74 Gedanken zu “Corona Selbermach-Montag

  1. does good thing + female= femininity
    does good thing + male= human
    does bad thing + female= men/society made her do it
    does bad thing + male=masculinity

    bad happens + female= poor victim
    bad happens + male= poor human

    society just hates women

  2. Corona isch over. Die Ukraine Krise ermöglicht einen geräuschlosen Rückzug ohne offiziell eine Richtungsänderung anzumelden – mit etwas Glück dauert das solange, dass die laue Welle im Frühling ausgeklungen ist und niemand wird sich noch für die alten Kamellen interessieren. Es erinnert sich dann niemand mehr an die Vögel, die auf den allerletzten Drücker und nachdem die anderen schon wieder öffnen und entgegen ihrer jahrelangen Beteuerungen eine Impfpflicht durchdrücken wollten – mit einem wirkungslosen Impfstoff, dessen Zulassungsverfahren im Rückblick noch manchen Neu-empörten Politiker sagen lassen wird: ja wenn ich dass gewusst oder auch nur geahnt hätte, dann ja dann hätte ich natürlich ganz anders… Kurz: Schuldige werden gefunden werden, glücklicherweise sind die auch sehr reich geworden und damit hübsch passende Sündenböcke.

    Das Vergessen-werden werden alle außer Lauterbach schaffen – und der ahnt das auch und versucht es daher mit verzweifeltem Kurshalten.

    • „Die Ukraine Krise ermöglicht einen geräuschlosen Rückzug ohne offiziell eine Richtungsänderung anzumelden…“

      Den Gedanken hatte ich auch schon mal. Hoffentlich geschieht dies auch, aber ohne dass, wie von den Regierungen angenommen, die Leute die Corona-Geschichte vergessen.

    • Schön wäre es. Es bleibt zumindest immer noch bei der angedachten #Impfpflichtab18 und bei „Basisschutzmaßnahmen“, mit denen neben 3G und Maskenpflicht in verschiedenen Bereichen des öffentlichen Lebens auch recht einfach weitergehende Einschränkungen möglich gemacht werden sollen.

      Vorbei ist als nichts – bleibt nur zu hoffen, dass nichts vergessen wird und die Verantwortlichen später einmal zur Rechenschaft gezogen werden.

    • WSWS ist i.d.R. ein Haufen ideologiegetriebener Unfug. Bedeutet nicht, dass diese Meldung falsch ist.

      Also irgendwie ergibt das keinen Sinn: Erst wird Corona harmloser, dann angeblich wieder gefährlicher?
      Irgendetwas stimmt da nicht!

      Wieso? Passiert andauernd.

      Viele Jahre lang relativ milde Grippe, dann peng: 1918. Spanische Grippe.

      Oder, weniger lang her: Viele Jahre lang relativ milde Grippe, dann peng: Winter 2017/2018. Tödlichste Grippewelle seit 30 Jahren.

      Evolution basiert auf Zufall, und warum sollte der Zufall nur in eine Richtung gehen?

    • „Wieso? Passiert andauernd.“

      Dabei handelt es sich für gewöhnlich um Übersprünge von anderen Arten her (sei es Vogelgrippe, Schweine-Grippe…), so wie es bei Corona auch der Fall war, oder um Kreuzungen mit verwandten Viren anderer Arten. Im Fall der Spanischen Grippe wurde das Virus zunächst schlimmer, weil dadurch, dass es die kämpfenden Soldaten krank gemacht hat, sie ins Krankenhaus mussten, wo die Verbreitung leichter war als vergleichsweise isoliert im Schützengraben.

      • Dabei handelt es sich für gewöhnlich um Übersprünge von anderen Arten her (sei es Vogelgrippe, Schweine-Grippe…), so wie es bei Corona auch der Fall war, oder um Kreuzungen mit verwandten Viren anderer Arten.

        Und? Was ändert das?
        Es passiert andauernd, dass Viren sich entwickeln und dabei mitunter gefährlicher werden.

        Im Fall der Spanischen Grippe wurde das Virus zunächst schlimmer, weil dadurch, dass es die kämpfenden Soldaten krank gemacht hat, sie ins Krankenhaus mussten, wo die Verbreitung leichter war als vergleichsweise isoliert im Schützengraben.

        Das erklärt warum es sich so stark verbreitet hat. Was meinst du mit „es wurde zunächst schlimmer“? Es war von Anfang an schlimmer, deshalb führte es ja 1918 überhaupt zu dieser schweren Epidemie.

        Wie gesagt, Evolution ist zufällig.
        Deine ursprüngliche Frage
        Also irgendwie ergibt das keinen Sinn: Erst wird Corona harmloser, dann angeblich wieder gefährlicher?
        scheint irgendwie von der Idee auszugehen, die Entwicklung könne nur in eine Richtung verlaufen. Es gibt keinen Grund, das anzunehmen. Eher das Gegenteil.

      • „“Dabei handelt es sich für gewöhnlich um Übersprünge von anderen Arten her (sei es Vogelgrippe, Schweine-Grippe…), so wie es bei Corona auch der Fall war, oder um Kreuzungen mit verwandten Viren anderer Arten.“

        Und? Was ändert das?“

        Die neue Omikron-Variante ist ja kein (erneuter) Übersprung von einer anderen Art.

        „“Im Fall der Spanischen Grippe wurde das Virus zunächst schlimmer, weil dadurch, dass es die kämpfenden Soldaten krank gemacht hat, sie ins Krankenhaus mussten, wo die Verbreitung leichter war als vergleichsweise isoliert im Schützengraben.“

        Das erklärt warum es sich so stark verbreitet hat. Was meinst du mit „es wurde zunächst schlimmer“? Es war von Anfang an schlimmer, deshalb führte es ja 1918 überhaupt zu dieser schweren Epidemie.“

        Ja, es war schon von Anfang an schlimm, wurde aber zunächst noch einmal zusätzlich schlimmer. Und dann wieder harmlose, womit die Pandemie endete.

        „Wie gesagt, Evolution ist zufällig.“

        Mutationen sind zufällig, die Selektion nicht ganz so sehr.

        • Wenn die Entwicklung eines Virus i.d.R. von gefährlich zu immer milder verlaufen würde, dann müsste die Grippe jedes Jahr milder werden. Das passiert offensichtlich nicht. Es gibt noch viele andere solche Beispiele. Der evolutionäre Raum in welchem sich die Viren entwickeln ist nicht in dieser Art und Weise beschränkt.

          • „Wenn die Entwicklung eines Virus i.d.R. von gefährlich zu immer milder verlaufen würde, dann müsste die Grippe jedes Jahr milder werden.“

            Nee so ist das nicht zu verstehen. Ein Parasit aka Krankheitserreger evolviert asymptotisch zu einem Optimum, das ihm beste Verbreitungschancen bietet. Dieser Prozess ist beim Grippevirus sicher schon vor Millionen Jahren abgeschlossen, und nun mäandert es um dieses schon erreichte Optimum herum.

