65 Gedanken zu “Corona Selbermach-Montag

  1. Wenn ich Politiker oder Wissenschaftler wäre, dann würde mich sehr interessieren, was da in Nordkorea gerade passiert.
    Corona ist in Form von Omikron wohl einmarschiert. Man nennt es dort schlicht „das Fieber“.
    Die Nordkoreaner waren in den letzten vielen Jahren eingesperrt und hatten sehr wenige Kontakte. Sie sind nicht mit irgendwelchen experimentellen Impfungen behandelt.

    Das Gesundheitssystem in Nordkorea gilt laut Tagesschau als eines der schlechtesten der Welt.
    Passiert nun dort noch dem akfrikanischen auch noch das nordkoreanische Corona-Wunder? Nämlich, dass kaum Menschen daran sterben. Oder wird Nordkorea durch die Ableger des Wuhan-Virus nahezu ausgerottet? Das wäre wohl die Lauterbach-Prognose.

    Meine Vermutung: Obwohl die Menschen noch nicht adaptiert sind, werden nur wenige sterben. Eben wegen des schlechten Gesundheitssystems. Das lässt die Menschen schon sterben an irgendwas, bevor sie überhaupt die Schwäche und das Alter erreichen, in dem ihnen Covid wirklich gefährlich wird.

    Dort wird „das Fieber“ einmal durchmarschieren – und dann haben sie es auch adaptiert.
    Die Learnings sollten sein: Wir können die Ausbreitung nicht verhindern, nur verlangsamen. Und das macht letzlich nur Sinn, wenn wirklich das Gesundheitssystem zusammenzubrechen droht im Sinne von „flaten the curve“. Damit wären wir auf dem Erkenntnisstand von Anfang 2020.

    Lockdowns, Impfdruck und staatliche Repressionsmaßnahmen hätten wir uns schenken können.

    • Obwohl die Menschen noch nicht adaptiert sind, werden nur wenige sterben.

      Kannst du nicht mal mit diesem haarsträubenden Unsinn aufhören? Es verändert sich das Virus im Kontakt mit den Menschen bzw. konkret durch die massive Vermehrung während des Befalls von Menschen und nicht umgekehrt, Der Mensch kann sich bestenfalls in sofern „anpassen“, als das sein Immunsystem die brauchbarste Antwort auf das Virus „abspeichert“, was aber keinen 100%igen Schutz bietet und bei größeren Mutationen keinen Deut besser schützt als eine auf die selbe Variante abgestimmte Impfung. Und bei manchen Viren kann sich das Immunsystem ohne Impfung überhaupt nicht anpassen oder aber es gibt noch nicht einmal eine wirksame Impfung.

      Wenn da in Nordkorea nicht viel passiert, dann liegt das daran, dass die derzeit vorherrschende Covid-Variante schon vorher vergleichsweise ungefährlich geworden ist. Dass das passieren würde, konnte aber noch vor sechs Monaten niemand sicher vorhersagen.

      Wie ist das Möglich, dass du in zwei Jahre nichts, aber auch gar nichts gelernt hast?

      • Wie ist das Möglich, dass du in zwei Jahre nichts, aber auch gar nichts gelernt hast?

        Ach ja? Von wem hätte ich denn was lernen können?
        Von denen, die eine Suppe als Immunisierung verkaufen, nach deren Verspritzung die Infektionen explodieren?
        Von denen, die ganz sicher riesige Corona-Leichenberge in Afrika vorhergesagt haben?
        Von denen, die nach Abschaffung der Maskenpflicht und Versiegen der Impfbereitschaft ein unvermeidbares Explodieren der Infektionszahlen vorhergesagt haben?
        Oder gar von denen, die eine garantierte komplette Unschädlichkeit der Impfstoffe versprachen?
        Oder vieleicht von Drosten, der eine natürliche Immunisierung über Infektion für effektiver hält als die Vakzine?
        Bill Gates, der sagte, Omikron habe den Job der leider sehr schlechten Vakzine übernommen?

        Ich bin gerne bereit zu lernen, lasse mich aber nicht permanent verarschen. Und dann auch noch auf einem so absurden Level.

        Und richtig krank wird es, wenn jetzt schon die Killermutante für den Herbst zurechtmodelliert wird. Das sind doch Wahngebilde vor dem Hintergrund, dass während dieser „Höllenseuche“ die Krankenhäuser mit zwei und die ITS mit vier Prozent Mit-Corona-Patienten belegt waren.

        Und selbstverständlich ist die Immunabwehr maßgeblich für die Wirkung eines Virus. Wenn sich ein vorerkrankter 84-Jähriger und ein gesunder 14-Jähriger an der selben Stelle mit dem gleichen Virus anstecken, sind sie eben unterschiedlich gefährdet. Das haben wir doch wohl beide in den letzten zwei Jahren gelernt. Und der Grund dafür ist die unterschiedliche Immunabwehr – und nicht das Virus.

        • OK, du willst einfach nicht verstehen, dass Medizin und der politische/gesellschaftliche Umgang mit Corona zwei verschiedene Dinge sind. Es tut mir leid, wenn mir anhand von so viel Ignoranz und sinnlosem Auftürmen von Strohmännern jetzt einfach mal der Kragen platzt:

          Was genau hat irgendeiner der Sätze, die du da wahllos aus deinem über zwei Jahre aufgebauten Fundus heraus-ejakuliert hast, mit meiner Kritik an deinen Adaptions-Halluzinationen zu tun? Das einzige ansatzweise medizinische Argument das du bringst, erschöpft sich darin, dass 14-jährige bessere Abwehrkräfte als 84-jährige, und das hat mit „Adaption“ so viel zu tun wie die Kuh mit dem Sonntag. Du salbaderst einfach weinerlich vor dich hin wie ein Vorzeigefeminist, der Gefühle ums Verrecken nicht von Tatsachen trennen kann und die Tatsache, dass er sich mit etwas nicht gut fühlt, für eine Beweis für oder gegen etwas hält. Und wenn dir nicht die Frau abgehauen wäre, wärst du vermutlich auch einer, die geistige Reife demonstrierst du jedenfalls.

          Alles was du zu den medizinischen Aspekten von dir gibst, ist ganz grober bis gefährlich falscher Unfug.

          • Du stimmst @Beweis also in den eh unstrittigen Punkt zu, das das Virus von alleine harmloser wurde, und die ganze Aufregung umsonst war?

            Ich fand das Januar 2020 ja auch gefährlich. Im Gegensatz zu Politikern. Ich fand es März 2020 sogar prima, dass die endlich mal was gemacht haben.

            Aber 2 Wochen später wussten wir, dass das zu spät war, aber glücklicherweise halt nicht so schlimm.

          • Ich stimme in sofern zu, als dass es stand jetzt und vermutlich für Nicht-Risikopersonen relativ ungefährlich und definitiv wesentliche weniger gefährlich als noch im Winter ist, ja. Das sieht man ja auch zweifelsfrei an ca. 30% Todesfällen bei 500-800% mehr Infektionen verglichen mit dem „noch eher gefährlichen“ Zeitraum.
            Das hat aber damit zu tun, dass das Virus halt tausende Male mutiert ist und sich glücklicherweise derzeit eine eher ungefährliche Variante als vorherrschend herausstellte.

            Und definitiv hat es nicht mit seinem hanebüchenen Schwachsinn, dass die Menschen sich „adaptiert hätten“ zu tun. Und über nichts anderes reden wir hier. Wenn er seiner These so sehr vertraut, kann er ja mal vorangehen und anfangen z.B. Ebola zu adaptieren. Wobei das ja nicht einmal bei normaler Grippe funktioniert, die wechselt auch in den Auswirkungen und wird nicht sei Jahrhunderten oder Jahrtausenden ungefährlicher.

        • Du erliegst einer Täuschung.

          Das Problem eines gutartigen Systems wie dem unseren ist seine Transparenz. Diese Transparenz führt zu Wahrnehmungsverzerrungen: Tocqueville wusste, dass die Gleichheit umso stärker erscheint, je geringer sie ist; in ähnlicher Weise erscheint ein System umso dysfunktionaler, je transparenter es ist.
          (Anmerkung für die Legastheniker: Das bedeutet nicht, dass es bei uns keine Probleme oder kritikwürdige Punkte gäbe.)

