Quarks: Darum sollte der Mental Load nicht nur bei einer Person liegen

Eine Wissenschaftssendung des ÖRR schreibt auf Twitter:

Wie Arne auch schon berichtete fanden viele diese Darstellung fürchterlich. Die vollkommen überforderte Frau und der fröhlich pfeifend zur Arbeit gehende Mann.

Ich schrieb dazu:

Aus den Studien, die unten auf dem Bild angegeben sind:

Ciciolla / Luthar 2019

We address the issue of invisible labor in the home by examining how the distribution of the mental and emotional labor inherent to managing the household between spouses may be linked with women’s well-being, including their satisfaction with life, partner satisfaction, feelings of emptiness, and experiencing role overload. In a sample of 393 U.S. married/partnered mothers, mostly of upper-middle class backgrounds with dependent children at home, results showed that a majority of women reported that they alone assumed responsibility for household routines involving organizing schedules for the family and maintaining order in the home. Some aspects of responsibilities related to child adjustment were primarily handled by mothers, including being vigilant of children’s emotions, whereas other aspects were shared with partners, including instilling values in the children. Responsibility was largely shared for household finances. Regression analyses showed that after controlling for dimensions of emotional and physical intimacy, feeling disproportionately responsible for household management, especially child adjustment, was associated with strains on mothers’ personal well-being as well as lower satisfaction with the relationship. The implications of our work highlight the need to consider the burden of household management on mothers’ well-being and speak to mothers’ own needs for support and care as the primary manager of the household. In future research on division of labor, it will be useful to measure these critical but often neglected dimensions of who coordinates the household, given potential ramifications of this dimension for the quality of marriages and women’s personal well-being.

Natürlich auch interessant eine Studie darüber, dass bestimmte Aufgaben nur oder eher von der Mutter übernommen werden als Benachteiligung für Frauen zunehmen. Denn es sagt eben nichts darüber aus, welche Aufgaben der Vater übernimmt, etwa bei der Erwerbsarbeit und anderen Tätigkeiten, etwa Reparaturen etc. Zudem jetzt auch nicht die größte Teilnehmerzahl und „upper middle class“ Bereich, wo er vielleicht einen besseren Job hat und dadurch die Möglichkeiten für sie wachsen, dass sie den Luxus hat zuhause zu bleiben

Offer 2014: The Costs of Thinking About Work and Family: Mental Labor, Work–Family Spillover, and Gender Inequality Among Parents in Dual-Earner Families

One of the aspects unaccounted for in previous assessments of employed parents ‘distribution of time is the mental dimension of tasks and demands. This aspect, referred to as mental labor, is conceptualized as the planning, organization, and management of everyday activities. Using the experience sampling method, a unique form of time diary, and survey data from the 500 Family Study (N = 402 mothers with 16,451 signals and 291 fathers with 11,322 signals), this study examined the prevalence, context, and emotional correlates of mental labor among parents in dual-earner families. Results show that fathers reported thinking more frequently about job-related matters than mothers but these concerns did not spill over into unpaid work. By contrast, mothers’ job-related thoughts tended to spill over into unpaid work and free-time activities. When engaging in mental labor, mothers and fathers were equally likely to think about family matters, but these thoughts were only detrimental to emotional well-being in mothers. Among both mothers and fathers, paid work was relatively insulated from thoughts about family matters. Overall, findings highlight mothers’ double burden and suggest that mental labor may contribute to mothers’ emotional stress and gender inequality among dual-earner families.

Also Männer und Frauen denken gleichviel an Familiensachen, aber bei Frauen ist die wichtig, damit es ihnen emotional gut ging.

Aus der Studie:

A significantly higher percentage of fathers reported working 38–50 hours per week (61%, compared to 48% among mothers) and 51 or more hours per week (26%, compared to 6% among mothers). The percentage of respondents who reported a regular daytime schedule was also significantly higher among fathers than mothers (83% and 70%)

Also wenn ich es richtig verstehe, dann haben Frauen eher konkrete Schritte eingeleitet, wenn irgendwelche Sachen mit den Kindern zu regeln waren, dafür haben die Männer wesentlich mehr gearbeitet. Allein diese Aufteilung bewirkt ja schon eine erhebliche Verschiebung. Ein 51 Hours or more Week bei 26% zu 6% alleine zeigt schon, dass die Männer weitaus weniger Handlungsmöglichkeiten hatten.