          • Schön formuliert.

            Die Ausschläge beim Mäandern können allerdings schon mal extrem sein, wie die mittelalterliche Pest gezeigt hat.

            Auch dürfte die Zeitskala, innerhalb derer das Optimum erreicht wird, Jahrhunderte bis -tausende betragen. Von daher ist eine Vorhersage, in welche Richtung sich das Coronavirus in der nächsten Saison entwickeln wird, pure Spekulation.

            Falls Coronaviren als Verursacher von Atemwegserkrankungen in ihrer Gefährlichkeit ähnlich mäandern wie Influenzaviren, finde ich, sollten wir uns vorsorglich sinnvollerweise auf das vorbereiten, was bisher schon einmal da war, also in der Stärke einer Delta(?)-Welle, oder welche Variante die bisher heftigste war. (Und dabei die Möglichkeit zur Impfung berücksichtigen, versteht sich.) Alles darüber hinaus wäre so sinnvoll wie sich darauf vorzubereiten, dass die nächste Influenzawelle noch heftiger als einst die Spanische Grippe ausfällt.

          • @renton, anorak:

            Wir hatten erst kürzlich zwei Themen, wo falsche Vorstellungen bezüglich der Evolution diskutiert wurden. Eure Ansichten würden da gut dazupassen.

            https://allesevolution.wordpress.com/2022/02/19/evolution-biolehrkraefte-erkennen-falsche-vorstellungen-oft-nicht/

            https://allesevolution.wordpress.com/2022/02/14/fehlvorstellungen-zur-evolution/

            Auch dürfte die Zeitskala, innerhalb derer das Optimum erreicht wird, Jahrhunderte bis -tausende betragen.

            Bitte vergleiche die Mutationsrate des Menschen oder anderer großer Säugetiere mit der Mutationsrate des Grippevirus oder des Sars-Cov2-Virus. anorak sprach gar davon, dass „der Prozess sicher(!) schon Millionen von Jahren abgeschlossen ist“.
            Pathologische Sicherheit.
            Und dabei sind andere wesentliche Einflussparameter für die Evolution des Coronavirus (wie z.b. die globale Mobilität) noch gar nicht berücksichtigt.

            Von daher ist eine Vorhersage, in welche Richtung sich das Coronavirus in der nächsten Saison entwickeln wird, pure Spekulation.

            Richtig. Insofern beruht Antidogmatikers ursprüngliche Aussage
            „Also irgendwie ergibt das keinen Sinn: Erst wird Corona harmloser, dann angeblich wieder gefährlicher?
            Irgendetwas stimmt da nicht!“

            auf falschen Annahmen. Dass Corona zuerst harmloser, dann gefährlicher und dann [zufälliges Ergebnis einsetzen] wird, ist nicht nicht sonderbar oder ergibt keinen Sinn, sondern es ist genau das was man erwarten würde.

          • „Dass Corona zuerst harmloser, dann gefährlicher und dann [zufälliges Ergebnis einsetzen] wird, ist nicht nicht sonderbar oder ergibt keinen Sinn, sondern es ist genau das was man erwarten würde.“

            Mutationen sind zufällig. Selektionen nicht. Es kann durchaus für einen Virus evolutionär Vorteilhaft sein weniger gefährlich zu werden. Weil er von „Gefährlichkeit“ nichts hat. Man sieht es ja wunderbar am schnupfen: Er überlebt weil wir ihn hinnehmen. Jede Mutation, die gefährlicher wird wird stärker isoliert werden, eher auffallen, zu mehr Lockdowns führen etc.
            Eine Mutation, die den Krankheitsverlauf milde macht, sorgt da weitaus einfacher dafür, dass der Virus in die nächsten Generationen kommt und endemisch werden kann, weil diejenigen sich weniger isolieren, vielleicht sogar den Krankheitsverlauf noch nicht einmal bemerken. Das ist durchaus ein Selektionsdruck

          • @christian:

            Eine Mutation, die den Krankheitsverlauf milde macht, sorgt da weitaus einfacher dafür, dass der Virus in die nächsten Generationen kommt

            Bitte beachte die spezifischen Eigenschaften von Covid, die sich vom Schnupfen wesentlich unterscheiden. Covid verbreitet sich hauptsächlich während der relativ langen Zeit in der man bereits infektiös ist, aber noch keine Symptome hat. In dieser Zeit kommt der Virus „in die nächste Generation“. Der symptomatische Krankheitsverlauf mit Isolation usw. passiert aus Sicht des Virus erst danach, wenn die Verbreitung „in die nächste Generation“ bereits vorbei ist. Dein Argument passt im Fall von Corona nicht.

          • Mehr stark Kranke, mehr Abwehrreaktion. Das ist unabhängig davon wann die Krankheit ausbricht.

            Wie oben ausgeführt breitet sich Covid i.d.R. vor Begin der Symptome aus. Die Abwehrreaktion fängt frühestens mit Auftreten der Symptome an. Da ist die Verbreitung bereits passiert.

            Du hast oben mit Selektion argumentiert, und dass es darauf ankommt wie einfach der Virus in die nächste Generation kommt. Welche Nachteile sollte also ein starker Krankheitsverlauf unter obigen Bedingungen (lange Phase wo bereits infektiös=Verbreitung, aber noch nicht symptomatisch) haben?

          • Solange die Vorbereitung nicht in Lockdowns und Verfassungsverletzungen ausartet, kann man das alles diskutieren.

          • „Dass Corona zuerst harmloser, dann gefährlicher und dann [zufälliges Ergebnis einsetzen] wird, ist nicht nicht sonderbar oder ergibt keinen Sinn, sondern es ist genau das was man erwarten würde.“

            Der Tod des Wirts tötet auch alle Krankheitserreger in seinem Körper. Deswegen rotten sich hypertödliche Erreger nach einer Weile selbst aus. Mutationen können natürlich immer wieder tödlichere Varianten hervorbringen, aber bremsen sich nach einiger Zeit immer wieder selbst aus. Weniger oder gar nicht tödliche Varianten breiten sich dafür besser aus und haben eine bessere Überlebenschance. Es dauert natürlich ggf. lange bis diese Regelschleifen wirken und sich einem Optimum annähern.

          • Der Tod des Wirts tötet auch alle Krankheitserreger in seinem Körper. Deswegen rotten sich hypertödliche Erreger nach einer Weile selbst aus.

            Es wurde bereits vor vielen Jahren gezeigt, dass das in der heutigen Welt mit globaler Hyperkonnektivität nicht gilt.
            https://necsi.edu/longrange-interaction-and-evolutionary-stability-in-a-predatorprey-system

            Darüber hinaus gilt dasselbe wie bei Christian oben: Die Verbreitung von Corona passiert in der relativ langen Zeit BEVOR Symptiome auftreten. Dem Virus kann es plakativ gesagt egal sein wie der Krankheitsverlauf ist, weil es sich bereits weiterverbreitet hat.

