Rente ab 70

Gerade wurde die „Rente ab 70″ ins Gespräch gebracht:

Ökonomen fordern die Rente mit 70 – um die steigenden Preise abzufedern und die Arbeit an die steigende Lebenserwartung zu koppeln. Der Wirtschaftsforscher Gunther Schnabl sagte der „Bild“: „Das Renteneintrittsalter muss steigen. Deutschland hat schon heute ein riesiges Fachkräfteproblem, Hunderttausende Stellen sind unbesetzt.“ Das führe dazu, dass unter anderem die Löhne in den nächsten Jahren kräftig steigen müssten und damit Waren und andere Leistungen noch viel teurer würden, sagte Schnabl.

Der Vizepräsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, Stefan Kooths, sagte „Bild“: „Der Mix aus alternder Gesellschaft, hoher Verschuldung und Energiewende wird in den nächsten Jahren zu einer steigenden Gefahr für die Preisstabilität.“

Wären ja auch nur 3 Jahre mehr als jetzt schon.

Ein Mann, der die 65 erreicht hat, lebt gegenwärtig noch durchschnittlich 17,92 Jahre eine Frau mit 65 noch 21,12 Jahre (siehe Sterbetabellen)

Wäre interessant, wie die anderen Länder mit teilweise niedrigeren Rentenalter das hinbekommen.

 

87 Gedanken zu “Rente ab 70

  1. Wird bei uns Beamten schon länger diskutiert.
    Ganz ehrlich: außerhalb von Feuerwehr/Katastrophenschutz/Polizei können wir das auch. Ich persönlich habe von Anfang an mit Dienst bis 70 gerechnet.

      • Ich beschwere mich nicht.

        Bis zu 72% der letzten Bezüge (bei 40 Dienstjahren, für jedes fehlende Jahr 1,7% Abzug). Gut, man muss noch die Krankenversicherung zu 30% finanzieren. Bleibt aber immer noch genug übrig.
        Ich habe ne 30/41-Stelle. In 41 Jahren würde ich mir also „nur“ 30 Dienstjahre erarbeiten. Bleibt aber dennoch genug.

        • Der springende Punkt:
          Meine Kollegen und ich können sich nicht beschweren, wenn NUR wir bis 70 müssen und z.B. Handwerker abschlagsfrei mit 60 in den Ruhestand können .

  2. Also wenn ich mir meinen Vater anschauen, der mit 16 ins Handwerk und jetzt mit 63 in Rente ging, dann geht das dort einfach nicht. Außer natürlich wenn man will das die Krankenkassen das Gehalt weiter bezahlt, weil der Handwerker aber einem gewissen Alter einfach immer wieder vor Schmerzen und durch Verletzungen ausfällt.
    Jemand hat es hier vor kurzem geschrieben, dass das dazu führen wird, das viele vorzeitig und dann mit Abschlägen in Rente gehen. Keine Ahnung ob sich das für den Staat rechnet.

  3. Das übliche neoliberale Propagandagewäsch.

    „Deutschland hat schon heute ein riesiges Fachkräfteproblem, Hunderttausende Stellen sind unbesetzt.“

    Bei 2 Millionen Arbeitslosen (nominell, faktisch mehr) wird sich da doch der eine oder andere finden lassen, ohne künstlich noch mehr Jobsucher auf den Arbeitsmarkt zu schwemmen.

    „Das führe dazu, dass unter anderem die Löhne in den nächsten Jahren kräftig steigen müssten“

    Gut so. Arbeitskräfte müssen noch viel knapper werden.

    „Der Mix aus alternder Gesellschaft, hoher Verschuldung und Energiewende wird in den nächsten Jahren zu einer steigenden Gefahr für die Preisstabilität.“

    Dann sollense halt ihre blöde Energiewende in die Tonne treten, Pappnasen.

    • „Dann sollense halt ihre blöde Energiewende in die Tonne treten, Pappnasen.“

      Das geht dann irgendwie nie. Es ist immer die Bevölkerung, der man mehr aufbrummen will oder mehr Verzicht nahelegt, während man für sich selbst die Diäten wieder mal erhöht, für 40 km lieber das Flugzeug nimmt und den Sohn mit einem Bundeswehrhubschrauber durch die Gegend fliegen lässt.

      Ist ja bei den Benzinpreisen nicht anders. Steuern reduzieren? No way!

    • Welche Energiewende denn? Deutschland gibt mehr Geld für fossile Subventionen aus als für regenerative Subventionen.

      MMn ca. 70 Mrd. p. A. vs 55 Mrd. p. A.

      • Hast du das von Greenpeace? Fossile Energieträger werden in Deutschland nicht subventioniert, sondern hoch besteuert. Genau deswegen sind sie ja so teuer.

        • Für manche Zeitgenossen ist alles was ihnen nicht gefällt und nicht mit 100% Steuern belastet wird bereits subventioniert. Als „wissenschaftliches“ Mäntelchen werden dann „Studien“ der „Attributionsforschung“ herangezogen.

    • Die 2 Millionen Arbeitslosen sind im kleinsten Fall Fachkräfte. Wer heutzutage keine IT Ahnung vor allem in Bürojobs hat, der hat verloren. Das gleiche gilt für diejenigen, die nichts neues lernen wollen. Systeme werden immer schneller abgelöst.

      Du hast keine Ahnung wie eine KI und Algorithmen arbeiten? Dann hast du keine Chance mehr im Onlinemarketing, wenn du nicht für ein Butterbrot ein paar hübsche Bildchen machen willst. Ach ja, Grundlagen der Programmierung bitte auch, da die IT so belastet ist, dass nicht jede kleine Automatisierung über diese gemacht werden kann.

      Du weißt nicht, was die Kennzahlen bedeuten und wie sie berechnet werden? Dann bekommst du keine Budgetverantwortung.

      Assistent der Geschäftsleitung (Rezeption) und du weißt nicht mal wie man mit Managementsystemen umgeht. Kannst du vergessen. Wie willst du die ganzen Termine des Managements managen und Meetings vorbereiten.

      Du kennst die Einstellungen in deinem Rechner nicht? Wie willst du Home-Office machen, wenn du ständig die IT brauchst?

      Du weißt nicht, was ein ERM und CRM System ist? Viel Glück einen Job im Kundenservice zu bekommen.

      Buchhaltung und keine Ahnung von Excel Makros? Durchgefallen!

      Deswegen bringt es aber auch nichts, wenn man Leute länger arbeiten lässt. Wie soll denn ein 60-jähriger mithalten, wenn er nicht total IT-interessiert ist?

      Hatte vor einiger Zeit einen mit-50er in einem Bewerbungsgespräch. Er hatte viel Ahnung von seinem Fachgebiet, hatte aber keinen Schimmer von IT. Können wir nicht einstellen.

      Dafür bekommen Leute, die IT Ahnung haben, alle paar Tage eine Nachricht von Headhuntern, die sie für ein Unternehmen haben wollen. Die Gespräche sind dann immer die selben:
      Nur kurz Lebenslauf und zeigen sie im Bewerbungsgespräch ihr IT-Wissen. Fachwissen ist Grundvoraussetzung und wird gar nicht mehr nach gefragt.

