Selbermach Mittwoch

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110 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch

  1. Weiße haben die Macht, also darf man sie schlechter als Farbige behandeln. Diese Diskussion würde ich gerne weiterführen, zuletzt sagte ich:

    Gewalt kann sowohl in einem Kontext der Macht als auch der Machtlosigkeit eingesetzt werden.

    Ein Mann, der häuslich gewalttätig gegen seine Frau wird, tut dies ohne Macht, da sie Hilfe rufen kann, woraufhin er in seine Schranken verwiesen wird. Wird hingegen sie gegen ihn gewalttätig, übt sie auch Macht aus, da er nicht um Hilfe rufen kann, bzw. wenn er es tut, nimmt die Polizei eher ihn mit als den vermeintlichen Täter, was sie ganz genau weiß: „Ruf doch die Polizei, die glauben dir eh nicht!“

      • @YX @wan @Matze

        Der ganze Schmutz, der sich in Twitter ergießt hat eine einzige Aufgabe: nehme ein soziales Problem, dem man sich nicht stellen mag oder das man frei erfunden hat und verwandle es in ein x-isches, das sich in diese idiotische „Theorie“ einordnen lässt.

        YX: „Die Weißen haben sie, die Macht, und die PoC nicht.“

        „Die Weißen“ als Gruppe/Kollektiv existieren nicht.
        Um so weiter entfernt von den USA, desto alberner diese „Theorie“.
        Wie idiotisch die Definition von „Rassismus“ ist, hat man im hiesigen Bereich bereits insofern anerkannt, als nun Menschen mit polnischem und russischem Hintergrund in Deutschland auf einmal als „Rasse“ gelten. „Osteuropäisch“ ist eine eigene „Rasse“ /facepalm. (vgl. „Rassistische Realitäten“, einer „Studie“ der Scharlatanin Fourakan)
        Sie sind eine eigene „Rasse“, weil sie „rassifiziert“ werden – was bedeutet, die „Rassifizierung“ hat mit der Hautfarbe nichts zu tun.

        In dieser „Studie“ kann man auch gut das Ergebnis von Indoktrination in den sozialen Medien erkennen, welches wir seitens des „Feminismus“ bereits kennen: entgegen der Erwartung, es würde Erfahrungen von „Sexismus und Rassismus“ mit dem Lebensalter zunehmen, nimmt diese mit dem Alter ab.
        Das hat mit der Tatsache zu tun, a. es wird in Umfragen nicht abgefragt, wie eigentlich die objektive und subjektive DEFINITION von Sexismus und Rassismus ist.
        Es gibt nämlich keine.
        Wonach also b. die Definition dessen, was man abfragt der Mode (u.a. von „Twitter“) unterliegt.
        Was auf „Twitter“ als „Rassismus“ definiert wird ist das, was als „Rassismus“ gilt.
        Da sich mehr junge Menschen in den sozialen Medien aufhalten, sind diese für „rassistische/sexistische Erfahrungen sensibilisiert“ – was anders herum heißt, die nehmen etwas als „Rassismus/Sexismus“ wahr, was niemand außer ihnen als „rassistisch/sexistisch“ wahrnehmen würde.

        Ebenso, wie man „Rasse“ völlig subjektivistisch konstruiert, als würde man als „Rasse“ konstruiert oder „gelesen“ werden, sind „rassistische Handlungen“ etwas, was man als Vergehen gegen dieses Konstrukt ansieht.
        Das hat mit Wissenschaft nichts zu tun, sondern mit Ausverkauf der Wissenschaft und Opportunismus.

        • Der Schmutz ist doch nicht auf Twitter entstanden, sondern in den feministischen Gender- und Frauenstudiengängen. Die haben erst eine Pseudo-Theorie als Grundgerüst erschaffen, völlig unbelegt und an den Haaren herbeigezogen, und erst dadurch kommen solche Vollidioten, wie diese Bsihop, auf die Idee, dass das was sie da schreiben irgendwie normal und selbstverständlich ist und nicht absurd-dummer Rassismus. Vielen wird das an die Universitäten beigebracht. Die kommen nicht alle von alleine darauf das es keinen Sexismus gegen Männer oder Rassismus gegen Weiße gibt.

          • Ja klar, aber „Twitter“ ist der Multiplikator dieser Idiotie, die sich nur so lange hat halten können, weil man den Reduktionismus von „Twitter“ als „Produzent von Theorie“ akzeptiert hat.

            Die Verblödung in den Universitäten ging der Vermittlung von Verblödung voraus. Es gab erst die „Bologna-Reform“ und dann gab es Twitter und nicht anders herum.

            Das angemessene Format für die Artikulation von „Theorien“ ist Twitter, weil man vorher die „Theorien“ auf das Format von „Twitter“ reduziert hat.
            Was wiederum auf diejenigen verweist, die durch ihre „Ausbildung“ nicht mehr in der Lage sind, irgendetwas jenseits von „Twitter“ als „Theorie“ zu begreifen.

            „Verblödung“ ist eine nach unten gerichtete Spirale, an denen alle teilnehmen müssen, die an „Verblödung“ teilnehmen möchten.
            Matze, es gibt nicht einen oder zwei Flügel, die bei diesem „dumbing down“ verlieren werden – wir werden ALLE verlieren.

          • Crumar wird es nicht gelingen, davon abzulenken, dass es linke Theorie und Praxis seit Marx ist, die zu diesem Schmutz geführt hat.

          • ^^ Und Adrian wird es nicht leugnen können, daß spätestens seit Axel Springer Konservative und „Liberale“ immer wieder zu billigsten Erklärungsmustern greifen, um ihre eigene Verblendung aufrechtzuerhalten.

            Karl Marx ist 150 Jahre her. Wo genau liegt die Verbindung zu heutiger Twitter-Grütze? Und wo haben all die Reichsbürger, Klimaleugner und so weiter ihr Gedankengut her? Von Friedrich Nietzsche?

            Der ist an allem schuld!

            Und Martin Luther ist am Dreißigjährigen Krieg schuld.

            Transparenzhinweis: Adrian ist ein Nutzer hier, der hauptsächlich durch zynischen Neoliberalismus und das damit verbundene paranoide Weltbild auffällt. Es gibt einiges an Marx zu kritisieren. Er hat aber auch viel Richtiges gesagt oder zumindest Halbrichtiges. Und seine Gedanken haben mit den Perversitäten seiner Zeit zu tun, als Arbeiter systematisch ausgebeutet wurden. 70-Stunden-Wochen waren damals normal, oder mehr.

            Neoliberale Paranoia zeigt sich darin, daß man zwanghaft versucht, irgendeine Verbindung um 16 Ecken zu Karl Marx hinzukriegen. So funktionieren alle Ideologien. Bei Hitler führten letztlich auch alle Wege zum Weltjudentum.

            Ist schon peinlich.

            Adrian, ich wünsche dir, daß du irgendwann mal aus deiner Umnachtung finden wirst.

            Mehr dazu hier: http://alice-miller.com/de

      • Interessant: Anscheinend wurde er aus DE bei Twitter gemeldet (hihi, wer von Euch war das?)

        I got cornstarched critters upset all the way in Germany over this tweet. You would think with their history of ethnic cleansing and mass murder of people they didn’t deem to be part of the ‘Aryan race,’ they’d agree with me about the wickedness of whiteness. pic.twitter.com/5vkz19olPC— Bishop Talbert Swan (@TalbertSwan) May 17, 2022

        https://platform.twitter.com/widgets.js

        Und Twitter fand die Äußerung völlig unbedenklich. Ich übrigens auch, niemand muss Weiße für ihre globale Kulturdominanz lobpreisen.

        Allerdings sehe ich Meinungsfreiheit symmetrisch und auf einer Läster- und Tratsch-Plattform wie Twitter kann sich niemand auf Machtverhältnisse als Begründung für Ungleichbehandlung berufen.

        • Hihi, jaja, die bösen Deutschen. Und ihm fehlt es an den kognitiven Fähigkeiten mal zu abstrahieren, dass das, was er da von sich gibt, ziemlich deckungsgleich ist mit dem, was er sich da aus der deutschen Geschichte zieht und uns vorhält, als Grund, doch gerade als Deutsche auf seiner Seite zu sein, nur halt mit geänderten Gruppen. Vielleicht ist es ja gerade unsere Geschichte, die uns deinen rassistischen Scheiß ablehnen lässt, Tally?! Nur mal so ein Gedanke als Vorlage zur Selbstreflexion… 😉

          • Selbstreflexion ist auf Twitter so selten wie Wasser in der Wüste. Im wesentlichen ist es eine Plattform um spontanen Emotionen auszukotzen und durch Rückmeldungen sich seiner eigenen Existenz zu vergewissern 😀

            Aber wenn es denn schon so populär ist und so viele nicht nur kotzen sondern auch noch die Kotze der anderen lesen und bewerten mögen, sollten alle kotzen dürfen 😉

            Eigentlich würde dies zu einem schnellen Patt führen. Ein Diskurs ala Kindergarten „Du doof“ „Selber doof“. Das kritische Element ist die Eskalationsfähigkeit. Also – um beim Kindergarten zu bleiben – wie man verhindert, dass der Diskurs in eine Massenschlägerei führt…

  2. https://www.badische-zeitung.de/das-goettinger-oben-ohne-schwimmen-sorgt-fuer-diskussionen
    “Das Göttinger Oben-ohne-Schwimmen sorgt für Diskussionen

    Von Mia Bucher (dpa)

    Seit Anfang Mai dürfen in Göttingen Frauen oben ohne ins Schwimmbad – vorerst nur an Wochenenden. Eine Bewegung fordert Geschlechtergerechtigkeit und die Entsexualisierung des weiblichen Körpers.
    Oben ohne dürfen sich im Schwimmbad meist nur Männer zeigen. In Göttingen hat sich das jetzt geändert: Seit dem 1. Mai dürfen sich in den vier städtischen Schwimmbädern alle Menschen obenrum freimachen. Befürwortern der neuen Regelung geht es um weit mehr als um den Spaß am Nacktbaden. […]“

    Kommentar darunter:
    „Initiiert wurde die Neuregelung von Mina Berger und dem feministischen Göttinger Bündnis „Gleiche Brust für alle“.“

    Das hätte ich mir denken können, aus dieser Ecke kommt nie etwas gescheites. Meist Männerhass, vor allem gegen ältere Semester mit weißer Hautfarbe. Die blicken es nicht, daß zwischen einem männlichen freien Oberkörper und freigelegten weiblichen Brüsten ein riesiger Unterschied klafft. Letztere sind sekundäre Geschlechtsmerkmale mit auf Männer sexuell erregender Wirkung. Aber diese Pfeifen wollen die Natur mal wieder auf den Kopf stellen.

    Von solcher Kritik ist ein dpa Beitrag einer Journalistin natürlich weit entfernt. Stattdessen wird die Ungerechtigkeit der letzten 100 Jahre heraufbeschworen.
    “Schon im vergangenen Jahrhundert wurde Frauen per Regelung vorgeschrieben, wie sie sich beim Baden zu kleiden haben. Der sogenannte Zwickelerlass von 1932 besagte, dass Frauen nur dann öffentlich baden durften, wenn sie einen Badeanzug trugen, der Brust und Leib an der Vorderseite des Oberkörpers vollständig bedeckte und unter den Armen fest anlag. In den 50er- und 60er-Jahren gab es Bikini-Verbote in Bädern oder an Stränden, die erst im Zuge der Studentenbewegung und der damit einhergehenden sexuellen Befreiung aufgehoben wurden. 90 Jahre später fallen nun zumindest in Göttinger Bädern an Wochenenden (fast) alle Hüllen.“

    Klar, Männern wurde niemals in der Geschichte Badekleidung auferzwungen. Zu reformpädagogischen Zeiten war es üblich nackt durch die Gegend zu laufen und Kinder konnte lange gemischtgeschlechtlich nackt schwimmen, was auch in der Sowjet Union bzw. im Sozialismus kein Problem darstellte.
    Nur zur Erinnerung zum Thema weibliche Brust: #aufschrei bereitete Reiner Brüderle den politischen Abgang und brachte die FDP in Schieflage, weil eine Journalistende mit gut gefüllter Bluse ihn Nachts an der Bar anmachte. Je nach Gusto erscheint die weibliche Brust also als Waffe gegen Männer oder als Freiheitsobjekt.

    Kann mir jemand vielleicht den aufkommenden Frauenhass erklären?

    • „Entsexualisierung des weiblichen Körpers“

      Also sind Kommentare über Titten und Frauenpopos nun ähnlich einzuordnen wie Kommentare über fettiges Haar?

      Bei einer kompletten Entsexualisierung des weiblichen Körpers werden sich viele Frauen beschweren. Sie verlieren dadurch viele Vorteile.
      Aber ich verstehe schon. Männer sollen den weiblichen Körper immer nur dann sexualisieren, wenn die jeweilige Frauen das gerade will und ohne das sie irgendwas sagen muss.

    • „Zu reformpädagogischen Zeiten war es üblich nackt durch die Gegend zu laufen und Kinder konnte lange gemischtgeschlechtlich nackt schwimmen, was auch in der Sowjet Union bzw. im Sozialismus kein Problem darstellte.“

      Dass es immer und überall „kein Problem“ darstellte, glaube ich jetzt nicht. Aber es stimmt schon, es gibt genug Gegenbeispiele.

      These meinerseits: Überall wo der weibliche Körper einen bedeutsamen monetarisierbaren Wert darstellt (egal ob für die Frau selber oder ihre Sippe), da ist auch die Präsentation desselben gesellschaftlich strikt(er) reguliert.

