohne Unterstützung und Rückhalt.

            „und damit ein enstprechendes Chaos. Vor allem dürften die Soldaten umgehend die Front verlassen, wie es dem Zaren 1917 passierte.“

            Kann sein, oder auch nicht.

            „Zur Bedeutung Alexander Dugins für Putin gibt es ettliche Quellen, z.B. https://www.news.de/politik/856211997/wladimir-putin-zu-ukraine-krieg-inspiriert-von-aleksander-dugin-neofaschistischer-politologe-als-angebliches-vorbild-fuer-kreml-chef/1/
            Oder einfach mal Putin*Dugin googeln, es kommen viele Meldungen.“

            Geraune „soll Einfluß haben“ etc. natürlich liest man seit dem Krieg gern im Kaffeesatz, insbesondere wenn es ein wohliges Gruseln erzeugt. Dabei hätte es gereicht, Putin mal zuzuhören, der hat oft genug gewarnt. Ein Selberdenker kann hunderte Quellen konsultieren und sich daraus das Beste heraussuchen (und Dugin hat sicher nicht nur Unsinn geschrieben). Was er für „das Beste“ hält, hängt von seinen Erfahrungen und seinen Zielen ab…

    • Nette Idee, aber völlig unrealistisch. Keines der jetzigen NATO-Mitglieder in Osteuropa wird das Bündnis freiwillig verlassen, um in einem schwächeren Bündnis Schutz vor Russland zu suchen. Ich kann mir auch nur schwer vorstellen, dass Weißrussland seine Anlehnung an Russland aufgeben würde. Und noch schwerer fällt mir die Vorstellung, dass D/F/EU und die USA Osteuropa quasi aufgeben, ihre Einflusszone einfach aufgeben würden.

      Der Krieg in der Ukraine wird wahrscheinlich durch die Erschöpfung einer der beiden Seiten enden. Die einzige Partei, die Einfluss und Zugeständnismöglichkeiten hätte, um die beiden Kriegsparteien zu einem Kompromissfrieden zu bewegen, der Westen, will ja leider einen Siegfrieden der Ukraine. Also gehen das Leiden und Sterben weiter.

      • „…der Westen, will ja leider einen Siegfrieden der Ukraine. Also gehen das Leiden und Sterben weiter.“

        Meines Wissens nach will der Westen lediglich, dass die russischen Truppen die Kampfhandlungen einstellen, sich hinter die völkerrechtlich anerkannten Grenzen der Ukraine zurückziehen und Russland den angerichteten Schaden bezahlt.

        Dafür braucht es keinen Siegfrieden, Einsicht im Kreml würde schon ausreichen 🙂

        Wenn sich der Angriffskrieg der Russen für diese in Landgewinn auszahlt, werden andere diesem Beispiel folgen. Polen schnappt sich dann Galizien, die Slowakei holt sich die Karpaten zurück und Ungarn Transsylvanien…und Ende kommen dann die Römer und fordern Gallien und Britannien 😉

        Europa ist ein Kontinent der offenen Rechnungen aus der Geschichte.

        • Forderungen die die Interessen der Russen nicht berücksichtigen sind sinnlos. Einsicht könnte man vom Westen genauso fordern, aber die Amerikaner wollten diesen Krieg, sie haben alles dafür getan, obwohl vielfach davor gewarnt wurde. Und die Deutschen, die von der „bisherigen Friedensordnung“ schwafeln und damit das unilaterale Weltmachtstreben der USA meinen, sind zu unterwandert, um einen eigenen Weg einzuschlagen.

          Die Frage ist lediglich noch, ob der Krieg sich im Rahmen halten lässt und wer zuerst erschöpft ist, bzw. ob es den Russen gelingt, ihre Ziele in der Ukraine durchzusetzen. Alle anderen Optionen habe ich vorerst abgehakt. Sollten die USA allen Ernstes größere Waffensystem an die finnischen und polnischen Grenzen schaffen, gehe ich von einer Eskalation ins Nato-Gebiet aus.

          Die EpochTimes schreibt diese Woche, dass China anfängt auf Kriegswirtschaft umzurüsten (die hatten übrigens ungewöhnlich viele gute Artikel diese Woche, auch einen über „Evolution“):
          https://www.epochtimes.de/china/peking-ordnet-den-uebergang-zum-kriegssystem-an-a3836246.html denn die USA wollen wohl die Rolle Chinas im Ukrainekrieg näher beleuchten (AXIS Act) und evtl. Konsequenzen daraus ziehen. Sollten die USA China sanktionieren, dann rechne ich mit einem Einmarsch in Taiwan, weil die Chinesen dann nichts mehr zu verlieren hätten und der Zeitpunkt günstig ist, weil die USA dann zwei Kriege an der Backe hätten.

