Malcom Ohanwe: „Der Gedanke dass nackte Männer, ihre haarige Brust, ihre Bäuche und Arme ein verfügbares Objekt der erotischen Begierde sein kann, ist entweder als ulkig oder eklig stigmatisiert“

Was wär ein besseres, wärmeres Wetter in diesen intersektionalen Zeiten ohne einen Hinweis darauf, dass Frauen diskriminiert werden, weil sie nicht oberkörperfrei herumlaufen dürfen und Männer privilegiert sind, weil sie das einfach so machen können?

Ein früher Kandidat dafür ist Malcom Ohanwe (der zB hier schon Thema war)in einem entsprechenden Thread bei Twitter.

Es wird wieder wärmer und sonniger. Reminder: Oberkörperfreie Cis-Männer in nicht-queeren öffentlichen Räumen, erinnern Frauen und/oder LGBTIQ* schmerzhaft daran, dass sie ohne etwas dafür getan zu haben, viel, viel weniger Scham für ihre Nippel, Plauzen oder Achselhaare erleben.

Das finde ich bereits sehr relativ. Männer mögen in bestimmten Bereichen oberkörperfrei rumlaufen können, aber im Schnitt zeigen Frauen wesentlich weniger Haut als Frauen.

Ein typisches Männeroutfit wird eher so aussehen:

Polohemd kurze Hose

Da ist nicht viel von der Brust zu sehen.

Ein Frauenoutfit hingegen kann gerade im Sommer bauchfrei und mit Ausschnitt sein oder ein leichtes Sommerkleid sein.

Klar mag da auch mal ein Mann mit nackter dicker Wampe herumlaufen. Aber vorteilhaft wahrgenommen wird er sicherlich nicht deswegen.

Wenn Männer überall wahllos oberkörperfrei rumlaufen, beweist das Verhalten, dass sie genau spüren, dass es gesellschaftlich verpönt ist Männerkörper erotisch zu begehren & sie sich deswegen auch kaum Sorgen machen müssen, sexualisiert zu werden. Sie kennen die Macht von Scham.

Es ist gesellschaftlich verpönt Männerkörper zu begehren? Ich würde eher sagen, dass es mit weitaus weniger Problemen versehen ist. Aber Männer eben einfach stärker optisch ausgerichtet sind und den im Schnitt deutlich stärkeren Sexualtrieb haben. Männer müssen sich keine Sorge machen sexualisiert zu werden ist eine interessante Formulierung. Ich denke Männer würden sehr gerne in gleicher Weise sexualisiert werden wie Frauen. Durch eine Welt lüsterner Blicke zu wandern wenn man etwas Haut zeigt wäre eher klassisches Material eines Pornos, also eine männliche Phantasie.

Oberkröperfrei als Cis-Mann auf einer Parkbank ein Bier zu trinken, zeugt oft davon, dass man Homophobie und frauenfeindliches Slutshaming mindestens unterbewusst anerkennt und weiß man wird kaum sexualisierte Sprüche bekommen, auch wenn Menschen welche im Hinterkopf hätten.

Wer Oberkörperfrei ein Bier trinkt erkennt Homophobie und gegen Frauen gerichtes Slutshaming an? Was für ein Blödsinn.

Ich vermute er meint, dass Schwule dann ihr Begehren in Bezug auf diese Männer nicht zeigen dürfen und die Männer insofern dazu beitragen, dass Schwule nicht zu ihrer Sexualítät stehen dürfen, aber ihr Begehren dürfen ja auch Heteromänner nicht wirklich zeigen, es gibt auch hier Tabus und Blickverbote, die eben dazu führen, dass man einer Frau im Sommerkleid mit Ausschnitt nicht ungeniert auf die Brüste gucken darf, sondern das eben dezent sein muss.

Der Gedanke dass nackte Männer, ihre haarige Brust, ihre Bäuche und Arme ein verfügbares Objekt der erotischen Begierde sein kann, ist entweder als ulkig oder eklig stigmatisiert oder einfach kein Gedanke, der aufkommt. Das schützt gleichzeitig die einen und hemmt die anderen.