      Insofern spiegelt auch die Liberalisierung der Kleiderordnung in der Aussenwelt der letzten 50 Jahre den Wertverlust des weiblichen Körpers wieder

  3. https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.sexualisierte-gewalt-in-stuttgart-mit-kreide-und-heftigen-geschichten-gegen-catcalling.4de63888-6d48-4833-8bca-ae7f70f4255a.html

    “Vom „hey Süße“ bis zur angedrohten Vergewaltigung – auf der Straße, im Park oder im Einkaufcenter: Vor allem Frauen erleben im öffentlichen Raum sogenanntes Catcalling, also anzügliches und belästigendes Rufen oder Pfeifen, das meist von Männern ausgeht. Dagegen engagiert sich die Stuttgarter Gruppe Catcalls of Stuttgart mit Straßenkreide. Typische Fälle und Sprüche schreiben Aktivistinnen wie die 21 Jahre alte Maya Dempf auf die Straße, machen ein Foto davon und stellen es auf Instagram. Die Idee dazu kam aus anderen Städten, vergleichbare Kreide-Aktionen und Accounts gibt es vielerorts.
    „Damit wollen wir den Raum zurückerobern und auf das Problem aufmerksam machen“, sagt sie. Seit einigen Monaten engagiert sich die Studentin nun in der Gruppe. Sie wollte sich selbst gegen das Problem engagieren, problematische Erfahrungen musste sie, wie fast alle Frauen, die sie kennt, selbst schon machen. „Das begleitet einen überall“, sagt Dempf. Sie selbst meidet inzwischen manche Orte, wie beispielsweise den Wasen oder bestimmte Clubs, doch theoretisch könne einem das an fast jedem Platz passieren, meint die Studentin.
    Entsprechend öffentlichkeitswirksam hat Catcalls of Stuttgart auch zuletzt auf viel besuchten Straßen und Plätzen die Erfahrungen vieler Frauen vermerkt. Es sind üble Sätze, wie „Blas mir einen“ oder „Ihr braucht Schwanz“, die nun etwa auf der Königstraße plakativ mit dem Aufruf, solche Belästigung zu stoppen, stehen. „So sind Menschen dazu gezwungen, darüber nachzudenken“, erklärt Maya Dempf die Aktionen der Gruppe. Auch wenn meist weiblich gelesene Menschen von solchen Angriffen betroffen sind, ist es der Aktivistin wichtig, auch Männer anzusprechen. Schließlich gebe es auch Männer, die sexualisierte Gewalt erfahren mussten.
    In anderen Ländern sei das sogenannte Catcalling strafbar, entsprechende Gesetze brauche es auch in Deutschland, erklärt Maya Dempf. „Mit Komplimenten hat das nichts zu tun, das ist sexualisierte Belästigung“, sagt sie. Neben Gesetzen sei aber das gesellschaftliche Umdenken wichtig. Dempf erklärt, das sogenannte Catcalling sei Teil einer Rape Cultur (von englisch rape „Vergewaltigung“, und culture „Kultur“), die sexualisierte Gewalt normalisiere. Das sogenannte Catcalling sei Teil dieser Kultur. Auch künftig will die Gruppe deshalb mit ihren Messages auf das Thema aufmerksam machen.“

    Gute Idee, sofort umsetzen bitte https://twitter.com/ordnas/status/1314563334088396801

    https://pbs.twimg.com/media/Ej5EYKFWoAA34jM?format=jpg&name=large

    • Eine Bekannte hat sich mal bei mir beschwert, dass ihr noch nie einer hinterhergepfiffen habe: „Was ist bloß los mit euch Kerlen?“

      Man ist schwer geistesgestört, wenn man meint, wir lebten in einer Kultur, die sex. Gewalt normalisiere. Und fährt auf’s schamloseste eine Opferstrategie. Und „Hey Süße“ ist ein Problem? Das ist ein Ausdruck der Zuneigung. Was die mich alle anwidern.

      Rape-Culture

      • Im Gegenzug zu männlichen Hinterherpfeifen etc. würde ich als Begriff für ungewollte weibliche Anmache gegen Männer im öffentlichen Raum „optische Aggression“ vorschlagen.

    • Ich unterstütze inzwischen jede Aktion, die zur Folge hat, dass Männer Frauen nach Kräften aus dem Weg gehen, solange das soziale Umfeld nicht klar ist (z.B. weil ein gemeinsamer Bekannter einander vorgestellt hat).
      Ich sehe nicht, was sonst dazu führen sollte, dass Frauen sich aktiv gegen Feminismus wenden.

      • Das wird nichts Positives bringen, dafür würden die autochtonen Deutschen beschleunigt ihrem Ende entgegensehen (bei den anderen Ethnien ist Feminismus ja eher selten ein Problem).

        Selbst wenn die meisten Frauen sich gegen Feminismus wenden würden (ich wette die verstehen oft schon das Problem nicht, weil sie nicht hier lesen), bleiben die Schreihälse in den Redaktionen erhalten und auch bei Twitter bekommt immer noch diejenige die größte Aufmerksamkeit, die am weitesten das Maul aufreißt.

        Entzweiung verstärkt die Anfälligkeit für Propaganda sogar. Falls eine solche Entzweiung überhaupt stattfindet, es wird mit Sicherheit immer genug Männerangebot auf Tinder geben…

        Ich plädiere für eine Positivselektion, lasst die Verrückten aussterben und befruchtet die Vernünftigen. Immerhin wisst ihr (im Ggs. zu Otto-Normalo-Mann) so ungefähr, auf was ihr achten müsst

    • „Damit wollen wir den Raum zurückerobern und auf das Problem aufmerksam machen“

      „Zurückerobern“ – das impliziert dieser Raum gehört mal ihnen.

  4. “Es sind schwere Vorwürfe: Von physischer wie psychischer Überlastung ist die Rede, von institutioneller Gewalt und von hierarchischen Strukturen, von fehlendem Vertrauen und mangelhafter Kommunikation. Von Respektlosigkeit, Machtmissbrauch und Übergriffigkeit gegenüber Mitarbeitern, von Demütigungen, Kontrollanrufen und dergleichen mehr.“

    Endlich, es gibt wieder massive Vorwürfe gegen einen leitenden Person. Es ist wieder diese toxische Männlichkeit, oder? Wird endlich wieder ein mächtiger alter weißer Mann gestürzt?

    “Die jetzt auf sechs Seiten formulierten Vorwürfe von rund 80 Prozent der Mitarbeiter an die Leitung des Frankfurter Museums für Moderne Kunst (MMK) und namentlich an dessen Direktorin Susanne Pfeffer sind massiv. Neu sind sie dagegen nicht.

    Schon 2019, da war Pfeffer gerade erst ein Jahr im Amt, hatte die Belegschaft ein ähnliches Schreiben formuliert, wie es der F.A.Z. nun vorliegt. Und schon damals, sagt jemand, der dort arbeitet, aber ungenannt bleiben möchte, tat sich nicht wirklich viel. Vielmehr habe Susanne Pfeffer in den vergangenen Jahren keinerlei Einsicht erkennen lassen. Und keinerlei Bemühungen unternommen, das Betriebsklima innerhalb des Hauses zu verbessern. Denn um dieses Klima steht es offenbar nicht gut.
    Weshalb die Mitarbeiter ihr am 5. April einen weiteren Brief geschrieben haben mit der Bitte, innerhalb von 14 Tagen zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen. „Regelmäßige Grenzüberschreitungen und eine völlige Missachtung der Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen“, heißt es in dem Schreiben, das mit „Liebe Susanne“ beginnt, führten „zu Verschwendung von Kompetenzen und auch zu einem eklatanten Motivationsverlust bis hin zu physischen und psychischen Störungen wie Angst und dauerhaften Schlafstörungen“. Aber auch: „Wir sind gewillt, gemeinsam mit dir an einer Lösung der Probleme zu arbeiten.“ Passiert ist seither allerdings nichts. Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD), die nach Ablauf der Frist ebenfalls informiert wurde, hat sich bislang gleichfalls nicht offiziell geäußert. […]“

    Ach was!? Der zweite Brief? Ein Kulturdezernentin(!) die scheinbar das Fehlverhalten duldet? Das ist doch dieser strukturelle Dingbums, wie es sonst nur bei Langharnröhrentragenden vorkommt? Kein Aufschrei? Keine mediale Kampagne? Ach nein, es sind Frauen unter sich…

  5. https://www.nzz.ch/feuilleton/johnny-depp-vs-amber-heard-ein-prozess-wie-ein-wettkampf-ld.1683223

    Erschüttert berichtet die NZZ, dass einem Mann geglaubt wird.

    Im Streit zwischen dem ehemaligen Schauspieler-Ehepaar Johnny Depp und Amber Heard hat die Öffentlichkeit geurteilt: Sie ist die Täterin und er ihr Opfer. Da läuft einiges schief
    […]
    Eine Mehrzahl der Artikel und Kommentare im Netz spricht sich für Depp aus. Auf Tiktok wurden Videos mit dem Hashtag #JusticeForJohnnyDepp über 10 Milliarden Mal angeklickt. Das ist mehr, als es Menschen auf der Welt gibt. #JusticeForAmberHeard vereint 40 Millionen Views.
    In den sozialen Netzwerken tobt der Mob – und er richtet sich gegen die Frau. Nutzerinnen und Nutzer ziehen hemmungslos über Amber Heard her. Sie beschimpfen sie als «Monster», werfen ihr vor, absichtlich zu weinen und für Fotos mit dem Taschentuch zu posieren. Jemand erklärt: «Weil sie eine Vagina und Depp einen Schwanz hat, muss die Frau ja recht haben.»
    Noch ist in diesem Fall juristisch nichts entschieden. Bisher hat das Team von Johnny Depp seine Beweise vorgelegt, Amber Heard sagte erst einmal aus.
    Doch es scheint egal zu sein, was im Laufe des Prozesses noch an Aussagen und Beweisen zusammenkommt. Die Öffentlichkeit hat ihr Urteil gefällt: Amber Heard ist die Täterin und Johnny Depp ihr Opfer.
    Wo ist da das abwägende Urteilsvermögen? Was ist aus der #MeToo-Prämisse des «Believe women» («Glaubt Frauen») geworden, wonach Frauen, die Anschuldigungen wegen sexueller Belästigung und Gewalt hervorbringen, grundsätzlich Glauben geschenkt werden soll?
    Die Fragen stellen sich umso mehr, als der Fall Heard contra Depp bis vor wenigen Jahren noch anders bewertet worden war.
    […]
    Dann verfasste Amber Heard jene Zeilen, die sie nun vor Gericht gebracht haben. In einem 2018 von der «Washington Post» veröffentlichten Artikel schrieb sie über ihre Erfahrungen mit häuslicher und sexueller Gewalt. Der Text erschien, nur Monate nachdem die Verfehlungen des Filmmoguls Harvey Weinstein öffentlich geworden waren und die #MeToo-Debatte angestossen worden war. Zahlreiche prominente Frauen machten Missbräuche publik und deckten auf, wie Männer im Showbusiness ihre Position ausnutzten, um Frauen gefügig zu machen. Ein Schweigegebot war gebrochen. Plötzlich konnten sich mächtige Männer nicht mehr alles erlauben.
    Obwohl Amber Heard in ihrem Artikel keine Namen nannte, war klar, von wem sie sprach: Johnny Depp. Die britische Boulevardzeitung «The Sun» bezeichnete ihn daraufhin als «Frauenschläger». Er verlor Filmrollen und Geld, allein am sechsten Teil von «Pirates of the Caribbean» hätte er 22 Millionen Dollar verdient.
    Wäre die Geschichte wie viele andere #MeToo-Fälle verlaufen, sie endete hier. Mit einer öffentlichen Blossstellung und Abstrafung des angeblichen Übeltäters. Nicht aber bei Johnny Depp und Amber Heard.
    […]
    Der Wettbewerb

    In dem auf sechs Wochen angelegten Prozess haben Depps Anwälte bisher mehrere Dutzend Zeugen aufgerufen, unter ihnen Polizisten, Hausangestellte und Bodyguards, die für das Paar gearbeitet haben. Sie haben Depps Version der Geschichte bekräftigt: dass die Vorwürfe gegen ihn falsch seien und Amber Heard eine Lügnerin sei.
    Das von der Anwältin präsentierte Make-up-Döschen, mit dem Heard ihre blauen Flecken überschminkt haben soll? Kam erst zwei Jahre nach den angeblichen Vorfällen auf den Markt, sagt der Hersteller. Die 7 Millionen Dollar, die sie an ein Spital und eine NGO spenden wollte? Davon wurde nur ein kleiner Teil überwiesen, sagen die angeblichen Begünstigten.
    Und dann ist da noch die Aussage einer Psychologin, wonach Heard an einer Borderline-Persönlichkeitsstörung leide. Diese äussere sich in teilweise egozentrischem, theatralischem und manipulativem Verhalten. Dass die Gutachterin von Depps Team beauftragt und bezahlt wurde, geht in der Berichterstattung gerne vergessen.
    Der Prozess hat sich zum Wettkampf hochstilisiert. In der Offensive steht ein betont lässiger Johnny Depp. Schon aus seiner Ankunft am Gericht macht er ein Spektakel, wenn er aus dem SUV steigt, eine Zigarette anzündet und als Erstes seinen Fans zuwinkt, die kreischend und mit Plakaten in den Händen auf ihn warten, als handelte es sich um eine Filmpremiere.
    Im Gerichtssaal tritt Depp als der etwas verpeilte, aber liebenswürdige Gentleman auf. Er zieht seiner Anwältin den Stuhl vor und grinst während der Plädoyers immer wieder verlegen in die Tischplatte, als würde er gar nicht recht verstehen, wie er in diesen Schlamassel hatte hineingeraten können.
    In der Defensive steht Amber Heard. Sie flüchtet sich jeden Morgen, mit Aktenmappe und Kaffee in der Hand, ins Gebäude, um den Beleidigungen der Depp-Fans zu entkommen. Im Gerichtssaal gibt sie sich seriös. Dezentes Make-up, weisse Bluse, Hochsteckfrisur. Die meiste Zeit folgt sie den Ausführungen von Depps Team mit stoischer Miene.
    Eine verpasste Chance

    Der Prozess zeigt, was passieren kann, wenn komplexe Sachverhalte in den sozialen Netzwerken diskutiert werden. Anstatt sich an einem differenzierten Bild einer beiderseitig verschuldeten Beziehungszerrütung zu orientieren, konnte man bisher vor allem lesen, was an Amber Heard alles betrügerisch, verlogen und falsch sein soll.
    Im Wettkampf Depp contra Heard steht es 1:0 für den Mann.
    Der Rückfall in dieses alte misogyne Denkmuster ist für die Gegner der #MeToo-Bewegung eine Genugtuung. Sie sehen sich bestätigt in ihrer Wahrnehmung der bösen Ex-Frau, die einem unschuldigen Mann aus Rachsucht oder anderen niederen Antrieben etwas unterstellt.
    Dabei hätte der Prozess das Potenzial, ein neues Kapitel der #MeToo-Bewegung aufzuschlagen. Lange Zeit hatte die Bewegung eine klare und paradoxerweise traditionelle Rollenverteilung zementiert: Männer sind die Täter, Frauen die Opfer.
    Dass Männer auch von Frauen unterdrückt und misshandelt werden, galt bis anhin als etwas, das dem Mann peinlich sein musste und worüber lieber geschwiegen wurde. Das vereitelte eine Diskussion darüber, dass es auch in Missbrauchsfällen unterschiedliche Rollenmuster gibt. Und nicht immer können Täter und Opfer auseinandergehalten werden.

    Nachdem Johnny Depp ausführlich seine Version der Geschichte hat erzählen dürfen, steht nun Amber Heard wieder im Zeugenstand. Beobachter gehen davon aus, dass sie mehrere Tage lang befragt werden könnte, im Kreuzverhör mit Depps Anwälten.
    Voraussichtlich nächste Woche werden beide Parteien ihre Schlussplädoyers halten. Das Urteil der Jury wird für Ende Mai erwartet.
    Schon jetzt aber steht fest, dass es in diesem Wettkampf nur Verlierer geben wird.