          Wenn dich die Transparenz und das damit einhergehende scheinbare Chaos und die scheinbare Dysfunktionalität überfordert, schlage ich vor dass du nach Russland, China oder Nordkorea gehst. Dort hast du diese Probleme nicht und dort ist die Gefahr der Wahrnehmungsverzerrung aufgrund von Transparenz gering. Dort erfährst du mit Sicherheit das, was wichtig ist und vieles ist (bzw. wurde für dich) geordnet und klar.

          • Transparenz? Uns wurde die hundertprozentige Sicherheit der Vakzine nicht als Vermutung, nicht als Hoffnung, nicht als Prognose oder Hypothese vermittelt – sondern als Dogma, und zwar im Nordkorea-Style.
            Du willst doch jetzt nicht ernsthaft behaupten, unsere Corona-Aktivitäten in Wissenschaft, Politik und Medien seien von Ergebnisoffenheit und Pluralität der Meinungen und Überzeugungen gekennzeichnet gewesen.
            Da wird gelöscht, abgeschaltet, da werden Wissenschaftler ausgegrenzt und entlassen, wie wir es hier noch nie erlebt haben in den letzten 80 Jahren.
            Ich finde, du verdrehst da etwas.

          • Ja, Transparenz.

            Du missverstehst was ich sage. In Nordkorea ist die Sicherheit der Impfstoffe gerade kein Dogma, weil das Thema dort überhaupt keine Rolle spielt.
            Was du als „Nordkorea-Style“ bezeichnest, ist gerade die Wahrnehmungsverzerrung die ich oben beschrieben habe. Du hast wenig Ahnung wie es in Nordkorea zugeht.

            Du willst doch jetzt nicht ernsthaft behaupten, unsere Corona-Aktivitäten in Wissenschaft, Politik und Medien seien von Ergebnisoffenheit und Pluralität der Meinungen und Überzeugungen gekennzeichnet gewesen.
            Da wird gelöscht, abgeschaltet, da werden Wissenschaftler ausgegrenzt und entlassen, wie wir es hier noch nie erlebt haben in den letzten 80 Jahren.

            Es gibt wesentliche Unterschiede zwischen den Corona-Aktivitäten in der Wissenschaft und denen in Politik und Medien. Leider interessierst du dich vorrangig für letztere, die Corona-Aktivitäte in der Wissenschaft hingegen ziehen großteils an dir vorrüber.

            Was du beklagst bestätigt lediglich meinen Punkt: In Nordkorea, China usw wüsstest du überhaupt nichts von Löschungen, Abschaltungen, Ausgrenzungen oder Entlassungen, weil du diese Dinge gar nicht mitbekommst. Wenn du schreibst „wie wir es hier noch nie erlebt haben in den letzten 80 Jahren“ ist das – einmal unabhängig davon ob es zutrifft oder nicht – ein Zeichen jener Transparenz die ich oben beschreiben habe. Hier in den westlichen Ländern kannst du das erleben (bzw. mit der Vergangenheit in Relation setzen), weil hier weitgehend Transparenz herrscht. In Ländern mit opaken Regierungs- und Organisationstrukturen verschwinden Menschen auf Nimmerwiedersehen, und fast niemand bekommt etwas davon mit. Dieser Umstand führt dann zu der beschriebenen Wahrnehmungsverzerrung, wonach diejenigen Länder mit der größten Transparenz auch am chaotischsten und dysfunktionalsten wären. Dabei ist das Gegenteil der Fall.

            Das transparente liberal-demokratische westliche System hat Probleme, ja. Ich kritisiere diese Probleme mit dem Ziel, das System zu verbessern. Wenn man die geifernden Beiträge mancher Kommentatoren hier liest, hat man eher den Eindruck sie wollen das westliche System zerstören. Ganz nach dem Grundsatz „es ist alles so schrecklich, da hilft nur mehr ein Neuanfang“.
            Diese Leute bedenken nicht, dass die Alternative zu unserem gutartigen westlich-demokratischen System eine Autokratie wie Russland oder Nordkorea, oder ein mafia-artiger Staat wie Libyen oder der Libanon während dem Bürgerkrieg ist. Du bedienst dieselbe Desinformation, indem du beispielsweise kleine Schwierigkeiten mit den Impfstoffen (von denen du nur dank der Transparenz weißt!) unverhältnismäßig vergrößerst. Ganz nach dem berühmten Zitat:
            „Der Tod eines einzelnen Mannes ist eine Tragödie, aber der Tod von Millionen nur eine Statistik.“
            Von wem das Zitat stammt darfst du selbst herausfinden.

            Uns wurde die hundertprozentige Sicherheit der Vakzine nicht als Vermutung, nicht als Hoffnung, nicht als Prognose oder Hypothese vermittelt – sondern als Dogma

            Es könnte sein, dass auch diese Wahrnehmung eher der oben beschriebenen Verzerrung entspringt, als den tatsächlichen Gegebenheiten. Ich bin jedenfalls gespannt auf die vielen Beispiele aus Wissenschaft, Film & Fernsehen, Politik, Talkshows & Medien, anhand derer du die einstimmige Botschaft „Bei der Covid Impfung beträgt die Rate der Nebenwirkungen exakt 0, in Worten: Null, und absolut jegliche sonstige Bedenkne sind samit und sonders völlig ausgeschlossen“.
            Der offizielle(!) Beipackzettel sagt jedenfalls schon einmal etwas ganz anderes… was wieder zum Anfangspunkt führt: Transparenz und Wahrnehmungsverzerrung.

  2. Neues zur mysteriösen Häufung von Hepatitis bei Kindern:
    https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2022.05.10.22274866v1?s=08

    Das Verständnis über Folgen einer Covid Erkrankung ist gerade erst im entstehen:
    https://www.nature.com/articles/d41586-022-00403-0

    Wenn eine Infektion Autoimmunkrankheiten verursacht, T-Zellen abtötet und zu Hirn- und Herzschäden führt, ist die Vorstellung, dass diejenigen, die eine Infektion durchgemacht (und ev. die Ausbreitung des Virus zugelassen) haben, weniger gefährdet sind, keine Wissenschaft, sondern Wunschdenken, das auf Fantasie beruht.

    • Pingpong, du kannst deine Panikmache nicht lassen, oder? Und vorsorglich führst du zu deinen Links lieber nicht viel aus. Leider sind die von dir gebrachten Studien üblicherweise keineswegs aussagekräftiger als die von dir (oft sicherlich zu Recht) gerne in Frage gestellten Studien mit Ergebnissen, die dir nicht passen.
      Und die Beispiele hier passen da ins Bild. Es handelt sich in beiden Fällen nicht um gezielte Covid-Testreihen, sondern um reine Datenauswertungen. Ihre Aussagekraft steht und fällt demnach mit dem Wert der verwendeten Daten. Und da gibt es durchaus Zweifel.

      Der Nature-Artikel betrifft eine Untersuchung, die die Häufigkeit des Auftretens von Herz-Kreislauf-Erkrankungen vergleicht und hierbei eine statistische Erhöhung der Häufigkeit bei Corona-Infizierten um 50-70 % festgestellt hat. Die Vergleichsgruppe zu den Corona-Patienten setzt sich zusammen aus Menschen, bei denen kein Covid festgestellt wurde, und Daten aus 2017. Das ist, wie auch im Artikel erwähnt, nicht unproblematisch:
      Ardehali cautions that the study’s observational nature comes with some limitations. For example, people in the contemporary control group weren’t tested for COVID-19, so it’s possible that some of them actually had mild infections.
      Falls eine erheblichen Zahl von Menschen, die tatsächlich Corona erkrankt waren und bei denen keine Herzerkrankung aufgetreten ist, der Kontrollgruppe zugeschlagen wurde, weil bei ihnen die Coronaerkrankung nie festgestellt wurde, verzerrt das die Werte natürlich deutlich.
      Ebenso erscheint durchaus naheliegend, dass unter Pandemiebedingungen die Zahl der Herz-Kreislauf-Erkrankungen allgemein höher liegt als 2017.

