Nicola Sturgeon: Warum die Welt besser wäre, wenn sie von Frauen regiert würde

Nicola Sturgeon, die schottische Regierungschefin und erste Frau in diesem Amt erklärte in einem Interview, warum die Welt besser wäre, wenn sie von Frauen regiert würde:

Ms Sturgeon, who is the first ever female first minister and has held the top position in Scotland for seven years, also joked the world would be a “much, much better place” if it were run by “menopausal women” who had to work even harder to overcome their hormonal shifts whilst working as well.

Speaking on podcast The Shift, Ms Sturgeon said: “I went through periods in life – and still go through periods in life now – where that sense of [ambition] is challenged and I doubt it more.

“I have spoken to a lot of women who feel this, friends and other women who would articulate exactly the same thing here…

“You really have to work so much harder to prove yourself so much more, to be taken probably half as seriously – particularly in the profession I’m in – as your average man.

“It can be tiresome are wearisome that we still have to do that but I’ve come to the conclusion in my life that it’s actually quite a good thing.

“Because you end up being better [than the men], because you work a lot harder and you have to really go so much further to prove yourself and be taken seriously.

Das wäre eben die Frage, wer dann letztendlich mehr arbeitet. Denn für Männer, so könnte man anführen, lohnt sich der Status mehr. Man könnte auch anführen, dass letztendlich in einem solchen Amt, wenn man es richtig ausführen will, immer viel Arbeit auf einen zukommt.

Ich hatte hier schon mal ein paar Zahlen rausgesucht:

Ich habe gleich mal etwas gegoogelt zu Bundeskanzler und Wochenarbeitsstunden, aber natürlich ist das schwer zu erfassen.

Hier ist die Rede von einer 140 Stundenwoche für Merkel   wobei das eine besondere Woche zu sein scheint. Bild haut noch mal in eine ähnliche Kerbe ,

Die Berichte über Trump, Bush und Obama klingen auch nicht nach einer 40 Stunden Woche, Obama war wohl zumindest immer Mittags bei der Familie, hat dafür aber dann auch bis 1 oder 2 Uhr nachts am Schreibtisch gesessen, während die Kinder geschlafen haben.

Hier noch ein paar ältere Zahlen zu Politikern:

    • Westerwelle: 84 Wochenstunden
    • Wowerweit: 80  Stunden
    • Stoiber:80 Stunden

“I have to be careful that doesn’t sound like an argument for women always having to struggle more to be taken seriously, because it shouldn’t be like that…

“But when you see women, and I’m not talking about myself here I’m talking about other women in senior positions: by and large, they’re better than their equivalent man and, more often than not, they’ve had to push themselves a lot harder to get to where they are.

Da hätten wir mit den Grünen gerade ein Gegenbeispiel: Eine Quote ermöglicht Frauen dort oft ohne Gegenkandidat in hohe Ämter zu kommen, während die Männer es untereinander ausfechten müssen.

“I often think the world would be a much better place if it were ruled by women.

“I guess most women in positions like mine – and there’s not been that many – who have gone through the menopause, the response is they need to work much harder to overcome it to make sure you’re trying not to let it interfere in any way.

“[So] maybe the world would be a much, much better place if it was ruled by menopausal women.”

Das sind ja immer mehr Probleme, die sie abarbeiten müssen: Die Menopause und die Männer, die sie nicht akzeptieren.

Ms Sturgeon added she still struggles with “imposter syndrome” relating to her gender and working-class background – but added a little bit of self doubt is healthy and would do prime minister Boris Johnson, 57, “the world of good”.

“I’m an innately shy person, so I suppose I’ve had to overcome that along the way,” she said.

“I have always had this inner-confidence, but coupled with an inner-doubt.“There’s always a constant battle between the two, and that is probably true even now.

“I think for many women, no matter how successful or senior they’ve come to be, have that sense of not entirely ever feeling that you’ve earned it or that it’s justified.

“I suppose it’s what is often called the imposter syndrome… I suffer from that, absolutely.

“Partly I think it’s gender, although I know some men suffer from that as well, and partly it’s the working-class background.

“All through my career there’s a sense of almost always waiting to be found out, and that you’re not really good enough to be doing this, that there are better people that could be doing it…

“But, as long as it actually doesn’t completely cripple you and stop you doing the things you want to do, a little bit of that is healthy and, actually, is quite good for you.

