„Bringt Männern bei nicht zu belästigen/vergewaltigen“

Ein klassischer feministischer Ansatz ist, dass nicht Frauen lernen müssen sich zu schützen, sondern Männern lernen müssen, Frauen nicht zu belästigen/nicht zu vergewaltigen.
Dass das keinen Sinn macht, weil immer ein Restrisiko verbleibt wurde schon in verschiedenen Artikel besprochen.

In der Vorstellung der Feministinnen  würde man den Jungs/Männern wahrscheinlich Feminismus beibringen oder „Nein heißt Nein“ oder etwas in der Art. Es hat aber leider den Nachteil, dass Frauen ein Nein durchaus taktisch einsetzen und damit schnell erkannt wird, dass es übertriebene Regeln sind, die wenig bringen bzw andere, die sich nicht daran halten, mehr Erfolg haben.

Was müsste man den Jungs/Männern also beibringen, damit so ein Kurs überhaupt Sinn macht?
Aus meiner Sicht wäre das erfolgsversprechenste ihnen tatsächlich flirten beizubringen, also aus meiner Sicht Pickup (in der „hellen“ Variante). Etwa etwas über Last Minute Resistance  und wie man sie verhindert. Aber das wäre für offizielle Kurse wahrscheinlich viel zu umstritten und anrüchig

Welches Mittel, welche Einsichten müssten Jungs aus eurer Sicht lernen, damit es weniger zu Mißverständnissen kommt?

40 Gedanken zu “„Bringt Männern bei nicht zu belästigen/vergewaltigen“

  1. Es hat aber leider den Nachteil, dass Frauen ein Nein bei einem Mann nicht immer akzeptieren. Dann wird gleich gefragt ob er schwul ist oder er wird angegriffen.



    Vielleicht sollten Frauen mit guten Beispiel vorangehen und sich erstmal selbst ALLE an ihre eigenen tollen Regeln halten.

  2. Ich glaube – gemeinsam mit allen Feministinnen – nicht daran, dass Männer genug moralisches Blut in den Adern haben, so eine Lektion ohne Vorbild zu lernen. Jemand müsste ihnen vormachen, wie ein ganzes Geschlecht es hinkriegen könnte, sich in toto zu bessern.

    Glücklicherweise gibt es ein Geschlecht, das so aufrecht, so gut, so moralisch schmackofatz ist, dass es diese Vorbildfunktion durchführen kann: Frauen.
    Und es gibt auch ein Feld, mit dem diese Lektion durchgeführt werden kann. Was für ein Glück.

    Langer Rede kurzer Sinn: Ich schlage vor, dass Frauen demonstrieren, wie ein ganzes Geschlecht jeglicher Missetaten abschwört, indem sie aufhören, ihre Kinder zu ermorden.
    Sobald Männer sehen, wie Frauen es schaffen, dass von heute auf morgen kein Kind mehr Opfer seiner Mutter wird, können sie das bestimmt nachmachen und mit dem kollektiven Vergewaltigen aufhören.

  3. Ich finde, wir sollten die Nachricht der hilflosen Feministinnen und anderer Frauen endlich einmal ernst nehmen: Frauen eignen sich einfach nicht zur Erziehung (hier möchte ich vorläufig einschränken:) von Jungen.
    Frauen leisten bisher den größten Teil der Kinderbetreuung in den Familien und zu über 90% in den Krippen, den Kindergärten und Grundschulen.

    Bei diesen Zahlen kann man nicht darüber hinwegsehen, dass es ihnen seit Jahrzehnten nicht gelungen ist in der Erziehung zu vermitteln, dass „Männer lernen müssen, Frauen nicht zu belästigen/nicht zu vergewaltigen“.
    Ein weiteres Versagen von Frauen bei dieser Arbeit ist daher nicht hinnehmbar, da es vor allem gilt, besonders Frauen zu schützen.

    Meine geschlechterdemokratischen Vorstellungen sind daher, den Männeranteil in der Erziehungsarbeit auf mindestens 80% auszuweiten und bei jeder Scheidung dafür zu sorgen, dass die Kinder beim Mann verbleiben.

