#MenToo

In Anlehnung an #metoo verbreitet sich gerade auf Twitter der Hashtag #Mentoo, der wohl insbesondere auch durch den Amber Heart und Johnny Depp Prozess inspiriert ist.

Ich kopiere hier mal ein paar Tweets rein:

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Wer andere interessante Kommentare unter #mentoo findet kann sie ja in den Kommentaren ergänzen

41 Gedanken zu “#MenToo

  1. Wieviel Evidenz sich in den nächsten Jahren wohl noch aufhäufen wird, dass Das Zeitalter der Aufklärung sich im Menschen die falsche Spezies ausgesucht hat?

  2. „Erschreckend, wenn ich hin und wieder lese, dass manche meinen #MenToo würde #MeToo und Gewalt gegen Frauen verwässern“

    Das erinnert an:

    Gute Idee, bloß gibt es immer wieder Leute die allen weiß machen wollen dass das engagieren für Jungs/Männer irgendwie frauenfeindlich sein:

    Manchmal wirkt Ponndorf etwas desillusioniert. Das Thema ist wohl heikler als er anfänglich dachte und er fühlte sich in den vergangenen Monaten häufiger mal falsch verstanden. Das lag unter anderem daran, dass man ihm, dem CSU-Mann unterstellte, sein Vorstoß zur Förderung von Buben sei nur ein schlecht verpackter, also verkappter Kampf gegen die Emanzipation der Frau.

    http://www.sueddeutsche.de/karriere/foerderung-von-jungen-geschlechterkampf-naechste-runde-1.8218

    Wenn es um weibliche Opfer geht, sollen männliche Opfer schweigen.
    Wenn es um männliche Opfer geht, fordern Feministinnen das männliche Opfer schweigen sollen, weil sie sonst das Leid weiblicher Opfer kleinreden. Natürlich eine unbewiesene Behauptung, die aber ihrer Sache dient, jede Empathie ggü. Männer abzuschaffen.
    Aber Feminismus ist auch gut für Männer. Listen and believe.

    Ich habe auch schon gelesen das teilweise die Männer, die von ihren Partnerinnen geschlagen werden und das zur Anzeige bringen, in die Statistik zu Gewalt gegen Frauen aufgenommen werden… als Opfer, nicht als männliches Opfer weiblicher Gewalt.

    Interessant dazu finde ich da ja auch das hier:

    Sean, eine bekannte Persönlichkeit in seiner Gemeinde, beendete vor kurzem die Beziehung zu seiner jetzigen Ex-Frau. Als er zum ersten Mal versuchte, die Beziehung zu beenden, drohte sie ihm, ihm die Kinder vorzuenthalten, obwohl sie keinen Grund dazu hatte. Er hatte geglaubt, dass das alles vorbei sei, aber Monate später fand er heraus, dass sie im Internet behauptete, Opfer häuslicher Gewalt zu sein, und falsche Anschuldigungen gegen ihn erhob, um zu erreichen, dass er seinen Job und seine Kinder verliert. Sean war verständlicherweise aufgebracht und wusste nicht, wie er mit dieser Situation umgehen sollte. Er versuchte monatelang, seiner Ex aus dem Weg zu gehen, weil er nur wollte, dass sie weiterzieht, aber ihr Verhalten und ihre Aussagen machten dies fast unmöglich, da sie in einer Kleinstadt lebten. „Alles, von dem sie sagt, dass es passiert ist, hat sie mir angetan“, rief er aus und ließ sich niedergeschlagen auf die Couch fallen.

    [..]

    Die Absicht des psychologischen Missbrauchs besteht darin, immensen Schaden anzurichten, und aufgrund ihrer intimen Beziehungsgeschichte weiß ein häuslicher Missbraucher, wie er dies am besten erreichen kann. Personen, die zu psychologischem oder narzisstischem Missbrauch fähig sind, nutzen oft die Schwächen ihrer Zielperson, wie z. B. ihre psychische Vorgeschichte oder ihr Geschlecht, um ihre eigene Opferrolle darzustellen und zu versuchen, jemanden zu zerstören, von dem sie glauben, dass er ihnen Unrecht getan hat. Da Menschen mit echten narzisstischen Tendenzen eine starke Tendenz zur Projektion haben, glauben sie oft wirklich, dass sie missbraucht wurden, was ihre Glaubwürdigkeit in den Augen der anderen noch erhöht.

    https://genderama.blogspot.com/2022/05/trauma-therapeutin-wenn-beschuldigungen.html

    Boys Clubs
    Angst vor starken Frauen
    Männer sexualisieren alles
    Männer geht es nur um Macht
    Männer bevorzugen Männer bei Einstellungen
    alle Männer hassen Frauen
    mentoo soll weibliche Opfer unsichtbar machen (anders als die dröllfizigte Aktion „(nur die) Gewalt gegen Frauen beenden“

  3. Bei mir hat es sehr lange gedauert, bis ich die psychische Tragweite jener Erlebnisse halbwegs begriffen hatte, die mir rund 7 Jahre lang in verschiedenen Beziehungen widerfahren sind und die (glücklicherweise „nur“) bis heute (recht dezent) nachwirken.