Ich vermute eine Menge Frauen oder schwule Männer sehen das anders. Und auch Männer werden schon auf andere Männer geschaut haben und sich einen Körper wie sie gewünscht haben.

Und das Männer verfügbar sind ist nun wahrhaftig kein Geheimnis. Es sind weitaus eher Frauen, die als nicht verfügbar wahrgenommen werden, bei denen man zwar schauen kann, aber eben mehr auch nicht

Wenn man so will, funktioniert patriarchale Diskriminierung wie eine Grenzpolizei für die Aufrecht-Erhaltung von Macht. Anti-weibliches & anti-schwules Slutshaming erlaubt emotional unflektierten Männern einfach im ignoranten „Düsterland“ zu bleiben, wo man nie Rücksicht nimmt.

Viele Cis-Männer und Menschen befinden sich im „Düsterland“, einem Zustand indem sie nicht wissen, wie man sich emotional verständigt, wie man nonverbal zurücktritt und wie man Empathie für sein Umfeld entwickelt & nicht ganz selbstverständlich Unterordnung von anderen erwartet.

Meine Gute, das Schlimme ist, dass er das anscheinend wirklich glaubt.  Auf der gleichen Argumentation könnte man überzeugender aufbauen, dass Frauen mit tiefen Ausschnitten, knapper Kleidung Macht ausüben und nicht reflektieren, dass Männer das als frustrierend erleben können, weil sich eben keine Frau für sie interessiert aber in viele Richtung frustrierende sexuelle Signale gesandt werden. Wäre natürlich etwas Incelhaft (incel hier in der feministischen Bedeutung), aber das ist in der anderen Version, wo ein dicker nackter Bauch oder ein freier Oberkörper eines Mannes Macht und fehlende Rücksichtnahme bedeutet auch nicht anders.

Und natürlich könnte man diesen Gedanken, dass da jemand Unterordnung fordert, auch auf dicke Frauen in Leggings etc übertragen.

Mal oberkörperfrei sein & Haut zeigen, ist in vielen Kontexten sehr befreiend für Cis-Männer, wenn sie sehr dick sind oder sie aus nem konservativen Haushalt kommen oder sich im Gay-Kontext sexy fühlen wollen. Es bleibt für sie aber leichter als für Menschen mit weiblicher Brust

Haut zeigen ist einfacher für Männer, ist klar. Wie Business-/Bürokleidung für Männer und Frauen aussieht hatte ich hier schon mal dargestellt.

Und Frauen gewinnen an einem heißen Tag in jeder Füßgängerzone sehr leicht den Wettbewerb, wer mehr Haut zeigt.

Es ist richtig, dass es für eine Frau gesellschaftlich schwieriger ist oberkörperfrei in der Stadt herum zu laufen, aber ich vermute mal, dass das auch die wenigsten Frauen wollen.

Gut, da wird er eben einwenden, dass sie es wollen würden, wenn sie es genau so unproblematisch dürften wie Männer und es nichts schambehaftetes wäre. Aber dagegen würde ich sagen, dass die meisten Frauen es fürchterlich finden würden, wenn sie nackt durch die Innenstadt gehen würden und keiner würde ihre Brüste interessant finden oder besonders beachten.