    Die Umschulungskosten der oben genannten Frauen zu dringend benötigten Pflegefachkräften, Klempnerinnen und Dachdeckerinnen werden selbstverständlich vom Staat übernommen. Auch in der Bundeswehr gibt es demnächst Bedarf, um die feministische Außenpolitik umzusetzen und der Beamtenstatus kann beibehalten werden.

    Natürlich werden jetzt Männer kommen und sich beklagen, dass sie zusätzlich zur Erwerbsarbeit auch noch Erziehungs- bzw. allgemein care-Arbeit zu verrichten hätten, aber diese Jammerei ist Angesichts des höheren Ziels der Durchsetzung der vollendeten Gleichberechtigung unsinnig und unangebracht.
    Ich erwarte keine kleinliche Nöhlerei, sondern nur noch Erfolgsmeldungen!

    Subcomandante crumar

    • In Anbetracht dieser Tatsachen ist die obige Forderung ein uneingeschränktes Eingeständnis des eigenen Versagens und eigentlich ein Hilferuf.

      • Das ist richtig.
        Es ist auch ein Schrei nach Liebe – und zwar aller 50 Schattierungen dieser – sowie eine Nachfrage nach gütiger Strenge, die nur ein echter Mann mit väterlicher Energie besitzt.
        Ich habe mich auf diese Nachfrage vorbereitet und vorsorglich meine Sammlung von Ruten, Gerten und Peitschen gewaschen und zum trocknen auf die Leine gehängt.

    • „Auch in der Bundeswehr gibt es demnächst Bedarf, um die feministische Außenpolitik umzusetzen und der Beamtenstatus kann beibehalten werden.“

      Mit dem neuen 100 Mia slush fund kann man schonmal was anfangen, um die Verbeamtung der Frauenschaft ernsthaft in die Wege zu leiten! Ein guter Anfang!

    • @crumar,
      Es braucht nur einen Apfel, um das Fass zu verderben.

      Ich fürchte, du argumentierst hier dafür, dass männliche Lehrer und Väter noch viel konsequenter als bisher aus dem Leben der Kinder entfernt werden müssen.

      Eher glauben Frauen, dass ein einzelner Mann im Bildungssystem für alle Vergewaltiger der Welt verantwortlich ist, als dass Frauen in ihrem selbsternannten Heimspiel inkompetent sind.

      • Zunächst einmal zum „Heimspiel“, also dem, was von „weiblicher Identität“ noch übrig geblieben ist: Woher kommt eigentlich die Idee, Frauen könnten Erziehung besser, wenn sich Männer und Frauen durch nichts unterscheiden und die bestehenden Unterschiede sozial konstruiert sind?
        Wenn die „Kompetenzen“ gleich verteilt sind und die Biologie keine Rolle spielt, dann gibt es nichts, was die Fortexistenz des „Heimspiels“ legitimieren könnte.
        Man kann nicht einerseits die „Pseudo-naturgegebenen Geschlechterrollen“ der bürgerlichen Gesellschaft kritisieren und andererseits ein „natürliches Recht“ auf dieses „Heimspiel“ einfordern.

        Ein erklecklicher Teil der Propaganda, dass „ein einzelner Mann im Bildungssystem für alle Vergewaltiger der Welt verantwortlich ist“ ist bereits Geschichte. Das hat bereits stattgefunden; bspw. mit den durch feministische Propaganda ermöglichten „Missbrauchsprozessen“ Mitte bis Ende der 90er wurde deren Vorstellung von Kindesmissbrauch als Normalität im „Patriarchat“ durchgesetzt.
        Ein Teil der Propaganda hatte m.E. die Funktion, männliche Konkurrenz in der Erziehung auszuschalten, in dem diese unter einen Generalverdacht gestellt worden sind.

        • „Woher kommt eigentlich die Idee, Frauen könnten Erziehung besser, wenn sich Männer und Frauen durch nichts unterscheiden und die bestehenden Unterschiede sozial konstruiert sind?“

          Das vertreten ja so höchstens Gender-Feministas, wenn überhaupt. Real habe ich noch nie eine getroffen die das behauptet hätte. Da ging es eher darum, dass die differenzierte Rollenzuweisung durch die Gesellschaft Frauen in Ihren Handlungsmöglichkeiten einschränkt. Männer zwar auch, aber das ist Feministas logischerweise egal.