    Ein Satz viel mir besonders auf: „Der Prozess zeigt, was passieren kann, wenn komplexe Sachverhalte in den sozialen Netzwerken diskutiert werden. Anstatt sich an einem differenzierten Bild einer beiderseitig verschuldeten Beziehungszerrütung zu orientieren, konnte man bisher vor allem lesen, was an Amber Heard alles betrügerisch, verlogen und falsch sein soll.“ – eine Tatsache, die unzählige aggressiv-feministische hashtags und Kampagnen bewiesen haben. Und weil jetzt ein Mann hier als möglicher Gewinner daraus hervorgeht, ist es plötzlich fragwürdig und misogyn? Vielen Dank NZZ für diesen neuen Beweis: Feminismus ist Hass. Hass von Frauen auf alles Männliche.

    Kommentar darunter:
    “Adrian Wehrli
    Die Sache war kaputt als die Studios in Angst vor dem Woke-Mob Johnny bereits Rollen gekündigt haben nur aufgrund von Gerüchten.
    Jetzt ist Payback time, und ja fair und schön ist es nicht, aber nötig dass alle den Unsinn im vaginalen Kadavergehorsam erkennen.“

    vaginalen Kadavergehorsam 😍 😍

  6. Gerade trendet Rente mit 70, angeblich zwecks Inflationsausgleich – oder weil halt der Hamster bohnert. Rente mit 70 bedeutet für viele nichts anderes, als mit 67 in Rente zu gehen und dann Abschläge hinzunehmen. Mich betrifft es nicht, aber es nervt.

    Bezüglich Gleichstellung gibt es auch beim GLG (GenderLebenserwartungsGap) nach wie vor große Probleme:
    Lebenserwartung in D 2020: Männer 78.9J, Frauen 83.6J
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/273406/umfrage/entwicklung-der-lebenserwartung-bei-geburt-in-deutschland-nach-geschlecht/
    Je höher das Renteneintrittsalter, umso schlechter werden die Männer bei der Rente qua Geschlecht gestellt.

    Das läßt sich relativ unkompliziert lösen, indem man Frauen ab 40 oder 50 vom Bundesfrauenministerium kostenlose Flyer zuschickt, wo das Thema Sterbehilfe gut verständlich aufbereitet wird und auch darauf hingewiesen wird, daß es im Sinne der Gleichstellung ist, möglichst frühzeitig … also, naja, ihr wißt schon.
    Vielleicht ist es noch besser, das schon gleich in jungen Jahren und besonders bei Feminist$innen zu betreiben, vielleicht 1x Monat als kleine Gedächtnisstütze, damit sie im Alter nicht so überrascht sind.

    Wir sollten aber jedenfalls darauf achten, es ihnen politisch korrekt so schonend wie möglich, aber auch so nachdrücklich wie nötig beizubringen.

    • Menschen im Handwerk können nicht bis 70 arbeiten.
      Eine 70 jährige Krankenpflegerin hebt auch keine 71 jährige Pflegebedürftige mehr hoch.

      „nichts anderes, als mit 67 in Rente zu gehen und dann Abschläge hinzunehmen“

      Das ist ein guter Punkt.

      Die Politiker werden von all den negativen Auswirkungen natürlich vollkommen unbeeinträchtigt sein.

  7. Das ist so der Hammer. Diese mentale Gymnastik, um ihre unlogischen Doppelstandards zu rechtfertigen.
    Wissen Frauen das man seine Körperhöhe nicht verändern kann?

    • Indien ist wirklich abgefuckt. Eine Frau kann dort einem Mann Konsequenzen los alles mögliche antun und wird so gut wie nie bestraft. Das wird nicht dazu führen das Frauen erkennen das ihr Verhalten falsch ist.

  8. Quillette hat vor ein paar Tagen einen ganz hervorragenden Text zum Thema Pubertätsblocker und und Behandlung von Gender-Dysphoria veröffentlicht:

    https://quillette.com/2022/05/13/joe-bidens-faulty-gender-diktat/
    The White House’s Specious Gender Manifesto
    Bernard Lane
    13 May 2022
    17 min read

    Anlaß ist, daß Joe Biden jetzt sozusagen ein Ministerium für Wahrheit aufgemacht hat. Dieses MfW a.k.a. Biden dekretiert, daß „gender-affirming care“ dem eindeutigen Stand der Wissenschaft entspricht und jede Weigerung, einem pubertierenden Kind diese „gender-affirming care“ auf Verlangen zukommen zu lassen, staatlicherseits sanktioniert wird.

    Der Artikel ist eine fulminante Widerlegung von Lügen von Biden und anderen Transaktivisten. Der Stand dieser Debatte in ca. 10 Staaten wird mit zahlreichen Quellenangaben dargestellt. Im Gegensatz zu Bidens Phantasiewelt ist die bedingungslos affirmative Behandlung mit Pubertätsblockern und späterer Kastration und Umgestaltung des Phänotyps inzwischen hochgradig umstritten, die eher mäßigen Erfolgschancen solcher Behandlungen werden immer besser dokumentiert. Viele Staaten rücken gerade von der bisherigen Praxis ab und werden viel vorsichtiger bei der Durchführung solcher Behandlungen.

    Der Text ist eine Fundgrube für den Stand der Debatte in verschiedenen Ländern.

    • Die von den pathologischen Lügnern und rechten Demagogen James Lindsay und Christopher Rufo praktizierte Lügenpropaganda hat nun einen Anschlag produziert:

      Siehe dazu hier:

      https://www.theguardian.com/commentisfree/2022/may/15/buffalo-shooting-white-replacement-theory-inspires-mass

      und hier:

      https://forward.com/fast-forward/502458/buffalo-shooters-manifesto-includes-antisemitic-rhetoric-along-with-racism/

      James Lindsay und Christopher Rufo haben alles versucht, um einen neuen Breivik hervorzubringen, jetzt haben sie es geschafft.

      Hoffen wir mal, dass ihr deutscher Abkömmling Sebastian Wessels/Homo Duplex niemals ähnlich erfolgreich sein wird.

      • Wisch dir den Schaum vom Mund.
        Dann lies den Text von Ulrike Meinhof über Bartsch.
        Weil es dir klar macht, welche Verhältnisse vorliegen müssen, um jemanden wie Bartsch zu produzieren.

        Die „Idee“, „Sebastian Wessels/Homo Duplex“ könnten eine Ideologie produzieren, die Massenmörder hervorbringt ist hilflos.
        Lies mal die Vorgeschichte von Breivik – die Beteiligung seiner MUTTER und die gescheiterten Versuche seines VATERS, ihn daraus zu befreien.
        Der Massenmörder von Hanau erschoss die eigene Mutter und dann erst sich. Das WARUM? Wurde als Frage nicht einmal zugelassen.

        Ich wünschte mir immer noch, „Gendern“ würde seinen eigenen „Auftrag“ ERNST nehmen.
        Was man an den Kindern verbrochen hat, das rächt sich wesentlich später.
        Ich bleibe dabei: Sie züchten sich ihre Massenmörder selber heran.

        • @ Crumar

          Es geht nicht darum, die Wichtigkeit einer multifaktoriellen Analyse zu bestreiten, warum ein bestimmtes Individuum zum Massenmörder wird.

          Es geht hier um eine Analyse und Kritik, wie mittels rechter Propagandalügen und spezifischer Diskursstrategien dauerhaft die Stimmung aufgeheizt wird, so dass schwer gestörten Individuen mit antisozialen und gewalttätigen Tendenzen eine Legitimitationsideologie geliefert wird, ihre antisozialen und gewalttätigen Neigungen auszuagieren.

          Wenn man unentwegt die Propagandalüge verbreitet, es gäbe einen von jüdischen Denkern ersonnene Strategie zur „Zerstörung der westlichen Zivilisation“ oder zur „Vernichtung der weissen Rasse“, die aktuell von der politischen Linken umgesetzt werde, und posaunt diesen Müll Tag für Tag auf allen verfügbaren Kanälen in die Welt – dann liefert man Menschen mit schweren Persönlichkeitsstörungen und antisozialen und gewalttätigen Neigungen 1. eine Sündenbockideologie, auf die sie ihr gesamtes persönliches Unwohlsein projizieren können und 2. eine Legitimationsideologie für das Ausagieren ihrer antisozialen und gewalttätigen Neigungen.

          Vielleicht wären jene gestörten Persönlichkeiten, die die bisherigen Anschläge, die unter dem Deckmantel der entsprechenden rechten Ideologien stattfanden, auch ohne diese rechten Ideologien zu Gewalttätern oder Masssenmördern geworden. Vielleicht hätten sie eine andere Legitimationsideologie gefunden? Vielleicht? Das wissen wir aber nicht.

          Das beständige Lügen, Hetzen und Dämonisieren, das von Leuten wie James Lindsay, Chistopher Rufo und Sebastian Wessels praktiziert wird, ist jedenfalls perfekt dafür geeeignet, es schwer gestörten Persönlichkeiten zu ermöglichen sich immmer weiter in irrationale Feindbilder und Bedrohungsszenarien hineinzusteigern, für die Gewalt dann als legitime Lösung erscheint.

          Ich analysiere die Lügenpropaganda von Lindsay, Rufo und Wessels ja schon länger. Es ist m.E. eine gefährliche Art von Aufheizen der Stimmung, die diese Leute betreiben.

          • Was sind denn diese rechter Propagandalügen? Man muss doch teilweise nur das wiedergeben was die sich selbst als Linke ansehenden schreiben und sagen, linke Politiker, Professoren, Promis, Nachrichtensprecher oder Lehrer. Das allein, ganz ohne das es kommentiert wird, reicht schon um große Ablehnung in der Bevölkerung zu erzeugen, insbesondere bei der weißen Bevölkerung gegen die es bei der Linke heutzutage immer geht. Da gibt es grüne Politikerinnen die sich freuen wenn viele Menschen in Deutschland keine deutschen Namen mehr haben, da gibt es US-Demokraten, die öffentlich verkünden das sie es kaum abwarten können das Weiße eine Minderheit werden, da gibt es einen US-Präsidenten Biden, der finanzielle Krisenhilfe nur an Selbstständige ausschütten, die nicht weiß sind, Professoren die weißsein als teuflisch hinstellen, die behaupten das alle Weißen Schwarze hassen, das Weiße keine eigene Kultur haben, das Weiße keine Kinder bekommen sollten, eine bekannte Feministin die Weiße so sehr hasst das sie in einem Blog schreibt leiber von einem Schwarzafrikaner vergewaltigt zu werden wie von einem Weiße, usw, usf..

            Das sind alles real. Das wird nicht einfach von „Rechten“ behauptet und erlogen, das Linke sowas denken und sagen. Linke sagen sowas und die Rechten verbreiten es nur an Menschen außerhalb der linken Filterbubble. Es gibt die Videobeweise, die realen, veröffentlichen Paper usw. in denen man es selbst anschauen und nachlesen kann.
            Wie muss man sowas denn noch verzerren, damit es wie eine Anti-Weiße Einstellung bei den Linken aussieht?

          • Es geht nicht darum, die Wichtigkeit einer multifaktoriellen Analyse zu bestreiten

            „Multifaktoriell“ ist Bullshit-Deutsch, um zu verwischen, daß Kindesmißhandlung kein Faktor, sondern die primäre Ursache ist. Gäbe es sie nicht, könnten auch die größten Vollidioten des Universums tagtäglich behaupten, daß der Jud‘ die weiße Rasse in den Brunnen schmeißen und vergiften will. 🙂 Es würde niemanden kümmern.

            Kindesmißhandlung schafft erst die Menschen, die für Verführungen empfänglich sind. Egal aus welcher politischen Richtung.

            Leszek, du bist ein pseudo- bzw. hyperintellektueller Sysiphos. Oder Michael Kohlhaas.

            Und was noch schlimmer ist: Gerade diese pseutointellektuelle, Klugscheißer-Analyse des Problems führt dazu, daß das Problem der Kindesmißhandlung weiter ignoriert wird.

            Leszek, bitte komm zu Sinnen. Deine Widerlegung irgendwelcher Leute interessiert keine Sau da draußen. Aber du scheinst ein Fan des Klassenkampfes zu sein. 🙂

          • Woher haben diese Leute z.B. ihre Einstellung? Ist das nur die Reaktion auf rechte Propagandalügen?
            Also so wie wenn eine Feministinnen eine absurd männerfeindliche Aussage wie „Kill all Men“ tätig und sich dann über Frauenfeindlichkeit beschwert, weil sie dafür kritisiert wird?

            Wer so und so geboren ist, muss hinten im Bus sitzen. Eine Einstellung von Menschen die sich selbst als Links sehen. Warum haben die keine Angst das sie unter den anderen Linken an Ansehen verlieren?

        • @Leszek

          „Es geht hier um eine Analyse und Kritik, wie mittels rechter Propagandalügen und spezifischer Diskursstrategien dauerhaft die Stimmung aufgeheizt wird, so dass schwer gestörten Individuen mit antisozialen und gewalttätigen Tendenzen eine Legitimitationsideologie geliefert wird, ihre antisozialen und gewalttätigen Neigungen auszuagieren.“

          Sehr schön und begrüßenswert.
          Nur wäre es m.E. angemessen, auch die gesellschaftlichen Bedingungen und die Sozialisation zu analysieren und diskutieren, die „schwer gestörte Individuen mit antisozialen und gewalttätigen Tendenzen“ überhaupt erst produziert.

          Offensichtlich existieren „spezifische Diskursstrategien“, die Fragen ausklammern, wie es zu psychischen Störungen erst hat kommen können.
          Wenn der kleine Anders dazu gezwungen wird, mit Mutti in einem Bett zu schlafen, wg. ihrem „Nähebedürfnis“, welches so ausgeprägt war, dass sein Vater ihn da rausholen wollte, dann war m.E. (sexueller) Missbrauch am Werk.
          Den Phantasien von Macht in den Manifesten gingen offensichtlich konkrete Ohnmachtserfahrungen voraus und an dieser Stelle herrscht organisiertes Schweigen, weil es sich nicht in ein akzeptiertes „Täter-Opfer-Schema“ einfügt.
          Wenn die linksliberale Mainstreampresse es nicht in ihrem Sündenbockschema a la „toxische Männlichkeit“ und „struktureller Rassismus“ verwursten kann, dann ist es uninteressant.
          Das ist medial aufmerksamkeitsökonomisch organisierte Mitleidslenkung und deren Zynismus widert mich an.

          „Wenn man unentwegt die Propagandalüge verbreitet, es gäbe einen von jüdischen Denkern ersonnene Strategie zur „Zerstörung der westlichen Zivilisation“ oder zur „Vernichtung der weissen Rasse“, die aktuell von der politischen Linken umgesetzt werde, und posaunt diesen Müll Tag für Tag auf allen verfügbaren Kanälen in die Welt (…).“

          Klassisch antisemitische Verschwörungstheorien und wir wissen aus historischer Erfahrung, dass faschistische Theorien potentiell mörderisch sind – da sind wir uns absolut einig.

          Die Sündenbocktheorie auf der politisch anderen Seite, wonach das Grundübel „der Weiße“ an sich und „der Mann“ sowieso ist und „der Westen“ Schuld an allen globalen Problemen hat, ist in der simplifizierenden Konstruktion von Welt- und Feindbildern nicht besser.
          Wenn man die Ideologen auf beiden Seiten gewähren lässt, dann eskaliert das zwangsläufig.