Ich denke damit haben genug Männer auch zu kämpfen. Zumindest in der Anfangszeit einer neuen Position. Aber jede Schwäche als eine Stärke hinzustellen ist natürlich auch etwas einfach: Immerhin sollte das hohe Amt auch ohne weitere Probleme genug Gelegenheiten geben an der Aufgabe zu wachsen.

“I think of people like Boris Johnson, and I think, ‘My God, a little bit of imposter syndrome would do you the world of good’.

“Because actually it would make you take a step back and think, ‘Maybe I’ve just got to work a bit harder? Maybe I’ve got to prove myself a bit more,’ instead of this gliding through life as if the world owes you a living’.”

Mir würden da durchaus weibliche Gegenstücke einfallen, etwa Hillary Clinton, bei der es ja Gerüchte gibt, dass sie zur nächsten Wahl vielleicht sogar noch einmal antreten will.

Oder eben aus dem deutschen Bereich, bei dem jede Kritik gleich unbegründet ist, weil diejenige eine Frau ist.

33 Gedanken zu “Nicola Sturgeon: Warum die Welt besser wäre, wenn sie von Frauen regiert würde

  1. Ich denke heutzutage sind die meisten Chauvinisten weiblich. Als in Schweden die erste Frau das Pfarrer-Amt antrat, hat sie schon nach wenigen Wochen vor der Kamera behauptet, das Gott eine Frau ist. Die Medien fanden das natürlich super. Gott ist gut, also muss Gott ja eine Frau sein… so war wohl ihr Gedankengang.

    Auch hier: Ich bezweifle das Frauen, vor allem heute, härter arbeiten müssen als Männer um aufzusteigen. Diese Boys Clubs (schlecht) gibt es nicht, die Frauen-Netzwerke (gut) hingegen haben eigenen Homepages und werben damit Menschen aufgrund angeborener Geschlechtsmerkmal zu fördern.

    Als Frau, die ihre Menopause schon hinter sich hat, hat sie es wohl schwerer wie eine jüngere Frau, aber wie Männer? Männer denen in politischen Diskussion schon mal die Meinung abgesprochen wird, weil sie Männer sind? Nee, ich glaube nicht.

    • “Because you end up being better [than the men], because you work a lot harder and you have to really go so much further to prove yourself and be taken seriously.“

      Jungen erhalten in der Schule bei gleichen Leistungen schlechtere Noten und bei gleiche Vergehen, härtere Strafen. Dann wird Strugeon wohl zustimmen, dass Jungen mit gleichen Noten und gleichem Notendurchschnitt wie Mädchen, tatsächlich bessere Schulleistungen bringen.

    • „sie schon nach wenigen Wochen vor der Kamera behauptet, das Gott eine Frau “

      Diese Theorie ist doch sehr interessant. Sie würde zwanglos und elegant alle Widersprüche Grausamkeiten, Gleichgültigkeiten und Ungerechtigkeiten der Welt erklären und die Theorie eines Gegenspielers zu Gott, wie den Satan überflüssig machen. Also einfacher, plausibler als die alte Theorie, bin überzeugt !

  2. Meine Scheidung, die krankhafte Geldgier meiner Ex, die allgemeine Reaktion auf meinen Zustand nach einem Herzinfarkt und auch ein paar Erlebnisse im Bekanntenkreis haben jegliche Anflüge von Sympathie für Frauen nachhaltig zerstört.
    Ich würde mittlerweile so weit gehen, sie sind im großen Teil für Regierungsämter nicht geeignet, schon wegen dem Irrglauben, sie mussten sich alles erkämpfen und Männern fliegt alles zu.

  3. Frauen müssen härter arbeiten um ernsgenommen zu werden. Immer diese Phrase.
    Wie wird „hart arbeiten“ gemessen und von wem?
    Wie wird „ernstnehmen“ gemessen und von wem?

    • Gemessen wird beides immer von der Frau, die gerade ihre Wahrnehmung äußert. Hat sie den ganzen Tag keine ruhige Minute und ist abend kreuzkrumm und lahm, dann ist sie sich sicher, dass es all den Männern, die in vergleichbarer Position tätig sind immer noch super geht, weil sie den ganzen Tag auf der faulen Haut gelegen haben.

