Selbermach Mittwoch

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79 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch

  1. @rne verlinkt eine RTL-Moderatorin, die sich 2x über toxische Männlichkeit aufregt
    https://www.watson.de/unterhaltung/prominente/862802832-rtl-moderatorin-lola-weippert-regt-sich-ueber-maenner-auf-lappen
    Er behandelt auf Genderama die eine Situation, die andere nervt aber nicht minder:
    Wieso läuft man am Flughafen mit nur noch 5% Restkapazität ein, wenn sich die Bordkarte ausschließlich auf dem Smarty befindet, und sorgt nicht VORHER für Aufladung, wenn es so wichtig ist? Und wieso hat frau kein Powerpack für solche Fälle mit?

    ICH würde MIR die Schuld bei sowas geben, und jeder vernünftige Arbeitgeber würde einem Mitarbeiter den Vogel zeigen, wenn er wegen sowas Probleme bekommt.
    Ergo ist bei der Schnepfe toxische Weiblichkeit oder toxische Blödheit der Grund, das hat gar nichts mit Männern zu tun.

    • Diese schnippische Arroganz mit der Lola W. glaubt, über den Regeln zu stehen würde ich tatsächlich als Teilelement toxischer Weiblichkeit sehen. Genauso wie ihre Chuzpe, sich danach noch darüber zu echauffieren, dass pöhse alte Männer ihrer Herrinnen-Attitüde nicht gehuldigt haben.

      Das eigentliche Problem dabei ist aber tieferliegend: Niemand aus ihrem Umfeld widerspricht ihr und rückt ihr Weltbild zurecht. Im Gegenteil, daraus wird sogar noch ein für sie positiver Aufmacher in der Boulevardpresse gebastelt. OK, easy money für (ju) bei watson. Eine c&p-Story in 10 Minuten hingekleistert. Und positive Publicity für Lola. Win-Win für beide. Auf Kosten einer Intoxikation der Gesellschaft.

      • Es sind vielleicht deshalb die älteren Männer im Visier, weil die keinen Grund mehr haben den weißen Ritter für ne Tussi zu geben.
        Die wissen das es ihnen keinen Vorteil bringt, es sei denn sie hätten den Status als Sugardaddy in Frage zu kommen.
        Männer die sich nicht mehr ausbeuten oder im Krieg verheizen lassen sind nur noch Ballast und können entmenschlicht also als toxisch gebrandmarkt werden.
        Gnade Gott demjenigen Mann, der alt und mittellos ist. Den außer von Gott hat er von niemandem etwas zu erwarten. Oft nichtmal von seiner Familie oder der Ehefrau.

        • „Männer die sich nicht mehr ausbeuten oder im Krieg verheizen lassen sind nur noch Ballast und können entmenschlicht also als toxisch gebrandmarkt werden.“

          Zumindest als anonymes Mitglied der abstrakten Gruppe WHM darf mann von frau nichts Gutes erwarten. Das ist dann für sie der Buhmann schlechthin.

          Aber wo Du das anmerkst fällt mir auf was mir vorher gar nicht so bewusst wurde: Die Story von Lola ist nicht wirklich schlüssig. Mann am Flughafen der sein Smartphone auflädt ist schon mal strange. Und dann sitzt sie ausgerechnet in einem Flieger mit einem Steward anstatt einer Stewardess (selten) und ausgerechnet der macht die Sicherheitseinweisung (noch seltener) und dann auch noch direkt an ihrer Sitzreihe um mitzubekommen wie sie telefoniert. Und dann unterbricht er wegen ihre auch noch die Einweisung (die üblicherweise zentral per Aufzeichnung auf die Lautsprecher geht und die Flugbegleiter diese lediglich pantomimisch illustrieren)

          Ziemlich viele Zufälle…

  2. Etwas länger…

    Die CDU hat Probleme mit unschuldigen Politikern.

    https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/ehemaliger-mandatstraeger-bringt-cdu-in-bedraengnis-18047794.html

    Es gab zwei Ermittlungsverfahren, eines wurde mangels Beweisen nach Paragraph 170 Absatz 2 der Strafprozessordnung beendet; das zweite ist nach der Zahlung einer Geldauflage in Höhe von 30.000 Euro nach Paragraph 153a der Strafprozessordnung ohne Schuldanerkenntnis ebenfalls eingestellt worden, weil sich auch hier die Vorwürfe nicht hinreichend beweisen ließen. Nach Informationen der F.A.Z. konnte der Beginn der sexuellen Beziehung nicht nachgewiesen werden.

    Eine Wiederaufnahme des Ermittlungsverfahrens ist grundsätzlich möglich, es sei denn, alle Tatvorwürfe sind verjährt. Der ehemalige Politiker gilt als unschuldig, zum Schutz seiner Persönlichkeitsrechte lässt sich der ehemals Beschuldigte von einem bekannten Medienanwalt vertreten. Die gegen ihn erhobenen Vorwürfe hat der ehemals Beschuldigte stets bestritten.
    In vollständig anonymisierter Form hatte die Zeitung „Welt am Sonntag“ im April erstmals über den Fall berichtet. Innerhalb der baden-württembergischen CDU galt der Mann als Hinterbänkler mit wenig Einfluss in der Landespartei und auch in den politischen Gremien, denen er angehörte. Im Wohnort des ehemaligen Mandatsträgers soll es Gerüchte gegeben haben, einige Journalisten sollen schon 2021 versucht haben, den Fall zu recherchieren, allerdings ergebnislos. Aus der CDU-Landesführung ist der als unschuldig geltende ehemalige Mandatsträger mittlerweile aufgefordert worden, die Partei zu verlassen. Das lehnt er offenbar ab.

    Ein CDU-Bezirksvorsitzender sagte, der Fall stelle seine Partei vor ein großes Dilemma, das aus rechtlichen Gründen nicht aufzulösen sei: „Wenn er rechtsstaatlich verurteilt worden wäre, hätten wir ein Parteiausschlussverfahren einleiten können. Es ist für uns also unbefriedigend, dass wir dieses mutmaßlich sehr abgründige Verhalten nur moralisch verurteilen können.“
    Würde der zuständige Kreisverband oder der CDU-Bundesvorstand ein Parteiausschlussverfahren anstreben, würde dieses scheitern und die Partei nur öffentlich ihre Unfähigkeit demonstrieren. „Es fehlt schlicht der Rechtsgrund“, sagte der Bezirksvorsitzende.

    Ja so was blödes aber auch! Wenn es da nur etwas Wirksames gäbe um Männer wirksam zu vernichten! Moment, da war doch was….!