Düsterland als Umschreibung für einen Zustand, indem sich wenig reflektierte Cis-Männer befinden habe ich als Konzept entwickelt auch in Anlehnung an Happyland von Tupoka Ogette. Im „Düsterland“ fehlen vielen Männern die Instrumente um Einfühlsamkeit zu entwickeln und zu leben.
Bis Frauen & Gays nicht genauso aus dem Nichts einfach Sprüche rauslassen können wie „Sexy Brusthaare, Macker“ ohne Angst zu haben, was eig. nicht uninteressant wäre, sollte es dann jedem verwehrt bleiben und Männer ihre Nacktheit Leuten nicht einfach so unter die Nase halten.
„Männer fehlen Instrumente um Einfühlsamkeit zu entwicklen und zu leben“.  Ich vermute aber, dass er das natürlich geschafft hat und sich, weil er sein TShirt anlässt wie die allermeistne Männer für einen unglaublichen Helden Held hält. (wobei und hier)
Niemand soll degradiert werden in öffentlichen Räumen, sondern in einer gerechteren Welt, könnte es möglich sein, dass man sich gegenseitig Komplimente gibt und sagt, dass man einander schön oder sexy findet, ohne dass es gewaltvolle Implikationen hat, sondern n Kompliment ist.
Da wollte er nehme ich mal an den Thread passend „abbinden“, wie es so schön heißt. Aber auch ein recht schwaches Ende, so die utopische Welt, in den es anscheinend nur noch die große Harmonie gibt.
Natürlich erfahren es Frauen auch als positiv, wenn sie in einem leichten Outfit unterwegs sind und merken, dass alle sie richtig gutaussehend finden. Das kann sehr gut für das Ego sein. Und ein Pfiff oder etwas in der Art kann dann auch ein Kompliment ohne gewaltvolle Implikation sein.

57 Gedanken zu “Malcom Ohanwe: „Der Gedanke dass nackte Männer, ihre haarige Brust, ihre Bäuche und Arme ein verfügbares Objekt der erotischen Begierde sein kann, ist entweder als ulkig oder eklig stigmatisiert“

  1. Er hat nicht ganz Unrecht. Natürlich laufen Männer eher oberkörperfrei herum, weil es nicht erotisch konnotiert ist. Frauen suchen im Internet nicht nach (halb)nackten Männern und masturbieren dann dazu. Weibliche Sexualität (wenn es das überhaupt gibt), funktioniert weit weniger über die Optik.

    „Es ist gesellschaftlich verpönt Männerkörper zu begehren?“

    Es war für ein Geschlecht sogar mal strafbar und ist es in einigen Teilen der Welt sogar noch. Exhibitionismus ist nur bei Männern strafbar. Und man schaue sich die Reaktionen von Frauen auf Dickpics an.

    • Natürlich ist es richtig, dass Männer eher ihren Oberkörper zeigen können, weil er weniger sexuell ist. Brüste sind eben zu einem großen Anteil auch Produkte sexueller Selektion und senden deswegen erhebliche Signale. Was an einer weiblichen Brust schön ist unterliegt Regeln. Es gibt hässliche und schöne Brüste. Das Verbot des zeigens von Brüsten ist damit auch gerade für Frauen da, denn es erlaubt ihnen die intrasexuelle Konkurrenz herunterzufahren und einer Bewertung durch Männer und Frauen zu entgehen. Im (gepolsterten) BH sind alle Brüste schön. Und natürlich erzeugt das teilweise verstecken der Brüste auch eine gewisse Macht: der Mann muss etwas leisten um die zu sehen.
      Das sind aber alles Gedanken, die Malcolm nie kommen könnten: in intersektionalen Theorien muss es eine Unterdrückung sein

  2. Der Typ redet ein feministisches Kauderwelsch, da fragt man sich langsam, ob die eine eigene Sprache entwickelt haben.
    In der Öffentlichkeit sieht man eigentlich nur mal ältere Männer mit freiem Oberkörper, wo man denkt, nein lass mal lieber.
    Ansonsten einfach mal bei der Oscarverleihung schauen, was Männer anhaben und was Frauen anhaben. Das ist jetzt sicher nicht die Norm, aber da haben Frauen oft nur noch so viel an, um nicht als nackt zu gelten.
    Und wenn ich jetzt einen Mann mit freiem Oberkörper auf der Parkbank sitzen sehe, dann frag ich mich sicher nicht, ob der hetero, schwul oder divers ist.
    Meines Erachtens ist der Typ vollkommen durch, das typische Opfer einer Patriarchatsparanoia.

  3. Frauen zeigen mehr Haut als Frauen (4. Absatz)?
    Ansonsten, dass _mein_ Oberkörper riskiert, sexuelle Begierde zu ernten, ist eher unwahrscheinlich, und deshalb will ich nicht, dass andere Männer mit freiem Oberkörper herumlaufen. Verbieten!