          Und Differenzfeministas waren eh noch nie auf dieser Argumentationslinie. Die hatten schon immer das Dogma der Höherwertigkeit der Frau aus ihrer Gebär- und Säugungsfähigkeit heraus.

          • Richtig, die Behauptung ist eher das Frauen alles genau so gut können wie Männer oder sogar noch besser. Demnach sind Frauen in jedem Fall mindestens so gut Erzieher wie Männer oder aber bessere Erzieher, niemals schlechtere.

          • Das vertreten ja so höchstens Gender-Feministas, wenn überhaupt. Real habe ich noch nie eine getroffen die das behauptet hätte.

            Das Frauen Erziehung besser könnten, wird doch überall propagiert. Von AfD bis zur Linke. „Ein Kind gehört zu seiner Mutter“ ist der bis heute gültige Klassiker. Wie ließe sich sonst die ganze familiengerichtliche Praxis erklären?
            Männliche Erzieher oder Lehrer werden von der weiblichen Übermacht in der Regel nur angesprochen, wenn mal der Kopierer in der Anstalt kaputt ist. Denen wird im Umgang mit Kindern jede Kompetenz abgesprochen – vielmehr werden sie als potentielle Bedrohung für die Kleinen angesehen.
            Wenn ich mir die paar Lehrer in der Schule meines Kindes anschaue, sind das alles speichelleckende feministische Wichte, die sich den Herrinnen in allen pädagogischen Fragen unterwerfen. Es ist grausam – und eine jämmerliche Perspektive für die Jungs, die das hautnah erleben müssen.

          • @Peter @beweis

            „Die hatten schon immer das Dogma der Höherwertigkeit der Frau aus ihrer Gebär- und Säugungsfähigkeit heraus.“

            Ja, immer wenn ich bei uns den dummen Begriff „das Leben“ gehört habe, dann wusste ich bereits, woher der Wind weht.

            Aber zurück zum Thema: Einstieg von (unverheirateten) Frauen aus dem Bürgertum in die Erwerbsarbeit gelang u.a. via Schule als Lehrerin.
            Es hatte bereits damals die ideologische Komponente, die Frau als Mutter sei dafür besonders geeignet und zweitens machte der Staat diese Erwerbsarbeit möglich. Was noch einmal die Rolle des Staates als Beschaffer dieser Arbeitsplätze herausstreicht und den Begriff „Staatsfeminismus“ eine besondere Bedeutung verleiht.

            Andererseits bedeutete dieses staatliche Engagement a. die Professionalisierung einer Tätigkeit, die früher in der Familie stattfand und b. sukzessive wurde diese Rolle minimiert: Grundschule, Kindergärten, Kinderkrippen, Ganztagesschulen. Immer früher und umfassender.

            Man kann weiterhin ein ganzes Bündel von Tätigkeiten zusammenstellen, als was früher (zumindest im Bürger- und Kleinbürgertum) „Hausarbeit“ galt und was eine „Hausfrau“ zu arbeiten hatte. Und sich überlegen, was nach Mechanisierung, Kommodifizierung/outsourcing und Vergesellschaftung davon noch übrig geblieben ist. Da bleibt sinnstiftend tatsächlich nur noch „Kind“ und das „Dogma der Höherwertigkeit der Frau“ lässt sich nur noch via „Gebär- und Säugungsfähigkeit“ begründen. Was bleibt denn sonst noch?

            „Das Frauen Erziehung besser könnten, wird doch überall propagiert. Von AfD bis zur Linke. „Ein Kind gehört zu seiner Mutter“ ist der bis heute gültige Klassiker. Wie ließe sich sonst die ganze familiengerichtliche Praxis erklären?“

            Ich denke auch, es existiert ein gaaanz große Koalition in dieser Hinsicht.
            Die Feminisierung der Schule war in einigen Schulformen (Grundschulen/Volksschulen) Anfang der 1990er abzusehen, da betrug der Frauenanteil der Studenten bereits 84%. Das war aber nicht immer so: 1931 lag er gerade mal bei 27%.
            Im Zuge der abflauenden Bildungsexpansion wurden schon 1975 nicht mehr alle Lehramtsstudenten in den Beruf übernommen und die Lehrerarbeitslosigkeit nahm bis 1985 ständig zu; den Zahlen zu den Anteilen folgend also primär eine Lehrerinnenarbeitslosigkeit.