      Wenn man ihr widerspricht, ihr ins Wort fällt, sich ihr gegenüber gar geringschätzig äußert, dann passiert ihr das NUR weil sie eine Frau ist und Männer erleben so etwas NIE. Wenn ein Mann redet, dann wird ihm natürlich stets andächtig gelauscht, selbst wenn er so grandiosen Schwachsinn labert, wie man ihn von Feministinnen ausschließlich und in Endlosschleife hört.

      Eines der größten weiblichen Privilegien besteht darin, jede Form von Gegenwind, jedes Scheitern, jedes auch nur Unwohlsein stets auf sein Geschlecht schieben und sich so jeglicher unter Umständen schmerzlichen Selbstreflexion entziehen zu können. Und das dann, wie im hiesigen Beispiel, in Kombination mit der Möglichkeit, jeden Erfolg als noch umso strahlender erscheinen zu lassen, weil man ihn ja trotz all der Widrigkeiten, die einem als Frau so widerfahren, errungen hat gegen all die pausenlos unfair bevorteilten Männer.

      Es zeugt von einem ziemlich erbärmlichen Charakter, sich solch billiger Methoden der Selbstbeweihräucherung bedienen zu müssen.

      • „Eines der größten weiblichen Privilegien besteht darin, jede Form von Gegenwind, jedes Scheitern, jedes auch nur Unwohlsein stets auf sein Geschlecht schieben und sich so jeglicher unter Umständen schmerzlichen Selbstreflexion entziehen zu können.“

        Das funktioniert aber nur, weil Männer das annehmen.

        • Gäbe es keine Frauen, hätten Männer längst ein Utopia errichtet.
          Das Hauptargument gegen Frauen in offiziellen Ämtern ist, meineserachtens, das Maß, in dem Männer zu sabbernden Idioten werden, sobald eine Frau den Raum betritt.

    • „Wie wird „hart arbeiten“ gemessen und von wem?
      Wie wird „ernstnehmen“ gemessen und von wem?“

      Wenn Frauen Forderungen stellen, aber noch selbst erklären und auch noch überlegen müssen wie und ob die sich Umsetzen lassen, dann ist das harte Arbeit und die Frau wird nicht ernst genommen, da die Umsetzbarkeit ihrer Forderung überhaupt in Frage gestellt wird.

    • Dass gerade diese Frau oft nicht ernstgenommen wird, kann ich gut nachvollziehen. Aber die Gründe dafür haben wenig mit ihrem Geschlecht zu tun.

  4. Verstehe ich ihr Argument richtig?
    a) Frauen arbeiten härter als Männer
    Daraus folgt b) Frauen sind besser als Männer

    Mit leicht anderen Prämissen wird ein anderes Argument drau:

    a) Frauen arbeiten ineffizienter als Männer
    Daraus folgt b) Frauen müssen härter arbeiten, um das gleiche zu leisten wie Männer
    ( a) wird gestützt von der Empirie, dass Single Frauen sehr viel mehr Zeitfür ihren Haushalt brauchen als Männer)

    a) Frauen sind durch rein emotionale Denkweise inkompetenter als Männer
    Daraus folgt b) Egal wie hart Frauen arbeiten, sie sind nie so gt wie Männer
    ( a) wird gestützt durch die Kindergartendenkweise von z.B. Sturgeon, Baerbock etc)

    • „a) Frauen arbeiten härter als Männer
      Daraus folgt b) Frauen sind besser als Männer“

      Ich verstehe ihre Argumentation so:
      Da Frauen für die gleiche Leistung härter arbeiten müssen, sind Frauen auf den oberen Ebenen automatisch kompetenter als ihre männlichen Pendants.

      Der Witz ist ja, die Wahrheit ist genau umgekehrt. Aufgrund von 50%-Quoten (auch da, wo es nur 10% Frauen gibt) und Bevorzugungsrehelungen, haben dich gerade die Männer nachgewiesen härter gekämpft, um auf dieselbe Position zu kommen.

      Nun ja, so gesehen hat sie Recht. Ein Mann an der Parteispitze muss nicht nachweisen, dass er keine Quotenfrau ist. So gesehen muss er dann „weniger“ tun, um im Amt „ernst genommen“ zu werden.