          Die stark anziehende Inflation und die Lieferprobleme sind wahrscheinlich ein Vorgeschmack auf das, was kommt. Hinter dem Westen stehen rechnerisch wohl ca. 20% der Menschheit, der Rest steht zumindest potentiell auf der anderen Seite oder heuchelt (noch) Neutralität. Ich gehe aber davon aus, dass eine eklatante Schwäche der USA auch Länder wie Japan am Ende schnell zu einem Seitenwechsel veranlassen könnte (hängt davon ab, ob es noch patriotische Kräfte gibt, die die transatlantische Inlandsstruktur wegsäubern könnten, in Deutschland sicher nicht, da kämpft man nicht umsonst seit Jahren „gegen rechts“).

          • Androsch Kubi,

            das ist die Minimalforderung Status quo ante bellum. Über die von Russland eingebrachten Sicherheitsinteressen kann man danach verhandeln. Aber ganz bestimmt nicht, solange noch russische Truppen in der Ukraine stehen.

            Die Maximalziele des Westens wären: Wiederherstellung der territorialen Integrität der Ukraine gemäß Budapester Memorandum, Prowestlicher Regime Change in Belarus, Eintritt der Ukraine und Georgiens in die NATO, Räumung und Rückgabe von Abchasien und Süd-Ossetien an Georgien, Räumung und Rückgabe Nord-Ostpreußens an Deutschland, Staatlicher Neuanfang Russlands mit Entwicklung der föderalen Elemente des Landes.

            Du siehst, eine Schippe mehr geht immer. Aber apropos unrealistische Ziele:

            „Sollten die USA China sanktionieren, dann rechne ich mit einem Einmarsch in Taiwan, weil die Chinesen dann nichts mehr zu verlieren hätten“

            Wird nicht passieren. Xi ist (noch) fit und gesund und hat daher eine Menge zu verlieren. Könnte sich ändern wenn er mal todkrank wird, aber danach sieht es gerade nicht aus.

            Zudem ist Taiwan ein Inselstaat mit einer 180 km breiten Formosastraße dazwischen. Die Hälfte der Invasionstruppen würden auf dem Weg versenkt, die andere Hälfte seekrank…

            „Ich gehe aber davon aus, dass eine eklatante Schwäche der USA auch Länder wie Japan am Ende schnell zu einem Seitenwechsel veranlassen könnte.“

            Naja, die Japaner werden sich sicher nicht China unterwerfen. Eher versuchen, selber wieder eine Hegemonialmacht im Pazifikraum zu werden.

            Aber Du hast recht, für den Westen geht es auch bereits in der Ukraine um „double or nothing“. Wir leben von der globalen Hegemonie der USA und ihren Vasallen.

            Ohne diese fallen der Rest der Menschheit über uns her.

          • @Peter Müller

            Der „Status quo ante bellum“ sieht aus russischer Sicht so aus, wie vor dem regime change 2014, du solltest mittlerweile verstanden haben, dass die Amerikaner den Konflikt in diese Region getragen haben, das sollte man auch dann aktzeptieren, wenn man es für den richtigen Weg hält, einfach weil es ein Fakt ist.

            Und wen interessieren Maximalziele? Davon abgesehen, dass du auch dort daneben liegst, das Maximalziel der USA ist in ihrer Militärdoktrin festgelegt und heißt „full spectrum dominance“:
            https://de.wikipedia.org/wiki/Milit%C3%A4rdoktrin_der_Vereinigten_Staaten#Derzeitiger_Stand
            und zwar weltweit. Die werden nicht aufhören, wenn der Ukrainekonflikt vorbei ist, sie werden selbst dann nicht aufhören, wenn ihnen Russland gehört, sie würden erst dann aufhören, wenn ihnen die Gegner ausgehen. Soweit wird es aber nicht kommen! Man mag es kaum glauben, aber im Rest der Welt gibt es auch des Lesens fähige Leute, die exakt diese Militärdoktrin kennen und die Folgen für ihre eigene Souveränität daraus ableiten können (und diese meist nicht besonders mögen). All diese Länder (genauer: die regierenden Eliten, sofern nicht gekauft) sind mindestens unter der Hand Unterstützer Russlands. Man kann nicht offen die Unterwerfung aller anderen ankündigen und hoffen, dass das widerstandslos vonstatten geht. Das ist eine überhebliche Blödheit der Amerikaner, die ich nie verstanden habe.