  4. Ich glaube, das ist ein Bot, der nur woke Buzzwords aneinanderreiht. Auf die Realität lässt sich dieses Geschreibsel jedenfalls nicht abbilden.

  5. Ohanweist doch dieser Rassist, der aber unbedingt unter Weißen leben will obwohl er auswandern könnte. Und Feminist ist er also auch. Ich bin nicht überrascht.

    • Evochris ihm seine sprachlichen Fähgikeiten sind begrenzt.

      So z.B. hier:

      Aber auch ein recht schwaches Ende, so die utopische Welt, in den es anscheinend nur noch die große Harmonie gibt.

      Aber deine semantischen und hermeneutischen Fähigkeiten sind auch begrenzt. Sonst hättest du vom Kontext her gecheckt, daß er zunächst Männer meinte.

      Aber mach‘ dir nichts draus. 80% der Leute hier sind funktionale Analphabeten und lesen immer nur das aus anderen Beiträgen, was sie für ihre persönliche Ego-Masturbation und Besserwisser-Autosuggestion brauchen.

  6. „Oberkröperfrei als Cis-Mann auf einer Parkbank ein Bier zu trinken, zeugt oft davon, dass man Homophobie und frauenfeindliches Slutshaming mindestens unterbewusst anerkennt“

    Pstpst: Schwule Cis-Männer sitzen auch manchmal oberkörperfrei biertrinkend auf Parkbänken. Das wissen die Woken aber nicht, weil sie keine Schwulen persönlich kennen sondern sie nur als Abziehbilder für ihre Dogmen missbrauchen.

  7. Wer nimmt diese Genderspinner eigentlich noch ernst?

    Das primäre gesellschaftiche Problem besteht darin, daß man diese Heulsusen und Zwangsneurotiker meist still gewähren läßt. Wir hätten all diese Probleme nicht, wenn immer mal wieder jemand öffentlich sagen würde, daß diese Vollidioten in die Klapse gehören.

    Das finde ich bereits sehr relativ. Männer mögen in bestimmten Bereichen oberkörperfrei rumlaufen können, aber im Schnitt zeigen Frauen wesentlich weniger Haut als Frauen.

    Ganz meine Meinung. Denn auch Frauen sind Individuen. Man kann sie nicht einfach so in einen Topf werfen.

        • Ein Beispiel, ok: dein doch recht penetranter, ständiger Verweis auf Alice Miller.
          Unvernünftig deshalb, weil du dadurch nervst und auch vorher Wohlwollende davon abschreckst, sich mit ihr unvoreingenommen zu befassen.

      • Viel zu viele! Vor allem die mit Macht und Geld.
        (Man kann natürlich fragen ob die das ernst nehmen oder einfach nur zum eigenen Vorteil nutzen)

    • Tja, leider sorgen gewisse psychisch kranke Exemplare des männlichen Geschlechts mit ihren absurden, an von geisteskranken und betrunkenen Affen trainierten GPT-3-Instanzen erzeugten Texten gemahnenden Ergüssen (da beneidet man doch die Briten um das schöne Wort „ramblings“) genau dafür, dass man diese Genderspinner ernst nimmt.

      Denn im Vergleich mit dir, lieber Genderspast, nimmt sich jeder Genderspinner wie ein Musterbeispiel an Vernunft und Sachlichkeit aus.

      Für eine Männerbewegung sind Leute wie du genau so Gift, wie es die Feministen und Genderisten z.B. für die Piratenpartei waren. Nur dass sich, zum Glück, bislang nur wenige Personen mit Kognitionen Störungen auf deinem Niveau hier herumtreiben.

  8. Ich habe mal nach diesem Spollvasten gegockelt. Er ist ein 1993 in der Hauptstadt der Bewegung geborener Neqer. Gestern war übrigens Führers Geburtstag.