            Deine Ansicht mag für andere Gegebenheiten nützlich und korrekt sein, im Fall von Corona stimmt es aus mehreren Gründen nicht.

          • „Der Tod des Wirts tötet auch alle Krankheitserreger in seinem Körper. Deswegen rotten sich hypertödliche Erreger nach einer Weile selbst aus. “

            Das stimmt so nicht ganz. Atemwegserkrankungen werden harmloser, von Insekten übertragene z.B. dagegen nicht, da hier die Verbreitung auch so gesichert ist, sofern der Wirt nicht zu schnell stirbt.

            Siehe auch:

            https://www.rationaloptimist.com/blog/how-viruses-evolve/

            Was ich schon mal verlinkt hatte.

          • Atemwegserkrankungen werden harmloser, von Insekten übertragene z.B. dagegen nicht, da hier die Verbreitung auch so gesichert ist, sofern der Wirt nicht zu schnell stirbt.

            Trifft für Covid in dieser Form nicht zu, s. oben. Covid verbreitet sich in der relativ langen Phase in der man bereits infektiös ist, aber noch keine Symptome hat. Was danach in der Krankheitsphase passiert kann dem Virus sozusagen egal sein, er hat sich schon weiterverbreitet.

          • @pingpong

            Du hast nicht bemerkt, dass ich in dieser Debatte grundsätzlich mit Deinem Standpunkt übereinstimme, oder?

            Du schreibst aber mal wieder kryptisch:
            „Wir hatten erst kürzlich zwei Themen, wo falsche Vorstellungen bezüglich der Evolution diskutiert wurden. Eure Ansichten würden da gut dazupassen.“

            Weil?

            „Bitte vergleiche die Mutationsrate des Menschen oder anderer großer Säugetiere mit der Mutationsrate des Grippevirus oder des Sars-Cov2-Virus.“

            Gemacht: t_S<<t_V.

            Und?

            @all

            Man sollte bei dieser Debatte zur Kenntnis nehmen, dass Covid-19 1. kein Killervirus ist. Es sterben kaum Menschen daran, schon von daher ist der Selektionsdruck in Richtung weniger tödlich gering. Dem Corona-Virus sterben nicht die Wirte weg.
            Aber, noch wichtiger: 2. Selbst wenn ein Mensch an Covid-19 stirbt – hat er vorher weniger Menschen angesteckt als bei einer Infektion mit harmlosem Verlauf? Ist es nicht oft sogar so, dass ein Verstorbener in der Zeit seines langen Siechtums länger Zeit hatte, andere zu infizieren, als ein Mensch, bei dem die Infektion symptomlos verläuft und vom Körper schnell beseitigt wird? Dann würde dieser Evolutionsdruck in Richtung gefährlicher wirken.

            Desweiteren sollte man immer Dawkins(?) Faustregel im Hinterkopf haben, bei Evolution auch in Nebenprodukten zu denken. Eine Mutation, die an einer Stelle – z.B. Infektiosität – Vorteile bringt, kann an anderer Stelle Nachteile, sogar gravierende, mit sich bringen (z.B. Tod des Wirts oder, bekanntestes Beispiel, der Flug einer Motte ins Feuer) und sich trotzdem durchsetzen, weil/wenn sie insgesamt vorteilhaft ist. Und bei einem derart harmlosen Virus wie dem für Covid-19 verantwortlichen sehe ich die Gefährlichkeit als eher vernachlässigbare Nebenwirkung an.

            @anorak2

            „Solange die Vorbereitung nicht in Lockdowns und Verfassungsverletzungen ausartet, kann man das alles diskutieren.“

            Schön, dass wir uns manchmal auch einig sind 🙂

          • @renton:

            Du hast nicht bemerkt, dass ich in dieser Debatte grundsätzlich mit Deinem Standpunkt übereinstimme, oder?

            Ich habe mehrere Aussagen aus deinem post zitiert. Manchen habe ich zugestimmt (zur Sicherheit: Man erkennt das daran, dass ich nach dem Zitat ein „Richtig“ geschrieben habe), anderen nicht.
            Aufgrund dieser Differenzierung sehe ich wenig Sinn darin, sich auf „grundsätzliche Standpunkte“ zu berufen.

            Man sollte bei dieser Debatte zur Kenntnis nehmen, dass Covid-19 1. kein Killervirus ist.

            Das ist eine andere Debatte. Hier geht es um die Frage, ob die Annahme Corona würde grundsätzlich in Richtung immer milder evolvieren gerechtfertigt ist, Die Bewertung der Gefährlichkeit von Corona ist davon unabhängig.

            Ich verstehe dass dich die Frage nach der Bewertung der Gefährlichkeit umtreibt. Du könntest bei Interesse ein neues Thema dazu aufmachen.

          • „Hier geht es um die Frage, ob die Annahme Corona würde grundsätzlich in Richtung immer milder evolvieren gerechtfertigt ist, Die Bewertung der Gefährlichkeit von Corona ist davon unabhängig.“

            Ich habe ausgeführt, warum diese Dinge nicht unabhängig voneinander sind. Die bloße Behauptung des Gegenteils ist kein Argument, das das meine entkräftet.

          • Ich habe ausgeführt, warum diese Dinge nicht unabhängig voneinander sind.

            Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Analyse betreffend die Richtung (gefährlich/mild), in welche sich Corona entwickelt, sind nicht abhängig von den Implikationen der Gefährlichkeit auf dein oder unser Leben.

            Wenn du über die Gefährlichkeit von Corona diskutieren möchtest mach bitte ein neues Thema auf.

          • „Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Analyse betreffend die Richtung (gefährlich/mild), in welche sich Corona entwickelt, sind nicht abhängig von den Implikationen der Gefährlichkeit auf dein oder unser Leben.“

            Jetzt sind es also die Implikationen der Gefährlichkeit, nicht die Gefährlichkeit selbst? Abgesehen davon, dass du auch das belegfrei bloß behauptest, habe ich von der Gefährlichkeit, nicht ihren Implikationen gesprochen.

            Es sei denn natürlich – du verstehst unter den Implikationen der Gefährlichkeit auf mein/unser Leben auch die Bedeutung, die die Gefährlichkeit für die Evolution des Virus hat. Das wäre aber nur sehr mittelbar mein/unser Leben betreffend.

            pingpong, dir passt bloß nicht, dass ich das Corona-Virus nicht als Killervirus ansehe. Dein Pech.

          • Bitte lies noch einmal was ich schrieb:

            „Das ist eine andere Debatte. Hier geht es um die Frage, ob die Annahme Corona würde grundsätzlich in Richtung immer milder evolvieren gerechtfertigt ist. Die Bewertung der Gefährlichkeit von Corona ist davon unabhängig.“

            Das Thema hier ist eine evolutionsbiologische Frage: Wie entwickelt sich Corona? Wird es immer milder? Welche Parameter beeinflussen die Richtung in die es sich entwickelt? Gibt es einen Grund zur Annahme, es würde sich bevorzugt in die eine oder andere Richtung entwickeln?

