Weibliche Gewalt

Ich hörte neulich einen Witz, der ungefähr so ging:

Sie: ich habe gehört Daniel hat Sebastian geschlagen, weil sich Daniel sehr schlecht ihn gegenüber benommen hat. Fürchterlich, körperliche Gewalt, so etwas würden wir Frauen nie machen!

Er: was würdet ihr denn machen, wenn eine Freundin sich fürchterlich benimmt?

Sie: naja, jedem hinter ihrem Rücken erzählen, dass sie eine Schlampe ist und sie in eine ernste Essstörung treiben, aber doch keine Gewalt!

Dabei musste ich gleich an ein Interview von Jordan Peterson denken, welches sich diesem Thema widmete. Hier Auszüge daraus:

Violence often pops up in your work as something that you think that drives things. I think you said relations between men are more regulated by a background threat of force in a sense. That’s why men have difficulty with women,” Ms. McElvoy said during the hourlong interview.

“That’s why men have difficulty with women who are completely out of control,” Mr. Peterson said.

The University of Toronto professor then attempted to explain how decades of scientific research shows men and women generally opt for different methods of displaying aggressive behavior.

Studies on anti-social behavior show that men often resort to outright violence while women prefer reputation destruction, innuendo and gossip.

 

“Who controls women? … You described yourself as a liberal and I think that a liberal doesn’t think that society controls women or men. … What is an out-of-control woman? What is this creature? How would we know when we’ve met one?” Ms. McElvoy shot back during a series of exchanges.

 

“I’m sure you met one in your life that acted towards you in a bullying in detestable manner,” Mr. Peterson replied. “It’s very difficult for women to cope with that because that don’t have any real recourse. And female bullying can be unbelievably vicious. It usually takes the shape of reputation destruction, innuendo and gossip. It’s well documented.”

 

“Only women? … Where is the data on innuendo and gossip?” Ms. McElvoy countered.

 

“Well, it’s among antisocial behavior among adolescents,” Mr. Peterson said. “It’s a well-documented field. People look at aggressive and anti-social behavior in women and in men, and in women it tends to take the expression of innuendo, gossip and reputation destruction. In men, it tends to take the form of outright physical aggression. There’s a whole literature on that. It’s not a surprise to anyone. This has been known for 30 years.

Auch hier geht es nicht um absolute Unterschiede, sondern um Unterschiede im Schnitt. Insofern nutzen natürlich auch Frauen körperliche Gewalt und Männer Gerüchte und Reputationszerstörung.

Und beide Geschlechter sind in ganzen eher friedlich oder setzen solche Mittel nur selten ein. Es werden sich aber ab den Spitzen dennoch deutlicher die Unterschiede zeigen.

Gleichzeitig kommt es natürlich auch auf den „Gegner“ an: wenn klar ist, dass der andere schwächer ist (=zb Kinder) oder nicht zurück schlagen wird (= Partner bei denen dies aufgrund von Erfahrungen feststeht) wird es eher zu körperlichen Übergriffen kommen.

 

 

21 Gedanken zu “Weibliche Gewalt

  1. McElvoy hat in dem Interview deutlich mehr Fremdscham in mir ausgelöst, als selbst Feministinnen es normalerweise schaffen.

    M: Wenn man einen Ball loslässt, fällt er runter? Wie kommen Sie zu dieser Meinung?
    P: Das ist keine Meinung, das ist etablierte, wissenschaftliche Erkenntnis. Das wissen wir seit vielen, vielen Jahren, das ist massiv empirisch belegt.

    🤦🏻‍♂️

    • Ist mir auch schon aufgefallen, dass Feministen bezüglich etablierten Wissen immer mehr die grundlegensten Dinge in Frage stellen. Das sieht man ja auch daran, dass teils selbst die körperliche Überlegenheit des Mannes gegenüber Frauen negiert wird.Frauen sind „stärker“. Auch Männer sollen gebären können usw. Wirkt ein bisschen so als wäre das Ziel wissenschaft zu dekonstruieren und „soziale Konstrukte“ drauszumachen…Geschlecht, Ethnie, Physik usw.