    Warum eigentich nicht mal einen Twitter-Thread starten, in dem man sich darüber mokiert, wie man von queeren, megaschwulen, feministischen, gendernonbinären, postkolonialen Gutmenschen diskriminiert wird, wenn man „Neqer“ sagt.

    Bei dem Schwachsinn, den er erzählt, hätte ich erwartet, daß er verqueer ist.

    Seit Herbst 2019 ist Ohanwe einer der Moderatoren der ARD-alpha-Sendung Respekt, einem Reportage- und Bildungs-Format über „demokratische Grundwerte“. Außerdem arbeitet er seit 2020 als Autor für Deutschlandfunk Kultur

    Ich liebe unsere Rundfunkgebühren.

    „Der Gedanke dass nackte Männer, ihre haarige Brust, ihre Bäuche und Arme ein verfügbares Objekt der erotischen Begierde sein kann, ist entweder als ulkig oder eklig stigmatisiert“

    Ist der Satz wirklich von dem? Der Typ ist Journalist. Entweder ist er schlecht integriert oder er will unser Deutsch dekonstruieren, mit dessen Hilfe schließlich der Holocaust begangen wurde.

    Er gehört offenbar zu den vielen Leuten, die ihre Minderheitenbiografie zu Geld machen.

    Wie gesagt: Das Problem sind nicht solche Leute, sondern daß unser Land mittlerweile völlig enteiert ist.

    PS: Der Typ ist ja auch nicht mehr der jüngste. Er hat studiert. Er zeigt also immerhin, was für Leute unsere Universitäten verlassen und daß diese Leute nicht die geringsten intellektuellen Fähigkeiten haben bzw. komplett gehirngewaschen sind.

    Kann schon sein, daß das böse Patriarchat dafür sorgt, daß wir Männerbrüste anders bewerten als Frauenbrüste. Kann aber auch sein, daß simple biologische Gründe dahinterstehen.

    Menschen, die unsere Universitäten verlassen, sind offenbar nicht fähig, die obige Erkenntnis zu erlangen. Bereits zu dieser Minimalerkenntnis sind unsere studierten Gutmenschen nicht fähig. Für sie steht fest, was längst nicht bewiesen ist.

    Aber der gesamte Gender-Scheiß funktioniert ja so. Nahezu alles wird zwanghaft soziokulturell kontextuiert – weil man sich so am besten einen moralisch runterholen kann. Wir haben schlimmere Zustände als in der DDR mit ihrem Marxismus-Leninismus.

  9. Ist es nicht eher so, dass männliche Nacktheit stigmatisiert ist?
    Als Mann kann man Frauen doch mit dem Zeigen blanker Hemdsärmel oder mit einem Stück des ordinären Hemds, das weder durch Weste noch Krawatte bedeckt ist traumatisieren.
    Mit freiem Oberkörper war ich bislang nicht vor der Tür. Hätte da eher Angst, dass ich Ärger bekomme.

  10. Interessanterweise ist der rassistische Nogger ja auch noch in München geboren und aufgewachsen, wo sein strunzdämliches Geschwafel mal halt so gar nicht zutrifft. Außer ein paar Leuten, die so aussehen wie Malcolm, finden das alle normal, wenn Du oberkörperfrei _auf einer Wiese_ sitzt oder liegtst; Männlein, Weilblein, vollkommen egal.

    Wenn Du das im Stehen machst… nun, dann trägst Du entweder eine knallorange Hose, weil Du gerade echt hart körperlich arbeitest, oder es kommen ein paar (für bayrische Verhältnisse) sehr freundliche Polizisten und leihen Dir eine Jacke und zwei schöne Armbändchen. Gilt ebenfalls vollkommen geschlechtsunabhängig.

  11. Ich glaube es ist ein sehr kleine Minderheit der Frauen, die öffentlich ihre Brüste zeigen will. Feministinnen machen daraus ein gesellschaftliches Problem.
    Ich verstehe das Frauen sich gerne oben ohne in die Sonne legen wollen können, ohne das sie von irgendjemanden angemacht werden, aber beim Joggen, beim Arbeiten auf dem Bau oder im Garten?