      Vor allem aber muss bei einem Zusammenhang zwischen Corona und anderen Erkrankungen die Richtung der Kausalität sorgfältig geprüft werden. Wir hatten hier ja irgendwann schon einmal eine Studie diskutiert, die ebenfalls zu dem Ergebnis kam, dass ein statistischer Zusammenhang zwischen Herzerkrankungen und Corona feststellbar ist, allerdings zumindest in einem Teil der Fälle die Kausalität offenbar andersherum lag, nämlich die Patienten aufgrund ihrer Herzerkrankung ins Krankenhaus kamen und sich dort dann mit Covid angesteckt hatten.
      Da die festgestellte statistische Risikoerhöhung mit 50-70 % ja eher überschaubar ist, erscheint deshalb durchaus fraglich, wie viel davon noch über bleibt, wenn man die Verzerrungsfaktoren angemessen berücksichtigt.

      Ähnlich verhält es sich mit der anderen Studie. Dort wurde festgestellt, dass nach den vorliegenden Daten Kinder, die eine Coronainfektion durchgemacht haben, 2-3mal häufiger auffällige Leberwerte hatten. Mal abgesehen davon, dass die Häufigkeiten auch dann immer noch Promillebereich liegen und nicht mitgeteilt wird, inwieweit sich die auffälligen Werte in tatsächlichen Erkrankungen niedergeschlagen haben, sind auch bei dieser Untersuchung in der Kontrollgruppe vermutlich unerkannt Infizierte enthalten, weil die Daten sich nicht auf umfassend getestete Bevölkerungsgruppen beziehen. Kinder mit auffälligen Leber werden häufiger Kontakt mit dem Gesundheitssystem haben und deshalb aller Wahrscheinlichkeit nach deutlich häufiger getestet worden sein.

      Rein statistische Auswertungen vorliegender Daten sollten, wenn sie zu auffälligen Ergebnissen kommen, selbstverständlich Anlass zu vertieften Untersuchungen sein. Aber mehr als ein Ausgangspunkt für derartige vertiefte Untersuchungen sind sie in aller Regel nicht, weil die Gefahr, statt auf tatsächliche Zusammenhänge nur auf statistische Artefakte zu stoßen, sehr groß ist.

      • https://www.reuters.com/business/healthcare-pharmaceuticals/coronavirus-may-be-linked-cases-severe-hepatitis-children-2022-05-16/

        „Coronavirus may be linked to cases of severe hepatitis in children“

        Das „may be“ war offensichtlich (zumindest für diejenigen die nicht wie hugor an einer a priori Verweigerungshaltung leiden), jetzt gibt es zunehmend mehr Evidenz und naheliegende biologisch-medizinische Erklärungsmechanismen.

        Mal sehen wie lange es dauert, bis sich das Narrativ ändert von „Corona hat nichts damit zu tun, es war das Adenovirus“ zu „Ok es war vermutlich doch Corona, aber es betrifft nur ganz wenige“.

        hugor, 17. MAI 2022 UM 8:29 AM

        Mal abgesehen davon, dass die Häufigkeiten auch dann immer noch Promillebereich liegen

        Oh warte, so schnell??!?

        • jetzt gibt es zunehmend mehr Evidenz und naheliegende biologisch-medizinische Erklärungsmechanismen.

          Ach ja? Welche?
          Der Artikel bezieht sich insoweit auf die oben bereits diskutierte Studie sowie eine Hypothese, dass evtl. unerkannte Covidinfektionen im Rusammenwirken mit dem Adenovirus eine rolle spielen könnten.

          Mal sehen wie lange es dauert, bis sich das Narrativ ändert von „Corona hat nichts damit zu tun, es war das Adenovirus“ zu „Ok es war vermutlich doch Corona, aber es betrifft nur ganz wenige“.

          Die Frage, ob Corona irgendetwas damit zu tun hat, ist völlig unabhängig von der offenkundigen Feststellung, dass die absolute Anzahl der Fälle gering ist. Und solange das so bleibt, eignem sich Umstände wie diese schlichtweg nicht zur Begründung deiner Panikmache, selbst wenn man unterstellen würde, dass Corona hier tatsächlich eine relevante Rolle spielt.

          • Bitte erhöhe deine Lesekompetenz.

            Ich schrieb nirgends dass Covid zweifelsfrei die Ursache wäre, sondern dass es zunehmend mehr Evidenz dafür gibt und die entsprechenden Mechanismen mehr und mehr erkannt werden. Bei einer Pandemie mit einem neuartigen Virus dauert es ein bisschen bis solche längerfristigen Effekte und biologisch-medizinische Wechselwirkungen festgestellt werden. Mit der Zeit wird sich zeigen was Sache ist. So funktioniert Wissenschaft.

          • Vielen Dank, Pingpong, aber ich bin mit meiner Lesekompetenz ganz zufrieden. Aber du scheinst damit erhebliche Probleme zu haben.
            Ich habe nie behauptet, dass du Covid zweifelsfrei als Ursache angibst. Was ich anzweifle, ist vielmehr genau deine Behauptung, „dass es zunehmend mehr Evidenz dafür gibt und die entsprechenden Mechanismen mehr und mehr erkannt werden“.

            Und mein maßgeblicher Punkt ist ja zudem, dass die Gesamtbedeutung sowieso nicht groß genug ist, um einen relevanten Einfluss auf die Corona-Politik zu haben.

          • Vielen Dank, Pingpong, aber ich bin mit meiner Lesekompetenz ganz zufrieden. Aber du scheinst damit erhebliche Probleme zu haben.
            Ich habe nie behauptet, dass du Covid zweifelsfrei als Ursache angibst.

            Was ist dann dein Problem und warum hast du das Wort „Hypothese“ in deinem letzten Beitrag extra hervorgehoben?
            Dass es mehr und mehr Evidenz gibt ist nunmal eine Tatsache. Du könntest das leicht selbst erkennen wenn du dich für die Forschung in diesem Bereich ein bisschen interessierst.

            Und mein maßgeblicher Punkt ist ja zudem, dass die Gesamtbedeutung sowieso nicht groß genug ist, um einen relevanten Einfluss auf die Corona-Politik zu haben.

            Vielen Dank für diese eindrückliche Demonstration dessen, was ich in einem Beitrag weiter oben bereits angekündigt habe:
            Mal sehen wie lange es dauert, bis sich das Narrativ ändert von „Corona hat nichts damit zu tun, es war das Adenovirus“ zu „Ok es war vermutlich doch Corona, aber es betrifft nur ganz wenige“.

            Für die nicht von einer a priori Realitätsverweigerung geplagten Mitleser: Weitere Evidenz dass wir momentan erst die Spitze des Eisberges erkennen was die „mysteriösen“ Hepatitis Fälle bei Kindern betrifft.
            https://www.indiatoday.in/india/story/rise-acute-hepatitis-among-kids-covid-mp-sagar-1950159-2022-05-16

          • Dass es mehr und mehr Evidenz gibt ist nunmal eine Tatsache.

            Nein, Pingpong, nur weil du etwas wiederholt behauptest, wird es dadurch nicht zu einer Tatsache.

            Und wirklich sehr informativer India Today – Artikel, den du da verlinkst *sarcasm off*. Du greifst mittlerweile quellentechnisch nach jedem Strohhalm, oder?

          • Alles im Leben hängt davon ab, in welcher SchubladeKategorie du dich befindest.

            Und du kannst selbst entscheiden, in welche Kategorie du gehörst.

      • Ich bin mal so frei und poste den verlinkten Text des CDC:

        The Centers for Disease Control and Prevention (CDC) continues to work with health departments and clinicians nationwide to identify and investigate hepatitis of unknown cause impacting children. As of today, 36 states and territories have reported 180 pediatric patients under investigation over the past 7 months, which is an increase of 71 from the 109 publicly reported on May 5.

        While this may appear to be a large increase in patients under investigation over the last two weeks, it’s important to understand that the vast majority of these are what we consider ‘retrospective’ patients. Since CDC’s investigation looks at patients reported back to October of 2021, most of these numbers involve patients that are just now being reported, rather than new cases of hepatitis – so not all are recent, and some may ultimately wind up not being linked to this current investigation. Additionally, there have been no reported deaths since February 2022, and the proportion of patients requiring liver transplants has gone down from 15 percent to 9 percent since May 5.

