Falsche Ausgewogenheit (False Balance)

Unter Falsche Ausgewogenheit bzw auf englisch False Balance geht es um Folgendes:

Karikatur_Falsche_Ausgewogenheit

Und noch einmal als Text:

Falsche Ausgewogenheit, gelegentlich auch als falsche Gleichgewichtung bezeichnet (englisch false balance, bothsidesism), ist ein Phänomen der medialen Verzerrung, bei dem vornehmlich im Wissenschaftsjournalismus einer klaren Minderheitenmeinung oder völligen Außenseitern ungebührlich viel Raum gegeben wird, sodass fälschlich der Eindruck entsteht, Minderheitenmeinung und Konsensmeinung seien gleichwertig.[1]

Hierbei werden beispielsweise Argumente und Belege angeführt, die in keinem Verhältnis zu den tatsächlichen Nachweisen der jeweiligen Seiten stehen oder Informationen unberücksichtigt lassen, die die Behauptung einer Partei als haltlos erscheinen lassen würden. Teilweise werden auch wissenschaftlich völlig haltlose Thesen als plausible oder gar fundierte Hypothesen präsentiert. Ursache für diese Verzerrung ist häufig der Wunsch von Journalisten, Verzerrung möglichst zu vermeiden.

Durch diese vermeintlich neutrale, bzw. objektive Darstellung, die sich nicht am Forschungsstand orientiert, sondern Mehrheits- bzw. Konsensmeinung und Außenseitermeinung als gleichwertig darstellt, entsteht in der Öffentlichkeit ein falsches Bild über den Kenntnisstand innerhalb der Wissenschaft, das bis hin zur Verbreitung von klaren Falschinformationen reichen kann. In manchen Fällen wie z. B. beim wissenschaftlichen Konsens zum Klimawandel, den Gesundheitsgefahren des Tabakkonsums oder der Wirksamkeit von Impfungen kann in der Öffentlichkeit selbst bei seit langem wissenschaftlich unumstrittenen Themen der Eindruck entstehen, diese würden in der Wissenschaft kontrovers diskutiert.

Es geht also darum, dass man eine Gegenmeinung darstellt, die eigentlich recht abstrus ist und in der Wissenschaft auch nicht akzeptiert ist (sie die Karikatur: Bei einer Diskussion über das Sonnensystem lädt man einen Wissenschaftlerin ein und jemanden, der den Theorien einer flachen Erde anhängt).

Ein netter Spruch dazu ist:

„Wissenschaft ist keine Demokratie“

Damit soll deutlich gemacht werden, dass es auf die wissenschaftlichen Fakten ankommen soll und diese entscheiden sollten, was man letztendlich präsentiert.

Mir scheint es gerade für die Medien aber auch ein Einfallstor dafür zu sein, dass man unter dem Vorwand, dass man sonst „Falsche Ausgewogenheit“ präsentieren würde einfach die Meinung zeigt, die man ideologisch richtig findet und die Gegenmeinung weglässt.

Zudem braucht man dafür eigentlich eine unabhängige Bewertung durch neutrale Fachleute, was eine vertretbare Meinung innerhalb der Wissenschaft ist,  ob der Erkenntnisprozess tatsächlich abgeschlossen ist oder ob es vielleicht ein Bereich ist, in dem vieles noch ungeklärt ist.

Natürlich wäre das Lieblingsthema dieses Blogs, Geschlechterunterschiede und ihre Ursache, da ein gutes Beispiel. Wer anführt, dass daran etwa die Geschlechterrollen und das Patriarchat schuld ist und etwas anderes nur Nazis und Biologisten vertreten, denen man keinen Raum geben sollte, der bewahrt eben nicht das Publikum vor False Balancing, sondern stellt eine Debatte falsch dar.

Mein Vertrauen in die Medien ist da eher gering, denn viele sind da eben relativ stark besetzt mit Anhänger intersektionaler Theorien, die ohnehin die Ansicht vertreten, dass alles andere nur ein falsche Ansicht sein kann.

Ich wäre allerdings auch dafür, dass man alle Meinungen, die in der Gesellschaft stark verbreitet sind, nicht ausblendet, sondern diskutiert, die Pro- und Contraargumente bringt, die wissenschaftlichen Studien darstellt, wirklich versucht für beide Seiten das Maximum an Argumentation rauszuholen und zu besprechen. Ich glaube das wäre wesentlich interessanter als Meinungen auszublenden und in der „Verschwörerbubble“ vor sich hin leben zu lassen, wo sie auch keinen Gegenwind erhalten.

 

 

62 Gedanken zu “Falsche Ausgewogenheit (False Balance)

  1. Der Kern des Problems scheint mir eher darin zu liegen, dass im Zeitalter der Wissenschaftsgläubigkeit (auch wenn dieses grad zu Ende geht), Menschen davon überzeugt sind, dass a) es gesicherte Wahrheiten gibt und b) diese von Menschen erkennbar sind und daher c) sie selbst auch wissen, was wahr und was falsch ist.

    So kommt es, dass Else Dummbatz-Fidelbogen von der Tagesthemen-Redaktion, davon überzeugt ist, es sei eine Wahrheit, dass Männer „genug Rechte“ hätten und man sich „endlich mal“ um Frauen kümmern müsste.

    Für eine Spezies, die so wenig intelligent ist wie die Menschheit, ist der wissenschatliche Ansatz kein nachhaltiges Erfolgsrezept.

    • Hast du einen Link, wo du diese „Tagesthemen“-Anekdote herhast? Solche „Vorfälle“ finde ich immer wieder interessant und didaktisch wertvoll.

      Für eine Spezies, die so wenig intelligent ist wie die Menschheit, ist der wissenschatliche Ansatz kein nachhaltiges Erfolgsrezept.

      Das ist der übliche zynische Defätismus hier, der mehr als unbegründet ist. Ihre Lernfähigkeit hat die Menschheit gerade seit der Neuzeit, also seit ca. 1500, in hohem Maße bewiesen. Und es gibt viele hochintelligente Menschen – auch ohne Nobelpreis.

      Leute wie du wissen vermutlich auch nicht, daß sich die Zahl der jährlichen Kriegstoten je 100.000 Erdenbürger kontinuierlich reduziert.

      Sicherlich sind viele Menschen dumm bzw. destruktiv. Das sind sie aber eben nicht von Geburt an, sondern nur durch eine besonders destruktive und dumme Erziehung. Die sich in den letzten 100 Jahren allerdings auch langsam aber stetig verbessert hat = mehr Empathie und Respekt für Kinder, weniger Gewalt etc.

      Mehr dazu hier: http://alice-miller.com/de

      • ROFL
        Die Verbesserung der Erziehung der letzten Jahre erleben wir gerade. Da wird Schule geschwänzt, gehüpft, sich festgeklebt oder im Bundestag rumgepöbelt und gelogen. Von Empathie und vor allen Dingen Respekt keine Spur.

        Btw. Die Eltern sind auch nicht besser, gestern noch eine Olle gesehen, parkt ihr SUV auf der Straße, links eine ganz Reihe Parkbuchten, in etwa zu 1/3 frei.

    • Für eine Spezies, die so wenig intelligent ist wie die Menschheit, ist der wissenschatliche Ansatz kein nachhaltiges Erfolgsrezept.“

      Da muss ich dir leider zustimmen. Oder lass es mich anders formulieren: die Wissenschaft dient nach wie vor dem Erkenntnisgewinn, aber niemals dem von allen. Sie ist nicht politisierbar und wenn man versucht, wissenschaftliche Erkenntnisse in den politischen Prozess einfließen zu lassen, werden diese von der abgrundtiefen Dummheit der Medien, Politiker und der meisten Wähler schlicht pervertiert, falsch oder zu weitgehend interpretiert und oft genug auch einfach mißbraucht, was wiederrum auf den wissenschaftlichen Erkenntnisprozess zurückwirkt und diesen im Sinne der Politik maximal korrumpiert.

      Wir können das an einer Vielzahl von Beispielen beobachten, „gender studies“ ist nur eines von vielen, wenn auch eines der extremsten.

  2. Das Problem mit Neo-Komposita wie „false Balance“ oder „wissenschaftlicher Konsens“ ist, dass ich auch „trockener Regen “ schreiben kann, es „davon“ aber halt schlicht trotzdem nicht existiert.

    Der dämliche Comic illustriert nur die Unbedarftheit des Zeichners und seiner Rezipienten – gut 600 Jahre nach Galilei und über zwei Jahrtausende nach Erasthothenes haben wir nichtmal ein Wort (!) für die wirkliche Form der Erde.

    75 Generationen (!) hat es gedauert, bis (jaja, Ihr kennt Galilei mit „die Erde ist rund“; Erasthothenes; der fand das aber schon grob 2.000 Jahre früher raus, *weil* der wo lebte, wo es bis zum Horizont endlos flach ist) „the Science“ befand, dass die Erde mehr Geoid als flach ist.

    Heute – mei; der Geoid ist prima; wir haben seit Jahren zB GPS; das ist auf so nen Meter genau. Das hilft total beim Aufschlagen eines Spiegeleis. Ihr habt sicher auch alle eine 4m^2 große Pfanne.

    Newton fand so 1660 raus, dass Sachen runterfallen. Das verwunderte damals wie heute niemanden. Das ist 500 Jahre her. Heute wissen wir, dass einzelne Atome sich für diese „Gravitation“ aber halt einen feuchten Dreck interessieren.

    Warum?