            „Wird nicht passieren. Xi ist (noch) fit und gesund und hat daher eine Menge zu verlieren. Könnte sich ändern wenn er mal todkrank wird, aber danach sieht es gerade nicht aus. Zudem ist Taiwan ein Inselstaat mit einer 180 km breiten Formosastraße dazwischen. Die Hälfte der Invasionstruppen würden auf dem Weg versenkt, die andere Hälfte seekrank…“

            Eine extrem unterkomplexe Betrachtung, die auch stark nach Mutmach-Propaganda aussieht. An der Diskussion will ich mich aber nicht beteiligen, weder kenne ich die kriegstaktische Situation vor Ort noch die innerchinesischen politischen Befindlichkeiten, noch gar Xi’s Gesundheitszustand. Ich bin aber sicher, dass sich das nicht so einfach zusammenfassen lässt, wie du das oben getan hast. Wir werden ja sehen ob etwas passiert oder nicht, ich bin nicht wild auf eine Ausweitung des Krieges.

            „Naja, die Japaner werden sich sicher nicht China unterwerfen. Eher versuchen, selber wieder eine Hegemonialmacht im Pazifikraum zu werden.“

            Sie werden vor allem erstmal versuchen, ihre Unabhängigkeit wiederzuerlangen und zu verteidigen, die ihnen seit dem zweiten WK ebenso abgeht, wie uns. Eine Hegemonialmacht gegen China werden sie genausowenig werden können, wie Deutschland nochmal halb Europa erobern könnte.

            „Ohne diese fallen der Rest der Menschheit über uns her.“

            Diese Sichtweise ist mir zu pessimistisch. Russland und China haben mehrfach Interesse an einer multipolaren Weltordnung bekundet und wollen vor allem weg von der Dollarhegemonie. Was passiert, wenn das gelungen ist (die Sache schreitet unaufhörlich voran), werden wir sehen. Können die Riesen untereinander friedlich Handel führen oder werden sie versuchen, sich gegenseitig zu dominieren, ständig belauern und um Einflußsphären kämpfen? Das wird sich zeigen. Da Deutschland aktuell extrem schwach ist, würden wir vermutlich einfach einer Einflußsphäre zugeschlagen werden, das könnte auch weiterhin die amerikanische sein, das hängt wiederrum davon ab, wie der aktuelle Konflikt endet. Ich sag mal so: ich wäre schon glücklich, gäbe wenigstens noch ein bewohnbares Deutschland…

          • @Peter
            „…und Russland den angerichteten Schaden bezahlt“

            Na ja, internationale Reparationsforderungen haben bisher nie Gutes gebracht. Zumindest, wenn sie so hoch ausfallen, dass das zahlende Land nicht mehr auf die Beine kommt (wie etwa bei D nach dem 1. Weltkrieg).

            @Androsch
            „Der „Status quo ante bellum“ sieht aus russischer Sicht so aus, wie vor dem regime change 2014…“

            Was ist eigentlich, wenn dieser „Regime-Change“ von der ukrainischen Bevölkerung unterstützt wird? Bestimmt wirst du nur sagen, dass die alle gehirngewaschen wurden…

          • @Antidogmatiker

            „Was ist eigentlich, wenn dieser „Regime-Change“ von der ukrainischen Bevölkerung unterstützt wird? Bestimmt wirst du nur sagen, dass die alle gehirngewaschen wurden…“

            1) Jede Bevölkerung(smehrheit) wird von den Mächtigen gehirngewaschen (auch im Westen), Ausnahmen sind selten, den Zustand in der Ukraine kann ich nicht einschätzen, weder den vor dem regime-change, noch den danach. Wie man systematisch die Kriegslust steigert und Feinde aufbaut, kannst du exemplarisch bei uns betrachten, ebensogut, wie man Parteien dämonisiert, unwählbar macht oder zerlegt…

            2) Spielt es keine Rolle, denn dass die Einwohner der Krim für einen Anschluß an Russland votierten, wird ja auch ignoriert (angeblich die im Donbass auch, da bin ich nicht sicher). Da die Ukraine multiethnisch ist, gelten da einfache Mehrheitsregeln eigentlich auch nicht, sondern alles wird extrem kompliziert und konfliktbehaftet. Man muss den Russen zu Gute halten, dass es unter ihrer Dominanz immerhin friedlich war, mischt sich eine andere Großmacht ein, ist es damit natürlich (voraussehbar) vorbei.