      • Eigentlich tut es mir leid, dir gegenüber so hart sein zu müssen aber ich meine es gut: LASS DICH BEHANDELN!!!

        Jeder hier weiß, dass du den Typen nicht abkannst, weil er so gemein zu deinen Leib- und Magenphilosophen und kritischen Rasse-Theoretikern ist. Aber diese Rhetorik hier von dir, das ist wirklich schon unterstes Niveau. Schäm dich!

        Und ich geb dir Brief und Siegel, dass deine kritischen Rassetheoretiker an Dingen wie diesen hier

        deutlich mehr Anteil haben, als ein James Lindsay an dem, was du ihm hier unterschiebst. Du hast doch schon sehnsüchtig genau auf so was gewartet. Es war doch egal was passiert, Hauptsache der Täter schwafelt irgendeine Gülle, die in deinem Kopf auf Lindsay zurückgeht und schon schiebst du instrumentalisierst du die Leichen für deinen Kreuzzug, bevor sie überhaupt ausgekühlt sind. Man hat ja deinen schleichenden Absturz ins Entrückte und Irrationale hier live miterleben müssen – ich glaube viele hier haben dich echt mal für deine Belesenheit respektiert – aber dass du mal so abstürzen würdest, hätte ich nicht gedacht.

        Echt eine Schande und so schade… 😦

        • @ Billy Coen

          „Eigentlich tut es mir leid, dir gegenüber so hart sein zu müssen aber ich meine es gut: LASS DICH BEHANDELN!!!“

          Das diskursstrategische Mittel der Pathologisierung verfängt bei mir nicht, das weisst du doch.

          „Jeder hier weiß, dass du den Typen nicht abkannst,“

          Ich weiss jetzt nicht genau, auf welchen der drei Genannten du dich beziehst.

          „weil er so gemein zu deinen Leib- und Magenphilosophen und kritischen Rasse-Theoretikern ist.“

          Also die Schlampigkeit, Unwissenschaftlichkeit und Verlogenheit bzgl. linker Theorien und Theoretikern bei Lindsay, Rufo und Wessels ist natürlich stark kritikwürdig, es ist aber darüber hinaus die spezifische Struktur ihrer rechten Propaganda und ihr beständiges pathologisches Bedürfnis zu lügen, zu hetzen und zu dämonisieren, das diese Leute m.E. zu geistigen Brandstiftern macht. Wobei Lindsay und Rufo ja dafür bezahlt werden, Wesssels m.W. nicht.

          „Aber diese Rhetorik hier von dir, das ist wirklich schon unterstes Niveau. Schäm dich!“

          Nö, meine Ansichten hierzu sind Ergebnis von langer Recherche und rationaler Analyse.

          „Und ich geb dir Brief und Siegel, dass deine kritischen Rassetheoretiker an Dingen wie diesen hier
          deutlich mehr Anteil haben, als ein James Lindsay an dem, was du ihm hier unterschiebst.“

          Lächerlich. Ich besitze über 20 Bücher zum Thema Critical Race Theory. Manches ist einseitig und politisch korrekt und daher m.E. kritikwürdig, anderes ist interessant und bedenkenswert.

          Was mir aber bei vielen Vertretern der Critical Race Theory gefällt und was sie m.E. signifikant z.B. von den niveaulosen Gender Studies, den niveaulosen Critical Whiteness Studies und dem niveaulosen Queer-Feminismus unterscheidet, ist, dass sie ein höheres Argumentationsniveau haben, im Schnitt undogmatischer sind und mehr auf Kritik eingehen als z.B. die drei anderen genannten Strömungen.

          Bei Gender-Feministinnen, Queer-Feministinnen und Critical-Whiteness-Anhängern habe ich stets den Eindruck, dass sie mir ihre schlecht begründeten Dogmen aufdrängen wollen, dagegen argumentieren viele Vertreter der Critical Race Theory präzise für ihre Positionen und gehen auch auf Kritik ein, so dass ich mir eine Meinung bilden kann, welche Teilwahrheiten und Fehler ich bei ihnen sehe.

          Und aufgrund des höheren Argumentationsniveaus und der undogmatischeren Haltung bei vielen Vertretern der Critical Race Theory finde ich sie nicht besonders problematisch, auch wenn ich bei einigen Aspekten anderer oder gegenteiliger Meinung bin und die einseitigen und politisch korrekten Aspekte natürlich kritisiere.

          Aber – die wollen mir nichts aufdrängen, die präsentieren Argumente – damit habe ich keine Probleme. Es macht mir doch nichts aus, dass es Menschen gibt, die bei irgendwas anderer Meinung sind als ich, solange sie Argumente präsentieren und man vernünftig mit ihnen diskutieren kann.

          Ich sehe die Konzepte „White Privilege“ und „White Supremacy“, die in der Critical Race Theory eine wichtige Rolle spielen sehr kritisch und teile weitgehend die Kritik an diesen Konzepten, die von dem marxistischen Kritiker der Critical Race Theory Mike Cole formuliert wurden, aber ich habe bisher noch keinen Text von einem Vertreter der Critical Race Theory gelesen, in dem gegen Weisse als Personen gehetzt wurde.

          Die Abwertung von Weissen als Personen ist nicht typisch für die Vertreter der Critical Race Theory, da diese sich primär für das interessieren, was sie strukturelle oder systemische Diskriminierung nennen.

          Die Abwertung von Weissen als Personen ist hingegen verbreitet in den Critical Whiteness Studies.
          Die Critical Whitenesss Studies, nicht die Critical Race Theory, ist die zentrale Quelle für anti-weissen Rassismus innerhalb der politisch korrekten postmodernen Linken.,

          „Du hast doch schon sehnsüchtig genau auf so was gewartet.“

          Sagen wir mal lieber wahrheitsgemäß: Ich habe schon lange vor sowas gewarnt.

          War ja auch nicht der erste Anschlag, der unter dem Banner der entsprechenden rechten Ideologien stattfand. Diese sind, wie bereits in meiner Antwort an Crumar ausgeführt, so aufgebaut, dass sie leicht als Sündenbockideologien sowie als Legitimationsideologen für das Ausagieren antisozialer und gewalttätiger Neigungen verwendet werden können. Diese rechten Ideologien sprechen das Schlechte im Menschen an, aktivieren es, verstärken es und legitimieren es. Wer solche rechten Ideologien unentwegt in die Welt posaunt und dabei beständig derart extrem lügt, hetzt und dämonisiert wie Lindsay, Rufo und Wessels, der steigert dadurch eben die Wahrscheinlichkeit eines Anschlags. Und wenn man es nur lange genug so macht, dann kommt irgendwann auch einer.

          „Es war doch egal was passiert, Hauptsache der Täter schwafelt irgendeine Gülle, die in deinem Kopf auf Lindsay zurückgeht und schon schiebst du instrumentalisierst du die Leichen für deinen Kreuzzug, bevor sie überhaupt ausgekühlt sind.“

          Die Gülle geht eindeutig auf Lindsay zurück. Ich analysiere seinen Twitter-Account regelmäßig und seit langem und habe viele Texte von ihm gelesen.

          „Man hat ja deinen schleichenden Absturz ins Entrückte und Irrationale hier live miterleben müssen“

          Ich denke, da täuschst du dich, ich war schon immer so.
          Ich habe in früheren Zeiten sogar quantitativ mehr über solche Dinge geschrieben wie heute.

          „ – ich glaube viele hier haben dich echt mal für deine Belesenheit respektiert – aber dass du mal so abstürzen würdest, hätte ich nicht gedacht.“

          Wenn ich nur schreiben würde, was die Leute hier hören möchten, brächte das vielleicht Anerkennung, wäre für mich aber eher langweilig und würde keinen konstruktiven Beitrag leisten.

          Hier noch ein interessanter Podcast, den ich empfehlen kann. Die von mir geschätzten Experten für die politische Rechte in den USA Annika Brockschmidt (ich finde ihr Buch zur US-amerikanischen religiösen Rechten übrigens sehr lesenswert) und Thomas Zimmer analysieren die Hintergründe der von der US-amerikanischen Rechten initiierten Moral Panic gegen die sogenannte Critical Race Theory:

          https://www.kreuzundflaggepodcast.com/episodes/crt-edition

          Natürlich stimme ich nicht allem in dem Podcast zu, aber dem meisten.

          Wer mal eine alternative Perspektive zu diesem Thema hören will als die, die meist auf diesem Blog verbreitet wird, dem würde ich empfehlen mal reinzuhören.

          • „Das diskursstrategische Mittel der Pathologisierung verfängt bei mir nicht, das weisst du doch. “

            Ich habe es bei dir noch nie angewendet, hab also keine Erfahrungswerte. Aber trotz alledem hält es dich auch nicht davon ab, es recht notorisch bei anderen zu verwenden. Wie z. B. etwa zwei Sätze nach der zitierten Passage: „…und ihr beständiges pathologisches Bedürfnis zu lügen, zu hetzen und zu dämonisieren…“.

            Aber sicher beruht auch das auf dem „Ergebnis von langer Recherche und rationaler Analyse“. Nee, die Rolle des nüchternen und rationalen Analytikers nimmt dir keiner mehr ab. Spätestens nach Posts wie dem obigen.

            Wenn man sich eine Tat rausgreift, die man jemandem aufs Brot schmieren will, sollte man auch Zitate vorweisen können, wo dieser jemand relativ klar etwas sagt, was einen Bezug zum Tatmotiv hat. Du kannst mir sicher die Zitate liefern, in denen Lindsay, Rufo, hierzulande Wessels und gerne auch Pluckrose, die du diesmal sträflich zu erwähnen vergessen hast, die Höherwertigkeit der weißen Rasse debattieren und warum diese andere Rassen verdrängen sollte.

            Somit verfehlst du auch den Punkt mit: „Lächerlich. Ich besitze über 20 Bücher zum Thema Critical Race Theory. Manches ist einseitig und politisch korrekt und daher m.E. kritikwürdig, anderes ist interessant und bedenkenswert…“ und darauf folgendem.

            Im Gegensatz zu dir habe ich nämlich nicht gesagt, dass diese geradezu nachweislich Schuld an dieser Tat tragen. Du solltest jedoch die Fairness besitzen gleiche Maßstäbe anzulegen. Und während die von dir Angegangenen nie irgendetwas geschrieben haben, was auch nur den geringsten Bezug zu dem rassistischen Mindset dieses Mörders hat, befassen sich die von dir Verteidigten ganz klar mit dem Thema Rasse und das auch teils „einseitig und politisch korrekt „.

            „Die Abwertung von Weissen als Personen ist nicht typisch für die Vertreter der Critical Race Theory“

            Das ist auch gar nicht nötig. Mir wäre auch neu, dass etwa Karl Marx gesagt hätte: „Proletarier aller Länder vereinigt euch —— und ermordet hunderttausende Angehörige der Oberschicht! Jetzt! Sofort!“.

            Dennoch sind Zusammenhänge zwischen der eher nüchternen Analyse von Klassenstrukturen oder eben „Rassenstrukturen“ und die daraus gezogenen Thesen und den dann in Bezug darauf verübten Verbrechen deutlich klarer, als die Verbindung zwischen der Polemik etwa eines James Lindsay zu Pomolis und einem Mörder, der sich auf krude Rassentheorien bezieht, von denen Lindsay womöglich noch nie gehört und sie definitiv noch nie propagiert hat. Die einzige Connection machst du selber auf, indem du das alles unter „irgendwie rechts“ subsummierst – und das ist ernüchternd platt.

          • @ Billy Coen

            „Ich habe es bei dir noch nie angewendet, hab also keine Erfahrungswerte.

            „Gendern bis der Arzt kommt“ hat dzgl. einige Erfahrungswerte.

            „Aber trotz alledem hält es dich auch nicht davon ab, es recht notorisch bei anderen zu verwenden. Wie z. B. etwa zwei Sätze nach der zitierten Passage: „…und ihr beständiges pathologisches Bedürfnis zu lügen, zu hetzen und zu dämonisieren…“. Aber sicher beruht auch das auf dem „Ergebnis von langer Recherche und rationaler Analyse“.“

            Richtig, dem liegt eine Analyse der Zusammenhänge zwischen Persönlichkeitsstruktur und der Neigung zum beständigen Lügen bei diesen Leuten zugrunde, die ich an dieser Stelle aus Zeitgründen aber nicht im Detail ausführe. Es ist in psychologischer Perspektive doch eine interessante Frage: Wie kann es sein, dass Menschen so viel lügen, hetzen und dämonisieren wie James Lindsay, Christopher Rufo und Sebastian Wesssels? Was treibt diese Leute in persönlichkeitspsychologischer und psychodynamischer Hinsicht dabei an?

            Und zumindest Rufo gibt seine Lügerei ja auch ganz offen zu:

            Ich bin der Ansicht, dass es sich bei James Lindsay und Sebastian Wessels um narzisstische Persönlichkeiten mit ausgeprägt passiv-aggressiven sowie histrionischen Strukturanteilen handelt. Und es lässt sich m.E. leicht aufzeigen, wie eine solche Konstellation eine beständige Neigung zum lügen, hetzen und dämonisieren begünstigt. (Bzgl. Rufo bin ich noch in der Analyse.)

            Trotz dieser psychologischen Dimension dürfen wir die soziologische Dimension aber m.E. nicht aus den Augen verlieren. Lindsay und Rufo werden für ihre Lügen bezahlt, Rufo vom Manhattan Institute for Policy Research und James Lindsay von der rechtskonservativen, christlich-nationalistischen Organisation Sovereign Nations. Diese beide Organisationen sind in strategischer Hinsicht die Hauptakteure und Lindsay und Rufo ihre bezahlten Propagandisten.