    Woher soll ich das wissen? Ich bekäme sicherlich einen Nobelpreis, wenn ich das rausfinden würde. Oder zehn.

    Scio nescio, ich weiß, dass ich nichts weiß, schrieb irgendein lange Toter.

    DAS ist Wissenschaft – also, der *Versuch*, Wissen zu schaffen. Thesen ausstellen kann jeder (mit iq über 110), und für Nachplappern braucht es lediglich Intelligenz etwas über dem Niveau einer Topfpflanze.

    Siehe: Schwangere Männer. Das ist für jeden offensichtlich Schwachsinn. Aber freilich, man kann damit seine Zeit verschwenden – also, mit Idioten „diskutieren“.

    Gender Pay Gap – Hey ich warte seit jetzt 12 Jahren auf EIN Lieschen, die das betrifft. Kennen tue ich ausschließlich Gegenbeispiele. Ergo: *nachgewiesen* Schwachsinn.

    Im englischen gibt es den Ausdruck „the Science is settled“, bei uns wäre das „wissenschaftlicher Konsens“. Das, aber, ist trockener Regen – würden wir es wissen, gäbe es kein Wissen zu schaffen. Und damit keine Wissenschaft (mehr).

    Schopenhauer und viele vor ihm nennen sowas eine contradictio in adjecto. Versteht nur leider niemand.

    In so _echter_ Wissenschaft nennt man „the Science“ übrigens „Stand der Forschung“. Wenn man diesen Forschungsstand verändert, wird man promoviert.

    So wird man Wissenschaftler.

    Also, vielleicht. Man kann auch den Rektor der Uni bumsen; dann wird man freilich auch promoviert, aber halt kein Wissenschaftler.

    • Woher du den Unfug, die Menschen hätten noch lange nach der Antike bis quasi in die Neuzeit an eine flache Erde geglaubt, hat, wirst wohl nur due selber wissen. Dadurch dass du es behauptest, wird es jedenfalls, wie du selber sagtest, nicht richtig.

      Reine Fachidioten, deren größte Lebensleistung im Angeben mit Booten und Blowjobs besteht, und die sich ansonsten zu wirklich jedem Thema in überbordender Arroganz zu äußern berufen fühlen, sind auch ein modernes Problem. Denn ohne Internet könnten sie bestenfalls auf ihrem Kuhdorf den großen Max machen.

      • Es gibt HEUTE noch Leute, die glauben, die Erde wäre „flach“. Du kannst mich gerne naiv nennen, soviel Du willst, aber das ist nur ein billiges ad hominem, und hilft Dir argumentativ halt nicht.

        Aber dann machen wir doch einfach noch _zwei_ ad hominems, weil man kein echtes Argument hat, gell?

        Dass Galileis „die Sonne dreht sich um die Erde“ nur eine logische Schlussgolgerung von „die Erde ist nicht flach“ ist, ist für mich halt selbstverständlich. Versuch halt mal, einen Ball irgendwo wo hin zu legen. Das ist relativ einfach; solltest Du auch schaffen. Oder halt eben nicht. Freilich, zwei Millionen Jahre Zivilisation, aber Bälle bleiben _echt_ungern da liegen, wo man sie haben will. Der Ball mag das nicht. Das hast auch Du mit ~2 Jahren gelernt.

        Und ich möchte explizit klarstellen, dass ich nicht in einem „Kuhdorf“ lebe. Die Landwirte hier haben Pferde und/oder Wälder. Kühe gibt’s nur in den Nachbardörfern. Sind sehr lecker.

        • *Korrektur: da fehlt bei der Sonne ein „nicht“.Ich schreibe das wegen dem bodenlosen Niveau Deines Kommetars lieber dazu; normale Menschen vürden das schon selber verstehen. (Ei guck, ich kann das mit den ad hominems auch ganz prima).

    • jaja, Ihr kennt Galilei mit „die Erde ist rund“

      Da ging es doch gar nicht so sehr um die Form, ich meine, die war zu diesem Zeitpunkt längst bekannt, da ging es darum, ob sie sich dreht und um Tycho Brahes geozentrisches oder das heliozentrische Weltbild von Kopernikus.

  3. Verallgemeinert besteht die Irreführung darin, dass kontroverse politische oder weltanschauliche Debatten fälschlich als Faktenfragen dargestellt werden, wobei vorher feststehe welche Seite Recht habe.

    Das Gegenmittel ist nachzuweisen, dass die Kontroverse nicht über Fakten besteht, sondern über Interessen, Wertesysteme, Ideologie, und dass die Seite die für sich in Anspruch nimmt *die Wissenschaft “ auf ihrer Seite zu haben, in Wirklichkeit nur eine Meinung unter mehreren gleichberechtigten Meinungen vertritt, und einen Etikettenschwindel betreibt.

    • dass die Seite die für sich in Anspruch nimmt *die Wissenschaft “ auf ihrer Seite zu haben, in Wirklichkeit nur eine Meinung unter mehreren gleichberechtigten Meinungen vertritt

      Pathologischer Relativismus.
      Die Genderideologen sagen genau denselben Unfug den du hier zum Besten gibst, nur halt in Bezug auf z.B. biologische Geschlechtsunterschiede.

      • Eigentlich behaupten die, „Gender Studies“ und „Feministische Wissenschaft““ sei eine Wissenschaften, deren Aussagen deswegen wahr seien und nicht diskutiert werden dürften. Das Gender-Beispiel hatte ich zwar überhaupt nicht auf dem Schirm als ich das obige schrieb, sondern zwei andere notorische Ideologien, aber es passt auch.

    • Das Gegenmittel ist nachzuweisen, dass die Kontroverse nicht über Fakten besteht, sondern über Interessen, Wertesysteme, Ideologie, und dass die Seite die für sich in Anspruch nimmt *die Wissenschaft “ auf ihrer Seite zu haben, in Wirklichkeit nur eine Meinung unter mehreren gleichberechtigten Meinungen vertritt, und einen Etikettenschwindel betreibt.

      Sehe ich ganz genauso. Unsere Faktenchecker haben bereits nachgewiesen, daß Anorak die Grünen nicht mag, keinen Bock auf erneuerbare Energien und den damit verbundenen Wandel hat.

      Diese Interessen haben wir Faktenchecker eindeutig nachgewiesen. Sie zeigen sich auch in Anorak ihm sein Auftreten. Und daher vertritt Anorak auch so unfaßbar schwachsinnige Ansichten, obwohl der anthropogene Klimawandel bereits vor Greta, Luisa und Gründung der Grünen postuliert wurde. Also vor der umfassenden Weltverschwörung, die die „Klimareligion“ erschaffen hat, wie das schlümme Patriarchat auch die „Geschlechterordnung“ verordnet hat.

      Anorak ihm seine geistigen Strukturen ähneln frappant denen von Feministinnen und Gender-Verqueeren.

      Diese geistige Deformation bei Anorak führt auch dazu, daß er genauso herumheult wie Leute vor 200 Jahren, die meinten: Scheiße. Eisenbahn ist Müll! Diese Geschwindigkeiten hält unser Gehirn einfach nicht aus!

      In derselben Manier heulen die Klimazombies heute rum: Scheiße! Dunkelflaute! Dieser ganze Öko-Scheiß funktioniert einfach nicht.

      Und die nächsten 20000000000000000 Jahre werden wir keine Lösung für dieses Problem finden. Gaaaaaaaaaaaaanz sischaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!

      Derweil laufen Tests und Studien, wie man während Dunkelflauten E-Auto-Batterien anzapfen kann.

      Geht bestimmt alles schief! Und die Uranvorräte reichen noch für mindestens 12004 Jahre. AKWs sind die Lösung. Daß deren Bau 20 Jahre dauert und strunzteuer ist, ist eh egal.

      Weil Anorak einfach keinen Bock auf Klimawandel und Ökoscheiß hat.

      PS: Sorry. Aber manchen Leuten hier kann man wirklich nur noch mit Satiren ordentlich in die Eier treten. 🙂

      Als Veganer ist es meine heilige Pflicht, anderen Leuten in die Eier zu treten.

      • Derweil laufen Tests und Studien, wie man während Dunkelflauten E-Auto-Batterien anzapfen kann.

        In den „Dunkelflauten“, also über Nacht sollen die E-Autos geladen werden, um die Mobilität für die Fahrt zur Arbeit zu sichern.
        Der Widerspruch sollte selbst dir auffallen… *facepalm

        • Hast du dann eine Erklärung dafür, warum es solche Testläufe gibt?

          Sind die entsprechenden Experten und Forscher einfach noch nicht so erleuchtet wie du?

          Ich bewundere dein unglaubliches Wissen bei diesem Thema.

          Wären doch alle solche Genies wie du, lieber Mario.

          PS: E-Autos sind bekanntlich meist nicht völlig leer, wenn man sie abends an die E-Box anschließt zum Aufladen. Sie haben also zumeist noch Reserve oder sie sind bereits nach wenigen Stunden wieder voll. Einige stehen bestimmt auch für ein paar Tage einfach nur herum.

          Ich persönlich gehe auch davon aus, daß Batteriesysteme bald auch in Häusern völlig normal werden, um eine gewisse Autonomie zu gewährleisten oder um „smart“ billigeren Strom zu gewissen Zeiten zu tanken.

          Ich bin nun beileibe kein Experte in Sachen E-volution. Es reicht aber schon, ab und zu mal einen Artikel zu dem Thema zu überfliegen, um halbwegs auf dem laufenden zu sein.