        CDC continues to examine possible causes, including testing for and ruling out some of the viruses that commonly cause hepatitis (hepatitis A, B, C, D, and E). Adenovirus has been detected in nearly half of the children and continues to be a strong lead. Further laboratory tests are being conducted to look more closely at the virus genome and other potential pathogens, such as SARS-CoV-2. In addition, CDC is communicating with key medical groups and continues to provide updated reporting and laboratory guidance for clinicians who may identify hepatitis of unknown cause in children. A Community Outreach and Clinician Activity (COCA) call is scheduled for Thursday, May 19th, where CDC will provide key updates and experts in treating hepatitis will answer clinical questions.

        It’s important to note that severe hepatitis in children remains rare. However, we encourage parents and caregivers to be aware of the symptoms of hepatitis – particularly jaundice, which is a yellowing of the skin or eyes – and to contact their child’s healthcare provider with any concern.

        Mag jeder selbst entscheiden, inwieweit sich daraus eine Notwendigkeit verstärkter Vorsorgemaßnahmen in Bezug auf Corona ergibt…

    • Professorin Cahill … behauptet, dass jeder, der sich mit mRNA impfen ließ, in den nächsten drei bis fünf Jahren sterben wird, […]
      Ok, welche Gegenargumente ließen sich dafür finden? Zum einen: Warum nur einer? Warum erklärt nur ein Wissenschaftler, dass es dazu kommen wird?… Wenn da was dran wäre, würden sich doch mehr finden lassen, die dieselbe Diagnose stellen würden.

      Es gibt meiner Erinnerung nach durchaus noch andere Wissenschaftler, die ähnliche Voraussagen getroffen haben, allerdings wohl sämtlich aus der „Anti-Vaxxer“-Bubble.

      Die ganzen medizinischen Zusammenhänge sind für uns Laien natürlich sehr schwer zu beurteilen, aber nach allem, was ich bisher weiß, besteht bezüglich der Impfung genauso wenig Anlass zu übertriebener Panikmache wie hinsichtlich der eigentlichen Corona-Erkrankung.

      Was nichts daran ändert, dass meiner Meinung nach die tatsächlichen Auswirkungen der mRNA-Impfungen auf das Immunsystem noch bei weitem nicht gut genug erforscht sind, um ihren Einsatz bei Corona-Nichtrisikogruppen bedenkenlos zu empfehlen, wie dies von Anfang an geschehen ist und weiterhin geschieht.

      Und ein generelles Problem ist natürlich, dass alle Diskussionen um die Impfung so politisch und emotional aufgeladen sind, dass – wie leider bei vielen anderen heiklen Themen auch – ein objektives und erkenntnisorientiertes Hinterfragen kaum möglich ist, ohne den eigenen Ruf und die eigene Karriere zu gefährden, was dazu führt, dass hörbare Kritik hauptsächlich aus Kreisen kommt, die sowieso negativ eingestellt sind. Was dann wiederum eine (sachlich sicherlich häufig durchaus berechtigte) Diskreditierung leichter macht, die ihrerseits „gemäßigte“ Kritiker noch mehr abschreckt, weil sie nicht selbst zur Zielscheibe werden wollen.
      Es ist immer wieder das gleiche, ob beim Feminismus, Klimawandel, Corona oder was auch immer – sobald ein offizielles Narrativ durchgesetzt werden konnte und emotional verteidigt wird, sind sachliche, erkenntnisorientierte öffentliche Diskussionen kaum noch möglich.

      • Die Fragen aber bleiben.
        Warum haben wir in April 22 gegenüber dem Mittel 2018 bis 2021 etwa 5 Prozent höhere Sterblichkeit, im März sogar 6 Prozent. Das Statistische Bundesamt kann es sich nicht erklären, aber es scheint nirgends entsprechend aufgegriffen zu werden. Das waren im April knapp 4000 Menschen über dem Median der Vorjahre. Und das ohne Grippe-Welle und ohne adäquate Covid-Opfer. 130 Tote jeden Tag.

        • Und das ohne […] adäquate Covid-Opfer.

          Das hast du schön aus den Berichten in den Medien wiederholt. Wo bleibt eigentlich bei solchen Meldungen die hier oft genannte kritische Medienkompetenz? In anderen Fällen wird ziemlich vehement der Standpunkt vertreten, alles was man aus der Presse hört sei sowieso propagandistischer Unsinn.

          Wir wissen halt schlicht nicht ob es so ist wie du bzw. die Medien das behaupten.
          Was wir wissen: Es gab bisher in fast allen Ländern der Welt eine teils erhebliche Untererfassung der Covid Todesfälle.

          Weiters gibt es folgende Evidenz:
          Die Rate der schwerwiegenden kardiovaskulären Ereignisse nach einer Covid-Infektion beträgt 4% im ersten Jahr, 3% bei Personen mit „leichten“ oder asymptomatischen Fällen der ursprünglichen Infektion.
          https://www.nature.com/articles/d41586-022-00403-0

          Covid kann die T-Zellen des Immunsystems befallen und töten.

          Es mehrt sich die Evidenz, dass es sich bei Covid weniger um eine respiratorische, sondern um eine thrombosefördernde vaskuläre bzw. endotheliale Krankheit handelt.
          https://www.thelancet.com/journals/laninf/article/PIIS1473-3099(22)00223-7/fulltext

          Solche Krankheiten bringen es mit sich, dass die Folgen sich u.U. erst nach einiger Zeit zeigen. Und wenn die Krankheit pandemische Dimensionen annimmt und es extrem viele Infektionen gibt, dann können diese Folgen – selbst wenn „nur“ wenige Prozent betroffen sind – gravierend sein. Es ist eine Frage der Größenordnungen. Ein paar hunderttausend Infektionen in einer „Virensaison“ ist etwas ganz anderes als hunderte Millionen.

          Wichtige Grundsätze:
          * Ausbrüche von Infektionskrankheiten sind unvermeidlich, Pandemien sind optional.
          * Weit verbreitete Krankheit und Seuche ist nicht normal.

          • Es mehrt sich die Evidenz, dass es sich bei Covid weniger um eine respiratorische, sondern um eine thrombosefördernde vaskuläre bzw. endotheliale Krankheit handelt.

            Also den Kindern wurde eingetrichtert, sie würden ihren Großeltern den Erstickungstod überhelfen.
            Covid war definitiv bis zum Start der Impfkampagne eine respiratorische Viruserkrankung. Warum sollte man Menschen mit Gefäßproblemen massenhaft intubieren?

            Erst als die Spike-Generatoren gespritzt wurden, sind Gefäßerkrankungen zum Thema geworden.

            Ich verstehe, dass es ein vitales Interesse von Pharma und Impfdruck-Politik und -Medien gibt, die Gefäßschäden pauschal dem Virus überzuhelfen.

            Aber du willst doch nicht behaupten, von Anfang 2020 bis 2021 hätte keiner solche verheerenden Gefäßgeschehen bemerkt. Das wäre ja ein Ultra-Armutszeugnis für Medizin und Wissenschaft.

          • Du scheinst nicht zu verstehen dass es einen Unterschied gibt zwischen den Symptomen der akuten Phase und den Symptomen der post-akuten Phase gibt.
            Bitte informiere dich über den Begriff der Differentialdiagnose.

            Aber du willst doch nicht behaupten, von Anfang 2020 bis 2021 hätte keiner solche verheerenden Gefäßgeschehen bemerkt.

            Es wurde von Anfang an vor Langzeitfolgen gewarnt. Du hast das oft als Panikmache abgetan.

          • Warum sind in 2020 diese ja angeblich zentralen postakuten Symptome nicht aufgetreten oder wurden nicht bemerkt? Gab es etwa zu wenige Fälle in der Pandemie, um das erkennen zu können?

            Und dass vor Langzeitfolgen gewarnt wurde, von denen man gar nichts wissen konnte, weil das Virus komplett neuartig war, ist ein erbärmliches Argument und zeigt nur, wie Angst geschürt wurde.

            Wenn man den Menschen Spike-Protein-Generatoren einspritzt und sie dann Gefäßprobleme bekommen, ist das ähnlich, als wenn sie das Virus einatmen und dann Atemwegserkrankungen bekommen.
            Ist doch auffällig.

          • Also wirklich beweis. Du hast selbst oft genug Beispiele angeführt, wo sich das ganze Ausmaß der Folgen erst nach längerer Zeit zeigt. Deshalb heißt es ja Langzeitfolgen.