            Da macht es Sinn, diese weibliche Bastion mit einer Ideologie abzusichern, die das Vorurteil spezieller „weiblicher Kompetenzen“ aufgreift und es gegen die männliche Konkurrenz nutzt – damit niemals wieder Zustände wie 1931 eintreten! 😉
            Hohes Gehalt und soziale Sicherheit und die Möglichkeit in Teilzeit zu arbeiten – so weit ich weiß arbeiten knapp die Hälfte aller Lehrerinnen in Teilzeit. Dann noch Mutterschaftsurlaub, Elternzeit dazu und ich möchte nicht der arme Trottel sein, der Stellenpläne schreibt. Nach grober Schätzung muss man für einen Vollzeit arbeitenden Lehrer mindestens zwei Lehrerinnen ausbilden.

            Familiengerichtlich war es m.E. noch am Anfang des 20. Jahrhunderts usus, dass bei einer Scheidung die Kinder beim Vater verblieben, denn dieser war direkt für ihr Auskommen verantwortlich. Kann mich aber auch irren – Gunnar weiß da bestimmt mehr.

  4. Frauen/Feministinnen (ist nicht unbedingt eins) müssen dringend den Umgang mit Männern lernen. Damit wäre die Welt eine bessere, weniger Kriege und Konflikte, alle Energieprobleme wären gelöst, Bildung und Wohlstand für alle. Aber leider müssen Feministinnen/Frauen (ist nicht unbedingt….) ihren Egotrip fahren und 50% der Menschheit belästigen, misshandeln, erniedrigen, bekämpfen, beleidigen, demütigen, uvm. Darüber denken feministische Krawallkräfte zu wenig nach. Feminismus ist einfach nur Hass.

  5. Warum sollen Männer denn ihr Flirtverhalten anpassen? Warum stellen Frauen dieses taktische „Nein“ nicht einfach ab? Das ist doch schon wieder ein Schritt in die falsche Richtung. Sollen wieder nur wir unsere Biologie umgehen?
    Lasst sie doch mit ihrem „Nein“ rumzicken. Dann geht es einfach weiter zur nächsten Frau, die vielleicht klarere Ansagen macht.
    Aus meiner Erfahrung kann ich die Stillen und Zurückhaltenden empfehlen. Die, die das Auto fahren, wenn es keine der anderen mehr findet. Da sind die Wasser meist sehr tief und allgemein die deutlich umgänglicheren sowie pflegeleichten.
    Die Verneinungsfraktion bekommt denn die echten Kerle, die sich auf ihr Spiel einlassen und stellt dann fest, dass das nicht die Art Mann ist die für länger taugt. Allerspätestens in der nächsten Generation wird dann eine andere Losung von der Führung ausgegeben.

    • Wenn Frauen nur einfach mehr Spaß am Sex hätten, und nicht immer sofort Liebe wollten, dann wäre es auch für Männer einfacher. Aber Frauen können sich, so nach feministischer Lesart, einfach nicht gehen lassen, weil sie immer irgendwie von Höherem getrieben sind. Ist ja auch schwierig mit jeder Handlung gleich die Welt retten zu wollen. Superfeministin übernehmen Sie!