          Mario ihm sein Kommentar ist ein typisches Beispiel für die Bescheidwisser-Masturbation hier. Er hätte ja auch Zweifel anmelden können ohne Gesichtspalme und ohne Besserwisserrhetorik. Er selbst hat eigentlich keine Ahnung, tut aber so, als sei die andere Position glatter Unsinn und er der Bescheidwisser.

          Würde mich mal interessieren, ob du Wessi bist, lieber Mario. 🙂

          Marios Kommentar illustriert jedenfalls sehr gut, wie viele Leute hier auf ziemlich primitive Weise einen Scheinwiderspruch herstellen, nur um mal auf dicke Hose machen zu können. Fast alle Diskussionen hier laufen nach dem Muster.

          Es geht nicht um echten Austausch, sondern um leichtverdiente Einbildung, man wisse es besser.

          Wenn ich mir bei einer Sache nicht wirklich sicher bin, formuliere ich defensiver und dialogischer. Weil ich hinterher nicht so dumm dastehen will wie Mario. Liegt wahrscheinlich daran, daß ich ein naiver Ossi bin und in der DDR Selbstdarstellung nicht so gefragt war. 🙂

          Ich käme mir jedenfalls ziemlich dumm vor, wenn ich so tun würde, als seien solche Forscher in Sachen Dunkelflaute komplette Vollidioten und hätten keine Ahnung, was sie tun.

          • @Gendern

            „Ich persönlich gehe auch davon aus, daß Batteriesysteme bald auch in Häusern völlig normal werden, um eine gewisse Autonomie zu gewährleisten oder um „smart“ billigeren Strom zu gewissen Zeiten zu tanken.“

            Um – als ein geborener Ossi – dazu meinen Senf abzugeben: Es ist schon erstaunlich, wie oft heutzutage ein existierendes Problem damit „erledigt“ wird, dass es etwas „bald auch“ geben wird, was das Problem lösen wird.
            Was anders herum heißt, das Problem ist „gerade jetzt“ so nicht lösbar.

            Wenn man sich den Stromverbrauch von Haushalten in Ein- bzw. Mehrfamilienhäusern anschaut, dann ist die vorzuhaltende Batteriekapazität für den worst case (Dunkelflaute) nicht von schlechten Eltern.
            Die wiederum müssen, bevor sie „eine gewisse Autonomie gewährleisten“, also existieren, aber auch geladen werden.

            Da stehen sie in Konkurrenz mit dem Strom, der erforderlich ist, um den „grünen Wasserstoff“ zu produzieren, mit dem fossile Energie kompensiert werden soll. Welches z.B. dazu diente Industrien zu befeuern, die die Prozess- für die Erzeugung von Fernwärme nutzten.
            Der Fokus auf Strom geht ein bisschen an dieser Tatsache vorbei, es wird viel fossile Energie verbrannt, um Wärme zu erzeugen.

            Wenn man pragmatisch ist, dann ist Erdgas wirklich eine Brücke, um sich von der Kohle und dem Erdöl zu verabschieden. Seine Erlauchtigkeit derer von Frau und Grün erfinden aber nun Brücken, die keine Pfeiler im Boden und keine Seile haben, also in der Luft schweben.
            Es ist nicht arrogant, das zu kritisieren, sondern es ist realistisch.

          • „Hast du dann eine Erklärung dafür, warum es solche Testläufe gibt?“

            Weil es politisch gewollt ist und deshalb subventioniert wird.

            „Sind die entsprechenden Experten und Forscher einfach noch nicht so erleuchtet wie du?“

            Niemand bestreitet das das technisch funktioniert. Die Kritik ist, dass es gesellschaftlich desaströs wäre. Die Frage überprüfen die ja nicht.

            Analog: Die Kritik an Hitlers Breitspurbahn ist nicht, dass sie technisch unmöglich wäre.

          • PS Die Akkukosten für die Überbrückung der längsten Dunkelflaute wären ca 20.000 Euro pro Kopf der Bevölkerung. Also nicht pro Haushalt, sondern pro Person. Ein vierköpfiger Haushalt also 80.000. Herleitung auf Anfrage.

            An der Summe ändert sich nichts, wenn du diese Akkus gedanklich in ein Auto einbaust. Die Höhe der geforderten Investition bliebe gleich. Die Summe sagt dir auch schon, dass es das nicht geben wird.

            Wobei die Idee, die Absicherung der nationalen Stromversorgung Privathaushalte mit Consumer-Technik machen zu lassen, das ganze ein paar Umdrehungen abenteuerlicher macht als es so schon ist.

            Zentral mit großtechnischen Anlagen wäre etwas weniger absurd. Aber nur etwas.

          • PS2 Es wird solche Mengen an Akkus nicht geben, weder in Privathaushalten noch großtechnisch. Es wird solche Mengen an Elektroautos nicht geben. Der Grund ist dass es unbezahlbar wäre.

            Sollten die Ökos trotzdem versuchen, eine Zappelstromversorgung zu erzwingen, würde das einen Kollaps irgendeiner Art auslösen. Die Volkswirtschaf würde kollabieren, oder die Stromversorgung, oder beide. Wie gesagt nicht weil es rein technisch nicht ginge, sondern weil es gesellschaftlich nicht geht.

          • „Hast du dann eine Erklärung dafür, warum es solche Testläufe gibt?“

            Weil es politisch gewollt ist und deshalb subventioniert wird.

            Hier haben sich leider eine Menge paranoid-autistischer Spinner eingefunden. Die Diskussionen verkommen immer mehr zu Zombie-Partys.

            Mir ist jetzt der Begriff der „Öko-Reichsbürger“ eingefallen. 🙂 Ich habe sowieso mächtig Spaß daran, Neologismen und dergleichen zu erzeugen.

            So wie die echten Reichsbürger an ein Deutschland in den Grenzen von 1937 und die Illegitimität der BRD glauben, so glaubt Anorak daran, daß der Klimawandel Fake ist usw.

            Das Blog hier verkommt immer mehr zur Zombie-Jauchegrube. Oder zur geschlossenen Anstalt. Das hat hier schon echt pathologische Züge. Selbst die FDP ist heute Teil der umfassenden Öko-Greta-Weltverschwörung.

            Ich würde die Sache mit den Haus-Batterien übrigens nicht behaupten, wenn ich davon nicht gelesen hätte. Diese Dinge laufen schon und sind in der Markteinführung. Smart-Strom sorgt auch dafür, daß die Nachfrage besser verteilt wird und Dunkelflauten daher weniger problematisch werden.

            Wahrscheinlich hätten diese Zombies hier vor 20 Jahren auch geleugnet, daß bald überall Solarzellen auf Häusern Strom erzeugen. Sie hätten gesagt: Alles naiv, staatlich gewollt, funktioniert nicht.

            Also echt mal: Wie unglaublich bescheuert muß man sein, um ….. ach lassen wir das.

            Diese Zombies hier sind nicht nur paranoid und autistisch, sondern auch größenwahnsinnig und glauben es besser zu wissen als unzählige Unternehmen und Forscher weltweit.

            Die Eisenbahn war übrigens auch mal politisch gewollt.

            Und die damaligen Zombies hatten offenbar unrecht mit ihrer Prognose, daß das Gehirn so etwas nicht aushält.

            Schade finde ich es, daß die Zombies hier den größten Scheiß erzählen können, ohne Verantwortung übernehmen zu müssen. Man sollte sich diesen Faden hier mal in fünf oder zehn Jahren anschauen.

            Mal sehen, wer dann dümmer dasteht.

          • Gendern zitierte mich „Weil es politisch gewollt ist und deshalb subventioniert wird. “

            Es gibt tausende von Forschungsprojekten auf dem Ökogebiet, bei Universitäten, bei Instituten, bei Privatfirmen. Alle diese Projekte werden mit Fördergeldern von Land, Bund, EU, hastenichgesehen zugeschissen als ob es keim morgen gäbe. Indirekt wird es ohnehin zusätzlich subventioniert, weil ja der Einsatz als solcher subventioniert ist (Stichwort Einspeisevergütung), und weil es nur deshalb Kunden dafür gibt. Wer solche Projekte erwähnt, aber sich dann empört zeigt und rumpöbelt wenn diese Tatsache beim Namen genannt wird, hat offensichtlich wenig Ahnung wovon er redet.

          • „Wahrscheinlich hätten diese Zombies hier vor 20 Jahren auch geleugnet, daß bald überall Solarzellen auf Häusern Strom erzeugen. Sie hätten gesagt: Alles naiv, staatlich gewollt, funktioniert nicht.“

            Wenn der Staat auf Knopf „A“ drückt, passiert „A“. Qenn der Staat kraft seiner Macht sehr viele gesellschaftliche Ressourcen Richtung „A“ schiebt, passiert auch sehr viel „A“. Niemand hat je bestritten, dass das möglich ist. Das einzige was ein solcher Vorgang beweist, ist aber, dass die Administration dieses Staates funktioniert.

            Was es nicht beweist ist, dass „A“ eine gute Sache sei, die der Gesellschaft nützt. Um das zu untersuchen benötigt man eine ganz andere Metrik als „A ist tatsächlich eingetreten“.

          • @Gendern

            „Ich würde die Sache mit den Haus-Batterien übrigens nicht behaupten, wenn ich davon nicht gelesen hätte. Diese Dinge laufen schon und sind in der Markteinführung. Smart-Strom sorgt auch dafür, daß die Nachfrage besser verteilt wird und Dunkelflauten daher weniger problematisch werden.“

            Das ist mein Problem.
            U.a. Unterschied zwischen sind existent und „sind in der Markteinführung“.
            Das werfe ich den Grünen auch ständig vor, nämlich nicht zwischen Wunsch und Wirklichkeit unterscheiden zu können.
            Das Thema dieses Blogs ist, Feminismus als großflächigen Ausstieg aus der Realität zu thematisieren – es muss niemanden verwundern, warum ausgerechnet in der Partei der „Grünen“ dieser Ausstieg besonders „gelungen“ ist.

