Farben und Frauen

Südländerin ist bei uns definitiv die Innenarchitektin und so langsam richtet sich – nachdem Fräulein Schmidts Zimmer bereits schön hergerichtet worden ist – ihr Auge auf unser Schlafzimmer.

Eine Wand, so ihre Vorstellung, soll mit etwas Farbe optisch schöner gestaltet werden (wobei ich dann nach der Planung von ihr die Ausführung übernehme).

Jetzt hat sie Farbkarten aus dem Baumarkt mitgebracht und fragt mich, weil sie unsicher ist, nach meiner Meinung.

Ich schaue auf Farbkarten mit leichten Nuanceunterschieden in der präferierten Farbe und ahne schon, dass das kein einfacher Prozess werden wird. Sie hält Farbkarten an die Wand neben dem Bett, beäugt sie kritisch, dann muss ich sie halten, damit sie sie von weiter weg anschauen kann. Sie ist noch nicht zufrieden. Holt noch weitere Farbkarten einer anderen Farbe ebenfalls mit weiteren minimalen Unterschieden.

Ich schaue wohl zu entsetzt. „Das ist eine wichtige Entscheidung!!“ führt sie an. Oh weh, es hilft nur eine gewisse Führung vorzugeben. „Diese hier passt perfekt zum Bett!“ verkünde ich und greife einen der Farbstreifen. „Zu dunkel“ kommt das vernichtende Urteil. „Gut, dann dieser etwas hellere! Perfekt!“. Sie riecht den Braten und weiß, dass ich nur schnell eine Entscheidung möchte. „Ich bin mir nicht sicher, ob die Farben überhaupt die richtigen sind, vielleicht wäre auch ein Grauton gar nicht schlecht“.

„Vielleicht überlegst du noch etwas, während ich mal zu den Kindern schaue“ versuche ich den Abgang zu machen. Mit „Halt das mal so“ wird dieser klägliche Versuch direkt unterbunden. Ach wenn doch Schmidt Junior sich melden würde! Aber gerade dann, wenn man ihn mal braucht schläft er natürlich ganz hervorragend.

Ich halte also Farbkarten, in verschiedenen Lichtern und verschiedenen Kombinationen. Südländerin schaut kritisch.

Endlich wird die Entscheidung vertagt. Sie muss noch mal zu einem anderen Laden. Da soll die Farbe auch besser decken und somit auch eher den Farbkarten entsprechen.

Ich werde weiter berichten.

 

 

49 Gedanken zu “Farben und Frauen

  1. Dass Frauen im Schnitt eine bessere Farbwahrnehmung haben, ist schon zu Beginn der Wahrnehmungspsychologie durch Farbtafelversuche festgestellt worden und genetisch geklärt.

    Die Codierung für den Blau-Rezeptor liegt für beide Geschlechter auf einem „normalem“ Chromosom, die für Grün und Rot auf dem X-Chromosom. Davon hat der Mann nur eins, deshalb ist er maximal „Trichromatid“ (Rot, Grün, Blau)

    Die Frau hat einen Rot-Rezeptor vom dem einen X-Chromosom, das z.B. bei 650nm maximal „feuert“ (ist eine Glockenkurve) und ein im Rahmen der normalen Mutationen leicht verändertes auf dem anderen X-Chromosom, das z.B. leicht verschoben bei 680nm feuert.

    Für das Grünsehen gilt das gleiche.
    Die Frau hat also
    1 Blau vom „normalem“ Chromosom
    1 Rot vom x1 Chromosom
    1 Rot vom x2 Chromosom
    1 Grün vom x1 Chromosom
    1 Grün vom x2 Chromosom
    =5 Farben ->Pentachromatie.

    Eine Frau kann also mimimal trichromatisch, tetrachromatisch (wenn eine Farbe auf beiden Chromosomen übereinstimmt) und maximal pentachromatisch sehen, d.h. das Farbspektrum wird durch 5 statt 3 Empfindlichkeitskurven überdeckt.
    Das hat Vorteile z.B. bei der Beurteilung des Reifegrades von Früchten, um unnötige Gefahr und Energieverschwendung (Baum hochklettern, Absturzgefahr) zu vermeiden.