            3) Das hohe Konfliktpotential wurde offensichtlich von einer ortsfremden Macht (USA) ausgenutzt (die verteilten nach dem Putsch Orden in der Ukraine, davor sehr viel Geld), um an strategische Ressourcen zu gelangen und Russland zu schwächen, seitdem herrscht dort ein kriegerischer (Stellvertreter)Konflikt zwischen russlandnahen und russlandfeindlichen Landesteilen, versehen mit der ukr. Militärdoktrin, auch die russlandfreundlichen Landesteile zurückzuerobern, unterstützt mit amerikanischen Geldern und Waffen. Die kriegsführende ukr. Seite ist mindestens in Teilen von sehr zweifelhafter moralischer Ausrichtung (vorsichtig ausgedrückt). Der Wohlstand der Durchschnittsbevölkerung ist nach dem Putsch nicht gestiegen, sondern wegen der Kappung russischer Kontakte, (zumindest vorerst) gefallen (jetzt ist er ganz am Boden).

            4) Ich bin ziemlich sicher, dass die Mehrheit der Ukrainer keinen Bürgerkrieg im Lande will, das zeigen auch die Einberufungen, die wohl von großen Teilen der Bevölkerung ignoriert wurden. Sicherlich wollen die auch nicht ein Dutzend amerikanische Biowaffenlabore in ihrem Land. Einen Krieg mit Russland wollen sie natürlich genausowenig (und der war absehbar und von Russland im Falle amerikanischer Einmischung angedroht, auch wenn das die meisten vermutlich nicht wissen).

            Ich hatte das schon mehrmals geschrieben: ich weiß nicht, wie ich entschieden hätte, wenn ich Putin wäre, ich möchte nicht in seiner Haut stecken. Die Ziele der USA sind glasklar und glasklar ist auch, dass jedes Territorium unbedingt derart befreit werden wollte, zumindest bis zu dem Zeitpunkt, an dem es die Amerikaner wieder herausgeworfen hat (siehe Vietnam, teilweise Korea, Iran, Afghanistan etc). Die Amerikaner machen das ja nicht, weil sie die Ukrainer so lieben, das sollte uns allen klar sein, das ukr. Volk ist denen scheißegal (außer den Geostrategen weiß vermutlich kaum ein Amerikaner, wo das Land überhaupt liegt)! Selbiges ist maximal finanziell abhängig (von wegen „Freiheit“) und wird aktuell bereitwillig in einem Stellvertreterkrieg verheizt.

            Leute, trennt euch doch von dem verlogenen Demokratie und Menschenrechte-Framing, so einfach ist die Welt leider nicht.

            Fakt ist und bleibt aber: eine Großmacht, die sich in den intimsten Einflußbereich einer anderen Großmacht einmischt, dort Opposition finanziert und bewaffnet und bewusst Unruhe verbreitet und Konfliktpotentiale aktiviert, kann als aggressiv und feindlich angesehen werden. Hätte der Putsch ohne die Amerikaner stattgefunden, müsste man den Konflikt grundlegend anders bewerten. So war es aber eben nicht.

          • @Androsch

            Die Ukraine war in gewisser Hinsicht vor dem Krieg ein geteiltes Land. Der ukrainische Westen neigte mehr dem Westen, speziell der EU zu. Der russischsprachige Osten neigte mehr zu Russland. Insgesamt entspricht das aufgrund des ukrainischsprachigen Übergewichts einer deutlichen Mehrheit pro Westen.

            Russland versucht deshalb, nachdem der Regimewechsel durch schnellen militärischen Überfall misslungen ist, jetzt die tendentiell pro-russischen Gebiete unter seine Kontrolle zu bringen. Guck Dir einfach mal die Karten hier an (eventuell reinzoomen):
            https://en.wikipedia.org/wiki/File:Ukraine_census_2001_Russian.svg

            und schon weißt Du, welche Territorien Russland erobern möchte. Nach dem, was ich so gelesen habe, versuchen sie auch wirklich, die bereits besetzten Gebiete an Russland anzugliedern: Währungswechsel, Umstellung der Schullehrpläne, läuft schon alles. Das wird eine Verhandlungslösung nicht leichter machen, zeigt aber auch, dass die Russen schon gar nicht mehr mit einer Eroberung der kompletten Ukraine rechnen. Ich schätze, sie wollen so viel rausschlagen, wie möglich, bevor – oder falls? – der Rest an die NATO geht.