      Ich konnte mein Gehalt dieses Jahr um 40% steigern, meine Frau sogar um 70%. Nur, weil wir IT-Wissen haben.

      Corona hat gezeigt, was Mitarbeiter kosten, die nicht mit den Systemen richtig umgehen können oder sich nicht einarbeiten wollen.

      • „Die 2 Millionen Arbeitslosen sind im kleinsten Fall Fachkräfte.“

        Das variiert, es sind definitiv nicht alles Idioten. Und falls Wissen fehlt, kann das nachgeschult werden. Das ist die ureigenste Aufgabe der Arbeitgeber, können die ja mal machen statt rumjammern.

        Einfach erwarten dass ein Bewerber gefälligst sämtliche geforderten Skills mitbringt und wenn nicht beim Staat anrufen dass er ihnen ein paar billige Migranten oder Rentner ranschafft ist nicht. Die Arbeitgeber müssen zu mehr Demut erzogen werden. Bisschen anpassen, und mit den Menschen arbeiten die tatsächlich da sind. Andere haben wir nicht.

      • Auf jeden Fall bist du keine Fachkraft, das merkt man sehr schnell.
        1. 2 Millionen Arbeitslose dürfte deutlich hzu tief gegriffen sein, Hartzer werden in Maßnahmen gesteckt, fallen ab 58 eh aus der Statistik und im Krankenstand verschwinden sie ebenfalls aus der Arbeitslosenstatistik. Es spricht also einiges dafür, dass die Zahl deutlich höher ist.

        2. Fachkkräfte gibt es nicht nur in Bürojobs, sondern in so ziemlich allen Bereichen des Berufslebens.
        Müssen aber eben auch erst mal ausgebildet, gesucht und mit anständiger Bezahlung eingestellt werden.
        Gerade in körperlich belastenden Berufen ist eine Arbeitszeit bis 70, teils sogar bis 60-65 Jahren, allerdings nicht möglich. Passt aber wieder dazu, dass Männer sich kaputtschuften – für Frau und Familie.

        Du weißt nicht, was ein ERM und CRM System ist? Viel Glück einen Job im Kundenservice zu bekommen.

        Was hat ERM (Employee Relationship Management) mit dem Job im Kundenservice zu tun? Dabei geht es doch um die eigenen Angestellten. Für das (gute) Verhältnis zum Kunden nutzt man das CRM.
        Einfach nur ein paar Abkürzungen rauszuhauen, die du vielleicht bei Google gefunden hast, reicht nicht.
        Leider kann ich dir keine Rose, sry, keinen Arbeitsvertrag geben. 😛

        Buchhaltung und keine Ahnung von Excel Makros? Durchgefallen!

        Warum? Sehr viel in Excel lässt sich auch ohne Makros bzw. VBA lösen.
        Und für „richtige“ Buchhaltung wird meist nicht Excel sondern bspw. Datev benutzt. Da benötigt man nicht mal ansatzweise Ahnung von Excel, geschweige denn VBA.

        Hatte vor einiger Zeit einen mit-50er in einem Bewerbungsgespräch. Er hatte viel Ahnung von seinem Fachgebiet, hatte aber keinen Schimmer von IT.

        Echt? Man lässt eine Fachkraft ziehen, nur weil sie in einem Teilbereich, in den sie sich ggf. einarbeiten könnte, nicht viel oder keine Ahnung hat? Ganz schön dumm.

        Ansonsten klingst du für mich wie die inkompetenten Politiker, für die einfach nur alles „digital“ und „KI“ sein muss.

  4. Ich kann dieses absurd dummen Gerede um die Verknüpfung von Lebenserwartung und Renteneintrittsalter nicht mehr lesen/hören. Hat man sich mal überlegt in welch einem körperlichen und geistigen Zustand man als Rentenbezieher eigentlich ist? Fragt doch mal in eurem Bekanntenkreis >70 Jahren rum, wie es denen tatsächlich geht? Welche Medis sich die früh täglich morgens reinpfeiffen müssen um den Tag überhaupt sinnvoll überstehen zu können. Da wird das von den Medien aufbaute Bild der Best-Ager die noch ohne irgendwelche Einschränkungen voll im Saft stehen und grau behaart Bäume ausreißen, richtig schnell bröckeln.
    Nur weil jemand Rente lt. Amt bekommt heißt doch noch lange nicht, dass er die auch ausgeben und genießen kann. In welchem Zustand muss ich denn sein, um mich an meiner Rente zu erfreuen? Nur weil ich länger lebe heißt das noch noch gar nicht, dass ich auch länger fit bin. Gibt es Studien die mal nachgesehen haben, wieviele Prozent der Alten ab welchem Alter in den Heimen vergammeln?
    Für mich ist diese Diskussion eine reine Verarsche mit der ausnahmslos suggeriert wird, wird werden nicht nur älter, sondern bleiben auch mindestens solange top fit bis uns beim Wandern aus heiterem Himmel der Schlag trifft und wir mit einem sanften Lächeln in die ewigen Jagdgründe ziehen.
    Es hat schon einen guten Grund, dass manche Länder ein deutlich niedrigeres Renteneintrittsalter haben. Die haben das verstanden. Der Deutsche kann und wird das nicht.

    • Also in meiner Familie und Umgebung nimmt fast keiner Medis außer schwer kranke Menschen ( Krebs etc).
      Würde mir da eher um das Umfeld Gedanken machen.

    • Es geht imho nicht darum, bis 70 zu arbeiten. Gehst du früher in den Ruhestand, wird dir einiges an Rente abgezogen. Es geht um eine „versteckte“ Rentenkürzung.

      In Anbetracht der Tatsache, dass unsere Politiker seit Jahren (insbes. die letzten 2) mit unseren, teils hart erarbeiteten Milliarden um uns werfen, Milliarden für mehr Waffen, Pharmaindustrie, Wiederaufbau der Ukraine, zig Milliarden für russisches Öl und Gas – Mist, ich meinte Klimaschutz – nach Indien, kann ich über so etwas wie die Erhöhung des Rentenalters nur noch kotzen.
      Glücklicherweise fallen die paar Hundert Millionen Entwicklungshilfe für China fast gar nicht mehr ins Gewicht.

  5. Im Prinzip wie alles eine Geldfrage. Und da scheuen unsere Qualitätsmedien eine entscheidende Frage wie der Teufel das Weihwasser:
    Mal transparent zu machen wie die Geldströme im Finanzkreislauf verlaufen. Diese Geldströme, wo ganz konkret ohne Geschwafel, auf welchen Konten landen Subventionen, Gewinne, Steuereinnahmen und wo kommen sie her. Und wie viel Geld wird aktuell neu erzeugt, die Geldmenge aufgebläht. Diese Fakten müssen unter allen Umständen verschleiert werden, um AHA-Effekte beim Bürger zu vermeiden. Praktisch die gesamte ÖR Berichterstattung über Finanzfragen ist ein einziges Nebelkerzen werfen.
    Im Groben ist es ja klar, das Geld fließt im Wesentlichen von den Armen zu den Reichen und in einem 2. sich damit überlagernden Fluss von Männern zu Frauen. Geschenke an die Ärmeren werden immer da und dort gemacht, wo sie drohen zu rebellieren und Sedierung angezeigt ist.
    Kurz gesagt. Es gäbe genug Geld für ein je nach Belastung des Berufes angemessenes Renteneintrittsalter mit angemessenen Bezügen.

