Selbermach Samstag

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Zwischen einem Kommentar, der nur einen Link oder einen Tweet ohne Besprechung des dort gesagten enthält, sollten mindestens 5 Kommentare anderer liegen, damit noch eine Diskussion erfolgen kann.

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

64 Gedanken zu “Selbermach Samstag

  1. Wir haben hier ja 2 Durchgeknallte, die einen Krieg gegen Russland/“Warnschuss“ Russlands gegen die USA fordern. Aber auch unter Journalisten ist die Fanatikerdichte inzwischen besorgniserregend hoch, zumindest unter den Amerikanischen:

    Mal was Anderes: Kleine Veränderung erhöht Mais-/Reisertrag um 10%/8%:

    https://www.newscientist.com/article/2313582-rice-and-maize-yields-boosted-up-to-10-per-cent-by-crispr-gene-editing/

    Hoffentlich verhindert das obige nicht, dass man das Untere noch nutzen kann…

  2. ZON widmet sich einem Tabu.
    Ausnahmsweise wirklich mal ein Tabu:
    Pädophilie bei Frauen.

    Natürlich auf eine woke Art und Weise.
    1. Der Artikel ist hinter einer Bezahlschranke.
    2. Im Teaser werden sie zu Opfern stilisiert. Sie seien isoliert, leiden unter Depressionen.
    3. In den wenigen frei lesbaren Zeilen gibt es den Vorwurf, dass es keine professionellen Anlaufstellen nur für pädophile Frauen gibt.

    https://www.zeit.de/gesellschaft/2022-02/paedophile-frauen-tabuthema-sexualforschung-safiye-tozdan

  3. Frauen in der Politik. Entweder man hört nichts oder man hört sowas.

    Das Frauen von irgendwas mehr profitieren, wie z.B. den Unisexbeitrag zur Rente, daran muss nichts geändert werden, aber wehe Männer profitieren auch mal ausnahmsweise irgendwo mehr wie das anderer Geschlecht. Sowas ist gegen Equality!

    Ich bin immer noch dafür solchen Frauen ihr eigenes Land oder sogar einen eigenen Kontinent zu geben, wo sie ohne Männer und ohne deren gesellschaftlichen Beitrag endlich in ihrem Utopia leben können.

    Glauben die wirklich das in einer Partnerschaft Mann und Frau ihre Finanzen komplett getrennt regeln?
    Man sieht das Feministinnen es meist noch wichtiger ist Männer eine Hilfe zu verwehren, als Frauen zu unterstützen, denn wenn der Rabatt kommt, profitieren vielleicht direkt mehr Männer, aber auch die Frauen haben dann weniger Ausgaben.

    • Ja, das ist wirklich ein Paradebeispiel für weibliche Missgunst: Männer profitieren? Geht gar nicht!

      Und diese Swantje Michaelsen, die solche Sprüche auf Kindergarten-Niveau in Twitter furzt, ist MdB…

      • Das ist vielleicht alles einfach nur wieder Projektion. Frauen bezahlen nicht gerne für Männer und Frauen die mehr verdienen als ihr männlichen Partner regeln ihre Finanzen lieber selbst, wo besser verdienende Männer das auch gerne mal den Frauen überlassen.
        Swantje denkt jetzt einfach das Männer bei sowas genau so denken wie Frauen und unterstellt ihnen daher das sie ihre Kostenersparnis durch den Rabatt nicht an ihre Frau weitergeben.

    • Das ist doch auch schon vom Grundsatz her Unsinn. Da werden doch all die Hunderttausende von Kilometern, die Männer Frauen durch die Gegend chauffieren, den Männern draufgeschlagen.

      • Na, das Männer sehr viel von dem was sie tun (Jobs mit hohem Gehalt suchen, dafür längere Fahrzeiten in kauf nehmen, Vollzeit arbeiten, usw.) tun um Frauen damit das Leben leichter zu machen, wird doch grundsätzlich im Feminismus ignoriert. Genauso wie ignoriert wird das Männer neben sehr vielen alltäglichen Dingen Frauen ihre Krankenkassen-, Renten- und Sachversicherungsbeiträge sehr oft mit bezahlen.