          • @Renton

            Das ist mir alles bewusst. Ich bin nicht sicher, wie weit Russland geht. Ursprünglich war vermutlich geplant, den regime change rückgängig zu machen (zumindest die vermeintlichen Faschisten zu entmachten), die Ukraine zu teilen und den pro-westlichen Teil in eine Art selbstverwaltete aber demilitarisierte oder zumindest kontrollierte Zone zu verwandeln. Die könnte dann wahrscheinlich wirtschaftlich auch pro-westlich sein.

            Ich habe aber keine Ahnung, ob das ein Minimalziel oder ein Maximalziel war, wie flexibel da die Russen sind und ob die bei ihren Zielen ehrlich sind.

            Den pro-westlichen Teil nicht zu besetzen, würde im Endeffekt keine Änderung zum Vorkriegszustand bringen, es sei denn die USA lenken ein und nötigen Selinsky und Co dazu, auf Donbass und Krim zu verzichten (das hat ja Kissinger vorgeschlagen). Bisher sieht es nicht danach aus. Tun sie das nicht, ist mit fortgesetzten Scharmützeln zu rechnen, d.h. eine teure schwärende Wunde mindestens im Donbass, die eine dauernde militärische Präsenz Russlands erfordern würde. Ich bin überzeugt, dass Russland das auf jeden Fall vermeiden und Fakten schaffen will, die eine dauerhafte Stabilität ermöglichen. Ob sie stark genug dafür sind, weiß ich nicht. Das ist aber die Kernfrage, denn dass die Sanktionen aufgehoben werden, ist ohnehin nicht zu erwarten (abgesehen davon, dass Russland z.Z. eher davon profitiert und der Westen sich selbst schadet).

            So ist zumindest meine Einschätzung derzeit. Ich gehe also davon aus, dass Russland, wenn es kann und die USA nicht einlenken, auch den Westen des Landes noch einzunehmen versucht (aber nicht, um ihn dauerhaft zu besetzen).

          • @Renton
            „Nette Idee, aber völlig unrealistisch. Keines der jetzigen NATO-Mitglieder in Osteuropa wird das Bündnis freiwillig verlassen, um in einem schwächeren Bündnis Schutz vor Russland zu suchen. Ich kann mir auch nur schwer vorstellen, dass Weißrussland seine Anlehnung an Russland aufgeben würde. Und noch schwerer fällt mir die Vorstellung, dass D/F/EU und die USA Osteuropa quasi aufgeben, ihre Einflusszone einfach aufgeben würden. “

            Na ja, wenn die NATO beschließt sie „ehrenhaft zu entlassen“, dann bleibt ihnen nichts anderen übrig als, sich Intermarium anzuschließen. Natürlich sieht es derzeit nicht danach aus, dass die NATO Osteuropa einfach aufgeben wird, aber als Ergebnis von Verhandlungen zw. Russland und NATO wäre es als Kompromiss durchaus denkbar. Setzt aber wohl ein Unentschieden beim Ukraine-Krieg voraus, damit es dazu kommen kann.

            Die von Androsch für nötig gehaltene Entmilitarisierung wäre dagegen sicher nicht durchsetzbar.

        • „Meines Wissens nach will der Westen lediglich, dass die russischen Truppen die Kampfhandlungen einstellen, sich hinter die völkerrechtlich anerkannten Grenzen der Ukraine zurückziehen und Russland den angerichteten Schaden bezahlt.“

          1. Dann weißt Du zu wenig. Der Westen will die Ukraine in die NATO holen und seiner Einflusssphäre angliedern.
          2. Die von Dir genannten Ziele sind nur durch einen ukrainischen Sieg zu erreichen, zumal die von Dir erwähnten Grenzen bedeuten, dass Russland die Krim aufgibt und den Donbass im Stich lässt. Ich sagte ja: Siegfrieden.

          „Wenn sich der Angriffskrieg der Russen für diese in Landgewinn auszahlt, werden andere diesem Beispiel folgen.“
          „Wir leben von der globalen Hegemonie der USA und ihren Vasallen. Ohne diese fallen der Rest der Menschheit über uns her.“

          Wie bedrohlich die Welt für uns ist, hängt auch von uns ab. Ich sage mal so: Die Erosion des Völkerrechts im letzten Vierteljahrhundert hat der Westen zu einem großen Teil zu verantworten. Wie wäre es, wenn wir zu unserem Schutz einfach mal wieder auf Kooperation, Interessenausgleich und völkerrechtliche Prinzipien setzen, anstatt auf Dominanz, Bedrohung und Völkerrechtsbrüche?