    • Das wäre sehr interessant. Neulich sind wieder 10Mrd € nach Indien gewandert, angeblich für Klimaschutzziele. Indien importiert jedoch seit dem Krieg die dreifachen Menge an russischem Öl.

      Die Kontrolle über die Ausgaben sind dem Bürger völlig entglitten. Dem Bundestag ist seit Merkel generell zu mißtrauen. Und wenn man anschaut, wieviele aus diesem Saustall für Maskendeals u.a. ‚Provisionen‘ kassierten, ergibt sich das Bild, daß diesen Leuten alles sch***egal ist, ausgenommen ihre Diäten und Privilegien.
      Wahrscheinlich zahlen die meisten von denen nicht in die gesetzliche KK. Mit der staatlichen Rente haben sie auch nichts zu tun. Und so testen sie schon seit einigen Jahren, was der Bürger sich noch so alles gefallen läßt.

      Eine andere Sache ist noch die Staatsverschuldung (und Target2). Hier die Renteneintrittsalter für EU
      https://www.vdk.de/deutschland/pages/themen/83248/uebersicht_gesetzliches_renteneintrittsalter_in_den_laendern_der_eu
      (Italien mit 67 ist Bullshit, die gehen mit durchschnittlich 63.3J in Rente).
      Deutschland ist jetzt schon Schlußlicht mit dem Rentenalter.

      • „Dem Bundestag ist seit Merkel generell zu misstrauen.“

        Vertrauen konnte man der politischen Elite schon vorher nicht entgegenbringen.

      • Aber dafür Weltmeister bei Energiepreisen und Abgabenlast. War kürzlich erst auf dem Handelsblatt zu lesen. Bzw. die direkte Gegenüberstellung bei ArgoNerd. 😉

  6. Weil Frauen statistisch länger Leben, wäre es nur gerecht, wenn sie auch länger arbeiten müssten. Zudem jammern Feministende ja immer über die Altersarmut von Menstruierenden. Dabei wäre das Problem doch so leicht zu lösen, wenn die Kurzharnröhrenden mehr in die Sozialkassen abführen würden. Dazu müssten die Nichtpenistragenden einfach mal rentable Jobs machen.

    Aber auch ich freue mich natürlich über den weiter fließenden Strom neuer Transferleistungsempfangende aus aller bunten Frauenländer die umhüllt von Tuch in einer Parallelgesellschaft ihre Freude an der Heimat (neu deffiniert nach Faeser) finden. Jeden Tag bin ich glücklich für den Weltfrieden, das neue deutsche Sendungsbewustsein und dieses Klimabums zu malochen. Dafür nehme ich das soziale Frühableben gerne in Kauf.

    • Nachtrag: Und genug Geld für Rentenzuschüsse wenn man nicht jedes Jahr (mittlerweile unwidersprochen) rund 50 G€ für die Einwanderer ausgeben würde. Und die Rentenzuschüsse könnten deutlich niedriger sein wenn man nicht alle möglichen versicherungsfremden Leistungen aus den Rentenkassen bezahlen würde.

  7. Arbeiten bis 70 ist wohl weder vorgesehen noch sinnvoll noch möglich (Man stelle sich eine 69-jährige Verkäuferin im Girlie-Klamottenladen vor oder einen 68-jährigen Zimmermann).

    Vielmehr dient das dem heimlichen Absenken des Renten-Niveaus. Am Ende haben alle Rentner Grundsicherung (wenn sie Glück haben) und dürfen als Volunteers in ihrer Freizeit für ein warmes Essen Park- und Strassenreinigung machen oder Flaschen sammeln um sich etwas dazu zu verdienen um sich die Medis kaufen zu können…

    • Das kann doch nicht sein wir sind doch ein reiches Land mit ganz dem höchsten Renteniveau, den besten Straßen und den fähigsten Politikern die sich fürs Gemeinwesen aufopfern und nur von Luft und Liebe leben.

  8. Ein Blick in die Schweiz
    https://www.tagesanzeiger.ch/frauen-sollen-laenger-arbeiten-finden-die-maenner-230018669775

    Frauen sollen länger arbeiten – finden die Männer

    Das Rentenalter entzweit die Geschlechter. Die Männer befürworten gemäss einer Studie mehrheitlich die Erhöhung auf 65. Die Frauen selber sagen klar Nein.
    […]
    Wie eine aktuelle, repräsentative Erhebung nun zeigt, ist ein sehr enges Rennen zu erwarten. Demnach sagen 45 Prozent der Befragten «Ja» oder «eher Ja» zur AHV 21. Mit «Nein» oder «eher Nein» antworteten 48 Prozent; 7 Prozent sind noch unentschlossen. Dies hat das Forschungsinstitut Sotomo im Auftrag des SGB ermittelt.

    Auffällig ist, wie die Ja- und Nein-Stimmen verteilt sind. Ein tiefer Geschlechtergraben wird dabei sichtbar: Von den Frauen äussern sich nur gerade 31 Prozent positiv. 35 Prozent sagen klar «Nein», weitere 26 Prozent «eher Nein». Bei den Männern ist es genau umgekehrt. Hier liegt die Zustimmung bei 59 Prozent. Nur 35 Prozent sind dagegen.

    Anders gesagt: Die Männer sind der Ansicht, dass die Frauen künftig ebenso lange arbeiten sollen wie sie selber. Die aber wehren sich.

    «Dass die Geschlechter diese Frage unterschiedlich beurteilen, erstaunt mich nicht», sagt Kathrin Bertschy, grünliberale Nationalrätin und Co-Präsidentin der Frauenorganisation Alliance F. Die Frauen erhielten im Durchschnitt 20’000 Franken weniger Rente. Viele lehnten ein höheres Rentenalter ab, solange nicht andere Gleichstellungsschritte realisiert seien, insbesondere Lohngleichheit und bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

    Bertschy gibt allerdings zu bedenken, dass nicht die AHV für die tiefen Frauenrenten verantwortlich sei. Das Problem seien die geringeren Einkommen und vielen Teilzeitbeschäftigungen – «die in der zweiten Säule zudem noch sehr schlecht versichert sind».

    Und welche Männerorganisation kommt zu Wort um sich zu positionieren?

    • „Das Problem seien die geringeren Einkommen und vielen Teilzeitbeschäftigungen“

      Und an den dazu führenden Lebensentscheidungen tragen natürlich auch immer alles und jeder die Schuld, außer den Frauen, die sie getroffen haben… Oh Mann!!!

    • „Viele lehnten ein höheres Rentenalter ab, solange nicht andere Gleichstellungsschritte realisiert seien, insbesondere Lohngleichheit und bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie.“

      „Lohngleichheit“ – ohne das Frauen mehr bzw. genau so viel arbeiten wie Männer.
      „bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ – Also das Männer als Väter mehr Rechte bekommen und weniger diskriminiert werden?