        Es wird nur geschaut wo der Wert generiert wird, nicht wo er ausgegeben wird. Außer natürlich irgendwo wird tatsächlich mal für Frauen weniger Geld ausgegeben, dann muss das natürlich geändert werden.

    • @Matze. Feministinnen haben in der Regel keine Partnerschaft. Wie dort Finanzen u.A. geregelt werden, das ist außerhalb ihrer Vorstellungskraft. Dazu fehlt ihnen das Empathie-gen, das dazu beiträgt, sich in andere Lebensformen hineinzuversetzen. Dafür haben sie dann zwei Egoismus-gene. Das ist ähnlich wie mit XX und XY.

      • „@Matze. Feministinnen haben in der Regel keine Partnerschaft.“

        Würde man denken, aber das glaube ich nicht ohne weiteres. So viele Männer haben ein zu geringes Selbstwertgefühl und daher zu niedrige Ansprüche, sodass auch schreckliche Feministinnen irgendeinen Kerle finden werden, der bei ihnen bleibt, wenn sie ihm nur ab und zu etwas Zuneigung zeigen. Das diese Feministinnen sich dann nicht an die Regeln halten, die sie selbst predigen, sollte einen dann auch nicht mehr überraschen, sofern man sich schon länger mit Feminismus beschäftigt.

    • Die Aussage von Frau Michaelsen ist selbst dann unlogisch, wenn man den direkten und indirekten Nutzen der Fahrten der Männer für Frauen unberücksichtigt lässt. Wozu dient denn der Tankrabatt – dazu, die stark gestiegenen Benzinkosten wenigstens etwas abzufedern. Und diese stark gestiegenen Spritkosten belasten logischerweise diejenigen am meisten, die (aus welchen Gründen auch immer) am meisten fahren. Es ist also keineswegs so, dass Männer, weil sie mehr fahren, durch den Tankrabatt profitieren würden, es wird lediglich ihre Mehrbelastung etwas verringert.

      Erinnert mich an die beliebte, aber genauso sinnfreie Behauptung, Diesel werde subventioniert, nur weil er etwas weniger besteuert wird.

      • Tja, das ist die „Rabattier dich reich“-Logik. Wahrscheinlich kaufen sich Leute wie diese Tante ständig dumm und dusselig bei jeder Rabattaktion und wundern sich, dass ihr Kontoguthaben immer kleiner wird, selbst wenn die Rabatte >50 % waren.

        Das ist aber auch der autoritäre und zutiefst typisch feministische „das hab ich mir verdient“-Dünkel, der durch inzwischen viel zu viele Parlamentarier, die dieser Ideologie anheim gefallen sind, zur Norm unserer Politik geworden ist. Wenn der Staat weniger Steuern für irgendwas verlangt, dann ist das nicht zu sehen als ein weniger „Wegnehmen“ vom Geld, welches sich Bürger über Erwerbsarbeit verdient haben. NEIN! Es ist ein Geschenk des Staates an den Bürger. Wenn demnächst jemand bei dir einbricht, sämtliches Bargeld und Schmuck mitnimmt, aber die sauteure Heimkino- und Soundanlage da lässt, dann vergiss bloß nicht, dich über ein Anzeige in deiner Lokalzeitung bei den anonymen Einbrechern für dieses Geschenk zu bedanken… 😉

        Der neueste Trend – quasi die neueste Mutation – dieses Denkens ist ja dergestalt, dass die Rücknahme rechtseinschränkender Maßnahmen den Bürgern in geradezu benevolentem Gestus als Gewährung von Freiheiten verkauft wird.

        Und Rundfunk und Presse – nicht sogar sondern vor allem der ÖRR – verhalten sich nicht nur vollends unkritisch beiden autoritären Gesinnungsausformungen gegenüber, sondern geben diese Narrative auch noch eins zu eins jubelnd weiter an ihr Publikum.