  6. Um sich dieser Frage sinnvoll zu nähern müsste man eine Unterscheidung vornehmen: das, was nach heutige Sicht eine Vergewaltigung ist lässt sich in Kategorien einteilen: a) Vergewaltigungen bei denen der Akteur ehrlich davon ausgeht dass der Betroffene dies nicht möchte und b) Vergewaltigungen bei denen der Akteur ehrlich davon ausgeht, dass der Betroffene den Verkehr möchte. Diese Einschätzung ist dann jeweils in einigen Fällen richtig (T) und in einigen Fällen falsch (F). Es gibt also vier Szenarien, die zu unterscheiden sind.
    b) (T) ist keine Vergewaltigung, kann aber nach heutigen Standards im Nachhinein durch die Änderung der Meinung des Betroffenen zu einer erklärt werden: Hier nutzt kein Lehren und Üben, der Akteur hat schlicht keine Einflussmöglichkeit auf Meinungsänderungen des Betroffenen. Der Fehler liegt in der unsinnigen (modernen) Definition.
    b) (F), also die Fehleinschätzung scheint mir das einzige Szenario zu sein, in dem Erziehung / Aufklärung und auch möglicherweise die Schulung von Pickup etwas bringt – denn hier handelt es sich um ein Kommunikationsproblem. Wichtig ist meines Erachtens dass auch hier Schulung von beiden Parteien etwas bringen würden – wie in allen Kommunikationssituationen.
    a) (T); Hier ist nicht ersichtlich, inwiefern eindeutige Straftaten durch Schulung der Straftäter oder Strafandrohung vollständig verhindert werden können? Hier ist aus meiner Sicht, die Vorsicht der Betroffenen das sinnvollste individuelle Verhalten, ungefähr so wie man ja zur Abwehr von Gefahren durch Skorpione die Schuhe ausschüttelt und nicht die Skorpione schult.
    a (F) Hier handelt es sich um eine eher hypothetische Situation, in dem eine willentliche Vergewaltigung zufällig auf unerkannte Zustimmung stößt. Möglich wäre hier das ein Betroffener willentlich versucht eine „Vergewaltigung“ herbeizuführen und sich dabei nach außen hin „vergewaltigt“ verhält um Regressforderungen (Geld, Strafe, Heirat) gegen einen Akteur durchzusetzten – in Kombination damit dass der Akteur dem Betroffenen glaubt und willentlich seinen Willen durchsetzt. Der Akteur unterscheidet sich also nicht von a (T).

  7. „Welches Mittel, welche Einsichten müssten Jungs aus eurer Sicht lernen, damit es weniger zu Mißverständnissen kommt?“

    Schwul werden?

    Aber ernsthaft betrachtet, müssen nicht die Jungs was lernen, sondern die Gesellschaft muss auf arrangierte Beziehungen zwischen Mann und Frau umstellen.

    Die freie Partnerwahl und die multiplen Begegnungsflächen zwischen Männer und Frauen führen nicht nur zu Missverständnissen sondern sind insgesamt betrachtet auch ein ineffizienter Luxus den sich nur dekadente Gesellschaften leisten können. Und das nur in der letzten Phase, eine Generation vor dem Untergang…

    • „Drum prüfe wer sich bindet.“ gilt mehr als je zuvor. Mir tun die Jungen leid, sie werden so verheizt wie in einem Krieg, den sie nicht einmal erwarten!

      • Stimmt. Man stelle sich vor, „schwul“ wäre eine ähnlich schwammige Kategorie wie „lesbisch“, also Männer hätten die gleiche bisexuelle Offenheit wie sie Frauen haben. Da würden Feministas vermutlich begeistert die Todesstrafe für schwule Bestätigung fordern…

  8. Ich denke, es gibt keine menschliche Gesellschaft in der z.B. Raub nicht strikt geächtet wäre und dennoch gibt es Raub seit es Menschen gibt. Der Ansatz ist also unsinnig.
    Das kann jeder wissen.
    Wer das weiter betreibt ist daher entweder ahnungslos oder hat eine Hidden Agenda. Ich vermute letzteres.

    • Das liegt doch ganz offen, was die denken! Das Patriarchat, in dem wir alle (natürlich nur im Westen!) leben steht voll und ganz dahinter und will das so. Weil Strukturen.

    • Mord wird und wurde in einigen Ländern zu einigen Zeit mit dem Tod bestraft. Trotzdem haben Mensch ihre Nachbar oder Partner umgebracht. Hätte man denen etwa nur beibringen müssen das Mord falsch ist?

  9. Hab ichs von hier oder von Twitter?
    Jemand schrub, wenn eine Frau sagt „Nein heißt Nein!“, einfach fragen:
    „Also wenn ein Mann eine Frau fragt, ob sie was hat, und sie sagt „Nein“…dann heißt das „Nein“?“

  10. Was müsste man den Jungs/Männern also beibringen, damit so ein Kurs überhaupt Sinn macht?

    Die spannende Elefantenfrage im Raum ist doch, warum der der matriarchal-pädagogische Komplex angehende Männer nicht so erzieht, wie es ihm passt. Damit der Feminismus aufhört zu nölen.
    Die Folgefrage ist: Können sie es nicht oder wollen sie es nicht.
    Wenn sie es wollten und täten, an wem könnten sie dann rumnörgeln, wen könnten sie für ihre eigene Unzufriedenheit und ihren Missmut verantwortlich machen?