      Sie wollen erst Einhörner, vorher gibt es kein Entgegenkommen.

    • >Und welche Männerorganisation kommt zu Wort um sich zu positionieren?
      Hier! Mein Vorschlag zwecks vorzeitigem und – nach ausführlicher und nachdrücklicher Beratung – freiwillgem Abtritt von Frauen stieß hier aber seltsamerweise nicht auf Resonanz.

      Zuerst sollte man als Beschluß festhalten: Frauen sind von Natur aus fauler als Männer.
      Mit seltenen Ausnahmen.
      Damit erklären sich auch viele andere Dinge wie z.B. Quoten und Förderungsgelder ganz von selbst, und eben auch das Mauern bezüglich gleichem Renteneintrittsalter. Wobei Frauen ja sogar länger arbeiten müßten, wegen der höheren Lebenserwartung.

  9. Ich denke ein wesentliche Problem daran ist, dass jene, die so salopp mit „Rechnungen“ zum Rentenalter um die Ecke kommen und jene, die dann darüber befinden, ob man es umsetzen sollte – also ausgerechnet unsere aktuelle Politikerriege – Menschen sind, die in ihrem ganzen Leben kumuliert wohl noch auf keinen vollständigen, üblichen Arbeitstag kämen, an dem sie gesellschaftlich wertschöpfender Erwerbstätigkeit nachgegangen sind. Wenn also diese Leute darüber debattieren, bis zu welchem Alter Erwerbstätige erwerbstätig bleiben müssten, um abschlagsfrei in Rente zu dürfen, dann ist das von so viel Praxiswissen beseelt, wie eine Diskussion zwischen Leuten, die ohne Extremitäten zur Welt gekommen sind, darüber, wie weit ein durchschnittlich trainerter Mensch laufen kann, ohne Muskelkater zu bekommen.

    Mein Vorschlag zum Sparen: Die aus Steuergeldern akqirierten Bezüge besagter Leute auf das Medianeinkommen jener, die die für ihre Alimentierung benötigten Steuern erarbeiten, zu deckeln. Und natürlich sollten für die die exakt gleichen Regularien gelten, um abschlagsfrei in den Ruhestand zu gehen. Machen sich diese Typen denn echt gar keine Gedanken, wie das bei einem fünfzigjährigen Handwerkergesellen mit einem Bruttolohn von 2300 Euro ankommt, wenn eine Horde Mittzwanziger, die im Monat über 10.000 Euro und mehrere tausend Euro Sonderzuschläge beziehen und schon nach etwas mehr als einer Legislaturperiode Anspruch auf eine Pension haben, die locker das zehnfache seines Rentenniveaus ausmacht, darüber befinden, wie lange er zu arbeiten hätte, ohne dass sie selber in ihrem Leben wohl jemals selber etwas tun werden müssen, was man ironiefrei als Arbeit bezeichnen könnte? Wundert es die echt, dass Begriffe wie Neofeudalismus immer mehr Hochkonjunktur haben?

  10. Ökonomen fordern die Rente mit 70 – um die steigenden Preise abzufedern und die Arbeit an die steigende Lebenserwartung zu koppeln. Der Wirtschaftsforscher Gunther Schnabl sagte der „Bild“: „Das Renteneintrittsalter muss steigen. Deutschland hat schon heute ein riesiges Fachkräfteproblem, Hunderttausende Stellen sind unbesetzt.“ Das führe dazu, dass unter anderem die Löhne in den nächsten Jahren kräftig steigen müssten und damit Waren und andere Leistungen noch viel teurer würden, sagte Schnabl.

    Typisches Ballspiel für „Marktismus“, „Suchtökonomie“ und wie wir uns alle in einem Hamsterrad des Ökonomismus bewegen.

    Das sogenannte „Fachkräfteproblem“ könnte ganz einfach gelöst werden, indem wir weniger konsumieren. Weniger sogenannte „Innovationen“ nachfragen etc.

    Mit weniger Produktion überflüssiger Waren bräuchten wir auch weniger Fachkräfte. Ich denke, jeder, der nicht gerade konservativ oder „liberal“ ist, weiß, daß wir viel zu viel konsumieren.

    Es ist problemlos eine Gesellschaft vorstellbar, in der alle weniger arbeiten, konsumieren und auch verdienen.

    Dazu muß man aber in der Lage sein, das System als Ganzes zu hinterfragen und dessen Pathologie zu erkennen.

    Begründet wird unser ökonomisches Hamsterrad sehr häufig damit, daß wir angeblich „konkurrenzfähig“ sein müßten, um unseren sogenannten „Wohlstand“ zu sichern. Besonders groß kann dieser Wohlstand nicht sein, wenn man sich die Obdachlosen auf den Straßen anguckt.

    In Frankreich wird genau dieselbe Diskussion geführt. Dort sagt man den Leuten ebenfalls: Wir müssen „konkurrenzfähig“ bleiben. In Großbritannien tut man das auch.

    Man stelle sich mal vor, in allen Ländern der Welt gäbe es keine Menschen mehr, die glaubten, man müsse „konkurrenzfähig“ sein.

    Man stelle sich mal vor, in allen Ländern der Welt gäbe es keine Menschen mehr, die eine Armee als sinnvoll erachten, um militärisch „konkurrenzfähig“ zu sein.

    Ich will nur die kafkaeske und paranoide Qualität dieses Lügensystems veranschaulichen.

    Warum es dieses Lügensystem gibt, erfährt man hier: http://alice-miller.com/de

    Gemeinhin antwortet man Leuten wie mir: Mag ja sein, aber du hast keinen Einfluß auf die anderen Länder. Richtig. Soll man aber deshalb immer weiter das Falsche tun, weil man davon ausgeht, daß alle anderen auch so dumm sind wie wir?

    Wer die letzten 150 Jahre betrachtet, wird feststellen müssen, daß man diese Paranoia eben doch überwinden kann, auch wenn es ein realpolitisch schwieriger Prozeß ist.

    Es wäre schon viel gewonnen, wenn immer mehr Menschen die Absurdität unserer Situation erkennen. Also die Tatsache, daß das Ökonomische, das Wachstum, die Konkurrenzfähigkeit zu einem Selbstzweck geworden sind.

    Der Markt ist nicht für die Gesellschaft da, sondern die Gesellschaft ist ein Epiphänomen des Marktes.

    Diesen Idiotenkreislauf der sogenannten Konkurrenzfähgikeit kann man am einfachsten dadurch durchbrechen, daß man seinen Konsum verringert und Produkte konsumiert, die eben nicht auf dieser Prämisse basieren, sondern sozial und ökologisch nachhaltiger sind.

    Marxistisches Theoretisieren über die Weltrevolution und das böse Kapital hilft jedenfalls nicht weiter.

    • Konsumgüter und „Innovationen“ werden zumeist importiert.