    Möglicherweise wäre es zu einer Anklageerhebung gekommen, wenn die Staatsanwälte das novellierte Sexualstrafrecht seit dem Jahr 2021 zu berücksichtigen gehabt hätten. Damals war das Strafmaß erhöht worden, was auch zu einer späteren Verjährung geführt hätte. Die zuständige Staatsanwaltschaft äußert sich zu dem Fall nicht. „Wir bestätigen das Verfahren nicht, weil die schutzwürdigen Interessen der Personen Vorrang haben“, sagte eine Sprecherin.

    In dieser Woche gab der frühere Beschuldigte sein letztes verbliebenes Parteiamt ab. Kompliziert wird der Fall dadurch, dass einer der zuständigen Kreisverbandsvorsitzenden über die mutmaßlichen Taten des Mandatsträgers informiert war, weil er zuvor ein ranghoher Polizist in der Region war. Deshalb wurde er von der Staatsanwaltschaft über die Ermittlungen informiert. Auch das Landesjustizministerium wurde informiert, weil es sich um Ermittlungen handelte, die die Immunität eines Mandatsträgers berührten und weil von den Ermittlungen parlamentarische Gremien hätten involviert werden können.
    Der Polizist und der frühere Landesjustizminister Guido Wolf (CDU) mussten ihre Informationen als Dienstgeheimnis behandeln, weshalb sie keine geeigneten Möglichkeiten hatten, eine abermalige Nominierung des Mandatsträgers zu verhindern. Der CDU-Landesverband will von den Vorgängen erst durch den Zeitungsartikel im April erfahren haben. Ein Sprecher sagte: „Der Landesverband war über die anonymisierte Berichterstattung im vorliegenden Fall schockiert. Wir missbilligen ein derartiges mögliches Verhalten und machen deutlich, dass es keinen Platz in der CDU haben darf. Innerhalb der betroffenen Ebenen der Partei gibt es darüber eine große Einigkeit.“

    Empörend, dass ein Unschuldiger nicht so einfach entfernt werden kann, wo doch alles so eindeutig ist.
    Um was ging es?
    Ein schwerer Fall von sexuellem Missbrauch führt in der baden-württembergischen CDU zu Diskussionen. Ein ehemaliger Mandatsträger soll in den Jahren 2007 bis 2011 zu einem damals 13 oder 14 Jahre alten Patenkind eine sexuelle Beziehung unterhalten haben. Es soll sich um die Tochter eines engen Freundes gehandelt haben, der kurz zuvor verstorben war. Der Altersunterschied zwischen dem mutmaßlichen Täter und dem mutmaßlichen Opfer betrug 30 Jahre. Das mutmaßliche Opfer soll die Beziehung 2011 beendet und den Politiker dann 2018 angezeigt haben.
    Toll, dass das „neue bessere“ Sexualstrafrecht jetzt endlich mehr Männer zu ganz offiziell verurteilten Tätern macht, auch wenn die Anschuldigungen eher unklar sind und die Beweise nicht ausreichen um nach alten Sexualstrafrecht verurteilt zu werden. Ein ganz klarer Erfolg des feministisch geführten Justizministerium unter der Hochkompetenz-Juristin Lambrecht.

    Bei der Einführung des „neuen Sexualstrafrecht“ gab es aus Fachkreisen entsprechende Kritik https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/sexueller-missbrauch-kinder-sexualisierte-gewalt-kinderpornografie-schutzbefohlene-strafrahmen-verbrechen/
    Ignoriert hat die Koalition etwa die nahezu einhellige Kritik der Expert:innen an den geplanten Verschärfungen der Strafrahmen im Strafgesetzbuch (StGB) bei Missbrauch (§ 176 StGB) und Kinderpornografie (§ 184b StGB). Es bleibt bei den ursprünglichen Vorschlägen: So wird bei § 176 StGB, der sexuelle Handlungen an Kindern mit Körperkontakt unter Strafe stellt, die Mindeststrafe auf ein Jahr angehoben und der Tatbestand damit zum Verbrechen hochgestuft. Damit ist u.a. auch die Einstellung entsprechender Strafverfahren nach den §§ 153, 153a der Strafprozessordnung (StPO) ausgeschlossen.
    Ein Unding, wie die Sachverständigen immer wieder betonten, und selbst für die Ermittler:innen alles andere als ein Gewinn: In Grenzfällen, bei denen die Erheblichkeitsschwelle nur unwesentlich überschritten werde, könne das Unrecht nicht mehr angemessen abgebildet werden, kritisierte etwa die Frankfurter Staatsanwältin Dr. Julia Bussweiler in der Anhörung. 
    Um hier wenigsten ein bisschen Flexibiltät zu ermöglichen, hatten die Sachverständigen fast unisono zumindest für die Einführung eines minder schweren Falles plädiert. Doch auch hier blieb die Koalition jetzt unbeeindruckt. „Sexueller Missbrauch von Kindern wird nun endlich als das bestraft, was er ist, als Verbrechen. Die Seele von Kindern wird durch diese Taten auf das Schwerste verletzt. Viele Opfer bleiben oftmals ihr Leben lang traumatisiert. Hier darf es kein Pardon geben“, stellte der rechtspolitische Sprecher der Union, Jan-Marco Luczak, in einer Pressemitteilung klar.
    Kritik an der Unnachgiebigkeit der Koalition hinsichtlich der Strafrahmen-Anhebung äußerten sodann auch diverse Strafrechtler, die bei der Anhörung noch auf Änderungen gehofft hatten – wie etwa der Tübinger Strafrechtler Prof. Dr. Jörg Eisele: „Der Verzicht auf einen minder schweren Fall bei § 176 StGB kann künftig angesichts des Verbrechenscharakters der Tat die Praxis bei leichten Fällen, die die Erheblichkeitsschwelle des § 184h Nr. 1 StGB nur knapp überschreiten, vor nicht unerhebliche Schwierigkeiten stellen“, bekräftigte er gegenüber LTO. Weiter kritisierte Eisele „dass im Bereich der Kinderpornografie leider darauf verzichtet wurde, die Strafrahmen nach der Schwere der abgebildeten Missbrauchshandlungen abzustufen, so dass etwa zwischen einem einzigen Posingfoto und Videoaufnahmen mit schweren Vergewaltigungshandlungen von kleinen Kindern nicht hinreichend differenziert wird.“
    Ähnlich enttäuscht reagierte auch Eiseles Kollege, Prof. Dr. Jörg Kinzig: Für ihn entspreche der Gesetzentwurf auch nach den erfolgten Änderungen „in weiten Bereichen nicht den Anforderungen an eine ‚evidenzbasierte Kriminalpolitik‘, zu der sich Union und SPD in ihrem Koalitionsvertrag für die laufende Legislaturperiode bekannt hätten. „Die ausnahmslose Heraufstufung von Fällen sexuellen Missbrauchs von Kindern mit Körperkontakt und dem Besitz kinderpornographischer Schriften zu Verbrechen verkennt, dass es auch in diesem Bereich Fälle minder schweren Unrechts gibt“, so Kinzig.  Die durch „undifferenzierte Mindeststrafandrohungen“ hervorgerufenen Kollateralschäden seien dem Hochschullehrer zufolge geeignet, den vom Gesetzgeber propagierten Schutz der Kinder zu verhindern. „Möglichkeiten, im Einzelfall ein Verfahren einzustellen, es ohne Hauptverhandlung im Strafbefehlsverfahren zu erledigen oder die Tat (nur) mit einer Geldstrafe zu ahnden, können, wie Beispiele aus der Vergangenheit zeigen, durchaus im wohlerwogenen Interesse der betroffenen Kinder liegen.“