            Antidogmatiker hat dieses Thema oben aufgeworfen, als er sich darüber wunderte dass Corona zuerst harmloser und dann wieder gefährlicher wird. Er sagte angesichts dieser Entwicklung: „Irgendwie ergibt das keinen Sinn. […] Irgendwas stimmt da nicht!“

            Ich habe darauf hingewiesen dass es keinen Grund zur Verwunderung gibt, weil es völlig normal ist dass sich ein Virus, der zunächst milder wird, sich auch wieder zu einer gefährlicheren Variante entwickeln kann. Das ist das was man evolutionär erwarten würde.
            Dazu gab es dann noch einige Wortmeldungen von anderen, z.b. von Christian, der weitere evolutionäre Mechanismen angeführt hat welche die Entwicklung eventuell beeinflussen.

            Was aus der jeweiligen Entwicklung folgt, also die Bewertung und Implikationen der jeweiligen Gefährlichkeit (oder Mildheit), ist eine andere Debatte.

            Ich weiß leider nicht, wieso du unbedingt die Killervirus-Diskussion forcieren willst. Darum geht es hier nicht. Wenn dich das so sehr beschäftigt mach ein neues Thema dazu auf.

          • Nur ein kleiner Einwurf:
            Ob das Virus „milde“ oder „gefährlich“ ist, hat doch nichts mit dem Virus zu tun, sondern nur mit der Reaktion des Menschen. Ein mildes Omikron kann durchaus für die Saharianische Tieflandechse sofort tödlich sein.
            Was aber die Wahrscheinlichkeit ausmacht, ob neue Variationen für den Menschen gefährlicher werden hinsichtlich Endpunkt Tod, ist doch der Umstand, ob die humanen Organismen eine Auseinandersetzung mit dem Virus aufgenommen haben und dadurch die „Gefährlichkeit“ reduziert wird.
            Weil wir inzwischen fast weltweit über zwei Jahre mit dem Virus konfrontiert wurden und nicht alle sofort tot umgefallen sind, besteht inzwischen eine Koexistenz, bei der das Virus durch halbwegs intakte Immunsysteme „entschärft“ wird.

            Das wiederum erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass diese „Entschärfung“ auch für künftige natürliche, also nicht laborgenerierte Mutationen gilt. Wer fünf Mal im Jahr Schnupfen hat, den trifft es nicht so hart wie einen, der nur einen Schnupfen in zwei Jahren hat.

            Will sagen, die Bewertung der Gefährlichkeitswahrscheinlichkeit hängt in erster Linie vom Menschen ab, nicht vom Virus. Und der ist ja schon fleißig beim Adaptieren, wie wir bei den Infektionsinzidenzen sehen können.

          • @beweis:

            Weil wir inzwischen fast weltweit über zwei Jahre mit dem Virus konfrontiert wurden und nicht alle sofort tot umgefallen sind, besteht inzwischen eine Koexistenz, bei der das Virus durch halbwegs intakte Immunsysteme „entschärft“ wird.

            Tut mir leid, so funktioniert es nunmal nicht. Du scheinst nicht zu verstehen was es für Konsequenzen hat wenn ein Virus das Immunsystem infiziert und die T-Zellen tötet. Dein Märchen von der „Anpassung“ und der „Adaptation“ ist Wunschdenken.
            Hier ist das Abstract eines papers, welches sich mit den Auswirkungen der Zerstörung von T-Zellen befasst. Die CD4+ T-Zellen von denen hier gesprochen wird sind genau dieselben, welche durch Covid getötet werden.

            Das Kennzeichen der Pathogenese des erworbenen Immunschwächesyndroms (AIDS) ist eine fortschreitende Verarmung der CD4+ T-Zell-Populationen in enger Verbindung mit einer fortschreitenden Beeinträchtigung der zellulären Immunität und einer zunehmenden Anfälligkeit für opportunistische Infektionen („OI“). Das Fortschreiten der Krankheit bei einer unbehandelten Infektion mit dem Humanen Immundefizienz-Virus (HIV) kann sich über viele Jahre hinziehen. Ursprünglich wurde angenommen, dass dies eine Folge der langsamen, virusvermittelten Zerstörung von CD4+ T-Zellen ist. Inzwischen ist jedoch bekannt, dass eine massive Zerstörung von CD4+-Gedächtnis-T-Zellen schon recht früh während der Infektion auftritt, fast immer ohne offenkundige Immunschwäche. Bei den meisten Menschen wird diese anfängliche Zerstörung durch eine Regeneration der CD4+-Gedächtnis-T-Zellen ausgeglichen, die die Anzahl und Funktion der CD4+-T-Zellen über dem Schwellenwert erhält, der mit einer offenen Immunschwäche einhergeht. Diese Regeneration, die im Rahmen einer chronischen Immunaktivierung und Immundysregulation stattfindet, stellt jedoch nicht alle funktionell wichtigen CD4+ T-Zell-Populationen wieder her und ist nicht langfristig stabil. Letztendlich versagt die Homöostase der CD4+ Gedächtnis-T-Zellen und die kritischen Effektorpopulationen sinken unter das Niveau, das zur Verhinderung einer OI erforderlich ist. Das Auftreten einer offenen Immunschwäche scheint also eng mit der Dynamik der CD4+-Gedächtnis-T-Zellen verbunden zu sein und spiegelt das komplexe Zusammenspiel von direkter viraler Zytopathogenität und den indirekten Auswirkungen einer anhaltenden Immunaktivierung auf die Proliferation, Differenzierung und das Überleben von CD4+-Gedächtnis-T-Zellen wider.

            Beachte bitte besonders die Passage, wo darauf hingewiesen wird dass die Zerstörung der T-Zellen recht früh passiert, zunächst wenig Konsequenzen hat, langfristig das Immunsystem aber instabil macht und u.U. erst nach vielen Jahren zu den bekannten Effekten von AIDS führt.

          • Irgendwann ist halt das Optimum erreicht.

            Sorry, so funktioniert es nicht.
            Es handelt sich um ein dynamisches System, kein statisches.

          • „Sorry, so funktioniert es nicht.“

            Nun ja, VORERST ist das Optimum erreicht. Noch mehr Verbesserungen dauern länger, sofern sie möglich sind.

          • Bzw.: Vorerst sind die niedrig hängenden Früchte abgeerntet, was natürlich nicht ausschließt, dass später wieder welche entsteht, dauert aber.

    • Ich wundere mich, warum die Frage immer so eindimensional betrachtet wird. Das Virus mag sich so oder so verändern, die Gefährlichkeit und Tödlichkeit entsteht aber in der Interaktion zwischen Mensch und Virus. Wenn die Menschen hungern, geschwächt sind, im Elend leben, sind die Auswirkungen einer Spanischen Grippe komplett andere, als wenn das heute über uns hereinbrechen würde.

      Wenn die Menschen immer älter werden und nur noch liegend in Pflegeheimen oder Krankenhäusern am Leben gehalten werden, ist die Reaktion auf ein respiratorisches Virus eine komplett andere als bei den Olympioniken in China. Oder in der Bundesliga. Oder in den Schulen.