DIW Gieselmann: Mutterschaft geht häufig mit verringertem mentalem Wohlbefinden einher

Hashtagbasierte Diskurse (insbesondere #regrettingmotherhood) und qualitative Befunde aus den Gender Studies deuten darauf hin, dass Mutterschaft einen schädigenden Einfluss auf das mentale Wohlbefinden hat. Analysen auf Basis der repräsentativen Längsschnittdaten des Sozio-oekonomischen Panels zeigen, dass es im Durchschnitt tatsächlich zu einem substanziellen und signifikanten Absinken des mentalen Wohlbefindens im Zeitraum bis sieben Jahre nach der Geburt kommt. Allerdings gibt es starke Unterschiede zwischen Müttern. 30 Prozent der untersuchten Mütter erfahren eine substanzielle Verschlechterung des gesundheitsbezogenen Wohlbefindens. Gleichzeitig profitieren aber auch 19 Prozent von einer substanziellen Verbesserung. Ein Vergleich mit kinderlosen Frauen legt nahe, dass zumindest ein Teil dieser Veränderungen genuin durch Mutterschaft und nicht sonstige altersbezogene Effekte erzeugt wird. Ob gesellschaftliche Mutterschaftsideale hierfür ursächlich sind, kann auf Basis des analytischen Ansatzes nicht mit Sicherheit festgestellt werden. Im Zusammenspiel mit entsprechenden Befunden aus der qualitativen Gender-Forschung legen die Ergebnisse allerdings nahe, dass eine institutionell gestützte Aufweichung tradierter Leitbilder von Mutterschaft zu einer psycho-emotionalen Entlastung von Müttern in Deutschland führen könnte.

Natürlich wurden Väter erst gar nicht untersucht, wenn ich es dem Abstract richtig entnehme und wie müde die evtl sind ist uninteressant.

Noch schnell die Grafik zu dem Vergleich mit Frauen, die keine Mütter geworden sind:

Wie man sieht sinkt es in beiden Fällen, bei den Kinderlosen eben weniger. Allerdings fehlt eine Betrachtung warum dies der Fall ist vollkommen.

Natürlich sieht man auch, dass die Skala bei 49 Punkten Wohlbefinden beginnt und bei 53 endet.

Würde man den vollen Abschnitt zeigen, also von 0-53 wäre der Abfall vergleichsweise klein.

Auch aus der Studie:

Da sieht man also, dass es eher geringe Verschiebungen in den Gruppen sind als eine Betroffenheit aller Frauen.

Grunow Evertsson: Relationality and linked lives during transitions to parenthood in Europe: an analysis of institutionally framed work-care divisions  (danke an Hans, der darauf hingewiesen hat, dass sie den Namen falsch geschrieben haben)

This article ties together key findings from a 12-year cross-national qualitative collaboration that involved researchers from nine European countries. Our comparative analysis draws on longitudinal heterosexual couple data, in which both partners were interviewed first, during pregnancy, and second, between six months and two-and-a-half years after childbirth. We tackle the relational ties that shape family practices from a lifecourse perspective, emphasising the interdependent construction of motherhood and fatherhood identities, couples’ institutional embeddedness and linked lives. Analysing the data by combining the relationality and lifecourse perspectives brings forth how women and men enact agency in a constrained environment while making consequential decisions about their own, their partners’ and children’s futures. Whereas the gender culture provides parents with arguments and discourses to motivate their work-care plans, the policy context limits how new parents interact as they seek to escape or cope with institutionally prescribed gender divisions of work and care.

Das sagt relativ wenig aus, den Volltext habe ich nicht gefunden.

Robertson et all habe ich auch nicht gefunden

44 Gedanken zu “Quarks: Darum sollte der Mental Load nicht nur bei einer Person liegen

    • Passend dazu hört man auch immer wieder von Hausmännern etc., dass denen gerade von vielen Frauen vorgeworfen wird, ein faules Schwein zu sein und sich zuhause auszuruhen, während seine Frau bei der Arbeit schuftet.
      Aber gleichzeitig bei der „Hymne“ https://www.youtube.com/watch?v=fW0uZJzjvJc mit „ja, genauso ist es“ zuzustimmen …
      Fraune, das selbstwidersprüchliche Geschlecht?

  1. Wen das was Väter tun nicht der Rede oder erwähnenswert ist, warum müssen sie dann nach einer Trennung oft die Frau noch weiter bezahlen?

    • ?

      Wer bezahlt die Rechnungen wenn die Mutter größtenteils zu Hause ist?
      Was ist Kindesunterhalt?
      Halten diese Journalisten Menschen für dumm?

      Ich habe den Artikel nicht gelesen, aber was stellen die sich wohl vor? Eine Art Prämie? Du Mann, hier ist dein Kind das ich wollte – nein Vaterschaftstest erlaube ich nicht – gib mit 50000€!

  2. Wenn ich jetzt an meine Exfrau und diverse Freundinnen denke, dann wird recht schnell klar, die laden sich ihren mental load zum größten Teil selbst auf. Meine Ex war die Mischung aus Perfektion und Prokrastination (leider zu spät gemerkt) und das funktioniert ja nicht. Wir waren beide voll arbeiten und der Haushalt war relativ gerecht geteilt. Aber in der Zeit, in der sie ein Zimmer sauber hatte, war ich mit dem ganzen Haus fertig. Und wenn man dann sieht, wie sich Frauen die ganze Bude mit Nippes vollstellen, um dann beim Staub wischen ordentlich zeigen können, wie sie arbeiten müssen. Oder der Kindergeburtstag artet in eine absolute Materialschlacht aus, wo die Kiddies einfach nur toben und Süßigkeiten essen wollen.
    Bei mir die Kollegin kommt jeden Tag um 10 Uhr ins Büro, weil sie das Haus saugen muss und dann schon fast heult, weil der verrentete Mann bis zum Nachmittag schon wieder Dreck in die Bude schleppt.
    Männer machen sicher auch viele irrationale Dinge, aber effektiver ist es am Ende meistens doch.