    Naja, bleibt eben nur noch die moralische Verurteilung, davon hat die CDU doch sicherlich genug.

    Aus der Schweiz dazu aktuell: https://www.tagesanzeiger.ch/hunderte-gehen-fuer-sexuelle-selbstbestimmung-auf-die-strasse-621052292813
    Im Juni wird sich der Ständerat mit einer Revision des Sexualstrafrechts beschäftigen. Dessen vorberatende Kommission hat sich für den «Nein heisst Nein»-Grundsatz ausgesprochen, den auch der Bundesrat favorisiert.
    Das geht den Demo-Teilnehmenden zu wenig weit: Sex ohne Zustimmung sei Gewalt, das müsse so ins Gesetz, sagte unter anderem die Zürcher Gemeinderätin Anna-Béatrice Schmaltz (Grüne) zu Beginn der Demonstration. Und Aktivistin Morena Diaz ergänzte, dass alles, was nicht auf Konsens beruhe, strafbar sein soll.

  3. https://www.faz.net/aktuell/wissen/das-ansehen-der-hausfrau-soziologie-der-berufe-18046561.html

    Der Beruf „Hausfrau“ wird belächelt und gilt als veraltet. Die Meinungen gehen jedoch deutlicher auseinander, als man meinen würde: Gerade Jüngere bringen dem Beruf Respekt entgegen – ebenso wie Menschen mit niedrigerem Bildungsstand.
    Hausfrau und Mutter – diese Berufsbezeichnung klingt altbacken, ein wenig muffig, unzeitgemäß. Wer sich als Frau damit zufriedengibt, stellt sich einem anscheinend gesellschaftsübergreifenden Ansehensverlust entgegen und muss mit Rechtfertigungsdruck rechnen.
    […]
    Die „tendenzielle Wiederaufwertung des Hausfrauenprestiges“ von Zwanzigjährigen könnte schlicht daran liegen, dass sie die Herausforderungen der „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ noch nicht am eigenen Leib erlebt haben. Es könnte also Naivität sein, die sich spätestens mit dem Eintritt in die raue Welt der Erwerbstätigkeit zugunsten einer realistischeren Einsicht in die Unvereinbarkeit dieser beiden Wertsphären auflösen wird. Oder, und das wäre eigentlich eine viel interessantere Erklärung, es ist Ausdruck von Erfahrungen aus der eigenen Kindheit. Wer heute Anfang zwanzig ist, hat vermutlich Eltern, die während der eigenen Kindheit beide berufstätig waren. Man könnte diesen jungen Menschen also zugestehen, dass sie wissen, was es für ein Kind bedeutet, wenn auch die Mutter arbeitet. Oder wenn sie – oder der Papa – eben nicht gearbeitet hat. Könnte hinter der höheren Wertschätzung der Hausfrauenrolle gar der Wunsch stehen, es einmal nicht so machen zu wollen wie die eigenen Eltern?

    Katrin Stache, Christian Ebner, Daniela Rohrbach-Schmidt: Das Ansehen von Hausfrauen in Deutschland – Eine quantitativ-empirische Analyse differenzieller Wahrnehmungen, in: KZfSS (2022) 74: 1–32

    AHA!

    _______________________

    https://www.nzz.ch/feuilleton/vom-verfuehrer-der-massen-zum-angeklagten-ein-starmoderator-wird-demontiert-er-sieht-sich-als-opfer-boesartiger-feministinnen-ld.1685602

    […] Glaubt man dagegen den heutigen Zeugnissen, ging der Starmoderator stets nach einem ähnlichen Muster vor: Erst gab er den charmanten und väterlichen Förderer, der den Frauen durch seine Aufmerksamkeit schmeichelte. Dann verlangte er sexuelle Gefälligkeiten, manchmal unter Drohungen, dass Widerstand nicht eben karriereförderlich sei. Die Übergriffe sollen oft in Poivre d’Arvors Büro bei TF 1 stattgefunden haben, meist abends, manchmal aber auch tagsüber.
    Eine Zeugin erzählt im Video von «Mediapart», sie habe sich mit 24 für einen Stage beworben, und PPDA habe ihr gesagt, er könne ihr helfen. Bei einem Treffen im Büro habe er sich entblösst und gesagt, er wolle nur «une petite gâterie». Als sie diese Aufforderung zum Oralsex abgelehnt habe, habe er gesagt: «In diesem Fall, Madame, au revoir.»
    Andere Zeuginnen zeigen Mails, in denen PPDA darüber klagt, man habe seine «zärtlichen Gesten» falsch interpretiert. Die Schweizer Autorin Anouk Ortlieb berichtet, der Moderator habe sie 2003 in eine literarische Sendung eingeladen, im Gespräch mit ihr jedoch nur seine Geschlechtsteile massiert. Schwerer wiegt, dass sich Poivre d’Avor an einer minderjährigen und an einer magersüchtigen Frau vergangen haben soll. D’Arvors eigene Tochter war magersüchtig und hat Suizid begangen, er selber hat ihr Schicksal literarisch verarbeitet – weshalb Magersüchtige bei ihm Hilfe suchten.
    Derzeit sind drei Klagen gegen den französischen Fernsehstar hängig. Gegenüber der Zeitung «Mediapart» zeigte sich ein ehemaliger Verantwortlicher von TF 1 schockiert über die Vorwürfe der Zeuginnen. Er stufte sie als glaubwürdig ein, betonte aber, dass niemand davon gewusst habe. PPDA sei ein Einzelfall, kein Produkt eines Systems. Bei den Frauen im «Mediapart»-Studio lösten diese Aussagen Genugtuung, aber auch Widerspruch aus. So erzählte eine von ihnen, sie sei bei TF 1 explizit davor gewarnt worden, sich auffällig zu schminken oder kurze Kleider zu tragen. Ihr Fazit: «Alle haben es gewusst.» PPDA selber wollte an der Sendung von «Mediapart» nicht teilnehmen. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.