      Die Gefährlichkeit kann also nur bewertet werden, wenn die menschliche Immunreaktion in den Vordergrund gerückt wird. Wenn also ein Virus auf eine mulitmorbide, überalterte Bevölkerung trifft, passiert etwas gänzlich anderes als in Kenia, wo die Menschen nicht so alt werden und Corona einfach so adaptiert haben.

      Meiner Ansicht nach sind diese komischen Prognosen über die künftige „Gefährlichkeit“ von künftigen Viren interessengeleitet. Die Angst um die eigene Gesundheit soll weiter köcheln. Nur so lassen sich entsprechende Maßnahmen verkaufen und das Volk willfährig leiten. Das ist leider inzwischen ein Selbstläufer geworden.

      • Viel zu kompliziert. Wie man sieht können Regierungen Covid einfach per Verordnung für nicht existent erklären, alle Maßnahmen aufheben, und schon ist das Problem aus der Welt und man braucht sich nicht mehr darum kümmern. Hätten wir das doch schon vor zwei Jahren gewusst!
        [/sarcasm]

        • Keine Regierung hat Covid für nicht existent erklärt. Sie haben nur den individuellen Gesundheitsschutz wieder an die Menschen zurückgegeben, wo er auch hingehört.
          Jeder darf sich in GB, DK, Florida etc. bemasken oder auch spritzen lassen. Er darf sogar in Desinfektionsmittel baden, Alkohol trinken oder Fleisch essen – selbst scharf angebratenes. Bald darf man in Deutschland angeblich sogar Haschisch rauchen.

          • Sie haben nur den individuellen Gesundheitsschutz wieder an die Menschen zurückgegeben

            Jap. Ganz wie es der marktradikale Neoliberalismus gebietet. Mission accomplished.

          • Was hat mein Körper mit dem „Markt“ zu tun? Und warum ist es „radikal“, wenn ich selbstbestimmt bleibe.

            In China oder in der Schwab’schen Konformität ist unreflektierter Gehorsam natürlich selbstverständlich. Da ist Liberalität ganz schlimm.

          • „Individuellen Gesundheitsschutz an die Menschen (zurück)geben“ ist eine schwache Ausrede, es ist das Gesundheitssystem USA vor Obamacare. Harte Arbeit und Ehrgeiz führen zu Wohlstand und Freiheit. Jeder ist seines Glückes Schmied. Wenn du Probleme hast bist du selber schuld. Radikaler Neoliberalismus pur.
            Es ist die Ausrede des Staates, der überfordert bzw. unwillig ist und dir sein Versagen bzw Desinteresse maskiert als deine eigene Freiheit verkaufen will.

            In einer Pandemie, also dem buchstäblichen Lehrbuchbeispiel für ein kollektives Problem, mit individuellem Gesundheitsschutz zu argumentieren ist mehr als nur ein bisschen abenteuerlich.

  3. Was passiert da gerade?
    Offenbar wollen viele, dass der Staubschutz-Maskenzwang zum Standard, zum neuen Normal wird. Wenn man denen entgegnet, keiner wolle ihnen ihre Masken wegnehmen oder verbieten, geben sie sich nicht zufrieden damit. Sie wollen alle anderen in ihre Sicht, in die Konformität zwingen.
    Sie können sich gerne mehrere Masken übereinander ziehen, sie können sich mit Taucherflaschen auf dem Rücken garantiert sicher machen. Sie können im Keller abgestandene Luft atmen, die garantiert virenfrei (wenn auch mit Pilzsporen versetzt) ist. Können sie alles machen.
    Aber warum sind sie so übergriffig und wollen, dass alle das so machen? Kinder, Liebende, Lebenslustige? Menschen, die Gesichter mögen?

    Ist wie bei der Impfung. Sie können sich meinetwegen täglich spritzen lassen – aber mit welchem Recht wollen sie über andere bestimmen?
    Sie berufen sich auf ihr selbst erfundenes Recht der Mehrheit, über das Leben einer Minderheit bestimmen zu können. Sie nennen das demokratisch. Ist es aber nicht. Es ist übergriffig, unterdrückend und illiberal.

    Diese perverse Übergriffigkeit ist jetzt, nachdem in den letzten zwei Jahren jeder Corona kennengelernt hat, eigentlich nicht mehr argumentierbar. Sie ziehen das aber trotzdem durch.

    Im Schatten der Ukraine wird fleißig daran gearbeitet, den Freedom Day in Deutschland schon vor Beginn zu beenden. Daher:

    Alle Corona-Maßnahmen freiwillig – sofort!
    Gebt die Kinder frei – sofort!
    Frei atmen – sofort!
    Sichtbar lächeln – wer’s noch schafft!

    • Individuelle und kollektive Freiheit sind untrennbar miteinander verbunden. So zu tun als hätte das eine mit dem anderen nichts zu tun ist lediglich ein Symptom des gewöhnlichen Egozentrismus.

      • Individuelle und kollektive Freiheit müssen permanent und situativ abgewogen werden. Sonst sind wir bald in China.

        Was auf deinem Schaubild fehlt: Noch healthyer ist gar kein Kontakt. Und am healthyesten der Tod.

        „Any type of mask is safer than no mask“
        Würde ich auch bezweifeln. Eine Konfrontation mit dem Corona-Virus (z. B. Ausformung Omikron) hat eine Immunisierung zur Folge, die mit Impfungen derzeit nicht erreicht werden kann.
        Daher kann eine Infektion bei gesunder Konstitution davor schützen, im Falle einer späteren sonstigen Erkrankung nicht zusätzlich noch mit Corona belastet zu werden.
        In der Hinsicht gehe ich sogar mit Bill Gates konform.

        • Individuelle und kollektive Freiheit müssen permanent und situativ abgewogen werden.

          Ich habe in keiner Weise etwas gegenteiliges gesagt oder angedeutet.

          Würde ich auch bezweifeln.

          Kannst du machen. Ist halt falsch.

          Eine Konfrontation mit dem Corona-Virus (z. B. Ausformung Omikron) hat eine Immunisierung zur Folge, die mit Impfungen derzeit nicht erreicht werden kann.
          Daher kann eine Infektion bei gesunder Konstitution davor schützen, im Falle einer späteren sonstigen Erkrankung nicht zusätzlich noch mit Corona belastet zu werden.

          Das ist ungefähr so wie zu sagen, ein Autounfall sei ein guter Schutz gegen zukünftige Gefahren im Straßenverkehr. Weil das Auto nach dem Unfall nur in der Garage steht. Dieses Argument wirst du sicherlich verstehen, nachdem du oben ein ganz ähnliches in Bezug auf fehlende Dinge im Schaubild verwendet hast.
          (Disclaimer: Das Argument ist Unsinn, ein klassischer slippery slope.)