        • Und Rundfunk und Presse – nicht sogar sondern vor allem der ÖRR – verhalten sich nicht nur vollends unkritisch beiden autoritären Gesinnungsausformungen gegenüber, sondern geben diese Narrative auch noch eins zu eins jubelnd weiter an ihr Publikum.

          Und das ist das große Problem unserer Zeit. Politik und Journalismus setzen sich seit einiger Zeit weitgehend aus demselben „progressiven“ Klientel zusammen, was nicht nur jede effektive Kontrolle der Politik durch die „vierte Macht im Staat“ verhindert, sondern sogar dazu führt, dass ein gegenseitiges Hochschaukeln mit teils völligem Realitätsverlust erfolgt.

  4. Und wieder nur ein Hinweis, Mangels Zeit und eigener Gedanken

    https://www.heise.de/tp/features/Auch-im-Paradies-sind-die-Anderen-die-Hoelle-6586237.html

    wirklich lesenswert, während „Experten“ und „Journalisten“( zumindest die, denen man in den Mainstreammedien eine Bühne gibt), besonders der Geisteswissenschaften, aber auch der harten Fächer mit ihrem Geschwurbel nur eins beweisen:
    „die kognitive Hilflosigkeit vieler Intellektueller angesichts der Wirklichkeit“

    • Wow. Das ist wirklich mal eine besondere Perspektive auf die Dinge.
      Weil die Menschen über viel Sicherheit und Versorgung verfügen, pflanzen sie sich nicht mehr fort. Es ist gar nicht die Populationsdichte.
      Sie gehen in Einsamkeit und nennen das „Identität“, sie können nicht mehr mit Sexualität umgehen und verlieren so ihr Geschlecht.
      In der Konsequenz heißt das, dass die Menschen Katastrophen und Mangel brauchen, um vielleicht weiterexistieren zu können. Dafür basteln sie sich Pandemien oder machen Kriege.

  5. Eine Übersetzung der »Entschuldigung« Fridays for Future gegenüber Ronja Maltzahn mag hier schon leicht offtopic sein, ist mir aber wegen… ähm… ideologisch-argumentativer Überschneidungen den Link wert. 😉

    Achtung: Die im verlinkten Text gepflegte Orthographie gefällt nicht jedem, ist aber weit weniger zerstörerisch und sprachgefühllos als gegendertes Schreiben. Wer von nicht-dudenkonformer Rechtschreibung und gemäßigter Kleinschreibung allergische Reaktionen bekommt, sollte dennoch besser nicht klicken.

  6. Feminist: „You can be anything you want; except when you want to be a heterosexual, traditional man.“

    Bei anderer Gelegenheit gab es mal etwas ähnliches. Da meinte eine Frau das Schwule ja Frauen hassen müssen, da sie keinen Sex mit Frauen haben wollen.

    Da fällt es dann wirklich schon schwer das Verhalten und die Einstellung von Personen, die sowas denken, nachzuempfinden und vorauszusehen. Es fehlt die gemeinsame Grundlage.

    • Genau, Männer! Das hat nichts mit dem Islam zu tun!!!

      Was macht die eigentlich gerade beruflich? Vor Kurzem hat sie 10000€ Schmerzengeld von Roland Tichy bekommen, weil das hier schrieb und das irgendwie frauenfeindlich ist:

      Wurde sie mittlerweile von ihrem Mann (? oder ihrer Frau?) gezwungen sich vollzeit um ihre eigenen Kinder zu kümmern?