  4. Rußland und das Wirken seines Geheimdienstes sind Inhalt eines Beitrags bei der NZZ. Dazu wird ausgeführt:
    Die Stärke Russlands liegt in der hybriden Kriegsführung – wie eine 42-minütige Brandrede des russischen Aussenministers Lawrow im italienischen Fernsehen zeigt. Die Grundmuster dieser «aktiven Massnahmen» reichen weit in die Sowjetzeit zurück.
    […]
    Das Grundmuster dieses Vorgehens stammt aus sowjetischer Zeit. Mit sogenannt «aktiven Massnahmen» («aktiwnije meroprijatija») wollte der KGB, der übermächtige Geheimdienst, den Gang der Zeitgeschichte beeinflussen. Der Kreml liess die westeuropäische Friedensbewegung unterwandern, zettelte Revolutionen an und verunsicherte ganze Generationen mit der Urform der «alternativen Fakten».
    […]
    «Aktive Massnahmen»
    Desinformation: Auf allen möglichen Kanälen werden Falschnachrichten – oder trendiger: Fake News – verbreitet. Der Kreml hat in den vergangenen Jahren zudem mit RT oder Sputnik eine eigene Medienindustrie aufgebaut, um die Meinung im Ausland zu beeinflussen. Eine Spezialität der russischen Desinformation ist die Umdeutung realer Ereignisse.
    Sabotage: Dies geschieht heute vor allem in Form von Cyberattacken. Das Ziel ist die Verunsicherung des Gegners und die Destabilisierung. Staatliche Akteure arbeiten eng mit der organisierten Kriminalität zusammen. Dies ist überhaupt ein Merkmal der uneindeutigen Kriegsführung.
    Subversion: Das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche System des Gegners soll unterwandert werden. Dies kann mit Geld geschehen, in Form von Erpressungen über kompromittierendes Material bis zum Einschleusen von Agenten. Betroffen sind politische Bewegungen genauso wie Firmen.
    Anschläge auf Gegner: Bekannt ist unter anderem die Vergiftung des russischen Ex-Agenten Sergei Skripal in Grossbritannien. Das Labor Spiez, das in die Untersuchung involviert war, wurde zum Opfer russischer Hackerangriffe.
    Kleinkrieg: Unterstützung von Rebellen und Widerstandsbewegungen aller Art. Dies kann friedlich beginnen und am Ende in bewaffneten Auseinandersetzungen mit den staatlichen Behörden enden. Die Sowjetunion setzte oft auf revolutionäre Gruppierungen. Heute ist auch die Unterstützung von versprengten Jihadisten in der Sahelzone denkbar.

    https://www.nzz.ch/international/ukraine-krieg-russlands-hybrider-angriff-auf-italien-ld.1683432hat

    Vergleiche mit dem Vorgehen von Feministinnen liegen nahe.

    Und eine weitere Frage beschäftigt mich: hat der KGB beim Aufbau feministischer Mythen und Strukturen geholfen?
    War #metoo mit Unterstützung Moskaus so erfolgreich? Werden feministische Splittergruppen durch Moskau finanziert? Werden gezielt Maßnahmen in Krisengebieten gegen Frauen gesteuert um dies medial im Westen zu verarbeiten? Wie weit sind sozialistische Ideologie und Feminismus sich mittlerweile ähnlich?

      • Da die Juden in der oberen Mittel- und der Oberschicht stark überrepräsentiert sind (weil sie Bildung und Leistung für wichtiger erachten) und Feminismus und Co. ein Phänomen v.a. dieser Schichten ist, verwundert es nicht, dass die Juden auch unter Feministen überrepräsentiert sind. Was übrigens bedeutet, dass jüdische Feministen auf eine Weise erfolgreich geworden sind, die sie für Schwarze und Muslime ablehnen (gilt für weiße, schwarze etc. Feministen natürlich auch). Ein Schelm, wer böses dabei denkt…

        Daran, dass Juden irgendwie böser als andere Ethnien seien, liegt deren Überrepräsentation unter Feministen dagegen nicht.

      • Alexander Dugin, der wichtgste Ideologe des Putin-Faschismus, befürwrtet jedenfalls den Postmodernismus, genau wie Feminismus und Wokismus.

        „We could use some methods of postmodernity in order to deconstruct Western political modernity. There are two parts in postmodernism. First, there is very legitimate criticism of the violent and perverted part of Western political modernity as totalitarianism. We could agree with this postmodern criticism. But there is a second part of postmodernism: the moral continuation of modernity — an agreement with its call for further liberation, egalitarianism and other subjects of the leftliberal morality. In that moral aspect, postmodernity is much worse than modernity. But we need to separate these two parts. We could accept and use the criticism and the deconstruction process of the the modernity, and reject the moral solidarity ways that are proper for postmodernism. We need to have a kind of “right” postmodernism — postmodernity viewed from the Right. “ (Dugin, The Great Awakening against the Great Reset)

        Dass es keine objektive erkennbare Wahrheit gibt glauben auch die radikalen Rechten. In sofern wäre iene Unterstützung des Feminismus durch den russischen Mafiosi durchaus vorstellbar.

    • Wer den Skripal-Fall Russland in die Schuhe schiebt, hat nicht ansatzweise verstanden, wie Geheimdienste und Propaganda arbeiten. Und Falschnachrichten gibt es von allen Seiten, wobei die Amis da (wie gehabt) sehr viel mehr Geld reinstecken und Dank ungebrochenem Besatzungsstatus den gesamten deutschen Medienapparat in der Tasche haben, noch nie konnte man das derart deutlich sehen, wie bei dem aktuellen Krieg, bei dem diese offen zum Schaden unseres Landes arbeiten und ganz bewusst einen Großteil der Wahrheit unterschlagen.