          • „1. Der Westen will die Ukraine in die NATO holen und seiner Einflusssphäre angliedern.“

            In der westliche Einflusssphäre ist die Ukraine bereits. Der NATO-Beitritt ist sicherlich ein inniger Wunsch der Ukraine, aber kein geschlossenes Ziel des Westens.

            „2. Die von Dir genannten Ziele sind nur durch einen ukrainischen Sieg zu erreichen“

            Die Alternative wäre z.B. ein zeitnahes Ableben von Putin und ein darauffolgender geordneter oder ungeordneter Rückzug im Schatten der Diadochenkämpfe im Kreml. Ansonsten dauert es halt noch 2-3 Monate bis die ukrainischen Truppenteile an den westlichen Waffensystemen ausgebildet sind und Gegenoffensiven starten können. We will see…

            „Wie wäre es, wenn wir zu unserem Schutz einfach mal wieder auf Kooperation, Interessenausgleich und völkerrechtliche Prinzipien setzen, anstatt auf Dominanz, Bedrohung und Völkerrechtsbrüche?“

            „mal wieder“? Ich glaube, Otto von Bismarck war der letzte Politiker der im globalen Maßstab darauf gesetzt hat. Berliner Konferenz und so…Schon ne Weile her… 😉

            „Dann weißt Du zu wenig.“

            Definitiv. Wobei ich manches gar nicht wissen möchte 😀

          • Ist es nicht vielmehr so, dass die Ukraine an die Einflussphäre des Westens angegliedert werden will? Ähnlich wie Polen, Balten. Tschechen usw.? Wie jedes Volk, dass unter dem russischen Imperialismus leiden musste?

          • @Peter

            „Der NATO-Beitritt ist sicherlich ein inniger Wunsch der Ukraine, aber kein geschlossenes Ziel des Westens.“

            Dann wäre es besser gewesen, die NATO nicht mit anderthalb Füßen in die Ukraine zu stellen, vor dem Krieg.

            „Die Alternative wäre z.B. ein zeitnahes Ableben von Putin…“

            Klar, es gibt immer andere Möglichkeiten, aber ich möchte mich auf halbwegs realistische beschränken. Putin ist zwar alt, aber selbst falls er ablebt (oder abgelebt wird), heißt das nicht, das seine Nachfolger einen Rückzug befehlen.

            „Ansonsten dauert es halt noch 2-3 Monate bis die ukrainischen Truppenteile an den westlichen Waffensystemen ausgebildet sind und Gegenoffensiven starten können. We will see…“

            Ich fürchte auch, dass wir das noch sehen werden. Wobei ich nicht damit rechne, dass ein paar Dutzend Panzerhaubitzen einen großen Unterschied machen werden. Gibt es außer den deutschen Panzerhaubitzen noch weitere schwere Waffensysteme, deren Einsatz zur Zeit vorbereitet wird?

            „Ich glaube, Otto von Bismarck war der letzte Politiker der im globalen Maßstab darauf gesetzt hat…“

            Wahrscheinlich hast Du Recht, und ich bin viel zu idealistisch 😦 Ich finde halte, das Ende des Kalten Krieges mit seinen drei Jahrzehnten westlicher Vorherrschaft war eine goldene Gelegenheit, eine benevolente Friedensordnung zu etablieren. Wir haben’s versaut 😦 So sehe ich das jedenfalls.

            @El_Mocho

            Das eine schließt das andere nicht aus, und über die Geteiltheit der Ukraine in dieser Frage haben wir weiter oben geschrieben. Du möchtest wieder mal auf das hinaus, was unter #Bündnisfreiheit firmiert. #Bündnisfreiheit hat erwiesenermaßen #WarumstehtenrussischePanzerinmeinerVorstadt? nach sich gezogen. Darüber kann man lange jammern, so wie Deutschland 1914 darüber gejammert hat, dass England „für ein Stück Papier“ in den Krieg eingetreten ist, nämlich für die belgische Neutralität. Nur ging es aus englischer Sicht nicht um ein Stück Papier, sondern um die belgische Küste: „Antwerpen ist eine auf das Herz Englands gerichtete Pistole“ sagte man damals. Dass die Engländer nicht die deutsche Sicht übernehmen würden, dass Deutschland Belgien nur zu Verteidigungszwecken besetzte, war damals so wenig überraschend, wie dass die Russen heute nicht die westliche Sicht übernehmen, eine Ukraine in der NATO sei für Russland völlig ungefährlich.