      Peterson erhofft sich wohl aus dem Gespräch Erkenntnisse für sich die Zuhörer oder zumindest einen Unterhaltungswert. Das ist eine maskuline Heransgehensweise, die wohl nicht auf Frauen , insb. Feministen zutrifft.
      Es wirkt so als gehe es bei solchen Debatten den interviewenden Damen eher um das Schnattern, das Austauschen von Gefühlen und Emotionen. Das Gespräch muss nicht logisch sein, Faktenbasiert oder einem roten Faden folgen. Daher wird dann auch gern mal nachgewiesenes typisch feminines Verhalten (Intrigen) auf Männer projiziert um zu schauen ob das triggert und Emotionalität hervorruft. Peterson lässt sich natürlich nicht triggern, es muss aber ermüdend sein bei jeder diese Damen immer wieder so weit vorne bei Menschlichen Verhaltensweisen anzufangen. Dabei wird sie selber wissen, dass Frauen intriganter sind. Sie kann es nur nicht zugeben, weswegen sie schon die Gesprächsgrundlage zerschnattern will. Das ist wie wenn in Einsteins Relativitätsunterricht eine Gruppe keifender Mittelschülerinnen setzt. Was soll dabei rumkommen?

      Das ist meine Theorie, warum die ÖR Talkshows mit den ganzen Talkladies zu Laberrunden verkommen sind, bei denen niemanden irgendwas sagt aber alle möglichst viele gleiuchzeitig sich gegenseitig anplärren.

  2. Die Mehrheit glaubt, dass Gewalt immer physisch ist – und männlich. Psychische Gewalt – spezielle von Frauen – ist einfach im Bewusstsein unterdrückt worden. Das hat der Feminismus mit jahrzehntelanger Propaganda geschafft – und da müsste man mal ansetzen, die Dinge zurecht zu rücken.

    • Die den öffentlichen Diskurs maßgeblich Bestimmend*Innen werden diese Art von Gewalt erst anerkennen, wenn sie sie selbst, anstatt nur anzuwenden, auch genauso einstecken müssen.

      Keine Aufforderung, nur eine Vorhersage.

      • Ich kenne keine Frau die nicht in einem der vielen Zickenkriege auch einstecken musste oder muss. „Anerkennen“ geht da in die falsche Richtung, da dies durchaus anerkannt ist, aber aus Sicht der Frauen in einer anderen Liga (oder einem anderen Universum) spielt.

        Sieh es einfach als weibliche Agitprop um auf gesellschaftlicher Ebene Männer zu domestizieren und zu kontrollieren.

        Merksatz: Frauen finden physische Männergewalt geil wenn (und nur dann) diese von Ihnen gewünscht ist.

        • Ich bezog das auf die gesellschaftliche Ebene, in der „Gewalt“ angeblich fast nur von Männern ausgeht, weil einige Arten von Gewalt als männlich definiert, und die anderen verharmlost werden.
          Auf der individuellen Ebene sieht es ganz anders aus, wie es üblich ist im MS Feminismus.

          • Da als Mittel zur Domestizierung in den Mainstream-Medien Beschämung genutzt wird, werden alle Arten von Gewalt die Männern gegenüber Frauen ausüben als schändlich deklariert.

            Und alle Arten von Gewalt die Frauen gegenüber Männern ausüben negiert, verharmlost oder als Notwehr deklariert.

            Gerne verschwiegen wird Gewalt die von Frauen gegenüber anderen Frauen ausgeübt wird. Und auch Gewalt von Frauen gegenüber Kindern.

            Es ist also an das ausführende Geschlecht gekoppelt und nicht an die Art der Gewalt.