      Der ganze Wokismus (und auch der Feminismus) kommt, daran gibt es nichts zu rütteln, aus dem Innern des US-Apparates und hat sich seuchenartig im ganzen Westen breit gemacht. Er wird ja mehr oder weniger von Soros und Co finanziert (Danisch vermutet, dass der ein Werkzeug der Dienste ist, diese Einschätzung hat was für sich) und vor allem von den westlichen Massenmedien und Digital-Konzernen transportiert und forciert (wie russlandfreundlich die sind, könnt ihr ja jeden Tag hören und sehen).

      Mag schon sein, dass Russland auch hier und da Geld investiert hat, aber es wird ja nicht umsonst süffisant immer darauf hingewiesen, wie arm Russland ist. Offensichtlich haben sie es nichtmal geschafft, die Regierung der Ukraine gegen amerikanische Umsturzbemühungen zu sichern. Das spricht eine sehr deutliche Sprache! Dass die den MIK und die Politik in den USA irgendwie nennenswert beeinflussen könnten, die Russland traditionell als Gegner hochhalten, ist geradezu absurd albern. Eine Ablenkung, nicht mehr.

      Clintons Wahlkampfmanager hat übrigens kürzlich zugegeben, dass die Russland-Trump-Affäre frei erfunden und von Hillary beauftragt war:
      https://weltwoche.ch/daily/hillary-gab-den-befehl-die-verleumderische-medien-kampagne-ueber-trumps-angebliche-absprache-mit-russland-wurde-von-hillary-clinton-persoenlich-in-auftrag-gegeben-dies-hat-jetzt-ihr-wahlkampfmanager/

      Kam das in unseren grundseriösen Massenmedien?

      • Auch wenn die Eliten sicher einflussreich sind: Allmächtig sind sie nicht und es braucht sie auch nicht, um Wokismus und Co. zu erklären. Eine Gesellschaft, die durch 2 Weltkriege, die Nazibarbarei und ein nukleares Wettrüsten gegangen ist, kann leicht den Glauben an den sozialen Fortschritt verlieren* und moderne Technik für eine Bedrohung halten, was sich selbst verstärkt, da dadurch weitere pessimistische* und technikfeindliche Sachen geglaubt werden, was Anlass zu noch mehr Pessimismus und Technikgegnerschaft gibt.

        *Ja, unsere Gesellschaft, v.a. die Eliten sind ziemlich pessimistisch! Wer das nicht erkennt, der muss selbst noch pessimistischer sein. Das Problem ist nun, dass der Pessimismus durch die Heranzüchtung des Wokismus und Co. gewissermaßen zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung wird und daher nun immer mehr gerechtfertigt ist (wenn auch kein prinzipieller Pessimismus, siehe nächsten Satz). Zu Beginn von Wokismus und Co. galt das dagegen nicht, da ein Rückfall wie die Nazibarbarei nicht die prinzipielle Möglichkeit von Fortschritt ausschließt, da das umgekehrt auch nicht der Fall ist.

        • Das Thema hatten wir schonmal und ich hatte dir damals widersprochen und bin auch immer noch nicht deiner Meinung, zumindest nicht umfassend. Aktzeptieren wir das einfach als perspektivische Differenz, ich mag das nicht nochmal erörtern.

      • Die weltwoche.ch ist ein ziemliches Revolverblatt, da würde ich jede sensationelle Nachricht lieber doppelt checken.

        Die russische Einflußnahme auf Wahlen in westlichen Ländern hat Tradition (die USA sind nicht besser) und gilt gerade 2016 in den USA als erwiesen: https://en.wikipedia.org/wiki/Russian_interference_in_the_2016_United_States_elections

        Insofern ist die Behauptung falsch, Clinton oder wer auch immer habe das „erfunden“. Allenfalls war die Beweislage 2016 noch nicht so klar und die Hinweise aus dem Clinton-Lager waren Verdachtsberichterstattung.

        • Dann check halt doppelt. Dämliches Quellenblaming!

          Und du erwartest nicht ernsthaft, dass ich diesen Wikipedia-Artikel mit kaum nachprüfbaren US-Geheimdienstunterstellungen durcharbeite? Von wegen „hackten sich dort und da ein“? Ich bin Informatiker und ich behaupte: es ist UNMÖGLICH mit Sicherheit festzustellen, wer sich irgendwo reingehackt hat! Deshalb ist Cyberwar und „hacking back“ ja auch so ein Schwachsinn. Wenn jemand behauptet, er wüsste, wer sein Rechnernetz gehackt hat und herummanipulierte, dann lügt er!

          Davon ab: ich selbst musste einer US-Sicherheitsprüfung zustimmen (schon vor 10 Jahren oder so), weil ich als kleiner Informatiker an einer Lieferung für die Amis beteiligt war, ich glaube an Northrop Grumman. NIEMAND ist so paranoid wie die Amerikaner, außer die Russen vielleicht (die haben nicht umsonst Soros rausgeworfen und verbieten westliche NGO-Finanzierung, schlechte Erfahrungen machen vorsichtig). Die Vorstellung, dass Russland, trotz NSA bzw. 16 Geheimdiensten, komplett unterwanderten Medien und gag-Order gegenüber den social-Media-Konzernen, nennenswerten Einfluß auf die US-Innenpolitik nehmen könnten, ist einfach GROTESK! In welcher Phantasie-Welt lebt ihr eigentlich? Natürlich probieren die das, sie wären dumm es nicht zu tun, aber der Erfolg dürfte äußerst überschaubar sein, schon deshalb weil die Russen als Feind gelten. Vermutllich haben die „befreundeten“ Saudis mit ihren Milliarden mehr Einfluß in Washington (war da nicht was mit Spenden an Clinton?). Den Russen Einfluß zu unterstellen ist aber (siehe causa Trump) ein beliebtes Mittel die Opposition zu diskreditieren, nach dem Motto „ihr seid mit dem Teufel im Bunde“, nur deshalb habt ihr Wählerstimmen bekommen!

          Was die Russen allerdings tun, ist ihre Sichtweise im Internet darstellen. Und natürlich hat das enormen Einfluß, weil dadurch die Lügen und Halbwahrheiten unserer Seite transparent werden (cnn hat ja die Trump-Russen-Kampagne selbst als Fake bezeichnet, dank hidden-cam von project veritas, kam bei uns auch nicht in den Lügenmedien, aber Trump hat man runtergemacht, weil er über die cnn-Lügner schimpfte). Gegendarstellungen sind halt nicht erwünscht in unserem Wahrheitswesten, deshalb hat man ja auch RT rechtswidrig gecanceld und aus den DNS geworfen, beschimpft die wegen FakeNews (widerlegt sie aber i.d.R. nicht, erwähnt sie sicherheitshalber nichtmal)…

          Sorry für den Tonfall, ich bin richtig schei*e drauf heute, mir geht das alles nur noch auf den Sack und immer arbeitet man gegen dieses umfassende Lügenframing an, meist ohne auch nur das Geringste zu erreichen, weil die meisten einfach nicht glauben können, dass man ihnen jeden Tag mit einem Lächeln ins Gesicht lügt. Aber ihr werdet schon noch aufwachen, irgendwann hat jeder seinen Aha-Moment…

        • Eine Google-News-Suche nach Robby Mook spuckt genug seriöse Quellen aus.

