14 Gedanken zu “Evangeline Lilly zu „Starken Frauenrollen“, Weiblichkeit und egoistischen Männern

  1. Was bei Männern offen zu Tage tritt, sucht sich bei Frauen eben weniger offensichtliche Wege. Sie müsste als Frau um die Grazsamkeit einiger Frauen eigentlich wissen. Hab vor nicht allzu langer Zeit ne dicke farbige Frau in einem Video eine freche Schülerin verprügeln sehen. War voll brutal. Voll pi. Aber wenigstens spricht sie von (biologischen) Unterschieden. Ein Schritt in die richtige Richtung, wie ich finde. Und gut sieht sie auch aus.

  2. „to put others first“

    Stell dich mal an eine beliebige Grundschule in Deutschland. Da wirst du sehen wie sehr Frauen (konkret Mütter) auf alle anderen scheißen.
    Halteverbot? Aber ich muss doch mein Kind abliefern… Wieso? Weil hier so viele rücksichtslose Autofahterinnen sind…

  3. Selbstlosigkeit, Instinkt zu helfen, zu beschützen und die Bedürfnisse anderer voranzustellen… das sollen Stärken von Frauen sein?

    lol

    Sorry, das gilt vielleicht für die eigenen Kinder, aber wenn es darum geht, sein eigenes Leben zu riskieren um jemand anderes zu retten, auch jemanden den man gar nicht kennt, dann sind das immer wieder Männer. Auch liest man öfters das bei Bandenschießereien unbeteiligte Männer ihre Freundinnen mit ihrem Körper vor Kugeln schützen und nicht umgekehrt. Und wenn in Indien ein Tiger ums Dorf schleicht, dann schicken die Frauen mit dem angeblichen Bedürfnis zu beschützen die Männer nach draußen. Frauen kümmern sich auch nicht mehr um die eigenen Kinder, weil der Mann so gerne Angestellter in irgendeiner Firma ist, sondern es ist die Entscheidung der Frau bei den Kindern bleiben zu wollen, die Männer dazu „zwingt“ zu arbeiten und ihre diesen Wunsch zu finanzieren.

    Einfach nur lol

    Guten Eigenschaften werden einfach als typisch für Frauen gelabelt, während man bei schlechten Verhalten, dass beide Geschlechter an den Tag legen, noch das Wort „men“ voranstellt, damit auch jedem klar wird das allein Männer sich so verhalten.

    Ich fand Evangeline Lilly in Lost echt süß, genau so wie Elizabeth Banks ins Scrubs und beide bei Craig auf der Couch, aber seit diese beiden Millionärinnen auf „ach wir armen Frauen“ machen, finde ich sie nur noch langweilig und mitunter jämmerlich.

    • Für die Sammlung:
      „women are more friendly than men, but only when they are interacting with other women…men are more dominant than women, but only when interacting with a same-sex friend; when interacting with opposite-sex strangers, men are not more dominant than women“

      Die wissenschaftliche Version von „men take the piss out of each other but they don’t really mean it, whereas women pay each other compliments, and they don’t really mean it either“

        • Ich habe heute nochmal drüber nachgedacht und der Grund für „women are more friendly than men, but only when they are interacting with other women“ muss nichts sein, dass Frauen Männer noch mögen oder sowas, sondern das sie wissen das bei Männern i.d.R. nicht jedes Wort auf die Waagschale gestellt wird.

    • Ich glaub du missverstehst die Gute, evtl unbewusst. Es geht um moralische Werte, um Idealvorstellungen, wenn du so willst welche (Jungschen) Archetypen man für das eigene Geschlecht reklamiert. Der Mann als Held, der Königssohn der den Drachen filetiert und die holde Maid erringt, der Krieger, der am Lagerfeuer nach dem höchsten Glück befragt antwortet „Zu kämpfen mit dem Feind, ihn zu verfolgen und zu vernichten und sich zu erfreuen an dem Geschrei der Weiber.“ … so sind Männer nicht. Nicht generell. Viele haben das Potential dazu, manche werden so. Der Feuerwehrmann, der bei der Überschwemmung die junge (zufällig gut aussehende) Mutter samt Baby und dem halben Hausrat drei Kilometer durch die tosenden Fluten trägt, ist genau so idealisiert wie das Ingenieursgenie das Löcher in Asteroiden bohrt und sich zum Schluss in die Luft sprengt, für nichts geringeres als der Rettung der Menschheit.
      Und bei den weiblichen Archetypen ragt natürlich die Mutter turmhoch heraus .. mütterlich ist praktisch deckungsgleich mit fürsorglich, beschützend … völlig unabhängig ob sich das jetzt auf die eigenen Kinder, die Familie oder eine größere Peer group bezieht, oder ob das einfach so des Geschlechts wegen zugewiesen wird .. unsere Kanzlerette als „Mutti“ kommt einem in den Sinn.
      Und die nicht-geschlechtsspezifischen Archetypen existieren im weiblichen als auch im männlichen, die Kriegerin oder Heldin ist seltener, aber eben durchaus da. Penthesilea lässt ganze Männerheere erzittern, es bedarf des ultimativen Kriegers um Ihr schließlich ein Schwert zwischen die Rippen zu schieben, mit Brünhilde ist nicht gut Kirschen essen, und welche Attribute kommen einem bei Johanna von Orleans in den Sinn?

      Natürlich gibt es im Feminismus die Tendenz, alles Positive weiblich und das negative männlich zu konnotieren, was davon zu halten ist, ist denke ich jedem klar … diese Generalisierungen bringen wenig, egal in welche Richtung, das ist alles, um mal den (fast) allseits beliebten JBP zu zitieren „low resolution thinking“ 😉

      • Feministinnen behaupten auch das Teamfähigkeit eine weibliche Eigenschaft? Es ist ein Framing. Männer haben schon immer in Teams zusammengearbeitet, selbst wenn die einzelnen Mitglieder sich untereinander hassen. Siehe Militäreinheit oder sämtlichen Mannschaftssports. Selbst da gibt es schon Studien zu, die ich hier auch schon verlinkte. Diese Abneigungen einzelner Männer untereinander hat i.d.R. auch nur geringen Einfluss auch das Ergebnis. Gibt es hingegen Frauen in der Gruppe, die sich nicht untereinander ausstehen können, geht es mit der Performance diese Gruppe bergab.

        Aber Teamfähigkeit ist gut, also ist Teamfähigkeit jetzt eine weibliche Eigenschaft.

          • Lilly betreibt hier das framing.
            Selbst wenn man ihre Behauptung auf Filme bezieht.. schaue die King Kong an. 30+ Männer ziehen über eine unbekannte Insel voller Monster um eine Frau zu retten und gehen dabei so gut wie alle drauf.

            Aber klar, Selbstlosigkeit, Instinkt zu helfen, zu beschützen und die Bedürfnisse anderer voranzustellen sind alles typische Fraueneigenschaften.

            Wie kommt sie darauf?

      • und sich zum Schluss in die Luft sprengt, für nichts geringeres als der Rettung der Menschheit.

        Himmelfahrtskommandos hat es schon gegeben, und das waren imho immer Männer. Man denke z.B. an Tschernobyl.

        • Mir fallen noch genug andere Beispiele ein, gerade im militärischen Kontext. Aber was heisst das jetzt? Fehlt Frauen die Fähigkeit, die charakterliche Stärke, sich zu opfern? Oder ist sie nur nicht so stark? Besitzen Männer dagegen im Überfluss?

          • Es ist keine Oder-Frage.
            Aber was ist ihre Grundlage zu behaupten das die genannten Eigenschaften eine Stärke von Frauen sind?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.