            Du behauptest, diese „Dinge laufen schon“, die nicht existieren, und die Verwaltung von etwas, was nicht existiert als „Smart-Strom“ sorge dafür, dass „die Nachfrage besser verteilt wird“.
            D.h. „smart“ ist das Label auf eine Sache, die nicht existiert.
            Du behauptest, es gäbe ein Angebot, was nicht existiert, welches nur besser („Smart-Strom“) verteilt werden muss. Die simple Tatsache ist, wenn es kein Angebot gibt, dann ist „Verteilungsgerechtigkeit“ sinnlos.

            Das hättest du aus diesem Blog lernen können.

          • Mein sicherer Eindruck ist, daß hier fast nur noch autistische Zombies kommentieren – mit einem extremen Hang zur Paranoia.

            Mit formalistischem Klimbim und Erbsenzählerei bzw. sprachlichem Purismus schützt man sich hier vor der Realität.

            Und ich habe hier die sichere Erfahrung gemacht, daß die Leute hier nicht den geringsten Schneid haben, Irrtümer einzugestehen. Deshalb fürchte ich, daß sie in zehn Jahren denselben Unsinn erzählen werden.

            Man muß schon unglaublich paranoid und kaputt im Hirn sein, einen derartig destruktiven Skeptizismus zu pflegen, der so tut, als seien alle anderen die Falschfahrer.

            Da scheint emotional fundamental etwas nicht zu stimmen. Eine extreme Störung des Vertrauens.

            Mehr dazu hier: http://alice-miller.com/de

            Mittlerweile ist es komplett lächerlich, diese Leute hier noch irgendwie überzeugen zu wollen. Das ist ein einziger Kindergarten hier.

            Du behauptest, diese „Dinge laufen schon“, die nicht existieren, und die Verwaltung von etwas, was nicht existiert als „Smart-Strom“ sorge dafür, dass „die Nachfrage besser verteilt wird“.
            D.h. „smart“ ist das Label auf eine Sache, die nicht existiert.
            Du behauptest, es gäbe ein Angebot, was nicht existiert, welches nur besser („Smart-Strom“) verteilt werden muss. Die simple Tatsache ist, wenn es kein Angebot gibt, dann ist „Verteilungsgerechtigkeit“ sinnlos.

            Du bist wirklich strunzdumm, Crumar.

            Ich behaupte kein Angebot, sondern lediglich die Einführung neuer Techniken, die schon jetzt funktionieren, aber eben noch kaum verbreitet sind. Smarte Stromzähler z.B.

            Du bist wirklich ein ziemlich kaputter Typ.

            Man erkennt übrigens am Gestus hier, daß diesen Leuten nicht an einem seriösen Zugang zur Realität gelegen ist. Es geht nur um Destruktion. Das erkennt man bereits am Stil. Elon Musk würde nicht in solche Techniken investieren, wenn er da kein Potential sähe.

            Aber es sind bekanntlich alle doof außer Crumar und Anorak.

            Ich betrachte diese Leute hier nach den Erfahrungen der letzten Wochen und Monate überwiegend als psychisch gestörte Zombies. Normale Menschen können jedenfalls ohne Probleme erkennen, daß es mehr in Richtung Öko-Strom, Batterie-Systeme und smarte Techniken geht. Das sind aber auch keine krankhaften Bescheidwisser mit Minderwertigkeitskomplexen und sozialem Lockdownsyndrom.

          • @Genderspast: Smarte Stromzähler dienen jetzt der Sicherung der Energieversorgung? Ist ja interessant. Sind da Kobolde drin?

            Ansonsten solltest du dich mal bezügl. Musk/Tesla schlau machen: Wenn die Firma nicht aus irgendeinem Grunde dadurch subventioniert würde, dass sie anderen Automobilherstellern massenhaft CO2-Zertifikate verkaufen darf, hätte sie noch nie Gewinn gemacht bzw. wäre sogar sicher längst insolvent.

            Aber das wird dich sicher nicht darin hindern, das einfach zu übergehen und größenwahnsinnig vom nächsten Bullshit zu faseln oder einen neuen Strohmann aufzustellen.

          • „Normale Menschen können jedenfalls ohne Probleme erkennen, daß es mehr in Richtung Öko-Strom, Batterie-Systeme und smarte Techniken geht.“

            Wir alle sehen das. Aber anscheinend sehen manche nicht warum das passiert: Weil es politisch gewollt ist und deswegen künstlich erzwungen wird. Es ist kein Selbstläufer, sondern hängt am Tropf gigantischer Subventionen.

            Es passiert nur in Ländern, die Subventionen dafür ausloben, und das tun derzeit recht viele weil es in der Politikerkaste aus unerfindlichen Gründen als trendy gilt. Aber sobald diese Subventionen wegfallen – und das müssen sie eines Tages, weil man nicht die gesamte Gesellschaft als Zuschussgeschäft betreiben kann -, bricht das alles zusammen wie ein Kartenhaus.

            In Staaten ohne solche Regularien gibt es überhaupt keinen Ökostrom, und auch nicht die dazugehörigen Hilfstechnologien wie Akkus und „Smart Meter“, die überhaupt nur nötig sind, um die Nachteile wetterabhängiger Stromerzeugung wegzubügeln.

          • @Seb „Genderspast: Smarte Stromzähler dienen jetzt der Sicherung der Energieversorgung?“

            Einer der Hauptfehler mit dem Wetter schwankender Stromerzeuger ist, dass sie sich nicht der Nachfrage anpassen. Die Ökos sind deshalb auf die glorreiche Idee verfallen, die Stromverbraucher zu zwingen, ihren Verbrauch dem Wetter anzupassen. Um das zu bewerkstelligen, wollen sie den Strompreis dem Aufkommen von Wind- und Solarstrom folgen lassen.

            Das ganze würde natürlich nur funktionieren, wenn man messen könnte um welche Uhrzeit jemand Strom verbraucht. Die herkömmlichen Stromzähler können das bekanntlich nicht, die messen nur die Summe über lange Zeiträume. Deswegen brauchen sie welche die Stromverbrauch sekundengenau messen können, um dich dafür mit Mondpreisen zu bestrafen dass du während einer Dunkelflaute Licht angemacht hast.

            Diese Dinger würden nicht die Energieversorgung sichern, sondern sie würden die Stromkunden dafür bestrafen, dass die Ökos die Energieversorgung mutwillig gefährden. „Smart“ ist deren Euphemismus für diesen Schildbürgerstreich.

          • Ah, also quasi das Gegenteil von dem, was früher Nachtspeicherheizungen waren?
            Damals hat man sich den „billigen“ Strom gezogen, als es dunkel war weil ihn ansonsten fast nur die Industrie brauchte. Demnächst soll man dann (nur) Strom nutzen, wenn ihn alle nutzen weil er nun mal gerade verfügbar ist?

            Auf jeden Fall eine großartige Idee, dass sich Verbraucher quasi permanent auf dem Stand halten sollen, was der Strom zur Minute kostet, bzw. diese Aufgabe dann an eine für sie die Stromverfügbarkeit bestimmende „KI“ abzugeben.

            Was machen in dem Szenario eigentlich Leute, die so etwas wie einen rund um die Uhr laufenden Kühlschrank benötigen? Oder gar medizinisches Gerät? Oder Leute die zu nicht festen Zeiten von zu Hause arbeiten müssen? Das soll alles über riesige, aus endlichen Resourcen unter massiver Schadstoffentwicklung herzustellende Akkubänke laufen, die dann alle zur selben Zeit laden müssen während gleichzeitig auch alle Autos, Züge, Busse und die Industrie ihre Akkus vollmachen bzw. auch weiter verbrauchen? Oder kriegen die dann doch von den Grünen einen „Rabattschein“, weil sie sich nicht aussuchen können, wann sie Strom beziehen müssen? Scheint ja deren Lösung gegen alle Preissteigerungen zu sein.

            Ich habe beim besten willen nichts dagegen, (sinnvoll erscheinende) Verfahren zur Gewinnung von regenerativer Energie zu erproben und auch bei Marktreife umzusetzen, aber das sollte schon so vonstatten gehen, dass es keine (drastische) Versorgungslücke gibt. Man hat auch nicht von heute auf morgen alle Pferde erschossen, weil es das erste Auto gab oder alle Kutschen vernichtet, als die erste Bahn getestet wurde usw.

          • @Seb „Ah, also quasi das Gegenteil von dem, was früher Nachtspeicherheizungen waren?“

            Ja aber komplizierter und nicht zweckgebunden nur für Heizung.

            „Was machen in dem Szenario eigentlich Leute, die so etwas wie einen rund um die Uhr laufenden Kühlschrank benötigen? Oder gar medizinisches Gerät? Oder Leute die zu nicht festen Zeiten von zu Hause arbeiten müssen?“

            Daran haben die nicht gedacht, oder es ist ihnen egal. Vielleicht schweben denen Waschmaschinen vor, weil die viel Strom brauchen und nicht unbedingt zu bestimmter Zeit laufen müssen, sondern irgendwann halt. Aber das würde mit existierenden Maschinen nicht gehen, denn die kann man nicht einfach an eine Zeitschaltuhr hängen und wenn der Strom kommt wäscht sie los. Man müsste also den gesamten bestehenden Waschmaschinenpark austauschen.