            „Wenn man sich eine Tat rausgreift, die man jemandem aufs Brot schmieren will, sollte man auch Zitate vorweisen können, wo dieser jemand relativ klar etwas sagt, was einen Bezug zum Tatmotiv hat.“

            In dem von mir oben verlinkten Text wird auf die Bezüge eingegangen:

            „Currently, white replacement theory has been mass popularized and normalized, perhaps chiefly by the American political commentator Tucker Carlson. It is rapidly moving to the center of the mainstream narrative of America’s Republican party. In this form, it appears stripped of its explicit connection to antisemitism. You will not find Tucker Carlson asserting that the Jews are behind the mass replacement of American whites that he bemoans regularly in what is regularly the most watched cable news show in the United States among adults 25-54.
            But what Carlson has been doing is spending an entire year repeating a conspiracy by Christopher Rufo that says that American education has been infected by a pro-Black ideology (CRT) that was created by German Jewish Marxist intellectuals (the Frankfurt School). And that while the CRT version of this conspiracy theory is new, it is a direct descendant of the “cultural marxism” conspiracy theory, which was a primary topic of Breivik’s manifesto.
            The fact that Carlson does not mention American Jews as a target by name should be cold comfort to American Jews. Every single rightwing antisemite in America who watches Tucker Carlson’s show hears him as denouncing Jews when he regularly platforms the 20th century’s worst antisemitic conspiracy theory.”

            https://www.theguardian.com/commentisfree/2022/may/15/buffalo-shooting-white-replacement-theory-inspires-mass

            Und dass James Lindsay als Hauptvertreter der antisemitischen rechten Anti-Kulturmarxismus-Ideologie außerdem auch die White-Genocide-Ideologie befeuert hat, ist doch allgemein bekannt:

            Selbst Claire Lehmann von Quillette, nicht gerade bekannt für ihre „Wokeness“, hat sich deswegen von James Lindsay distanziert:

            Dass der Täter außerdem ein Anhänger der Rassentheorien von Rushton ist (die ich auf diesem Blog in der Vergangenheit mehrfach kritisiert habe), ändert nichts daran, dass er die spezifische irrrationale rechte Verschwörungstheorie, die er als Legitimationsideologie für seine Tat verwendete, aus anderen Quellen hat. Und welche das sind, ist angesichts der von Rufo und Lindsay losgetretenen Moral Panic gegen die sogenannte Critical Race Theory, ihrer massiven Propagierung der antisemitischen rechten Anti-Kulturmarxismus-Ideologie sowie Lindsays Verknüpfung der antisemitischen rechten Anti-Kulturmarxismus-Ideologie mit der White Genocide-Ideologie doch offensichtlich.

          • @ Adrian

            „Wer „kritische Rassentheorie“ verteidigt, ist nicht ganz dicht.“

            Hör es dir ruhig mal an.
            Und dann überleg mal, ob und inwieweit die Vorhaben der US-amerikanischen Konservativen/Rechten mit deinen ansonsten so gerne postulierten liberalen Grundsätzen vereinbar sind.

          • „Wer „kritische Rassentheorie“ verteidigt, ist nicht ganz dicht.“

            Hör es dir ruhig mal an.
            Und dann überleg mal, ob und inwieweit die Vorhaben der US-amerikanischen Konservativen/Rechten mit deinen ansonsten so gerne postulierten liberalen Grundsätzen vereinbar sind.“

            Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Selbst wenn die Us-Konservativen die blödsinnigsten Theorien aufstellen würde macht das eine verteidigung der „kritischen Rassentheorie“ ja nicht logischer.

          • Hier noch ein bißchen James Lindsay:

            Also, James Lindsay ist ganz eindeutig ein Propagandist der White Genocide Ideologie.

          • Ich zitiere mal aus dem von Leszek empfohlenen Buch von Khiara Bridges (Critical Eace Theory – A Primer):

            „CRT, like its Critical Legal Studies predecessor, has been heavily influenced by postmodernist and poststructuralist philosophy and literary criticism—which has been identified with thinkers like Michel Foucault, Jacques Derrida, Judith Butler, Julia Kristeva, and Jacques Lacan. One of the many ideas that postmodernism introduced was the possibility that there is no such thing as objective truth. Postmodernism proposes that truth is not a unitary thing that is “out here” and is entirely independent of context. Instead, it proposes that truth is contingent; it depends on the frameworks and the systems of knowledge that society has created to ascertain what “truth” is. According to postmodernism, the truth is that there are many truths, all of which are dependent on the perspective that the truth seeker brings to the quest to know it. Truth, then is profoundly subjective.“ (S. 136)

            Das ist doch großer Mist, da könnte man das Buch eigentlich schon in die Ecke pfeffern. Wenn es keine objektive Wahrheit gibt, warum schreibt man dann solche langen Bücher? Die überwiegend aus moralischen Vorwürfen und Forderungen bestehen („racial justuce“) und mit großem Pathos auftreten. Als wenn es keine Wahrheit gäbe, aber Gerechtigkeit gleichwohl, und die versteht sich ohne Diskussion von selbst.

            Dann geht es eben nur noch um die „Machtverhältnisse“, wie wir unsere Macht gegen die Macht der anderen durchsetzen und die Kontrolle übernehmen, und genauso agieren die Linken (und die Rechten) ja auch.

            Warum orientierst du dich immer nur an Sozial- und Geisteswissenschaften? Naturalistische Positionen kommen bei dir nicht vor, soweit ich sehe (was ja auch beinhalten würde ,dass ein Großteil der Philosophie unsinn ist). Beschäftige dich doch z.B.mal mit Joseph Henrich, besonders seinem letzten Buch.

            https://www.suhrkamp.de/buch/joseph-henrich-die-seltsamsten-menschen-der-welt-t-9783518587805
            Da finden sich Erklärungen zu vielen Themen, mit denen sich auch CRT beschäftigt, meines Erachtens wesentlich weniger ideologisierte Positionen.

          • @ El_Mocho

            „Das ist doch großer Mist,“

            Ja, aber es ist nicht die tatsächliche erkennntnistheoretische Position im ursprünglichen, nicht-politisch-korrekten französischen Poststrukturalismus. Es handelt sich hierbei bereits um die eine US-amerikanische Interpretation, die sich sich bei den französischen Poststrukturalisten so nicht findet.

            „da könnte man das Buch eigentlich schon in die Ecke pfeffern.“

            Das scheint mir als Grund aber nicht ausreichend zu sein. Es gibt neben der postmodernistischen Strömung der Critical Race Theory ja auch noch die materialistische Strömung der Critical Race Theory und diese glaubt an objektive Wahrheit und besitzt sogar eine Unterströmung, die ihrem Selbstverständnis nach empirisch-wisssenschaftlich ausgerichtet ist. Die postmodernistische Strömung der Critical Race Theory ist im Schnitt politisch korrekter – und daher m.E. kritikwürdiger – als die materialistische Strömung. Die materialistische Strömung befasst sich zum Teil auch mit den sozialen Problemlagen der weissen Unterschicht.

            „Wenn es keine objektive Wahrheit gibt, warum schreibt man dann solche langen Bücher?“

            Die Autorin stellt in dem Buch eben alle wesentlichen Positionen innnerhalb der Citical Race Theory dar, auf die anderen Positionen kommmt sie im Laufe des Buches auch noch zu sprechen.

            „Warum orientierst du dich immer nur an Sozial- und Geisteswissenschaften?“

            Ich lese auch manchmal Bücher aus den biologischen Verhaltenswisssenschaften.

            „Naturalistische Positionen kommen bei dir nicht vor, soweit ich sehe (was ja auch beinhalten würde ,dass ein Großteil der Philosophie unsinn ist).“

            Das sehe ich anders. Für eine m.E. ausgezeichnete Analyse und Kritik des Naturalismus aus klasssisch-philosophischer Perspektive empfehle ich das Buch des bekannten Philosophen Vittorio Hösle – Die Philosophie und die Wissenschaften:

            https://www.bol.de/shop/home/artikeldetails/A1000301839

            „Beschäftige dich doch z.B.mal mit Joseph Henrich, besonders seinem letzten Buch.“

            O.k., ich werde mal rein schauen.

          • „Es handelt sich hierbei bereits um die eine US-amerikanische Interpretation, die sich sich bei den französischen Poststrukturalisten so nicht findet.“

            Das ist doch egal, jedenfalls vertritt die Autorin dieses Buches diese Position. Und mir ist unverständlich, wie man auf dieser Basis irgendwelche poltischen Forderungen stellen kann.

            „Es gibt neben der postmodernistischen Strömung der Critical Race Theory ja auch noch die materialistische Strömung der Critical Race Theory“

            Interessant, Informationen?

            „Für eine m.E. ausgezeichnete Analyse und Kritik des Naturalismus aus klasssisch-philosophischer Perspektive empfehle ich das Buch des bekannten Philosophen Vittorio Hösle“

            Hösle ist selber Idealist, logisch dass der naturalistische Positionen ablehnt. Ich besitze dieses Buch auch, laut Notiz auf dem Titelblatt habe ich es 1999 gelesen. Werde noch mal reinschauen, soweit ich sehe hat er die entscheidenden Bücher von Daniel Dennett nicht gelesen, zitiert sie zumindest nicht.

            Weißt du, seit ich in den 90er Jahren anfing, durch die Welt zu reisen (im wesenlichen durch Südamerika, weil ich schon in der Schule Spanisch gelernt hatte), habe ich mir die Frage gestellt: Wie kommt es, dass die so arm sind und wir so reich? Wir sind alle die gleichen Menschen, unabhängig von der Hautfarbe. Je mehr Menschen ich dort persönlich kennen lernte, desto klarer wurde mir das. Es gibt überall schlaue und dumme, liebenswerte und Arschlöcher, Hautfarbe und Herkunft sind nicht entscheidend. Manche Sachen können sie besser als wir, sie sind liebenswürdiger und entspannter, hervorragende Musiker und Sportler. Also woher kommt das? Haben die Marxisten recht, die sagen, dass der Kapitalismus und der Kolonialismus sie in der Entwicklung behindern? Warum gilt dass dann nicht für die Asiaten, warum konnten Singapur und Südkorea auch reich werden, trotz Kolonialismus? Haben die Rechten recht, die meinen, weiße Europäer seien genetisch (= „rassisch“) überlegen? Kann nicht sein, Schwarze und Asiaten können alles, was Weiße auch können, wenn sie die gleichen Entwicklungs- und Bildungsmöglichkeiten bekommen wie unsereiner. Die Frage ist viemehr: Warum haben sie in ihren Ländern diese Möglichkeiten nicht?

            Und da sind die einzigen stringenten, belegbaren Theorien die von Jared Diamond und Joseph Henrich (soweit ich aktuelle sehe, lasse mich gerne belehren). Diamond erklärt, warum die Entwicklung der Menschheit in Europa 2000 Jahre früher begann als im Rest der Welt, nämlich aufgrund geographischer rund biologoscher Faktoren, für die kein Mensch verantwortlich ist. Sein Beispiel, die Schlacht von Cajamarca in Peru 1532, in der ein paar hundert Spanier mit Pferden und Musketen die viele Tausen Soldaten starke Armee des Inka ohne Lasttiere und Feuerwaffen besiegten, ist schon recht überzeugend. Dass die Spanier das Reich der Inkas eroberten und nicht umgekehrt, ist eben auf diesen Entwicklungsvorsprung zurückzuführen (die Inkas hatten praktisch alle ihre Nachbarvölker erobert und versklavt, weshalb sich diese sofort den Spaniern anschlossen).
            Darauf baut Henrich auf (der sich ausdrücklich auch Diamond bezieht). Das Christentum mit seinem Verbot der Heirat von Verwandten und der Polygamie (aus durchaus eigennützigen Motiven heraus) beseitigte Clans und Großfamilien in Europa und führte zu einem höheren Maß von Individualismus, Rationalismus und Kooperationsbereitschaft der europäischen Menschen. Die ihrerseits zu besserer geistiger und ökonomischer Entwicklung beitrugen und die Überlegenheit der westlochenKultur begründeten. Ganz ohne Unterschiede zwischen höheren und niederen Rassen.

          • „Lächerlich. Ich besitze über 20 Bücher zum Thema Critical Race Theory. Manches ist einseitig und politisch korrekt und daher m.E. kritikwürdig, anderes ist interessant und bedenkenswert…“

            Das klingt irgendwie nach:

            „Lächerlich. Ich besitze über 20 Bücher zum Thema Kreationismus. Manches ist einseitig und religiös verblendet und daher m.E. kritikwürdig, anderes ist interessant und bedenkenswert…“

            -irgendein Kreationist

            @El_Mocho
            „Warum gilt dass dann nicht für die Asiaten, warum konnten Singapur und Südkorea auch reich werden, trotz Kolonialismus?“

            Ein interessanter Vergleich wären z.B. Haiti und Südkorea. Beide waren 1950 gleich arm und ersteres hatte bis in die 1950er Jahre seine Schulden* abbezahlt, so dass diese kein Hindernis mehr darstellen konnten. Trotzdem blieb es arm, Südkorea aber nicht.

            *Die wurden Haiti als „Entschädigung“ für die Abschaffung der Sklaverei von Frankreich aufgezwungen, also nicht sonderlich toll. Oder glaubt jemand, dass das Abbezahlenmüssen dieser ungerechten Schulden, es dem Land für immer unmöglich macht, sich zu entwickeln?

      • Ihr Linken seid wirklich erbärmlich. Seit Jahren posaunt Ihr in die Welt, wie scheiße Weiße und insbesondere Männer seinen; verantwortlich für alles Übel dieser Welt; dass die westliche Welt weißer Männer die größte Tyrannei sei, die unbedingt durch PoC und Moslems vielfältig und human gemacht werden müsse.
        Aber nein, wenn Euch dann ein Irrer erst nimmt, wollt Ihr mit nichts zu tun gehabt haben.

          • Damit bist nicht du gemeint, lieber Leszek, sondern der gemeine Durchschnittslinke.

            Klassischer Fall von proaktivem Dummstellen.

            Ein Grund, warum man dich nicht ernst nehmen kann.

            Ansonsten: Du bist wirklich eine Karikatur, Leszek.

            Es mag schon sein, daß diese rechten Theoretiker übertreiben. Entscheidend ist aber, daß du deine heiligen „Theorien“ retten willst und so tust, als gäbe es nicht auch berechtigte Kritikpunkte an diversen linken Denkfiguren.

            Du baust einen Popanz schlümma rechta Antisämitän auf, nur um es dir weiter mit deiner linkshegelianischen, anarchosyndikalistischen Blasenschwäche gemütlich zu machen.

          • @Gendern

            „Es mag schon sein, daß diese rechten Theoretiker übertreiben. Entscheidend ist aber, daß du deine heiligen „Theorien“ retten willst und so tust, als gäbe es nicht auch berechtigte Kritikpunkte an diversen linken Denkfiguren.“

            Das ist Pi mal Daumen die identische Kritik an dir aus diesem Forum.
            Der Unterschied ist: Leszek hat eine übertrieben starke Abneigung gegen eine bestimmte politische Position, die er mit bestimmten Personen verbindet. Ist aber getrieben von einer intellektuellen Ehrlichkeit, die mit dem Bedürfnis an Wissenserwerb und einer fairen Beurteilung einhergeht.
            Du hingegen bist überwiegend ad hominem unterwegs, interessierst dich keinen Deut für ein Wissen, das über deinen schmalen Korridor (alice-miller.com, „heilige Theorie“) hinausgeht. Aber selbst wenn du einen echten Beitrag leisten könntest, bist du eher an an der Beschimpfung von Andersdenkenden interessiert, als wirklich etwas an dem Zuwachs des Wissens des Forums beizutragen.
            Das habe ich bereits mehrfach an dir kritisiert.

            Die Männerbewegung insgesamt ist überparteilich.
            Es gibt – wie überall – einen rechten, zentristischen und linken Flügel.
            Der Erfolg stellt sich ein, wenn wir uns auf Dinge fokussieren, bei denen wir uns einig sind.
            Trotz all der politischen Debatten hier, sind wir uns bei wesentlich mehr Dingen einig, als uneinig.