    Das erklärt auch die langwierige Entscheidungsfindung, weil „SIE“ Nuancen sieht, die „ER“ gar nicht wahrnimmt und er meint, die Farbe passt zu einer anderen Farbe, sie aber unterschiedliche Farben sieht.
    ->Alles Evolution und kein Ergebnis des Patriarchats, das Frauen dazu zwingt, sich um häusliche Dinge (Farbwahl Inneneinrichtung) zu kümmern.

    • Die biologische Erklärung ist gut.
      ABER, warum zum Geier muss die Wand im perfekten Farbton gestrichen sein?

      Einfach Rauhfaser und weiß streichen. Nuancen kann man durch ablösbare Klebebilder erreichen.

      • Weiß ist langweilig. Wir haben eigentlich jedes Zimmer in verschiedenen hellen Farbtönen gestrichen, von leicht rosa, über hellorange bis hellgrün. Es darf nur nicht zu dunkel oder grell werden. Ich finde das sehr angenehm. Aber meine Frau ist in der Hinsicht eher pragmatisch, keine Perfektionistin.

    • Sehr interessant. Das könnte auch zum Teil erklären, warum Frauen Stimmungen bei anderen Personen besser erkennen können, denn je nach Stimmung wird man blaß oder röter im Gesicht.

    • Somit ist sämtliches Um-Rat-Suchen bei Männern durch die Frau hinfällig, bzw., na gut, je kritischer die Frau ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass sie mehr als trichromatid ist, und der Mann ihr keine Hilfe sein kann.

      Das muss Christian jetzt nur noch seiner Frau beibringen 🙂

      • Tut mir leid, das habe ich aus dem Gedächtnis rekonstruiert aus meiner Jugendzeit, irgendeinem 80er-Jahre populärwissenschaftlichen Buch. Könnte Hoimar-von Dithfurt sein, wahrscheinlich „Der Geist fiel nicht vom Himmel“.

        Von den Farbtafeln habe ich noch in Errinnerung, das sie zuerst eine quadratische Matrix (glaube 5×5) von anfangs gleichen Farbflächen gezeigt haben, und bei jeder folgenden Tafel bei einer bestimmten Farbfläche eine andere Farbe minimal zugemischt haben. Die Tafeln wurden hintereinander vorgezeigt und der Proband sollte Stop sagen, sobald er sieht, dass diese eine Fläche einen Unterschied zu den anderen hat. Im Durchschnitt sagten die Frauen früher „Stop, jetzt sehe ichs“ als Männer. Denen musste man mehr Tafeln zeigen, bis der Unterschied so groß war, dass sie das auch detektierte.

        Von den genetischen Ursachen, warum nur Frauen besser Farböne unterscheiden können, wußte man damals noch nichts, das kam erst später, ist aber höchst plausibel (2 X-Chromosome bei der Fau)

    • Das könnte aber auch bedeuten, daß Frauen bei normalen Umgebungsverhältnissen schlechter sehen, denn 680nm ist tiefes Rot. Wenn die Fläche auf der Netzhaut, die für Farbzäpfchen reserviert ist, die gleiche ist wie bei Männern, fällt also der Opsin-Typ mit 680nm Absorptionsmaximum kaum ins Gewicht, aber für den 650nm-Typ stehen weniger Zäpfchen zur Verfügung. Die Intensität von Rot wird also unterbetont.
      Außerdem wird Grün vom Auge am intensivsten von allen Grundfarben wahrgenommen. Fällt Rot als Komplementärfarbe also schwächer aus, wird Grün nochmals verstärkt wahrgenommen.
      Die Biester sehen also wahrscheinlich alles mit einem heftigen Grünstich. Das dürfte dann auch der Grund sein, weshalb sie hirnlos grün wählen.