  3. Also nicht nur die bezahlte Arbeit einzubeziehen, sondern auch die (mentale) Arbeit zuhause
    Das Element finde ich am stärksten.

    Wenn Frau sich zuhause mental Gedanken macht, wie sie die Gratifikation am besten verbrät, für deren Erhalt der Typ sich das erste Mal seit 13 Jahren einen Anzug über den Blaumann gestülpt hat.

    Natürlich pfeift er auf dem Weg zur Gratifikationsfeier. Er hat es geschafft. Jahrelang hat sie ihm ein Ohr abgekaut, dass er mehr Geld nach Hause bringen soll, weil die Nachbarin doch einen viel neueren Wagen hat und das allerneueste Smartphone.
    Folgsam und treu hat er in den letzten Jahren so viele Abwasserkanäle ausgekärchert, wie es in der Firma niemand zuvor geschafft hat. Zwischen Ratten, aufgeplusterten Tampons bis zu den Knien in der Jauche. Einmal hatte er einen Ohrstecker mit Brillanten gefunden, saubergemacht, desinfiziert und seiner Frau geschenkt. Deren Mental Load explodierte förmlich vor angewiedertem Ekel. Also brachte er den Ohrring als Fundstück artig zu seiner Abteilungsleiterin. Heute, bei seiner Gratifikationsfeier wird sie ihn sicher wieder tragen. Denn heute bekommt er ja endlich einen finanziellen Bonus. Und eine Plakette.
    Die Plakette darf er in seiner feuchten Männerhöhle im Keller aufhängen – das Geld übergibt er seiner Frau, deren Mental Load abermals nach oben schießt, wenn sie sich nunmehr (auch noch unbezahlt) den Verwendungszweck überlegen muss.

    Ganz früher hat er bei einer Hochtiefbau-Firma gearbeitet und dort Frauenparkplätze in Shopping-Malls betoniert. Bis ihm eines Tages das Schild „Nur für Frauen“ auf den Rücken gekracht war. Zwölf Wochen Reha. Seine Frau hatte ihn mit den Kindern schon nach sechs verlassen, kehrte dann aber zurück, weil ihr neuer Typ noch weniger Geld angeschafft hatte.

    Lieber Quark! Natürlich ist weibliche Mental Load oft nicht ohne. Wie soll sie sich nun entscheiden? Neue Stiefel? Ein feministisches Grundlagenseminar? Neue WMF-Küchenutensilien? Oder einfach eine andere tolle Überraschung? Ihr Wunschzettel wird immer länger. Und der dunkelhäutige Balg von ihrem vorletzten Seitensprung kräht auch noch plötzlich los…

    • Man darf Planungsarbeit nicht unterschätzen. Jeder, der Projekte leitet, weiß, dass ein schlechter Plan zu großen Problemen führen kann. Deswegen muss man auch ein bisschen Arbeit reinstecke. Bei der Hausarbeit wiederholen sich aber viele Arbeiten, so dass in vielen Punkten nicht mehr geplant werden müssen und in die Routine übernommen werden können.

      Man kann den „Mental Load“ aber sehr stark reduzieren, indem man sich den Plan zumindest mal un Stichpunkten und Daten aufschreibt. Dann muss man diesen nicht ganze Zeit im Kopf haben. Das machen viele Frauen aber leider nicht.

      Hinzu kommen dann natürlich auch die Kinder als Unsicherheitsfaktor. „Funktionieren“ diese immer so, dass der Plan aufgeht. Dafür muss man im Plan Pufferkapazitäten einbauen.

      Ich glaube, dass Hausfrauen von einem Crashkurs Projektmanagement profitieren können.

      In wie weit diese Workloads zwischen Männer und Frauen zu vergleichen sind, ist aber sehr schwierig, da idividuell. Wir wissen auch, dass Frauen im Schnitt neurotischer sind als Männer, sodass zu vermuten ist, dass Frauen oft den „Mental Load“ als schlimmer empfinden, selbst falls es objektiv keine Unterschiede gibt.

      • „Hinzu kommen dann natürlich auch die Kinder als Unsicherheitsfaktor.“
        Oder die Hausfrauen lassen die Kinder einfach mal in Ruhe.

  4. Neulich schrieb einer zum Thema Arbeitsteilung im Haushalt auf Twitter, wenn er nach 10 Stunden von Arbeit käme, und seine (Haus-)Frau noch nicht alles geschafft hätte, wuerde er ihr selbstverständlich helfen.
    Sie hatten wohl eine normale Wohnung, keine Villa, keinen Hof.