            An die wirklich großen Stromverbraucher wie die Deutsche Bahn, große Stahl- und Aluminiumwerke, Straßenbeleuchtung usw. haben sie auch nicht gedacht. Die denken, sehr typisch, nur an Privathaushalte (so auch Genderarzt), obwohl die nur etwa 30% des Stroms verbrauchen.

            „Das soll alles über riesige, aus endlichen Resourcen unter massiver Schadstoffentwicklung herzustellende Akkubänke laufen, die dann alle zur selben Zeit laden müssen während gleichzeitig auch alle Autos, Züge, Busse und die Industrie ihre Akkus vollmachen bzw. auch weiter verbrauchen?“

            Es gibt kein Gesamtkonzept. Nach meiner Kenntnis sind der mit dem Wind schwankende Strompreis und die gigantischen Akkus zwei Ideen die getrennt entstanden sind, um mit dem Geburtsfehler der unzuverlässigen Stromerzeugung fertig zu werden. Wie das in ein Gesamtsystem kombiniert werden würde hat niemand durchdacht. Es gibt für das hypothetische „Nur-Wind-Solar-Stromsystems“ ohnehin kein Gesamtkonzept außer „Kraftwerke abschalten, Windräder subventionieren bis die Heidi jodelt und dann mal abwarten was passiert“. Was kann schon schiefgehen.

            „Ich habe beim besten willen nichts dagegen, (sinnvoll erscheinende) Verfahren zur Gewinnung von regenerativer Energie zu erproben und auch bei Marktreife umzusetzen“

            Ich prinzipiell auch nicht, aber das müsste man ganz anders anfangen.

            „Man hat auch nicht von heute auf morgen alle Pferde erschossen, weil es das erste Auto gab“

            Schöner Vergleich 🙂 Allerdings würde ich bestreiten, dass sich Windrädern zu konventionellen Kraftwerken verhalten wie Autos zu Pferden.

          • @anorak2
            „Wie das in ein Gesamtsystem kombiniert werden würde hat niemand durchdacht.“

            Wenn sie es gemacht hätten, wären sie wohl auch zu dem Ergebnis gekommen, dass es gar nicht oder nur sehr schwer geht*. Immerhin muss man Energie für 2 Monate vorhalten und mehrere kalte Jahre hintereinander, die es auch gibt, sind da noch nicht berücksichtigt:

            https://www.tech-for-future.de/dunkelflaute

            *Speicherung als Wärme/Kälte via Wärmepumpe oder Direktwandlung in Wärme und deren Speicherung in Schotter ist zwar relativ billig, aber die Wärme kann kaum Jahrzehnte gelagert werden.

          • Schöner Vergleich 🙂 Allerdings würde ich bestreiten, dass sich Windrädern zu konventionellen Kraftwerken verhalten wie Autos zu Pferden.

            Das sicher nicht, aber die allerersten Autos waren im Vergleich zu Pferden eher unpraktisch, hässlich, teurer und haben weniger geleistet.

  4. Ironisch finde ich, dass es auch false imbalances gibt. Die ist nämlich, dass man mithilfe einer besonders abstrusen Gegenposition (young earth, flat earth, hollow earth,…) der eigenen Weltsicht und Waagschale ein viel größeres Gewicht verleiht als tatsächlich vorhanden.

    Auch[Quelle] ist gerade [Quelle] die Geistes-und-Sozialschiene [Quelle] eher so eine Nepotismus-Titelmühle [Quelle].

  5. False Balance scheint bei den ÖRR nicht etwas zu sein das man vermeiden will, sondern etwas das sicher gestellt werden muss.

    Und ich muss diese Wahlwerbung auch noch finanzieren.

  6. Wissenschaft ist Wissenschaft. Die ist nur selten zu Ende, weil eine Erkenntnis unumstößlich ist. Davon haben wir uns ungefähr mit der Heisenberg’schen Unschärferelation verabschiedet, als die Antworten aufhörten, eindeutig zu sein. Der wissenschaftliche Diskurs beinhaltet als wesentlichen Bestandteil die Falsifizierung von Theorien. Das ist den meisten Wissenschaftlern bewusst, dass ihre Erkenntnisse nur so lange Bestand haben, bis jemand kommt, der es besser macht.

    Dem Gegenüber steht die Propaganda. Wo wirtschaftliche, religiöse oder weltanschauliche Gründe darauf bestehen, dass die Welt auf eine bestimmte Art und Weise funktioniert. Sobald Propagandisten ein Interesse an einem Sachverhalt haben, können sie die Wissenschaft einfach torpedieren. Dazu kommt die Presse/die Medien als 4.Gewalt, die Themen setzen. Und die Politik, die in der Demokratie davon lebt, dass Interessengruppen Zugang zu ihr haben. Die Propagandisten können ihre Interessen mit wirtschaftlichen Mitteln einfach unter die Leute bringen. Medien haben selbst wirtschaftliche oder politische Interessen. Das sind dann Einschaltquoten, Auflage und Klicks. Oder im öffentlichen Rundfunk auch wieder politische Interessen. Obwohl ich den öffentlichen Rundfunk eigentlich für sinnvoll halte, da er nicht so leicht Opfer von monetären Interessen wird und nicht nur im Zweifel seinen Anzeigenkunden verpflichtet ist.

    Ein Kernproblem ist, dass die Menschen keine komplexen Sachverhalte mögen oder verstehen wollen. Oder können. Und gerade in der aktuellen Wissenschaft laufen Erkenntnisse auch dem „gesunden Menschenverstand“ entgegen. Das müssten die Medien auflösen, in dem sie informieren, tun es aber oft nicht. „Einerseits, andererseits, und letztendlich sind wir uns nicht ganz sicher“ verkauft sich nicht so gut wie „So wird’s gemacht“. Dazu kommt, dass die Wissenschaft durch den inhärenten Prozess des Anzweifelns angreifbar ist. Zweifel ist schlecht. Unsicherheit ist schlecht. Und diese Zweifel und Unsicherheiten, die im wissenschaftlichen Prozess ganz normal sind, sind in der Propaganda und der öffentlichen Meinung ein Einfallstor und Angriffsvektor. Und die Kenntnis über die menschliche Meinungsbildung (mal wieder Buchempfehlung: Kahnemann, „Schnelles Denken, Langsames Denken“) ist inzwischen soweit fortgeschritten, dass gekonnte Propaganda Realitäten in den Hintergrund drängt. Die Menschen wollen sich beim Denken nicht anstrengen, sie wollen sichere Wahrheiten vorgesetzt bekommen. Und dadurch werden sie anfällig für Manipulation. Das Playbook ist bekannt, es ist bewährt, und wurde von Öl/Kohleindustrie und Tabakindustrie jahrzehntelang in die Tat umgesetzt. Zweifel werden gestreut, hervorgehoben, immer und immer wieder wiederholt. Und das setzt sich fest. Das Playbook ist nicht unendlich anwendbar. Aber man muß nur z.B. die Wahlfälschungs-PR von Trump sehen. Genau das gleiche Playbook. Hat in dem Fall nicht geklappt, weil das einfach eine zu flache Erde war.

    Und so gibt es auf vielen Ebenen einen Wissenstand, der gekapert wird. Klimawandel und Tabakschäden sind das Eine. Als jemand, der Wirtschaft studiert hat, würde ich die gesamte wirtschaftliche Forschung hier ebenfalls hinein werfen. Da sind weite Teile der Bevölkerung und große Teile der Politik auf einem Stand von vor beinahe hundert Jahren stehen geblieben. Die Griechenland Krise wurde gehandhabt, als hätte es Keynes nie gegeben. „Staat hat kein Geld, also muss er sparen“ ist für jeden einzelnen Menschen nachvollziehbar. Volkswirtschaftlich gesehen aber totaler Mumpitz. Andere Dinge, die ich oft beobachte, ist der Wunsch nach Strafe. Das fängt an bei der Forderung von „Waldläufe bis zum Kotzen“, wenn der Lieblingsverein schlecht gespielt und verloren hat und geht weiter bei Forderungen nach harten Strafen für Vergehen und Gesetzesverstöße. Obwohl es in der Wissenschaft klar etabliert ist, dass harte Bestrafung weder Verbrechen verhindert noch die Straftäter dazu bringt, keine Straftaten mehr zu begehen. Oder die Betrachtung der Welt als ein Nullsummenspiel, bei dem einer nur gewinnen kann, wenn der andere verliert.

    Lösung habe ich hier auch keine, außer sich selbst beständig zu hinterfragen. Auch das eigene Wissen zu hinterfragen. Sich klar sein, dass man sich irren kann. Und sich im Zweifelsfall mit Themen auseinandersetzen. Ist nur leider schwierig und anstrengend.

  7. Vielfalt predigen, Einfalt erzwingen. Pluralismus idealisieren, Konformität einfordern. Am Beispiel von False Balance wird doch diese Bigotterie gut deutlich.
    Die Forderung nach Gerechtigkeit steht wieder im Vordergrund – und die wird bei uns fast ausschließlich numerisch definiert.
    Wenn also 100 Studien oder Geistliche sagen, die Erde sei eine Scheibe, 2 hingegen sie sei rund, dann soll dieser Minderheitenansicht entsprechend wenig Raum _zugebilligt_ werden.