    • Soweit ich weiss>
      Kein Gruen in Innenraeumen.
      Drueckt wohl auf die Pszche, und ist deswegen auch in Behoerdenraeumen nicht gestattet.
      Wollte schon immer einen Malermeister deswegen fragen.
      Was ich Dir auch empfehle, frag die,die kennen sich mit Muettern aus. </(

    • Bei mir gab es die Situation mal in einem Klamottenladen. Sie war als Beraterin für neuzeitliche Jacken mitgekommenweil mein alte einen Knopf verloren hatte und angeblich(!) etwas abgewetzt aussah, was nach 20 Jahren ja verständlich ist.
      Gegen Ende war ich dann mit neuen Unterhosen, Socken, Hemden und tatsächlich auch einer Jacke ausgestattet, und wollte mich in Ruhe um eine neue Hose kümmern. Da wollte ich sie schon aus dem Laden draussen haben, aber sie kam trotzdem mit. Ich gehe normalerweise in den Laden rein, schaue mir den Schnitt an, ob er MIR gefällt und nicht, ob er zeitgeistig ist, wähle die korrekte Farbe, Länge und Weite und bin nach 20min fertig. Wenn es gut läuft und die Hose einen sehr guten Eindruck macht, nehme ich noch eine zweite genau gleicher Bauart aber anderer Farbe mit. Und freue mich.
      Nicht so mit ihr. 20min habe ich allein damit verbracht, Begründungen zu liefern, weshalb ich dieses Olivgrün mag und nicht das hellere, und außerdem Grau ganz toll finde und mir 2 Hosen gleichen Schnittes kaufen will. Es eskalierte damals noch nicht, das kam erst später, aber ich merkte, daß die einfach meinen Geschmack nicht akzeptieren wollte.
      Und mit der neuen Jacke habe ich mich jahrelang geärgert. War zwar schick, aber unterfunktional. Keine Kapuze, und nicht regendicht. 15 Jahre später habe ich diesen Fehler aber korrigiert. Und zwar war ich da alleine einkaufen!

      • Merke dir mal das Begriffspaar Ästhetik-Funktionalität. 🙂

        Deine Frau ist übergriffig und anmaßend. Wird Zeit für dich, einen Twitterhashtag zu starten. Das ist wohl die „Retraditionalisierung der Geschlechterrollen“, über die unsere Hobby-„Soziologin“ Jutta ich bin ein Opfa Allmendinger so besorgt ist.

  2. Ich bin nicht sicher, ob das was mit Frauen zu tun hat. Farbgestaltung ist wichtig, finde ich auch. Vielleicht ist Farbästhetik Männern mit höherer Wahrscheinlichkeit egal, das könnte sein. Ein biologischer Unterschied ist, dass Männer mit viel höherer Wahrscheinlichkeit (5% oder mehr) farbenblind sind als Frauen (0,etwas %). Hast du mal einen Test gemacht?

  3. (Spektral-)Farben haben mich schon immer fasziniert.

    Als ich das Konzept der additiven Farbmischung verstanden hatte, und die RGB-Kodierung kennengelernt habe, hat mich das sehr weitergebracht. Inzwischen kann ich ganz gut eine reale Farbe, die ich irgendwo sehe, in einen RGB-Wert konvertieren.
    Vor Jahren überlegte ich mir ein „Corporate Design“ für meine geschäftliche Website. Dafür braucht man nur eine Handvoll Farbtöne, die sich per Stylesheet immer wieder einbinden lassen.
    Auch die GUIs meiner Anwendungen, Logo, Briefpapier, Visitenkarten, Powerpoint Folien, etc. sind in diesen Farben gestaltet. Hat den Vorteil, dass ich nicht immer wieder andere Farben auswählen muss, und das Design hat einen Wiedererkennungswert.

  4. Ah also die klassische Ehe, wo die Frau etwas entscheidet und der Partner als arbeitssklave dient, während er sich immer weniger heimisch fühlt. Das kann bis zu einem gewissen Punkt rationalisiert werden. Irgendwann schlägt es aber unbewusst auf das Gemüt und man kann nicht mehr der stets gut gelaunte Bespaßer sein. Ich bewege mich da glücklicherweise keinen Millimeter in meiner Beziehung und das trotz Verlobung.