    • Jaaah, wahre Intelligenz und Kompetenz verkörpert von einer Frau, die einen verklagt, wenn man sie „Quotenfrau“ nennt – oder war es „Quotenmigrantin“? Egal, jedenfalls:

      Vor dem Krieg kam eine Delegation afghanischer Frauen zu einer UN-Tagung. Sie waren entsetzt darüber, welches Bild der Westen von den afghanischen Männern pflegte, und stellten klar: „Das sind nicht unsere Väter, Männer, Brüder, Söhne, das sind die Taliban!“

      Afghanistan und die Geschlechterkriegstreiberinnen

  7. Schöner Text von Alexander Wendt über postpolitische Politiker und den medialen Umgang mit ihnen am Beispiel von Emilia Fester.
    https://www.publicomag.com/2022/03/ich-aber-beschloss-influencerin-im-bundestag-zu-werden/

    Auszug:
    Der postpolitische Phänotyp Emilia Fester unterscheidet sich noch einmal deutlich von einer Annalena Baerbock, auch von einer Katharina Schulze. So verdichtet und pur gab es die Mischung aus zusammengeschwindelten Sätzen, Ich-ich-ich-Stakkato, Alogik und Geifer bei gleichzeitigem Verzicht auf jede inhaltliche Konsistenz bisher bei anderen Vertretern ihres Milieus noch nicht, vorgetragen mit den begrenzten schauspielerischen Mitteln des Schrei- und Fuchtel-Overactings. Aus opaken Gründen gilt vor allem in den etablierten Redaktionen der Republik die Praxis, schreiend und fuchtelnd alogische Beschuldigungen vorzutragen, als engagiert und deshalb besonders wertvoll.
    Aus diesen Gründen räumte bekanntlich auch ein blaugefärbter Youtuber namens Yannick Frickenschmidt aka Rezo den Grimmepreis ab. Postpolitisch ist dieser Stil vor allem deshalb, weil es auf den Fester-Vortrag eigentlich keine Möglichkeit einer Gegenrede oder überhaupt der Erwiderung gibt. Denn die bräuchte zumindest einen inneren Zusammenhang, um argumentativ irgendwo ansetzen zu können. Damit endet das Phänomen noch lange nicht.

    Nicht eine Abgeordnete Fester selbst zerstört die öffentliche Kommunikation. Zur Postpolitik gehört vor allem die politisch-mediale Reaktion auf ihre Rede. Für viele Journalisten und Haltungstwitterer spielt es offenbar überhaupt keine Rolle, dass sie der Öffentlichkeit einen Verzicht auf Auslandsreisen vorlügt und sich wahrheitswidrig als Studentin ausgibt. (…) zumindest für viele jüngere Journalisten stammt die Frage, ob eine Behauptung faktisch stimmt, aus einer verschütteten und zu Recht längst erledigten Epoche. Für sie zählt vielmehr, ob irgendetwas ein Narrativ stützt. In einem Gesellschaftssegment, in dem man sich nicht mehr mit, sondern als etwas identifiziert, kann sich jemand ruhig per Sprechakt zur Studentin erklären und behaupten, in einer bestimmten Zeit nicht ins Ausland gereist zu sein.

    • Feministinnen behaupten das Männer das Problem beim Sexismus sind, dabei machen Frauen viel größere Unterschiede. So reden Mütter schon weniger mit ihren Söhnen wie mit ihren Töchter, sie knuddeln ihre Söhne auch weniger und sie empfinden messbar weniger Empathie mit Männer als Männer es umgekehrt mit Frauen tun. Für Väter spielt das Geschlecht ihrer Kinder tatsächlich eine geringere Rolle bei der Erziehung.

      Aber das sind ja alles nur Ergebnisse aus patriarchalen Wissenschaften mit veralteten Methoden.

    • Das Baby ist jetzt eineinhalb Jahre alt, und ich denke ständig an den Fehler. Er ist ein reizendes Kind. Er lächelt genau wie Robbie, er hat Robbies Grübchen, und das macht es leichter. Unser Sohn ist wie aus dem Ei gepellt. Er macht Dinge, um lustig zu sein – er benutzt bestimmte Töne in der Stimme und lacht, um uns zum Lachen zu bringen. Er ist witzig und ein einfaches Baby.