          Du hast häufig betont wie komplex das menschliche Immunsystem arbeitet und wie wenig wir davon verstehen. Angesichts dessen ist die Ansicht „Schutz durch Infektion“ ziemlich naiv. Zur Prämisse eine Infektion schütze signifikant besser als die Impfung gibt es wenig belastbare Daten. Weiter sinkt auch die Immunität durch Infektion nach dem was wir wissen ähnlich schnell wie die durch Impfung. Darüber hinaus gibt es einen relevanten Anteil von Menschen, die aus verschiedenen Gründen erst gar keine adäquate Immunantwort entwickeln können (z.B. Immunsupprimierte, Krebspatienten etc.).

          „Schutz durch Infektion“ ist eine höchst sonderbare Idee, vor allem wenn es sich um ein Virus handelt dessen Charakteristika wir noch nicht gut verstehen. Das ist letzlich Darwinismus in seiner hässlichen Form.

          • „Schutz durch Infektion“ ist eine höchst sonderbare Idee, vor allem wenn es sich um ein Virus handelt dessen Charakteristika wir noch nicht gut verstehen. Das ist letzlich Darwinismus in seiner hässlichen Form.

            Für dich ist das eine sonderbare Idee, für Milliarden von Menschen Alltag. Wer so manche Kinderkrankheit durchgemacht hat wie Windpocken oder Mumps, der erspart sich häufig viel hasslichere Varianten davon im Erwachsenenalter. Ich dachte eigentlich, das sei Konsens.
            Sonst müssten wir die Kleinsten ja mit Masken überziehen. Oder isolieren – von anderen Menschen fernhalten.

            Das ist nur akzeptabel, wenn der jeweilige Mensch entsprechend vorgeschädigt ist – dann muss aber er geschützt werden und nicht alle anderen in der Illusion, damit könne man die Erreger von der Erde entfernen.

          • Für dich ist das eine sonderbare Idee, für Milliarden von Menschen Alltag.

            Ein Alltag, der u.a. dazu führt dass die Menschen im oben erwähnte Kenia eine durchschnittliche Lebenserwartung von 64 Jahren haben, während es bei uns über 80 sind. Normaler Alltag eben, die Dinge sind eben wie sie sind. Kein Anlass sich darüber unnütze Gedanken zu machen.

          • @beweis:

            Du liegst in dieser Frage falsch.

            Covid sind keine Windpocken o.ä., die man „einmal durchmacht“ um dann geschützt zu sein. Deine Vorstellung basiert auf falschen Annahmen.

            https://www.nature.com/articles/s41392-022-00919-x
            Hier wird gezeigt, dass Covid die T-Lymphozyten infiziert und Apoptose (Zelltod) bewirkt. Die T-Zellen sind ein wichtiger Teil des Immunsystems. Eine Covid Infektion bewirkt nicht dass das Immunsystem gestärkt wird, weil Covid direkt das Immunsystem angreift. Ein geschwächtes Immunsystem macht dich anfälliger für jegliche Art von anderer Krankheit. Gilt auch und besonders für Reinfektionen mit Covid.

            Warum wurde das bisher nicht bemerkt? Die Infektion der T Zellen verläuft nicht über den ACE2 Rezeptor. Es ist ein anderer Mechanismus.

            „Sicherheit durch Infektion“ ist ein gefährlicher Irrweg.

          • Covid sind keine Windpocken o.ä., die man „einmal durchmacht“ um dann geschützt zu sein. Deine Vorstellung basiert auf falschen Annahmen.

            Und warum wird dann irgendein unnützer und vermutlich gefährlicher Stoff verspritzt und als „Immunisierung“ verkauft?
            Ist es denn wie bei Rhinoviren, die uns durchs Leben begleiten, immer mal wieder auftreten, unangenehm sind und wieder abzischen?
            Dann sollten wir aber schleunigst mal Ruhe geben mit dem Maßnahmen- und Impfirrsinn, der nur Kolateralschäden ohne Ende verursacht.

            Wir haben vulnerable Gruppen unter den Älteren. Seit über einem Jahr suche ich inzwischen eine Wohnung im bevölkerungsältesten Berliner Stadtbezirk. Kriege keine. Und das in der schlimmsten Pandemie überhaupt? Das geht doch nicht zusammen.

            Worin liegt denn nun die besondere aktuelle Gefährlichkeit der Pandemie?
            Meiner Meinung nach wie vor in den politisch-gesellschaftlichen Gegenreaktionen – vor allem in den mRNA-Impfungen, deren Folgewirkungen von Tag zu Tag klarer und dramatischer sichtbar werden.

            Wo ist also inzwischen das Besondere? Fast jeder hatte sein Omikron und galt nur wegen des Testergebnisses als krank. Ohne das wäre er normal weiter zur Arbeit gegangen oder zur Schule.
            Vielleicht ist das in ein zwei Jahren wieder so. So what? Solange man dann die Menschen nicht einsperrt und krankredet, ist doch alles im grünen Bereich.

            Oder wo ist das Problem?

          • @beweis:

            Was verstehst du an meinen obigen Ausführungen nicht? Covid ist weniger eine Atemwegserkrankung, sondern eine systematische vaskuläre Erkrankung. Es greift direkt das Immunsystem an indem es die T-Zellen infiziert. Ein solcherart belastetes Immunsystem ist anfällig für alle möglichen anderen Erkrankungen.

            Das hat Langzeitfolgen. Es gibt einen Bereich zwischen „komplett gesund“ und „Intensivstation“. Im Gegensatz zu deinen Impfnebenwirkungen sehen wir die Folgen in vielen Ländern bereits, z.B. am Arbeitsmarkt, wo relevante Teile der Kräfte fehlen. Sei es weil sie häufiger krank sind oder weil sie überhaupt nur mehr reduziert arbeiten können.

      • Mich würde mal interessieren, worauf die im Schaubild genannten Übertragungswahrscheinlichkeiten beruhen bzw. wie diese ermittelt wurden. Für mich sieht das eher aus wie ein Propagandaplakat.

          • Soll heißen?
            Auch die Größenordnungen müssen ja irgendwo herkommen. Und ich halte es für unmöglich, auch nur Größenordnungen für Übertragungsraten anzugeben, solange nicht nach Maskenart und vor allem Art und Dauer des Kontakts unterschieden wird.
            Ich bin mir beispielsweise ziemlich sicher, dass man sich schon minutenlang auf kurze Entfernung mit einem Infizierten unterhalten muss, um auf 90% Infektionsrisiko zu kommen (wenn überhaupt).
            Und soll nicht angeblich auch der Impfstatus die Übertragungswahrscheinlichkeit beeinflussen?

            In dieser Form ist das Schaubild reine Pro-Maske-Propaganda, und gegen so etwas bin ich allergisch, auch wenn ich grundsätzlich einen Nutzen von Masken nicht bestreite.

          • Soll heißen: In einem Raum voller Viren, weil ein Infizierter darin ohne Maske spricht, hustet, herumgeht, steckst du dich relativ leicht an.
            In demselben Raum steckst du dich viel weniger leicht an, wenn der Infizierte eine Maske trägt. Weil dann von vornherein viel weniger Viren unterwegs sind.