    Erst seit kurzem frage ich mich, ob es Foren gibt, in denen sich Männer, die Erfahrungen mit emotionalem bzw. psychischem Missbrauch gemacht gemacht habe, die weitergeben können, um sie quasi „produktiv“ zu machen? Kennt jemand empfehlenswerte Möglichkeiten, sich zu engagieren, oder sollte man sich einfach nach der nächsten „Männerselbsthilfegruppe“ in der näheren Umgebung umschauen?

    • Hallo Bijan,
      Hilfsangebote, die sich explizit an Männer richten, gibt es nicht so viele. Ich persönlich kann dir daher leider nicht weiterhelfen, aber ich wünsche dir viel Erfolg!

  4. Den Vogel schießt die Linksjugend ab.

    Bei #MenToo handelt es sich um eine reaktionäre Vereinnahmung von #MeToo. Ja, Cis-Männer können Opfer von Gewalt werden. Nein, sie sind deswegen nicht genauso betroffen von patriarchaler Unterdrückung wie FLINTA*S. Die Zahlen des BKA sprechen für sich:

    Es gibt keine Individuen. Und alles wird im Rahmen abstrakter Denkfiguren wie z.B. Patriarchat gedeutet.

    Und was sind überhaupt „FLINTA*S“?

    Und dann schilt man mich hier für meine dezidierte Kritik an so einer lächerlichen Schablone wie dem Marxismus. Linksradikales Denken zeichnet sich dadurch aus, daß die ganze Welt ein einziger Klassenkampf des Guten gegen das Böse ist. 🙂

    Alles, was nicht in diese Theorie paßt, wird passend gemacht.

    Linke Bewegungen ähneln immer mehr Sekten, wenn man sich die kryptische Sprache des Tweets mal anguckt. Ein Proletarier wählt heute AfD, die spricht wenigstens noch Deutsch, während man zur akademischen Elite zählen muß, wenn man den Tweet überhaupt verstehen will.

    Was würde Ernst Thälmann dazu sagen?

    „Patriarchale Unterdrückung von FLINTA*S“ ist also so wichtig, daß die angeblich wenigen geschlagenen Männer sich nicht auf Twitter artikulieren dürfen.

    Da muß ich gar nicht mehr zu Alice Miller verlinken, um das Phänomen der Abwehr zu illustrieren. 🙂

    Was sind die Linken nur für politische Krüppel? Woher wissen diese Linksjugendlichen eigentlich, daß häusliche Gewalt gegen Frauen immer auf „patriarchaler Unterdrückung“ basiert?

    Bei Lesben kann das ja schon mal nicht stimmen. Und bei Männern? Wie können die Gewalt von Frauen erfahren, ohne daß die matriarchal ist?

    Das sollte man mal auf einem Pioniernachmittag in einem Gender-Seminar besprechen. Da werde ich dann wahrscheinlich auch erfahren, daß Lesbengewalt in Wirklichkeit internalisierte patriarchale Gewalt und die Täterin ureigentlich ein Opfer ist. 🙂

    Da Menschen mit echten narzisstischen Tendenzen eine starke Tendenz zur Projektion haben, glauben sie oft wirklich, dass sie missbraucht wurden

    Interessant. Jetzt verstehe ich Leute wie Seb und Renton besser.

    Eine Studie fragt Männer und Frauen direkt und berichtet, dass sogar signifikant mehr Frauen als Männer angeben, psychische oder physische Gewalt gegen Partner oder Familienangehörige ausgeübt zu haben

    Das liegt am Patriarchat. Da Mütter mehr zu Hause sein müssen, schlagen und demütigen sie auch mehr die Kinder. Schlag nach bei Antje Schrupp.

    Wobei ich jüngst mal wirklich eine Mutter gesehen habe, deren vielleicht fünfjähriger Sohn jämmerlich weinte und die nicht aufhörte, ihn zu beschimpfen und zu erniedrigen. Alles in der Öffentlichkeit. Im Jahr 2022. So ein Kind ist seiner Mutter völlig ausgeliefert und kann diesen Machtmißbrauch nur verdrängen.