    Die höhere Wertigkeit der Frau lässt sich nur begründen, wenn in Männern schlechte Attribute verortet werden können. Würden Jungs also zu frauengleichen, als edel und wertiger verorteten Menschen erzogen, würde die Herrlichkeit und Besonderheit der Frau verschwinden.

    Es liegt also im Interesse des Feminismus, über den matriarchal-pädagogischen Komplex männlichen Nachwuchs nicht in diesen gottähnlichen Status gelangen zu lassen. Deswegen gibt es auch keine Selbstbehauptungskurse für Jungs, keine Maßnahmen gegen männliches Bildungsverlierertum und das klare Bestreben, den Einfluss von Männern auf nachwachsende Jungs so gering wie möglich zu halten.

  11. Die allermeisten Vergewaltiger sind Männer, die durchaus auch so viel Erfolg bei Frauen haben. Die müssen nicht lernen, wie man flirtet, die wissen das sehr gut. Ich meine, jetzt gerade wurde in einer Doku veröffentlicht, dass Jerry Lewis sich gegenüber seinen weiblichen Co-Stars sehr aufdringlich benommen hätte, aber glaubt jemand, Jerry Lewis wäre ein Incel gewesen, der sonst nicht anders zum Schuss gekommen wäre?

  12. Die Eingangsfrage insistiert, man wird als Mann dazu erzogen oder es wäre gesellschaftlich okay, zu vergewaltigen. Das ist natürlich Quatsch, kein Mann, außer komplett gestörten, würde damit angeben. Jeder weiß, das ist kriminell, verboten und fertig.
    Außerdem kann man natürlich fragen, wieso wird Belästigung und Vergewaltigung auf eine Stufe gestellt? Ich finde jetzt Altherrenwitze oder dumme Anmachsprüche auch eher peinlich. Leider ist es aber auch so, wenn du als Mann nicht etwas forsch rangehst, stirbst du als Jungfrau. Aber man sollte trotzdem merken, ob sich die Dame nur etwas ziert oder halt wirklich nicht will. Und dann sollte man sich wie ein Gentleman und nicht wie ein Arschloch verhalten.

    • „Die Eingangsfrage insistiert, man wird als Mann dazu erzogen oder es wäre gesellschaftlich okay, zu vergewaltigen.“

      Es ist die Unterstellung, die sich ein Feminismus aus dem Hut gezogen hat, der sich ernsthaft fragen musste: Wie klappt eigentlich die „Unterdrückung von Frauen“ im Rahmen einer – unterstellten – männlichen Herrschaft?

      Man hat also grob Brownmiller, bei der alle Frauen ständig durch die Androhung von Gewalt (speziell sexueller) durch alle Männer klein gehalten werden.

      Was schon früh die Frage aufgeworfen hat, warum dann Vergewaltigung sehr viel länger strafbar ist, als es den Feminismus überhaupt gab.
      Wenn ich als Mann (und „Patriarchat“) mir eine Unterdrückungsform aussuche, werde ich einen Teufel tun, deren Anwendung als illegal zu deklarieren.
      Wenn ich meine Herrschaft moralisch legitimieren will, dann wird die Moral eine ganz spezielle sein, in der diese Form der Unterdrückung zulässig, sogar gerechtfertigt ist.
      Weder war (zumindest in westlichen Ländern) Vergewaltigung keine Straftat, noch gab es eine Moral, die diese Straftat gerechtfertigt hätte.