    • Herzlichen Glückwunsch zur Verlobung.

      Aber ich sehe mich da auch nicht als Arbeitssklave. Bestimmte handwerkliche Arbeiten liegen mir eben mehr und ich mache die auch ganz gerne, als Ausgleich zum Bürojob, und Südländerin macht dafür eben andere.

      • Naja unsicher ob man gratulieren sollte. Wobei ich sagen muss, sie kennt jede Faser meiner Einstellung und findet mich gut ( hat auf einer anderen Seite meine Schriften gefunden, wo ich weit härter geschrieben habe).

        • Mir geht es übrigens mehr darum, dass sie entscheidet und du ausführst. Der Sklave sollte da mehr cool klingen. Kenne viele, die sich irgendwann nicht mehr wohl fühlten.

        • Von welcher „Seite“ redest du denn? Das würde mich mal interessieren.

          Mich interessieren deine Schriften auch. 🙂

          Und du solltest Adrian noch vom Konzept der lebensgeschichtlichen Bedingtheit der „Homosexualität“ überzeugen.

          Auf dich hört er vielleicht.

          PS: Man sollte den Leuten hier vielleicht noch stecken, daß ich zwar ein Rad ab habe, andere aber auch. Es ist also keineswegs so, daß hier alle meine Gedanken ablehnen würden. Es gehört zum Phänomen der Abwehr, daß viele hier, die mich für einen „Troll“ halten, geflissentlich ausblenden, daß ich auch Zustimmung erhalte. Das ist auch eine Form des Größenwahns, wenn man behauptet, niemand wolle mich hier, alle meine Kommentare seien verzichtbar etc.

          Da sollten einige Leute vielleicht mal drüber nachdenken.

          • Wieso sollte der auf mich hören. Ich finde ihn ganz lustig aber kenne ihn weder privat, noch weiß ich, wieso er der ist der er ist. Ich weiß nicht einmal, wer er ist…
            Und ich bin für ihn komplett unerheblich.

  5. Ein ganz praktischer Tipp aus der Erfahrung, von dieser Grundregel:

    Man wählt die Farben auf den Probekarten uä immer zu gedeckt, zu abgemildert aus!

    Also muss man den Farbton, den man eigentlich, auf der Testkarte, am besten findet, noch 1-2 Stufen heller bzw klarer einstellen, damit es wirklich, in der Realität, passt! Diese Farbprobe findet man zu aufdringlich, hell, klar, etc und würde sie gar nicht wählen….

    Gutes Gelingen wünsch ich. Man kann ja auch erst mal einen kleinen Testbereich streichen, ggf mit helleren/dunkleren Alternativen, um das mal auf sich wirken zu lassen.

  6. Es ist nicht so schön und oft nicht so leicht, ein Zimmer zu streichen, zumal ein bewohntes.
    Es ist viel schöner und leichter, sich eine Farbe auszusuchen und es dann geschehen zu lassen.
    Dann ist auch die Bereitschaft, bald wieder eine neue Farbe zu wünschen, viel größer.
    Auf einer größeren Fläche wirkt eine Farbe immer anders als auf dem Farbkärtchen.

    Daher würde ich empfehlen, den ganzen Prozess gemeinsam umzusetzen.
    Dazu bringt man zusammen fünf Farben in die engere Wahl und definiert eine freien Quadratmeter an der Wand. Sie kauft fünf kleine Farbtöpfchen und streicht damit im Abstand von jeweils zwei Tagen eigenständig den Quadratmeter (vorstreichen nicht vergessen!). Nach Trocknung wird er besichtigt und das Resultat einvernehmlich eingeschätzt.
    Ist die ideale Farbe gefunden, malert der Mann den Raum entsprechend.