    • „Das liegt am Patriarchat. Da Mütter mehr zu Hause sein müssen, schlagen und demütigen sie auch mehr die Kinder. “

      Das ist sicherlich so, aber hier geht es um Partnergewalt. Auch dort gibt es Studien, die besagen das Frauen öfter die Gewalt initiieren:

      <In fast 24 % aller Beziehungen kam es zu Gewalt, und die Hälfte (49,7 %) dieser Beziehungen war von gegenseitiger Gewalt geprägt. In nicht-reziproken Gewaltbeziehungen waren Frauen in mehr als 70 % der Fälle die Täterinnen. Reziprozität war bei Frauen mit häufigerer Gewalt verbunden (bereinigte Odds Ratio [AOR]=2,3; 95 % Konfidenzintervall [KI]=1,9, 2,8), nicht aber bei Männern (AOR=1,26; 95 % KI=0,9, 1,7). Was die Verletzungen anbelangt, so fügten Männer häufiger Verletzungen zu als Frauen (AOR=1,3; 95% CI=1,1, 1,5), und gegenseitige Gewalt in der Partnerschaft war unabhängig vom Geschlecht des Täters mit mehr Verletzungen verbunden als nicht gegenseitige Gewalt in der Partnerschaft (AOR=4,4; 95% CI=3,6, 5,5).

      https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1854883/

      50% wechselseitig, "war bei Frauen mit häufigerer Gewalt verbunden" – verstehe ich nicht ganz. Werden Frauen hier öfter geschlagen oder schlagen Frauen hier öfter?
      50% einseitig, wobei hier in 70% (35% absolut) der Fälle die Täterinnen waren.

      Wenn man Männern und Frauen beibringt, dass man nur Frauen nicht schlägt und das Gewalt von Frauen gegen Männer eher ein Comedy-Akt ist wie ein Gewalt-Akt ist, sowie das Gewalt von Frauen ja nicht so schlimm sein, dann wundert es auch nicht wirklich das Frauen eher Männer schlagen, wie umgekehrt.

      • „“war bei Frauen mit häufigerer Gewalt verbunden“ – verstehe ich nicht ganz“

        Ich erinnere mich an die Aussage, dass Frauen, die einmal in einer Beziehung mit gegenseitiger Gewalt waren, eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit haben, in der nächsten Beziehung in der selben Situation zu sein.
        Für Männer ist die Wahrscheinlichkeit gering.

    • FLINTAs ist die Deutsche Variante von LGBTI+, wo G(ay) und B(i) rausgeflogen sind, denn dass sind ja nur Untermenschen… äh ich meine „Männer“

      • denn dass sind ja nur Untermenschen

        Wieviele Kämpfer noch im Stahlwerk Mariupol sind, darüber wird nicht einmal noch geredet. Besonders bei ntv ist mir die letzten Tage aufgefallen, dass sie einfach ignoriert werden.

        Die ÖRR ignorieren sie zwar auch, wenn sie nur davon sprechen, dass sich noch 200 Zivilisten dort befinden, die unbedingt evakuiert werden müssten,

        aber ntv schießt seit 2 Tagen den Vogel ab. Sie sagen es seien dort noch 200 Menschen. Die Kämpfer sind also nicht nur keine Menschen, die sind einfach Nichts.

        Zur Lage der unsichtbar gemachte Kämpfer dort:
        https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/mariupol-stahlwerk-offizier-hilferuf-ukraine-krieg-russland-100.html

      • Wenn die Schwulen da nicht mehr mit drin sind, ist das nur ein Gewinn für uns. Jeder Jüngling, jeder Mann sollte einen schwulen Freund haben, der aufpasst, dass er nicht einer falschen Schlange auf den Leim geht.

    • ich als Vielreisender erlebe sowas viel zu oft. Eltern, die in der Öffentlichkeit unmöglich gefühllos mit ihren Kindern umgehen sind zu 99% Mütter

  5. Den Satzteil „das Stalingrad des Feminismus“ hat was. Jetzt muß man sich erstmal an den Elaboraten oder besser Restringaten aus den prallgefüllten Giftdrüsen des Feminats ergötzen.
    Der Feminismus hat übrigens Ähnlichkeit mit der Aga-Kröte
    https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/aga-kroeten-taiwan-kaempft-gegen-ploetzliche-ausbreitung-von-ekel-amphibien-a-2648ccba-d536-4768-b1a3-b1f6064c16e8
    „Warziges Gesicht, giftig, zäh und riesengroß, so lassen sich die Aga-Kröten [..] beschreiben“.
    Eindeutig eine verstohlene Anspielung auf eine MdB.