  5. Im Grunde ist dieser Quarks-Erguss eine Unverschämtheit gegenüber allen Frauen die auf dieser Welt nicht derart auf Rosen gebettet sind wie unsere „western lifestyle snowflakes“. Und trotzdem ihr Leben auf die Reihe bekommen.

    Im persönlichen Rahmen sind solche Jammerarien ja eher eine Artikulatiion des weiblichen Wunsches mal wieder etwas seelisch gestreichelt werden zu wollen. Das berühmte Kuschelbedürfnis bricht da durch.

    Aber sowas auf eine gesellschaftliche Ebene zu bringen, ist völlig deplatziert. Die interessante Frage ist, warum ist den Quarks-Weibern sowas nicht mega-peinlich?

    Da spielt es schon gar keine Rolle mehr, dass die benannten Quellen allesamt gelogen sind…

  6. Geschenke, Kleidung, Elternabende. Ah ja. Wahrscheinlich würde das trotzdem so laufen:

    Mann sucht Geschenk aus.
    Frau: „Nein, das kannst du nicht nehmen.“

    Mann sucht Kleidung aus.
    Frau: „Nein, das kannst du nicht nehmen.“

    Mann beim Elternabend: „Ist mein Kind gut in der Schule?“
    Frau beim Elternabend: „Wird mein Kind gemocht? Mit welchen Kindern treibt es sich rum? Welches Essen gibt es in der Schulkantine?“

    Der Mann darf sich hingegen um den work load im Haushalt kümmern: Spüle reparieren, Rasen mähen, Holz hacken, etc. Aber das sind ja auch einfache Tätigkeiten verglichen mit Geschenken und Geburtstagen.

  7. Frauen denken immer nur an sich.
    Frauen wollen nicht teilen.
    Frauen wollen die Macht behalten.
    Frauen sind egoistisch.

    Frauen müssen lernen auch an andere zu denken.
    Frauen müssen lernen auch abzugeben.
    Frauen müssen lernen die Macht anderer zu akzeptieren.
    Frauen müssen lernen nicht so egoistisch zu sein.

    Wären Frauen in der geschilderten Situation Männer, dann würden wir über die Männer die unterern Schlagworte lesen.

  8. In der klassischen Beziehung hat der Mann die wirtschaftliche Verantwortung übernommen, die Frau dafür die häusliche, erzieherische und soziale/pfegerische Verantwortung.
    Beide haben sich ihre Verantwortungen bzw. Aufgaben so aufgeteilt, dass BEIDE es gerecht empfunden haben.
    Der Mann hat ebenfalls häusliche Verantwortung übernommen (Reparaturen, Heizungsanlage, Dachbodenausbau usw.) und erzieherische (meist technische Basteleleien usw.).

    Die Frau konnte sich so für ihre „unbezahlte Care-Arbeit“ sogar einen in Geldwert bezifferbaren „Stundenlohn“ ausrechnen und hatte ja auch einen entsprechenden finanziellen Ausgleich

    Dass ein Paar sich so zum gegenseitigen Ausgleich („Ein Geben und ein Nehmen“) harmonisch arrangieren können, ist den Feministinnen völlig unvorstellbar. („unbezahlte Carearbeit, Frau wird ausgebeutet usw.“)

    • Ja sehr richtig. Die klassische Arbeitsteilung war, dass der Mann das Geld verdient und die Frau sich um Haushalt und Kinder kümmert. Wenn das nun ungerecht ist und der Mann sich daneben auch noch um Haushalt und Kinder kümmern soll, könnte er dann nicht mit gleichem Recht einen zusätzlichen Beitrag der Frau zum Familieneinkommen fordern?

  9. Ah, der Bund deutscher Mobberfrauen ist wieder am Werk.
    Grafiken, Zusammenhänge, Argumente, Lebensdauern zählen nicht. Es geht um gefühlte Benachteiligung, wie bei Kleinkindern.

    Frauen sind immer die Hauptopfer von Beziehungen. Mit oder ohne Kinder. Und erst recht dann, wenn sie keine Beziehung haben.
    Beklagenswert ist außerdem, daß in ihrer herausragendsten Disziplin- dem ausdauernden und anklagenden Jammern – kein Orden verliehen wird. Das allgegenwärtige, allmächtige Patriarchat verhindert das nämlich.

    Offensichtlich wissen die besten aller Frauen – also die hierzulande sind zweifellos die besten, oder?! -, daß es irgendwo besser ist als da, wo sie gerade sind. Wo also auch das Gras noch grüner ist.
    Dann sollten sie ihre Sachen packen, ihre Fresse halten und sich vom Acker machen.
    Haut endlich ab.

  10. Es war glaube ich mal im SPON-Forum, wo eine Frau vorschlug, sie würde nur noch 8 Stunden Hausarbeit machen. Also genauso lange arbeiten wie ihr Mann. Wenn er ihr dann nicht hilft, könnte sie ja streiken. Ich habe ein großes Haus und einen großen Garten, aber da braucht man keine 8 Stunden um das in Schuss zu halten. Spätestens wenn die Kinder Kinder Schule sind, hast du im Haushalt nicht mehr so viel zu tun.

