Joan Collins: Männer leiden unter einem Anstieg der Männerfeindlichkeit

Wie Arne auch schon berichtete hat sich Joan Collins zum Thema „Männlichkeit“ zu Wort gemeldet:

Dame Joan Collins says modern men are “suffering from the rise of anti-maleness” in the wake of the #MeToo movement.

The 88-year-old acting legend is a supporter of the campaign – originally created by activist Tarana Burke in 2006 to empower women from black communities who had endured sexual assault to speak out – which saw women all over the world share their painful experiences of sexual abuse and misconduct by men online in the wake of the Harvey Weinstein scandal which broke in 2017 revealing the now imprisoned movie producer to be guilty of multiple sexual assaults on numerous women in Hollywood.

However, Collins believes that the current climate is making decent men become wary around women because they fear being accused of perpetuating toxic masculinity.

In an interview with The New York Times newspaper, she said: “Sadly, I think that now young men are suffering from being labelled toxically masculine because of this rise of anti-maleness.”

Interessanterweise kommt es ja sehr darauf an, was man wie rüberbringt. Mit genug virtue Signalling für andere Zwecke darf man auch männlich sein. Und natürlich ist die Gefahr vorhanden, dass man einer Übergriffigkeit beschuldigt wird und das Gerücht alleine ausreicht um einen zu einer Persona non grata zu machem.

Collins is aware that her opinion could lead to her being branded an anti-feminist but she insists nothing could be further from the truth.

She stated: “I believe that women are equal to men in every single way. Except physical strength.

“People say you didn’t burn your bra, you wear lipstick. So what? I’m very proud of being a woman.”

Das darf man natürlich heute eigentlich nur als Transfrau sagen, wenn es nach den radikaleren Woken gehen würde. Ansonsten könnte es als Antitrans ausgelegt werden.

The former Dynasty star – who is married to Percy Holm, her fifth husband – wants women to be at the forefront of the acting business and across all parts of society and she thinks that shifts towards gender neutral language could have dangerous consequences for ladies and girls all over the world.

When asked if she wants to see more gender-neutral terms, she replied: “What’s wrong with actress?

“What’s wrong with mother? What’s wrong with woman? Girl? I don’t like having that word taken away.”

Erfrischend.

Back in 2019, Collins addressed the #MeToo movement claiming that many actresses who had become victims of sexual harassment could have done more to thwart their abusers.

In an interview with The Observer magazine, the These Old Broads star – who previously has spoken of how she was drugged and raped by her first husband, actor Maxwell Reed – said: “When people ask why I wasn’t speaking out about this – I’ve been speaking out about it for 40 years.

“It seems to me actresses who are saying, you know, ‘I went up to this producer and he took his d*** out and I froze.’ I mean, I’m sorry, you don’t freeze you go, ‘Stop that, I’m leaving.’ I just gave them a knee in the groin. It’s hardly suffering. You just didn’t put up with it.”

Und gleich noch „Victim Blaming“ hinterher.

16 Gedanken zu “Joan Collins: Männer leiden unter einem Anstieg der Männerfeindlichkeit

  1. Im Zeitalter der Microaggressions wollen sich Frauen immer mehr von der selbstbestimmten, starken Frau, die „ihren Mann steht“ zur Prinzessin auf der Erbse wandeln, die durch neun Matratzen von der Erbse in ihrem Schönheitsschlaf gestört wird. Eine ich-bezogene Welt, in der kein Faden Seiden genug ist, um sich nicht daran aufzuhängen.

    Aber die Welt ist nicht nett. Nicht gerecht. Und niemand wartet auf das Prinzesschen, um ihr die Welt zu Füßen zu legen, damit sie auf rotem Teppich zu ihrem Thron schreiten kann, um von dort auf den Rest der Welt herabzublicken. Und die angemessenen Huldigungen entgegen zu nehmen. Man muss sich seinen Platz in der Welt erarbeiten und erkämpfen. Gegen Widerstände. Mit Konflikten. Gegen Leute, die etwas ganz anderes wollen, als man selbst. Und die sind nicht unbedingt Feinde, sondern haben einfach manchmal nur andere Ziele oder eine andere Sicht auf die Welt.

  2. „I believe that women are equal to men in every single way. Except physical strength.“
    🤣

    Lügner.