      Der Fachkräftemangel bezieht sich auf den Erhalt der Infrastruktur (z.B. Handwerker). Inzwischen kommt auch noch Güterknappheit hinzu (z.B. Baustoffe), das mindert etwas den Effekt des Fachkräftemangels. Wenn man kein Bauholz mehr bekommt, macht es auch nix wenn man keine Zimmerleute mehr findet 😀

      Das Hamsterad ist der system-inhärente Wachstumszwang. Den kann man tatsächlich (wie in den letzten 20 Jahren) über virtualisiertes Wachstum abdecken. Aber halt nicht unbegrenzt.

    • Statt marxistischem Theoretisieren hättest Du also gerne neo-marxistische Praxis?

      In der Praxis sieht das dann so aus wie in Somalia. Da warst Du früher ein einfacher Fischer, ganz ohne Leistungsdruck oder zu viel Konsum oder Konkurrenzdenken, wie Du Dir das vorstellst.

      Da kommt dann aber halt dann die sehr leistungsfähige chinesische Fischerflotte und fischt mit Grund-Schleppnetzen alles weg, was da lebt.

      Jetzt kannst Du verhungern, oder es mit Piraterie probieren. Mit Pech findet Dich dabei eine chinesische Fregatte, die haben nämlich durchaus Militär. Dann bist Du tot.

      Mit Glück findet Dich eine deutsche Fregatte, da wirst Du dann nach Hamburg geflogen, kommst 14 Monate in ein Gefängnis, was sehr viel schöner ist als das beste Hotel, was Du Dir vorstellen konntest, und zum Abendessen gibt es Fisch von der chinesischen Hochseefischerflotte. Schmeckt wie daheim. Zahlen tut das Karl-Heinz, der deswegen ja bis 70 arbeiten muss.

        • Vielleicht hat der Karl-Heinz auch einfach keine Zeit, sich zu informieren, was mit seinen Steuergeldern so angestellt wird, weil er eben den ganzen Tag arbeiten muss.
          Die neue Generation von Karl-Heinzen aber, die keine Lust mehr auf soviel Arbeit haben, muss dann definitiv dämlich gehalten werden, damit sie noch mitmacht.

    • „Das sogenannte „Fachkräfteproblem“.“

      Es gibt kein „Fachkräfteproblem“, wir haben 2 Millionen + X Arbeitslose. Die Behauptung ist Lobbyismus der Arbeitgeber, um den Staat zu nötigen, ihnen noch mehr und noch billigere Arbeitskräfte zur Verfügung zu stellen.

      “ könnte ganz einfach gelöst werden, indem wir weniger konsumieren. Weniger sogenannte „Innovationen“ nachfragen etc“

      Wovon sollen denn dann bitte alle die Leute leben, die nicht hinterm Ochsenpflug stehen, weil sie was ganz anderes gelernt haben? Die große Mehrzahl der Arbeitskräfte ist für Tätigkeiten ausgebildet, die eine entwickelte ausdifferenzierte Ökonomie voraussetzen. Auch die Landwirtschaft setzt diese übrigens voraus. Ohne diese Vorrausetzung würden die meisten Leute verhungern.

      „Mit weniger Produktion überflüssiger Waren bräuchten wir auch weniger Fachkräfte. Ich denke, jeder, der nicht gerade konservativ oder „liberal““

      oder sozial

      „ist, weiß, daß wir viel zu viel konsumieren.“

      Klippschulökonomie meets Ökofaschismus. Eure HartzIV-Opfer werden sich bedanken für die Unterstellung, dass sie „zu viel konsumieren“.

      • Anorak also sehe es von 2 Seiten. Ich kenne genug Arbeitnehmer, die man ausbeuten. Allerdings kenne ich auch viele Hilfsarbeiter, die nur einen Hebel ziehen können. Da wird dann für diese Fähigkeit ein Gehalt ab 4000 verlangt. Arbeitszeit maximal 6 Stunden. Das sind hier oft ernsthafte Forderungen ( einige selbständige in der Familie. Andererseits wurde mir trotz Berufserfshrung und Ausbildung klar gesagt, man könne mir nur Mindestlohn zahlen bei einigen AGs, meinte dann aber klar, sorry hartze ich lieber. Mein eigener Onkel meinte, er würde mir in seiner Firma auch nur Mindestlohn geben. Ja was kann er sich von Erfahrung in anderen Betrieben kaufen. Erhöhung in 10 Jahren mal. Dreht dann aber am Rad wenn ein Mitarbeiter mit Masterstudium kündigt.

    • >Es wäre schon viel gewonnen, wenn immer mehr Menschen die Absurdität unserer Situation erkennen.
      Das tun sehr viele. Diejenigen, die darauffolgend handeln, sind dann die zukünftigen Obdachlosen, die Du erwähntest.

      Es gibt eine simple Tatsache, die man sich vergegenwärtigt oder auch nicht: Es gibt im Gehirn von Menschen mal mehr, mal weniger Anteile von predatorischem Verhalten. Das läßt sich nicht ‚einfach‘ überwinden. Oder wegtherapieren. Die predatorischen Leute wollen immer mehr, und sie wollen es von Dir. Und wenn Du nicht lieferst, liefert ein Anderer, Du bist dann nutzlos und verlierst den Schutz der Gemeinschaft (die Herdenmentalität ist in unserem limbischen System auch fest verankert).
      Der Rest ist Evolution – es ist vorherbestimmt, daß die predatorischen Anteile eher überleben.

      Wenn es gelingen würde, den Anteil Predatoren wegzuzüchten oder -zuballern, könnte es besser werden.

    • Tatsächlich sind Konsumverzicht und Rentenproblematik miteinander verknüpft. Durch Konsumverzicht und kluge, finanzielle Entscheidungen benötigt man keine Rente mehr. Wer mit 36% seines Netto auskommt und den Rest spart und investiert, kann nach 11 Jahren in Rente gehen, und ohne Einbussen von seinem Vermögen leben.

      • Bist du der gleiche, der vor einem Jahr schrieb „In meiner Firma arbeitet man 40 Stunden fürs Gehalt, und danach für die Gehaltserhöhung und die Karriere.“ ?

      • Ich bin ja fuer die Rente ab 45, in meinem Falle unwiderruflich, weil ich das seit 15 Jahren so mache. Manch einer glaubt ja, die ‚Rentenproblematik‘ sei bald vorrueber, sobald die letzten Babyboomer weggestorben sind. Aber das dauert noch gut 25 Jahre, und es loest garnichts. Die einzige Loesung ist die staatliche Rente komplett abzuschaffen, inkl. der Pensionen.

      • Der einzelne mag das machen können. Aber diese einzelwirtschaftliche Betrachtungsweise ist auf volkswirtschaftlicher Ebene völlig fehl am Platz. Wir können nur konsumieren, was vorher erarbeitet wurde. Wenn statt 33(?) Jahre Lebensarbeitszeit jeder nur noch 11 Jahre arbeitet, gibt es auch nur noch ein Drittel so viele Waren wie vorher. M.a.W., unser Lebensstandard sinkt um 2/3. Ups.

        • Davon abgesehen hat natürlich das Gros der Arbeitnehmer nicht ein Nettoeinkommen, das 3fach über dem eigenen Verbrauch liegt.