    Mal davon ausgehend, dass die Menschen wie viele Lebewesen ihr Verhalten und damit auch ihr Denken und ihre Einstellung primär daran ausrichten, was die anderen über, unter, neben, vor und hinter ihnen machen, vervielfältigt sich Mainstream-Verhalten ohnehin schnell und effektiv.
    Ah, die trinken alle Cola light ohne Zucker. Da haben viele Studien ergeben, dass da kein Zucker drin ist, es daher schlank macht. Dann: Huch, wir werden ja alle plötzlich noch fetter. Das muss an etwas anderem liegen, denn die Studien sagen ja, dass kein Zucker nicht fett machen kann. Außerdem trinken meine Nachbarn auch nur light.

    Will man die Verbreitung solcher Vorstellungen noch beschleunigen, unterdrückt oder reduziert man die wenigen anderen, die das Thema anders beleuchten. Der Konsens wird immer breiter, was nichts über die Realität oder die Wahrheit aussagt.

    Die Folge ist Konformität und oft auch anschließend Totalitarismus. Die Erde ist dann eben weiterhin eine Scheibe und bleibt es auch. Diversität (auch immer wieder idealisiert) wird aktiv verhindert. Menschen mit anderen Vorstellungen und Verhaltensweisen werden sanktioniert, ausgegrenzt, zum erwünschten Verhalten gezwungen.

    Wissenschaftler und Journalisten mit der angeblich falschen Haltung gelangen gar nicht mehr in die Lage, Studien erstellen oder abweichende Überlegungen darstellen zu können. Deswegen gab es auch so wenige, die Überlegungen entwickelt hatten, die Erde könne doch rund sein. Sie kamen nicht bis dahin.

    Die Wahrscheinlichkeit, dass die Mehrheit mit ihren Ansichten recht hat, liegt meiner Meinung nach bei 50%. Sehr viele der echten Erkenntnisse der Menschheit sind aus Minderheitenansichten geboren worden.

    Minderheitenansichten sind daher besonders wertvoll und sollten deshalb zumindest medial besonders gewürdigt werden. Ob die Botschaften jemand glaubt, ist ohnehin dem mündigen Bürger und dem gesunden Menschenverstand zu überlassen.

    Donnerstag habe ich einen genialen Podcast mit einem Ernährungsfachmann gehört, in dem das Thema False Balance hervorragend demonstriert wird, ohne dass es überhaupt so benannt wird.

    https://www.kontrafunk.radio/de/
    Folge 10

    Udo Pollmer, Lebensmittelchemiker und Buchautor, spricht mit Burkhard Müller-Ullrich über die um sich greifende Ernährungsdiktatur: kein Fleisch, kein Fett, kein Salz, kein Zucker, außerdem über Tierhaltung, Kannibalismus und Pflanzen, die sich dagegen wehren, gefressen zu werden. Übrigens erfährt man auch, daß eine Menge Vitamin C in der Wurst ist.

    • „Sehr viele der echten Erkenntnisse der Menschheit sind aus Minderheitenansichten geboren worden.“

      Jede (auf relevante Weise) neue Erkenntnis ist erst mal für geraume Zeit eine Minderheitenansicht, bis die Mehrheit bereit für den Paradigmenwechsel ist.

    • Die Wahrscheinlichkeit, dass die Mehrheit mit ihren Ansichten recht hat, liegt meiner Meinung nach bei 50%. Sehr viele der echten Erkenntnisse der Menschheit sind aus Minderheitenansichten geboren worden.

      Minderheitenansichten sind daher besonders wertvoll und sollten deshalb zumindest medial besonders gewürdigt werden. Ob die Botschaften jemand glaubt, ist ohnehin dem mündigen Bürger und dem gesunden Menschenverstand zu überlassen.

      Verstehe. In Deutschland ist die Mehrheit der Meinung, daß der Islam nicht zu Deutschland gehöre. Da wurde also mal wieder viel massenmedial manipuliert.

      Die Minderheitenmeinung, daß der Islam zu Deutschland gehöre, sollte also „medial besonders gewürdigt werden“. Ich bin ein großer Anhänger von Beweis ihm seinen Qualitätskommentaren. 🙂

      Du solltest dein defätistisches, zynisches Weltbild der allumfassenden Manipulation mal hinterfragen. Und dich fragen, woher solche Auffassungen wohl kommen mögen. Stellen sie möglicherweise eine verdrängte Realität dar, unter der man in viel schlimmerer Weise gelitten hat als an den Macken unserer Gesellschaft?

      Mehr dazu hier: alice-miller.com/de

      Udo Pollmer ist übrigens als simplifizierender Pol(l)emiker verschrien, der wohl AfD-Positionen auch in der Ernährungswissenschaft durchsetzen will. Welche von dem ihm seinen Positionen findest du denn bedenkenswert? Wir können das ja hier mal diskutieren.

      Häufig laufen diese Diskurse mit den vermeintlichen Tabubrechern so wie beim Veganismus ab: Da nimmt man irgendwelche nicht repräsentativen Extrempositionen und geriert sich nun als großer Aufklärer.

      Ist eigentlich überall so. Hier im Blog tummeln sich auch eine Menge funktionale Analphabeten, die nicht das geringste Interesse aufweisen, die Positionen anderer korrekt zu verstehen und wiederzugeben. Man gebraucht das Gegenüber nur als Punching-Ball, um Bescheidwisser-Masturbation zu betreiben.

      Und dazu muß man eben die Positionen anderer gezielt verfälschen. Auch die allgemeine Realität. Ist schon bizarr, zu was da hier einige in der Lage sind.

      • Verstehe:
        Anscheinend überhaupt nicht. Besser noch mal lesen.

        Udo Pollmer ist übrigens als simplifizierender Pol(l)emiker verschrien, der wohl AfD-Positionen auch in der Ernährungswissenschaft durchsetzen will

        Echt? Das sind Positionen, die auch Menschen in der AfD gut finden? Ist doch schön. Wieso sollte man seine Überzeugungen ändern, nur weil sie auch von AfD-Menschen geteilt werden? Du zum Beispiel bist offenbar Alice Miller hörig. Wenn man die schlimm findet, hat das doch keinen Einfluss auf die Bewertung deiner Einstellung zum Ossitum. Selbst wenn man das ebenfalls verhaltensinteressant findet, sagt es noch immer nichts darüber aus, wie du zum Beispiel über Tütensuppen denkst. Es kann sein, dass da ein großer Konsens besteht.
        Es gibt bei der AfD einige durchaus inspirierende und in meinen Augen richtige Ansichten. Es gibt auch viel Blödsinn.

        Diese Kontaktschuld-Thematik ist doch genau ein Teil des Problems, das hier gerade zur Debatte gestellt wird – und dann holst du das als Argument aus dem Ärmel. Du springst intellektuell teilweise durchaus skurril immer bis zum Absetzen des Alice-Miller-Links – und dann scheint dein Geist in einem Schwarzen Loch zu verschwinden.

        Dann folgt meist nur noch die dumpfe Beschimpfung und Herabsetzung anderer im Wechsel mit Gejammer über den angeblichen Hass, dem du dich ausgesetzt fühlst.

        Was ist denn das Problem daran, schlicht an der Sache zu bleiben, die zu diskutieren und nicht immer ad hominem abzugleiten? Das bringt doch viel weiter.

        • Minderheitenansichten sind daher besonders wertvoll und sollten deshalb zumindest medial besonders gewürdigt werden.

          Der Islam gehört zu Deutschland. Sollte diese Minderheitenposition medial mehr gewürdigt werden deiner Meinung nach?

          Du bist paranoid. Denn die AfD habe ich nicht wegen einer vermeintlichen Kontaktschuld erwähnt, wie man leicht feststellen kann, wenn man seine Lesekompetenz erhöht und eben nicht paranoid ist. Völlig lächerlich wird das Ganze, wenn man meine Positionen hier kennt. Ich habe nämlich keinerlei Berührungsängste mit der AfD und verteidige sie auch zuweilen.

          Aber so läuft das nun mal hier: Die Vorwürfe sind nicht nur offensichtlich falsch, sie widersprechen auch jeglicher Wahrscheinlichkeit bzw. sind absurd. Siehe Rosenkranz ihm seine Vorwürfe zuletzt.

          Das kommt bei diesen Fehlleistungen ja immer noch dazu.

          Viele Leute hier sind letztlich nicht besser als Feministinnen und Gender-Theoretiker. Dein Kommentar besteht fast ausschließlich aus Halluzinationen. Bitte erhöhe deine Lesekompetenz.

          Ich weiß, es ist verführerisch, rechthaben zu können. Sehr viele Leute erkaufen sich dieses tolle Gefühl aber dadurch, daß sie komplett zu funktionalen Analphabeten mutieren.

          Und daß du offenbar infrage stellst, daß ich hier von einigen Leuten mit Haß übergossen werde, läßt an deinem Verstand zweifeln. Soll ich hier noch mal aus meiner Shitstormdatenbank zitieren?

          Die AfD ist gegen alles Linksgrünversiffte, als auch gegen weniger Fleischkonsum für Klimaschutz und dergleichen. Das meinte ich mit AfD-Positionen. Das war auch mehr als Metapher gemeint.

          Welche Positionen von Pollmer sind denn diskutabel? Darauf hast du nicht geantwortet. Was meint er mit „Ernährungsdiktatur“? Hört sich ein bißchen nach Coronadiktatur an. Ich bilde mir ein, frei über meine Ernährung entscheiden zu können. Aber das ist wahrscheinlich genau die Folge der umfassenden Manipulation, der ich erlegen bin.