    Ich gehe jede Wette ein, dass auch Collins schon oft „Männer sind halt…“ gesagt hat.

  3. Ich weiß nicht, warum so viele Leute mehr als genau 0 auf die Meinung von Leuten geben, die beruflich (!) Sätze plappern, die andere Leute geschrieben haben. Auch wenn hier zufällig mal jemand was halbwegs sinnvolles sagt, wer auch immer die Person ist.

    • Schauspieler reden durchaus mit bei den Dreharbeiten. Spontaneität gibt es dort auch.

      Politiker plappern übrigens auch häufig das ab, was andere Leute ihnen aufgeschrieben haben.

      Lerne du erst mal, was substantivierte Adjektive sind. Das wäre mal etwas Sinnvolles. 🙂

      Meine sprachlichen Fähigkeiten sind wirklich phänomenal. Vielleicht hat das Biest doch recht.

      Übrigens plappern Schauspieler zwar Skripte ab. Aber Schauspielerei ist eben noch so einiges mehr als Sätze auswendig zu lernen.

      Aber eines stimmt wohl: Diese Berufsgruppe scheint wirklich nicht sonderlich intelligent zu sein. Hatte hier schon mal jemand erwähnt. Konnte man auch bei Til Schweiger ihm seine mathematischen Fähigkeiten sehen. Lustigerweise konnte man das auch bei Ulrich Matthes in einem „Stern“-Interview studieren. Wirklich peinlich.

    • Ist schon ein seltsames Phänomen. Menschen sehen eben gerne die ihnen bekannten Gesichter. Journalisten haben einfachen Zugang zu Medien-Sternchen, es ist also einfacher, von denen ein paar Sätze gesagt zu bekommen, als erst mühevoll einen Experten suchen zu müssen, der dann was sagen will, und das dann noch aufzubereiten. Klar, einen objektiven Grund gibt es nicht, sich anzuhören, was irgendein Schausteller zu gesellschaftlichen oder politischen Fragen zu sagen hat.

      Manchmal wird es ihnen gesagt, aber das finden sie dann nicht cool: https://www.youtube.com/watch?v=c4zgib_kClE

      • Ricky Gervais schreibt aber, wie John Cleese oder Rowan Atkinson, seine Sketche selbst. Von solchen Leuten habe zumindest ich, wenn überhaupt, nur herzlich wenig Blödsinn gehört.

    • Besonders gute Schauspieler sind in der Lage, freestyle Dialog/Monologzeilen zum Besten zu geben, die so gut sind, dass sie es in den Film schaffen, weil sie den Charakter ideal veranschaulichen.

      Beispiele:
      „Alright, alright, alright!“
      Matthew Mcconaughey, „Dazed & Confused“

      Die Geschichte seiner furzenden Frau
      Robin Williams, „Good Will Hunting“

      Die Geschichte vom Sex seines Bruders in der Scheune
      Matt Damon, „Saving Private Ryan“

      Man sollte froh sein, wenn sich zum Thema „Frauen“ nicht nur studierte Genderistas zu Wort melden.

  4. She stated: “I believe that women are equal to men in every single way. Except physical strength.

    Der Satz beweist aber einmal mehr, daß Frauen geringere intellektuelle Fähigkeiten als Männer haben. Denn man muß schon sehr dumm oder Qualitätsjournalist sein, um an exakt gleiche Fähigkeiten von Mann und Frau zu „glauben“.

    Da kommt mir manch religiöse Sekte rationaler vor. Wie doof muß man eigentlich sein, um zu glauben, daß während der Evolution keine gegensätzlichen und komplementären Ausrichtungen von Mann und Frau entstehen?

    Darüberhinaus geben selbst Gendergestörte zu, daß an dem besseren physischen Vorstellungsvermögen von Männern nichts zu deuteln oder zu genderforschen sei.

    Na ja. Mal sehen, wie lange diese Psychose noch anhält.

    Und mal sehen, wann irgendwelche geisteskranken Feministinnen die Diskriminierung von Männern beklagen, weil nur 10% der Romanistikstudenten männlich sind. Schließlich weiß das Biest, daß Männer und Frauen total equal sind – auch bei den sprachlichen Fähigkeiten.

    Leben wir eigentlich schon im Gender-Metaverse?