    In Australien wollen sie das Vieh nach einem verlorenen Kampf über mehr als ein Jahrzehnt zu ekelhafter Wurst verarbeiten. Gar keine so schlechte Idee.

    • Ich halte u.a. eine sehr große Aga-Kröte namens „Olga“. Es sind sympathische Tiere, die für ihre Bioinvasität nichts können. Insofern empfinde ich den Vergleich mit dem Feminismus als unnötige und maligne Herabsetzung der Kröten.

      • leider auch nur zu wahr, siehe oben*. Die dressierten Männer sind die schlimmsten Feinde ihrer Geschlechtsgenossen.

        *Wenn man hört, dass Männer, die es öffentlich machen, misshandelt zu werden,von anderen Männern als „Pussy“ belächelt werden,weil sie nicht in der Lage sind, sich gegen eine „schwächer Frau“ zu behaupten, dann weiss man, warum kein Mann was sagt.
        #JohnnyDeppVsAmberHeard
        #MenToo

        Wenn sich solche Vollpfosten dann auch noch für fremde Interessen als Kämpfer Opfern um mahl beim Stahlwerk zu bleiben, muss man die dann bedauern ? Ernste Frage

    • Heterosexualitat bedeutet nichts anderes als die Ausbeutung des Mannes durch die Frau.

      Adrian! Du willst doch nicht etwa, daß man diesen Satz tiefenpsychologisch deutet, oder?

      Erinnert ein bißchen an die feministischen Lesben, die von „Zwangsheterosexualität“ reden und damit unbewußt den sexuellen Mißbrauch beschreiben, den sie als Kind erfahren haben – und der sie zu Lesben gemacht hat.

      Aber, na ja. Es steht jedem in unserer wunderbar meinungsfreien Gesellschaft frei, die Homo-Ideologie zu hinterfragen.

      Adrian kann sich ja auch mal selbst fragen, was für lebensgeschichtliche Bedingungen ihn zur Sodom-und-Gomorrha-Fraktion haben übertreten lassen. 🙂

      PS: Eine Deutung solcher Sätze drängt sich immer dann auf, wenn sie so offensichtlich falsch bzw. sehr selektiv sind – oder immer wieder getätigt werden. Eine Feministin würde das genaue Gegenteil behaupten und Frauen als Opfer der Heterosexualität darstellen. Und dann gibt es noch die vielen Beziehungen, die eben keine Ausbeutung darstellen.

      Daher sollte man sich fragen, was für unbewußte Komplexe zu solchen Aussagen führen. Was wird hier verschlüsselt beschrieben? Wenn Feministinnen „Patriarchat“ rufen, meinen sie bekanntlich ihre eigenen Väter, von denen sie häufig geschlagen oder sexuell mißbraucht wurden. Irgendwo muß dieses paranoide Weltbild ja herkommen.

      Und wenn jemand hier mit einer gewissen Penetranz immer wieder behauptet, ich würde von meiner Frau geschlagen, dann kann man sich zurecht fragen, wo solche Phantasien herkommen.

      Ich will nur mal erklären, wie Tiefenpsychologie funktioniert. Ein Sensorium für diese Dinge bekommt man aber erst, wenn man sich mit der eigenen Kindheit beschäftigt oder an Fallstudien sieht, wie schlafwandlerisch Menschen ihr verdrängtes Kindheitsleid inszenieren.

      Dann versteht man auch besser, warum unsere Gesellschaften so verrückt sind – und warum langfristig alles gut wird.

      Mehr dazu auf der Seite einer gewissen Alice Miller. 🙂

      • Adrian! Du willst doch nicht etwa, daß man diesen Satz tiefenpsychologisch deutet, oder?

        Ist deine Frau mal wieder in Nordafrika und lässt sich von ein paar einheimischen Strandboys, die für genug Schmerzensgeld auch einen alternden Landwal besteigen, durchorgeln und hat vor Vorfreude vergessen den Käfig abzuschließen? Niemand, aber auch wirklich niemand, will, dass du – auf dieser Seite oder überhaupt irgendwo – irgendetwas tust.

        Geh weg.

        • @Seb

          Einfach labern lassen, er hört sich halt gerne reden. Weiß der Geier, warum, zu sagen hat er ja nicht wirklich was.