          Lernt doch erst mal richtig Lesen, bevor Ihr antwortet. Versucht einen Kommentar korrekt zu verstehen, statt Bescheidwisseronanie zu betreiben. Ich bin nicht naiv, aber diese reinen Luftblasendiskussionen hier, die schlimmer sind als Schulhofniveau, finde ich schon erschreckend.

        • Ergänzung. Das hier ist aus einem Kommentar von mir in dieser Diskussion. Aber auch sonst drücke ich mich sehr deutlich aus:

          Und dieses Vertrauen fehlt auch deshalb, weil erhebliche Teile des politisch-medialen Komplexes meinen, aus Richtung AfD, Antifeminismus, „rechts“, Coronaproteste etc. kämen nur 100% Bullshit. Ihnen fehlt das Gespür dafür, daß deren Meinungsäußerung nicht nur wichtig ist, sondern hier und da auch wahrheitsgemäßer ist als die eine oder andere politisch korrekte Lüge.

          Hört sich nicht so nach „Kontaktschuld“ an. Aber was weiß ich schon?

          Das betrifft letztlich einen Großteil der Diskutanten hier: Man tritt sich gegenseitig in die Eier wie im Kindergarten – ohne den geringsten Anspruch, dem Gegenüber gerecht zu werden. Diese Ebene ist vielen Leuten hier völlig egal. Es geht nur darum, sich mal einbilden zu können, man wisse etwas.

          Deshalb bin ich jetzt für Frauenquoten. Nur Frauen können uns von dieser toxischen Männlichkeit erlösen.

          Frauen sind in der Tat diesbezüglich wesentlich angenehmer als Männer.

          • Deshalb bin ich jetzt für Frauenquoten. Nur Frauen können uns von dieser toxischen Männlichkeit erlösen.

            Jetzt erst? Ich hatte das bereits als festen Bestandteil deines individuellen Feminismus verortet. Dieses Forum ist ein herausfordernder Ort, um hier eine Frauenquote unter den Diskutanten zu fordern.

          • Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass man sich zu meiner Zeit im Kindergarten noch nicht in die Eier getreten hat. Das passierte so ab 3. Klasse Grundschule. Ist das In-Die-Eier-Treten-Alter so weit gesunken?

      • @beweis
        „Diese Kontaktschuld-Thematik ist doch genau ein Teil des Problems, das hier gerade zur Debatte gestellt wird – und dann holst du das als Argument aus dem Ärmel. “

        Und sie ist auch der Grund, warum die Linken in ihrem Niveau selbst die AfD unterbieten. Wenn man alles ablehnt, was von rechts kommt, landet man schnell bei einer Menge Unwahrheiten, v.a. dann wenn die Rechte sich gleichzeitig in Richtung Wahrheit entwickelt (v.a. weil faschistische Ideen völlig diskreditiert sind).

    • PS. Die Folge fängt gut an (0:50):
      „Wieso wurde Ihre Serie [20 Jahre auf Deutschlandfunk] eigentlich eingestellt?“
      „Da gab’s immer Querelen, weil zwar die Quote sehr hoch war, aber der Inhalt vor allem der Damenwelt nicht gepasst hat.“

      🤣

  8. Die Wikipedia Definition beschreibt False Balance als Berichterstattung, bei der eine falsche Position als gleichwertig dargestellt wird, indem Argumente ausgeblendet werden, die diese Position eindeutig widerlegen.

    Damit wäre es ehrenwert, False Balance zu vermeiden.

    In der Diskussion im Öffentlichen Rundfunk (Negativbeispiel: Jan Böhmermann oder Georg Restle) geht es dann aber darum, als falsch deklarierte Positionen gar nicht erst zu thematisieren.

    Das ist er übliche Trick: Man definiert ein ehrenwertes Ziel (False Balance vermeiden), verfolgt dann aber im Namen dieses Ziels eine mindestens fragwürdige Agenda.

    Wie beim Feminismus:

    Wer wäre kein Feminist, wenn Feminismus gemäß Wikipedia-Definition doch eine Bewegung ist, die „für Gleichberechtigung, Menschenwürde und Selbstbestimmung aller Menschen jeglichen Geschlechts“ eintritt?

    Sie tappen am Ende auch in die Falle, wenn Sie schreiben „Ich wäre allerdings auch dafür, dass man alle Meinungen, die in der Gesellschaft stark verbreitet sind, nicht ausblendet, sondern diskutiert“

    Laut Definition geht es beim Vermeiden von False Balance nicht darum, Meinungen oder Positionen auszublenden, sondern darum, sie offen mit Pro und Contra zu diskutieren.

  9. Völlig richtig. Die Leute, die am lautesten „False Balance“ rufen, sind in übergroßer Mehrheit Ponyhofbewohner, die nicht damit klarkommen, daß es auch andere Meinungen gibt. Hat man deutlich bei Corona gesehen. Es gibt da ja durchaus versierte Forscher mit anderen Auffassungen, wo dann gewisse Menschen den Medien vorwerfen, sie dürften solche Leute gar nicht erst einladen – weil damit ja diese und jene Politik konterkariert würde.

    Genau dieser Utilitarismus, diese politische Verknüpfung, ist aber das Gegenteil von Wissenschaftlichkeit. Auch die Gender-Leute funktionieren ja so, als ob ihre Forschung irgendwie für mehr „Gleichberechtigung“ da sei und da etwas Gutes bewirke. Da ist die „politische Verklebung und Verkleisterung“ derartig extrem, daß es sich um einen Witz handeln muß, daß so etwas an der Universität derartig gedeihen kann.

    Die Karikatur ist insofern vielsagend, als dort ja keine andere Forschungsmeinung präsentiert wird – also aus der wissenschaftlichen Community -, sondern irgendeine Verschwörungssekte außerhalb der Wissenschaften.

    Darüberhinaus ist es völlig ausreichend, wenn z.B. ein Moderator sagt: Dieser Forscher vertritt eine Minderheitenmeinung in der Wissenschaft. Es reicht völlig, da für Transparenz zu sorgen und diese Dinge zu thematisieren.

    Dann kommt noch ein Aspekt hinzu: Selbst irgendwelche extremen Idioten, die z.B. den anthropogenen Klimawandel leugnen, können gerne in solchen Sendungen auftreten. Denn sie geben eben eine schlechtere Performance ab und fallen durch extreme Ansichten, Aggressivität, Inkonsistenzen und vieles mehr auf. Siehe z.B. Bhakdi ihm sein Vergleich, daß das, was der Jud‘ in Israel in Sachen Impfen mache, schlimmer als der Holocaust sei, und daß der Jud‘ das Böse von Nazis gelernt habe und ähnlicher Quatsch.

    Ideologen verraten sich immer wieder durch solche „Performances“. Das sieht man auch auf diesem Blog schön, wenn man sich die Klimazombies hier anguckt und wie sie auftreten. Oder wenn man studiert, mit was einem Haß und Unflat ich hier übergossen werde, wenn ich mal ein bißchen tiefenpsychologische Offensichtlichkeiten thematisiere.

    Man erntet quasi nur Haß, kaum Argumente. Allein an diesen Performances kann man schon ersehen, wer die schwächere Position hat.

    Ergo: Den westlichen Gesellschaften fehlt einfach das Grundvertrauen in die Meinungsfreiheit. Sie ist das beste Vehikel dafür, daß sich langfristig die Wahrheit durchsetzt, weil diese sich unter solchen Bedingungen – wie auch der größte Bullshit – am besten artikulieren kann.

    Und dieses Vertrauen fehlt auch deshalb, weil erhebliche Teile des politisch-medialen Komplexes meinen, aus Richtung AfD, Antifeminismus, „rechts“, Coronaproteste etc. kämen nur 100% Bullshit. Ihnen fehlt das Gespür dafür, daß deren Meinungsäußerung nicht nur wichtig ist, sondern hier und da auch wahrheitsgemäßer ist als die eine oder andere politisch korrekte Lüge.

    Die politische Verkleisterung des Gender-Gedönses bespreche ich hier:

    http://gender-ideologie.de/artikel/gender-ideologie-eine-kurzeinfuehrung.html

  10. Ich denke, es kommt weit seltener vor, dass jemand eine offenkundig abwegige Position einbringt und fordert, dass sie gleichberechtigt diskutiert wird, als dass mit der Ansage „falsche Ausgewogenheit“ dem eigenem Standpunkt widersprechende Argumentationen unterdrückt werden.

    Als falsche Ausgewogenheit gilt dann nicht „Flachwelttheorie“ sondern „Auch Männer werden Opfer von Gewalt“.

    • Ich verstehe Ihr Argument.

      Allerdings wäre das Schlagwort bei „Gewalt gegen Männer“ nicht False Balance, sondern Whataboutism.

      Wenn man Gewalt gegen Männer ausführlicher diskutieren würde, fürchteten die Rechtgläubigen nicht, dass die Realität von Gewalt gegen Frauen in Frage gestellt wird, sondern, dass die Gewalt gegen Frauen relativiert wird.

      • „dass die Gewalt gegen Frauen relativiert wird.“

        Genau. Es könnte sein, dass Leute anfangen zu glauben, es sei gar nicht viiiiel schlimmer, wenn eine Frau verletzt wird als wenn ein Mann verletzt wird.
        Nicht auszudenken, wenn Gewalt gegen Frauen in Relation zu Gewalt gegen Männer gesetzt wird und nicht mehr eine vollkommen eigenständige Kategorie ist.