          • „Ist aber getrieben von einer intellektuellen Ehrlichkeit, die mit dem Bedürfnis an Wissenserwerb und einer fairen Beurteilung einhergeht.“

            Das bezweifle ich mittlerweile. Wieso sonst erkennt er nicht, dass alle critical-race-Theorien Schwachsinn sind? Schon von der Prämisse her. Nur so als Beispiel. Siehe von weiter oben:

            „Lächerlich. Ich besitze über 20 Bücher zum Thema Critical Race Theory. Manches ist einseitig und politisch korrekt und daher m.E. kritikwürdig, anderes ist interessant und bedenkenswert…“

            Auch scheint er nicht zu erkennen, dass eine Theorie X nicht identisch zu Y sein muss, um für Y verantwortlich sein zu können (zumindest wenn es ihm in den Kram passt). Warum sonst besteht er darauf, dass der klassische Postmodernismus nichts mit dem Politisch Korrekten zu tun haben kann? Obwohl sich beide sehr ähnlich sind und die Veränderung hin zum Politisch Korrekten nötig war, damit der Postmodernismus Erfolg haben konnte. Wenn man wirklich jede Wahrheit in Frage stellt, kann man kaum handlungsfähig sein.

          • @Crumar

            Dann zeige mir doch mal irgendeine ernsthafte Kritik an Alice Miller oder an Bezügen von mir zu ihr.

            Ich habe hier noch kein einziges Mal so etwas gelesen.

            Zuletzt antwortete jemand auf so einen sachlichen Kommentar von mir mit „gähn“. (https://allesevolution.wordpress.com/2022/05/15/der-uebergang-von-alphamaennchen-die-ueber-bullymethoden-ihre-macht-erhalten-zu-koalitionen-die-sich-soziale-regeln-geben/#comment-672778)

            Es kommen hier zu 100% nur verächtliche Kommentare bzgl. solcher Inhalte, auch zu völlig sachlichen Beiträgen von mir.

            „Beleidigungen“ von mir kommen immer erst dann, wenn sich Leute vor allem in sozialer Hinsicht erheblich daneben benehmen und selbst stark in Vorleistung getreten sind. Verlinke doch mal zu irgendeiner „Beleidigung“ von mir, die deiner Meinung nach unangebracht ist.

            Dir scheint auch völlig zu entgehen, was ich mir hier alles anhören muß. Das ist schon grotesk.

            Ich persönlich finde es völlig okay, wenn sich eine riesige Müllhalde angesammelt hat, jemanden auch mal als strunzdumm zu bezeichnen. So etwas mache ich immer nur dann, wenn es sozusagen fast nicht mehr auszuhalten ist.

            Tristan Rosenkranz
            22. April 2022 um 8:11 am

            Was bist Du nur für ein armer Kerl.

            Tristan Rosenkranz
            17. April 2022 um 11:33 am

            Das war in keinster Weise ein Vorwurf, Du Vollhonk.

            Tristan Rosenkranz
            17. April 2022 um 5:57 pm

            Kannst Du Dich selber eigentlich ernst nehmen? Wenn’s sonst keiner macht…

            Tristan Rosenkranz
            4. Mai 2022 um 3:41 pm

            @Genderhonk

            Haderst Du mal wieder mit Deinem IQ? Och, das ist aber schade…

            Tristan Rosenkranz
            4. Mai 2022 um 3:48 pm

            @T4T

            Das ist n Mann. N kleiner Mann. Weil wegen Kleine-Mann-Syndrom und so…

            Tristan Rosenkranz
            7. Mai 2022 um 5:44 am

            @Seb

            Einfach labern lassen, er hört sich halt gerne reden. Weiß der Geier, warum, zu sagen hat er ja nicht wirklich was.

            Tristan Rosenkranz
            23. April 2022 um 2:26 pm

            Der einzige Effekt Deines Getrolls ist das redundante Aufzeigen Deiner inhaltlich vollumfänglichen Verzichtbarkeit.

            El_Mocho (@El_Mocho2)
            17. Mai 2022 um 1:23 pm

            Halt doch einfach mal den Mund, Dummschwätzer.

            Ich habe hier noch nie einen ernsthaften Diskussionsansatz bzgl. Alice MIller erlebt. Natürlich würde ich auf so etwas eingehen. Du scheinst echt nicht mitzubekommen, was hier für extreme Zombies kommentieren, die – man muß es leider so sagen – wirklich strunzdumm sind. 🙂

            PS: Alice Miller ist keine „heilige Theorie“, die ich zu retten versuche. Das muß ich gar nicht, weil wie gesagt nicht der geringste Versuch unternommen wird, irgendetwas Sachliches dazu zu sagen.

          • Du hingegen bist überwiegend ad hominem unterwegs, interessierst dich keinen Deut für ein Wissen, das über deinen schmalen Korridor (alice-miller.com, „heilige Theorie“) hinausgeht.

            Das ist wirklich grotesk wahrheitswidrig. Ich frage mich immer wieder, wie Leute sich so etwas zusammenlügen können.

        • Wer Menschen wegen ihrer Hautfarbe oder ihrem Geschlecht abwertet, ist nach klassischem Verständnis rechts. Nach dem gleichen klassischen Verständnis ist der Kern linker Politik soziale Gerechtigkeit im materiellen Sinne.

          Sozialdemokratische Umverteilung von Reich zu Arm, Wohlfahrtsstaat, Sozialismus, Kommunismus, oder irgendwas dazwischen. Eine Politik bei der das nicht im Kern steht, ist nicht links. Das ganze identitäre Geplänkel ist Verpackung ohne Inhalt, und die Idee schönes Wetter herbeizuregieren ist sowieso weder links noch rechts, sondern bescheuert.

          • „Wer Menschen wegen ihrer Hautfarbe oder ihrem Geschlecht abwertet, ist nach klassischem Verständnis rechts. “

            Jepp. Leider haben das nicht nur Adrian nicht mitbekommen, sondern auch CRTler & Co., was auch der Grund ist, warum das viele hier als links sehen.

          • „Wer Menschen wegen ihrer Hautfarbe oder ihrem Geschlecht abwertet, ist nach klassischem Verständnis rechts. “

            Das klassische Verständnis ist seit dem Zusammenbruch des real existierenden Sozialismus halt überholt. Es ist doch völlig klar, dass die Linke das System angreift, welches ihre sozialistische Idee besiegt hat. Und genau das tun sie. Der Westen darf nicht das beste System sein – weil das bedeuten würde, dass Linke Unrecht haben.

          • @Adrian „Das klassische Verständnis ist seit dem Zusammenbruch des real existierenden Sozialismus halt überholt.“

            Die Definitionen haben sich dadurch nicht verändert, wobei ich allerdings das Linksrechts-Schema doof finde und deswegen die mehrdimensionalen Räume bevorzuge.

            „Es ist doch völlig klar, dass die Linke das System angreift, welches ihre sozialistische Idee besiegt hat.“

            Ich habe nicht zufällig das Spektrum aufgefächert, und darunter auch die Befürwortung des Wohlfahrtsstaates als links bezeichnet. Die ist nicht gescheitert, sondern ist selbst teil des westlichen (genauer, westeuropäischen) Systems. Im Gegenteil, viele Sozialdemokraten waren ja gleichzeitig scharfe Antikommunisten.

            Was ich eher sehe, dass nach Ende des Kalten Kriegs der Wohlfahrtsstaat auch im Westen abgebaut wurde. Man kann Verschwörungstheorien spinnen, warum das passiert, die ich jetzt nicht aufdröseln will weil ich selbst nicht weiß was ich glauben soll. Die Kritik daran ist jedenfalls links, aber nicht unbedingt sozialistisch oder anti-westlich. Im Gegenteil.

          • @Adrian PS „Die Linke“ … Die Woken die in Amerika von „Critical Race Theory“ tönen, oder die bei uns die Unterdrückung der Frau und das schlimme Klima beweinen, sind doch keine Sozialisten und trauern nicht der DDR hinterher. Die wissen gar nicht was das war, und sozialpolitisch sind die eher der Ansicht dass HartzIV noch zuviel sei.

            Oder um genau zu sein: Die Schnittmenge zwischen DDR-Hinterhertrauerern und Klimaschützern/Feminismus-Aposteln ist zwar nicht leer, aber sehr sehr klein.

          • @Matze
            „Und Feminismus will nach Definition doch nur die Gleichberechtigung von Mann und Frau“

            Na ja, es kommt darauf an, was damit assoziiert wird. Mit „links“ wird von Linken UND Rechten immer irgendwas egalitäres assoziiert. Auch die Woken nennen sich deswegen links. Daher liegt es nahe das als Definition für „links“ zu verwenden, weil mMn Definitionen nahe an den landläufigen Verwendungen und Assoziationen liegen sollten, um Missverständnisse zu minimieren.

            Beim Feminismus assoziieren alle dagegen immer in erster Linie „die Situation der Frauen verbessern“ und erst in zweiter Linie „Gleichberechtigung“, letzteres aber nur bei Feministen und nur, weil man Frauen als benachteiligt ansieht/ansehen will. Wenn Frauen benachteiligt sind, KANN die Situation der Frauen zu verbessern auf Gleichberechtigung zielen, sonst dagegen NIE.

          • … letzteres (tun aber) nur Feministen …

            Also ohne das „bei“, sonst sagt es etwas anderes aus.

          • Die Frage ist wer die Definition erstellt. Feministinnen verwenden natürlich eine Definition die sie als eine Gerechtigkeitsbewegung hinstellt, während sie in der Praxis regelmäßig männliche Opfer gezielt ausblenden oder runterspielen. Andere würden eine andere Definition verwenden.

            Wer glaubst du, hat diese Definition aufgestellt?

            „Wer Menschen wegen ihrer Hautfarbe oder ihrem Geschlecht abwertet, ist nach klassischem Verständnis rechts. Nach dem gleichen klassischen Verständnis ist der Kern linker Politik soziale Gerechtigkeit im materiellen Sinne.“

            Wenn ich mich selbst „Friedenswächter“ nennen und definiere das die Aufgaben eines Friedenswächters darin bestehen für Frieden zu sorgen, aber in der Praxis dann jeden angreife, der mir nicht passt, welchen Wert hat dann die Definition.

          • Matze, du begehst den gleichen Fehler wie oben noch vertieft. Es geht hier nicht darum sich von irgendwas reinzuwaschen, sondern nur um die richtige Zuordnung. Ich habe zB kein Problem, Stalinismus als links zu bezeichnen, weil er Ausfluss der kommunistischen Ideologie war.

            Es geht hier drum, das Feminismus, Ökologismus udgl. inhaltlich nichts damit zu tun haben was man landläufig als links versteht. Da ist nichts Soziales dran. Diese Leute sind, teils unbewusst, teils sogar sehr bewusst, erzkapitalistisch, manche sogar feudalistisch, gegen sozialstaatliche Errungenschaften, und offen für Krieg. Es tut mir leid, das ist nicht links in irgendeiner sinnvollen Bedeutung des Wortes.

          • @Adrian

            „Links sein bedeutet, die westliche Zivilisation zu verachten.“

            Das ist schlicht doof, weil unpolitisch und ahistorisch.
            Was ist „die westliche Zivilisation“ – ohne eigentlich kapitalistischen Neoliberalismus zu meinen?
            Die in den USA oder in Griechenland, Frankreich, in Deutschland, in Italien?
            Und wer ist „der Westen“?
            Welche „westlichen Werte“ hat „der Westen“ in die Welt gebracht und sich prinzipiengetreu daran gehalten?
            Aktuell finanzieren wir Nazis und Oligarchen in der Ukraine. „Werte“ also.
            „Die westliche Zivilisation“ besticht durch Prinzipienlosigkeit.
            Es kann niemand glauben, „heucheln von Moral“ würde auf Dauer mit „Moral“ verwechselt werden.

            Seit Kleist gibt es die Kritik an den Werten der Aufklärung – weil nämlich zwischen den offiziell propagierten und den gelebten Werten eine große Kluft bestand.
            Seit der französischen Revolution herrscht eine grundsätzliche Skepsis gegenüber „Revolutionsexport“, was Napoleon hat bemerken müssen und so weit ich weiß, hat sich „der Westen“ auch in Afghanistan keiner großen Beliebtheit erfreut.

            Die „westlichen Werte“ wurden in der Tat gegen das in Stellung gebracht, was diese Gesellschaft zusammenhält.
            Wenn man die Wahl hat zwischen den Diktaten des IWF+Rechte der LGBTQ und nationaler Souveränität, dann rate mal, wie sich die Mehrheit entscheiden wird.
            Die Crux ist, dass „westliche Werte“ damit identifiziert werden.
            Das ist dein „Liberalismus“.

          • „Es tut mir leid, das ist nicht links in irgendeiner sinnvollen Bedeutung des Wortes“

            „Links: Wollen den Status Quo umstürzen (im Gegensatz zu: allmählich und behutsam entwickeln), um eine unterdrückte oder benachteiligte Teilmenge der Gesellschaft zu befreien oder ‚helfen'“

            Das ist m.E. der Kern vom Links-Sein. Der Rest („anti-feudal“, „pazifistisch“, „klassenbewusst“) sind lediglich situationsgegebene Details, nicht relevanter als die Frage, ob es nun die Dampfmaschine oder KI oder Die Frau™ sei, was die Unterdrückten befreit.

            Links vs Rechts inhaltlich greifen zu wollen, kann nicht zeitlos sein. Über die Mentalität wird ein Schuh draus.

      • Der Buffalo-Attentäter hat in seinem Manifest voller Versatzstücke zufällig CRT erwähnt. Das besagt rein gar nichts. Selbst wenn niemand auf der Welt die CRT kritisieren würde, gäbe es immer noch die woke antiweiße Ideologie, die überall um sich greift. Und daraus entwickelt sich natürlich eine Gegenbewegung, im schlimmsten Fall solche Gewalt. Ich vermute, der Attentäter war vor allem durch Linke aufgehetzt.

        Dann ist da noch diese Antisemitismus-Sache, an der Fox News möglicherweise seinen Anteil hatte (kann ich nicht beurteilen). Allerdings hatte das in diesem Fall keine Auswirkungen. Gendron schreibt ja sogar in seinem Manifest, dass man gegen die Juden erstmal nichts machen könne.

  9. Einen hab ich noch! 🙂
    Wir wissen alle um den „Menstruationsurlaub“ für insbesondere Frauen in Spanien, die natürlich wissen, es handelt sich besonders bei „Frau“ um eine soziale Konstruktion.
    Echte Frauen haben monatliche Beschwerden – oder eben nicht, weil auch nicht menstruierende Frauen Frauen sein können.
    Jedenfalls sollen sich all diese „fortan bei vollem Gehalt krankschreiben lassen können“, weil sie sich z.B. als Frau und menstruierend empfinden.
    Da man ohnehin nicht mehr definieren kann, was eigentlich eine Frau ist, wünsche ich schon im voraus „happy bleeding/holyday!“ für alle SpanierI_x*:nnen.