    • Ja, das ist tatsächlich komplett absurd. Wir reden hier schließlich von 5 x 8h. Wer behauptet, in der Woche 40 Stunden für Hausarbeit zu brauchen oder in dem Falle gar mehr, denn sie stellt das ja wohl sogar so dar, als würde sie damit ihr Stundenpensum verringern, der:

      1) sollte sich überlegen, ob es wirklich die klügste Idee war, ins Schloss Neuschwanenstein zu ziehen, ohne sich Personal leisten zu können oder
      2) ist unfassbar unorganisiert oder
      3) ist ein manischer Putzteufel oder
      4) lügt schamlos wie gedruckt oder
      5) sollte anerkennen, dass Spazierengehen, sich mit Freundinnen treffen oder Vor- bis Nachmittagsprogramm Gucken der Fairness halber einfach mal nicht als Hausarbeit gerechnet werden sollte.

  11. Es war glaube ich mal im SPON-Forum, wo eine Frau vorschlug, sie würde nur noch 8 Stunden Hausarbeit machen. Also genauso lange arbeiten wie ihr Mann. Wenn er ihr dann nicht hilft, könnte sie ja streiken. Ich habe ein großes Haus und einen großen Garten, aber da braucht man keine 8 Stunden um das in Schuss zu halten. Spätestens wenn die Kinder Kinder Schule sind, hast du im Haushalt nicht mehr so viel zu tun.

    • Da wäre mal interessant was solche Frauen als Arbeit ansehen? Wenn sie gerade draußen im Garten ist, schon 15 min am Unkraut jetten war und dann kommt die Nachbarin und sie quatschen 45 min. Danach macht sie noch 30 min im Garten weiter.
      Wie lange hat sie dann ihrer Meinung nach gearbeitet?

      Oder ist einfach sobald der Mann das Haus verlässt alles was sie macht Arbeit?

  12. Interessant auch wenn man sich zu dem Thema mal mit patriarchalen Gesellschaften beschäftigt: auch dort erledigen Frauen den Großteil der Hausarbeit.

  13. Ein alter Hut: betrachte nur eine Seite und erfühle dann einen Nachteil gegenüber einer unbetrachteten Gruppe.
    Das Tänzchen mit der Statistik ist nur Cargo Cult Wissenschaft – weil ohne Vergleichswert. Was rauskommt fühlen die Autorinnen eh schon vorab. Das ist so hohl das man nur müde wird.

    Fairerweise muss man sagen, dass das Gefühl ja richtig ist. Fühlen tut man die eigene Arbeit, man kann nicht fühlen dass der Mann anderswo arbeitet. Um zu verstehen, dass der Mann arbeitet obwohl sie das nicht sehen kann, muss man abstrahieren. Und dafür taugen Gefühle nicht so recht.
    Gilt auch für denn Man, der muss auch nachdenken um zu verstehen dass der Tag mit den Kindern anstrengender ist als 44 min „Papa ist da Super Time „

  14. „Studien wie die der Stanford Universität zeigen immer wieder, dass wir zwar vielleicht acht Stunden körperlich anwesend sind, aber uns im Durchschnitt nur zweieinhalb Stunden davon wirklich hochkonzentriert unserem Projekt widmen. Der Rest geht für Unterbrechungen, Emails, Kaffeepausen, Meetings und den ganzen anderen Kram drauf.“

    https://sz-magazin.sueddeutsche.de/die-loesung-fuer-alles/acht-gruende-fuer-die-vier-tage-woche-85798

    „Zwei Stunden und 53 Minuten – so lange arbeitet ein Mitarbeiter im UK durchschnittlich an einem Achtstundenarbeitstag. Eine Studie aus Großbritannien erlangte dieses Ergebnis, indem sie knapp 2.000 Angestellte, die im Büro tätig sind, befragten….

    Hierbei wird der Blick natürlich auf Bürojobs gerichtet, Personen, die im Einzelhandel oder auf dem Bau tätig sind, werden eher acht Stunden ihren Aufgaben nachkommen müssen.“

    https://onlinemarketing.de/karriere/unternehmenskultur/ineffizienz-8-stunden-tag-modell-noch-zeitgemaess

    Oder in der Pflege, im Kindergarten, oder oder oder

    Aber das Bild hier zeigt ja ausdrücklich einen white collar worker, der im Zweifelsfall eben nur so tut, als würde er nur weil er Vollzeit bezahlt wird auch dementsprechend viel arbeiten. Und das nicht nur gegenüber seinen Vorgesetzten…

    Of course we know that.

    • Weils so *schön* ist und sich sicher der eine oder andere (um nicht zu sagen: quasi jeder hier) wiederfindet (wenn er denn mal ehrlich zu sich ist), nachfolgend auszugsweise ein paar detailliertere first-hand-Beschreibungen:

      „meine Frage an euch ist: wie viele Stunden am Tag arbeitet ihr wirklich konzentriert?