  5. Wenn Frauen härter arbeiten müssen um ernst genommen zu werden, dann liegt das auch an den ganzen Quoten Barbies die ohne jegliche Qualifikation ins Amt gekommen sind nur weil sie das richtige Geschlecht haben.

    Warum fallen mir hierzu vorallem Politikerinnen von den Grünen ein?

  6. Auf die habe ich ernsthaft schon gewartet: Der feministische Flügel der Menopausierenden.
    Die sind so mit dem Pausieren beschäftigt, dass für sie als Premierministernde eine Rufbereitschaft und Verfügbarkeit von 24/7 wirklich überhaupt nicht infrage kommt.

    In Zeiten des indifferenten Gender- und Geschlechterwirrwarrs werden die Menopausierenden künftig eine zentrale gesellschaftliche Stellung einnehmen. Denn sie können ihre Wertigkeit und Kompetenz durch einen existenten inaktiven Gebärapparat nachweisen. Das können weder Männer noch Transpersonen.

    Dann ist wieder alles in Ordnung im Feminismus. Ich glaube, Frl. Schwarzer würde mir beipflichten.

  7. „Auch die Häßliche verzichtet trotz ihres Erfolges nie ganz auf ihren weiblichen Sonderstatus und erwartet mit größter Selbstverständlichkeit, daß ihre Umwelt sie – ‚als Frau, die erfolgreich war‘ – wie eine Art Weltwunder betrachtet. Es ist fast obszön, wie sehr gerade diese Frau immer ihre ‚Weiblichkeit‘ herausstreicht. Sie produziert sich vor Presse und Fernsehen, wann immer es geht, läßt ihren schwabbeligen Busen über ihre große Schreibtischplatte hängen und klagt, wie schwer gerade sie, ‚als Frau‘, es in ihrer hohen Position habe.“

    Esther Vilar, Der dressierte Mann, 1971

  8. „Better Bachelor“ hat AFAIR gestern ein Video publiziert in dem er gesagt hat, dass der Trucker-Aufstand zeigte welche Macht die Männer haben wenn sie einfach aufstehen und friedlich aber entschlossen sagen „Schluss mit dem Unsinn!“ weil primäre Funktionen der Gesellschaft vollständig davon abhängen, dass die Männer sich krumm legen.
    Und nein, Kindergärtnerinnen oder Lehrerinnen sind nicht so zentral. Jeder kann ein Kind bespaßen oder Schreiben und Lesen beibringen.
    Aber nicht jeder kann ein Fundament gießen oder einen 40-Tonner fahren.

    • Im Lehrer Beruf sind noch viele Männer vorhanden…
      Beim Frauenstreik wäre das Hauptproblem der medizinische Sektor.
      Während beim Männerstreik der Strom weg wäre.

      • Definiere „viele“. 😉

        Der medizinische Sektor betrifft vergleichsweise wenige Menschen. Nämlich in erster Linie die, die eine medizinische Behandlung benötigen. Kann man sich selbst überlassen, wenn es keine Ärztinnen und Pflegerinnen etc. gibt. Zumal ja auch dort ein Anteil an Männern tätig ist.
        Kein Verlust, wenn man rein vom sachlichen Standpunkt ausgeht, denn als Hilfsbedürftiger verursacht man nur Aufwand und Kosten aber akut eben keinen Nutzen.

        Ist der Strom weg, sind über kurz oder lange alle davon betroffen. Ohne Strom funktioniert in unserer Gesellschaft praktisch nichts mehr, gerade jetzt in der kalten Jahreszeit ist ein weiträumiger Blackout fatal, die Folgen unmittelbar lebensbedrohlich.

  9. Und dann habe ich als Frau natürlich die positive Diskriminierung gehasst und verachtet. Ich glaube, dass jede einzelne weibliche Abgeordnete das Recht hatte, jedem männlichen Abgeordneten in die Augen zu schauen und zu sagen, dass sie es auf genau der gleichen Grundlage [wie die Männer] geschafft hat, und wir haben jetzt eine ganze Reihe von Frauen im Unterhaus, die das nicht sagen können. Ich bin also der festen Überzeugung, dass das Pendel zu weit ausgeschlagen hat, wie es das immer tut, von einer sehr männerdominierten, patriarchalischen Gesellschaft zu einer sehr, sehr frauendominierten Gesellschaft, in der Männer jetzt als die Schurken gesehen werden.

    https://genderama.blogspot.com/2022/02/starkes-interview-mit-britischer-ex.html

    • DIe Dame hat Recht,
      „Frauen und Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt“ oder wie es bei Stellenausschreibungen im Öffentlichen Dienst immer Heist.