  3. Physische Gewalterfahrung:
    Meine Ex hat mich ordentlich in den Hintern getreten (hatte mich ihrer Meinung nach schlecht benommen). Ich bin spontan umgekehrt, um ihr eine zu kleben, zum Glück hat sie die Tür zugehalten. Bin gegangen. Nach einer Woche haben wir drueber gelacht. War die Ausnahme.
    Wir hatten beide unseren Standpunkt klargemacht,

  4. Eines meiner (späteren) Lieblingsthemen im Studium war „Entwicklung von Gewalt im Jugendalter“. Darüber wurde ich auch geprüft und habe mich darüber hinaus immer wieder damit beschäftigt.

    Ein sehr wichtiger Punkt ist die Entwicklung und Anwendung von RELATIONALER GEWALT,die überwiegend unter jungen Mädchen und Frauen vorkommt. Merkmale sind u.a. Ausgrenzung, Unwahrheiten erzählen, Diskreditieren, Heuchelei, Mobbing, uvm.
    Nach dem Studium konnte ich das Thema direkt auf die Lebenssituation in Schulen übertragen. Zum einen auf die Schülerinnen, aber auch auf den Umgang unter Kolleginnen. Und ganz besonders auf die feministischen Machenschaften in den Medien und der Politik. Das hat mich zu einer Feminismuskritikerin aller erster Güte werden lassen.
    Wer einmal die Mechanismen durchschaut hat, und es ist sehr einfach dies zu tun, denn alles ist wissenschaftlich bekannt, dann wird einem schauerlich bewusst, welch perverses Spiel hier betrieben wird.
    Feminismus ist Hass, pure toxische Weiblichkeit.

  5. Für mich ist das unbedingte Festhalten an einer gefühlten Wahrheit sehr gewaltvoll bei Frauen. Sie wissen nicht, daß der bereinigte GPG ebenfalls beim Statistischen Bundesamt erfaßt wird, sondern schwafeln seit Jahrzehnten immer von 21% beim unbereinigten. Sie wissen gar nicht, daß beide GPG unterschiedliche Merkmale beinhalten, und es interessiert sie auch nicht. Demonstrativ. Zielsetzung ist, Opfer zu sein. Und das mit aller Macht.

    Schon mal probiert, einer auch nur leicht feministischen Frau ‚Genderama‘ als Lesestoff anzubieten? Vielleicht sogar mit etwas Nachdruck, weil man sich ja als Mann damals selbst auch bei der Frauenbewegung engagiert und einsichtig gezeigt hatte? Da ist nichts zu machen. Es ist von vornherein ausgeschlossen, daß sie etwas davon lesen wird.

    Lügen und verdrehen wird bis zum bitteren Ende praktiziert. Vielleicht hat Putin diese Technik auch von seinen Töchtern gelernt, harhar.

    • Ich hatte Genderama mehrmals erfolglos einem Mann empfohlen. Als er dann das erste Mal dort reinschaute, kamen von ihm vorwurfsvolle Kommentare, wie ich denn auf ein rechtes Blog lesen könnte. Ich wusste nicht, was er meinte, bis er es mir sagte. Da merkte ich, wie erfolgreich die feministische Propaganda funktioniert. Mittlerweile und nach viel Zureden hat er seine Einstellung geändert. Es ist tatsächlich wie bei Matrix.

      • Das ist echt krass. Wie man gerade bei Arne den Eindruck bekommen kann, dass der rechts wäre…

        Aber ja, da sieht man wirklich, wie mit moralistischen Zuschreibungen „das ist links (Gut) und das ist rechts (Böse)“ regelrechte Denkblockaden in den Köpfen erzeugt hat. Arne steht wahrscheinlich im traditionellen Sinne politisch weiter links als jede nur halbwegs populäre Feministin, aber weil er sich für Männeranliegen ausspricht muss er rechts sein, weil es so ja an der Scheune steht.