      Ich glaube, wir haben Gemeinsamkeiten: Er ist ein sehr mitfühlendes Kind. Als er in meinem Bauch war, habe ich ihn immer mit in den Garten genommen und ihm erzählt, was ich anpflanzte, und jetzt lieben wir beide Bäume und Hunde. Ich habe das Gefühl, dass ich ihn kenne und weiß, wie er sich fühlt. Aber wenn wir draußen in der Welt sind, ist er ein Symbol für irgendetwas, weil er mit denselben Leuten sozialisiert wurde, die mir Schlimmes angetan haben.

      https://genderama.blogspot.com/2022/03/madchen-bestellt-junge-bekommen.html

      ??? Der eineinhalb Jahre alte Junge lebt bei zwei männerhassenden Lesben. Wer hat den den sozialisiert???

      Sie ja anscheinend nicht oder wollen sie etwas kompliziert zum Ausdruck bringen das sie selbst sich schlimmes angetan haben?

  8. Da heute Landtagswahl im kleinen Saarland war, hier eine der besten Nachrichten des Abends:

    BREAKING: Die Grünen landen bei der #Saarlandwahl am Ende mit 22.598 Stimmen bei 4,995% – ganze 23 Stimmen zu wenig. 😌Hier einige der schönsten Tweets von #Grünen des heutigen Abends: pic.twitter.com/wwk92imzwK— GreenWatch (@Watch_Greens) March 27, 2022

    https://platform.twitter.com/widgets.js

    „BREAKING: Die Grünen landen bei der #Saarlandwahl am Ende mit 22.598 Stimmen bei 4,995% – ganze 23 Stimmen zu wenig.“

    Na die paar Stimmen werden sich doch noch finden lassen…..

  9. Nur am Rande können wir eine Revision des derzeitigen Männerbildes erwarten, wie mir SPON (erwartbar) erklärt, passt das aktuelle nicht in die zukünftigen Zeiten.
    Titel und Untertitel: „Männlichkeit in Zeiten des Krieges – Zu weich für die neue Wirklichkeit“
    Wenn man mit der „Zeitenwende“ auch die neuen „geopolitischen Herausforderungen“ für Deutschland beschwört, dann passen Weicheier nicht in ein Konzept, seine Interessen global „robust“ durchzusetzen.

    So wird der Artikel angerissen (Bezahlschranke): „Der deutsche Großstadtmann kann kochen, trägt gepunktete Socken und hat sich von der Streitkultur seiner Väter verabschiedet. Ihm fehlt die nötige Härte für eine Welt, in der sich nicht jedes Problem wegdiskutieren lässt.“

    Meine Rede! Zur Streitkultur gehört das Argument sowie eine MP5 und wer den Frieden vorbereiten will, der muss Rheinmetall-Aktien kaufen. Wir sollten dem armen Nils von „Pinkstinks“ zartfühlend darauf hinweisen, dass er eher früher als später aus der Zeit gefallen sein wird.

    Wie wir schon immer gesungen haben: „Neue Männer braucht das Land – für eine Welt, in der sich nicht jedes Problem wegdiskutieren lässt.“ 🙂
    Ich bin sehr gespannt auf die zukünftige Ausgestaltung von „Gendersensibilität“ vor dem Hintergrund nötiger „Resilienz“ und „Entbehrungen“ – da wird es m.E. ein paar lustige Volten geben.

    • Die haben doch voll den Sockenschuss.

      Die predigen ständig die Überlegenheit der Frau, aber glauben selbst nicht dran.

      Ich glaube nicht das es einen Wechsel im feministischen Männerbild geben wird. Der Krieg ist wahrscheinlich vorher vorbei. Man will nur jetzt die Gelegenheit nutzen Männern vorzuwerfen, dass sie nicht hart genug sind, um ihnen dann in ein paar Wochen/Monaten, wenn der Konflikt beendet ist in gewohnter Manier wieder vorzuwerfen zu hart zu sein.

    • Wir sollten uns jedenfalls nicht mehr als nötig aufregen. Ein neues Männerbild ist nicht notwendig, und wenn der Lügel sowas relotiieren mag, soll er halt.
      Unsere Feministinnen haben im Grunde das Land schon sehr sicher gemacht, denn wer würde ein Land angreifen, was solche durchgeknallten Frauen a) hat, b) fördert und c) duldet? Auch Autokraten können denken und fürchten ein derart hohes Zersetzungspotential.