      Der Hintergrund meiner Frage ist, dass ich gefühlt nur rund 2h am Tag konzentriert arbeite und damit ziemlich gut durchkomme. Liegt das daran, dass alle nur so wenig arbeiten oder habe ich nur glück?

      Zu meinem Hintergrund:
      Ich bin vielleicht nicht der totale wiwi high performer, aber bestimmt auch nicht schlecht unterwegs. Praktika habe ich u.a. in Tier 3 UB & IB gemacht und bin nun seit einiger Zeit in einer bekannten inhouse Beratung fest angestellt. Bisher habe ich in allen Bereichen positives Feedback erhalten und nie etwas gehört wie „du arbeitest zu wenig“ oder so etwas.“

      „Versicherung: 2-3 h. Der Rest in Meetings / Abstimmung / Kaffee / Warten auf Andere Bereiche. Nicht desto trotz super anstrengend, da man auch nicht einfach so im Internet surfen kann und zumindest so tun muss, dass man arbeitet.“

      „Kann ich so unterschreiben…arbeite auch nur ca. 2-3 Std. am Tag wirklich effektiv…den Rest der Zeit bilde ich mich weiter, surfe im Netzt oder mache private Dinge wie Finanzen, Freizeitplanung. Liegt vll. einfach an meinem lahmen IT-Job.

      Eigentlich völlig sinnlos sich dafür jeden Tag fertigmachen, 45 min mit Auto fahren…Am Ende ist der Overhead größer als die wirkliche Arbeit…absolute Lebenszeitverschwendung! Aber will mich nicht beklagen, ist leicht verdientes Geld. Auf Dauer macht es aber nicht Glücklich, bin schon an überlegen wie ich mich beruflich umorientieren kann, natürlich während der Arbeit ;)“

      „Konzerne sind noch eine Stufe weicher. Ich habe nach meinem Bachelor ein Jahr bei einer Landesbank verbracht und es klingt erstaunlich, aber da habe ich wie der TE ebenfalls vielleicht 3-4 Stunden (wenn überhaupt) effektiv gearbeitet und die Ansprüche eigentlich immer erfüllt bzw. übertroffen. Ich denke, da pendelt sich bei den Mitarbeitern nach ein paar Jahren einfach ein optimiertes Arbeitsniveau ein und das wird dann auch gelebt.“

      „aktuell 1-2 stunden. dax 30“

      „Habe im Konzern angefangen und dort bei einem 9 Stundentag effektiv 3 bis 4 Stunden gearbeitet. Erstaunlicherweise fängt man an seinen Tag so zu takten, das man für die 3 bis 4 Stunden genau 9 Stunden benötigt. Da wird jedes Formular 3x quer gelesen, unnötig viel Zeit in die richtige Formatierung gesteckt und am Ende Analysen erstellt und verfeinert, die kein Mensch wirklich braucht…“

      „ich bin vor einem Jahr von einem Konzern zu einem kleinen UN mit 100 MA gewechsel. Ich war zuvor 3 Jahre im Konzern und bin dort vor der Langeweile geflohen. Und was soll ich jetzt sagen?

      Es hat genau nichts gebracht. Auch bei meinem neuen Arbeitgeber arbeite ich effektiv 1 Stunde. Es ist zum Teil echt anstrengen 7 Stunden so zu tun als würde man arbeiten. Mein Chef sitzt genau neben mir und macht genau das selbe Spielchen. Manchmal frage ich mich wozu ich eingestellt wurde…“

      „Bin Controller bei MDAX.

      Manchmal mache ich 8h gar nix und tu so als ob ich E-Mails bearbeite/Termine einstelle. Oft pendelt es sich aber zwischen 2-4h ein.“

      „Zwei Stunden arbeiten und sechs Stunden andere Sachen machen, kommt schon hin. … Selbst wenn mal eine heiße Projektphase ist, was echt selten ist, lenke ich mich stundenlang ab mit anderen Sachen. … Naja, was macht man so den ganzen Tag? Nachrichten lesen, überregional, lokal und themenspezifisch zu Themen, welche mich interessieren. Die Pause dehne ich immer aus. Gerade ist es kurz vor 9 und ich tippe diesen Text hier auf dem Smartphone. Privater Recherchebedarf, da war die letzten Jahre durchaus eine Menge.“

      „Arbeite selbst in einer kleineren IT-UB. Tatsächliche Arbeit variiert sehr stark. Meist arbeite ich aber nicht mehr als 4 Stunden. Oftmals kommen noch Meetings etc. dazu, dann bin ich auch mal 6 Stunden am Tag beschäftigt.
      In meinem Unternehmen gelte ich als einer der fleißigsten und bin auch in einem sog. Fast-Track-Partner Programm.