        • Neben der klassischen relationalen Gewalt sollte nicht unterschätzt werden, wie häufig Männer von Frauen zu willfährigen Auftragsgewalttätern gemacht werden.
          „Nun mach doch endlich was, Horst!“
          „Das kannst du doch nicht so stehen lassen.“
          „Der hat mir auf den Hintern geguckt.“

          In unserer feministische geprägten Gesellschaft bleibt es aber männliche Gewalt, auch wenn sie von der Frau initiiert wurde.

          Schauen wir in die Ukraine, sehen wir auch nur männliche Gewalt. Weil die Frauen sich inzwischen verdrückt haben. Und sie können das nur, weil die Männer den Scheißjob machen. Würden die den Mittelfinger zeigen, müssten sich Frauen selbst zu physischer Gewalt aufraffen oder eben alles untergehen und überrollen lassen.

          Ein beachtlicher Teil männlicher Gewalt erfolgt für Frauen und wird von denen provoziert, unterstützt oder eingefordert. Das läuft von „Beschützer“ bis zu „Kanonenfutter“.

          Wenn Männer von Frauen wie Hunde für die eigenen Interessen eingesetzt werden, sehe ich das auch als weibliche relationale Gewalt.

    • Warum sollte sich eine Frau auch entschliessen einer Geisteshaltung zu entsagen die gesellschaftlich weit und breit anerkannt wird (vermutlich genetisch begründet ist) und zudem massive Vorteile verspricht?

  6. Gewalt von Männer war heute sogar bei uns in der Betriebsversammelung Thema. Hatte überhaupt nichts mit der Arbeit zu tun. Feminismus ist einfach nur totalitär. Gegendert haben die vom Betriebsrat natürlich auch. Und man solle Verständnis haben, das Frauen und Behinderte bevorzugt werden. Eine Diskriminierung wurde aber nicht nachgewiesen.

    • Ich habe es ja schon einmal gesagt: ihr habt scheinbar echt nen total kaputten Betriebsrat. Ich hoffe ihr habt bei der anstehenden Wahl die eine oder andere vernünftige Liste und die werden gewählt wie bekloppt, damit ihr diese Deppen aus dem Gremium gefeuert bekommt, zumindest als feste Mitglieder. Jetzt noch ne Liste aufstellen ist aber wohl leider zu spät. Da dürften die Fristen rum sein…

      • Der ist wirklich bekloppt. Die haben uns heute sogar darauf hingewiesen, das sie nicht alles sofort schaffen und keine Götter sind. Ich war im Homeoffice und haben mehrere Sekunden laut gelacht. Allein die Idee, die für Götter zu halten… wie kann man sowas bloß bringen?
        Und dann ein paar Minuten später kam noch der Aufruf sich im Betriebsrat zu beteiligen. Leute die das tun sind SUPERHELDINNEN. Ich musste schon wieder lachen.

        Das ist alles so absurd. Gender Pay Gap war natürlich auch Thema, 2 Mal sogar, und natürlich die vollen feministischen Wahrheiten. Ihnen ist sogar eingefallen das wir nach Tarif bezahlt werden und eine ungleiche Bezahlung daher schwierig ist. Aber sie müssen irgendwie darauf hinweisen, weil FrauenFrauenFrauen und natürlich müssen besonders die Männer irgendwas tun. Frauen können mal wieder nichts selbst an ihrer Situation ändert, so stark und unabhängig, wie sie sind und dazu auch noch eine Wahlmehrheit. Was genau Männer tun sollen, die doch auch nur nach Tarif bezahlt werden… wussten sie auch nicht. Vielleicht erstmal schuldig fühlen. Aber die haben nichts gegen Männer.

        Mal solle auf jeden Fall an seine Töchter, Ehefrauen und Schwestern denken, von denen man doch bestimmt nicht wolle, das sie ungerecht behandelt werden. An seine Söhne, Brüder und Ehemänner soll man wohl nicht denken, wenn diese aufgrund ihres Geschlechts bei der Besetzung von Arbeitsstellen und Führungspositionen benachteiligt werden, weil sie Männer sind.

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