          Und freilich war das Verdachtsberichterstattung. Lanciert wenige Tage vor der Wahl, von Clintons Wahlkampfteam, mit Clintons Erlaubnis, die anschließend so getan hat, als wäre das völlig unabhängig von ihr in die Welt gesetzt worden. Nebnsächlich zu erwähnen, dass sich der Verdacht hinterher als falsch herausgestellt hat.

          Honi sois qui mal y pense 😉

  5. Angesichts des Amoklaufs in Texas zitiere ich hier mal aus einer Korrespondenz von Alice Miller bzgl. des Amoklaufs in Winnenden vor 13 Jahren:

    Es hat mich sehr gefreut, dass hier Menschen schreiben, die den Mut haben, die Wahrheit zu sehen und auszusprechen. Sie sehen, wie die Zeitbomben produziert werden, wie “unauffällige”, äusserlich gut angepasste Kinder mit einer ständig wachsenden, aber nie artikulierten Wut im Bauch leben müssen (allenfalls mit den zusätzlich unterdrückenden Antidepressivas), die sich dann plötzlich an Unschuldigen entlädt.

    http://www.alice-miller.com/de/wir-mussen-winnenden-verstehen/

    Hier noch ein weiterer Leserbrief zum Thema, der die immergleichen Phrasen der Politiker thematisiert:

    https://www.alice-miller.com/de/die-hilflosigkeit-der-politiker/

    Man spricht viel über Waffengesetze etc., aber nirgends über die tatsächliche Ursache solcher Amokläufe. Also wie es konkret in einem Menschen aussehen muß, der zu solchen Taten fähig ist. Die Taten von Hanau oder Newtown (2012), wo die Amokläufer ihre Mütter erschossen, weisen ja nur zu deutlich auf das eigentliche Problem hin.

    „Toxische Männlichkeit“ ist ein wunderbarer Terminus, um sich nicht weiter fragen zu müssen, wie diese Toxizität entsteht, die ja mitunter manchmal auch bei Frauen zu solchen Taten führt. Ironischerweise heißt ein Buch von Susan Forward „Toxic parents“.

    • Soweit ich weiß sind Amokläufer meistens Narzissten, die einfach wütend darüber sind, dass sie nicht von allen angehimmelt werden. Es hat also womöglich tatsächlich seine Ursache in der Kindheit (in Kindesmissbrauch oder dergl.), aber anders als du wahrscheinlich denkst.

      • Antidogmatiker, ist das tatsächlich so?
        Keineswegs will ich Amokläufer in Schutz nehmen, aber es gibt bei Opfern von Narzissten oft schlimme Kränkungen, die ähnliche Verhaltensänderungen bewirken, aber im Unterschied zum echten Narzissten (der hardwired persönlichkeitsgestört ist) sind diese reversibel.

      • „Antidogmatiker, ist das tatsächlich so?“

        Glaube es jedenfalls mal so gelesen zu haben. Allerdings ist die Erinnerung schon ziemlich verblasst. Könnte mich daher auch täuschen. Zumindest Elliot Roger war aber glaube ich einer.

        • Mir war so, daß einige Amokläufer als zurückgezogen, unauffällig, aber freundlich nach außen beschrieben wurden (von Nachbarn, Bekannten). Das paßt nicht zum einerseits entweder großspurig auftretenden oder andrerseits Aufmerksamkeit durch Opferhaltung suchenden Narzissten.
          Kann aber auch sein, daß die Unauffälligkeit nur bei erweiterten Suiziden gegeben war.

          • Es gibt aber tatsächlich noch so etwas wie einen Opfer Narzissmus. Pauschal kann man das also so nicht behaupten, das Gegenteil aber auch nicht.

  6. Keine Ahnung ob solche Leute auf den großen Crash warten, bei dem das Internet gelöscht wird, so dass ihre Kinder nicht sehen müssen was sie in der Vergangenheit getan und gesagt haben.

        • Es wäre vor 50 Jahren innovativ gewesen, allerdings hätte das ein Schwuler bringen müssen, weil definitiv mehr solchen Anmachen ausgesetzt. Das ist den Woken aber egal, es muss ja ne Frau sein – der erste Minuspunkt.

          Heute ist es Einrennen offener Türen. Die Bevölkerung ist bereits sehr tolerant und muss nicht erst belehrt werden. Ihr das mit solchen Filmchen zu unterstellen ist extrem unnett und überheblich.

          „A 2013 Pew Research Center poll indicated that 87% of Germans believed that homosexuality should be accepted by society, which was the second highest in the 39 countries polled, following Spain at 88%.“

          „The 2019 Eurobarometer showed that 88% of Germans believed gay and bisexual people should enjoy the same rights as heterosexual people, and 84% supported same-sex marriage.“

          https://en.wikipedia.org/wiki/LGBT_rights_in_Germany#Public_opinion

          • Wenn man sicht unnötig belehrt fühlt, ist es natürlich nicht witzig. So ging’s mir aber nicht beim Gucken. Ich habe mich einfach nur köstlich amüsiert 🙂

          • Was? Die Spanier sind toleranter als wir? 🙂

            OK, die lateinamerikanischen Länder werden sicher wieder alle Vorurteile bestätigen. 🙂

      • Beim nächsten Video sollten sie einfach Toleranz in Neukölln einfordern.

        Die superwoken Mulltikultis dort freuen sich. Und gaaanz sicher gucken die auch Flunk.

  7. Schaut mal, wie widerwärtig WokoHaram Fragen stellt:

    Meine korrekte Antwort darauf ist: „Wissen Sie, das ist bei mir wie mit dem Furzen.“

    In diesem Tweet kommt weiter unten zum Glück noch Heinz Rudolph Kunze zu Wort, der die Sache auf den Punkt bringt

    Nagel auf den Kopf getroffen, 100% versenkt, ohne wenn und aber, logisch, eloquent, konsequent, öffentlich, unverklemmt, fantastisch. Danke HRK.