          • Natürlich. _Flin_ schrieb „Wer mit 36% seines Netto auskommt…“, was den Kreis möglicher Personen stark einschränkt. Ich hatte den Kreis nur auf alle erweitert, um die volkswirtschaftliche Dimension klarer zu machen.

        • „Wenn statt 33(?) Jahre Lebensarbeitszeit jeder nur noch 11 Jahre arbeitet, gibt es auch nur noch ein Drittel so viele Waren wie vorher. M.a.W., unser Lebensstandard sinkt um 2/3. Ups.“

          Wenn die Leute, die weniger konsumieren, nicht weniger arbeiten (können), dann wird es sogar noch schlimmer, weil die gleiche Menge produziert wird, aber 2/3 (minus Investitionsquote) davon keinen Absatz finden. Ist wahrscheinlich einer der Hauptgründe, warum Japan seit den 1990ern in der wirtschaftlichen Depression steckt. Ostasiaten tendieren dazu, sehr viel zu sparen, was für eine schnelle nachholende Industrialisierung nötig* ist, danach aber zum Problem wird.

          *Wenn die Wirtschaft 10% pro Jahr wachsen soll, dann muss bei 600% des BIP an Vermögen eine Sparquote von 60% des BIP bestehen. OK Grundstücke und Co. werden automatisch wertvoller, so dass nicht gespart werden muss, um deren Wert zu erhöhen bzw. deren Wertvollerwerden einem Sparen gleichkommt, aber 40% an (sonstiger) Sparquote sind sicher nötig.

  11. Bei Neuanstellungen gibt es oft bereits bei Über-50-jährigen Vorbehalte, weil diese Arbeitnehmer vielleicht nicht mehr so flexibel und belastbar sind wie jüngere, ihnen der Schwung fehlen könnte, oder sie möglicherweise ihren Aufgaben nicht mehr gewachsen sind. (Das entspricht nicht meiner eigenen Meinung, ich beschreibe nur gängige Denkweisen.)
    Es gibt Betätigungsfelder, in denen sogar schon 30-Jährige als alt gelten.
    Auf Arbeitgeberseite sieht man entsprechend eine Ausweitung des Erwerbsalters bis 70 sehr kritisch. Man will keine „alten Leute“ mit durchziehen, sondern junge, frische, leistungsfähige Mitarbeiter. Dazu kommt, dass ältere Arbeitnehmer im Laufe ihres Berufslebens mit wachsender Berufserfahrung und Verantwortung ein höheres Einkommen erreicht haben, als der Berufsnachwuchs (der inzwischen aber das Gleiche schafft). Sie sind also einfach zu teuer für das, was sie noch leisten können.

      • Ich unkte schon vor Jahren, es wird irgendwann keine Rente mehr geben, sondern stattdessen zahlt der Staat Unternehmen Geld für die Anschaffung von Blechsärgen, die sie jedem Angestellten ab einem gewissen Alter oder körperlichen Zustand direkt neben den Stuhl stellen, damit er dort ganz praktisch reinplumpsen kann, wenn es soweit ist.

        Eventuell lassen sich Arbeitgeberverbände noch gerichtliche Freigabe erteilen, Mitarbeiter posthum abmahnen zu können, wenn sie zur falschen Seite vom Stuhl gefallen sind… 😉

  12. Das dürfte ein spezifisch deutsches Problem sein. Der linke Präsidentschaftskandidart Melonchon in Frankreich schlug eine Senkung des Rentenalters auf 60 Jahre vor. In den meisten südeuropäischen Ländern ist es deutlich geringer als bei uns. In Südamerika ebenso, in Kolumbien gehen Polizisten z.B. mit 50 in Rente, Frauen sowieso deutlich früher als Männer in ganz Südamerika (wobei man natürlich bedenken muss dass das Niveau wesentlich niedriger ist. In Kolumbien bekommen überhaupt nur 30% der Menschen eine Rente, der Rest muss sich auf seine Familie verlassen).

    Schon die Eingliederung der DDR-Rentern in das System durften ja die Beitragszahler alleine stemmen, ohne dass Beamte oder Selbstsändige einen Beitrag leisten mussten.

  13. Wo leben die denn?
    Wir befinden uns in einer Jahrtausendpandemie und dann auch noch mitten im Krieg. Die jungen Leute sind die „letzte Generation“. Die paar Übrigen werden vom Klimawandel getötet.
    Und die reden von alternder Bevölkerung?
    Passt irgendwie nicht.

    In Wirklichkeit modellieren die sich ihre Haushalts- und Rentenkassenzahlen neu, damit wieder alles dufte aussieht und keiner merkt, wie wir abrauchen durch angstgetriebenen produktiven, innovativen und gesellschaftlichen Stillstand.

    Mich wundert, dass sie noch nicht das Fass der verhaltensabhängigen Rentenpunkte aufgemacht haben: Jeder Säugling bekommt sein Smart Citizen Wallet, in dem er für vorbildliches Verhalten Punkte bekommt, die er für die Rente ansammelt.
    Wer also vegan-feministisch lebt und stets ein ÖPNV-Abo am Laufen hatte, wer regelmäßig seine Termine auf der Impfstraße eingehalten und auf Twitter oder in seinen E-Mails durchgängig die Mehrheitsmeinung vertreten hat, dem soll es auch später an nichts fehlen. Zehn Likes für einen Tagesthemen-Kommentar bringen auch schon einen Punkt.
    Das ist sehr einfach, transparent und gerecht.

  14. „Rente mit 70 – Wären ja auch nur 3 Jahre mehr als jetzt schon.“

    Oh Mann, @Christian, man merkt, dass Du Anwalt bist. Und ich habe den starken Verdacht, dass in Deiner Familie auch sonst nur Akademiker und Schreibtischtäter waren.

    Menschen, die körperlich arbeiten, machen spätestens so ab 60 die Erfahrung, dass die Arbeit immer mehr zur Qual wird. Der Körper kann einfach nicht mehr so viel leisten. Das gilt sogar für vergleichsweise leichte Berufe. Arbeite mal acht Stunden an einer Briefsortiermaschine, meine Tante hat es bis zur Rente gemacht und davon erzählt, wie es ihr immer schwerer fiel. Die Schreiner unter meinen Verwandten hatten das Glück, sich als Selbständige langsam aus dem Job zurückziehen zu können. Und selbst als Verkäufer ist es kein Zuckerschlecken, mit 65 noch acht Stunden am Stück zu stehen.

    Rente mit 67? Mit 70? Könnt ihr Anwälte gerne machen. Aber lasst normale Leute mit solchen Horrorfantasien in Ruhe, ihr habt keine Ahnung, wie deren Welt aussieht. Wie zum Beleg:

    „Ein Mann, der die 65 erreicht hat, lebt gegenwärtig noch durchschnittlich 17,92 Jahre eine Frau mit 65 noch 21,12 Jahre“

    Wenn einer nichts hat und der andere 10 Mio. €, sind im Durchschnitt beide Millionär. Zur Info: Die (Rest-)Lebenserwartung von Maurern und Anwälten unterscheidet sich um Jahre. Wer länger lebt, kann sich jeder selber denken.

