5 Gedanken zu “Biologische Männer sollten nicht im Frauensport antreten (Teil 1) | Change My Mind

  1. Wenn man mit Woken hier diskutiert, stelle ich immer 2 große Wissenslücken fest:
    1. Keine Ahnung von Sport und der dazugehörigen Biologie.

    Muskeln bzw. Muskelmasse sowie Testosteron ist nicht alles im Sport.

    2. Keine Ahnung wie man voneinander versetzte Normalverteilungen miteinander vergleicht.

    An dessen Rändern unterscheiden sie sich prozentual stärker als weiter in der Mitte. Leistungs- und Profisport ist ein Rand. Das heißt nicht, dass Profis im Frauensport nicht besser sind als die meisten Männer.

  2. Ich bin ja in so einer gemischten Seniorensportgruppe, aus gesundheitlichen Gründen. Bin mit der Jüngste, während die Frauen sich beim Federball schön brav die Bälle zuspielen, artet es, auch wenn die Männer um die 70 sind, beim Handball fast immer zu einem (freundschaftlichen) Wettbewerb aus.
    Die Frauen wollen sich nicht weh tun, die Männer freuen sich wie die Kinder über einen guten Wurf.

    • Transgender fällt nicht unter „divers“. Inhaltlich gebe ich dir aber recht. Nur reicht es weder zahlenmäßig für eigene Ligen, noch dürfte es ein relevantes Zuschauerinteresse geben – weniger Leistung als bei den Männern, im Schnitt deutlich unattraktiver als die Frauen.

  3. Ich glaube inzwischen nicht mehr, dass man Sport in gewisse Gruppen teilen sollte. Ganz im Gegenteil: man sollte alle in der gleichen, einen, Kategorie gegeneinander antreten lassen. Wenn man das macht, zerfallen sofort alle Argumente gegen eine Beteiligung von irgendwelchen Gruppen an irgendwelchen Sportarten in irgendwelchen Kategorien zu Staub.

    Es könnte nicht gerechter sein: die Besten werden immer gewinnen, und die Schlechtesten werden sich hinten anstellen müssen. Es wird keine Neid-Diskussionen mehr geben, kein Gefühl von Ungerechtigkeit, die Welt wird schlussendlich ein besserer Platz sein, wenn man Frauen nicht weiter pampered. Sportliche Unterteilungen der Art einbeinige 100-Jährige mit juckendem linken Finger sind einfach nur Augenwischerei: die Vielzahl von Gruppen garantiert, dass jeder irgendwo mal Erster sein darf. Das hat aber nichts mehr mit Wettbewerb zu tun und auch nicht mit einem Anspruch auf Preisgelder oder Berühmtheit.

    Ich zumindest hätte kein Problem damit, wenn bei Sprintern z.b. die Frauen mit den Männern zusammen antreten würden. Vielleicht ist das schwieriger, wie man ja an der Diskussion um Serena Williams gesehen hat, die sich von unterklassierten Männern hat abbügeln lassen müssen, aber die Siege, die dann errungen werden würden, wären echte. Die gleiche Diskussion gibt es auch um Fußballspiele, wo hochrangige Frauenteams gegen Jugendgruppen der Männer verlieren. Auch da muss gelten: wenn der Sieg echt ist, wenn Skill und Ergebnis gut sind, dann ist auch der Sieg und die Bewertung dessen makellos. Die Kritik kommt einzig und allein daher, dass man versucht, Minderleistung gleich zu bepreisen und per Moralvorgabe gleich bewundern zu lassen wie Höchstleistung. Und die Wahrheit ist eben nicht, dass die Trans-Leute eine schlechte Leistung bringen, sondern dass die etablierten Frauenteams der Leistung dieser nicht standhalten können.

    Lasst es uns so machen, dass wirklich jeder die gleichen Chancen hat, und sich an der Gesamtmenge messen darf. Gerechter geht es nicht. Oder wir machen konsequente Gruppen, z.b. dieser Art: alle die mit diesem einen Namen und diesem einen Geburtsdatum in dieser Stadt leben, treten gegeneinander an.

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