      Allenfalls ist die Wehrpflicht wieder anzudenken (falls es sich rechnet – dabei ist auch erhöhte Arbeitslosigkeit, die einkehren könnte, zu berücksichtigen), um dem Weichheitsgedanken entgegenzutreten. Da geht es aber um die der Frauen, da lange Zeit ausschließlich solche eingezogen werden müssen, um Gleichstellung zu erreichen.
      Dahingehend darf der Lügel sich gerne eine neue Haltung zulegen.

    • Nun ja, diese Leute meinten ja immer, dass eigentlich jeder im Grunde seines Herzens ihr Weltbild teilen würde, man muss ihm halt nur durch sanften Druck und vorbildliches Verhalten zu dieser Erkenntnis verhelfen. Muss schon schwieirg sein mit der Erkenntnis fertig zu werden, dass dem nicht so ist und das es Menschen gibt, denen ihr Weltbild herzlich gleichgültig ist und die auch nich mit Gewalt dagegen vorgehen.

  10. Will Smith hat bei der Oscar-Verleihung einen anderen Schauspieler geschlagen, weil dieser einen Witz über seine (Smith‘) Frau gemacht hat.

    https://www.spiegel.de/kultur/oscars-2022-will-smith-haut-chris-rock-eine-runter-wegen-witz-ueber-jada-pinkett-smith-a-740bd180-3653-4862-9416-2275c6bc05fd

    Auf Twitter trendet jetzt in diesem Zusammenhang „Toxic Masculitinity“

    Glücklicherweise waren in diesem Fall beide Schwarze, sonst wäre wohl der Teufel los.

  11. Erschreckend zu sehen, wie Deutschland immer mehr in einen Gesinnungsstaat abdriftet. Jetzt soll die Verwendung des Z-Zeichens als öffentliche Billigung des russischen Angriffskriegs nach § 140 StGB strafbar sein.
    https://www.tagesschau.de/inland/z-symbol-russland-verbot-101.html

    Ich finde eine Billigung des russischen Angriffs ziemlich daneben (auch wenn ich die Hintergründe des Krieges differenzierter sehe als weite Teile der Politiker und Journalisten), aber strafbar?
    Bezeichnenderweise wird hier – wie schon bei den seltsamen Ermittlungsverfahren gegen „Judenstern“-Querdenker wegen angeblicher Holocaust-Verharmlosung – in keiner Weise näher dargestellt, unter welchen konkreten Tatbestand das Z fallen soll. Und es ist auch verfassungsrechtlich höchst bedenklich, wenn, wie im Text dargestellt, „Mehrere Bundesländer … bereits strafrechtliche Konsequenzen für die Verwendung des Zeichens beschlossen“ haben. Länder können keine strafrechtlichen Konsequenzen beschließen, da zum einen das StGB Bundesrecht ist und zum anderen die Beurteilung, welche strafrechtlichen Konsequenzen eine bestimmte Handlung hat, immer noch den Gerichten obliegt.

    Gemeint ist aber wohl, dass die Länder ihr Weisungsrecht gegenüber den Staatsanwaltschaften dahingehend ausüben wollen, dass hier jeweils Ermittlungsverfahren eingeleitet werden. Also quasi die politische Entscheidung, bestimmte missliebige Meinungsäußerungen durch die Strafverfolgungsbehörden unter Druck setzen zu lassen. Bei öffentlicher Verherrlichung von Lenin, Mao, Arafat etc. findet das natürlich nicht statt.