            Die Ukraine bzw. ihre Regierungen haben sich verzockt. (Falls sie es auf den Krieg nicht haben bewusst ankommen lassen, könnte ja auch sein.) Das steht nicht im Widerspruch zu einer moralischen und völkerrechtlichen Verurteilung von Russlands Angriffskrieg.

          • Renton,

            “ die NATO nicht mit anderthalb Füßen in die Ukraine zu stellen“

            Warum? Neben einer Vollmitgliedschaft gibt es ja auch noch die Partnerschaft. Kooperationen und Unterstützung bei der Ausbildung. Im Kontext Ukraine ist das vielleicht fies und gemein gegenüber Russland weil es deren Einfluss schmälert, aber sicherlich keine militärische Bedrohung.

            „heißt das nicht, das seine Nachfolger einen Rückzug befehlen.“

            Bis sein(e) Nachfolger feststehen werden die Truppen erstmal nach Hause gehen und Wodka trinken. Ernsthaft: Mit seinem Ableben wird Russland eine Phase der Instabilität durchlaufen. Zuviel personenkultiger Putinismus die letzten Jahrzehnte…

            „Gibt es außer den deutschen Panzerhaubitzen noch weitere schwere Waffensysteme, deren Einsatz zur Zeit vorbereitet wird?“

            DE ist nicht der Nabel der Welt, auch wenn unsere MSM das jeden Tag tröten. Hauptlieferanten sind USA und UK, daneben FR, Benelux und osteuropäische Staaten.

            „so wie Deutschland 1914 darüber gejammert hat, dass England „für ein Stück Papier“ in den Krieg eingetreten ist, nämlich für die belgische Neutralität.“

            Sie sind in den Krieg eingetreten um einen erneuten deutschen Sieg gegen Frankreich zu verhindern. Auf Basis 1914 wäre DE damit zu mächtig geworden und hätte das Empire unmittelbar bedroht. Was ist Antwerpen gegen Calais?

            „dass die Russen heute nicht die westliche Sicht übernehmen, eine Ukraine in der NATO sei für Russland völlig ungefährlich.“

            Die russische Regierung argumentiert nur in der Propaganda mit Gefährdung, meint aber in Wirklichkeit ihre Kopie der Monroe-Doktrin militärisch durchsetzen zu können, nachdem sie 2014 die diplomatischen Kanäle zugeschissen hat. Selbstüberschätzung.

          • @Peter Müller

            Hierbei sind wir unterschiedlicher Ansicht:
            „sicherlich keine militärische Bedrohung…. Die russische Regierung argumentiert nur in der Propaganda mit Gefährdung“

            Ich nehme die Argumente ernst, Du hältst sie für Propaganda. Let’s agree to disagree.

            „Mit seinem [Putins] Ableben wird Russland eine Phase der Instabilität durchlaufen.“

            Schon möglich, aber ich frage mich, woher Du die Gewissheit nimmst.

            „Hauptlieferanten sind USA und UK, daneben FR, Benelux und osteuropäische Staaten.“

            Ich wüsste es gerne konkreter. Was, bzw. welche schweren Waffen (darum geht es ja) liefern sie, in welchem Umfang? Wer von ihnen bildet ebenfalls ukrainische Soldaten an dem Gerät aus?

            „Sie [die Engländer] sind in den Krieg eingetreten um einen erneuten deutschen Sieg gegen Frankreich zu verhindern.“

            Nein. Das kannst Du bei Churchill nachlesen, der war als Kabinettsmitglied direkt an der Entscheidung zum Kriegseintritt beteiligt und hat den Entscheidungsprozess detailliert überliefert. Es war der deutsche Bruch der belgischen Neutralität, der die Stimmung im Kabinett, die zu 3/4 gegen einen Kriegseintritt auf seiten Frankreichs war, gedreht hat. Guckst Du hier auf Seite 199: https://archive.org/details/in.ernet.dli.2015.211095/page/n211/mode/2up

  10. https://www.rechtslupe.de/verwaltungsrecht/beamtenrecht/der-tinder-auftritt-der-bataillonskommandeurin-3234224
    27. Mai 2022
    Der Tinder-Auftritt der Bataillonskommandeurin

    Trans-Bataillonskommandeur/in bekommt Rüffel wegen einer ziemlich offenen Stellenanzeige in einem Dating-Portal.