      Interessant ist nun, dass eine spezielle shaming-tactic in doppelter Hinsicht erfolgte: 1. die Unterstellung eines kollektiven Interesses (Patriarchat), welches es erst ermöglichte, das Kollektiv von Männern für die Taten von einzelnen Männern verantwortlich zu machen.
      Was in jedem anderen Fall: also z.B. Juden, Schwarze, Ausländer völlig unmöglich wäre.
      „Das Judentum“ oder „die Neger“ möchten Frauen durch Gewaltandrohung beherrschen wäre Ratzfatz als widerwärtiger rechter Antisemitismus und Rassismus entlarvt.
      NUR in Gestalt von „Mann“ in Kombination mit „Patriarchat“ lässt sich dieses Ressentiment halten und als „progressiv“ oder „links“ ausgeben.
      2. Die Halluzination, von per Biologie mit Genitalien versehen zu sein, die „das Eindringen“ in den weiblichen Körper ermöglichen als Waffe.
      Man erinnere sich an: „Die Macht der phallischen Kanonenrohre und die Vergewaltigung der weiblichen Ukraine“.
      https://allesevolution.wordpress.com/2022/02/22/34005/

      Aus Macht=Phallus resultiert umgehend Vergewaltigung, weil „Phallus“ an sich feministisch als Waffe angesehen wird (wofür es zahllose Beispiele gibt).
      Damit wird aus Biologie und wunderschöner Sexualität zwischen Mann und Frau ein bloßes Machtspielchen – das ist die feministische Vergiftung des sexuellen Verhältnisses der Geschlechter.
      Um in der Metapher zu bleiben ist die Schönheit darin begründet, dass der Phallus in der Frau verschwindet und wir hier lange überlegen könnten, ob sich dahinter nicht auch eine Kastrationsangst von Männern verbirgt.
      Nun isser da, nu isser weg. 😉

      Das alles macht natürlich nur Spaß, wenn man die ordentlich lubrifizierte Muschi miauen lässt. Und mit diesem Wunsch an euch (außer Adrian) alle zum heutigen Abend möchte ich mich verabschieden.

      • Historisch war Vergewaltigung als „unerwünschter Geschlechtsverkehr mit einer Frau bei dem sie schwanger werden kann“ definiert. Und Teil der gesellschaftlichen Kontrolle über die individuelle Sexualität. Andere Formen der Sexualität waren über andere Begriffe (z.B. Sodomie) pönalisiert

        Historisch ging es also nicht um die Befindlichkeit der Frau sondern um übergeordnete Interessen (keinen unerwünschten Nachwuchs durchfüttern müssen).

        Anders bei der weiblichen Phallus-Hysterie. Hier gibt es einen breiten Konsens unter Frauen, den Phallus standardmäßig als bedrohlich, eklig, angsteinflößend zu sehen und nur aus einer speziellen Gefühlslage der Frau heraus individuell und zeitlich eng begrenzt als Freudenspender.

        Ein phallischer Grundpfeiler dieses intraweiblichen Konsens dürfte der weibliche Penisneid sein.

  13. Der Einfachheit halber zitiere ich mich hierzu selbst:
    „Meine klassische Antwort dazu: Also sollten wir keine Alarmanlagen kaufen sondern öffentlich lautstark sagen dass man nicht klauen und in Wohnungen einbrechen darf?“

  14. Ein klassischer feministischer Ansatz ist, dass nicht Frauen lernen müssen sich zu schützen, sondern Männern lernen müssen, Frauen nicht zu belästigen/nicht zu vergewaltigen.

    Wenn Feministinnen wirklich daran gelegen wäre, männliche Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu unterbinden, so würden sie sich für die Kindheit solcher gewalttätigen Männer interessieren und sich fragen, was sie unbewußt für eine Geschichte erzählen mit ihrer Gewaltanwendung.

    Bei dieser Fragestellung würde ausnahmslos ans Licht kommen, daß diese Männer selbst als Kinder von ihren Müttern sexuell mißbraucht wurden, also es „normal“ war, sexuelle Gewalt anzuwenden.

    Wer also sexuelle Gewalt gegen Frauen verhindern möchte, sollte mütterliche Gewalt gegen Kinder verhindern. So einfach ist das. Da diese Erkenntnis aber diametral der feministischen Ideologie widerspricht und sämtliche Feministinnen einen Vaterkomplex haben, sind sie unfähig die Ursachen männlicher Gewalt zu verstehen.

    Männern, die keinerlei mütterliche Gewalt in der Kindheit erfahren haben, muß man auch nicht „beibringen“, gegenüber Frauen gewaltlos zu bleiben.

    http://alice-miller.com/de

  15. Pingback: Subcomandante crumar: Erziehungskompetenz und Rollentausch | uepsilonniks

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