    Man kann das alles nur für einen Witz halten. Gleiche Fähigkeiten von Männern und Frauen widersprechen jeder intuitiven und evolutionären Rationalität. Aber Linke waren schon immer gut darin, das Gute, Schöne und Wahre im Namen eines vermeintlichen Fortschritts zu zerstören.

    Joan Collins sollte es noch mal allen zeigen und die Schachweltmeisterschaft anstreben.

  5. Etwas OT (06-Apr-2022; 18.00 h):
    Männer leiden unter einem Anstieg der Männerfeindlichkeit: 9 Kommentare
    Biologische Männer sollten nicht im Frauensport antreten: 4 Kommentare
    Kinderbetreuung und ihre Unzulänglichkeiten: 48 Kommentare
    Tempolimit auf Autobahnen: 158 Kommentare
    Prioritäten?!

    • Das besondere hier ist ja das eine bekannte „Persönlichkeit“ das Thema anspricht. Aber das Männer unter einem Anstieg der Männerfeindlichkeit leiden ist zu mindestens auf diesem Blog wohl eher Konsens und bietet nur wenig Reibungspotential. Wenn einem schon von der der Schule an eingeredet wird das man eine Gefahr für die immer unschuldige, heilige Weiblichkeit ist, das man dumm ist, das die Zukunft jemand anderem gehört und das man an allen großen und kleine Problem auf der Welt die Mitschuld hat, weil man zufällig als Mann geboren wurde… da fällt es mir schwer zu glauben das irgendwer bei Verstand behauptet das sowas völlig an einem vorbei geht.

      Wie das Thema auf einem feministischen Blog „diskutiert“ werden würde, wäre sehr interessant.

    • Matze hat’s ja schon gesagt: Wo es keine Reibungen gibt…

      Ähnlich liegt der Fall bei sexueller Gewalt, wo sich Feministen ständig beklagen, dass man dauernd über die Täter sprechen würde. Natürlich! Den Opfern soll geholfen werden, klarer Fall. Bei den Tätern hingegen gehen die Meinungen auseinander: Die einen wollen ihn zu Tode foltern, die Anderen erstmal seine Biografie betrachten.

      Wobei das, was bei Frauen alles bis zum Kindsmord entschuldigt, natürlich nicht für Männer gilt:

      »Es ist mir egal, ob er schwarz oder weiß ist, ob er aus der Mittelklasse kommt oder arm ist, ob seine Mutter ihn an den Eiern an der Wäscheleine aufgehängt hat: Ich möchte ihn einfach nur umbringen!«

      (Diamanda Galas)

      Dass das mehr diskutiert wird, versteht sich von selbst.

      • Ich kannte das Schätzchen bisher nicht. Wiki:

        „Sie ist eine vehemente Gegnerin der Todesstrafe“

        🙂

        Außer für Männer, die haben den Tod verdient weil sie Männer sind.

        Was für ein Clown.

          • Och, das geht schon beides zusammen. Ich zum Beispiel bin auch gegen Gewalt in der Kindererziehung oder von Lehrern gegen ihre Schüler, und möchte trotzdem immer wieder mal einem Schüler von mir eine kleben 🙂

          • Aha. Renton wurde also als Kind geschlagen.

            Bitte entschuldige diese „Psychologisierung“.

            Erzähl‘ uns mal konkret von der Gewalt, die du erfahren hast. Da du Männerrechtler bist, tippe ich mal vor allem auf die Mutter.

            Und bitte besprich mal mit deinem Therapeuten, warum du immer so herablassend bist und bei „Psychologisierungen“ sofort heulend zu Mutti rennst.

            PS: Hier könnte ein Link zu Alice Miller stehen.

            Tut er aber nicht. Und damit sind all jene Lügen gestraft, die immer wieder behaupten, ich würde bei jeder Gelegenheit zu Alice Miller verlinken. Das mache ich nämlich nur dort, wo es angebracht ist. Beim Tempolimit hat sich das z.B. nicht ergeben. Auch beim Kindergarten nicht, wenn ich mich recht erinnere. Bei Joan Collins auch nicht. Man muß schon ziemlich verpeilt und intellektuell völlig kollabiert sein, um solche offensichtlich falschen Vorwürfe immer wieder zu erheben.

            Aber was soll’s. Manche Leute hier haben sowieso den Kontakt zur Realität völlig verloren und phantasieren sich alles so zusammen, wie es ihrer Abwehr gefällt.

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