    • „Rente mit 70 – Wären ja auch nur 3 Jahre mehr als jetzt schon.“

      Mitunter vergesse ich, dass sich ein sarkastischer Ton im geschriebenen nicht so gut rüberbringen lässt. Ich habe tatsächlich auch keine Lust bis 70 arbeiten zu müssen, schreibtisch oder nicht.

          • Ach Mensch^^
            Für die Nichtklicker, der Blogeigner schrub dort:

            „genau, jedes Geschlecht sollte den gleichen prozentualen Anteil der durchschnittlichen Lebenszeit dieses Geschlechts in Rente sein. Also Rentenbeginn für Frauen hoch oder für Männer runter“

            Zu gern wüsst ich, wer von den Maskus sich dieser Idee wiedersetzen würde (Befürworter haben sich ja hier schon zu Wort gemeldet)

          • Ich hab auch schon den Vorschlag gelesen, als Ausgleich für die niedrigere Lebenserwartung der Männer allen Frauen ärztliche Behandlung so lange zu verweigern bis die statistischen Lebenserwartungen angeglichen sind.

            Solche Ideen sind natürlich nicht ernst gemeint, sondern ironische Spiegelung der feministischen Übung, für jede tatsächliche oder gelogene „Frauenbenachteiligung“ eine entsprechende Männerbenachteiligung zu fordern. S. „Gender Pay Gap“ usw.

          • Welche Männerbenachteiligungen werden denn im Zusammenhang mit dem GPG gefordert?

            Um Euch zu spiegeln: eine um 3,2 Jahre geringere, statistische Lebenserwartung ist völlig irrelevant. Zumal sich dieser Wert nochmal nivelliert, wenn man ihn um Faktoren wie bspw. Alkohol-& Nikotin- (bzw. allgemein Drogen-)Konsum, Übergewicht & fehlende Vorsorgeuntersuchungen etc. bereinigt.

            Regelmäßig ein Kasten Bier pro Woche kostet den individuellen Mann schon etwa 4-5 Jahre seiner Lebenszeit.
            To whom it may concern.

          • „Um Euch zu spiegeln: eine um 3,2 Jahre geringere, statistische Lebenserwartung ist völlig irrelevant. Zumal sich dieser Wert nochmal nivelliert, wenn man ihn um Faktoren wie bspw. Alkohol-& Nikotin- (bzw. allgemein Drogen-)Konsum, Übergewicht & fehlende Vorsorgeuntersuchungen etc. bereinigt.“

            Und um höhere Arbeitsbelastung, Tode durch Arbeitsunfälle, Suizid…

            Aber sicher alles Themen, über die man genauso schweigen würde, wenn davon zu 75 bis 95 % Frauen betroffen wären… 😉

          • @Semi „Welche Männerbenachteiligungen werden denn im Zusammenhang mit dem GPG gefordert?“

            ZB eine „Männersteuer“, höhere Preise für Männer in Restaurants usw.

            https://sverigesradio.se/artikel/482197
            https://indianexpress.com/article/lifestyle/food-wine/handsome-her-vegan-cage-melbourne-ask-men-to-pay-a-surcharge-of-18-per-cent-4784091/

            „Um Euch zu spiegeln: eine um 3,2 Jahre geringere, statistische Lebenserwartung ist völlig irrelevant.“

            Eine ironische Spiegelung nochmal zu spiegeln deutet auf mangelndes Verständnis des Arguments hin.

            „Zumal sich dieser Wert nochmal nivelliert, wenn man ihn um Faktoren wie bspw. Alkohol-& Nikotin- (bzw. allgemein Drogen-)Konsum, Übergewicht & fehlende Vorsorgeuntersuchungen etc. bereinigt.“

            Vielleicht hast du das Argument ja doch verstanden.

            Frauen verdienen weniger, weil sie weniger arbeiten. Das ist gerecht und bedarf keiner Änderung.

          • Schweden 2004… Mensch, da biste aber tief ins Archiv abgetaucht.
            Muss echt weh getan haben, dass Du das 18 Jahre später noch erinnerst^^

            „Eine ironische Spiegelung nochmal zu spiegeln“

            Die Bereinigungsexzesse des GPG sind keineswegs ironisch gemeint.

            „Frauen verdienen weniger, weil sie weniger arbeiten. Das ist gerecht und bedarf keiner Änderung.“

            Schon mal gehört, dass Männer in Teilzeitjobs teilweise schlechter entlohnt werden als ihre weiblichen Counterparts? Erklärung?

          • „Schon mal gehört, dass Männer in Teilzeitjobs teilweise schlechter entlohnt werden als ihre weiblichen Counterparts? Erklärung?“

            — Männer mit hoher Agreeableness, gepaart mit deutlich reduzierter Hilfsbereitschaft/Empathie der anderen Seite(n).

          • @Semi „Die Bereinigungsexzesse des GPG sind keineswegs ironisch gemeint.“

            Ja ich weiß dass es im Feminismus keine Ironie gibt. Es gibt aber Logikdefizite: Wenn ich fordere, Frauen rententechnisch zu benachteiligen oder früher sterben zu lassen, ist das nicht ernst gemeint, sondern Satire auf die feministische Doppelmoral. Natürlich möchte ich Geschlechterblindheit in allen gesellschaftlichen Bereichen.

            Aber Feministen fordern Männerbenachteiligung wo sie gehen und stehen, „begründet“ mit (selten) realer, (oft) gelogener „Frauenbenachteiligung“. Aber Männer institutionell zu benachteiligen ist so oder so nicht legitim, auch nicht als Ausgleich für tatsächliche Frauennachteile. Weil das Kollektivschulddenken ist, und weil die Einrichtung einer neuen DIskriminierung kein geeignetes Mittel ist, eine alte zu beseitigen, sondern alles nur noch schlimmer macht.

            Die feministische Doppelmoral ist aber anscheinend so tief verwurzelt dass ihr sie nichtmal bemerkt wenn man sie euch mit dem Holzhammer appliziert.

            „Frauen verdienen weniger, weil sie weniger arbeiten. Das ist gerecht und bedarf keiner Änderung.“

            „Schon mal gehört, dass Männer in Teilzeitjobs teilweise schlechter entlohnt werden als ihre weiblichen Counterparts? Erklärung?“

            Nein hab ich noch nichts von gehört und habe deswegen auch keine Erklärung für ein Phänomen dessen Existenz ich bezweifle. Kann es sein dass du vom Thema ablenkst, oder ist wieder feministisches Logikdefizit am Werk?