            Du kannst übrigens beruhigt davon ausgehen, dass sich die Wissenschaftler des Problems einer eventuell ähnlich aussehenden Symptomatik durch die Impfung durchaus bewusst sind. Und dass sie Methoden haben das entsprechend zu berücksichtigen. Es hat schon einen Grund, warum fast niemand den Standpunkt „die Impfung wars“ in Bezug auf fast alle negativen Folgen vertritt…

            Die Impfung schützt übrigens ziemlich schlecht vor LongCovid. Nach allem was wir wissen ist die effektive Schutzmaßnahme folgende: sich nicht infizieren.

        • Was wir wissen: Es gab bisher in fast allen Ländern der Welt eine teils erhebliche Untererfassung der Covid Todesfälle.

          Was sind für dich „fast alle Länder der Welt“? In den westlichen und den meisten anderen höher entwickelten Ländern dürfte es eher eine deutliche Übererfassung gegeben haben, weil zumeist „an und mit“ -Tote gezählt wurden.

          Die Rate der schwerwiegenden kardiovaskulären Ereignisse nach einer Covid-Infektion beträgt 4% im ersten Jahr, 3% bei Personen mit „leichten“ oder asymptomatischen Fällen der ursprünglichen Infektion.
          https://www.nature.com/articles/d41586-022-00403-0

          Wo steht das dort, und wie hoch sind die Anteile bei Personen ohne Infektion?

          Es mehrt sich die Evidenz, dass es sich bei Covid weniger um eine respiratorische, sondern um eine thrombosefördernde vaskuläre bzw. endotheliale Krankheit handelt.
          https://www.thelancet.com/journals/laninf/article/PIIS1473-3099(22)00223-7/fulltext

          Inwiefern lässt sich deine doch recht steile Behauptung aus der verlinkten Untersuchung ableiten? Und wie stehst du allgemein zu der dortigen Feststellung, dass die Thrombosehäufigkeit proportional zur ärztlichen Behandlungsintensität ist, und insbesondere nicht ärztlich behandelte Covid-Infizierte überhaupt nicht berücksichtigt wurden?

          • Die Unkenntnis und das Unverständnis der relevanten Arbeiten zum Thema kannst nur du selbst beheben.

            Diese Frage-Spielchen sind ermüdend und uninteressant. Mir liegt nichts daran dich von irgendwas zu überzeugen. Zieh ruhig weiter dein spring-über-dieses-Stöckchen Spiel ab, ich werde darauf nicht eingehen. Wir unserer heutigen Welt lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse nicht lange verleugnen, selbst wenn man es noch so versucht. Die Zeit wird zeigen wie es sich verhält.

          • Pingpong, du stellst also Thesen auf, verlinkst dazu ohne nähere Erläuterung irgendwelche Quellen, und wenn dich dann jemand fragt, was konkret an diesen Quellen deine Thesen stützen soll, verweigerst du eine Antwort darauf.
            Und dann wunderst du dich, warum dich und deine Thesen hier kaum jemand ernst nimmt?

          • Mit Leuten die ein Minimum an Neugier und Erkenntniswillen zeigen rede ich gerne. Du hast überzeugend demonstriert, dass dir bei dir beides nicht vorhanden ist.

            Und dann wunderst du dich, warum dich und deine Thesen hier kaum jemand ernst nimmt?

            Ist das so?

          • Pingpong, mir mangelnde Neugier und Erkenntnisillen zu unterstellen, ist schon recht seltsam angesichts des Umstands, dass ich einer der wohl sehr Wenigen hier bin, die sich regelmäßig die von dir verlinkten Quellen ansehen.

            Aber vermutlich ist genau das dein Problem mit mir – du willst nicht mit Leuten diskutieren, die deine Argumentation hinterfragen, sondern erwartest, dass dir die Leute einfach glauben. Und da ist es für dich natürlich viel angenehmer, wenn das passiert, worauf du offenkundig hoffst, nämlich dass allein die Verwendung von Quellen genügend Eindruck schindet, um deine Behauptungen seriös erscheinen zu lassen, ohne dass sich jemand die Mühe macht, den Aussagegehalt dieser Quellen tatsächlich zu überprüfen.
            Es ist ja nicht so, dass ich gezielt nur nach Fehlern suche. Ich nehme grundsätzlich sehr gern Erkenntnisse mit. Dass deine Quellen deine Behauptungen aber eben nur sehr selten stützen, dafür kann ich ja nichts. Und wenn du dann nicht mal bereit bist, irgendwelche Erläuterungen abzugeben…

    • Eigentlich gibt es doch eine Gemeinsamkeit bei den Coronisten und den Antivaxxern: Sie machen beide die Rechnung ohne den Wirt.

      Die einen sagen, wir sterben alle durch Corona, durch Killermutanten, durch LongCovid und sonstige Begleiterscheinungen.
      Die anderen sagen, wir sterben alle an den Vakzinen, an den Spritzen und den vielfältigen Folgewirkungen.

      Aber dass so ein menschlicher Organismus Dinge wegstecken, verarbeiten, überwinden, abwehren, einkapseln oder neutralisieren kann, dieser Faktor wird nicht berücksichtigt.
      Kann passieren, dass man an Covid und sogar an Omikron stirbt, kann auch sein, dass man an einer Impfung stirbt. Sicher ist beides nicht.

      Die Frage ist doch: Wenn der menschliche Organismus schon den Gefahren von Corona ausgesetzt ist, warum soll er sich dann auch noch eine nicht ungefährliche Impfung zufügen lassen, wenn die nachweislich nicht immunisiert gegen die andere Gefahr?

      Jaja, der angeblich bessere Krankheitsverlauf. Der ist aber nicht nachweis-, sondern nur modellierbar. Denn niemand kann mit Sicherheit einen Krankheitsverlauf vorhersehen. Da muss mit Wahrscheinlichkeiten operiert werden.
      Auch der vielfache Tod durch Impfung ist nicht nachweisbar. Den kann man auch nur modellieren durch die Übersterblichkeit bei Jüngeren seit dem Beginn der Impfkampagne. Ebenfalls müssten Wahrscheinlichkeiten herhalten, wenn man dem nachgehen wollte. Was man aber nicht will – wie man auch nicht die Maßnahmen evaluieren will.

  3. Dramatische wirtschaftliche Auswirkungen der Pandemie:



    https://www.bankofengland.co.uk/speech/2022/may/michael-saunders-speech-at-the-resolution-foundation-event

    Verkehrte Welt: Nicht die WHO, das CDC oder das ECDC oder die Gesundheitsbehörden sagen uns ehrlich was das medizinisch-gesundheitliche Problem ist, sondern die Banken(!) und die Ökonomen(!!). Das einzig irgendwie gute an Banken: Sie können den Markt nicht gaslighten. Ebenso Versicherungen: Wenn eine Versicherung dich ablehnt weil du LongCovid hast, weißt du dass es sich um ein reales und relevantes Problem handelt.

    • Es ist noch keine zwei Jahre her, da war es noch die „Scheißwirtschaft“, die man doch mal aus dem Blick nehmen müsste, zum Wohle aller, indem man sie einschränkt und flächendeckend Betriebe dichtmacht.

      Aber wenn es irgendwie das Narrativ zu füttern scheint, ist die Wirtschaft wieder toll und es ist ganz doll traurig, wie hart ihr Corona zugesetzt hat?

      Die Graphen sagen über die tatsächliche unmittelbare Schwere von Corona auch gar nichts aus. Was ist denn long term sickness? Covid oder vielleicht auch Depressionserkrankungen infolge von Maßnahmen? Es ist nämlich auffällig, dass sich die long term sickness als Auslöser dafür, sich außerhalb der Arbeitskraft zu befinden, bei Frauen signifikant höher ausgewirkt hat, als bei Männern, obwohl letztere bekanntermaßen höher gefährdet waren/sind von schweren Krankheitsverläufen und entsprechenden längerfristigen/chronischen Nachwirkungen. In meinen Augen ein klarer Indikator, dass Corona hier nicht der einzige ausschlaggebende

      Und warum ist die gesellschaftliche Arbeitskraft so eingebrochen? Sind vielleicht einfach nur viel mehr Leute arbeitslos geworden, weil ihre Firmen infolge von staatlichen Auflagen ihre Personalkosten haben reduzieren oder gleich ganz schließen müssen?

      Hier scheinen mir wild alle möglichen Korrelationen zusammengeschmissen zu werden um diese ganz bequem auf eine einzige Kausalität zurückzuführen.