    Für mich ist das reine Gesinnungsjustiz, und ich halte das für sehr bedenklich. Ich habe mich früher schon gefragt, inwiefern es sachgerecht ist, dass in unserem StGB z.B. die Leugnung des Holocaust unter Strafe gestellt ist, die Leugnung anderer Genozide aber nicht, oder die Verherrlichung des Nationalsozialismus‘, nicht aber anderer Terror-Diktaturen. Insoweit ist das aber nun einmal Gesetz und demnach bis auf weiteres zu akzeptieren.
    Aber der Trend, die Strafverfolgungsbehörden auf Anhänger missliebiger Gesinnungen zu hetzen, indem schlicht eine mögliche Strafbarkeit irgendwie allgemein behauptet wird, ist eine sehr gefährliche Entwicklung. Zumal hier vermutlich überhaupt nicht auf ordnungsgemäße strafrechtliche Würdigung und ggf. Verurteilung abgezielt wird, sondern schlicht auf Einschüchterung.

    • Das stimmt. Die Rechtsstaatlichkeit ist inzwischen ziemlich erodiert, Die Meinungsfreiheit, die wir früher kannten, inzwischen ausgewandert.

      Es ist eine konsequente Fortsetzung des antiliberalen Kurses, den die Regierungen (Bund und Länder) seit Beginn von Corona fahren. (Friedhofs-)Ruhe und Ordnung ist konsequent sicherzustellen; wenn Einschüchterungen, großmäulige Ankündigungen und Sprüche der Regierenden oder subtile Rechtsbrüche dafür nicht reichen, wird über Schlagstock und Wasserwerfer bis hin zum Schusswaffeneinsatz eskaliert.

    • Die Strafbarkeit wird mit §140 StGB begründet:

      „Wer eine der in § 138 Absatz 1 Nummer 2 bis 4 und 5 letzte Alternative oder in § 126 Absatz 1 genannten rechtswidrigen Taten oder eine rechtswidrige Tat nach § 176 Absatz 1 oder nach den §§ 176c und 176d
      1. belohnt, nachdem sie begangen oder in strafbarer Weise versucht worden ist, oder
      2. in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten eines Inhalts (§ 11 Absatz 3) billigt,
      wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

      Wesentlich ist hier der Bezug auf §138 StGB und die „letzte Alternative“ in Absatz1 Nummer 5: „eines Verbrechens der Aggression (§ 13 des Völkerstrafgesetzbuches)“ (nämlich ein Angriffskrieg, §13 VStGB.

      Toll, oder? Habe ich mir alles selber ergooglet 🙂

      Tja. Das sollte man sich merken, falls irgendwann nochmal jemand den Krieg gegen Jugoslawien rechtfertigt, oder den Überfall auf den Irak.
      Ach nee, Moment – unsere Staatsanwaltschaften sind ja weisungsgebunden. Gewisse Kriege sind in Ordnung, andere nicht. Die gewissen Kriege darf man befürworten, das Gesinnungsstrafrecht wird nur bei den bösen Kriegen eingesetzt, um eine geschlossene Heimatfront zu gewährleisten.

      • Ja, so weit bin ich in etwa auch gekommen, aber einige Probleme gibt es da schon noch bei der Subsumierung. Beispielsweise die Definition von „Angriffskrieg“ (das scheint ja je nach Aggressor sehr unterschiedlich ausgelegt zu werden), vor allem aber direkt in § 140 StGB das „in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören…“. Der BGH definiert das wohl wie folgt:

        Nach ständiger Rechtsprechung ist der öffentliche Frieden dann gestört, wenn das Vertrauen der Bevölkerung in die öffentliche Rechtssicherheit erschüttert wird oder wenn potentielle Täter durch Schaffung eines „psychischen Klimas“, in dem Taten wie die angedrohten begangen werden können,
        aufgehetzt werden können.

        Da habe ich doch erhebliche Zweifel, ob das auf „Z“-Schmierereien zutrifft.

        • „in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten eines Inhalts (§ 11 Absatz 3) billigt“

          Das Problem an der Stelle ist, dass man nicht weiß, ob hier eine Aufzählung von vier Punkten vorliegt, die alle durch ein „oder“ getrennt sind, oder ob der erste Punkt (Störung des öffentlichen Friedens“ in jedem Fall gegeben sein muss, plus einer der folgenden drei Punkte. Wenn ersteres, was ich eher glaube, da man sonst ein „und“ irgendwie hätte einbauen sollen, reicht es also, eine Häuserwand zu beschmieren, schon hat man einen Inhalt verbreitet, und das auch noch öffentlich.