  8. „plappern einfach importierte Parolen nach“

    Hier sehr sichtbar. Wokeranier glauben aber wahrscheinlich das weiße Menschen aus dem Weltraum kommen und kein Ursprungsland bzw. -kontinent auf der Erde haben, also überall nur Eindringlinge sind.

    • „Wokeranier glauben aber wahrscheinlich das weiße Menschen aus dem Weltraum kommen und kein Ursprungsland bzw. -kontinent auf der Erde haben, also überall nur Eindringlinge sind.“

      Vielleicht glauben sie, dass Weiße ausschließlich von den Indoeuropäern abstammen, die aus dem Süden Russlands eingewandert sind… Oder sowas.

      • Oder das alles was Europäer erreicht und aufgebaut haben nur durch Ausnutzung und Raub in Ländern der edlen Wilden möglich war und das damit eigentlich denen alles hier gehört.

      • „Oder das alles was Europäer erreicht und aufgebaut haben nur durch Ausnutzung und Raub in Ländern der edlen Wilden möglich war und das damit eigentlich denen alles hier gehört.“

        Was bedeutet, dass ein Land sich nur durch Ausbeutung anderer Länder industrialisieren kann oder durch Unterstützung reicherer Länder, wenn es diese mal gibt, was bedeutet, dass die besagte Ausbeutung zunächst eine gute Sache war, da es nur so reiche Länder geben konnte, die den anderen dann zu Wohlstand verhelfen können. Ohne wären alle zur Armut verdammt.

        Ich glaube nicht, dass es das ist, was diese Leute aussagen wollen… Aber Logik ist eh nur eine Erfindung böser alter weißer Männer…

        • Der gemeine Woke, und übrigens auch Öko, hält die Weltwirtschaft für ein Nullsummenspiel. Was einer gewinnt, könne er nur anderen weggenommen haben. Dass sder Wohlstand der Menschheit in der Summe ständig zunimmt, ist vielen von denen unbekannt. Dass Industrialisierung die Ursache davon sein könnte, ist ihnen noch viel unbekannter.

          Wenn du alles dies in Betracht ziehst, wird es in sich konsistent. Totaler Quatsch, aber konsistenter Quatsch.

        • „Der gemeine Woke, und übrigens auch Öko, hält die Weltwirtschaft für ein Nullsummenspiel. “

          Stimmt. Sowas vergesse ich immer… 🙂

          „Totaler Quatsch, aber konsistenter Quatsch.“

          Aber, aber, Konsistenz ist doch auch bloß eine Erfindung der Weißen, um alle anderen zu unterdrücken! 🙂

  9. „280 Millionen Retouren und 490 Millionen Artikel pro Jahr sind es allein in Deutschland, 532 Pakete gehen pro Minute retour. Führende Warengruppe: Mode, Schuhe, Jeans, Blusen.“
    https://www.piqd.de/fundstuecke/schon-bequem-doch-ein-problem-retouren-wahnsinn-im-onlinehandel
    Kann man sich so richtig schön vortsellen: Während die woke, grünwählende Feministin fleißig bestellt, probiert, genießt und wieder retoured, schimpft sie wegen des Klimawandels auf das Patriarchat.

    • Schlimmer, sie schimpfen über die alten Diesel-Transporter, in denen hauptsächlich Männer sitzen, und dauernd durch die Wohnsiedlungen fahren …

  10. Der US-Amokläufer scheint aus einem vaterlosen Haushalt gewesen zu sein (deepl-Übersetzung):

    „Sein Nachbar, Ruben Flores, 41, berichtete, dass Ramos ein „ziemlich hartes Leben“ mit seiner Mutter hatte und versucht hatte, eine Vaterfigur für den Teenager zu sein. Er erzählte der Post, dass die Polizei zuvor das Haus seiner Mutter in der Hood Street besucht hatte und dass der verstörte Jugendliche oft mit seiner Mutter stritt, bevor er vor einigen Monaten in das Haus seiner Großmutter zog.“

    Mit der stritt er sich dann offenbar auch, er schoß ja auf sie und zerstörte ihr Auto.

    Ich frag mich bei sowas immer, was da schief gelaufen ist. Was man hätte tun müssen, damit sowas nicht passiert. Von außen betrachtet, ist das immer schwierig zu beurteilen, wir wissen ja nicht, unter welchen Umständen die lebten, wir wissen auch nicht, warum kein Vater da ist usw.

  11. Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages

    Eine zu erwartende und typische Analyse einer heutigen Politikerin. Erstmal Geschlechtsteile zählen.

    • Is ja irre, was für Schlappschwanz-Pudel Männer inzwischen sind. Und das beim Militär.
      Die lassen sich von einer Wehrbeauftragten vorführen und beleidigen, die selbst nie in den Krieg muss. Sie lassen sich von einer Frau befehligen, die auch nie in den Krieg muss und das Bundeswehr-Material für ihr Urlaubsglück nutzt. Die lassen sich von einer feministischen Außenpolitik in den Krieg schicken, deren Repräsentantinnen ebenfalls nie eine Waffe anfassen müssen.

      Und zu welchem Zweck finden sich die Männer dann irgendwann auf Befehl dieser Frauen im Schlamm des Schützengrabens wieder?
      Für die Rettung der Frauen und des feministischen Gemeinwesens.
      MannMannMann…

  12. „Im Oktober 2020 berichtete die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung über den Vorwurf von ehemaligen Kollegen an Chebli, als Staatssekretärin in der Verwaltung Chaos angerichtet zu haben. Sie habe in Unkenntnis der Abläufe agiert, ständig neue Ideen eingebracht, die sie bald wieder fallen ließ, und Sitzungen einberufen, zu denen sie als einzige nicht erschienen sei. Als Vorgesetzte habe sie die Mitarbeiter regelmäßig für eigene Fehler verantwortlich gemacht und sie „wie Dreck behandelt“. Immer wieder hätten sich Mitarbeiter deshalb krankgemeldet oder versetzen lassen. Ein Beamter remonstrierte beim Chef der Senatskanzlei gegen Anweisungen Cheblis, die er als ungerechtfertigt ansah. Müllers Protokollchef soll ihretwegen die Senatskanzlei vorzeitig verlassen haben. Chebli bestreitet derartige Vorwürfe.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Sawsan_Chebli

    Ich vermute sie hat das Bedürfnis immer auf andere zu zeigen, damit niemand ihr Verhalten einmal kritisch beleuchtet.