    Die wokeness findet sich nun auch im Abtreibungsrecht wieder und achtet bitte auf die Formulierung: „Laut Entwurf sollen Frauen ab 16 Jahren (statt zuvor ab 18) und Frauen mit »funktionaler Diversität« (mit körperlicher oder psychischer Beeinträchtigung) allein und ohne das Einverständnis der Eltern oder von Vormunden entscheiden können, ob sie ihre Schwangerschaft abbrechen wollen.“

    Funktionale Diversität = Frauen mit körperlicher oder psychischer Beeinträchtigung.
    Das ist inzwischen in der Abteilung von Pispers gelandet, wonach: „ich habe sie nie mehr beleidigen können, als sie wörtlich zu zitieren.“
    „Funktional divers“ ist also das Äquivalent und die Weiterentwicklung vom früheren „anders begabt“.

    Wie umfassend dieser Schwachsinn die Linke verseucht sieht man am Erscheinungsort: https://www.jungewelt.de/artikel/426941.reproduktionsrecht-frauengesundheit-im-fokus.html
    Man lässt diesen Feministinnen in der Zeitung die Narrenfreiheit jeden Blödsinn zu veröffentlichen, den man sich bei jedem anderen Thema verbitten würde.

    Offensichtlicher Schwachsinn „inkludiert“: „Der Gesetzentwurf sieht weiter vor, die sexuelle Früherziehung deutlich auszuweiten, künftig soll in der Grundschule damit begonnen werden. Montero erklärte, Ziel sei es, »unsere Körper besser kennenzulernen«, um so Beziehungen zu ermöglichen, »die auf guter gegenseitiger Behandlung basieren und frei von Gewalt sind«.“

    Die „Sexualerziehung“ in der Grundschule bezieht sich auf zu „ermöglichende Beziehungen“, die es Angesichts des Alters der Beteiligten gar nicht geben kann. Wer kindliche „Doktorspiele“ mit erwachsener Sexualität auflädt, verfehlt den kindlichen Sinn von den Körper des anderen Geschlechts besser kennenzulernen um Meilen.
    Diesen kleinbürgerlichen Irren bzw. IrrI_:*nnen eine Plattform zu geben ist im Grunde eine Einladung für Pädos (beiderlei Geschlechts), eine „Frühsexualität“ von Kindern zu entdecken, die sich auf Erwachsene beziehen könnte, die nicht existiert.

    Ich finde es beschämend, dass dies in einer Zeitung veröffentlicht werden kann, die für sich das Label „marxistisch“ in Anspruch nimmt.
    Nicht in meinem Namen – ganz einfach.

  10. https://www.businessinsider.de/wirtschaft/tesla-autos-stossen-kein-co2-aus-doch-nach-boersenstandards-gilt-das-unternehmen-ab-sofort-nicht-mehr-als-nachhaltig-elon-musk-rastet-aus-a/

    Und jetzt bitte alle die Hand heben, die meinen, dass die zeitliche Korrelation mit Musks Bestrebungen Twitter zu kaufen und die dortige Zensurpraxis deutlich einzuschränken rein zufällig ist… 😉

    Schaut man sich mal die Gründe an, warum man das entschieden hat, dann stinkt das doch mindestens 10 km gegen den Wind nach genau der Bubble, die Musks jüngste Aktionen als regelrechte Kriegserklärung wahrgenommen haben.

    Der Artikel strotzt dabei auch noch vor lauter Parteinahme. Was z. B. Vorwürfe (nochmal hervorgehoben: VORWÜRFE) von Rassismus mit Nachhaltigkeit zu tun haben, wird gar nicht hinterfragt. Und natürlich ist Musk am „Toben“ und lässt „Tiraden“ ab.

    Gossenjournalismus!

    • Das hat mehr als nur ein G’schmäckle.

      Inhaltlich kann man allerdings nichts dagegen sagen. Wie eine Firma, die Autos mit Akkus (die beim Abbau extreme Umweltschäden anrichtende und bei der Verarbeitung massive Mengen an Schadstoffen verursachende Materialien enthalten) baut und die absurderweise daraus resultierende Berechtigung, Emissionszertifikate an z.B. andere Autobauer zu verkaufen voll ausnutzt (und die NUR deswegen profitable arbeitet!), „nachhaltig“ sein soll, konnte mir noch nie jemand erklären.

  11. Was haltet ihr eigentlich von dem neuen Affenpockenausbruch?

    https://en.wikipedia.org/wiki/2022_monkeypox_outbreak

    Das Problem, wenn das sich weiter verbreiten sollte:

    1. Tödlichkeit um die 10%*
    2. Außerhalb des Körpers sehr stabil und daher kein/kaum Selektionsdruck Richtung Harmlosigkeit
    3. Mutiert eh nur langsam, so dass es bis zur Harmlosigkeit eh Jahrzehnte/-hunderte bräuchte, wenn eine Entwicklung in diese Richtung zu erwarten wäre (aber wegen 2. eh gegenstandslos)

    Hoffen wir, dass der Kelch an uns vorübergeht, sonst landen wir in einer totalitären Hölle. Dass der Impfstoff gegen menschliche Pocken zu 85%** effektiv sind, wird bestimmt ignoriert werden. Und dass ein Lockdown gegen das Virus eher wirkungslos sein wird, auch.

    * https://en.wikipedia.org/wiki/Monkeypox_virus
    ** https://www.wsws.org/en/articles/2022/05/20/monk-m20.html

    • Ich würde sagen, falls sich hier tatsächlich etwas ausbreitet einfällt, das eine Letalität von 10% (und die nicht nur bei den hier für viele verzichtbaren Alten und Kranken) sowie schwere gesundheitliche Auswirkungen für weitaus mehr Menschen hat, dann ist „totalitäre Hölle“ unser absolut geringstes Problem. Und falls es nicht ganz überwiegend alte und schwache Menschen trifft, wird der Großteil der dann ebenfalls betroffenen noch-„Querdenker“ sich an vorderster Front melden, um KZs Quarantäne-Lager aus dem Boden zu stampfen, falls erforderlich. Du darfst niemals vergessen, dass die wenigsten von denen wirklich um des Prinzips willen „dagegen“ waren, sondern nur, weil sie nur gering gefährdet waren von den Maßnahmen keinen nennenswerten Vorteil hatten (oder das glaubten – sind ja nicht alle jung und gesund).

      Ich würde aber vermuten, dass dann a) ein panischer Run auf die Impfungen und alles was man horten kann einsetzen würde und sich b) die Menschen freiwillig isolieren, bis es nicht mehr anders geht.

        • Ich meine damit so etwas wie Infektionszahlen im 5-stelligen Bereich innert kurzer Zeit und aufwärts. Nicht die billige Sensations-Berichterstattungs-Scheiße die jetzt natürlich stattfindet, obwohl es vmtl. aktuell mehr Tote durch Blitzschlag gibt.

          Wenn Du glaubst, Menschen verhielten sich bei etwas, das ungeimpfte Personen recht sicher mit 10% Wahrscheinlichkeit töten kann, NICHT grundlegend anders als bei etwas, was man je nach Standpunkt oder Variante als ordinäre Erkältungskrankheit ansehen kann (was mindestens vor „Omikron“ falsch war und evtl. auch nach wie vor ist), dann bst du derjenige mit den seltsamen Ansichten, fürchte ich.

          Ich gehe aber nicht davon aus, dass es dazu kommt: deine drolligen Illusionen über die Standhaftigkeit deiner Co-Libertären mögen dir also erhalten bleiben. In Wirklichkeit würden sie so schnell nach harten und staatlich zu finanzierenden Maßnahmen schreien wie Mark Cuban Crpytowährungen reguliert haben wollte, nachdem er das erste Mal einem Scam zumOpfer gefallen ist, anstatt davon zu profitieren.

          • Die „Zeugen Coronas“ meinen: Wenn die Krankheit nur schlimm genug ist, seien alle Grundrechtseingriffe und Demokratiebeschädigungen automatisch gerechtfertigt. Sie unterstellen ihr eigenes Denken auch den Kritikern, nur dass diese die Krankheit für harmlos hielten und _deswegen_ gegen die Corona-Diktatur seien. Darum halten die Sektengläubigen auch die Frage für so enorm wichtig, wie „gefährlich“ die Krankheit sei, weil daran hängt in ihrem Denken die Legitimität der von ihnen gewünschten Diktatur. Das ist in sich auch völlig schlüssig.

            Sie liegen aber völlig falsch: Die Kritiker der Maßnahmen sind nicht (nur) dagegen weil die Krankheit relativ harmlos ist, sondern weil sie grundsätzlich diktatorische Maßnahmen ablehnen, EGAL womit sie begründet sind. Und weil sie entsetzt sind von der Bereitwilligkeit vieler Mitbürger, sich einem totalitären Regime zu unterwerfen und andere Menschen zu diskriminieren und auszugrenzen, wenn man ihnen nur eine mundgerechte „Begründung“ serviert und ordentlich Angst einjagt.

            Wir wären auch gegen diese Diktatur, wenn gerade Ebola im Land grassierte. Die Frage, wie schlimm die Krankheit ist, mit der eure DIktatur „begründet“ wird, ist uns also völlig egal.

          • Corollar: Es scheint dass es derzeit einflussreiche politische Kräfte gibt, die ein totalitäres Regime errichten wollen, und die dafür je nach Kassenlage immer neue Vorwände konstruieren. Fallt nicht darauf rein, lasst euch keine Angst einjagen, und lasst euch nicht von den an den Haaren herbeigezerrten Vorwänden ablenken. Widersteht den totalitären politischen Kräften und ihrem Propagandagesäusel.

        • @Seb
          „Wenn Du glaubst, Menschen verhielten sich bei etwas, das ungeimpfte Personen recht sicher mit 10% Wahrscheinlichkeit töten kann, NICHT grundlegend anders [ist] …“

          Also vor der Ausrottung der menschlichen Pocken haben sie sich nicht grundlegend anders verhalten.

          • Menschen haben sich bis zu dem Zeitpunkt, an dem man wusste was Viren und Bakterien sind, welche Auswirkungen Hygiene und verschiedene Formen von Kontakt hatten, in vielerlei Dingen aus heutiger Sicht komplett schwachsinnig verhalten.

            Wobei mindestens seit dem Mittelalter jeder wusste, dass Pocken mit hoher Wahrscheinlichkeit tödlich sind und dass erkennbar kranke Personen zu meiden sind. Man hatte allerdings das „Glück“, dass aufgrund der Tatsache, dass die Menschen vielfach schon im Kindesalter Pocken bekamen, eine relativ große Immunität per Durchseuchung, so dass sich nach einer Weile, so ab der frühen Neuzeit, eher wenig wirklich verheerende Epidemien ergaben – aber eben mit hohen „Kosten“ in der Vergangenheit. Da wo das nicht der Fall war und man Pocken nicht kannte, (z.B. Kolonien in den USA) ist dem Virus bei manchen Epidemien fast die gesamte Bevölkerung zum Opfer gefallen. Genau den Zustand, nämlich ohne Impfung keine Immunität mangels Pockendurchseuchung im Kindesalter, haben wir inzwischen wieder, weswegen ein Pockenausbruch aus Rückzüchtung oder als Biowaffe ziemlich verheerend wäre.

          • Nachtrag:
            Satz vergessen: Sofern „signifikante Teile der bis hin zu fast gesamte Bevölkerung ausgerottet“ für dich nachahmenswert ist, sollten wir natürlich mit Freude genau so verfahren wie amerikanische Ureinwohner oder Europäer des frühen Mittelalters.

            P.S: Schon zu Zeiten der Pest sind sie Leute mit Sack und Pack vor der Krankheit geflohen anstatt sich einfach anstecken zu lassen. Die „Urform“ heutiger Ausweise war der „Pestbrief“ mit dem man als Flüchtling vor der Pest (nach Quarantäne!) Zutritt zu pestfreien Städten erlangen konnte.

          • „Genau den Zustand, nämlich ohne Impfung keine Immunität mangels Pockendurchseuchung im Kindesalter, haben wir inzwischen wieder“

            Na ja, die Impfung können die Jungen doch nachholen, wenn es ernst wird. Zwar nur 85% Effektivität, aber immerhin. Außerdem wäre ja sicher schnell ein neuer Impfstoff entwickelbar (etwa durch Übertragung der Affenpockenantigene auf die Kuhpocken, die bisher als Impfstoff verwendet wurden).

    • „…dann ist „totalitäre Hölle“ unser absolut geringstes Problem. “

      Das halte ich dann doch für übertrieben, wäre es doch im schlimmsten Fall „lediglich“ ein Rückfall ins 19. Jh., der sicher bald wieder rückgängig gemacht werden kann. Die menschlichen Pocken sind ja die erste und einzige ausgerottete Virenart und die Affenpocken sind mit dieser ja verwandt (und der Impfstoff gegen sie wirkt ja auch zu 85%). Ich bin ja auch kein prinzipieller Impfgegner (das sind übrigens die wenigsten hier).

      Umgekehrt würde ich die totalitäre Gefahr nicht kleinreden wollen. Mit totalitärer Hölle meine ich ja nicht den Lockdown (ob vom Staat erzwungen oder selbstauferlegt (gegebenenfalls staatlich gefördert)) selbst, sondern das, was sich daraus entwickeln kann (wenn er von Staat erzwungen ist): Also autoritäres System + totale Überwachung (bereits in Arbeit) + der Regierung hörige Robotersoldaten + -polizisten, d.h. als Ergebnis Stalin im Quadrat, da Revolution vollkommen unmöglich. Macht tendiert nämlich dazu, missbraucht zu werden, je größer sie ist, desto mehr. Das zeigt die Erfahrung. Das mag dir paranoid erscheinen, aber ich würd’s lieber nicht riskieren und wir bewegen uns eh schon in diese Richtung.

      Von Impfung, Impfpflicht*, Hygieneregeln oder anderen Sachen, die keine massive Grundrechtseinschränkungen sind wie der (staatlich erzwungene und nicht bloß geförderte Quasi-) Lockdown, sehe ich dagegen keine prinzipielle Gefahr ausgehen (anders als andere hier).

      *Es macht ja noch einen Unterschied, ob man mir zwangsweise einen noch nicht ganz so gut geprüften** Impfstoff injiziert oder Zyanid.
      **Der Vorwurf gegen die Corona-Impfstoffe, dass sie zu wenig getestet seien, trifft in diesem Fall nur bedingt oder gar nicht zu

    • Im März 2021 gab es eine entsprechende Übung zu einem Affenpockenausbruch (erinnert sich jemand an Event201?):
      https://www.nti.org/analysis/articles/strengthening-global-systems-to-prevent-and-respond-to-high-consequence-biological-threats/

      Könnte also sein, dass das DER heiße Schei** ist, der kommt. Es würde zu dem passen, was ich prophezeit habe, die Letalität wird weiter angezogen, der ganz große Hammer kommt zum Schluß, wenn sie alles unter Kontrolle haben, um damit dann die letzten Quertreiber auszumerzen.