    Viele Menschen sehen angezogen besser aus wie nackt und das ist bei Frauen auch so. Nicht jede Frau ist jung, hat glatte, reine Haut und das richtige Gewicht. Sowas hier:

    verdeckt Zellulite und kann auch Fettpolster kleiner aussehen lassen. Und sie können trotzdem ihren Körper zeigen und sich dann in einem TikTok beschweren, dass sie beim Sport lange T-Shirts tragen müssen, damit die perversen Männer nicht immer auf ihren Hintern starren… um dann in diesem TikTok ihren Hintern (Männern) zu zeigen.

    • Ich finde es immer so putzig, dass sie das alles ständig unter „patriarchal“ subsummieren. Bekanntlich hassen Männer ja nichts mehr als den Anblick nackter Frauen.

      Wenn es nach Männern ginge, könnten Frauen ruhig rumlaufen, wie sie wollten. Meines Erachtens sind es zu annähernd 100 % FRAUEN die sich an der Nachktheit anderer Frauen stören.

      Es ist immer das gleiche. Frauen etablieren als Gruppe für diese Gruppe soziale Normen, die dann einzelnen Frauen individuell missfallen. Weil es denen dann aber nicht ins Köpfchen passt, dass andere Frauen Normen etablieren können, die ihnen missfallen, schieben sie die Urheberschaft dem Patriarchat – sprich: Männern – zu.

      Weibliche Unterverantwortlichkeit at its worst…

        • Veto gibt’s hier nicht. Alles schön demokratisch nach Mehrheiten! Aber ich komme dir gerne entgegen: Frauen, die nicht aussehen, wie die übliche Tumblr-Feministin, könnten Männern wegen rumlaufen, wie sie wollten…

          • Als unterdrückte Minderheit steht mir das Privileg eines Vetos zu.
            Nur herrschende Heteros wie Ihr habt keine Privilegien 😛

          • Schwule wurden aus dem Club der Unterdrückten ausgestoßen, es sind ja immer noch Männer. Aber vielleicht werdet ihr bald einfach von der Trans-Aktivisten Sekt einverleibt, ob ihr wollt oder nicht.

            Und Politiker folgen heute i.d.R. den größten Idioten, wenn es um solche Themen geht.

    • Etwas OT: Auffällig wie sie die Hüfte kippt um den Hintern rauszudrücken. Daher die „Beule“ auf der rechten Hüfte im Bild.

  12. Ich fände es super, wenn die neue Sommermode wäre, den Hosenstall aufzulassen und den Penis rauszuhängen. Da kommt Luft und Sonne an Stellen des Mannes, die sonst nur im Dunkeln rumhängen. Die lieben Feministinnen können sich gerne weiter um das Elend der Gebärmuttertragenden kümmern, zu mehr habe die ja auch keine Kompetenz, haben ja das falsche Geschlecht. Ist dieser Ohanwe eigentlich ein Mann?

    • Vielleicht hilft das Raushängen auch gegen die oft ausbleibende Menstruation bei Männern. Eine Problematik, deren Hintergründe noch nicht genug erforscht sind und die wharscheinlich zum GenderMenstruationsGap beiträgt.

  13. Ich genieße den Sommer, Mit der besten Ehefrau von allen im Freien, einen Espresso schlürfen und darauf warten, dass ein bauchfrei gekleidetes Girl mit rund 120 Kilo, dessen Oberweite alles daransetzt, das Freie zu suchen, mit verlauster kurzer Jeans, die im Schritt nur noch von Baumwollresten zusammengehalten wird, ungewaschenen Haaren, schweißelnd auf den armen ächzenden Aluminiumstuhl plumpst und mit der ebenso ungepflegten Mitgekommenen eine lautstarke, fäkalsprachenaffine Unterhaltung führt und dann konsequent die größte Eisbombe in sich reinhaut. Ästhetik pur! Hat so was grüninnenvorsitzendinnenmäßiges, was ich per wokem Befehl heutzutage schön zu finden habe.