          • Ich bin mir ziemlich sicher, dass „in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören,“ Grundvoraussetzung für alle Varianten der Tatbegehung (öffentlich, Versammlung, Verbreiten) ist. Kann jetzt gerade nicht auf einen Strafrechtskommentar verlinken, aber hier Ausführungen des Wissenschaftlichen Dienstes, dort S. 9:

            Die geäußerte Billigung muss schließlich in einer Weise erfolgen, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, unter dem sowohl der Zustand allgemeiner Rechtssicherheit und des befriedeten Zusammenlebens der Bürger als auch das im Vertrauen der Bevölkerung in die Fortdauer dieses Zustandes begründete Sicherheitsgefühl verstanden wird. Bei der – nur im jeweiligen Einzelfall möglichen – Beurteilung, ob dies der Fall ist, ist „nicht allein der Inhalt der Äußerung relevant. Beachtung finden müssen vielmehr auch die konkreten Umstände der Situation, in
            der die Billigung kundgetan wurde. Für die Qualifizierung einer Äußerung als zur Friedensstörung geeignet, kommt es daher ua darauf an, in welchem Umfang diese Äußerung Verbreitung
            fand, welche Personen dem angesprochenen Adressatenkreis angehören sowie unter welchen gesellschaftlichen und massenpsychologischen Bedingungen sie erfolgte. Nur dann, wenn unter Berücksichtigung all dieser Aspekte die Billigung die Gefahr begründet, das Vertrauen der Bevölkerung in den Bestand der Rechtsgüter zu stören bzw. ein die Begehung gleichartiger Straftaten begünstigendes Klima zu schaffen, kann eine Eignung zur Störungen des öffentlichen Friedens angenommen werden.

            Klicke, um auf wd-7-128-18-pdf-data.pdf zuzugreifen

            Dürfte auch gleichzeitig stark dagegen sprechen, ein paar anonyme „Z“-Schmierereien unter § 140 StGB zu subsumieren.

        • Ich bin übrigens am Überlegen – in Paragraüh 13 VStGB heißt es:

          „(3) Eine Angriffshandlung ist die gegen die Souveränität, die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit der Charta der Vereinten Nationen unvereinbare Anwendung von Waffengewalt durch einen Staat.“

          Nehmen wir mal die Ermordung Osama bin Ladens durch die USA in Pakistan. War das mit der UN-Charta unvereinbar? Wenn ja, würde ich die Merkel heute gerne nochmal fragen, ob sie immer noch hinter ihren Glückwünschen zu der Ermordung steht. Falls auch hier ja – schwupps, Straftat… vielleicht kriegt man sie ja doch noch hinter Gitter 🙂

  12. Wie Schröder, Merkel und Scholz uns an die Russen verraten und verkauft haben:

    https://www.youngmoney.co/p/germanys-russian-gas-problem

    und weils so schön dazu passt:

    Nichtsdesdotrotz wollen die Deutschen die totale Energiewende. Bis sie keine Kohle mehr haben….. Tja, so ist das mit dem Fanatismus und wenn man sich von Teenagern als neuen Propheten in den Untergang leiten lässt ….

    • Noch mal von vorn, wir haben noch keine grüne Energiewende, wir sind abhängig von russischem Gas und Energieimporten aus anderen Unrechtsregimen.
      Wenn wir eine grüne Energiewende gehabt hätten, bräuchten wir kein Gas von Putin oder aus Katar oder Erdöl aus Saudi-Arabien oder dem kommunistischen Venezuela bzw. schon sehr viel weniger!

  13. Und das Männer nicht mehr flirten liegt natürlich an der fragilen Männlichkeit und weil Männer Angst vor starken unabhängigen Frauen haben, die nicht mal mit einem Witz alleine klar kommen.

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