      Affenpocken sind perfekt, es wurde ja schon kundgetan, dass wegen Klimawandel und so weiter tropische Krankheiten zu uns kommen und was könnte tropischer sein? Dass es ausgerechnet jetzt kommt, wo die Staaten ihre Pandemiekontrolle (und damit einen wichtigen Teil ihrer Souveränität) an die WHO abtreten sollen, passt noch besser.

      Ich zitiere mal (deepl-Übersetzung) und gebt euch mal das angenommene Setting:

      „Das fiktive Übungsszenario, das in Absprache mit technischen und politischen Experten entwickelt wurde, stellte eine tödliche, globale Pandemie mit einem ungewöhnlichen Stamm des Affenpockenvirus dar, der zuerst in der fiktiven Nation Brinia auftrat und sich innerhalb von 18 Monaten weltweit ausbreitete. Letztendlich ergab das Übungsszenario, dass der erste Ausbruch durch einen Terroranschlag verursacht wurde, bei dem ein Erreger verwendet wurde, der in einem Labor mit unzureichenden Biosicherheitsvorschriften und schwacher Aufsicht hergestellt wurde. Am Ende der Übung hatte die fiktive Pandemie weltweit mehr als drei Milliarden Krankheitsfälle und 270 Millionen Todesopfer zur Folge.“

      Ein „Terroranschlag“ wäre zudem perfekt, um es etwa den Russen anzuhängen. So arbeiten die Dienste, 10 Ziele gleichzeitig anstreben, wenn man nur einen Teil erreicht, ist es trotzdem noch ein Gewinn.

      „Die Diskussionen während der Tabletop-Übung brachten eine Reihe wertvoller Erkenntnisse und Schlüsselergebnisse. Vor allem waren sich die Übungsteilnehmer einig, dass das internationale System der Pandemieprävention, -erkennung, -analyse, -warnung und -reaktion trotz der Verbesserungen im Anschluss an die weltweite Reaktion auf COVID-19 völlig unzureichend ist [daher nur 10% Letalität, die Leute sind noch nicht mürbe und unterwürfig genug], um den aktuellen und erwarteten künftigen Herausforderungen zu begegnen. Die Lücken in der internationalen Biosicherheits- und Pandemiebereitschaftsarchitektur sind umfangreich und grundlegend und untergraben die Fähigkeit der internationalen Gemeinschaft [Ziel: Auslagerung an einen undemokratischen globalistischen Verein, wie die WHO], künftigen biologischen Ereignissen vorzubeugen und wirksam darauf zu reagieren – einschließlich solcher, die mit den Auswirkungen von COVID-19 vergleichbar sind oder wesentlich schwerwiegendere Schäden verursachen könnten.“

      gefunden hier:
      https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=609060

      Vielleicht nur ein Sturm im Wasserglas, aber für mich sieht das nicht gut aus.

      • Was wäre dir denn lieber, dass man sich auf gar keine Katastrophenszenarien vorbereitet? Bei unseren beiden urlaubenden Gesundheitsministerinnen haben die selben Leute wutschäumend kritisiert, dass man sich NICHT auf vorhersehbare Szenarien vorbereitet hat. Bei Covid bzw. im Hinblick auf potentielles SARS-x gab es diese Planspiele übrigens auch und schon viel länger, die daraus resultierenden Empfehlungen haben SIE dann allerdings selber komplett ignoriert, wenn man von den asiatischen Staaten absieht.

        Abgesehen davon wüsste ich schon gerne, wie SIE eine Pandemie mit ca. 10% Letalität faken wollten bzw. sollten. Entweder kriegen viele Leute das, oder eben nicht – das kann man a) nachweisen und b) fallen 10% „nicht diskriminierende“ Letalität schon irgendwie auf (bzw. eben nicht). Bei Covid bezweifeln ja auch nur absolute Realitätsverweigerer, dass es das überhaupt gibt, die Schere ist ja bei der Einschätzung der Gefährlichkeit.

        Wenn „ihr“ da drüben wirklich glaubt, dass SIE hier absichtlich solche Krankheiten „ausrollen“ ist euch wirklich nicht mehr zu helfen. Die Menschen kriegt man leichter kontrolliert, als indem man wahllos 10% umbringt. Oder wollen sie jetzt, da es ja lange schon eine wirksame Impfung gegen die Pocken gibt, doch nur und gezielt Impfgegner umbringen, nachdem sie vorher noch alle anderen durch die Covid-Impfung umbringen wollten? Ich komme manchmal durcheinander…. Es wäre echt einfacher, wenn sich eure Wahngebilde nicht auch noch immer alle gegenseitig diametral widersprechen würden.

        • „Was wäre dir denn lieber, dass man sich auf gar keine Katastrophenszenarien vorbereitet?“

          Durchaus nicht, nur die Art der Vorbereitung und der Forderungen mißfällt mir.

          Und die Pointe scheint dir entgangen zu sein: es ging um Affenpocken. Wer kannte (von den zahllosen tropischen Krankheiten) denn vorher Affenpocken? Malaria, meinetwegen, aber „Affenpocken“? Das ist absurd!

          „Bei unseren beiden urlaubenden Gesundheitsministerinnen haben die selben Leute wutschäumend kritisiert, dass man sich NICHT auf vorhersehbare Szenarien vorbereitet hat. Bei Covid bzw. im Hinblick auf potentielles SARS-x gab es diese Planspiele übrigens auch und schon viel länger, die daraus resultierenden Empfehlungen haben SIE dann allerdings selber komplett ignoriert, wenn man von den asiatischen Staaten absieht.“

          Ja, Planspiele gab es schon länger, Event 201 handelte aber von einem Coronavirus, Ende 2019.

          Dass die Politik sowas aussitzt, ist bekannt, genau deshalb setzt man diese Sachen frei. Das Schaffen von Sachzwängen ist gängiges Mittel der Hintergrundeliten, weil man sich dagegen nicht wehren kann und es wie Schicksal aussieht.

          „Abgesehen davon wüsste ich schon gerne, wie SIE eine Pandemie mit ca. 10% Letalität faken wollten“

          Sie werden es nicht faken. Auch Corona war ein Fakt, auch wenn ich immer noch nicht sicher bin, wie hoch die Letalität war, wen es warum traf und ob manche Ethnien stärker betroffen waren. Das ist alles nicht wirklich transparent. Fakt ist aber auch: die Letalität war nicht so hoch, wie anfangs suggeriert. Vielleicht hat das die Macher überrascht, vielleicht wussten sie es. Die Wirkung eines Laborvirus vorher abzuschätzen, ist ja nicht gerade einfach…

          „Wenn „ihr“ da drüben wirklich glaubt, dass SIE hier absichtlich solche Krankheiten „ausrollen“ ist euch wirklich nicht mehr zu helfen.“

          Wer ist „ihr“ und wo ist „da drüben“?

          Die Menschen kriegt man leichter kontrolliert, als indem man wahllos 10% umbringt.“

          Hatte ich doch schon ausgeführt, es kann durchaus viele Ziele geben:
          1) Kontrolle (Bargeldabschaffung, Handyzwang, Impfzwang…)
          2) Bevölkerungsreduktion
          3) Gefahr durch Klimawandel hervorheben (Verzicht auf Wohlstand!)
          4) einem Gegner die Sache unterschieben (Terroranschlag)
          5) Globalisierung rückabwickeln
          6) ein Grund zum Geld drucken
          7) ein Sündenbock, wenn es zum großen Crash kommt
          etc. pp.

          Wenn du Covid für einen Zufall hältst, dann blendest du all die Vorbereitungen, die Skrupellosigkeit, die Vertuschung, die Gewinne und den Vernetzungsgrad der Eliten aus. Kannst du gerne machen, fühlt sich besser an, machen die meisten Leute. Beweisen lässt sich wie immer: nichts. Plausibel ist es trotzdem.

          Globalisierung gibt es seit den 70iger oder 80iger Jahren, aber in den 2020igern kommt eine Pandemie nach der anderen? Wers glaubt…

          Hoffentlich täusche ich mich, ich interpretiere auch nur Muster, aufgrund meiner Beobachtungen. Ich sitze nicht in den Logen die das planen und kenne nicht deren Probleme und Abwägungen. Von daher lohnt es sich nicht, sich darüber zu streiten. Aber darauf hinweisen wollte ich schon.

        • @Seb „Was wäre dir denn lieber, dass man sich auf gar keine Katastrophenszenarien vorbereitet?“

          Zwischen totalitärem Ökoquatsch und Nichtstun gibt es ja auch noch die demokratisch legitime Art zu handeln.

          „Abgesehen davon wüsste ich schon gerne, wie SIE eine Pandemie mit ca. 10% Letalität faken wollten bzw. sollten“

          Niemand behauptet sie erfinden eine nicht existierende Krankheit, sondern sie machen aus einer Mücke einen Elefanten, um nutzlose übertriebene „Maßnahmen“ zu rechtfertigen, die sie aus ganz anderen Gründen wollen. Wie zB Machtgeilheit, Doofheit, bekloppte Ideologie usw.

          „Wenn „ihr“ da drüben wirklich glaubt, dass SIE hier absichtlich solche Krankheiten „ausrollen“ ist euch wirklich nicht mehr zu helfen“

          Die Verwandtschaft der Corona-Religon mit der Ökoreligon ist überdeutlich. Die gleichen Personen, die gleichen „Maßnahmen“, der gleiche Zynismus, die gleiche Irrationalität, die gleiche Menschenverachtung, die gleiche Demokratiefeindlichkeit.

          @AK hat ganz zu Recht angeführt, dass die Ökodeppen uns schon „Tropenkrankheiten“ wegen einem halben Grad Erwärmung angedichtet haben. Dabei haben wir noch nichtmal Mittelmeerklima erreicht :).

        • Zwischen totalitärem Ökoquatsch und Nichtstun gibt es ja auch noch die demokratisch legitime Art zu handeln.

          Für Anorak scheint alles undemokratisch zu sein, was nicht seinem Klima-Reichsbürger-Weltbild entspricht.

          Ich habe das jüngst auch „Beweis“ vorgehalten. Ihr labelt alles als „totalitär“, was Euch nicht in den Kram paßt.

          Demokratie bedeutet, daß auch das aus Eurer Sicht Dumme legitimiert sein kann.

          Man kann mit Fug und Recht an Eurer Demokratiefähigkeit zweifeln. Hier gibt es viele Leute, die so ticken und sich alles zurechtframen. Und damit sind sie nicht besser als Linke, die die AfD zu Nazis erklären, weil ihnen deren Programm nicht paßt.

          Anorak ist völlig desinformiert, was alles an tollen Öko-Sachen in der Pipeline ist – z.B. neuartige, effizientere Solarzellen, die mit weniger schädlichen Stoffen auskommen. Er verhält sich wie Kritiker der Eisenbahn vor 200 Jahren.

          Ich finde es schade, daß du derartig verbohrt bist und dich nicht informierst. Und damit bist du Feministinnen ähnlicher, als es dir lieb sein kann.

          Informiere dich mal. Und lasse auch Wahrheiten zu, die nicht in dein Weltbild passen.

          • „Ihr labelt alles als „totalitär“, was Euch nicht in den Kram paßt.“

            Totalitäre Ideologien sind dadurch definiert, dass sie die Menschen bis tief ins Private hinein zu bestimmen und zu kontrollieren trachten. Politisch sind sie dadurch gekennzeichnet, dass sie den jeweiligen Fetisch ihrer Ideologie für wichtiger halten als die Rechte anderer Menschen, weshalb sie keine Skrupel haben diese zu verletzen.

            Der Ökologismus einschl. seiner Sekte Klimawandelismus hat mMn diese Eigenschaften.

            Manche Leute Klimawandelianer sind ja inzwischen geläutert, aber einige meinen „Ja das sind alles Bekloppte, aber eine gemäßigte Form des Klimawandelismus könnte ganz schön sein.“

            Das kann ich nicht so sehen. Es ist nichts Richtiges am Klimawandelismus, es kann keine abgemilderte Form davon geben die irgendwie akzeptabel wäre. So wie es nichts Richtiges am Antisemitismus gibt, und so wie auch ein extrem schaumgebremster Antisemitisus immer noch nichts als Unsinn wäre.

            „Demokratie bedeutet, daß auch das aus Eurer Sicht Dumme legitimiert sein kann.“

            Demokratie hat eine Reihe von Merkmalen; hier relevant ist, dass sie die Rechte des Einzelnen vor übergriffigen Ideologien in Schutz nimmt.

            „Anorak ist völlig desinformiert, was alles an tollen Öko-Sachen in der Pipeline ist“

            Es ist mir auch völlig egal. Hauptsache es wird nicht subventioniert oder gesetzlich vorgeschrieben.

    • „Was haltet ihr eigentlich von dem neuen Affenpockenausbruch?“

      Deppenjournalisten sind gerade im Pandemierausch und bauschen eine zufällig gerade entstandene Infektionskrankheits zum Megadrama hoch, wahrscheinlich um die Politik anzustacheln mal wieder „Lockdown“ zu machen. In früheren Jahren haben die gleichen Journalisten ähnliche Krankheitswellen – die es da genauso gab – komplett ignoriert.

      https://en.wikipedia.org/wiki/Category:21st-century_epidemics

    • gerade bei fefe gelesen:

      Die Infektion beginnt mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Erschöpfung, nach einem bis vier Tagen entwickelt sich ein Ausschlag und die für Pocken typischen Bläschen und Pusteln, die verkrusten. […]
      Alle vier der neuen Infizierten seien homo- oder bisexuelle Männer und hätten sich in London angesteckt, berichtet die UKHSA. […]

      Allerdings ist nach Ansicht der meisten Fachleute enger Kontakt für die Ansteckung erforderlich. […]

      Dagegen überleben bei der westafrikanischen Variante fast alle Infizierten. Beim größten Ausbruch, 2017 in Nigeria, starben allerdings sechs Menschen, vier davon mit geschwächtem Immunsystem.

      Jedenfalls stellt sich ja schon die Frage… wenn man selbst für die Übertragung zwischen Menschen engen Kontakt braucht, dann wird das ja bei der Übertragung vom Affen auf den Menschen auch so sein.

      Es besteht also wohl nur sehr mäßig Grund zur Panik. Außer für Adrian, falls er Urlaub in UK plant *SCNR*

  12. Was haltet ihr eigentlich von Michael Shellenberger? Er wurde schon mehrfach von Alex und ein paar Anderen zitiert und tritt zurzeit als Unabhängiger zur Gouverneur-Wahl in Kalifornien an. Er ist für Atomkraft, gegen Erneuerbare, gegen die Klimapanik und v.a. gegen die Woke Ideologie und dafür in der Drogenpolitik* weder absolutes Laissez Faire noch die alte Drogenprohibition zu betreiben.

    *Siehe hier:

    • In den USA ist es ja auch verboten, in der Öffentlichkeit Alkohol zu trinken, hat wohl damit zu tun. Insofern aus amerikanischer Sicht in gewisser Weise „konsequent“, aber für Europäer nach wie vor merkwürdig.

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