          • „„Schon mal gehört, dass Männer in Teilzeitjobs teilweise schlechter entlohnt werden als ihre weiblichen Counterparts? Erklärung?“

            Nein hab ich noch nichts von gehört und habe deswegen auch keine Erklärung für ein Phänomen dessen Existenz ich bezweifle.“

            https://allesevolution.wordpress.com/2018/08/07/maenner-die-teilzeit-arbeiten-verdienen-weniger-als-frauen-die-in-teilzeit-arbeiten/

            Zunächst einmal zeigt sich, dass der unerklärte Teil von der Konstante dominiert wird. Mit 68,1 log-Punkten ist die Konstante größer als die bereinigte Lücke insgesamt mit 23,3 log-Punkten. Das „Gegengewicht“ zur Konstante bilden eine Reihe von Faktoren, für die Frauen günstigere Bewertungen als Männer erhalten. Zugunsten von Frauen und damit mindernd auf die Einkommenslücke wirkt beispielsweise eine weniger nachteilige Bewertung von Teilzeit (im Vergleich zu Vollzeit) bei Frauen als bei Männern (- 3,9 log-Punkte).

        • Wenn es ein unterschiedliches Renteneintrittsalter gibt, dann ist es für Frauen niedriger. Das ist nach heutigem Stand so, in der Schweiz, in Polen, Österreich, GB, Italien, Ungarn, Türkei, Tschechien, Litauen und Slowenien. Findest du das gerecht?

          Würdest du als Feministin dafür kämpfen das dieses Renteneintrittsalter angeglichen wird? Die Feministinnen in der Schweiz sind z.B. dagegen, wenig überraschend. Kritisierst du das?

          • Also wenn ich das richtig sehe, haben die meisten Länder auf dieser Liste zumindest schonmal den Zeithorizont bestimmt innerhalb dessen das Renteneintrittsalter von Frauen dem der Männer angeglichen wird. Die Schweiz bspw. tut sich noch schwer damit (da geht es um 1 Jahr Unterschied)…

            Nur lädt das ja zu der Frage ein, warum die stark mehrheitlich bzw. sogar ausschließlich männlich besetzten Parlamente das mal so entschieden hatten.

            Ohne es belegen zu können, würde ich vermuten, dass diverse sagen wir mal lebenspraktische Überlegungen mitreinspielten.

            Einmal der Umstand, dass Frauen in Beziehungen i.d.R. der jüngere Part sind und so mehr (oder überhaupt) Zeit für den gemeinsamen Ruhestand blieb (also im Idealfall kein „Umlernen“ von Geschlechterrollen nötig wurde, weil sie weiter den Haushalt versorgte & Essen bereitete etc.).

            Länder wie Italien stehen im Ruf legendär schlechter (Klein-)Kinderbetreuungsangebote, da spart der Staat womöglich unterm Strich sogar Einiges, wenn er sich auf die (theoretisch frühverrentete) „nonni“ verlässt. Ähnliches könnte auch für die Altenpflege gelten.

            Aber um auf Deine Frage zurückzukommen:
            ich persönlich trete ein fürs BGE und damit so gesehen auch für die Einheitsrente/-Pension. An einem System, das ich – wie bei uns – im Kern falsch finde, doktor ich nichtmal hypothetisch rum.

          • „ich persönlich trete ein fürs BGE und damit so gesehen auch für die Einheitsrente/-Pension.“

            Was Rente angeht, wird dies wohl auch so kommen. Alleine durch die normative Kraft des Faktischen (Einbruch der Wertschöpfung durch die Transformation der Wirtschaft und der demographische Wandel). Additive Rentenleistungen (Zusatzrente, betriebliche Altersversorgung etc) wären dann individuell zu organisieren und unterlägen vollständig dem Spekulationsrisiko (falsch angelegte Einzahlungen -> Totalverlust -> dumm gelaufen).

            Einheitspension dürfte dagegen schwierig werden. Die Besserstellung der Berufsbeamten dient ja hauptsächlich dazu, die Beamtenschaft loyal zum Staat zu stellen. Sozusagen als stabilisierender Faktor systemrelevant. Ein derartiger Bruch in der Beziehung Staat-Beamte(r) würde diese Loyalität zerstören.

          • @Semi
            „Nur lädt das ja zu der Frage ein, warum die stark mehrheitlich bzw. sogar ausschließlich männlich besetzten Parlamente das mal so entschieden hatten.“

            Vielleicht, weil Männer keinen positiven Ingroup-Bias haben? Nur so eine Idee…

          • „Vielleicht, weil Männer keinen positiven Ingroup-Bias haben? Nur so eine Idee…“

            Jo! Und darum ist es ja so wichtig und ganz sicher sozial hochgradig gesund, dass wir den Anteil der männlichen Abgeordneten weiter senken, die keinen männlichen Ingroup Bias haben und sogar eher pro Frauen sind, und diese ersetzen durch weibliche, durch und durch feministisch ideologisierte weibliche Abgeordnete, die radikal einseitig ausschließlich Politik nur für Frauen und oft auch klar gegen Männer machen.

            What could possibly go wrong?!

          • „Nur lädt das ja zu der Frage ein, warum die stark mehrheitlich bzw. sogar ausschließlich männlich besetzten Parlamente das mal so entschieden hatten.“

            Weil wir entgegen feministischer Folklore kein „Patriarchat“ haben, sondern das „Frauen sind edel, hilfreich und schwach“-Syndrom. Feministen wenden insofern doppelte Standards an, wenn sie die negativen Folgen dieses Syndroms bekämpfen, aber die angenehmen beibehalten wollen.

            https://en.wikipedia.org/wiki/Women-are-wonderful_effect

  15. Wie das andere hinbekommen? Indem alle Gehaltsempfänger einzahlen müssen und sich nicht jeder Besserverdienende oder Beamte rausfält. Verstehe ich bis heute nicht warum z.B. Anwälte eine eigene Rentenkasse haben.

    • Weil erst die anwaltliche Versorgung da war und später eine Versorgung für die eingeführt wurde, die keine hatten (nach dem Krieg, Umlagesystem).

      Die Versorgungswerke einiger Stände waren, wie die private Krankenversicherung, vor den gesetzlichen Einrichtungen vorhanden und wurden einfach stehen gelassen – vermutlich aus verschiedenen Gründen, von denen einer auch Lobbyarbeit war. Ein anderer die Entschädigungen, die fällig geworden wären. Und dieses ältere System gibt es heute noch.

  16. Bei mir hatten fast alle über 40 einen Bandscheibenvorfall und mussten operiert werden.
    Wie das bis 70 dann funktionieren soll, kann ich mir nicht vorstellen (vorallem in Vollzeit, von hinterher durchschnittlich 1800Brutto im Monat).
    Weniger Nettoempfänger ins Land holen und mehr Familien gründen wäre sicherlich eine alternative Lösung

  17. Ich glaube nicht, dass der Anstieg der Lebenserwartung ein Fortschritt ist, wenn er dazu führt, dass Menschen einen immer größeren Teil ihrer genießbaren Lebenszeit verkaufen müssen, um am Ende noch jahrelang in einem Pflegeheim zu vegetieren und monatlich 3500 euro zu verpulvern, ohne irgendetwas davon zu haben.

    Ich persönlich würde gerne unterschreiben, dass ich Suizid begehe, sobald ich pflegebedürftig werde, wenn ich dafür mit 60 abschlagsfrei in Rente gehen kann. Diese zwanghafte Idee, so lange wie möglich leben zu müssen, unter völliger Missachtung der Lebensqualität, ist aus meiner Sicht ein Irrtum, den wir dem Christentum verdanken.

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