      Durch die ganzen Quoten und Bevorzugung werden Frauen nicht mit Männern sondern mit Schwerbehinderten gleichgestellt.

  10. Es ist immer wieder interessant, wie wenig Gegenwind solche Aussagen erzeugen.
    Und wie manche Frauen offenbar der Meinung sind, dass genau Sie selbst die Lösung sind und das subjektiv begründen. Dazu ist die Spaltung der Frauen nach der Menopause interessant .
    Liegt es daran, dass sie rückblickend erkennt wieviel ihre Fruchtbarkeit ihr genützt hatte? Oder ist sie einfach eifersüchtig auf die Jüngeren und will sie ausschließen?
    Oder will sie einfach über ihre Menopause sprechen und jeder Kontext ist gut genug um darüber zu klagen?

    Wenn das wirklich so ein Problem ist, warum sind genau die dann so toll geeignet?

  11. Wird die Welt besser, wenn Menschen in der Politik ausdauernder oder effizienter arbeiten? Nicht unbedingt. Wenn sie dumm. korrupt oder menschenverachtend sind, dann wäre es mir lieber, sie wären stinkfaul.

    Aus Nicola Sturgeons Behauptungen spricht auch die Arroganz der politischen Klasse.

  12. Wer einmal erlebt hat, wie intrigant, hinterhältig, rachsüchtig und bösartig eine Frau sein kann, wird niemals auf die Idee kommen, mit ausschließlich Frauen an der Macht würde die Welt besser werden.

  13. Ich würde durchaus glauben, dass diese Politikerin Recht hat.

    Allerdings sind hierarchische Karriere-Systeme (Politik, Firmenstrukturen) halt Arschloch-Zuerst-Systeme. Systeme, in denen man bestehen, überleben, und nach oben kommen muss oder will, und zwar nicht mit Freundschaftlichkeit sondern mit Ellbogen, Arschlochsein und ggf. auch Intrigen. Das wird überwiegend als männliche Eigenschaft empfunden, wobei man das nicht so klar sagen kann, weil traditionell Männer vorherrschen und weil von allen Männern auch nur bestimmten Typen in solche Positionen kommen, bzw. solche Positionen überhaupt anstreben. Ob in der Gesamtheit betrachtet mehr Männer als Frauen vom Wesenszug her in dieses System passen, wissen wir nicht, bzw. man müsste Studien durchführen. Da tritt dann aber der Konflikt auf, dass man zwar von Gleichsein und Gleichberechtigung und natürlich von (Nicht-)Diskriminierung gerne redet, das „typisch männlich“ und „typisch weiblich“ aber für die eigenen Argumentationslinien weiterhin braucht.

    Bisherige feministische Forderungen scheinen sich außerdem darauf zu beschränken, dass Frauen halt auch mitmachen dürfen sollen im Arschlochsystem. Möglicherweise wäre es für alle gesünder, in hierarchischen Systemen andere Strukturen einzuführen und Menschen mit anderen Wesenszügen anzustellen.

  14. Ich finde es toll, dass sie so feministisch schwafelt. Der Verrat an ihrem Mentor Alex Salmond und der schottischen Unabhängigkeit, sowie die, inzwischen beendete, Haft für Craig Murray wird vielen Menschen die Augen über den Feminismus öffnen.

  15. Ich finde es toll, dass sie so feministisch schwafelt. Der Verrat an ihrem Mentor Alex Salmond und der schottischen Unabhängigkeit, sowie die, inzwischen beendete, Haft für Craig Murray wird vielen Menschen die Augen über den Feminismus öffnen.

    • Aber leider nicht den hier Angesprochenen. Zumindest noch nicht öffentlich. Oder hat jemand was von Salmond oder Murray zum Thema Feminismus gehört?

  16. Pingback: Billy Coen: Arbeit und Opferstatus | uepsilonniks

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