    Aus der Entscheidung des Truppendienstgerichts: „Sie muss daher Formulierungen vermeiden, die den falschen Eindruck eines wahllosen Sexuallebens und eines erheblichen Mangels an charakterlicher Integrität erwecken.“

    Woher weiß das Truppendienstgericht, daß der Eindruck falsch ist? Die meisten Transaktivisten scheinen mir nicht nur charakterliche Mängel zu haben. Leid tun mir die diskret agierenden Transsexuellen, die ihr Problem irgendwie lösen, ohne der Öffentlichkeit auf die Nerven zu gehen.

  11. Die von ÖRR schaffen es irgendwie sich einzureden besser als der Rest der Bevölkerung zu sein und gleichzeitig sich für keine Lüge, manipulative Darstellung oder Weglassung zu schade zu sein, um ihre eigennützigen Interessen durchzusetzen oder zu bewahren.

    • Danke, hatte ich tatsächlich noch nicht mitbekommen. Hätte ich ihm gar nicht zugetraut, aber ich kenne auch die frz. Rundfunkstruktur nicht und was das für Folgen haben wird.

      Könnte sein, dass er damit auf den Druck von rechts reagiert hat, bei den Franzosen ist die Islamisierung und der Bevölkerungstausch ja schon einen gewaltigen Schritt weiter, als bei uns.

      • Die Franzosen zahlen den ÖRR natürlich weiterhin, aber dann eben aus Steuermitteln. Das wird dann eher intransparenter und wird sicherlich auch von Macron als Lenkunsinstrument genutzt werden.

  12. Quo vadis, Feminismus?
    In einer Pressemitteilung zu einem feministischen Filmfestival in Berlin fand ich die folgenden Sätze:

    Einerseits ist der Feminismus heute längst im Mainstream angekommen. Andererseits muss er gegen ein neoliberales Idealbild des erfolgreichen Individuums verteidigt werden.

    https://archive.newsletter2go.com/?n2g=t4v6gler-8zzszhhf-694

    Da steht das, was ich hier schon oft befürchtet habe: Der aktuelle Feminismus betreibt gesellschaftlichen Konformismus, der Leistung, Exzellenz, Expertise, das Besondere und das Herausragende unter sich begraben will.

    Welch schaurige Zukunft.

  13. Oh mein Gott+. Menstruierende Kurzharnröhrer:in röhrt toxisch-privilegierten Fleischmützenträger an: „Er stilisiert Klimaschutz als Ideologie mit Parallele zur NS-Herrschaft. In 2022. Jesus. Das ist so ein Skandal.“
    Das Empörungszerberstometer steht auf Shitstorm. Scholz hat es gewagt, „Klimaaktivisten“ in die faschistische Ecke zu stellen und zu suggerieren, daß sie manipulativ und schauspielerisch agieren.

    Neubauer geht mit strammen 24 aufeinanderfolgenden Tweets in Führung und widerspricht sich bereits im ersten Tweet selbst:

    „OK WIR MÜSSEN DARÜBER SPRECHEN“
    Aha.
    „Seine Reaktion macht sprachlos.“
    Ja aber irgendwie dann doch nicht.

    Letztendlich wird aber doch noch gesprochen: „Denn das spricht Bände über das, was wir vom Kanzler in der Klimakatastrophe erwarten müssen.“
    Gut, daß ihr darüber gesprochen habt, und morgen sehen wir dann mal weiter.

    • Das stimmt. Ich war ja wegen dem Teaser „Und wie lässt sich mit diesen Narrativen umgehen, um für Geschlechtervielfalt zu argumentieren?“ gespannt, ob sich hier mal sachliche Gegenargumente aufgeführt würden.. Oder wenigstens mit positiven Argumenten für Geschlechtervielfalt (wie auch immer definiert) geworben würde.

      Aber keine Spur von solcherlei.

      Am Ende entgleist der Artikel zwischen den Zeilen in ein hysterisch kreischendes „Alles Nazis“. Bestenfalls lässt sich ein kindisches „Ich bin für Geschlechtervielfalt weil ein imaginärer Feind mutmaßlich dagegen ist“ daraus extrahieren.

      Das ist das Diskursniveau der Amadeu Antonio Stiftung….

    • „Aber nein, ein strukturelles Problem in gewissen Ländern, deren Kultur von einer gewissen Religion geprägt ist, gibt es nicht 😀 “

      Natürlich nicht. Böses gibt es nur im Westen. Der hat es schließlich erfunden. Davor herrschten Friede, Freude, Eierkuchen. 🙂

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