      • Tut mir Leid, ich verstehe den Zusammenhang deines Beitrags mit meinem post nicht. Um es mit deinen Worten auszudrücken: Dein Beitrag scheint mir wild alle möglichen Assoziationen zusammenzuschmeißen, um damit ganz bequem das a priori Bild von panik-pingpong zu bestätigen.

        Vielleicht versuchts du es noch einmal ohne Unterstellungen und halb versteckte Anspielungen? Ich schrieb als Überschrift für die Graphen: „Dramatische wirtschaftliche Auswirkungen der Pandemie“. Eventuell wäre es dir möglich, dies als eine neutral-sachliche Tatsachenfeststellung aufzufassen?

        • „Eventuell wäre es dir möglich, dies als eine neutral-sachliche Tatsachenfeststellung aufzufassen?“

          Für jemanden, der mit der Corona-Politik unzufrieden ist, schwerlich. Denn die wirtschaftlichen Verwerfungen sind (mutmaßlich/immer vom konkreten Fall abhängig) nicht einfach Auswirkungen der Pandemie, sondern Auswirkungen der Politik in Bezug auf diese Pandemie. Hier nur von „Auswirkungen der Pandemie“ zu sprechen verlagert die Verantwortung dorthin, wo sie nicht oder nur zum Teil hingehört.

          Das ist ähnlich wie von „wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukrainekriegs“ zu sprechen und unter diesem Label wirtschaftliche Auswirkungen der Sanktionen gegen Russland zu verstecken.

          Du, @pingpong, magst zwar der Ansicht sein, Auswirkungen der Corona-Politik seien als Auswirkung der Corona-Pandemie anzusehen. Aber dass viele diese Sichtweise nicht teilen sind, sollte Dir inzwischen klar sein. Insofern sollten Dich Antworten, die in diese Kerbe schlagen, nun wirklich nicht mehr verwundern.

          • Danke @ Renton mir die Antwort abzunehmen, die ich wahrscheinlich gar nicht mehr gegeben hätte. Ich bin die ewig gleichen semantischen Ausweichmanöver leid und betrachte ein sich daran Abarbeiten als Zeitverschwenung.

            „Hier nur von „Auswirkungen der Pandemie“ zu sprechen verlagert die Verantwortung dorthin, wo sie nicht oder nur zum Teil hingehört.“

            Sehr richtig. Und es hilft jenen, die rege Interessen daran haben, mit ihren Entscheidungen, ihrem Handeln und last but not least möglichen Gründen dafür (persönliche Verbindungen/Involvierungen, kurzum Korruption und Vetternwirtschaft) niemals auf den Prüfstand gestellt zu werden.

            Betrachtet man sich etwa das Bundeskarlchen. Der hat eine wohl eher qualitativ übersichtliche Doktorarbeit mit dem Schwerpunkt Gesundheitsökonomie geschrieben und ist seit Ewigkeiten ein Förderer einer Politik, die das Gesundheitswesen, Krankenhäuser wie Wirtschaftsunternehmen behandelt. Also eine Politik, die für flächendeckende Schließungen von Krankenhäusern verantwortlich ist. Nun könnte ein Politiker mit Anstand und Rückgrat natürlich vor den Trümmern des Gesundheitswesens, welche nicht von Corona verursacht sondern lediglich bloßgestellt wurden, sagen: „Ja, ich räume ein, mich zeitlebens getäuscht zu haben und bekenne mich für die von Corona aufgezeigten Mängel unseres Gesundheitswesens politisch wie moralisch mitverantwortlich.“

            Aber wir haben nun mal unsere Politiker… Und die greifen nach jedem Strohhalm, immerzu für von ihnen mindestens mitverursachten Zuständen irgendwelche externen, sich jeglich ihres Zutuns entziehenden Umstände vorzuschieben. So sind sie, unsere Herzchen. Gelder einstreichen wie mindestens mittlere Vorstandsebenen, aber Verantwortlichkeit zeigen wie ein Azubi im ersten Lehrjahr.

            Und so waren es beim Bundeskarlchen eben immer andere. Diese dummen, ungehorsamen Bürger, die sich einfach nicht impfen lassen wollten. Wären die nicht gewesen, wäre doch gar nichts weiter passiert. Dieses Narrativ wird zwar von keinerlei Fakten gestützt, spätestens seit Omikron nicht mehr, welches sich auf die Impfstoffe zwar nicht direkt ein Ei pellte, sich von ihnen aber auch zu nicht viel mehr als einer kurz erstaunt hochgezogenen Augenbraue verleiten ließ. Aber das kümmert in der Berliner Regierungsbubble ja schon seit Ewigkeiten keinen mehr, ob sich das was sie sagen und tun überhaupt mit der Wirklichkeit deckt.

            Mich irritieren derzeit sowieso einige Dinge. Warum z. B. wird derart giftig auf jeden losgegangen, der mal öffentlich aufgrund eigener Zahlen die Mutmaßung tätigt, das PEI könnte die Häufigkeit schwerer Impfnebenwirkungen deutlich untererfasst haben. Was ist denn denn da so schlimmes dran, dass da direkt jemand von der BKK für gechasst werden muss und überhaupt immer sofort schrill ad hominem der Verkünder solcher Dinge, stets mit irritierender Hilfe vor allem des ÖRR, möglichst öffentlichkeitswirksam als Spinner, Irren, rechten Coronaleugner zu verunglimpfen, statt einfach mal ruhig und sachlich zu schauen, was vorliegt? Was ist diesen Typen denn wichtiger? Objektiver Erkenntnisgewinn, vor allem in Bezug auf die Gesundheit, das Leben sämtlicher Bürger oder das Image irgendwelcher Institute und – noch viel schräger – das von Pharmakonzernen? Ich als Bürger möchte es schon gerne wissen, wenn das, was ich mir da habe einflößen lassen, am Ende doch um einiges gefährlicher gewesen ist, als die allen Regularien folgend durchgetesteten und entsprechend freigegebenen Impfcocktails, die man sich hin und wieder abholt. Und wenn bei allem, was den öffentlichen Narrativen widerspricht möglichst rasch und mit möglichst abschreckender Öffentlichkeitswirksamkeit einfach nur der Bote ungewünschter Nachrichten hingerichtet wird, erhöht das zumindest nicht mein Vertrauen darin, dass hier noch irgendwo eine seriöse, sachliche, ergebnisoffene Beaufsichtigung dieser Vorgänge stattfindet. Da ich generell nicht sehr zum Verschwörungsglauben neige, will ich dies mal wohlwollend als absolutes Kommunikationsfiasko bezeichnen und keine Mutmaßungen darüber anstellen, welche Personen oder Interessengruppen durch derlei Gebaren versuchen, ihren Arsch an der Wand zu halten… 😉

          • You highlighted in your evidence the difficulty with no cumulative growth in labour supply as well. Can you tell me a bit more about the problems that that causes and is there anything that monetary policy can do on that front?

            I don’t think that monetary policy can really affect labour supply in a significant way. An argument gets made sometimes that we should „run the economy hot“ in order to draw people into the workforce. But as you can see in the data, the factor which has caused [labour-]participation to fall is not a lack of job opportunities, it’s a rise in long-term sickness that is surely linked to the pandemic. I think if we were to „run the economy hot“ under those circumstances, we would just tend to get higher inflation, more embedded inflation expectations and a bigger problem to deal with. I do think the issue of long covid and the pandemics effects on public health and [labour-]participation is a very serious issue, it’s just not one which monetary policy is well designed to tackle.

            Bank of England Monetary Policy Reports
            https://parliamentlive.tv/event/index/eb8510a1-697a-4273-9a42-ba9f3072c338
            ab 16:32:50

            Für jemanden, der mit der Corona-Politik unzufrieden ist, schwerlich.

            Ich bin mit der Corona-Politik unzufrieden, habe sie oft genug kritisiert, und habe keine Verständnisschwierigkeiten wenn von den „Auswirkungen der Pandemie“ gesprochen wird.

            Denn die wirtschaftlichen Verwerfungen sind (mutmaßlich/immer vom konkreten Fall abhängig) nicht einfach Auswirkungen der Pandemie, sondern Auswirkungen der Politik in Bezug auf diese Pandemie. Hier nur von „Auswirkungen der Pandemie“ zu sprechen verlagert die Verantwortung dorthin, wo sie nicht oder nur zum Teil hingehört.