    Vorteile: Die Frau erlebt durch eigenes Tun ganzheitlich den Prozess des Malerns mit seinen Freuden und Leiden. Nach dem dritten Übermalen wird sie auch eine gewisse Anstrengung empfinden, sogar bei dem kleinen Quadratmeter.
    Beide werden letztlich demütig des Resultat als gut erachten, um das Thema vorläufig zu beenden. Der Gedanke an die Arbeit und den Aufwand wird stärker sein als die Unzufriedenheit mit einer klitzekleinen Farbnuance.
    Denn diese winzige Farbnuance könnte sonst dazu führen, dass die Frau schon nach wenigen Wochen wieder die Farbkärtchen aus der Handtasche zaubert…

    • Eindeutig die beste Lösung. Als Mann, der sich mit solchen Fragen profesionell auseinanersetzen muss, habe ich festgestellt: alles unter einem Quadratmeter ist sinnlos. Farbkärtchen reichen gerade für einen groben Abgleich (gleich/ungleich) Farbwirkung muss gross sein. Dazu kommen die unterschiedlichen Umweltaspekte wie Belecuhtung und Wetter und im Fall des Schlafzimmers natürlich die Frage nach der Bettwäsche. Evtl muss da entsprechend nachkorrigiert werden. Also: keine einfahe frage und erfahrungsgemäss verirbt Frauen nichts die Lust mehr, als wenn der Mann mit Begeisterung in ihre Betätigungsfelder einsteigt.

  7. Der Hang zu Unentschiedenheit, Zweifeln, nichtsnutzigen Dramatisierungen etc. ist auch ein Grund, warum Frauen so selten in Führungspositionen sind.

    Da kann man sich so ein Farbentheater nicht leisten.

    Ich verweise hier noch auf das Gegensatzpaar Funktionalität-Ästhetik.

    Beides ergänzt sich prima. Beides ist wichtig, wobei Funktionalität die essentiellere Kategorie ist. Ganz wie im richtigen Leben, wo Männer sich um’s Grobe, Grundsätzliche kümmern, damit das Leben überhaupt funktioniert, während Frauen sich um die kleinen Dinge kümmern, das Beiwerk.

    Mithilfe solcher Gegensatzpaare kann man die Welt viel besser verstehen. Ein anderes Paar wäre z.B. Konkurrenz-Solidarität.

    Beide Momente sind fruchtbar für die Gesellschaft und ergänzen sich, wobei Ideologien aus jeweils einem Momentum einen Fetisch machen und behaupten, das andere Moment sei doof, böse und müsse bekämpft werden.

    Ästhetik ist für Frauen vermutlich wichtiger, weil sie für Versorgung und Pflege der Kinder zuständig waren. Hygiene ist ja auch ein Teilbereich der Ästhetik. Frauen haben auch einen besseren Geschmackssinn.

    Deine Frau hat den Verstand verloren. Wozu so ein enormer Arbeitsaufwand, wenn man dann ein rosa Schlafzimmer hat, das zu Schlafstörungen und Impotenz führt? Ich würde in dem Zimmer einfach Bilder aufhängen, die ich selbst gemalt habe.

    Deine Frau sollte eine Psychotherapie machen und erkennen, daß das Farbentheater eine Ersatzhandlung ist. Sie projiziert innnere Mißstände und Unzufriedenheit auf die Zimmerwand. Wenn sie sich um’s Innere kümmert, wird ihr die Zimmerfarbe egal sein.

    Tristan hat bei deiner Frau zudem auch noch eine narzißtische Persönlichkeitsstörung diagnostiziert. Dieses Brimborium um die Zimmerfarbe hat eindeutig narzißtische Züge. Sie nimmt sich und diese Entscheidung offenbar ziemlich wichtig.

    Erinnere sie an den Krieg in der Ukraine und daß Menschen dort von heute auf morgen ihr Zuhause verlieren. Das hilft gegen mitteleuropäischen Wohlstandsnarzißmus.

    • Ich dachte immer, du hättest ein Rad ab. Jetzt steht fest, da war noch nie eins dran an dir. Deine überhebliche Unverschämtheit ist echt der absolute Rekord an Blödheit.

      • Ich bin nicht sicher ob man den ganzen Beitrag aufs Wort ernst nehmen sollte… 😉 Nimms locker, dann hast du mehr Freude am Leben und lachst öfter. 🙂

      • Kannst du dein Urteil bitte genauer begründen?