  11. Wenn man Wahrheit und Lüge im offenen Diskurs gegeneinander stellt, und dabei beides gleichwertig erscheint, woran liegt das dann?

  12. Das Hauptproblem ist, dass man für eine Talkshow unterschiedliche Ansichten aufeinanderprallen lassen muss, sonst kann man sich das auch sparen. Bei Themen mit einem sehr weitreichenden Konsens ist das dann die extreme Außenseiterpostition.
    Das Nebenproblem ist, dass man als Journalist einordnen können muss, welche Positionen einigermaßen plausibel oder „vertretbar“ sind, und welche absolut hanebüchen.
    Und ein Stück weit ist das natürlich eine Ausrede, bestimmt Positionen gar nicht mehr wiederzugeben…

  13. Hier scheinen eine ganze Menge Leute vollkommen zu vergessen, dass man wissenschaftliche Theorien bzw. Erkenntnisse in der Regel beweisen und nachvollziehen kann.
    Die, die sich über fehlende Gegenmeinungen beklagen, haben oft noch nicht einmal den Hauch eines Beweises für die eigene Position. Stattdessen fordern sie von anderen, zu beweisen, dass ihre ohne belege aufgestellte Behauptung nicht zutrifft oder sie andernfalls als gleichranging anzuerkennen.
    Und dann sind sie im nächsten Schritt beleidigt und krakeelen, wenn man sich links liegen lässt oder auslacht. Oder fangen an meterlang zu schwafeln, wie der Herr der sich absurderweise auch noch ausgerechnet selber „Beweis“ nennt, aber in seinem Leben sicher noch niemals auch nur flüchtig mit wissenschaftlicher oder mathematischer Arbeitsweise in Berührung gekommen ist.

    Natürlich läuft das nicht immer so, aber fast immer. Niemand hindert diese Leute daran, den Beweis einfach selber zu erbringen. Wenn er stichhaltig ist, wird er sich durchsetzen, das ist (im großen und ganzen) noch immer passiert. Selbst dann, wenn Firmen mit weltweitem Einfluss ihnen unangenehme Erkenntnisse mit großer finanzieller Macht verschwinden zu lassen versuchten.

    • @Seb

      „Beweis“ nennt, aber in seinem Leben sicher noch niemals auch nur flüchtig mit wissenschaftlicher oder mathematischer Arbeitsweise in Berührung gekommen ist

      Genau deswegen kommentiere ich ja und übernehme keine Auftragsstudien für die TU München, um mit einem an Frauen gerichteten Online-Survey wissenschaftlich festzuhalten, wie benachteiligt Frauen gegenüber anderen Menschen z.B. durch Lockdowns sind.
      Wissenschaft und Mathematik werden sehr oft instrumentalisiert. Und die Auffassung, man müsse den Ergebnissen grundsätzlich glauben und folgen, halte ich für einen gefährlichen Irrtum.

      Wissenschaft und Mathematik scheinen sogar zunehmend aggressiv zu werden, wenn man sie infrage stellt, zumindest aber beharren sie auf einem Wahrheits-Monopol.

      Wenn man aber Dinge nicht mehr infrage stellt, vor allem die oft komplett abstrusen Methoden, die als Wissenschaft verkauft werden, dann ist man im Grunde in der Zeit vor der Aufklärung angekommen, wo einfach nur gehuldigt werden musste.

      Manche mögen das richtig finden, ich halte es für dumm. Es bringt keinen weiter.

      • Ich würde niemals so weit gehen, zu behaupten, dass das was diese Leute da tun, mit Wissenschaft zu tun haben, außer dass sie den Begriff kapern und Cargo Cult betreiben.
        Meiner Auffassung nach ist so gut wie nichts von dem was sich außerhalb der „harten“ Wissenschaften so nennt tatsächlich eine, und noch viel weniger von dem Teil, der unter „Geisteswissenschaften“ firmiert.

        Du hingegen scheinst mir harte und andere Wissenschaften bzw. „Wissenschaften“ in deiner bisweilen paranoid anmutenden Art nicht einmal auseinanderhalten zu können oder zu wollen.

        • naja wissenschaftliches Arbeiten gibt’s in allen Richtungen, auch in den Sozialwissenschaften und anderen „weichen“ Feldern. Es gibt allerdings auch unglaublich viel Müll, Arbeiten die nicht mal den geringsten Qualitätsstandards entsprechen. Und anders als in den „harten“ Naturwissenschaften bei denen auf Reproduzierbarkeit, Konsistenz, „Beweisbarkeit“, Fehlerdiskussion usw. geachtet wird und bei denen ein gewisser Reinigungsprozess stattfindet und Arbeiten mit Freude zerpflückt werden, wird halt in den „weichen Feldern“ Müll in so rauen Mengen veröffentlicht, das man nicht mehr hinterherkommt, und natürlich findet sich immer ein Vollpfosten der dann so ne Müll-Studie ausgräbt und behauptet, „die Wissenschaft hat bewiesen, daß … !!!1!!1elf“, siehe feministisches Gletscherschmelzen, der GPG oder die WHO mit ihrer „rotes Fleisch ist krebserregend“ Kampagne damals.

  14. Ich würde es in Frage stellen bzw. bezweifeln, dass das Thema False Balance für die Themen hier im Blog von großer Relevanz ist. Auch wenn hier einige geschrieben haben, dass dieses Schema ausgenutzt werden könnte um z.B. Standpunkte von Männerrechtlern aus der medialen Debatte zu verbannen, fällt mir jetzt ehrlich gesagt kein Fall ein wo das wirklich so gemacht wurde. Die Vorwände sind da meistens anderer Natur bzw. oftmals wird gar kein Vorwand genutzt sondern es wird einfach gemacht.

    • Die Leute in den Massenmedien rechtfertigen das durchaus so, ich habe das schon in Radiodiskussionen gehört. Das ist auch komplett unabhängig vom Thema, es ist ein Argument der Art: „ich bin klug und weiß was richtig ist, weshalb sollte ich also einen Dummkopf zu Wort kommen lassen, nur der Ausgewogenheit wegen?“

      Und schon sind die Männerrechtler draußen, weil die Feministin natürlich felsenfest davon überzeugt ist, klüger als selbige zu sein.

      Das Argument gibt es in zahlreichen Abwandlungen. Anfang der 00er (wenn ich mich richtig erinnere) Jahre hatte ich mal bei heise darüber diskutiert und bin auf Leute gestoßen, die der Meinung waren, es sei ohnehin unmöglich, bei irgendwas die Wahrheit herauszufinden. Da haben sie natürlich recht, nur waren die dann so dumm, den falschen Schluß zu ziehen, dass es sich nichtmal lohnt, sich ihr anzunähern. Die waren ernsthaft der Meinung, wenn man die letztendliche Wahrheit nicht herausfinden kann, kann man auch gleich behaupten, was man selbst für richtig hält. So eine Abwandlung des Konstruktivismus oder sowas. Und solche extrem dumme Menschen geben in den Massenmedien heutzutage den Ton an!

  15. Es gibt bei dem Thema zwei Grundprobleme:

    1) man weiß niemals was man nicht weiß!

    2) den Menschen fehlt die Demut und Bescheidenheit ihr Nichtwissen zu aktzeptieren und entsprechend zu handeln (z.B. der Gegenseite oder einem „Spinner“ zuzuhören)

    Das Artikelbild zeigt das schön und auch in der Diskussion scheint es wieder durch: wir wissen doch, dass die Erde rund ist! Warum sollte man einem derart unwissenschaftlichen Menschen zuhören?

    Die Antwort: weil man eben nicht weiß, was man nicht weiß!

    Man sollte sich ein möglichst intelligentes Exemplar der entsprechenden Theorie heraussuchen und sich seine Argumente anhören. So gut wie immer lernt man etwas daraus, selbst wenn die Theorie dahinter falsch sein mag. Das gilt sogar für Flacherdler.

    Wichtig ist aber, dass man tatsächlich mit jemandem redet, der in der Lage ist einigermaßen logisch zu denken und der einigermaßen gebildet ist, sonst ist die Sache für die Katz, da es um Größenordnungen mehr komplette Idioten gibt, die keinen geraden Gedanken haben und den widersprüchlichsten Mist von sich geben!

    Die Medien sind i.d.R. zu unehrlich dazu und suchen sich einen Dummkopf, um ein Thema lächerlich zu machen (weil sie selbst glauben, schon die Wahrheit zu kennen und ihnen jede Demut fehlt), die Zuschauer verallgemeinern die Blödsinnsargumente dann auf das Thema und haken es ab (weil sie nicht wissen, dass sie von den Medienmachern manipuliert wurden).

    Von den ÖR-Medien erwarte ich, dass sie eine intelligente und demütige Auswahl treffen und entsprechende Meinungen vorstellen und auch mal miteinander diskutieren lassen. Manche Themen sind dabei natürlich relevanter und dringender als andere, aber auch vermeintlich abseitige Themen können extrem spannend und aufschlußreich sein.

    Wichtig dabei ist, dass das Personal, welches die Auswahl trifft, intelligent und demütig genug ist und auch mal den Mut hat, irgendein Tabu anzurühren. Deshalb werden wir das mit den derzeitigen ÖR nicht bekommen, die Leute dort stellen m.E. eine Negativauswahl dar und nutzen ja schon jetzt jede Möglichkeit, um jede interessante Meinung mundtot zu machen…

  16. Jetzt hätte ich mich doch fast dazu hinreißen lassen, unserem Forumstroll zu antworten … eieiei. „Gefährliches“ Pflaster hier.

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