            Betrachte es als metaphorischen Ausdruck wenn dir das hilft. Dann kommen wir vielleicht über diese Haarspaltereien hinweg und können endlich darüber reden, was die Politik(!!!) tun sollte damit wir aus dieser Pandemie rauskommen.
            Ich habe oft genug folgenden wichtigen Grundsatz betont: Ausbrüche von Infektionskrankheiten sind unvermeidlich, Pandemien sind optional.
            Dieser Grundsatz beinhaltet, dass Pandemien keine unvermeidlichen gottgegebenen Phänomene sind, sondern dass sie in unserem gesellschaftlich-politischen(!) Gestaltungsbereich liegen. Ich schreibe seit mittlerweile 2 Jahren darüber. Was soll also dieses semantische Ausweichmanöver ( (c) billy ) von wegen „Auswirkungen der Corona-Pandemie“ vs „Auswirkungen der Corona-Politik“?

            Du kannst den starken Anstieg der krankheitsbedingten Ausfälle aus dem Arbeitsmarkt gerne als Folge der Corona-Politik sehen wenn dich das glücklich macht. Nämlich als Folge der schädlichen und aus vielerlei Gründen falschen Politik in UK, die in Erwartung einer „Herdenimmunität“ auf eine „Durchseuchung“ gesetzt haben. Reden wir also endlich über dieses Politikversagen, wie wir es besser machen können und welche gesundheitspolitischen Maßnahmen effektiv sind.

          • „Reden wir also endlich über dieses Politikversagen, wie wir es besser machen können und welche gesundheitspolitischen Maßnahmen effektiv sind.“

            Soll an mir nicht scheitern. Ich hatte neulich was dazu geschrieben. Und du könntest ja auch wieder was dazu schreiben, anstatt Diagramme in den Raum zu würfen, über deren Bedeutung und Ursachen war absehbar steiten werden.

          • Soll an mir nicht scheitern. […] Und du könntest ja auch wieder was dazu schreiben, anstatt Diagramme in den Raum zu würfen, über deren Bedeutung und Ursachen war absehbar steiten werden.

            @renton:

            Ein gutes Zeichen ist, wenn deine Kritiker Positionen erfinden müssen die du nicht vertrittst, um dich anzugreifen.

            Ich hatte neulich was dazu geschrieben.

            Was denn?

          • [Zitat von mir] – „Ein gutes Zeichen ist, wenn deine Kritiker Positionen erfinden müssen die du nicht vertrittst, um dich anzugreifen.“

            Kannst du gerne so sehen, nur sehe ich null Bezug zu dem, was ich geschrieben hatte.

            „Was denn?“

            Moment, wo war es… kann ja nur ein Corona-Montag gewesen sein… da schau, es war erst letzte Woche, zwei Beiträge, in einer Diskussion mit Dir, und Du hast sogar auf diese Beiträge geantwortet. Nur nicht auf die Teile der Beiträge, die ich im folgenden zitiere. Du bist lieber irgendwelchem Klein-Klein nachgejagt. Aber wir wollen das Problem ja partout nicht konstruktiv angehen, im Gegensatz zu Dir, gell?

            „Ich persönlich bin dafür, Maßnahmen zurückhaltend und mit Bedacht zu ergreifen. Für den Fall der Fälle sollte man unsere intensivmedizinische Versorgung ausbauen, das geht auf die Schnelle (~Monate) auch mit angelernten Hilfskräften, um den so oft beschworenen Kollaps des Gesundheitssystems zu vermeiden (von dem ich nicht glaube, dass er kommen wird, aber egal: Diese Art der Vorsorge ist vergleichsweise billig zu haben). Impfungen sind sinnvoll für besonders gefährdete Menschen: Alte und Menschen mit schwachem Immunsystem. (Um das Vertrauen in die Impfstoffe zu erhöhen, sollten sich die Hersteller bereit erklären, die Haftung bei Impfschäden zu übernehmen.) Eine Maskenpflicht in nichtprivaten Innenräumen oder öffentlichen Verkehrsmitteln ist hinnehmbar und zumindest in der Wintersaison sehr wahrscheinlich sinnvoll. Die von Dir gewollte Teststrategie halte ich für nicht sinnvoll. Um zu wissen, wie das Virus sich ausbreitet, wären Studien mit ein paar zehntausend Teilnehmern ausreichend. Massenweise Teste und das Quarantänieren von Gesunden blähen nur völlig unnötig die Zahlen auf und erzeugen so einen Eindruck von Gefährlichkeit, die es nicht gibt.“
            https://allesevolution.wordpress.com/2022/05/09/corona-selbermach-montag-22/#comment-672406

            „So. Jetzt zum wirklich Wesentlichen [Man beachte das rhetorische „wirklich“, Renton].

            Belüftung – gerne. Ich habe nie verstanden, wieso während der Pandemieanfangszeit unsere glorreiche Regierung den Restaurantbetreibern, die für teuer Geld Luftfilter installiert hatten, mit einem Lockdown ins Gesicht getreten hat.

            Soziale Distanzierung – sollte im Prinzip jeder selbst entscheiden. Wer Angst vor Ansteckung im vollbesetzten Fußballstadion hat, soll nicht hingehen. Homeoffice sollte ermöglicht werden, wo es praktikabel ist. Aber von einer Freiwilligkeit des Schulbesuchs, beispielsweise, halte ich nichts.

            Ich würde übrigens auch moderate Maßnahmen zum Schutz von Risikogruppen goutieren. Bei hohen Infektionszahlen einen Test vor dem Besuch eines Altenheims o.ä.

            Ganz generell muss ein Ausgleich gefunden werden, der sowohl die mitnimmt, die alles für übertrieben halten und die Schnauze so gründlich voll haben, dass sie am liebsten gar keine Maßnahmen mehr wollen, und denen, die meinen, dass selbst ihre Dreijährigen Kinder eine Corona-Impfung bräuchten (was vollkommen bescheuert ist). Das ist völlig unabhängig davon, wer von diesen Gruppen Recht hat oder ob die Wahrheit in der Mitte liegt. Weder ein Maßnahmen-Overkill noch völlige Maßnahmenfreiheit werden diese Gesellschaft kurzfristig wieder zusammenführen. Wir müssen den Positionen der anderen ein gewisses Verständnis entgegenbringen und bereit sein, Kompromisse zu schließen. Sonst wird das nix mit dem gesellschaftlichen Frieden, der ebenso wichtig ist wie gesellschaftlicher Pandemieschutz. (Ich würde sagen, für Dich würde dazugehören, zu akzeptieren, dass so mancher von „uns“ auch eine heftige Grippe(=grippaler Infekt)welle im Winter für normal hält, und keinen Anlass sieht, das anders als früher nicht mehr zu tolerieren.)“
            https://allesevolution.wordpress.com/2022/05/09/corona-selbermach-montag-22/#comment-672472

          • Ein bisschen mehr Frieden, und weniger Streit.
            Ein bisschen mehr Güte, und weniger Neid.
            Ein bisschen mehr Wahrheit immerdar,
            und viel mehr Hilfe bei Gefahr.
            Ein bisschen mehr „wir“ und weniger „ich“.
            Ein bisschen mehr Kraft, nicht so zimperlich.
            Und viel mehr Blumen während des Lebens,
            denn auf den Gräbern blühn sie vergebens.

            (Peter Rosegger)

          • Pingpong, wirklich beeindruckend, wie konstruktiv und sachorientiert deine Einlassungen immer sind… 😉

    • Interessant übrigens, wie sehr die geschlechterspezifischen Quoten seit 2013 auseinanderlaufen. Auch während der Covid-Zeit auffällig, vor allem zum Ende hin. Die Männer sind noch weit unter dem Stand von vor 2005, die Frauen schon weit über den angegebenen Höchstwerten seit 1993. Wirkt Covid also so viel heftiger auf Frauen oder könnte es doch auch alternative Erklärungsansätze geben?

    • Es ist weiterhin davon auszugehen, dass eine Impfung jedenfalls einen relevanten – wenn auch mit der Zeit abnehmenden – Schutz vor einer Infektion auch mit der aktuell vorherrschenden Omikronvariante des Virus bietet.

      aus der Begründung des Bundesverfassungsgericht.