        Tust du das nicht, gehe ich davon aus, daß du dich in einer ähnlichen intellektuellen und psychischen Notlage befindest wie Tristan und einige andere Maskupathen hier. Dieses Muster ist jedenfalls auffällig häufig.

        Möglicherweise bist du ja etwas geknickt, weil ich neulich mittels Argumenten nachgewiesen habe, was für einen Unsinn du erzählst. Siehe Vatertagsartikel. Insofern ist deine unkontrollierte und auf mangelnder Selbstreflexion basierende Übersprungshandlung verständlich.

        Noch einmal ein Tip an alle: Negative Bewertungen und Vorwürfe sollten immer begründet und mit Fakten ausgeführt werden. Einfach nur Luftblasen erzeugen reicht nicht.

        Jedenfalls für die Leute hier, die noch einen gewissen Anspruch an sich haben.

        @Pingpong

        Irrtum! Man sollte den gesamten Beitrag von mir wortwörtlich nehmen. Nur so schafft man es, sich dümmstmöglich zu empören und etwas gegen seine Minderwertigkeitskomplexe zu tun, indem man auf künstliche Feindbilder eindrischt. 🙂

        Insofern hat Mika alles richtig gemacht.

        Ich erinnere noch mal an meine 24-Stunden-Inklusions-Kita „Die kleinen Maskupathen“. Wir suchen immer noch Neuzugänge.

      • In den Nervenkliniken haben sie Internetzugang. Das gehört verboten. Wenn er wenigstend die Medikament ordentlich nehmen würde…..

      • Ich wäre vorsichtig mit solchen Aussagen. Evochris ihm sein rigider Zensurapparat könnte zuschlagen und dich in deiner Meinungsfreiheit einschränken.

        Was genau macht mich denn zum „Lump“? Das entspricht nämlich ganz und gar nicht meiner Selbstwahrnehmung.

        PS: Bei Kommentaren wie den umliegenden hier denke ich spontan immer irgendwie an SS-Leute, die versuchen, einen Text von Kurt Tucholsky zu verstehen.

        Ich schlage vor, mich künftig nicht mehr als „Troll“ zu bezeichnen, sondern als entartet.

          • Kannst du das bitte begründen?

            Es ist auffällig, daß ich vorher mehrmals diese Begründung einfordere und von Luftblasen spreche, du es aber trotzdem schaffst, mich einen Spinner zu nennen etc. ohne Begründung.

            Es tut mir leid: Aber aus diesem Sachverhalt ergibt sich nichts Gutes für deine Intelligenz, Seriosität und dein Sozialverhalten.

            Deshalb begründe das doch mal mit irgendwelchen Zitaten etc., wie man das normalerweise unter erwachsenen Menschen macht. Da muß es doch gewaltige Belege etc. geben, wenn man bedenkt, wie oft ich hier als Spinner und dergleichen bezeichnet werde.

            Kleiner Tip: Auch die erwähnten SS-Leute dachten vermutlich von vielen Andersdenkenden, sie seien Spinner.

            Auch Mobber sind der festen Überzeugung, ihre Opfer hätten es verdient und seien irgendwie minderwertig.

            Es ist also nicht auszuschließen, daß all die Leute hier, die mich diffamieren, selbst Spinner sind. Die Geschichte ist jedenfalls voller Beispiele für dieses Szenario. Und es spricht viel dafür, daß es hier auch so ist, da so gut wie nie irgendwelche Begründungen kommen. Vor allem aber Haß und Verachtung.

            Dies bitte ich zu bedenken.

            PS: Warst du nicht der, der jüngst unter einen Kommentar von mir einfach nur „gähn“ geschrieben hat? Möglicherweise leidest du an mangelnder Selbsterkenntnis.

            Ein bißchen größenwahnsinnig muß man schon sein, wenn man ein so pauschales Urteil fällt, daß ich nicht ernst zu nehmen sei. Aber vielleicht ist es auch einfach nur Angst vor der Wahrheit.