            Deshalb ist der Übertragungsschutz von „Infizierter trägt Maske“ wesentlich größer als der von „Gesunder trägt Maske“. Viren die gar nicht erst im Raum zirkulieren können dich nicht infizieren.

            Maskenart, Art & Dauer des Kontakts etc. ändern daran nichts grundlegendes.

          • Pingpong, das sind Binsenweisheiten, die für alle Erkältungskrankheiten gelten. Das allein rechtfertigt nicht ansatzweise, mit solch einem Propagandaplakat pauschal zu suggerieren, dass ohne Masken nahezu mit Sicherheit eine Ansteckung erfolgt, mit Masken aber eine Ansteckung fast ausgeschlossen ist.

      • Möchte nur kurz anmerken dass Maskentragen nicht die gravierendste Grundrechtsverletzung der deutschen Politik ist. Man müsste da schon sowas wie Berufsverbote und Ausgangssperren bringen. Und man müsste das Risiko berechnen, wenn Gesunde ihr Haus nicht verlassen dürfen vs. wenn sie es doch dürfen.

        • Das stimmt.
          Aber die dauerhafte Etablierung der Maskenpflicht wird aus genau dem Grunde gerade vorangetrieben – weil es ein vergleichsweise geringer Eingriff ist. Damit soll schon im Vorfeld der ehemals geplante „Freedom Day“ unterlaufen werden. Es wird zudem festgeschrieben, dass Menschen untereinander grundsätzlich eine Gefahr für sich darstellen und von daher staatlich zu reglementieren sind.

          Wie gesagt, jeder soll Masken tragen können, wenn er sich fürchtet.
          Ich gehe auch davon aus, dass ein Vermummungsverbot so schnell nicht kommen wird (gilt das eigentlich noch? Wäre ja grotesk).

      • Dasselbe könnte man für das Verlassen der eigenen vier Wände formulieren.

        Ich empfehle, du bleibst bis zu deinem Lebensende in deiner Wohnung. Denn an einer evtl. Ansteckung evtl zu sterben ist viel schlimmer, als dauerhafte Einsamkeit und soziale Isolation!11!

        Meine Herren, du willst den Scheiß echt bis in alle Ewigkeit verlängert bekommen, oder? Nie wieder normaler Umgang miteinander? Obwohl Omikron ein Lacher ist und schon Covid nicht halb so gefährlich, wie unsere Lügenmedien uns suggerierten.

        Renn halt weiter mit Maske rum, wenns dich glücklich macht.

  4. Wieder ein Professor, der die Öffentlichkeit sucht, weil es ihm mulmig wird, was da wohl verimpft wird.
    Chemiker Prof. Dr. Matysik von der Uni Leipzig versucht seit einiger Zeit mit einigen Kollegen erfolglos, Aufklärung über widersprüchliche Eigenschaften der Stoffe von BionTech oder dem PEI zu bekommen.

    Nebenbei kommt heraus, dass die Hersteller dem PEI Proben zur Begutachtung zuschicken, das PEI also keine eigenständigen Stichproben bei den Herstellern macht.

    Damit liegt im Falle einer Impfpflicht die Hoheit über die Gesundheit und die Körper der Bürger alleine in den Händen der Pharmahersteller und ihrer geheimen Labore.
    Eigentlich undenkbar…

    https://rumble.com/vwmc25-mangelhafte-qualittskontrolle-bei-den-impfstoffen-chemiker-prof.-dr.-matysi.html

  5. „Nicht verhältnismäßig“: Österreich setzt Corona-Impfpflicht aus
    https://www.berliner-zeitung.de/news/oesterreich-regierung-setzt-impfpflicht-aus-li.215947

    Sie ziehen sie nicht zurück, sie setzen sie aus. Damit haben sie also das Instrumentarium geschaffen, die Bevölkerung recht beliebig zu Impfungen zwingen zu können.

    Ich schätze, bei uns wird es auf etwas Ähnliches hinauslaufen. Das Impfermächtigungs-Vorratsgesetz. Das wird es ermöglichen, in der Erkältungsperiode vom Tierarzt und Lauterbach als dufte empfundene Pharma-Neuentwicklungen flächendeckend in die Bevölkerung zu verspritzen. Über den Sommer wird die entsprechende Infrastruktur geschaffen.

    • Naja, zumindest dürften jetzt wirklich langsam die Begründungen dafür ausgehen, in den nächsten Wochen eine uneingeschränkte Impfpflicht in Deutschland zu beschließen.

      Hier übrigens der Entwurf der Regierungsfraktionen:

      Klicke, um auf 2000899.pdf zuzugreifen

      Begründung kurz zusammengefasst: Die Impfung ist sehr sicher und bietet signifikanten Selbst- und Fremdschutz. Ohne Impfpflicht droht im nächsten Herbst eine Überlastung des Gesundheitssystems. Durch eine Impfpflicht wird zwar das Grundrecht aus Art. 2 GG eingeschränkt, aber da sist durch das Ziel des Gesundheitsschutzes der Bevölkerung gerechtfertigt.
      Quantifizierungen, Abwägungen und Auseinandersetzungen mit Gegenansichten finden nicht statt.

      • Ja, die Argumentation ist ganz schön dünn für eine Aussetzung der körperlichen Unversehrtheit und Integrität.
        Da muss der Kanzler sicher mit dem Verfassungsgerichtspräsidenten noch mal lecker essen gehen, damit das nach entsprechenden Verfassungsklagen durchgewunken wird.

        Die Dimension ist im Grunde gewaltig. Der Körper des Individuums wird der Politik und den Behörden unterstellt. Für mich ist das eine Abkehr von unserem langjährigen Wertesystem.

      • Glaubst du ernsthaft, die nehmen noch irgendwas wahr? Da ist bisher nichts durchgedrungen, da wird auch nichts mehr durchdringen, alles andere würde mich extrem wundern.

        Die haben ihre Glaubenssätze und bekämpfen oder ignorieren jeden, der was anderes sagt und der Lauterbach kassiert garantiert Millionen, wenn er das durchgesetzt bekommt, da gehe ich jede Wette ein.