    • Ist eine Überlagerung mit dem Feminismus und seiner hillaryous Speziallogik:
      Muslime sind Hauptopfer bei antisemitischen Aktionen, weil sie dann nicht im Mittelpunkt stehen, sondern Juden.

  13. oe24.tv hat gerade Johann Gudenus und HC Strache im live-Interview und macht damit das, was der grundverlogene ÖR nie gemacht hat: den Ibiza-Skandal aufarbeiten. Eine Sauerei die mit Lügen und zurechtgeschnittenen Videos zum Sprengen der österreichischen Koalition geführt hat, eine Intrige von Linken oder Globalisten, die nie korrigiert wurde und zwei politische Karrieren ruiniert hat. Selbst bei Wikipedia steht das noch tendenziös:
    „Aufgrund der Ibiza-Affäre und der darin aufgedeckten korrumpierenden Grundhaltung sowie der Aussage, dass mit weiteren ihn diskreditierenden Videos zu rechnen sei“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Gudenus_(Politiker)

  14. In Oklahoma wurden jetzt Abtreibungen verboten. Und zwar ab dem Zeitpunkt der Befruchtung. Man kann nur hoffen, dass sich dieses Abtreibungsverbot wie ein Lauffeuer ausbreitet. Bitte googeln: Manifest Natura Christiana

    • Jede zweite befruchtete Eizelle nistet sich nicht in der Gebärmutter ein, sondern wird aus dem Körper ausgeschieden, meistens ins Klo oder in Binde/Tampon.

      Shocking! Ein Massensterben! Tut doch endlich was!!! Menschliches Leben ist zu kostbar, um in der Kloschüssel zu enden!

  15. Die Wahl von Eva Högl (statt des viel qualifiziertern Johannes Kahrs) zum Wehrbeauftragten war schon ein Skandal. Unsere Feministin macht zum Glück selber deutlich, was für eine Fehlbesetzung sie ist:

  16. Aus der Rubrik toxische Weiblichkeit:

    Nancy Crampton-Brophy, Autor des feinsinnigen Textes „How to Murder Your Husband“ – https://archive.ph/D1s2X – wurde jetzt wegen Mord an ihrem Gatten verurteilt:

    https://edition.cnn.com/2022/05/26/us/nancy-crampton-brophy-guilty-murder-cec/index.html
    She once wrote an essay on how to murder your husband. This week a jury found her guilty of murdering her husband By Faith Karimi, CNN Updated 2047 GMT (0447 HKT) May 26, 2022

    https://nypost.com/2022/05/25/how-to-murder-your-husband-author-guilty-of-hubbys-murder/
    How to Murder Your Husband‘ author Nancy Crampton Brophy guilty of hubby’s murder By Alix Breeden May 25, 2022 8:03pm

  17. Komm mir nocheinmal jemand mit Russland. Dem Betreiber des Telegram-Kanals „Grundrechte_jetzt“ bzw.
    https://www.grundrechte.jetzt
    Klaus Schimmelpfennig haben sie am 25.05 in aller Frühe die Tür eingetreten und das Haus auf den Kopf gestellt, in Begleitung der Staatsanwältin.

    Sämtliche Handys und Computer wurden einkassiert, mit deren Hilfe der Telegramkanal gelöscht (scheint jetzt wieder online zu sein, ich kanns nicht prüfen). Der Vorwand: er hätte das Kunst-Urheberrecht verletzt, weil er oder jemand anderes ein Foto eines prügelnden Polizisten online gestellt hat.

    Eine klassische Einschüchterungsaktion.

    • In Berlin hätte mich das nicht gewundert, aber das ist hier bei mir, direkt um die Ecke. Die Staatsgewalt hat alle Hemmungen abgelegt, zumindest gegenüber der einheimischen Bevölkerung. Irgendeinen Anstand haben die ja schon lange nicht mehr.

      • Das war keine einfache Vergeltungsaktion der Polizei für einen bloßgestellten Kollegen. Der 15-20-Mann starke Trupp wurde von einer Staatsanwältin begleitet, die als vorgeblich „Gute“ dafür gesorgt hat, dass dem Mann nicht auch noch seine lebenswichtigen Medikamente entzogen wurden, nachdem die Familienwohnung in Anwesenheit des Kindes verwüstet worden war.

        Das ist die gesellschaftliche Transformation. Zustände wie in China. Die meisten finden das richtig. Und die Ansage ist klar: Keine roten Linien mehr, wenn jemand kritisch sein Wort erhebt.

  18. Können historische Figuren nach heutigen Standards beurteilt werden:

    Der Interviewte bringt allerdings weniger Argumente dafür an, sondern zeigt lediglich, dass die DAMALIGEN Standards nicht diejenigen waren, von denen meist geglaubt wird, dass sie es waren. Etwa, dass es im Antiken Griechenland durchaus Gegner der Sklaverei gab.

    Meiner Meinung nach sollte man einen Zwischenweg gehen. Zwar ist es wichtig zu wissen, wie diese historischen Figuren objektiv zu beurteilen wären (soweit es uns möglich ist*), u.a. weil davon abhängt, ob sie heute ein Fortschritt wären oder nicht. Aber es ist 1. nicht irrelevant, ob das, was diese Leute wollten, nun damals ein Fortschritt war/dargestellt hätte oder nicht. Und, um einen Fortschritt darzustellen, muss besagte Person nicht die fortschrittlichste Position eingenommen haben, die damals vorkam. Und 2. wir uns bei der Richtigkeit der eigenen Standards als auch der Standards unserer Zeit auch irren könnten und wir in diesem Fall dann letztlich von den historischen Figuren verlangen würden, unsere nicht richtigen Moral/die unserer Zeit vorherzusagen, was man nicht kann, da eine solche Vorhersage nicht richtiger Moral nicht geht! Deswegen ist es auch so problematisch, wenn Leute wegen etwas abgesägt werden, das sie vor 30 Jahren vertreten haben, selbst wenn es (aus woker Sicht zumindest!) ein Fortschritt war.

    *Also defacto (obwohl es nicht das Gleiche ist) nach EIGENEN Standards, wie es auch die Woken machen, da wir diese immer für objektiv halten (und Relativisten immer so tun als ob sie objektiv wären).

    • Hatten wir – glaube ich – am Samstag schon: Mirna F. rechtfertigt ihre höchsteigene erotische Vorliebe ungefragt in einer Zeitung vor Publikum und damit das nicht zu peinlich wird, versucht sie ein nationalistisch-völkisches Thema daraus zu machen.

      Was es nur noch peinlicher macht.

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