      Ich dachte die Mär vom Schutz vor Ansteckung sei komplett vom Tisch. Nicht mal mehr das RKI behauptet das.

  4. Das Bundesverfassungsgericht hat wohl heute morgen die Beschwerde gegen die einrichtungsbezogene Impfpflicht zurückgewiesen. Desillusioniert war ich bereits nach dem Beschluss im Eilverfahren zur Bundesnotbremse. Aber das hier ist nun sogar das richtige Urteil und kein Eilverfahren mit grober Abwägung.

    Selbst die „Falken“ sagen doch mittlerweile, dass die Impfung so gut wie gar keinen Fremdschutz geben. Dazu kommt noch, dass die Impfung bereits nicht mehr für die Omega-Variante ausgerichtet ist, geschweige denn für andere neue („Killer“-)Varianten.

    Egal wie man zu der Schwere der Pandemie steht und welche Maßnahmen/Handlungen man für angemessen hält, es ist mir vollkommen unverständlich, wie man eine Impflicht mit Fremdschutz von vulnerablen Gruppen begründen kann, obwohl der Fremdschutz gar nicht gegeben ist, wie von so vielen Seiten festgestellt. Wie kann man das als verhältnismäßig einstufen?

    Bereits das Notbremsenurteil hatte ja durchaus starke Kritik von ehemaligen Verfassungsrichtern hervorgebracht. Aber das hier jetzt? Ich bin gespannt, was im schriftlichen Urteil stehen wird, ob die Charite mit Drosten wieder eine überragende Glaubwürdigkeit gegenüber anderen Stellungnahmen gegeben worden ist.

  5. Das vollständige Urteil liegt bereits vor:
    https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2022/04/rs20220427_1bvr264921.html

    Kurze Zusammenfassung: Der Gesetzgeber durfte und darf weiterhin davon ausgehen, dass die Impfung schon irgendwie (auch jetzt noch) einen positiven Effekt hat, weil RKI etc. das so sagen. Ebenso ist davon auszugehen, dass die Impfung nur sehr selten zu schweren Nebenwirkungen führt. Dem Gesetzgeber steht zum Schutz von Leben und Gesundheit ein weiter Ermessensspielraum zu, deshalb ist die Impfflicht auch verhältnismäßig.

    Ob das jetzt ein verfassungsgerichtliches Urteil ist oder eher eine gezielte Verteidigung der Regierung, lasse ich mal dahin stehen…

    Wäre interessant, mal die vermutliche absolute Risikoerhöhung eines Ungeimpften gegenüber einem Geimpften zu berechnen und zu schauen, ob es nicht auch diverse andere persönliche Faktoren gibt, die mindestens in diesem Risikobereich liegen, aber nicht zum Anlass irgendwelcher Vorsichtsmaßnahmen, geschweige denn Grundrechtseinschränkungen, genommen werden

    • Schlimm. Das Gericht hechelt auch der Presse hinterher, die systematisch alle Berichte über Nebenwirkungen unterdrückt hat. Wäre das nicht der Fall gewesen, niemals hätte ein Gericht ein solches Urteil fällen können, denn nicht nur die Würde des Menschen verbietet es, jemanden zu einer Runde russisches Roulette zu zwingen.

  6. Pingback: Bundesverfassungsgericht: Einrichtungsbezogene Impfpflicht verfassungsgemäß | uepsilonniks

  7. In Deutschland gibt es jetzt den ersten Fall von Affenpocken.
    Bin mal gespannt, wie sich das entwickelt. Ob daraus Schlar-affenpocken werden, die Pharma noch mehr Mrd in die Kassen spült. Oder ob es beim Angstmachen bleibt.

    Firmen werden mangels guten Renditeobjekten auf den üblichen Märkten immer mehr auf das Betrügen, Prellen und Irreführen der öffentlichen Hand von Staaten im internationalen Maßstab setzen bzw. tun das bereits seit Jahren. Auch mit Hilfe von exterritorrialen Schiedsgerichten.

  8. Ich möchte die Konfusität der Gedankengänge der Leuchte Captain Covid hervorheben beginnend mit einem Statement von
    Beweis:
    „Obwohl die Menschen noch nicht adaptiert sind, werden nur wenige sterben.“
    Übersetzung:
    Das Immunsystem ist mit dem Virus noch nicht in Kontakt gekommen, hat sich also noch nicht verändert, um Immunität gegen den Virus zu erlangen. Trotz der fehlenden Immunität werden nur wenige Menschen sterben.

    Captain Covid antwortet:
    „Kannst du nicht mal mit diesem haarsträubenden Unsinn aufhören?
    Captain Covid begründet sein Urteil auf diese Weise:
    „Es verändert sich das Virus im Kontakt mit den Menschen bzw. konkret durch die massive Vermehrung während des Befalls von Menschen und nicht umgekehrt“
    Übersetzung:
    Das Virus verändert sich, sobald es mit einem Menschen in Kontakt kommt. Es verändert sich nur, wenn es massiv von Menschen befallen wird. Es verändert sich nicht, wenn es nicht massiv von Menschen befallen wird.
    Gemeint hat Captain Covid möglicherweise:
    Wenn ein Virus mit einem Menschen in Kontakt kommt und sich im Menschen massiv vermehrt, dann verändert es sich.
    Außerdem verstärkt der Captain sein Argument mit diesem Hinweis:
    „Der Mensch kann sich bestenfalls in sofern „anpassen“, als das sein Immunsystem die brauchbarste Antwort auf das Virus „abspeichert“, was aber keinen 100%igen Schutz bietet und bei größeren Mutationen keinen Deut besser schützt als eine auf die selbe Variante abgestimmte Impfung. „

    Übersetzung:
    Der Mensch ändert sich, weil sich sein Immunsystem ändert. Die Änderung seines Immunsystem bietet keine 100% Immunität.
    Eine sehr große Änderung des Virus hat zwar eine Änderung des Immunsystems zur Folge, aber die dadurch bewirkte Größe der Immunität ist absolut nicht abschätzbar, sondern nur ihre relative, nämlich, dass sie sicher die durch eine Impfung induzierte Immunität nicht übersteigt.

    Abschließend gibt der Captain zu Bedenken:
    „Und bei manchen Viren kann sich das Immunsystem ohne Impfung überhaupt nicht anpassen oder aber es gibt noch nicht einmal eine wirksame Impfung.“

    Übersetzung von mir:
    Es gibt Viren, die keine Änderung des Immunsystems bewirken. In einigen dieser Fälle gibt es Impfstoffe, die die Änderung des Immunsystems so ändern können, dass es Immunität gegen diese Viren bewirkt. In anderen Fällen gibt es diese Impfstoffe nicht.
    Schluss
    Nach Einschätzung von Captain Covid, sei die Behauptung, Menschen adaptieren sich an ein Virus mittels Adaptierung ihres Immunsystems ein Zeichen dafür, dass „in zwei Jahren, aber auch gar nichts gelernt wurde.“, denn eine Adaption der Menschen an ein Virus sei nicht möglich, weil es
    a. Menschen seien, die das Virus befallen
    b. Ein Immunsystem sei, dass sich manchmal nicht verändert, wenn es auf ein Virus träfe
    c. Manchmal nur Impfstoffe gäbe, die ein Immunsystem ändern könnten
    d. So sei, dass ein Immunsystem sich niemals selbstständig zu 100% an ein Virus anpassen könne
    e. niemals möglich sei, dass eine selbstständige Anpassung des Immunsystems im Falle eines Kontaktes mit einem stark veränderten Virus, Immunität bewirke, die jene durch eine Impfung bewirkte Immunität, übersteigen könne.

    Abgesehen davon, dass beim Punkt e. der Nachweis der These der Nichtübersteigbarkeit fehlt, zeigt die hier aufgeschlüsselte Konfusität des Captain Covidschen Gedankensalats, dass
    a. überraschender Weise der @pingpongsche Gedankensalat noch übertreffbar ist.
    b. keinem rational denkenden Mensch die Herkulesaufgabe gelingen würde den Emittenten dieser Konvulute ihren Irrweg klar zu machen
    c. jedem rational denkenden Menschen klar sein muss, dass mit diesen Protagonisten der Covid – ( und demnächst Affenpocken-) Ideologie ein Bärendienst geleistet wird, was natürlich ein gute Sache ist und das Unangenehme der Punkte a. und b. mildert.

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