          • Also, mir scheint, daß mich hier nicht „jeder“ für einen Spinner hält. Und das müßtest du nach meinem Dafürhalten auch problemlos erkennen. Möglicherweise bist also du der „Spinner“, weil du das nicht erkennst. Damit solltest du dich dringend auseinandersetzen, auch wenn ich nicht so weit gehen würde, andere Leute einfach als Spinner zu bezeichnen. Das ist ja ein ähnlich sinnloser und hilfloser Begriff wie der des Trolles und nicht gerade Ausweis ausgeprägter Intelligenz.

            Trotzdem würden mich die Gründe interessieren, warum ich angeblich ein Spinner bin. Oder hast du einfach keine auf Lager und hältst das vor dir selbst geheim, indem du in den Mobbing-Modus schaltest?

            Ich habe im ersten Absatz eine Begründung angegeben, warum du eventuell ein „Spinner“ sein könntest – weil du ganz simple Dinge wie die Tatsache, daß mich hier eben nicht jeder für einen Spinner hält, offenbar nicht zu erkennen in der Lage bist.

            So macht man das. Also man versucht etwas zu begründen. Einfach nur argumentationsloses Prollen und Mobben sind ein starkes Indiz dafür, daß man selbst der Spinner ist, für den man andere hält.

  8. Hm, das da: „wobei ich dann nach der Planung von ihr die Ausführung übernehme“ sowie die Beschreibung der vergeblichen Versuche, der Aufgabe zu entkommen, deuten sehr stark auf das hin, was man früher mal „Pantoffelheld“, genannt hat. 😉

    Nun ja, jeder wie er selber mag.

  9. Eine schöne Farbe in der Wohnung oder auch nur einzelne Akzente sind wohltuend. Und wenn du mit deiner Frau die Möglichkeiten hast, dann nur zu! Ich bin da weniger mutig, weil Mietwohnung und nach Auszug alles wieder weiß sein muss.
    Wenn ihr allerdings Farbe ins Spiel bringt, dann bitte richtig und nicht Baumarkt!!!

    Sowas ist sehr sehr toll https://www.kreidezeit.ch/farbpigmente/

    Einige Beispiele
    https://www.tagesanzeiger.ch/wohnen-mit-sommerfarben-327041392276
    https://www.tagesanzeiger.ch/einfache-ideen-fuer-das-schlafzimmer-493424727892
    https://www.tagesanzeiger.ch/wie-waers-mit-farbe-an-der-wand-406424295268

    Und falls es nicht Farbe sein soll, hier Tapeten:
    https://www.fischbacher.com/de/tapeten
    https://www.hohenberger-wallcoverings.com/Shop/Tapeten/
    https://www.casamance.com/en/

    Seid mutig!

  10. Ich überlasse die gesamte Dekoration unseres Hauses meiner Frau, ihre Entscheidungen gefallen mir eigentlich immer. Unser Wohnzimmer sieht auch eher aus wie in einer kolumbianischen Finca, mit wenig Bildern und vielen Pflanzen.

  11. Bei Fragen zur Farbauswahl oder beim Kleiderkauf benutze ich ein System von abwechselnd 2x nein und 1x ja. Erst hatte ich abwechselnd ja und nein benutzt, aber ich hatte mal eine Intellektuelle die dahinter gekommen war.

  12. Wäre interessant zu wissen, ob auch bezüglich der Aufstellung des Mobiliars Meinungsunterschiede zu beobachten sind. Ich vermute das die ganze Fengshui-Raumeinrichtung-Angelegenheit auch im Wesentlichen auf weiblicher emotionaler Wahrnehmung basiert, wo Männer eher maximal effizient einrichten.

  13. „vielleicht wäre auch ein Grauton gar nicht schlecht“.“

    Oje, das kenne ich.
    Nachdem wir gebaut hatten, fing das auch an. Nicht nur einzelne Farbpaletten. Nicht nur Bücher mit mehreren Farbpaletten. Nein. Mehrere Kisten mit ganz vielen Büchern mit Farbpaletten….Alter…..Ich wußte gar nicht, das es so viele Farben gibt.

    Am Ende gibt es aber nur eine richtige Antwort, und die lautet: Taupe.

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