    • Bedeutend Seite 53f.
      Dort wird der „Lockdown für Ungeimpfte“ verargumentiert, also die Ausgrenzung einer erheblichen Bevölkerungsgruppe aus dem gesellschaftlichen Leben:

      Im Zusammenhang mit der Frage einer Quantifizierung der Auswirkungen des § 3 iVm § 14 der 6. COVID-19-SchuMaV ist schließlich darauf hinzuweisen, dass mit der 6. COVID-19-SchuMaV nicht nur ein „Lockdown für Ungeimpfte“ normiert wurde, sondern auch immunisierte Personen strengen Maßnahmen unterworfen waren: Neben der weitreichenden flankierenden Maskenpflicht (vgl. den 54
      umfassenden § 2 Abs. 9, der eine Maskenpflicht – auch im Freien – immer dann anordnet, wenn ein Mindestabstand von zwei Metern nicht eingehalten werden kann, sowie § 4, § 5, § 6 Abs. 4, § 7 Abs. 4,
      § 8 Abs. 3, § 9 Abs. 2, § 10 Abs. 2 und 6, § 11 Abs. 3, § 12 Abs. 5 und 6 Z 1, § 13 Abs. 4 und 6, § 14 Abs. 2 Z 2 und die darauf verweisenden §§ 15, 17 und 18) bestanden zudem restriktive Maßnahmen zur Kontaktreduktion wie insbesondere eine durchgehende Sperrstunde bis 22.00 Uhr (vgl. § 6 Abs. 7, § 7 Abs. 2 Z 3, § 9 Abs. 3, § 10 Abs. 7, § 14 Abs. 2 Z 5) und Teilnehmerbeschränkungen für Zusammenkünfte (§ 14 Abs. 2). Schließlich bestanden an epidemiologisch besonders ungünstigen Orten zusätzliche Beschränkungen auch für immunisierte Personen (siehe insbesondere das Gebot der Konsumation im Sitzen gemäß § 7 Abs. 3) und das Verbot der Konsumation in unmittelbarer Nähe der Ausgabestelle (§ 7 Abs. 2 Z 2). Zum Schutz vulnerabler Personengruppen verlangten zudem § 12 Abs. 4 und § 13 Abs. 4 zusätzlich zum 2G-Nachweis ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen durfte.

      Die Maßnahmen der 6. COVID-19-SchuMaV sind daher nicht isoliert zu betrachten, sondern stellen ein Gesamtgefüge ineinandergreifender Schutzmaßnahmen dar.

      Als Begründung für das Einsperren der Ungeimpften aufzuführen, andere hätten Masken tragen oder mal einen Test machen müssen, ist schwer zynisch. Auch wenn man das vielleicht durch die Aufführung vieler Paragraphen untergehen lassen will.

      Es bleibt trotzdem der schwerste Eingriff in Grund- und Menschenrechte für eine Menschengruppe seit Ende des Zweiten Weltkrieges. Und die Begründung ist erbärmlich.

  6. Wie kann ein Mann, mit Expertise und Lebenserfahrung, Autoritäten kindlich glauben und wenn er feststellt, sie waren es nicht wert, das Unschuldslamm geben? Ich habe dafür kein Veständnis. Nicht nur die Reputation von Pfizer ist zerstört, sondern auch seine eigene. Sein Hinweis, dass im Rahmen einer Risk/Benefit-Analyse z.Zt. der Delta-Variante man möglicherweise den Hypokratischen Eid brechen durfte, ist wohl nur für ihn ein schwacher Trost.

    Hier ist das Schaf John Campbell beim Lesen der, durch Gerichtsurteil erzwungenen, veröffentlicheten Pfizer-Dokumente:

  7. Wusste ich noch gar nicht: Die künftigen Reiseunterlagen basieren auf einem Pass/QR-Code, für den man sein Blut in einem zertifizierten Labor entnehmen lassen muss.
    Vielleicht kriegt man dann an Bord des Fliegers leider kein Bierchen wegen chronisch erhöhter Leberwerte.
    Alles für das Gute. Für die Gesundheit.

  8. Ein merkwürdiges Jubiläum:
    Heute soll in Deutschland die Infektionsinzidenz erstmals über 1.500 steigen. Das wirft ein zweifelhaftes Bild auf das größte Impfprogramm der Geschichte, das noch immer als „Immunisierung“ verkauft wird. Und es sagt recht viel aus über die Effektivität der immer repressiveren Infektionsschutzmaßnahmen, die auch immer autoritärer wurden.

    1.500 – und zusätzlich haben wir eine tief gespaltene Gesellschaft, eine durch Gelddruckerei beatmete Wirtschaft und Angst vor jedem anderen Menschen. Nach wie vor findet das die Mehrheit richtig.

    Es ist noch nicht lange her, dass uns Lockerungen versprochen wurden – wenn die Inzidenz unter 25 (!) liegt. Und obwohl der Parameter Infektionsinzidenz immer wieder als sehr zweifelhaftes Kriterium identifiziert wurde, dominiert er nach wie vor die Nachrichten. Und so auch die Repressionsgeilheit der Politik.

    Freedom Day sollte mal am 20. März sein. In Deutschland ist Freedom aber schon dead before arrival. In Berlin sollen die Kinder jetzt frühestens ab Mai ihre Masken in den Schulen ablegen können.

    Wenn dann mal nicht schon die von der Politik angeforderte „Sommerwelle“ eingetroffen ist. Die muss man sich vorher noch schnell zurechttesten…

  9. Es geht schon wieder los, der Mist ist nicht totzukriegen: Corona erinnert stark an diese miesen Freitag, der 13. – Sequels

  10. Pfizer Chef deutet erste Absetzbewegungen an. Für Deutschland ein Grund mehr, die allgemeine Impfpflicht einzuführen und Pflegekräfte, die sich nicht impfen lassen wollen, zu entlassen.

    „Bis vor kurzem lobte Pfizer-Chef Albert Bourla die mRNA-Technologie in den sogenannten Corona-Impfstoffen noch als “sicher und effektiv”. Ein großer Teil der Menschen auf der ganzen Welt wurde aufgefordert, sich damit „impfen“ zu lassen.

    Doch plötzlich klingt der Pfizer-Top-Experte erheblich vorsichtiger. In einem Interview mit der “Washington Post” erklärte Bourla letzte Woche, Pfizer habe mit der mRNA-Technologie in Wirklichkeit nur wenig Erfahrung gehabt.

    In dem Interview distanzierte sich Bourla sogar von den Experten seines eigenen Hauses. Er sei “sehr überrascht gewesen”, als sein Team die Technologie für einen potenziellen Impfstoff gegen das Coronavirus ins Spiel gebracht habe.

    Wälzt der Pfizer-Chef jetzt Verantwortung auf andere ab, weil er weiß, dass die sogenannte Impfkampagne juristisch aufgearbeitet wird? Das Corona-Kartenhaus stürzt immer weiter ein… “

    https://t.me/oliverjanich/91174

  11. Noch was zum 1500+ Inzidenzjubiläum, wegen dem der Freedom Day ja jetzt in einen Maßnahmen-Verschärfungs-Day umgewandelt wird.

    „Der subjektive Student“ hat auf diesen Bericht hier aus dem RKI hingewiesen:

    Klicke, um auf 2022-09.pdf zuzugreifen

    Darin wird angegeben, dass im Moment die Zahl der Akuten Atemwegserkrankungen, zu denen auch Omikron und Konsorten gezählt werden, erheblich niedriger ist als in den Jahren vor Corona. (Kurve auf Seite 2)

    Offenbar ist Omikron ja recht milde. Aber dass es so milde ist, um nicht mal mehr als Atemwegserkrankung verbucht zu werden, verwundert schon.

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