    • Ich ertappe mich auch immer dabei, wie ich manchmal im Vorbeigehen an solchen Personen nicht nur denke, sondern halblaut zu mir oder Begleitung sage: Mädchen, so kannst du doch nicht rumlaufen, hast du keine Freunde die ehrlich sind?

      Am schlimmsten finde ich sommers übrigens nicht einmal die, die, die ganz ungeniert die gewaltige Fettschürze, sich in harter Konkurrenz mit dem schwabbelnden Zentner Brust- und dieses verschlingendem Fettgewebe um die Frischluft balgend, unterm Top hervor und die wabbelnden Litfaßsäulen gleichenden Kartoffelstampfer aus den Hotpans heraus quellen lassen: Es sind die Exemplare, die meinen, ihre drei Zentner in für maximal halb so umfangreiche Wesen angemessene Netzstrümpfe und Netz-Tops zwängen zu müssen, so dass zwischen den zum Bersten gedehnten Maschen des Netzes gepresstes, tief eingeschnittenes und aufs grausamste gemartertes, fahles und dennoch zugleich von an schlimme Entzündungen erinnernden, kreischend roten Striemen durchzogenes, wiewohl überwiegend an die großen Brüder von Plocken in sehr grober und erbarmungslos zerkochter Plockwurst gemahnendes Fleisch hervorquillt. Und das Allerschlimmste ist, dass man diesen Mädchen oder Frauen erfolgreich eingeredet hat, dass sie dennoch begehrenswert und schön seien. So dass sie die ihnen mit rollenden Augen verzweifelt, aber aufgrund der schieren Enormität vergeblich auszuweichen versuchenden Blicke wahrscheinlich für schmachtende halten.

  14. Er übersieht auch, dass es auch für Frauen wichtig ist dass die weibliche Brust stärker sexualisiert wird als die männliche Brust. Denn für die absolute Mehrheit der Frauen spielt die eigene Brust eine viel größere Rolle als erzogene Zone.
    Ich stelle auch mal die Theorie in den Raum, dass die Frauen die unbedingt Oberkörperfrei rumlaufen wollen zu der Minderheit gehören, für die die eigene Brust als erzogene Zone eher unwichtig ist.

  15. Ich möchte zugunsten des Autors anmerken, dass er seine Thesen empirisch überprüft hat.

    „Der Gedanke dass nackte Männer, ihre haarige Brust, ihre Bäuche und Arme ein verfügbares Objekt der erotischen Begierde sein kann, ist entweder als ulkig oder eklig stigmatisiert oder einfach kein Gedanke, der aufkommt.“

    Ladies and Gentleman, Malcom Ohanwe

    Er hat recht 😀

  16. „… erinnern Frauen und….“

    Er hat „Frauen“ gesagt!!!! (statt Person mit Vulva) Steinigt ihn!! Wo stecken die Transaktivisten, wenn man sie braucht??

  17. In gewisser Weise sind Leute wie Malcom Ohanwe wie pelagische Haie. Sie müssen ständig in Bewegung bleiben, um nicht zu sterben. Nur dass die „Bewegung“ bei diesen menschlichen Knorpelfischen aus dem Schüren von Unruhe, Zwietracht und Hass zur Generierung öffentlicher Aufmerksamkeit besteht.

    Mir sind echte Haie lieber.

  18. Das Problem ist doch sobald Frauen oben Ohne herumlaufen würde die Männer sie anstarren und dann wäre das auch wieder Objektifizierung und CSI Männer dominanz sexismus gewalt unterdrücks kriminalitäts rasismus dingsbums struktur.

    • Der Typ schreibt ernsthaft:
      „…in einer gerechteren Welt, könnte es möglich sein, dass man sich gegenseitig Komplimente gibt und sagt, dass man einander schön oder sexy findet, ohne dass es gewaltvolle Implikationen hat, sondern n Kompliment ist.“
      Das sollte er mal den Feministinen beibringen die bei jedem misglückten Kompliment sofort #metoo und patriarchale achrichtektur buchdruck CSI Miami sexismus dinges entdecken.

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