      Wenn ich den Thread hier lese, dann fühle ich mich sehr bestätigt. Bei uns gibt es sehr viele Leute, die den ganzen Tag nur am quatschen etc. sind und trotzdem ihre Aufgaben erfüllen.“

      „Gerade Projekttätigkeiten lassen sich doch extrem strecken. Wenn ich mal als Krank-/Urlaubsvertretung Routinetätigkeiten von Kollegen übernehme, dann muss ich täglich paar Stunden wirklich was machen.

      Aber Projekte? Da ist irgendwann mal in zwei Wochen Deadline. Schnell in 2-3h etwas hingerotzt, alle sind begeistert. Das meist am Vortag. Bis dahin Leerlauf. Also paar Mails, bisschen Kleinkram.. nicht viel zu tun.“

      „Ich war zwei Jahren in Controlling, habe ca 2 Stunden pro Tag gearbeitet, 35 Stunden pro Woche trotzt des 40-Stunden Vertrags.“

      „Ich – IT Consulting – arbeite maximal 4-5 Stunden / Tag für 1k / Tag als Freelancer. Kunden haben keinen Plan was ich mache, am Ende haben die ein Ergebnis – dafür werde ich bezahlt.“

      „Für meinen AG arbeite ich vllt. 2-3 Std pro Tag, Rest geht für Start-Up drauf.“

      „Schein und Sein liegen oft sehr weit auseinander. Ich war in einem der angeblichen Top10 Arbeitgeber, jeder singt ein Loblied auf die Firma und sieht sich als Elite. Der Großteil lümmelt dabei den ganzen Tag herum und sorgt dafür, dass er beschäftigt wirkt (zumindest in dieser Abteilung). Dann wird wegen der vielen Facetime noch über über den Stress gejammert. Alles geht um die Außenwirkung, viel dahinter ist da nicht.“

      „Habe einen 40h Vertrag und arbeite ca. 10h konzentriert die Woche im Homeoffice.
      Klar man muss erreichbar sein, aber ansonsten ist es sehr überschaubar.“

      „Ich habe auch einen Job, bei dem ich pro Tag höchstens 1-2 Std. etwas zu tun habe (Controlling). Anfang des Jahres bis Anfang März war die Auslastung noch relativ gut (4-6 Std), aber seitdem ist seeeehr ruhig, um nicht zu sagen zu ruhig.“

      „ÖD – Bundesbehörde. Meist <4 stunden. Mehr sind es nur, wenn man in Meetings hocken muss. Bin recht neu, dachte es wird besser. Aber man bekommt auch Lob für seine Arbeit, die man in 2-3 Stunden macht."

      "Referent im öffentlichen Dienst, vor Corona 3-4 Stunden pro Tag, im Homeoffice eher 2 Stunden, manchmal auch den ganzen Tag frei. Habe die Corona-Zeit zeitweise am Strand auf den Kanaren verbracht, ab und zu paar Emails rausgehauen und Abends mal eine Präsentation gebaut, das wars. IM TVÖD wird ja nicht nach Leistung bezahlt, sondern nach abgesessen Jahren."

      "Im Durchschnitt einer Wochenarbeitszeit von 40h, arbeite ich ca. 20-25h wirklich"

      "Puhhh, so 2-3, ich mache meine Aufgaben gut, bekomme starke Rückmeldungen und chille ansonsten hart rum."

      "von den eigentlichen 39/w arbeite ich zur Zeit ungefähr 10-12. Die restlichen 6/d mache ich nichts als WiWi Treff und langeweilen."

      "Also ich bin einfacher Sachbearbeiter im Vertriebsinnendienst und wir haben eine 38 Std Woche. Da ich meistens Home Office mache (HO ist uns freigestellt), arbeite ich Pro Tag effektiv 3 Std. Da ich schon lang dabei bin geht das bei mir einfach von der Hand. Bin da sehr effektiv. Den Rest der Zeit bin ich auf Abruf tel. erreichbar aber mache halt Sport, mit Kindern spielen oder am Haus rumwerkeln.

      Mein Verdienst liegt bei 5900€ Brutto im Monat und steigend durch Tarifvertrag."

      "Effektiv 3h Arbeit am Tag. Rest ist Procrastination."

      "Real vielleicht so 2-3 Stunden aktuell aus dem Home Office.
      Solange mein Chef zufrieden ist, sehe ich auch nicht ein, warum ich mehr arbeiten sollte. Rest der Zeit geht dann für Netflix und Co. drauf."

      "Ich bin IT-Berater und endlich juckt es niemanden mehr wie lange ich an den Sachen sitze. Manches Konzept und manche Entwicklung dauert lange. Andere Sachen hat man dann plötzlich ganz fix raus, kennt sicher jeder Entwickler. Endlich muss ich nicht mehr 3 Stunden konzentriert auf den Bildschirm gucken, obwohl ich schon fertig bin"

      "Zurzeit arbeite ich ca. 4 Stunden konzentriert an meinem Office Tag. Die übrigen 4 Tage im Homeoffice jeweils 1-2 Stunden. Hab's aufgegeben – ist bereits mein 3. Job, wo ich Bore-Out gefährdet bin, dafür gut bezahlt und solides Unternehmen."

      https://www.wiwi-treff.de/Berufsleben/WORKLOAD/Wie-viele-Stunden-am-Tag-arbeitet-ihr-wirklich/Diskussion-56522

      • Semikolon, das geht am Thema vorbei. Selbst wenn man das Bildnis vom fröhlich pfeifenden Mann der im Büro den Faulenzer macht als wahr ansehen würde (was es nicht ist); dieses Lebensmodell steht Frauen genauso (oder noch eher) offen.