      • *zum Genderarzt, da es mir gerade einfällt beim stöbern

        Naja die meisten Schwulen hassen Frauen aber überhaupt nicht – sie sind entweder neutral, zwar keine Feministen, supporten Frauenrechte aber, oder sie sind selbst Feministen, oft sogar radikale Feministen. Maskulinisten sind sie nur sehr selten. Bei Lesben sieht das anders aus. Ein großer Teil ist feministisch, so sehr, dass es sogar im Wikipedia-Eintrag über Lesben erwähnt wird, dass Lesben sich lange Zeit als politische Bewegung verstanden haben. Schwule fächern sich politisch sehr weit. Es gibt sogar die „GaysforTrump“ oder die „GaysforAfd“. Die „lesbiansforAfd“ sind mir gänzlich unbekannt. Die einzige kontroverse Position die ich von der Gruppe Lesben kenne, ist die Lgb Alliance. Und die bezieht sich allein auf das Transthema – also das Thema, das ihnen selbst an den Kragen geht. Deswegen: Schwule sprechen meist gar nicht über die Gruppe Frauen. Viele supporten sie sogar eher, sind wie der Normie in der Gesamtheit, aber eher neutral. Lesben kenne ich da eher politisch und vorallem marxistisch.

        • Man sollte nicht die politisch aktiven Bevölkerungsteile mit der gesamten Bevölkerung verwechseln. Die meisten Schwulen ordnen sich keiner dieser politischen Fraktionen zu, die meisten Lesben vmtl. auch nicht.

          • Dem muss ich leider etwas widersprechen. Die meisten Lesben sind wohl auch nicht politisch – wenn aber auffällig oft feministisch oder radikale Feministen. Von Andrea Dworkin bis Alice Schwarzer – fast alle nennenswerten Feministen und auch Marxisten fallen darunter, soweit, dass sie als gesamte Gruppe eine spezielle Position im Feminismus und dessen Wellen bekommen. Ich kenne keine lesbischen Maskulinisten, aber durchaus Schwule, sowie schwule Feministen. Etsher Vilar ist das beispielsweise auch aufgefallen. Schwule fächern sich deutlich weiter, wenn sie politisch sind. Natürlich kann das individuell dennoch unterschiedlich sein, doch die Korrelation ist da.
            Eigentlich bezog sich meine Aussage nur auf die indirekte Unterstellung vom Genderarzt, dass Schwule aus Frauenhass schwul sind oder aus Männerzentrierung. Aber Schwule die Frauen hassen und entsprechenden Bewegungen beitreten sind sehr selten, sogar der Ausnahmefall. Lesben und Schwule sind politisch als Gruppe betrachtet nicht gleich.

  6. Schon erstaunlich, dass die Frauen #metoo selbst als etwas unbedingt Frauenbezogenes sehen. Soweit ich mich erinnere, war eine der frühesten #metoo-Enthüllungen, dass Anthony Rapp sexuelle Belästigung durch Kevin Spacey öffentlich machte.

  7. „Kücken“ spricht für alle Feministinnen:
    „Wie kann man nur so blöd sein und Männerechte fordern?“

    oder auch:

    „Es gibt genügend Männerechte, was möchte denn man mehr ?“

    Unterstützung für Opfer weiblicher Gewalt? HUMBUG. Du hast schon genug Rechte

    • Und Feministinnen dann so:

      „Manntje, Manntje, Timpe Te,
      Buttje, Buttje in der See,
      mine Fru, de Ilsebill,
      will nich so, as ik wol will.“

      Oder in den Worten von Antje Schrupp:

      „Wir kriegen den Hals nicht voll!“

      Feministinnen ging es nie ausschließlich um Gleichberechtigung. Das war auch schon Anfang des letzten Jahrhunderts so.

      • leider leider sehen das viele Frauen ganz selbstverständlich genau so, auch wenn sie nach eigenem Verständnis nicht explizit Feministinnen sind. Fordere mal irgendwas für Männer, Du wirst von Frauen, Feministin oder nicht unisono die gleiche Reaktion bekommen Spott, Hohn, Desinteresse. Aber das ist gar nicht schlimm. Schlimm ist, von der Mehrheit der Männer wirst du ebenfalls diese Reaktion bekommen. Und das ist das eigentliche Problem, nicht der Feminismus

        • Das ist zum Teil bestimmt der hypergame Blick von Frauen auf Männer. Das es den meisten Männern nicht anders und oft nicht besser geht wie den meisten Frauen, sehen sie nicht. Sie sehen die Männer ganz oben, die alles haben und deswegen auch keine Hilfe oder Förderung benötigen und daher auch nicht verdienen.

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