        Damit wird diese weibliche „Mental Load“ zu etwas, was sich frau aus eigenen Stücken total freiwillig ans Bein bindet. Und für freiwillige Lebensentscheidungen sind andere Menschen nun mal nicht haftbar und auch nicht zu irgendeiner Kompensation verpflichtet.

        Daher sind solche Darstellungen einfach nur verlogen und megapeinlich.

      • „Weils so *schön* ist und sich sicher der eine oder andere (um nicht zu sagen: quasi jeder hier) wiederfindet (wenn er denn mal ehrlich zu sich ist)“

        Du solltest nicht von dir auf andere schließen.

      • Seltsam dass jede meiner Freundinnen lieber Hausfrau sein wollte und immer etwas enttäuscht war, dass ich nicht will, dass sie die Stunden reduziert, weil sie jetzt einen Partner hat. Echte Masochistinnen.

        Hausarbeit mache ich übrigens neben dem Büro.

    • „Hierbei wird der Blick natürlich auf Bürojobs gerichtet, Personen, die im Einzelhandel oder auf dem Bau tätig sind, werden eher acht Stunden ihren Aufgaben nachkommen müssen.“

      Passt ja ins Bild


      Wenn Frauen erwerbstätig sind, dann dort wo man deinen Quellen zu Folge wenig arbeitet.

      Und wie viel Zeit verbringen die Hausfrau/-männer mit konzentrierter Hausarbeit?

      • Wenigstens ein Drittel aller Beschäftigten arbeitet im Büro (Tendenz steigend).
        Auch 9 der 10 bei Männern beliebtesten Studiengänge fesseln einen anschließend komplett an den Schreibtisch.

        Eine satte Mehrheit der beschäftigten Frauen mit minderjährigen Kindern arbeitet allerdings in Teilzeit, was ja von vornherein ausschließt, dass sie derart viel schauspielern wie obige Beispiele.

        Einkaufen, Mahlzeiten zubereiten, aufräumen, putzen & die Schränke mit sauberer Wäsche aufzufüllen etc. kosten eine „Familienmutter“ wöchentlich sicher nicht weniger Zeit als die rund 15 Stunden, die Sesselpupser tatsächlich mit ihren so called wertschöpfenden Aufgaben verbringen.
        To the contrary.

        • „Einkaufen, Mahlzeiten zubereiten, aufräumen, putzen & die Schränke mit sauberer Wäsche aufzufüllen etc. “

          Mach ich alles neben dem Bürojob (Vollzeit/ viele Überstunden) plus 4-5 mal die Woche Fitnessstudio (90 min. plus Fahrtzeit 50 min.) plus Hobbys, Sauna, Konzerte, Freunde, Urlaub etc.

          Dass man sich als Familienmutter um die EIGENEN Kinder kümmern muss, ist natürlich schon ein starkes Stück.

          • Ich könnte jetzt natürlich noch jede einzelne Tätigkeit in ihre jeweiligen Mikrohandlungen unterteilen, und zu jedem Handgriff einen Roman schreiben, so wie das feministische Taktik ist.
            Jede Arbeit, jede Aufgabe im Büro einzeln aufzählen und diese dann in einen eigenen Workflow unterteilen.
            Dann meinen Trainingsplan genau darstellen, woran ich denken muss und insbesondere die Mahlzeitenzubereitung genau beschreiben. Da ich alles abwiege und genauestens auf die Mikro und Makro Nährstoffe achte. Dann noch aufzählen, welche Supplemente ich wann und wo nehme. Wow was ein Mentalload. Ich glaube ich brauche gleich mal Urlaub.

        • „Eine satte Mehrheit der beschäftigten Frauen mit minderjährigen Kindern arbeitet allerdings in Teilzeit, was ja von vornherein ausschließt, dass sie derart viel schauspielern wie obige Beispiele.“

          Warum schließt es das aus? Neben mir im Büro sitzt eine Teilzeitkraft. Die macht in der gleichen Zeit nicht mehr oder wenige Kaffeepausen wie die Vollzeitkräfte. Also warum schließt Teilzeit aus seine Zeit mit Email und Meetings zu verplempern?

          Und muss man sich bei „Einkaufen, Mahlzeiten zubereiten, aufräumen, putzen & die Schränke mit sauberer Wäsche aufzufüllen etc.“ mehr konzentrieren als bei Emails schreiben oder Diskutieren in Meetings oder ist das auch nur sowas wie keine richtige Arbeit, als was du hier versuchts den Großteil der Zeit im Büro hinzustellen?

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